Der blaue Unker. Roman von El fr rede Schulz. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Aus Hamburg und Berlin kamen schreckliche Nachrichten von erlogenen, aber fest geglaubten Revolutionen, Feuersbrünsten und Hungersnöten. Auf einem Bürgersteig stand ccn verkommener Lnnnnel und las unter dem wiehernden .Gelächter eine angebliche Rede des Kaisers Wilhelm „An das deutsche Heer" vor, die von Unsinnigkeiten strotzte. Mit widerlichen Grimassen und schändlichen Randbemerkungen wurde jeder Satz begleitet, und aus denl grölenden Pu- blikunt hagelte es höhnische Zwischenrufe. Bei der Stelle „Von Gott bin ich berufen, die andern Völker zu züchtigen", brach die edle Korona in ein tobendes Gelächter aus. Nicht wiederzugebende Schmähungen folgten. Uuwürdigkeit, wohin man sah, Widerwärtigkeiten und Zynismen eines schlecht erzogenen Volkes! Darüber der drückende Nebel, Londons berüchtigtes Wahrzeichen. Ganz krank kehrte Lotte and) diesmal zurück. Am andern Tage berichtete Harry, was er auf den Straßen gehört und gesehen, ja gedruckt gelesen hatte. „Die Russen in Berlin!" „Das Schloß Sanssouci dem Erdboden gleichgemacht!" „Metz von den Franzosen erobert!" „Die Deutschen auf der Flucht aus Belgien!" „Die deutsche Flotte bei Helgoland vernichtet!" Lotte bestürmte Herrn Porten, sie abreisen zu lassen. Sie sterbe vor Augst und Unruhe. Er lehnte höflich und bestimmt ab. „Es wäre ein Verbrechen, mein Fräulein. Ich trage die Verantwortung Ihrem Herrn Bruder gegenüber. Sie können drüben doch nichts helfen." Da fügte sie sich und wartete weiter ab. Endlich fing der .Horizont an, hell zu werden. Die deutschen Siege waren unmöglich weiter zu verheimlichen. Der Fall Lüttichs, die Erstürmung Namurs durchdrang wie eiir Blitz die schwüle Atmosphäre. — Was drüben deutsch war, atmete auf. Mitte August kam Herr Porten früher als sonst nach Hause. „Rüsten Sie sich zur Abreise, mein Fräulein! 'Sie können mit einer guten holländischen Familie, treu wie Gold, nach Blissiugen." Lotte wußte nicht, wie ihr war. Mit innigen Dankesworten verabschiedete sie sich aus dem Hause, das ihr in der schwersten Zeit ihres Lebens eine sichere Burg gewesen war. Aber Ruhe fand sie erst, als die.Reede von Blissingen in Sicht kam. Hier bekam sie auch ein Bild von den wirklichen Ber- hältmssen. Ihr Jubel kannte keine Grenzen. Aber alles erfuhr sic selbst in dieser holländischen Stadt noch nicht. Denn Blissingen war mit den geflüchteten belgischen Frauen und Kindern überschwemmt. Wehe dem deutschen Wort! Die Wut dieser verelendeten, durch Kriegsnot, Brand und Hunger fast vertierten Weiber war grenzenlos und zu allem fähig. Mit Mühe fand sie ihren Weg durch Holland und atmete wie nach einem schweren Traum auf, als sie wieder deutsche Soldaten und Beamte an der Grenze des Vaterlandes sah. 30. Kapitel. Der Anhalter Bahnhof, aus dein Lotte nach dreitägiger iuühseliger Fahrt in Berliit ankam, war ein Bienensck)warm. Ein Zug Lalidwehrleute fuhr eben mit brausendem Gesang unter dem Tücherschwenken nub Hurrarufen der dicht gedrängten Menge ab. Auf dein Bahnhofsplatz schrien die Zeitnngsverkäuser ihre Extrablätter aus. Die Armee des deutschen Kronprinzen hatte bei Lougwy einen heldenmüti- gen Sieg errungen. Ein Wagen war nicht zu bekonimen. Die kleine Tasche und den Sonnenschirm in den Händeir, lies; sich Lotte voll der Menschenflut die Wniggrätzer Straße entlang nach dem Potsdamer Platz treiben. Da herrschte ein lebensgefährliches Gedränge. Es war Sonntag abend und gaiiz Berlin wieder einmal, wie so oft in dieser Zeit, auf den Beiilen. Als das junge Mädchen das so wohlbekannte Straßen- bild sah, drüben das Kaffee Josty, ivo sie mit Erich' und Ladenburgs oft gefeffeu, die kleinen Torhäuschen am Ein gang zum Leipziger Platz, alle Fronteil der Häuser mit zahl- iofeit Fahnen in allen Landesfarben bedeckt, brach zum erstenmal seit langen Wochen die rauhe Wirklichkeit über sie herein. Allein, mutterseelenallein in der Heimat! Bis hier, bis heute war sie in einem Traum gegangen, wie eine Schlaf-, maublertu, die sich von ihrem Zustand keine Rechensck-afl zu geben vermag. Nur ein Gedanke hatte sie beherrscht; Fort! Weit weg in die Welt, wo dich niemand femit, Uw niemand mit Fingern ans dich zeigen hum! Es war ein jähes Erwachen, als sie sich über den Platz in die Beltevnestraße drängte. Wohin wollte sie eigentlich? Was hatte sie vor? —, Sie wußte sich keine klare Antwort darauf zu geben. Es zu*ang sie mit stiller Gelvalt zum Bruder, aber Furcht und Scham hemmten ihren Schritt. Da kam ein leeres Automobil. Sie winkte es heran. „Nach Ehartottenburg. Technische Hochschule!" Nicht locit davon lag das Ladenburgsclu' Haus und ihre Wohnung. Sie fuhr m«t geschlossenen Augen. Als sie ausstieg, lag es lpie Blei in den Fußen, ©tue Rotte Jungen kam entgegen, alle graue Feldmützen guss Täbel und Holzflinte in der Hand, etioas Mantelärtiges, zusammengerollt über dem Rücken. Wie kleine Soldaten, mit demselben Ernst im Gesicht. Man sah es ihnen an, daß sich ein jeder als ein lebendiges Stuck des Avoßeu ßZanzen flthlte, als ein durchaus notwendiges Glied tm Vaterland — B82 sehen Organismus, des sich nicht in hie Ecke stellen sondern sich verwertet sehen will. Sie sangen das Lied« vom guten Kameradien mit dem merkwürdigen modernen Refrain von den Vögletn im Walde. Als Lotte die Schlußgeilen hörte, kamen ihr die Tränen in die Angen. „In der Heimat, in der Heimat, Da gibt's ein Wiederseh n!" Wo war ihre Hemmt? — Wo gab es für sie ein Wieder-, sehen? — Wer würde ihr die Hand- drücken, wenn die Dür ansging? Die Jungen zogen iveiter. Der Gesang verhallte in der Ferne. Sie sah den Menschen ins Auge. In jedem Blick etwas, ivas sie fast mit fr;’ u it erfiillte — in der Eche dnmpfcr Schmerz über das l. 'bänderliche und Grausaine, das ein Krieg für das Volk mver mitten ini Augenstern ein stummer Troß, eine lvaghalsige Hingebung, eine stolze Jrellde, bei allen, bei Männern, Frauen und Kindern. Das Bewußtsein nationaler Größe leuchtete lebhaft und greifbar i'lber den Straßen, urib die klaren Farben der Fahnen wehten es in alle Winde hinaus. Da zog auch in Lotte ein unnennbares Gefühl ein, das die Mt des eigenen Jchs zurücktreten ließ. Gehörte sie nicht mit zu diesen allen? Hatte sie nicht auch das Liebste, was ihr' lebte, ins Feld gegeben? Dlais einzige — den Bruder? Sie faßte den Schirrnstock fester und warf den Kopf zurück. Wie sie so hiuschritt, wurde ihr das Herz leicht und lveit. War sie nicht dieselbe wie damals? Ein Kind dieses schöllen, starken Vaterlandes? Ja, sie war noch dieselbe — in diesen: Augellblick war s:e es geworden. Unjd doch so anders. Die blauen .Urigen duckten ernst drein, die Lippen waren leicht geschürzt, wie eine stolze Abwehr. Das gab ihrem Gesicht einen seltsamen Reiz, lieber der garneu Gestalt lag etwas Reifes und .M- geklartes. Die lachenden Bilder des Frühlings' lvnrden ioach ltild traten: deutlich vor ihre Seele. (Äe warfeu eiueu rosige:: Schimmer auf ihre Züge. Nie war sie so schön gewesen tv:e jetzt. , ^ Da lag ihr Haus in der leise:: Dämmerung. Sie blieb stehen und zog den Schleier über das Gesicht. Und wartete, d:e Tür mit den glänzenden Löwenköpfeu im Auge. Dann, als alles still »var, suchte sie die Schlüssel aus der Tasche uud schrut rasch draus zu. Sie ging dicht unter den Fenstern ent-- lang und fürchtete, gesehen zu werden. Ungesehen huschte ste d:e Treppen hinauf In ihrem SchtafstÜbchen fiel sie vor dem Bett auf die Knie. ' „Zu Hause!" Auf den Tischen und Stühlen lag dicker Staub. Sie schauerte zusammen und ging in Erichs Arbeitszimmer. Auf befestigt schiininerte eine Karte, mit einem Reißnagel! tbee::sttaße^8"^Ee liegt bei Rechtsanwalt Geßner, Doro- i eine fest und derb. Etlvas Hartes sprach aus der kurzen Mitteilung. „Bruder, verzeih' mir!" * forschend alt* * ie unter der goldenen Brille s)nt es erlvartet, daß Sie bald kounnen würde::/' „Er lebt? jauchzte fte auf. süßliche Traum, der sie in der Nacht verfolgt Yatt^ wachte noch einmal ans. Sie hatte Erich gesehen ln einem französischen Wäldchen hingestreckt, die Stirn W'.KLÄ.^r.°°N «nZJL Hand umden Herr^chr^sag^e^ ^ bie f cni Gedanken kaum, was der alte der 'mm DWer lmb wird Sie konnte das alles noch nicht fassen '-Seme Postsachen gehen an mich. Ich sende ihm alles Es soll niemand seinen Aufenthalt wissew ä< l vt '"! 'ym um, mein tiebes Aänlein Da Lriit ihm etwas genssen. Nun — Sie werden ja sehen" schrieen^ihr *** ® clD,, 6 t f eht ihrer großen Schuld. Es „Sei:: Gran: — das bin ick!" Sie wollte sofort zu ihm. „H:er ist seine Wohnung. Thule im Harz, Hotel zum ! Bodetal. Ich lasse Ihnen nun noch den rmchsteu Zug heraus- sucheu." ' . Er schrieb selber aus den: Kürsbuch die Route henrus, „Sie könne:: schon in einer Stunde fahren." Lotte wußte nicht, !vie sie aus die Straße ka:n. * * >,Herr Wölflin ist oben auf seinem Zimmer." Der Portier führte Lotte hinauf. Sie vochtc leise an und öffnete: „Erich!" Vor seinen Füßen siet sie nieder, uiuktammerte seine Küre und verbarg dgrt chr Gesicht. Ein Schluchzen erschütterte chren Körper. Erich zog sie zu sich hoch. Er kiißte sie schnrerzlich und weich, wie ein Kind, dem man nicht weh tun möchte. „Ich wußte, daß du kouimeu würdest. Zu jedeur Zuge, der da unten einlief, war ich auf den: Bahnhof. Nun habe ich d:ch wieder. Sprich nichts — später. Wir haben ja so viel Ze:t rn dieser Stille hier. Laß mich deine Angen sehen, deine lreben Augen. So — sieh mich nur ruhig au. Ich weiß —^ du hast viel gelitten." Er streichelte ihr das Haar und die Hände und half ihr den Mantel ansziehen und nahm ihr den Hut ab. Prüfend ging sein Blick über die blühende Gestalt. „Du bist noch die alte, nicht wahr?" Sie siel ihn: um den Hals unb weinte vor Freude und Aufregung. erschrak ^ ^ ,ie bem ^ ntber üoU ins Gesicht und „Und du'— du nicht? — Erich!" - Sie zitterte. Der Glanz seiner Augen, der ihn: früher sofort jedes Herz öffnete, war'erloschen. Es lag etwas Starres in seinen: Blick. Zwischen den Augenbrauen grub :ch eine tiefe Furche. In den Mundwinkeln waren Linien er Bckterkeit eingegraben. ^ iLr sah ihr Erschrecken und lcichelte sie miide an. Jetzt fielen ihr seine eingefallene:: Wangen auf, und sie fühlte die Magerkeit seiner Hände. Leise sagte er: „Es ist mir nicht zum besten gegangen, Kind. Das mit Den: Sturz — und von den Bronmern bin ich auch nicht o geschieden, wie es sein sollte. Da muß ich mich nun so langsam wieder ans.r'appeln. Und du? - Nicht wahr, du bleibst jetzt !v:eder bei mir. Und machst mich wieder, wie ich euunal war." Matt wiederholte er: „Ja, wie ich war." Auf einem Tische sah sie ein Bild liegen. „Susanne?" sa:n uf„ trat ^ig hlnzu und kehrte die Photographie laug- „Und nun zuerst wollen wir dich erquicken." Er klingelte. . _ du müde? — Nein, dann gehen wir ein bißchen r::s Bodetal — ein stiller Gotteswinkel. Ueberhaupt jetzt, wo uns kaum em Tourist in den Weg kommt. Es ist wie aus-, gestorben hier." . . Er freute sich, daß ihr das Essen :uundete und daß sie die frühere Ruhe wiedergewounen hatte und das frische Rot' ihrer Wangen. Und er bewunderte immer wieder den mädchenhaften Zauber ihres Wesens, der ihm so fremd und so schön war. Früher hatte er das nie so bemerkt. Heute sab er die ausfallende Aehnlichkeit mit Susanne und konnte mit seuien Augen nicht loskommen von ihrer Gestalt. ' (Fortsetzung folgt.) ' UriegMt. ^ ^ro^tAer Bemühungen wird der Bedarf der Zivilbevölkerung an Leuchtpetro eum für den kommenden HeÄst unb Winter 2K # n J- m Decke gedeckt werden können. Die Reichs- und Staatsbehörden sind daher seit längerer Zeit bemüht für die Schaffung von Eisatzbelcuchtung Sorge ^u tragen. VielerorN^ ist Begmn des Krieges die elektrisckje oder Lbeul.chtmm an oeivesen ist, kommt für den ;,s WgXÄ Verfügung stehen, da die Karbidfabriken vertraglich gebunden 683 sin-, das Karbid -wir größten Teile fiir die Verwendung zu Stick- stoffpwdukten zu liefern. Ein nabezu vollwertiger Ersatz der Petroleunibeleuchtung ist in der allerdings ettvas teueren S p i r i 1 u s b e l e u ch t u n g ge geben. Die Hauptschwierigkeit, nämlich die Beschaffung einer genügenden Anzahl der bisher aus Kupfer und Messing hergestellten Brenner, ist von der Industrie durch die Herstellung eines ohne Berweirdung von Kupfer und Messing gefertigten Brenners von tadelloser Beschaffenheit überwunden worden. Nachdem weiter von den Behörden durch geeignete Maßnahmen die Bereitstellung hinreichender Mengen Spiritus gesichert worden war, ist unter Mitwirkung und Aufsicht der obersten Reichs- und Staatsbehörde,: eine Vertriebsgesellschaft, die Sviritus-Glühlicht- Kr: egs g esellschaft m. b. H. »u Berlin, Leipzigerstraße 2, gegründet worden mit dem Zwecke der Versorgung Deutschlands mit Kleinbeleuchtungsmitteln für Spiritusglühlicht, insbesondere des Vertriebes von Spiritusbrennern für Kleinbeleuchtungszwecke. Die Gesellschaft wird den neuen Spiritusbrenner unter der Bezeichnung „Krieg alidjt" einschließlich Docht zum Kleinhaiidels- preis von 4 Mark vertreiben. In diesem Betrag ist der Preis Mr die Zubehörteile wie Glühstrumpf, Zylinder, Füllkännchen, Füllstück, deren Beschaffung noch etwa 1,25 Mark Unkosten verursacht, nicht eingeschlossen. Um die Einführung der neuen Brenner Nach Möglichkeit zu fördern, sind die Staats- und Kommu- nalbeHörden veranlaßt worden, Bestellungen auf die Brenner zu sammeln Mid der Kriegslicht-Gesellschaft die Sammelaufträge zu übermitteln. Behörden und Kommunen werden die neuen Brenner, die etwa von. Mitte September ab lieferbar sein werden, zu einem Vorzugspreis unter der Verpflichtung erhalten, sie zmn Preise von 4 Mark an die Bevölkerung abzugeben. Eine solche Verpflichtung ist notwendig, damit nicht Groß- und Kleinhandel ausgeschaltet werden. Durch den billigeren Bezugspreis solleii die Behörden und Kommunen andererseits in die Lage versetzt werden^ der minderbemittelten Bevöl- k e cu n g die Anschaffung der Brenner zu erleichtern, etwa indenr N6 die Brenner zu billigeren Preisen, mietweise oder- zur allmählichen Amortisation überlassen. Die dabei entstehenden Verluste können sie dann durch den Verdienst an den übrigen Brennern ausgleichen. neuen Brenner lassen sich auf jede Petroleumlampe aufschvauben Zumeist wird noch ein mit passendem Anschluß- gewinde versehenes Füllsttick zwischen Lampensockel lind Brenner verwertet werden müssen; ein solches Füllstück ist nur dann nicht er forderlich, wenn der Flüssigketisbehälter mit einer Füllschraube zum Eingreßen des Leuchtstoffes versehen ist. Zum Aufgeberi des Ev,.-Earnmng des Brenners notwendigen Spiritus dient ein. Füllkannchen, das so eingerichtet ist, daß nur die zur Anwärmung rewevK erforderliche Spiritusmenge aussließen kann. Glühkörper Md Glaszylinder für Spirituslampen müssen von besonders guter Beschaffenheit sein. Die Kriegslicht-Gesellschaft wird aus diesem Grunde den Kleinhändlern, die Kriegslichtbrenner vertreiben, die Verpflichtung auferlegen, diese nur mit Glühkörpern und Zylindern bestimmter Fabriken auszurüsten. Da die Umänderung vorhandener Petroleumlampen in eine Spirituslampe immerhin eine gewisse Sachkuiide voraussetzt, empfiehlt es sich, hiermit die Kleinhändler zu betrauen, bei denen die Brenner gekauft werden. Die Händler werden von der Kriegslicht-Gesellschaft auf Einhaltung des Einheitspreises von 4 Mark für deir Brenner sowie angemessener Preise für die Zubehörteile, deren Güte, wie erwähnt, gewähr- lsistet wird, t^rpflichtet werden? Die neuen Spiritusbrenner haben nne Lichtstarke von durchschnittlich 50 Hefnerkerzen gegenüber 16 Kerzen der 14-Linien-Petroleumbrenner. Ihr Spiritusverbrauch beträgt etwa Vir Liter in der Stunde, so daß sich die Betriebskostenbei dem gegenwärtigen Preis des vergällten Spiritus von 60 Pfennig für das Liter auf 5 Pfennig für die Brennst u n d e stellen. Eine Ermäßigung des jetzigen Spirituspreises ist aber Nicht ausgeschlossen. Sollte nach längerer Brenndauer die * «r® J* l ? 1 L 11 **. * c ' u $ t ii n g f ü r I n n e n l i cht verwert-« der Auch dm Behörden werden aus diesem Grunde in eigenen Be- tneben an Stelle der bisherigen Petroleunibeleuchtung Spiritus- dklenchtung, soweit irgend angängig, einführen dort, wo er ist-von der Reichsleitung augeregt worden, überall 6er Bedarf an Licht nur teilweise gedeckt werden fnim„ - c Säle in Schulbäu fern oder dergleichen für die Bevölkerung z u r B e r f ü g u n g zu stellen. Eine solche Schaffung von ^lrberts- und Aufenthaltsräumen soll namentlich Heimarbeitern, und Heimarbeiterinnen Gelegenheit geben, ihre Arbeit auch in den dunkleren Tagesstunden zu erledigen und sich den erforderlichen Verdienst zu sichern. Zur Beleuchtung solcher Arbeitsstilen eignet sich das Spiritnsglühlicht ganz besonders wegen! seiner großen Leilchtkraft. Hell akeit zu stark abnehmen, so genügt in der Regel die Reinigung der Lampe und die Erneuerung des Dochtes (Preis etwa 25 PW.), um die Lamve wieder in den früheren Stand zu setzen. Die Reinigung wird man am besten dem Kleinhändler überlassen. Etneni Bedtlrfuis nach Herstellung von Spirituslampen geringerer (etwa 30 Kerzen)- oder größerer Helligkeit (bis zu 100 Kerzen) würden die Brennerfabrikanten durch Abänderung der 50 Kcrzen- Brenner entsprechen können. Der Vorteil kleinerer Brenner würde in einem geringeren Spintusverbrauch liegen, hingegen würde sich NÄ ^^Ennäßigen lassen. Vorläufig beabsichtigt die Kriegslicht-Gesellschaft jedoch nur den normalen Brenner Herstellen zu lassen. Die Spiritusbelenchtung eignet sich wegen der Verwendung von Glühkörpern nicht für diejenigen Fälle, in welchen die Lampe Erschütterungen oder den: Wind besonders ansgesetzt werden muß. Für diese Verwendungzlvecke (Stall- und Wagenlaternen) ist die Azetylenbeleuchtung -weöftnäßiger. Dagegen ist für Jnnenbeleuch tnng daß Spirutusglühlicht dem Azetylenlicht weitaus vorzuziehen Im Interesse der gewerbetreibendei: und ärmeren Bevöl- terungskretse, denen das wenige im kommenden Winter zu Gebote stehende Petroleum wegen seiner Billigkeit vorzugsweise über- sollte, darf envartet »verden, daß jeder, dem es seine Mittel irgendwie gestatten, auf Petroleum verzichtet u»id, weiin Gas oder Elektrizität nicht zur Verfügung stehen. Reife und Ernte des Obstes. Ma» unterscheidet beim Kernobst zwei Reife Perioden, die Baumreife und die Lagerreife. Die Frucht gilt als baumreif, wenn sich der Stiel ohne abzubrcchen leicht vom Zwerg abnehmen oder loslösen laßt. Zn dieser Zeit sind die Kerne der Aepfel braun, die der Birnett'schwärzli.ch gefärbt. Die Frucht ist lagerreif, wenn sie zum Genüsse vrauchlbap ist und den höchsten Grad der Güte erreicht hat. Aeußerlich erkennt man die Lagerreife daran, daß die Frucht eina schönere Färbung und einen feinen Geruch angenommen; hat, und das Fruchtfleisch einem leisen Dnrck des Fingers! nachgibt. Bei den Frühäpfeln und Frühbirnen fallen Bannt- und Lagerreife nahe zusammen, manche Sorten sind schon vom Baume weg genußfertig. Die Lagerreife des Herbst- und Winterobstes tritt erst in Wochen und Monaten nach der Baumreife ein. Sie wird befördert durch Licht, Lnst und Warme, rüdem man also das Obst in einem Helten, luftigen, maßrg warntet: Raum aufbewahrt; sie wird dagegen verzögert durch Aufbewahrung des Obstes in dunklen, tiicht zu luftigen, jedoch nicht dumpfen, kühlen Räumen. Im all-, aemetnen wird man.darauf bedacht sein, den Lagerreife- Prozeß so lange wie möglich hinauszuschteben, weil dadurch das Obst geschmackvoller und wertvoller wird.. Matt bedenke, daß das Pfund Aepfel oder Birnen in: März sicher doppelt oder dreimal so viel kostet als im Oktober. Die Ernte des Obstes gehört mit zu den schwierigsten und Wichtigsten-Verrich,klingen im Obstbau. Nirgends L aber bis jetzt mehr gefehlt und dadurch dem -entscheir Obstbatt schwerer Schaden zugefügt worden, als dttrch die leichtfertige, unachtsame, unüberlegte Ernte. Seit mehrere,: Jahren wird das Lagerobstzu früh geerntet; dadurch werden die Früchte runzelig und welk. Beim Ernten werden die Fruchte nicht sorgfältig genug geschont, sondern erhalten meist Druckstellen, wodurch bald Fäulnis entsteht. Sodann werden aitch die Bäume nicht geschont; oft tut einem das Herz weh, wenn man die vielen kleinen Fruch Lüftchen unter einein abgeernteten Obstbaum liegen sieht. Dies ist meist der Fall bei den Bäumen an den Landstraßen, wo die Gemeinde oder der Kreis das' Obst auf den Bckunren versteigert mtb die Ernte durch denKäufer geschieht. Dieser hat natürlich durchweg nur das einseitige Interesse, die Ernte so rasch und so billig w:e möglich zu bewerkstelligen und es ist ihm daher ganz gleich, ob dem Besitzer der Bäume ein großer .Schaden- manchmal vielleicht eilt höherer zugesügt toird, als die Einnahme fiir die verkaufte Ernte beträgt. Denn der vernr- sachte Schaden, der durch das Herunterschlagen der Früh- zweige und das , Abreißen der Aeste eittsteht, erstreckt sich oft nicht nur aus ein Jahr, sondern meist auf mehrere Jahre, und es ist daher bei größeren Obstanlage!: der Gemeinden und Kreise eine Beaufsichtigung der Obsternte dringend notwendig. Die unvernünftige und nachteilige Art des Ab- ernteus durch Herunterschlaaen des Obstes niiltels Stangen sollte in den Versteigernngsbedingungen unbedingt verboten werden. Um das abzuschüttelnde Obst einigermaßen vor Verletzungen uitb Beschädigungen $it bewahren, ist es gut tlnd zweckdienlich, Stroh oder Tücher unter die Bäume auszubreiten. Mit der Ernte des Sommerobstes darf nicht gelvartet werden, bis es vollftäitdig baumreif ist, denn sonst tritt nreist in kurzer Zeit ein Mehlig- und Mörschwerden der Früchte ein. Die Einerntung des Herbst- und Winterobstes darf dagegen erst vorgenommen werden, wenn die völlige Baumreife eingetreten ist. Das zu frühe Abnehmen der Winteräpfel und Winterbirnen vermindert deren Wert; denn gerade in der letzten Periode des Wachstums und der Reifezeit ist die Entwickelung und Ausbildung vieler Sorten am auf- 1allendft.cn und von großem Einfluß aus Wie und Halt- 684 — bar feit der Früchte. Bor End-e September ivber Mns'ang Oktober soll man Winterobst, welches zur längeren Ausbeloah- rung bestimmt ist, keinesfalls ernten. Der häufige RiLben- geschlnack bei nvanchen Birnsorten hat hauptsächlich seinen Grund irr der zu frühen Ernte. Gr. vermischtes. ' Der Kadett. Uns wird geschrieben: .Der Professor der Geogravhte P. Z. in Budapest war zu Beginn deS Feldzuges als Reservekadett zum X. Infanterie-Regiment eingerückt", so lesen wir in einem öflerreichtschen Blatte. Tte österreichische Militär- spräche weist viele Ausdrücke aui, die der deutschen Militärsprache fremd sind oder in dieser eine andere Bedeutung haben. Daß Wort „einrücken", das so viel wie „etntreten" besagt, kennt man in dieser Bedeutung in Deutschland nicht. Auch daS Wort „Kadett" wird in Oesterreich-Ungarn in ganz anderem Sinne als in Deutschland gebraucht. Während bei uuS nur die Zöglinge der für den Ofsi- ziersberuf vorbereitenden Kadettenanstalten „Kadetten" genannt werden, bezeichnet das Wort „Kadett" in Oesterreich einen Dienstgrad, der zwischen dem Range des Fähnrichs und des Feldwebels steht. Es gibt in 5er österreichisch-ungarischen Armee nicht wenige Kadetten, die schon weit über die Jnnglingsjahre hinaus sind. DaS Wort Kadett ist französischen Ursprungs' es wurde bei unseren westlichen Nachbarn früher ausschließlich zur Bezeichnung für jüngere Söhne vorwiegend adliger Familien verwandt. Daß altsranzösische Wort capdet, das cmS der mittellateintschen Verkleinerungsform von espnd (Hanv!) hervorgegangen ist. bezeichnele im Gegensatz zum ainö (entstanden aus ante natns, früher geboren) den jüngeren Sohn einer Familie. Die jüngeren Söhne der adligen Familien in Frankreich wandten sich fast ausschließlich der OfsizterLlaufbahn zu. Ludwig XIV. bildete aus den eaäets besondere Kompagnien, in denen sie bis zu ihrer Ernennung zum Offizier Dienste taten. Aus diese Weise wurde das Wort eadet in Frankreich zur allgemeinen Bezeichnung für einen Jüngling, der sich aus die Osfiziers- lausbahn vorbereitet, und gelangte in dieser Bedeutung in die übrigen Armeen. In Deutschland, namentlich in Preußen, wurden bekanntlich besondere Anstalten errichtet, in denen die Kabelten sowohl wissenschaftlichen Unterricht erhielten, als auch im Waffen- gebrauch ausgebildet wurden. . . In Rußland wird eine Partei der Retchsduma „Kadetten" genannt: diese Partei, die heute Partija üarodnoi swobody (Partei der Volksfreiheit) heißt, nannte sich ursprünglich Partei der Konstitutionellen Demokraten; aus den Anfangsbuchstaben der Parteibezeichnung K. D. wurde das Wort „Kadett" gebildet, und diese Bezeichnung wurde auch beibehalten, nachdem die Partei ihren Namen mit dem heutigen vertauscht hatte. Diese russische Parteibezetchnung hat also einen ähnlichen Ursprung wie die in Deutschland bekannte Bezeichnung Hakatisten. Rät diesem Namen werden noch heute vielfach die Mitglieder des Ostmarkeuvereins nach den Anfangsbuchstaben der Namen der Begründer des Vereins: Hansemann, Kennemann und Tiedemann belegt. Hannibal und der Bierbankstratege. ES gibt befanntlicf) Leute hinter der Front, die weit klüger sind als Hinden- burg. Ja, einige von ihnen besitzen die Keckheit, ihn mit schriftlichen Ratschlägen zu plagen, wie er die Russen eigentlich noch viel besser zu Paaren treiben könne. Solche Bierbankstrategen hat eS schon im Altertum gegeben — und auch damals sind sie von einem großen Feldherrn zuweilen, wenn sie allzu aufdringlich wurden, scharf abgesertigt wordem Z. B. steigerte sich in Griechenland der Sophistenhochmut derartig, daß man zu behaupten wagte, Alexander der Große habe seine ganze Feldherrnweisheit, von der Einteilung des Heeres in die verschiedenen Waffen bis zu den Grundsätzen seiner Strategie, samt und sonders in der Philosophenschule des Aristoteles gelernt. So war es tu Hellas auch allgemeiner Glaube, daß Hannibal seine Siege hauptsächlich griechischer Belehrung zu verdanken habe. Man erzählte, er sei aus seinen ersten Feldzügeit von zwei spartanischen Strategen begleitet gewesen. Ja, die Griechen waren von ihrer unfehlbaren Weisheit auch gegenüber diesem hervorragenden Manne so durchdrungen, daß der Peripa- tetiker P h o r m i o n dem Hannibal, als er in der Verbannung am Hose des Antiochos lebte, einen pedantischen Vortrag mit Stift und Zirkel zu halten wagte, um dem Sieger von Cannae klar zu machen, wie er eigentlich seine Operationen hätte aussühren müssen. Als Hannibal die Sache endlich zu arg wurde, stand er auf und äußerte: er habe schon-viele verrückte alte Herren gesehen — keiner sei jedoch so verrückt gewesen wie Phormion . . . Diese Abfertigung saß. Von Stunde an nannte man im Altertum Leute, die über Tinge redeten, von denen sie nichts verstanden, „Phormionen".! 'Der Maler Dalbono und seine Katzen. Vor kurzein ist der durch eine Reihe seiner Werke auch in Deutschland bekannt gewordene italienische Maler Edoardo Dalbono im Alter von 72 Jahren gestorben. Dalbono war Neavotttaner unb Schiller von Dkarchetli und Morelli; mit besonderent Glück schilderte er daS Fischerlebeit in den Gewässern feiner neapolitani- id)eu Heimat. Aber eS waren nicht nur feine künstlerischen Schöpfungen, durch die Dalbono bekannt geivorden ist; fast noch bekannter war er wegen seiner fanatischen Liebhaberei für Katzen. Er bewohnte das fünfte Stockwerk eines alten Palazzos auf Monte- oltveto und hielt sich dort dreißig bis vierzig Katzen, die er persönlich betreute und aufs rührendste verhätschelte. Fretlicb waren seine Nachbarn damit nicht ganz zufrieden, denn Dalbonos Atelier bildete den regelmäßigen Ausgangspunkt kühner LiebeS- und Beutefahrten, die sie nicht immer bei gutem Humor ließen. Dazu kam, daß seine Lieblinge in der Nacht und namentlich, wenn es recht mondhell war, herzzerbrechende Konzerte anstimmten und den Schlaf der Umwohnenden aufs empfindlichste störten. E- wlrd sogar erzählt, daß der klägliche Hidigetgei-Ehor einmal so steinerweichend wurde, daß ein verspäteter Wandler in dem Glauben, in Dalbonos Atelier werde jemand ermordet, schleunigst zur nächsten Polizeiwache lies. Ein andermal sandte die Fürstin della Gandara, die Dalbono mit der Ausmalung des Palazzo Strignano betraut hatte, einen ihr bekannten Prinzen Radziwill zu ihrem HauSraffael, um diesen persönlich kennen zu lernen und einen Einblick in seinen originellen KatzenhauShalt zu tun. Als der Prinz die Treppe htnansüteg, schallte ihnt von oben ein klägliches Gewlnsel entgegen, daS der Maestro fluchend und begütigend zu dämpfen stichle. Entsetzt machte der Prinz kehrt und verlieb daS HauS; wie sich nachher herausstellte, hatte oben gerade Dalbonos Lieblingskatze geworsen unb der Künstler hatte Hebamnte gespielt . . . 'Eine a m e r i k a n t s ch e F a r m »m i t a l l e m K o m s o r t der Neuzeit". Ein amerikanischer Farmer, EharleS Ferguson, hat sich in seinem im Staate New Port gelegenen Dorfe mit Hille eines kleinen Wasserfalles eilte elektrische Einrichtung geschaffen, die ihm fast alle Bequemlichkeiten der Großstadt bietet. Seine Wasserkraft besteht att3 einem Fall von drei Metern bei einem Quantum von 400 Litern in der Minute. Ein einfaches, selbst konstruiertes Wasserrad setzt ihm diese Kraft in eine viertel Pferdestärke tun, die er mit Hilfe einer Dynamomaschine und einiger Akkumulatoren seinen häuslichen Zwecken dienstbar nrnchte. Er führte LeitungS- drähte überall im uitd am Hanse entlang, fo 'daß er von den^ zahlreich angebrachten Schaltstetten mittelst Stcckduseit überall Strom entnehmen kann. Die Einrichtung liefert ihm die Belettchttntg innerhalb und außerhalb des Hauses, eine elektrische Nähmaschine kann jederzeit in Betrieb gesetzt tverden, ebenso das elektrische Bügeleisen tmd sonstige Behelfe in der Waschküche. Daneben betreibt Ferguson eine Hühnerzucht mittelft elektrischen Brutofens, bei Reparatureit Hilst ihm ein elektrischer Lötkolben, und wenn er sich erkältet hat, tritt der elektrische Bettwärnter in Tätigkeit. Die Krone de8 Ganzen fiub aber die Einrichtungen für den Frühstücks- tisch. Hier wird der Kaffee elektrisch gekocht, daS Brot elektrisch geröstet, und sogar die Eier werden elektrisch gebratett. Daß er sich seine Zigarre mit dem elektrischen Zi'mder in Brand seht, versteht sich demnach von selbst. Voit Hause ans in technischen Sachen bewandert, hat Ferguson alle Leitungen usw. selbst angelegt, die Reparaturen besorgt er selbst, und wenn auch die Anschaffungen einiges Geld gekostet haben, so hat er doch den Betrieb so ßut wie umsonst und braucht nicht immer ängstlich an beit Zähler tutb cm die Zahlungen zu denken. _ Vüchertlsch. — Die int 44. Jahrgangs erscheinende I u r i st l s ch e W o ch e it- schrift, heransgegeben vom Deutschen Anwaltverein (Verlag W. Moeser Bnchhandluitg, Berliit 8. 14) hat beit durch den Krieg geschaffenen Verhältnissen in umfassender Weise Rechnung getragen. Sie widmet den netten Gesetzen und Verordnuttgeit wissenschastliche Aufsätze aus ben Federn der angesehensten Fachkeniter tmd ntacht ihre Leser mit der Rechlsprechmtg dttrch sorgfältig au3 dem reichhaltigen Stoff gewählte Beispiele bekamtt. Jede Nutitttter der Juristischen Wochenschrift enthält überdies eingehende Besprechungen der neuen Literatur. Als wertvoll ist es ztt begrüßen, daß „Schrift tu nt und N e ch t s p r e ch tt n g zum KriegS- prozeß recht" vott Justizrat Dr. Adolf Heilberg uttd Rechtsanwalt Dr. Hatts Schäffer ln einer Sondernummer zusammengestellt wurden. Allntottatliche Berichte sollen diese Uebersichteit ergänzeit. Diese Sottdertttmtnter enthält ferner von Rechtsanwalt Klaus Mentter einen Artikel über Auslättder im Jnlandprozeß tntter befonberer Berücksichtigung der Rechtsprechung der jetzigen KriegSzeit. — «B i s m a v c! § K o l o n i a l p o l i t i k" und .BtSmarckS Sozialpolitik". Ztvei Aufsätze von Kcufl R a t h g e n tut 12. Hest des „Bisntarck-IshreS". (HerauSgegeben von Lenz unb Marcks. Verlag Broschek & Eo., Hamburg.) Telearaphenrälsel. Die Striche sind dttrch Vokale, die Punkte durch Konsonanten zu ersehen. .-•-..-.., . — • 1 " » —■ . ” .. .. ” . “ *», -Schiller Auslösung in nächster Nummer. Auflösung des Logogriphs in voriger NumnMr Flocken, Glockctt, locken, Locken. Kchckstleltung: Ang. Goetz. - RotattoitSdrttck uttd Verlag der Brühl'schen UniverfltätS-Buch- und Steindruckerei, R. Longe, Gichtig