Die vom Rauhen Grund. Roman von Paul Grab ein. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) „Es ist gestern Gewerkenversammlung von Christiansglück gewesen in Siegen. Ich hört's heut' morgen droben vom Rensch. Bis in die spute Nacht ist's gegangen, sie sind sich fast in die Haare geraten, aber schließlich hat er's doch, durchgesetzt, der Bertsch mit seinem geheimen Anhang, — es war eben eine regelrechte (Überraschung —, daß sie ihn zum Direktor der Zeche gewählt haben." „Direktor? Nicht schlecht!" Laut lachte Henner von Grund los. „Von dem Pütt, der bisher kaum noch einen Bergverwalter abwarf? Na, recht so — nur zu! Sie sind ja ohnehin am Ende mit ihrem bißchen Eisen." „Gewiß., für die bisherige Betriebsart. Aber sie wollen's nun ganz anders anpacken. Ganz modern, mit Dampf. Elektrizität, bis hinunter in Teufen, wo hier noch kein Mensch dran dachte. Da sollen noch gewaltige Mengen Erz anstehen." „Ach, Märchen! Der findige .Herr hat'S eben gelernt, bei den Jankees, das Goldmachen — aus anderer Leut's Taschen. Aber lassen Sie ihn nur ruhig machen. Wird nicht lange dauern, und die ganze Herrlichkeit kracht schönstens zusammen! Blauer Dunst, Pastor?" Und der Gutsherr begann langsam auszuschreiten, nach der Liude hin. Burgmann blieb ihm zur Serte. So sagte er: „Sie unterschätzen diesen Menschen doch etwas. Bertsch weiß natürlich, daß er allein nichts machen kann. Darum hat er Verhandlungen angeknüpft mit der Landesbank in Köln." „Hollah!" „Ja, und ein Sachverständiger ist im Auftrag der Bank auch schon hier gewesen, in aller Heimlichkeit — erst gestern erfuhren's die Gewerken selber." „Nun, und — ?" „Sein Gutachten soll so günstig ausgefallen sein, daß die Bank sich zu einer Aktion entschließen dürfte. Die Gewerkschaft soll init ihrer Hilfe in ein Aktienunternehmen umgewandelt werden." „Teufel — das wäre freilich etwas anderes! Dann kann's unserem Erbstolleu schlimm gehen." Henner von Grund sprach im eigenen Interesse. Seine Familie war am Erbstollen von altersher beteiligt und er sogar der Repräsentant dieser ältesten Eisengrube des Landes. Seine Stirn furchte sich daher, wie er jetzt noch weiter sagte: „Eine solche Konkurrenz — einfach fertig wären wir dann!" „Mag wohl sein!" Gelassen gab es Burgmann zurück. „Aber nicht deswegen etwa komme ich zu Ihnen. Eine andere Gefabr meinte ick. Wenns nun dem Bertsch glückt und mit Hilfe der Bank der Grubenbetrieb im großen anhcbt, wenn Hütten- und Stahlwerke hinzukommen, wenn Hunderte, ja Tausende von landfremden Arbeitern hier einziehen in unser stilles Tal — das meine ich! Man hat's ja oft genug gehört von draußen in der Welt, wie's dann zugeht. Dann zieht auch ein neuer Geist mit ein, vorbei ist's mit alter guter Zucht und Sitte, die Bande von Ordnung und Gehorsam lösen sich au allen Enden." „Weiß Gott, ja!" Erregt stimmte Henner von Grund zu. „Man hat jetzt schon seine liebe Mühe und Not, hat man aber erst die Schlote im Land, dann bekommt man überhaupt keinen Menschen urehr zu landwirtschaftlicher Arbeit. Alles läuft dann zur Industrie, weil die Kerls mehr zahlen als unsereiner. Kunststück — wenn man so'n Sündengeld verdient wie di?!" „Aber soll man das dulden — altes wirklich so kommen lassen, hier im Rauhen Grund? Wo wir auf unserer Väter Scholle Hausen auf unsere Art, so lang wir denken können! Auf unsere Art, auf die wir stolz waren von jeher, mit Recht! So da nun so ein hergelaufen Volk sich breit machen und sein Maul aufreißen, als ob sie Herren wären im Lande." „Nein — , das sollen sie nicht!" Schmetternd fuhr Henner von Grunds Faust aüf den Tisch unter der Lrnde, bei dem sie jetzt standen. Befriedigt nickte der Alte im weißen Haar. „Wußt's, daß Sie so sprechen würden, und darum kam ich her." Die hellscharsen, blauen Augen unter den weißen Brauen drangen jetzt fest in die des Gutsherrn, wie er nun fortfuhr: „Wir sind nicht gerade Freunde gewesen bisher, Herr von Grund." „Nein, — beileibe nicht!" lachte der andere. „Aber das ist von jeher so Brauch gewesen unter uns Männern vom Rauhen Grund: Immer im Kampf miteinander. Doch kommt der Landfeind von draußen — dann stehen wir zusammen." „Hol mich der Teufel, ja!" und schallend schlug Henner von Grund in die starkknochige Hand Burgmanns. „Das soll gelten! Er soll sich verrechnet haben, dieser Herr Bertsch, der da meint, unser Rauher Grund wäre nur grad' so ein Fressen für ihn!" „Und wie gedenken Sie's anzugreifen?" „Wir dürfen's nicht zur Verbindung mit der Bank kommen lassen. Das müssen wir hintertreiben, unter allen Umständen!" „Aber wie?" „Wir müssen Einspruch erheben, irgendwelcher Art. Gründe werden sich schon finden lassen — wozu wären wir Grubennachbarn. Kurzum, wir schikanieren diese Kerls, hinten und vorn." „Da werden sie zum Bergamt laufen." „Um so besser. Dann treiben wir's zum Prozeß. Und ist die Sacke erst bei den Advokaten, dann ist sie gut auf- — 606 gehoben. Die lassen solchen fetten Bissen nicht mehr ans den Knallen, und darüber dürste dann wohl der Landesbank der Llppetit vergehen." „Hm — der Gedanke scheint mir in der Tat nicht schleckst." „Gut ist er. Ausgezeichnet! Und für alles übrige lassen Sie nur meinen Steiger sorgen, den Hannschmidt. Das ist em Fuchs, mit allen Hunden gehetzt!" Vergnügt lachte der alte Weidmann in sich hinein. „Der wird dem klugen Herrn aus Amerika schon genug zu scl>affcn machen." Und weiter streckend, geleitete der Gutsherr seinen sich nun verabschiedenden Besuch zürn Dorgewöl'oe. Mit einem eigenen Blick sah Eke von Grund den beiden nach. Es tvar ihr ganz sonderbar zumute gelvesen, wie sie eben der Unterhaltnng zugehört hitte. Als ob eben draußen an der Schwelle dieses weltentlegenen Tals plötzlich einer anaeklopft hatte mit starker Hand. Einer, der die Tur weit ausreißen wollte. UnwilMrlich dehnte sich ihr da die Brust. „Nun, und was sagst du zu diesen Neuigkeiten?" Kenner von Grund, der zurüctgekehrt lvar, fragte es die Nichte. Eke hob langsam den Kops aus ihrem Sinnen. „Ick) meine, es wäre gut. Das Leben will herein in diese Einsamkeit." „Das Leben! Sprichst ja gerade, als ob wir bishev schliefen hier!" „War's denn etlva anders?" „Redensarten! Schass dir Arbeit in Haus und Hof, so hast du Leben genug." _ . Eke von Grund heftete einen langen Blick auf den Oheim, aber sie schwieg. Wozu reden, wenn man doch nicht verstanden wurde. f ^ Hbnner von Grund zündete sich währenddessen die erloschene Pfeife wieder an. Nun sagte er aus seinen Gedanken heraus geringschätzig: „Der Bursch! So ein Vagabund! Und das will hier alles auf den Kops stellen!" Doch da sah Eke herüber. - • »Äariun sprichst du so von dem jungen Bertsch? Er hat ö doch zu etwas gebracht da draußen. Oder ist's schon Welt?"ern verbrechen, überhaupt hinauszuziehen in die wer ein tüchtiger Kerl ist und ehrliche Arbeit Glicht scheut, hat s jedenfalls nicht nötig, sich draußen runu- Q Ul Iv l VV1 1 . „Aber wohl der, der's weiter bringen will, als die andern hier. So gu£" to ° nen a6er ßar " id)t lDeiter f,iec! • ® tuI1 ^ uur bic Schultern und griff andern Buch. Aber ihre Gedanken gingen einen das war aus dem Gerhard Bertsch geworden. Sie kannte ihn ja gut. Wie es so geht, wenn man auswächst in Rrst- Und s,e stellte sich den ungeschickten grossen Jungen vor, über de» sie sich manchmal lustig gemacht, wie Huude^ IC fpVi'Vt >l0CS das mit einem täppischen jungen hnnJf'Ü 4 . eg r ß edtc Mut in dem Bertsch Gerhard schon Er wusste, was er wollte. Und was er wollte, das K" durch. Im Spiel wie im Ernst. Er lmtte eiucir Staiikopf, ubei den sie sich dauials oft geärgert hatte. Sie mit/iüaude^ auch stets im Kriegszustand gelebt trapdeni freute sie sich jestt ordentlich, luitz er da S .’lt r "f ^^udl'ck, zu,»packen mit seiner grobschrötigcn :'urdr Ich doch endlich einmal etwas liegcbeu b b m«rfnm« e " 's" ff ' die Zeit stille zu stehen schien. Willkommen denn wieder daheim, Gerhard Bertsch! * ^ «olle sechs Stunden hatte Bertsch mit dem Bergver- walter rm alten, baufälligen Zechenhanse gesessen, ohne anf- zusehen von den Grubenbildenr, die sich unter seiner Hand bedeckt hatten. Nun aber schob er doch dw Plane zarück. Er zog die Uhr — dicht vor zwölf Da lachte er und blickte zu dem Verwalter hin. 0 „Na, da werden lvir doch wohl mal 'neu Auaenblick a fhoren nni.ssen, ManSkopf. Ihre Familie will ja schließlich auch noch was von Ihnen haben ain Soirrrtag. Also denn o^n W 3(1 ~~ Punkt sechs bin ich wieder hier , Der Verwalter erhob sich. Im Laufe dieser Stunden hatte er seinen Frieden gemacht mit dem neuen Herrn. Wollte ihm auch vieles von dem, was er gehört, nicht in den alten Kopf, das eine hatte er doch erkannt: Er verstand etwas von der Sache und tvnßte, lvas er ivollte. Da mußte man sich denn wohl absinden mit den neuen Verhältnissen. Und mit einem Gruß, der noch imnrer grollte und doch schon insgeheim Versöhnung bedeutete, ging er. Gerhard Bertsch nicrte ihm nach, mit einem Lächeln. Ja, so waren sie eben einmal hier, die Leute im RanheiF Grund. Immer erst durch Gegnerschaft kam man zur Freundschaft. Aber die hielt nachher auch doppelt dafür. Na, ev und der Manskopf, sie würden sich auch noch verstehen lernen. Und Gerhard Bertsch erhob sich nun auch seinerseits', griff nach dem Hut und trat jetzt vors Haus. Sein Blick glitt hinunter zu dein Ort. Er lag in feiertäglicher Stille. Ans allen Häusern kräuselten weißf-blane Rauchwölkck)en auf. Dort schmorte der Sonntagsbraten. Da fiel es ihm ein: Seit vier Uhr heute früh, wo er von der Bahnstation aufgebrochen zu feinem Waldgang hierher, hatte er nichts' mehr genossen. U,id damit stiegen all die Fragen des täglichen Lebens auf, die doch hier auch noch zu erledigen waren. Wo würde er wohnen und sich verpflegen? Einen Augenblick blieb Bertsch stehen, aber gleich wieder schritt er weiter. Was sich lange aushalten mit diesen Nebensächlichkeiten? Er würde sich fiirs erste einfach, im „Hirschen" beim ReuschHannes in Quartier geben. Da war man ganz, gut aufgehoben, wenigstens früher. So kam Gerhard Bertsch vor Reuschs Gasthof. Er nickte befriedigt. Ja, alles noch beim alten! Behäbig und freundlich grüßte ihn das Haus mit den grünen Läden an dev sauber geweißten Wand. Und auf der Blank über der Vortreppe saß, tvie früher immer des Sonntags auch, die Neusch-Mutter. Geruhsam hatte die alte Fvau die Hände nn Schoß gefaltet und blickte sinneick vor sich hin tu das SonnengesUmmer. Schnell sprang Bertsch die paar Stufen empor. „Grüß, Gott, Mittler Reusch! Na, kennen Sie mich noch wieder, den Amerikasahrer? Den Bertsch Gerhard, mit dem Sie so manchinal Ihre liebe Not gehabt als Jungen?" Lachend schüttelte er ihr die Hände, indem er ihr voll ins Antlitz sah. „Was Sie sich gut gehalten haben, Mutter Reusch! Ja, gar nicht verändert. Noch genau so, wie vor zehn Jahren." 0 ' „Doch nicht ganz, Herr Bertsch — ich sehe Sie nicht mehr." ' „Was denn!" Er schrak zurück und starrte auf ihre Augen, die ungewiß nach ihm suchten. Ta fügte er leiser hrnzu: „Wirklich?" ' Die Reusch-Mutter uicfte ruhig. Ihr feines Altstauengesicht unterm blendend weißen Häubchen behielt seinen freundlichen Ausdruck, tvie sie nun .erwiderte: „Ja, blirrd — seit drei Jahren schon." , „Aber mein Gott, wie kommen Sie denn dazu, liebe Mutter Reusch? Sie, die Sie doch immer so gesund waren Zeit Ihres Lebens!" ' „Gott hat mich wohl strafen wollen damit." „Strafen?" Unwillig klang es. „Wenn je ein Mensch gut war, dann doch gewiß Sie!" (Fortsetzung folgt.) Heimat. Kriegserinnerungen von Robert Scholz. Die draußen gewesen sind, wissen was es heißt: Heimat! E cZNn^^rsasscn wie wunderbar schön Deutschlands Gaue sind, im Glanze der Frühlingssonne, m der Reife des Sommers, in den m? dkEs und in der starren Kälte das Winters. Hnmat! Wie wenige verstehen und kennen dich. Reisen in der Welt herum und oualen sich mit wirrem Kopf und ermattetem I n * a f b ' Husch-Husch die Naturschönheitm fremder Länder in sich zu pfropfen und verlieren dabei das Schönste und Beste aus den Augen, die Erkenntnis für die hehre Schönheit ihrer eiaenen deutschen Heunat, In keinem Volke ist das H^imatsaefühl ausgeprägt, wie m dem deulsckx'n; wollten doch alle m diesen ulch^hegen"^" Zugchörigkeitsgefühl zur Heimat besser pflegen welcherBegeisterung heimkchrcnde ver- tvnndete Gruppen den deutschen Boden begrüßen. Biele Monde - 607 weilten sie ferne der Heimat und nun sehen sie diese zum erstenmal wieder, nach einer langen und schweren Zeit. Die Schmerzen lassen nach und die Augen glänzen, ivenn die deutschen Fluren -u den Fenstern des Lazarcttzuges hereinarüßen. Sie hören deutsche X.aute. deutsche Frauen und Mädchen winken ihnen zu — deutsch, Autsch tft alles, was sie hören und sehen. Da zieht ein heiliges Beivnßtsein in ihre Herzen: Deutsch und Heiniat — wie txißt ihr zusammen. — lageil wir läiigs einer französischen Heeresstlaße im Schützengraben.Es war die Nacht über ein warnier Regen gefallen und als der Morgen graute iahen wir, daß die Knospen gesprungen lvaren und wie ein endloses Band zog sich die Bauin- rerhe oer Landstraße im hellgrünen Frühlingsschmuck durch das ä^and Es war Frühlmg geworden über Nacht. Als dann die Strahlen der Morgensonne die jungen grünen Blättckien vergoldeten, schlich sich einer nach dem andern nach dem Ausguck, den nur uns gebaut l-atten, und spähte vorsichtig über die Deckung dem ersten Gruß des Frühlings. Frühling in Feindesland — 100 Meter vor den todspeienden Gewehren der Franzosen Ta wurde m aller Herzen die Sehnsucht nach dem Vaterlande lvach, und wie ein heißes, stilles Gebet stieg es zum Himmel auf: §E^6vtt, schenke uns auch in Deutschland lvieder einmal einen Frühling. — i , Feldgottesdienst. Die Kompagnie ivar angetreten, über uns lachte cm blauer wolkenloser Himmel uud erwartungsvoll standen wir im Halbkreis um den Feldgeistlichen, einen echten markigen Sohn unserer Heunat, geschmückt mit dem schlickten Kreuze aus Eisen. Und markige Worte waren es, die er zu uns sprach. Er war vor kurzem in der Heimat geivesen und führte uns nun) tn die Predigt cingeslochten, heimatliche Bilder vor Augen. Wir standen und lauschten, sogen begierig jedes Wort in uns ein und Porten aus jedem einen Gruß vom ferne» Daheim. Wir hörten das Rauschen der deutschen Wälder, das der GeisUick)e unA schilderte, wlr gingen mit ihm am Ufer des murnielnden Baches dahin und horten init ihm das Schlagen der Amsel im Gebüsch. Ach _ Ddö Herz wurde uns so weit, uiid wohl nie ist das schönste Lied der Deutsche,i Mit mehr Begeisterung und Jmbrunst gesungen worden als damals, da nach beeiidigter Feier die Kapelle: „Deutsch- rkrud, Deutschland über alles" anstimmte. — Unsere Kapelle! Wer sie von den Friedenszeiten her noch kannte, wußte was sie leisten kann, aber ihre schönsten Lorbeereil hat Ue sich doch erworben, als sie den deutschen Kriegern fern der Hermat ihre Stücklcin blies. Zerbeult und verwettert sahen die Instrumente zwar aus, nichts mehr erinnerte an die Tage des Glanzes und der Triumphe, aber die Töne ivaren noch rein. v ""r zu gern lauschten wir dem Konzert unserer/ braven Musiker. Spielten sie gar Volkstveisen, nicht das blöde LU^mander moderirer Gasseuljauer, sondern Weisen, die sich von Geschlecht zu Geschlecht vererbt hatten uiid uns allen wohl- bekannt waren, dann kannte die Freude und Begeisterung keine Grenzen mehr. Erst einzelne, dann mehrere und schließlich alle sangen die lieben trauten Lieder mit. Und siehe, auch hier grüßte uns die Heimat wieder! — . . ^ anim Ihr,.die Ihr in der Heimat bleiben mußtet, seid Nicht nur freiurdlich zu denen, die vom Felde kommen, die mit all die Schönheiten ihres Vaterlandes neuer ? ftch,aufleben lassen, sondern zeigt ihnen, daß auch Ihr gelernt habt m diesen Tagen der Not Euer Vaterland zu sre wieder hinausziehen, wissen, daß die dghnm das zu s ch a tz e n verstehen, für das sie kämpfeii und bluten vre Heimat! <. Dorm dies e s Wissen gibt unseren Tapferen in Ost und West die Kraft zu kämpfen und zu sterben. — 1 Adolf Oberländer. Zu seinem 70. Geburtstage, 1. Oktober. Lldolf Oberländer — bcn Nanren nennen heißt eine ganze Welt f heraufbeschworen, deren jeder Deutsck-e mit lächelnder Dankbarkeit denkt. Eine Welt von überspannten Dichterlingen, bärbeißigen hilistern, schwärmerischen Backfischen, gezierten Weltdamen, von chwiegermittterii und Svniitagsjägern, von behäbigen Rentnern und listigen Schulbuben, denen sich daun noch eine ganze Arche Noä von allerlei Tieren ziigesellt Die Menschen dieser Welt tragen jenen Anslug fröhlicher Uebertrelbung, die dem Humoristen gestattet ist, aber ihrem inneren Wesen nach sind sie loalyr, daß wir ihre Vor- bil^r in unserer nächten Nachbar,ck-ast und Bekanntsck-ast zu entdecken meinen. Und wre sie menschlich wahr sind, so sind sie es Elck) küuirlerisch. Mit Wilhelm Busch teilt Meister Oberländer deil treien kunlUer-iscyen Ernst, die Gediegenheit des Studiums und r auf der seme künstierische Ueberlegenheit und Schlag- h SZ\ mb rc b cl^ bie Fähigkeit dankt, das Typische und Kcnii- zeichnende der Erscheinungen in wenigen Linien zusammenfassend S^/erne'n Jahrzehiite etwa ist ia neben Oberländer dem ^ Maler zur Geltung gekommen: seine ^ ^ tvcrdeii nicht mehr überseljen, sondern L^^oisseii jetzt, daß in ibnen eine Feinheit der Farbe und eine Frische und Unmittelbarkett der Natiirbeobachtung niedergelegt ist ^ ^bibl, Trübner und des früheren Thoma ritckt. Schon vor mehr als 25 Jahren übrigens hat ein so ausgezeichneter Keiiner, ,vie Mols Bayersdorfer, das gewußt, der es nicht verschmäht hat. Oberländers erster Biograph zii werden. Regensburg,ist Oberleders Vaterstadt, und an seiner Wiege hat die Kunst gcltandc'n, aber nicht die Malerei, sondern die Musik denn sem Vater war Organist. Mein er lstitte den Sohn liebc'r im kaufmännischen als in einem künstlensckjeii Benife gesehen und erst nach manckwi'lei Schiinericr- den, während man damals für sie gar kein Auge s>atte. Der Hängen ausschuß machte diese kleinen Stücke denn auch regelmäßig tot, und Oberländer selbst r>at einniat in einer seiner Zeichnungen mimorvoll geschildert, wie maii es anfangeii nrüsse, um ein Ober- lau der-B st d zu sehen: indem man drei lxmdseste Packträger einander auf den schultern stehen läßt uud den obersten erklettert — dann befindet man sich dem gewünschten Bilde gegenüber. Schließe lich hatte Oberländer genug davon, Bilder zu nialen, die niemand sah und die, ctit paar englische Kunstliebhaber ausgenommen, auch niemand kaufte, und er warf sich ganz auf die Zeichnung. Ta wuikte ihul denn freilich der Erfolg ziemlich schnell. Jahrzehnto- laug war Oberländer mit seinen Zeichnungen der große Trumpf der Fliegenden Blätter, und immer von neuem setzte er seine Bewunderer durch den Reichtum seiner Motive, die Originalität seiner Emfälle und den ßeistvolleii Schivung der Ausführung in Entzücken. Dabei saß ibM der Schalk immer gründlich hinteü den Ohren, und Une er Art ktnd Unart der Kunst seiner Zeit in semer glanzenden Zeichnnngsrerhe „Der .Kuß" schlagend zil 7enn- zeichneil verstand, so wugte er in den unsterblichen Bubenzeich- Nuugen des kleinen Moritz so manche kleine soziale Idylle des Ed- Mid ^>chullebens mit prächtiger Ironie zu beleuchteir. Schließlich aber fehlt seinem Werke doch jener etwas bitter-« llche Beigeschmack, den Büschs Zeichnungen kaum je verleugnen. Busch war rm Grimde eiu Menschenverächter (vielleicht ein Mensch enverächter aus Menschenliebe, aber für Oberländer, den großen Tierfreund, ist die liebe Menschheit, scheints, eine Art zoologischer Zarten, deren Insassen er sich mit immer neuer, immer wacher Neugier- aufmerksam, zuweilen kopfschüttelnd und oft lächelnd 5c* trackstet. Darum werden auch seine Tiere so oft meiischlich lind dafür die Mnischlein erschecneil mehr als eininal m Tiergestalt. Meister Oberländer ist so respektlos zir finden, daß die Grenze zwischen Mensch und Tier gar nicht so fest und unverrückbar besteh^ wie es das Selbstbewilßtsein der meisten Angehörigen der Gattiina Homo sapieiis gern Wort haben möchte. vermischte-. * Die Stadt der Armut und der Trauer. Eine interessante, weil fur die in Serbien herrschenden Zustände be- zeichnende Schilderung von Risch, da« für die Kriegsdauer an- stelle Belgrads zur serbischen Reichshauptstadt erhoben wurde, ieudet ein Berichterstatter des seme», Blatte: „Risch ist wahrhaftig eine sehr traiirige Hallptstadt. Tie wenigen Stenbanten die man erblickt, sind-prtmitiv. billig und schlecht allsgesnhrt. Auch die Einrichtungen der Hätiser sind mehr als bescheiden. Selbst die königliche Residenz macht einen kläglichen Eindriick. Es erscheint unbegreiflich, wie die Regiernilg sich ui einer so armen Stadt ein- znrichten vermochte. Ich habe nur das Kriegsministertnm besuchtes beseht aus sechs Zimmern l Infolge des Raummangels wurden viele Bureaus in anderen Srtschaften und im Hauptquartier unter-. gebracht. Es versteht sich, daß dies nicht geeignet ist, die Er- ledignng der StaatÄgeschäfte zu erleichtern. Bei einem Spaziergänge durch die dnsleren Straßen erblickte ich eine Ta^el mit ter Auischrist: Frauzöstscher Klub. Ich kletterte die Treppen empor, fand aber nur einen Diener in dlimp er Verlassenheit. Ich konnte nur erfahren, daß die tn Serbien lebenden französischen Unternehmer. die gleichzeitig mit der 9tegternng nach Risch nbergesiedelt waren, diesen „Klub" gegründet hatteik. Tie Kaffee- und Gasthäuser in Risch sind erbärmlich. Ebenso ist es mit den Hotels bestellt. Ich beklage jeden Menschen, der gezwungen ist, länger als einen Tag darin zu wohnen. Als ich den Bürgermeister der Stadt über die Gründe dieser trostlosen Zustände befragte, erwiderte er: »Seit 5iriegSansbruch batten »vir uns um andere, ditnglichere Dinge zu kümmern. Zuerst galt es, die Regierung unterzubrtngen; dann mußte das Verteidigungsivesen in Stand gesetzt werden; und schließlich trat die Sorge für die Verivimdeten und Kranken m den Vordergrunds Aber all bicie Kn^gssorgen sind nichts im Vergleich mit den schiveren Prüfungen, mit denen die entsetzliche TyphnSepidemie die Bewohner von Risch heimgesucht hat. Ganz Serbien war verseucht und es mangelte überall an BekämpfungSmilteln. Es gab 608 weder genügend Aerzte noch Pflegerinnen. Die von der Krank- heit Ergriffenen stürzten zu Hunderten in den Straßen nieder und lagen so oft viele Stunden lang, bevor ihnen Hilse gebraut werden konnte. In ganz i) lisch ist wohl kein einziges Gebäude verschont geblieben, manches HauS beherbergte allein zwanzig Kranke. Die Züge fuhren mit Wagen voller Totkranker ein. Die Krankenhäuser waren überfüllt. Auch der Bahn os war bald belegt. Tie Sterblichkeit war ungeheuerlich; es gab.390 und mehr Todesfälle an einem Tage. 30 Prozent der Aerzte fielen der Epidemie zum vpier. Dabei gab eS anfangs tm ganzen Königreich Serbien 315 verfügbare Aerzte iür eine Bevölkerung von o Millionen 1 Erst fra :zösifche, englische und Hilfsaktionen des neutralen Noten Kreuzes vern,schien eine allmähliche Verminderung der Epidemie herbei- zilsühren. Auch heute ist der Typhus noch nicht ganz verschwunden. . . . lleberall in Nifch hat man den Krieg vor Augen. Di: Gaste in den Kaffeehäusern haben fast alle ihre Gewehre neben sich ge- stellt Allenthalben zeigt sich die pri,nitive Art dieser Volksorganisation. Alles ist tm Kriege und der Krieg ist überall." * Wie derZar den T a >n p s h a m in e r n l cl) t sah... Nachdem Zar Nikolaus II. höchstselbst das Kommando feiner Heeresreste mit der „Rückwärts, rückwärts, Don Rodrigo-Taktik" übernommen hat, wird er sich auch etwas um militärische Tinge fftmmem müssen. Vielleicht geht er aurf) einmal nach England, ui« sich über Geschütz- und Munitionsfabrikation zu unterrichten. Da könnte es freilich sein, daß er trotz der gegenwärtigen Bundes- gemeinschait ähnlich bittere Erfahrungen machte, luie sie sein Vorgänger gleichen Namens auf den, Throne, Nikolaus I., dein der Krnntrieg das Herz brach, anno 1844 dort erproben mußte. Die folgende kleine Geschichte, für deren Wahrheit der große Eisen- bah-iingenieur Max Maria von Weber in seinen Skizzen „Von, rollende,, Flngelrade" sich verbürgt, illustriert deutlich, wie jedenfalls damals noch im stolzen Britenlande der Wunsch des ..Herrschers aller Reußen" nicht zum obersten Gefrtz erhoben wurde: Ia,nes Nasinyth, der es liebte, sich den „ersten Schinied der Welt* nennen zu hören, hatte die gewaltigen Werke zu Patrt- crost begründet, wo neben dem Kruppschen der erste Dampfhammer in Tätigkeit >var. Der galt als eine Art Weltwunder, und er ist in der Tat nach Weber der „Vater der großen Geschütze", in letzter Linie auch unserer Rlesenmörser von beute. So wollte drnn auch Nikolaus I-, als er 1844 England bereiste, diese berühmte Sch,niede besichtigen. Annes Nasinyth aber war ein eisenköpfiger, freier Mann alten Schlages, der vom „Bedientendienst beim moskowiti- fchen Tyrannen" zu sprechen liebte, wenn ans den Zarenbesnch die Rede kam. Und er traute seinen Gingen und Ohren nicht, als eines Sonntags inorgens ein Adjutant des Kaisers vor die in tiefster englischer Sonntagsruhe liegende Fabrik und sein Wohnhaus fuhr, sich durch einen vorausgesctuckten Jäger laut als Fürst K. amnelden ließ, sporenklirrend zu ihm en,porslieg, von einen, Diener gefolgt zu ihn, inS Zimmer trat und den Besuch des Kaisers für den Nachmittag ankündigte. Der Meister, schon über dies Benehmen empört, antwortete mit mühsam behaupteter Ruhe, »daß es ihm leid tue. wenn der Kaiser ,venig Beine kenswerteS sehen werde, denn die Fabrik stehe des Sonntags wegen fttll." Der Adjutant hatte mit seinem sardonischen Lächeln erwidert, „es müsse doch ein Leichtes sein, sie für ein paar Stunden in Gang zu setzen. Die Gnade seines Herrn, des Kaisers, sei dem Meister für diese Gefälligkeit gewiß." Während dieser Aenßerung hatte der vornehine Russe aus einer ihrn von dem hinter ihm flehenden Diener vräsentierten Bonboniere genascht, und bte Absätze zn- san,me,'schlagend, mit den Sporen geklirrt. Da war den, Meister die Galle übergelanfen. „Herr," schrie er ihn an, „die Gnade meines Herrgotts ist nur lieber als die Ihres Kaisers! Und wenn ich auch ein solcher Lump sein wollte, für ihn am Sonntag arbeiten zu lassen, so würden meine Leute keine solchen Lumpen sein I" Totenbleich war der Höfling vor den dröhnenden Worten und funkelnden Augen de« freien Mannes zurnckgepra'ill und hotte nur noch die schüchtern die Frage gewagt: „Würden Cie und Ihre Leute denn auch für Ihre Königin nicht Sonntags arbeiten?" Worauf Nasinyth, bei den, angesichts des entsetzten Schranzen der Humor schon wieder das Uebergewicht gewann, erwiderte: „Vielleicht, weil sie eine hübsche, junge Frau ist, und Gon will, wie der Franzose sagt, was das Weib will. Aber ich bin gewiß, sie wird es niinmerinebr wollen l" . . Und der Kaiser von Rußland hat die Riesenbammer von Patricrost nie gesehen. . . ' E i n E ß b e st e ck für Einhändige. Zu den technischen Hilfsmitteln, die den einhändigen Menschen über den Mangel der ziveiten Hand hinweghelsen sollen, gehört ein neu konstruiertes Gabelinesser, da« Dr. W. Francke nach Versuchen in einem Rcserve- lcnarett in den Medizinisch-technischen Mitteilungen für ärztliche Fortbildung warn, en,vfiehlt Das Gabelinesser besteht ans einem gäbet- und messerförinigen Teil, die wie die Branchen einer Schere ineinander greifen. Bein, Schließen des Instruments gleitet das Messer zwischen die Zinken der Gabel und zeZchneidet n,it Leichtigkeit die Sveisen. Sind diese zerkleinert, so kann von den, Einarmigen mit einen, Griff das Gabel,nesser in zwei Teile allseinander genommell und die Gabel benutzt lverden, um die Speisen zun, Ainu de 511 führen. Ebenso kann das Besteck mit einer Hand wieder zusammengefügt werden. vüchertisch. — Der „DölkerkriegE cherausgegeben von Dr. E. H. Baer, Verlag Julius Hoffinanu in Stuttgart) weildet sich in Heit 43 zur Darstellung der Kämpfe zwischen Maas und Mosel von Mitte Januar bis zu jener großen Offensive, mit welcher die Franzosen in der ersten Halite des April die Zange ausetztei,, um die bei St. Mthiel bis über die Maas vorgetriebenen Stellungen der Telltfchen auf den Flügeln bei Marcheville lind Flirey zu knicken und von den rückwärtigen Verbindungen abzutrenneu. — Heit 41, das sich mit den Kämpfen in Lothringen, in den Vogesen und im Sundgau belaßt, bringt außer ivertvollen Einzelheiten an- der deutschen Offensive bei Badanviller im Februar und der ersten Er- stürinung des Hartmaunsweilerkopies ganz besonders wieder zwei jener glänzenden Aufsätze, durch die der „Völkerkrieg" seine An- zielnmgskrast mit jeder Nu>nn,er neu bewährt und die gespannte Erwartung seiner Leser zu befriedchen iveiß. Der eine, ..Die Wacht an, Rhein", von dem bekannten Schlveizer Dichter Hermann Kurz ist die mit sprühenden Farben belebte Schilderung der Abwehr eines feindlichen Fliegergeschwaders an den Ufern des Rheins. Der andere ist die ausführliche Darstellung der Kämpfe bei 'Dh'mfter, besonders der Erstürmung ulld Behauptung des ReichsnckerkopsS, dlirch de,, Schweizer Oberfteil Karl Müller, ein Musterstück der Knegsberichterslattung an votlkomniener Sachkenntnis. Ordnung, Uebersicht und Klarheit bis ins einzelne. Sämtliche behandelten Kampfgebiete sind durch Uebersichtskärtchen verauschalilicht. Unter de»» zahlreichen Bildern sinden ,vir ein solches des Ge»,eralobersten Freiherr,, v. Falkenhaiisen. — Die junge Exzellenz. Ron,an von Paul Oskar Höcker. (Verlag Ullstein & So, Berlin-Wien. - Dieses Werk Paiil Oskar Höckers ist ein Roman ans Deutschlands politischer Welt, mit leinen, liebenswürdigen Anspielungen, gesättigt von den Stimmungen der leijteu Jahre vor dem Kriege. An große Namen der nelleren Reichschronik erinnert manche der Gestalten, die in diskret abgetönten Bildern hier sichtbar iverden; und schon da- Ausnngskapitel. das eine Traliimg in der Berliner Kaiser Wilhelm- Gedächtniskirche schildert, im Hellen Licht eines OktobertagS. mit einer bunten Versammlung von hohen Würdeiiträgern mid ihren Damen,- Offizieren in Gala. Mitgliedern des brandenburgifchen Adels hat den Reiz einer zeitgeschichtliche!, Momentaufnahme. Heiter und noch inäßig bewegt setzt die „Imige Exzellenz" ein. Mit lebensvoller Anmut erzählt sie von einer schönen, »rüh verwitweten Frau; vorn Suchen eines Herzens, das, e>nein schweren Pflichtenkonflikt überantwortet, in leidens cha'tlichem Drange da- lliechte will, von schinerzlicheni Aufbegehren und von dem nach vielen Känlpsei, eroberten Glück einer freien Wahl. Scheinbar nur plaudernd stellt Höcker ein Schicksal dar. Aus Berlin führt sein Roman nach der sonnenbeglänzten llckviera, nach den bevorzugten Orteii des internationalen Reiseverkehrs, und auf der malerischen 'Insel Wight endet die Handlung. Aber eil, preußisches Idyll ist eingeschaltet, das von der zersplitternden Hast der Freinde die starke Ruhe der märkischen Heimat, die ernste stille Landschaft ihrer Wälder und Seen sich abheben läßt. — „I ' a c c u s e". AuS den Aiüzcichnungen eines seldgraiien Akademikers in, Verlag von Georg Stilke-Berlin NW. 7. erschien zum Preise von 30 Pfg. eine kleine Schrift mit den, obigen Titel. Sie richtet sich gegen das bekannte Buch »J'aceuse" von jenem anonyinen Deutsche!,, der voi, der neutralen Schiveiz aus mit dem Wahnsilin des unbelehrbare» Ideologen sein eigenes Volk in einem Augenblick angriff, da es von allen Seiten angesallen den größten und schwersten Kamps feiner Geschichte känipst. Der Verfasser, ein feldgrauer Akademiker, zerpflückt mit der ganzen logischen Schärfe und n,it der Unerbittlichkeit des gelehrten Historikers alle Phrase» und die ganze internationale Schlagivörtersophlstik. mit der der anonyme Deutsche in der Schiveiz die Taten der Feinde seines Vaterlandes zu entschuldigei,, ihre Schuld den, Lande, das ihn geboren, aufzubnrden silcht. — In K. F. Köhlers Verlag, Leipzig, erschienen folgende Schriften: Frankfurter Historische Forschungen. N. F. Heft 1: F r a n k s l> r t e r H 0 ch s ch u l v l ä u e 1384 -1868, von Professor Dr. Rud. Jung; R. H a u f e: Der d e u t s ch e N a t i 0 n a l st a a t in ben Flugschriften von 1848 — 49; G. Hasse: Theodor von Schön und die Stein'sche Wirtfchasts- r e f 0 r m. _ Ureuzrätsel. 1-2 weiblicher Vorname. 1 2 3_4 kleines nützliches Instrument. _2—4 Kritik. b 4 4—2 Flußmündung. 3—1 Bezeichnung. Auslösung in nächster Nummer. Auflösung des KönigsMg-s in voriger Nummer: Liegt dir geflern klar und offen, Wirkst du heute kräftig frei: Kannst auch ans ein »,orgen hoffen, TaS nicht minder glücklich se,. Schriktleltlmg: Aua. Goek. - Rot» tionsdrnck und V-rlag der Brühl'schcn Unwersitärs-Buch- und Steindrnckerei, R. Lange. Gieße»