5 E .„Kreisblatt für den Kreis Gießen“ zweimal mal versucht. Nr. 301 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die„Sleßener Familienblätter“ werden dem „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das wöchentlich. Die„Landwirlschaftlichen zeit⸗ fragen“ erscheinen monatlich zweimal. Gießener General⸗ Anzeiger für Oberhessen 165. Jahrgang nzeig Mittwoch, 22. Dezember 19015 5 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul- straße 7. Geschästsstelle u. Verlag: 51, Schrist⸗ leitung: S 112. Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Mb. Deutscher Reichstag. 25. Sitzung, Dienstag, 21. Dezember 1915, Am Tische des Bundesrats: Dr. Delbrück, Dr. Solf, Helfferich. Präsident Dr. Kaempf eröffnet die Sitzung um 11 Uhr 15 Minuten. Auf der. steht zunächst die Anfrage des Abg. Bassermann(Natl.): Ist der Herr Reichstanzler bereit und in der Lage, über fol⸗ gende, englischerseits verbreitete Behauptungen Auskunft zu er⸗ teilen: 1. Deutschland habe seit langem Vorbereitungen ge⸗ troffen für einen Angriff auf Britisch⸗Südafrika, insbesondere durch Anhäufung von Munition und Aufstellung einer außer⸗ ordentlich starken Truppenmacht in Deutsch-Südwest-Afrika. 2. Der Gouverneur von Deutsch⸗Südwest⸗Afrika habe vor Beginn des Krieges mit dem burischen Kommandanten Maritz ein Abkommen zwecks Angriffes auf Südafrika ge⸗ troffen. 2 38. Nach Ausbruch des Krieges in Europa habe die bewaff— nete Macht Deutsch⸗Südwest⸗Afrikas an zwei Stellen, nämlich bei Scuitdruft und Nakab⸗Süd, einen Angriff auf englisches Gebiet gemacht. Staatssekretär Dr. Solf: Meine Herren, auf die Anfrage des Herrn Abg. Bassermann habe ich im Namen der Reichsregierung folgendes zu erklären. Wie der Herr Reichskanzler am 9. bereits mitgeteilt hat, hut Deutschland niemals die Absicht gehabt, Britisch⸗Südafrika anzugreifen. Im Gegenteil hat Deutschland stets die Auffassung vertreten, daß im Interesse des Ansehens der weißen Rasse ein europäischer Krieg nicht nach Afri la übertragen werden darf.(Lebhafte Zustim⸗ mung.) Daß die deutsche Regierung keine Angriffsabsichten auf Südafrika hatte und haben konnie, ergibt sich schon daraus, daß die Schutztruppe in Südwest⸗Afrika, die während des Eingebo⸗ renen⸗Aufstandes im Jahre 1904/5 auf über 10 000 Mann gestie⸗ gen war, auf weniger als 2000 vermindert worden ist.(Hört, hört!) Ueber diese Dinge war man in Britisch⸗Südafrika genau unterrichtet. In einem weitverbreiteten englischen Nachschlagebuch wird in der Ausgabe für 1914 ouf Seite 925 die richtige Stärke der in Südwest vorhandenen Soldaten und Polizisten angegeben. (Hört, hört!) Bei meiner Begegnung mit dem Premier- minister der südafrikanischen Union Botha im Jahre 1912 fand ich ihn über die Stärke unserer Schutz⸗ truppen genau unterrichtet.(Hört, hört!) Die be⸗ treffende Stelle aus unserer Unterredung lautet in meinem Tage⸗ buch wie folgt:„Votha kam dann auf die Eingeborenen in Südwest zu sprechen und eine mögliche Wiederholung des Aufstandes. Als ich in diesem Zusammenhange auf die von einigen Seiten unserer Volksvertretung gewünschte Verminderung unserer Schutztruppe kam, riet er dringend ab, im Interesse der Auf⸗ rechterhaltung der Ordnung unter die Zahl von 2000 als Stärke der Schutztruppe herunterzugehen. (Hört, hört!) Auch er sei der Meinung, daß man den Eingeborenen niemals trauen könne und immer auf der Hut sein müsse.“ Soweit Botha. Deutsch⸗Südwest⸗Afrika hatte im Jahre 1913 nach der gleichen Quelle eine europäische Be⸗ völkerung von 14816 Personen. Demgegenüber hatte die süd⸗ afrikanische Union in dem gleichen Jahre eine europäische Be⸗ völkerung von 1 278 000, also beinahe das Hundertfache unseres Südwest⸗Afrika.(Hört, hört!) Zweite Frage“ Die Behauptung, der Gouverneur von Südwest⸗Afrika habe mit Maritz vor Beginn des Krieges Verabredungen irgendwelcher Art getroffen, i st durchaus un⸗ richtig, und die Gegner haben einen Beweis hierfür nicht ein⸗ Frage 3. Es ist unrichtig, daß die deut⸗ schen Truppen alsbald nach Ausbruch des Krie⸗ ges bei Scuitdrift und Nakab⸗Süd englisches Gebiet angegriffen haben. Richtig ist vielmehr, daß englischerseits von Scuitdrift auf deutsches Gebiet hinüber⸗ geschossen wurde. Deutscherseits ist lediglich dieses Feuer erwidert worden. Der Angriff erfolgte von englischer, nicht von deutscher Seite.(Hört, hört!) Der zweite Ort, Nakab⸗Süd, liegt überhaupt nicht auf englischem, sondern auf deutschem Gebiet.(Hört, ö hört!) Zum Beweise dafür, daß Nakab⸗ Süd auf englischem Gebiet liege und seine Be⸗ sitzung eine Verletzung englischen Gebietes sei, hat die Regierung der südafrikanischen Union am 9. Dezember 1914 im Parlament in Kapstadt den Abgeordneten eine englische Karte vorgelegt, die auf dem Tisch des Hauses liegt, in der der Platz Nakab⸗Süd auf englischem Gebiet eingetragen war.(Hört, hört!) Eine Betrachtung dieser Karte, von der ein Originalstück in meinem Besitz ist, zeigt aber deutlich, daß Nakab⸗Süd ursprüng⸗ lich auf deutschem Gebiet eingetragen war, daß diese Eintragung durch Rasur entfernt(Hört, hört), die Rasurstelle nachträglich mit brauner Farbe überdruckt und der Ort Nakab⸗ Süd auf englisches Gebiet verlegt ist.(Hört, hört!) Diese Fälschung, die sofort im Unionsparlament fest⸗ gestellt wurde, liefert den vollen Beweis dafür, daß von einer Verletzung englischen Gebiets durch Besetzung von Nakab⸗Süid keine Rede sein kann. Die Regierung Bothas hat die Bevöllerung Südafrikas durch die wahrheitswidrige Behauptung deutscher Angriffsabsichten zu erregen gesucht. Das ist der wahre Sachverhalt.(Hört, hört!) der neue Jehn-Milliarden-Kredil. 2—(2. Beratung.) Abg. Ebert(Soz.): Die sozialdemokratische Partei hat seit Beginn des Welt⸗ krieges ihren Willen und ihre Kraft dafür eingesetzt, daß Deutsch⸗ land in dem schweren Existenzkampf gegen die ungeheure Koali⸗ Zugleich tion seiner Geaner bestehen kann und gesichert werde. die un⸗ unausgesetzt danach gestrebt, ermeßlichen Greuel des Krieges zu beendigen und den Völkern aber hat unsere Partei Europas den heiß ersehnten Frieden wiederzugeben. Wir haben wiederholt unsere Hand ausgestreckt, damkt die Vertreter der Arbeit terklasse in anderen Ländern sie ergreifen sollten und damit wir gemeinsam die Möglichkejten der Friedensanbahnung und die Grundlagen eines 1% en Friedens besprechen könnten. Zu unserem tiefen Bedauern sind diese Bemühungen bisher noch nicht zu dem erw ünschten Erfolg gediehen. Wohl hat sich an manchen Stellen ein Schimmer von Hoffnung gezeigt. In England und Frankreich machen sich mit zunehmender Stärke Stimmen geltend, die die Forlsetzung des Krieges ins Unabsehbare beklagen und bekämpfen und einen ehrenvollen Frieden fordern. In neutralen Staaten sind neue Anregungen gegeben, eine Ver⸗ mittlung zwischen den Kriegführenden einzuleiten. Wir weisen auch hin auf die Worte, die das Oberhaupt der katholichen Kirche jüngst gesprochen hat; ungeachtet aller Ver⸗ schiedenheit der Weltanschauungen sind wir erfreut, daß auch von dieser Seite eine so ernste Exrmahnung an die Völker und ihre Regierungen ergangen ist. Diesen Bestrebungen stehen leider noch immer sehr ungünstige Tatsachen und Hindernisse im Wege. In England und Frankreich, in Rußland und Italien wollen sich die Regierungen und die maßgebenden Parteien noch keineswegs in den Gedanken schicken, daß ihr Bündnis, dieser Zusammen⸗ schluß der mächtigsten und völkerreichsten Länder nicht imstande gewefen ist, Deutschland und seine Verbündeten niederzuzwingen. Sie halten noch an der Hoffnung fest, durch Aufstellung neuer Heere oder durch wirtschaftliche Erschöpfung Deutschlands dem Krieg eine neue Wendung zu geben und schließlich als Sieger aus dem Kampfe hervorzugehen. Die leitenden Männer der gegen uns kriegführenden Staaten haben noch bis in die letzten Tage hinein erklärt, daß sie jeden Gedanken an Frieden ablehnen, bevor nicht die deutsche Wehrmacht zerschmettert und die gegen Deutsch⸗ land und seine Verbündeten gesteckten Ziele erreicht sind. Gegenüber diesen Tatsachen ist es unerläßliche Pflicht des gesamten deutschen Volkes, seine Abwehr fest und geschlossen zu erhalten(Stürmischer Beifall), und die für diese Abwehr er⸗ forderlichen Mittel bereitzustellen.(Stürmischer Beifall.) Sie dienen dem Schutze von Haus und Herd, sie befähigen unsere Brüder und Söhne, die Wacht an den Fronten weiterhin zu führen.(Stürmischer Beifall.) Aus diesen Mitteln müssen aber auch in höherem Maße als seither den Familien der Kriegs⸗ teilnehmer und allen sonstigen Notleidenden Hilfe und Unter⸗ stützung geleistet werden.(Lebhafte Rufe: Sehr richtig! und Sehr wahr!) Die Lebensmittelversorgung der Minderbemittelten muß durch Festsetzung von Höchstpreisen, Beschlagnahme aller not⸗ wendigen Lebensmittel und planmäßige Verteilung mehr als bisher sichergestellt werden.(Sehr richtig! links.) Nur so wird dem Unwillen des Volkes über unzureichende behördliche Maßnahmen und wucherische Ausbeutung gesteuert und sein Widerstand gestärkt werden. Wir erheben aber auch in dieser Stunde wiederum unseren Einspruch gegen alle Eroberungspläne, die darauf ausgehen, andere Völker zu vergewaltigen. Dadurch würden die nationale Kraft und Einheit des Deutschen Reiches gefährdet, seine Beziehungen nach uußen dauernd geschädigt und der Keim zu neuen Kriegen gelegt werden. Das deutsche Volk und seine Verbündeten haben unver⸗ gleich Großes vollbracht. Es ist gelungen, nicht nur unser Land und die Staaten der Verbündeten, denen bereits der Untergang angedroht war, gegen die von allen Seiten anstürmende Ueber- macht zu sichern, sondern auch die von Osten drohende ungeheure Gefahr für die gesamte westeuropäische Kultur zurückzuwerfen. Kein Gegner, keine Koalition von Gegnern, kann sich danach in Zukunft vermessen, das deutsche Volk niederzuzwingen und seine Entwicklung zu hemmen, Der Reichskanzler hat in der Sitzung vom 9. Dezember ausgesprochen, daß er jederzeit bereit ist, in die Diskussion über Friedensangebote einzutreten, die der Würde und der Sicherheit Deutschlands entsprechen. Er hat die Verantwortung abgelehnt für die Jortsetzung des entsetzlichen Elends, das Europa und die Welt erfüllt. Wir wünschen auf das dringendste, daß die deutsche Regierung jede Möglichkeit zu Friedensverhandlungen bereitwillig wahrnimmt. Deutschland ist durch seine Stärke über jede Mißdeutung seiner Friedensbereit⸗ schaft erhaben.(Sehr richtig! bei den Soz.) Indem wir so den unveränderlichen Geboten der Menschlichkeit dienen, dienen wir zugleich den Zukunftsinteressen des deutschen Volkes.(Beifall.) Abg. Geyer(Soz.): Im Namen von 19 meiner Fraktionskollegen habe ich folgendes zu erklären: Die Militärdiktatur, die rücksichtslos alle Erörto⸗ rungen über die Friedensbestrebungen unterdrückt und die freie Meinungsäußerung zu ersticken sucht, macht es uns unmöglich, außerhalb dieses Hauses unsere Stellung zur Kreditvorlage zu begründen. Wie wir die Eroberungspläne, die von den Regie⸗ rungsparteien anderer Länder aufgestellt werden, mit aller Kraft bekämpfen, so wenden wir uns mit der gleichen Entschlossenheit auch gegen das Treiben der Annexionspolitiker unseres Landes (Sehr wahr! bei den Soz.), die das stärkste Hindernis für die Ein⸗ leitung von Friedensverhandlungen sind. Diese gefährliche Politik hat den Reichskanzler am 9. Dezember, als er zu unserer sozialdemokratischen Interpellation das Wort ergriff, nicht von sich gewiesen, er hat ihr vielmehr Vorschub geleistet. 1 wahr! bei den Soz.) Die sämtlichen bürgerlichen Parteien aben in Unterstützung seiner Ausführungen ausdrücklich Ge⸗ bietserwerbungen gefordert.(Sehr wahr! bei den Soz.) Erfolg⸗ versprechende Friedensverhandlungen sind nur möglich auf der Grundlage, daß kein Volk vergewaltigt, die wirtschaftliche und politische Selbständigkeit aller Völker gewahrt und allen Erobe— rungsplänen jeder Art entsagt wird. Unsere Landesgrenze und unsere Unabhängigkeit sind ge⸗ sichert, ein Wiedereinbruch feindlicher Heere droht uns nicht, wohl aber geht unser Reich, wie das übrige Europa, bei der Fort⸗ setzung des Krieges der Gefahr der Verarmung und Verwüstung seiner Kultur entgegen.(Sehr wahr! bei den Soz.) Der deutschen Regierung steht es zu, da Deutschland mit seinen Verbündeten sich in günstigerer Kriegslage befindet, den ersten Schritt zum Frieden zu tun. Von der sozialdemokratischen Partei ist die e aufgefordert worden, den Gegnern ein Friedens⸗ angebot zu machen. Der Reichskanzler hat das schroff abgelehnt. 8 richtig! bei den Soz.) Der entsetzliche Krieg geht weiter. eder Tag schafft neue unsägliche Leiden. Eine Politik, die nicht alles tut, um diesem namenlosen Elend Einhalt zu gebieten, eine Politik, die in ihrer gesamten Betäti Mal im schreienden Gegen⸗ satz zu den Interessen der breiten Massen unserer Bevölkerung feht zu unterstützen, ist uns unmöglich.(Zustimmung bei der Minderheit der Soz.) Es gilt, dem in allen Ländern hervor⸗ tretenden, Friedensbedürfnis einen kräftigen Antrieb zu geben. Unseren Friedenswillen und unsere Gegnerschaft gegen Er⸗ oberungspläne können wir nicht vereinbaren mit der Zufstimmung Truppen und deren genialen Führern, Universitäts- Buch- und Steindruckerei. zu den Kriegskrediten. Wir lehnen R. Lange, Gießen. 1 . 7 8 Minderheit der Soz. klatscht Beifall.) Die Aussprache schließt. Der Nachttragskredit von 10 Mil⸗ liarden wird in zweiter und dritter Lesung gegen die Stimmen der sozialdemokratischen Minderheit unter lebhaftem Beifall den Mehrheit angenommen. Abg. Graf Westarp(Kons.) 1 begründet als Berichterstatter einen Antrag des Re 8 ausschusses, der in der Regelung der Familienunterstützungen der Krieger folgende Verbesserungen verlangt: die Vorlage ab.(Die 1. Die Familienunterstützung ist zu gewähren, der laufenden Steuerveranlagung das Einkommen Orten dex Tarifklasse E 1000 M. und weniger, in Tarifklassen C und D 1200 M. und weniger und ins Tari stlassen A und B 1500 M. und weniger beträ spruch besteht nicht, wenn der zum e Eingezogene an seinem Einkommen keinen Ausfall erleide wenn nach 2. Die Zuschüsse des Reiches und der Kine lstaaten an die Lieferungsverbände zur Erhöhung der Familienunterstü sind— abgestuft nach der Leistungsfähigkeit der Lieferungsver⸗ bände— festzusetzen. 9 3 Die Bestimmung, Ju. treffen, daß die Aufsichtsbehörde in. geeigneten Fällen die Zahlung der Familienunterf ordnen kann. Staatssekretär des Innern Dr. Delbrück: Die verbündeten Regierungen sind bereit, dahin zu wirken, daß die Kriegsunterstützungen den Verhältnissen angepaßt, mög⸗ Wiederholte lichst gleichmäßig und weitherzig gewährt werden. Anordnungen der Keichsleitung, und der 5 regierungen geben davon Zeugnis. Die Wünsche des Antrages sind im Eindernehmen mit der Reichsleitung formuliert und werden von ihr bei den in Ausarbeitung befindlichen neuen Bundesratsverodnungen berücksichtigt werden. Auch die sonst von dem Berichterstatter vorgetragenen Wünsche werden wir ver⸗ suchen, in die Tat umzusetzen.(Lebhafter Beifall.) Es gereicht mir zur besonderen Freude, diese Erklärungen hier abgeben zu können. Ich hoffe, daß wir dadurch, zusammen mit dem Reichs⸗ tag, den Familien unserer braven, draußen kämpfenden Krieger eine Gabe auf den Wechnachtstisch legen können.(Stürmischer Beifall.) Die Anträge der Kommission werden einstimmig an⸗ genommen, die Bittschriften wegen der Familienunterstützung werden zur Erwägung überwiesen. Ichluß der Sitzung. Präsident Dr. Kaempf: Unsere letzte Sitzung vor den Weihnachtsferien ist zu Ende. Für die Fortsetzung unserer Tagung im Januar hat in langen und anstrengenden Sitzungen der Ausschuß für den Reichshaus⸗ halt, dem wir, wie seinem Vorsitzenden, dafür dankbar find, reich⸗ liches Material geliefert. Erledigt haben wir in dieser Tagung die eben beschlossene Frage der Familienunterstützungen, die dazu dienen sollen, Härten der bisherigen Handhabung auszugleichen. Wir haben zwei wichtige neue Gesetzentwürfe angenommen, die mit dazu berufen sein sollen, trotz der enormen Lasten des Krieges unsere Finanzen für die Zukunft aufrecht und den Reichshaushalt im Gleichgewicht zu erhalten. Mit Stolz und Genugtuung haben wir das Resultat der Abstimmung über die neueste Kreditvorlage von 10 Milliarden gesehen, in welcher Ab⸗ stimmung mit überwiegender Majorität, ja, mit erdrückender Majorität(lebhafte Zustimmung), der unerschütterliche Entschluß zum Ausdruck gekommen ist, diesen Existenzkampf Deutschlands ebenso siegreich, wie er begonnen, zum Ende zu führen.(Beifall.) In diesem Augenblicke senden wir unseren heldenmütigen unseren Brüdern und Söhnen im Felde unsere wärmsten Grüße und unsere herzlichsten Glückwünsche.(Lebhafter Beifall.) Unsere Gedanken sind in schwerer Stunde bei ihnen draußen im Felde(Beifall), und wir sind uns mit ihnen bewußt, daß wir alle, jeder an seinem Platze, willig die Opfer tragen und bringen müssen, die dieser gewaltige Krieg um Deutschlands Existenz von uns allen fordert.(Sehr wahr!) 5 Nicht minder herzlich und warm sind die Grüße und Wünsche, die wir unseren Verbündeten widmen(lebhafte Zu⸗ stimmung), unseren Verbündeten und deren rodesmutigen Trup⸗ pen urd ihren glänzenden Führern.(Lebhafter Beifall.) Hat doch der serbische Feldzug eben erst bewiesen, welche Kraft in der 5 Vereinigung der österreichisch-ungarischen, der bulgarischen und der deutschen Heere enthalten ist, und wie anwiderstehlick dem⸗ gegenüber die Feinde geschlagen worden find.(Beifall.) Geht uns doch gerade heute die Kunde zu, daß die Halbinsel Gallipoli von den Engländern gesänbert worden ist(stürmischer Berfall), eine Kunde, die nicht nur eine militärische und moralische Nieder⸗ lage Englands bedeutet, sondern einen Triumph der türkischen Waffen.(Lebhafter Beifall.) Ihnen allen wünsche ich ein Weihnachtsfest so gut, wie der Ernst dieser schweren Zeit es zuläßt, ich wünsche Ihnen allen glück⸗ liches Wiedersehen im neuen Jahr(Beifall). Nächfte Sitzung: 11. Januar, 2 Uhr: Kurze Anfragen(Lieb⸗ knecht), Ernährungsfragen, Anleihe⸗Denkschrift und kleinere Vor⸗ lagen. Schluß 12 Uhr. N Der Einfluß der Höchstpreise auf den Schweinehandel und die Geschäftslage auf dem Rindviehmarkt wurden auf deer füngsten Tagung des Bundes der Viehhändler Deutsch⸗ lands erörtert. Die Verhandlungen haben insofern großes AInteresse, als der Viehhandel eine zweifellos kompetente Stelle für die Abschätzung der Wirkungen der Höchstpreise aauf die Marktlage ist. Als für uns wesentlich sind folgende Punkte zu betrachten: die vielfach verbreitete Auffassung, der Mangel an weinefleisch werde verursacht durch das Zurückhalten der Landwirte, wurde als unrichtig zurück⸗ gewiesen; andere Gründe seien haftbar zu machen für die Knappheit an frischem Fleisch. Der niedrige Ansatz der Höchstpreise habe eine gewisse Stockung des Auftriebs an Schweinen und eine Marktverschiebung insofern herbeige⸗ führt, als auf dem Lande jetzt die Hausschlachtungen mehr zunehmen; lokal sei die schlechte Marktbeschickung durch die Höchstpreise insofern verursacht, als Händler wie Produzent naturgemäß jene Märkte mit Vorteil versorgten, die ihnen am nächsten liegen: der Höchstpreis erschwert also den Aus⸗ gleich zwischen Ueberschußgebiet und Fehlbetragsgebiet. Die wichtigste Wirkung der Höchstpreise sei aber darin zu suchen, daß die Ware dem Gebrauch in frischem Zustande entzogen und Konservenfabriken zugeführt werde; diese seien den Hiöchstpreisen nicht unterworfen, konkurrierten den Händler nieder und kauften ohne Rücksicht auf Qualität alles auf, was sie bekommen konnten. Hier liege der eigentliche Grund für die unbefriedigende Lage unseres Schweinefleisch⸗ und Rindviehmarktes. 5 Eine Feststellung, die wir mit Genugtuung entgegen⸗ nehmen, ist die, daß weder an Schweinen noch an Rindbieh Not ist. In Rücksicht auf die Fleischversorgung der nächsten Monate aber ist es wünschenswert, daß Magervieh und allzu junges Vieh, dem im Frühjahr sich wieder die Weiden 9 58 nicht geschlachtet werde. Es ist kurzsichtig, in der Gegenwart auf Kosten der Zukunft zu leben. Die Berichte, die vielevorts einlaufen über Abschlachtung von Milchkühen und jungem Vieh lassen es angebracht erscheinen, auf die efahr hinzuweisen, die unserer Fleisch-, Milch- und Butter⸗ versorgung droht, wenn das unentbehrliche Viehkapital unter dem Anreiz hoher Preise rücksichtslos eingeschlachtet wird. Wer im Vertrauen auf den geöffneten Bal kan⸗ weg diese Gefahr gering schätzt, befindet sich im Irrtum: unsere Fleischversorgung wird vor wie nach in der aller⸗ größten Hauptsache durch deutsche Produktion beschafft wer⸗ den müssen, und was wir vom Balkan in den nächsten Mo⸗ naten an Futtermitteln hereinbekommen, rechtfertigt durch⸗ aus keinen allzugroßen Optimismus. Wer aus Unkenntnis r Sachlage, oder aus Mangel an Selbstdisziplin der Sach⸗ age gegenüber kurzsichtig und allgemeine Zukunftsinter⸗ essen schädigend handelt, darf sich nicht beklagen, wenn neue Verordnungen immer schärfer die freie Beweglichkeit und die Eigendisziplin des Verkehrs einschnüren. Ist in Friedenszeiten mit Recht der Warenpreis das Regulativ Verkehrs, so gilt das nicht so uneingeschränkt für die Kriegszeiten: hier sollte die Preisnottz nicht einseitig maß⸗ gebend sein für das Tun des einzelnen; mindestens neben ihr sollten auch ökonomische Heerespflicht und Disziplin tigermaßen mitreden. Auch ist es ja für die Allgemeinheit . für Handel und Produzenten weitaus besser, wenn wünschenswerten und nach Lage der Dinge erreichbaren Verhältnisse sich einstellen ohne großen Apparat von Vor⸗ schriften und Verordnungen. N 5 Aus dem Reiche. 5 Vom bayerischen Parlament. München, 21. Dez.(WTB. Nichtamtlich) In der Kammer der Reichsräte wurde heute der Etat des iglichen Hauses und des Aeußern erledigt. Im Verlaufe Beratung erinnerte der Referent Reichsrat Gpaf von Crailsheim an die große Begeisterung des deutschen Volkes im August vorigen Jahres, als der Ruf des Kaisers und des önigs erging. Heute stehen die mit beispiellosem Opfermut ch auszeichnenden Truppen unter dem Oberbefehl des aisers gemeinsam mit den österreichisch-ungarischen Trup⸗ als undurchdringliche Mauer in Ost und West. Italien t sich mit schmachvollem Treubruch von uns losgesagt. Allein die österreichisch-ungarische Armee hält fiegreich alle Anstürme des neuen Feindes ab. Redner zollte dann an⸗ erkennende Worte der Tätigkeit der deutschen Landwirtschaft und Technik, die sich den an sie herangetretenen neuen Auf⸗ gaben gewachsen gezeigt haben. Der Redner sprach die Hoff⸗ ung aus, daß die im Kriege gemachten Erfahrungen dazu beitragen, die Hingabe an das Vaterland dauernd zu stär⸗ „die sozialen Gegensätze zu mildern und das Vertrauen den regierenden Kreisen zu stärken. Wenn es den deut⸗ schen Armeen möglich war, so glückliche Erfolge zu erzielen, so hat das seinen Grund darin, daß sich das ganze Volk . mit völliger Einigkeit um das Reichsoberhaupt und die Bundesfürsten sammelte. Der Krieg hat das einigende Band zwischen den deutschen Stämmen noch fester geschmiedet, da die deutschen Stämme und auch die verschiedenen Parteien in vaterländischer Arbeit einig zusammenstehen, um den inneren Ausbau des Reiches zu fördern, damit das dentsche Volk geläutert und sittlich gekräftigt aus dem Krieg hexvor⸗ geht. Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde der Militär⸗ etat in Beratung genommen. Dabei drückte der Referent Reichsrat Ritter v. Hang der Armee warme Worte der waltung dankte Reichsrat General v. Speidel an Stelle des erkrankten Kriegsministers. Er drückte die Ueberzeugung und das Gefühl der Befriedigung darüber aus, daß die braven Truppen alle an sie gestellten Aufgaben und ihre Pflicht in hervorragender Weise erfüllt haben und weiter erfüllen werden. Mit Stolz blicke das ganze deutsche Volk auf seine Söhne im Felde, auf die glänzenden Leistungen, die sie auf allen Kriegsschauplätzen vollbracht haben. Den deutschen Truppen und bayerischen Truppen, denen es nun⸗ mehr seit Jahresfrist nicht mehr vergönnt war, zum lang⸗ ersehnten Angriff gegen den Feind angesetzt zu werden, werde es zu großer Genugtuung dienen, zu erfahren, wie sehr auch ihre Leistungen in der Abgeordnetenkammer be⸗ wertet werden, verdienen doch gerade die im stillen Stel⸗ lungskampf stehenden Truppen, die Tag und Nacht den Wir⸗ kungen des feindlichen Feuers ausgesetzt sind und die be⸗ rufen sind, einen Wall gegen die verzweifelten Durch⸗ bruchsversuche der feindlichen Streitkräfte zu bilden, unsere Bewunderung in vollstem Maße. Der Redner dankte weiter dem Zusammenarbeiten der Militärverwaltung und des ganzen Volkes, sowie dem stillen Heldentum der Frauen in Stadt und Land. Die volle Uebereinstimmung zwischen Heer und Volk, zwischen Militär⸗ und Zivilbehörden, Staats⸗ beamten und Privaten, die im Verkaufe des Krieges zum Ausdruck kam, gab aufs neue einen glänzenden Ausblick dafür, daß das ganze Deutsche Reich und mit ihm unser engeres bayerisches Vaterland gewillt ist, den ihm aufge⸗ zwungenen Krieg durchzuführen, bis ein ehrenvoller, dem Vaterlande zu dauerndem Segen gereichender Friede er⸗ rungen ist. Volk und Heer fühlen in sich die Kraft, dieses Ziel zu erkämpfen, im Vertrauen auf Gott und unsere ge⸗ rechte Sache und im Aufblick zu Kaiser und König. Darauf wurde der Militäretat genehmigt und das dazu gehörige Militärgesetz einstimmig angenommen. * Berlin, 21. Dez.(WTB. Nichtamtl.) Wie der„Reichs⸗ anzeiger“ bekannt gibt, hat der Kaiser dem Unterstaatssekre⸗ tär in der Reichskanzlei, Wahnschaffe, den Charakter als Wirklicher Geheimer Rat mit dem Prädikat Exzellenz verliehen. Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht eine Bekannt⸗ machung, durch die die Verordnung über den Verkehr mit Kraftfuttermitteln vom 28. Juni 1915 auf folgende weitere Futtermittel ausgedehnt wird: 1. Peluschken und Hülsenfrüchte, die für die menschliche Ernährung nicht ge⸗ eignet sind, Gemenge von Gerste mit Hülsenfrüchten; 2. Ab⸗ fälle der Buchweizenmüllerei;, 3. Rizinusöl(entgiftet); 4. Futter, das durch Verarbeitung des Heidekrauts aufFutter⸗ mehl hergestellt wird. Geri [Marburg, 22. Dez. den 1ojährigen Fürsorgezögling tssaal. as Landgericht verurteilte gestern Wilh. Vollberg aus Griesheim, der, nachdem er aus einer Anstalt entlaufen, unter dem Namen Herz in Neustadt ergriffen, von dort jedoch unter Mitnahme des Fahrrades und sonstiger Sachen des Gefangenenaufsehers entfloh, zu einem Jahr Zuchthaus. Der gleichfalls angeklagte Beamte er⸗ zielte Freisprechung. ——————— Bülchertisch. 75 TCC Fürsor ge. Gemeinverständliche, 6 Darstellung dieses zeitgemäßen Gebietes.(Verlag von Emil Roth in Gießen.) Von J. Schmitt. Preis geheftet Mk.—.60. Die hier vorliegende Schrift dürfte in ihrer Form und Gestaltung wohl als erste— auf dem Büchermarkt— gelten können, welche sich— und zwar mit wirklicher Sachkenntnis und unleug⸗ barem Geschick— der Aufgabe unterzogen hat, diese große Zu⸗ kunftsaufgabe des deutschen Volkes in ihrem ganzen Umfange in faßlicher, klarer Form behandelt.— Tabellen und ausgerechnete Beispeile geben sichern Ausschluß über: Invaliden⸗ und Militär⸗ rente, Witwen⸗ und Waisenbezuge, Verstümmelungs⸗ und Kriegs⸗ zulage, Familien⸗Unterstützung und Fahrgeldermäßigung. Im Hin⸗ blick auf das zurzeit gewiß jede Familie interessierende Thema dürfte dem nützlichen Werkchen eine große Verbreitung sicher sein. Gar viele werden sich aus ihm in zweifelhaften Fällen Rats er⸗ holen können! .„Märkte. fe. Wiesbaden. Viehhofmarktbericht vom 20. Dez. Auftrieb: 552 Rinder(darunter 101 Ochsen, 61 Bullen, 390 Kühe und Färsen), 861 Kälber, 88 Schafe, 309 Schweine. Ein weihnachtsmärchen. Man schreibt uns aus Wien: Der Krieg rief die Männer an die Front und die Frau an er Statt an die Arbeit, an Werkstatt und Fabrik. Was sollte mit den S 1 153— 7 6055 5 0 1 7 er Wille und gute Menschon en sie gelöst. Sie taten sich zu⸗ ammen, bereit, die Kinder, die aufsichtslos, dem Ungefähr der traße preisgegeben gewesen wären, bei sich aufzunehmen, und rum hießen sie ihren Verein„Bereitschaft“. Ueberall in den Arbeitsbezirken Wiens, in Hernals, Ottakring, Favoriten entstanden diese Kinderheime, in denen seit September 1914 im Monats⸗ urchschnitt 1000 Kinder gespeist, gekleidet, betreut und. erden. Von 8 Uhr am Morgen bis 6 Uhr am Abend. m eitschaftsheim gehen die Kinder zur Schule, aus der Schule ehren sie dahin zurück. Brave Frauen des Wiener Bürgerstandes passen auf sie auf. Die Mütter mögen ruhig arbeiten. 5 Das ist schön und gut. Am schönsten und am besten aber ist wie die Kinder in den Bereitschaftsheimen beschäftigt werden. e kleine Ausstellung zeigt das jetzt. Grundsatz ist es, die liche Phantasie schalten zu lassen, die kindliche Fertigkeit zu en, sie sehen, begreifen und das Begreifen, ausdrücken zu hren. In den Spielzimmern der„Bereitschaft“ gibt es keine mpffinnigen Zusammenlegenspiele, keine Mandelbogen, die mit en Stiften vollgeschmiert werden und nicht all das andere so kostspielige wie phantasiearme Spielzeug, mit dem die Kinder er Reichen nichts anderes anzufangen wissen, als es zu demolieren. iese Kinder der Armen haben es viel besser: sie machen sich ihr elzeug selbst. Das ist viel, viel lustiger. Und billiger ist es auch. eradezu genial, aus welchem Nichts an Material hier— unter lnleitung pädagogisch geschulter Frauen— die reizvollsten Dinge ande gebracht werden. Ein bischen buntes Papier, ein wenig arton: das sind die„Wertgegenstände“, die angeschafft werden müssen. Alles andere Material liefern sonst achtlos weggeworfene Abfälle wie verbrauchte Grätzin⸗Licht⸗Strümpfe, Tuchreste, Zünd⸗ holzschachteln. Ja, besonders Zündholzschachteln. Daraus läßt sich Aberhaupt, wie man hier sieht, zum zweitenmal die Welt erschaffen. Ein kleiner Junge hat aus ihnen einen ganzen Eisenbahnzug— natürlich Sanitätszug mit dem Genfer Kreuz— aufgebaut, ein anderer hat dahinter die entzückendste Eisenbahnstation(weißes Aufsichtsdame eine kleine elektrische Taschenbatterse in den Bahn gestellt, so daß er nun auch beleuchtet werden kann. 10 „Das ist der Clou der Ausstellung. Aber andere Dinge sind wichtiger. Z. B. die Ausschneide⸗ und Klebearbei g Glanzpapier. Das Kind schneidet— pöllig frei, ohne Vorlage— 8 5 und 1. 1 e 8 chaft. eissegm 1 Vier, fünf weiße Kreuzlein si⸗ der Wald, und im schwarzen Himmel blinken es schwarz⸗weiß⸗gelbe Klebebild, daß die Farben Oesterreichs und N 1 verbindet, hat direkt impressionistischen Charakter. „Der Krieg gibt natürlich manches Motiv. Ein kleiner Junge, dessen Vater jetzt nach 16 Monaten mit der goldenen Taps bel medaille heimkehrt, hat ihm zum Empfang eine Szene aus dem Feld modelliert: deutsche und österreichische Soldaten vor einer phantastisch reichen Tafel beim Leichenschmaus für einen gefallenen Türken, dessen Grab mit einem riesigen Kreuz daneben liegt. Oder: in einem Puppenladen fehlt die Sammelbüchse für das Note Kreuz nicht. Oder: Liebesgaben für Soldaten. Aus einem Stückchen Sackleinen genähte Zigarettentaschen, Brustwärmer, Nadel⸗ und Zwirnnecessaires. Und aus Pappendechel schwarz⸗gelbe Damenhrette mit schwarz⸗gelben und schwarz⸗weiß⸗roten Pappen⸗ deckel⸗„Steinen“. Dann Kriegszeichnungen, darunter eine ganz prächtig: aus dem Graben brechende österreichische Kolonne, die e e den ussi hützengräben“. it der Recht⸗ schreibung steht der kleine 5 Kriegsfuß. Nur das Wort„Schützengraben“ stimmt. Das wird aber auch in den nächsten hundert Jahren sicherlich nicht einmal von dem eingefleischtesten Rechtschreibegegner falsch geschrieben werden Das Spielzeug, das die armen Kinder hier erfunden haben, ist so schön, daß es von den Eltern der Reichen massenhaft ge⸗ kauft wird und dem Verein viele tausende Kronen eingetragen. hat. Tas ist gut so, denn bisher brauchte die„Bereitschaft“ schon 169 000 Kronen auf, Und es ist ein reizvolles Weihnachtsmärchen, daß die Kinder diesmal den Christbaum schmücken. Knecht Rupprecht spielen. — 0 du lieber Augustin“— ein Pestlied Wer Häuschen, knallrote Dach und grüne Reben an den weißen Wän⸗ en) hingestellt, unt da das ganze mum gar zu schön war, hat die kennt nicht das Liedchen:„O du lieber Augustin, alles ist hin d“ Anerkennung aus. Im Namen der Armee⸗ und Militärver⸗ 9 N. Marktverlauf: Großvpieh lebhaft, geräumt; Kleinvieh flott, räumt; Schweine flott, Bedarf nicht gedeckt. Preise für 100 Pfd. Lebend⸗Schlacht⸗ Och sen. 0 8 gewicht. Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlacht⸗ 12 Ml. wertes im Alter von 4—7 Jahren. 73-80 132145 Junge, fleischige, nicht ausgemaͤsteie und ältere ausgemästete. J 68—73 123—132 ullen. 6 Vollfleischige, ausgew. höchsten Schlachtw.. 70-76 120132 Vollfleischige jünge cke 110 120 Wonftessch A 2 658 höchst ollfleischige, ausgemäsflete Färsen höchsten 085 1„ 5 9. 73—80 130—142 ollfleischige, ausgemästete ühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren 75. 65-70 118—130 Wenig gut entwickelte Färsenn..„ 6572 114—128 Aeltere ausgemästete Klihe und wenig gut entwickelte füngere Kühe 55-64 105—116 Mäßig genährte 9 9 Färsen 4055 80-104 ev. Ieinste Mastkalbe n, 5. 90—00 155-00 Mittlere Mast⸗ und beste Saugkälber..„ 78-87 131-149 Geringere Mast- und gute Saugkälber..„ 70-77 117-129 Geringe Saugkälber..„%% P Schweine. Vollfleischige Schweine von 80 bis 100 kg ö Lebend gewicht!!!—.— Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgew. 78-93 5 Vollfleischige Schweine von 100 bis 120 kg f Lebendgewicht„%%—.— Vollfleischige Schweine von 120 bis 150 kg f Lebendge wicht—.— Dic Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch⸗ und Brotpreise am 20. Dezember 1915. Schlachtviehpreise Fleischpreise in Gießen in Frankfurt a. M. Ochsen 50 Kg. Schlachtgewicht 128 140 Mk. Kälber ½ Kg.Schlachtgew. 119-150 Pf. Schweine ½ Kg Schlachtgew 78.129 Pf. Getreidepreise in Mannheim: % Kg. 120—124 Pf. ½ Kg. 120— 124 Pf. 1 Kg 150— 00 Pf. Brotpreise in Gie Ben: Weizen 100 Kg. 27.00 Mk. Weißbrot 2 Kg.— Pf. Roggen 100 Kg. 23.00 Mk. Schwarzbrot 2 Kg. 68 Pf. 2—* 5 e . . 0 8 e iOS VSSCHS er. 6 28 deen Cigere N gelbe Sterne. Dieses de Künssser augenscheinlich noch auf dem d Wer aber weiß, aus wie seltsamem Anlaß, in welch grausigem 8 3 NC d. , Kalter menhang dieser tra⸗ alik erinnert Bibliothek“ , beiten aus buntem] Werke wohnheit, sich täglich tu betrunken auf der Stra eben Verschiedenen, len mit den übrigen Tot Opfern der lockte dadurch Leute herbei, herauszogen. Auf diesen Anla Genguer und mit N. 77 — Die feindliche Seele der de In einem in Leeds alt ertrag lei „Daily Mail“, der be 0 5 den folgenden, fitr Ausspruch:„Vom S. nichts dagegen einwenden, 4 1 Jahre r es äre Verrat an unserer Nation und gefährlich für unser i auch 1 5 deutsche Musik nach 1870 bei uns W Denic hat den schamlosen Versuch gemacht, mit Hilfe feiner modern Musik eine 1 8 Stellung über England zu erlangen Die Gicten der modernen deutschen Musik will die englische 1870 geschaffen wurde. Abe — 5 Wir bieten mit diesem Angebot eine Gelegenheit, Schürzen weit unter heutigen Tagespreisen einzukaufen. Blusenschürzen 2 Kleiderschürzen 32 2.50 2.00 1.75 525 4.75 4.25 Trescher e 2.50 200 1.50 1¹e A. Salomon& Cie. Gießen. Schulstraße Hausschürzen 12 225 1.75 1.50 Kinderschürzen Auherst Pre is wert wie Menchlikör Podbinieta Romanew Daubelt Güldenwasser „ Kur fürstl. Magen Elerereme Blackberry-Brandy Nalh und Halb m. d. Schimmelgesp. Mampodictiner Mampe-Gold Berliner Lümmel u. 8. W. empfieblt in reichhaltigster Auswahl 9861 a Mediz. Drogerie zum Kreuzplatz Kreuzplatz 9 Fernsprecher 706 Der vom Gemeinderat genehmigte Voranschlag der Gemeinde Leihgestern für 1916 liegt vom 23. d. Mts. ab eine Woche auf dem Bürger⸗ meistereizimmer zur Einsicht offen und können Ein⸗ wendungen mündlich oder zu Protokoll daselbst gemacht werden. Zu den Umlagen müssen die Ausmärker beitragen. Leihgestern, am 20. Dezember 1915. N e ö e ß. Bekanntmachung. Amtstage werden während des Jahres 1916 bei uns abgehalten: 1. für Grundbuchsachen jeden Mittwoch vormittag 8 bis 12 Uhr und nachmittags von 2 bis 6 Uhr, 2. für alle übrigen Rechtsangelegenheiten jeden Freitag vormittag 8 bis 12 Uhr und nach⸗ mittags 2 bis 6 Uhr. Unsere Gerichtsschreiberei ist jeden Werktag, soweit nicht dieser ein besonders angeordneter Fest⸗ tag ist, vormittags von 10 bis 12 Uhr zur Ent⸗ gegennahme von Anträgen geöffnet. Eilige Anträge und Gesuche können auch zu anderen als den vorbemerkten Zeiten während der Geschäftsstunden mündlich angebracht werden. Hungen, den 20. Dezember 1915. Großherzogliches Amtsgericht. Gewerkschaft Gießener Braunsteinbergwerke vormals Fernie in Gießen. Die Ausgaben der neuen Zinsscheinbogen zu den II. stelligen 4½% igen Obligationen vom Jahre 1905 erfolgt gegen Einreichung der Erneuerungs⸗ 7 scheine vom 2. Januar 1916 ab bei dem unter⸗ zeichneten Vorsihenden des Gruben vorstandes. Den Erneuerungsscheinen ist ein geordnetes Nummern⸗ verzeichnis mit der genauen Adresse des Empfängers beizulegen. Gießen, den 20. Dezember 1915. Für den Grubenvorstand: Justizrat Grünewald, Rechtsanwalt, Vorsitzender. Ih proz. Ailsäulpverscreibungen vom Jahre 101 Hehligenstaedt bah. Webelnnasherfttil und Eisengießerei Attiengeselschaft, Gießen. Bei der ersten in Gegenwart eines Groß— herzoglichen Notars vorgenommenen ordentlichen Verlosung unserer zu 102 Prozent rückzahlbaren 4½ Proz. Teilschuldverschreibungen vom Jahre 1911 sind folgende Nummern gezogen worden: Lit. A zu je 1000 Mk. 3 en e271 416 Lit. B zu je 500 Mk. is 8 6 is. Die Rückzahlung dieser Teilschuldverschreibungen erfolgt am 1. Juli 1916 bei der Dresdner Bank, Filiale Cassel, Cassel bei der Dresdner Bank in Frantfurt a. M., Frankfurt a. M. bei dem Bankhause Baruch Strauß, Marburg und Frankfurt a. M. bei dem Bankhause Baruch Strauß Nachf., Gießen, sowie bei unserer Kasse in Gießen. Gießen, den 18. Dezember 1915. 9865 D Heyligenstaedt& Comp. Werkzeugmaschinen⸗ fabrik und Eisengießerei Aktiengesellschaft. Eberverkauf. Ein dienstuntauglicher, der Gemeinde gehöriger Eber soll auf dem Wege des schriftlichen Angebots verkauft werden. Angebote sind bis zum 27. d. M. nachmittags 5 Uhr bei der unterzeichneten Stelle ein⸗ zureichen. Leihgestern, am 20. Dezember 1915. Großherzogliche Bürgermeisterei. 8 5 Heß. 9879 9878 9883 6 Zimmer Hofmannstraße 7 1 1 1 1 ö-Zimmerwohnun 1. April 1016 ab zu verm. Nah. J. Stock. durftwagenfahter gesucht. 06709 Geh. Santtätsrat Dr. Diekoré, Lollar. [S Zimmer Roonstrage 22 II l 5⸗Zimmer⸗Wohnung mit Zubehör per sofort zu verm. Näh. Fraukfurter Str. 29. sosort oder H- Jim. Mohn. später zu v. — 1 Näh. Kaiser⸗Allee 20. Bleichstraße 11, mitt⸗ lerer Stock, 5 Aimmer und alles Zubehör, per sofort zu vermieten. Näheres die straße 61. 69 6354] Gabelsbergerstr. 1. in Näbe der Bahn, neu her⸗ gerichtete 5⸗Zimmerwohn. mit Gartenanteil zu verm. Näheres Ost⸗Anlage 12. 65 Zimmer Wohnung mit allem Zubehör zu ver⸗ mieten. Bahnhofstraße 65, Hoch⸗ und Tiefbaugesellschaft. 5⸗Zimmer wohnung m. Zen⸗ tralheizung, Bad, Gas, elekt. Licht f. sof. od. sp. zu verm. Seltersweg 38 III. Näh. d. Hausmeister Kraht oder K. Wallach, Bismarckstr. 14. Sch. 5-In.-Wohn., Gas, Bad, Elektr. u. Zubeh, p. 1. Anril 1916 od. fr. 3. nerm. Näh. Bahn- hofstr., Ecke Wolkeng. 27 J. 9225 Schillerstr. 7 1. ger. E-Z.-W., neu herg. z. v. Näh. i. H. od. b. H. Wallach Bismarksir. 14 9728 06784] Am 1. April neuzeitl. 5⸗Zimmerwohn. mBadez. z. verm. Näher. Alicestr. 22 Wärter zum baldigen Eintritt gesucht. 450 Mk. im Jahr bei freier Station und Dienstkleidung. Lohn jäbrlich steigend um 50 Mk, nach 6 Jabren Dienst⸗ vrämie von 1000 Mek. 9157 Gr. Direktion der Landes⸗ Aus⸗ Tüchl Diensdmadehen 8. den 1. Januar 1916 gesucht. 9713 Ederstraße 5 III. Heile. Pflegeanstalt Gießen 06781] Tücht. Sehreinergeselle ges. Schiffenberger Weg 16. Tichtig. Arbeiter gesucht. L. Kann, Kaiser⸗Allee 8. gaze; Zuverlässiges Madchen welches kochen kann, in kl. Haushalt zum 15. Januar gef. 98271 Friedrichstraße 10 p. Für sofort ordentl,, besser. Dienstmädchen in kleinen Haushalt gesucht bei Frau J. Rothschild 06702] Ludwigstraße 10 p. Mädchen, das kochen u alle Hausarbeit kannf. besserekl. Fam. g. Neuf. ges. TrauBärru, gewerbsmäßige Stellenver⸗ mittlerin, Kirchenvl. 11. 5 Mädchen vom Land für den Haushalt gesucht. Marburger Str. 66. Loors- Zum sofortigen Eintritt suchen wir einen Maschinisten, gelernter Schlosser bevorzugt; auch, für diesen Dienst geeignete Kriegsbeschädigte könnten in Betracht gezogen werden. Einem gewissenhaften und tüchtigen Arbeiter bietet sich hier eine dauernde und angenehme Stellung. Heyligenstaedt K Comp., Werkzeugmaschinenfabrik und Eisengießerei, Aktiengesellschaft, Gießen. 9880 Bureauarb. vertraut, auch Schöneß⸗Zimmer⸗Wohng. 1. April zu verm. Goethe⸗ straße 68. Näh. Part. 9871 Dimmer Schöne 4 Zimm.⸗Wobng. sofort zu vermieten. 8597 Aug. ilbinger, Seltersw. 79. Rodheimer Straße 43 p. A-Zimmer-Wohn. m. Zubehör ver sosort zu vermiet. 8001 Näh. Frankfurter Str. 29. Schöne 4⸗Zimmer⸗Wohn. mit Zubeh, 1 usw. zu verm. Kirchstr. 13. 7159 Freundl. E Jimmerwohn. zu vermiet. Neubau Glaub⸗ rechtstraße 9. Näheres da⸗ selbst 2. Stock oder Buchner⸗ straße 2, 1. Stock. 16914 7611] Asterweg 60 schöne große 4⸗Zimmerwohn. mit Gartenant. u. all. Zub. sofort zu verm. Näh. Schottstr. 21 J. A- Zimmerwohnung nebst Loggia u. all. Zubehör per 1. April 16 zu vermieten. Euler, Asterweg 54. 9874 Kellner früher. Schriftl. Angeb. unt. 06773 an den Gieß. Anz. erb. Vielseitig geb. Frau, Anfang 50er, gat. gepr. Lehrerin,. über 25 Jahre in größer. Be triebe at. gewef, geschäfts⸗ gewandt, sicher in schriftl.Ar⸗ beiten wie im Rechnen, vertr. in. Lohn- u. Versicherungswe⸗ sen, suchtVertrauensposten. Beste Reser. Schriftl. Angeb. u. 06788 g. d. Gieß. Anzeig. erb. Beh. Fränl., in Küche u. Haus⸗ wesen vollk, bewand, sucht Stelle z. Führung des Hanges. Beste Zeugn. vorh. Schriftl. Angebote unter 06782 an den Gießener Anzeiger erbeten. Suche für meine Tochter Lehrstelle per 1. Januar 1916 auf Bureau. Schriftl Angeb. unt. 06778 an d. Gießß. Anz. erb. Fast neue Wäschemangel ann kleiner Kleiderschrank ein C zu verk. Kanzleiberg B. Herta 3 Zimmer: Bückingstraße 11 (i d. Nähe d. Marburger Str.) neuzeitliche 3⸗»Zim.⸗Wohn. mit elektrisch. Licht und allem Zubehör zu vermieten. 9785 Näheres Rinn, Ost⸗Aulage!?. se 3 Sim.- Wohn., Hinterh., preisw. zu um. MarkiplatzigJ. 2 Zimmer ] Sch. 2⸗Zimmerwohn. sof. zu uvm. Krefderfer Str. 20. [Verschledene Herrschaftliche 6-1.)⸗Zimmerwohn. je mit Bad, Wilhelmstraße, mit allem Zubebör(Garten) sogleich od. später zu verm. Näheres bei L. Altboff und Liebigstr. 83 Laden). 6001 Bleichstraße 25 5—6⸗Zim.⸗ Wohung, ver sofort zu verm, Näher. Bleichstr. 23 p. 8594 2 Parterrewehnungbangraf- Philipp-Plalz 6 mit 3 Zimm. 2Entresolzim. u. all. Zubeh. zu verm. Näh. Frankl. Str. 29. 3. E-, u. 4⸗Zimmerwohn. zu vermieten. Wehrum, Crednerstraße 50. 8¹ Kl. Wohnung an ruh. Leute Z. vermiet. Walltorstr. 65. 7 Kleine Wohnung zu verm. Kanzleiberg 5. Mielgesuosie, 5—6 Zimmerwohnung mit Mädchenzimmer und Mansarde für den J. April gesucht. Schriftl. Angebote mit Preisangabe unter 9870 an den Gieß. Anzeiger erb. Herr sucht per 1. Januar schön Lordo möbliertes Zinmer s mit Pension. Mitte der Stadt bevorzugt. Schriftl. Angebote unt. 06776 an d. Gieß. Anz. erb. 2sitziger Rodelschlitten zu verkaufen. Steinstr. 72. Drückschlitten und Leräd. Karren zu verkaufen.(este Müblich, Dammstraße 22. Eine feloͤgraue Uniform für Jungen von 9—10 Jahren zu verkaufen. 9884 Friedrichstr. 10 II. 8000 Alke Türen u. Tensler z. verk. Frankfurter Str. 29. Wachsamer Hofhund gesucht.(Jagd- Schäfer⸗ od. Kriegshund bevorz.) 96783 Cbrist, Neumühle, Erünberg. Riefern⸗ und Tannenkantholz 4—8 Mtr.,% bis 1½ Ztmtr., waggonweise, sucht Kassa⸗ käufer aus ganz Oberhessen. Schriftl. Angebote unter 9082 an d. Gießener Anzeiger erb. Pachatron 598 in Waggonladungen franko Mainzlar bei Gießen zu kaufen gesucht von 9736 D Scheidhauer& Giessing Akt.-Ges., Mainzlar. Ich kaufe Schule rn alte etage, Schuhe„ agele hobe Preise. Postkarte genügt. ces M. Torenski, Walltorstr. 25. Ankauf un Alteisen, Zumpen, Kno apier, n Mess 1— Zink, Zinn, Blei bei Louis Rothenberger Neuenwes 22. 22 2 2 2 e Jung. Kaufmann, m. allen? alsReisendergeeignet, sucht! passendes Engagem. Schriftl.] Angebote unt. 06794 an den] P.] Gießener Anzeiger. 83 sucht Stelle zu Januar oder 5 9 Fend en N Kurse für Anfänger u. zur Fortbildung. ründl. Aus- Z buüdung auf versch. 8y- stemen. Anmeldu. tägl. Franz Vogt& Co., Schreibhmaschiuenhans, 5 ee 32. Tl. 1554. Greer Weißes Taschchen Perla mit ungarischer Stickerei, Sonntag nachmit⸗ tag gegen 7 Uhr auf dem Abzugeben 19886 Seltersweg. West⸗Aulage 1 II. Viehfutterdämpfer Kesselöfen Rübenschneider Talterschneidemaschinen Schrotmühlen Haferquetschen Kartoffelquetschen Lartofkelsorliermasehinen Buttermaschinen Milchzentrifugen Strohschneider Jauchepumpen Jauchefässer sowie alle anderen Cerätg für d. Landwirtschatt liefert billigst M. Rosenthal Liebigstrasse 13 Allerbeste Taschenlampen⸗ Batterien für unsere Krieger.— Bei Fernsprecher 77 2 für die Feiertage empfiehlt 2. billigsten Preise Spanische Weinhandlung ahnhofstraße. 08493 Peddigrohrsesel Plisch, Rohr, herselburt Napp- esel Kinder⸗Stühle und Tische Blunenkrippe u. Ständer Spiegel, Schreibsessel Klavierstühle empfiehlt in größter Aus⸗ wahl zu sehr billigen Preisen Ph. Henkel Sonneustraße. c — ense unJamel. Faelle rrrrrrrrm Militär- Uniformen nach Mass 934 Narkus Dauer 60 Bahnhofstrasse 60 Giessen Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstunden: 8-12 Uhr vormittags 3-7 Uhr nachmittags Uebernahme der regelmäßig. Zusendung ins Feld 10 Pfg. für Porto. 0131-⁵ Sarl Schunck Kriegslieferant. Lasebön- Lampen mit neuester Ahblend- vorrichtung genau nach Vorschrift d. Ladd Dadlorien empfiehlt 19529 J. B. Häuser Neustadt 56:: Tel. 660 2222. Teppiche Bettvorlagen Divandecken Tischdecken Reisedecken Paneelbretter Näh- und Serviertische Postamente Kinderstühle Kindertische usW. usw. zu billigsten Preisen 58 Möbelfabrik:: Asterweg 47 ä r ie Teerage empfehlen wir: ale fd. 1. kräft., wohlschmek⸗ kende und ausgie⸗ bige Mischungen 80 1.90 2.00 Bester Kaffee⸗ — Ersatz— 375 Pfd. 50 Pf. Paket. 8 5 Roter Tischwein D Rhone⸗Wein 2 Ober⸗Ingelheimer. 7 5 St. Emilion 110 Pf., Weine. Weißweine:—2 Weißer Tischwein. ½ Fl. m. Gl. 80 Pf. Gesewer!r! Waldböckelheimer ½„„„ 100„ 8 Deidesheimer„% Niersteiner/„„„ 150„ D Nitteler(Mosel) ½„„„ 100„ 5 Lieserer„,, e ee Bernkastler„„ ne, ee, Rotweine: l St. Estephe(Bordeaux)/„ 15 Südweine: 5 Malagalschwrz. Etikett)/ Fl. m. „ extra, ½ Fl. 110 Pf., /i„„ 3 Duro Portwein. Fl. Madeira, ½ Il. 120„ IB. Sämtliche Preise einschl. Flasche, für 8 welche 10 Pf. zurückvergütet wird. vorzüglich und preis wert, aus 85 Pf. 110„ 110„ 170„ 180„ J Fl. m. Gl. . 1 1 71 5 Gl. . 1, 17 2 N V„ Kastanien Haselnüsse U Walltorstraße 24 Pfund 26 Pf. Pfund 68 Pf.& Stück 8 Pf. Pfund 15 Pf. N 3 matt„ 4.00 12 Eri Phot. ate Andere Formate Familien Gruppenbilder entsprechen billig. 2 er grösser ungen ler Gebr. Strauss 2 h Sahnhofstrasse 64 matt„ 8.00 Sonntags den ganzen Tag 9251 bis Lebensgrösse nach allen auch alten Originalen in tadelloser billiger Ausführung.— Für Aehnlichkeit wird garantlerk. Wegen rechtzeitiger lueferung erbitten W eilanachts- Aufträge recht rühzeil! 12 kiss KRklss . WIIIKommene r Weihnachts-Geschenke 2 8 1 e mit Einschluss der Kriegsgefahr, ohne e Ex tranprämie beim Eintritt, bei voller Auszahlung der Versicherungssumme. deneralagent A. Fröhlieh, Giessen Telefon 244. sss! Nord-Anlage 31. cf Sbc par- Sessel und Kinder-Stiefel als Gelegen- hestskauf, die vor dem Krieg her- gestelst worden u. infolge dessen 20 ausnahmsweis billigen Prei- Sen zum Verkauf kommen bleibe ich meinem Grundsatze treu, nur Wirklich erstklassige Ware zu äugerstbilsigsten, streng festen Preisen zu verkaufen 8 N ) Frankfurter Schublager i Siegen Mäusburg 2 Fernsprecher 2010 Zuverlässige Militärstiefel:: Gute Einlegsohlen in Feldpostpackung:: Gummischuhe 97793 5 . reicht, Ia. Speisekartoffeln pro Zentner 3,75 Mk. aus Ersatz, Kakao, Schokoladen, Tee.— Obst- und * 3„àFͤͤͤͤͥͥͥ e n Sosesesessseseοοοεννεο,õiñ äs Verkaufe von Donnerstag und nächster Tage, von Noll. Schelifische u. Kabeljau, frische Kieler vormittags 8 Uhr ab und nachmittags, solange Vorrat Rüeklinge, Rollmöpse.— Irockenei und Ei- dem städtischen Keller der städtischen Marktlauben. 06777 Gemüse- Konserven empfiehlt zeec ss gg GUS desc D80 868 J. M. Schulhof, Marktstraße 4 Telephon 119 9867 Telephon 119 Wollen Sie süße und saftige Apfelsinen kaufen? Gehen Sie mal in den Spanischen Garten Bahnhofstraste 48, Seltersweg 9, Kreusplatz 6, Kirchenplatz 10 Heute frisch eingetroffen.— Ferner empfehle in großer Aus wahl frische Haselnüsse, Walnüsse, Anacknandeln, Paranüsse usw.(„%% Nur frische und gesunde Ware! Billige Preise! Billige Preise! Telephon 932 R. Mas Telephon 932 firhereladans⸗ fra L Chemischekeinigung Färben V. Uniformen, Herren- und] von Kleidungsstücken, Pamenkleidern, Pelzen, Stoffen— Trauersachen Handschuhen, Federn] in kürzester Zeit 8136 5 WPorhanz Waschen xx Spezialität: Färben von banflestrachten, Beiderwand, Leinen, Wollgarn, Strümpfe. sind wieder frisch zu haben bei in groger i nurguten AU SWA deutschen für Marken. Damen, Umtausch i el und Kinder gestattet 7 5 i 5 Trotz der gegenwart. enormen Als besond. preiswert empfehle Preissteigerung der Schuhwaren einige Posten Damen- Herren- fffrffrffffrfpeffff Huinuumbids e fp Trefffrrepfff N TfrfeeritH* As terweg 47. Telefon 2005. Steinstr. 56,58,60 Haltestelle der Elektrischen(grüne Linie) Asterweg Mö BEL. DEKORATIONEN. TEPPICHE. GARDINEN Werkstätten für geschmackvolle Wohnungs- einrichtungen in jeder Preislage nach eigenen sowie gegebenen Entwürfenbeimäßigen Preisen Permanente Ausstellung von über 100 Zimmereinrichtungen Streng reell fachmännische Bedienung Feinste Referenzen- Langj. Garantie- Franko-Lieferung 88 Na AUSSTELLUNG: ine e Nr. 9 1. a Trerpals aeg kagsn de Honiglebkuchen s ο S οοοοẽube dees οαοο οοο,j,˖ͤãiGseeseeee H. Mettler, Grossh. de Moderne Damen-, Herren-, Kinder- Handschuhe von vorzüglichem Schnitt und besonderer Preiswürdigkeit Ich berücksichtige voll und ganz die sparsame Zeit, meine Handschuhe sind trotz grosser Billigkeit von bester Beschaffenheit und modernem Schnitt —Dmtanusch nach dem Feste gestattet!