A erschein täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die„Sleßener Famillenblätter“ werden dem „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Ureis Gießen“ zweimal wöchentlich. Die„Land wirtschaftlichen zeii⸗ ragen“ erscheinen monatlich zwennal. ießener General⸗Anzeiger für Oberhessen 165. Jahrgang Anzeiger Freitag, 10. November 1015 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul⸗ straße 7. Geschäftsstelle u. Verlag: S 51, Schrift⸗ leitung: S112. Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Willkommene Ergänzung unserer Volksernährung. Die Wirkung des deutschen Vorstoßes in Serbien macht K sich bereits bemerkbar. Rumänien liefert uns auf dem frei gewordenen Donauwege nach Oesterreich und Deutsch— land. Damit eröffnet sich für uns die Aussicht, die Volks⸗ ernährung durch Brotgetreide reichlicher gestalten zu können als bisher, weniger haushälterisch vorsorgen zu müssen. Es sind die Bestände zweier Ernten, die in Rumänien lagern, teils nicht ausgeführt werden konnten wegen der Verschlie⸗ Fung der Dardanellen, teils aus politischen Gründen nicht oder nur unter großen Belästigungen und Erschwerungen ausgeführt wurden. Weizen, Gerste und Hafer sind die Produkte, die Rumänien uns liefern kann. Um welche exportreifen Bestände es sich handelt, läßt sich natürlich nicht genau angeben; man kann allerdings einigermaßen Schlüsse ziehen aus den Ernten. 1913 betrug die Weizenernte 2291 800 Tonnen, Gerste 602 300 Tonnen, Hafer 551 400 Tonnen. Rein summarisch gerechnet, sind diese Bestände also zu verdoppeln. Unter Abrechnung des rumänischen Eigen- verbrauchs, der zu haltenden Reserven, und der bisherigen und zukünftigen Abgänge nach neutralen wie feindlichen Län⸗ dern ergibt sich, was für den Export nach den Mittelmächten verfügbar bleibt. Es handelt sich da jedenfalls um sehr be⸗ deutende Quoten, vor allem bei Weizen; man bedenke, daß die rumänische Weizenernte normalerweise weit über die Hälfte der deutschen Weizenernte beträgt. Wenn auch über jedem Zweifel feststeht, daß die rumä— nische Zufuhr für uns keine Frage von Leben und Tod ist, so ist sie doch eine sehr willkommene Ergänzung unserer deut⸗ schen Bestände; der deutsche Verbrauch kann sich freier ge— stalten, durch reichere Weizenmehlausgaben die Qualität des Brotgetreides bessern. Nicht zu übersehen sind die mittel- baren Wirkungen der neuen Zufuhr: die bisher ge⸗ bräuchlichen Ersatzprodukte für Weizen brauchen nicht so scharf herangezogen zu werden; somit ergibt sich für die Ver⸗ wendung dieser Produkte eine größere Bewegungsfreiheit, die eventuell unserer Viehhaltung wiederum zugute kommen kann und wird; damit vermehrt sich die Aussicht auf reichere Milch- und Fleischversorgung. Der militärische Vorstoß nach Südosten hat also eine ganz angenehme Nebenwirkung für den Stand unserer Versorgung und für unseren Konsum. Er erschloß uns neue Produktionszentren und eröffnet uns, wenn erst regelmäßige Verbindungen zum türkisch⸗asiatischen Südosten geöffnet sind, Aussichten auf noch völligere Er⸗ nährungsmöglichkeiten. Neben der Versorgung durch rumä— nische Bestände wird auch Bulgarien manche wichtige Produkte liefern können. So sind nach neueren Pressemel⸗ dungen 20000 Tonnen Mais zur Ausfuhr nach Deutschland Fender ein worden, während andere Produkte uns zugeführt werden im Umfange, als Bulgarien Ueberschuß an ihnen hat. Gegenüber dem deutschen Bedarf an Mais von rd. 1000 000 Tonnen bedeuten 20000 Tonnen zwar wenig, sind aber immerhin als erwünschter Zuschuß zu betrachten. Ist so Verminderung der Knappheit, vielleicht sogar ihre Behebung für einzelne Produkte, im besten Zuge, so bleibt die weitere für jeden Verbraucher wichtige Frage: Wird die reichere Versorgung nun auch die Teue⸗ rung mäßigen? Die Produkte, für die Höchstpreise fest⸗ gesetzt sind, lassen sich ohne weiteres mit stärkerem Angebot ermäßigen; bei ihnen ist die Ermäßigung lediglich eine Ver⸗ waltungsmaßregel, die natürlich ergriffen wird, so— bald die Umstände es erlauben. Die Produkte, für die noch keine Höchstpreise bestehen, oder solche nicht eingeführt werden, stehen, ist die begründete Aussicht vorhanden, daß die reichere Versorgung auch eine Verbilligung der Lebenshaltung be— deuten wird. das 2. Bataillon des Regiments Generalfeldmarschall von Hindenburg(Rr. a7) im Brückenkopf am Narew. Die Nacht war hereingebrochen. Es regnete ununterbrochen. Das 2, Bataillon von Hindenburg lag in einem triefenden Kiefer⸗ wald bei zusammengesetzten Gewehren und wartete auf weitere Befehle. Tie schweren russischen Granaten zogen singend durch die Nacht über unsere Köpfe und schlugen irgendwo hinter uns in den Wald ein, so daß der donnernde Widerhall der krepierenden Granaten gar nicht sterben wollte. 5 5 Um 10 Uhr abends kam der Befehl, daß das Bataillon um Mitternacht den Narew überschreiten und vom Brückenkopf aus 2 Uhr morgens mit den dort befindlichen Truppen den Feind angreisen solle, um den Brückenkopf zu erweitern. g Ueber den Narew! Solange der Krieg dauerte, hatten wir alle auch an den Uebergang über den Narew gedacht und an die Erstürmung seiner drohenden Sperrfestungen. Jeder wußte, wie der Uebergang fast unmöglich erschienen war, jeder kannte die Narewsümpfe und die Zähigkeit der Russen in der Verteidigung solcher natürlichen Hindernisse. Am Morgen war es Teilen der Regimenter 33, 44 und der 4. Grenadiere gelungen, überraschend auf schwankenden schmalen. Laufstegen an günstiger Stelle über den Fluß zu kommen und mit unerhörter Tapferkeit hart am jenseitigen Ufer einen kleinen Brückenkopf anzulegen. Aber die Russen hatten sofort übermäch⸗ tige Reserven herangezogen und umfaßten die Tapferen mit eiser⸗ nem Ring. Konzentrisch griffen sie, von stärkstem Artilleriefeuer unterstützt, dauernd an, und doch wurden alle Angriffe todesmutig abgeschlagen. Hilfe konnte am Tage nicht gebracht werden, da jede Annäherung an den Fluß unmöglich war. Die Granaten der Russen verwandelten den Narew hinter dem Brückenkopf in eine dauernde Riesenfontäne, jund wehe dem, der sich hinein⸗ wagte! Nach Einbruch der Dunkelheit war es dem Divisions⸗ brückentrain trotz des in der Dunkelheit anhaltenden Strichfeuers gelungen, durch eine schmale Sanddüne etwas gedeckt, an langen 1 1 seine Pontons an den Fluß zu ziehen und ins Wasser zu lassen. 1 Ein Pionierunteroffizier führte das Bataillon um Mitter⸗ nacht durch Sumpfschlenken nach der Pontonstelle. Lautlos zog die Truppe wie ein dunkler Wurm durch die Nacht. Hier und da rutschte einer aus auf dem glitschrigen Boden, während es dauernd regnete, und die Insantertegeschwse von drüben durch das Ba⸗ taillon pfiffen. Mancher verschwand lautlos für immer zwischen dem Wiesengras. Ein Aufhalten gab es nicht, Der junge Pionier⸗ unteroffizier, unser Führer, erhielt einen tödlichen Kopfschuß. Wir mußten selbst die Uebergangsstelle suchen. Pontons überholten wir, die Landsturmpioniere mit äußerster Anstrengung durch den Sumpf zogen. Endlich war die Uebergangsstelle erreicht. Die grauen, plumpen Pontons schaukelten in der Strömung von den Fahrmannschaften festgehalten. Drüben knatterten die Maschinen⸗ gewehre hin und wieder, und die weißen Leuchtkugeln tauchten in die dunkle Nacht und leuchteten geisterhaft in Büsche und Bäume. Endlos schien uns das Uebersetzen zu dauern, und manchen tapferen Feldgrauen verschlang der schmutziggelbe Narew. Die Das Bauernhaus in Ostpreußen. Die Provinz Ostpreußen, deren aus alten Ueberlieferungen historisch entwickelte Schönheiten durch den Russeneinfall ein mebr als aktuelles Interesse erlangten, hat erst durch die örtlichen Ge⸗ schehnisse des Krieges jene allgemeine Würdigung erhalten, die ihr schon seit jeher von den sachverständigen Kennern zuteil wurde. Es geschieht oft so, daß man vor dem Glanz der entfernteren Welt den Schmuck in der Heimat nicht genügend schätzt. Darum ist es doppelt freudig zu begrüßen, daß die Deutschen sich voll und ganz der Schätze bewußt wurden, die sie in Ostpreußen besitzen. Ganz besonders ist die Provinz vom Standpunkt der Architektonik— sowohl kulturpolitisch wie künstlerisch— nicht hoch genug zu werten. Allein die Geschichte des ostyreußischen Bauernhauses, das in dem demnächst im Verlage von R. Piper(München) erscheinenden Werke„Das schöne Ostpreußen“ von Richard Dethlefsen eine sachkundige Wertung erfährt, bildet ein Kapitel für sich. Denn gerade die Hausformen sind bezeichnend für die ganze ostpreußische Kultur:„In den Hausformen zeigt sich diese Entwicklung heute noch deutlich genug. Das bodenständige, allein verwendete Bau⸗ material im Lande war das Holz, von dem die ausgedehnten, sich fast über das ganze Land erstreckenden Waldungen unerschöpf⸗ liche Vorräte boten. Aus ihm fügten die Landesbewohner jegliches Gebäu, dessen sie überhaupt bedurften. Die Kunst, aus Ton 1 1 zu brennen, brachten erst die neuen Herren mit in das and hinein. Nur im Oberlande und im Ermland ist diese Kunst wenigstens etwas auch von dem Volke selbst für seine Bauten benutzt worden. Der Bauer befriedigt ja überall sein Baubedürf⸗ nis mit den einfachsten, ihm nächsterreichbaren Mitteln, sieht in erster Linie auf Zweckmäßigkeit und hält mehr wie irgend ein anderer Beruf am Herkömmlichen, am bewährten Alten fest. So nahm auch der neue Zuzug der Ordensbesiedelung im wesentlichen hier den bodenständigen Holzbau an, richtete sich auch im übrigen weitgehend nach der Art der Urbewohner und fügte nur die Zu⸗ taten aus der alten Heimat hinzu, wo es ihm um die Betonung eines Bauteiles besonders zu tun war, oder neue Zwecke neue Formen forderten.“ Auf diese Weise entwickelte sich im Verlaufe der Jahrzehnte der ostpreußische Stil immer mehr zu persönlichen Formen, und gerade durch die Kreuzungen der verschiedenen Bau⸗ arten bildeten sich besondere Bauformen bei den Ansiedlern aus. Wie auf anderen Gebieten, ist auch hier die Wirksamkeit des Ordens der„Ritter des Hospitals St. Marien des deutschen Hauses“ zu erkennen, der das Land im 13. Jahrhundert politisch und kulturell dem Abendlande gewonnen hatte.„Aus Oberdeutschland, woher der Orden seinen Zug nach Preußen unternahm, brachten sie das an die fränkische Weise anschließende Fachwerk mit, das im Oberlande die beiden Giebel der Häuser über dem gegehrfaßten, das heißt aus 5 Holzbalken aufgebauten, Erdgeschoß schmückt, und in dem die statt⸗ lichen Vor auben ganz ausgeführt sind, die der Bauer inmitten der Langseite vor dem Eingange zu seinem Wohnhause errichtete. Die Entwicklung der Hausform geht von dem Einraum aus. Vor diesen wird dann ein Flur gelegt. Der Einraum wird in mehrere mer geteilt. Auf der anderen Seite des Flures treten ein paar Wirtsch 33 hinzu, und es entsteht am Ende der Entwick⸗ riß, den man als den wendischen zu be⸗ zeichnen pflegt. Mit der wachsenden Entfernung von dem Herzen der Ordensherrschaft wächst auch die Selbständigkeit der Besiede⸗ lungsform. Während im Samlande, in Natangen und Barten die eingeführten Bauformen mannigfache und beachtenswerte Kreuzungen eingehen, beherrschen in Masuren und noch mehr in Litauen die alten bodenständigen Formen die Haushaltung voll⸗ kommen. Die Stilarten in den einzelnen Landesteilen lassen sich heute noch genau unterscheiden.„In Masuren steht der Grundriß des Wohnhauses noch dem oberländischen nahe. Dieses hat sich aber von den Hofgebäuden losgelöst, die geschlossen um den Wirt⸗ schaftshof liegen, und steht selbständig im Hausgarten an der Straße, neben der oft reich ausgebildeten Durchfahrt, die die Hoflage von dem Wege scheidet. Der gerade, in Fachwerk aus⸗ gebildete oder schlicht verbretterte Giebel des Oberlandes weicht hier reicherer Ziersorm. In Masuren⸗Litauen sind schon im 14. Jahrhundert von deutschen Ansiedlern Straßendörfer angelegt und hat sich die beachtenswerteste, älteste und selbständigste Kunst⸗ übung bis auf unsere Tage hinübergerettet. Von Urzeiten her wohnte jede Familie für sich, durch Feld und Wald vom nächsten Nachbarn wohl geschieden. Noch heute gibt es dort, wo sich die Bevölkerung rein erhalten hat, Dörfer, in denen nur Pfarrhaus und Schule beisammen liegen, während die dazugehörigen Höfe diese in sehr weitem Umkreise und losem Verbande umgeben. Getrennt, wie die Siedlungen, sind auch die Gebäulichkeiten des einzelnen Hofes. Der Litauer schuf sich für jede Aufgabe ein neues Gebäude, einen neuen Einraum. So kam es, daß sich eine ganze Reihe solcher Gebäude auf alten wohlhabenden Höfen zusammen⸗ fanden. Heute ist selbstverständlich diese nach der neuzeitlichen Anschauung unzweckmäßige Wohnform verlassen. Die Einräume wurden im Laufe der Weiterentwicklung gesetzmäßig aneinander⸗ gereiht, und es eutstand eine Trennung in einige wenige Ge⸗ bäude. Eine bauliche Merkwürdigkeit hat sich aber das litauische Bauerngehöft bewahrt, die Klete, das Schatzhaus. Es dient zur Aufbewahrung des Saatgetreides und der besten Habe des Hofes. Es ist das einzige Bauwerk des litauischen Bauernhofes, das eine starke Betonung erhält in der Form der Giebellaube. Eine ganz andere Form des Wohnhauses hat sich im Mündungsgebiete der Ströme am Kurischen Haff herausgebildet. Der Umstand, daß große Feldwirtschaft von der hier angesiedelten Fischerbevölkerung nicht getrieben wird, führte dazu, das ganze Baubedürfnis tunlichst durch einen Bau zu befriedigen, auf dessen um so stattlichere, äußere Erscheinung dafür ein um so größerer Wert gelegt wurde. Besonders reiche Giebelverbretterungen, geradezu klassisch gezeich⸗ nete Pferdeköpfe und schöne Färbung auch des Aeußeren heben diese höchst ansehnlichen Gebäude aus dem Kreise der sonstigen litauischen Kunst heraus. * — TheodorLeschetitzkyf. Mit Theodor geschetitzky, dessen Hingang der Draht aus Wien meldet, ist der Nestor der europäi⸗ schen Klaviermeister dahingeschieden. 85 Lebensjahre hat er vollen⸗ det, und wie aus einer vergangenen Zeit reichte der Künstler in die Tage unserer Gegenwart hinein; hat er doch als Junge noch vor Pontons wurden durchlöchert und trugen uns doch an das andere Ufer. N f Das Bataillon besetzte sofort den rechten Flügel des Brücken⸗ kopfgrabens, während das dort befindliche tormüde Bataillon 33 in die Reservegräben in die Mitte des Brückenkopses zurückgezogen wurde. 8 1 Uhr 30 Minuten morgens stand das Batailllon in dichtester Schützenlinie, die Maschinengewehre verteilt, angriffsbereit im Graben, und die Hindenburger brannten darauf, ihren so hart mitgenommenen tapferen Kameraden der anderen Regimenter Luft zu schaffen.. 1 Da plötzlich meldeten die Horchposten, daß die etwa 600 Meter entfernt liegenden Russen ihren Stützpunkt verlassen hätten und in dichten Linien herankämen. Alle freuten sich. Wir waren frisch, hatten viel Munition und standen so dicht, daß es für die Russen ein Todesangriff werden mußte. 8 „Kerls, nicht schießen, bis die Bande auf 100 Meter heran ist!“ Wir schossen eine Leuchtkugel ab und sahen die dichten Massen der Russen lautlos, in ihren braunen Uniformen kaum erkennbar, herankommen.„Noch nicht!“ Alle von uns schienen den Atem anzuhalten. Wieder eine Leuchtkugel.„Noch 200 Meter sind sie!“ Dann eine bange Minute, und es ging los. Ein Feuer⸗ werk von Leuchtkugeln schoß in die Nacht, und kaum 100 Meter vor uns wälzten sich die Massen der Russen heran. Feuer! Aus unseren Gräben sprühten die Feuerblitze der Gewehre und Ma⸗ schinengewehre. Ein ohrenbetäubendes Feuer schlug in die fast taghell beleuchteten Massen der Russen mörderisch ein. Ein Schreien und Stöhnen und Stutzen drüben. Dann waren wir draußen! Jauchzend warfen sich die Hindenburger mit Hurra auf den zusammengeschossenen Feind. 300 Russen ergaben sich sofort, die anderen flüchteten. Das Bataillon stürmte hinterher. Der Stütz⸗ punkt wurde genommen, zwei Maschinengewehre erbeutet und 700 Meter Raum gewonnen. Mit umgekehrter Front besetzte das Bataillon den Stützpunkt trotz heftigsten russischen Artillerie⸗ feuers und verstärkte die neue Stellung. N Viele tapfere Hindenburger hatten ihr Blut hingeben müssen, aber der Brückenkopf war erweitert. (gez.) Kram me, Hauptmann und Kommandeur des 2, Bataillons Infanterie⸗Regiment Generalfeldmarschall v. Hindenburg (2. Masurisches) Nr. 147. ———. Märkte. ö se. Frankfurt a. M. Viehhofmarktbericht vom 18. Nov. Auftrieb: Rinder 632(Ochsen 18, Bullen 1, Kühe und Färsen 613), Kälber 631, Schafe 540, Schweine 129. Marktwerlauf: Bei lebhaftem Handel wird ausverkauft. Am Schweinemarkt ungenügende Zuführen. Preise für 100 Pfd. Lebend- Schlacht⸗ gewicht. Kälber. 2 Mk. Feinste Mastkäl ber 30-88 133—147 Mittlere Mast⸗ und beste Saugkälbenr.. 75-80 125133 Geringere Mast⸗ und gute Saugkälber.. 70—74 119—125 Geringe Saugkäl ber. 6470 108-19 Schafe. 2 Weidemastschase Mastlämmer und Masthammel. 55-58 118—125 Geringere Masthammel und Schafe.. 4648 110-115 Schweine. Vollfleischige Schweine von 80 bis 100 kg Lebendge wicht. Vollfleischige Schweine unter 80 kg f ee, 93.00 00.00 00.00—00. 00 Vollfleischige Schweine von 100 bis 120 kg Lebendgewicht... 118.00 00.00 00.00- 00.00 Vollfleischige Schweine von 120 bis 150 kg Lebend gewicht... 120.00 00.00 00. 00 00.00 le. Wiesbaden, 18. Nov. Heu⸗ und Strohmarkt. Bezahlt wurde für Heu 7,00 bis 7,60 Mark. Stroh(Richtstroh) 0,00 0,00 Mk., Krummstroh 0,00—0,00 Mk. Alles für 50 Kilo. — Fruchtmarkt. Auf dem heutigen Fruchtmarkt war nichts angefahren. bis in seine höchsten Lebensjahre hinein von unverwüstlicher, er⸗ staunlicher Lebenskraft. Der bewegliche, sprühend temperamentvolle Greis, der mit seinem kurzen, weißen Vollbart, seiner fleischigen Nase und seinen lustig⸗listig funkelnden Aeuglein hinter der Brille an einen kleinen russischen Muschik erinnerte ler war jedoch nicht aus Rußland, sondern aus Lemberg gebürtig) war noch bis in seine letzte Lebenszeit hinein als Lehrer unablässig tätig, und aus allen Weltteilen strömten die Schüler zu seiner türmchenreichen„Klavier⸗ burg“ die am Rande der österreichischen Kaiserstadt, im Cottage, be⸗ legen und 7 zu einer klassischen Stätte des Klavierspiels ge⸗ worden ist. Leschetitzty war ein Lehrer, der seines Gleichen suchte; dafür zeugt die große Schar hochbedeutender Schüler, die aus seinen Händen hervorgegangen ist, und unter denen nur Paderewski und Arthur Schnabel als die berühmtesten genannt werden mögen. Als Paderewski zu ihm kam, fesselte das Spiel des jungen Polen den erfahrenen Meister mit einem Schlage. Er bemerkte darin eine Eigenart und ein Feuer, die ihn bezauberten; er bemerkte aber auch, daß Paderewski noch nicht auszudrücken verstand, was ihm vorschwebte. Leschetitzky hat es unnachahmlich verstanden, ihn zur vollen künstlerischen Freiheit zu erziehen und Paderewski hängt noch heute mit der größten Verehrung an seinem alten Meister. Durch Paderewski wurde dann Leschetitztys Ruhm in der ganzen angel⸗ sächsischen Welt verbreitet und aus Amerika sind die Künstler in Scharen zu der„Klavierburg“ gewallfahrtet. Da war es denn freilich nicht so leicht, Eingang zu erhalten; erst mußte man, wenn der sehr kritisch gestimmte Meister überhaupt einen jungen Menschen als Schüler anzunehmen geruhte, durch die Hände sei⸗ ner„Vorarbeiterinnen“ gehen; Leschetitzky selbst gab den Schü⸗ lern nur den letzten Schliff. Die Schülerkonzerte im großen Saale seines Hauses, den die majestätischen Konzertflügel beherrschten, waren berühmt und— gefürchtet; denn Leschetitzky verstand, selbst während er sich unterhielt, scharf zuzuhören und fuhr in das Spiel seiner Jünger mit einer oft sehr epigrammatisch zugespitzten Kritik mitten hinein. Leschetitzty war nämlich ein Meister des Witzes und der witzigen Erzählung. Der guten Geschichten von ihm und über ihn gibt es eine Legion. Von einem alten Klavierkünstler, der immer noch darauf beharrte, öffentlich zu spielen, obgleich seine Zeit längst vorüber war; sagte er:„Er spielt die leichtesten Sachen mit der größten Schwierigkeit.“ Als in Leschetitztys Gegen⸗ wart einmal von dem Vermögen gesprochen wurde, das sich ge⸗ wisse Pianobauer erworben hatten, machte er die witzige Bemer⸗ kung:„Chi fa piano, va sano!“ Zudringliche und vorwitzige Besucher und. Frager verstand Leschetitzty in derb humoristischer Weise abzuschmettern. Eine amerikanische Musikfungfrau be⸗ lästigte ihn einmal mit der Frage, ob er Wagner oder Brahms vor⸗ ziehe— Leschetitzkty verblüffte sie durch die Atwort:„Tschaikowski“. Durch und durch war dieser Künstler eine originelle Persönlichkeit. Viermal war er verheiratet; zum ersten Male heiratete er, als er 45 Jahre alt war, und zwar eine der berühmtesten unter seinen Schülerinnen, Annette Essipoff; das vierte und letzte Mal heiratete er, als er 78 Jahre alt war, und wieder war es eine von 5 95 herangebildete Schülerin, mit der er damals den Ehebund loß. Marie Luise, der Witwe Napoleons J., gespielt und mit Rubin⸗ schloß stein zusammen das Petersburger Konservatorium begründet! Mei⸗ ster Leschetitzky aber fühlte sich keineswegs„historisch“, sondern war „ 108.00 00.00 00.00- 00. 000 110308 84 420 80 613 708 807 8 1110 . 10. Dehung 5. KI. 6. Preuss.-Sũdd utsche 11900 128 87 80 Lao] 200 2 30 447 711 8 ienu 8 2 ũ zutsche (232. KS h P 5 e 111 d 3 8 638 2% 735 Lsoo! 687 112219 10. Ziehung 5. Kl. 6. Preuss.-Sudde ei 68 90 848 112083 78 287 4186 641 83 614 5 Königlich Preuss.) Klassen- Lotterie 425118007 57166 838 ba 8317791 54 80 1 57(232. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterle[ 782 20 823 818 113117 86 4 dle 42 18000 887 Lie. 7 836 921 101 81 61 47 624 164 827 84 1 18000 f b eu mne n. 1700755 55 205 5 975614 15175 280 ces 21 85 Ziehung vom 18. November 1018 nachmittag. e 13162 1801 s 316 12 298 5 5 405 8 028 83 170 230 300 96 663 25 48[500] 88 944 98 202 417 34 579 669 728 . 8 s. K* 8. 1 83 789 78 79 863[1000] 68[1000] 118123 Auf jede gerogene Nummer eind zwel gleleh hohe Ge- 42 J5O00] 870 905 8 68 117118 289 428 676 848 4 rleleher Nummer in den beiden Abfellangen 1 un' 5001 289 L30001 476 7e 119058 211 612 46 790 winne gefallen, und zwar je elner zuf die Lose 118 142 263 87 119134 98 208 L83000] 801 18 8³⁴ 1201 glelcher Nummer in den beiden Abtellangen I und 11 781 83 844 J3000] 984 b 5 73 230 880 408 721 1 4 15 Ner dla Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden 416 507 71 94 1 122052 170 E Nur die Gewinne über 240 Mark eind den betreffenden 80 121056 5 104 B 8 0 Nummern in Klammern beigefügt. 61[soo] 581 6g L600] 846 90s 123052 8000] 25 5 10 44 831[20 5 122103 89 624 52 681 761 958 5 N G 125 258 11000 67 811 640(L600 7% 1% 875 7)32200T0T00 88 68(800 123250 97 490 852 838(1000 2 8 5 r. Gachdruek verboten.) 124178 277 371 67 40 88 808 827 38 18000](Obne Gewähr.) Nachdruck verboten) 783 124148(500 272 88 678 98 822 39 68 894 5 35 90 371 443 L500] 68 L500 587 618 92 907 83 43 88 9386 125210[500] 839 783 78 728 40 838 924 40 86 67 108 316[3000] 44 410 31 49[1000] 558 715 125391 484 621 58 718 61 82 843 126056 120 58 5 1117(Lso01 79 314 61 50 601 723 913 2028[800] 2785 2(500! 126113 80[1000 237 69 308 28 428 638 68 874 989 99 1152 93 99 305 60 472 841 68 944[ 476(1000 840 011 834 44 915 127004 82 52 278 8 2 11000] 914 6 8d 788 00% 15 40(500] 2207 640 70 18 8, 1000 02 747 127217 u 82 70 821 867 b[ 79 20% 344 405 678 714 996 3062 92 187 288 4 320 48 80 86 844 04 128153 80 89 211 58 79 888 * L500] 975 78 79 4403 37 41 1800] 46 72 91 683 811 128178% 236 327 707 908 129118 239 469 587 792 958 61 71 4215 471 L500] 608 20 68 70 779 839 58 83 419 40(s] 48 62 734 35 842 9% 129065 5 906 20 5172 82 26 426 800 721 77 863 994 6210 8/0] 42 652 83 338 68 90 91 34 82 1600] 911[800 5178 200 27 610 383 79 997 6002 138 818 17 425 847 678 76 849 60 L500] 901 ö L1 000] 758 833[500] 78 7014 48 443 5% 607 42 5000 130027 52 278 474(1000 13 100 423 808 625 109 251 393 626 68 722 807 7141 77 298 847 448 708 130152[soo 70 e 221 68 840 460 L800 646 5 887 969 8043 82 06 103 385 741 86 87 846 997 9083 24 dos(10000 941 132027 41 418 710 77 863 903 13 875 8320 422 26 509 641 792[8000] 854 983 L800] L10000] 857 74 131410 79 514 80 1000 628 713 5 299 403 888 65e 900 80 138020 91 183 340 835 040 720 851 70 58 134020 81258 29 83 L500 337[1000] 67 11000] 448 67 862[ 839 bes 132014 19 94 145 408 587 98 609 736 1 10011 488 627 46[1000] 627 11042 83 86 240 100] 20 374 90 403 50 1800] 81 824 698 716 81 779[3000] 938 70 98 I5so0] 47[1000] 870 971[1000] 89 133256 82 89 817 845 860 12251 361 428 67 627 57 640 13124 43 825 13524½/ 40 426 36 40 84 641 044 723 807 92 10175 530[so 76e 11811 12081 27 230 79] 609 60 710 42 134052 156(soo! 309 82 418 549 L600] 211 67 464 615 78 624 701 43 67½ 71 823 916] 22% 136014, 40 65 82 121 272 662 654 60 727 40 8e 401(Lao 70 680 783 841 00 74 138786 fs00 718 880 84 188082(eb d 806 2 40 110001 23 42 1414 L500] 224 66 6c] 80 309 13000! 848 42 922 137190 1500] 418 684 86 742 830 944 62 892 911 14008 27 9% 587 77 15086 105 275 1500] 028 33 47 722 60 136047 282 389[1000 678 13700 7 683 67 35 676 15008 13 22 117 28 428 517 11000] 6 71 138000 212(10001 809 43 44 618 31 77 88 507 16 19 LsO0] 50 69 624 711 e 16040 487 55 334 551 71 628 748 69 881 138089 107 25 98 8 9 ee 160 81 1500 16 575(1000 83 982 17 88 139072 94 171 242[L300 686 07 860 88 667 98 746 17108 254 329 86 756 883 547 18148[500 428 890(3000 667 139246 E14 79 980 1704 27 419 520 8e 38 88 696 18084 276 348 80 44 54 231 41 837 61 72 576 87 795 980 87 39 500] 88 14010 4 228 417[800] 27 624 744 288 141067 47 878 850 60 966 19043 150 433 58 518 68 660 140220 4. gos 9s 141008 128 231 667 705 LIcoo]! 190868 204 68 828[1000] 21 740 65 66 84 140 351 041 778 807 886 142084 188 IL500] 3880 439 20084 127 201(00 748 804 952 21009 124[1000[ 32, 88 4 142000 183 281 678 08 730 67 86 87 68 71 678 143006 57 171 224 426 86 sos 65s 79 811 82 4229 841 22030 83 938 203 343 611 728 66 84 816 30 143142 221 3270 90 500 14 90 684 734 88 144038 20061 263 398 469 11000] 67 604 7 88 940 972 144134 287 588 608 73886 69 81 904 11000] 21 2210 371 ps 479 502757 802 904 24048 114 206[500[258 76, 4% des sg 900 77 9 L10001 148042 46 21178 272 480 688 98 884 857 50 22297 83 338 24 68 145146 60 65 98 808 480 784 148088. 110 909 20 40 looo] 6 703 dos 12 62 2576 918 40 63 75% i000] 41(8001 87 dos 148800 13 78 646 82 463 525 684 1000] 983 2307 L800 0] 33(1000 332 215 342 88 408[500] 889 723 61 867 8 147890 424 3 8 265000 278(soo! 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Stadt Gießen ordere ich daber auf, dies sofort bei Meldung strenger][Messing und Reinnickel sind unter Vorlage der Wiege⸗ g 2 5 2 estrafung zu tun und zwar haben sich die Gedienten zettel innerhalb 8 Tagen auf dem Stadthause, Zimmer f Bei der am 1. dieses Monats vorgenommenen plan⸗[bei ihrem zuständigen Bezirksfeldwebel und die Nr. 7 in Empfang zu nehmen. 9048 B mäßigen Verlosung der am 1. März 1916 zur Rück⸗ nicht Gedienten bei der Bürgermeisterei ihres f f 37 zablung kommenden Schuldverschreibungen des An. Wohnortes zu melden. Wer über seine Meldepflicht im In der alten Gewerbeschule. Asterweg Nr. 2, wird 0 Hriegsfürsarge ebens der Stadt Gießen vom Jahre 1901 würden Unklaren ist, kann sich bei dem Bezirksseldwebel oder auf Dienstags 1 Freitags vormitt. von 8—12 Uhr. 1 folgende Stücke zur Rückzahlung bestimmt: dem Geschäftszimmer des Unterzeichneten(Regierungs- 1* 7 f 7 Serie II Nr. 14, 59, 118, 157, 222, 289, 310. zu 2000 Mk. gebäude, Zimmer 4) befragen. 1 Weißkraut, pro Zentner zu 5,50 Mk. abgegeben. 1. 0— 0 Ub„ II Nr. 354, 415, 472, 586, 609, 631, 710, Gießen, den 11. November 1915. n 5 7 5 f 788, 795, 811, 843. 920, 950, 1011, 1096. Der Zivilvorsitzende der Ersatz⸗Kommission Die städtische Sandgrube an der 9 Straße, lur Dichter, Schriftsteller 110 des Kreises Gießen. sowie die an der Licher Straße 66. Schneise) find . und Journalisten. 1 1 5 3 2 e—5 J. V.: Hemmerde. 90518][geschlossen. 9058 . 0 1543, 1597, 1623, 1684, 17 1820, 7 2 7 77 7 72 715 Joforfge Auszabln CCC inmalige Mehl e Küunstlicher Dünger. 1 0 0 9 8 7 ö„ II 55. 1930, 1990, 2036, 207, 2475 2203, l 8 35 Die Lieferung von 215 Zentnern Kainit und 215 Zent⸗ der bewinne in Bar! 1 N. 272 230 Bis, 2107, 300. 288, 209„ Die Ausgabe des zugewiesenen Mehls findet Merserseln a begebe ö e ga anlegt been 8— 1 r. 8„„. 75 3 0 1. 7 8 15 i 0 11051 Bar-Geldgewinne M. Es wird dies mit dem Anfügen zur öffentlichen] in der Zeit vom 22.—26. November d. Jg., werden; für das Tbomasmezl können dle Kagerer erschnest gebracht, daß die Einlösung dieser Schuld- vormittags von 9—12 und nachmittags von Säcke zur Verfügung gestellt werden. Angebote siud bis f e in Gießen 2—5 Uhr, statt und zwar zum 25. I. Mts. bei dem Oberbürgermeister einzureichen. r ee lie bei dem Bankhaus Delbrück, Schicker& Co. zu Berlinu. für die Brotmarkenbezirke I. II, III Asterweg 9 1 Städt. Wohnungsnachweis Gießen, Asterweg 9. g 1 10 kund den die Seien zu ende e„ 50 IV, V. VI Oberreal⸗ Es sind zu vermieten: 10047 erfolgen kann und daß die 8 e f 5 50 00 eee e schule, Stephanstraße und gaben ber cnnehnen go Funmer Bad, Küche Von den in früberen 44 4 ausgelosten Schuld⸗ VIII, IX, X Alte Ohren⸗ 1 e Ang fdeve meien ene lerner 6 Prämlen, zus. M. verschreibungen sind noch nicht zur Rückzahlung vorgelegt“ 8 1 5 mit Zentralheizung, 1 berrschaftliche Wohnung von . worden: inik r 1 von 6 0 rr 8 Serie II Nr. 1571 über 0 5 57, 2 9. ummern, Wohnungen von 4—5Zim⸗ . 10 00 aber le 100 Mk. n e N 5* Pebe ee Alte Ge 7 1 3 5 von 3 Zimmern 1 Wohnung von T IE. b gen n g cen rg cke d en Feuer Es findet fat: 2 Fianmern, Jede hnnungen von J. Jeumer, gaben; . 8. Kenntnis gebracht. riftliche Meldungen sind unter Montag, den 22. November 1915 die Aus⸗ räume mit je 1 Zimmer, 1 Lager⸗ oder Jabrikraum, Losbriefe à N 7 10 Angabe des Geburtstags und des Militärverhältnisses an 3 t l 1 N 3 Lagerräume mit 1 Arbeitsraum, 12 möblierte Zimmer rn e h n e richten; mündliche im Rathaus am Marktplatz zu[ gabe für die Bezirke I IV, VII, VIII für die] davon 2 nebeneinanderliegende, 1 Zimmer. möbliert tee er, Be en, 8 Berechtigten mit den. 55 ee 2 leere Zimmer, 2 Stallräume mit Heinrich u. Huge Marx. Der Oberbürgermeister: Dienstag, den ovember, für die Be⸗ i 1 München, Maflelstraßbe 4/1 5 5 8 5 f 5 Zu mieten gesucht: 15 Wohnungen von 1—5. Ju allen Losverkaulsstellen. Keller. zirke I, 1 VII, VIII mit den Anfangsbuch⸗ 5—— 3 5 8 N—9 1*„ were Bekanntmachung. i GSadal. AHebeilongelibeis Messen. 3 3 3 3* 9049 8 7 1 1 ff Betr.: Meldepflicht der dienstuntauglichen Wehrpflichtigen. te II. V IX XI mit den A„ 5 5 Asterweg 9. 3 8 a. pelse artofteln Zur Beseiligung von Zweiseln wird darauf hingewiesen, zirke II, V, 5 mit den Anfangsbuchstaben] Es können eiugestellt werden: g ind wieder eingetroffen daß insolge des eseses, vom 4. September 1915 alle am AK. a. bei hiesigen Arbeitgebern: W. Hankel, Nenen Bäue 7 1 September 1 nen geborenen, dauernd Donnerstag, den 25. November, für die] 5. Dreher.]) Installateure, J Bauschlosser, 8 Elertre⸗ Telephon 612. seas dienstuntauglichen Wehrpflichtigen zur Anmeldung zur 5 1 monteure, 2 Schuhmacher, 3 Arbeiter, 1 junger Mann —— e Stammrolle verpflichtet sind. Es macht keinen Unter⸗ Bezirke II, V, IX, XI mit den Anfangsbuchstaben] als Krankenwärter, 1 Krankenwärter. dees dete er 8 d oe D oder 125 1 8 11 bei auswärtigen Arbeitgebern: 254 er aktiven Dienstzeit oder bei der Kriegsmusterung sest⸗ 1 8 180 2 necht, 2 Viehsütie iste t, Zur Saison gefellt worden fl. 8 Freitag, den 26. November, für die Be Echlasser, 2 Eginzedee g p c ene e Amerikan., irische Dauer⸗ Von dem oben erwäbnten Gosetz werden auch alle zirke III, VI, X, XII vormittags 9—12 Uhr mit] Fabrikarbeiter, 2 Spengler, 1 Müller, 1 Dreschmaschinen⸗ brand, Megulier-, Koch⸗ von der Heeresverwaltung aus Anlaß des Krieges in 5 A buchstab 8 ittags 3 heizer, 2 Schreiner, 2 Maurer, 1 Zimmermann, 5 Bau⸗ Selen ic. nur bewährte fab] Stellen außerhalb der Front, d. 5. nicht im Dienst mit den ufangs uchstaben AK, nachmittags 3— A Aadeeder 10 Wärter für Heil und Pflegeanstalt, Aale ent ee n biliasten keen dne Nilign dargnf a ite dienten Krlegeese Uhr mit den Ansongsbuchstaten en 6 e 4 ssen,„ E 1 11 1 uchen Arbeit: 5„ Preisen belieben, als Beamtenstellvertreter oder anderweit ver⸗ Der Preis für das Pfund Mehl beträgt 2 Lehrlinge für Feinmechanik, 1 Schreiner, 1 kaufmänn. Edgar PBorrmann wendet werden. 20 Pfennig. Die Abgabe erfolgt nur gegen Vor⸗] Lehrling, 2 Kellner, 15 Putz- und Jauffrauen, 3 Arbeiter, 1 5 585 Nur die zum Friedensstande des Heeres und der legung der Bezugsscheine und sofortige Zahlung. 1. Haushälterin, 5 Dienst⸗ und Zimmermädchen, 1 Ver⸗ Eisenbandlung. 9070 Marine gehörigen Beamten sind von der Meldepflicht 5 bgezähl 5 5 käuserin, 1 Lehrling für Polster⸗, apezier⸗ oder Sattler⸗ 9800 ausgenommen. Das Geld ist abgezählt mitzubringen. 90311 arbeit, der nahezu ausgelernt hat.„„ 255 Grobe bagelde pen Reise-Muster Reste Partien Verbauf 9052 enorm nülgen Preisen aufuaus Ku lerzogl. Braunschw. Baugewerkschule folzminden. Tiefbau 1 Errichtet Verpflegungs⸗ en Hochbau e Sommerunterricht 2. Rprll. Reifeprüfung. Winterunterricht 15. Oktober. Fblelchberechtigt mit den Königl. Preuffl. Baugemerkschu len.. HKognak(i br Rum Ho LIKORE d. Firmen Hart- Wig Kantorowies A.-G. Posen, KarlMampe, Berlin Bevorzugte Marken sind: Berliner Kümmel Cherry Brandy Kurfürstl. 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November Großherzogliches Ministerium der 3 Abteilung für Finanzwirtschaft und Eisenbahnwesen In Erledigung: Dr. Rohde.(90530 inf Unterf