Donnerstag, den 25. September Der blaue flnker. Roman von Elf riebe Schulz. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Lotte Wölflin hatte früher nur wenig Interesse an den Zeitungen gehabt. Sie las den Roman, die kleinen Feuilletons, die literarische Beilage. Jetzt saß sie stundenlang im Lesezimmer des Hotels und verfolgte mit Leidenschaft die Kriegs nach richten. Erich erklärte ihr, wenn sie manchen milü tärischen Ausdruck nicht verstand. Ihr sensibles Wesen las zwischen den schwarzen Zeilen den schweren blutigen Ernst der Kriegsvorgänge, von dem sich nicht alle Menschen die nötige Rechenschaft geben. Was der soldatisch geschulte Verstand als selbstverständlich hinnahm, löste bei ihr oft Grauen und Entsetzen ans. Sie war mitten unter den Truppen auf freut Felde und erlebte .mit ihnen alle Strapazen und die unmenschlichen Entbehrungen. Aus bcu Feldpostbriefen in achte sie sich ein scharfes Bild von der heroischen Größe jedes einzelnen der Tapsereil, von der Furchtbarkeit eines Artilleriegefechts, von dem wahnsinnigen, höllischen Chaos eines Nahkampfes, wo der Mensch zum Tier wird. Sie hörte den erschütternden Aufschrei der Getroffenen, ihr Wirnmern im vergossenen Blute und schloß die Augen vor den Bildern der zuckenden Leiber am Boden. Und immer wieder sah sie sein Antlitz, Dietrichs bleiche Stirn, das blutig-e braune Haar. Diese Schrecken verfolgten sie bis in die Nacht. Dann fuhr sie inr Traume jäh auf und vergrub angstvoll das brennelide Gesicht in beit Kissen. Die Spalte „Opfer des Krieges" las sie immer zuerst. Da war aus einer Familie nach den beiden ersten Brüdern der dritte auf denr Feld dev Ehre gefallen. Dem einzigen Sohn folgte der Vater. Sie dachte, an die Verzweiflung der vereinsarnten Mutter und Gattin und hatte eine grenzenlose Bewunderung für den Heldenmut, mit dem diese deutschen Fr allen nach dem Sturm des ersten .Schinerzes ihren Seelenjammer ertrugen. Dem Opfer der Männer reihte sich' wahrlich ebenbürtig das Opfer des znrückgelasseilen Weibes, der Vtntter, der Liebsten Ml. Und sie saßen hier im beschaulichen Frieden imfr konnten das alles nur von weitem nachsühlen. Me klein und erbärmlich kalnen sie sich dann vor. Dann sagte Erich: „Wie tief sind wir alle, die zurückgeblieben, in der Schuld lulserer unvergleichlichen Brüder da draußen! Wie sollen wir diese Schuld einmal bezahlen? Und wird sie einmal bezahlt werden? Wehe dem, der das vergißt!" Eines Tages erhielt Erich einen Brief mit der Adresse: Monsieur Erich Wölflin. Allemagne. Brollin, Bez. Brom- berg. Er war mit der Feldpost befördert und ihm nachgesandt. Erich öffnete nellgierig. Eine ungelenke französische Handschrift. Er suchte nach der Unterschrift, „Dietrich Rothkirch." Den Namen hatte dieselbe ungelenke Hand geschrieben. Langsam entzifferte er den französischen Text. „Französisches Feldlazarett Nr. 8. Bu'dry-ChannierS hinter Longwh. Geehrter Herr Wölflin? Der Krieg, der teure Bande zerrissen hat, zerriß auch manchen konventw' netten Schleier und zwingt, Geheimnisse zu offenbaren, die nur im Frieden einen Sinn haben. Hier in der Fremde weiß ich nicht, wie sich die Verhältnisse meiner Lieben ht der Heimat gestaltet haben. Ich kenne auch nicht den Grad Ihres Wissens um mein Verhältnis zu Ihrer Fräulein: Schwester. In jedem Falle werben Sie nicht überrascht sein, wenn Sie nun hörest, dgß ich Mt dem Frühling dieM Jahres das unermeßliche Glück hatte, mit Gewißheit Ihre Fräulein Schwester als mein zukünftiges Weib betrachten zu dürfen. Mit der ganzen Leidenschaft meines Wesens habe ich dieser Liebe gelebt. Ein unseliger Tag trieb Ihre Fräulein Schwester fort. Auf dein Schlachtfelde habe ich, soweit ich eine Schuld daran trage, zu führten gesucht. Rechts und liitks wurden meine Kameraden hin tveg gemäht. Ich blieb unversehrt. Die Kugeln wichen mir ans. Tag und Nacht lag ich im Patronittendienst am Feinde, oft gentkg mitten unter ihm. Ich erntete beide Eiserne Kreuze. An dem Tage, an dem mir mein Divisionskommandeur selber die erste Klasse auf die Brust heftete, ließ mich der Schmerz um mein verlorenes Glück den kleinert Rest von Besonnenheit, den ich für ein leises Zuttmstshoffen inrmer noch aufgespart hatte, verlieren. Es ging um die Erkundung einer feirrdlichen Batterie, die rursern Stellungen verhängnisvoll war. Ich übernahm die Aufgabe. Man -entdeckte mich und schoß mich schwer zusammen. In fvaai- zösischer Gefartgenschaft wachte ich ans. Mein Sanitäts' Unteroffizier hier tut Lazarett, ein vortrefflicher Mann, dem ich diesen Brief in der Sprache seines Laiches diktiere, weil meine beiden Arme in Verbänden stecken, will Mittel und Wege finden, meine Zeilen an einen deutschen Vor' rosten zu bringen. Er starnmt arts dieser Gegend. Kornrnen ie in Ihre Hand, dann ist es ihm gegtiickt, unb er hat einen Lohn ehrlich verdient. Was ans mir nun wird, weiß ich nicht. Auch Bntft und Hüfte haben sie mir gekenn - zeichnet. So bitte ich Sie, allen denen, die mir nahe stehen, von meinein Schicksal Kenntnis geben Alt wollen. Ob Ihre Fräulein Schwester in diesen Kreis mit eingerechnet wird, diese Entschidnng, .Herr Wölslin, lege ich in Ihre Hände Ich bin Ihr ergebener Dietrich Rothkirch." Erich blieb das Blut fast im Herzen stehen Ans dem Satze: „Diese Entscheidung lege ich in Ihre Hände?" schlugen ihm gelbe Flammen versengend entgegen. Das Schicksal der Schwester sollte hier in seine Hand gelegt werdet!? Er verbarg das Schreiben ängstlich in der Brusttasche und kämpfte einen furchtbaren Kampf um J?a oder Nein Wie eine Fata Morgana stieg der blaue Anker auf — 690 goldenem Grunde vor ihm auf und hüllte alles ln ein fahles blaues Licht. „Nein — bei Gott — es darf nicht sein!" Er sah die Katastrophe vor sich, wenn er ja sagen würde — ein Ende mit Schrecken. Uitb er blieb fest, wie es auch in ihm stürmte. Er sprach zu sich selber mie geistesabwesend: „Erich — laß das Schicksal seinen Gang gehen!" Nur au Waldemar sandte er eine Abschrift unter Weglassung der ersten Zeilen, die ihm persönlich und Lottegalten. 32. Kapitel. An demselben Morgen, an deni Erich den Brief aus Frankreich erhielt — es war Mitte September — ließ Oberinspektor Tschammer die stolze Fahne auf der Broniner Schloßkuppel aus Halbmast ziehen. Rittmeister Freiherr Alexander v. Rothkirch war im Westen an der Spitze seiner Schwadron gefallen. _ Sein Bruder Lothar, der am Abend aus Berlin ein- tt'af, fand die Familie vollständig zusammengebrochen. Der niedergeschmetterten Frau und den Kindern, die in Tränen aufgelöst waren, gegenüber erstickten ihm die Trostworte in der Kehle. „Arme Frau! — Und das Schwerste komntt noch. Und ich muß es sein, der dir das antut, der dir das überbringt. Es wäre vielleicht nicht mehr nötig. Aber den Eid will ich Nicht brechen." Es war das Vermächtnis des Brrrders, das er bei sich trug. Ani nächsten Vormittag brach ein kleiner, Heller Strahl durch das düstere Gewölk über Bronin, als Waldemar Erichs Brief erhielt. „Dietrich lebt! Er ist in F'eindeshand!" Lothckr v. Rothkirch ging einsam durch den Park, in Lern schon gelbe und rote Blätter fielen. Ihm brannte der Gedanke im Kopf, wie er die Schwägerin auf den Ab chieds- brief des Bruders, den er chr allein übergeben sollte, vorbereitete. Er wollte es hinausschieben, denn er fürchtete tn diesen Tagen um den Verstand der treuen Frau, deren Leben so ganz ht dem ihres Gatten aufgegangen war und die heute nur noch einem Schatten glich. Aber er mußte fort, die sterblichen Reste des Bruders zu suchen und sie, wenn möglich, in das alte Rothkirchsche Erbbegräbnis über- znführen. Doch die Hand, die zu dem schweren Schlage ausholen sollte, zitterte. So schob er es doch auf und fuhr am dritten Tage nach der Grenze im Westen. Wölslins hatten den Heldentod des Freiherrn in den Blättern gelesen. Die Nachricht preßte Lotte bittere Tränen aus den Augen. Der alte Herr tvar ihr ein Vater gewesen Viel verheerender wirkte der Tod des Schloßherrn von Bronm auf Erich. Die Schwester sah ihn voll Angst an „Was ist dir, Erich?" Er blickte ihr wie ein Trunkener in die Augen und stanunelte verworrene Worte. Dann umschlang er die Schwester und schluchzte: „Es ist furchtbar, dies Ende der Rothkirchs!" , . verstand diesen Ausbruch verzweifelten Schmerzes der Erich nicht. Als er sich gefaßt hatte, wanderten sie in stummen: binnen in das Bodetal, wohin sie schon manchen getragen hatten, und fairden in der stillen Natur die Ruhe wieder. . Den Tag darauf erhielt Erich, gerade als Lotte bei ihm nngetreten war, über Berlin einen Brief Dietrichs ans dem fd;rccfct/ asrtre ^^ Magdeburg. Das Unerwartete machte ihn .."AX^brden einem Schwerverwundeten diesen Wunsch Sa? Ich bitte Sie dringend und herzlich um Z^bn Besuch und um den Besuch Ihrer Fräulein Schwester. Ihr ergebener Dietrich von Rothkirch." ’ Koste lag an seinem Halse und weinte. E dem nächsten Zuge fuhren sie nach Magdeburg. danken i/der Seese^°" ’ äHtM ' Egende Ge- "Geh' du allein, Lotte, und sprecht euch aus." x ac ^ m , er qualvollen Spanne Zeit bat ihn ein Gehilfe -u dem Oberleutnant v. Rothkirch. ; T Er fand Dietrich und Lotte Hand in Hand. Mit einer hir a ^ f Ö i r abgezehrte Gesicht des jungen Offiziers, der chm zwanzig Jahre älter erschien. Aber ans seinen Augen glänzte ein reiches Glück. „Dein Vater, Liebste, kann uns seinen Segen nicht geben. Der an seiner Stelle steht, wird ihn uns nicht versagen." Mühsam hob er den lahmen rechten Arm und suchte ^V^^.^and. Erschüttert beugte sich Erich über ihn mtb lüßte ihn. Die Vergangenheit'fiel in Scherben. „Das war unser Bruderkuß, Erich." „Jchl/fasse es noch nicht. Es ist alles so schwer, so. furchtbar." — nicht wahr? Wie ichi hierherkomme? Mich hat unseres Kronprinzen Armee gerettet. Bei dem Sturiu auf Longwy ging alles drunter und drliber. Die sranzösisch-en Korps flohen und ließen nrein Lazarett zurück. Ich war wieder in der Hand der Landsleute. Aber nun — nun muß e ? mit mir rasch vorwärts gehen. Und es geht. Jeden Tag einen kleinen Schritt. Weihnachten soll ja der letzte Verband gefallen sein." Er wandte sich zu Lotte: „Dann bist du ganz mein, du Liebste," sagte er leise, „und du wirst mit mir noch viele Umstände haben, bis die Gelenke wieder so weit sind, daß sie das Segel führen können. Mein liebes Boot wird Lotte heißen." Lotte standen die Tränen in den Augen, wie sie ihn so elend und hilflos liegen sah. Nebenan lagen zwei Kameraden. Der jüngere, Edgard ^b^mbr, ein blauäugiger Pionrerteutnant, hatte einen schweren Beckenschuß und lag gewöhnlich bewegungslos. Er ver- suchte letzt unter Schmerzen, sich ein wenig aufzurichten. „Rothkirch, Glücklicher, gratuliere von Herzen!" "Hud ich nicht weniger herzlich!" rief der dritte herüber uni) hob dre verbundene verstümmelte Rechte wie zu einem Händedruck. Ueberwältigl von Schmerz und Glück trat Lotte zu ihnen und druckte ihnen dankbar die Hand. „Mögen Sie alle bald wieder in der Heimat bei Ihren Lieben fern!" (Schluß folgt.) Mutterliebe. Skizze von H. v. Mühlenfels (Berlin). Hanne Fink, die Botengängerin im kleinen thüringer Badeort, war eine Frau m den besten Jahren. Sie zählte vielleicht gerade vierzig. Aber ihrem Aussehen nach glich sie eher einer Sea^igjahrigen. Die Haare, die unter dem Kopftuch hervorsahcn, Fatteii 0t»» die Nachfolgerschast in diesem Die beiden Söhne glichen der Mutter; sie ivare» stramme Jungen und taten m Schule und KauS ihre Pflicht. Aber hin — B91 und wieder geschah es doch, daß 'ein vorlauter Beuget in der Schule «nein der Finkschen Sühne etwas Böses und Gehässiges über den im Gefängnis gestorbenen Vater sagte, und so kam es, daß Frau Hannas Wunde trotz aller Achtung, die man ihr im Dor : entgegenbrachte, nie ganz vernarbte. „Die Kinder eines Diebes!" fmrrmÄte sie oft auf ihren Gängen vor sich hin und ckft hatte sie gegen eine böse Verzweiflung', die ,n ihrem Herzen tobte, anzukämpfen. In mancher Nacht, wenn die Erinnerungen wach wurden, wenn einer ihrer Jungen vielleicht eine Unart begangen hatte oder in der Schule getadelt tvorden war, dann lag die Hukunft schwarz und trostlos vor ihr ^ dann sah sie im Geist, wie auch ihre Söhne auf bösen Wegen gingen, wie sre denr Vater ähnlich imrrden und in Schmach und Schande endeten. Und in solchen Nächten kämpfte sie gegen furchtbare, dunkle Gewalten an- in solchen Nächten geschah eS oft, daß sie sich mit aller Macht dagegen wehren mußte, ein Verbrechen an sich selbst und an den Kindern, deren Vater im Gefängnis gestorben war, s-n begehen. — Die Knaben ahnten nicht, in welcher Gefahr sie lebten: sie ahnten nicht, daß irgendeine Dummheit vielleicht genügt hätte, um die Mutter zu furchtbaren Dingen hinzureißen. „Verachtet fiub wir ja doch!" sagte sie sich immer »nieder und vielleicht gerade, weil sie ihre Söhne mit einer starken Lrebe liebte, betete fte oft in leidenschaftlicher Inbrunst: „Laß fte sterben, Herr, ehe die Versuchungen des Lebens an sie herantreten!" — Einmal, in einer weicben Stunde, sprach-sie sich beim Pfarrer aus — erzählte ihm von der Angst, die beständig in ihr zitterte. Aber aller Trost, alles gute Zureden von seiten des warmherzigen Mannes half nicht. Wo Mißtrauen und Verzagtheit so tiefe Wurzel geschlagen haben, da können auch die bester rmd treuesten Worte nicht mehr helfen. Gerade zu der Zeit, da Hannes ältester Sohn aus der Lehre entlassen wurde und da auch der jüngere schon der- Selbständigkeit -ustrebte, zu dieser Zeit, da,die Angst im gequälten Herzen der Frau aufs höchste gestiegen war, kam der Sturm über Deutschland dahergebraust: Krieg gegen halb Europa! Hanne Finks Gehirn war zu eng und müde geworden- um etwas von der überwältigenden Begeisterung, die die Welt ergriffen hatte, zu fühlen. Sie wußte nur das eine: „Diesen Krieg hat Gott für Sich gesandt! Durch diesen Krieg will Gott deine Söhne vor Leichtsinn und Schlechtigkeit bewahren!" Sie weinte nicht, wie andere Mütter das taten, als ihre Jungen hinaus- zogen; sie zitterte nicht und stellte nicht die bange Frage ans Schicksal: „Werden sie heimkehren? Werde ich sie lviederseheu?" — Liebte sic ihre Söhne nicht? War sie eine entartete Mutter? Jnr Dorf hatte es sich herumgesprochen, daß Hanne Fink sich mcht um ihre Söhne gräme. Viel von der guten Stimmung, die bislang für sie geherrscht, ging verloren. Man sah sie mit sorscherrden und feindseligen Blicken an. , Eine jede Mutter bebte jetzt um die, die inr Felde standen; ecne jede Mutter zitterte um das Kind, das sie dereinst unter ihrem Herzen getragen hatte und das mm in Not und bitterster Gefahr war. Hanne Fink aber liehte ihre Söhne doch. Keiner im ganzen Dor^e U'äre jedoch fähig gelvesen, diese Liebe zu verstehen. Keiner im Dorfe hätte begreifen können, wie es im Herzen dieses schwergeprüften Weibes aussah. - Sie liebte ihre Söhne, und in langem dunklen Nächten war fte mit ihnen draußen auf der: -Schlachtfeldern, lebte alle .Greuel nnt ihnen durch. Und wie jede andere Mutter, so bebte auch sie, wenn sie von dein Entsetzlichen, was im belgischen Nachbarland vor sich ging, hörte und las. Und oft, oft wollten dann ihre Hände sich falten, oft wollten sich »die stehenden Worte aus ihre Lippen drängen: „Herr, laß sie wohlbehalten uücderkehrerr!", bis das Furchtbare in ihrer Seele wieder wach wurde, bis sie sich vorstellte, daß die Söhne ruhmgekrönt heimkehren könnten, daß sie stolz und leichtfertig Iwerden könnten, daß die Mädchen vom Dorf, die zum Teil eitel und liederlich waren, sich an sie heranwarfen, fte umgarnten — wtb dann — dann-- Nein, sie konnte nicht um das Leben ihrer Söhne beten — fte konnte es nicht! Sie konnte nicht füll und vertrauensvoll wie andere Mütter für die glückliche Heinikehr ihrer Kinder stehen. Der Pfarrer hatte viel zu tun in dieser Zeit. Trauerkunde war m den kleinen Ort gezogen. Frauen hatten ihre Männer verloren: Mütter weinten um ihre Söhne. Das gute Gesicht des Seelsorgers war tiefernst in dieser Zeit. „Nun, Hanne," redete er die Botengängerin eines Tages an. „Wie geht s? Was hören Sie von Ihren Söhnen?" und nahm, während er so sprach, ihre .Hand mrd führte sie in den 'Torweg eiue£ Hauses und sah ihr traurig rrud sorgenvoll ins Gesicht. Und. Hanne murmelte — halb verschämt, halb trotzig: „Wie,soll es gehen?" und machte ihre Hand aus der des Pfarrers frei. Der- aber legte ihr chie Hand auf die Schulter „Haben Sie Mut, Hanne?" Das Gesicht der Frau wurde bleich. „Siub sic gefallen?" rief sie mit einem seltsamen Ausdruck im Gesicht. „Der Jüngste ist hot, Hanne! Mit ihn, hat Gort gnädig ge- wattet. Der Aelkere aber — nein, nicht verzagen- Hanne — denn «s gibt auch für das Allerditterste noch einen Trost!" nie sah ihn starr an. „Er hat das Augenlicht verloren, Hanne? Sehen Sie, Hanne, Dre haben mir einmal m eurer vertraulichen Stunde gesagt, Jmren fet bange vor der Zeit, wenn Ihre Söhne ins Leben eftr- ttaten, wenn sie Versuchungen und Gefahreil ausgesevt seien, -^avor hat^nun der gnädige Gott tthre beiden Söhne bewahrt. J “ m , tun Sie das Ihre, um dem armen Lebendell das Dasein erttaglich zu machen!" . rauher Ton kam aus ihrer Kehle. Die Last, die sie auf dem Nucken triig, wollte sie zu Boden ziehen. Hstune war nicht die Frau, die sich selbst und ihrer Schwache nachgab. Sie legte ihren Weg wie sonst zurück und sprach zu niemandenl voll dem, was sie «betroffen hatte. Ihr Herz war erschüttert und war doch voll der alten, quälenden Angst befrett. u'? nn f ö m el1 Menschen, der das Licht des Tages nicht mehr erblrckeu sollte, wollte sie das Leben schon gut und lobenswert machen. O, fte fühlte plötzlich eine Riesenftaft in sich. Jahrzehntelang noch würde sie ihre schweren Gange gehen können — lahrzehntelang noch für frenide Leute die Waren hin- und herschleppen. .„Gott — wein Gott ■— du hast meine Söhne hart geprüft und doch danke ich dir, denn du hast sie vor Sünde und Schande bewahrt! _.,Dib Ante im Dorf sprachen ulid klatschten viel über den uw erhörten Glerchmut, über die Härte dieser Mutter und selbst der Pfarrer war erstaunt und verstimmt. / Aber als der Tag kam, an dem der arme Krüppel ins Zrmmerchen der Mutter gebracht wurde, begleitet von: Pfarrer und gefolgt von Weibern und Kindern-als der arme Mensch sich zur Mutter hiutastete und als daun ein furchtbarer Schrei aus wehestem Herzen kam uild die Frau, der ncail Gleichgültigkeit uachgesacft hatte, den: unglücklichen L>ohn zu Füßen fiel, da zogeir sich die, die hier so hart geurteilt hatten, kleininütig zuruck. „Mein Sohn, mein Jungchen!" flMerte die harte Hanne mit unendlich weicher Stimme, rrnd der L-ohn lehnte den Kopf an das Herz der Mutter. * Die Verluste der Tierwelt durch den Weltkrieg. Wie werden sich die Tierbestände der Kriegsschauplätze aus dem allgemeinen schrecken und Elend retten? Auf diese interessante Frage gibt, besonders auf Grund seiner Beobachtungen aus dem östlichen Kriegsschauplätze, Hans Sommermeyer in der jüngsten NumnM der bei Theodor Thomas in Leipzig erscheinenden Halbmonatsschrift „Natur" nähere Auskunft. Er meint, daß lvir llns nn allgemeinen keiner besonderen ^Besorgnis hinzugeben brauchen, wenn auch einzelne Tierbestände freilich sehr stark leiden werden. Am allerwenigsten ist selbstverständlich die Kl ei n ti e rw e l t betroffen worden, denn sie hatte gegenüber den mehr ins Große gehenden Bernichtungsfalloren des Krieges ausreichenden Schutz in ihrer Kleinheit, llebrigens gibt es zwei Tievgatttingen, die durch den Zkrieg sogar offensichtlich Vorteil gehabt haben, so wie manche Fabriken für Kriegsausrüstung gegenüber der anderen Industrie. Daß es Nager sind, ist leicht zu erraten. Es sind vorerst die Feldmäuse, die sich aus dem östlichen Kriegsschauplätze ganz erschreckend vermehrt haben, da ihnen kein Abbruch getan wurde, indem dis^Kräheir infolge des leckeren Mahles an den Kadavern auf die ungleich Mühseligere Mäusejagd verzichten koitnteu. Dazu kommt noch, daß diese Nage-: oft reichlich Nahrung auf den oft abgeerntete u Feldern Hab eil. Auch eilt anderes Nagetier hat durch den Krieg entschieden gewonnen. Es wurde — vergessen; größere Dinge, größere Gefahren beschäftigen die Menscl)- hcit und der kleine Feind konnte fctueir Sieges zu g unbeobachtet und vielfach unbekämpft ausdehnen. Es ist die B i s a m r a t t e, dies Danaergeschenk Amerikas. Ihr Auftreten, für das Flußgebiet der Donau und der Elbe lvar eine drohende Gefahr für Teichlvirtschaft, Fischerei, Wasscrjagd und Dammbauteu dieser Flußsysteme. Nun ist die Aufmerksamkeit von b-iefeu Nagern bedenklich abgelenkt tvorden. Er konnte seine unheimliche Tätigkeit aus denr Herzen Böhmens in die benachbarten Länder Sachsen, Bayern, Mähren, Ober- und Niederösterreich arrsdehncn — und damit scheint — um im Rahmen der jetzigen Zeit zu sprechen — die erste Verteidigungslinie gegen diese,: Mgemeiirschädliug durch- brochen zu sein. Diesen keineswegs erwünschten Tiervermehrungcn stehen einige arge Schädigungen des Tierreiches durch die Kriegshandlungen entgegen. Die Fasanerien und gehegten Rehjagden Galiziens rmd Polens sind völlig vernichtet, rvährend die sonstig« Mederjagd nicht so sehr gelitten zu haben scheint. Mer eines der schönsten Tiere hat dlrrch de,: Krieg arg glitten: der berühmte Karpathenhirsch. Zweiural sind die Russen durch die Karpathen gezogen, zweimal nach loochenlaugeir erbitterter! Kämpfen znrückgeworfen worden. Das hat eine schwere Schädigung der kapitalsten aller mitteleuropäischen Hirscharten mit sich gerächt, deren Größe sich heute allerdings noch nickst iiberbücken '.aßt, und die leider mich rroch nickst abgeschlossen erscheint. Nack) Sommer-, meyers Beobachtungen ist der Stand au Karpatheubechwild durch Abschuß stark dezimiert worden, woran beide Gegner bete:l:gk waren, insbesondere huldigten aber die russischen Offiziere diesen: seltenen Jagdvergnügen. Einen solchen forcierten M schuß aber verträgt dieses Wild keineswegs, da es schon durch den früheren Abschuß starker Hirsck^e teilweise geschwächt lvar. So sind denn leider nicht unbegründete Befürchtungen für diese Perle der Kar- patbentierwclt zu hegen. Aber auch unsere Haustiere finb durch den Krieg betroffen und voraussichtlich selbst viel ärger, alö nran auf den erste:: Blick hin meüren mag. Noch ist ja der Schädels welcher Teilen der Tierzucht, besonders der Rassenzucht zugefügt ist. nicht abzusehen, aber unbedeutend ist er keinesfalls, soweit Haustiere in Betracht kommen, die uns durch ihr Fleisch nützen. Bei einen: .Haustiere ist die gelvaltige Veränderung in den Bestandziffern selbst dem Laien erkennbar, besonders wenn er de:: Etappcu- linien der Heere folgt und dort die Tausende Kadaver gefallener Pferde erblickt. Der Verbrauch an Pferden im Kriege ist ein gewaltiger, und so groß die Bestände auch finb, am Ende des Krieges' iverden sie doch furchtbar gelichtet sein. Vermischtes. 'Die neue Fliegersprache. So jung die Fliegerei ist, so hat sie doch schon ihre eigene Berufssprache gebildet, die sich dein altbekannten „Kammißwelsch" würdig angliedert. Für diese neue Entwicklung der Fliegersprache erbringt der zurzeit im Felde stehende Rechtsanwalt Dr. Rudolf M a t h e s in der „Zeltjchrist für deutschen Unterricht" eine Reihe bezeichnender Beispiele. Ter Beobachtungsofflzier heißt Franz, eine etwas alltägliche Bezeichnung, au der der Flugzeugführer Leutnant Blütbgen, der Sohn des bekannte!: Schriftstellers (im September 1914 in Frankreich gefallen) schuld sein soll. Als ihn bei einem Manöver der kommandierende General fragte, >vie seri: Beobachter heiße, antlvortete Blüthgenr „Exzellenz, das weiß ich nicht: ich nenne ihn Franz/ . . . Das Flugzeug ist die „Kiste" ; einen schlechten Apparat, z. B. einen, der nicht steigt oder sich unheilbar verzogen hat, nennt man gering- chätzig eine „Eierkiste" oder „Klamotte". „Grüne Frösche" oder f„grüne Hunde" sind die mit grünlichem Stoff bespannten Kampf- flugzeuge (Typ Eaudron). Tie schnellsteigenden und schueüftiegendel:, mit Maschine»,gewehren bewaffneten Kampfflugzeuge der Franzosen helßei: auch „Bauernschreck" oder Eerberus. Boi: der Arbeit deS Motors entlehnt der Flieger manche Bilder. Spricht jemand ungewöhnlich schnell, so redet er „mit 1400 Touren". Sitzt inan beim Kartenspiel in, Verlust und beginnt allmählich zu gewinnen, so „holt n,an auf" oder „kommt endlich auf Touren". Soll geflogen werden, so wird dem Aussteigenden in altern atavistischem Aberglauben der sromine Wunsch „Ha und Be Be" uachgerusen, d. h. „HalS° und Beinbruch", oder „Gut Kleinholz!" Jlt kein „Flng- ivelter", so ist „Flaschenweiter", und man beschäftigt sich an: besten mit einer Buddel, wenn eine da ist. Geht rnan bei niedrig hängenden Wolken los, so gerät rnan bald in eine „Waschküche" und hat Mühe, sich ans den: „dicken Dreck" herausznfinden. Abstürzen heißt in der Fliegersprache „abschmieren". Rauh und hart wie der Beruh der ständig ai: den Toren des Hades vorübersührt, ist auch die Sprache, und manche Fliegerausdrücke lassen sich :>: ihrer urwüchsigen Terbheit höchsten- in einen: Speziallexuon Mitteilen. . . Seme Abmursbomben nennt der Flieger Knallbonbons, Knallerbsen oder E,er. Die kleinen Handgranaten heißen auch amtlich „Fliegermüuschen". Tie Luftichisfer mit Frei-, Fessel- und Lenkballons bilden die „lächerliche Kolckurrenz" und ihr Ballon heißt Gasblase. . . Gern braust der Flieger in: Krastwage», daher, weshalb man von einer „Automobilitis bellica amforum“ spricht. Im allgemeinen liebt er die „Kanonen", die starken Wagen von 60 und mehr PS, begnügt sich aber im Notfälle mit einer „Mucke- picke" oder einem „Chausseefloh", wie die verschiedenen Forrnen der Kleinautos despektierlich heißen. Die OfsizierSversammluug heißt auf einigen Flugplätzen Palaver, offenbar aus den Erinne- rnngei: irgend ei,:es alten Afrikaners annektlert; der Feldgeistliche aber ist der „gciveihte Zeitgenosse" oder „Himmelsfähnrich". Wer sich viel darnit beschäftigt, daß er das E,ferne Kreuz noch nicht har, leidet an „ferrocrunitis“, an Kreuzschinerzen. Wenn man noch erwähnt. daß der Flugzeugführer es entschieden ablehnt, ein bloßer „Lnstchanffeur" zu sein und als „Heinrich" dem eingangs zitterten „Franz" zur Seite tritt, so hat inan die recht kurziveiligen Grundzüge der Fliegersprache leidlich erschöpft, in der der Humor so nahe beim Ernste liegt wie in, täglichen Kampsesdasein der Flieger der Absturz neben der glücklichen Landung. ' Wozu bte Pariser bie Kriegsautos gebrauche n. Der französische Kriegslninister hat kürzlich den Gouverneur von Paris und die kommandiereuder» Generale auf einen Mißbrauch hingeiviesen, der sich in weiten Kreisen breit gemacht hat: Es hat sich näinlich herausgestettt, daß die für den Heeresdienst regnirierten Autos, die ausschließlich für die Zwecke nalionaler Verteidigung besinn,,:t waren, auffällig viel von Privatpersonen benützt werden, die mit dem Militär und seinen Angelegenheiten höchstens nur eine sehr indirekte Verbindung habe». Es handelt sich dabei hauptsächlich um Geschäftsleute, die ihre Kunden in dieser nnlitärischen Ausinachung besuchen, um Freunde und Freundinnen der Soldaten, die galant durch Stadt und über Land gesahreu werden, um ganze Familien n:it den Annnen und den künftigen Soldaten von — 1934 und 1935. Diese kostenlosen Autofahrten scheinen besonders das Sonntagsvergnügen zahlreicher friedlicher Bürger zu bckd-n, denen die 'Anwesenheit eines nnlitärischen Ehauffeurs daS ängstliche Achtei, auf die Taxe erspart. Ter Kriegslninister hat jetzt energische Anordnungen getroffen, die diesen: Unfug ein Ende bereiten sollen und die Zuwiderhandelnden mit strengen Strafen bedrohen. • Der Hund a l 8 T e l e p h o n i st. Die französischen Zeitungen sind unübertrefflich im Erfinden von Geschichten, die die Ueberlegenheit ihrer Armee beweisen sollen. Da die Quelle der Heldenabenteuer der „Pollns" aber bereits ziemlich erschöp't ist, und da daS Lesepubbknm Abwechslung braucht, sind gegeuwärlig die hervorragenden Leistungen der französischen Kriegshuude an der Reihe. Eine dieser für die gallische Zeitungsphantasie bezeichnenden Hundegeschichten sei hier in, Wortlaut des „GaulotS" wiedergegeben: „Der beste unserer Kriegshunde ist sicherlich „Turo", der zu ganz besonderen: Dienst ausgebildet wurde. Nachts laust „Turo", einen kleinen Telephonapparat, der durch Draht ,uit unserei, Horchposten verbunden ist, in: Maule tragend, so nahe als ,nöglich än d,e feindlichen Stellungen heran. Er legt den Apparat vor sich auf den Boden, setzt sich im Schutze deS Dunkels nieder und horcht. Wenn der Feind zu einen: Strellznge ansbricht oder sonst eine Bewegung in den feindlichen Stellungen inerkbar wird, bellt „Turo" leise sünsiual in die Muschel des Telephons. Nachdem er uns so benachrichtigt hat, packt der wackere Hund den Apparat wieder mit den Zähnen und rast in gestreckten: Galopp zu uns zurück." Vüchertlfch. — K u n st ,v a r t. Zweites S e p t e m b e r h e f t. (Krieg-- Ausgabe. Vierteljährlich 3,25 Mark.. Verlag von Georg D. W. Eallwey, München.) Das Heft bringt die Ankündigung, daß der neue Jahrgang den Obcrtitel „Deutscher Wille" führen soll. ES enthält folgende größere Aussätze: Gtaunoni, Wir und die Fremden. AvenartuS, Musterbuch-Kitsch. Wolfgang Schumann, Bücher über Rußland. Wilhelm v. Blume, Keine Parteien mehr ? Karl Jentsch, Umorientierung. Die Rundschau bringt u. a. folgende Beiträge: Bonus, Ehrgeiz und Sachlichkeit. Züricher, Tie beiden Hurra- Schumann, Maarten Maarkens f. Wienecke, Old Shalterhand tm Weltkrieg. Arend, Zur Pflege der älterer: Musik. Stapel, „Ter Weltkrieg und die Zukunft des deutschen Volkes". Lernbke: Kriegs- arbeit aus den: Lande. Ferner: Feldpostbücher. Eisenmänner und dergleichen. Die Neuordnung der ReichSfinanzen. Btlderbellagen: Bruno Bielefeldt: Trüber Abend in der Vetrisiraße (farbig); Das brennende Dorf; Straße durchs Moor. Notellbeilagen: Kuhnan, Biblische Historien; Muffat, 5. Klavier-Suite. -Die Hefte 41 und 42 der Krtegszettschrift „Der Völkerkrieg" (Verlag von Julius Hoffmann, Stuttgart) bringen die Tarstellui,g der Ereignisse von der Westfront von Mitte Januar bis Mitte Mai 1915. Den stitnmringsvollen Auftakt bildet der Aussatz „Drei Kriegslteder" von Professor Wilhelm Wnndt. In lichtvollen Gesamtdarstellungen und farbenreichen Einzelschilderuirgen ziehen dann die Kämpfe bei Soissons, Hurte- bise, Massiges, die furchtbare Champagne-Schlacht, die Käiupse int Abschnitt Lille—Arras und der Waldkrieg in den Argonnen an uns vorüber. Reizvoll, spannend, sa herzbewegend sind wieder eine Ai:zahl der Einzeljchilderuilgen, und die besten darunter sind ohne Zweitel die der Mitkämpfer selber. Sie kenne»: nicht die Kunstinittel, mit denen der berufsmäßige Schriftsteller Wirkung macht; aber das Erlebnis wirkt bel ihnen »nächtiger als alle Kunst. Man lese einmal die Erzählungen und Schilderungen auS dem Gefecht von Hurtebise, die eines Artilleristen vom deutschen Vorstoß bei Massiges und die Feldpostbriese aus den Kainps- und Ruhetagen im Argonnenrvald. — Neben dem Wort stehen an paffender Stelle ans eigenen: Blatt die zahlreichen technisch vortrefflichen Bilder: auch finden sich UebersichtSkärtchen des Geländes der Ehampagneschlacht und deS Kampfgebiets Lille—ArraS. Stal-Aufgabe. Mittelhand (M.) sagt Grand an auf folgende Karten: Ist eS möglich, das Spiel zu verlieren, wenn noch 15 Augen im Skat liegen? — Wie waren die Karten verteilt und wie wurde gespielt? Auflösung in nächster Nummer. Auflösung der Charade in voriger Nummert Eisenach (Eil — Achsen — Eisen — Ach!) ^ ljtzchrlltleituttg: Aua. Goetz. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen UniversitätS-Buch- und Steindruckerei, R. Lange. Gießen