Sießener er täglich, außer Der erscheint Sonntags.— Beilagen: viermal wöchentlich Siezenergamillenblötter; weimal wöchentl. Kreis⸗ latt für den Kreis Gießen (dienstag und Freitag); e 0 iche Zeitfragen Jernsprech⸗ Anschlasser sür die Schristleitung 112 Verlag, Geschäftsstelleb! 0 55 ger eleher. sten: Anzeiger Gießen. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Abend vorher. General⸗Anzeiger für Ob Rotafjonsdruck und verlag der Brühl'schen Univ. Buch⸗ und Steindruckerei R. Lange. Schriftleitung, 9 165. Jahrgang Ein großer Sieg der Türken an B.) Großes Hauptquartier, 20. Dezember. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Das Feuer unserer Küstenbatterien vertrieb feindliche Monitore, die gestern nachmittag W esten de beschossen. An der Front neben lebhafter Artillerietätigkeit mehrere erfolgreiche Sprengungen unserer Truppen. . Eines unserer Flugzeuggeschwader griff den Ort Po pe⸗ fringhe an, in dem zahlreiche Verbindungen des Feindes zusammenlaufen. Ein englischer Doppeldecker wurde kind 5 bei Brügge abgeschossen; die Insassen Oestlicher Kriegsschauplatz. Die Lage ist unverändert. . Balkan⸗Kriegsschauplatz. Bei den Kämpfen nordöstlich der Tara sind, wie nach⸗ trüglich gemeldet wird, drei Gebirgs⸗und zwei ßeld⸗ geschütze erbeutet worden. Gestern fanden bei Moj⸗ ke pac weitere für die österreichisch⸗ungarischen Truppen günstige Kämpfe statt. Mehrerehundert Gefangene wurden eingebracht. Von den deutschen und bulgarischen Heeresteilen nichts . Oberste Heeresleitung. Es ist eine schöne, hoffnungsfreudige Botschaft, die wir vor dem Weihnachtsseste noch erhalten: unsere braven Asquith, der vor einigen Wochen in Aussicht gestellt hat, achl freiung mit vollem, end⸗ gültigem Erfolge abschließen wird. ch das 1 ins Wasser ge⸗ werden. Der Geist der neuen Weltgeschichte meint ihre Freunde die auch den Engländern noch eine kleine Zühne übrig, wo sie, am Wechsel einer Epoche, noch einmal in araktexistischer Weise ihr diplomatisches Spiel lehrreich zur Geltung bringen Wasser pr an An den Churchillschen 5 as Sprung⸗ brett in Saloniki dagegen, hinter den unter viel Geschrei und Protest zusammengetragenen Kulissen versteckt, hat et⸗ was durchaus humorvoll Idyllisches. 5*** 1 Der türkische Bericht. Tonstantinopel, 20. Dez.(WT. Nichtamtlich.) Der Korrespondent der Agentur Milli an den Dardanellen meldet: Seit gestern wird in allen Abschnitten wütend gekämpft. Unsere Truppen begannen bei Ana⸗ forta und bei Ari Burnu mit dem allgemeinen An⸗ griff. Der Feind führte, um unsere Angriffe zu erwidern, bei Sedd⸗ül⸗Bahr einen Gegenangriff aus, den unsere Truppen unter außerordentlichen Verlusten für den Feind abschlugen. Unsere Truppen nahmen wichtige eindliche Stützyunkte bei Anaforta und Ari Dur uu. Unser kräftiges Artilleriefeuer berursachte in den eihen der Feinde schwere Verluste. Unsere braven daten, die seit Monaten auf diese Offensive warteten, den ungestümen Angriffen gegen die feindlichen üben bewunderungswürdigen Schwung und Opfer⸗ In furzer Zeit wird es bei Anaforta und Ari ch feindliche Leichen geben. tere Meldung bes Korkespondenten besagt: nd bei Anaforta und Ari Burnu boll⸗ Unsere Soldaten erreichten „fermeßlich groß. — 5 1 90 5. * ssc N 81 rener o e Hedsu ge G O Suuucs 5 e o gascs , e No Sf 0 g ofo rb e, . e . Oger d 95 e,. ute Seeg N 2 75 N Fodgö rica 5 95 e oagο Hecls 5 erhessen Geschäftsstelle und Druckerei: Schulstr. 7. ee e N 2 2 22 2 N Lua fe. 1 22 5 Dienstag, 21. Dezember 1915 Bezugsvrei monatl. 85 Pf., viertel⸗ jährl. Mk. 2.50; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 75 Pf.; durch die Post Ml. 2.30 viertel⸗ jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 Pf.— Haupt- schriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Ge⸗ richtssaal: Fr. R. Zenz; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen. den Dardanellen. NY 1 985 8 „ 5 8 2 ne, 0 822 Hel 5 0 f. Infolße dichten Nebels gelang es dem Feinde zu entkommen, ohne eine große Anzahl Gefangener zurückzulassen. *** Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht. Wien, 20. Dez.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart, den 20. Dezember 1915. Russischer Kriegsschauplaßz. Keine befonderen Ereignisse. Italienischer Kriegsschauplatz. An der ganzen Front mäßige Artillerietätigkeit, die sich nur im Chiesa⸗Abschnitt und im Gebiet des Col di Lana zu größerer Heftigkeit steigerte. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Die Truppen des Generals v. Kö veß erstürmten die stark ausgebauten feindlichen Stellungen am Tara⸗Knie südwestlich von Bielopolfe und bei Godusa nördlich von Berane. In den Kämpfen an der Tara wurden drei Gebirgs⸗ kanonen, zwei Feldkanonen und 1200 Gewehre erbeutet. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant. ** 1* Eine Kundgebung der Deutschnationalen in Wien. Wien, 20. Dez.(WTB. Nichtamtlich.) Den„Deutschen Nachrichten“ zufolge hat die deutschnationale Vereinigung Niederösterreichs unter zahlreicher Beteiligung auch der Wiener Deutschnationalen eine Bündnisfeier im Festsaale der Handelskammer und eine Huldigung für die Armee und ihre Führer vor dem Radetzkydenkmal veranstaltet. Zur Bündnisfeier in der Handelskammer hatten sich eingefunden u. a. Vertreter des Kriegsministeriums und des Landesverteidigungsministeriums, der deutsche Botschafter von Tschirschky, der bayerische Gesandte Freiherr von Tucher und der sächsische Gesandte Graf Rex. Ab⸗ geordneter Wedra hielt die Festrede und betonte, daß der engere Zusammenschluß beider Kaisermächte ein Lebensbedürfnis für beide Reiche sei. Redner gab der unwandel⸗ baren Treue der Deutschnationalen zum Herrscherhause Ausdruck und schloß mit stürmisch aufgenommenen Heilrufen auf die ver⸗ bündeten Völker und die verbündeten Herrscher. In einer Ent⸗ schließung huldigte die Versammlung den verbündeten Monarchen Kaiser Franz Joseph und Kaiser Wilhelm und entbot den von den siegreichen Feldherren Generalfeldmarschall von Mackensen, Erzherzögen Friedrich und Eugen und Generalstabschef v. Conrad geführten verbündeten Armeen ihren Gruß und erklärte, daß das deutsche Volk Oesterreichs im höchsten Interesse Oesterreich⸗ Ungarns und seiner Völker die Schaffung eines immerwährenden Bündnisses zwischen dem deutschen Reiche und Oesterreich-Ungarn, welches Bündnis zugleich für die Zukunft den Weltfrieden ver⸗ bürgt, als herrliches Ziel des gewaltigen Völkerringens erstrebe. Nach der Festversammlung begaben sich die Teilnehmer zum Radetzkydenkmal vor dem Kriegsministerium, wo eine Hul⸗ digung für die Armee veranstaltet wurde. Deutsche Reformatoren in der Türkei. Konstantinopel, 20. Dez.(WDS. Nichtamtlich.) In einer Besprechung des Planes, zu allen Zweigen der otto⸗ manischen Verwaltung deutsche Reformatoren zuzu⸗ lassen, zitiert die Zeitung„Hilal“ die nachfolgenden Worte, die jüngst in einer diese Frage behandelnden Versammlung der Minister des Aeußern gesprochen hat und die von den Anwesenden, namentlich den Hodschas, mit Beifall begrüßt wurden: Wir müssen alle zugeben, daß wir, wo as Meer. Die Beute ist un⸗ schwörung mißbilligt und sagt, daß 2 0 7e 5 e rern 1— 5 Aeg E 25 0 2 25 7 e f A, Lilbelsug, Kamen prus. fue Gkebe Famile am /e Reiner ee, 9 F..* 22 ͤ Aera, die für uns anhebt, umzugestalten, der Mitwirkung 1 nicht entraten können. Welche Mit⸗ ar die unserer deutschen Freunde? Das Blatt weist auf die Reorganisationsbestrebungen der Türkei seit hundert Jahren hin, setzt auseinander, daß sie hauptsächlich wegen der von Rußland hervorgerufenen Schwierigkeiten geschei⸗ tert sind, zum Teil auch wegen des Unterschieds in der Nationalität der Reformatoren der einzelnen Verwaltungs⸗ zweige und drückt die Ueberzeugung aus, daß die deutsche Mitarbeit für die Türkei von höchstem Vorteil sei. 5 Von der deutschen Gesandtschaft in Persien. Berlin, 20. Dez.(WTB. Nichtamtlich.) Wie die „Nordd. Allgem. Ztg.“ hört, wurde dem Kaiserlichen Ge⸗ sandten in Persien, Prinzen Heinrich XXII. von Reuß, aus Gesundheitsrücksichten ein Urlaub bewilligt. In Vertretung übernimmt Generalkonful Dr. Vas sel als Gesandter in außerordentlicher Mission die Geschäfte. Vassel war viele Jahre als Kaiserlicher Konsul in Fez tätig. Er befindet sich gegenwärtig als diplomatischer Vertreter im Hauptquartier zu Bagdad. g 8 Befestigung von Chalkidike. Rom, 20. Dez.(WTB. Nichtamtlich) Die„Tribuna“ berichtet aus Athen: Die Alliierten arbeiten mit äußer⸗ ster Kraftanstrengung an der Herstellung einer neuen Verteidigungslinie auf der Halbinsel Chalkidike mit Kassandra als Basis. Große Mengen Kriegsmaterial sind dorthin gesandt worden. Ein griechisch⸗französischer Zwischenfall. Konstantinopel, 20. Dez.(Zens. Frkft.) Wie wohl die griechischen Truppen aus Saloniki entfernt wor⸗ den sind, behalten sie das die Stadt beherrschende Fort Karabur nu besetzt Die Franzosen äußerten zweimal den Wunsch, ihnen dieses Fort zu übergeben, was die Grie⸗ chen jedoch ablehnten. Am letzten Freitag näherte sich eine stärkere französische Patrouille Karaburnu. Da auf Anruf die Franzosen nicht stehen blieben, eröffnete das Fort das Feuer, worauf sich die Patrouille fluchtartig zurückzog. Die griechischen Wahlen. Bern, 20. Dez.(WB. Nichtamtlich) Mailänder Blätter melden aus Athen: Anscheinend haben die Anhänger Gu naris eine starke Mehrheit erhalten. In haben sie fünfzehn Sitze gewonnen. In Athen und einigen an⸗ deren Hauptzentren wurde die Aufforderung der Veniselisten⸗ partei zur Stimmenthaltung befolgt. Auf dem Lande war die Stimmenthaltung nicht groß. Athen, 20. Dez.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Das Wahlergenis wird nicht vor Dienstag mittag bekannt sein. Die Gunaristen scheinen da⸗ durch, daß sie 15 von 22 Sitzen in Attika gewonsten haben, die Mehrheit zu erlangen. Rhallis ist wiedergewählt worden. Deutschland und Amerika. New Pork, 20. Dez.(WTB. Nichtamtlich) Meldung des Reuterschen Bureaus. Der Berliner Korrespondent der „New Pork Times“ hat einen drahtlosen Bericht gegeben, der als autorisierte Erklärung aufgefaßt werden könne, in dem die deutsche Regierung die Taten der Ver⸗ sie nie irgend wir entschlossen sind, unser Leben angesichts einer neuen eine Tat unterstützt hat, woran Amerika Anstoß nehmen lönnte. 4 5 eit kann nun wohl aufrichtiger sein als Athen und im Piräus Ein Sturm auf der Lorettohöhe. N Großes Hauptquartier, am 16. Dezember. „Ein Bataillonsführer, der einen großen Teil der schweren Kämpfe um die Lorettohöhe in vorderster Linie miterlebt hatte, benutzte einen Besuch im Großen Hauptquartier, um im Kreise von Kameraden einen Vortrag über seine Erfahrungen zu halten. So weit diese technischen Inhalts sind, entziehen sie sich hier der Wiedergabe. Aber bei der Bedeutung dieses heißumkämpften Punk⸗ tes der Front hat die lebendige Schilderung eines Ausschnittes aus den heißen Kampftagen Anspruch auf allgemeines Interesse. Der Vortragende wies darauf hin, daß für die Franzosen der Besitz der weithin über der flandrischen Ebene sichtbaren Wallfahrtskirche Notre⸗Dame⸗de⸗Lorette eine doppelte Bedeutung 5 habe. Neben der militärischen eine abergläubische, denn nach einer im französischen Norden weit verbreiteten Sage hängt von dem Besitz dieser Kapelle Sein oder Nichtsein Frankreichs ab. Das in die Stellung eingesetzte badische Bataillon hatte von vornherein kein leichtes Leben. Die Schützengräben, die in den tiefen, fetten Humus eingegraben waren, bröckelten stark aus und waren tief verschlammt. Sie nachhaltig zu verbessern, verhinderte Die fortgesetzte, wenn auch stets abgewiesene Offensive, welche die Franzosen auf diesen Punkt richteten. Sehr schwierig war die Ab⸗ 8 Jösung. Ein angefangener Annäherungsweg war nicht zu benutzen. Man mußte auf der Landstraße ohne Deckung bis zum sogenannten Marokkanerwäldchen gehen, und bog dann in die berüchtigte „Schlammulde“ ein, deren Zugang von feindlichem Maschinen⸗ gewehrfeuer bestrichen wurde. Hier waren eigenartige Unterstände in Granatlöcher eingebaut. Nach einer kurzen Strecke bot dann ein Steilhang, der Hunderte von Volstreffern aufgefangen hat, große Sicherheit. Ihm verdanken unzählige ihre Rettung. 5 Auf diesem schwierigen Wege mußte jedes Stück zum Graben⸗ bau, jedes Brett, jeder Sack Beton nach vorn gebracht werden. Mit 1 und Beharrlichkeit wurden die Schützengräben schließ⸗ ich verbessert. Die Sohle wurde mit Lattenrosten belegt, die Wände erhielten Stützung durch Faschinen. N wunsere Leute auch in dieser schwer beschossenen Stellung nicht. Das vorderste Stabsquartier erhielt sogar einen Blumengarten, der ilich nur in einer mit ein paar anspruchslosen Gewächsen be zten Zuckerkiste bestand. Von der Bauarbeit kann man sich 5 eine Vorstelkung machen, wenn man bedenkt, daß eine einzelne Kompagnie oft in einer Nacht zehntausende Sandsäcke verbaut hat. Nachdem der Ausbau genügend fortgeschritten war, handelte es sich darum, die feindliche Stellung, soweit sie für uns wichtig war, zu nehmen. Zu diesem Zwecke wurde nach genauem Plane das Bataillon zum Sturm angesetzt. Gegenüber befanden sich fünf hintereinanderliegende französische Gräben, die mit großer Emsigkeit und Geschicklichkeit ausgebaut worden waren. Von ihnen mußten die drei vordersten gestürmt werden. Ansere Pioniere hatten den vordersten feindlichen Graben in der Breite, die gestürmt werden sollte, vollkommen unter⸗ miniert. Die Minen waren mit starken Dynamitladungen gefüllt, verdämmt und mit Zündschnuren versehen. Jeder einzelne Mann wußte, was er zu tun hatte, es waren genügend Auftrittstufen und Sturmleitern vorhanden, daß jeder rechtzeitig aus dem eigenen Graben hinaus konnte, Proviant für drei Tage war verteilt. Außerdem waren schwere Minemperfer angesetzt, die die weiter hinten liegenden französischen Stellungen, welche man nicht unter⸗ höhlen konnte, zerstören sollten. g Bis dahin klappte alles vorzüglich. Da aber kam eine Ueber⸗ Fkrxaschung. Das Bataillon erfuhr erst am Abend vor dem Sturm, daß es am nächsten Morgen um 7 Uhr stürmen sollte. Fast gleichzeitig aber kam eine mit einem leichten Minenwerfer ab⸗ geschossene Konservenbüchse aus dem französischen Graben her⸗ Aͤbergeflogen, die folgenden Brief enthielt:„Messieurs les camera⸗ des boches, Nous vous attendons demain matin à 7 heures.“ (Meine Herren Kameraden Boches, wir erwarten euch morgen * 7 Uhr.) Die französische Spionage, die sich damals noch mim er Gegend sehr lebhaft fühlbar machte, wo über der Erde mit Hunden und Brieftauben(versuchsweise selbst mit Kindern), unter der Erde durch die Stollen der Kohlengruben Nachrichten an die feindliche Linie befördert wurden, hatte also wieder einmal einen guten Erfolg gehabt. Wer daran noch zweifelte, der sollte am nächsten Morgen belehrt werden. Alles stand auf den Punkt 7 Uhr zum Sturme bereit. Da ging plötzlich, wenige Minuten vor 7 Uhr, eine fvamzösische Mine hoch. Zum Glück hatten sich die r verrechnet. Die Mine lag mitten zwischen den beider⸗ seitigen Stellungen, war auch zu scharf geladen und riß nur ein tiefes, spitzes Loch. Aber der Vorfall veranlaßte, daß min auch uumsererseits der Sturm einige Minuten früher begonnen wurde, da man den Absichten des Feindes auf alle Fälle möglichst zuvor⸗ kommen mußte. Es gab einen fürchterlichen Krach: Der ganze vorderste französische Schützengraben ging mit einem Male in die Luft. Die Drahthindernisse und dicken Erdklötze flogen zweihundert Meter hoch. Ehe sie noch wieder zu Boden fielen, war die erste deut⸗ sche Sturmwelle schon darunter durch. Sie hatte den Auftrag, sich nicht bei den vorderen Gräben aufzuhalten, sondern bis zum dritten porzufluten und sich dort sestzusetzen. Da aber die Franzosen, in⸗ polge des furchtbaren Eindruckes der Minensprengung panikartig flohen, ließen sich die Leute nicht halten, sondern stürmten bis über den fünften und letzten Graben hinaus und kamen bis in die französischen Artillexiestellungen, deren Geschütze sie vorübergehend min Händen hatten. Doch wurden sie zurückbefohlen, da lediglich be⸗ absichtigt war, bis zum dritten Graben zu gelangen; und das war erreicht und mußte genügen. Nur an einer Stelle waren die dort vorstürmenden Leute bon dem sehr starken Drahthindernis aufgehalten worden, da Dort eine unserer Minen nicht losgegangen war. Sie gerieten in das Feuer eines französischen Maschinengewehres. Da wurde ihnen das Sprengloch, welches die französische Mine 5 hatte, zur Rettung. Unter Führung eines jungen, selbst schon verwundeten Der Humor verließ stundenl 1 e die W. Scheuermann, Kriegsberichterstatter. Aus dem Reiche. 1 Der Aelteftenrat des Reichstags krat vor Beginn der gestrigen Plenarsitzung zusammen. Es wurde die Frage erörtert, ob durch die Ansetzung einer zweiten Sitzung für den Montag die dritten Lesungen der auf der Tagesordnung stehenden Gese fe, sowie die ite und dritte Lesung des Nachtragsetats betreffend den ien erledigt werden sollen, damit die ihnachtspause schon ihren Anfang nehmen könnte. Da Keine Einigung in dieser Frage nicht erzielt werden konnte, wird Dienstag noch eine Plenarsitzung stattfinden. Dann soll Vertagung bis zum 11. Januar erfolgen. Verbilligung der Soldatenpakete. (WTB. Nichtamtlich.) Der Haupt⸗ aus bpb nich e . Operations⸗ und Etappe 5 . des Reichspostamtes bezeichnete den Antrag als undurchführ⸗ bar. Der Antrag wurde jedoch von dem Ausschuß angenommen. Deutsche Kriegsausstellungen. Berlin, 20. Dez.(WTB. Nichtamtlich.) Wie aus Wien mitgeteilt wird, soll demnächst in Berlin und anderen Städten reiches erbeutetes Kriegs material aller Art öffent⸗ lich ausgestellt werden. Die Vorbereitung und Ausführung dieser Ausstellung, die der Bevölkerung Waffen, Kriegsmaterial, Art, Wirkung usw. vor Augen führen, erfolgt durch das Zentral⸗ komitee des deutschen Vereins vom Roten Kreuz. Der Rern⸗ e der Ausstellung findet für die Verwundetenpflege Ver⸗ wendung. Aus der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion. Berlin, 21. Dez. Wie der„Vorwärts“ aus der so⸗ zialdemokratischen Fraktion mitteilt, habe Ge⸗ nosse Haase am Schluß der gestrigen Fraktionssitzung sein Amt als Fraktionsvorsitzender niedergelegt. Bereits am 4. August 1914 habe er einen dahingehenden Beschluß der Fraktion bekanntgegeben, sei aber auf deren dringendes Ver⸗ langen abermals im Amte geblieben. Selbstverständlich be⸗ halte Genosse Haase sein Amt als Vorsitzender der Partei. Wie die„Berliner Morgenpost“ hört, hat in der gestri⸗ gen Sitzung der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion eine Anzahl von Mitgliedern der Minderheit. digt, daß sie bei der heutigen Abstimmung über die Kriegskredite die Forderung ablehnen und ihre Ab⸗ stimmung durch eine Erklärung begründen werden. Damit würde die schon lange bestehende latente Spaltung der Fraktion auch nach außen hin vollzogen sein. Aus Stadt und Cand. Gießen, 21. Dezember 1915. * Auszeichnung. Dem Gefreiten Hans Becker, vor dem Dienstantritt Schriftsetzer in der Brühl'schen Universitäts⸗ Druckerei hier, wurde das Giserne Kreuz verliehen. * Militärische Ausbildung der Jugend. Am Mittwoch abend führte Universitäts-Sekretär Erle nach den allgemeinen Uebungen seine Instruktion der letzten Stunde zu Ende. Am Sonntag wurde bei herrlichstem Wetter ein größerer Uebungsmarsch ins Dilltal aus⸗ geführt. Kurz nach 10 Uhr fuhren über 100 Jungmannen nach Edingen und marschierten über Sinn, Herborn nach Dillenburg. Gegen 2 Uhr wurde an einem sonni⸗ gen Hang vor Niederscheld abgekocht. Um 5 Uhr war die Uebung, die letzte dieses Jahres, beendet. Mitte Januar findet die erste Zusammenkunft wieder statt. ** Ein glänzendes Wohltätigkeitsfest zum Besten der Hinterbliebenen deutscher, österreichisch⸗ungarischer und türki⸗ scher Krieger veranstalteten die Deutschen New Norks. Etwa 30 000 Gäste waren zugegen, den Ehrenvorsitz führten die diplomatischen Vertreter der drei verbündeten Mächte und die Kapitäne Thier⸗ felder und Thierichens der deutschen Hilfskreuzer„Prinz Eitel Friedrich“ und„Kronprinz Wilhelm“. Unter den verdienten Ler⸗ tern des Festes ist auch der Gießener, in Sports⸗ und Gesellschafts⸗ kreisen bekannte, August Kinkel, zurzeit 1. Offizier vom Dampfer „Kaiser Wilhelm II.“, der seit Ausbruch des Krieges in New York liegt, zu nennen. Das Erträgnis des Festes belief sich auf 90 000 Mark, die dem erwähnten Zwecke zugeführt werden konnten. Dank⸗ bar wird man bei uns die Hilfsspende unserer Brüder jenseits des großen Wassers entgegennehmen, wird sie doch in dem Sinne dar⸗ gebracht, in dem der eine Festredner des Tages, Seemannspfarrer H. Brückner, Hoboken, seine Ansprache hielt:„Wir wollen ärmer durch Opfer werden!“ Der zweite Festredner und zugleich der Festvorsitzende war H. Lange, der erste Offizier des Hapag⸗ dampfers„Pennsylvantia“. * Bütterkarten. In der gestrigen Nummer des „Gieß. Anz.“ befindet sich eine Mitteilung, daß der Lebens⸗ mittelausschuß die Einführung von Butter karten be⸗ schlossen habe. Wie uns der Ausschuß mitteilt, hat er sich bisher mit dieser Frage noch nicht befaßt. Die Notiz, deren Richtigkeit nachzuprüfen wir gestern bei ihrem be⸗ stimmten Auftreten keine Veranlassung nahmen, beruht auf der leichtfertigen Information durch einen Gewährsmann. Uebrigens mißt die Stadt der Einführung von Butter⸗ karten eine besondere Bedeutung nicht bei und wird, wie wir hören, nur im äußersten Notfall zu dieser Maßregel greifen. * Freimarken für Neujahrs briefe. Beim Herannahen des Jahreswechsels ist wiederum darauf auf⸗ merksam zu machen, daß es sich dringend empfiehlt! die Freimarken für Neujahrsbriefe nicht erst am 31. Dezember, sondern schon früher zu kaufen, damit der Schalterverkehr an dem genannten Tage sich ordnungs⸗ mäßig abwickeln kann. Auch ist es von Vorteil, daß die Neu⸗ jahrsbriefe frühzeitig aufgeliefert werden, und daß nicht nur auf den Briefen nach Großstädten, sondern auch auf Briefen nach Mittelstädten die Wohnung des Empfängers angegeben werde Für Berlin ist außerdem die Angabe des Postbezirks(O, N, S, We usw.) und des Bestell⸗Postamtes dringend erwünscht. Verzeich⸗ nisse der Straßen und Plätze Berlins mit Angabe des Postbezirks und der Bestell⸗Postanstalt werden an allen Postschaltern sowie von den Orts⸗ und Landbriefträgern zum Preise von 5 Pfg. verkauft. * Die Schonzeit für Rehwild ist im Groß⸗ Ve eee Hessen vom 15. auf 1. Januar verscho⸗ en worden, so daß es den Nimroden vergönnt ist, bei der fleischknappen Zeit unsere Hausfrauen noch zu Weihnachten und Neujahr mit feistem Wildbraten zu versorgen. Leider ört 0 8 tatkräfti ä„die dem Weldwert nach ehen nelsfen Gs eite Lafarge daß dice Tage eine angesetzte große Treibjagd in unmittelbarer Nähe unserer Stadt abgesagt werden mußte, weil von den ein⸗ geladenen über 30 Schützen nur im ganzen 5 sich als Jagd⸗ gäste hatten bereitfinden lassen. Landkreis Gießen. e. Geilshausen, 21. Dez. Pionier Philipp Müller er⸗ hielt das ESiserne Kreuz und wurde zum Gefreiten ernannt. Wie im vorigen Jahr hat auch diesmal der Krtegerverein Weihnachtspaketchen an die Ortsangehörigen im Felde gesandt. Das gleiche hat der hiefige Frauenverein getan. Kreis Büdingen. ho. Nidda, 21. Dez. Die Weihnachtsfeier unserer Kleinkinderschule sand vorgestern statt. 75 Kinder wurden mit Kleidungsstücken, Aepfeln, etwas Konfekt und mit je einer Kriegstasse, gezeichnet mit dem Eisernen Kreuz, beschenkt. Pfarrer Werner hielt die Ansprache. Die Feier verlief unter Gesang der Kinder und Deklamationen der Sonntagsschüler aufs schönste. Kreis Lauterbach. 1 M. Lauterbach, 21. Dez. Stadtrechner Albert Stöpler von hier erlitt gestern nachmittag in Fulda auf der Straße ei Schlaganfall, der alshald den Tod Vereinslazarett Turnhalle hier fand gestern abend für die Verwundeten und deren Kinder, sowie für das Pflegepersonal eine Christbescherung aus Mitteln des Roten statt. Die Be⸗ scherung war mit einer Christfeser verbunden und nahm einen wür⸗ digen Verlauf, Da es sich meist um Leichtverwundete oder Ge⸗ nesende handelt, die auf Weihnachten beurlaubt werden können, vermögen sie ihren Lieben zu Hause die Freude des Weihnachts⸗ festes durch die reichliche Bescherung zu zur Folge hatte.— In dem den Krieg Bezug rr. Sch li 92 21. Dez. Dem hiesigen Wehrmann Georg Becker vom Res.⸗Inf.⸗Regt. 221 wurde das Eiserne Kreuz vom Kaiser gelegentlich einer Truppenbesichtigung persönlich über⸗ reicht. Gleichzeitig sprach der Kaiser mit ihm über Schlitz, das ihm durch seinen Verkehr mit dem verstorbenen Grasen Emil Friedrich wohlbekannt ist. a Kreis Friedberg. 5 „Q. Bad⸗Nauheim, 21. Dez. Unter Vorsitz des Bürger⸗ meisters Dr. Kayser hat sich hier eine Vereinigung zur Förde⸗ rung des Goldmünzenumtausches und verwandter vater⸗ ländischer Zwecke für den Amtsgerichtsbezirk Bad⸗Nauheim gebildet. In einer gestern im Stadthaus abgehaltenen Versammlung er⸗ klärten sämtliche umliegenden Ortschaften, die durch ihre Bürger⸗ meister usw. vertreten waren, ihren Beitritt.— Kommenden Mitt⸗ wochnachmittag veranstaltet die Großh. Bade⸗ und Kurverwaltung im Konzerthaus eine Weihnachtsfeier, zu der alle hier anwesenden Kriegsteilnehmer eingeladen sind. 8 Starkenburg und Rheinhessen. e. Darmstadt, 21. Dez. Zehn belgische Geschütze sind seit einigen Tagen im Residenzschloß zur Aufstellung gekommen. Vier davon, große 15- und 12-Zentimeter⸗Festungsgeschütze, stehen am Haupteingang an der Schloßwache, während vier leichtere Revolverkanonen, teilweise mit Stahlpanzerdeckung, in dem linken Seitengang Aufsstellung fanden“ Sie stammen von der Festung Lüttich und wurden durch hessische Truppen erbeutet. m. Offenbach a. M., 21. Dez. In einem hiesigen Ver⸗ gnügungslokal erschossen hat sich der 18jährige Fritz Mosen aus der Friedberger Landstraße 110 in Frankfurt. Der junge Mann hatte in dem Lokal eine größere Zeche gemacht, die er aber nicht begleichen konnte. Aus diesem Grunde schoß er sich mit seinem Revolver eine Kugel in den Mund. In schwerverletztem Zustande wurde er ins städtische Krankenhaus verbracht, wo er bald nach seiner Einlieferung verstorben ist. 0 Kreis Wetzlar. ul. Limburg, 21. Dez. Bei der am Samstag erfolgten Stadtverordnetenstichwahl ist in der dritten Abteilung der Landwirt Dillmann gewählt worden. Die Wahlbeteili⸗ gung war sehr gering. Das Stadtverordnetenkollegium ist somit auf die gesetzliche Höhe von 30 Mitgliedern gebracht worden. Hessen⸗Nassau. Marburg, 21. Dez. Zur Förderung der wissenschaftlichen Bearbeitung von wirtschaftlichen und rechtlichen, den Beamten⸗ stand betreffenden Fragen hat der Verband mittlerer Reichs post⸗ und Telegraphenbeamten ein Kapital von 30 000 Mark festgelegt, dessen Zinsen im Betrage von 1500 Mark zu gedachtem Zwecke zu verwenden sind. Statistische Mitteilungen werden vom Verband zur Verfügung gestellt. Die Druckkosten der Dissertationen über⸗ nimmt die Stiftung. Die Geschäftsstelle des genannten Verbandes ist Berlin NO 18, Frankfurter Straße 33.* 5 0 Marburg, 21. Dez. Dem aus dem Felde zurückgekehrten Direktor der chirurgischen Universitätsklinik, Prof. Dr. König, wurde der Titel Geheimrat verliehen. Marburg, 21. Dez. Im Anschluß an die hiesige Wander⸗ arbeitsstätte ist hier ein Arbeitsnachweis für die Kreise N Kirchhain, Frankenberg und Ziegenhain eingerichtet worden. Wm. Kirchhain, 21. Dez. Mit der am zweiten Weih⸗ nachtsfeiertage in dem Zipfelschen Saale stattfindenden Nagelung des Kriegswahrzeichens der Stadt Kirchhain, einem Eiser⸗ nen Kreuze, ist eine vaterländische Feier verbunden, an der wohl der größte Teil der hiesigen Einwohnerschaft teilnehmen wird. Neben Männerchören, die von der Sängervereinigung zu Gehör gebracht werden sollen, stellt die Jungmannschaft lebende Bi aus der großen Zeit und Schüler und Schülerinnen aller hiesigen Schulen werden durch geeignete Vorträge die Herzen zu Be⸗ ee ea, de A ener t Beheczefgete 13 ain 4 z. In einer im nhofsh un dem Vorsitze des Herrn Bopp⸗Kleinseelheim abgehaltenen Ver⸗ sammlung des landwirtschaftlichen Kreisvereins wurde beschlossen, der Regierung als Nachfolger des verstorbenen Kreistierarztes Veterinärrat Stamm den in Kirchhain ansässigen Tierarzt Wender holt zu empfehlen. Im weiteren Verlaufe der Versammlung sprach Oekonomierat Dr. Staehly⸗Kassel über die neuen Bundesratsverordnungen zur Lebensmittelversorgung. „Die Städte“ übe, müsse Fan orwur sei durch die ert. Auch für t⸗ Biebrich Seubtperonbe Saadet Perf 5 4 8557 werter Weise über d „ Er wegen Krieg dürfe 6 i ms werden. sor Dr. Ziehen forderte sodann zu reger Mitarbeit an u Zustandekommen von Kriegssammlungen in jeder Ge⸗ meinde auf. Besonders empfahl er das Sammeln von Zeitungen, der städtischen Kriegsakten und aller Formulare, soweit sie auf haben. Für den Nassauischen Verkehrs⸗ verband legte schließlich Bürgermeister Jacobs Königstein ein warm empfehlendes Wort ein.— Sodann nahm Regierungs⸗ präsident Dr. von Meister Gelegenheit, auf den Wert der Städte⸗ tage hinzuweisen, die, wenn sie jetzt noch nicht beständen, für die Kriegszeit unerläßliches Bedürfnis seien. 5 ra. Herborn, 21. Dez. Zur Zeit sind am theologischen Seminar hier keine Kandidaten. Die jungen Theologen, welch nich in diesem Jabre der Prüfung unterzogen hatten fin ins 3 8. n 2 Seu dem Seminarjahr 1883/84 steht dieser Fall vereinzelt Laukerbach und Mainz mit je 2700 Mk.; Worms mik dem Stoff nichts d bleibt, als die Metallteile. Ledergürtel und a, daß die Herborner Prosessoren nicht„lesen“ können. 1900 Mk., Bingen mit 1400 Mk. uff. Kleidungsstücke sind ebensowenig vor ihnen sicher: sie fressen alles. ra. Dillenburg, 21. Dez. Die Stadt bezieht einen Waggon In Darmstadt allein seien bereits ca. 200 Fälle um Unter⸗ Und damit nicht genug, werden sie in der Nacht geradezu zu kontrollsreies Weizenmehl, das vorerst in Mengen von 1 Pfund stützung angemeldet. Es sei dringend notwendig, möglichst rasche] Raubtieren und greifen die schlasenden„Poilus“ in der gesährlich. auf den Kopf der Bevölkerung ohne Anrechnung auf das Brotbuch] Hilfe zu bringen; nur wenn solche gebracht werde, könne unsere sten Weise an. Wohl hat man bereits allgemeine Tretbjagden auf zur Verteilung gelangt. 5 Aufgabe in die richtigen Bahnen gelenkt werden. sie veranstaltet und in der Tat damit erreicht, daß die Ratten für Oberbürgermeister Dr. Göttelmann bemerkte, er sei zwar Stunden sich nicht mehr blicken lassen; nach einiger Zeit komme durch die Vorredner nicht widerlegt worden, wolle aber angesichts sie aber wieder, und die Plage dauert noch heute in unvermin Rationalstiftung für die Hinterblieb der angeführten Dringlichkeitsfälle seine Bedenken zurückstellen. derter Stärke an. en K b 05 e e 275 so viele 1 wie 4 1. auch ce Peobacht— 5 asson Sieden 8 5„ um so energischer an eine ra Erfüllung seiner ichten er⸗ f f 8 Darmstabt, 21. Dez. Das Landeskomitee der Nationalstife innert werben, 8 Meteorologische Beobachtungen der Station eßen kung für die Hinterbliebenen der im Krieg Gefallenen war von. Geh. Kom⸗Rat Harth ⸗Mainz erbat Auskunft über die ge⸗ 1 8 2 22 seinem Vorsitzenden, Herrn Staatsminister Dr. v. Ewald, für plante Bildung eines Ausgleichsfonds zugunsten ärmerer Landes Dez. 3883 88 88 8 A8 EB gestern nachmittag im Sitzungssaal der Zweiten Kammer zu einer teile und über die Einrichtung in andern Bundesstaaten, worauf e: 5 3 S S S 25 Sitzung zusammenberusen worden, die von Vertretern aus allen Staatsminister Dr. v. Ewald kurz entgegnete. Provinzial⸗ 1915 8 88 3 8 8 mdesteilen besucht war; wir bemerkten unter den Anwesenden. direktor Geh. Rat Best⸗Mainz bemerkte u. a, der Vorschlag 8 5 5 e Frau Staatsminister Rot he, die Herren Finanzminister Dr.] auf Zurückstellung der Sammlung sei mit Rücksicht auf die 8 8 Braun, Präsident Staatsrat Dr. Becker, Oberstallmeister Frhr. jetzigen Sammlungen des Roten Kreuzes erfolgt. Den Zahlen des 8 v. Riedesel, Oberkonsistorialpräsident D. Nebel, General- Herrn Dr. Dietz gegenüber stelle er fest, daß in Rheinhessen eigent⸗ 20. 2%— 40,8 4,495——1 leutnant Korman, die Provinzialdirektoren Geh⸗Räte Best, liche Sammlungen überhaupt noch nicht eingeleitet wurden die 20.9%— 408 44 90—— i 2175 und Dr. Usinger, mehrere Ministerial⸗ und Kreisräte, Summe in Mainz bestehe wesentlich aus freiwilligen Abzügen der 21.7“—— 9,3 2,1 92—— 1 berbürgermeister, Landtagsabgeordnete u. a. m. Bezirkskassenbeamten. In Mainz sei ein selbständiger Kreis⸗ ö verein vom Roten Kreuz, dessen Sammlungen schon ungefähr Staatsminister Dr v. E 5 ie Si und g 1 5 g 5 7 wald eröffnete die Sitzung und 600000 Mk ergeben hätten; er habe in dringenden Füllen auch Höchste Temperatur am 19. bis 20. Dez. 1915 + 1½ 6. 8 sprach zuerst allen e Dank dafür aus, daß sie sich in den 5 5 m 9 5 3 Dienst des Biebeswerks nalfti ben] der Hinterbliebenenfürsorge Genüge getan. Wenn man sich jetzt Miedrigst 0, st des großen, ks der Nationalstiftung gestellt haben darüber verständige, mit den Sammlungen für die Stiftung vor⸗ Nene.„ 247 und bat, ihm auch in Zukunft ihre wertvolle Unterstützung zu n. g 5 1 des Eren ung mehreren Vundesstacken habe hessen hre Pfli—9— selbstwerständlich auch die Provinz Rhein⸗ s Reichs präfidium i i eben, mit der ea a i Frsor 8110 5 8 r 5 5 andern Geh, Kirchenrat P. Schlosser betont, daß das Reich nur. Amtlicher Wetterbericht. 5 in beschränktem Umfang schon mit dem J. Jauuar 1946 zu begin⸗ nach allgemeinen Grundsützen umterstüben könne, während wir Meist be 77 727 9 18 1 135 1 3 den 22. Dez. 1915 e ee de eee Ver des rieges fon gebt eint den banden, Ten erh solse sene Erreapfich ge⸗ TTT eine dringende Notlage geltend mache Die Aufnahme der Fürsorge⸗ eintreten lassen wollen. Dem Reich solle seine Ehrenpflicht gef 255 tätigkeit mache es notwendig, die Arbeitsbereitschaft der zu ihrer wiß nicht genommen werden, aber eine schleunige Hilfe tue drin⸗ Letzte Nachrichten 0 praktischen Betätigung bestimmten Organe zu sichern und demgemäß gend not. 5 ö 8 Provinzialdirekt eh. Rat y stellt fest, daß im Landkreis 5 8 f. wpingzamirener e de e ieh ee worden se. Griechenland und die Mittelmächte. nach Ma der Satzung der Nationalstiftung deren Orgaui⸗ a 5 sation 1 820 auszubauen und in erster Hide 99 Lan 928 Darmstadt ebenfalls bis jetzt noch nicht gesammelt worden sei. Er ausschuß zu bilden. zerset 1 50 70. 4 82875 8 8 1 21. 5 8 4 5 Weste aus Sofia: f 5 5 8. Versicherungsgesetzgebung geschaffen, auch in der den orge für die In hiesigen diplomatischen reisen ist man nsicht, daß Grie⸗ 8 5 11 i de wee ben ekenelfifee Hinterbliebenen seine Schuldigkeit getan und außerordentlich viel chenland von wun an eine den Mittelmächten gegenüber wohl mach Ausbruch des Krieges trat zunächst ein preußisches geleistet habe. Bei uns werde keine Witwe verhungern, auch wenn wollende Politik befolgen werde und der Bierverband das Spie Komitee zur Unlerstützung für die Hinterbliebenen der im Krieg ee oe mi 02 1 5 1— N verloren habe. allenen 4 5 ge j 5 Mittel auch richtig Verwendung fänden, wozu. chen⸗ 1 8 1. weitert wurde Ver er ein- de Berater zur Seile stehen müßten und weiter, daß die verfeiede. Der englisch-Französische Rückzug nach Saloniki. nen Bundesstaaten. Zugleich wurde damit angeregt, die Ein⸗ nen ähnlichen Anstalten gemeinsame Arbeit leisten Ein recht bal⸗ i Köln, 22. Dez. Der„Kölnischen Zeitung, zufolge meldet 1 der Unterstützungen und Sammlungen einheitlich zu regeln diges Eintreten der Nationalstiftung sei sehr zweckmäßig. der Sonderberichterstatter der Times“ cus Salonikt vom 15 Dez Ein dorbereitender Ausschuß unter Vorsitz des Herrn Stan Kreisrat Gennes⸗Offenbach bemerkte, daß die erwähnten Die Zurücknehmung der englisch⸗französtschen Manisders machte sich dunn dahin schlüssig, daß für das Groß⸗ 36.000 Mark allein in der Stadt und dann im Landkreis noch. Streitkräfte nach Saloniki ist jetzt vollendet, Der ganze Hessen ein besonderes Landesko mite zu bilden sei 7000 Mark gesammelt, aber in beiden die Sammlung noch nicht Vorgang dauerte 11 Tage. Er begann am 2. Dezember und en⸗ as mit einem Aufruf zur Sammlung i Beitragen art die abgeschlossen sei. Die Sammlung des„Eisernen Mannes“ in] digte am 12. Dezember, wo die letzten englisch⸗französischen Nach⸗ entlichkett trete. Tas Landeskomiter trat im Mürz d. Js Offenbach habe ebenfalls schon 15 000 Mark ergeben. huten über die Grenze zurückgingen. Die englisch⸗Ffranzösischen e des Herrn Staats ministers zusammen; das Pro⸗ Medizinalrat Dr. Vogt ⸗ Butzbach wünscht bei der Zusammen⸗ Truppen sind jetzt mit der Besestigung der Zugänge nach Salonili kekboruf übernahm der Großherzog. Bisher hat sich die Tätigkeit setzung des Landesausschusses eine bessere Berücksichtigung der beschäftigt. An diesem andauernd verstärkten Stützpunkte werden der Stiftung in Hessen nur mit der Einleitung der Sarmmlungen Provinzen. Unter den Vorgeschlagenen befänden sich acht Starken⸗ sich die verbündeten Heere sammeln, unter dem Schutze der Befesti⸗ aa Der Worstund des Landesbereins bon Roten Kreuz weiter und nur je zwei, Obere und Itheinhessen Redner wie gungen und der enalischen ot, 9 hat sich bisher in Hessen auch besonders der Fürsorgetätigleit weiter auf die große Fürsorgetäligteit der Kriegervereine hin und Bevor die Franzosen Gewaheli verließen, zerstörten sin aug VCC den Kuaschuß n ee Nana des Deter hen beinen chen deugen, . 1 g 0 Ja 9 210 2 8 N dumung des Ortes scheint besonders wierig gewefen z WTTV engen von Artesmzerial an der Sede ber em 19, Sestenßer die Genehntigung des Kaisers desausschusse s, entspann dich ebenfalls eine Aussprache. Fa⸗ Serben aufgehäuft waren und auf die Stadt fortwährend Angriffe erhalten. Sie betrachtet es in erster Linie als ihre Aufgabe brikant Luis Jeist maun⸗ Offenbach schlug vor, auch einen unternommen wurden und zwar nicht weniger als 10 Angriffe für die Hi Rebrnen Gialdenen zu borgen; sie will 185 Vertreter der Stadt Offenbach, sowie eine Fürsorgedame und einen innerhalb 4 T fen während welcher die Räumung erfolgte ah 5 5850 112 eee e e die don den Arbeitervertreter in den Ausschuß zu wählen, wogegen Geh. Kom. i. Köln, 21. Dez. Die„Kölnische Zeitung“ meldet aus Athen. anderen Stellen gewährten Unterstützungen nicht ausreichen Die 7 75 Harth ⸗ Main Widerspruch 1 mit dem Bemerkenz daß Zuverlässigen Nachrichten zuolge ind die englischen und Bewilligung von Renten kann dabei nur in allgemeinen Be⸗ Mainz gewiß nicht weniger in der Fürsorge getan habe, als Offen⸗[französischen Truppen rollständig aus Imbro s Tene⸗ ste sestgesezt n eine ücksichtigung der einzelnen bach und darnach gleichfalls besondere Vertreter haben müßte. Die dos und Lemnos herausgezogen worden. Vor dem Abmars e,. Die Stiftung den hilfsbedürftigen Hinterbliebenen Une ausschuß(vorbehaltlich weiterer, Kooptation wie folgt die Beförderung nach der serbischen Front geltend, 11 dd Unterstüzung oder sonstige Förderung zuteil werden zusammenzusetzen: Vorsitzender: Staats minister Or. v. Ewald, die in Imbros zu einer Meuterei ausartete, wobei 5—6 höhere 5„ei es zur Weiterfn 1 5 885 beer e Hals- Stellvertreter? Geheimer Rat Dr. Diet. Mitglieder: Ein Offiziere des Generalstabes getötet wurden. Erst ede der en Nee, e d. Hessscen Landespereins von dio“ durch dee Fersprecen de. Eertesenen org er heren bamet ie eine der sozialen Stellung ihres Vaters entspreche Ade ben Kreuz, die Vizepräsidentin des e ließen sich die Truppen zur Ernschiffung nach Saloniki bewegen. Lebensstellung erlangen uff. Der vorbereitende Ausschuß hat Landtagsabg. Heinrich Brauer⸗Ober⸗Ofleiden, Fabrikant Luis Nach Meldungen aus Mudros herrscht dort große Beunruhigung ee e e e den e Darch Maine, Wirkl. wegen der au beftugtenden Meni drushe dr te. Wer mehr ein Landesausschuß zu Pilden, der möglichst nicht über zwölf Geheimerat 1555 Frhr. Heyl zu Herrusheim⸗Worms, Geh. Tega⸗ gegen die im dortigen Hafen liegende englische Flotte Außer⸗ Milglieder zähll und dem die Durchführung der Organisation tionsrat Dr. eidhard⸗Darmstadt, Kaufmann und Bezirkssparkasse⸗ ordentliche Sicherheitsmaßregeln sind ergriffen worden. Zahlreiche eee en. der dene kene un de Ti e e 8988 e en Fun deere ee, Hafens versenkt und diefer selbs nteraus en en. 0 ie Tätig⸗: l 0 Kommerz e 0 perrt. e edge lente mim die Tati Opel⸗Rüsselsheim hatte wegen Arbettsüberhäufung abgelehnt.— durch Drahtnehe gef 7 2 5 8.8 1 er een ne ei h e Der Sitzung des Landeskomitees solgte noch eine kurze Beratung Auszug aus Saloniki. mit den vorhandenen auszukommen glaube. f des Landesausschusses. Amsterdam, 21. Dez. Die englische Presse meldet einen In der sich daran anschließenden Aussprache sprach Geh förmlichen Auszug der Bevölkerung Salonilis Auch Tür⸗ 5 1 5. 1 l e 125 5 85 Kriegs⸗ vermischtes. ken, Juden und Griechen verlassen die Stadt. 5 werden 5550 1 8„„Kaiser deutsches— guter Mann!“ Aus Serre Eine englische Flotte vor Athen. 19 tragenen Richtlinien sich fast voll ständig mit den Aufgaben dieses[bien schreibt uns ein Kriegsteilne mer: Durch die ungewöhnlich Wien, 21. Dez. Das„Neue Wiener Journal“ berichte! 9 Ausschusses decken. Es müsse vor allem jede Zersplitterung in de ieder zur 4 18. 11805 79 55 5 Hrtecsschiff 5 e ß baut Sbedürfti e 145 A 155 wohl 5 150 00⁰ gesetzt worden. Ueberall ist unter dem Zwang der Verhältnisse die zuüben.— Aus Lugano meldet dem Wiener Journa„zufolge das handle 8 sich 10 daß die pfle 5 che Beh i besonders] serbische Flagge eingezogen und an ihrer Stelle das weiße Tuch, Blatt„Ethna“ daß eine englische Flotte in den Küstengewässern 8 5 diese in den j 8 ehandlung richtig er⸗ jenes Symbol friedsertiger Gefinnung, an Haus und Hof ange⸗ von Kawalla kreuze. Man hält es für wahrscheinlich, daß die faßt 125 ese in den jebigen ewährten Händen bleibe. bracht worden. Außerdem tragen die aus irgend einem Grunde] Vierverbandsmächte Truppen zu landen beabsichtigen. 5 die e e 1 755 a 5 1 55 1 7 55 7 7 5 11 7. 1 8 0 1 75 8 Beratungen der feindlichen Verbündeten 8 er Lini⸗ rm, um dadurch zum Ausdruck zu 1 ie nichts g. 9 Nreich zan gelegen bett sei; es del die Befürhtung nicht don Pöses gsgen die Hestege im schier dice cha age der. mit Stockholms 21. Dez. Zuverlässigen Mitteilungen zufolge der Hand zu weisen, daß, wenn dem Reich durch die Stiftung schon einiger Bestimmtheit behaupten, daß dieses Zurschautragen des neu⸗ wird in der ersten Woche des Januar in London eine neue r⸗ ein Teil dieser Fürsorge abgenommen werde, es nicht mehr alles tralen Abzeichens in den allermeisten Fällen keineswegs der[liche Beratung der Vedbündeten stattfinden, der auch das tun werde, wozu es eigentlich verpflichtet wäre. Man unter⸗ inneren Stimmung seines Besitzers entspricht. Wer in Mienen und General Schilinsky und der russische Botschafter in Paris, schätze die Größe der Aufgabe. In Mainz seien schon 400000 Mk. Blicken zu lesen versteht, erkennt nur zu bald, daß sich hinter dem Is wo[ski, beiwohnen werden. Schilinski ist heute aus dem für die Kriegerangehörigen aufgewendet worden, und für das Reich] äußeren Schein der Friedensliebe nach wie vor glühender Slawen⸗ Hauptquartier des Zaren nach Petersburg zurückgelehrt und brachte würden die Summen so enorm werden, daß sie unmöglich durch haß verbirgt. Groß ist daher die Ueberraschumg, wenn man unter Instruktionen für Iswolski mit. Man mißt der Sendung Js⸗ * 11. werden 5 sehr N der Stif⸗ diesen F einen wirklichen 5 1 nach 2 95 in eingeweihten Petersburger Kreisen beson⸗ ng ein standen sei, so empfe e er„ ji ni mii freund rifft. In dem Stad n K.. hatten unsere Trup⸗ dere Bedeutung. 775 der Tätigkeit und der. der ee 55 9 8 5 pen jüngst Gelegenheit, solch einen weißen Raben zu beobachten, der Ein Hindenburghaus. e feige derte. Konigsberg, eu des, dig foil z u de hegen den redner, daß bei der Bildung der Unterausschüsse die schon bestehen⸗ en e en en hee sich eutsch⸗ marschall von Hindenburg und sein Ghenerusstabschefe vo 10 VJ e ds pen machen Hatte er doch aus einer In dendorff während ihres achtmonatigen Aufenthalten in Den Bedenken Dr. Göttelmanns gegenüber bemerkte er daß A Fut Feidpettinte dee uwe un umränderte Bildnis] Lötzen gewohnt haben ist in den Besitz des Kreises Löten über, zunächst nur eine Hilfe und Unkerstltgung in dringenden Fall in Taler Pikbelms berausgescen teen und ic desen an der graangen und bat den Namen Sander udendorff- Hans Aussicht genommen fei. Die smanziellen Anise Fü 2 Herzgegend an seinen schmutzigen Kittel geheftet. Also geschmückt 9 15 g f dec waleben nach ben Ariege gang enorm werde, die( kzierke er durch die Strobel rd eat gehhassen Wessen sernen erhalten. Die Kriegsopfer im englischen Hochadel 1 Auel leit H 3% Milli 11 er⸗ gabe darin, den deutschen Soldaten mit lebhaften Gesten seinen ie Kriegsopfer i glisch„ fordern; ob das Reich dann noch in per 175 e sei 5 9855 politischen Standpunkt klarzumachen. Wenn er unsere Krieger in Basel, 21. Dez. Nach dem englischen Adelsregister sind Anforderungen an die Kriegsfürsorge zu e fh eine fe n einer Gruppe beisammen stehen sah, trat er mit freundlichem Gruß 800 Peers aufdem Felde der Ehre gefallen Nach Frage bleiben. Wenn 2 1 5 bald i der S 1 2 5 für die Nale hinzu. Er pflegte dann an seine bildgeschmückte Brust zu schlagen den„Basler Nachrichten“ ist dadurch in 100 Fällen die Erbsolge nal⸗Stiftun begonnen werde, könnte de Erfol vielleicht b io⸗ und radebrechte:„Kaiser deutsches— guter Mann, geändert worden; in einigen Fällen ist der Erbberechtigte für trächtigt d Es sollen eich dicht— 91 i eein⸗[sehr guter Mann! Peter— schlechter Mann!“ Und den gleichen Titel zweimal zu ändern gewesen. Mehrere Titel sind e 9 0 für dringende Unkerstugu 1 75 5 ib 19 sondern zur Ergögung aller machte er bei diesen letzten Worten die nicht ganz erloschen. Im ganzen waren 10 Prozent der gefallenen ten Spit 8 4 5 11 8 ingen ein Let gesammel⸗] mißzuverstehende Gebärde des Henkens Offiziere aus dem Adelsstand. 9 5 l 9 1.* Die Rattenplage in den französischen———— 0 Ueber die bisherige A der Nationalstif⸗[Schützengräben. Drei Dinge sind es, die dem sranzösischen t 1 n in 1 1 1 9 87157 Dr. anden Er be- Soldaten den Aufenthalt in den Schützengräben der Champagne Statt Karten 0816. 5 00* 0 m 1— 70 1 SSS———— a eic ae een 15 95 e bene e ee de ae de e e 8e 1 Man könne doch in dieser Jert die ürftigen nicht darben lassen.] kleidung, durch Gummimäntel, durch Auspflasterung des Schützen⸗ ichtnam Es seien schon jetzt viele EN vorhanden, denen notwendiger⸗ grabens ziemlich wirkungsvoll schützen; gegen die Ratten scheint Emm 10 weise geholfen werden müͤsse. Und das sei eine Pflicht der National⸗ aber kein Kraut gewachsen zu sein, obwohl sie erwiesenermaßen die Dr. Rudolf Neumann 4 025 Die erste Sorge des Komitees war, daß die Mittel,] gefährlichsten Krankheiten mit sich herumschleppen. Katzen und Tr re* 3 ie in Hessen gesammelt werden, auch im Großherzvgtum wieder] Hunde, die man besonders auf die Jagd der widerlichen Tiere ab⸗ une ns u e e 5 5 werden. Und das sei gelungen. Die Sammlung er⸗ gerichtet hat, vermögen nichts gegen sie auszurichten, denn die gab, bisher in Hessen insgesamt 501000 Mark, worunter sich Ratten werden in den sranzöfischen Schützengräben bis zu 25 em Veri 51000 Mark von der Eisenbahnverwaltung als Beiträge des lang und besitzen entsprechende Kräfte. Fallen sind gleichfalls nutz⸗ 5 Eisenbahnpersonals 5 Unter den Städten stehe Offen ⸗ los, und dabei werden die Tiere immer unverschämter. Man hat Assenheim 2. Zb Grossen Buseck bach mit 36000 Mk. obenan. Tann folge Darmstadt mit sich schon daran gewöhnt, Brotbeutel und Taschen von vornherein Gerben 0 N 27000 Mk., Gießen mit 25000 Mk., Groß⸗ Gerau mit an Schnüren in der Luft gufzuhängen; das nutzt aber nur in den 5 14 600 Mk. Friedberg mit 13 600 Mk, Heppenheim sseltensten Fällen, denn meistens merken die Ratten das, nagen die Weihnachten 1941 8 mit 5600 Mk., Bensheim mit 4600 Mk., Schotten mit] Schnüre durch und stürzen sich dann, wenn Tasche oder Beutel 4500 Mk., Büdingen mit 4300 Mk., Er bach mit 3100 Mk., heruntergefallen ist, so gierig über ihre Beute her, daß selbst von Metallbetten Holztahmenmatr., Kinderbett. bill. an Private. Kat. frei. h Elsenmöbellahrik, Suhl I. Tu. Fheumatische Schmerzen, Hexenschuß, eigen. in Apcheten Fl. 4 7.40: Denpefl. ft 2.20. HANDSCHUHE UN STRU Besond ers preiswerte und na 3 Fremme Damen-Handschuhe 007 0 in Trikot, Wildleder und Mocha-Ersatz 2.00 1.50 1.25 0.85 0.75 ieee in Trikot, Tuch und Moiré 2.00 3.75 6.00 4.75 7.50 Ai Theater- Verein. 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