Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die„Gießener Famillenblätter“ werden dem „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Gießen“ zweimal wöchentlich. Die„Landwirtschaftlichen zeit⸗ fragen“ erscheinen monatlich zweimal. des Ariegszustandes. Allgemeinen Deutschen Genossenschaftsverbandes. in vollem Umfange ihre Aufgaben erfüllt. Die Kraft des deutschen Genossenschaftswesens zeigt Dividendenpolitik getrieben und starke Reserven g geschäftlichen Grundsätzen beruhen müssen. Noch . gezeigt: daß die Genossenschaften der St bedürfen. gewesen, die sich vielfach als starke wirksame Hilfenf Gemeinde bei der Regelung der Versorgung der Be Lebensmitteln gezeigt haben. Besonders beachtens gingen und durch andere ersetzt werden mußten. Es sich den neuartigen Verhältnissen angepaßt haben. großem Umfange sind nicht festzustellen. Es ist eher ein Mitgliederzufluß zu beobachten. Die Behörden sind zweifellos geneigt, das Handwer handwe andwerks. legt die Richtlinien fest, die für die Fürsorge für Grundlage dienen sollen. Ferner wünscht der Gesam während des Krieges; um den Einfluß des Krieges a eine Kriegsstatistik erhoben werden. Korsarenkrieg führten. Seit Eröffnung des U⸗Bootkrieges wird die franz nicht müde, die deutsche Kampsweise zu begeifern und als See⸗ räuberei an den Pranger zu stellen. Sie beweist damit ein erstaunlich kurzes Gedächtnis besitzt, denn gerade die volkstüm⸗ lichsten französischen Seehelden haben nichts anderes getan, als was 4 5 in ene 8 8 9 bringen. Sie ü 5 i 2—. den F 5 gerichteten Aushungerungsplan gegen Frankreich anzuwenden und] mit Freude begrüßt werden 5 end als einen„Frieg des Eisens gegen das* 5 2 1 1 i 4 Bold“ bezeichnete und der das Ziel hatte,„den englischen Handel] Blockadewege 2 umterdrücken. Die ganze französische Nord⸗ und tärbehörden seine hiesige Tätigkeit, der man mit Spannung ent⸗ richten und ö Westküste wurde damals ein Jorsarenlager; aus Dünkirchen und] gegensieht, aufrecht erhalten. i üht si 25 VVTVVVVVTVeu— unsere U⸗Boo zugrunde den, Feind an der Ergreifung von V ändern“. Ein Korsar hatte mit einem Seeräuber ni er begann seine Kreuzfahrten erst dann, nem Vesehlsprief, einer mals die sie das deutsche Genossenschaftswesen während Am 10. September tagte in Berlin der Gesamtausschuß des Dr. Crüger erstattete Bericht über die Lage des Genossen⸗ schaftswesens, aus dem einzelnes für weitere Kreise, insbesondere auch für das Ausland, von Interesse sein dürfte. Das deusche Ge⸗ nossenschaftswesen arbeitet mit einem Betriebskapital von 772,3 Millionen Mark eigenem Vermögen, und 5346,2 Millionen Mark fremden Geldern. Die geschäftlichen Leistungen der bestehenden 36 032 Genossenschaften sind auf 35 Milliarden Mark zu schätzen. Deutschland hat das reichhaltigste und vielseitigste Genossenschafts⸗ wesen unter allen Ländern. Es hat die ersten zwölf Kriegsmonate ausgezeichnet überstanden. Der Ansturm der Gläubiger, der in den letzten Julitagen eingesetzt hatte, hörte fast plötzlich mit dem Aus⸗ bruch des Krieges auf. Die Genossenschaften haben eine starke Widerstandskraft gezeigt, und haben dann während des Krieges darin, daß es sich an den ersten beiden Kriegsanleihen mit 660 Millionen Mark beteiligte. Die Bilanzen für 1914 weisen eine starke Liquidität auf, die Geldflüssigkeit ist bis jetzt eine außer⸗ ordentlich große geblieben. Man hat aber auch eine vorsichtige den Tausenden von Genossenschaften hat es natürlich auch Verluste gegeben, aber eher waren diese geringer denn stärker als in Friedenszeiten. Es hat sich von allem der Schulze⸗Delitzschsche Grundsatz als richtig erwiesen, daß die Genossenschaften auf soliden Sehr bedeutungsvoll ist die Tätigkeit der Konsum vereine die Konsumvereine auch während des Krieges an dem Grundsatz der Barzahlung festgehalten haben. An Schwierigkeiten hat es natürlich nicht gefehlt, teils infolge der Hindernisse bei Heran— schaffung der Waren, teils weil verschiedene Warengattungen aus⸗ raschend, wie auch Konsumvereine unter Leitung einfacher Arbeiter Teil der Mitglieder der Konsumvereine wie der Genossenschaften überhaupt, stehen im Felde. Der Tod wird wahrscheinlich manche Mitgliedschaft zum Ende führen. Kündigungen der Mitglieder in Was der Allgemeine Deutsche Genossenschaftsverband vor Jahren gefordert, wird jetzt ausgeführt: die wirtschaftliche Or⸗ ganisation des Handwerks. In erster Reihe erstrebt man jetzt die Organisation, um das Handwerk für die Uebernahmen von Heereslieferungen geeignet zu machen. Aber die Zeit nach dem Kriege wird noch weitere große staatliche Bestellungen bringen. zu berücksichtigen, aber man verlangt Arbeitsvereinfachung für die Arbeit 18 Behörden durch eine Art der Andbietung der l lichen Leistungen, die die bisher bestehenden Mängel aus⸗ schließt. Die Berufsorgantsattonen und die Genossenschaftsverbände —.— jetzt zusammen an der wirtschaftlichen Organisation des In eine besonders günstige Lage ist das landwirtschaft⸗ liche Genossenschaftswesen gekommen. Die Warenbezugs⸗ und besitz sehr stark, und Baugenossenschaften wie Hausbesitz haben recht Die Kartoffelverforgung. Vielfach haben die Baugenossenschaften ihren Mitgliedern er⸗ Berlin, 24. Sept. Es ist eine Gesellschaft mit beschränkter bebliche Vergünstigungen und Erleichterungen Hecte Nach den] Haftung zur Kartoffel versorgung gegründet worden, die vorliegenden Berichten ist aber auch nicht die geringste Befürchtung den Zweck hat, Kartoffeln aus Polen, Kurland und Li⸗ zu, hegen, daß der Krieg den Baugenossenschaften dauernd schäd⸗[tauen nach Deutschland einzuführen. An der Gesellschaft sind Der Gesamtausschuß faßte n Vorlage des Anwalts] die Kartoffeltrocknungsgesellschaft mit je 50 000 Mark. Die Zen⸗ Dr. Crüger eine Reihe er e 5 5 eine Beschluß tralgenossenschaftskasse wird die Finanzierung übernehmen. Auf kriege heimkehrenden Gewerbetreibenden gelten sollen. Ein wei⸗ land zu bringen und zwar zu Prrisen, die erheblich unter unseben terer Beschluß stellt Grundsaße— 75 51—„ Kredit Merktpreisen stehen. Man hofft, daß dadurch die deutschen Kur⸗ organisationen für die Befriedigung des Hypothekarkredits als] toffelpreise beeinflußt werden. Ein kleiner Teil dieser einge⸗ gesetzliche Regelung eines Konkursabwendungsverfahrens schon jetzt! trocknung verwendet, der größere Teil soll au keit der Genossenschaften in allen Einzelheiten klarzustellen, soll—̃ Wie die Franzosen gegen England e im] Segler aus und kehrten mit reicher Beute beladen wieder zurück. ler(bisher in Lübeck verspricht recht Gutes; da spi wenn sich sein Land im Innerhalb von fünf Jar dom 1. Ventose des Jahres IV bis brachte tüchtige Neueinstudierungen 5„Gö 67 5 Kriege befand und zwar wurde von i i 5 5 n 1 f ae pern dd Marien mit 20 i 25 Tian Bei n fr len 5 ge wear Nene J und ron debe glbekunge n, 4 l 5 4 5 9 Uchte 3 9 8 e aus⸗(unter Leitung Richard Weicherts und mit kra „die ihn ermächtigte, so lange die Feindseligkeiten an⸗*. a igen Bühnenbi N t. 5 5 1 N 75 Atl Ozean, 16 davon gingen verloren und 755 Mann er- poll eigenartigen ildern Ludwi i is⸗ 'egs⸗ und Dandelsschisse des Gegners, mochten aber dafür erlitt der englische her in Freiburg).. Is di 5—. Haft hielt. wurden im be⸗ Nr. 220 Sweites Blatt 1065. Jahrgang Samstag, 25. September 1015 85 2 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'chen Universitäts- Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. ö Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul ⸗ straße 7. Geschaͤstsstelle u. Verlag: e 51, Schrist · General⸗Anzeiger für Oberhessen 144““ Der Anwalt richtung von Preisprüfungsstellen und betreffend die Ver— 5 sorgungsregelung durch die Gemeinden abgeschlossen und man kann damit rechnen, daß die Verordnung alsbald end⸗ man der„Frkft. Ztg.“ aus Berlin, ungefähr folgendes be⸗ stimmen: Es sollen sogenannte Preisprüfungsstellen ein— halten. Sie können auch jede in dieser Beziehung für er⸗ forderlich erachtete Auskunft verlangen und zur Erreichung ihrer Zwecke von ihnen angestellte Beamte mit den nötigen Aufgaben betrauen. Die amten werden eidlich zur Ge heimhaltung verpflichtet. Diese Preisprüfungsstellen sollen die Behörden bei der Regelung der Preisfrage unterstützen sowie Gutachten abgeben können. Solche Preisprüfungs⸗ stellen werden für die einzelnen Gemeinden eingerichket. Die Gemeinden mit mehr als 5000 Einwoh— nern sind verpflichtet, die Gemeinden mit weniger als 5000 Einwohnern berechtigt, derartige Prüfungsstellen einzurichten. Ferner soll eine Preisprüfungsstelle für das ganze Reich mit dem Sitz in Berlin eingerichtet werden. Sie soll dem Bundesrat als beratende Stelle zur Seite stehen und einen Ausgleich schaffen zwi⸗ schen Bedarf und Ueberschuß. Sodann sollen Versorgungsgesellschaften ge⸗ schaffen werden. Die Gemeinden sollen befugt sein, Zwangssyndikate zu bilden und zwar auch gegen den Willen der Händler. Die Händler haben die Waren den Gesellschaften auf deren Ver- langen zu überlassen. Die Gesellschaften unterstehen dem Magistrate oder den Gemeindeverwaltungen, die die Leitung sich selbst vorbehalten oder auch anderen über⸗ tragen können. Die Versorgungsgesellschaften sollen zu Ver⸗ sorgungsverbänden zusammengeschlossen werden. Des wei⸗ teren soll der Verkauf von Lebensmitteln durch die Gemeinden selbst unter Ausschluß des Handels und Gewerbes in die Hand genommen werden können. Was die Preisregulierung betrifft, so sind die Gemeindeverbände mit mehr als 5000 Einwohnern ver⸗ pflichtet, die übrigen berechtigt, Höchstpreise festzu⸗ stellen für alle Gegenstände des Lebens bedarfs, Fleisch⸗ und Wurstwaren, Milch, Butter, Käse, Eier, Marga⸗ rine, Kunstspeisefett, Griesmehl, Grünkern, 1 usw. Die Landes⸗ Zentralbehörden sollen im einzelnen befugt sein, eine Befreiung von dieser Verpflichtung eintreten zu lassen. Die Gemeinden können auch für andere Gegenstände, wie Geflügel, Obst, Honig, Kolonialwaren, Höchstpreise Die Verpflichtung hierzu kann unter Umständen auch auf Gemeinden mit weniger als 5000 Einwohnern ausgedehnt werden. Die Landes⸗Zentralbehörden können für größere einheitliche Preisgebiete Durchschnittspreise(Richtpreise) mit einer Grenze nach oben und nach unten festsetzen, innerhalb deren die Gemeinden die Preisfestsetzungen vor⸗ nehmen dürfen. Anstelle der Richtpreise können die Landes⸗ Zentralbehörden auch Höchstpreise festsetzen. Die Landes⸗ Zentralbehörden können die Uebernahme von Gegenständen des Lebensbedarfes selbst besorgen oder auf Gemeinden oder Personen übertragen. ö 5 5. ittags, wirkschftliche durch Oberhessen. Am 5. Oktober, nachmittag sich u. a. auch Verfügung gestellt worden sind. ** Gedenket der Vergessenen. Das ebildet. Unter vergessener Krieger, denen noch eins hat die guten Erfolg hatten die Oberrealschule aatshilse nicht ür Staat und völkerung mit wert ist, daß großen Kriege beteiligen konnten. ist ganz über⸗ Ein großer im Gegenteil gewähren zu können, beabsichtigt eine Anzahl schluß, an Wochentagen um 7 Uhr a k entsprechend an Beleuchtung gespart. Aus den angeführten schäftsstunden richten. a. d. Marsch von G. Piefke. Landkreis Gießen. Dekanats Missionsfest des Dekanats Gie worauf wir nochmals aufmerksam machen. ! Uhr⸗Ladenschlruß. Die stets weiterg Einberufungen haben in allen Geschäften das Verkaufs⸗ personal ganz bedeutend verringert. Nur wenige Angestellte sind zurückgeblieben, und diese müssen, um alle Arbeiten zu erledigen, vielfach ohne größere Unterbrechun⸗ gen von morgens bis abends durcharbeiten. An einen Ur⸗ laub war in diesem Jahre wohl nirgends zu denken. Um nun den Angestellten wenigstens eine gewisse freie Zeit 2 dt d Cand. Aus dem Reiche. 8 9 25. September 1915. Die Regulierung des Lebensmittel-Marktes.„ Auszeichnung. Dem Gardedragoner Paul Nickel 4 a f i it einem Kameraden ein In dem Bundesratsausschusse ist jetzt die Beratung ders aus Gießen, der in Gemeinschaft mit e N von 5 de ee 2 die Er⸗[ Maschinengewehr erbeutete, wurde das Eiserne Kreuz ver ** Militärische Ausbildung der Jugend. Die erste Uebung im Winterhalbjahr brachte* 3 g i i 5 ächst ierü i und der Kom⸗ gültig vom Bundesrat verabschiedet werden wird. Die dem⸗ Sonntag zunächst Exerzierübungen im Zug f g agnie. Ein Kompagnieangriff schloß sich an. Am Mittwoch nach sehr bald zu erwartende Verordnung wird, so schreibt 9 5 hielt nach 755 allgemeinen Uebungen Turnen, Ba- jonettieren usw.) Leutnant Schulz einen sehr interessanten gerichtet werden, denen die Befugnis erteilt ist, Einsicht zu 8 8„ e nehmen in Rechnungen, Frachtbriefe, Konossemente, Bücher ande Anfang Ottober veranstalten Wormser Jung⸗ usw., um die Grundlage für die Preisfestsetzungen mann(etwa 7080) mit ihren Führern Uebungen üben sie gegen die hiesige Jungwehr und beziehen sodann Bürger⸗ quartiere, die in dankenswerter Weise in großer Anzahl zur Gießener Rote Kreuz(Alte Klinik) hat noch eine 8 von Adressen eine Liebes⸗ gaben zugegangen sind, abzugeben. Meldungen werden im Geschäftszimmer des Roten Kreuzes entgegengenommen. * Schulen und Kriegsanleihen. Einen recht und das Realgymnasium bei der Zeichnung der dritten Kriegsanleihe, indem die Schüler dieser Schulen ihre Ersparnisse zeichneten. Die Schüler der Oberrealschule zeich⸗ neten im ganzen 25 400 Mk., die des Realgymnasiums 14.300 Mk. Den Schülern wird es gewiß in steter Erinne⸗ rung bleiben, wie auch sie sich mit ihren Ersparnissen am reifenden von Ge⸗ schäftsinhabern nach dem Beispiel anderer Städte auch hier für die Dauer des Krieges einen— Laden⸗ uh fuhren 1„ an Sonn⸗ tagen um 1 Uhr mittags, einzufü es angüngig ist, soll auch mittags eine Pause von 1—2 Uhr eintreten. Sämtliche Ladeninhaber, die sich diesen Geschäftsstunden anschließen wollen, werden laut Anzeige in der heutigen Nummer zu einer Besprechung weh ungen Durch den früheren Ladenschluß wird außerdem darf wohl erwartet werden, daß sich möglichst alle Ge⸗ schäfte diese Verkaufszeiten einführen. Dus Publikum bringt dieser Maßnahme sicher volles Verständnis entgegen, und wird sich mit seinen Einkäufen gerne nach den neuen Ge⸗ Anlagemusik. Morgen vormittag 11½ Uhr findet in der Süd⸗Anlage Konzert, ausgeführt von der Kapelle des Landst.⸗Inf.⸗Ersatz⸗Batl. Gießen, statt. Die Spiel⸗Folge bringt: Altniederländisches Tankgebet von A. Valerius, Ouver⸗ ture 81 Oper„Die beiden Blinden“ von E. H. Möéhul, Sextett p.„Lucia di Lammermoor“ von Donizetti,„Scheiden und Meiden“, Walzer von O. Fetras,„Vor hundert Jahren“, hist.⸗ patr. Marsch⸗Potpourri von Th. Kruße, Düppel⸗Schanzen⸗Sturm⸗ e. Wieseck, 25. Sept. Morgen nachmittag findet hier das en statt, Missionar Gsell aus beteiligt der preußische Staat und das Deutsche Reich sowie die aus dem diese Weise hofft man, große Mengen guter Kartoffeln nach Deutsch⸗ 8 ie] führten Kartoffeln soll zur Spi ewinnung und zur Kartoffel⸗ tausschuß die piritusg 5— Martt gebrach⸗ uf die Tätig⸗ 5 T die seit Ja bei; obwohl Kersaint am 30. Mui 1792 der Nationalversamm⸗[tionaltheaters Dr. Carl Hagemann, der ösische Presse nur, daß sie besonders die Heranführung von Getreide aus Amerika auf dem Ablauf der Urlaubsmonate durch das Entgegen l l 8 5 ja bereits lung die Abschaffung der Emrichtung vorschlug, drang sein Antrag vor seiner Hamburger Tätigkeit Intendant in ee weifelhaft, ob . a. au. 2 er rechtschaffen, nit einem dezimiert 0 chts gemein; aus La Rochelle, aus Baponne fuhren bis an die Zähne bewaffnete zuhalten. Der neue erste Kapellmeister W Ibelm Fu e zum I. Prairial des 150 arenschiffe mit je 20 bis 25 Mann Besatzung in den tranken oder wurden gefangen, Handel schweven Schaden, feine Verluste beliefen sich auf die für W Admiral Sir Sidney Smith, gefangen nahm; ein anderer Korsar] dition hatte im Juli 1913 2 i. iederauffindung des Nordpolfahrers 136 un Fufte, ihne geg in Winzone ind Stertung. Stefan son. Mach franzöfischen geitun smeldun 8 del Mann kamen dabel ums Leben und 201 Schiffe wurden ver-] pont 17. September ff der Pol Borsche Bianein Stefen, senkt. Ein Korsar, Kapitän Denis aus Le Havre, war es, der der Leiter der kanadischen E. 1 2 pediti Erfors. Fis⸗ 2222CC0é ꝗ ͤ ñͤ dd Teil der 2 A 8 „Kerossen nach glück per der Seebed nen Saint Male, Robert Surceuf, der wurde das Erpepilenschiff Natur verlassen., In Herbs a o n den königlichen der Sohn eines ein⸗ und von Napoleon zum Baron erhoben wurde. Man scheint in sich an Land befand. 8 an. 0 5 Das Sauff strandete i af andern saßresang] Frardreich das alles völlia vergessen zu haben. Weshalb, liegt auf Wrangelinscl an der föhirischen Kite! Die he um aewasser der g 5 90 5„Karluk“ mi ößte sich mit einem Vermögen von 2 Millionen Franken zur Ruhe setzte[ Bemannung durch Treibeis 1 dem größten „während Stefanson selbst 9 Bef g wurde tet. wurde als Korsar von Lud⸗ der Hand. Doch alle Versuche, Stesanson 3 satzung wurde gerettet 1 ernannt; auf demselben Trou in zu Anfang des 18. Jahr⸗ ——— wird uns geschrieben: Die Stadt Mannheim hatte vor Wochen inden, blieben erfolglos. 0 Der Forscher, über dessen Irrfahrt Einzelheiten fehlen, soll ein — Mannheimer Theaterbrief. Aus Mannheim] neues Gebiet im Südosten don St. Patricks⸗Land entdeckt haben. Frankfurt wird aus der Mission berichten. Der Gottes dienst findet um Kirchliche Nachrichten. 3 1 5 f „ All de der Missi rzlich eingeladen. 8 8 d erte rene e Sen Le Sehn ber dete. Cbangelsche Gemelnde. Universität Frankfurt a. M. Bürgermeisters, Lehrer Johannes Braun, ist in russische Ge⸗ Sonntag, den 26. Septem ber, 17. nach Trinitatis. fangenschaft geraten. Gottesdienst. Das Vorlesungsverzeichnis für das Winter- Londorf, 24. Sept. Dem Gefreiten Schnecker beim g Zn der Stadtkirche. semester 1915/16 ist erschienen und wird auf Verlangen Res.-Inf.-Rgt. 80, 11. Komp., wurden die Hess. Tapferkeits⸗ Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Mahr. 155 75 g ie sowie das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der e Gordanstraße 17) n W. Aus der Rabenau, 24. Sept. Der Ertrag an Obst, Matthäusgemeinde, insbesondere Aepfeln, war in diesem Jahre äußerst günstig; bei der Vormittags 9 Uhr: Pfarrassistent Hoffmann. Gemeinde- und auch bei der Kreisobst-Versteigerung am 23. Sept. Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Schwabe. N war den Käufern Gelegenheit geboten, recht preiswert zu kaufen. Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirche für irrer B Bekanntmachung. 5 Die Zwetschenernte ist allerdings gering ausgesallen. Da- a F 3 Betr.: Verkehr mit Brotgetreide und Mehl: hier: Das Hinterkorn. * ist die Kartoffelernte wieder recht gut; doch ver⸗ Mittwoch, den 29. September, abends 8 Uhr: Kriegsbetstunde. Das. e 1 8 Reinigen langt man hier für den Doppelzentner Speisekartoffeln noch 7 bis 1 3 1 Pfarrer Mahr.[des Getreides abfallenden Mengen an zerschlagenem und ver⸗ 8 Mark. 5 8 u 5 5 Johanneskirche. bet kümmertem Korn, Unkraut und ähnlichem darf von seinem Besitzer Kreis Alsfeld. Jormittage K ubr: Pfarr Bechtolsbeimer. nicht verfüttert werden. Die Getreidebesizer müfsen vielmehr age 8 5 5 cht e 5 up. Ruppertenrod, 23. Sept. Infolge schwerer Ver⸗ Sürb„ für die Neukonfirmierten aus der das gesamte bei ihnen entfallende Hinterkorn dem Kommunal- brennung starb heute hier Marie Finternagel Witwe, die Vormittags 9 Uhr: Plarrer Aus feld. verband käuflich überlassen. Es ist in gleicher Weise wie das Besitzerin der Brückenmühle, im 47. Lebensjahr. Die Verstorbene. reine Brotgetreide beschlagnahmt: eine tigen mächtige stieg auf einen Stuhl, um einen Topf auf den Schrank zu stellen. o f fügung über dasselbe würde gemäß 8 g der 5 Pfg., Bohnen das 15 e 1 das* 15 ig Busch⸗— uB¼HP̃ͥap ᷣ—————— salat das Stück 10—00 Pig., Endivien das Stück 12 Pfg., Einmach⸗ Bettenfrage für Gesunde und K Ref It g g 8 5 gurken 100 Stück 2,50, Mk. kleine Gurken 100 Stiick 1,80 Yk. besten gelöst,— die 905. R.⸗G.⸗M. Nr. 450 3820 5 Betr.: Die Gewährung von Reichsunterstützungen und Kreis⸗ Dr. Usinger. Halatgurken das Stick 20900 Pig., Rotkraut d. Stück 40—00 Pig, D. R.⸗G.⸗M. Nr. 420.685 der Möbel und Betten zuschüssen. 8 3 Wesßkraut 25—00 Pig. Wirsing 20—00 Pfg., Blumenkohl 30 bis fabrik Th. Brück, Gießen, Ecke S chloßgasse-Kanz⸗ An die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden 00 Pg, Kohlrabi 800 Pfg., Gelbe Rüben d. Ufd. 12 Pfg., Lauch das leiberg, patentamtlich geschützten Sprungfeder⸗Ma⸗ des Kreises. Stück 3—0 Pfg., Sellerie 9—00 Pfg. Zwiebeln das Pfd. 18—00 Pfg., tratzen„Unerreicht bequem“ und dreiteilige Auflage⸗Ma⸗ Sie wollen alsbald berichten, welche Reichsun Tomaten 18—00 fg, Birnen 10—0 Pfg., Aepfel 10—0 Pfg., Zwetschen trazen„Stabil“, die seit Jahren eingeführt und aufs und Kreiszuschüsse im Monat September ausbezahlt 3 18—00 Pfg., Pfirsiche 16—00 Pfg., Butter das Pfund 1,85 Mk., vorzüglichste bewährt, gekauft werden. Alle Klagen über knarrende Gießen, den 22. September 1915. Käse, weich, das Pfund 22—00 Pfg., Handkäse das Stück 16—0 Pfg., eiserne Matratzen, ungesundes, hartes und kaltes Lager hören Großherzogliches Kreisamt Gießen. Cier das Stück 16—00 Pfg., Trauben das Pfd. 30 Pfg. auf. 0 a 7082a. 58* n LE 61 2 2 75 5 10 n Dervorragendes Nerventonikum, 105 Miedtggel aum Fufbau der Behirn-d ervensubstanz. A e Uperarbeitete, gerriseu ETS Chöpftessräa gekriftgte frischbelebt be Uberreizten ant gut. Scalakherzorgerafen. 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Lestsete zn eber nelbntftag, 2 Ks, den W. Bräuning, Kaiser⸗Allee 41. Bei der Brauerei Spezial-Ausschank. —. ab 1. Oktober Kaiser⸗Allee 8 v. 05118 Mein e; enbier ist aus bestem Mün- chener Weizenmalz hergestellt. Alkoholarm, reich an Kohlenskure, und seiner sanitären Beziehungen und be- sonderen Eigenschaften wegen gerade das hervorragendste, best bekömm- lichste und erfrischendste Getränk. 04900 t Mabie B. unf hebt das Desg Jnnrgwbädl Gemerbeschule Gießen Bau- u. kunstgewerbliche Fachschule Abschlußprüfung vor staatlicher Prüfungskommission. Beginn 1. Nov. 1915. Anmeldungen bis 12. Oktober. Anmeldescheine können von der Schulleitung be⸗ zogen oder bei der Schuldienerin(Kirchstraße 11) Gewerbeschule Nidda; für bau- u. kunsthandwerkl. Berufe Euterrichts-Beginn am I. November Anmeldungen nimmt die Schulleitung ent- gegen, woselbst auch weitere Auskunft erteilt Bei bstei riet sie in einen Behälte ll siedende g J 2. jekanntmachung vom 28. Juni 1915 mit Gefäng⸗ 4 geriet sie in einen Behälter voll siedenden Nachmittags 2 Uhr: Taubstummen-Gottesdienst. nis bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu Kreis Lauterbach Pfarrer Bechtolsheimer. 60.0% Mark zu bestrafen sein Mit dem Ankauf des M. Lauterbach, 23. Sept. Die in der Nacht vom 10 auf wartburg, evangel Jangliggei und männer ⸗verein. 8 Serre 3* 1 den 14. d. Mts. von dem Arbeitskommando der Freiherrlich Ried—(Diezstraße 15.); 5„ eßen tragt eselschen Ziegelei bei Angersbach ent wichenen zwei russi⸗ Sonntag, den 26. September: Vortrag.„ 8 nen 5 schen Kriegsgefangenen sind bet Brotterode, Bezirk Dienstag, den 28. September, abends 8½ Uhr: Vibelstunde. 17 4 8 5 De 655 8„Schrot— 1 Berück⸗ Schmalkalden in Thüringen wieder festgenommen worden. Donnerstag, den 30. September, abends 87 Uhr: Leseabend. fi n 55 15! bbestände die La bwirte des Kreises Die Flüchtlinge haben zu dieser verhältnismäßig nicht allzugroßen Samstag, den 2. Oktober, abends 8½ Uhr: Aeltere Abteilung. Wied 5 aN 8 ilt 5. 3 5 ir Strecke 10 Tage gebraucht und scheinen nur in der Nacht durch 5 Gäste stets willkommen. 12s Sinn 4 solches beine 1 die Wälder gewandert zu sein, sonst hätte ihre Flucht in Uniform Bibelkränzchen für Schüler höherer Lehranstalten. 175 höchstens 3 Pro 5 5 Eumesch ne bes* gases nicht so weit gelingen können. Sie werden jetzt wieder dem Ge— Für die jüngere Abteilung jeden Mittwoch von 6—7 Uhr, für 7 5 bar 5 5 0 9 ö 5 en 9 1 5 a 5 N betragen darf. Der etwaige Ueberschuß muß der Reichsgetreide⸗ fangenenlager Wetzlar zugeführt. die ältere Abteilung jeden Samstag von 6—7 Uhr im Johannessaal. le zur 771 58 f 115 . Bibelkränzchen für mädchen aus der Johannesgemeinde.. N. gestellt werden. Es müßt daher den Beteiligten Kreis Schotten. Jeden Dienstag von 6—7 Uhr im Johannessaal. 8 ere A 5 8 O„Meich e s, 28. Sept. Jüslier Heinrich Günther, Sohn Evangelischer Gottesdienst. Lell dee Einen ere dir des de sch e 2 rr Ae 17 2 gweste 1 Kirchberg: Sonntag, den 26. September, vormittags 10 Uhr. der Verkaufspreis für das gewonnene Schrot in einer angemessenen delt dem diese Auszeichnung zuteil 5 8 Uhr: Christenlehre für die männ-—— 2 785 N 3 175 1 n 4 8 liche Jugend. prechend der Minderwertigkeit des Hinterkorns im Verg zu Kreis Friedberg. Pfarrassistent Bröckelmann⸗Klein-Linden. anderem für den menschlichen Verbrauch bestimmten und geeig⸗ Bad ⸗-Nauheim, 24. Sept. Bis zum 23. September 1915 Katholische Gemeinde. ee E en 3 Bäder wurden bis zum 80 Gottesdienst. dem 5 S der 3 stelle 8 8. 5 amstag, den 25. September: entspricht. Die Preise werden dur ondere anntmachung 3 V n np ̃œ Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit J demnächst veröffentlicht werden. 4 genh 1 Märkte. zur heil. 1. 1 Gießen, 5 96 5 1915. 1. 5„M., 24. S Auf i[Sonntag, den 26. Sept, 18. Sonntag nach Pfingsten: roßherzogliches Kreisamt Gießen. 0 21 7 87475 7 r deutigen Heu Vormittags 6½ Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte. Dr. Usinger. 1 * Fo. Wiesbaden. Viehhof- Marktbericht vom 24. Sept.* um? Uhr: Heil. Messe.. 3 i Am heutigen Viehmarkt standen zum Verkauf: 11 Rinder(darunter„ um s Ütr: Austeilung der hl. Kommunion. Betr.: Wie oben. 2 a 5 0 Ochsen, 1 Bulle und 10 Kühe), 44 Kälber, 30 Schafe und„ um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. An das Großh. Polizeiamt Gießen sowie an die Großh. 48 Schweine. Geschäft lebhaft. Der durch die ifraelitischen Feier- em 1 Uhr: pl. Messe mit Predigt. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. tage geringe Auftrieb wurde bald geräumt. Nachmittags um 2 Uhr: Andacht. Die vorstehende Bekanntmachung ist wiederholt in ortsüb⸗ 10. Wiesbaden, 24. Sept. deu und Strohmarkt. Dienstag und Freitag abend um s Uhr ist Kriegsbittandacht. licher Weise zur öffentlichen Kenntnis zu bringen. Wir empfehlen Bezahlt wurde für Heu(neues) 6,50 Mk. bis 7,50 Mk. Stroh Diaspora⸗Gottesdienst. Ihnen hierbei auf das Nachdrücklichste, die Strafbestimmungen (Richtstroh) 0,00—0,00 Mk., Krummstroh 0,00—0,00 Wik. Alles sür Sonnta de 6 ber: hervorzuheben und für genaue Ueberwachung der Bekanntmachung 5 g. n 26. September: err 5 5 0 1 50 Kilo. Geschäst flott.— Fruchtmark t. Auf dem heutigen Markt In Grünberg um 93% Uhr. nötigenfalls unter Zuhilfenahme der Gendarmerie besorgt zu sein. war nichts angefahren. In Hungen um 9½ Uhr. Gießen, den 24. September 1 ch. Bingen, 24. Sept. Marktpreise. Kartoffeln das Pfund In Lich um 8 Uhr. Großherzogliches Kreisamt Gießen. abgeholt werden. 6800 eh 17612⁰* 7 33 i a pferde Finthen] Taschenlampen Gie kner röhel⸗ Feminar Für den Aufsschtsrat: Die Groß h. Schulleitung: Dreher, Haar- 5 mit und ohne Blende i* C. Ringshausen. Köhn. e Neueste Mendepflüge Taschenlampen Die Arbeiten der jetzt abgebenden Kindergärtnerinnen! i berneken werden Universalpflüge mit drebbarem Scheinwerfer lind zu besichtigen Samstag, Sonntag und Montag, 2 8 7 5 billig angefertigt. 11 den 25., 26, und 27. 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Nachdem durch Verordnung des Stellvertretenden Generalkommandos des 18. Armeekorps vom 24. Septem⸗ ber 1915 die Frist zur freiwilligen Ab⸗ lieferung bis zum 16. Oktober 1915 ver⸗ längert worden ist, wird unter Bezugnahme auf die im Kreisblatt für den Kreis Gießen vom 24. September Lieferungsvergebung. Für die Großh. chirurgische Univ.⸗Klinik und die Univ.⸗Klinik für Ohren-, Nasen⸗ und Halsktranke in Giesen soll auf dem Wege öffent⸗ licher Ausschreibung die Lieferung von: 1915 abgedruckte Bekanntmachung und in Abänderung 650 Ztr. Speisekartoffeln der Ausführungsbestimmungen für die Stadt Gießen 15 Ztr. Tafeläpfeln vom 23. August 1915 und unter Aufhebung der Bekannt⸗ 10 Ztr. Zwiebeln machung vom 21. September 1915 betreffend die An⸗ 8 Ztr. Noterüben meldung der beschlagnahmten Gegenstände aus Kupfer, 10 75 Gelberüb Messing und Reinnickel hiermit für den Bezirk der Stadt Ztr. Gelberü ben a Gießen folgendes bestimmt: g l 5 Ztr. untererdige Kohlrabi 1. Bis zum 16. Oktober 1915 dürfen bei der städt. 4 Ztr. Meerrettig Metallsammelstelle abgeliefert und müssen von ihr an⸗ genommen werden. 8 Klasse A: Gegenstände aus Kupfer und Messing: 1. Geschirre und Wirtschaftsgeräte jeder Art für Küchen und Backstuben, wie beispielsweise Koch- und Einlegekessel, Mar⸗ meladen⸗ und Speiseeiskessel, Töpfe, Frucht⸗ kocher, Pfannen, Backformen, Kasserollen, Küh⸗ ler, Schüsseln, Mörser usw.; 5 2. Waschkessel, Türen an Kachelöfen und Kochmaschi⸗ nen bezw. Herden: 5 8 3. Badewannen, Warmwasserschiffe, behälter, ⸗blasen, zschlangen, Druckkessel, Warmwasserbereiter(Boi⸗ ler) in Kochmaschinen und Herden, Wasserkasten, eingebaute Kessel aller Art. Klasse B: Gegenstände aus Reinnickel: 1. Geschirre und Wirtschaftsgeräte jeder Art für Küchen und Backstuben, wie beispielsweise Koch- und Einlegekessel, Mar⸗ meladen⸗ und Speiseeiskessel, Fruchtkocher, Ser⸗ vierplatten, Pfannen, Backformen, Kasserollen, Kühler, Schüsseln usw.; 8 2. Einsätze für Kocheinrichtungen, wie Kessel, Deckel⸗ schalen, Innentöpfe nebst Deckeln an Kipptöpfen, Kartoffel-, Fisch⸗ und Fleischeinsätze usw. nebst Reinnickelarmaturen; 3. Bürstenbleche, Eimer, Kaffeekannen, Teekannen, Kuchenplatten, Milchkannen, Kaffeemaschinen, Tee⸗ maschinen, Samovare, Zuckerdosen, Teeglashalter, Menagen, Messerbänke, Zahnstochgestelle, Tafel⸗ aufsätze aller Art, Tafelgeschirre, Rauchservice, Lampen, Leuchter, Kronen, Plätten, Nippessachen, 200 Stück Rotkraut 300 Stück Sellerie 500 Stück Lauch vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen liegen an den Werktagen von 3 bis 5 Uhr nachmittags auf dem Verwaltungsbüro offen. Angebote verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, sind mit den Proben bis zum Montag, den 4. Oktober Ifd. 38., vormittags 11 Uhr abzugeben. Die Zuschlagsfrist beträgt 8 Tage. Gießen, den 24. September 1915. Großh. Direktionen der chirurgischen Univ.-Klinik u. der Univ.⸗Klinik für Ohren-, Nasen- u. Halskranke: Pappert. Leu 7636 B Vergebung. Für die Großhl. medizinische Klinik, Frauen⸗ klinik und Klinik für Hautkranke in Gießen soll im Wege des öffentlichen Angebots vergeben werden die Lieferung von: 1. 35 Ztr. Aepfeln, 2. 800 Ztr. guten Speise— kartoffeln, 3. 10 Ztr. untererdigen Kohlraby, 4. 15 tr. Thermometer, Schreibgarnituren, Bettwärmer, Zwiebeln, 5. 3 Ztr. Meerrettig, 6. 10 Ztr. gelben 8 Badeöfen aus Kupfer, Messing und Rüben, 7. 35 Ztr. Weißkraut, 8. 10 Ztr. Rotkraut, einnickel. 9. 400 Stück Wirsing, 11. 350 Stück Sellerie. g Die Bedingungen können nachmittags von 5 5 Für die vorgenannten Gegenstände werden folgende 10. 200 Stück Lauch, Uebernahmepreise vergütet: 8 5 Uebernahmepreis für jedes Kilogramm für Gegenstände aus 1 5 Meine 1 3—5 Uhr auf dem Verwaltungsbureau, Klinik⸗ 5 g 5 A straße 32 eingesehen werden. — Beiden 2.0 2,10 19.80 Verschlossene Angebote und Muster sind getrennt Die Gegenstände werden mit den Beschlägen gewo⸗ gen; auf Grund dieses Gewichtes ergibt sich der Preis nach obiger Tabelle. 8 Uebersteigt das Gewicht der Beschläge schätzungs⸗ weise bei Gegenständen aus Kupfer und Messing 300%, bei 3 0 aus Nickel 20% des Gesamtgewichts des Ge⸗ genstandes, so wird der 30 bezw. 20% überschreitende e geschätzt, vom Gewicht abgesetzt und nicht be⸗ zahlt. Als Entschädigung für etwa erforderliche Ausbau⸗ arbeiten wird jedes Kilogramm der ausgebauten Ge⸗ genstände 0,50 Mk. vergütet. 2. Es dürfen ferner abgeliefert und müssen an⸗ genommen werden: 1 Sämtliche Materialien und Gegenstände aus Kupfer, Messing, Rotguß, Tombak, Bronze, Neu⸗ silber, Alfenid, Christofle, Alpaka und Reinnickel, soweit sie nicht auf Grund der Verfügung M. 1/4. „ 15 K. R. A. betreffend„Bestandsmeldung und Be⸗ schlagnahme von Metallen“ an die Metallmelde⸗ stelle der Kriegs⸗Rohstoff⸗Abteilung des König⸗ lich Preußischen Kriegsministeriums gemeldet wor⸗ den sind.. Hierfür wird vergütet: Für Materialien und Gegenstände aus Kupfer 1,70 Mark für das Kilogramm, für Materialien und Gegenstände aus Messing, Rotguß, Tombak, Bronze 1 Mark für das Kilogramm, für Ma⸗ terialien und Gegenstände aus Neusilber, Alfenid, Christofle, Alpaka 1,80 Mark für das Kilogramm, für Materialien und Gegenstände aus Reinnickel 4,50 Mark für das Kilogramm. a Auch Altmaterial darf zu diesen Preisen angenom- men werden; als Altmaterial werden solche Gegenstände angesehen, die sich in einem Zustand befinden, in dem sie nicht mehr für den durch ihre Gestaltung gegebenen Zweck benutzt werden können. Gießen, den 24. September 1915. Der Oberbürgermeister. Keller Vergebung. Für die Großherzogliche Klinik für psychische und nervöse Krankheiten in Gießen sollen für das Rechnungsjahr 1915 auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden: a) Die Lieferung von: 10 Zentner Tafeläpfel, mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungstermin: Montag, den J. Oktober 1915 vormittags 11 Uhr bei der Verwaltung einzureichen. Zuschlagsfrist bis zum 10. Oktober 1915. Gießen, den 23. September 1915. Großhl. Verwaltungsdirektion der medizinischen Klinik, Frauenklinik und Klinik für Hautkranke. Voit. 7014 B Lieferungsvergebung. Für die Großh. Universitäts⸗Augenklinik Gießen soll die Lieferung von: 5 Ztr. Tafeläpfeln, ca. 350 1 Ztr. Zwiebeln, 2 Ztr. Salat, 2 Ztr. Mohr⸗, 3 Ztr. Kohlrüben,/ Ztr. Meerrettich, 1 Ztr. Weißkraut, 50 St. Rotkraut und 100 St. Sellerie durch öffentliche Ausschreibung vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen können bei der Verwaltung der Klinik werktäglich nachmittags von 3—5 Uhr eingesehen werden. Angebote und Proben sind getrennt und ver— schlossen— mit entsprechender Aufschrift versehen— bis zum Eröffnungstermin Montag, den J. Oktober 1915, vormittags 11 Uhr, bei der Verwaltung einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Tage. Gießen, 23. September 1915. Großh. Direktion der Universitäts⸗Augenklinik. J. V.: Dr. Gros. 7617 B Verdingung. Für die Provinzial⸗Siechenanstalt Ober⸗ hessen in Gießen soll die Lieferung von ca. 800—900 Ztr. guter Speisekartoffeln vergeben werden. Die näheren Bedingungen liegen auf dem Verwaltungsbureau vom 30. September bis 2. Oktober 1915, von 3 bis 5 Uhr nachmittags Ztr. Kartoffeln, 7622 6„ Kochäpfel, offen, woselbst Angebote mit der Aufschrift„Lieferun 18„ Weißkraut, an Kartoffeln für die Sepigi e dee 2½ 1 Meerrettich, versehen, bis zum Eröffnungstermin 100 Stück Rotkraut, Montag, den 11. Ottober 1915, vorm. 10 uhr, 100„ Wirsing. einzureichen sind. 7556 D b) Die Lieferung von: 380 Zentner Speisekartoffeln je zur Hälfte der Sorten:„Up to date“ und „Industrie“ frei Keller. Die Bedingungen liegen an den Wochentagen, nachmittags von 3—5 Uhr auf dem Verwaltungs⸗ bureau zur Einsicht offen. Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungstermin: Montag, den 4. Oktober 1915, vorm. 11 uhr, auf dem obengenannten Bureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt innerhalb 3—5 Tagen. Gießen, den 23. September 1915. Großherzogliche Direktion Gießen, den 21. September 1915. Direktion der Provinzial⸗Siechenanstalt. Hilfe für Kriegsblinde. An Spenden gingen weiter ein bei der Ge⸗ eee oe 10 N, ar „Direktor„ Frau mmerzienrat Gail 25 Mk., H. H. 3 Mk., L. Kattrein 10 Mk., Frau M. Schliephake 10 Mk., Frau A. Emmelius 25 Mk., E. R. L. S. 5 Mk., Christian Rühl 20 Mk., Prof. W. 5 Mk., Ch. Partenheimer 5 Mk., Philipp Wagner 5 Mk. Frau Dr. Stuhl 20 Mk., Frl. Vigelius 10 Mk., Georg Mootz 3 Mk., Trau Mosler Wtw. 3 Mk., Fräulein Z. 3 Mk., Alex. Salomon& Comp. 25 Mk., Dr. Becker 2 e f 8r 55 955 1 52 5 15 Frl. Kath. g j N ö; ul, Echzell, Weitere Spenden werden gerne ent⸗ der Klink für psychische u. nervöse Krankheiten Gießen. egengenommen von der Kreiskasse Gießen und dem Ver⸗ Sommer. B76 lag des Gießener Anzeigers. 72635 e 4 Phot. Atelier Gebr. Strauss ö Bahnhofstrasse 64 N Bilder in allen Grössen bei enorm billigen Preisen in tadelloser Ausführung. Haltbarkeit garantiert. Kabinetts Glanz M. 4.80 matt„ 8.00 Sonntags den ganzen Tag geöffnet. Arbeitsver gebung... Für die Feldbereinigungsgesellschaft Ober- Bessingen(Kreis Gießen) sollen vergeben werden: 1. Lieferung v. Drainröhren, veranschl. zu 907 M. 2„Zementausmündungen.. 40 * 9 3. Jührleis tungen„„ 4. Maurerarbeiten. 8 22 8 JJ„ Ounsten des Hilfslazarefts und 5. Los 1—4 Graben- und Rohrverlegungs⸗ f See ges een 2 885 arbeiten 19317[ I. Ziehung garantiert 5 8. Oktober 1915. 471 Geidgewinne Mark Z. Ziehung Geldgewinne Mark Hauptgewinn Mark 2 9001 Die Verdingungsunterlagen liegen auf Gr. Bürger— meisterei Ober-Bessingen zur Einsicht offen. An— gebote haben in Prozenten des Voranschlags zu erfolgen und sind verschlossen, postsrei und mit entsprechender Aufschrift versehen bis Freitag, den 1. Ottober 1915, vorm. 11 Uhr, auf Gr. Bürger⸗ meisterei Ober-Bessingen einzureichen, wo die Er— öffnung der Angebote in Gegenwart erschienener Bieter stattfindet. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 22. September 1915. 0 Großh. Kulturinspektion Gießen. H. Steinbach, Gr. Baurat. 7609 dergebung von Drainagen. 2888 Für die Feldbereinigung Holzheim sollen zur alsbaldigen Ausführung vergeben werden: Lospreis 2 II. 4 ess 30 5. Liefern von Drainröhren veranschl. zu 931 M. 3 und 2 8 „„ Steinzeugröhren„„ 79, E „„ Mündungsröhren 0 1 9„ I. Schweickert, Stuttgart „„ 1„ 15,[ Harktstrase 6. Fuhrleistungen 5„ 140„[e eee eee dr. Graben- und Rohrverlegungs⸗ Hier bei Rickard Buchacker, arbeiten in 3 Losen 5„ 2084„ Fritz Fliam, Jak. Pang, WIsh. Semmler, Wilh. Ruppert II., Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. Jch. Faber, Cann Bürgermeisterei offen, wo die Angebote mit ent— sprechender Aufschrist versehen in Prozenten des Kostenanschlags verschlossen und postfrei einzureichen sind. Eröffnungstermin: Donnerstag, den 30. September ds. Is., vorm. 11½ uhr, auf dem Rathaus zu Holzheim. Gießen, den 24. September 1915. Großh. Kulturinspektion Gießen. H. Steinbach, Großh. Baurat. B762¹ 2 5 5. 2 In 72³0 Herb Pferdenarkt zu Gießen. Jnampooneren Am Mittwoch den 29. September 1915, vorm. Kopf b von 7 Uhr ab, findet auf den städtischen Marktanlagen(Kopfwaschen) an der Rodheimer Straße mit 1 8 Pferdemarkt Warmluft- 5 S. Trockenapparat empfiehlt sich statt. Der Auftrieb aus Sperrbezirken ist unzulässig. e e e e Bezüglich der in der Näbe des Marktplatzes vor⸗ nnn 8 Stallungen erteilt Herr Lohnkutscher Huhn 9 Haar⸗Geschäft uskunft.— Mit dem Pserdemarkt ist eine Kaplansgasse 2. Prämiierung des besten Pferdematerials verbunden, wofür über 2200 Mk. zur Verfügung stehen. 3 Der Prämiierungsplan ist von Herrn Weinhändler 2* Einkoch- August Schwan in Gießen erhältlich. 5 Die Prämienverteilung erfolgt nach Beendigung der arate Prämtiierung. Gießen, den 8. September 1915. ie städtische Wferdemarkt⸗Deputation. 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