Nr. 220 Der Sleßener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags.— Beilagen: Samstag, 25. September 1915 Bezugspreis: monatl. 75 Pf., viertel jährl. Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 65 Pf.; durch die Post Mk. 2.— viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf. ausw. 20 Pf.— Haupt- schristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Ge⸗ richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. Beck, sänntlich in Gießen. Erstes Blatt 165. Jahrgang Gießener Anzeiger General⸗Anzeiger für Oberhessen Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Univ.⸗Buch⸗ und steindruderet R. Lange. Schriftleitung, Seschäftsstelle u. Druckerei: Schulstr. 7. Ueber 12 Milliarden dritte Kriegsanleihe. viermal wöchentlich Gießener Familienblätter; weimal wöchentl. Kreis⸗ latt für den Kreis Sehen (Dienstag und Freitag): zweimal monatl. Land⸗ wirtschaftliche 2 7 5 Fernsprech-Anschlüsse: sür die Schristleitung 112 Verlag, Geschäftsstelled! Adresse für Drahtnach⸗ richten: Anzeiger Gießen. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 9 Uhr. Verwirrung.“„Unser einziger unsch ist, die ganze elende Geschichte beendet zu sehen.“ Und dann erinnert der Ver⸗ fasser, Sidney Low, sich daran, daß England auch einmal, wie jetzt die Deutschen, große Tage gesehen hat. Das war die Zeit Wellingtons und Nelsons,„als die mit Lorbeeren geschmückten Eilposten die Siege von Waterloo und Tra⸗ falgar über das Land verbreiteten“. Es ist gerade heute, wo wir die große Schlacht im Innern gewonnen haben, interessant, daß ein Engländer es ausspricht, wir seien jetzt in derselben Stimmung, wie seine Voreltern an der für Eng⸗ land ruhmreichen Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Und doch stimmt dabei etwas nicht. Unsere Tage sind noch größer und leuchtender, die Stimmung unseres Volkes ist noch gehobener und erhebender. Denn wir erkämpfen nicht nur durch geniale Heerführer unsere Siege, sondern wir öffnen unseren Besitz für das Vaterland und senden jetzt eben wieder unablässig und unverzagt neue waffenfähige Mann— schaften unter die Fahnen. Unsere Siege werden vom Volk erkämpft, und es ist ein Sieg der Treue und Eintracht, der uns lohnt. War jene englische Zeit der Nelson und Welling⸗ ton wirklich so groß, wie in der„Daily Mail“ gesagt wird? Gewiß, England erfocht sich die Weltherrschaft und begrün⸗ dete in allen Weltteilen sein Ansehen. Aber trotz der wachsen⸗ den Macht zeigte der englische Staat ernste Gebrechen, die schon einige Jahre nach der Glanzzeit wütend und unheil⸗ voll aufbrachen. Wenige Unternehmer wurden reich, das arme Industrievolk, der kleine Landeigentümer darbten. England häufte eine riesige 1 an. Deutschland steuert anderen Zielen entgegen! Wir streben nicht nur nach äußeren Kriegserfolgen, Ruhm und Herrschaft, sondern auch nach einer gesunden Wirtschafts⸗ und Sozial⸗ olitik. Und wir befinden uns auch in dieser Hinsicht auf 2 besten Wegen. 1 Berlin, 24. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Die Zeich⸗ nungen auf die dritte deutsche Kriegsanleihe haben nach den bis jetzt vorliegenden Ergebnissen eine Summe von 12030 Millionen erbracht. Einzelne kleine Teilergebnisse stehen noch aus. Es ist iß keine Stimmung des Jubels und eitler Freude im Volke, trotzdem unsere Heere die Feinde in ge⸗ waltigen Schlägen besiegen und solche Triumphe eines ein⸗ zigen, von einer en feindlichen Welt belagerten Volkes in der Weltgeschichte sich nicht wieder finden. Unser heutiges Geschlecht ist bei allem nationalen Hochgefühl in der Seele verfinstert über die gewaltigen Ströme von Blut, in der dars alte Europa“ versinkt, und erst später wird man die vom Siegesglanze vergoldeten Zinnen und Türme des sieg⸗ reich gewachsenen Reiches mit hellem, hohem Klang be⸗ 5 üßen und bejubeln. Noch schauen wir in düstere Monate lutigen Krieges hinein. Aber der 24. September dieses Jahres war für das deutsche Volk vielleicht der lichtvollste Tag der ganzen bisherigen Kriegszeit, zu innigstem Ver⸗ trauen ausgeweitet, vom Strahl der stärksten Hoffnungen durchleuchtet. Denn wir haben uns über 12 Milliarden Kriegskosten gesammelt und wissen, daß wir, finanziell alleinstehend, vor den großen Aufgaben der Zeit ruhig werden bestehen können. Ehedem blickten wir mit Stolz und Richrung auf unsere Vorväter zurück, die Gold für Eisen gaben und die von einem fremden Eroberer ausgesogene Heimat zur höchsten Ehre brachten. Dürfen wir uns heute 1 8 noch zufriedener in die Augen schauen? Wo ist ein Volk, so stark und einig, so opfermutig und so reich wie das unsere? Beim Umblick auf die feindliche Welt packt uns eine überquellende ing: die da wähnten, wir wären zwar ein Militärvolk, gewaltig im Schlagen, Schie⸗ 55 ßen— Streiten, aber verwundbar doch an einer empfind⸗ 2 4 lichen Stelle, der des Besitzes und eigner wirtschaftlicher 33 Kraft— wie sehen sie sich te enttäuscht und entmutigt, da der Tag des Ergebnisses unserer dritten Kriegsanleihe für uns ein wahrer Volks⸗ und Feiertag geworden ist. Neue Milliarden sind frei zu neuen Schlägen! Der Weg des Winterfeldzuges ist frei; wir haben die Mittel, um die Ab⸗ rüstung der Feinde ringsum in ungeschwächtem Maße sechs Monate fortzusetzen und dann immer noch nicht am Ende u sein. Wir zeigen heute die steigende Kraft unseres olkstums! Die Anleihe vom September 1914 ergab 4½ Milliarden, die vom März 1915 9,1 Milliarden und die heutige dritte ist wiederum in ihrem Ergebnis zu un⸗ geahnter Höhe gewachsen, so daß unser Staatssekretär Dr. Helfferich den aufhorchenden Amerikanern, denen nichts so sehr imponiert wie Unabhängigkeit, Selbständigkeit und— Geld, neue Kräfte und Neigungen erweckend hinüberrufen kann: Die dritte deutsche Kriegsanleihe ist die größte Finanzoperation der Weltgeschichte! Wir haben damit das stolze Britenreich geschlagen. Ein Blick in das gerade tagende englische Parlament, und der Welt wird es klar werden, was der 24. Sep⸗ tember bedeutet. England muß dazu übergehen, seine Ein- kommensteuer um 40 Prozent zu erhöhen und neue Ver⸗ brauchssteuern in Aussicht zu stellen. Was beim Vergleich der englischen mit den deutschen Anleihen zu sagen ist, hat Staatssekretär Helfferich ausgesprochen:„Deutschland hat drei Kriegsanleihen bei gleichem Zinssatz der Reihe nach zu steigendem Preise begeben, England mußte den Zinsfuß von 3½ auf 4¼ Prozent erhöhen und ist aller Voraussicht nach jetzt gezwungen, für die neue Kriegsanleihe, sei es im Inland oder in Amerika, 5 Prozent zuzugestehen. Deutsch⸗ land hat seine Kriegsanleihen ausgezeichnet placiert, was sich darin zeigt, daß der Kurs stets höher als der Ausgabekurs notiert. England hat seine Kriegsanleihen schlecht plasiert, ihre Notierung steht um mehrere Prozent unter dem Aus— gabekurs.“ Wir haben unseren Erfolg nicht nur aus eigener Kraft errungen, sondern auch aus eigener Entschlußfähigkeit der einzelnen Volksgenossen. Die Freiheit, die wir meinen, muß doch nicht so schlecht sein als die unwissenden Kritiker der feindlichen Völker sich gegenseitig verkünden. Wohl hat es bei uns an Aufmunterung und wirksamer Volksbeleh- rung nicht gefehlt. Sogar die Schulen wurden zur Mithilfe aufgerufen und an die Tür der kleinen Sparer wurde ge⸗ klopft. Aber kein Zwang wurde ausgeübt, keine aufdring⸗ liche„nationale Registrierung“ hat sich bemerkbar gemacht. Die erste Anleihe, die bekanntlich 4460 Millionen aufbrachte, wies 1177 235 Einzelzeichnungen auf, die zweite mit ihren 9060 Millionen hatte schon 2691060 Einzelzeichnungen. Wir sind überzeugt, daß die Summe der Einzelzeichnungen heute noch größer ist. Das flache Land wurde stärker heran⸗ gezogen, neben den Sparkassen waren diesmal auch alle Postanstalten als Zeichnungsstellen zugelassen. Und alle, alle kamen! Es wurde offenkundig, daß wir ein reiches Volk sind, und die Abschließung und von unseren Feinden versuchte Aushungerung hat unerwartete Früchte gezeitigt. Zum Siegesbewußtsein, zum vaterländischen Opfermut und Vertrauen kam die durch unsere Kriegstechnik größer ge⸗ wordene Flüssigkeit des eigenen nationalen Kapitals und das bedeutete wahrhaftig nicht etwa eine Notlage, denn es ist zur Genüge bekannt, daß es keine bessere und kater Anlage gibt als die Zeichnung für deutsche Kriegs⸗ anleihe. In der„Daily Mail“ hat ein betrübter Engländer, 5 2 g.. 3 wie wir nachstehend mitteilen, die Kriegsmüdigkeit seiner Berlin, 24. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Seine Majestät Landsleute beklagt.„Für ihre Mehrheit ist der Krieg nur der Kaiser hat an den Staatssekretär des Reichsschatzamtes e ermüdende, langsame und unendlich kostspieligel Dr. Helfferich auf die Meldung über den Erfolg der dritten . Aeußerungen des Staatssetretars Helfferich. Berlin, 24. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Der Staats⸗ ekretär des Reichsschatzamtes Dr. Helfferich hat sich gegenüber ertretern der amerikanischen Presse über das Ergebnis der dritten Kriegsanleihe ausgesprochen, die nachstehende — des Staatssekretärs nach den Vereinigten Staaten abelten: Das Ergebnis der dritten deutschen Kriegsanleihe ist rund 12 Milliarden Mark. Zusammen mit der ersten Kriegsanleihe vom September 1914: 4½ Milliarden Mark und der zweiten Kriegs⸗ anleihe vom März 1915: 9,1 Milliarden Mark stellte also das deutsche Volk rund 25¼ Milliarden Mark in Form langfristiger Anleihen endgültig für den Krieg zur Verfügung. Damit sind alle bisher aufgelaufenen Kriegskosten gedeckt, darüber hinaus ist neues Geld und unser kurzfristiger Kredit verfügbar für weitere Krieg⸗ führung. Wir haben nicht nur neue Heere, wie der Reichskanzler im Reichstag gesagt hat, sondern auch neue Milliarden frei zu neuen Schlägen. Die Finanzierung des Winter⸗ feldzuges bis in das Frühjahr hinein ist gesichert. Die auf die dritte deutsche Kriegsanleihe gezeichnete Summe übertrifft noch die über die ganze Welt als unerreichbare Leistung gerühmte zweite englische Kriegsanleihe. Die dritte deutsche Kriegsanleihe ist mit⸗ hin diegrößte Finanzoperation der Weltgeschichte. Im Wege langfristiger Anleihen hat England bisher insgesamt 18 ¼, Deutschland 25½ Milliarden aufgebracht. Dabei sind die bisher aufgelaufenen Kriegskosten Englands kaum geringer als diejenigen Deutschlands und werden bald größer sein, da England heute fast 100 Millionen Mark, Deutschland nicht viel mehr als 60 Millionen Mark täglich für den Krieg ausgibt. Das sind in Deutschland eine Mark, in England mehr als zwei Mark täglich pro Kopf der Bevölkerung. Ich zweifle, ob die englischen Finanz⸗ leute heute noch glauben, daß sie den längeren Atem haben. In diesem Zweifel werde ich durch folgende Erwägungen bestärkt: Deutschland hat drei Kriegsanleihen bei gleichen Zinssatz der Reihe nach zu steigendem Preise begeben, England mußte den Zinsfuß von 3½ auf 4½ Prozent erhöhen und ist aller Voraus⸗ sicht nach jetzt gezwungen, für die neue Kriegsanleihe, sei es im Inland oder in Amerika, 5 Prozent zuzugestehen. Deutschland hat seine Kriegsanleihen ausgezeichnet plaziert, was sich darin zeigt, daß der Kurs stets höher als der Ausgabekurs notiert. England hat seine Kriegsanleihen schlecht plaziert, ihre Notierung steht um mehrere Prozent unter dem Ausgabekurs. England stattete, um für die zweite Kriegsanleihe einen großen Erfolg zu erzielen, die Titres mit Konversionsrechten für die 2½ prozentigen Konsols aus. Die erste 3½ prozentige Kriegsanleihe gewährte andere„In⸗ ducements“. Deutschland erzielte einen größeren Erfolg ohne alle künstlichen Reizmittel. Alles, was das Ausland über einen Druck und Zwang verbreitet, ist Fabel. Wir wandten uns lediglich an die finanzielle Kraft und den Pakriotismus der Mitbürger. Der Erfolg muß der Welt die Augen öffnen, wie stark Deutschlands Finanzkraft und wie stark sein Wille ist. England bedrohte die Vereinigten Staaten bei Ausbruch des Krieges durch die rücksichts⸗ lose Zurückziehung seiner Guthaben. Heute sind die Rollen ver⸗ tauscht: England sucht Geld in Amerika; Deutschland dagegen findet die Mittel zur Kriegsführung bei sich selbst und braucht keine fremde Hilfe. Wallstreet scheint allerdings im Begriff zu sein, sich auf das falsche Pferd zu setzen. Das mag der Wallstreet im Verlauf des Krieges mehr Schaden tun, als Deutschland. Wer die Wette verliert, ist schlinmmer daran, als wer das Rennen ge⸗ winnt. Ich vertraue aber darauf, trotz des Zwischenspiels Morgan⸗ Holdeb, daß er Erfolg unserer Anleihe, der von neuem zeigt, daß wir feststehen auf unseren eigenen Füßen, zu guten Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern beitragen wird, denn die Unab⸗ 1 ist das erste Wort in der amerikanischen Geschichte. lbstündigkeit ist das erste Unterpfand wahrer Frrundschaft. Aeußerungen des Kaisers. Kriegsanleihe nachstehendes Telegramm gerichtet?„Ich danke Ihnen für die Nachricht von dem glänzenden Ausfall der Zeichnun⸗ gen auf die dritte Kriegsauleihe und beglückwünsche Sie zu diesem neuen, schönen Erfolg unserer Ihrer Leitung anvertrauten finan⸗ ziellen Kriegführung. Das deutsche Volk hat im vollen Vertrauen auf die eigene Kraft damit dem Feinde wie der ganzen Welt be⸗ kundet, daß es auch ferner wie ein Mann einmütig zusammen⸗ steht in dem unerschütterlichen Willen, den durch freventlichen Ueberfall uns aufgezwungenen Krieg bis zum siegreichen Ende durchzuführen und für die Sicherheit und Freiheit des Vater⸗ landes jedes erforderliche Opfer an Gut und Blut freudig darzubringen. Wilhelm 1. R.“* Berlin, 24. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Vom Kaiser ist dem Kultusminister aus dem Großen Haupt- quartier folgendes Telegramm zugegangen:„Wie ich höre, hat zu dem glänzenden Ergebnis der Zeichnungen auf die dritte Kriegsanleihe die Tätigkeit der Lehrer und Schüler in erfreulicher Weise beigetragen. In Würdigung des über⸗ raschend großen Erfolges wünsche ich der Schuljugend meinen Dank zum Ausdruck zu bringen und bestimme, daß in den Schulen der Monarchie am morgigen Tage der Unterricht ausfällt. Stuttgart, 24. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) In Würt⸗ temberg wurden 432,8 Mill. Mk. gezeichnet gegen 310,9 Mil⸗ lionen Mark bei der zweiten und 108,5 Millionen Mark bei der ersten Kriegsanleihe. *** (WTB.) Großes Hauptquartier, 24. Sept. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Die Artillerie- und Fliegertätigkeit auf der ganzen Front steigerte sich im Laufe des gestrigen Tages. Ein südlich des Kanals von La Basse angesetzter Angriff weißer und farbiger Engländer scheiterte bereits in unserem Artilleriefeuer. An der Küste wurde ein englisches Flugzeug ab⸗ geschossen. Der Führer ist gefangen genommen. Oestlicher Kriegsschauplatz. a Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls v. Hindenburg. Südwestlich von Lennewaden sind die Orte Rose und Strigge, die vorübergehend geräumt waren, wieder ge⸗ nommen. Vor Dünaburg wurden nordöstlich von Smelina weitere russische Stellungen gestürmt und dabei etwa 1000 Gefangene gemacht. Unsere bei Wilejka in der Flanke der zurückgehenden Russen befindlichen Kräfte stehen in hartnäckigem Kampfe. Starke russische Angriffe hatten an einer Stelle vorüber⸗ gehend Erfolg. Dabei gingen mehrere Geschütze, deren Be⸗ dienung bis zuletzt ausharrte, verloren. Die dem weichenden Gegner scharf nachdrängende Front hat die Linie Soly— Olschany—Traby— Iwje—Nowogrodek überschritten. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Der Widerstand des Feindes ist aufder ganzen Front gebrochen. In der Verfolgung ist der Serwetsch⸗ Abschnitt oberhalb von Korelitschi, sowie der Szezara⸗Ab⸗ schnitt nordwestlich von Kraschin erreicht. Weiter südlich fanden noch Kämpfe mit feindlichen Nachhuten statt. 100 Ge⸗ fangene und drei Maschinengewehre fielen in unsere Hand. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls v. Mackensen. Die vorgeschobenen Abteilungen nordöstlich und östlich von Logoschin wurden vor einem umfassenden russischen Angriff hinter den Oginski⸗Kanal und die Jasiolda zurück⸗ genommen. Sie führten zwei Offiziere, 100 Mann gefangen mit sich. 5 a Südöstlicher Kriegsschauplatz. Keine Veränderung. Oberste Heeres leitung. „ Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht. Wien, 24. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 24. September 1915. Russischer Kriegsschauplaßtz. Im Nordosten trat gestern keine Aenderung ein. Wäh⸗ rend in Ostgalizien Ruhe herrschte, kam es im Raume von Nowo⸗Aleksiniec und an der unteren Ikwa zu heftigen Kämpfen. In dem erstgenannten Abschnitt griffen die Russen unter starkem Artillerieaufgebot elf Glieder tief unsere Linien an. Sie wurden überall unter schwersten Verlusten zurückgeworfen, worauf ihnen unsere im Gegen⸗ angriff nachdrängenden Truppen noch eine Höhenstellung entrissen. Eine russische Batterie wurde durch unser Ar⸗ tilleriefeuer zersprengt. Bei Rydoml fielen auf verhält⸗ 8 nismäßig engem Gefechtsfeld 11 Offiziere und 300 Mann in unsere Hände. Auch die Uebergangsversuche des Feindes über die untere Ikwa scheiterten. in der Geschichte, daß während eines Krieges eine Narion sich selbst erbiete, 825 Steuern zu 8 Das set ein gutes Zeichen, denn Bereitwilliakeit sei ein guter Beweis für die Wider⸗ standsfähigkeit. Wer am längsten aushalte, werde siegen. Holländisches Ausfuhrverbot. Haag, 24. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Die Ausfuhr von Milch und allen Milchprodukten ist verboten worden. 1 5 Die Spannung auf dem Balkan. Budapest, 24. Sept.(WB. Nichtamtlich) Nach hie⸗ sigen Berichten aus 2 drückten 5 gesandten Radoslawow gegenüber ihr Bedauern aus, 1 1 wurde, ehe 8 pun sarischen Regierung gegenitber etzten Anerbieten 8 9 drndgegeben worden sei. Die In der Gegend nordwestlich von Koki am Styr ver⸗ Nacht vom 22. September brachten wir am selben Flügel tvieb unfere Reiterei den Feind aus einigen Ortschaften. ine Mine zur losi d eine Gegenmine des Feindes Die in Litauen kämpfenden österreichisch⸗ungarischen ein—B— 8 a 1 2 zum Zusammensturz. Am 21. September vernichteten wir — in der Verfolgung des Gegners weiteren Raum bei Sebb-ü l- Bahr in der Umgebung von Kerebidgere Italienischer Kriegssch auplatz. eine feindliche Patrouille, bestehend aus einem Offtzier An der Tiroler Bestfront vertrieben unsere Lan- und neun Mann. Unsere Artillerie brachte eine seindliche desschützen die feindlichen Alpini von der Albiolo⸗Spitze Batterie zum Schweigen, die ihr gegenstberstand, und zwang 33— 1 1 5 9 von Vil⸗ ein feindliches Torpedoboot, das sich Hissarlik⸗Burun gereuth murde ein Angriff einiger italienischer Kompagnien z 1 ien verjagt auf den Durer(nordwestlich des Coston) abgewiesen. Etwa 7 e re 1 0 ene ee, 1000 Italiener, die sich auf den Osthängen des Monte Piano ihr Feuer ein feindliches Torpe on 9 negen unsere Stellungen in Bewegung setzten wurden durch näherte und beschossen auch erfolgreich feindliche Truppen unser Artilleriefeuer zum Rückzug gezwungen. bei Mortoliman, sowie die feindliche Artillerie bei Hissarlik. Im Kärntner G renz gebiete scheiterte ein feind. Am 21. September warf ein feindlicher Flieger, ohne ein 1 auf die Cellen⸗Spite östlich des Ergebnis zu erzielen, drei Bontben auf ein Lazarett an den un An der küstenlandischen Front tam es gestern Dardanellen, dessen Lage und Abzeichen seit langer Zeit nur zu Geschützkämpfen. bekannt waren. Auf den übrigen Fronten keine Verände⸗ Die Gesamtlage ist unverändert. rungen. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Konstantinopel, 24. Sept.(WB. Nichtamtlich.) Im Südosten verlief der gestrige Tag ohne wesentliche[ Das Hauptquartier meldet von der Dar danellen⸗ Begebenheiten. front: In der Gegend von Anafort rief unsere Ar⸗ Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs f tillerie durch ihr Feuer in den feindlichen Schützengräben v. Höfer, Feldmarschalleutnant. vor unserem linken Flügel und am Kap einen Brand von an een eienr, in Oesterreich. zwei Stunden Dauer hervor. Bei Ari Bur nu brachte der Bien 3. Ser dus dem Kriegspressequartier Feind in der Nacht zum 21 September eine Mine vor wird gemeldet: Zwecks Vertiefung der militärischen g 5 1 5 eee 1* der Erkenntnis— daß die unserem linken Flügel zur Entzündung, die unbedeuten⸗ 8* 4 91 und der 1 2 7 den Schaden anrichtete. Dieser wurde bald ausgebessert. in der igkeit des Volkes und seiner steten Bereitschaft zur 4 d. 35ff 2 Verte 1 S enaschen Bobeng 1 und unter dem leben⸗ Bei Seba! Bahr eröffnete ber 2* e digen Eindruck der Kriegsereignisse sind in der letzten Zeit in tember morgens ein heftiges, von Bombenwürfen begleitetes Feuer gegen unseren linken Flügel. Unsere Artillerie ant⸗ wortete und brachte die feindliche Artillerie zum Schweigen. Am gleichen Tage vertrieb unsere Flotte drei russische Torpedobootszerstörer vom Typ„Bystriy“ von den Oesterreich Jugend⸗Organisationen unter eifriger För⸗ derung aller staatlicher Behörden geschaffen worden. Kohlenhäfen des Schwarzen Meeres. Sonst nichts von Be⸗ deutung. gischen Schritt gegenüber Serbien entschlossen seien, jedoch erwarteten sie, daß die bulgarische Regierung ihre Ent⸗ schlüsse aufschiebe, bis dieser Schritt i ein Ergebnis als eine Maßregel aufgefaßt werden, welche eine Spitze gegen die Ententemächte habe. Sie sei hervorgerufen wor⸗ den, weil dem bulgarischen Gesandten in Ni ch biet längs der serbisch⸗bulgarischen Grenze zur zone erklärt worden sei. Die bulgarische Regierung babe ihre Entscheidung* das Anerbieten der Entente ögert, weil die Gesandten selbst ersucht hätten, die—— hinauszuschieben. Mittlerweile habe das Vorgehen der ser⸗ bischen Regierung Bulgarien gezwungen, die umerläßlichen Vorkehrungen zu 3 r„ 1 54 Kriegsbegeisterung in Sosia. Berlin, 25. Sept. Ueber„Kriegsbegeisterung in Sofia“ wird dem„Berliner Lokalanzeiger“ gemeldet: Eingrenzenloser Jubel herrschte, als die Mazedonier in unabsehbaren Scharen ihren feierlichen Einzug hielten. Der Höhepunkt der Begeisterung sei eingetreten, als eine Gruppe von mazedonischen Deserteuren aus der serbischen Armee in Uniform und mit Gewehren auf dem Marslande a Ein deutsch⸗österreichischer Städtetag. Wien, 24. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Der Deutsch⸗ Oesterreichische Städtetag, an dem Vertreter von 58 Städten, zahlreiche Abgeordnete des deutschen National- verbandes und Vertreter der Ministerien teilgenommen haben, nahm eine Entschließung an, die sich für die wirt⸗ schaftliche Annäherung der Monarchie an das Deutsche Reich ausspricht. Kaiser Franz Josef und Feldmarschall v. Mackensen. Berlin, 25. Sept. Nach einer Mitteilung des„Berliner Lokalanzeigers“ hat Kaiser Franz Josef dem Generalfeldinarschall 22 Mackensen das Großkreuz des Stefansordens iehen. Die Stimmung in England. London, 24. Sept.(WTB. Nichtamtlich) Sidney Lo w schreibt in der„Daily Mail“: Das Publikum wird durch die Art, wie die Wahrheit über den Krieg verhehlt oder verdunkelt wird, so verwirrt, daß es den Krieg entschieden uninteressant und langweilig findet. Die Deutschen dagegen betrachten den Krieg mit einer gewissen Freude und persönliche Trauer verschwindet in der Freude, mit der begeisternde Einzelheiten im wunderbaren russischen Feldzug von den Landsleuten der verehrten Heerführer Hinden⸗ burg und Mackensen verfolgt werden. Die Deutschen sind in der⸗ selben Stimmung wie unsere Voreltern in den großen Tagen Wellingtons und Nelsons, als die mit Lorbeeren geschmückten Eilposten die Siege von Waterloo und Trafalgar über das Land verbreiteten. Aber für die Mehrheit der Engländer ist der Krieg nur eine ermüdende, langsame und un⸗ endlich kostspielige Verwirrung, in der unsere Brüder in der Dun⸗ kelheit kämpfen und ihr Leben verlieren, ohne daß wir wissen, wie oder wo. Unser einziger Wunsch ist, die ganze elende Geschichte beendet zu sehen. Der Ueberdruß daran überwiegt sogar den Groll gegen den Feind und unsere Besorgnis für uns selbst. Die große Masse des Volkes scheint das Interesse an den Ereignissen des Krieges nahezu verloren zu haben. Es ist nicht verwunderlich. Der Zeitungsleser kann sich nicht aufregen, wenn er zum hundertsten Male liest, daß ein heftiges Artilleriefeuer ber 1 5— e in— 1 Ade N ist. ann is Siege, denen sofortige russische Rückzüge Feunt fiene Jager Grgend don Smore pigen, und Ersolge in Galkipvli. denen eufebliche Verlustlisten Set ginpelich, Wire ar der Gawie öserch digen, richt verstehen. In Aneriig oll mehr Interesse an den I Feldealgen berrschen als hier. Der Verfasser sagt, der Krieg müsse dem Publikum interessanter gemacht werden und schlägt vor, daß der Kinematograph systematisch benutzt werde, um den wirk⸗ lichen Krieg dem Publikum vorzuführen; er fordert schließlich die „Daily Mail“ für dieses Unternehmen auf. 5 2— 2 rr 5 E der Ein neuer Ausstand im Kohlenrevier verssärkten Erhitterung des Feindes spiegeln. gend nord⸗ von Südwales. Teen London, 24. Sept.(WB Nichtamtlich) Ein neuer aufzuhalten, de 8 Wein f N Aus stand ist im Kohlenrevier von Südwales ausge⸗ 3 brochen. Tausende streiken, um die nicht Organisierten zu Dorfes zwingen, der Gewerkschaft beizutreten. Aus dem englischen Unterhaus. London, 24. aufmarschierte. Mobilmachung Griechenlands? London, 24. Sept.(WTB. Nichtamtlich) Das Reutersche Bureau meldet aus Athen von heute, daß der König den Einberufungsbefehl für 20 jährige Kriegsdienst⸗ pflichtige unterzeichnet habe; die Veröffentlichung solle am Abend erfolgen. Ministerpräsident Venizelos habe um 4 Uhr nachmittags eine Unterredung mit dem König gehabt und ihm erklärt, daß die einzig mögliche Antwort Griechenlands an Bul⸗ garien die Mobilmachung sei. Gerüchtweise verlautet, daß der König der Mobilmachung als Verteidigungsmaßregel zugestimmt habe.. Rumänien. Rom, 24.(WTB. Gesandte in Sofia hatte eine lange und wichti i redung mit dem bulgarischen Mini äsid a dos- lawow. Dieser ersuchte den n, die rumänische Regierung der friedlichen Gesi r du ver⸗ sichern. Trotzdem beurteile man in das Berhalten Bulgariens als zweideutig. ö Eine bulgarische militärärztliche Wisston in Oesterreich⸗ ungarn. Berlin, 25. Sept. Laut„Politische Korrefponden z(Wien) soll eine bulgarische militärärztliche Mission nach Oesterreich⸗Ungarn kommen, um mit Bewilligung des Kriegs⸗ ministertums verschiedene Sanitätsein richtungen zu be⸗ sichtigen. N 1656 5 Die franzöfische Presse und die Haltung Bulgariens. Paris, 24. Sept.(WTB. Nichtamtlich) Die Erörterungen der Zeitungen über Bulgarien sind allgemein iemlich 5 5 die Dehhenflichteit f ung gariens werden nicht veröffentlicht. Jvurnal des Debats“ erklärt, die Unterhandlungen des Bierverbandes mit i een europäischen Krieg zwischen Berlin, Wien und 9 Sofi beßanden babe. Diesem kbtommen sei keine Folge 9. Lebensmittelmangel in Petersburg. Kopenhagen 24. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Nach dem Rietsch“ verschärfte sich der Lebensmittel mangel in Pr. wisse, daß diese Linie für die Zentralmächte und ihre Verbündeten 5 Mangel an Zufuhr an der Hungersnot schuld sei. Im Mai kamen 2132 Wagen Weizenmehl, im August nur 153 Wagen, Roggenmehl im Mai 1455 im August 173 Wagen an. Der Verbrauch in Peters⸗ burg ist täglich 150 Wagen Mehl, die Zufuhr erreichte aber mur 13 Wagen. Massen von Flüchtlingen seien eingetroffen, die auch Ein Ultimatum Bulgariens an Serbien? Mailand, 24. Sept.(WTB. Nichtamtlich) Der Sonderberichterstatter des„Corriere della Sera“ drahtet seinem Blatte aus Bukarest vom 22. September frilh 2 Uhr „Die ie⸗ 30 Min.: In später Nachtstunde verbreitete sich das Ge⸗ die Stellung unbequemer] rücht, daß Bulgarien an Serbien ein Ultimatum 5 i nie Vertrauen] gerichtet habe.„ 1 aug cob, di. e. Sinh eien Aicher de— 8 Seuerung erforderlich, 5 Stadtverwaltung nicht befitze. Der Seekrieg. * 3 l 1 3 Die Kampfe an den Dardanellen. 9 2———— 1 Die Auseinandersetzungen mit Amerika. DLonstantinopel, 2. Sept(WIS. Nichtemtlich) 2 122 ersten Mil⸗ 9 9 Das Hauptquartier teilt mit: An der Dardanellen⸗—. John das Dampfe hat die deutsche Regierung den ten mitgeteilt, daß die erhalten habe, keine amerikani⸗ ingter Konterbande front bei An afor tu griffen unsere Aufklätrungspatrmittl-] Herichre len die feindlichen Gräben mit Bomben an, fügten dem Feind Verluste zu und erbeuteten Gewehre und Munttiont. Kören, auch Wir stellten sest, daß wir durch die Beschiesurng des feind; m 0 Schiffen lichen Lagers von Bu hut oe mäkli am 22. September] Pine Frau dürf i un and gestattet ernsten Schaden anrichteten. Bei Ari Burnn zerstörte] beft tieren. 5 7 M unsere Artillerie am rechten Flügel die Gräben des Feindes, i sei Teile ihrer Werke, seine beiden Beobachtungsposten und da, wo das 5 2 umfangreiche Ste 5 g g lieder Parlaments hätten mit Freuden„ da 8 versenkte zwei mit Grubenholz beladene Segelschiffe. In der HLand die neuen Lasten willig Pe Es 1 888 1— 1 d 3 1 18.* een 0 28 1* n* 1 Gesandten erklärten, daß ihre Regierungen zu einem ener⸗ habe. Radoslawow erwiderte, die Mobilisierung könne nicht in einer Note erklärt wurde, daß das Pute. riegs⸗ nale d'Italia“ meldet aus Bukarest: Der e 4 8 b infolge der Sttzrung der Haupteisenbahnstrecke———. N— tersburg infolge rung aupteisen wieder⸗ ver 9 sei, alles zu um i g um außerordentlich. Die Bäckereien haben ihre Tätigkeit bereits auf seine Seite zu bringen. Keinesfalls aber dürse der Bier⸗ wieder eingeschrünkt. Es sind noch für eine Woche Lebensmittel verband zulassen, daß Bulgarien die Gebiete Mazedoniens, vorhanden Die maßgebenden Kreise hätten schon vor einigen rei die es fordere, schon 1. setze. Denn dadurch würde die Linie Vochen die—— 5 2 5 5 daß man 25—— Hauptgrund der 1. e in 14 KN. 1 wirklichen Hungers ände.„Rietsch“ führt eine Statisti zum Schiedsrichter rient önne, wohl über die Eisenbahnwagen zum Beweise dafür an, daß der 8 * beim Vorliegen völkerrechtlicher Voraussetzunge ört N 9 85— setzungen zerstör werden. aber selbstverständlich Passa⸗ iere und Besatzung in Sicherheit gebracht werden, ehe ie Schiffe versenkt würden. In dieser Beziehung könne Deutschland die amerikanische Auslegung der Vertrags- bestimmungen nicht gelten lassen, solange die Entscheidung des Schiedsgerichts ausstehe, da eine solche Annahme für ö weit nachteiliger wäre, als das Gegenteil für die Bürger der Vereinigten Staaten, die für jede Beschädi⸗ arg ihres Eigentums schadlos gehalten würden. Deutsch⸗ d nehme den amerikanischen Vorschlag, Sachverständige u ernennen, die den Betrag der Schadenvergütung an die Vereinigten Staaten für die Versenkung des Dampfers „William P. Frye“ festlegen sollen, an. Es weigere sich aber, Schiedsrichter aufzustellen, da etwaige Meinungsver⸗ schiedenheiten zwischen den Sachverständigen sehr wohl auf matischem Wege beigelegt werden könnten. Die Note benannte Dr. Greve, Direktor des Norddeutschen Lloyd, als deutschen Sachverständigen. Die Regierung in Berlin sei Mitteilung, daß bei ihm 750 000 Mk. gezeichnet wurden.— Die 8 bis 2 Mitteldeutsche Gerberei und Riemensabrik in Wetzlar erhöhte ihre * Fahrraddiebstahl, Gestern nachmittag wurden aus „Start“ mit der Fabriknummer 207668, im Werte von 50 Mark und ein Fahrrad Marke„Exelsior“ mit der Polizeinummer blaues G 998(Fabriknummer nicht bekannt) im Werte von 60 Montag, minalpolizei dahier entgegen. * Entlassungsprüfung und Ausstellung im Fröbel⸗Seminar. Am Mittwoch fand im Gießener Fröbel⸗Seminar unter Vorsitz des Großh. Prüfungs⸗ kommissars Professors Dr. Alles die Prüfung der ab⸗ gehenden Kindergärtnerinnen und Kinderpflegekinnen statt. Alle neun Schülerinnen bestanden das Examen. Soweit die jungen Mädchen den Wunsch hatten, sofort in die Arbeit zu gehen, haben sie schon zum 1. Oktober Stellung 6 Uhr: sonders Kinderpflegerinnen übersteigt das Angebot. Man kann daher jedem jungen. Mädchen, das Freude am Umgang mit Kindern hat, nur raten, diesen so mütterlichen und vielseitigen Beruf zu ergreifen. Wie kein anderer bildet er auch für den Mutterberuf in der Ehe vor.— Samstag, l Sonntag und Montag, den 25., 26. und 27. September, der Zeit von 11—1 und 3—6 Uhr, sind in den Räumen des Semi⸗ b nars und Bürgerkindergartens, Gartenstr. 30 und Schiffen⸗ berger Weg 15, die Arbeiten der abgehenden Schülerinnen ausgestellt. Die Ausstellung schließt sich derjenigen die das Seminar in der Gewerbeausstellung im vergangenen Jahre veranstaltete, würdig an. Wer dgmals die hübschen Dinge gesehen hat, die, von flinken Mädchenhänden angefer⸗ tigt, Kinderherzen erfreuten, wird gern wieder zu den Be⸗ suchern zählen. Nur einiges sei verraten von dem, was dies⸗ mal zu sehen ist: Ein Puppentheater, das das Dornröschen vorzaubert, das Gießener Volksbad, der Wochenmarkt, ein Spielplatz in den Anlagen, der Bleichplatz an der Lahn, ein Putzladen, eine Kinderkirche, eine Puppenwiege mit voller Ausstattung usw. usw.— Freunde des Gießener Fröbel⸗ Seminars wird es sicher interessieren, daß die Anstalt am 1. Oktober auf ein fünfjähriges Bestehen zurück⸗ blicken kann. In dieser kurzen Zeit hat sich die Anstalt gut entwickelt, ein Beweis, daß sie ein Bedürfnis unserer Stadt gewesen ist. Mit 7 Schülerinnen wurde das Seminar er⸗ öffnet. Die Schülerinnenzahl ist seither stetig gewachsen und beträgt seit zwei Jahren über 30. n Hassel und Cassel. Vor einigen Wochen bellten wir einen Verdeutschungserlaß des Kasseler Gene⸗ ralkommandos mit, wonach alle entbehrlichen Fremd⸗ wörter im Korpsbereich durch deutsche Worte ersetzt wer⸗ den müssen. Leider ist, so hieß es in der Mitteilung, ver⸗ gessen worden, für Cassel die deutsche Rechtschreibung Kassel festzulegen. Die Ortsgruppe Kassel des Allgemeinen deutschen Sprachvereins bittet uns nun, mitzu⸗ teilen, daß es schon seit Jahren ihr Bestreben ist, diese Aenderung herbeizuführen, leider bisher ohne Erfolg. Sie könne übrigens nur durch das Ministerium, nicht vom Generalkommando, veranlaßt werden. Kreis Alsfeld. :: Storndorf, 24. Sept. Der Landwirt Kaspar Kraft von hier wollte sich auf den Heuboden begeben, als plötzlich die Leiter ausrutschte. Kraft kam dabei so unglücklich zu Fall, daß er außer Verletzungen an Kopf und Bein den Arm zweimal brach. Kreis Friedberg. r. Bad⸗ Nauheim, 24. Sept. Die Vorbereitungen für die am 16. Oktober beginnende Winterkur sind im vollen Gange. Der für größere Veranstaltungen vorgesehene Theatersaal des Kurhauses erhält Sammelhei⸗ zung. Lese⸗ und Gesellschaftssaal werden für den Winter zu einem Saal vereinigt, in dem die täglichen Konzerte tattfinden, während als Lesezimmer der kleine Speisesaal Kurhauses hergerichtet wird. Außer einer wöchentlichen atervorstellung des Gießener Stadttheaters werden Vor⸗ träge, Solisten⸗ und Künstlerkonzerte, Zaubervorstellungen und sonstige Unterhaltungen stattfinden. Starkenburg und Rheinhessen. — Erbach i. O., 24. Sept. Die Versteigerung der Obsternte an den Kreisstraßen des Kreises Erbach die noch nicht dagewesene Summe von 33000 Mark. Trotz der gewaltigen Summe wurde das Obst zu sehr niedrigen Preisen ab⸗ gegeben. Ein Zentner Tafelobst kostete durchschnittlich 5 Mark, ein Zentner Wirtschaftsobst bis 3,50 Mark.. Kreis Wetzlar. sch, Launsbach, 25. Sept. Kanonier Karl Pfaff von hier im Artillerie-Regiment Nr. 61 erhielt die Hessische Tapfer⸗ keitsmedaille. . der Schadenvergütung getrennt von der Frage der 0 werde des Ne Vertrages beh werden könne, vor das Haager Schiedsgeri dea werden solle. 9 e . London, 24. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Lloyds Agentu meldet: Der englische Dampfer„Chancelor“.— versenkt a der Besatzung sei gerettet worden, der Rest werde noch kriege.“ Schluß: Montag, Hierauf: ½%8 Uhr Aus Stadt und Cand. Gießen, 25. September 1915. Sonntagsgedanken. Der Mensch bedarf der inneren Sammlung. Zu⸗ mal in dieser Zeit muß bald unglücklich werden, wer sie entbehrt. Er müßte denn bereits vollkommen abgestumpft sein. Wer aber empfindet, was jetzt um ihn vorgeht, wer den Schrecken und die Not des Krieges empfunden hat, in wessen Herz der Jubel des errungenen Sieges widerhallt, wer die Größe der Liebe zu Vaterland und Heimat, die sich jetzt zeigt, und auf der andern Seite die Verworfenheit der Tuͤcke und Treulosigkeit, die nicht verborgen geblieben ist, zu ermessen sucht, muß, im Wechsel der Gefühle hin⸗ und hergeworfen, taumelig werden, wenn er nicht immer wieder sich eine innere Festigkeit erringt, immer wieder sich in die Einsamkeit des Innern zurückzieht. In unserem Innern ordnen wir das Verworrene und Sinnlose. Da ver⸗ einigen wir das Widerstrebende und erkennen, daß es einen Zweck hat, erfahren, was das für uns bedeuten soll: Feinde ohne Zahl, bereits der zehnte Krieger aus unserm Ort ge⸗ fallen, Sieg Hindenburgs usw. N Diese innere Sammlung führt die Menschen nach 1 entgegengesetzten Richtungen. Für den Engländer ey haben alle Erfolge und alle Mißerfolge seiner Politik den Sinn, daß es gilt, den Berg der Schlechtigkeiten immer höher aufzutürmen. Mögen unsere Feinde sich auf diesem Berge verschanzen. Unser Bollwerk ist fester: alles, was gute Ueberlieferung im deutschen Volke ist, und in diesen mit der von an Mannha Das ist das höchste, tiefste und innerste Ziel, wohin wir alle die verschiedenen indungen des Leides und der Freude dieser Zeit zusammentragen wollen, wohin wir sie in unse Gemüt sammeln wollen. Wer das kann, der ist ein singt Ernst Moritz Arndt. ck. r 9 2 a Ate Frist zur Metallablieferung sowie die Ausführungsbestimmungen haben durch neue Verord⸗ nungen des Stellvertr. Generalkommandos eine Verlänge⸗ rung bezw. eine Abänderung erfahren. Es sei nachdrü⸗ auf die neue Bekanntma chung des Oberbürgermeisters in vorliegenden Nummer hingewiesen. * Fertige Jagdmunition ist nicht beschlag⸗ nahmt. Die ee des Kriegsministe⸗ riums teilt mit, daß f e Jagd munition einschließlich lobert⸗Munition und leerer Patronenhülsen mit Zünd⸗ ütchen nicht der Beschlagnahme nach Klasse i der Ueber⸗ sichtstafel zur„Bekanntmachung, betreffend Bestandserhe⸗ bung und Beschlagnahme von Chemikalien und ihre Behand⸗ lung“ unterliegt. * Gewerbeverein. Die Handwerksvertretungen stellen eingehende Untersuchungen über Maßnahmen zur Fürsorge für die aus dem Felde heimkehrenden, in ihrem Gewerbebetrieb geschädigte Handwer⸗ ker an. Deshalb hat die Handwerkskammer den hiesigen Gewerbeverein aufgefordert, ihr eine Liste aller unter den Fahnen stehenden Handwerker(Name, Be⸗ ruf, Wohnort) in den ersten Tagen der kommenden Woche einzureichen, insbesondere auch anzugeben, wo eine Still⸗ legung des Betriebs eingetreten ist. Eine Liste liegt —— 5 im Gewerbehaus bis zum Mitt⸗ 0 fen. Bu det un Wi Märkte. Gießen, 25. Sept. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter das Pid. 1,65—1,75, Hühnereier das Stück 16—17 Pfg., Käse das Stück 7—9 Pfg., Käsematte 1 Stück 3—0 Pig.: Tauben das Paar 1,40—0,00 Mk., Hühner das Stück r. 1 4 1* 1 0 Mk.,. e g 5 f 4* ei as un. 1,16— 1,20, Kuhflei 100—00 Pfg. das * Der Haus rauen⸗Verein, über dessen Grün⸗] Pfund, Rindfleisch das Pfund 1,16— 1,20 Mk., Schweinesleisch dung wir kürzlich teten, hat alsbald seine Arbeiten] das Pfund 1,80—0,00 Mk., Kalbfleisch das Pfd. 1.141,15 Mk. enommen. Unter anderem hat er durch seinen Vor- Hammelfleisch das Pfund 96—110 ug Kartoffeln 1 Jer. 4.00 bis stand Eingaben an den Oberbürgermeister und das stell⸗ 0,00 Mark, Milch das Liter 24 Pfg.; Aepfel das Pfd. 7—10 pertretende Generalkommando des 18. Armeekorps über die 30 Heere 90.. s ten gans 25 P dag Pon d. Wie 5 20—00 Pig. das Pfd.; Spinat 20 bis 25 Pig. das Pfund; Wirsing —: ß e e l W l otkraut 15— ennig das Stück, Kohlrabi 6—8 Pfennig da teren Arbeiten in einer demnächstigen Versammlung be- Stüc, Weißtraut 15—25 Psennig das Stück, Birnen“. bis richten 8 können. 15 Pig., bessere 00—00 Pfennig das Pfund, rote Rüben 7—8 Pfg., . on der Kriegsanleihe. Das Bankhaus Herz⸗römisch Kohl 6—8 Pfennig. Zwiebeln der Zentner 16—17 Mk. Gießen bittet uns, mitzuteilen, daß die bei ihm in seiner Lauter- Preißelbeeren 50—55 Pfg., Brombeeren 0,5 Liter 18—20 Pfennig. bacher Filiale eingegangenen Anleihezeichnungen 810000 Mark] Nüsse 100 Stück 50-60 Pig. Blumenkohl 20—50 Pfg. Zwetschen von ga. 3 kommen Heichung nachträglich ae p10 Spielplan der verefniglen Framfurter Stadttheater. Für Rhenmatiker und Erfolge erzielten viele andere, welche 0 mus, sondern auch bei Kopfschmerzen, Hexenschuß, Ischias, Schmerzen in den Gelenken, sowie bei Influenza gebrauchten. Togal löst die Harnsäure, das verbeexende Selbstgift, wodurch ebenso rasche wie anbaltende Erfolge erzielt werden. Alle Anotheken führen Togal⸗ Tabletten. Best.: Acid. acet.salic. Chinin Ng. Li. 706188 betragen.— Das Banthaus Jöcke l in Grünberg ersucht um die] der Zentner 1518 Mk., Endivien 10—12 Pg.— Marktzeit von Uhr. Opernhaus. der Fahrradhalle der hiesigen Oberrealschule ein Fahrrad Marke Sonntag, den 26. September, abends 7 Uhr:„Tannhäuser.“ den 27. September, abends 7½ Uhr:„Don Juan.“ Dienstag, den 28.. 7 3 n 1 5 7 i 3 J 1 f: Charaktertänze. itt woch, den 8 p- Mark entwendet. Sachdienliche Mitteilungen nimmt die Kri⸗ e eee 5„Die Fledermaus.“ Donnerstag, den f 30. September, abends 7 Uhr:„Figaros Hochzeit.“ Freitag, den 1 Oktober, geschlossen(1. Museums Konzert). Samstag, den 2. Okt., abends 7 Uhr:„Der arme Heinrich.“ Sonntag, den 3. Oktober, abends 7 Uhr:„Alda.“ Montag, den 4. Oktober, geschlossen. Dienstag, den 5. Okober, abends 7 Uhr:„Der Barbier von Bagdad.“ Hierauf:„Versiegelt.“ Mittwoch, den 6. Oktober, abends „Die Meistersinger von Nürnberg.“ Donnerstag, den 7. Oktober, abends 7 Uhr:„Orpheus nnd Eurydike.“ Schauspielhaus. i 5 f 1 5 Sonntag, den 26. September, abends ¼8 Uhr:„Die Schöne erhalten. Die Nachfragen nach Kindergärtnerinnen und be⸗ vom Strande Montag, den 27. September, abends 7 Uhr:„Die Jungfrau von Orleans.“ Dienstag, den 28. September, abends Is Uhr: ½8 Uhr: i Donnerstag, den 30. September, abends 7½ Uhr: Theodor Körner⸗ Vorstellung: Einleitende Worte von Emil 8 „Doppelselbstmord.“ Mittwoch, den 29. September, abends Goethe-Abend:„Stella.“ Hierauf: Der Bürgergeneral.“ Flaar. Hierauf:„Aus der Freiheitskriege“. Dann:„Josef Heyderich oder Deutsche Zum Schluß:„Der Nachtwächter“. Freitag, den 1. Okt., abends 7 Uhr:„Rome? und Julia.“ Samstag, den 2. Oktober, abends 48 Uhr:„Der Dummkopf.“ Sonntag, den 3. Okober, nachmittags ½4 Uhr: Theodor Körner-Vorstellung: Einleitende Worte von Emil Claar. Hierauf:„Aus der Zeit der Freiheits- Dann:„Josef Heyderich oder Deutsche Treue.“ Zum „Der Nachtwächter.“ Abends ½8 Uhr:„Der Dummkopf.“ den 4. Oktober, abends ½ Uhr: Goethe-Abend:„Stella.“ „Der Bürgergeneral.“ Dienstag, den 5. Oktober, abends :„Der Dummkopf.“ Mittwoch, den 6. Oktober, abends 7 Uhr:„Die Jungfrau von Orleans.“ Briefkasten der Redaktion. (Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.) n. d. G. A 49 bedeutet Herzfehler, der die Fähigkeit zum Dienst Waffe nicht ausschließt, C 49 zeitweilige Unbrauchbarkeit aus dem gleichen, aber zu behebenden Grunde. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Sonntag, den 26. Sept. 1015: Wolkig, meist trocken, warm, Gewitterneigung. ketzte Nachrichten. Die verschwundenen Papstbriefe. i. Köln, 25. Sept. Die„Köln. Volksztg.“ schreibt zu dem Dementi der„Agenzia Stefani“ betr. den Verlust den Münchener Nuntius gerichteten Schreiben des 1 Wir halten die Nachricht, daß zwei Be⸗ richte der K 1 men sind, aufrecht. Sollte die italienische Regierung nicht in der Lage sein, diese Tatsache bestreiten zu können, so bitten wir sie um eine Aeußerung, wie sie die Angelegen⸗ heit erklären zu können glaubt. urie zur Post gegeben, aber nicht angekom⸗ Die Offensive gegen Serbien. Budapest, 25. Sept.„Az Est“ meldet, daß Belgrad von den Einwohnern geräumt werde. Nach der Be⸗ E Belgrads durch unsere Artillerie sei die Bevölkerung r Hauptstadt teils geflüchtet, teils mit Gewalt fortgebracht worden. Drohungen des Vierverbandes gegenüber Bulgarien? Wien, 25. Sept. Die„Reichs poft“ meldet aus Bulgrest, daß die diplomatischen Vertreter des Vierverbandes dem Mimisterpräsi⸗ denten Radosla wo w eine Note überreicht haben, die nach einer Meldung aus Sofia besagt, daß Bulgarien im Falle eines Krieges mit Serbien die englischen und französischen Trup⸗ pen gegen sich haben werde. Die Gesamtverluste Rußlands an Offizieren. karest, 25. Sept.„Moldava“, das Organ Peter Carps. meldet aus vorzüglich zuverlässiger Quelle, daß die Russen im ersten Kriegsjahre 223 271 Offiziere als tot, verwun⸗ d gefangen verloren haben. Neue französische Truppen für die Dardanellen? en, 25. Sept. Die„Neue Freie Presse“ meldet aus Athen:„Hestia“ erfährt, daß in nächster Zeit von Frankreich das * Armee-Korps nach den Dardanellen abgehen werde, da Notwendigkeit der Herbeischaffung regulärer Truppen bisherigen Kolonialtruppen herausgestellt habe. Die neuen Steuern in England. Rotterdam, 25. Sept. Die als Folge der neuen Steuern in England vorauszusehenden Preissteigerungen setzten am Mittwoch ein. Die Preise für Tabak sind um 1 Penny für die Unze erhöht worden. Das Publikum stürmte die Tabak⸗ läden, beschränkte Mengen verkauft. Auch Zucker, Schokolade und eingedickte Milch sollen besteuert werden. um die alten Vorräte aufzukaufen, es wurden aber nur Neuralgieleidende. Kann seit langen Jahren zum ersten Male wieder geben. Herr Heinrich, München, schreibt:„Da ich schon seit mebreren Jahren fürchterliche Schmerzen in meinem Knie hatte und alle ärztliche Hilfe, die ich bis jetzt gebrauchte, vergebens war, wandte ich mich noch in meiner Verzweiflung an Togal⸗Tahletten. Nach dem Gebrauch Tagen waren die Schmerzen vollständig weg und seit Wochen empfinde ich nicht den geringsten Schmerz und kann jetzt wieder laufen, während ich früher nicht mehr wußte, wie ich vom Platze sollte.“ Aebhnliche 1 und noch überraschendere ogal nicht nur bei Rheumatis⸗ Herr E. Fiedler, Natur- eller aß er ge deersche. rer gement: Raupenzangen und Hotel Schütz( Damen- Binden denen Hauterkrankungen, ff f Pang en is pte,. beben fue! Haumlktepape: Maulwurfsfallen Sonntag, den 26. Sept.: 5 pill. bei Erngt Balger empfiehlt(elsa ö ttag- un 1 9 Damen-Gürtel i Eisenwaren, Haug, und Abendessen ir liche Balser Seife srlgen, 8 U U Küchengeräte-Handlung. 1 e. 8 A Mk. J.7O julius Schulze er pee Nee Son Creme szene pier altefte Herba⸗Seise 2 Stuck 70 Pa, r 8 ane Fee 1— Lenden Sees een eee. Leder handlung Plant, mit versch. Gemüse Thüringer W. Kilbinger, C. Karn, Müblstraße 3. Gunsebraten* 5 7 8 öl 40 K.] Wiederverkäufer erh. Rabatt. 7——. in⸗ 9 Salat 25 K A. 8e 1: terbeff u. l d. Barfümer en. Eingemachte Früchte 3 Sorten. Postkiste 23 7 l 0 01 db H uabspelce tronko 4.20 M. Hämorrhoiden- unter Nachnahme.(C7434 Elgg e, gdf Ggncen en Fußbodenlackfarbe e eee en ee parkettwachs etc. Kuvert ohne Aufdruck durch A 1 eker Dr. A. Decker, 5 2. UH. bei 7640 mil Fischbach. Licht-Spiel-Haus Als Haupt- Schlager für heute und folgende Tage: 168% Hanni kehre zurück alles vergeben Eine Detektiv-Komödie in 3 Akten mit Hanni Weise in der Hauptrolle 5 2 f Ladenschluß. Diejenigen Geschäftsinhaber, welche während der Kriegsdauer ihre Läden an Wochentagen abends um 7 Uhr(ge⸗ gebenenfalls mit einer Mittagspause v. 1 2 Uhr) an Sonntagen mittags 1 Uhr schließen wollen werden zu einer Besprechung auf Montag, den 27. September, abds. 9 Uhr Kaiserhof I. Stock eingeladen. 7628 D Die Einberufer. Safé Ernst Ludwigs Sonntag Künstler-Konzert Ausgeführt von einem Teil des Gießener Orchesters Direktion: Hermann Weller.— Anfang 4 Uhr. Da im lolel-Nestadrant daudes Ws ige — Haus, Zimm. m. Penston. Mittags⸗ f f 11 tisch. Reichhaltige Abendkarte. Er ist hin— vergebens, ach! vergebens Stöhnet ihm der bange Seufzer nach! Er ist hin, und alle Lust des Lebens Wimmert hin in ein verlornes Ach! Schiller. Statt bespnderer Anzeige. Nach elsmonatlicher qualvoller Ungewissheit erhielten wir gestern die traurige Nachricht, dass unser einziger, heissgeliebter, treuer Sohn, Bruder und Bräutigam . August Wenzel, Lehramtsreferendar am 31. Oktober 1914 bei einem Sturmangriff im Alter von 24 Jahren sein junges Leben dem Vaterland geopfert hat. In tiefem Schmerz: Oberbahnassistent Julius Wenzel Giessen(Steinstr. 56) und Schotten, und Frau— den 25. September 19158. Minna und Erna Wenzel 5 Mili Seidel SGamlliele Neueilen der Saison:; Sind eingetroffen Huss lellung don Nodelliulen In ersten Stock Nallilde Nacumann 6 Bahnhofstr. 6 7616 Beileidsbesuche dankend verbeten. Todes⸗Anzeige. Heute mittag verschied plötzlich und F 85 a 7681 unerwartet infolge eines Unglücksfalles mein Seid en P. üsch Ma ntel innigstgeliebter Gatte, unser guter Vater, rente schweizer sammete für Mäntel, Kostüme Schwiegervater und Großvater Hochmoderne Kleider- u. Kostüm- Balthaser Buchtaleck J. 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September, nach- lte Gral, Failermuhie. UNION Astoria. mittags 3½ Uhr, auf dem neuen Friedhof statt. 05237 Auerbach 13, Hessen. 415 hy E 11. A berg“ Gelegenh eits kauf. potheker 1 erg's E. Migräne⸗Pastillen nrichtung zu kl mechan. Versuchswerkstätte. bestebend aus] beseitigen Kopfschme rzen kompl. m. allem Zube⸗ 7„u. Migräne⸗ a N l. Drehbank, bör u. Bectseng af. eich. Werk⸗ Miaftend⸗ nel. Ber Sach. tisch* Parallel⸗Schraubstock, eignet für tel Mk. 1.80 durch die Apo⸗ We epargtux⸗tbeken. 675 rätte Schüler. Preis Pt. 22.—ů — 8 Elm, Friedrichstraßze 14. Holstelner Export- Käse 3—— chmackbaft und schnittig 5 Modistin— r r 1 empfiehlt sich in Anfertigung und Auf⸗ e nter n„ arbeiten von Hüten zu billigen Preifen. 1 4 ger Ranch tn., kes Formen u. Zutaten in großer Auswahl. Hei al, Rordors un, Nachn. „— 4 Heinrich Tregmann, Norteri, M. Weinhardt,———(Holst.) Nr. 2742. 674988 „ bringe ich aus meiner 5 Tüllgardinen We 5 1 vor ben ahrte Qualltaten— teilun Stuck 450 890 475 3.90 F 1 Tuch- u. 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Die Haupt- 85 8. 8 f bedingung zur Erzielung hoher Exträge ist eine aus⸗ 5. giebige Düngung, in welcher neben Stickstoff, Phosphor- 5 säure und— wo erforderlich— Kalk vor allem das „ 2 Kali als Kainit oder 40 iges Kalidüngesalz nicht fehlen darf.— Alle Auskünfte über Düngungs⸗ f 4 1 erteilt kostenlos: 122 76203 Telephon Laudwirtschaftliche Auskunftsstelle des Kalisyndikats G. m. b. H. Münster, Achtermannstraße 4.