Die vom Rauhen Grund. Roman von Paul Grabein. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) „Meinen Sie? Nun, da irren Sie sich vielleicht doch! Daß Sie's nur wissen: Ich habe heute schon eine vertrauliche Besprechung gehabt mit unseren Gewerken — o h n e den Herrn von Grund — und von m i r hängt es ab. Wenn ich will, dann haben Sie den Frieden!" „So, so. Na — und weiter?" „Ich kann eine Mehrheit in der Gewerkschaft zusammen- bringen, die, wie die Dinge einmal liegen, bereit wäre, den streit mit Ihnen niederzuschlag-en —- unter einer Bedingung." „Und die wäre?" „Es findet eine Bereinigung beider Gruben statt." „Natürlich doch unter unserer Führung." „Damit würden sich unsere Gewerken einverstanden erklären, nachdem ich ihnen klargemacht, daß Sie der rechte Mann sind, der noch mal etwas Großes machen könnte, hier aus unsernr Bergbau." „Sehr verbunden." Bertsch lächelte leicht vor sich hin, immer noch, als nähme er diese ganze Sache nicht ernst. Dann aber richtete sich sein Blick aus den Wirt, und plötzlich ward dieser Blick kalt und scharf. „Und nun die Hauptsache: Was soll herausspringen für Sie bei diesem Geschäft? Denn mir zuliebe tun Sie's doch wohl nichts „Natürlich nicht — aber im Interesse unserer Gewerkschaft. Ich sehe mehr Vorteil bei einem Zusammengehen mit Ihnen, als wenn wir jahrelang einen Prozeß am Halse haben." ' "„Ohne Zweifel. Aber trotzdem — ich kenne Sie doch, lieber Reusch. Sre waren ja inimer ein tüchtiger Rechner. Also nur heraus damit:.Was soll für Sie absallen?" „Ich beanspruche keine besondere Vergütung, aber wir können vielleicht ein Geschäft miteinander machen, bei dem wir beide unseren Nutzen hätten." * „Aba!" „Nun ja. Sie wollen sich baulich ausdehnen, auch über Tag, und nach der Zusammenlegung beider Gruben würde das erst recht nötig werden. Da könnten Sie meine Wiesen und Aecker gebrauchen, droben am Wald. Der Raum wird Ihnen jetzt schon knapp an der Halde. Also — ich wäre bereit, Ihnen das ganze Areal da oben freihändig zu verkaufen." „Und der Preis?" „Hunderttausend." „Sie scherzen, für die paar Morgen!" „Es sind fast fünf Hektar. Und Sie vergessen, die Bodenpreise werden in Die Höhe schnellen, sobald Sie erst da oben zu bauen anfangcn. In ein paar Jahren müssen Sie weit mehr geben. Und Sie brauchen das Gelände. Sre finden einfach nichts anderes da oben." „Nun, das lassen Sie meine Sorge sein, lieber Reusch. Aber ich will die Sache nicht so ohne weiteres von der Hand weisen. Es ließe sich vielleicht darüber reden. Doch, nun einmal ernst gesprochen — was Sie mir da eben sagten, ist es Tatsache? Sie können eine solche Mehrheit bestimmt zusammenbringen?" „Ich sagt's Ihnen ja." „Und Herr von Grund?" „Wir stimmen ihn nieder, wenn's daraus ankommt." „Sv — na, da könnten wir ja der Sache einmal näher- treten." Bertsch erhob sich und ging zum Schreibtisch. Nun brach es für einen Moment doch aus seinen Augen: Am Ziel! Aber wie er mit dem Schreibzeug und einem Bogen Papier zurückkam, war er wieder ganz kühle Ruhe. „Wir wollen einmal alles schriftlich fixieren und dann weiter sehen." . Bis zu später Stunde saßen die beiden noch zusammen. Als dann Reusch das Zimmer verließ, sah Gerhard Bertsch noch einmal auf das Schriftstück in seiner Hand nieder, daS Reuschs Unterschrift trug. Und tief atmete er aus. Das war der Sieg! Solch em^ Gewerkeuversammlung hatte der Erbstollen in den ganzen Jahren seines Bestehens nicht erlebt wie die. von der man heute im Rauhen Grund sprach, bis hinauf in den letzten Hof droben am Bergkamm. Wilde Dinge wurden da erzählt. Der Herr vom Adligen Hause, als er merkte, wo die Sache hinauswollte, mußte ja getobt haben wie ein grimmer Eber, den die Meute gestellt hat. Einen Hundsfott von Verräter hatte er den Hannes Reusch geschimpft und hätte wohl gar Hand an ihn gelegt in seinem Rasen, wenn nicht die andern dazwischengesprungen wären. Und als sie ihn dann beschwichtigen wollten — es wär' ja nun doch mal das beste, sich zu einigen mit dem Gegner — da hatte er aufgeschäumt von neuem. Eine abgekartete Geschichte, ein elender Schacher wäre das Ganze! Aber sie sollten sich nicht eiubilden, daß er mittäte. An die dreihundert Jahre seien die vom Grund beteiligt am Erbstollen, sie hätten einfach zusammengehört — doch nun sei es am Ende. Bor die Füße würfe er ihnen den ganzen Vettel. Es möge ihn nehmen, wer Lust hätt'. Damit war er aufgesprungen. . Wie sie da noch alle verlegen srillgeschwiegen — es war hoch ein seltsam Ding, daß der von Grund und der Erbstollen nichts mehr zu schaffen haben sollten miteinander — hatte sich der Hannes Reusch erhoben und den vom Adligen Hause noch auf der Schwelle gefragt, ob das sein Ernst sei. Blitz und Donnerschlag! Ob er ein Hansnarr sei, der leeren Wind rede, hatte der andere dagegengewettert und die Tür zugekracht. Da hatte sich der Hannes Reusch ganz ruhig an den an- — 658 — Wesenden Notar gewandt, er möcht' auch das zu Protokoll nehmen, daß der Gewerke von Grund eben seine Grubewanteile zum Kauf angeboten habe. Und als es geschehen, war er wieder aufgestanden und hatte erklärt: er selber über nähme diese Anteile! Was hatten sie da für Augen gemacht! Der Hirschwirt die vierzig Kuxe vom Adligen Hause? Er hatte ja ein schön Vtull NN (Lack, doch daß es dazu langte, hatte keiner geahnt. m Wunder hatte sich bald hinterher aufgeklärt. Auch hier hatte der Amerikaner seine Hand im Spiel. An alles hatte er gedacht, auch daß es so kommen könnte! Und war noch am Tage vor der Versammlung in Köln gewesen. Dort war es ausgemacht worden zwischen ihm und der Lan- desbank. Eine Vollmacht hatten sie ihm ausgestellt für den Mll, und als der Herr von Grund in blind aufschäumender Wut seinen Kram hingeworfen, da hatte der Hannes Reusch eben stracks zugegrifsen — im Austrage des Amerikaners. Darauf war denn die Sache ohne sonderliche Schwierigkeit weiter vonstatten gegangen, und die beiden größten Gruben, die ein jeder kannte im Rauhen Grund, solange man deriken konnte, waren fortab nur noch eine unter dem Namen: ,,Vereinigte Christiansglück". Vom Erbstollen würde nun keines mehr reden. Das war einmal gewesen. So ging es wie ein Lauffeuer von Haus zu Haus: Mion wenige Stunden später. In aller Mund war sein Name: Der Amerikaner — der Bertsch! — mit einem selt samen Doppelklang Halb voller Trotz. Wie kam der dazu, hier alles auf den Kopf zu stellen? Zugleich aber doch voll geheimer Anerkennung. Ein Teufelskerl! Und ein Ahnen 1 ? an Ö eu * e erlebt, das bedeutete mehr als bloß den Kampf der beiden Gruben. Das ging sie alle Miteinander an. Wie es aufhören sollte fortab mit dem Erb- nollen, so wurde es nun auch geschehen mit gar manchem noch. Vorbei war's mit dem guten Alten, das gemächlich jeinen Paß gegangen seit Urväter Zeiten. Nun kam das Neue da drautzen, von dem man ja so vieles in der Zeitung las, auch hierher. ö Nie war in den stillen Höfen im Rauhen Grund so viel geredet worden wie an diesem Tag. Und wohl kein Haus, wo >lch mcht ihrer Zwei gegenüberstanden mit hitzigen Wangen, Alte und >zunge — die, die grollten und murrten, und die anderen denen tn den Augen ein helles Feuer aufsprang. Wach teat ba geworden, mit einem Schlag, was unbewußt m manchem geschlummert hatte. Und hüben uiib drüben Icfjoll wie etn Losungswort, an dem sich Freund und Feind erkannten, immer der eine, selbe Mame: Gerhard Bertsch. Der hatte die Entscheidung abgewartet in seinem engen Bureauraum im alten Zechenhause von Christiansglück. Und als der Hannes Reusch nun gegen Mittag zu ihm heraus- kam, ganz rot rm Antlitz, und noch außer Atem nÄ' 111 Ordnung! — da stand er nur eine Weile M £ Ub •■? Ql l te * um . Inster hinaus. Aber sein Blick ging draußen über den weiten Grund wie ein Herrscher, der Besitz ergreift von seinem eben erworbenen Reich ffr Äl ? ar fei J,V/ rf ™ zum Erbstollen hinüber. den nächsten Weg, über den Bergkamm an der alten Pinge vorbei.. Schnell schritt er zu. Ein Brausen im h ,o -?J eu ? 0e, & rungem Wein. Siegesrausch und vorwärts peitschender Tatkraft. Nur weiter, weiter! Kein Anfang u ^ ru ^ en ^ etm ® r f°^9 e - Das war ja nur erst der pr ^herrscht war er bon diesem Drang, daß er nicht darauf achtete, was um ihii her geschah Aus ein rascheUides Speichen, das ihn zu begleiten schien im ^u^udickicht seitlwh des Weges. Erst als im Sonnen- geslimmer einer Lichtung ihm eine dunUe glroße Gestalt ÄÄ pickte er auf. Und nun freilich ^urchW eg J k-' ^f l r ^ an 9 e da vor ihm, mit dem finsteren Blick und dre Rechte verdächtig in der Tasche, zur Seite der ^arnm!g ber Olten Pinge — Eke von Gründe stühlte sich ihm jede Muskel, und sein Auge bohrte sich rn das des andern. So standen sie sich gegenüber regungslos, den Atem angehalten. Lautlose Sti?le auch um sie herum. Doch plötzlich ein Nieseln und dann ein duinpfes Aufschlagen aus der Tiefe heraus: Ein Stein ^6Lblöst der den Sturz getan hinunter ” ^?^nd. Ein Aufschillern da in dem stechenden Blick vor chm, und jetzt ein verräterisches Znsammeii- fvampfen der verborgenen Flaust. 1 ,^n, guter Freund — wünscht Ihr etwas von mir?" Me Ruhe in Bertschs Toii verblüffte den laiigen Frieder. Sein Mick wurde unsicher. Trotzdem stieß er rauh hervor r „Sie sind dat schuld, daß wir allesamt Not leiden mit Weib und Kindl — wir vom Erbstollen." „So — vom Erbstollen seid Ihr? Da habt Ihr freilich nne schwere Zeit durchgemacht. Ader das ist ja nun vorbei." Der andere machte eine heftige Gebärde. Wollte ihn der da auch noch verhöhnen? Doch da wiederholte Bertsch nnt Nachdruck: „Jawohl — vorbei! Bon morgen ab fährt jeder Mann wieder an im Erbstollen. Sagt das auch alten Euren Kameraden." $er lange Frieder starrte ihn an — finster, ungläubig. „Wie können Sie dat wissen?" „Es ist so. Wenn Ihr heut nachmittag bei Steiger Hannschmidt nachfragt, wird er es Euch bestätigen. Uiid damit, denk' ich, ist Euer Anliegen an mich wohl erledigt." . fi£, ar f er Vlick Bertschs streifte die verborgene Hand mit dem Messer. Ueber das Antlitz vor ihm fuhr es hin. In wildem Widerstreit. Da sagte Bertsch noch einmal: . „Ihr scheint mir noch immer nicht zu glauben. Nun, ich gehe morgen in aller Frühe hier wieder diesen Weg. Sollte Euch meine Erklärung also nicht befriedigt haben, so habt Ihr Gelegenheit, Euch weiter mit mir auseinander- Zusetzen. Ich denke, Ihr seht nun, mit wem Ihr zu tun habt." Damit tat er in ruhiger Entschlossenheit einen Schritt vorwärts. Und langsam trat der andere beiseite. Ungefährdet kam Bertsch so vorüber niid dann drüben hin zum Zechenhause des Erbstollen. Hierhin war die Kunde von dem Geschehenen bereits gedrungen. (Fortsetzung folgt.) Gtto auf der Go!dsuche. Skizze von Else Krafft (Berlin-Karlshorst). c bisher schon so ungefähr alle Sammelleidenschaften tuirch Mit Straßenbahnfahrscheinm hatte er als Vierjähriger begonnen Hufeisen, alte Nägel und Bindfäden folgten, es kam die Periode der Hoseuknöpfe, .der Brief- und Reklamemarken, der" -^iebigbilder und Ansichtspostkarten, die sogar durch drei ganze Schmiahre ging Als Zehnjähriger ging die Sammelwut in ein einsichtiges Pressen von Pflanzen und Blumen aller Art über, mit elf und zwölf Zähren legte man sich eine Münzsammlung an, die aber wegen des geringen und wertlosen Bestandes sehr schnell an Interesse verlor, und als an Ottos dreizehntem Geburtstag der fV ie ™ erklärte der Untertertianer stolz, jetzt nur noch für ^hlfahrls- und ähnliche edle Zwecke zu sammeln, und begann mit altern Metall,, ähnlich so wie als Vierjähriger, da jeder Fund tasck'en*erMb^^ emen Reichtum für die unerschöpflichen Hosen- Mit einer Gründlichkeit, wie matt; sie nie vorher an dem jungen beobachtet, wurde in allen Eckeii gekramt und gesucht; der elterliche sowie die Speicher sänitlicher Verwandten und Bekannten waren me sicher vor dem plötzlicheii Besuch Ottos, des der Zeit das Vaterland nach Gummi ' »ab es fortgesetzt Kampfe zwischen Otto und einem der zahlrerchm Famüienangehongen, die ihre Gummischuhe und Gummiabsätze durchaus noch nicht für Wohlfahrtszwecke qeeiaitet n r beC kaltblütig die eigene Großmutter ohne lA^^e lleberschuhe in das fürchterlichste Regenweiter hinaus- . aeiagt hatte, wenn er dafür wieder ein halbes Pfund Gummi seiner Sammlung für Kriegszwecke einverleibte. Gold^* kurzem aber wurde es ganz -schlimm. Otto sammelte! c r in der Schule hatten den Schülern klar gemacht, daß noch viele Millionen Gold von unpatriotischeu Menschen aus ^^-/Äb^lfertigtem Egoismus zurückbehalten wurden, und es direkt Ehrensache jedes Kriabeii wäre, das versteckte, köstliche Material zur Blüte des Vaterlandes, wo es nur angiua ^ 0 M/ockeri und m der Schule gegen Papiergeld einzutauschen' Als Belohnung dafür gäbe es dann für die Goldsaminler ein Minder voll e s geschichtliches Dokument mit der von Lorbeerblatt und dem Eisernen Kreuz umrahmten vuch noch nicht Waffen tragen, So half ich schlagen! Dieses Dokunlent wollte und mußte sich Otto erringen. Koste es, was es wolle. Mit der Mutter Ag er an. Sw, die Sanfte Gute, >var für alles zu Haben, das Ä-^'Lrmütze Ä LS wte fD9nr Me „Haste Gold, Muttchen?" Sie lachte und schob die ungewohnt streichelnden Finger von \m fort. .. . Jungchen, was denn für Gold? Meine alten Broschen snrd Andenken, die Uhr ist Vaters.. Hochzeitsgeschenk und die eisernen wir doch schon mit der Inschrift: „Gold gab ich für Ersen" . . . Otto zuckte die Schultern. m rv.'Adenkste, Mutter! Ich meine doch richtiges Gold? Goldstucker! Rücke doch raus mit, Muttchen, etwas haste doch sicher noch. ..." Aber da lvar die fleißige Hausfrau ganz entrüstet und rot geworden. „Daß du mich so schlecht kennst. Junge! Vater im Krieg drau- ßen und noch Gold rm Hause! Wir alle bloß darauf zitternd, daß Deutschland negt, und noch Gold festhalteu! Nein, lieber Junge, für jo Uemlrch darfst du Mutter nicht halten, — überhaupt nie- rrmTto mehr, der sich noch gut deutsch fühlt urrd nicht zu unfern Fcrnden halt. . . ." Bums lag der ganze Durchschlag mit Apfelmus, das Anna an: Kuchenfenster durchrühren wollte, auf dem Fußboden. .. . „Aber Anna," sagte die Hausfrau ärgerlich, „was machen! Sre denn ?" cm -wo ich mir doch so verfchrocken Hab," verteidigte sich das Mädchen. „Bon wegen das mit die Feinde Hallen! Und denn überhaupt, der Appelmus war nur noch Pelle . . " . . ltand Otto schon vor dem Küchenfensterbrett, packte dre Aufkreischende an den nackten Armen und hielt die Gelenke samt dem Durchschlag mit der Apfelpelle fest .... „Sie haben noch Gold!! Sie haben sich eben verraten! Raus damit, wenn ich Sie nicht als Verräterin vor's Schaffvtt bringen ,Fua, aua, wlllstc loslasse,t! Wo Hab ich denn Gold? Nich mal Silber, am vrernndzwanzigsten, was denkste denn von mich? Bloß merne Tante, die ,oo darnals aus Pirkallen wechflüchtete von wegen die Kosaken, die hat noch ne Brosche umjeyabt mit en Goldstück von Kaiser Friedrich, jawoll, Hab ich selberst fesehn, die muß se auch rausrücken, aber laß bloß los . . . auia . . .!" "an* 0 '" '"ahnte die Mutter, „was ist denn das nun wieder?" ' wohnt Ihre Tante Emma, .... ich gehe hin zu Ihrer Tante Emma," betonte er leidenschaftlich. Mna aber stand ganz geknickt, r > "?a, toeim ich das inan bloß selber wüßte, Ottockeu. Als je m n Juli von hier is wcckckemacht, ging sie zu mein Onkel Karl und von dort nach Frieda Hannemann, da irgendwo in Wesp- pxeußen, und von dort is se wvll wieder." Mer Otto hörte nicht mehr, er war sckwn draußen, versetzte den ,m Korridor spielenden füngereu Geschwistern ein paar wütende Puffe und ging zu der Tante, die in den Borderzimmern Staub wischte, und, seit der Vater im Kriege war, ganz zu der' Schwester imd viel geplagten Hausfrau übergcsiedelt war. „Haste Gold, Tante?" Das junge Mädchen lachte. Hältst du mich für so reich, Junge? Ich wünschte, ich hätte was, . . . einen ganzen Sack voll, . . . hei!" ^ V ^h.^och mal nach, Tante!" drängte Otto. „Weißte vielleich selber nicht! Ich saininle doch. Für die Schu/e. Sei doch mcht so! . Kriege ein Dokument dafür: „Könnt' ich auch nicht Waffen tragen. Half ich doch die Feinde.schlagen." . . ^Sehr schön," seufzte die Bedrängte. Aber ich habe doch nichts, Ottochen. Arm wre eine Kirchenmaus. Alles für Liebesgaben drausgeaangcn. Höchstens reicht es noch in diesem Mo,mt für einen Nagel auf Hindenbnrg. Den darfst du einschlagen, wenn dii willst. Aber Gold... da wirst du wohl wenig Glück haben niit demem neuesten isport." Jetzt erst nahm Otto die Mütze ab. Er merkte, daß er sie noch auf hatte, als ihui so heiß iifcx dem blonden Scheitel wurde. Und der Tisch war er sehr einsilbig, und als Mutter ihn zu necken begann mit der Goldsammlung, fuhr er hoch und erklärte, er ginge heute nicht eher schlafen, als bis er mindestens drei Goldstücke hatte. _ Und das Dokument würde er sich selber ernrahmen, das käme ui seinem Zimmer direkt unter das Kaiserbild und neben .Vaters letzte bunte Feldpostkarte aus Rawa-Ruska. . . . Nach Tisch klingelte er den Nachbar aus dem Mittagsschlaf. Ganz egal, er wollte Gold. Der alte Herr sah ihm hochrot in das Kindergesicht und warf ihm dre Tur vor der Nase zu. „Wenn du noch mal von zwölfe! bis vier Uhr mittags mrt deinen verflixten Vaterlnndssammlungen ttÄM 1 " “* K ' " l » (£r stieg die vielen Treppen wieder hinunter, sah mit beängstigender Klarheit den hellen Tag schwinven, die Dämmerung heran- m - lt a U aä } 11110 SchlaseuÄu'it.. Uttd^er hatte einen Schwur vor Mutter, Tartte und Geschwisterir or* iüar er H b/r Großmutter. Da bekain er drei Aepfel vier Pflaumen und sehr viele gute Ratschläge, nur kein! w man heutzutage nur noch durch List aus seinen Verstecken," mernte sie. „Ich bin überzeugt, Onkel Julius hat seinen ganzen alten Rollsekretär noch voll. Und Tante Bertchen weiß auch, warum sie immer so ängstlich ihre Sicherheitskette an der Ä,ur dreimal umschlingt. Mer gutwillig räumen die ihre Goldgrube nicht aus, ... nur durch List, . . . Jungchen." Durch List," .. . hörte Otto, uerst fuhr er zu Onkel Julius mit dem Rade, wr alte Herr stand in seinem Obstgarteii und nahm steinharte Birnen ab. „Die werden besser in meinen Töpfen geschmort, wie von fremden Händen gestohleii," erklärte er dem Großneffen. „Aber wenn du eine willst, lieber Otto . . ." Otto wollte keine. Gold wollte er. Aber durch List. Eine ganze Weile starrte er ttefsinnig in die schmalen, bunten Gartenwege des Vorortes, dann gab er der Leiter, auf der Onkel v 5 uuuv stand, einen kleinen, sanften Stoß und seufzte. „Heut ist noch kein Siegesläuten gewesen, Onkel, . . . dauert diesmal lange . . ." Der Birnenpftücker warf polternd seine harten Früchte in den Korb. ... '-Wovon soll auch? Immer klappt's nich! Und im Osten kämpft \a fetzt der Zar selber mit ..." Wieder ein Stoß an die Leiter. Die Finger des auf List sinneuden Knaben zuckten gewaltig. „Na laß man, Onkel, von morgen ab hat kein Feind mehr was zu lachen. Da kommt die neueste Verordnung in Kraft. Is eigentlich noch geheim, • es soll Strafe sein für die schlechten Patrioten, sagt unser Lehrer. Mutter ist ftoh, daß sie kein Gold mehr rm Hause hat . . . na . . . wer hat wohl noch was? Viel- keiner, . . hoppla, . Onkel, . . . nicht fallen mußte!" ~ 'r? r ^ err wor aber noch nicht ganz unten, nur dreij Sprosseii tiefer war er gestiegen. Junge?" § - - - was ist mit dem Gold? Was faselst du da, cvr, x'Sr a ^f n ‘ m't ^ te PP° beleidigt. „Ich fasele doch nicht, ^st doch pure Wahrhett, daß von morgen ab jedes Goldstück bloß noch halben Wert hat Unsere Schule tauscht bloß noch bis morgen früh um. Na, Onkel, da werden manche Angen machen . . ." . Nun wäre er doch beinahe gefallen, der alte Herr. Wenn ihn der Grofmefte nickst liebevoll ausgesangen hätte. Samt dem Korb sternharter Birnlein . . . „Ha . . .," schrie er, wild mit den Armen umherfuckstelnd, Ä bre das machen, die hohen Herren da oben? Gold bleibt Gold . . . und nach dem Kriege lfat es erst recht wert, da wird erst recht neues geprägt, ... das ist Blödsinn'" „Wieso?" fragte Otto sehr sanft. „Das neue Gold wird ja schon gelten, aber das zurückgehaltene mit den alten Jahreszahlen vor dem Kriege nicht . ., ich bin bloß froh, daß mir Großmutter iroch ihre letzten paar Stückchen Gold zum Umwechseln in per Schule Mitgegeben hat . . ." m ®»&nmtter • ■ • GDoßiimtter hat ... noch Gold? Tome Großmutter? Dann habe ich mich noch Kolchos dann kriecht du auch noch Ivelches MM Umwech.Än,. .. Jnnqe halber Wert, . . . Blödsinn, . . . warum haste mir denn 'das nicht gleich gesagt?" Er schlürfte die Gartenwege entlang, lief ins Haus, Otto Mimer getreu hinterdrein. , Da war der alte Rollsekretär, ... wie der Schlüssel knirschte Srtr 'ri ' ' b a . da kam Gold . . . Gold, ein ganzes Kajtchen voll, . . . o, Onkel Julius, schäme dich. 2lber das dackste Otto nur. Ganz geduldig und freuirdlich lächelird stand er und ließ sich das Geld vorzählen. .„Wenn ich nicht wüßte, daß du ein großer, zuverlässiger Junge bist, fammerte der Onkel - fortwährend, „dann würde ich dir das nickst so ohne weiteres an vertrauen, . . . aber erst mal unterschreiben, . . so . . . dreihundert achtzig Mark in Gold, und morgen bringst du mrr das Geld, die Scheine, morgen mittag, gleich nach der Schule . . ." „Ja . . . aber ja, Onkel," versprach Otto feierlich Dann fuhr er zu Taiitt Bertchen. Tie hatte richtig ihre Sicherheitskette wieder dreimal Umgebungen, und es dauerte eine Eivigkeit, ehe die Tür offen wär. „Mit Lift," dachte Otto. „Ich wollte mal ftagen, ob du iwch Gold hast, Tante," fragte er atemlos. ^ Sie.ftchr sich in die Locken. „Wo denkst du hin, . . . Jungchen! Gott soll mich ..." . Aber er redete mittenhinein in den Schwur. „iamt ist es nur gut, . . . sagt Onkel Julius mit schönen Grüßen. Von morgen ab gilt alles Gold nämlich nur iwch die Hälfte Tie meisten haben es sckwn mngewechselt, und ich fahre scifon den ganzen Tag aus dem Rad umher, imi es den Verwandten zu sagen. Is . . . is von der Schule cuis . . . ich habe BollB macht ..." „Junge," kreischte das alte Fräulein aus. „Das hätte in der Zettung gestanden. Dumm lasse ich mich nich machen." „Vielleicht hast bn es nicht gelesen . . . vielleicht soll es auch Strafe fein für die Drückeberger uird schlechten Patrioten. Was weiß ich?" . . . Otto stand sckfon wieder an der Korridortür. „Tn hast ja kein Gold, Taiitchen, ... Dir schadet es ia nichts . . ." 660 V- Aber da schrie das Tantchen, noch einmal auf. «Das . . . das soll mir keiner nachsagen, das; ich eine schlechte Patriotin bm. Komm, mein Junge! Tausche es mir gegen Papiergeld! Ich vertraue Dir. Ich vertraue Dir mein Heiligstes an . . . aus lauter Patriotismus ..." „ . _ Obenauf in dem Wäscheschrank lagen Hemden. Darunter Strümpfe. In einem dieser Strümpfe steckte ein Schlüssel. Der Schlüssel paßte zu einem an die Wand geschraubten Kasten, m dem obenauf Nägel lagen, Bindfaden und Ansichtspostkarten. Darunter noch ein Fach mit Stopfwolle, und dann endlich ein grüner Beutel, in dem das Gold »var . . . Wie ein Sieger zog Otto ab. Es fydtte nicht viel gefehlt, und er wäre Tante Bertchen um den Hals beim Abschied gefallen. Aber das hätte Aussehen erregt, Verdacht erweckt . . . Und er hatte auch keinen Sinn fürs Küssen. Nur für das ihm jetzt rechtlich zustehende, geschichtliche Dokument: „Könnt' ich auch noch nicht Waffen tragen, So half ich doch die Feinde schlagen . . ." Also hängt es seit vierzehn Tagen unter Glas und Rahmen in Ottos Zimmer. _ Vernirichtes. * Bei elektrischerBeleu chtung legendieHühner fleißiger! Eier sind teuer und eine C teigerung der Eier- erzeugunq wäre bei den gegenwärtigen Verhältnissen sehr erwünscht. Da verdienen denn die Mitteilungen Beachtung» die ein Emcagoer Hühnerzüchter in der amerikanischen Zeilschrist „Electrical Review" zunr besten gibt. Eie beziehen sich aus 150 Hühner, die ihm im verflossenen Jahre 18000 Eier brachten, dann aber im Winter ihren Legeeiser verloren, da sie sich früher setzten unb später an die Frittertröge gingen. Da hatte der amerikanische Hühnerzüchter einen „erleuchteten" Gedanken: er richtete nämlich iin Hühnerstalle elektrisches Licht ein, das voit der Wohnung ein» u>id aiisaeschaltet werden konnte. Morgens um 6 Uhr wurde es eingeschaltet nnd alsbald kam daS Hühnervolk in der Meinung, daß der Tttg an- gebrochen sei, hervor. Bei eintretender Tageshelligkeit erlosch dann das elektrische Licht, um erst um i Uhr nachmittags wieder ein- geschaltet zu werden. Um 9 Uhr abends wurden dann alte Lamven gelöscht mit Ausnahme der zweikerzigen, die gerade noch genügend Licht spendeten, um den Hühnern die Abenddämmerung vorzutäuschen. Wirklich begaben sich die Tiere dann anch sowrt auf ihre Sitze. Diese kleinen Lampen brannten die ganze Nacht hindurch, so daß hungrige Hühner auch während der Nacht dem Flitter zusprechen konnten. Der Erfolg dieses Versuches war überaus günstig. Elf Tage nach Einrichtung der Lampen schnellte nämlich der Tagesdurchschnitt in der Eiererzengung von 26 ans 86 empor, und selbst während der Mauserzeit wurden noch 52 Eier täglich gegen 11 Stück früher eingebracht. Vielleicht können deutsche Eierznchter sich diese amerikanischen Erfahrungen zunutze machen. vücherlisch. — Kunst. Der Krieg hat nicht vermocht, das deutsche Kunst- leben zum Stillstand zu bringen Diese Tatsache kommt uns so recht zum Bewußtsein, wenn wir das Oktoberhest — zugleich das erste Hest eines neuen Jahrganges der „Kunst*, Monatshefte für kreis und angewandte Kunst (Verlag F. Bruckmann. A.-G., München, vierteljährlich Mk. 6,-) durchblättern. Natürlich ist nicht alles, was wir in dem prächtig anSgestalteteu. mil vielen zum Teil farbigen Tafeln geschmückten Helle der „Kunst" finden, in dein hinter uns liegenden Kriegsjahre entstanden, doch fällt uns manches aus, zu dessen Entstehen der Krieg unmittelbar Veranlassung ae- qeben hat. Franz v. Stucks neue Arbeiten werden von Fritz v. Ostini gewürdigt, in Bernhard Bleeker lernen wir einen Plastiker von hervorragendem Können kenneit. Paul Paeschkes Radierungen fesseln sowohl durch ihre leine interessante Technik als anch durch die Wahl der Motive, und Fritz Erkers und Ferdinand Spiegels Szeneii vom Kriegsschauplätze uiiterschetden sich von den vielen künstierifchen Erzeugnissen auf diesem Gebiete durch eilte ganz besondere Note. Joses H o i s in a n n in Wien vollendete den Bail ein es städtischen GartenivohnhauseZ, des Hauses „Skywa*, das sich durch die bei diesem Künstler gewohnten nicht alltäglichen eigenartigen Formen nnd Lösuiigen anszeichnet. Franziska Brucks „Blumenschmuck in der Krlegszeit" zeigt n»ls entzückende Emsälle künstlerischer Zusaniinennelliingen von lebeiiden Blumen, Gräsern und Früchten, nnd ans emein Aussatz über „Neues Nymphenbnrger Porzellan* ^hen wir, daß aucf) aus dem Gebiete der Keraniik nicht geieiert wird. Besonderes Interesse eriveckt noch das „M ü n cf) tt e r K ü n st l e r - K r i e g s v u p v e u s p i e l*, ein Marionettentheater der bekannten Viippeiiküirsllerin Marion Katilitz, mit köstlichen Figuren der kriegführenden Völker. Vollkommenste Orientierrlng über alles auf dem Gebiete der bildendeii Künste, ein Abbildnngs- material von allergrößter Fülle nnd erlesener Schönheit haben auS den Alonatsheften „Die Kitilst* daS führende Klinslorgan und eine unserer jchönsten Zeilschriilen überhanvt gemacht, deren Abonne- ment wir jetzt beim Beginn des neuen Jahrganges jedem Gebtldeien empfehlen. Gietzener Hausfrauen-Berein. Bei der Aufstellung der Küchenzettel für längere Zeit wird es wohl ratsum sein, nach einem bestimmten Platt zu arbeiten, etwa so: Hauptregel wird sein: 4 mal Fleisch, 1 nral Fisch, 1 mal Karbosf-elspeise, 1 mal Mehlspeise, wobei wir klugen Hausfrauen anheim geben, für die fleischlosen Tage für den Hausherrn vom vorhergehenden Tage etwas Fleisch zu erübrigen. Nehmen wir für Sonntag einen Braten, so ist es oft von Vorteil, so viel Fleisch zu nehmen, daß es zwei Ätahlzeiten gibt, wobei darauf aufmerksam gemacht wird, daß sich rohes Fleisch, in Buttermilch gelegt, 8 Tage sehr schön hält und bei diesem Verfahren nur schmackhafter und zarter wird. Bei Gemüse werden wir darauf bedacht sein, die reichlich vorhandenen und billigeren Kohl- und Rüben gemüse öfter zu verwenden, unter immer veränderter Zubereitung. Ebenso sollte man Kartoffeln täglich in anderer Form auf den Tisch bringen. Geben wir Süßspeise, so lassen wir die Suppe weg. Sonntag: Grünkernsuppe mit Bouillonwürfel (nicht rösten, Fett sparen), Rehbug, Rotkraut, Kartoffelflocken.*) Montag: Graupensuppe von Bratenknock-en, Bratwurst, Möhren urrd Erbsen (Konserven), Kartoffel in der Schale. Dienstag: Tomatensuppe, Kartoffelklöße *) von rohen Kartoffeln mit Speck und Zwiebeln, Milchtunke von Magermilch. Mittwoch: Klößbrühsuppe, Hackbraten, Endiviensalat, Salz- kartofseln. Donnerstag: Pickelsteiner von Klipp- oder Schellfisch *), Grießspeise mit Obst.*) Freitag: Apfelsuppe *), Rehgulasch, gestoßene Kartoffeln. Samstag: Kartosselsuppe, Mehlklöße *) (Marke Feldgrau), gekochte Birnen. Kochanweisnngen. Kartosfelflocken: Tie fertig gekochten Salzstücke werden durch die vorher erwärmte Fleischmaschine getrieben. Kartosselklöße: 2 Teller roh geriebene Kartoffeln werden ausgepreßt und die sich setzende Kartoffelstärke dazu gegeben, ein Teller gekochte, geriebene Kartoffeln, Salz. Dies gut gemischt und davon Klößchen geformt so lang und so dich wie ein Finger. Dann in Salzwasser V 4 Stunde nicht zu stark kochen lassen. P ickel stein er: 1 Psd. allerlei klcingcschnittenes Gemüse wie Karotten, Kohlrabi, Römischkohl, Selleriewurzel, Blumenkohl u. a. werden gedämpft und mit 1! Wasser aufgefüllt, 1 Psd. ^.Scheiben geschnittene Kartoffeln, 1 Pfund in Würfel geschnittener Fisch hin- zugesügt, mit Salz, Kümmel oder Petersilie gewürzt. Ungefähr 1 Stunde langsam kochen lassen oder in die Kochkiste stellen.. Grießspeise mit Obst. 11 Wasser, Zitronen s ch a l e kochen lasset, 1/4 Psd. feinen Grieß langsam einrühren, 10 Äin. kochen lassen und erkalten. % Pfund feinen Zucker, Zitronensaft dazu mid 1/4 Stunde stark schlagen. Lagenweise mit Obst in Glasschale i$b kalt stellen. . Apfel suppe: Geschälte Apselschnitzc, Brotrest^, Zucker und Zitronenschale kochen, bis die Aepfel gar sind, durchschlagen^ Korm- then und Apfelwein dazu. V V> Mehlklöße: Für ;ede Person 1 gehäuften KMAosstl Mehl, 1/2 Brötchen, V* Ei. Die Brötchen werden in Magermilch eingeweicht, dann mit Mehl, Eiern nnd Milch zu einem nicht zu steifen Teig verarbeitet. Mit dem Löffel Klöße in kochendes Salzwasscr gegeben und langsam l /\ Stunde kochen lassen. Mit Speck und Zwiebeln oder zerlassener Butter schmelzen,. Siehe Kochanweisung. mm Drung. be wÜn ten ten te pflich nich steS sche ge mit men dein rok be daß te füll kind sind glück sind scheu dich 0 er es re füll er de es Auslösung in nächster Nummer. Auflösung des Krebsrätsels in voriger Nunmer: Leben — Nebel Schristleitung: Aua. Goetz. - Rotationsdruck und Verlaa der Brühl'schen Universitärs-Buch- und Stetndruckerei, R. Lange, Gießen