Die vom Rauhen Grund. Roman von Paul Grabein. (Nachbruck verboten.) (Fortsetzung.) ./'^rennen Lut's freilich nit, Herr von Grund, aber das Wasser koinmt uns über'u Hals." „Das Wasser?" --Äa es ist über Nacht eingebrochen, alle Baue auf der elften Sole stehen uns voll, schon kniehoch." „Was denn?" Henner von Grund warf Messer und Gabel hin. „Aber wo koinmt denn das her — mit einem- mal?" „Bonr Nachbarfeld her kommt's." „Von drüben? ?lih — nun versteh' ich. Diese gottx verdammten Schufte!" Der rotbärtige Steiger nickte. In verbissenem Grimm, £wifj er einen Gegner gefunden, der es mit ihm aufnahm, ja ihm vielleicht sogar noch über war. Henner von -Grund fuhr aus. „Da können wir aber doch nicht ruhig zusehen! Haben Sie denn nicht gleich —?" „Gewiß, seit früh sieben sind wir schon am Pumpen, aber wir können das Wasser nit bewältigen mit unserer alten Maschine. Das rennt ja nur immer so. Ich mnlß, meine Leute bald herausholen, wegen der Gefahr." „Verdammt nicht noch mal!" Der Gutsherr schmetterte mit der Faust auf den Tisch, daß alle Schüsseln und Teller erklirrten, und nun svrang er empor. Seine schweren Jagdstiefel stapften eilenos zum Fenster. Laut dröhnte seine Stimme über den Hof. „Kallmann — anspannen. Aber Galopp!" Und nun kehrte er sich wieder dem Steiger zu. „Ich fahre sofort aufs Bergrevier!" Hannschmidt nickte zustimmend. „Ja, Erle tut not." Gin paar Minuten später rasselte der Jagdwagen schon vom Hof und stob davon, auf der Straße nach Siegen, und es war noch nicht Mittag, da hielt er schon wieder im Ort droben vor Zeche „Christiansglück". Henner von Grund in Begleitung des Bergrats trat bei Bertsch ins Bureau ein. Langsam erhob sick dieser, verneigte sich vor dem grüßenden Revierbeamten und sah den Repräsentanten des Erbstollens an, der steif und störrisch vor ihm stand. „Nun was verschafft mir die Ehre?" Der leise Spott stachelte Henner von Grund aus. „Das werden Sie selber wohl am besten wissen," schrie er ihn an. „Glauben Sie, Sie können Schindluder mit uns spielen, .Herr?" „Wenn hier in der Tat von solch einem Spiele die Rede sein dürfte, so Hütten Sie damit angefangen, Herr von Grund. Sie wollen das doch nicht vergessen." „Meine Herren, so kommen wir ja nicht weiter," vermittelte der Bergrat und wandte sich dann an Bertsch. „Also^ Herr Bertsch, es handelt sich um eine Beschwerde des Repräsentanten vom Erbstollen hier. Wie Herr von Grund behauptet, sollen ihm durch Ihr Verschulden Wasser in sein Ärubenfeld einbrechen, und zwar in einem solchen Umfange, daß der ganze Betrieb dadurch bedroht wird."' „Das bedaure ich außerordentlich," der unverkennbare Spott ließ Henner von Grund eine Röte auf die Stirn schießen, „aber ich werde an dieser Tatsache leider nichts ändern können." „Die Gegenpartei mutmafst, ja behauchtet, es läge eine schikanöse Absicht Ihrerseits vor und dringt auf Beseitigung der Maßnahmen, die zu diesem Wassereinbruche geführt haben." „Was die Gegenpartei mutmaßt, ist mir vollkommen gleichgültig. Die betreffenden Maßnahmen aber waren im Interesse meiner eigenen Grube geboten. Ich habe daher nicht die mindeste Veranlassung, sie aufzuheben." „Herr Bertsch, ich möchte Ihnen doch nahelegen. Wie gesagt — so kommen wir doch nicht vom Fleck!" „Herr Dergrat, noch einmal — ich bedaure!" „Ja, dann, meine Herren," und der Revierbeamte hob seine Stimme, „bleibt mir nichts weiter übrig, als die Anordnung zu treffen, daß Sie beiderseits bis zum Austrage der Sache den Betrieb an ihrer Markscheide, innerhalb zehn Meter von der Grenze, einzustellen haben." „Damit," Bertsch verneigte sich mit überlegenem Lächeln zu dem Beamten hin, „bin ich ganz- einverstanden." „Aber ich nicht!" schrie Henner von Grund. „Was nutzt mir das? Inzwischen läuft das Wasser immer lustig weiter uitt) ersäuft mir die ganze Grube." „So prozessieren Sie doch!" Sarkastisch gab Bertsch jetzt dem andern das Wortz zurück, das ihm jener damals boshaft zugerufen. Dick schrv-ollen dem Gutsherrn die Adern an der Schläfe an. „Herr, wir sprechen uns noch!" Und er drohte zu Bertsch hin. Aber der lächelte nuv schweigend im Gefühl seiner Neberlegenheit. Der Bergrat, froh, daß er die leidige Geschichte auf diese Weise für sich erledigt, sah von einem zum andern. „Ja, meine Herren — dann gäbe es hier wohl einstweilen nichts weiter zu tun. — Glückauf!" Und er zog den Hut. Ohne Gruß, in kochendem Grimm, folgte ihm Henner von Grund. * Es kam, wie Gerhard Bertsch es berechnet und die Gegner befürchtet hatten: Die Wasserader, die mit dem Grundwasserstrom in Verbindung stand, erwies sich als rein unerschöpflich, und die ihr entquellenden Fluten taten ihr Werk im Erbstollen. Ohnmächtig blieben alle Anstrengungen Hannschmidts und seiner Leute, ihrer Herr zu werden. Da^ rann und strömte Tag und Nacht, füllte die Strecken uuo ,Abbaue und brachte sie vielfach zu Bruch. Immer weiter mußte man zurückweichen vor dem andringenden Wasser. Es trieb die Menschen schließlich aus der Grube ganz heraus — die Arbeit mußte eingestellt werden auf dem Erbstollen. Es war eine Angelegenheit, die bald nicht nur den Ort, nein, den ganzen Rauhen Grund in Mitleidenschaft zog und in Aufregung versetzte. Ueberall waren ja ein paar Familien davon betroffen, wo die Männer nun notgedrungen feiern mußten. Ter ausfallende Lohn fehlte da bald im Haus, wie in seinem weiteren Umlaufsgebiet: Krämer, Schlächter, Bäcker und Gewerbetreibende klagten. Da erhob sich ein Murren, und eine Erbitterung wuchs heran gegen den Urheber dieser Sorgen — Gerhard Bertsch, den „Amerikaner", wie sie ihn alle hier nannten im Land. Und trieb er's nicht auch recht wie so einer von da drüben? Kalt und rücksichtslos schritt er über andere hinweg. Was fragte er nach Hunger und Not! Freilich hatten die von der gegnerischen Partei es nicht an Schritten fehlen lassen. Sie hatten sich an das Ober- bergamt gewandt. Dies aber hatte die Anordnung des Revierbeamten für richtig befunden und sah sich im übrigen außerstande, hier einzugreisen. Damit war die Sache auf den Gerichtsweg verwiesen. Doch der konnte Jahre, unter Umständen lange Jahre in Anspruch nehmen, bis zum endgültigen Entscheid. Bis dahin würde aber der Erbstollen völliger Verwüstung und dem wirtschaftlichen Zusamnien- bruch verfallen sein. Sv gingen nicht nur die arbeitslosen Bergleute, sondern auch die Gewerken des Erbstvllens mit ernsten Gesichtern umher. Bis auf Henner von Grund und Hannes Reusch waren es ja meist kleinere Besitzer, die die Kuxe üt Händen hatten. Hier wurde eine Bermögensschädigung und der Fortfall der gewohnten Dividende schmerzlich empfunden. Aber auch dem Hannes Reusch kamen allerlei Gedanken. War es klug, die Sache so auf die Spitze zu treiben? Man riskierte alles und gewann, selbst wenn es wirklich gut ging, nicht allzuviel. Dagegen boten sich, wenn man gescheit war und seinen Vorteil wahrnahm in diesem kritischen Zeitpunkt, vielleicht große Aussichten — gerade ihm persönlich. Und der Hannes Reusch ward sehr nachdenklich Denn er war ein kluger Mann gewesen, Zeit seines Lebens. Auch Magri hörte in diesen Wochen von Vater und Bruder, wenn sie im Familienzimmer vertraulich sprachen, mancherlei. Aber sie achtete nur wenig darauf. Für Geschäfte hatte sie kein Interesse. Darauf verstand sich der Baker ja wie nur einer. Was sie von dem allen anging, das war etwas anderes. Nur wenn Gerhard Bertschs Name genannt wurde, dann horchte sie auf und lauschte. Mit einem seltsamen Doppelgefühl. Blieb er Sieger in diesem Kampf der beiden Gruben, dann hatte er offenbar eine große, sehr große Zukunft und wurde der erste Mann hier im Lande. Der Frau, die er einmal in sein Haus führen würde, bot sich eine glänzende Aussicht. Aber es tvar nicht das allein. Wenn sie so die geheime Furcht der beiden Männer heraussühlte vor Bertschs Ueberlegenheit, dann stieg es leise in ihr auf. Ein eigenes Gefühl, das sie wohlig überrieselte. Wie damals bei dem Gedanken, daß seine Hand sie berührte mit herrisch forderndem Griff. Selten nur bekam sie ihn in dieser Zeit zu sehen. Seine Arbeit nahm ihn offenbar ganz in Anspruch. Das machte sie bisweilen ungeduldig. Hatte er denn niemals Zeit übrig für anderes? War das erwachende Interesse für sie etwa wieder vorübergegangen bei ihm? . Vergebens suchte ihr Auge mit dunkeln, Fragen in seinen Zugen, wenn er ihr einmal im Hause begegnete. Immer nur ein kühler Gruß, ein Blick, fluchtig und fremd, als wäre jene Stunde neulief) nie gewesen. Da Zeigte auch Marga Keusch ihm ihre Prinzessinnenmiene. Kaum, daß sich ihr Kopf überhaupt zum Gegengruß neigte. Doch ihr Stolz begehrte im Innern leidenschaft- "ch auf. Sollte ihr das geschehen, daß nur die Laune einer nnißigen Stunde ein Spiel mit ihr getrieben? Ganz blaß wurde das schöne Mädchen bei diesem Gedanken. Alles an ihr zitterte. Aber nur der Sturm eines Augenblicks war's; eines unbedachten Augenblicks, wo sie der klare Blick ihrer Klugheit verließ. Schnell kehrte ihr die wieder zurück und sagte ihr: sie mußte ihrn Ruhtz lasseii. Er stand ja mitten im Entscheid ungskanrpfe. §Da schwieg alles andere in ihm. Däs. kvar so Mannesart. Aber dann, nachher! Wenn ihm alle Sinne noch fieberten vom Kampfrausch und doch schon die lachende Sorglosigkeit des Siegers ihn einlullte — dann würde ihre Stunde kommen. Die Stunde, wo der Starke, indem er die zarte Beutel spielend an sich zu reißen wähnte, sich selber die Fesseln überstreiferi ließ — leise, leise. * In diesen Tagen, Ivo die Spannung einer Entscheidung laftenb in der Luft lag, sah man Pfarrer Burgmann oft im Adligen Hause. Der streitbare Gottesmann war nicht ganz frei von einem gewissen Schuldgefühl. Hatte er doch den Kampf heraufbeschworen, der den Seinen nun diese Wunden schlug. Und endlich rang er sich einen Entschluß ab. Trotz Henner von Grunds störrischem Einspruch erschien er eines Tages droben auf Zeche „Christiansglück". Der Gang war dem knorrigen Alten wahrlich nicht leicht, und tief hingen ihm die Brauen über die finster blickenden Augen, als er ins feindliche Lager kam. Widerwärtig zwang er sich nun das erste Wort ab. „Sie werden sich wundern, mich hier zu sehen." „Im Gegenteil — ich habe Sie erwartet. Sie oder irgend sonst jemanden von Ihrer Seite." Mit überlegener Ruhe gab Bertsch es zurück. Da schoß es heiß unter den weißen Brauenbüschen hervor. „Sind Sie Ihres Sieges schon so sicher?" „Meine Zeit ist zu wertvoll für Wortklaubereien —, also, was wünschen Sie?" Burgmann ballte sich ingrimmig die Fäuste; aber es mußte sein. So sprach er denn nun: „Ich komme, ^rm Ihnen ins Gewissen zu reden. Wollen Sie wirklich die Folgen dieses Kampfes verantworten, der so viel Not über unser Tal bringt?" „Die Frage, Herr Pfarrer, sollten sich lieber die vorlegen, die diesen Kampf vom Zaune gebrochen haben." Das frischfarbige Gesicht färbte sich noch tiefer. „Sie sind in unseren Frieden eingebrochen und bedrohen dies Land mit verderblicher Neuerung — war's da nicht unfere Pflicht, Ihnen entgegenzutreten?" „Kam ich wirklich als Verderber? Nicht vielleicht als ein Helfer?" Hell leuchtete es aus Bvrtschs grauen Augen. Doch dann machte er eine Bewegung mit der Hand. „Was soll das alles? ^Nun die Sache einmal so lveit ist, ist ja doch nichts mehr daran zu ändern." „Sie wollen also wirklich ruhig mit ansehen, daß so viel Familienväter brotlos sind durch Sie und Not leiden mit ihren unschuldigen Frauen und Kindern?" „Das brauchen sie ja nicht. Mögen sie doch zu uns kommen! Ich habe Arbeit genug für sie." Ein heftiges Kopfschütteln. „Sie kennen doch unsere Leute. Ehe sie sich dazu ent-, schließen —" „Ja, weil sie verhetzt sind, durch Sie, Herr Pfarrer! Sie baden mich ja bei den Leuten hier förmlich, in AchS und Bann getan, mich als ihren Todfeind hingestellt. Nun natürlich —" er zuckte die Achseln. „Aber ist das meine Schuld?" Durchdringend sah Bertsch den Pfarrer an, dessen Haltung unsicher wurde, Und dann sagte er mit Nachdruck: „Uebrigens — der Erbstollen hat es doch ganz in der Hand, den Leuten zu helfen." ( Ein erstaunt frageirder Blick. „Nun ja — er braucht sich nur mit mir zu vergleichen, und. alles hört von selber auf." Burgmann antwortete nicht gleich,. Starr blickte er vor sich hin. Nun aber zwang er sich, noch die Frage ab: „Und Ihre Bedingungen?" „Der Erbstollen verzichtet aus seine vermeintlichen Rechtsansprüche auf unsern Eingang und ersetzt uns allen bisher durch sein Verhalten entstandenen Schaden " Der alte Pfarrer zog finster die Stirn zusammen. Dann aber erklärte er: „Ich bin nicht befugt, Ihnen hieraus eine Erklärung abzugeben, doch werde ich Ihre Forderung .Herrn von Grund unterbreiten." „Tun Sie das, aber fügen Sie auch hinzu — er möchte srch beecken mit seinem Entschluß. Ich könnte sonst noch» ganz andere Bedingungen stellen. Sie müssen den Frieden haben — ich kann's aushvlten." In Bürgmanu zuckte es auf, doch er bezwang sich un-j richtete srch empor zu einer kvürdigeu Haltung. — 643 „Ueberspannen Sie den Bogen nicht, Herr Bertsch. Ich warne Sie!" Gerhard- Bertsch hob nur gelassen die Hand. Aber wie nun der Pfarrer gegangen war, trat doch ein schwerer Ernst auf seine Züge. (Fortsetzung folgt.) Lmanuel Geibel. (Zu seinem 100. Geburtstag, 17. Oktober.) Von Peter H a m e ch e r. „Im Wcinmonde des Jahres, da man achtzeh:chund,r!uttt- sünfzehn schrieb, und des Leipziger Si.'gs Feier zum andern beging, in der Mitternacht vom 17. zum 18. Ok.ooer, ward' tat' Pfarrer der reformierten Gemeinde zu Lübeck, Geibel, ein Sohn geboren, dem der Vater den Namen Emanuel gab. Jener Gedenktag steht wie ein Sinnbild an Geibels Wiege. Es ist, als ob der Geist jener Stunde ihn gesegnet und ihn geweiht hätte zu jenem hehren Amte, das seinen Namen durch alle deutschen Zeiten unvergeßlich macht. Ter Herold des Reiches zu werden, war Geibels Beruf. Er war auserkoren, den deutschen Geist, der bei Leipzig Tat^geworden, in unvergänglichen Liedern wach zu halten bis zur Stunde glorreicher Erfüllung und ihn nniterzn- gcben an die Zukunft. Wenn eines Dichters Name mit Den sch- lands Werden im letzten Jahrhundert unzertrennlich verknüpft ist, so ist es der seinige. Er mar der lyrische Bannerträger des Gedankens, der durch sechs Jahrzehnte die besten Herzen erfüllte, bis er bei Sedan Wirklichkeit wurde. Wie ein Prophet steht ec vor seinem Volke, wie ein Seher, und selbst in den Tagen der Verzweiflung und Mutlosigkeit läßt er nicht von seinem Glauben. In seiner politischen Lyrik liegt für uns Heutige die Bedeutung Geibels. Das Wort, das er beim Tode Uhlands schrieb, faßt zusammen, was er selber für uns ist: „Das ist an uns sein groß Vermächtnis, so treu und deutsch zu sein wie er." Das Vaterland, der Gedanke des Reiches, war Geibels stärkstes Erlebnis, und hier, einzig hier wurde sein Dichtertum so grob, daß es noch heute als Flamme und Schwert vor uns steht. Hier wuchs der „Backfischdichter", dessen gepflegte Anthologienpoesie dem Geschlecht von heute nur wenig sagt, über sich empor zu einer Männlichkeit, die seiner Gestalt eine eherne Dauer und zündende Kraft gibt. Zu einer Männlichkeit, die seinem Wesen sonst allzu fremd ist. . Man hat Geißel den Backfischdichter genannt. Dies Urteil ist freilich ungerecht. Halten läßt es sich nur, wenn man sein erstes Gedichtbuch in Betracht zieht, mit seiner süßlichen Empfindsamkeit. Aber er hat die Versübnngen, die ihm freilich den größten äußeren Erfolg eintragen, später selbst hart verurteilt und bitter darüber geklagt, daß durch sie ein Wesensbild von ihm festgelegt worden sei, an dem alle Fortschritte an Kraft und Können nichts zu ändern vermocht. In der Tat hat Geibel in seinem späteren Schaffen jene Töne seiner Jugend überwunden und durch vollere und kräf- ttgere ersetzt. Seine ersten Verse waren zu schön, zu harmonisch, zu temporiert, und zur erlebnisarm. Es fehlte die Glut eines wahrhaften Ergriffeuseins, und alles Persönliche, alles wirklich Erlebnishaste war wie ausgewischt, allzusehr ins Allgemeine cm- porgcläutert. Seine Gedichte sind vollerrdete und bis ins Feinste ausgefüllte Ktrnstgebilde; aber keine Kunst im großen Sinne. Er ist Artist, bewußter Kunstschöpfer, der einem! klassizistischen Schönheitsideal nachstrebt; gewissermaßen eine letzte Znsammen- drängnng alles dessen, was die Epochen vor ihm' an ästhetischen Werken geschaffen. Aber es fehlt, »vie er int „Bildhauer des Hadrian" klagt, „der große Puls". Welch ein Dichter Geibel aber war, wenn das echte Erlebnis in ihm drängte, zeigt seine politische Lyrik. Nur in seiner persönlickien Lyrik sucht man diese Töne vergebens. Weun Geibel zu bewundern ist, so ist er's wesentlich als Formalist. Sein künstlerisches Ideal spricht er in den „Distichen ans Griechenland" aus: „Auch dein beschwerlichsten Stoff noch abzugewinnen ein Lächeln Durch vollendete Form strebe der wahre Poet. Kummer und Grant sei'n schön, vom erhabenen Rythmus besänftigt. Selber der Brust Angstschrei werde dem Ohr zur Musik. Und der versehcen.de Pfeil des Gespötts, in die Woge der Anmut Sei er getaucht, klairgvvll werd' er vo»t Bogen geschnellt." Solche Kunstanschauung ist uu3 ein wenig fremd geworden. Aber die Höhe der Vollendung, die Geibel im Formalen innchatte, kann urrd darf nicht verkannt werden. Geibel ist sozusagen für Uns ein Sonntagsdichter. Er ist in der Form so vollendet, daß es keiil Darüberhinaus gibt. Zugleich aber ist er: das Ende einer Dichterperiode. Er hat es selbst geipußt uird auch ait^. gesprochen: „Goethe stand als bahnbrechender Genius am Anfang einer glänzenden Epoche, in frischester Ursprünglichkeit und die verschiedensten Tonarten lediglich aus eigener Fülle schöpfend: ich bin der letzte einer langen Reihe bedeutender Lyriker, der, wenn ailch bei eigentümlich gefärbter Individualität, doch nur dre Töne seiner Vorgänger noch eininal in gediegenster und durch- gebildetster Form zusammeufaßt. Zu unfern großen Meistern verhalte ich mich nicht ailders, wie etwa Mendelssohn zu Mozart und Beethoven und darf daher zufrieden sein, wenn mir gleich! jenem nur dies und das gelungen ist, was auch neben und nach den Werken der Herven ein unbefangenes Gemüt noch anzusprechen vermag." Das Unglück für den Dichter war das unerhörte Glück, das dein Menschen von Anfang an zuteil wurde. Das Leben Geibels verlief in schöner Harmonie. Kampf und Widerstand, an denen die Persönlichkeit sich zu reiben und zu entzünden pflegt, fehlen fast vollständig. 1834 verließ er als Primus das Gymnasium, und er ift immer „Primus" geblieben. Er wurde geradezu vom Glück verfolgt. Dem jungen Stttdenten öffnet sich Chamissos Musenalmanach und bereitet ihm den Weg in die Oeffeutlichkcit, ihm gleichzeitig eine Verbindung mit den bedeutendsten Männern der Zeit schaffend. 1838 verschafft ihm Bettina Armin eine Hauslehrerstelle bei deni russischen Botschafter in Athen, die zwar nicht durchaus angenehm war, ihm aber doch starke künstlerische und menschliche Bereicherung brachte. 1840 erschienen seine ersten Gedichte. Wenn sie auch anfangs wenig beachtet wurden, so machten sie doch, sobald sie sich durchgesetzt hatten, einen solchen Erfolgsweg wie wenige andere Gedichtwerke. Dem Heimgekehrten nahm dann eine Pension des Königs von Preußen die Sorge für die Zukunft ab, und seine Verbindungen ermöglichten ihm ein langes Wanderleben, das ihn durch ganz Deutschland führte. 1852 berief ihn dann König Maximilian von Bayern nach Münck>en in jenen Künstlerkreis, durch den dieser Fürst seine Hauptstadt zu einem geistigen Zentrum Deutschlands machen wollte. Als Geibel dann 1868 durch ein Gedicht, das er zum Einzug König Wilhelms in Lübeck geschrieben, beim bayerischen Hofe Anstoß erregte urrd ein Bruch unvermeidlich war, erhöhte der König von Preußen seinen Ehrensold und ermöglichte ihm ein sorgen-^ loses Alter bis zu seinem Tode, am 6. April 1884. In Geibels Leben ist alles Ersülümg und Gleichklang. Das von ewig lächelnder Sonne beschienene Wohllautmeer seiner Poesie konnte in solchem Dasein sich in harnionischer Schönheit aus- breiten, deren Spiegel ungetrübt blieb. Diese vollkommene Vollendung ist es, die man aus jeden Fall in ihrer Art bewundern muß. Gerade da Geißel selbst keine besonders großen Erlebnisse ausznweisen hatte, ist umso mehr zu bewundern, wie er die Bedeutsamkeit der Zeit in sich aufnahm, und wie er an: Erlaben seines Volkes sich sichtlich zur Größe steigerte. Die Lieder, die Geibel in Deutschlands ernsten und heiteren Stunden sang, werden leben, solange ein deutsches Herz schlägt. Zur Geschichte -er vutter. Wir sind gar keine starken Butteresser, wie man vielleicht glauben sollte, wenn man täglich darüber klagen hört, daß die Butterpreise in die Höhe gehen und damit dem Volke ein unentbehrliches Nahrimgsmittel versagt wird. Nach fachmännischer Schätzung ist der Verbrauch in Deutschland auf 18 Gramm für den Kopf und Tag berechnet, was 13y 2 Pfund im Jahr, also etwas über ein Pfund im Monat ausmachen würde. Die Tatsache mag richtig esin, man muß aber im Zusammenhang damit den Verbrauch an anderen Speisefetten, Margarine und Schweineschmalz, berechnen und bedenken, daß diese beiden nicht mehr wie vor den: Kriege zu den billigen Nährstoffen gehören, ja überhaupt nur noch schwer zu haben sind. Nun die erfreuliche Aussicht, daß aus .Hefe Fett geivonnen werden kann und vielleicht binnen kurzem dieser Prozeß in größtem Maßstab ausgeführt werden nnrd, darf uns hoffen lassen, daß die augenblickliche Knappheit an Speisefett schnell behoben ist. Seit wann die Naturbutter zu den menschlichen Nahrungsmitteln gehört, ist sehr schwer festznstellen. Unsere ältesten Literaturdenkmäler berichten nichts darüber. Selbst Homer, in bcften Umwelt die Viehzucht eine so große Rolle spielt, weiß nur von Käse und immer wieder Käse zu erzählen. Käse und Brot und saftiges fettes Fleisch vertilgen seine Helden genug; aber niemand oenkt ans Buttern. Gelehrte wollen wissen, daß auch die Römer noch nicht ^gebuttert haben, und daß diese Kunst erst von ihnen in Germanien gelernt sei. 9lber auch hiev gibt die Literatur feinen Anhalt. Tacius erwähnt wohl das Bier und die Wildbraten der alten Deutschen, aber von Butter weiß er auch nichts. In den ersten Jahrhurtderten des Mittelalters muß es mit der Butter noch schwach bestellt gewesen sein, denn nichts nnrd zu ihrem Ruhme verkündet. Nur läßt sich mit Bestimmtheit voraussetzen, daß sie zahlreiche Liebhaber hinter den Klostermanerir gefunden hat. Nichtsdestoweniger haben die geistlichen Herren auch in ihren inhaltsreichen Folianten die Butter nicht erwähnt. Bezeichnend ist auch, daß in den mittelalterlichen Städten unter den Namen der Plätze zunächst der „Mlchmarkt" und erst später der „Buttermarkt" cutstaucht: nicht minder, daß in ben Rechnungen für die großen Gastereien, die der Rat zu Nürnberg während des Karnevals 1496 dem Markgrafen Friedrich von Ansbach und anderen Fürstlichkeiten gab, die Ausgabe für Butter fehlt, obwohl alle gelieferten Nahruugs- und Genußmittel genau sfx'ztfiziertz sind, darunter auch 1002 Pfund Schmalz, das Pfund zu acht Pfennig. Möglich, daß ein Teil dieses Schmalzes mit Butter identisch ist, denn in spätmittelalterlichcit Polizeiverordnnngern ist oster von „Milchschmalz" die Rede. Später, ttt der zweiten Hälfte des 16. Jährhunderts, spricht der edle Hans von Schweb- 614 nichen tm „Butterschmalz". Sein Bericht über die Hochzeit des böhmischen Edelmannes Wilhelm von Rosenbera zählt wahre Chim- borassos aller möglichen Fressalien auf; an Butterschmalz allein wurden 117 Zentner verbraucht. In den ältesten gedruckten Kochbüchern findet sich die Butter vereinzelt angeführt. Seit dem 17. Jahrhundert, wo sie auch schon in Gedichten vorkommt, hat sie dann im feineren Haushalt mehr und mehr Aufnahme gesunden. An Stelle der Morgen suppe tritt sthon in der zweiten Sälfte des 17. Jahrhunderts Gebäck und Butter. Tas trockene Brot weicht mit dem wachsenden Wohlstände dem Butterbrot. Settdenl ist die Butterbemmc in der deutschen Familie ein lieber Hausgenosse geblieben, und nichts mutet uns in Goethes Werk so deutsch und so vertraut an, wie die Szen§ un „Werther", da Lotte ihren Geschwistern die Butterbrote zur Abendmahlzeit austeilt. vermischtes. * Nicht Krupp, sondern Ducroquet. Daß die Firma Krupp die Unverschämtheit besitzt, ganz allsgezeichnete Geschütze herzustellen, läßt den Franzose» keine Nutze, und so sind sie neuerdings ans die Entdeckung verfallen, das; die Essener Werke gar nicht dem alten Alfred Krupp, sondern einem genialen'Franzosen namens Ducroquet die Grundlage ihres Weltrufs, den Ersatz der früher beim Geschützguß üblichen Bronze durch Stahl, verdanken. Dieser Ducroquel lebte in dei» vierziger Jahren des vor,gen Jahrhunderts in Amiens, er »var ein glühender Patriot »nid sehnte sich danach, durch eine gewaltiqe kriegstechnische Erfindung die Niederlagen wett zu machen, die sein Vaterland 1813, 1814 und 1815 erlitten halte. Während eines Aufenthaltes in Paris lernte er Krupp kennen, der sich damals nach Kunden umsab, und er erzählte ihm von seinen Plänen. Krupp schien sich dafür zu interessieren und als die französischeu Behörden den Erfinder nb- wiesen, lud er ihn ein, nach Essen zu komme» und seine Erfindung grgen Erstattung der entstehenden Kosten in seiner Werkstatt zu vollende»,. Ducroquet ging auf das Anerbieten ein und konnte Krupp eines schönen Tages wirklich aukündigen, daß er nun d e Stahlkanone vollendet habe, Krupp erividerte ihm aber r ,nit echt deutscher Brutalität": Ich wollte Sie gerade rufen lassen: ich habe nämlich genug von Ihren närrischen Experimenten. Sie haben nur 130 000 Franken zur Bestreitung der Kosten bereits übergeben, nun schulde» Sie mir noch 5000 Mark." Der unglückliche Franzose »nachte einen Prozeß gegen Krupp anhängig, verlor ihn aber und starb 1817 in tiefster Armut. Krupp bot aber noch im selben Jahre der preußischen und der französischen Negierung Modclle von Stahlgeschützen an, die er nun,„ehr her- -»»stellen in der Lage war, well die Arbeiter, die er Ducroquet zur Verfügung gestellt hatte, dem Franzoien bei der Arbeit sein Geheimnis abgesehen hatte. Soweit der „Matiick. Also: Krupp ist entlarvt. Wir erwarten, letzt bald zu hören, daß Goethe von Nostand abgeschrieben Hot. * D i e Winter ruhe der Bienen. Häufig wird von einem Winterschlaf der Bienen gesprochen, doch ist dos nicht richtig: denn sie verfallen nicht wie andere Tiere in einen Winterschlaf sondern sie treten nur in e ne Wintcrrrrhe ei». Wenn im Oktober die Tage kürzer werden, die Minnen abgeblüht sind, nachdem die Zeit der sonnenlosen Tage, der Nebel, des Regens und der Stürme gekommen find und kurz nachdem in der Drohnenschlacht die unnützen Fresser gelötet und hinausgetriebcn »norde», sind, richten sich die Bie,»en zur Wi»»terruhe ein. Die Königin m der Mitte, hängen sie sich, eine an der anderen, zu einer großen Traube ans und er- »oorten so die Kälte deS Winters. Wie alles in» Bieneufraat gut einqerichtet ist, so auch die Art des Zusammenlebens »vährend des Winters. Die Menen, die außen an der Traube hängen, hoben natürlich mehr Kälte onszubalten als die, die ihren' Platz im Innern haben. Damit nun die ällßeren Kameraden nicht erstarren und zugrunde gehen, dringen immer »vieder neue, die er- »värmt sind, ans dem Innern des Knäuels hervor, um für eine ^eit die äußeren und kälteren Plätze cinz»,nehn»en. Tie Bienen nehmen auch i»n Winter 'Nahrung zu sich, aber nur ganz wenig. Jeder Züchter ist dara»»s bedacht, daß in» Spätherbst und in den Wint?r,nonaten in der Nähe der Bienenstöcke jedes laute Geräusch vermieden »vird. Schon ein vo,n Wind be,vegter Zweig, der an einen Bienenstock schlägt, kann die Ruhe im Bienenstock ernstlich stören, und das muss vermieden werden. Denn bei jeden» Geräusch werden die Bienen aus ihrer Winterruhe anfgejcheucht; sie sressen dann inehr, als ihnen in dieser Zeit dienlich »st, und dadurch kann unter ihnen die Ruhr entstehen. vüchertisch. — Hohe n z oller n-B«rqkalen der 19 16 . Soeben erschien zum vierten Male der.Vohenzollern-Bnrqkalender" (Burg, ver aq. G. »»,. b. H., Berlii»'Grunewald, von den» als Burgen- und Städtebauer bekannten Archllektei» Professor B o d o E b h a r d l. Diese ivertvolle Veröffentlichung nimmt unter den zahlreichen Kalenderdrucken einen ganz besonderen Platz ei»» Do», jedem leo »den Hobenzollern ist in den erschieiieiien vier Jahrgängen otanren, Wappen und Geburtstag angegcbei». Es ist damit eine M-_________ Schriftleitung: Aug. Goetz - Rotationsdruck und Verlag der Bri blsher in so billiger und doch künstlerischer Fort»» völlig sehlende, zllverlafiige Quelle für alle diejenigen geboten, welche die Wappen der Mitglieder Unseres Kaiserhatises in irgendeiner Beziehui»g kennen lernen oder verwenden »vollen. Der Kalender ist also ein wsisenscha'tlich zuverlässiges Borlagewerk für die Hofämter, für Genealogen. Graveure und Ku,rstgewerbler aller Art. Aus den 12 Monatsblättern des neuen Jahrgangs sind die Wappen von 17 Hohenzollern dargestellt, und z»var zunächst die der lebenden Mitglieder des fürstlichen Hauses Hohenzollern und das Wappen der »nzivischen geborenen Prinzessin Alexandrine Irena, der Achter des Kronprinzen. Damit ist die Reihe der lebenden Hohenzollern abgeschlossen. 7 weitere Blätter des Kalen- oerS 1916 zeigen die Wappen verstorbener Hohenzollern. 12 Monatsbilder zeigen ferner die Burgen: Hechingen, Hohenfels, Hargerloch, Bergh, Bütoiv, das Rurtor in Jülich. Rhetniels. MörS, Quedlinburg, Regenslein, Glatz um 1600, endlich Königs,vuster- hausen Zu jedem Wappen ist eine zuverlässige Erklärung, zu leder Burg ein kurzer geschichtlicher Abriß gegeben. Außerdem enthält der Kalender eii» geräumiges Kalendnrrum für Eintrag- »lngen, soivie für jeden Tag die vaterländische»» Erinnerungen von 1870/71 und aus dei» geivaltige»» Kriegsjahren 1914/15. Gietzener Hausfrauen-Bereitt. Die Teuerung der Lebensmittel und der Mangel an Fett, Eier u. a. zwingt zur Sparsamkeit. Darum ist es Sache der Hausfrau, mit dem Vorhandenen so sparsam als möglich umKugeheu. Namentlich ist es notwendig, die Verwendung von Fett tunlichst eittzuschranken. Es kann dies um so unbedenklicher empfohlen werden, als feststeht, daß ohne wesentliche Beeinträchtigung des Nährwertes und der Schmackhaftigkeit die bisher übliche Verwendung von Fett verringert werden kann, wie Hedwig Hehl und Geh. Regierungsrat Prof. Dr. N. Zuntz nachgewiesen haben. Der nachstehende Wochen-Knchenzettel ist aus diesen Erwägungen heraus ^usammengestellt worden. Sonntag: Suppe von Maggi-Würfel, Kalbsbraten mit Kartoffeln und Salat. Montag: Suppe von den Bratenknochen und Resten, Makkaroni mit Tomaten und etlvas geriebenem Schweizer käse. Dienstag: Fleischbrül>e mit Kartoffelgrieß,*» Ochsensleifch mit Kartoffeln und Meerrettich. Mittwoch: Gemüsesuppe, Sago und Aepse!.* Donnerstag: Kabeljau mit Kartoffeln und Senftunke, Apfelmichcl.*) ^ Freitag: Fischsuppe,*) Krautrollen mit Kartoffeln in der Schale. Samstag: Haferflockensuppe, Heringskartef'e n.*) Kochanweisungen. K a r t o f f e l g r i e ß: Statte Kartofselreste reiben und an der Lust trocknen. Sago und Aepfel: Man nimmt Sago an Stelle von Reis, kocht ihn in Milch mit etwas Salz und Zucker gar und gibt Apfelbrei hinzu, oder füllt beides lagenweise in eine Form. A p f e l m i ch e l: 1 Suppenteller voll fein geschnitzter Aepfel, V-r Suppenteller voll eingeweichte Brotrinde, y 2 Suppenteller voll geriebene Brötchen oder Brot, Zitrone, Korinthen, Zimmt, Nelken, Zucker lagenweise in eine Form getan und mit einigen Flöckchen KunstbMter belegt. Fischsuppe: Tie Abfälle von gekochtem Fisch (Rückgrat, Kopf, Schwanz usw.) werden mit Wasser, Suppengrün. Salz, Pfeffer, Zwiebel (wenn vorhanden auch Tomate und Zitronenscheibe), 1 Glas Ltpselwein, 1 kleinen Glas Salatöl und einem Guß Essig 1*4—2 Stunden gekocht. Tann die Brühe durchsieben und mit etwas Mehl, Milch und Eiersatz verdicken. Man kann noch übrig gebliebenen Fisch in kleinen Stückchen und geröstete Weck- bröckchen hinein geben. (Bei Heringskartoffeln kann man sehr gut an Stelle von Rahm Buttermilch verwenden.) *) Siehe Kochanweifung. ^ Gleichklang-Rätsel. Noch sind'« nicht Worte, nur die ersten Tone Des Kindes, daß es sich au 'S Wort gewöhne. Den gleiche»» Namen hat auch einst getrage,» Ein Saitenfinel i>» längst vergangnen Tagen. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung der Königspromenade in voriger Nummer: Ein Menschenherz ist ci,r von» Himmel Herabqesunkner lichter Ster»», D'run» fühlt das Herz ein tiefes Sehnen Nach einer Heimat, die ihn» fern. Rittershaus. 'sehen Universitäts-Buch- und Stemdrnclerei. R. Lange, Gießen