8 nr. 2 Zweites Blatt 565. Jahrgang Mittwoch, 15. September 101 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. 2 2 5 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen ö 1 Universitäts- Buch- und Steindruckerei. Die„Sietener Famillenblätter“ werden dem R. Lange, Gießen. „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das i ü i 9„ i 28 l Kreisblatt ur den kreis Siegen“ zweimal Schristleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schu wöchentlich. Die„tandwirtschaftlichen Zeit⸗ straße 7. Geschästsstelle u. Verlag: S 51, Schrist⸗ hagen egchenen wenallch dem General-Anzeiger für Oberhessen ee ee, Amerika auf jenem Wege, den französische und englische Es bedarf nun aber keines Beweises, daß in diesem Milliarden zu gehen pflegen,— sondern sind zurück- Kriege, wo die ganze Welt wirtschaftlich in Mitleidenschaft geflossen in die deutsche Volks wirtschaft. Das gezogen ist, dasjenige Volk im Vorteil ist, welches ohne Geld hat nur einen Kreislauf gemacht: aus der Tasche desffremde Mittel aus dem Eigenen zu wirtschaften ver⸗ Staatsbürgers in die Reichshauptkasse, aus der Reichshaupt⸗ mag. Wer anderer Hilfe in Anspruch nehmen muß, ist von kasse in die Tasche des Staatsbürgers. In Deutschlands vornherein in einer ungünstigeren Lage. bezahlt sich der Krieg durch den Krieg. Tas Geld, Das zeigt sich bei unseren Gegnern, insbesondere den das der Krieg kostet, bleibt im Lande. So erklärt sich ja auch[ Engländern Zu Beginn des Krieges hatten sie das das füs den Uneingeweihten Rätselhafte, daß heute, nach so[ Wort geprägt:„business as usual!“— das Geschäft geht wie zeitig zu beweisen, daß der Wille zum Aushalten durch langer Kriegszeit, die deutschen Banken wohl gefüllt sind,] sonst, Ein frivoles und leichtfertiges, aber auch ein dummes Ein Bentele daftistoben arieges nut gesestigt worden ist ag Ke slulsen mit ihren mehr ale eo Milktarden Ein-] Wort. Wie sollte das Geschäft gehen wie sonst, wenn sie Ein Beweis dafür war, daß die gestrige Versammlung beilagen voller sind, als jemals vor dem Kriege. ausgerechnet mit ihrem besten Kunden, mit Deutschland, weitem stärker besucht war als die, die vor einigen Monaten Und die Feinde— welche Ironie!— haben selber mit-] das Geschäft abbrachen? Nun mögen sie gedacht haben, den dem gleichen Zwecke diente. Der Aufgabe der Begründung geholsen, diesen Zustand herbeizuführen. Sie gedachten es] Ausfall des deutschen Handels durch Gewinne auf anderen der dritten Kriegsanleihe vor der Gießener Bürgerschaft böse zu machen, indem sie Deutschland von der übrigen Welt] Auslandsmärkten nach Ausschaltung des gefürchteten deut⸗ unterzog sich auch gestern abend wieder der Nationalökonom absperrten, aber sie haben es gut gemacht gegen ihren schen Konkurrenten zu ersetzen. Das war aber nicht unserer Universität Prof. Dr Skalweit mit Ausfüh⸗ Willen, indem sie uns dazu zwangen, aus eigenen Mitteln möglich, weil durch den Weltkrieg die gesantte Handels⸗ rungen von durchschlagender Eindrucksfähigkeit, die gleicher⸗ unsere Bedürfnisse zu decken. Dadurch erst zwangen sie uns welt in eine solche Krisis geriet, daß auch die vom Kriege weise zum Herzen wie zum Verstande sprachen. Die all⸗ zu jener Wirtschaftsführung, die uns vor ihnen die wirt- unberührten Länder wenig Held zum kaufen hatten. Tie emeine Spannung, die seine Worte begleitete, war be⸗ schaftliche leberlegenheit geben sollte. Freilich war das] ganze Welt tam in Zahlungsschwierigkeiten, und diese muß⸗ 8—— tief, als der Redner das Märchen zerstörte, daß die nur möglich, weil unsere Landwirtschaft und Industrie sichs ten nicht nur den englischen Warenhandel ungünstig beein⸗ Ursache der deutschen Erfolge in der nüchternen und be⸗ so leistungsfähig erwiesen, daß tatsächlich unsere Kriegswirt⸗ flussen, sondern auch die Verzinsung der Auslandsguthaben. rechnenden Organisation als solcher liege. Es war allen schaft unabhängig vom Auslande durchgeführt werden die England als größtes Gläubigervolk in der ganzen Welt Zuhörern recht aus dem Innersten gesprochen, als er be⸗ konnte. Die Grundlage dafür war durch die von Bismarck hat. Dazu kam dann die Teuerung, die 118 der Erschwe⸗ wies, daß zum Organisieren zwei gehören, der Organisator eingeschlagene Wirtschaftspolitik geschaffen worden, die eine rung des Seeverkehrs in England sel er einsetzte. Die selber, vor allem aber der, der sich organisieren läßt. Und gleichmäßig gesunde Entwicklung aller Glieder der Volks⸗[Teuerung wieder wirkte revolutionierend auf das gerade den letzteren können sie uns nicht nachmachen, die wirtschaft bewirkt hatte. Diese Wirtschaftspolitik war aus gesamte Wirtschaftsleben. Die Arbeiter verlang⸗ sich jetzt so heiß drum mühen, nämlich das einzige, rein volkswirtschaftlichen Erwägungen und offen vor aller sten Lohnerhöhungen. Die Lohnerhöhungen wieder verteuer⸗ herrliche deutsche Volk. Prof. Dr. Skalweit sagte Welt durchgeführt worden. Sie war kein Geheimnis. Unseresten die Produktionskosten für alle Gewerbe. Eine Schraube Jeinde aber tun jetzt so, als ob die deutsche Tücke seit Jahr⸗ ohne Ende. etwa folgendes: a Seit den Tagen, wo bekannt wurde, daß Deutschland zehnten nicht anders getan hätte, als sich für diesen Krieg So hängte Gewicht sich an Gewicht. Das schlimmste seine 3. Kriegs anleihe auslegt, ist die Finanzpresses auch wirtschaftlich vorzubereiten, um dann wohl gerüstet] waren aber die K riegskostenselber. Daß ihnen dieser des Auslandes in Unruhe geraten. Meldungen und Bekrach⸗ über die friedlichen Nachbarn herzufallen. Aber schon mischt] Krieg so teuer kommen würde, hatten sich die Engländer tungen, die den Zweck verfolgen, den Kredit des Deutschen]sich in ihr Gezeter über die deutsche Tücke ein Ton des nicht träumen lassen. Sie hatten sich wohl gedacht, nach alt⸗ Reiches im Auslande zu untergraben, häufen sich. Keine Respekts vor der deutschen Kraft. Auch jetzt klammern bewährtem englischen Verfahren die Verbündeten für sich Lüge ist dick genug, keine Verdrehung so ungelenk, daß siessie sich in ihrer geistigen Hilfslosigkeit an ein Schlagwort. bluten und leiden zu lassen. Ein glattes Geschäft, mit dem nicht willige Aufnahme fände. Man könnte sich darüber Früher war es der deutsche Imperialismus, der preußische ssie in früheren Kriegen gute Abschlüsse erzielt hatten. Aber entrüsten, wenn zur Entrüstung über unsere Gegner noch] Militarismus, die an allem schuld gewesen sein sollten. dieses Mal ist ihnen das Geschäft über den Kopf ge⸗ Platz in unserer Brust wäre. So aber schließen wir aus Jetzt ist es die deutsche Organisation. Sie müfse[wachsen. Neue große Armeen mußten in England selber dieser betriebsamen Geschäftigkeit, wie viel ihnen an einer] man nachahmen, um Deutschland zu besiegen. Als ob die formiert und ausgerüstet werden. Der Munitions⸗ und finanziellen Schwächung Deutschlands liegen würde. Daß deutsche Organisation eine Fertigkeit wäre, die von heute] Materialverbrauch überstieg alle Erwartungen. Die englische auf morgen erlernt werden könnte. Sie ist überhaupt keine] Industrie war diesen Ansprüchen nicht gewachsen, ebenso⸗ man aber solche Lügen mit Erfolg dem Auslande zu bieten morgen 5 0 95. 5 4 1 I 5 1 211 55 begreift nur, wer weiß, wie erschreckend groß m] Fertigkeit im eigentlichen Sinne, sondern eine KHraft⸗ wenig wie die französische, von der russischen ganz zu rr b ee, b äußerung, die auf einer Jahrzehnte lang geübten Kräfte⸗ f Auslande die Unkenntnis der wirtschaftlichen Verhältnisse n beit beruht. Ehe die Feinde Deutschlands ist, selbst bei Männern, die die Ministersessel nicht unsere Landwirtschaft nachmachen, unsere Industrie zieren.. J Die En ö i irtschafts⸗[unsere Beamtenschaft,— fehlen ihnen die Mittel und Werk en 8 10 zeuge zur Nachahmung unserer Organisation. Vollends kön⸗ FF rr nen sie eines uns gewiß nicht nachmachen: das deutsche schätzung der wirtschaftlichen räfte Deutsch⸗ U 7 Ae ut i 1 i i ie di Volk. Ein Volk, das, wie das deutsche, für einen einzigen lands. Wie wenig haben sie erreicht, obwohl sie die r⸗ großen Zweck sich organisteren läßt, muß aus Menschen sten wirtschaftlichen und militärischen Opfer dafür brachten!. 3 n 1 e tri a i i is:„Fit i ie] von hohen seelischen und geistigen Fähigkeiten bestehen und Sie trösteten lich mit dem Hinweis:„Für uns arbeitet die 9520 een in 9—— 5 it!“— am Ende wird Deutschland unter der Ab ürung. I 7 frre Außenhandels doch ah een müssen..— sames großes Ziel, Warum zeigen sich denn unsere ist der Weichsel über ein Jahr lang geführt worden.] Truppen den feindlichen so überlegen? Nicht nur, weil sie Die Zeit hat gearbeitet,— aber anders, wie sie dachten. besser geführt werden, sondern weil sie sich auch besser n erschüttert da, während sich auf der andern Seite schon seelische east deen, ene d kbermenschliche Lei⸗ die Symptome des beginnenden Verfalles zeigen. ö 9 1 1 i i i N stungen zu vollbringen, wenn an sich die physische Kraft Aber noch immer nicht wollen die Gegner diesen Kampf scho 5 e 4 aufgeben. Die sinnfälligsten Zeichen unserer wirtschaftlichen. 5 5 Kraft, die Erfolge der ersten beiden Kriegsanleihen, en Die gleichen Kräfte aber, die unsere Brüder, Väter und sie nicht über die Aussichtslosigkeit ihres Wirtschaftskrieges Söhne draußen zu siegreichem Kampfe führen, befähigen belehrt. Jetzt wird ihnen eine neue Gelegenheit dazu geboten! die Daheim gebliebenen zu jener staunenswer⸗ ten Leistung, die unsere Volkswirtschaft im Kriege bie⸗ werden. Die dritte Kriegsanleihe kommt. Auch sie 0 wird und muß ein Erfolg werden. Denn warum, tet. Deutschland, nächst England das größte Handelsland zeichnen wir die Kriegsanleihe? Weil wir sie zeichnen der Welt, hatte plötzlich als isolierter Staat zu wirtschaften, können. 5 unter völlig veränderten Bedingungen nicht nur Uriegsanleihe und Gießener Bürgerschaft. — Gießen, 15. Sept. Der Saal der Neuen Aula zeigte gestern abend das erfreuliche Bild einer überaus zahlreichen Bürgerversamm— lung, die einer Einladung des Oberbürgermeisters gefolgt war, um aus sachverständigem Munde eine Darlegung unserer Geldrüstung und der Notwendigkeit und der Vorteile unserer dritten Kriegsanleihe entgegenzunehmen, und gleich⸗ wanderten für Kriegslieferungen nach Amerika. Aber nicht 5 45. von 4 5 relativ 5 15 absolut die höchsten eigenen Heeresausgaben hat, es je länger js mehr auch noch für seine Verbündeten, dir auch in dieser Hinsicht völlig versagt haben, finanziell aufkommen. Frankreich hat in der Hauptsache nur durch Ausgabe von Banknoten, wovon es bald 14 Milliarden Franks im Umlauf haben wird, den Krieg finanzieren können. Was aber Ruß⸗ land und Italien angeht, so sind sie ohne fremde Hilfe über⸗ haupt außerstande, den Krieg weiter zu führen. Schon drohte Rußland mit einem Separatfrieden, wenn England nicht zahlen wollte. Gewiß ist England ein reiches Land, aber unerschöpflich ist sein Reichtum auch nicht. Schon erlebt die Welt das Schauspiel, daß das Pfund Sterling, dessen Kurs in der Handelswelt als unantastbar galt, nicht mehr voll gewertet wird,— eine Einbuße an Prestige, die nach dem Urteil eines englischen Finanzmannes dem einer verlorenen Seeschlacht gleichkommt, und zugleich eine starke finanzielle Schädigung, da ja, je weniger englisches Geld in Amerika gilt, um so mehr bezahlt werden muß, wenn man mit eng⸗ lischem Gelde kauft. Auch das deutsche Geld ist im Auslande unterwertig geworden; das hängt zusammen mit der starken Unterbindung unserer Ausfuhr und an der Sperrung un⸗ serer Kapitalanlagen im Auslande. Das ist unangenehm, aber irgendwelche entscheidende Bedeutung für unsere Geld⸗ Das Geld dazu ist da und kann sich nicht erschöpfen, das Wirtschaftsleben im Gange halten, sondern auch die weil es täglich neu verdient wird. Die 13½ Milliarden, die größte Armee, die je die Welt gesehen, aus eigenen Mitteln durch die ersten beiden Kriegsanleihen an das Reich bezahlt] mit Krie swerkzeug versehen. Wie schnell und glatt das ge⸗ worden sind, sind ja nicht vergraben worden oder spurlos lungen ist, wird in der Wirtschaftsgeschichte der Völker als in Rauch aufgegangen, sind auch nicht abgewandert nach eine der erstaunlichsten Tatsachen verzeichnet bleiben. keine Geschäfte mit dem Auslande machen; es handelt sich Daß„des Deutschen Tag“ nach einem Jahrhundert bereits in] Frauengestalt die exakte und scharfsinnige Forschung, deren Jünger strahlendem Glanze leuchten würde, das konnte Schiller in jenen] nach aristotelischer Lehre alle Melancholiker und als solche nach wenig versprechenden Zeiten nicht zu hoffen wagen; für die astrologischer Anschauung Kinder des Saturns sind. Der Gegen⸗ märchenhaft schnelle Entwicklung des deutschen Volkes waren da⸗ pol Saturns ist Jupiter als der Gott des sanguinischen Tempera⸗ mals noch keine Anzeichen zu erblicken. Des Deutschen Beruf] ments und so glaubte Giehlow in dem magischen Quadrate ent⸗ sieht er darin, daß er vom Weltgeist erwählt ist,„während des sprechend der Planetentafel des Agrippa von Nettesheim ein Zeitkampfes an dem ewigen Bau der Menschenbildung zu ar- Jupiteramulett gegen die Wirkungen des Saturns erblicken zu 5 5 125 beiten, zu bewahren, was die Zeit bringt. Daher hat er bisher sollen. 1 5 Wölfflin hat gegen diese Erklärung freilich als das mit den gewiß nicht hoffnungsvollen Versen schließt: R sich angeeignet und es in sich bewahrt. Alles,* zu künstlich Einspruch erhoben, und num weist W. Ahrens In des Herzens heilig stille Raume chätzbares bei anderen Völkern und Zeiten aufkam, mit im neuesten Hefte der„Zeitschrift für bildende Kunst“ darauf hin, Mußt du fliehen aus des Lebens Drang! Zett entstand und schwand, bat er aufbewahrt, es ist ihm unver- daß Aaripras Werk frühestens 17 Jahre nach Dürers Stich er⸗ Freiheit ist nur in dem Reich der Träume loren, die Schätze von Jahrhunderten.“ Darauf hat der Deutsche schienen ist, also seine Planetentafeln dem Meister doch un⸗ Und das Schöne blüht nur im Gesang. allerdings in der Folgezeit seine Aufgabe nicht beschränkt; er hat] möglich bekannt gewesen sein können. Die Beziehung seines Dieser Gedanke beschäftigte den Dichter noch weiterhin. Aus den Kreis seiner Mishen selbst erweitert, ja nicht einmal nur] magischen Quadrates auf Jupiter wird also fallen gelassen werden einem uns erhaltenen Fragment wissen wir, daß er ihn zu einem mit seinen geistigen Gütern die Welt erobert, sondern auch mit den müssen. Aus der Geschichte der magischen Quadrate ergibt sich viel⸗ Schiller über den Beruf der deutschen. Trübe sahen bei Beginn des 19. Jahrhunderts die politis. Verhältnisse in Europa aus, obwohl am 9. Februar 1801 zwischen * und Oesterreich Friede n Zu diesem s ignis erbat der Verleger Göschen von Schiller ein Festgedicht. Aber dem Dichter erschien die Zeit keineswegs festlich; er ant⸗ wortete mit dem Gedicht„Der Antritt des neuen Jahrhunderts“, großen Gedichte„Deutsche Größe“ fortzuspinnen und auszugestalten materiellen Gütern des Handels. Rühmend erwähnt Schiller nochf mehr, daß, wenn irgend einem Quadrate die Eigenschaft zuge⸗ beabsichtigte. Die Ausführung der Idee unterblieb leider. Aus das köstliche Gut der deutschen Spra die alles ausdrückt, das schrieben wurde, den Einflüssen des Saturns entgegenzuwirken, dem noch vorhandenen Entwurf aber können wir den Gedankengang Kueste. Flüchtieste ben Get die Seele; die voller Sinn] dies das Quadrat der 9 Zellen und nicht das Dürersche Quadrat ersehen, der für uns heut ein erhöhtes Interesse bietet.„Darf ist“ Und prophetischen Geistes verkündet er:„Unsere Sprache der 16 Zellen war. Von einem„Jupiteramulett“ fann also nicht dern keusche, e fragt der Dichter, in diesem Augenblicke mo wird die Welt beherrschen.“ Der Deutsche Tämpft nach des Dich⸗ die Rede sein; eine„magische“ Bedeutung könnte der Zahlen⸗ er ruhmlos aus seinem tränenvollen Kriege geht,„wo der Franke, ters Ueberzeugung für die ganze Menschheit, für die Ewigkeit. tafel bei Dürer nach der ganzen Entwickelung der Zahlentafeln wo der Brite Mit dem stolzen Siegerschritte/ Herrschend sein Und mit dieser hohen idealen Ueberzeugung kämpfen Fir auch in] wohl anhaften, allein Ahrens glaubt, daß die Zahlentafel Dürers Geschick bestimmt,“ darf er sich fühlen? Darf er sich seines Namens diesem Weltkriege! überhaupt nichts mit Magie zu tun hat. Sie ist nach ihm lediglich rühmen und freuen? Darf er sein Haupt erheben und mit Selbst⸗* ein Symbol der Arithmetik, die natürlich neben ihrer durch gefühl auftreten in der Völker Reihe?“ Berechtigter Stolz und edles Polyeder und Kugel verkörperten Schwester, der Geometrie, nicht Selbstbewußtsein geben die Antwort:„Ja, er darf's! Er geht Das„magische Quadrat“ auf Dürers„Me sehlen durfte. Daß Dürer gerade dies Symbol in den Stich unglücklich aus dem Kampf, aber das, was seinen Wert ausmacht, lancholie“. Auf Dilrers herrlichem, aber rätselreichem und übernahm, ist bei seinen außerordentlichen mathematischen In⸗ hat er nicht verloren.“ Auch wenn das Imperium, das römische viel umstrittenen Stiche„Melancholie“ erblickt man zu Häupten] teressen und Fähigkeiten sehr begreiflich. Reich deutscher Nation, unterginge, was ja 1806 wirklich geschah, der Frauengestalt an einem Pfeiler eine Zahlentafel. Sie zeigt n W a 1 bliebe die deutsche Würde unangefochten. Denn„sie ist eine sitt⸗ die ahlen von 1 bis 16, in 4 mal 4 Felder angeordnet, und— Eine Aeußerung ielands über die Eng⸗ liche Größe, sie wohnt in der Kultur und im Charakter der Nation, zwar so, daß sowohl die Zahlen der wagrechten, wie der lotrechten länder. Gerade in unseren Tagen gewinnt eine Bemerkung der von ihren politischen Schickalen unabhängig ist!“ Schiller] Reihen und endlich auch der beiden Diagonalen dieselbe Summe, Wielands in einem Briefe an den großen Geschichtsschreiber findet dazu den für die damalige Zeit zutreffenden Vergleich:„Der] nämlich 34, ergeben. Eine solche Zahlenordnung pflegt man ein] Johannes Müller vom 29. Dezember 1805 erhöhte Bedeutung. Deutsche wohnt in einem alten, sturzdrohenden Haus, aber ein magisches Quadrat zu nennen, es läßt sich ein solches bereits] Sie zeigt, wie klar der Dichter die Gefahr erkannte, in der sich strebendes Geschlecht wohnt in dem alten Gebäude, und der Deutsche aus den Zahlen 1 bis 9, in 3 mal 3 Feldern angeordnet, her⸗ die festländischen Mächte England gegenüber befanden. Wieland selbst ist ein edler Bewohner, und indem das politische Reich] stellen. Daß diese seltsame Zahlenordnung auf abergläubische Ge⸗ schrieb damals:„Friede auf dem festen Lande und Demütigung wankt, hat sich das geistige immer fester und vollkommener ge⸗ müter stets einen besonderen Zauber ausgeübt hat, ist sehr be⸗] der stolzen, übermültigen Insularen, die uns ihr„Rule, Britannia, bildet.“ Wie ein Seher schaut der Dichter in die Zukunft, dem Hei zund so sind diese Zahlenquadrate schon frühzeitig im rule the wawes!“ so trotzig in die Ohren schallen lassen und Deutschen„ist das Höchste bestimmt; und so wie er in der Mitte] Oriente, ihrer Heimat, allerlei mystischen und magischen Zwecken durch ihre angemaßte Ober- und Alleinherrschaft über den Ozenn von Europens Völkern sich befindet so ist er der Kern der Mensch⸗ dienstbar gemacht worden. Dann hat sie Agrippa von eine unendlich drückendere und verderblichere Universalmonarchie, heit, jene sind die Blüte und das Blatt: Nettesheim(1486-1535) in Verbindung mit den Planeten als die, so wir von Napoleon zu befürchten haben, nicht bloß Jedem Volk der Erde glänzt gesetzt, und hat jedem der sieben Planeten ein magisches Quadrat androhen, sondern wirklich schon ausüben, ist meiner innigsten 3 g len Tag in der Geschehte zugeteilt, wobei das kleinste dem Saturn und das nächstfol⸗ leberzeugung nach das Angelegenste und Dringendste, wofür Wo es strahlt im höchsten Lichte gende— eben dasselbe, das sich auf Dürers Stich findet— sich alle Wünsche und wozu sich alle Kräfte vereinigen sollten.“ And mit hohem Ruhm sich kränzt, dem Jupiter zugewiesen wurde. Auf diese Tatsache hat nun 1 Doch des Deutschen Tag wird 4. vor einem Jahrzehnte Carl Giehlow seinen interessanten—— Wenn der Zeiten Kreis sich füllt.“ Erklärungsversuch der„Melancholie“ aufgebaut. Er sah in dieser schweigen. Man mußte im Ausland kaufen. Milliar⸗ den englischen und französischen Geldes oder Geldeswertes wirtschaft hat es schon deshalb nicht, weil wir wenig oder DCVCCCVVVCCCCWWWWGWVVUUVUUJUFFDUTJTUVDUVT]JTVTVTPUVUTVTUTUTPUTTTTTTTVWVVWWTWTWWVWTTTTTTVVVVDVTVVVVDVVVVVV[VTTUVUUUUTUUVUTWUUU.w.W.W.W.W.W..W.W.....WW.WW.WWWR 8 9* 5 0* 1 .** 5 2 N Leere Wagen fahren zurück? Nein, sie sind d 0 leer. Viele von ihnen haben transportfähige Verwundete mi bekommen, als Sendung der Feldlazarette an die der Etappe und in der Heimat. Man sieht verbundene Köpfe und geschiente Arme. Die armen Kerls ertragen die lange, holprige und nasse Fahrt mit stoischem Gleichmut. Die Feldlazarette stoßen ihre Patienten stets so schnell wie möglich ab, um für neue frei zu sein. Eben taucht eines, das hinten in dieser Weise abgebaut hat und nun wieder nach der Front strebt, in der Pilgerreihe der Kolonnen auf. Seinen Autopark hat es zum Glück— es ist auch schon lang genug!— nicht bei sich; der wird, wie die Autos, die zun 8 gehen, überhaupt, auf beträchtlichen Umwegen an sein iel geleitet. Dafür haben diese nicht so überfüllte, und stellen⸗ weise sogar wesentlich bessere Straßen; auf die 100 Kilometer mehr Weg kommt es bei ihnen so u nicht an. Nicht zu ver⸗ meiden ist, daß die Kraftwagen der an unserem 8 selbst liegenden Truppenteile diesen eben den fahrenden Und zum Schlusse noch eins: Unser Kaiser und das deutsche Volk, sie haben den Krieg wahrlich nicht gewollt. Wir wollten den Frieden, der uns groß und stark ——— hat in Handel und Wandel, in Wissenschaft und unst. Und wie wir den Frieden wollten, so wollen wir ihn; aber nur den Frieden, der uns gefällt, der wert ist all der Opfer an Gut und Blut, der uns bis in ferne Zeiten vor fremder Bedrohung und Gewalt schützt und uns gestattet, in einem stärkeren und freien Deutschland mit deut⸗ scher Treue und deutschem Fleiße zu arbeiten an der Größe des Reiches und an der Wohlfahrt unseres Volkes. Diesen Frieden werden wir um so eher erlangen, je deutlicher es von Tag zu Tag unseren Feinden in die Seele hinein⸗ gehämmert wird, daß wir, wie militärisch und wirtschaftlich nicht, so auch finanziell uns niemals vernichten olonnen lassen, daß Einigkeit, entschlossener Wille und Opfermut] benutzen. Von der Seite auf die andere fallend kommen sie im Deutschen Reiche niemals untergehen werden. Wir kennen] herangeschwankt. Es sieht gefährlich aus, doch nehmen sie schließ⸗ unsere Kraft und unsere Pflicht, und in diesem Bewußtsein lich jedes Hindernis. Ein Stutzen, ein kurzes Schnaufen, halb wollenwirhandeln und alles daran setzen, daß immer⸗ Atemholen, halb Herausforderung, ein Anfahren mit voller Kraft, dar treu bewahrt bleibe das hoffnungsvolle Gelöbnis, das Wer e e n e 3 u de so oft nicht nur von unseren Lippen tönt, sondern auch fast] Schlamm Das nächste Loch ist ni i 7 5. 2 D ächste Loch ist nicht weit. in unseren Herzen geschrieben steht:„Deutschland, Schlamm füllt 915 Sal bis 2 Rande des Seitengrabens. Deutschland über alles, über alles in der Dort pendelt, mit umgehängtem Gewehr, das Auge starr auf den Welt. 7 unsicheren Boden geheftet, bei jedem Schritt in Gefahr n änse⸗ um einen Schönheitsfehler, der von selbst wieder ver⸗ gehen wird. Dagegen deutet bei unseren Gegnern alles darauf hin, daß ihre finanzielle Kriegsrüstung Sprünge und Risse bekommen hat. Vielleicht kommt es g doch so, daß auch in diesem Kriege die Kriegsfinanzen für den Abschluß des Krieges den Ausschlag geben werden. 9 Und nun haben wir eine zweite Antwort gefunden auf unsere Frage:„Warum zeichnen wir die Kriegsanleihe?“ Weil wir sie zeichnen müssen. Wir befinden uns, was unsere finanzielle Kriegs- flührung anbetrifft, in einer ähnlichen Lage wie eine Armee, der es gelungen ist, die Front des Feindes zu erschüttern. Alles kommt jetzt darauf an, durchzustoßen und nach- zudrücken. Wir müssen der Welt eine Kraftprobe bieten in dem vielleicht entscheidenden Augenblick. Und endlich drittens zeichnen wir die Kriegsanleihe, weil wir sie zeichnen wollen. Nicht nur weil sie eine günstige Gelegenheit bietet, unser Vermögen und unsere Er⸗ sparnisse anzulegen, sondern weil wir bereit sind, freudig un⸗ sere Pflicht zu erfüllen für die große heilige Sache des Vaterlandes. Wer nicht viel zeichnen kann, zeichnet wenig — keine Summe ist so gering, daß sie nicht beitragen könnte zum Erfolge. Das ist es ja, was diesen gewaltigen Krieg auch für uns Daheimgebliebene so erhebend macht, daß wir mitwirken können und müssen an der Entscheidung des Kampfes. Auch sie leisten Kriegsarbeit, sei es auf dem Felde, sei es in der Werkstatt, sei es in der Hauswirtschaft und in— dem sie ihre Ersparnisse dem Reiche für die Kriegsführung lleihen. Ohne zu prahlen, ohne zu klagen, tun sie das Not⸗ wendige in selbständiger Pflichterfüllung, getragen von eben jenem Geist, der unsere Krieger Wälle durchbrechen, Festun— gen zerschlagen läßt. * Der Historiker, der die Geschichte dieses großen Krieges dermaleinst den Kindern und Enkeln aufzeichnen wird, der darf auch diese Taten der Daheimgebliebenen nicht vergessen. Möge er dann berichten können, die dritte deutsche Kriegs- anleihe war ein Erfolg, der alle andern überstieg. Es war eine Kraft⸗ und Willensprobe, die die Freunde erhob, die Feinde schreckte. Die Daheimgebliebenen haben damals die Kriegsanleihe gezeichnet, wie sie es kon n⸗ ten, wie sie es mußten, und weil sie es wollten. . Dem ausgezeichneten Vortrag folgte eine von Herzen kommende Zustimmung. Dann sprach Oberbürgermeister Keller zu der Versammlung ein packendes, charaktervolles Schlußwort voll echten Bürgersinns und vaterländischen Stolzes und getragen von der Ehrfurcht vor deutscher Opfer⸗ fähigkeit. 155 Oberbürgermeister Keller erklärte, daß er nach den vortrefflichen und sachverständigen Ausführungen des Vor⸗ redners als Deutscher zu Deutschen, von Bürger zu Bürger sprechen wolle und zwar rede er voller Stolz und voller Boffuung. 5 Voller Stolz; denn bei den früheren Kriegsanleihen ist im Verhältnis zu den Einkommens- und Vermögens⸗ f 1 von allen größeren Städten unseres Hessen⸗ landes der höchste Betrag in Gießen gezeichnet worden. And daß wir somit an die erste Stelle gekommen sind, rührt daher, daß wir von unserer Pflicht durchdrungen waren, daß wir wußten, worum es ging und alle erkannten— ob wohlhabend, ob wenig bemittelt—: wir müssen in diesen Schicksalstagen dem Reiche geben, was des Reiches ist. Solange ich lebe, wird mit Genugtuung mich erfüllen, in dieser großen Zeit an der Spitze einer Stadt gestanden zu haben, die ihre vaterländische Pflicht so be⸗ griffen und erfüllt hat. Also voller Stolz! 8 Aber auch— und erst recht— voller Hoffnung! Ich 5 belle zuversichtlich, daß wir Gießener auch bei der jetzt auf⸗ liegenden 3. Kriegsanleihe an der ersten Stelle bleiben werden. Wir lassen uns das nicht nehmen; denn wer ein⸗ mal den 1. Platz behauptet hat, der setzt alles daran, ihn zu behalten. ö 9 Wir können es, denn unsere Banken und Kassen sind Briefe vom Uriegsschauplatz in Polen. Von unserm zur Armee Mackensen entsandten Kriegsberichterstatter. (Unberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.) Zwischen Weichsel und Bug. Auf polnischen Straßen gen Brest⸗Litowsk. Südpolen, August 1915. Ich trete an mein Fenster. Ein tolles Kriegsbild, das die Dorfstraße bietet, wenn auch der Feind mindestens 30 Kilometer von uns ab ist und hier nicht scharf geschossen wird. Es ist eine Straße, wie sie nicht sein soll, und es hat obendrein in den letzten Tagen und noch in der Nacht mächtig gegossen. Alles trieft von Nässe; aber auch wenn sie weniger elend und wenn die Tage über keine Wolke am Himmel erschienen wäre,— dieser Inanspruch⸗ . 1 4 4 oder einen Stiefel stecken zu lassen, neben den Kolonnen im „Die Versammlung erhielt durch die Ausführungen ders marsch Ersatz daher. Junge Kerlchens, die aus der Heimat kommen, beiden Redner jenen Hauch echt patriotischer Weihe, der neben ein paar alten Leuten, die verwundet waren und nun sie weit über den verstandesmäßigen Zweck, die Popularisie⸗Izu ihrer Truppe zurückkehren. Die Alten nehmen den Mund rung der Kriegsanleihe schlechthin, hinaushob. Die Teil⸗] voll und setzen den Neuen, die Mühe haben, weiter zu kommen, nehmer verließen den Saal in dem Gefühl einer ehrlichen] auseinander, der Weg hier sei eigentlich noch gar nichts! Die Begeisterung, einer Stimmung, ohne die alle Rechenkunst⸗] nichtigen üblen Wege würden sie erst draußen kennen lernen! 75 für sich allein niemals Milliarden über Milliarden 1* Rusch 5 1 e——. 8; 8 1 17525.„dein Rutsch und größte der mäuler lieg in die Reichskasse hineinbeweisen würden. mit dem Gesicht im Schlamm der Straße und mit den Füßen im Graben. Die Fahrer auf ihren Wegen lachen Hohn, die jungen e e 292 e. 18 We A 8 heraus u er geht die Reise. Glück auf den Weg, Ihr. und laßt Euch den Mut durch die erste Mühsal des Lebens im Kriege nicht rauben. Schreitet auch wacker aus, trotz des Schlamms, vorn warten sie schon lange auf Euch! Eine Batterie schwerer Haubitzen rückt an. Gleichzeitig 8 wieder einmal das Ganze. Der Hauptmann, der die Schwere führt, will sich darauf nicht einlassen. Er hat keine Zeit; irgend jemand, so wird er gebraucht, wenn es droben vor Brest⸗Litowsk Ernst wird.„Wollt Ihr warten, so wartet! Ich werde unterdessen meine Batterie um eine Kolonne weiter nach vorn ziehen!“ Er kommandiert„Marsch“, fährt rechts aus der Reihe aus und zwischen den beiden Kolonnen rechts und links der Straße mit seinen Haubitzen, seinen Munitionswagen und seiner Bagage vorwärts. Von jedem andern, der es versuchte, wäre es eine Todsünde wider den heiligen Geist der Fahrordnung, und auch nahme wäre keine ihresgleichen so leicht gewachsen: Nun es anders er dürfte sich nicht erlauben, wenn die Kolonne nicht gestockt ist, spottet ihr Zustand jeder Beschreibung. Man wird das wahr-] hätte. So aber ist es sein gutes Recht; denn die Waffe, die vorn scheinlich für eine leere Redensart nehmen und daran erinnern,] am Feind gebraucht wird, hat auf dem Marsche ihre Son lung. daß das Lustwandeln in einer deutschen Torfstraße bei anhaltendem] Wenn der Zug sich wieder in Bewegung setzt, wird die Kolonne, schlechten Wetter auch nicht gerade der höchste der Genissse sei.] an der er gerade vorüber rückt, halten, bis der Herr Hauptmanm Aber gerade der Vergleich mit einem hervorragend schlechten] sich zwischen sie und die nächste vor ihr eingeschaltet hat. Falls deutschen Weg würde dartun, daß dem, von dem er ausgeht, jede] es dabei zu einem kleinen Abstand zwischen der Artillerie un auch nur entfernte Vorstellung vom Wesen der Landstraße in ihrer nunmehrigen Vorderkolonne kommen sollte, wird jene den Jolen fehlt. Es gibt ja einige wenige rühmliche Ausnahmen!] Zwischenraum durch Antraben ausgleichen, was ihr bei dem aus⸗ Von ihnen abgesehen aber ist solche„Straße“ nichts, als unde gezeichneten Ernährungszustand ihrer Gänle nicht schwer fallen bautes Land, das zum Gehen und Fahren freigelassen ist. Und] wird. Und dann werden, weil der leere Raum von einem zum zwar Land von der denkbar niederträchtigsten Beschaffenheit. Ent⸗J andern wandert, auch die Kolonnen hinter ihr ein Stück Weges weder tiefer Sand mit einer leichten Beimischung von Erde, die schnell fahren müssen, 1 gerade hinreicht, ihn bei nassem Wetter zu einem dünnen Brei Das aber wird so mancher Mühre perdammt sauer werden zu binden. Der Brei hängt in seiner Tiefe von der Menge der und vielleicht ihr Ende bedeuten. Manche von ihnen kann sich Niederschläge ab und von nichts sonst. Oder es ist reiner Schlamm, so wie so schon kaum mehr, auf den Beinen halten und gibt mit der bei gutem Wetter zu einer harten, unter Rad und Fuß zu keuchenden Flanken beim Anziehen jedesmal bereits ihr Letztes feinem Pulver zermahlenden Masse austrocknet, bei schlechtem aber] ber. Noch eine Stunde oder zwei, dann wird sie den Dienst nicht weniger vollkommen als der Sand das Wesen eines Morastes verweigern und sich niedertun. Man wird sie ausschirren und annimmt. Der Graben an der Seite des Weges in den Dörfern 955 e für 1 1 2 bereits am Seil hinten ist mehr zur Aufnahme von Abfällen und Abwässern, als zur Ent⸗ eder Miese— 5 5 1 8 555 2 78 8 12 wässerung der Straße besimmt überdies fehlt diefer die Hoe in pe ffien sind, muß e 8 msgeßolf der Mitte und damit die Senkung nach den Seiten hin Es gibt gegen 3 3 1 892 8. hier 1 Wegeunterhaltungspflicht; oder, wenn es die gibt, 8 85 5 1 e eb f ch lohnt 5. 1 so besteht sie nur auf dem Papier. Nun stelle man sich solchen Weg 5 Pferdela—— 4 5 Halt 42 3 guenh ff. n N vor, wie des nach tagelangem Befahren durch eine Kette schwerer sichtslos ird 5 A u r aus- Wagen, die in der Stunde kaum fünf Minuten lang einmal eine si. B en— f 2 9 8 Lücke läßt, aussieht. Gerade vor meinem Quartier läuft über⸗ 3 Aberbaupt 1.. 0 5 1 e d ur . dies 4 3 N 2 8 des Dorfes ent⸗ A ö 883 2— Ri 2 ber sast. 5 wohlgefüllt..——— 5 2 4 1 gefahren ist und sich einstweilen vergeblich plagt, wieder in Gang 5 Und wir wollen es, und darauf kommt es an. Daß der Breite der Str Vor ind hi der Brücke, 14 zu kommen. Der Hauptmann muß halten, und nun sieht es eine 5 1„ 10 0 ganzen Breite aße. Vor und hinter srücke, längs Weile aus, as of t 1 chens und. unsere Feinde, 1 nach dem jüngsten Siegeszuge der 27* Beplankung, ist je ein— 1 50 3 tiefes 2 95 Ee 05 0. en.— 9 9 3 15 i unserer prachtvollen Truppen im Osten, die Festung auf Loch in den Weg gefahren, durch das Pferde, Wagen und Autos Saß polteeopft bleiben 1 zum jüngsten Tag. Wer Festung überrannt und als umgekehrte Dampfwalze die hindurch müssen. Hier entsteht das nie abreißende, oben geschilderte] S 3507 5 8 f ffliehenden Russen ins Innerste ihres Landes vor sich her⸗ Geschrei beim wütenden Antreiben der Pferde. Dann wieder heißt die Reden der Beiden anhört den packt ein Grausen; nur die treiben uns den militärischen Si nicht mehr ab⸗ es Ha— alt! Ein Kutscher um den andern gibt den Ruf weiter. Panies, die als Hilfsfahrer. packt 7 nicht, denn erstens ringen können, das sehen sie allmählich selber ein. Und auch Anbedie Loleinen die in der beiredenden fichtung fare; bremfen enrsahen se min eengesch nnd leit anf hren Kchenstg ain een Gnelanber niz wehr b reno, viehlescht drei Mirten vielleicht eue halbe Stunde Schachen un dun Dan aber dg die ohen Gerechris ek ie in es übe ie Herr 9 er nicht n im unklaren, don meinem Beobachtungspunkt entfernt, ist ein Hindernis ein⸗ 9 zu ant 5 5 1 1 12 10 N 801 igkeit, die in daß sie uns wirtschaftlich nicht vernichten können, daß getreten. Ein Gaul ist gefallen, ein Rad losgegangen, oder ein 50 ocdende 1 ee 11.. 5—.2 Die Gäule alle ihre teuflischen ue ge an der Selbst⸗] Wagen umgekippt Wegsperre, bis da wieder Ordnung ist. Weiter die stockenden A0 1 1 3 ali 5 0 zucht, dem Organisationstalent und der wirtschaftlichen— N. rett, eine Munitionskolonne, eine Feld⸗ 15 eee 5 1 5 1233 rin ich die 3 raft des deutschen Volkes zuschanden geworden sind. Aber 85 5 ein Division ain eine Fuhrparkkolonne trotten im Batterie sperrt dus Sastanto noch immer den Beg. bleibt die schwache Hoffnung lebt ihnen, daß wir, finanziell] Schneckentempo vorüber. Nur der Kundige weiß, welche Zeit]! 0 W 3 N. 5 5 7 N erschöpft, vor ihnen auf die knie gezwungen werden dazu gehört Vielleicht gibt die Andeutung ein Vild daß allein In allo nicht iwrig ae an hren dale Maß lech wieder in den Fbnnten Höchst interessant ist in dieser Beziehung zu lesen,. A ben hahlen engste leasseche Kean aint Bauern, unnd denen me id gesanmeen graben nun ach dle Belle. wie die englische Presse die jüngste Reichsta* nseres Pagen von daheim gemietete galzische Wagen, die der zugeh rige N 2 1 1 225 8 en wi 9 R 9 unseres Bauer gegen Tagelohn selbst fährt, schließlich hier in Polen i 2 tzsekretärs Helfferich kommentiert hat, jene prächtige requfrierte Panje⸗Wagen. Alles das passiert unter heulendem] Rechten und Li 125 8 25 er haben die Alten darunter Rede, in welcher der oberste 1 des Reiches Geschrei die Brücke mit den beiden Löchern, die sich fortwährend] den großen Mund So geht es den ganzen Tag über. Immer sein unerschütterliches Vertrauen in die finanzielle Kraft vergrößern. dasselbe in neuer Folge. 1 und Opferwilligkeit unseres Volkes und in den durchschla⸗ Warum keine Pioniere zum Flicken kommen? Sie werden Ad. Zimmer mannn, Kriegsberichterstatter. genden Erfolg auch der dritten Kriegsanleihe kundgibt. Und schon kommen. Aber sie können nicht überall zugleich sein; de—.. in der Tat, meine lieben Mitbürger, wir können auch in 8 3 5— lang, N 5 1 1— Märkte. di insicht sagen: Lieb Vaterland magst ruhig sein! 785 echten Hütte, und andere Straßen sin te, Frankfurt a. M., 14. Sept. Auf dem heutigen Heu a Au hier swird fe und treu die Wacht am Neher 7 Webereien e e, 1 3 und Strohmarkt war nichts angefahren. e J 5. i 5 Wi ßüber elle r 5 die Wacht. Rhein in ihrer finanziellens brannten. Die Brücken vorn im Operationsgebiet sollen ersetzt Kriegsrüstung! g. werden. Denn die Brückentrains müsffen der fechtenden Truppe als⸗ VVV*rEEE CCC See an 0 n!„ 1 4 2— 1; Bug plötzlich Stillstand gebieten kann. Und es gibt viele solcher 8 er rn dun mit deg erhebenden Be. Bihtenden Pier var ung. Einf en alse sten bee Gig a ae Sleischpreise m Gegen 7 55 1 8 5 2 der 1 2 Pehe N 145 der einen Seite meiner Grabenbrücke noch vorsichtig hinauf, die* akne e e 2 ossen hinter ihnen steht. Je isse und beherzige: Es ien si i ich di 3 4 . 5 allch dich an, was jeßt fir unser Baterlaub duf bem Fahrer schreien sich heiser und renken sich die Arme aus vor An 9 . . K. N treiben, und mit gewaltigem Ruck wird der Wa inangezerrt. Spiele steht, auch auf deine, noch so geringe, Zeichnung] Vorsichtiges Tasten mit den Hufen dann der Ties Wim Noftieg W kommt es an, auch du hast an der Ehre, wenn wiederum Sie legen sich in die Gurten oder was an kunstvoll geknüpften Kälber een glänzendes Ergebnis zustande kommt, aber auch an der Stricken die Stelle des Zaumzeugs vertritt, mit wuchtigem Schwebe Verantwortung teil, wenn das Ergebnis hinter den berech-] Plumps rutscht der Wagen nun wieder abwärts auf die Straße. tigten Erwartungen zurückbleibt.„„— Weges mantel fen leere Kolonnen . Sollen die herrlichen Taten unserer Heere draußen im 4 8 e ene ee ee 50 Kg. Schlachtgewicht 89.11. 110—f43 Wit. Wonen ½ Kg. Schlachtgw. 119.142 W.,„ 106110 Ps. 5 7 17000 2. 5——— 5 Oetreideprele m Mann he im Brotpreise in Gießen: 0. ter rückwärts von der Etappe eingerichteten Magazinen. Es ist ein Weizen 100 Kg. 27.00 Mk. Weißbrot 2 Ng.— Mia., Felde, ihre Anstrengungen und Entbehrungen umsonst voll-[ewiger Streit überall! Zwischen Armer und Gappe⸗ Die Amer Roggen 100 Kg. 23.00 Mk. Schwarzbrot 2810. 00 lf. bracht sein? Umsonst so viele unserer Brüder in den eisernen behauptet, daß die Etappe nicht schnell und reichlich genug an⸗ Schlaf gesunken, soviel deutsche Herzen in Schmerz und' liefere, um die Kolonnen der Korps 55 l 8 laden Trauer zerrissen sein? Nein und abermals nein! Ueber allen] lassen zu können; die Etappe ihrerseits erklärt, daß, wo von Ver⸗ Spfern, die in heiliger Begeisterung gebracht sind, schwebt zögerung gesprochen werden könne es an nicht hinlänglich schne der verklärende Gedanke unserer ganzen Volksgemeinschaft: e en e i Parteien 8 sich Der Sieg muß unser sein! ö 4 ö Im übrigen: marschier“ mal 4 f l einer schnell bei der krassen Unzulänglichkeit der Straßen, an ö Wenn nach Ablauf der Zeichnungsfrist am 22. Sep⸗ Zahl nicht weniger, wie an Beschaffenheit! Das gilk in unserem tember die Mittagsstunde schlagen wird, so soll sie durch die] Fall aber auch für die Straßen im Etappengebiet; und demnach deutschen Lande und hinaus ins aufhorchende Ausland wie⸗ auch 1 Fuhren der Etappe selbst!“ Tenn auch in deren Ge⸗ derum einen herrlichen Sieg verkünden: den Sieg der Da⸗schaftsgebiet spielt bier zu Lande der Kolonnenverkehr noch eine e würdig erwiesen haben. Diesen Sieg erringen hilft, 15. f zahn wer die Kriegsanleihe zeichnet.— es zwischen Weichsel und Bug leider ganz und Betr.: Aufruf der als danernd untanglich Ausgemusterten. An die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden . des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche mit Einsendung der Land— surmrolle über die dauernd Untanglichen noch im Rückstaude sind, werden hiermit aufgefordert, diese durch besonderen Boten sofort hierher zu senden. Gießen, den 15. September 1915. Der Zivilvorsitzende der Ersatkommission des Kreises Gießen. J. V.: Hemmerde. Bekanntmachung. 1. Alle im wehrpflichtigen Alter befindlichen ehemaligen Personen des Beurlaubtenstandes, die während ihrer Zugehörigkeit zur Ersatzreserve, Reserve, Landwehr J und II, Seewehr Tund II die Entscheidung:. dauernd untauglich, dauernd garnisondienstunfähig, e 70 feld⸗ noch garnisondienstfähig(dauernd 1— U 1 1—— r werden. 2. Zu. e en si ie Betreffenden bei dem Bezirksfeldwebel ihrer Kontrollstelle und zwar: 1 7380, Großer Steinweg 10 Zimmer Wohnung mit Zubehör für sosoxt od. später zu vermieten. Näheres Rod⸗ beimer Straße 13 v. 6905 Schiffenberger Tal Vermietungen G Wobnung von 7 Zim., ganz neu herg. auch f. Bureau⸗ zwecke, sehr preis. Garten- 000 8 Jen ant., z. v. Näh. West-Anl. 10 I.] schöne Wohnung, 2 Zimmer, 5—— Küche und abgeschlossener 8 Zimmer Korridor, ver alsbald zu vermieten. Näheres Nord⸗ Bleichstraße 25 6⸗Zim.⸗ el Anlage 38, Bureau. ohn., 1. Et., Ecke Bleich- u. 2.1 5 mird Ludwigstr. v. 1. Okt. zu verm. zun. 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Sept. 1915 alle in 1885-1875 Geborenen, Samstag, 18. Sept. 1915 alle in 1874—1870 Geborenen, — jedoch ausschließlich der vor dem 8. September 1870 Geborenen Die militärischen Ausweispapiere sind mitzubringen. 3. Die an: Verkürzung oder Mißgestaltung des ganzen Körpers, Geisteskrankheiten, Epilepsie, 2 Chronischen Gehirn⸗, Rückenmark- und anderen chronischen Nervenleiden, Blindheit beider Augen, Taubheit beider Ohren, „Verlust größerer Gliedmaßen 5 zu leiden glauben, haben dies bei der Meldung unter Vorlage eines mit dem Dienststempel versehenen Zeugnisses eines beamteten Arztes oder einer amtlichen Bescheinigung zur Sprache zu bringen. 4. Unterlassung der Meldung wird nach den Kriegsgesetzen bestraft. a CARL BERG. G ESSEN Schuhwarengschäft Mäusburg Nr. 4 Anfertigung nach Mag Lager fertiger Herren- Damen- u. Kinder- stiefel · Einlagen für Senk- und Plattfüße Alleinverkauf der so beliebten Kinderstiefel Marke»Petto« Reparaturen werden prompt ausgeführt 5. In Zweifelsfällen haben sich die Betreffenden an wren zuständigen Bezirksfeldwebel zu wenden. Gießen, den 10. September 1915. Großherzogliches Bezirkskommando. Naumann, Oberstleutnant und Bezirkskommandeur. Bekanntmachung. Betr.: Die Vereinigung der Großherzoglichen Bezirkskassen Gießen 1 und Gießen II.. Die Dienstgeschäfte der Großherzoglichen Bezirkskasse Gießen II werden vom 14. September dieses Jahres ab bis auf weiteres von der Großh. Bezirkskasse Gießen 1 wahrgenommen. Erhebungen und Auszahlungen, die seither durch Großh. Be⸗ zirkskasse II besorgt wurden, werden von jetzt ab durch die Großh. Bezirkskasse J erfolgen. Gießen, den 15. September 1915. Großherzogliches Kreisamt Gießen. J. V.: Hemmerde. Die Aerzte empfehlen Apotheker Neumeier's (ohne Papier) Asthma- garn 5 Erhältlich in d. Apotheken.[38088 Cigarillos Apotheker Neumeier, Frankfurt am Main. D. R. G. M. 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Zusammenkunft im Ort. 5 1 Bemerkt wird, daß in der Gemeinde bei Privat- leuten weitere ca. 600 Zentner Aepfel käuflich zu haben sind. Münzenberg ist Bahnstation der Butzbach— Licher Eisenbahn. Münzenberg, den 14. September 1915. Der Großh. Bürgermeister. Wetz. Aufänger⸗Kursus für Damen und Herren. Unterrichtsgeld Mk. 6.—. Anmeldungen an Elektrizi⸗ tätswerksbuchbalter Karl Reitz. Nord⸗Anlage 19, oder zu Beginn des Unterrichts erbeten. N Beginn des Fortbildungs⸗ unterrichts am gleichen Abend. 7134 b Der Vorstand d. Stenographen⸗Vereins. SOX mann Bahnhofstraße 29 738 —* 5 Ausgabe der 3. Uriegsanleihe 6% Deutsche Reichsanleihe). Bedingungen. Zeichnungen werden von den Unterzeichneten bis zum 22. September, mittags 1 Uhr, entgegengenommen. Der Zeichnungspreis beträgt, wenn Stücke verlangt werden, 99%, wenn Eintragung in das Reichsschuldbuch mit Sperre bis 15. Oktober 1916 beantragt wird, 98.80%. Die Zeichner können die ihnen zugeteilten Beträge vom 30. September d. Js. an jederzeit voll bezahlen. Sie sind verpflichtet: 30%% des zugeteilten Betrages spätestens am 18. Oktober 1915 „ 5 1 4„ 24. November 1915 e 1 4 5„ 22. Dezember 1915 ie, 5 7 1„ 22. Januar 1916 zu bezahlen. Frühere Teilzahlungen sind zulässig, jedoch nur in runden, durch 100 teilbaren Beträgen des Nennwertes. Auch die Zeichnungen bis zu 1000 Mark brauchen diesmal nicht bis zum ersten Einzahlungstermin voll bezahlt zu werden. Teilzahlungen sind auch auf sie jederzeit, indes nur in runden, durch 100 teilbaren Beträgen des Nennwertes gestattet; doch braucht die Zahlung erst geleistet zu werden, wenn die Summe der fällig gewordenen Teilbeträge wenigstens 100 Mark ergibt. i Beispiel: Es müssen also spätestens zahlen: die Zeichner von Mk. 300 l Mk. 100 am 24. November, Mk. 100 am 22. Dezember, Mk. 100 am 22. Januar, die Zeichner von Mk. 200 Mk. 100 am 24. November, Mk. 100 am 22. Januar, die Zeichner von Mk. 100 Mz. 100 am 22. Januar. Die Zahlung hat bei derselben Stelle zu erfolgen, bei der die Zeichnung angemeldet worden ist. Da der Zinsenlauf der Anleihe erst am 1. April 1916 beginnt, werden auf sämtliche Zahlungen 5% Stückzinsen vom Zahlungstage, frühestens aber vom 30. September ab, bis zum 31. März 1916 zu Gunsten des Zeichners verrechnet. * Beispiel: Von dem obengenannten Kaufpreis gehen demnach ab für Stücke für Schuldbucheintragungen bei Zahlung bis zum 30. September Stückzinsen für ein halbes Jahr= 2½%, g tatsächlich zu zahlender Betrag also niuPn Wu Mh. 96.50 Mk. 96.30 bei Zahlung am 18. Oktober Stückzinsen für 162 Tage= 2,25 7, tatsächli %% ͤ òôogns——— Mk. 96.75 Mk. 96.55 bei Zahlung am 24. November Stückzinsen für 126 Tage= 1,75, tatsächlich — r„„ Mk. 97.25 Mk. 97.05 für je 100 Mark Nennwert. Für jede 18 Tage, um die sich die Einzahlung verschiebt, ermäßigt sich der Stückzinsbetrag um Es ist demnach auch dem kleinen Sparer Gelegenheit geboten, sich unter bequemen Zahlungs⸗ bedingungen zu beteiligen.. Gießen, im September 1915. 6555 b Bank für Handel und Industrie, Niederlassung Gießen Bezirkssparkasse Gießen Gewerbebank zu Gießen E. G. m. b. h. Mitteldeutsche Creditbank, Filiale Gießen Jacob Grünewald B. Strauß Nachf. 3 e 1