5 angelegte Kunststra Zweites Blatt Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Ur. 250 „Kreisblatt für den Kreis Gleßen“ zweimal wöchentlich. Die„Landwirtschaftlichen Seit⸗ fragen“ erscheinen monatlich zweimal. 1 165. Jahrgang 9. 0 Die„Gießener Famillendlätter“ werden dem „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das General⸗Anzeiger für Oberhessen Montag, II. Oktober 1015 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul⸗ straße 7. Geschästsstelle u. Verlag: 5l, Schrift⸗ leitung: 112. Adresse für Drahtnachrichten. Anzeiger Gießen. 0 Vom serbischen Kriegsschauplatz. die Ufer, meist versumpft sind. Stellenweise bis 700 Meter breit, gewährt sie für die Ver⸗ teidigung große Vorteile. Nicht anders verhält es sich mit der Drina, dem westlichen Grenzfluß Serbiens, der von seinem Eintritt in Serbien an ohne künstliche Mittel nicht zu passieren ist, zwischen Zwornik und Lozuica eine Breite von 130—150 Meter erreicht und oberhalb Zwornik ein enges, von hohen Gebirgen umschlossenes Tal durchfließt. Die Ueberwindung dieser Flußläufe bedeutet also für ein Serbien angreifendes Heer bereits einen großen Fort⸗ schritt. Freilich sind die Schwierigkeiten der kriegerischen Operationen auf dem serbischen Kriegsschauplatz damit noch nicht erschöpft. Serbien ist Bergland, und die beherr⸗ schenden Gebirgsgruppen werden nir durch das Morava⸗ tal, das sich zwischen das ostserbische Gebirge einschiebt, geteikt. Dieses nach der stärksten Festung des Landes, nach Nisch, führende Tal ist deshalb von besonderer strategischer Bedeutung. Höchstens der dritte Teil des Landes kann als sog. Manövrierterraim bezeichnet werden. In allen andern Gebieten muß der Gebirgskrieg mit all seinen Eigenheiten geführt werden. Das Bergland ist fast durchweg dicht be⸗ waldet und 8 in landschaftlicher Beziehung an Steiermark und Kärnten. Nur die Randgebirge heben sich zu höheren Mittelgebirgen empor. Gegen die Donau und Save zu fällt das Bergland terrassenförmig ab. Die Haupt⸗ gebirgszüge sind vielfach durch Queräste verbunden, die dem Ganzen eine höchst wechselvolle Gestalt geben und bald engere, bald weitere kesselartig gebildete Hochtäler um⸗ schließen; sie stehen durch enge Felstore und Schluchten vielfach miteinander in Verbindung und zeigen ebenfalls oft ausgesprochenen Waldcharakter. Bei einem solchen Terrain ist naturgemäß die Zahl der militärisch brauch⸗ baren 0 9 sehr gering. War doch Serbien zudem mit Ausnahme von Montenegro das letzte europäische Land, das Eisenbahnen baute! Erst 1889 übernahm die serbische Regierung, die bis dahin an einen Vertrag mit ausländi⸗ schen Gesellschaften gebunden war, selbst den Ausbau ihres Schienennetzes. Die Haupteisenbahnlinke, die gerade jetzt eine so große Bedeutung gewinnt, ist die Grlentbahn, die sich an die Linie Budapest—Semlin anschließt und in der Linie Sofia—Konstantinopel fortsetzt. Einzelne e zweigen von dieser Strecke in das Innere des Landes ab. Die Bahnlinien sind mit Ausnahme derjenigen, die durch das Timoktal führt, zwar normalspurig, aber eingleisig; sie besitzen nur geringe Leistungsfähigkeit, und vor allem macht sich der Mangel an genügender Wasserversorgung bemerk⸗ bar. Das Serbien durchziehende Straßennetz ist in Anbe⸗ tracht der natürlichen Grenzen, die durch die Gebirgs⸗ ind zum großen Teil der Belastungsprobe eines dauernden starlen Verkehrs, wie sie der Vormarsch und die Verpflegung eines großen Heeres mit sich bringen, nicht gewachsen. Erst in der letzten Zeit 155 einige nach modernen Grundsätzen en entstanden. Der Zustand der Ver⸗ straßen wird natürlich auch durch das serbische Klima einflu s im allgemeinen manche Aehnlichkeit österreichischen Alpen⸗ If formationen bedingt sind, ziemlich dicht. Allein die Wege D 0 r ou fe 2 7 o’ N des. 22 d 2. 555 e Scr 0 5— 24 e* 2 % Fee 2 2 7 eissirrnen See 1 N 2 225 ne Febr. 9 7 3 Kennel, . LN. . — N E 8 2 0 N Ssfe 3 . 25 5 f gühelac ae, 1 ene 5. nes . o ene 5 Cuore — ned ee, 77 3 länder aufweist. Nur in dem nördlichen ebenen Teil Ser⸗ biens ist es milde; gegen Süden zu wird es immer rauher und kälter, und im Gebirge bleibt der Schnee oft bis zum Juni liegen. Im Hochsommer herrscht in der Regel drückende Hitze mit ungewöhnlich häufigen Gewitterbildungen, die zu plötzlichen Abkühlungen führen. Die ausgedehnten Waldun⸗ gen rufen starke Ausdünstungen hervor, ebenso wie die versumpften Niederungen der Flüsse, und so ist das ser⸗ bische Klima bei den eigentümlichen Schwankungen der Temperatur sehr ungesund. Am gesündesten ist es in der Zeit von Mitte September bis Ende Oktober, wo die wirk⸗ lich schönen Tage am häufigsten sind. So hat denn auch in dieser 8 die neue deutsch⸗österreichische Offensive die günstigsten Bedingungen gewählt und den eigenartigen 1 des serbischen Kriegsschauplatzes Rechnung ge⸗ agen. ..——..———— Aus Hessen. Die Uebernahme von Wechselverpflichtungen für die Ge⸗ meinden und Gemeindeverbände durch den Staat. Durch das Gesetz vom 19. Dezember 1914 über die Gewäh⸗ rung vom Darlehen an Gemeinden und Gemeindeverbände erhielt die Regierung die Ermächtigung, diesen Körperschaften zur 0 Kriegsausgaben Darlehen bis zum Gesamtbetrage von 8 Millionen Mark zu geben. Die Regierung hatte angenommen, daß der Bedarf etwa 2—3 Millionen Mark monatlich sei und daß sonach für die Zeit vom Inkrafttreten obigen Gesetzes bis zum 1. April 1915 8 000 000 Mk. erforderlich, aber auch genügend seien. 5 Die Gemeinden und Gemeindeverbände haben aber in der Zeit bis 1. April 1915 so hohen Bedarf nicht gehabt, sondern blieben mit ihren Anforderungen weit hinter den 8 Millionen zurück. Sie behalfen sich mit verfügbaren eigenen Geldern, die aus Ersparnissen stammten oder bei ihnen zugänglichen Anstalten entliehen wurden oder aus früher verwilligten Anleihen nun⸗ mehr flüssig gemacht werden konnten. 5 Seit dem 1. April 1915 ist hierin eine wesentliche Aen⸗ derung eingetreten; Aufang September 1915 waren bereits über 7 Millionen Mark seitens des Staates an die Gemeinden und Ge⸗ meindeverbände ausgezahlt, über 2 weitere Millionen Mark sind angefordert und verwilligt worden. Der Kredit von 8 Millionen ist bereits um 1 204000 Mark überschritten, welche Kreditüber⸗ schreitung im voraus die Billigung der Landstände gefunden hat. Da der Staat jedenfalls zurzeit einen billigeren Kredit hat, als er den Gemeinden und Gemeindeverbänden gewährt wird, so ist vorzusehen, daß in Zukunft die staatlichen Mittel weiter und in noch größerem Umfange in Anspruch genommen wer⸗ den; voraussichtlich wird in der nächsten Zeit mit einem monat⸗ lichen Bedarf von 2 Millionen Mark zu rechnen sein. 5 Die durch das Gesetz vom 19. Dezember 1914 erforderlichen Mittel bis zu 8 Millionen Mark sollten durch Ausgabe von Schuldverschreibungen, Schatzanweisungen und Wechsel durch den Staat beschafft werden. Den Gemeinden und Gemeindeverbän⸗ den wurde aber auch dadurch Kredit durch den Staat vermittelt und verschafft, daß die Hauptstaatskasse Wechsel von Kreisen und größeren Gemei akzeptierte und weiter begab, wodurch die Gelder flüssig gemacht und den Kreisen und den Gemeinden zur Verfügung gestellt wurden. So waren Anfang September Js. Kommunalwechsel mit dem Akzept der Hauptstaatskasse Betrag von 6351000 Mark im Umlauf, während der Staat N Inn selbst nur Wechsel in Höhe von 750000 Mark ausgestellt hatte. Die Regierung rechnet für die Zukunft damit, daß der Bedarf 5s Staates im Rahmen der bewilligten 8 Millionen Mark bleibt, wenn sie den Gemeinden und Gemeindeverbänden Akzept⸗ kredit gewähren oder verschaffen kann. Diese Möglichkeit der Re⸗ gierung zu gewähren, führt zu dem Gesetzentwurf betreffend Uebernahme von Wechselverpflichtungen für die Gemeinden und Gemeindeverbände durch den Staat. Wird der Gesetzentwurf an⸗ genommen, so wird der Staatskredit entlastet oder doch nicht mehr belastet, als nötig ist. Würde aber der Staatskredit noch weiter belastet, so würden die Bedingungen, unter denen er gewährt würde, ungünstiger als seither werden. Die Gemeinden und Ge⸗ meindeverbände können sich auch auf Grund der ausgestellten Wechsel, die das Akzept der Hauptstaatskasse tragen, leicht Kredit verschaffen. Aus diesen Gründen stimmt der Finanzausschuß der weiten Kammer, dessen gedruckt vorliegenden Bericht wir diese Ausführungen entnehmen, der Regierungsvorlage grundsätzlich zu. ie Befugnis, Wechselverpflichtungen einzugehen, ist nur für die Dauer des Kriegszustandes nachgesucht und wird auch nur in dieser ae verwirklichen sein. Für die Zeit na 151 dem Kriege ntuß eine Verfügung getroffen werden, da manche Gemeinden nicht in der Lage sein werden, die noch umlaufenden Wechsel alsbald nach dem 9 einzulösen. Hier ist vorgesehen, daß die Einlösung solcher Wechsel auch durch Erneuerung derselben aber nur bis zum Ablauf des auf die Be⸗ endigung des Kriegszustandes folgenden Rechnungsjahres erfolgen 7. Aus dem Reiche. Das Hohenzollern⸗Jubiläum. f Der Kaiser hat, wie im„Armeeverordnungsblatt“ mitgeteilt wird, als 500jährigen Gedenktag der Hohenzollernherr⸗ schaft in Branden burg⸗ Preußen den 21. Okt. 1915 bestimmt, da am 21. Oktober 1415 die Erbhuldigung auf dem Land⸗ tag in Berlin stattfand. Gemäß dieser Entschließung soll die Feier des Gedenktages auf eine Feier in den Schulen am 21. Oktober und auf eine kirchliche Feier am darauffolgenden Sountag, den 24. Ok⸗ tober beschränkt werden. An letzterer sollen in den preußischen Standorten Abordnungen der Truppen teilnehmen. Alles Nähere ordnen die Gouvernements usw. an. Die Sicherung von Kriegsbedarf. ges a bestzessens Bite er ee e e S rat ene Aenderung i ie Sicherung von Hriegsbedarf bestimmt, daß der 9 5 nicht nur verpflichtet ist, Gegenstände herauszu⸗ geben, sondern auch auf Verlangen und 0 werbers zu 5 oder zu versenden hat. Unter Ueber⸗ bringen ist die Ablieferung innerhalb derselben Ort⸗ schaft nach der Sammelstelle, unter Versenden die Abliefe⸗ rung nach einer anderen Ortschaft zu verstehen. Der Be⸗ sitzer darf sich also künftig nicht darauf beschränken, die Abholung der beschlagnahmten Gegenstände zu dulden, muß vielmehr selbst tätig sein, um die Gegenstände in die Ver⸗ sügungsgewalt des Erwerbers zu bringen. ur Milchversorgung der Bevölkerung. f Der Vorstand des Deutschen Städtetages hat an den Reichskanzler zur Milchversorgung der Be⸗ völkerung folgende Eingabe gerichtet: Wiederholte Eingaben des Deutschen Städtetages an die Reichs⸗ futtermittelstelle haben nicht zur Anerkennung der Tatsache geführt, daß für die Milcherzeugung der Städte besondere Maßregeln un⸗ erläßlich sind. Wir hatten zunächst vorgeschlagen, daß den milchen⸗ den Kühen eine besondere Zulage an Kraftfuttermittel gewährt werden möchte. Nachdem dieser Antrag abgelehnt worden war, hatten wir den weiteren Vorschlag gemacht, daß die Biertreber und das Blutmehl, zwei gewissermaßen in den Städten erzeugte Kraft⸗ futtermittel, auf Wunsch den städtischen Verwaltungen überlassen werden möchte zwecks Steigerung der Milcherzeugung im Interesse der Bevölkerung. Dieser Antrag in etwas ü Form ist auch von unserem Geschäftsführer Herrn Dr. Luther, der Mitglied des Beirats der Reichsfuttermittelstelle, Abteilung für Kraftfutter⸗ mittel, ist, im Beirat eingebracht, aber dort abgelehnt worden. Ebenso hat die Reichsfuttermittelstelle selbst auf unseren schriftlichen Antrag uns abschlägig beschieden. Nach allen Beobachtungen glauben wir uns nun aber zu der Ueberzeugung berechtigt, daß die im ganzen Deutschen Reich erzeugte Milch den dringenden Bedürfnissen des gesamten deutschen Volkes, besonders der Kinder, nach Milch, durchaus genügt. Die Art, mit der die vorhandenen Futtermittel verteilt werden, scheint aber dahin zu führen, daß in ländlichen Bezirken ein verhältnismäßig größerer Betrag von Milch verbleibt, während in den städtischen Bezirken eine wirkliche Not entweder schon ausgebrochen ist oder doch unmittelbar bevorsteht. Wir enthalten uns eines besonderen Vorschlages, auf welchem Wege diese Verhältnisse zu bessern sein mögen. Ob eine Beschlagnahme der Milch durchführbar ist, erscheint auch uns zweifelhaft. Für den nächstliegenden Ausweg halten wir nach wie vor, daß ein Teil der Futtermittel nicht in der jetzt üblich gewordenen, die landwirtschaftlichen Gebiete außerordentlich bevor⸗ zugenden Weise verteilt, sondern so verteilt wird, daß die drin⸗ gendsten derzeitigen Bedürfnisse auch der städtischen Bevölkerung befriedigt werden. 5 Die Milchnot hat in den Erörterungen der städtischen Kreise eine solche Bedeutung gewonnen und die aus zahlreichen städtischen Verwaltungen mitgeteilten Tatsachen sind so schwerwiegend, daß unseres Erachtens ein sofortiges Eingreifen der Reichsleitung ge⸗ boten ist. Wir halten, in Ausführung eines kürzlich gefaßten Be⸗ schlusses, es für unsere Pflicht. Ew. Exzellenz auf die bestehenden großen Schwierigkeiten und Bedenken hinzuweisen. * Berlin, 9. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Der„Reichs⸗ anzeiger“ veröffentlicht eine Bekanntmachung zur Ent⸗ lastungder Strafgerichte und eine Bekanntmachung über die Anmeldung des im Juland befindlichen Vermögens von Angehörigen feindlicher Staaten. Berlin, 11. Okt. Die„Deutsche Tageszeitung“ teilt mit, daß ihr Erscheinen abermals bis auf weiteres verboten worden ist. — Uriegstagung der Jugendfürsorge. — Frankfurt a. Ml, 9. Okt. Der Vormittag des heutigen Verhandlungstages war der Besichtigung zahlreicher sozia⸗ ler Einrichtungen Frankfurts gewidmet. Den Venurbern, die in deri großen Grimten die cinzelnen Aushalten beitdhigten, murden 9055211 Wilbelmstr. 13 freund⸗ i Sch. ö⸗Z.⸗ Wohn. m. Gas, * 10 5 19 0 g ö 5 feweils an Ort und Stelle die besonderen Eigenarten der Häuser Heime von berufener Seite erläutert. Später trafen die Gruppen zu einer gemeinsamen Besichtigung der Universitäts⸗ Kinderklinik zusammen. Hier sprach Prof. Dr. von Metten⸗ heim über„Erbsyphilis bei Kindern und ihre Behandlung“. Nachmittags fanden zunächst weitere Rundgänge durch Kleinkinder⸗ schulen, Kindergärten und Bewahranstalten statt. Später ver⸗ handelte man in der Geschlechterstube des Römers über„Praktische Maßnahmen nach dem Kriege für die abwandernden Jugendlichen“, und zwar über die Reform des Obdachlosenwesens für Jugendliche, über jugendliche Personen in Wanderarbeitsstätten und bei der interlokalen Arbeitsvermittlung, über das Melde- und Fahndungs⸗ kesen für jugendliche Personen, über die erste Hilfeleistung für fürsorgebedürftige Ortsfremde und endlich über die Heimbeförde⸗ rung ortsfremder jugendlicher Personen. Mit der Tagung ist eine Fachausstellung über Klern⸗ kinderfürsorge verbunden. Sie zeigt in hübscher Ueber⸗ fichtlichteit innere Einrichtungen für Anstalten der Kleinkinder⸗ fürsorge, Ueberblicke über die Ausbildung von Kleinkinderlehre⸗ rinnen, Kindergärtnerinnen und Jugendleiterinnen, Lehrgänge für schwachbegabte und anormale Kinder, hygienische Einrichtun⸗ gen der Anstalten für Kleinkinderfürsorge, Arbeiten von Kindern aus Kindergärten und Kinderschulen und zahlreiches statistisches Material aus allen Gebieten der Kleinkinderfürsorge. Gerichtssaal. —Kassel, 8. Okt Die Strafkammer verurteilte den 22jährigen Kunstmaler Kauschens aus Kischinen in Rußland zu 9 Monaten Gefängnis. Er hatte seit Monaten aus der Landes⸗ bücherei und der städtischen Murhardbücherei Kunstblätter aus Kunstwerken herausgeschnitten und gestohlen und auch Spielplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater. Opernhaus. Schluß:„Der Troubadour.“ ½8 Uhr:„Der Dummkopf.“ Mitrwoch, den 20. Ortober, abends Montag, 11. Oktober, abends 6 Uhr: Der Ring des Nibelungen. 1. Tag:„Die Walküre.“ Dienstag, den 12. Oktober, abends 7 Uhr: „Polenblut.“ Mittwoch, den 13. Oktober, abends 7 Uhr:„Der Postillon von Lonjumeau.“ Hierauf: Charaktertänze. Donners⸗ tag, den 14. Oktober, abends 6 Uhr: Der Ring des Nibelungen. 2. Tag:„Siegfried.“ Freitag, den 15. Oktober, geschlossen. Sams⸗ tag, den 16. Oktober, abends 7 Uhr:„Der Barbier von Bagdad.“ Hierauf:„Versiegelt.“ Sonntag, den 17. Oktober, abends 6 Uhr: Der Ring des Nibelungen. 3. Tag:„Götterdämmerung.“ Montag, den 18. Oktober, geschlossen(Liederkranz-Konzert). Dienstag, den 19. Oktober, abends 7 Uhr:„Der arme Heinrich.“ Mittwoch, den 20. Oktober, abends 7¼ Uhr:„Der Freischütz.“ Donnerstag, den 21. Oktober, abends 7 Uhr:„Der Barbier von Bagdad.“ Hierauf: „Versiegelt.“. Schauspielhaus. Montag, 11. Oktober, abends 18 Uhr:„Der Dummkopf.“ Dienstag, 12. Oktober, abends 7 Uhr:„Die Jungfrau von Orleans.“ Mitt-⸗ woch, den 13. Oktober, abends ½8 Uhr: Zweiter Oesterreichischer Autorenabend:„Der Tor und der Tod.“ Hierauf:„Der Puppen- spieler.“ Dann:„Der Kuß auf der Redoute.“ Ferner:„Schöne Seelen.“ Zum Schluß:„Troubadour.“ Donnerstag, den 14. Okt, abends ½8 Uhr: Zweiter Oesterr. Autorenabend:„Der Tor und der Tod.“ Hierauf:„Der Puppenspieler.“ Dann:„Der Kuß auf der Redoute.“ Ferner:„Schöne Seelen.“ Zum Schluß:„Trou⸗ badour.“ Freitag, den 15. Oktober, abends ½8 Uhr:„Wie einst im Mai.“ Samstag, den 16. Oktober, abends 28 Uhr: Zum ersten Male(Uraufführung):„Karinta von Orrelanden.“ Drama in drei Akten von Franz Dülberg. Sonntag, den 17. Okober, nachmittags % Uhr:„Der Weg zur Hölle.“ Abends ½8 Uhr: Ludwig Thoma⸗ Abend:„Die Lokalbahn.“ Hierauf:„Die Medaille.“ Montag, den 18. Oktober, abends ½8 Uhr:„Karinta von Orrelanden.“ Dienstag, den 19. Oktober, abends ½8 Uhr: Zweiter Oesterr. Autorenabend: 255 871 39103 48 L400 402[400] 883 611 825 anze Werke von hohem Werte entwendet., Die gestohlenen Sachen f sich noch in der Wohnung des russischen Kulturträgers vor. anden „Der Tor und der Tod.“ „Der Kuß auf der Redoute.“ Hierauf:„Der Puppenspieler.“ Dann: „Schöne Seelen.“ Zum Ferner: —— 8 2. Ziehung 4. Kl. 6. Preuss.- Süddeutsche (232. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie Ziehung vom 9. Oktober 1915 vormittags. Auf jede gezogene Nummer sind zwel glelch hohe Ge- winne gefallen, und zwar je elner auf die Lose glelcher Nummer In den belden Abtellangen I und II Nur die Gewinne uber 192 Mark sind den betreffenden . Nummern in Klammern deigefügt. (Ohne Gewähr.) Nachdruck verboten.) 10 2586 74 345 683 1400 558 2218 738 901 88 3081 68 90 123 27 406 4188 238 79 851 967 3078 523 885 99 782 88 978 6810 524 612 979 7068 888 441 775 33050 as 508 663 718 8388 906 9038s 14001 381 464 570 888 10408 670 11126 583 88 84 788 12228 880 482 9 13109 68 472 87 521 56 899 948 14026 187 1400] 92 815 18 454 61 783 78 15056 164 218 35 683 988 26024 114 14001 378 882 840 941 17034 71 179 261 55 488 764 18889 923 19004 188 239 68 20140 ls! 210 320 414(S000 617 99 920 22082 205 499 532 7%[400] 878 912 22017 383 632 23319 97 432 624[3000] 784 808 18 97(4001 24281 440 L400] 505 76425093 202 362 98 448 633 38 703 856 11000] 26031 189 201 417 841 783 98 27275 576 L400] 619 788 870 912 78 28026 586 160000] 87 29281 98 230000 19 242 848[L400] 88 667 31182 78 01 286 488 96 615 743 805 989 32088 848 578 647 988 8s 33044 64 482 657 781 45 883 986 34006 169 235 812 97 659 86(l400] 871 94 35290 3834 98 580 512 L400] 23 88 922 36291 638 85 984 37236 497 672 795 955 38044 49 11% 821 400] 78 432 614 41018 410 21 22 62 6585 752 870 928 82 88 42155 514 28 43015 128 7 208 447 887 703 55 989 44268 7083 903 45086 Ls00] 265 671 777 48026 28 188 90 274 404 774 98 876 924 470869 278 441 520 681 48166 86 724 48 894 889 43110 247 3883 5¹— 5 917 ö 72 572 645 70s 18 977 51207 87e 647 88 s 52052 82 3036 8686 80 983 L400 53084 196 274 L100] so 802 85 54185 521 61 8 787 933 502 132 887 98 58083 176[Ao 288 704 867 57248 LSO⁰⁰ 74 412 40 587 688 844 58118 300 484 788 879 994 59222 413 789 641 60102 206 330 420 72 89 783 872 84 61140 861 8 sos 729 62023 L11000] 424 509 98 888 12 68018 1 859 64113 25 81 584 717 9132 65109 98 220 424 725 66738 863 87167 291 346 421 L500] és 6070 504 750 943 692838 698 927 7027 863 475 8626 71862 72181 259 87 315 405 99 828 657 73016 408 583 74254 83 529 652 786 2 71 88 152 581 910 57 76118 60 284 516 94 804 77121 87 877 489 72 L500] 78918 919 88 79019 413 38 289 74% 30052 554 77 986 81790 9% 82089 818 428 88 43 557 907 83177 74% 891 914 28 84129 250 9 822 110001 65 753 89 8 85226 96 579 782 860852 228 444 89 5383[400] 777 87094 405 584 816 982 38301 408 82 89233 882 624 810 621 90218 550 627 701 849 89 91655 739 895 901 92206 592 888 33090 228 539 644 701 13000] 2 965 L400] 92 94133 624 781 95063 91 376 422 581 80 721 899 8607 98 1000] 101 206 588 14001 97182 254 368 720 98118 22 287 681 610 788 873 99379 401 100301 88 633 98 7833 10117 L400] 414 8286 102081 111 14 20 293 332 452 607 48 103200 8 13 99 388 062 742 105264 341 925 108221 L400 10720 781 es 10803 436 55 568 688 758 740 10927 84 620 7385 78 849 948 1100832 192 314 440 68 58 728 936 1112779 458 579 741 843 112579 93 1400] 71 802 22 24 89 113000 106 336 114384 514 84 640 115058 213 99 428 647 752 968 116172 248 428 643 82 „844 11708 218 40 52 67 434 35 5384 88 617 702 1 356 72 531 682 786 119187 258 302 578 3 57 1200 150 2186 362 417 644 923 46 12100 150 238 756 1220086 12 90 418 742 123114 74 278 264 883 124014 48 779 964 125083 240 553 72 778 899 120178 240 529 763 902 127644 86 1400] 128601 12 L400] 37 714 60 825 911 129015 61 118 236 68 872 98 465 501 622 724 978 130100 L400] 65 834 418 89 641 871 131246 517 656 710 964 132049 1380 278 379 709 133223 76 449 836 80 134652[400] 89 811 82 135016 175 298 318 87 414 64 540 718 885 79 940 136126 316 601 86 611 1371658 426 515 138088 187 781 89s 139118 209 28 588(400! 768 967 140378 418 28(S0! 56 671 687 893 141278 880 L400] 90 678 774 886 940 70 75 L500] 142221 480 605 809 38 143047 6 609 848 144158 364 583 607 764 145191 587 747 808 927 148202 351 147036 404 524 l3000] 87 649 998 99 148004 13 123 61 75 291 415 583 634 149832 150180 65 589 66 970 86 15121 304 842 678 780 152890 611 886 L400] 153407 21 678 810 972 154281 3866 78 76 582(5000] 618 744 984 155204 610 816 50 1562386 97 386 601. 706 18 43 3805 157253 386 440 573 78 840 158128 217 879 80 522 41 2 635 828 159180 284 598 99 653 89(8001 811 83 955 160177 80 886 824 942 94 161821 988 162477 584 716 808 16315 313 437 47 649 668 727 61 952 184151 L400 888 498 519 90 612 855 165183(400 384 511 74 L600] 730 168277 400 24 6 167074 139 208 28 67 78 661 200 1400] 168059 225 65 801 884 16974⁰ 5 170041 252 618 748 811 6 172012 228 881 41 72 720 97 17310 251 66 79 409 752 818 86 174049 245 736 881 175222 61 336 56 94 894 636 176006 95 146 287 314 652 774 801 177128 241 460 17008 103 283 330 67 01 748 870 179044 728 LA 845 1500 919 180160 803 46 76 806 760 821 1814832[3000] 540 42 616 920 182002 100 31 260 386 411 882 932 183083 183 520 74 783 184090 211 878 668 L400] 76 746 185103 682 747 982 186140 71 208 486 748 836 926 89 80 187239 89 60 352 539 665 88 748 82 689 64 82 906 46 188088 41 708 839 189001 227 821 411 904. 190027 558 610 48 761 922 L400] 901 191410 25 31 99 301 192861 986 193465 860 550 780 866 194104 448 521 899 997 198228 690 196 427 84 400] 197218 884 420 786 886 198037 1500] 64 100 931 199233 504 686 788 889 L400] 200117 320 402 18 645 51 201048 829 88 436 527[500 670 74 7086 202168 207 572 867 203002 88 159 352 91 483 607 905 88 2040086 314 38 641 20558 200 12 208178 486 789 207146 278 420 27 44 69 578 208178 288 781 209012 188 1500] 922 400 521 74 887 07 210021 105 398 211377 92 868 688 08 720 212178 648 818 926 68 213047 346 664 78 814 781 L300 836 86 I1000] 2145686 606 87s 215190 544 784 862 218016 7e 120 447 663 874 217085 202 46 472 583(400 742 910 66 87 21818 451 98 219268[1000] 90s 220078 148 242 802 882 221222 84 0 77 98 911 74 Lso0] 2220283 202 8 4/7 552 789 957 72 2230886 152 L400] 9 289 468 587 828 764 60 83 224020 104 462 84 580 2255 469 751 980 2261186 244 428 74 5786 656 610 227251 862 421 512 600 779 228202 378 519 801 78 2. Ziehung 4. Kl. 6. Preuss.-Sũddeutsche (232. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie Zlehung vom 8. Oktober 1915 nachmittags. Auf jede gezogene Nummer sind zwel gleleh hohe Ge- Winne gefallen, und zwar je elner auf dle Lose glolcher Nummer in den beiden Abtellungen I und II Nur die Gewinne uber 192 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern deigefügt. (ohne Gewähr.) Nachdruck verboten.) 468 89 1157 233 522 2024 205 91 602 87 798 808 3125 596 665 743[400] 982 78 4094 1500] 120 459 593 621 901 96 5158 433 L500] 520 872 8101 6507 2% 699 731 7280 354 87 J400 1 8 436(500 641 49 94 814 979 8088 416 98 681 751 89 9259 338 IL1000] 445 98 860* 10014 38 538 241 L600] 831 528 711 848 80 98 995 11194 374 480 612 888 74 12191 5156 91 756 881 79 13018 588 928 87 14208 18 654 722 54(1000 865 73 978 153840 548 987 16165 76 202 810 405 769 803 17019 26 95 100 18 77 557 120000] 19627 41 11000 71 20336 601 18 828 78 21164 240 329 906 22170 264 495 23859 24060 376 821 25 30 82 25069 275 488[400] 760 L400] 848 80 26238 81 391 99 418 825 938 27007 101 93 728 79 928 28725 29006 24 126 854 469 91 565 758 804 88 1 30047 79 142 60 314 706 877 31127 320 723 60 812 862 69 323841 68 74 85 401 43095 400 L400] 1 858 79 34008 21 120 258 372 757 30s 189 502 764 77 965 36078 552 865 37171 233 58 599 677 754 801 38004 171295 11000] 425 646 928 39283 81 338 72 438 696 40216 612 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