n 9 Ur. 240 Der Sijeßener Anzel erscheint läelic. 2 er Sonntags.— Beilagen: viermal wöchentlich Gießener gamilienblätter; zweimal wöchentl. Kreis⸗ latt für den Kreis Gehen (Dienstag und Freitag); Biel gauge Sehnen Fernsprech⸗ Auschlüste⸗ für die 1 Verlag, Geschäftsstelledl jährl. Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen 5 monatl. 65 Pf.; durch die Post Mk. 2.— viertel⸗ jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 Pf.— Haupt⸗ schriftleiter: Aug. Goetz. Dienstag, 7. September 1915 Bezugs pre monatl. 75 Pf., viertel⸗ Verantwortlich für den politischen Teil und das G 2 22— Feuilleton: Aug. Goetz; 5 eneral⸗Anzeiger für Oberhessen 5— 2— 2 Vermischtes und Ge⸗ do nze 1 richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. is vormittags 9 Uhr. Rotationsdruck und verlag der Brühl'schen Univ. Buch⸗ und steindruckerei R. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schulstr. 7. Beck, sämtlich in Gießen. — Ein englischer kleiner Ureuzer versenkt. der U⸗Boot⸗Arieg und der Untergang eines englischen Pafsagierdampfers. (TB.) Croßes Hauntauartier, 6. Sept.] finden. Denn es wird von den Engländern mit der ent⸗ (Amtlich.) sprechenden Unverfrorenheit ausgelegt. Balfour selbst, der 2 Westlicher Kriegsschauplatz. 905 Lord der— hat einen Hetzartikel in die t sich nichts Wesentliches ereignet. eitungen gegeben, in dem er das deutsche Vorgehen als 5 1 5 1 4 an der Straße ein Eingeständnis des Mißerfolgs der bisherigen Taktik Menin⸗pern heruntergeschossen. hinstellt: 1 Den Mißerfolg einzugestehen, ist ja an und für sich wenig Oestlicher Kriegsschauplatz. angenehm. Obwohl wir die Regierung, die für die belgischen Flusses durch einen Brand der Dünabrücken verursacht, welcher durch die feindliche Beschießung hervorgerufen worden war. In der Gegend von Riga und Jakobstadt beschränkten sich die zurück. In der Gegend der Ortschaft Orany jagten ere Truppen am 3. September die Deutschen aus dem Dorfe Smalinki und machten dabei mehr als 200 Gefangene, darunter Offiziere. Am Unterlauf der Meretschenka Von der Ost see bis östlich von Gro duo it die Lage 4 unverändert. Der rechte Flügel nähert sich dem Njemen bei sch Lunno und dem Ros⸗Abschnitt nördlich von Wolkowysk. B deeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Die Heeresgruppe ist unter Kämpfen mit feindlichen d Nachhuten im Vorgehen und hat den Ros⸗Abschnitt süd⸗ lich von Wolkowysk bereits überschritten. Auch die Sumpf⸗ engen bei Smolanica(nordöstlich von Pruzana) sind überwunden. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls v. Mackensen. Der Angriff geht vorwärts. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Keine wesentlichen Ereignisse. Oberste Heeresleitung. * 8 3 mes Anett gl Goetz r. Amtlich) gaut Memung eimes unserer 1. Boote das mit„u 27 auf See zufammen⸗ V getroffen ist, hat letzteres Boot etwa am 10. August einen ülteren englischen kleinen Kreuzer westlich der Hebriden versenkt. zu 27“ selbst ist micht zurückgekehrt: da es seit längerer Zeit in See ist, muß mit seinem Berlust ge⸗ rechnet werden. Truppen in der Nacht des 4. September sowie am folgenden Tage in mehreren Abschnitten mit Erfolg einige Angriffe des Feindes für Sie von Interesse, zu erfahren, daß, während die den deutschen Unterseebooten 1 Verluste enorm sind, wurden dank den neuen Kriegsmethoden zahlreiche friedliche Per⸗ sonen, Frauen und Kinder sowie Männer aus neutralen und krieg⸗ führenden Ländern ausgeraubt() und getötet. Aber die Unschul⸗ Klagen in der russischen Duma. f Petersburg, 6. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) In der Dumasitzung vom 30. Augicst wurde die Frage den Flüchtlinge erörtert. Das polnische Dumamitglied Swentzitzki 1 Dieses würdelose Hinabsteigen eines Ministers, der sich noch im Amte befindet, in die skrupelloseste Agitation wird ja zweifellos nicht einmal nach dem Geschmack der amerikanischen Staatsmänner sein. Wir aber wollen hoffen, daß unsere U-Boote noch man⸗ chen britischen Schwimmer auf den Meeresboden schicken Sicherungen verlangt und 2 werden. Wenn sich neue i geführt, als Verräter gestempelt und von einem Gouvernemen! ins andere abgeschoben wurden. Die Behörden hätten sogur ver⸗ Der Stellvertreter 5 70 1 25 uur ralftabes der Marine boten, ihnen Wasser zu geben. 5(gez.) Behncke. 1 8* „ AUnsere Marineleitung hat uns liefert, in dem wir über die Versenkung eines englischen kleinen Kreuzers unterrichtet werden. Die Nachricht wird bei allen Deutschen Genugtuung hervorrufen, denn die Eng⸗ länder sind und bleiben unsere unsympathischsten Feinde. Wir begrüßen darum auch die neuerdings wieder offensichtlich ge⸗ wordene größere Regsamkeit unserer Unterseeboote, von denen leider das fupfere„U 27“ in diedeutsche Verlustliste einge⸗ zeichnet werden muß. Daß über den Untergang der„Arabic“ noch kein amtlicher Bericht erscheinen konnte, wird nach der arauf bezüglichen deutschen Verlautbarun 1 unseren Feinden allggmein anerkannt u heute einen Bericht über⸗ 3 Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht. Wien, 6. Sept.(WB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 6. September 1915. 5 Russischer Kriegsschauplatz. An der bessarabischen Grenze und öftlich der Sereth⸗Mündung wiederholten die Russen gestern ihre heftigen Gegenangriffe. Der Feind wurde überall zurück⸗ geworfen und erlitt große Verluste. e An der Sereth⸗Front und an unseren Linien östlich von Brody und westlich von Dubno ließ die heftige Tätig⸗ keit im Vergleich zu den starken Kämpfen der Vortage etwas i⸗nach. In der Gegend von Tarnopol wurde den Russen eine verschanzte Ortschaft entrissen. genden Truppen haben Unsere öftlich von Luck vordrin 0 nördlich von Olyka unter den schwierigsten Verhältnissen die versumpfte überschwemmte Putylowka⸗Niede⸗ ⸗äsrung im Angriff überschritten. Die an der oberen Jasiolka kämpfenden k. u. k. Streitkräfte warfen den Gegner aus seinen letzten Ver⸗ schanzungen südwärts des Flusses heraus und gewannen an mehreren Stellen das nördliche Ufer. Italienischer Kriegsschauplatz. Während die Italiener—— an der küstenländischen Front und in Kärnten im allgemeinen untätig verblieben, ent⸗ wickeln sie im Gebiete des Kreuzb ergsattels(jüdöst⸗ deutsche lich Innichen) nach längerer Pause eine heftige Artillerie⸗ versenkt, und Reute i zu, tätigkeit und versuchen dort an mehreren Punkten sich un⸗ es seien auch zwei A k B seren Stellungen zu nähern. Zu Infanteriekämpfen ist es dürfen wir Genugtuung darüber e bisher nicht gekommen. reichen Fahrgäste mit dem Leben d Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs beim Untergang der„Arabic“ bleib v. Höfer, Feldmarschalleutnant. abzuwarten, ob dem V betroffen hat, ein Minenunglütk oder e angriff zugrunde liegt. Nach den aus en 1 Umständen ist es sehr Eingang des Golfes von Riga erschienen am 3. und 4. Sept. Torpedo es 2 wieberholt Feindliche Erkundungswasserflugzeuge oberhalb der Meer⸗ Sc d 8 enge von Irben und warfen auf unsere Torpedoboote Bomben. 1 haften und nach Karlstein zu bringen. Dort wurde der General in strengsten Gewahrsam genommen und seine Gattin interniert. Die„Times“ zur Balkanfrage. i. Köln, 7. Sept. Die„Köln. Ztg.“ meldet von der hollän⸗ dischen Grenze: Die„Times“ bringen ein Telegramm ihres Korrespondenten in Sofia vom 31. August. Darin heißt es über die Lage auf dem Balkan: Die Mächte des Vierverbands haben von der gleichzeitigen Absendung einer Note nach Bukarest ab⸗ gesehen, während solche nach Athen und Nisch abgingen. Die Beziehungen zwischen Rumänien und Bul arien seien leider durch einen in Wirklichkeit unbegründetzn Kegwohn getrübt. Sollte Bulgarien in Uebereinstimmung mit den Wün⸗ schen des Vierverbandes am Kriege teilnehmen, so würde Rumä⸗ nien eine freundliche Neutralität beobachten. Falls jedoch Bul⸗ garien den Wünschen der Mittelmächte Gehör gebe, würde Ru⸗ mänien ein solches Vorgehen mißbilligen. Es scheine jedoch undenkbar daß sich Bulgarien in ein Abenteuer einlasse, das nicht nur alle Versuche des Vier verbandes, die mazedonische Frage im Sinne Bulgariens zu regeln, vereiteln, sondern auch neue Zu⸗ sammenstöße auf dem Balkan zur Folge haben müsse. Der Seekrieg. Der Untergang eines großen englischen Passagierdampfers. London, 6. Sept.(WB. Nichtamtlich.) Das Reuter⸗ sche Bureau meldet aus Queenstown: Der briti sch e Dampfer„Hesperian“ von der Allan-Linie(40 920 Tonnen), mit 600 bis 700 Fahrgästen an Bord, wurde en darauf, den Flutzübergang in der Gegend von Friedrich die deutsche Taktik staßt zu erz Infolge der Ungleichheit der Streitkräfte 2FEFTFTTCETTCTCT0T1C1010 8 4 2 5 am 3. S inden a as linke* 0 f mmen sein. Mit ungetrübtem sich 3 dem rechten Ufer aurbadeteher. Nach—— gestern abend bei Fastnet torpediert. Er sank nicht. Die das deutsche Entgegenkommen dem Berichten über den am 3. September bei Friedrichstabdt statige⸗] Schiffbrüchigen kommen ohne Kleider(2) in Queenstown an. gegenüber auch heute nuch nicht emp⸗ habten Kampf wurde der Rückzug ianserer Truppen jenseits des— Eine Llohds⸗Depesche besagt, daß„Hesperian toxnediert 3 4 ceigentums auf S g 5——. die Eingeborenen nach wie vor vollkommen loyal sind. Fortgesetzt um den deutschen Plänen auf dem Balkan zu begegnen und den Fall der Dardanellen zu beschleunigen. Die fünf bereits 0—— Divisionen seien der erste Teil der großen Lan⸗ Mailand, 6. Sept.(Priv.⸗Tel) Ueber Bern. Wie der „Secolo“ aus Alexandrien erfährt, wurde auf den Wakuf⸗ mmmnister Fat hi Pascha gestern abend in Nairo am Bahnhof bei seiner Abreise nach Ober⸗Aegypten inmitten seiner Begleitung 1 3 5 1 artig berfräßen, so werde der Krieg niemals gewonnen werden. in Dueenstown gelandet. Hilfe wurde entsandt.— Man welchen Umständen eine Torpedierung des„Hesperian“ er⸗ Rieuterschen Bureaus: Der Dampfer„desperian' ist heute früh 6 Uhr 47 Minuten gesunken. . 55—+ meldet aus New Hork: Die„Hesperian“ befand sich auf i Major erzählt, daß er zehn 3 hohe Wassersäule fiel auf Deck. Die Frauen und Kinder wurden. zuerst in die Rettungsboote gebracht. An Bord herrschte vorbild⸗ liche Ordnung. eee daß be dem sie in den Krieg gezogen sind, den englischen Machenschaften rian“ keine A i ab. Man glaube, daß die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Amerika und Deutschland wieder in Gefahr seien. 8* meldet: Die norwegische Dreimasterbark„Glim“ ist ver enkt worden. Die saung von 14 Mann wurde wohlbehalten ge⸗ lundet.— Der dänische Dampfer„Froe“ wurde versenkt. Der Kapitän und 18 Mann der Besatzung wurden gerettet. N 9 ich Graf Be 2 2 nur durch den r 5 merika zu beseitigen, griechisches Gebiet hineinreichende Enklave bildet, nicht an Bul⸗ Wenn Wilson sich al garien abgetreten werden dürfe, weil Griechenland dieses Gebiet Räumu reichs an De Berlin, 7. Sept. Aus Deutsch⸗Ostafrika erhält, wie Konstantinopel, 6. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Das Hauptquartier teilt mit: An der Dardanellenfront nichts von Bedeutung. Der Feind beschoß in Zwischenpausen er⸗ folglos mit seiner Land⸗ und Schiffsartillerie unsere Stellungen von Anaforta und Sedd⸗ül⸗Bahr. Unsere Artillerie verursachte einen Brand in den Schützengräben und in den Artilleriestellungen des Feindes bei Anaforta.— Sonst nichts Erhebliches. Zig“ aus Rom erfährt, planen die Engländer an den Dar⸗ ster Borden sich bei dem Empfange der Stadtverwaltung höchst optimistisch aussprach, äußerte der Präsident der Royal⸗Bank von Kanada, Sir Herbert Holt, der mit demselben Schiff zu⸗ kliückgekehrt ist, sich wesentlich anders. Er sagte, die britischen Truppen seien die besten in der Welt, aber ihre Aus rüstung würde durch Mangel an Unterstützung aus der Heimat größten⸗ die Lage beherrsche und die Kriegführung leitete, ein Mann von eisernem Willen, der imstande wäre, den zersetzenden politischen Der Korrespondent fügt hinzu, Holts Ausführungen hätten be⸗ trächtliches Aufsehen gemacht. Der Vierverband und die Balkanmächte. London, 6. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Die„Times“ melden aus Sofia, die Vierverbandsmächte hätten davon abge⸗ sehen, gleichzeitig mit der Ueberreichung einer Note in Athen und Nisch auch in Bukarest eine Note zu überreichen. Die Abhängigkeit Italiens von England. den ist. Der Kapitän und 20 Mann der Besatzung blieben Bord. Die Fahrgäste und ein Teil der Besatzung werden hofft, den Dampfer in den Hafen schleppen zu können. (Notiz des WT B.: Es wird gut sein, zunächst ein⸗ hendere Meldungen abzuwarten, ob überhaupt und unter von einer Prin verschieden ist. Berlin, der Nationalstiftun folgt ist.) London, 6. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Amsterdam, 6. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Ein hiesiges tel zu gewinnen, um a Generalfeldmarschall Hindenburg. 5 5 Berlin, 7. Sept. Ein„Tu vem der Bundestreue“ soll, wie verschiedene Morgenblätter melden, an der sächsisch⸗ bhöhmischen Grenze zwischen der höchstgelegenen deutschen Stadt Oberwiesenthal und 1 errichtet werden. Er soll ein Erinnerungszeichen an die deut ch⸗österreich⸗ungarische Waffen⸗ brüderschaft und zugleich eine Ruhmeshalle sein. Aus Stadt und Cand. Gießen, 7. September 1915. Spätsommer. Sanz still wars oben auf dem Berg. Selten nur fuhr ein schwacher Wind in die Kronen der alten Kastanien, und dann fielen wohl zögernd durch die breiten Blätter ein paar reife braungrüne Etachelfrüchte zu Boden, platzten und ließen den reifen, glanzbraunen Inhalt sehen. Dann wars für eine ganze Weile wieder stille wie vordem. Im unge⸗ wissen Dunst lagen die Taunusberge, Auch die 1 den Rücken umspann der feine, weißlichblaue Schleier. l die Grünberger Warte hob ihren trotzigen, strengen Bau deutlich über die fließenden Linien der Höhen ringsum; Münzenberg mit seinen zwei Türmen blickte grüßend her⸗ über. Ueber dem ganzen weiten Bild lag eine ei ausgebreitet; strich einmal ein Häher oder eine Holz 3 drunten über die Buchen hin, wars fast wie eine S 7 Zwetschenkuchen gabs droben; auch ein Spätsommer⸗ zeichen; und die Wespen flogen schwarzgelb und lauernd um die Süßigkeit. Ein kleiner Schatten siel flatternd aus der Kastanie nieder, und bunt und mit schiefem Kö 1 saß ein Buchfink auf der niederen Mauer. Spazierte h. und her, piepste, sprang auf den Boden und nahms ersichtlich übel, daß ihm der geduldete Besucher noch keinen Tribut in Gestalt eines Kuchenbrockens angeboten hatte. Auch mit Wespen und Buchfinken kann man sich unterhalten.„Ach, lächelt die Wespe und tanzt boshaft hin und her, bemühen Ausreise. Unter den 314 Passagieren befanden sich Maior Barros, 12 Offiziere und 35 Mann eines kanadi⸗ — Bataillons, die glle verwundet waren und zur Wre⸗ herstellung ihrer Gesundheit nach Kanada zurückkehrten. Der Minuten vor halb 9 Uhr abends mit einigen Offizieren auf Deck saß, als plötzlich eine laute Erplosron Das Schiff wurde heftig erschüttert. Eine 50 Meter — 8 a f vom Mai klarer beweisen als die Tatsache, daß sie sich schon jetzt London, 6. Sept.(WTB. Nichtamtlich) Meldung des nach dreimonatiger Kriegführung genötigt sehen, den Vorsatz, mit zu opfern und, die warnende Stimme ihres Heerführers miß⸗ ie 2 das achtend, ihre Kräfte zu zersplittern Jetzt seien schon zwei Wochen Ser 50 chtlich torpediert word seit der Kriegserklärung an die Türkei verstrichen und doch sei der Vassagiere hervor. Viele beg f noch kein Schuß aus einem italienischen Gewehr auf einen Türken un, daß sie die abgefeuert worden. In solcher Art der Kriegführung offenbare lauben, sich nicht der feste Wille zu entschlossener Tat, sondern die Un⸗ sicherheit, die dem eigen sei, der unter fremdem Druck handele Bere warden males ge, ape duc eee Feen de 3 würden nu ein, mö ali iegsziele, die de Vibe her botlassen in den Leutern ener Polti vererbten ald en im digen ehen anderen Pass Krieg zog, noch so fein gewählt sein. Der Weg, den es jetzt be⸗ treten habe, sei ihm von anderen gewiesen worden. Italien sei dem ihm vorhergesagten Schicksal nicht entgangen. Es sei schon heute nicht mehr Herr seiner Entschlüsse. Gemaßregelte italienische Offiziere. Mailand, 6. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Dem mili⸗ tärischen Amtsblatt zufolge wurden gleichzeitig 21 O ber ste zur Disposition gestellt. Joffre im italienischen Hauptquartier? Berlin, 7. Sept. Wie das„Berliner Tageblatt“ erfährt, weilte General Joffre zwei Tage imitalienischen Haupt⸗ quartier und besichtigte die hauptsächlichsten Teile der Front. Der„Vossischen Zeitung“ wird aus Mailand berichtet, daß Sa⸗ landra auf der Rückkehr nach Rom in Treviso eine Unterre⸗ dung mit dem Generalintendanten des Heeres hatte, die sich auf Sie sich doch nicht! Ich weiß, wo der Kuchen 12 8 und finde die winterliche Ausrüstung der Truppen bezog. Augenblicklich sol⸗ ihn schon alleine! Wie meinen Sie? Ich soll mich zum len die italienischen Truppen in ihrer sommerlichen Ausrüstung Teufel— aber wer wird denn so unhöflich. nn 5 bei der herrschenden Kälte erheblich leiden. schlagen 7 Dam merde ich 17 r. W ungebildet!“— Der Buchfink hat seinen chenbrocken mit Griechenland und Serbien. großer r auf die Mauer transportiert. Pickt Köln, 6. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Die„Koln. Ztg.“ und schmatzt und verdreht den Kopf.„Ich sehe, Sie dürfen meldet aus Athen: Gestern teilte der Ministerpräsident dem] wieder Kuchen backen?“„Jawohl, Euer Wohlgeboren, seit serbischen Gesandten die Antwort Griechenlands zu dem einigen Tagen, aber nur Samstags!“„So, so! Na sa, Entschlusse Serbiens mit, gewisse Gebiete an Bulgarien ab⸗ Könnte süßer sein. Ich will hoffen, daß das anders wird!“ 6 zutreten. Die Antwort ist von dem aufrichtigen Bestreben erfüllt,— Rrss— Ein wütendes Gesumm. Die Wespe klebt im vermitt och] dem verbündeten Serbien entgegenzukommen, und sie macht nur Kuchen, von dem der Buchfink die Aufmerksamkeit abge⸗ den einzigen Vorbehalt, daß die interessen Griechenlands zogen hatte.„Ach, Verehrteste, ich denke, Sie 1 55 icht stet werden. nder i i i 5 5 8 55 N82 0 E en, 1b e af We en e Jr delspdeigen drin baz lebe dec 92 ab . schnitt 1=Doi e en, arauf, daß, der Abschmt. Ge gelle Did n, der ind ich machen Sie mich los, sonst können Sie was erleben Ich steche—“ Dann allerdings—— So kann man sich auch mit Wespen und Buchfinken die Zeit vertreiben. Nicht als ob die Unterhaltung damit schon zu Ende gewesen wäre Am besten aber plauderts sich mit ihnen und ihresgleichen, wenn der Spätsommer nachdenklich durch die Landschaft geht und mit leisem Streicheln von seinen Kindern. Abschied nimmt. Dann liegt eim stilles Besinnen auf Flur und Hügel, und das Kleine wird leichter offenbar als im jungstürmischen Lenz oder im heißen Werben des Hochsoemmers. Die Sonne spielte in der Hollunderlaube und ließ sie grüngolden flammen. Von irgendwo her kamen die Schläge einer alten Uhr gemächlich herangestelt. Der Wind trug Heuduft heran und streute ihn in der warmen, milden Luft umher. Alles lud zum Schlafen, trotzdem das Tageslicht noch hoch am Himmel stand. Da konnte man drunten im suchen, sie in die Truppe einzureihen, damit sie unter deutscher Land den Spätsommer Wed sehn. Er stand auf dem Stoppelfeld, legte die Hand über die müden Augen und blickte Flagge kämpfen können. Der Bedarf unserer Schutztruppe ist einer Kette Rebhühner nach, die eilfertig quer über die Felder reichlich gedeckt. Die Haltung der Eingeborenen mohammeda⸗ nischen Glaubens ist geradezu vorbildlich. Die Kunde strichen und im Rübenschlag einfielen. Dann ging er weiter von der Verkündung des heiligen Krieges gegen unsere Feinde hat und sah mit stillem Behagen, wie aus dem spärlicher ge⸗ bei ihnen allen große Begeisterung erweckt. Dem Feinde dürfte es wordenen Laub purpurn und 85 und grün die Aepfel lug⸗ nicht gelingen, ins Innere der Kolonie einzudringen. In mehreren] ten; wie die Brombeeren ihre Dornenranken mit den 1 n ällen wurden bereits die E änder du Deut Dolden der Sonne entgegenstreckten, die reifenden Str a — 8 5 1 7 71* 3 noch in letzter Stunde zu fützen; wie sich auf den Wiesen das a f. Grummet zu kleinen Hügeln geformt hat; wie ein paar späte weit über die Grenze zurückgeschlagen. Schwalben ihre Flugkünste trieben. Und der müde Sommer Die Ueberwachung lächelte wie einer, der sich des vo rachten Werkes freut. der schweizerisch⸗französischen Grenze. Wie's kam, was tut's! Genug müßeinmal waren wir zu- Basel, 6. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Die„Nat.-3tg.“ sammen und gingen über die Schneise in den Wald hinein, meldet aus Genf, daß der Ueberwachungsdienst an der saßen auf einer Bank und unterhielten uns wie alte Be⸗ schweizerisch⸗französischen Grenze neuerdings bedeutend ver⸗ kannte. Ja, noch ein paar Regentage, meinte der Spät⸗ schärft worden sel. Es verlautet, daß in den nächsten Tagen sommer mit mildem Lächeln, dann heiße es wandern. Daun 3000 französische Landsturmleute an die Grenze 5 wolle 0 dem 12 52 das 4— 1 0 1 110 1 28 kommen werben, die dort auf der ganzen Linie aufgestellt bn trßsten zu mn len; wer könne wissen, ob warn ener; werden sollen. Man glaubt, dg bis ränzösische 9 Tage kämen eee 25 er sei 55 1 so rüsti 3 dadurch verhindern will, daß Deserteure nach der und sehe so wohl aus, und was man in solchen Lagen Schweiz flüchten. 1 zu belt pflegt. Und der Spätsommer lächelte. Ein Hase Minen an der niederländischen Küste. hoppelte über den Weg, sah aufmerksam herüber und ver⸗ schwand. Mit feinem Ticken fielen von der Kiefer über uns N Amsterdam, 6. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Im August 5 sind an der nieder ländischen Küste 38 Minen angespült 8 die Nadeln. Ganz selten schwankte ein braunes Blatt her⸗ oder in den Küstenwässern zerstürt worden, darunter 21 englische, nieder. 3 8 ü 8 0 Da klang plötzlich etwas in die Stille, was man nicht 9 9 deutsche, die übrigen unbekannter Herkunft. Seit Ausbruch des Krieges sind an der Küste 645 Minen gefunden worden, hätte erwarten können. Eine kleine heisere Glocke begann zu darunter 346 englische, 57 deutsche und 168 unbekannter Her⸗ d läuten. Vor mir standen noch immer Kuchen und Kaffee, kunft.(Anmerkung des WTB. In den letzten drei Zahlen muß eine Unrichtigkeit stecken, denn sie ergeben eine um 74 geringere Summe, als die Amsterdamer Depesche sagt.) England und die sozialistische Konferenz in Bern. London, 5. Sept. WTB. Nichkamflich) Das Auswärtige Amt hat dem Delegierten der sozialistischen Partei, Fairchild, einen Auslandspaß zum Besuch der internationalen so⸗ zialistischen Konferenz in Bern verwetgert. Der achte nordische Friedenskongreß. Kopenhagen, 6. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Der 5 55 nordische Friedenskongreß ist eröffnet worden. ) Präsident Wil⸗ Torpedie⸗ tot, 6 verwundet. 5 don, 6. Sept. WTB. Nichtamtlich.) Lloyds Agentur Eine amerikanische Schwindelnachricht. London, 6. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Die„Times“ Vork: Die„Chicago Tribune“ veröffentlicht eine der deutschen Botschaft in Washington nahe⸗ aß der Streit in der Unter⸗ „Nach mei Anerb nur unter dieser Voraussetzung im zweiten Balkankriege aufgab, und auf den Hinweis darauf, daß die Grenzfestsetzung zwischen Griechenland und Serbien beibehalten werden möge. Dies bedeutet, daß Monastir bei Serbien verbleiben müsse. a 1*** f 5 er ab Erfreuliche Nachrichten aus Deutsch⸗Ostafrika. — Frei verschiedene Morgenblätter melden, die„Kölnische Volkszeitung“ briefliche Mitteilungen eines Paters, aus denen hervorgeht, daß kommen Anhänger des Christentums aus vielen Eingeborenen⸗ dörfern zu den Missionaren mit der Bitte, die Behörden zu er⸗ des W Londoner Telegramms einzugehen, welches, wie Stelle erfahren, von Anfang bis zum Ende auf * * Der türtische Bericht. Die englischen Pläne an den Dardanellen. Basel, 6. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Wie die„Nat.⸗ anelleneine halbe Million Mannzulanden, ee. Ein Mordanschlag in Kairo. durch einen j Regierungsbeamten ein Anschlag verübt. Ter Minister wurde durch drei Dolchstiche verwundet; er verteidigte iich durch zwei Revolverschüsse, die den Täter jedoch nicht trafen. Ter Täter wurde verhaftet. Der Zustand des Ministers gibt zu Besorgissen keinen Anlaß Die englischen Aussichten. London, 6. Sept.(WTB. Nichtamtlich.)„Morning Post“ meldet aus Ottawa vom 5. September: Während Premiermini⸗ konnte. 8 „ Auszeichnung. Dem Schlossermeister Franz Bourgeois 8 von Gießen, Musketier im Res.-Ins.-Rgt. 116, wurde das Eiserne Kreuz unter Beförderung des Ausgezeichneten zum Gefreiten überreicht.. „Hilfe für Kriegsblinde. Zu den am härtesten getrossenen Opfern des Krieges gehören die Armen, die Kampfe das Augenlicht verloren haben und die den Zan der Heimat, für die sie gestritten und geblutet haben, mehr sehen sollen. Ihnen ihr bitteres Los tragen z ist eine Aufgabe, deren Erfüllung dem dankbaren 0 * 729 Der Papst und Präsident Wilson. 5 Berlin, 6. Sept.(Priv.⸗Tel.) Der„Lokalanzeiger“ meldet aus Chiasso: Der Korstere della Sera“ erklrt ich u der Feststellung ermächtigt, daß der Papst kein Ha nd⸗ chreiben und keine Botschaft für den Frieden an Präsi⸗ dent Wil son gerichtet hat. i teils vereitelt. Wenn nicht ein Mann in England auftrete, der Einflussen zu widerstehen, die das öffentliche Leben Englands bös⸗ c N 1 F 1 der Daheungebliebenen ganz besonders einleuchtend und naheliegend erscheinen muß. Neuerdings hat sich in Berlin ein Ausschuß gebildet, der ein Kapital sammeln wird, um den Kriegsblinden eine möglichst sorgenfreie Zukunft zu schaffen und ihnen den dunklen Lebensweg zu erhellen. Spenden, die diesem Zweck zugedacht sind, nimmt die hiesige Kreiskasse entgegen. Ein Aufruf des genannten Aus⸗ schusses ist im Schaufenster des„Gießener Anzeigers“ aus⸗ gehängt. Die Geschäftsstelle unseres Blattes ist eben falls zur Annahme von Spenden für die Kriegs⸗ blindensammlung bereit. Die Liste eröffnete der Verlag des„Gießener Anzeigers“ mit einem Betrage von 200 Mk. * Hriegsanleihe und hessische Beamten⸗ schaft. Das Gro gl. Staats ministerium hat Förderung der Kriegsanleihe an sämtliche ihm unterstellten Behörden und Beamten ein Rundschreiben er⸗ lassen, das die Beteiligung an der dritten Kriegsan⸗ leihe empfiehlt und den Zeichnern aus der Beamtenschaft wesentliche Erleichterungen bietet. Die Beamten können sich bei der Zeichnung der vermittelnden Tätigkeit der Haupt⸗ staatskasse bedienen, die jedem Beamten bis zu einem Viertel seines. 8 halts zum Zwecke der Anleihebeteiligung vorschie Dieser Betrag wird dann in monatlichen Raten von 4 Prozent wieder eingehalten, so daß die Beamten am 1 des zweiten Jahres— 9. r der gezeichneten werden. Auf Wunsch kann der g auch in zehn Raten abgezogen werden. Allen Beamten sind die Bedin⸗ gungen dieses Ausschreibens nebst einem Muster für die Er⸗ klärung der e def ausgehändigt worden. Das Mini⸗ sterium spricht die ung aus,„daß auch die Beamten dazu beitragen werden, durch Beteiligung an der Kriegs⸗ anleihe, die eine hochverzinsliche und unbedingt sichere An⸗ 11 rstellt, die weiteren Mittel aufzubringen, deren Heer und Flotte zur Vollendung ihrer schweren Aufgabe in dem um Leben und 1 5 des Vaterlandes geführten Kriege unbedingt bedürfen“. * Der Oberhessische Gemeindetag findet am Montag, den 20. September, nachmittags 2¼ Uhr, im Ge⸗ meindesaal der Johanneskirche zu Gießen statt. Als vor⸗ tragende Redner sind gewonnen worden Pfarrer D. Waitz⸗ Darmstadt, der über„Die Stadtgemeinde im Kriege“, Dekan Gußmann⸗Kirchberg⸗Lollar, der über„Die Industrie⸗ gemeinde im Kriege“, und Pfarrer Georgi⸗Ermenrod, der über„Die Dorfgemeinde im Kriege“ reden wird. An alle Pfarrer und Kirchenvorsteher Oberhessens ergehen besondere Einladungen. Amtliche Personal nachrichten. zeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen durch die Großherzogin an Wilhelm Beck zu Höchst i. O.; serner an Valentin Lang II. zu Viernheim. * Deutscher Frauendank 1915. Am Freitag nachmittag hatten sich in Darmstadt die Vertreterinnen der hessischen Frauenvereine zusammengefunden, um in oßen Umrissen über die Organisation der Hriegs⸗ pende„Deutscher Frauendank“ innerhalb Hessens zu beraten. Aus Mainz, Offenbach, Worms, Gießen usw. waren Abgesandte zur Stelle. Die Sammlungen werden an den einzelnen Orten, den lokalen Verhältnissen entsprechend, in verschi ter Weise in Angriff genommen werden müssen, doch sind Veranstaltungen von Basaren, Blumentagen, Fest⸗ lichkeiten usw. 1515 Beschaffung der Geldmittel von vorn- N ausgeschlossen. Als Zeitpunkt der Sammlung wurde aut„Darmst. Ztg.“ die zweite Hälfte des Oktober bis etwa Ende November in Aussicht genommen.— Die Grün⸗ dungssitzung der Kriegsspende Deutscher Frauendank 1915 fand, auf Veranlassung des Bundes deutscher Frauen⸗ vereine, der allein ungefähr eine halbe Million Frauen zu seinen Mitgliedern zählt, am 5. Juli in Berlin statt. Sämtliche katholischen Frauenorganisationen, die ebenfalls ungefähr eine halbe Million Mitglieder in 3000 Vereinen umfassende„Frauenhilfe“ des evangelisch⸗kirchlichen Hilfs⸗ vereins, sowie die Arbeiterinnenorganisationen aller Rich⸗ 3 2 Pen an dieser Gründung beteiligt“ so daß die organisationen Deutschlands darstellt, die bisher jemals ustande gekommen ist. Als Zweck der Sammlung wurde e stgelegt: Die Familien von Gefallenen und Verwundeten in ihrer Erziehungs aufgabe zu unterstützen. Um jede Zersplitt zu vermeiden, soll die Sammlung der„Na⸗ tionalstiftung für die Hinterbliebenen“ angegliedert werden, und zwar als besonderer Fonds, der von den be⸗ teiligten Verbänden unter Mitwirkung des Vorstandes der Nationalstiftung verwaltet wird. Der Anschluß an die Na⸗ tionalstift bedingt zugleich die Uebernahme des Prinzips der Nationalstiftung: daß die gesammelten Mittel— gewisse Ausgleiche vorbehalten— in den Landesteilen ver⸗ wendet werden, in denen sie gesammelt sind. * Kartoffel⸗Ausstellung. Der Frankfurter Palmengarten veranstaltet in bindung mit dem Landwirtschaftlichen Institut der Landesunibersität Gießen und anderen Züchtern eine große Kartoffel⸗ Ausstellung. Weit über hundert Sorten kommen zur Vorführung, und es ist besonders darauf Bedacht genommen Das Ehren⸗ spende“ die weiteste Zusammenfassung der Frauen ⸗s ü worden, daß die an der Hochschule gewonnenen praktischen und wissenschaftlichen Ergebnisse auf angebrachten Täfeln zur Darstellung gebracht werden und somit von dem aller- größten Interesse für den Groß- und Kleinbetrieb sein wer— den. Voraussichtlich wird die Ausstellung ab Samstag, den 11. September, zur Besichtigung freigegeben werden können. ** Anmeldung zur Landsturmrolle. Unter den amtlichen Bekanntmachungen der Stadt Gießen befindet sich heute die Aufforderung an die zwischen dem 31. Mai und dem 31. August 1898 geborenen Landsturmpflichtigen der Stadt Gießen, sich zur Landsturmrolle zu melden. * Briefpvorschriften. Bekanntlich müssen Privatbriefe nach dem nichtfeindlichen Auslande sowie von und nach Elsaß⸗Lothringen und den zum Befehlsbereiche der Festungen Straßburg und Neubreisach gehörigen badischen Orten offen zur Post gegeben werden, damit die während des Krieges notwendige militärische Prüfung des Inhalts leicht durchgeführt werden kann. Neuerdings werden vielfach solche Briefe einge⸗ liefert, die zwar nicht in gewöhnlicher Weise geschlossen sind, bei denen aber die Verschlußklappe des Briefumschlags nach innen eingeschlagen und auf den* festgeklebt ist. Abgesehen davon, daß dadurch Verluste und Verzögerungen anderer Brief⸗ sendungen, namentlich Postkarten, die sich in die von der Ver⸗ schlußkla nicht bedeckten offenen Briefe hineinschieben, leicht herbeigeführt werden, haben sich daraus Unzuträglichkeiten be⸗ züglich der Ueberwachung ergeben, die den Zweck der Maßnahme erschweren. Derartige Briefe werden daher künftig von den mili⸗ tärischen Dienststellen, denen die Ueberwachung der bezeichneten Briefsendungen übertragen worden ist, als unzulässig angesehen und zur Rücksendung an die Absender zurückgegeben. Es liegt im Vorteil der Absender, von dem Verfahren abzusehen. Ferner wird von der Postverwaltung nochmals darauf hingewiesen, daß die Umschläge der Briefe nach dem Auslande usw. inwendig nicht mit einem Futter versehen sein dürfen, weil die Sen⸗ dungen sonst der ahr einer beträchtlichen Verzögerung aus⸗ gesetzt sind. Landkreis Gießen. tt. Hattenrod, 6. Sept. Den in der 4. überplanmäßigen Batterie des Fuß⸗Artillerie-Regiments Nr. 14 dienenden Gefreiten Heinrich Launspach aus Hattenrod und Gustav Weller aus Wieseck wurde die Hessische Tapferkeitsmedaille verliehen. Weller wurde gleichzeitig zum Unteroffizier befördert. Kreis Büdingen. „ Büdingen, 6. Sept. Das Eiserne Kreuz erhielt der Wachtmeister Mannagottera, die Hessische Tapfer⸗ keitsmedaille der Landwehrmann Reinhard Müller. * Glauberg, 6. Sept. Der Gefreite Wilhelm Becker im Infanterie⸗Regiment 117 erhielt das Sanitäts⸗Ver⸗ dienst⸗Kreuz. 1. „ Him bach, 6. Sept. Das Eiserne Kreuz erhielt der Unteroffizier Schäfer im Inf.⸗Regt. 115, die Hessische Tapfer⸗ keitsmedaille der Kanonier Reichert im Feld⸗Artillerie⸗ Regiment 61. Kreis Schotten. O utrichstein, 6. Sept. Der Sohn Adolf des Hroßh. Kreisstraßenmeisters Schäfer hier erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse und wurde zum Unteroffizier befördert. Kreis Friedberg.„ —Rendel, 7. Sept. Hessens ältester Lehrer, R. J. Wal⸗ ther, feiert am nächsten Donnerstag seinen 90. Geburtstag. Der Greis ist zugleich auch der älteste Einwohner der hiesigen Gemeinde. l Starkenburg und Rheinhessen. ch. Bingen, 6. Sept. Der Sohn des Zeitungsverlegers und Druckereibesitzers Wilhelm Polex in Bingen, der Leutnant im Jnsanterie-Leib⸗Rat.„Großherzogin“ Nr. 117, Ritter des Eisernen Kreuzes, ist im jugendlichen Alter von 17¼ Jahren den Heldentod gestorben. 1 5 Hessen⸗Nassau. 6. — Frankfurt a. M., 6. Sept. Ein dreijähriger Knabe, der von seiner Mutter heute zu Einkäufen in ein Warenhaus auf der Zeil mitgenommen worden war, geriet in einem unbewachten Augenblick an ein offenes Balkonfenster und stürzte vomdrit⸗ ten Stockwerk auf die Straße. Das Kind fiel zunächst auf eine Frau und schlug dann mit dem Kopf auf das Pflaster auf. Die Frau kam außer einem gewaltigen Schreck mit geringen Verletzungen davon. Der Junge erlitt einen Schädelbruch und wurde von der Rettungswache ins Bürgerhospital gebracht. — Frankfurt a. M., 6. Sept. Zum Andenken an ihre Eltern stifteten die Bankiers L. und A. Hahn für die Aus⸗ schmückung des alten Theaterplatzes einen Monumental⸗ runnen. Mit der Aufstellung des Kunstwerkes, zu dem Hugo Lederer den Entwurf lieferte, wurde bereits begonnen. Die Gesamtkosten der Brunnenanlage stellen sich auf etwa 120 000 Maxk.— Am Friedhof Sachsenhausen wurde eine Straßenbahn⸗ schaffnerin von einem männlichen Kollegen, mit dem sie eine kleine dienstliche Auseinandersetzung hatte, mit einer schweren Stange zu Boden geschlagen. Die Frau erlitt eine schwere Gehirnerschütterung und kam in* hoffnungslosem Zustande ins Krankenhaus.— Am Eisernen Steg stürzte der sechsjährige Sohn der Witwe Goltz in den Main und ertrank. Vater des Jungen fand vor zwei Wochen den Heldentod. X. Gelnhausen, 5. Sept. Das mit einem Kostenaufwande von rund 760 000 Mk. errichtete Gruppen wasserwerk für den südwestlichen Teil des Kreises Gelnhausen ist bis auf die Aus⸗ mauerung des Stollens durch den Bergrücken Kahlen-Kopf zwischen Lützel und Breitenborn in allen Teilen sertiggestellt. Es sunktioniert gut. Bis jetzt werden 1292 Grundstücke mit Wasser aus dem Gruppenwasserwerk versorgt. A Lengfurt a. M., 7. Sept. In der hiesigen Zement⸗ fabrik stürzte der 16 jährige Arbeiter Kuhn in einen tiefen mit Zement angefüllten Schacht. Bevor ihm Hilfe gebracht 124 konnte, war der junge Mann in der Staubmasse elend erstickt. Der 6832 Sch. 4. Zim. W. 1. St/ ET* 1 Bad Homburg v. d. H., 7. Sept. Die Spar kasse für das Amt Homburg stellte aus ihren diesjährigen Ueherschüssen 119 Vereinen und Körperschaften insgesamt 25000 Mark für wohltätige Zwecke zur Verfügung. Biebrich a. Rh., 7. Sept. Ein erschütterndes Wiedersehen hatte am Samstag der aus dem Felde nach einjähriger Abwesenheit heimkehrende Wehrmann Lis ka. Er kam gerade noch recht, um seiner sterbenden Frau, die wenige Stunden zuvor als Schaffnerin von zwei Straßenbahnwagen schwer gequetscht worden war, die Augen zudrücken zu können. — Eltville a. Rh., 7. Sept. Der hiesige Wochenmarkt wurde am Samstag in seinem ganzen Umfange polizei⸗ lich geschlossen, weil die Verkäufer den Vorschriften zuwider die Verkaufspreise nicht öffentlich angeschlagen hatten. ——— ͤ ũ̊—•—ñ——— s—— ꝛamů— Staatsminister Dr. Braun über den Frieden. Worms, 7. Sept. Am Sonntag fand hier eine große öffentliche Versammlung zur Werbung für den Kriegsanleihegedanken statt, in der Oberbürgermeister Kö h⸗ ler und Geh. Finanzrat Bastian⸗Darmstadt zum Haupt⸗ gegenstand der Tagesordnung sprachen, und in der Staats⸗ minister Dr. Braun über die Gestaltung des künf⸗ tigen Friedensschlusses bedeutsame Worte fand, die weit über den engen Kreis, in den sie fielen, Aufmerk⸗ samkeit verdienen. In seiner Rede sagte der Minister nach der„Wormser Zeitung“ u. a. folgendes: „Die vollkommenste Geldbereitschaft ist endlich zugleich die beste Vorbereitung für den Frieden, den wir alle ersehnen. Es kommt nur darauf an, was wir unter Frieden ver⸗ stehen. Wir meinen damit einen Frieden nach unserm Willen und nach unseren Bedürfnissen, einen Frieden, der dem Vater⸗ lande eine ungestörte wirtschaftliche und kulturelle Weiterent⸗ wickelung in jedem Umfange sichert. Es soll kein Friede sein der leistungsfähigen und jetzt schon tätigen Firma Flaumacher, Leisetreter u. Ko., sondern ein Friede, der den unerhörten Opfern entspricht, die wir gebracht haben und noch bringen wollen: Ich rede in dieser Stunde nicht von den Friedensbedingungen, das ist nicht gestattet, es hat auch keinen Sinn. Das beste Friedensmittel ist die gewaltige Wehr, die wir unseren Feinden entgegenzustellen haben, und es genügt uns, daß unser vielleicht gefährlichster Gegner, der eng⸗ lische Minister Edward Grey, sich mit dem Frieden schon zu be⸗ schäftigen scheint. Sie haben wohl gelesen, daß er sich kürzlich dahin geäußert hat, über die Freiheit der Meere könne man sich vielleicht demnächst verständigen. Das ist schon viel, wenn das ein Engländer sagt! Auch da fragt es sich natürlich, was man unter einer Verständigung versteht. Grey hat aber seine eigenen Worte gleich dahin eingeschränkt: kein Friede läßt sich denken gegenüber der Forderung einer Kriegsentschä⸗ digung. Auch über die Frage der Kriegsentschädigung wird man sich entscheiden können, sie braucht nicht gerade in Pfirnduntag oder blanken Sovereigns zu bestehen. Ich denke daran, wie bei Kriegsausbruch ein bekannter und gefeierter Mitbürger Ihrer Stadt mir auseinandersetzte, die Frage der Kriegsentschädigung werde später keine besonderen Schwierigkeiten bieten, man könne sich denken, daß sie in Panzerschiffen, Kanonen, Rohstoffen für die Industrie, in Kohle, Kupfer und ähnlichen Dingen zu leisten wäre. Erz. Frhr. v. Heyl hat recht gehabt, und der weitere Verlauf wird ihm noch mehr recht geben. l Zunächst wollen wir abwarten, bis der Friede sichtbarer in die Erscheinung tritt. Noch scheint der gegen uns aufgepeitschte! 3 t 1 1 5 * 2 2 0 Nie ee von Haß wild zu schäumen. Der französische Ministerpräs 1 Viviani hat noch in den letzten Tagen von der Rückgabe— wie er sich ausdrückte— unseres Elsaß⸗Lothringen gesprochen. So lange das gesagt werden kann, und so lange nicht umgekehrt von der Rückgabe unserer Kolonien und von der wei⸗ testen Sicherung unserer Grenzen nach Osten und Westen, in Rußland und Belgien gesprochen wird, da sind wir uns alle einig: so lange ist an Friede nicht zu denken! Aber wir wollen ja von Friedenszielen heute nicht reden, nur unseren festen Willen wollen wir bekunden und dem zustimmen, was der Reichskanzler am 19. v. Mts. unter dem stürmischen Beifall des ganzen Reichstages gesagt hat: Wir haben die Sen⸗ timentalität verloren angesichts der ungeheuren Opfer, die wir gebracht haben, und wir werden sie nicht wiederbekom⸗ men, solange diese Opfer nicht einen nach unserer Ueberzeugung vollen Ausgleich gefunden haben werden. Und wenn spä⸗ terhin, wenn es zu Friedensverhandlungen kommt, unsere For⸗ derung einem Dritten zuviel scheint, so wird er erfahren, daß das ganze deutsche Volk mit seinenr Kaiser, mit seinen Bundes⸗ fürsten, mit seinen Regierungen wie ein Mann zusam⸗ menstehen wird im Sinne des wiederum englischen, aber künftig unser deutsches Denken und Empfinden widerfpiegeln⸗ den Wortes:„right or wrong, my country“. Dafür haben wir eine gut deutsche Uebersetzung! Wie zum Gebet wollen wir die Hände erheben un kufen:„Vaterland, dich will ich preisen“. oder noch höher und stolzer unseren Jubelruf erklingen lassen: „Deutschland,. Deutschland über alles, über alles in der Welt!“ Das ist unsere Uebersetzung. Gerichtssaal. 6. Sept.(Priv.-Tel.) Die„Vossische Zeitung“ Berlin, meldet aus Wien: Der Schuhwarenhändler Neuton ist, weil er Militärstiesel, die als unbrauchbar von der Einkaufskommission zurückgewiesen worden waren, an eine Preßburger Firma behufs Lieferung an das doͤrtige Insanterie-Regiment weiter verkaufte, zu 15 Jahren schweren Kerkers verurteilt worden. 2..———'—b—————u—B— Vermischtes. London, 6. Sept.(W. T. B. Nichtamtlich.) Die„Times“ melden aus Toronto, bei Malthetom, im nördlichen Kanada, seien 1 neue Goldfelder entdeckt worden. außerordentlich hohen Goldgehalt ergeben. — Proben hätten einen — 7150 Möbliert. Zimmer zu 1 * 8 10 33 7 22 72 * * 1 1 Das Rätsel ist gelöst, Dlamantine mit Sparsieb, ict die e und sparsamste Schuhereme. Fabrikant: Rud. Starcke, Melle i. H. 5³⁰ ——ũͥ—.——— eld ost⸗ a 1 dungen N N en Seen 7 2 lt Alicestraße 11 1 een e ae 1. Sieg e durch Versetzung des b See errn Prof. Dr. Hohlweg im Prima uli frei gewordene 6888 Weißkraut„e Wilbelmstr. 7. sof. od. spä . 28. 5.50 Mk., 9 2—.5 rn W. Hankel, eue; zu verm. Näh. WUhelms tr. 51. g Bäue 7.] Schöne 721 0 12 52 elephon 612. n preisw. T umerwohng, 1 1 mit Bad zu vermieten. 5174 A. Geisner, Plockstraße 9. 6-Zimmer-Wohnung vex 1. Oktober zu vermieten. 5553] Ludwigstraße 26 II. 6495] Wilbelmstraße 8 III. 6-Zimmerw mit Bad, Loggia und allem Zubeh. zu verm. Näheres Frankfurter Str. 29. Ludwigstr. 20 6⸗Zimmer⸗ Wobnung zu vermieten per 1. Oktober. Näher. bei Herz berger, Löberstraße 3. 8805 Oerrschaftliche 5-Zimmer- Wohnung mit Gas, elektr. Licht, Bad, Loggia usw. für 1. Okt. evtl früher z. verm. 5490] Walltorstraße 73. Ludwiastraße 35 schöne 05 7 9 mit all. Zubeh. u. Gartenant. z. verm. Mansardenstock 5 Zimmer m all. Zubeb. zu ver⸗ miet.„% Stepbaustr. 31 p. 04827 Freundl. neu herger. 5-3. W. mit Zub. u. Garten⸗ ant., 2. St., p. 1. Okt. zu verm. Stein- und Dammstr.-EKeke 41. 6642] Eine schüne 4-Zimmer⸗ wohnung. Parterre, neu eat sosort zu verm. u erfrag. Müblstr. 3 i. Lad. 2. St., mit Gartenant. Bleich⸗ platz u. Zub., sof. u. 1. Oktob. beziebbar. Schottstr. 21 J. 7140 Schöne 4 Zimmer⸗ 0. eum Grabenstraße 11 zu verm. Landgr.⸗Pbilipp⸗Pl. 10 w. 3-Eimmer- Wohnung per 1. Septbr. zu verm.(8 Näh. Frankfurter Straße 29. Walltorstrasle 36 3 Zimmer u. Küche sof. an ruh. Leute zu vermieten. Näheres Seltersweg 64(Kontor(6864 3-Zimmer-Wohnung an rubige Leute zu vermiet. 04880 Kirchplatz 3. N-Zimmerw. m. d. Zub. 3. 1. Okt. z. verm. bndwigstr. 40. 04903] 3⸗Zimmerwobnung zu verm. Bruchstraße 12. Sch. 2⸗Zim.⸗Wobhn. m. Kam⸗ mer, gr. Trockenb. usw. z. vm. etelas]J Nord⸗Aulage 7 Vordh. 60905 Schiffenberger Tal schöne 3 7 Küche und abgeschlossener Korridor, pex alsbald zu vermieten. Näheres Nord⸗ Anlage 38, Bureau. 04002] 2: Zimmerwobhng. zu nerm. Krofdorfer Str. 10. Kleinere 3—4⸗Zimmerw. m. Küche u all. Zubeh. an rub. Leute preisw. p. 1. Novbr. zu vm. Walltorstr. 58(Kontor). Eluige sehr sch. Parterre Zimmer zum Elnstellen v. Möbeln oder dergleichen sehr billig zu vermieten. Schriftl. Angebote unt. 04823 an den Gießener Anzeiger erbeten. Steinstraße 23 Hinterhaus kleine Wohnung ver sosort zu verm. Preis 15 Mk. Näh. daselbstZum Anker“. 7033 7018 Kleine Wobnung zu verm. Babnhofstraße 62. 04818] Kl. Wohn., Hinterh., zu verm. Steinstraße 59. dee Sch. kl. Mans.-Wohn. für 1. Okt. z. vm. Kalser-Allee 44 II. Mansarden⸗Logis sofort zu vermieten. 8 Sonnenstr. 8. 6069] Zwei ineinandergeh. sein möblierte Zimmer mit Zeutralbeizung, Wasserleit. elektrischem Licht an ruhigen Herrn sosort zu vermieten. Seltersweg 791. Schöne belle Werkstätte mit ex. Hof, auch als Lager od. Abstellraum J. Möbel geeign., ist preisw. v. 1. Nov. 3. verm. 7650 Walltorstr. 63(Kontor). U. Dielen Graben: 11 2 Mietgesuche. Bessere 4—5-⸗Zimmerw. mögl. außerbalb der Stadt, in freundl. Lage, mit Balkon u mieten gesucht. Schriftl. Angebote unter 04889 an den Gießener Anzeiger erbeten. f b. 1. Oktbr. ZAmmervohnung 5 Ber fr 3 Personen gesucht. Schriftl. Angebote m. Preis unt. 04885 an d. Gießener Anzeig. erb. Fräulein sucht per 1. Oktober freund. möbl. Immer mit Mittagstisch. Schrift liche Angebote unter 7107 an den Gieß Anzeiger erb. Itellenangebote Militärfreier, junger Mann auf hiesiges Bureau, wenn möglich per sofort, gesucht. Schriftliche Angebote unter 7133 an die Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers erb. 04835] Tücht. Schmiedege. ges.Eindenstrath, Tiefenwegsg Dachdecker gesucht. 7 Carl Hölscher, Alsfeld. Tüchtiger Taglöhner für die Sortierstube meiner Fabrik in Wieseck gesucht. Joh. Balth. NoIlII Zigarrenfabtiken Gießen. 7¹⁰⁰* Statt jeder besonderen Anzeige. treue Gattin und Mutter, unsere liebe Schwester und Schwägerin In tiefer Trauer: Alice Platz Apotheker Karl Welcker und Frau Apotheker Hermann Welcker und Frau Oberkriegsgerichtsrat Karl Platz und Frau Emmi Platz. den 4. September 1915. neuen Friedhof zu Giessen statt Es wird gebeten, von Beileidsbesuchen abzusehen. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teil— nahme bei dem Hinscheiden unserer lieben unvergeßlichen Mutter Muria Eleonore Balser Ww. geb. Brück sagen wir unseren innigsten Dank. herzlichen Dank 7131 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Karl Balser. Gießen, den 6. September 1915. Heute mittag entschlief sanft nach kurzem schweren Leiden unsere innigstgeliebte. Frau Adelheid Platz, geb. Welcker. Sanitätsrat Dr. Heinrich Platz, z Zt. Oberstabsarzt im Felde Finaazrat Ferdinand Welcker. z. Zt. Hauptmann d. L., und Frau Regierungsrat Friedrich Welcker. z. Zt. Hauptmann d. L., Giessen Ludwigstrasse 19. Karlsruhe, Offenbach, Pfeddersbeim und Kassel. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 8. September, nachmittags 3½ Danksagung. Für die vielen Beweise herz⸗ licher Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verluste sagt Anna Schadeck nebst Familie. Gießen, 7. September 1915. 28 Tdrori.-Moden-Abum für Hexbst und Winter ur 60 Pf. iat erschlenen. Für jed. Geschmack bie- tet es diege wohnte reiche Auswahl einer sorgfaltig gewählt. Mode. Alle Vor- lagen kännen mit Hilfe der beliebten Favorit- Mittwoch früh und Donnerstag eintreffend: Feinste holänd. Augel⸗Schellfsche 1—Apfündig. Prima holländ. Cabliau zun; in Jischen von 3½ bis 6 Pfd. sowie im Ausschnitt, Iste. hol Bratschellfsche, frischeßischkoteletts empfehlen 104904 Gebrüder Berdux, Babhnbofstraße 27. Jerusprecher 23 Schnitte bequem nach- geschneidert werden.: Erhältlich bei 68a A. Salomon& Cie. 0 22 2 Tgebrüste Schneiderinnen empfehl. sich im Kostüm⸗ u. Kleidermachen in u. auß. d. Dause. Hammstr. 16 v9. 7 D Versteigerung. Donnerstag. den 9. Sev⸗ tember 1915, nachm. 4 Ubr, versteigere ich auf meinem Bureau Bahnhofstraße 211 dabier auf freiwilligen An. trag des Geschäftsführers der Gewerkschaft Weißen; burg zu Garbenteich gegen sofortige Barzahlung 1 Kux⸗ Schein über 15 Kur. Die Versteigerung findet bestimmt statt. 104900 Gießen, den 7 Sept. 1915. „J. B.: Deckenbach, stellvertr. Gerichts vollzieher zu Gießen. versteigerung. Mittwoch, den 8. d. M., nachmittags 1 Ubr, vex⸗ steigexe ich in dem Hofe Lahnstraße 9 dahier zwangs⸗ weise gegen Barzablung: 1zweispän. Kastenwagen. Die Versteigerung findet be⸗ stimmt statt. 71⁴¹ und Frau Nationalstiftung für die Hinterbliebenen der im Kriege Gefallenen. Landeskomitee für das Großherzogtum Hessen. VII. An Gaben gingen weiter ein:. „Landesbank Bad-Nauheim: Dr. Graf, Bad⸗Nauheim 13.59, Mk, Kaufmann Goldberg, Braila, 100 MI. Städtische Sparkasse darmstadt: Pfarrer i. P. Beller 10 Mk., Regierungsrat Spamer 50 Mk., Kaufmann A. Guckenheim 2 Mk., Regierungsrat Pfeiffer 10 Mk., Geh. Justizrat Purgold 10 Ml., Ober⸗Landesgerichtsprüsident Kullmann 20 Pk., Frau E. B. 50 Mk., Marie Klockow 3 Mk., Bund Deutscher Militäranwärter 30 Mk., Fund⸗ bureau Gr. Polizeiamts 1 Mk. „ Gr. Salinen Rentamt Bad⸗Raubeim: Privatier G. Gü- lich, Haag(Holland), 1000 Mk., Kaufmann Kleinloff, Uhr, auf dem 7136 D Gießen, am 7 Sept. 1915. Salzwedel 3.60 Mk. Rentier Kretschmar, Sagan 10 Mk. Müller, Edarhashalle 10 Mk., Frau Oberingeniceur M leisen. Großg ierteevogtzieber.] Berlin, 5 Mt. Frau Staatsanwalt Or, Ortlieb, Berlin, Seltersweg 21. 5 Mk., Gr. Rechnungsrat Kissel 10 Mk., Kunstmaler 7¹³0 Leonhard Boldt, Berlim, 5 Mk., Professor Fehr, Halle, 2 Mk., Gr. Rechmungsrat Kissel 10 Mk. Spar- und Leihfasse Schlitz: Geh. Justizrat Wahl 10 Mk., Sparkasserechner Reinhardt 3 Mk. Bezirks⸗spartasse Mainz: Wagner, Mainz, 5 Mk. Deutsche vereinsbank darmstadt: Oberrechnungs⸗ revisor Fey 10 Mk. Ludwig Bauer 20 Mk., N. N. 10 Mk. der Bürgermelfter der Stadt Bensheim: 2761.50 Mk. Bank für Handel und Industrie: Oberhessischer An⸗ zeiger und Friedberger Anzeiger, Friedberg, 33 Mf, Versteigerung. Mittwoch, den 8. Sept., nachm. 2 Uhr, versteigere ich in der Behausung Neu⸗ stadt 15, Hinterh., zwangs- weise gegen Barzahlung: 1 Fabrrad, 1 Handwagen, 1 Part. Säcke m. Terrazzo⸗ steinen, 2 Kannen mit Oel, 1 Part. Steine, 2 Terraszo⸗ Am 24. August starb den Heldentod fürs Vater- land auf Russlands Erde unser Reisender Herr Wühelm Klein. Wir verlieren in dem Gefallenen eine erste Kraft und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. J. Pirr& Co. Grossen-Linden. 92 1** , Are Aiden Hammstraße 7. sucht per 1. Oktober Stellg.— 2 bei einz. Herrn oder Dame zur Führung d. Haushaltes. Schriftl. Angebote unt. 04802 an den Gießen. Anzeiger erb. Ein Mädchen a. achtb. Fam. U welch. schon in besser. Hause tätig war, sucht Stell. Nah. d. Fr. Bäcker Paul, Dillenburg, Friedrichstr. 30.7 Aelt. Mädchen meister Euler, Kirchstr. 13. Ein Pferdeknecht für Landwirtschaft per sofort ges. Neueuweg 33. 04887 Hausbursche jüngerer, z. sofortigen Ein⸗ tritt„ 1 7127[A. Salomon& Cie. f zum Schlachten werden zu den denkbar böchsten Preisen 95 enschhedenes oo οοσ walzen, 1 Wasserwage,] Kriegerverein Bezirk Ortenberg, 200 Mk., Frau Ritt⸗ 0 0 1 aß schwarze Jarbe zwei meister Fenner, Darmstadt,(4. Rate) 10 Mk., Frl. O. S— Terrazzoplatten, 1 Partie] Nyberg aus Schweden 25 Mk., Oberkonsistorial⸗Präsi⸗ S 2 wies Scene Standes dent Dr. Nebel, Tarmsiadt, 100 Mk. Haupt⸗ 8. Kelle 22 tampfer, 3 1 8 1* farrer J.* 2 1 ige„Gernsheim, 250 Mk., Königl. Preu. Hess. T ießen, am 3. Sept. H. 2„ 1 Nl.. 8 8 8 Müller, Zweigverein Gießen, 20 Mk Luise Lucius, Usen⸗ 3 Na- 8 Gerichts vollzieher, born, 101 Mk., Geheimerat Dr. W. Gail, Gießen, 2 8 Seltersweg 71. 50 Mk., Israelitische Gemeinde, Nieder⸗Weisel, 10 Mk., 0 0 Geh. Regierungsrat de Beauclair, Darmstadt, 20 Mk, 3 3 Beamte des Gr. Hochbauamtes Gießen, 37 Mk., N. N. 8. 8 50 Mk., Frau Geheimerat Welker, Darmstadt, 50 Mk, , cee, eee, ee — 2. Philipps⸗Hospital,* tlehrer J i dllen g en cat, Verde digen dor ebe — hafts⸗Verwaltung ehenden Lokomotivführer eden, e — 5 zeiger, Mainz, 250 Mk. e 85 n 2 1 Stolze⸗Schrey. Wi, derselde 31 Mt., derselbe 171.40 Mk, Stadt Hen Wir eröffnen Donnerstag, lasse Friedberg 56.40 Mk.,.. 88 58 Mk., 27 0 den 16. Sept. 1915, abends Stadtkasse Bad⸗Nauheim 31 Mk., Elisab. Roth. Darm · 0 3 9 Uhr inder Bezirksschule stadt, 1 Mk. S NMassamęruiug s Weft Anlage 48. einen Stadtlasse Offenbach: O. Nathan 3 Mk., Schade& 0— A 5 II 5 Füllgrabe 50 Mk., Maschinenfabrik Friedrich Heim& Co 200„ Alfanger⸗Kursus&.. 6, 5. 500 t Sa K eee 200 M E erden Deutsche bereinsbank Offenbach: Maschinenfabrik Leb ehnsche perdaße ofentag: Remer Abel a d e Sparkasse Offenbach: er Alex. Kraft 100 Mk., Fabrikant J. P. Haas 160 2 Karl Mayer für Alfred Mayer 1048.47 Mk., Offenbacher Unterrichtsgeld Mk. 6.—. Anmeldungen an Elektrizi⸗ tätswerksbuchbalter Karl 17 8 Reitz. Nord⸗Anlage 19, oder 5 5 f 05 9 a g Portland Zement⸗Fabrik A.-G. 200 Mk., V. Valeri 10 Dees fJerzesen errichte Rark, Dieterle& Winker 200 Ni. abritant Je e 100 Mk., Andreas Aicheler 100 Mk., Jos. Levi 200 Mk. Bezirks⸗Sparkasse Oppenheim a. Rh.: 120 Mk. pfälzische Bank Bensheim Frau Dr. Wahn, Auerbach 200 Mk., Frau Dr. Engelbach, Auerbach, 10 Mk. Bezirks⸗Sparkasse Mathildenstift: 2 23 Mk. Städtische Sparkasse Worms: N. N. 500 Mk. Kreiskasse Gießen: Gemeinde Daubringen 170.40 Mk.; Gemeinde Leihgestern 270 Mk. a Deutsche Bank zweigstelle darmstadt: R 8 Baumeister Leydhecker 10 Mk., Sanitätsrat Dr. Orth 25.50 Mk., Hofmöbelfabrik Joseph Trier 100 Mk., J. C. Beginn des Fortbildungs⸗ unterrichts am gleichen Abend. 7134 Der Vorstand d. Stenographen⸗Vereius. Tabelsberger Schreib- und Rechen- arbeiten sed. Art fextigt an E. Wenzel, Astexweg 12 I. Zum Beitragen d. Bücher empfiehlt sich jüngerer Bank⸗ beamter. Schriftl. Angebote unt. 04884 g. d. Gießener Anz. 7 7 5 g angekauft. 715115 10 Mk., Geheimrat Petersen 20 Mk. St. Es 04200] Pension Brandi 1 g 5 g Hanbürsgchen gelacht le e ee gehn e Heßler, Gießen ere eren diene F merzwag in ossenoc e m.: gere —— j Schristl. Angebote unt. 04887 N empfiehlt feinbürgerlichen vorm Ph. Jac. Spicharz 5000 Mk., J. J. Frank 3000 DichtigHausbursche ere dende. eee lin tie Neuberg 20 W 8. Sen do A 0 75 7 silberne Uhr mit„7. Sopthr., ab 20. Mk. M. Ramberg 2„ 3 100 Mk. ver sosgrt gesuch, ons Mädchen Undranchbare Perloren erte Abstseben] Fr 22 fen u fr ber Wild Ferb. Hein 550 N Nc bar e erseg afé Müller, sucht Stellung in bess. Hause. gegen Belohnung u. Maschinenbau 200 Mk., Gustav Pirazzi 1000 Bahnhofstraße 53 a. Mübdchen oder Frau für 2 Stunden vormittags gesucht. Steinstraße 35. Mädchen, gesund, evg tücht. in d. Küche u. in Hausarbeit, für kleine Privatvilla z Okt. ge Gefl. Angeb. m. Zeugnis⸗ abschr. Gehaltsanspr., wenn mögl. Photogr. erbeten. Frau E. Kaselowsky. Bad-Nanheim, Höhenweg 14. Ein tüchtiges, sauberes Hausmädchen das kochen kann, zum sofor⸗ tigen Eintritt gesucht. 04866 Ed. Sack, Walltorstraße 1. Sauberes, tüchtiges Madchen für gleich od. spater gesucht. 7137] West⸗Aulage 5 l. Fleißiges Mädchen (15—16=jähr.) für Hausarbeit gesucht. aan Plockstr. 16 II. Stellengesuche Genz leicht. Kontorposten geg. A Vergüt. gesucht. Schriftl. Angebote unt. 04828 an d. Gießener Anzeiger erb. Näher. in d. Geschäftsstelle d. 0¹807 ehheine und ber werden angekauft. M. Keßler, Gießen Pferdemetzger. 7182 Nicht zu großes Doppelstehpult und eine gebrauchte Ladentheke zasanlen Schriftl. Angeb. u. 7078 an den Gießener Anzeiger. Lebe. Jegistrier- oder Pultkasse zu kaufen gesucht. Schriftl. Angebote unt. 64882 an den Gießener Anzeiger erbeten. Gebrauchter, großer Gasherd * kaufen gesucht. Schriftl. gebote unter 7154 an den Gießener Anzeiger erbeten. Gießener Anzeigers. 10h Ein gespieltes, aber gut ge⸗ haltenes Pianino ist preis- wert zu verkausen. 69038 Näheres in der Geschäfts⸗ stelle d. Gießener Anzeigers Eine gebrauchte Vlehwage — noch in gutem Zustande— W Zentner Tragkraft, preis⸗ wert zu verkaufen. Wilheim Rabenau, Alten-Buseek. 7145 Gebr. Dienstbotenbett ab⸗ zug. Anzusf. zwisch. 11 u. 12 Uhr Stephanstr. 27 v. 04892 7135] Ein sast neuer Frack- Anzug, 1 Gehrock-Auzug u. ein schwarz. Ueberzieher zu verkaufen. Näheres in der Geschäftsstelle d. Gieß. Anz. 64875] Ein gut erhalt, sast neuer Militärmantel und Rock billig zu verkaufen. Schott, Bahnhosstr. 60 II. Nussbaumbholz EETC!C!C!. ²˙ AA n rund und geschnitten, kauft jedes Quantum zu böchsten Preisen in Abschlüssen bis Ende 1916 7153 D Größte deutsche Gewebrschaftjabrik Franz Morys, Mainz, Christophstrabe. Stadt⸗Knabenschule ies Goethbestraße 69 u. Mark, Karl Seeger 1000 Mk., Justizrat v. Brentano Die.. Den Erbau⸗(Nord- Anlage) einen 62.50 Mk., Dr. Guggenheim 37.50 Mk., Louise Ullrich, ung eines Dienstwohngebäu⸗— Verwaltung, 5000 Mk., alle in Offenbach.. des für einen Bahnmeister Anfänger- Sammlungen der Gemeinden: Altenstadt 329.65 Mk., auf Bahnbof Hungen sollen in einzelnen Losen öffentlich vergeben werden. Angebots⸗ muster sind, soweit der Vor ⸗ rat reicht, zu den folgenden Preisen Los 1 Exd⸗, Maurer-, Babenhausen 25.80 Mk., Bruchenbrücken 66.25 Mk, Burg⸗Grafenrode 10 Mk., Crumstadt 50 Mk., Engelstadt 23.60 Mk., Frei⸗Weinheim 44.60 Mk., Götenbain 25 Mark, Harheim 21.10 Mk., Heldenbergen 510 Mk., Heu⸗ chelheim(Wetterau) 206.50 Mk., Holzhausen 5 Mk, Lammerspiel 37.55 Mk., Langen⸗Brombach 24.30 Mk Lehrgang für Damen u. Herren. Unser · richtsgeld Mk. 6.—. Gefl. An ⸗ meldungen an Herrn Wun. Jullmann, Grabenstraße, oder Aspbalte und del mnterrien beat r Nichelnau 41.30 M., Naußbein 88 r ide 908 2 Jinmerarb.. 130 babelsberper Seedoggephen-Jerein stadt 23.48 Mf, Nieder⸗Mörlen 168.90 Mf, Ober- Moch Los 3 Dachdecker ⸗ 8 Gear. 1801) stadt 72.20 Mk., Ober⸗Widdersheim 181.40 Mk., Ossen⸗ arbeiten.„ 120„] id Damel-Jeren Labelsberger, heim 51.85 Mk., Romelhaufen 16.25 Mk., Rothenberg Los 4 Klempner⸗ 80 Mk., Schöllenbach⸗Kailbach 32 Mk., Wallershausen arbeiten.„ 1—,. 35 Mk., Weiskirchen 55.83 Mk. Los 5 Tischler⸗, Gr. Bezirkskasse Fürth i. O.: 31.22 Mk. 5 Gr. Pezirtstasse Sießen 1: 48.81 Mf. Los 6 Anstreicher Sr. Bezirkskasse ampertheim: 5 Mk. arbeiten.„ 120, Gr. Bezirkskasse mainz II: Major Keller 2 Mk. für das Stüc᷑ bei dem Großh. Eisenbahn⸗Betriebsamt 1, Gießen erhältlich und können auch non da nach Einsendung des Betrages einschl. Porto und Bestellgeld bezogen wer⸗ den. Zeichnungen werden nicht abgegeben, liegen jedoch bei dem unterzeichneten Amte zur Einsicht aus. Verdingungstermin am 20. September 1915, 11 Uhr vormittags. Fan en 4 Wochen. ießen, den 4. Sept. 1015. 5 Großh. 1 Eisenbabn⸗Betriebsamt 2. Gr. Bezirkskasse 8 III: Prosessor Gerhard 20 Mk. Professor— 20 Mk., Professor Köllner 10 Mk., Sberlehrer Gengnagel 10 Mk., G. Schneider 3 Mk., Pro⸗ fessor Gerhard 60 Mk., Professor Bronner 60 Mk., Pro⸗ fessor Köllner 30 Mk. Oberlehrer Gengnagel 30 Mk. Gr. Bezirkskasse michelstadt: 25.73 Mk. pfarreien: Beltershain 77 Mk., Echzell 298.10 Mk. Gedern 296.60 Mk., Ginsheim 4 Mk., Ginsheim 570 Mark, Göbelnrod 49.50 Mk., Harbach 85.65 Mr., Kelster⸗ bach 291.20 Mk., Klein⸗Karben 129.85 Mk., Michelstadt 1170 Mk., Nieder⸗Weisel 100 Mk., Reinhardshain 105.30 Mark, Stockhausen 82 Mk. a 1 Sa. 238 014.39 Mk. Hierzu Listen I- VI 384 043.47 Mk. Turnverein 1846 Die Turnstunden finden Turnhalle West⸗Anlage statt.— Dienstag und Frei⸗ 1 de e * 91 85 Der Vorstand.