Erscheimt täglich mitt Ausnah des Sonntags. Die„Slezener gamillendlätter“ werden dem „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das 105. Jahrgang greitag, 5. November 1915 „Ureisblatt für den Kreis Sießen“ zweimal 0* 2 Rotationsdrud und Verlag der Brühl'schen 7 Universiiäts- Buch- und Steindruckerei. 7 R. Lange, Gießen. K Schrütleituna, Geschättssielle u. Druckerei: Schul wöchentlich. Die„Tandwirtschaftlichen Sell⸗ 3 a f g 11 55 ragen“ erschemen monatlich zwenmal. General⸗Anzeiger für Gberhessen F en: straße 7. Geschäftsstelle u. Verlag: e851, Schrift 3 material und sonstige Rüstungsausgaben diente und auf- bliebenen unserer Krieger?“ Da dieser hinsichtlich der Waisen⸗ Das Geheimnis bon Montenegro. gebraucht sein muß. Auch ist. seit vielen Jahren persorgung zu Zweifeln Anlaß gegeben hat, wird zusammen⸗ Ein Balkankenner schreibt uns: noch mit beträchtlichen Summen an die Verwaltung der Ae hierüber nochmals.. 1 0 d In König Nilitas bekanntem Theaterstück„Die Kai⸗ türkischen Staatsschuld verpflichtet, hat aber die ihm ob⸗ e ee 5 erhälf jährlich 5 1 des Balkans“ ruft ein neunzigjähriger Wahrsager liegenden Zahlungen niemals geleistet. Nikita hat sich auf allgemeinen 400 Mt 95 eines Unteroffiziers 500 Mk., die eines n Montenegrinern zu:„Ihr sollt aus diesen Bergen ein die verschiedentlichen Mahnbriefe von London hin mit„ge⸗ Feldwebels 600 Mk. Das Kriegswaisengeld beträgt für neues stolzes Serbenreich errichten, doch wird's nicht eher findede Landeseinnahmen“ entschuldigt, aber seine Gläubiger jedes daterlose Kind einer Militärperson der Unterklassen 168 euch gelingen, bis im Norden ihr den großen Bruder sind der Ansicht, daß weniger die Kriegssorgen, als vielmehr Mart, für jedes elternlose Kind 240 Mk. Die unter gewissen findet..“ Unter dem großen Bruder sollte Altserbien die Verschwendung und Spielsucht, der der König der schwar⸗ Boraussebungen bei größerer Kinderzahl nach dem Militärhinter⸗ gemeint sein. Denn es heißt weiter:„Das heilige Rußland zen Berge, wenigstens in früheren Jahren, unermeßliche] bliebenengeses eintretenden Kürzungen werden im Unterstübungs⸗ wird wie eine Mutter für euch den Bruder liebend auf- Opfer gebracht hat, den Grund für seine jetzige Zahlungs⸗ wege ausgeglichen 5 5 8 erziehen“ Diese Hoffnung ist zuschanden geworden Mütter- unfähigkeit bilden. Jedenfalls: man ist sehr unzufrieden mit Anmeldung feindlich 90 Vermögen. Ju chen Rußland hat aufgehört, das Serbenland großzusäugen. dem Zaunkönig und läßt ihn nur deshalb nicht fallen, weil der beutigen Nummer des Kreisblattes veröffenglicht das Der„Bruder“ Montenegros bricht unter den Streichen seiner man ihn zur Rettung Serbiens irgendwie noch zu gebrauchen Kreisamt eine weitere Bekanntmachung wegen An me 5 Gegner zusammen. Was Wunder, wenn sich der in allen hofft. Das ist das ganze Geheimnis von Montenegro. Nikita dung des im Inlande befindlichen Vermbg ene 8 Wassern gewaschene König Nikolaus ein anderes Plänchen wird sich— man unterschätze ihn nicht!— beizeiten aus der Angehörigen feind iche seem Die Anmelde⸗ 1 10 bon 855 Ungeheuer des Weltkrieges nicht e 1 1 8 er wirklich demnächst in 916 seien auf die Bestimmungen besonders hin verschluckt zu werden, sondern womöglich sich zu ver⸗ ien anklopfen, so ist allergrößtes Mißtrauen am Platze. 5 7. 5 g größern. Seine Agenten 19 085 in Wien hen dee——5—— 2. 1 Oeffentliche Bücherhalle. Im Oktober wurden 5 2630 Bände ausgeliehen. Davon, tommen auf: Erzäblende gesucht haben mit dem Vorschlage, daß Montenegro mit Aus Stadt und Cand. Lueratur 477, geitschriten 263, Jugendschriften 215, Heduchte und 1 e ee 75 1 5 1 1 0 Gießen, 5. November 1918. Tramen 58, Likeraturgeschichte 2 Länder- und Völkerkunde 38, itas gestellt werde. Wir glauben as nicht. Nikita ist zu Erhebung der Vorräte von Brotgetr de Kulturgeschichte 2, Geschichte und Biographen 156, Kunsigeschichte 40, sicheie m so mit der Tür ins Haus zu fallen. Er würde 75 Mehl am 16 8 de, daser Naturwissenschaft und Technologie 30, Heer⸗ und 5 35, ich ja für alle Zeiten mit seiner gesamten Verschwägerun 5 5 55 5 2 Daus und Landwirtscgaft 16, Gesundheitslehre 29, Religion und 15 3 0 j f Ache 8 Die Zuteilung der Brotration, ferner die Festsetzung Philosophie 59, Slaatswiflenschaft„4, Sprach wissenschast 14, Fremd- . das 19 0 1 2 85 50 ler A r der Hafermenge für die Pferde und dergl. Maßnahmen sprachliches 2. Bände. Nach auswärts kamen 50 Bände. kuticyn! Nein, Nikita pflückt nur reife Früchte und gibt sind bisher erfolgt auf Grund der im Juli d. J vorgenom-„ Silbernes Dienstjubiläum. Gestern beging Trihmpfe nicht vorzeitig aus der Hand. Er verweigert 1 menen Ernteschäzungen. Diese waren naturgemäß unsicher. der Diener des Pathologischen Instituts unserer Universi⸗ flie henden Peter 55 nicht den Unterschlupf 0 Monte⸗ Um nun für alle Maßnahmen auf dem Gebiete der Volks⸗ tät, Wilhelm Rühl, sein 25 jähriges Dienstjubiläum. Der nechro. Er läßt die Feinde sogar ihm 18 Erst wenn ernährung und der Viehhaltung eine zuverlässige Grund- Jubilar, der einer altangesessenen Gießener Bürgerfamilie 25. aus ist mit Serbsen 50 5 1 15 solch n Vorschlä⸗ lage zu gewinnen, hat der Bundesrat angeordnet, daß am entstammt, erfreut sich stets gleicherweise der Wertschätzung em kommen, damit man ihm nicht auch den Hals e 16. November d. J. die Vorräte von Brotgetreide, der Professoren⸗ wie der Studentenschaft. Aus diesem Die Gerüchte die in den letzten Tagen über Moe 1 9 9 8 Hafer und Mehl durch eine Bestands aufnahme Grunde hat es auch an zahlreichen Aufmerksamkeiten an dem gen sind aber trotzdem gicht mdlos 9 Niklte festgestellt werden. Erst wenn das Ergebnis dieser Erhebung Ehrentage des Beamten nicht gefehlt. 5 tatsächlich hinter den Kulissen el 129915 vorliegt, wird sich überblicken lassen, ob die der Bevö'kerung Kreis Büdingen. ugewiesene Brotration erhöht werden und ob Getreide zu h Gettenau 4. Nor Der bigsteldwebel Lev old wurde nicht mit Wien, sondern mit dem perbündeten“ 5 551 111 i f Gierverband. Und diese Verhandlungen sind— um Futterzwecken freigemacht werden kann. Die Vorräte von mit dem Ei er nen Kreuz ausgezeichnet: dasselbe Ehrenzeichen es gleich vorauszuschicken— so gründlich gescheitert Gerste werden nicht festgestellt Mit der Durchflihrung der erbiel der oe reie deim Tas Esern daß Nikita allerdi! Js jede Stunde bereit ist, zum Feinde n e 1 5 Großh Zen 4 Selters,„ Nov. Tas Eiserne Kreus erhielt der überzulaufen, wenn— dieser ihn aufzunehmen Lust hat, 17 i anz stakstik m Varmzadt beauf⸗ Musketter Rug. greis Frlebb was wir wiederum 1 Also Nikita hat wegen Als Besitzer von Brotgetreide, Hafer und Mehl kommen i Nrledb E Albrechts Skutari verhandelt. Er will sich dessen Besitz jetzt, wo lediglich die landwirtschaftkiche Bevölkerun rden 15 e erbiell 5 ee 5 in Serbien die Sache schief geht, für alle Fälle sichern. 19 95 Kommunalverbände in Betracht. Die 855 Sachs chen Jane le rei 103, die Hessische Tapfertelts- Ohne diese Stadt und ohne die umliegende Ebene könne räte der Kommunalverbände werden getrennt fest⸗ medaille der Jager Semmerlad. . nicht leben, r Der Vierverband ließ gestellt. Vorräte von Mehl, welche den Bäckern, Konditoren Hessen⸗Nassau. widern, man sei sehr ungehalten darüber, daß Lönig und Mehlkleinhändlern von Kommmnawerband aus dessen X. Hanau, 3. Nov. Vom duetstage des Landkreises Henan dee den 8 Kuß Beständen überwiesen worden und am 16. November noch ist der Auknahme einer Anleihe von 500 000 Mk. zum Aukauf 1 werde geber nach Gebühr belohnt werden.(Oh ahnungs⸗ bandes genen e e e at ker ierten Lebe van. 7 80, Alt, der Pelett e r 1 5 1 zu Hafermengen, welche der n 1 stügzungen an Familien der Kriegsteilnehmer zugestimmt worden . N nen des Vierver⸗ Beständen den Pferdebesitzern abgegeben hat. Die genannten Starkenburg und Rheinhessen. bands unterstütze und Serbien retten helfe. Und im übrigen f 8 5 solle Nikita nicht versäumen, seine Kn ketheschulden machen D Boran eltennte Angaben zu machen, je m. Offenbach a. M., 5, Nop. Ju dem Anban des dhe⸗ N aus ihrer eigenen Ernte stammen, j 5 5 1 0. FCC eee e e, daß der lezte Halbiahrscoupon der montenegrinis 93 wiesen worden sind.. mittag Feuer aus, nachdem die Schulkinder die Raume be⸗ 5 Staatsanleihe notlei geworden sei 10 Die Angaben können von den Landwirten entweder reits verlassen hatten. Der Dachstuhl wurde völlig einge⸗ auf auswärtigen Märkten eine ein l ehe hal] mündlich dem Zähler gemacht oder in ein Anzeigeformular äschert Das Feuer, dessen Entstehungsursache auf die schad: 1 E war dies die im Juhre 1900 8 9 11 0 15 eingetragen werden Letzteres empfiehlt sich ganz besonders haft gewordene Ofenanlage zurückzuführen it, konnte nach ann Sprogentige Anleihe von 250 000 Pfund Ste be e e eee ee in beiden Fallen muß der gelttengter Tötigkeit der Feuerwehr auf seinen Herd beschränkt n 1— genannten Banffirma 1 den ee a Anz ig p licht ge se hne Angaben durch seine Unterschrift werden wurde. Die Anleihe war zum Preise von 97 15 auf als richtig anerkennen. Wer unrichtige Angaben gelegt worden, aber schon vor dem Kriege beträchtlich ge⸗ macht, kann mit Geldstrafe bis zu zehntausend Mark oder sunken. Die Coupons ber Anleihe sind im Januar und Juli mit Gefängnis bis zu sechs Monaten bestraft werden. Es ahlbar und der Coupon vom I. Januar 1915 war 90 1 empfiehlt sich, die betreffende Bekanntmachung betr. die Er⸗ gelöst worden. Für den Julicoupon sind aber die Mittel hebung der Vorräte von Brotgetreide, Hafer und Mehl im in London schon nicht mehr eingelangt und deshalb hat Kent er ud kgung gba 9 5* Legen Sehegfen 4 auch die Firma, welche die Zahlstelle bicdet, die Zinsen un⸗* gi; 1 1 1 2 880 5 5 5 9 ter b i Amt d 1 eingelöst gelassen. Montenegro hat im Kriege einen VorschußHgeteilt: 995 1 5— 5 Presse 810 n Auch alis Llebesgabe im Felde begehrt! 4 von Frankreich erhalten, der für die Anschaffung von Kriegs- Ueberschrift:„Was geschieht für die Angehörigen und Hinter⸗ m Feidpostbrlef portotres.. 7 KM—ñ—Eub— 2 gemeinde, der„Versiegelten“, zu klein. Als des Pfarrers heiliger sächlich die Lieblingsbeschäftigung dieses britischen Staatsmannes, Ein neuer e„ Bod. Zorn zum Gipfel drängt, tritt sein einzig Kind zum Gegner] der über den Angelsport ein ausführliches Buch geschrieben hat. . 5. 5 über. Das bricht nicht seinen Nacken; aber er erkennt, daß er] Dabei drängen sich unwillkürlich allerlei Vergleiche mit seinern In diesem wichtigen Augenblick, da der Boden unseres na⸗ seinen Gläubigen mehr geben muß, als tote Formen. Er wird politischen Tätigkeit auf So fönnte man an da⸗ beständige, aber tionalen Lebens von Grund aus umgerissen und aufgewühlt wird, ihnen darüber hinaus die lebendige Gegenwart zu vermitteln erfolglos gebliebene„Angeln“ nach der Hilfe neutraler Staaten um nie erhörte Saat aufzunehmen, inmitten entscheidender Ver⸗ suchen; wird ihnen die Liebe schenken, die alle umschließt, auch] denken, oder auch an die bekannte Definition der Angel:„Eine schiebungen unserer völkischen Daseinsbedingungen werden auch die, die jetzt hartnäckig wider sie streiten. Rute, an derem einen Ende ein Regenwurm, an deren anderm die Lose über Kunst und Dichtung geworsen Nichts rückt uns Es ist wohl nicht denkbar, ein Problem von so allgemein⸗ ein Tagedieb hängt,“ und selbst die Engländer werden allmählich die Wichtigkeit und Not dieses Losewerfens näher als ein kurzes gültiger Natur, wie diesen stillen aber heißen Kampf zweier Wel⸗ du der Ueberzeugung kommen, daß Herr Grey in der Rolle des Nachdenken darüber, von wem die meisten Gedanlen gedacht waren, ten, zarter und feinfüh iger auszudeuten, als es Alfred Bock in„Tagediebes“ ihnen und der Lanzen Menschheit immer noch aus denen unsere Taten sprangen, da uns die Geschichte vor seinem Roman„Die leere Kirche“ getan hat. Dieser starke, weit bessere Dienste galeistet. hätte als in der des überklugen fünszehn Monaten zum Handeln rief; diese Gedanken hatten goldene Glaube an die Versöhnbarkeit aller menschlichen Gegen⸗] Diplomaten. Tiese merkwürdige Leblingsbeschäf izung Greys hat wir sast alle von einer größeren e überkommen, sätze wirkt wie ein Gebet, das Streicheln einer mil⸗ Dr. W. Ahrens Veranlassung gegeben, den Liebhabereien au⸗ von der Zeit, da uns ein deutscher Dichter„tatenarm und den Hand in Fiebertagen. Das ist's in erster Linie, was derer bekannter Leute nachzugehen; die Ergebnisse seiner For⸗ gedankenvoll“ ge zannt hat. Und hätten wir untern dem nationalen den Roman festinnerlich an unsere Zeit kettet— die grundklare schungen legt er in einem Aufsatz in der„Zeitschrift für Bücher⸗ fluß der Literatur der letzten zwanzig Jahre als Ganzen Ruhe, mit der hier mit oder ohne Absicht ein Weg für alle freunde“ vor. Er hat auf diese Weise eine sehr hübsche Sammlung etrachtet ein Geschlecht binden müssen— es wäre der Aufgabe der Problemgestaltung und„Lösung gewiesen ist; der gerade Sinn, von Aneldoten zusammengebracht. So erzählt er z. B., außer Zeit. gewesen. Haben die Einzelnen die Starken der erst dann Brücken zwischen zwei Ufern sucht, wenn er hell⸗ Nietzsche und Kästner habe auch Laube am Fechten großes und Gesunden, die Freien und Deutschen das Steuer herum⸗ äugig die Fundamentsbedingungen gefunden hat. Ein wahres, Gefallen n die er sei in dieser Kunst ein solcher Meister ge⸗ zwingen, haben sie uns den genügenden Schatz an tatzeugenden echtes Prophylaktikum gegen Haßgesänge und die trübe Flut der wesen, daß ihm die akademische Behörde in Breslau die Stelle eines Ideen, befcuerndem Geist, wirkichem Inhalt geben können? Nein! Auch⸗Kriegsliteratur, das ist der Roman unserer Zeit. Und die Universitätsfechtmeisters angeboten habe, die Laube ausschlug, weil Ihre Schuld isis nicht gewesen. Es ist schon so; So wenig eigentlich rein psychologische Studie fesselt trob ihrer Abftrakt- er sich zu Höherem berufen fühlte.(Er wurde dann später manchem die in den letzten Monaten als Allheilmittel erkannte] heit: das macht, weil sie erstens nie Reflexion, sondern stets Dar⸗ Direktor des Burgtheaters in 1 Einen sehr originellen Ordnung einleuchten mag, wenn sie auf die Kunst angewandt] siellung ist und zweitens weil sie nie dan bitteren Beigeschmack des Gebrauch von seinen abendlichen Mußestunden machte un⸗ werden soll, so sicher ist es, daß der Geschmack der Masse nur] Spintisierens und taktlosen Herumbohrens aufkommen läßt. Man garische Mathematiker Bolyai: er baute nämlich Oefen und durch die Regel und die Ausrodung des demokratischen Prinzips kann nur wünschen, daß allen Fragen, die uns heut bewegen, solche soll manchmal zwei in einer Nacht fertiggestellt haben, wobei hm in der Kunst erzogen und wieder auf einen sicheren Grund gestellt] Ausleger erstünden. sogar die Genugtuung zuteil wurde, daß die Bolyai⸗Oefen später werden kann. Und aus diesen Erwägungen heraus ists nie schwerer Und was der Roman unserer Literatur ist? Nun es ist eigenk⸗ großen Beifall fanden. Die verbreitetste Liebhaberei ist die gewesen, wenn man einem neuen Buch die Hand reicht, seine lich kein schulmäßiger Roman. Sein Held ist eine ganze Stadt; Sammellerdenschaft, die sich nicht nur auf Bücher, Bilder, Erscheinung als etwas Absolutes zu werten. als jetzt. Was bist und seine Menschen sind nicht wie sonst meist bei Bock hessische, Briefmarken, Münzen, Käfer, Pflanzen und Tiere, 8 auch du unserer Zeit? Was bedeutest du für die Wiedergeburt der bestimmte Charaktere, sondern es sind Typen: der in sich abge⸗ auf die unwahrscheinlichsten Gegenstände erstreckt. Daß jemand Literatur?— Die beiden Fragen sind die Warte, auf die der schlossene Heilssoldat mit dem Chrikuskoyf der grau Pfarrer sozusagen Patenkimder sammelt und für fein Leden gerne Pate Frieg das Urteil erhoben hat. Tiese Warte steht an einem mit seiner entlegenen Studierstube, seiner abgesperrten Ehrlichkeit steht, ist gewiß eigengrtig, und doch brachte es die beliebte Scheidewege.. und seinem dornigen Glauben, der gottselige Schuster die tugend⸗ Wiener Schaustielerin Amelie Haizin ger in dieser Sammlung Der Kern von Alfred Bocks neuem Buch ist dieser: Aus] same Betschwester von geschiedener Frau mit ihrer Ollsternheit, das auf über 80 Nummern. Felir Dahn hat sie in dieser Hinsicht engem Hessenstädtchen— man braucht nicht weit zu gehen, um kluge, seeleustarte, feinnervige Pfarrerstöchterlein die eingebildete nicht ganz erreicht Ju Beginn, des vorigen Jahrhunderts lebte seine alten Giebel und Gassen in die Zeit träumen zu sehen— Kranke Oben war von starken Regeln gesprochen, die unserer Litera⸗ in dem Dörfchen Klein⸗Schönbeck im Osten von Berlin ein armer und aus seelischer 5 vettet sich ein Studentlein der Theo⸗ tur not sind. Bock hat sie hat sie auch in diesem Buch wieder be⸗ Prediger Day p, dessen Sammeltrieb sich nicht anders betätigen logie über das große Wasser. Da nimmt es der Herrgott inf währt Die matve. ungekünstelte Erzähkungsweise, die Unabhängigkeit konnte als dadurch, daß er alle deutsch. Familiennamen mit der feine langsam aber fein und sicher mahlende Mühle. Nach ein] von jeder Modeart, die Geradheit, die urwüchsig aus unverbikdetem Endsilbe„mann zusammenbrachte. Aus Zeitungen, Büchern, paar Jahren kehrt der Student als ein Aufrechter und Heils⸗J Herzen kommt, das macht das Buch so eindringlich wohltuend. mündlichen Mitteilungen hat er an 30 000 solcher deutscher dediger mit dem klaren Arbeitswillen des Amerikaners und dem] Die se Art ist mitberufen, an neuen Wogen mitzuarbeiten, weil„Männer“ in seiner alphabetisch geordneten Sammlung ver⸗ ch selber genügenden Glauben und Herzen eines wiedergebore⸗ sie fel und geordnet und deut sch ist. Und darin liegt der Wert einigt. Varnhagen von Ense, der Gatte der Rahal Lewin, nen, werktätigen Christentums in die Heimat: wird in seinem] des neuen Romans für unsere Lit a. besaß eine förmliche Leidenschaft, Klatsch. insbesondere aus Hof Vaterstädtchen der Prediger der Anhänger jener Heilsgemeinde, 5* und Regierungskreisen, zu sammeln. Rs eine Tagebücher nach die er drüben als die gottgewollte erkannt hat; sammelt mit der seinem Tode veröffentlicht wurden, erregten sie begre f icherweise Gabe eines Auserwählten eine ständig wachsende Schar um sich.— Liebhabereien bekannter Per sönlichkeiten. Entsetzen in allen beteiligten Kreisen. Häufig steckt aber doch hinten Der alte arrer, ein Weltfremder und Gelehrter, eifert gegen Es hat etwas Erheiterades und gewifermaßen Verföhnendes, ahnlichen schrutlenhaften Liebhabereien ein gesunder Tätigkeits⸗ die neue Zucht und verschließt sich ihr. Aber dem milden Wort wenn man sich den britischen Staatsfekrezär Edward Grey, trieb, der nur in fasche Bahnen ge eitet ist; manchmal verbergen i des 3 fliegen die Herzen zu, die an der starren Lehre diesen Entzünder des Weltbrandes, mit der Angelrute in der sich auch wahre Lebenstragödien dahinter. 5 des. Die Kirche wird leer, der Saal der Heils⸗J[ Hand an einem Fluß sitzend vorstellt. Darin aber besteht tat⸗— C 8 8 e 7 9 Mie Verteilung der bei der Stadt hestellten FJͤheisekartoffeln soll Samstag, den 6. ds. Mts. beginnen. Bei den Anmeldungen sind nur die für den eigenen Bedarf in Betracht kommenden Mengen anerkannt worden, alle weitere Meldungen für gewerbliche und sonstige Zwecke mußten gestrichen werden. Die Kartoffeln müssen an den städtischen Kellern abgeholt werden und kosten ab Keller 7 Mks die 100 Klgr. Auf Wunsch werden die Kartoffeln auch in die Häuser gebracht, doch erhöht sich der Preis dann auf 7.50 Mk. die 100 Klgr.— Für die einzelnen Bezirke erfolgt die Abgabe: Bezirk I, U und I Samstag, den 6. und Montag, den 8. ds. Mts., vormittags 812 und nachmittags 1-6 Uhr, im Keller der alten Gewerbeschule, Asterweg Nr. 25 Bezirk IV, V und l Dienstag, den 9. und Mittwoch, den 10. ds. Mts., vormittags 8—12 und nachmittags 1—6 Uhr, im Keller des Real⸗ gymnasiums, Ludwigstraße Bezirk Ul und inn Donnerstag, den 11. ds. Mts., vorm. 8— 12 und nachm. 1-6 Uhr im Keller des Realgymnasiums, Ludwigstraße Bezirk IX und X Freitag, den 12. ds. Mts., vorm. 8— 12 und nachm. 16 Uhr im Keller der Bezirksschule, West⸗Anlage Bezirk XI und XII Samstag, den 13. ds. Mts., vorm. 8 12 und nachm. 1 6 Uhr im Keller der alten Gewerbeschule, Asterweg 25. Diejenigen Besteller, die die Kartoffeln ins Haus gebracht haben wollen, müssen dies mündlich oder schriftlich dem städtischen Tief⸗ bauamt, Asterweg g, mitteilen. Die Bezahlung hat bei Abgabe bezw. Empfang der Kar⸗ dtoffeln zu erfolgen. f Diejenigen, die bei der Bestellung Ratenzahlung beantragt haben, erhalten gegen Zahlung jeder Nate die entsprechende Menge Kartoffeln. Gießen, den 4. November 1915. Der Oberbürgermeister. Kriegssammlung des Oberhessischen Museums zu Gießen. Die im redaktionellen Teil erwähnte Kriegssammlung soll etwa folgende Sammlungsgegenstände umfassen, und man bittet um Unterstützung. 1. Bekanntmachungen aller Art betr. den Krieg. Anschläge der deutschen Behörden und der der feindlichen Länder. Vorschriften betr. Einberufungen, Transporte, Milit. Fahrpläne, Landkarten, Beschlagnahme von Metallen, Wollstoffen, Depotverordnungen u. s. w. 5 2. Formulare des Verkehrs der 1 8680 5 Feldpost, der Telegraphie und der Eeisenbahnen. Umschläge von Postsachen, mit Stempel der Kontrollstellen „ Zensur“ u. s. w. Pässe, Requisitionskarten, Notgeld. 3. Sanitätswesen, Rotes Kreuz, Lazarettzüge, anderem Arbeiten aus den Kriegsgefangenlagern. . 4. Alles, was zur Ausrüstung und Bewaffnung der Feinde gehört, soweit das Sammeln desselben erlaubt ist. Geschosse, persönliche Erimne⸗ ungen an das Feld aller Art. 5. Bilder und Porträts von Heerführern, Bilder der Kampfplätze, Garnisonen, Schlachtszenen, allgemeine Schilderungen des Lebens im Felde, insbesondere alles dessen, was auf die Oberhessen berührenden Truppenteile irgendwie Bezug hat. Karikaturen, Postkarten, Postkarten mit Bildern aus Feindesland. 5 6. Kriegszeitungen für die Truppen im Felde, oder im Felde selbst erschienene Zeitungen(Lazarettzeitungen), Programme von Feiern und Auf⸗ führungen im Feld oder in der Heimat, die Bezug auf den Krieg haben. Dichtungen, Kriegshumor, Reden, Predigten, fremdländische Zeitschriften mit Aeußerungen über den Krieg. Musikalisches. 7. Medaillen und plastische Darstellungen, Kriegsorden. 8 8. Zeitungsausschnitte mit Berichten von Oberhessen aus dem Feld. Privatbriefe mit allgemeinen Schilderungen. 9. Luftschiffsachen und Marine Betreffendes. 10. Und zuletzt, aber an erster Stelle, Bilder von gefallenen Gießener Helden, denen zu Ehren eine„Heldentafel“ errichtet werden soll. Photo- n und Bilder bittet man auf der Rückseite mit dem Namen, das Geburtsdatum, den Truppenteil, Stand, Ort und Datum des gefallenen teuren Angehörigen versehen zu wollen. Wer kein Bild besitzt, wolle wenigstens einen Zettel mit der betreffenden Angabe abgeben. Zuwendungen an das Museum werden Sonntags von 11—1 Uhr im Berwaltungszimmer entgegengenommen. Im übrigen sind auch Herr Direktor gsplatz 10, Herr Kommerzienrat Emmelius, Ost⸗ Anlage 21 oder Herr Hofbuchdrucker Kindt, Johannesstraße 4, jederzeit bereit, Geschenke an das Museum zu vermitteln bezw. jede gewünschte Aus⸗ kunft zu erteilen. 8001 D Gefangenlager, unter gen 3 Zimmer A- Kimmer- v ohnurg mit Gartenan eil, per Monat 29 Mk, an ruh. Len e zu verm. 21⁰ Schöne Aussicht. 3⸗Zimm.⸗Wohn. Hinterh.), preiswert zu vermieten. 059001 Marktplatz 181. immer Schiffenberger Tal schöne Wohnung, 2 3 mmer, Küche und abgeschlosfener Korridor, per alsbald zu nermieten. Anlage 38, Bureau. 8546 Schbne L- Jin gerwohsig. ver sogle ich od spät. zu verm 862 Sus wiastraße 57. [Dersekkledene Eine kleine, einsache Wokunag zu vermieten. Näheres güc⸗ 8672] Teuselslustgärschen 20 b, Wohnung zu vermielen. Näheres Löwengasse 22 ll. LMS Zimmer 1 Neuen Pension Brandl gane Belleyne). Mod. 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Der Bundesrat bat auf Grund des 8 3 des Gesetzes über die Ermächtigung des Bundesrats zu wirtschaft⸗ lichen Maßnahmen usw. vom 4. Auguft 1914 Reichs Gesetzbl. S. 327) folgende Verordnung erlassen: 8677 dem dritten Abschnitte obliegenden Lieferungen anzurechnen. 9 erhält folgenden Satz 2: 5 Unzurechnen sind ferner die nach 8 11 Abs. 3 Satz 2 freigelassenen Mengen. Jun 8.20 sst binser den Worten Ferausgegangen 4 885 einzufügen: wieviel Gerste nach§ 11 Abs. 3 Satz 2 freigelassen ist. g 10 Artikel II. 11 5 Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündung raft. Berlin, den 21. Oktober 1915. Der Stellvertreter des Reichskanzlers. f Delbrück. in Alle diejenigen, die glauben, daß die Verginstigung doenämlich die ihnen zux Verffigung stehende Gersunhäljfte bis zum Betrag von ih Doppel zennern zu erhöhen— auf J, unzuwenden sei, haben un er genauer Darleaun ibrer Verhaltnisse entsprechenden Antrag zu stellen. Der Aitrag bat zu enthalten: Name des Gerstenbesitzers, 2 Gesamternte aus dem Erntejahr 1915 in Dorpel⸗ zeninern,. 3. bereits erfolate Verkäuse bie raus in Doppelzentnern, 1 4 wettere, noch beabsichtinte Verkäufe von Kontingents · 01 bieraus in Doppelzenimern, 3. bereits verfüttert in Doopelzeninern, 8 6. weiterer Bedarf an Fultergerste in Boppelzentnert, 7. 100 der Tiere, an die Gerste verfütlert werder oll: a. Pferde, b. Nindvieb, c. e. Gänse, f. Hühner, g. T 8. etwaiger Zukauf von in Doppelzentnern. , Es wird von der landwirtschaftlichen Bevölkerung be⸗ stimmt erwartet, daß sie nunmehr, da es sich um eine ihr zugedachte See bandelt, in allen vorerwähnten Punkten Mutane e Angaben macht. Die Anträge sind bis spälestens 20. November 1915 einzureichen. 465, Nachstebende Bekanntmachung bringe öffentlichen Kenntnis. Gießen, den 4. Nopember 1915. Der Otzen meier eller. Bekanntmachung betreffend Aenderung der ing der Verordnung vom 2. August 1913 über den Verkehr mit Hülsenfrüchten(Reichs⸗Gesetzbl. S. 520 vom 21. Oktober 1915. Der Bundesrat bal auf Grund des 8 3 des 1 über die Ermächtiaung des Bundes rates zu wirtschaftl chen Maßnahmen usw. vom 4 August 1914(Reichs⸗Gesetzbl. S. 327) folgende e 1 3 5 Fikelt In der Verordnung über den Verkehr mit Hülsen⸗ früchten vom 28. August 1915 Meichs⸗Gesetzbl. S. 520) fällt 8 1 Absatz 3 fort.. Artikel II. 3 Verordnung tritt mit dem 25 Oktober 1915 in a von Kontingentsgerste Schweine, d. Ziegen auben, FJuttergerste in früheren Jahren ich hiermit zur 8676 Berlin, den 21. Oktober 1915. er Stellvertreter des Reichskanzlers Delbrück. Der Wortlaut der nunmehr in Wegfall gekommenen Stelle in folgender: „Besiter von Hülsenfrüchten dürsen aus ihren Vor⸗ räten insgesamt 1 Doppelzentner eber Art obne Ver⸗ mittelung der Zentral⸗Einkaufsgesellschaft absetzen“. Aus der Echte rnach⸗Stroh⸗ und der Louls Fabroisse⸗ Stiftung kommen demnächst etwa 140 Ztr. Kohlen an Gießener Stadtarme zur Verteilung. a Meldungen nimmt das Städlische Armenamt, Aster⸗ weg 9, bis 29. November d. Js, entgegen. 18663 B zahl! werden. Diesenigen, im Rlüickstande sind, bis zum 13. November an die 18 November an gelangt des g kale zu entrichte as 8. wodurch Pfändunagskosten entstehen. Bankverkehr müssen am 13. November ds. Js. ebenfalls bel der Stadikgsse gurgeschrieben sein, andernfalls die vor⸗ geschriebenen Beitreibungskosten erhoben werden. 8306 B ds. Js. fällig gewesene teleg noch ie Abgabe n. Vom Stel zur Beitreibung, Ueberweisungen im die 1915 werden sür den der Stadt Gießen solgende für das ka, 2. bet Abgabe für 100 kg f Nach der gilt als Klei rei Keller des nbandel der Ve stand hat. Für den Verkauf von durch andere Personen als Preis von höchstens 6,70 Mar erklärt. Gießen, den 4. November Oberhessisches Geschichtsmuseum. Preisstellung für den Wefterverkauf vom 28. Kleiubandel mit Kartoffeln in Diese Anordnungen treten Gießen, den. Nopember 1 a Der e e Bekanntmachung. Großhandel mit Kartoffeln, d. h. für den Raritan in größeren Mengen als 500 leg Preisprüfungsstelle N Lei Höchstpreise für Kartoffeln. Auf Grund der Bundesratsverordnung über die Rege⸗ lung der Kartofselpreise vom 28 Otiober 1915 und der Bekanntmachung des Stellvertreters liber die Festsetzung der Höchstpreise des Reichskanzlers für Kartoffeln und Oktober Ha chstf reise festgefetzt: 1. bei Abgabe in Mengen bis 10 kg einschließlich 8 Pfg. in Mengen von mehr als 10 kg 7,50 Mark Verbrau ers. Bundesratsvexordnung vom W. Oktober 1915 rkauf an den Verbraucher, soweit er nicht Mengen von mehr als 500 Kg zum Gegen- sofort in Kraft. 915. 18665 Er. wird ein kg als angemessen dem Erzeuger, k für 100 1915. 15 Stadt Gießen. Amtliche Bekanntmachungen der 0 Stadt Gießen. Mahnung des 3. Zieles Gemeindesteuern und Kanalgebühren für das Rechnungsjahr 1915. Das im Monat September 3. Ziel Gemeindesteuer und Kanalgebühren kann noch bis zum 13. November ds. Js. einschließlich ohne Kosten be⸗ die mit der Zahlung dieses werden hiermit gemahnt, Aus der Siftung der Ludwig Theodor Felsing Ebeleute sind am 7. Januar 1916 180 Mk. an zehn in eßen geborene, würdige Arme und 90,2 Mk. an fünf würdige Wüwen in gleichen Teilen zu verteilen. Meldungen nimmt das Städtische Armenamt, Aster⸗ weg 9, bis 20. November d. Js., entgegen. 8662 B Die Besitzer von Obstbäumen der Gemarkung Gießen werden hiermit aufgefordert, zur Bekämpfung der Obst⸗ baumschädlinge sämtliche Obstbäume bis Mitte November gehörig abkraten und mit Kaltmilch(gelöschtem Kalk, der mit viel Wasser verrührt isth, bestreichen zu lassen. 18604 Städt. Wohnungsnachweis Gießen, Asterweg 9. Es sind zu vermieten: 8667 B Haus zum Alleinbewobnen(10 Zimmer, Bad, Küche und Zubehör, 1 herrschafrliche Wohnung von? Zimmern mit, Zentralheizung, 1 berrschaftliche Wohnung von 2Himmern, 4 herrschaftliche Wohnungen von 6 Zimmern, 6 Wohnungen v. 5 Zimmern, 13 Wobnungen von 1—5 Zim- mern, 3 Wohnungen von 3 Zimmern, f Wohnung von 3 Himmern, mit oder ohne Laden. 1 Wohnung von Kimmern, möbliert, 4 Wohnungen von 2 Zimmern. 3 Wohnungen von 1 Zimmer, 2 Ladenräume mit je 1 immer, 1 Lager, oder Fabrikraum, 5 Lagerräune mit 1 Arbeitsraum, 12 möblierte Zimmer, davon 2 neben⸗ einanderliegende, 2 leere Zimmer, 2 Stallräume mit Buxschenstube. Zu mieten gesucht: 20 Wobnungen von 15 Zimmern. Sidd:. Arbeisongehibeis Sesgen. Asterweg 9. 8666 Es können elngestellt werden: a. bet klesigen Arbeitgebern: 5 Dreber, 5 Installateuxe, 5 Bauschlosser. 5 Elektro- montenre, 10 Güterbodenarbeiter, 2 Schuhmacher, 5 Bauhilfsarbeiter, 2 Koblenarbelter, 2 Hilfsurheiler, 13 Hotelbaus diener, 2 Arbeiter, 1 Heizer für Heil⸗ und ficgeqe al 10 Frauen für Fabrikarbelten. bei auswärtigen Ar beingeber g: 2 Dlehfützerer, 1 Dreber als Meister. 7 Schlosser, Schmiede, 8 Maschinenschlosser, 5 Fabrikarbeiter, 2 Spengler, 1 Müller, 1. Friseur s Maurer, 1 Zimmer⸗ mann, 5, Baubilfsarbeter, 10 Wärter für Heil⸗ und Pflegeanstalt, 1 Heizer für eine Heilanstalt, 10 Zigarren⸗ arbeiter und einige Kaufleute. Es suchen Arbeit: 2 Lehrlinge für Feinmechanik, 2 Schreiner, 1 kaufm. Lehrling, 1 Buregugehllfe⸗ 4 Pußg⸗ und Lauffrauen, Eetennersehelpeg Nellnerlehrlin 1 If 3 Arbeiter, 1 Haus bälterin. Lehrmädchen fir Schubgeschafte, 3 Dien 1. und Taumfamdcheg 1 Verkäuferin, 1 Lehrling für Polster⸗ apezier- oder Sattlerarbeit, der nahesu ausgelernt hat