Nr. 244 Der Sießener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags.— Beilagen: viermal wöchentlich Gießener Familienblätter; weimal wöchentl. Kreis⸗ latt für den Kreis Gießen (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Land⸗ wirtschaftliche Zeitfragen Ferusprech-Anschlüsse: für die Schristleitung112 Verlag, Geschäftsstelledl Adresse für Drahtnach⸗ richten: Anzeiger Gießen. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Abend vorher. 12 Geieral⸗Anzeiger für Oberhessen Rotationsdruck und verlag der Brühl'schen Univ.⸗Buch⸗ und Steindruckerei R. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle und Druckerei: Schulstr. 7. Samstag, 16. Oltober 1015 Bezugspreis: monatl. 85 Pf., viertel jährl. Mk. 2.50; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 75 Pf.: durch die Post Mk. 2.30 viertel⸗ jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 Pf.— Haupt- schriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Ge⸗ richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen. Pozarevac von deutschen Truppen genommen. Greys Rede im Unterhaus. (Wer.) Großes Hauptquartier, 15. Oktober. Amtlich.) 5 Westlicher Kriegsschauplatz. Nordöstlich und östlich von Vermelles sind die Eng⸗ länder aus unseren Stellungen wieder hinausgeworfen, nur am Westrand der sogenannten Kiesgrube konnten sie sich in einem kleinen Grabenstück noch halten. In der Champagne hoben sächsische Truppen östlich von Auberive ein Franzosennest aus, das sich in unserer Stellung seit den großen Angriffen noch gehalten hatte. Wir machten fünf Offiziere und 300 Mann zu Gefangenen und erbeuteten mehrere Maschinengewehre. In der Nacht vom 13. zum 14. Oktober wurden die für die im Gange befindlichen Operationen militärisch wichtigen Bahnhöfe von Chalons und Vitry⸗le⸗Frangois von einem unserer Luftschiffe mit Bomben belegt. a Oestlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Hindenburg. Südwestlich und südlich von Dünaburg griffen die Russen gestern mehrfach erneut an. Südlich der Chaussee Dünaburg—Nowo⸗Alexandrowsk wurden sie unter un⸗ gewöhnlich schweren Verlusten zurückgeschlagen. Ebenso brachen zwei Angriffe nordöstlich Wesselowo zusammen. Bei einem dritten Vorstoß gelang es den Russen hier in Ba⸗ taillonsbreite in unsere Stellung einzudringen. Gegen⸗ angriff ist im Gange. Eines unserer Luftschiffe belegte den Bahnhof Minsk, auf dem zurzeit große Truppeneinladungen statt⸗ finden, ausgiebig mit Bomben. Es wurden fünf schwere Explosionen und ein großer Brand beobachtet. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern und Heeresgruppe des Generals v. Linsingen. Nichts Neues. 1 Balkan⸗Kriegsschauplatz. Bei der Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen nehmen die Operationen ihren planmäßigen Verlauf. Südlich von Belgrad und von Semendria sind die Serben weiter zurückgedrängt. Es wurden 450 Gefan⸗ gene gemacht und drei Geschütze(darunter ein schweres) erobert. Die Werke auf der Südfront von Pozarevac sind heute nacht gestürmt. Die befestigte Stadt fiel damit in unsere Hand. Die bulgarische erste Armee begann den An⸗ griff über die serbische Ostgrenze. Sie nahm die Paßhöhen zwischen Belogradocik und Knjazevac in Besitz. Oberste Heeresleitung. *** Die Staatsmänner des feindlichen Vierverbandes haben das zielbewußte Vorgehen der Zentralmächte und Bulgariens mit scheinbarer Entschlossenheit beantwortet. Viviani sprach hochtrabend von der gemeinsamen Aktion in Serbien, während Frankreichs Macht und Einigkeit sichtbar mit jedem Tage mehr zerfallen. Sir Edward Grey hat im englischen Unterhaus gestern ebenfalls die englisch-französischen Lan⸗ dungen angekündigt, während Rußland, das nach Grey Truppensendungen nach Serbien in Aussicht gestellt hat, sich einstweilen damit begnügt, halbamtlich in den Zeitungen zu verkündigen, daß im Vierverband eine ungetrübte Einig⸗ keit herrsche. Sir Edward Grey ist im großen und ganzen aber sehr kleinlaut geworden. Seine Rede war darauf ein⸗ gerichtet, die seinem Unternehmen noch fehlenden Balkan⸗ staaten zu gewinnen. Darum ließ er durchblicken, die Zen⸗ tralmächte hätten Bulgarien auf Kosten von dessen Nachbarn übermäßige Versprechungen gemacht. Das englische Lügensystem ist jedoch nicht von Dauer; die Wahrheit bricht sich Bahn. Bekanntlich hat der eng⸗ lische Gelehrte Frederik C. Conybeare den Leiter der eng⸗ lischen Auslandspolitik jüngst öffentlich einen„unheilvollen Lügner“ genannt, und es gibt eine Menge Tatsachen, um dies nachzuweisen. Die erste große Lüge bei Ausbruch dieses Krieges, England wolle die Neutralität Belgiens schützen und trete darum in den Kampf ein, ist durch den Bruch der griechischen Neutralität vor aller Welt mit einer gewissen Feierlichkeit zusammengeknickt. Die englischen Ver⸗ sprechungen an Belgien, Frankreich, Rußland, Italien sind nicht nur unerfüllt geblieben, sondern auch als lügne⸗ risch abgetan. England eiferte die andern an, um selbst, desto weniger aufwenden zu müssen. Aber Grey war nicht der einzige Engländer, der die Unwahrheit sagte. Wo sind die Prophezeiungen, die deutsche Seemacht werde in wenigen Wochen vernichtet sein, die Dardanellen könnten nur einen kurzen Widerstand leisten?„Weh dem, der lügt!“, dieses Grillparzersche Wort heftet sich der englischen Diplomatie an die Sohlen, wohin sie auch geht, und verfolgt sie bis ins delphische Heiligtum. Es ist bezeichnend für die gegenwärtige Lage, daß allenthalben auf Englands Maske gedeutet wird. Vor einiger Zeit hat eine halbamtliche deutsche Darlegung den Nachweis geliefert, daß das neueste Kapitel des Weltkrieges das Kennwort„Englische Heuchelei“ tragen müsse. Unter der Ueberschrift 3 dem, der lügt!“ zählt die„Kölnische Volksztg.“ in einem Leitartikel alle die mannigfaltigen lüg⸗ 1 auch in anderer Beziehung tritt das Wort Grillparzers eine Wanderung durch die bewegte Menschheit an. Ueber wen hat sich der Lügenstrom heftiger ergossen, als über Deutschland und sein Volk? Müssen wir nicht noch etwas Besonderes tun, um die Lügen wieder auszurot⸗ ten? Im neuesten Heft des„Türmers“ unternimmt Prof. Dr. Ed. Heyck eine dahingehende Untersuchung. Er meint, bis in unausdenkbare Zeiten werde der Völkerhaß uns nach⸗ gehen,„wenn nicht etwas Kräftigeres geschieht, als das mattzornige Dulden oder das bloße Belächeln der aber⸗ witzigen Torheiten, die über uns behauptet werden“. Er er⸗ innert an das Schicksal der verleumdeten Wandaler und an die Verunglimpfung, die dem hochgebildeten Theoderich angehängt wurde, als er das heruntergekommene Italien ordnend wieder aufrichtete. Prof. Heyck führt aus, wir schuldeten es uns und unseren Kindern, den einzigen Feind nicht schließlich unbesiegt und ungestraft zu lassen, dem wir nicht gewachsen waren, nämlich der Verleumdung: sie zum ewigen Denkzettel, zur brandmarkenden Schimpf⸗ strafe, wie einst das Eselreiten und das Hunde⸗ tragen durch Gerichtsspruch, wird. Hier gilt es nicht weichlich zu tüfteln; die Schuldigen sind die Regierungen, denn jede veran⸗ wortet die Mittel, die sie zu Hilfe nimmt und die sie ermutigend frei gewähren läßt. Woraus diese Strafe bestehe, das läßt sich bis dahin noch finden und überlegen. Ein Nebenteil könnte ja darin vestehen, daß diese Regierungen die friedensvertrag⸗ liche Verpflichtung übernehmen müssen, durch eben dieselben amtlichen Kommissionen, die in alle Welt die Aufzählung der deutschen atrocités als abgedruckten„Bericht an den Herrn Mini⸗ sterpräsidenten“ herumgesandt haben, nun auch noch die stichhal⸗ tigen Beweise öffentlich nachzuliefern. ö Die Anregung ist einer Beachtung wert, und der gerade echt deutsche Zug im Charakter unseres Reichskanzlers läßt erwarten, daß das richtige Mittel gefunden wird. * Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht. Wien, 15. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 15. Oktober 1915. Russischer Kriegsschauplatz. Keine besonderen Ereignisse. Italienischer Kriegsschauplatz. An der Tiroler Front hält das starke feindliche Ar⸗ tilleriefeuer an. Infanterie-Angriffe versuchte der Gegner nur auf der Hochfläche von Vilgereuth, wo mehrere italienische Kompagnien um Mitternacht gegen unsere Stel⸗ lungen vorstießen, jedoch nach kurzem Feuerkampf zum Zu⸗ rückgehen gezwungen wurden. Ebenso scheiterte ein noch⸗ maliger Annäherungsversuch in den Morgenstunden. An der Kärntner Grenze und im Küstenlande ist die allgemeine Lage unverändert. Einzelne Abschnitte dieser Front stehen unter dauerndem feindlichen Artillerie- feuer. Eine am Plateaurande nächst Peteano vorgehende italienische Abteilung wurde durch Gegenangriff geworfen und erlitt große Verluste. Serbischer Kriegsschauplatz. Die über den Erino Brdo vordringenden k. und k. Trup⸗ pen warfen den Feind über den bei Vinca in die Donau mündenden Bolikica-⸗Bach zurück. Die beiderseits der unteren Morava vorrückenden deutschen Streitkräfte nahmen Pozarevac im Kampf. Die bulgarische erste Armee hat den Angriff über die serbische Ostgrenze begonnen und die Paßhöhen zwischen Belogradocik und Knjazevar in Besitz genommen. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant. *** Die Erklärung Greys im Unterhaus. London, 15. Okt.(WTB. Nichtamtlich) Sir Edward Grey gab eine Erklärung über die diplomatische Serte der Balkanlage ab und sagte: Beim Ausbruch des Krieges wünschten wir, daß er sich nicht ausbreite. Wir haben zusammen mit unseren Alliierten der Türlei die Versicherung gegeben, daß, wenn sie neutral bliebe, das türkische Territorium nicht in Mit⸗ leidenschaft gezogen würde. Als sich die Türkei dann am Kriege beteiligte, richteten die Alliierten ihre vereinigten Bemühungen, darauf, eine Uebereinstimmung zwischen den Balkanstaaten zu erzielen. Unglücklicherweise war die Stimmung auf dem Balkan nicht für Einigkeit, sondern für schärfsten Zwiespalt. Es war klar, daß nur ein entschie⸗ denes Uebergewicht und Vorteile auf dem Schlachtfelde es den Alliierten ermöglichen würden, eine einheitliche Politik am Balkan durchzusetzen. Außer bezüglich Thraziens boten die Zentralmächte Bulgarien für die Neutralität mehr, als die Alliierten bil— ligerweise bieten konnten. Die Versprechungen, die Bulgarien 3 nerischen Machenschaften der englischen Politik auf. Aber 1 veranlaßt haben, den Krieg zu erklären, sind von den Zentral- mächten auf Kosten der Nachbarn Bulgariens gemacht worden, ohne einen entsprechenden Vorteil für letztere. Wir standen die ganze Zeit in freundschaftlichen Beziehungen zu Rumänien, das einen Balkanbund begünstigte. 5 Grey pries sodann die Geschicklichkeit und Tapferkeit der Ser⸗ ben, mit der diese sich gegen die Feinde kehrten und sie aus dem Lande vertrieben, als einen der hervorstechendsten Züge des Krie⸗ ges. Wieder sehe sich Serbien einer Krise gegenüber und begegne ihr mit demselben glänzenden Mute. Die Teilnahme Bulgariens am Kriege übe einen großen Einfluß auf die Lage aus. Es liege auf der Hand, daß die Interessen Griechenlands und Ser⸗ biens jetzt identisch seien. Auf die Dauer würden sie zusammen stehen und fallen. 5 8 Bei den Maßregeln, die wir ergriffen haben, fuhr Grey fort, gehen wir in engster Zusammenarbeit mit Frankreich vor. Die Mitwirkung russischer Truppen ist verspro⸗ chen worden, sobald sie verfügbar gemacht werden können. Die militärischen Maßnahmen, die ergriffen wurden, um den Erfordernissen gerecht zu werden, bilden den Gegenstand an⸗ dauernder Aufmerksamkeit der militärischen Stellen der Allierten. Sie werden auf gesunden strategischen Grundsätzen aufgebaut. Serbien kämpft um seine nationale Existenz. Es ist eben jetzt in ein erbittertes heftiges Ringen verwickelt. Aber auf welchem Kriegsschauplatze immer die Kämpfe stattfinden, der Streit ist ein und derselbe. Auch die Entscheidung wird für alle dieselbe sein. Aus dem englischen Oberhaus. Rotterdam, 15. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Der„Rotter⸗ damsche Courant“ meldet aus London: Die Beunruhigung des Publikums über den gegenwärtigen Stand der Dinge kam gestern im Oberhaus zum Ausdruck. Lord Crewe gab eine Erklärung über die Politik auf dem Balkan ab, die mit derjenigen Greys im Einklang stand. Während aber im Unterhause keine Aussprache über die Erklärung stattfand, war dies im Oberhause doch der Fall! Lord Morley fragte, welches die Bedingungen seien, die Ru ß⸗ land für ein Zusammengehen mit England auf dem Balkan ge⸗ stellt habe. Er wolle auch wissen, welche Bedingungen Italien gemacht habe. Er fragte ferner, ob die Aktion an den Dardanellen jetzt, wo England eine ganz neue Kampagne von so großer Bedeu⸗ tung zu beginnen im Begriffe sei, fortgesetzt werden solle. Werden auf diese Weise nicht die Kräfte zersplittert und ver⸗ zettelt? fragte er. Lord Milner äußerte sich dahin, die Ent⸗ wicklung der Ereignisse auf dem Balkan schaffe vielleicht die ein⸗ zig dastehende Gelegenheit, die Unternehmung an den Dardanellen zu beenden, einen so schlechten Eindruck das auch in Aegypten und Britisch-Indien machen könnte. Als Lord Lansdowne Milner direkt fragte, ob er das beantrage oder anempfehle, ant⸗ wortete Mikner verneinend. Griechenland und Bulgarien. Köln, 15. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Die„Kölnische Ztg.“ meldet aus Sofia vom 14. Oktober: Die griechische Regierung ersuchte die bulgarische Regierung, griechischen Händlern den Einkauf und die Ausfuhr von bul⸗ garischem Brotgetreide und Mais nach Griechen⸗ land zu gestatten. Bulgarien hat dies sofort bewilligt und wird es auch ferner gestatten, soweit Bulgariens Volksernäh⸗ rung nicht gefährdet wird, was bei der vorzüglichen Ernte des letzten Jahres nicht zu erwarten ist. Die griechische Re- gierung verbürgt sich, daß das Getreide lediglich zum Ver— brauch für griechische Staatsangehörige dienen wird. Für die guten Beziehungen zwischen den beiden Ländern ist der Vorgang bezeichnend. Berlin, 16. Okt. Der„Vossischen Zeitung“ wird aus Sofia gemeldet: Nach an maßgebender Stelle eingegan— genen Nachrichten aus Athen sei Griechenland entschlossen, seine Neutralität unter allen Umständen zu wahren. Die griechische Regierung beabsichtige, den Bünd⸗ nisvertrag mit Serbien zu kündigen. Bulgarien und Rumänien. Sofia, 15. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der bul⸗ garischen Telegraphenagentur. In der katholischen Kirche fand auf Veranlassung des Hofes und der Regierung zum Gedächt⸗ nis König Karols ein Requiem statt. Dem Gottesdienste wohnte der König mit sämtlichen Mitgliedern der königlichen Fa⸗ milie bei, ferner alle Minister, die in Sofia weilenden Generate und hohen Würdenträger des Ministeriums des Aeußern, die Ge⸗ sandten Rumäniens, Oesterreich-Ungarns und Deutschlands mit ihren Beamten. Nach dem Requiem dankte der rumänische Ge⸗ sandte Derussi dem Ministerpräsidenten Radoslawow für die Aufmerksamkeit der bulgarischen Regierung, die nicht verfehlen werde, sowohl auf die Regierung als auf die öffentliche Meinung Rumäniens eine wohltuende Wirkung auszuüben. Wien, 15. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Die Südslavische Korrespondenz berichtet aus Bukarest: Einer Meldung des Blattes„Dreptatea“ zufolge betraute die russische Regierung ihren Vertreter in Bukarest mit der Aufgabe, die rumänische Regierung zu sondieren, wie sie sich zu einem Verlangen nach Bewilligung des Durchmarsches russi⸗ scher Truppen durchdie Dobrudscha stellen würde. Der Ministerpräsident Bratia nu äußerte den festen Ent⸗ schluß, die Neutralität Rumäniens gegen jedermann nachdrücklichst zu verteidigen. Aus Saloniki. Lyon, 15. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Der„Nouvelliste de Lyon“ meldet aus Saloniki: General Sarrail ist hier eingetroffen. Von den Behörden und der Bevölkerung wurde ihm der beste Empfang bereitet. 33 1 en nue, 3 8 8 e di ee e e e, e. Die serbische Regierung nach Mitrowitza verlegt. Berlin, 16. Okt. Laut„Berl. Lokalanz.“ meldet der„Se⸗ colo“ aus Bukarest vom 13. Okt.: Die serbische Regie⸗ rung verlegte ihren Sitz nach Mitrowitza; sie gab also Nisch auf, Bulgarische Angriffe. 5 Turn⸗Severin, 15. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Havas. Gestern nachmittag 3 Uhr be⸗ schossen die Bulgaren einen serbischen Munitions⸗ Aug zwischen den Stationen Rabituitza und Zajecar heftig. Sie zerstörten in der Station Tabacopac zahlreiche Eisenbahnwagen; ein anderer bulgarischer Angriff wird in der Gegend von Wranja gemeldet. 5 0 8„„ Mackensen an Emmich. Hannover, 14. Okt.(D. D. P.) Dem Kommandierenden General v. Emmich ist von dem Generalfeldmarschall v. Mackensen unter dem 26. September folgendes Schreiben zugegangen: Seit Beginn des Feldzuges in Galizien gehörte das Korps zu meiner Armee und hat seine Fahnen in ununterbrochenem Siegeszug durch Galizien und Polen getragen. Unter der glänzenden Führung Eurer Exzellenz haben Hannoveraner, Oldenburger und Braun⸗ schweiger zu ihrem alten Ruhm neue unvergängliche Lorbeeren hinzugefügt. Im Sturm auf zahlreiche befestigte Stellungen, die ein starker Gegner hartnäckig verteidigte, erprobte sich überlieferte Tapferkeit. In siegreicher Abwehr verzweifelter Angriffe des Feindes und im Ertragen schwerer Anstrengungen und Ent⸗ behrungen bewährte sich immer wieder aufs neue niedersächfische i Il. Zähigkeit. Das Armeekorps ist in den großen Durchbruchs⸗ schlachten des Feldzuges ein eherner Sturmbock gewesen, von dessen bewährter Kraft die Schlachtfelder Galiziens und Polens zu reden wissen. Eurer Exzellenz und den unterstellten Truppen meinen Dank und höchste Anerkennung auszusprechen, ist mir innerstes Bedürfnis, und mit Ehrfurcht gedenke ich der Tapferen, die mit ihrem Herzblut die Treue zum Vaterland besiegelten. N Zum Zeppelin⸗Angriff auf London. Haag, 15. Okt.(Zens. Frkft.) Zu dem Zeppelinangriff guf London meldet Reuter noch; Das Kriegs ministerium macht be⸗ kannt, daß eine Flotte feindlicher Luftschiffe am 13. abends die östlichen Grafschaften und einen Teil des Gebietes von London beimsuchte und Bomben abwarf. Die Abwehrkanonen traten in Tätigkeit. Es wurde beobachtet, daß ein Luftschiff sich nach der Seite neigte und auf geringere Tiefe herabging. 5 Flugmaschinen stiegen auf. Infolge der nebeligen Luft gelang es jedoch mur einer Flugmaschine, ein Luftschiff zu finden. Sie konnte das Schiff nicht einholen, das im Nebel verschwand. Einige Häuser wurden beschädigt. Es entstand in verschiedenen Teilen Brand, aber großer Schaden an Heeresmaterial wurde nicht angerichtet. Alle Brände wurden rasch gelöscht. Das Kriegsdepartement stellt fol⸗ gende Verluste fest: Militär 15 Tote, 13 Verwundete, Bürger 27 Männer tot, 64 verwundet, 9 Frauen tot, 30 verwundet, 5, Kinder tot, 7 verwundet. Von diesen Opfern entfallen auf das Gebiet von London 32 Tote und 95 Verwundete. . New York, 14. Okt.(WI Nichtamtlich) Durch Funk⸗ spruch des Vertreters des Wolffbureaus. Die„World“ mel⸗ det aus New⸗Orleans: Vier Amerikaner, Mitglieder der Mannschaft des Maultierschiffes„Nicosian“, gten eine schriftliche eidliche Erklärung nieder, in der sie schil⸗ Dern, wie die Engländer elf hilflose Mitglieder der Besatzung eines deutschen Tauchbootes kaltblütig ermordet haben. Fx der eizlichen Erklärung wird zunächst der Angriff des Tauchbootes auf die„Nicosian“ beschrieben. Nachdem die Mann⸗ schaft die„Nicosian“ verlassen hatte, begann das Tauchboot die Zerstörung der„Nicosian“ durch Beschießung Inzwischen näherte ich ein vorher am Horizont gesichteter Dampfer, auf dessen Außenseite mittschiffs zwei Bretter mit aufgemalter amerikanischer Flagge angebracht waren. Die Insassen des Bovtes waren erfreut l den ene daß 3 6 1 5 1 der 5 0 . unehmen. e mamerikanische Flagge führende bee e e l des breche resse Herne unter dem Kapitän Me. Bride herausstellte, kam an die„Nicosian“ heran. Gleichzeitig vers die vorerwähnten Bretter und Baralong“ mit schwerem Geschütz. Mehrere Deutsche auf dem Tauchboot wurden getroffen. Das Tauchboot sanklang⸗ sa m. Die Mannschaft stand bis zur Hüfte im Wasser. Elf Mann, darunter der Kommandant, sprangen ins Wasser und schwammen auf die„Nicosian“ zu. Fünf erreichten den Bord der „Nicosian“, die anderen sechs hielten sich an der herabgelassenen Tauen fest. Inzwischen erreichten unsere Boote die„Baralong“ und wir gingen an Bord. Der Kapitän Me. Bride schien hoch⸗ erfreut zu sein. Darauf befahl er seinen Leuten, sich an der Reeling aufzustellen und auf die sechs Deutschen unten im Wasser zu feuern. Sodann wies jemand darauf hin, daß fünf Deutsche auf der„Nicosian“ seien. Von einigen Offizieren zur„Nicosian“ begleitet, suchten nun britische Seesoldaten die Deutschen an Bord der„Nicosian“ auf. Kapitän Me. Bride befahl den Seesoldaten, mit allen aufzuräumen und keine Ge⸗ fangenen zu machen. Die Schriftstücke schildern eingehend, wie die einzelnen Deutschen erschossen wurden. Der Schiffszimmer⸗ mann der„ Händen auf sich zukommen und erschoß ihn dabei mit einem Revolver. Der Kommandant des Tauchbootes sprang von der +Nicosian“ und schwamm auf die„Baralong“ mit hocherhobenen Händen zu. Die Seesoldaten feuerten auf ihn von der„Nicosian“ aus. Ein Schuß traf ihn in den Mund; schließlich versank er. Sodann kehrten die Seesoldaten auf die„Baralong“ zurück, es herrschte große Freude unter ihnen. l. Diese Schriftstücke decken sich mit den seinerzeitigen Angaben des Amerikaners Dr. Banks, der damals Tier⸗ arzt auf der„Nicosian“ war und besonders den Mißbrauch der amerikanischen Flagge betonte.— Hoffentlich wird nach einwandfreier Feststellung dieser Schandtaten mit solchen Vergeltungsmaßregeln vorgegangen, daß den feigen, heim⸗ tückischen Mordgesellen die Lust zur Wiederholung ein für allemal vergeht. Wir haben ja schon öfter erlebt, daß unsere Vergeltungsmaßregeln wirken, wenn sie nur scharf ge⸗ nug sind. Der Kampf um die allgemeine Dienstpflicht in England. n Rokter dam, 15. Okt.(WTB. Nichtamtlich) Der„Nieuve Rotterdamsche Courant“ meldet aus London: Die gestrige Ka⸗ binettsberatung hat Anlaß zu allerlei Gerüchten in den Wandel⸗ gängen des Parlaments gegeben. Man sprach von Mein un g. verschiedenheiten und der Absichteiniger Minister, zurückzutreten. Unter anderen wurde Garson genannt, der aber inzwischen das Gerücht dementiert hat. Der parlamentarische Mitarbeiter der„Daily News“ teilt mit, daß die Minister, die für die Dienstpflicht sind, eine Entscheidung herbeizuführen suchten, ohne daß bisher ein Beschluß gefaßt worden ist. Sie werden binnen kurzem den Versuch wiederholen, obwohl sie gestern davor zurück⸗ schreckten, ihr Amt niederzulegen. Tatsächlich halten sie es nicht für nötig, durch ihre Demission eine Krisis heraufzubeschwören, da sie glauben, daß sie mit ihrer Politik durchdringen. Es schemnen wenig Zweifel zu bestehen, daß Kitchener nun endlich für die Dienstpflicht gewonnen worden ist. Die Zahl der Rekruten, die jetzt über die Köpfe der Arbeiterpartei hinweg vom Kriegsamt gefordert wird, ist 35 000 wöchentlich. Die Arbeiterpartei stand zu Anfang des Monats umter dem Eindruck, daß 20 000 pro Woche genügen würden. Später teilte die Partei mit, daß 30 000 wöchentlich be⸗ nötigt würden, eine Zahl, die infolge der bereits erfolgten großen Anwerbungen durch die freiwillige Rekrutierung schon schwer er⸗ reichbar wäre. In der Kabinettsberatung am Dienstag wurde das Rekrutenkontingent unerwartet auf 35 000 erhöht, wovon die Ar⸗ beiterpartei noch nicht offiziell in Kenntnis gefetzt worden ist. Dem parlamentarischen Mitarbeiter der„Daily News“ zufolge ist die Mehrzahl der Arbeiterführer zur Dienstpflicht bekehrt wor⸗ den. Die jüngste Entwickelung am Balkan hat dazu beigetragen. Andere Arbeiterparteiler, auch einige Liberale, sind dadurch be⸗ stimmt worden, daß ihre Söhne und Familienmitglieder in der Armee dienen. Noch mehr wurden sie dadurch beeinflußt, daß der Mittelstand seinen Pflichten nicht nachkommt. Man hofft, durch die Einführung der Dienstpflicht mehr Soldaten aus diesem Stande zu bekommen. 0 Der Zar. e e 15. Okt.(WS 9 0b Der Zar ist nach kurzem Aufenthalt in Zarskoje Sselo am 1.(14.) Oktober in Begleitung des Großfürstenthronfolgers Alexis zur Feldarmee abgereist. Die russische innere Politik. Kopenhagen, 15. Okt(WTB. Nichtamtlich.) Die„Ber⸗ lingske Tidende“ meldet aus Petersburg: Der Minister des Innern Chwostow hat die Vertreter der Presse zusammen⸗ berufen, um ihnen eine Uebersicht über die neue Politik zu geben. Er erklärte, er könne ein wolle nur die Hauptpunkte erwähnen. In erster Linie werde sich sein Bestreben gegen das Eindringen der deutschen Industrie und des deutschen Kapitals in den russischen Markt richten, so⸗ dann gegen die Uebergriffe der Spekulanten, welche die Lebens⸗ mittel verteuern. Er halte ein Zusammenarbeiten der Regierung und der Gesellschaft für eine unumgängliche Notwendigkeit, warne aber vor dem fortschrittlichen Block und vor theoretischen Ex⸗ perimenten. Er halte es für unnütz, die Du ma früher einzuberufen, da die Autorität und die Macht der Duma bereits ungeheuer gewachsen sei. Zunächst sei Zutrauen zur Re⸗ gierung nötig. Hinsichtlich der Amnestie sagte er, es könne jetzt so aussehen, als sei die Amnestie erzwungen worden durch einen Druck auf die Regierung. Daher sei sie jeht schwerer möglich, als bei Beginn des Krieges. Er fei ein Gegner der politischen Zensur und erkenne die Bedeutung der Presse für die Entwicklung an. Bezüglich der 1 er es bei der Ueberlegenheit der Juden über die russis Bauern für eine Unmöglichkeit, den Juden das Recht zu geben, Land zu erwerben. Schließlich sprach sich der Minister dahin aus, daß zwischen der Fortschrittspartei und der Kadettenpartei zwar Uneinigleit über die Bildung eines verantwortlichen Ministeriums bestehe, die Zusammenarbeit aber dadurch keineswegs ausgeschlossen werde. Ebenso hoffe er, trotz geringer Unstimmigkeiten mit den Semstwos und der Gesellschaft zusammenarbeiten zu können. Die Finanzen unserer Feinde. Petersburg, 15. Okt.(W8. Nichtamklich.) Mel⸗ dung der Petersburger Telegraphen⸗Agentur. Nach Erkun⸗ digungen beim Finanzminister hat ein Meinungsaus⸗ kausch zwischen den Finanzministern der verbündeten Länder neuerlich die vollkommene Einmütigkeit der russi⸗ schen, englischen und französischen Regierung ergeben, alle Hilfsqullen zu vereinen, um den gegenwärtigen Krieg zu einem siegreichen Ende zu führen. Zu diesem Ziel haben die Alliierten Rußland die notwendigen Kredite zur Beglei⸗ chung der Bestellungen gewährt, die für den Heeresbedarf gemacht worden sind, sowie zur Bezahlung der Zinsen und Amortisierung der auswärtigen Anleihen, für die sich die Regierung verbürgt hat, sowie der öffentlichen Anleihen. Die Schwierigkeiten, welche bisher noch der Bezahlung der von den Alliierten in Amerika gemachten Bestellungen entgegenstanden, sind voraussichtlich dank der Kreditmaß⸗ nahmen, die durch die englisch⸗französische Anleihe im Be⸗ trage von 500 Millionen Dollars und andere von den alliferten Regierungen geplanten Maßnahmen getroffen sind, aus der Welt geschafft. Zu gleicher Zeit mit dem zwischen dem englischen und franzöfischen Finanzminister getroffenen Abkommen ist auch zwischen der Bank von England und dem russischen Finanz minister ein Abkommen geschlossen worden, welches den russischen Banken gestattet, kurzfristige Wechsel auf die englischen Finanzinstitute zu ech en. Der Hauptzweck des letztgenann⸗ ten Abkommens besteht darin, daß den genannten Banten Stelle der amerikanischen wurde die britische Flagge gehißt. „ aralong feuerte sosort auf das Tauchbool; spdter schaß die —— ihre ausländischen Wertpapiere erhalten bleiben sollen. 5 5„ 5 8 Baralong“ ließ einen Deutschen mit hochgestreckten] ped fertiges Programm nicht vorlegen undd Der Seekrieg. 5 Malm, 15. Okt.(WTB. Nichtamtlich) Der Dampfer) Martha“ aus Helsingborg, von Nordland mit Holz unterwegs, ist gestern von einem deutschen Kriegsschiff aufgebracht und nach Swinemünde beordert worden. Der Dampfer hatte die Be⸗ satzung eines von dem englischen Unterseeboot„19, korpedierten deutschen Dampfers an Bord, die das Unterseeboot ihm übergeben hatte. Die Besatzung des Unterseebootes bestand aus Engländern und Russen. Der Dampfer„Martha“ wurde wieder freigegeben. lmoste Didende it webe um e Anzahl ben tscher Sch f ingske Ti ist wi eine Anzahl deutscher if fe worden. Der Kapitän des deutschen in der Ostsee versenkt 6 Dampfers„Adler“ meldet, daß er am Montag abend nicht von von weniger als drei deutsche Dampfer infolge 1 Unterseebooten explodieren gesehen habe. Eine mit den bereits gemeldeten Dampfern sei ausgeschlossen, da deren Tor⸗ ierung zur Mittagszeit beobachtet worden ist, während der „Adler“ über Unfälle nach der Dämmerung berichtet. Die schwedischen Makler erhielten die telegraphische Anordnung, die deutschen Schiffe in den schwedischen Hä ückzuhalten. Des⸗ Saen Sehen a fe. Aus Stadt und Land. Gießen, 16. Oktober 1915. Sonntagsgedanken. Als die Belgier, die Franzosen und die Ru ihre Jestungen bauten, da meinten sie, darin für. 9210 standhalten zu können. Aber die Geschütze, Panzertürme, Drahtverhaue, ober⸗ und unterirdischen Werke, worauf sie sich verließen, haben die Probe nicht bestanden. Und so wie ihre Festungen, so standen unsere Feinde überhaupt mächti und drohend da. Aber ihre Macht und Größe erweist fich immer mehr als nichtig. Ihr Mut wird immer kleiner Das Unbeständige geht dahin, und schließlich wird seine vom Winde verweht sein. So wäre es au würden, einen 5 die Begeisterung und ein ein. Unsere haben ja jetzt wieder gezeigt, daß ihr Sie lassen en rm Adolf Se i⸗ mpagnie des Landw.⸗Juf.⸗ 8 e uz verli Auszeichnung. Die Hessische Tapferkeits⸗ medaille wurde verliehen dem Musketier Johann West⸗ brock von Gießen im Inf.⸗Regt. Nr. 116. * Beschlagnahme von Kupfer, Messing und Nickel. Der Oberbürgermeister fordert in einer Be⸗ kanntmachung in vorliegender Nummer zur Anmeldung der beschlagnahmten Metallgegenstände auf den nunmehr im Stadthaus und den Brotmarken⸗Ausgabestellen erhältlichen i auf. Alles Nähere ist aus der Bekanntmachung zu ersehen. 8 ** Von de kommando wird der gliche Regierung möge bei der 1 5 beginnt si das Interesse für Türkisch zu regen; so hatten im 15 155 Monat abgehaltene Ferienkurse zur Einführung in die türkische Sprache in Berlin 400, in Hamburg 140 Zuhörer. — Anlagemusik. Morgen vormittag 11½ findet in der Süd⸗Anlage Konzert statt, gusgeführt von Kapelle des Landst⸗Inf.⸗Ersatz⸗Bat Gießen. Die Spielsolge bringt: Choral Eine feste Burg ist unser Gott von Dr. M. Luther. Ouverture z. Op. Die 3 12 105 1 1 von. Arie a. d. Op.: Das Glöckchen emiten von i Rastelbinder⸗Walzer nach Motiven der gleichnamigen Operette, von Im siebenten Himmel, Potpourri von Fetras. Aus eit, Deutscher Soldatenlieder⸗Marsch(neup von C roßh. Musikdirektor a. D., Gießen. ** Dorfzeitungen für Krieger Von einer schönen und nachahmenswerten Einrichtung wird uns aus Marburg berichtet: Im Dorf *. großer 2 19 dern die Fe dpostbriefe, als ob das Heimatdorfe 0 benen gegeben, eingehende Schilderungen der Vorfälle im Willen nicht die Zeik zum Schreiben abzuringen, auf die ihre Soldaten so begierig warten. Da hat ein Lehrer im Waldeckschen den schönen Einfall gehabt, von den Kindern der oberen Klasse eine Art Wochen ber 3 schrerpen zu An den zwei leßten Wochentagen diktiert alles 3 0 der 1 1 Dorfe 2 170 1625„was ihm, ni 1 viel und fern bleibt, bekannt ist. So entstand ein Wochenblatt, das über Leid und Freud plauderte, über Ergehen und Erleben der Ein⸗ 5 ichtete und in heimatlichen Tönen zu den fernen i sprach. Der Lehrer versandte diese Berichte an die Krieger aus dem Orte und erntete für seine Dorfbriefe so Beifall, daß er sie zur stkändigen Ein ri gemacht hat. Dieser schöne Einfall machte bald Schele In t un fast allen waldeckschen Gemeinden ist er jetzt nachgeahmt wo herbei, da ihre N finden rden. Mit 3 Freude sehnen die Kinder die Stunde W. i die Dorfbriefe diktieren; und ren Lohn in den zahlreichen Dankschrei⸗ 1 die sie persönlich erhalten, oder die ihnen die Kinder 8 * Reife Kirschen im Herbst. Im Garten des El Schaumberger, Marburger Straße, trägt ein al ausgereifte Früchte. wurde uns vorgezeigt. er Nußbäume. Das preußische die vermehrte Anzucht der Nu 5 ⸗ bayerische Kriegsministerium geht Herrn Kirschbaum zum zweitenm Ein„Redaktionsexemplar“ being d Kriegsministerium hat kürzlich bäume warm empfohlen. in der Angelegenheit noch tet die Fällung von Nußbäu durchmesser. Es will auf dies Bäumen diese nicht vor von fällen; Das einen Schritt weiter und verbie⸗ men unter 35 Zentimeter Stamm⸗ e Weise erreichen, daß die Besitzer zeitig des nackten Gewinns wegen aber soll das Interesse an dem lohnenden An⸗ bau des schönen Baums wieder neu geweckt werden. Landkreis Gießen. 15. Okt. Der Kriegsfreiwillige Karl de gsbeginn im Felde steht, wurde zum Unteroffizier bef ördert.— Der Kriegsfreiwillige Gefr. Wilhelm Ruppel im Res.⸗Inf.⸗Regt. 922 erhielt die Hessische Tapfer⸗ ne. Bellers heim, Weil, der schon seit Krie keitsmedaille.— Von den hier untergebrachten Kriegs⸗ gefangenen werden 15 auch im Winter hier bleiben. Geilshausen, 15. Okt. In den letzten drei wurden hier 134 Mark für die Kriegsblinden und 121 Mark für deutsche Soldaten in russischer Gefangenschaft, zusammen 255 Mk. gesammelt und an das Kreiskomitee in Gießen eingeliefert. Kreis Büdingen. Büdingen, 16. Okt. Dem Forstassessor Franz Schäfer von hier, Leutnant der Reserve im Landwehr⸗Inf.-Regiment 118, 11. Kompagnie, Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse und der Hessischen erster Klasse verliehen. A Getten au, 15. Tapferkeitsmedaille, Okt. medaille erhielt der Gefreite W der im jugendlichen wurde das Eiserne Kreuz Die hessische Tapferkeits⸗ 5 enzel im Res.⸗Inf.⸗Regt. 116. u Bisses, 15. Okt. Von einer schweren Verwu Alter stehende Musketier Ha⸗ ndung ge⸗ nesen, zog peller abermals ins Feld und erlitt in Rußland den Helden⸗ tod. Kreis Friedberg. e Friedberg, 15. Okt. Die beiden Studierenden der hiesigen polytechnischen Lehranstalt, Hepp und Henn, ersterer im Leutnants befördert. A. Bad⸗ Nauheim, 14. Okt. sind 21378 Kurgäste angekommen. 14. Oktober 1915 282 385 abgegeben. Res.⸗Inf.⸗Regt. 222, letzterer im Pionier⸗Batl. 7, wurden zu Bis zum 14. Oktober 1915 Bäder wurden bis zum b Ossenheim, 15. Okt. Die hessische Tapferkeits⸗ medaille serhielt der Reservist Holler im Res.⸗Inf.⸗Regt. 116. Starkenburg und Rheinhessen. In der gestrigen Stadtverord⸗ netensitzung machte der Oberbürgermeister die Mitteilung, inführung einer Kriegsgewinn⸗ doe. Mainz, 16. Okt. daß er sich wegen der E steuer an den Vorstand des damit dieser bei der Reichs bei der Einführung Gemeinden abfalle. diesen Gedanken in deut schen Städtetages gewandt habe, regierung seinen Einfluß aufböte, daß einer solchen Steuer ein Teil davon an die Der Vorstand habe ihm mitgeteilt, daß er Erwägung ziehen werde, sobald eine Vorlage an den Reichstag gelange.— Im Stadtt heater sollte am 19. Oktober Schönherrs„Weibsteusel“ zur Aufführung gelangen. Das Gouvernement hat die Aufführung verboten. 5 Hessen⸗Nassau. i Kirchhain, 15. keit wurde bei Allendorf Okt. heute Jufolge eigener Unachtsam⸗ früh der Bahnwärter Gies von einem Zuge überfahren und getötet. ul. Limburg, 15. Okt. Der Schuhmacher Franz Courda! hat acht Söhne unter den Waffen stehen. Der jüngste Sohn liegt zurzeit verwundet in einem hiesigen Lazarett und er⸗ hielt das Eiserne Kreuz. Ferner stehen noch zwer Schwiegerföhne von ihm im Felde Gladenbach, 15. Okt. Silberne Hochzeit feiern am nächsten Montag die Eheleute Theodor Bäulke geb. Luise Einolf. 3——— 5 und Frau ——— Börsen⸗ Wochenbericht. Frankfurt a. M., 15. Oktober. Die Stimmung im freien Verkehr der Börse bleibt an⸗ ernd vertrauensvoll. In dieser Woche hat es allerdings auch nicht an Momenten gefehlt, die Börse in ihrer Zuversicht zu be⸗ stärken. Neben dem günstigen Einfluß der fortschreitenden Er⸗ folge auf allen r waren es neuerdings besonders Erfolge am Balkan, die ihre unsere diplomatischen Wirkung auf die Haltung der Bö das 1 Vordringen unserer Truppen in Eröffnung der Feindseligkeiten Bulgariens gegen Ser! durch di a Griechenlands und Rumäniens, weiterhin die ärung Neutralität beobachten zu wollen, Genugtuung rief auch der Sturz minister zu den Hauptschürern des die beständig wachsenden Schwierigkeiten im Lager des Vier⸗ verbandes dle zuversichtliche Stimmung der Börse rse nicht verfehlten, zumal sie durch durch die bien und Serbien, unterstützt wurden. Besondere Delcasses hervor, weil der Ex⸗ Krieges gehörte, wie überhaupt erhöhten. Die kulation zeigte wieder mehr Unternehmungslust, so daß der Kreis Papiere, in denen regelmäßige Umsätze stattfanden, sich erweiterte und das Interesse seit Kriegsausbruch vernach sich auch au 6 lässigt waren. So e tanmarkt eine Belebung, wobei Deutsch⸗ Luxemburger im Vor⸗ auf diejenigen Gebiete erstreckte, die rfuhr der Mon⸗ dergrunde des Interesses standen. Phönix, Bochumer und ober⸗ schlesische Werte waren wieder etwas gefragt und höher. Beson⸗ derem Interesse begegneten Stahlwerte, wie Gebr. Böhler, Lindenberg, Becher und Ocking, die größere Steigerungen erziel⸗ ten. Neben diesen Werten wurden von Rüstungsindustrie⸗ papieren Deutsche Waffen und Rheinische Metallwaren zu höheren Kursen gehandelt, auch Deutsche Maschinen, Pokorny und Wittekind und Gebr. Körting standen in guter Nachfrage. Von Autowerten waren namentlich Benz und Kleyer bevorzugt. Auf den Jahresabschluß der Wessels Schuhfabrik waren auch wie⸗ der Lederfabrikaktien, namentlich Adler und Oppenhei⸗ mer, gefragt und höher Erhöhte Kauflust trat für chemische erte besonders für die Aktien des Anilinkonzerns hervor, da man sich von dem Stickstofflieferungsvertrage mit der Deutschen Landwirtschafts⸗Gesellschaft namentlich für später entsprechen⸗ den Nutzen verspricht. Auch Scheideanstalt und Holzverkohlung wurden wieder lebhafter umgesetzt. Die starkfñe Zunahme des Clektrizitätsverbrauchs lenkte die Aufmerksamleit auch wieder auf ektrowerte, von denen sich Bergmann besonderer Gunst erfreuten. Von den übrigen Gebieten bleibt noch die Festigkeit von Schiffahrtsaktien hervorzuheben. In Banken war wenig Geschäft. Dagegen fanden lebhaftere Umsätze am An⸗ . statt, wo namentlich deutsche Anleihen recht feste 15 ung erkennen ließen. Einige Nachfrage trat nach längerer Zeit für Hypotheken⸗ Pfandbriefe her⸗ vor, die teilweise etwas anziehen konnten. Oester⸗ konnten im Anschluß an die reichisch⸗ungarische Renten ko 1 Besserung der Valuta, die allerdings in den letzten Tagen weder eine kleine Abschwächung erfuhr, ansehnliche Kursbesserungen er⸗ zielen. Von anderen ausländischen Staatsanleihen lagen Mexi⸗ kaner, angeregt durch die Meldung über die Anerkennung Car⸗ ranzas, fehr fest, auch Griechen, Serben und Bulgaren waren be⸗ festigt, ebenso Russen. Amerikaner waren teilweise schwächer. Am Geldmarkte hielt die Nachfrage nach Geld zu Einzahlungen auf die neue Kriegsanleihe an. Tägliches Geld war mit etwa 4½ 0% erhältlich, Privat⸗Diskonten stellten sich auf etwa 4½%. Aus⸗ ländische Zahlungsmittel zeigten etwas schwankende Haltung. Büchertisch. — Griesbach, H., Prof. Dr med. et phil.: Die Physio⸗ logie und Hygiene der Ernährung in populär⸗-wissen⸗ schaftlicher Darstellung und die Beschaffung von Nährwerten im Weltkriege. Kk.⸗34. 110 Seiten mit 3 Figuren und'9 Tabellen im 1(Dresden, Holze& Pahl. Preis geh. Mk. 1,80, gebunden Mk. 2,40). 0 Märkte. fe. Fraukfurt a. M., 15. Okt. Auf dem heutigen Heu- und Strohmarkt war nichts angefahren. FC. Wiesbaden. Viehhof⸗ Marktbericht vom 15. Okt. Infolge der am vergangenen Mittwoch ausgebrochenen Maul- und Klauenseuche auf dem hiesigen Viehhof war der heutige Markt nur mit 2 Kühen, 103 Kälbern, 55 Schafen und 50 Schweinen befahren. Bei flottem Geschäft und den seitherigen Preisen war der Auftrieb samt und sonders in kurzer Zeit geräumt. —— 1 Legzte Nachrichten. Die erste bulgarische Beute. Buda pest, 16. Okt.„Az Est“ meldet aus Sofia, daß nach einer Mitteilung des bulgarischen Generalstabes vom Dienstag die Bulgaren nunmehr 10 Kilometer von Knjazewac entfernt sind. Die serbischen Stellungen und Ortschaften wurden unter ein starkes Feuer genommen. Als erste Beute sandte ein Brigade⸗ kommandant eine Gebirgsbatter ie, die auf einer Höhe aufgestellt war und beim Rückzuge der Serben nicht mehr von ihnen mitgenommen werden konnte. Der Batteriekommandant und die Bedienungsmannschaften wurden unverwundet gefangen genommen. Rumänien und Griechenland. Sofia, 16. Okt. Die Regierungen Griechenlands und Rumäniens haben, wie verlautet, in Sofia mitteilen lassen, daß sie ihre neutrale Haltung beibehalten werden, so⸗ lange Bulgarien sich darauf beschränkt, seine berechtigten Inter⸗ essen Serbien gegenüber zu wahren. Eine Denkschrift der bulgari⸗ schen Regierung, in der die Willkürakte der Serben dargelegt und nachgewiesen wird, daß die Serben der provozierende Teil sind, ist nach Athen und Bukarest abgegangen. Wie die„Nowoje Wremja“ die griechische Neutralität auffaßt. Kopenhagen, 16. Okt. Die„No woje Wremja“ be⸗ streitet auf das entschiedenste, daß der Vierverband mit der Lan⸗ dung in Saloniki einen Neutralitätsbruch begangen habe, da die Neutralität Griechenlands vorher von keinem Staat garantiert worden sei. Man solle in diesem Falle Sentimentali⸗ täten beiseite lassen und nicht gleich immer Nachrichten über völkerrechtswidriges Vorgehen und Neutralitätsbruch in die Welt hinausposaunen. Die Landung in Saloniki war für den Vier⸗ verband eine Notwendigkeit. Wenn sich Griechenland widersetzte, hätte man Gewalt anwenden müssen. Eine Intervention des Papstes. Lugano, 16. Okt. Der„Osservatore Romano“ bestä⸗ tigt offiziell, daß der Papst, nachdem er zuerst durch den apostolischen Legaten in Konstantinopel Verhandlungen zu⸗ gunsten der Armenier eingeleitet, die erfolglos blieben, nunmehr ein persönliches Schreiben an den Sul⸗ tan gerichtet hat, auf das die Antwort noch aussteht, von dem man sich aber im Interesse aller Teile Erfolg verspricht. Die stille englische Kabinettskrise. Kopenhagen, 16. Okt. Nach den letzten Londoner Nach⸗ [Lichr-sPIEL-HAUS 34 Bahnhofstraße 34 Ab heute: Der feindliche Flieger Eine dramatische Krie sepisode aus den letzten deutsch- russischen Heitere Burleske. Die neueste illustr. Kriegswochenschau Filmaktualitat. Mona Lisa Detektiv-Komödie. Schwiegermutter liebt die Haustiere 1 Einlagen komische Posse. Ampfen in 3 Akten. die fünf Briefe Tartarnis 1 Finlagen w li 185 dem Sieg gehalten, daß er, wie Kitchener, in gültig nachgab. der Nonser nativen gerndef. Watiflhi har les Kabinett nur dadurrch zunammen⸗ der Wehrpflichtfrage end⸗ Rücktritt Sasonows? Wien, 16. Okt. Die„Wiener Mittagszeitung“ meldet aus Petersburg: Der Minister des Aeußern Saso now hat sich ins Hauptquartier begeben, um seinen Rücktrütt an⸗ zubieten. Schillings„Mona Lisa“ in Berlin. Berlin, 15. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Max Schil⸗ lings„Mona Lisa“ ging heute im Kgl. Opernhaus zum ersten Male in Szene und machte, wie bei der jũngsten Urauf⸗ führung in Stuttgart, auch hier einen mächtigen Eindruck. Mit den Hauptdarstellern Frau Kemp, den Herren Forsell und Kirchner, wurde der anwesende Komfonist schon nach dem ersten Akt stür⸗ misch gerufen. Am Schluß mußte auch der musikalische Leiter der ausgezeichneten Aufführung, Dr. Richard Strauß, vor dem Vor⸗ hang erscheinen. Unter der Zuhöverschaft bemerkte man den schwe⸗ dischen Gesandten und die Gräfin Taube, Gerhard Hauptmann mit Gattin und viele Häupter der musikalischen Welt. Für Rheumatiker u. Neuralgieleidende. In einem Tage von lch err e Schmerzen efreit. Herr Josef Wilhelm, München, schreibt:„Seit 2 Monaten litt ich derart an Ischias, daß ich nicht geben und nicht stehen und das Bett nicht verlassen konnte. Ich hätte aufschreien mögen vor Schmerzen, Kein Mensch glaubt, was ich gelitten habe. Nichts balf mir. Da brachte mir meine Frau aus der Apotheke Togal mit. Die Wirkung war geradezu wunderbar. Nachdem ich nur wenige Tabletten genommen hatte, war ich vollkommen wieder bergestellt. Ich gebe daher jedem Leidenden den Rat, sich sofort aus der nächsten Apotheke das überaus billige und unfehlbar wirkende Togal zu besorgen. Niemand wird dfese Ausgabe be⸗ dauern.“ Aehnlich berichten viele andere, welche Togal gegen Rheumatismus, Hexenschuß, Schmerzen in den Gltedern und Ge⸗ lenken sowie bei Influenza und Kopfschmerzen gebrauchten. Es gibt nicht besseres. Alle Apotheken führen Togal⸗Tabletten. Best.: geld. acet. alice. Chinin Mg. Li. 2258s Bettenfrage für Gesunde besten gelöst, wenn die unter D. R. D. R.⸗G.⸗M. Nr. 420 685 der Mö b 1 75 Matratzen, ungesundes, hartes und kaltes 8 hören auf. 5 8 Amtlicher Teil. Bekanntmachung a über den Kleinhandel mit Kerzen. Vom 25. September 1915. Auf Grund des 8 11 Abs. 1 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb vom 7. Juni 1909(Reichs⸗Gesetzbl. S. 499) hat der Bundesrat beschlossen:. 1 Packungen mit Kerzen dürfen im Einzelverkehr bis auf weiteres in anderen als den in 85 1—3 der Bekanntm.„betreffend Bestimmungen für den Klein handel mit Kerzen, vom 4. Dezember 1901(Reichs⸗Gesetzbl. S. 494) vorgeschriebenen Gewichtsmengen gewerbsmäßig verkauft oder feilgehalten werden. 50. Bestimmung tritt mit dem Tage der Verkündung in Berlin, 25. September 1915. 5 Der Stellvertreter des Reichs kanzrers. Delbrück, bringen, machen 88 4 und 5 der Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr,. Usinger. Betr.: Wie oben. ö 5 g An die eee die Gendarmerie es Kreises. Den Befolg vorstehender Bekanntmachung wollen Sie streng übe 5 g Gießen, den 14. Oktober 1915. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Usinger. Bekanntmachung. Betr.: Maul⸗ und Klauenseuche im Kreise Alsfeld.. In Grebenau und Schwarz ist die Maul⸗ und Klauen seuche erloschen. Der Sperrbezirk wurde aufgehoben. Gießen, den 15. Oktober 1915. Großherzogliches Kreisamt Gießen. J. V.: Hemmerde. Bekanntmachung. tr.: Maul- und Klauenseuche im Kreise Marburg 3 In der Gemeinde Schröck ist die Maul⸗ und Klauenseuche ausgebrochen Gießen, den 15. Oktober 1915. 5 83 Großherzogliches Kreisamt Gießen. richten hat die stille englische Kabinettskrise end⸗ J. V.: Hemmerde. N ö 2 Wasserdichte Sack sche Sämaschinen f 52 05 ˖ Neueste Wendepfläge F 2 8 2. Unlversalpslge en, mit wollkutter Mk. 12 I Ukereggen ee, außerordentlich e luͤrtoelerntemaschinen Haferquetschen bewährt u. viel verlangt N 2 8 15 8(1 Pfd. Paket per Post). 3 N Düngerstreuer 7421 Rübenschneider. Pelz, 7250 0 1 1 1 7 all d G Futterschneide- Cm, und Regen- hampoonieren i de Landwiriächatt. maschinen mee e opfwaschen) in neuest. Ausführungen Ausrüstungsgegen- b vorrätig, liefert billigst 1 1 stünde ffür Offiziere, I mit dem neuesten elektrischen Krafthetriehs- Mannschaften u. Pferde Warmluft. M Rosenthal An! 25 Anfertigung in eigner Verkstatt]] Trockenapparat empfiehlt sich. „ Anlagen N Hermann Plank Me. Idebigstrasse 13 zu obigen Maschinen Aug Kilbinger Spend! Sa Fernsprecher 77 führt aus 74533 N und aplansgafe Seltersweg 79. Il. Sehtgbrszeh Maschinenfabrik, Lich. 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