1 8 * * 8 Ar. 209 Der Gießener Anzei erscheint täglich, außer Sonntags.— Beilagen: viermal wöchentlich Hießener amilienblätter; zweimal wöchentl. Kreis- latt für den Kreis Gießen Dienstag und Freitag); Peengaf ae ethragen wirt e agen Fernsprech-Anschlüsse: für die 1 Verlag, Geschäftsstelledl Adresse 05—— richten: Anzelger Gießen. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 9 Uhr. Bezugspreis monatl. 75 Pf., viertel jährl. Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 65 Pf.; durch die Post Mk. 2.— viertel jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 Pf.— Haupt⸗ schristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Ge⸗ richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen. Sar und die russische Landesverte TB.) Froßes Hauptguartier, 4. Sept.] auf fremde Hilfe von außen 1 (Amtlich.) digung. Das belgische Hraubuch. kmehr traut, und der eigen⸗ ter ia nordwestlich von Sinkom und brachten zwei Offiziere 8 süchtige Retter im fernen Oft dien scheint doch nicht ganz und 1400 Mann als Gefangene ein. Westlicher Kriegsschauplatz. die Rolle zu spielen, die ihm in den Presseerörterungen bei⸗„ Vor Trembowla und Tar no pol herrschte ver⸗ Die Lage ist unverändert gelegt worden ist. An ihrem kühnen Plane wollen die ne 3* 3— g Russen freilich festhalten: an der endgültigen Besiegung und[ Brody durchbra ie Armee de nera Böhm⸗Er⸗ estlicher Kriegsschauplatz. ussen freilich festhalten: an der endgültig egung und „völligen Zerschmetterung“ der Deutschen. Der Zar kündigte molli die feindlichen Linien an zahlreichen Punkten. Es an, die Vertreibung des Feindes aus dem Lande müsse der wurden hier sechs russische Offiziere, unter ihnen ein Oberst, Emeen sein. Das klingt 5 1206 Mann gefangen genommen. In Wol⸗ Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls v. Hindenburg. Der Brückenkopf von Friedrichstadt ist gestern erstürmt; 37 Offiziere, 3325 Mann sind gefangen genommen, fünf Maschinengewehre erbeutet. dderfeits der Wilia wiederholte der Feind seine er⸗ gebnislosen Angriffe; er ließ außer einer sehr be⸗ trüchtlichen Zahl von Toten und Verwundeten 800 Mann als Gefangene zurück. 1 5 In und um Grod no fanden noch Kämpfe statt. Wäh⸗ rend der Nacht ngen aber die Russen, nachdem sie überall geschlagen waren, in östlicher Richtung zurück; die e stun g mit sämtlichen Forts ist in unserem Besitz. Der weichende Feind wird verfolgt. Sechs schwere Geschütze und 2700 Gefangene sind in unseren Händen geblieben. Auch südlich von Grodno hat der Gegner die Stellung am Niemen geräumt. Zwischen der Swislocz⸗ Mündung und der Gegend nordöstlich des Bialowieska⸗Forstes ist die Armee des Generals v. Gallwitz im Angriff. Bislang sind 800 Gefangene gemacht. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Der Kampf um die Sumpfengen nördlich und nord⸗ östlich von Pruzana dauert an. anders als die bisherigen Bescht ichtigungen, mit denen diehyn ien stehen unsere Truppen im Raume westlich von 5 beitet N„Endlich haben[ Dubno und bei Olyka im Kampf. Der Widerstand der gaben wollten, er wird, nach Russen ist noch nicht gebrochen. K Feldzuges, auf Rußlands Bei den k. und k. Streitkräften nordöftlich von Pruzany trat keine Aenderung der Lage ein. Italienischer Kriegsschauplatz. Seit den nutzlosen Angriffen gegen die Hochfläche von weiten Feldern sich erschöpsen und verbluten.“ Der Zar dagegen heißt seine Heere, die Deutschen aus dem Lande zu vertreiben. Nach einer Petersburger Meldung will Zar Nilolaus an die Front gehen! hat die Tätigkeit der Italiener sichtlich nachgelassen. Von den Artilleriekämpfen abgesehen, fand gestern nur vor dem Südteil des genannten Brückenkopfes ein nennenswertes Gefecht statt. Der Feind wurde wie immer abgewiesen. Das gleiche Schicksal hatte ein heute zeitlich früh im Dolo miten⸗Gebiet von der Böden⸗Alpe gegen den Inich⸗ riedl geführter italienischer Angriff. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant. Wien, 5. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 5. September 1915.. Russischer Kriegsschauplatz. legen. Die Lage wird für den Vierverband von Tag zu Tag untröstlicher. Auch Eng⸗ land hat viele Hoffnungen begraben müssen, die es in Kon⸗ ferenzen und Organisationsf ut genährt hatte: die Agi⸗ tation für die allgemeine Wehr, t ist ins Wasser gefallen, das Feuer an den Dardanellen will verglimmen, und die Balkanvölker ziehen sich zurü war herrscht noch eine recht schwüle Atmospäre, denn üb Genf wird gemeldet, Ru⸗ mänien habe seine in der Schweiz weilenden Landesange⸗ hörigen zur Rückkehr aufgefordert, und Bulgarien habe den Eisenbahnverkehr nach den grie chischen Stationen gesperrt und wolle den Uebertritt hellenischer Untertanen auf bul⸗ hat. Enver Pascha kann i i schen Kronprinzen mit 0 Grunde die Hoffnung hegen, daß es den Türken und ihren verbündeten Helfern schließlich noch gelingen werde, die Engländer und die Franzosen ins Meer zu werfen. Die neuesten amtlichen Berichte aus Kon⸗ 88 berichten wiederum über Niederlagen des 7 es. a Die siegreichen Waffen der Zeutralmächte werden auch von dem Fortschritt der Wahrheit über die Kriegsursachen neee erertaelin Jaden Selen ben neaelen deen n eat oe Forester e 5. 1 e 30 russische izier ũ be nge⸗ g Zwischen Fried richstadt und Merecz bam 815 man die Berichte der belgischen Gesandten an den fangen genommen. Niemen) ist die Lage unverändert. Auf dem Kloster Budzan ow, das sich inmitten der 0 russischen Front am unteren Sereth befindet, weht seit eini⸗ trasAbschnitt(südlich von Jeziory zurück wichen, D gen Tagen die Fahne mit dem Genfer Kreuz. Wenn schon die Zahl der in den Kümpfen um Grodno gemachten Ge⸗ von Haus aus nicht angenommen werden kann, daß ein Feld⸗ spital mitten in der Hauptstellung errichtet wird, so ist im Von Truppen der Armee des Generals v. G allwitz vorliegenden Falle überdies festgestellt worden, daß die bei und südlich von Mscibowo(südwestlich von Wolko⸗ wysk) ist der Gegner erneut geworfen. 520 Gefangene 6 Oberste Heeresleitung. (TB.) roßes Hauptauartier, 5. Sent. Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Keine wesentlichen Ereignisse. Oestlicher Kriegsschauplatz. Mann zurückgeworfen, wobei er zahlreiche Tote und Ge⸗ fangene in unserer Hand ließ. Westlich von Tarno po ler⸗ stürmten österreichisch⸗ungarische und deutsche Truppen aus⸗ gedehnte feindliche Verschanzungen. Auch bei Zalozee nah⸗ men wir einen rusisschen Stützpunkt. Oestlich von Brody und in Wolhynien gewinnt unser Angrifflangsam Raum. Die im Festungs⸗Dreieck kämpfenden k. und k. Russen das Kloster zu einem starken feldmäßigen Stützpunkt ausgestaltet haben. Es wird sonach niemand erstaunen, wenn demnächst russische Berichte erzählen mögen, wir hätten das in Rede stehende Kloster trotz des Genfer Kreuzes unter Feuer genommen. Der Feind macht sich hier eines Mißbrauches rölkerrechtlicher Abmachungen schuldig, der unsere Gefechts⸗ führung keineswegs beeintrüchtigen darf. Italienischer Kriegsschauplatz. Gestern entwickelten die Italiener auf der Hochfläche von Doberdo eine erhöhte, aber gänzlich erfolglose Tätigkeit. Nach heftiger Beschießung einzelner Räume durch ihre Ar⸗ tillerie jeden Kalibers versuchten sie schon vormittags mehrere Der Austritt aus der i und sud 5 No wyhdwor ae e ene. Abrede gestellt hat, von Wien über die Dinge informiert weiter nördlich sind Fortschr itte erzielt. Es wurden über 400 Gefangene gemacht und drei Maschinengewehre erbeutet. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls 8 v. Mackensen. In der Hegend von Drohiczyn und sadlich leistete 1 gestern nochmals Wider st an d. Er wird weiter Südöstlicher Kriegsschauplatz. Die Armee des Generals Grafen Bo th mer hat eine Leite feindlicher Vorstellungen au dem mestli Sereth⸗ÜUfer gestür mt. 5 8 Oberste Heeresleitung. maßenden russischen Intervention sich nicht zu verkriechen brauchten. Die Zentralmächte, die den Ring um sich von der belgische Botschafter Baron Beyens die deutsche Haltung mit Bismarcks genialer Methode vergleicht, so darf uns dies nur stolz und zufrieden machen. Der serbische Königsmord, die verbrecherische slavische Agitation in den Habsburger Landen waren nur Glieder in der Kette deutschfeindlicher Treibereien unserer heutigen Feinde. Das deutsche Volk kann heute so recht aus dem Herzen die Ruhe des guten Gewissens mitempfinden, die in ernster, schwerer Zeit über den Entschließungen seiner Staatsmänner und seines Kaisers gewaltet hatte. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant. Die Kämpfe östlich von Brest⸗Litowsk. Berlin, 6. Sept. Der Kriegsberichterstatter der Zeitung „Az Est“ meldet verschiedenen Morgenblättern zufolge aus Jah⸗ lon, daß die russischen Kräfte, welche östlich Brest„Litowsk das Vordringen der deutschen Truppen aufzuhalten suchen, fort⸗ während Mißerfolge erleiden. Den zurückweichenden Russen wird keine Ruhe gelassen. Die vordringenden Deutschen nähern sich dem Ausgang des Sumpfgebietes, wodurch sich ihre Lage bedeutend günstiger gestaltet. Im Sumpfgebiet waren große Schwierigkeiten zu überwinden. Destilliertes Wasser mußte meilenweit mitgeführt werden. Trotz aller Schwierigkeiten schreitet die Offensive fort und es wurden hunderte von Gefangenen gemacht. Neue russische Oberbefehlshaber. a. heute erklä r elbst, daß dies ein geber Irrtum oder eine Ueberschätzung 2 russischen Stärse war Die Petersburger.— unter dem Vorsitz des ö chreckten Herrschers wird ebenso 1 1 1 erfolg— wie alle Versammlungen und Konferenzen. Wele Ache verderben nur den Brei. Der je ige russische Kri 2 Poliwanow scheint vor übergro Erwartungen selbst leise * zu haben, da er die ühungen der früheren uferenz so ein 8 erstrebenswerte 3 7771 *** Die österreichisch⸗ungarischen Tagesberichte. Wien, 4. Sept.(WB. Nichtamtlich.) Amtlich wir verlautbart: 4. September 1915. f 1 Russischer Kriegsschauplatz. Der Feind hat gestern an der ganzen Front zwischen dem e ee dd ante a großen een gene e Amwiedemerstund geleiftet und die Stärte seiner Verteidl⸗ Petersburg, 4. Sept.(WTB. Nichtamtlich) Gene⸗ l e. 8* raladjutant Ruß R, der Chef der sechsten Armee, ist zum 0 l.. 12 ere und zung er Mündung Oberkommandierenden der Armeen de a alle Kassen leer sind. Der waltige Eiser und n unsere n unter ümpf Ost⸗ General der Infanterie Ever 1. diefe 5* b 6 d habe sere Truppen unte zähen Kämpfen auf dem Ost⸗ General der Infanterie Evert, ufer des Flusses festen Fuß gefaßt. Sie entrissen dem] Armee, zum Oberkommandierenden der Armeen der läßt vielleicht darauf Gauer die sturt ausgebaute Stellung auf der Höhe S190 front ernammt worden. 5 5 Einnahme der Festung Grodno und Verfolgung der Russen. Der f Lavarone und auf den Tolmeiner Brückenkoypf Die Russen setzten unferem Vordringen in Ost⸗ ö galizien und Wolhynien heftigen Widerstand ent⸗ Aufopferung seiner Menschenmassen in einen unferer N Schützengräben ein, wurde aber im Kampfe von Mann genen 2 4 2 750 Besprechungen unter dem Vorsitz des Zaren. Petersburg; 4. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Petersburger Telegraphenagentur. Heute früh fand unter dem itz des Kaisers die Eröffnung einer Reihe besonderer esprechungen statt, welche eine Vereinheitlichung der Maß⸗ nahmen zur nationalen Verteidigung zum Gegenstand haben. Die Beratungen sollen sich beziehen 1. auf eine Organisation der Trans⸗ portmittel derjenigen öffentlichen Einrichtungen, die in den Be⸗ bdürfiissen der Landes verteidigung liegen; 2. auf Fragen der Lebensmittel versorgung: 3. auf Herbeischaffung von Kriegsmaterial und Mumition. Zuerst sprach der Kaiser, welchem der Kriegs. minister Polfwanow, der Präsident des Reichsrats Kulgmzino und der Dumapräsident Rodzianko antworteten. Nach Schluß der Versammlung wurden die Mitglieder von dem Kaiser, der Kaiserin 5 und dem Kronprinzen empfangen. . Petersburg, 5. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Ueber Kopen⸗ hagen.— Der Kaiser hielt am 4. September bei der Eröff⸗ nung der Besprechungen über die Heeresversorgung und Herstellung * von Munition folgende Ansprache: 5 Die Frage, deren Lösung Ihren besonderen Besprechungen anvertraut ist, nämlich die nationale Verteidigung, ist in der gegen⸗ wärtigen Stunde die schwierigste und wichtigste. Sie betrifft eine umfangreichere Versorgung des Heeres mit Munition und damit den einzigen Gegenstand, auf den unsere Trup⸗ pen warten, um die fremde Invasion anzuhalten und den Er⸗ folg von neuem an unsere Waffen zu fesseln. Die gesetzgeben⸗ den Körperschaften, die ich zu der Sitzung zusammenbe⸗ rufen habe, haben mir fest und ohne im geringsten zu zögern, die einzige Antwort gegeben, die Rußlands würdig ist und die ich erwartet habe, nämlich, daß der Krieg bis zum voll⸗ ständigen Siege fortgesetzt werden muß. Ich zweifle nicht, daß dies die Stimme von ganz Rußland ist. Indessen 5 legt uns der große Entschluß, den wir gefaßt haben, auch größeren Eifer in unseren Anstrengungen auf. Dieser Gedanke ist bereits all⸗ gemein geworden. Es ist indessen notwendig, ihn auf dem schnellsten WVege in die Tat umzusetzen, Ihre Besprechungen sollen gerade dazu dienen. Diese Besprechungen vereinen zu gemeinsamer, einiger Arbeit Regierung, Abgesandte der gesetzgebenden Körperschaften und öffentlichen Einrichtungen, sowie unsere Industriellen, mit einem Worte, die Vertreter von ganz Rußland. Bei den Arbeiten, zu denen ich Sie mit vollem Vertrauen zusammenberufen und mit Vollmachten von außerordentlicher Ausdehnung ausgestattet habe, werde ich Ihnen stets mit tiefer Aufmerksamkeit folgen und werde, wo es nötig, persönlich daran teilnehmen. Wir — eine große Aufgabe vor uns und werden darauf alle llebendigen Kräfte des ganzen Landes richten. Lassen wir für den Augenblick jede andere Ueberlegung beiseite, wenn sie im Interesse des Staates noch so wichtig wäre, wofern sie nicht für den- gegenwärtigen Augenblick wesentlich ist. Nichts soll unsere Gedanken, unseren Willen und unsere Kräfte von dem jetzt einzig vor uns stehenden Ziele ablenken, nämlich, den Feind aus unseremLande zu vertreiben In diesem Augenblick müssen wir vor allen Dingen die volle militärische Ausrüstung unserer aktiven Armee sichern, ebenso die der zu den Fahnen einberufenen Mannschaften. Diese Aufgabe ist Ihnen von jetzt ab anvertraut. Meine Herren! Ich weiß, daß Sie alle Ihre Kräfte und alle Ihre Vaterlandsliebe zu ihrer Vollendung widmen werden. Darum ans Werk mit Gottes Hilfe! Kriegsminister Poliwanow gab in seiner Rede, einen Ueberblick über die von der Sonder Konferenz in ihrer früheren Zusammensetzung getroffenen Maßnahmen. Diese Konferenz hat die weitesten Kreise der Bevölkerung, Körper⸗ schaften, wie Semstwos und Gemeindevertretungen, die Industriel⸗ len und kleinen Gewerbeleute, sowie Vertreter von Wissenschaft und 4 zur Teilnahme an ihren Arbeiten eingeladen. Die frühere Konferenz habe sich nicht darauf beschränkt, die bestehen⸗ den technischen Hilfsmittel nutzbar zu machen und zu erweitern, sie sei an die Errichtung neuer Munitionsfabriken 8 Ne habe Privatunternehmungen große Kreditvor⸗ schüsse gewährt und den Fabriken die Lieferung von Brenn⸗ material gesichert. Sie sorgte ferner für die Vermehrung fach⸗ maännisch ausgebildeter Arbeiter und für die Erzeugnisse zur Re⸗ gelung des Transportes: auch nahm sie im militärischen Interesse die notwendige Räumung von industriellen Unternehmungen in 1 3 3 . * Der Prädent der Duma, Rodzianko, erhob mit größtem Nachdruck Einspruch gegen den Gedanken eines Fridens⸗ schlusses, bevor der Feind nicht besiegt und endgültig zer⸗ chmettert sei. Die moralische Kraft der Nation sei durch die Mißgeschicke des Krieges nicht gebrochen: es bleibe fest und un⸗ erschütterlich. Der Redner forderte den Kaiser auf, das ganze russische Volk zur Teilnahme an der heiligen Arbeit aufzurufen. Unter der festen und geschickten Leitung einer das Vertrauen der Monarchie und der Nation genießenden Regierung sei das C Selbsvertchg damm fußt. Sas 2 re, renzter stverleugnung fähig. Das russische Volk sei fest entschlossen, für immer die verhaßten deutschen Ketten zu brechen. 1 Berlin, 6. Sept. Wie die„Vossische Zeitung“ indirekt aus Petersburg vom 5. September erfährt, hat die Reichsduma J in geheimer Sitzung dem von der Regierung vorgelegten Gesetz⸗ entwurf, betreffend die Einberufung des Landsturms 1 zweiten Aufgebots, gegen die Stimmen der Sozialdemo⸗ 5 kraten und bei Stimmenthaltung der Arbeiterpartei zugestimmt. Die„Vossische Zeitung“ bemerkt dazu: Für die Batterien fehlen die Geschütze, für die Kavallerie die Pferde. Kavallerie und Ar⸗ fillerie kommen auch wegen der Länge der Ausbildungszeit kaum in Betracht. Es bleibt die Möglichkeit, gegen eine halbe Million In⸗ fanterie einzuberufen, was gegenüber den riesigen russischen Ver⸗ lusten kaum ins Gewicht fällt. 5 4 Der Zar an der Front. Petersb„5. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Der * in en de Sunn d gereit. 8225 Russischer Gesandtenwechsel in Sosia. * Sofia, 4. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Das russophile Blatt„Duma“ meldet, daß der russische Gesandte Sa⸗ winsky abberufen und wahrscheinlich durch den Leiter des Drientdepartements im Ministerium des Auswärtigen, Gulkewitsch, krsetzt werden wird.— Nach demselben Blatt sollen die Vierver⸗ beandsdiplomaten in Sofia mit der Antwort Serbiens auf die 5 Vorschläge des Vierverbandes sehr unzuftieden sein, selbst die besten 5 eunde Serbiens. Es heiße, daß der Vierverband jetzt darüber berate, ob man Zwangsmaßregeln gegen Serbien anwenden solle. Sofia, 4. Sept.(Priv.⸗Tel., 17 Frlft.) Die Gerüchte über die Abberufung Sawinskys werden bestätigt. Sein —. Gulkewit sch, der Chef des Orientdepartements im russischen Ministerium des Aeußeren, gilt als leidenschaftlicher Bulgarenfreund. 4 4 8 Z ar * * 8 Rumänien. Zürich, 5. Sept. WTB Nichtamtlich.) Die„Neue Zür. — meldet aus Genf: Die in der Schweiz sich aufhalten⸗ umänen, die der Reserve oder der aktiven Armee an⸗ — haben Befehl erhalten, zu ihren Truppenteilen ein⸗ zurücken. — 9 2 8 Paris, 5. Sept.(WTB. Nicht amt 0 meldet aus Madrid: Die Besatzuns des von einem d Unterseeboot versenkten spa nischen Dampfers do re“ sist in Nilbao eingetrossen. Ministerprä Dato. klärte, daß die deutsche Regterung angebe, es sehle ihr G55 richten über die Versenkung des Schisses, so daß sie den Ein der spanischen Regierung noch nicht beantworten könne. . 8 Ein Dementi. Paris, 5. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Der japanische Botschafter Baron Ihfii reiste gestern abend nach Marseille ab, um sich dort nach Japan einzuschiffen. Meldungen über eine Reise nach London entbehren jeglicher Begründung. * 1*„ Der türkische Bericht. Ein feindliches Unterseeboot versenkt. Konstantinopel, 4. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Das Hauptquartier gibt bekannt: Unser Küstenwachschiff „Bahresfid“ versenkte mit seiner Artillerie im Mar⸗ mara⸗Meer südwestlich von Armudluein feindliches Unter⸗ seeboot. Die Besatzung konnte nicht gerettet werden. An der Dardan llenfront fand am 2. September in den Abschnitten Anaforka und Ari Burnu schwaches beiderseitiges Geschütz⸗ und Gewehrfeuer statt. Die Artillerie des rechten Flügels zersprengte ein feindliches übendes Bataillon. In der Nacht zum 2. September drangen unsere Aufklärungsabtellungen in einen feindlichen Schützengraben ein und erbeuteten eine Menge Ge⸗ wehre und Kriegsbedarf. Bei Sedd⸗ül⸗Bahr besatzten wir einen 90 Meter langen feindlichen Schützengraben vor unserem Zen⸗ trum, kurz nachdem er gegraben worden war. Auf dem linken Flügel brachten wir in der Umgebung von Kerevisdere zwei feindliche Geschütze zum Schweigen. Sonst nichts von Bedeutung. Konstantinopel, 4. Septbr.(WTB. Nichtamtlich.) Be⸗ richt des Hauptquartiers. Auf der Dardanellenfront im Abschnitt von Anaforta zerstörte unsere Artillerie sũdlich von Azamkdere ein feindliches Maschinengewehr. Unsere Aufklärungs⸗ kolonnen überraschten an verschiedenen Stellen feindliche Gräben und erbeuteten eine Anzahl Kriegsgerät und Telephonmatertal. Bei Ari Bur nu nichts von Bedeutung. Bei Seddeül Bahr beschoß der Feind am 2. September zu Lande und von der See aus während zweier Stunden ergebnislos Atchitepe und Umgebung. Auf dem linken Flügel verursachte unser Feuer eine Explosion in der Stellung der feindlichen Minenwerfer. Eine Mine, die wir zur Explosion brachten, zerstörte Stacheldrahtanlagen des Feindes, die zum Schutze gegen unsere Bombenwürfe dienen sollten. Sonst nichts von Bedeutung. Konstantinopel, 5. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Wie aus Erzerum gemeldet wird, versuchte der Feind nördlich Araxes einen nächtlichen Ueberfall auf die kürkischen Truppen. In einem kräftigen Gegenangriff wurden die Russen zurückge⸗ schlagen, auf ihrer regellosen Flucht mit Bombenwürfen bis zu ihren Verschanzungen verfolgt, wobei sie große Verluste erlitten. 400 Russen, die kürzlich gefangen genommen wurden, sind in Siwas eingetroffen. Ein Telegrammwechsel des Kronprinzen mit Enver Pascha. Konstantinopel, 5. Sept.(WTB. Nichtamtlich) Der deutsche Kronprinz richtete an den Kriegsminister Enver Pascha ein Telegramm, indem er ihn zu den letzten glän⸗ den Erfolgen der türkischen Truppen beglückwünscht, und seinen Stolz auf die türkischen Kameraden und die Zuversicht auf den endgültigen Sieg ausdrückt. Der Kriegs minister dankt in seiner Antwort dem deutschen Kronprinzen für das Telegramm und drückt ihm seine Bewunderung für die Erfolge des deutschen Heeres im Osten aus, die ein vernichtendes Ergebnis für die an Zahl weit überlegenen Feinde haben würden, und die nur errungen werden lonnten Dank der Tapferkeit der deutschen Truppen im Westen, die wie eine feste, unerschütterliche Mauer dem an Zahl weit überlegenen Feinde Widerstand leisten. Der Minister sagte: Die Osmanen sind stolz darauf, zu den Erfolgen der Verbündeten durch ihren Widerstand an den Dardanellen beizutragen, hoffen aber, die Engländer und Franzosen bald ins Meer zu werfen. Der Minister gratuliert zu den beständigen Erfolgen der Armeen des Kronprinzen. * Die Beschießung der Stadt Münster. Straßburg i. E., 4. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Ein neues Beispiel für die Kampfesweise der Franzosen ist die anhaltende Beschießung der Stadt Mün⸗ ste r. Trotzdem die Stadt schon seit einigen Tagen vollständig 1 ist, wird sie nach wie vor von den Franzosen in r sinnlosesten Weise beschossen. In der letzten Nacht brann⸗ ten 14 Häuser nieder. Dabei wurde auch die Kirche nicht verschont. a 1 Der englische Thronfolger an der Front. Berlin, 6. Sept. Wie der„Deutschen Tageszeitung“ aus Paris gemeldet wird, erwartet man in Frankreich das Wiedereintreffen des englischen Thronfolgers an der britischen Front. Man bringt dessen Ankunft mik Gerüchten in Zusammenhang, nach denen das englisch-französische Ober⸗ kommando wieder einmal einen großen Vorstoß gegen die deutschen Linien im Schilde führen soll. England und der Friede. London, 4. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Der Heraus⸗ geber des Arbeiterblattes„Independent“ fragte die Mi⸗ nister Asquith, Selborne, Carson und Long, ob sie sich mit der 1 8 dern Lloyd George's ein⸗ verstan erklärten, daß kein länder von Frieden träumen würde, solange sich nur ein einziger deutscher Soldat auf französischem oder belgischem Boden befände. Die Minister antworteten, daß sie die Aeußerung unter⸗ schrieben. Die Kohlenproduktion in England. London, 4. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Die KFohlen⸗ produktion ist im ersten Halbjahr 1915 um 12 448 000 Tonnen zurückgegangen, gleich 6,9 Prozent gegen den gleichen Zeitraum im Vorjahr Amerika und England. London, 5. Sept.(Ws. Nichtamtlich.) Die Blätter melden aus New York:„New Pork World“ beantwortet die Artikel der englischen Presse mit folgenden Ausführungen: Die amerikanische g hat getan, was sie beabsichtigte, und hat das Völkerrecht aufrecht erhalten. Wenn England unbefriedigt ist, so steht es ihm frei, den Sieg bis zum letzten Ende zu erringen, was ja der Zweck der britischen Flotte sein soll. Die Auffassung der Londoner Presse, daß die. Diplomatie die britische Schiffahrt vor allen Gefahren deutscher An⸗ griffe schützen solle, ist bezeichnend für die Ideen der Engländer von heute. Wenn ein Engländer von einem kriegführenden Aus⸗ länder in irgendwelchem Weltteile eines auf den Kopf bekommt, so erhebt sich die britische Presse in feierlicher Würde und ruft dramatisch aus: Was beabsichtigen die Vereinigten Staaten gegen solche Infamie zu tun! Wenn die Vereinigten Staaten, fährt das Blatt fort, in diesem Kriege als Englands Hüter handeln und englische Schlachten ausfechten sollen, müssen sie zunächst fordern, daß die britische Regierung Wilson übertragen würde. Der Seekrieg. London, 4. Sept(WTB. Nichtamtlich.) Der e Dampfer„Churston“, 2470 Tonnen groß, ist versefkkt worden. Vie Besatzung ist gerettet.. Zeichnet 8 die dritte Kriegsanleihe! CCCCCCTFPPFPFPPFPPPPPPFPVPCCCVPTTVVTTTVTTT— Aus Stadt und Cand.. Gieß etz, 6. September 19 n Lazarette und wir. 14 Es ist noch nicht gar so lange her, da hat in einen großen Lazarett der leitende Arzt an den Betten derer, die Ruhe haben mußten, Schilder mit der säuberlichen In⸗ schrift anbringen lassen: Heute zu angegriffen, um gepflegt zu werden. Und wo anders hat ein braver Soldat auf das Anerbieten einer jungen Dame, ihm das Gesicht zu waschen. emeint: Er möchts ihr ja net gern abschlag n; aber wann's och vielleicht den Nebenmann waschen möcht, den hätt's heut erst neunmal troffen und ihn schon zwölfmal Obs wahr ist oder nicht, kann man nicht genau wissen. Es hat aber in den Zeitungen gestanden. Jedenfalls ist beides ein lieber, lustiger Beweis davon, wie man sich— wie gesagt, ists noch nicht lange her— um die in den Lazaretten sast gestritten hat, ihnen was Gutes anzutun. a „Das war jene schöne Zeit, da liefen die kleinen Mädel mit Riesensträußen an die Lazaretteingänge und warteten mit heißen Backen, bis ihnen einer vom Roten Kreuz die bunte Last abnahm; da buk Mutter zu Hause nicht Zwet⸗ .. ohne*„ Quadratmeter ein pacg n weiter zum en Kreuz zu schicken; da schwankten hochbeladen vom Lande die Wagen herein und hielten vor der Alten Klinik oder sonstwo, wo man feldgraue Pfleglinge wußte, und luden Gemüse und Kartoffeln nach vielen Zent⸗ nern ab; korbweis schleppte man Eier und Aepfel, Birnen und Zwetschen und sonstige Dinge, die Leib und Seele zu⸗ sammenhalten, in die Anstaltsküchen; Speck, Marmelade, Wurst, Butter— alles wanderte in schönem Wettstreit ins Lazarett, und der Hausvater brauchte nur: Dankend er⸗ halten! zu sagen. Oh— da hatten die Insassen gute Zeit und mancher Vaterlandsverteidiger fährt heut noch unter seligem Schmunzeln mit der Hand nach der Magengegend, wenn er jener Schlaraffentage in stiller Stunde E „Inzwischen ist der Krieg seinen langen g weiter⸗ gegangen und— wir wollens nicht leugnen— hat aut die Lazarette, die ansangs von dem hellen Schein des frisch⸗ lodernden vaterländischen Feuers umglänzt waren, mehr in die Beleuchtung des Alltags gerückt. Und was wichti g ist: die Zahl unserer Kämpfer und damit die der Kranken und Wunden hat sich ins Unermessene gesteigert; kein Haus, das nicht einem von ihnen durch Famiktenbande verpflichtet ist. Im gleichen Maß haben sich die Lasten für den einzelnen gemehrt, und wer noch vor einem Jahre, wenn er verwundet in die Heimat kehrte, von jung und alt verwöhnt und um⸗ sorgt wurde, der muß diese Liebe und Sorge heute mit so vielen seinesgleichen vor ihm und nach ihm teilen, daß auf den einzelnen ganz von selber weniger entfällt. Und schließ⸗ lich: Was wir damals mit vollen Händen und ohne langes Ueberlegen in die Lazarette gaben, das müssen wir uns heute selbst mit Mitteln sichern, an die wir vor Jahresfrist noch nicht gedacht haben. Wenn drum die Quellen weniger reich fließen als früher, so wollen wir dieser Dinge nicht 8 5. unsere e woran es iegt, wenn z. B. Speisezettel im rett heute ni mehr alle die Aunehmallchlelen der ersten 1 zeigt. 8 Ein„Aber“ hat die Sache aber doch. Das liegt wo anders, und dem könnte man recht wohl Tenne, gehen. Das ist jene bitterböse Selbstsicherheit des Genuggetanhabens; jene Abgestumpftheit, die sich auch dem Außergewöhnlichen gegenüber nach und nach einstellt; jene achselzuckende Ueber⸗ zeugung des Den⸗andern⸗überlassen⸗könnens. Für die ver⸗ änderten Verhältnisse können wir nichts; aber 1 keit haben unsere Feldgrauen nicht verdient, und hier 0 es wohl ein wenig anders sein. Ach, da stellen sich so leicht große Worte von der schuldigen Dankbarkeit des Volks gegenüber seinen Helden ein und von der Ehre und dem Ansehen, die die Nation ihnen erweisen muß. Aber die großen Worte sind kalt und erinnern an Steindenkmäler ** 0 und Lorbeerkränze. 5 a Aber stellen wir uns doch einmal vor, wie's uns sel⸗ ber zu Sinn war, wenn unser Blick vom Krankenlager auf einen Busch bunter Blumen traf, die eine li Hand ins Zimmer gestellt hatte, wie die Gedanken mit jeder Blume hinaus ins Freie gingen und dem müden Kör⸗ per lächelnd 1 doch ja bald zu folgen. Wie wir so herzlich dankbar waren und uns nur so krank vor⸗ kamen, wenn der Nachbar ein Täubchen oder eine Flasche alten Rheinwein oder die Nachbarin einen Teller 15 gebackenes zum Probieren herüberschickten; wenn der ein B oder jener einen Gruß und einen Wunsch für die Wiedergenesung sandte, oder wenn dieser sich erkundigen ließ, wies denn mit dem Kranken stehe. Kam da nicht Sonne ins Zimmer? Und dann denken wir noch einmal ernstlich drüber nach, ob wir den Kranken, die es heuer am ersten verdienen, nicht auch zu unserm Teil ein wenig Freude f und Licht in die Stuben tragen können. Sollte der 2 nicht manches Brünnlein, aus dem allerhand Frohsinn und Lebensmut in die; ette s ln könnte, im Laufe der langen Wochen seit August 1914 verschüttet haben? Heimat, das ist denen draußen im Graben oder auf dem Felde das Zauberwort, das sie treibt und hält; kann ihnen heut die Heimat noch nicht den Eichentranz flechten, 2 lann sie ihnen doch, kommen sie mit ihren Wunden, mi allen—.— des Herzens danken und ihnen ei en, daß an ihrer Wiedergenesung nicht nur der Verstand, bern vor allem das deutsche Gemüt beteiligt ist. 5 Bergturnen des Gaues Hessen. 1 Auf dem Schiffenberg fand gestern das für dieses Jahr beschlossene und zuerst wegen des Krieges in Fra gestellte Bergturnen des Gaues Hessen statt. die Veranstaltung zeitgemäß war, bewies der über alle E wartung starke Besuch, welcher um so mehr von rein rischem Interesse zeugte, als jede auf Vergnügen g Nebenabsicht der Zeitumstände wegen ausgeschaltet ers Mit den Frühzügen trafen die Turner aus den n verzweigten Orten des Gaues in Gießen ein, um vom B hof unter Vorantritt einer Trommler- und e Bllchertisch. — Die Dffensive der verbündeten Mittel ⸗ mächteim Osten sindet in der neuesten Nummer 3766(Kriegs⸗ nummer 57 der Leipziger„Illustrierten Zeitung“ (Verlag J. J. Weber) eine textlich wie bildlich gleich lebendige Darstellung. Der Militärschriftsteller General der Infanterie von der Boeck führt lichtvoll in das Verständnis der strategischen Ope⸗ rationen ein, und Zeichnungen und Photographien sowie eine Reliefkarte liefern das beredte Anschauungsmatertal dazu. Von den Lebensart zu einer einstweilen noch nicht überall anerkann⸗ ten Selbstverständlichkeit zu machen. 5 Erfolgreiche Stenographen. Bei dem gestern in a a M. veranstalteten Wettschreiben des Hess.⸗ Nass. Main⸗Rheingau⸗Verbands Gabelsbergex'scher Stenograpsen erhlelten die nachfolgenden Mitglieder der hiesigen Vereine Preise 100 Silben. 1. Preise: Paula Bastian Gesellschaft), Friedrich Bickhardt(Gef.), Paula Bonarius(Ges.), Johanna Knorr (Damen⸗Verein), Anna Kraus kopf(Ges.), Aenne Melior id mann lein donnerndes„Gut und die deutsche Turners. unserer turnerischen 0 te es sich, da die älteren alle im Felde stehen— an den alten Klosters wider und 1 An⸗ ehrwürdigen Mauern des das 1 geringe Interesse eines aus französischen Ge(D.⸗B.), Friz Weiß(Ges.) Elfriede Winzer(DV.): zweite] Kämpfen auf dem westli 1 1 5 1. 850. itz 5* ö Fr. zwelte] Kämx stlichen Kriegsschauplatz werden uns beson⸗ en bestehenden auf dem Schiffenberg tätigen Arbeits FPreise: Duilie een(D. B.) Else Schmidt(D. B. drisse ders dle in den Vogesen bildlich nahegebracht Wit freudigem Iuter⸗ Preise: Willg Reinhardt(Ges.); 120 Silben, 1 Preise: Elsesesse werden auch die charakteristischen Zeichnungen aufgenommen mmandos. Der 2. Gauturnwart Günther ⸗Marburg versammelte ierauf die Kampfrichter zur Besprechung über die turneri⸗ — starbeiten. Diese bestanden aus Freiübung, Kugelstoßen, Hochsprung ohne Sprungbrett, g Aksprung un Laufen über 100 Meter. Von 58 deten Vereinen waren 560 Turner erschienen, die in Riegen eingeteilt, sich um den r Der von den Gießener— 1 Aer*——— 18 zosen hergerichtete osterhof gab einen prächtigen Turn⸗ verliehen. n 3 f„mit welchem Eifer„ Garbenteich, 5. Sept. Dem Unteroffizier Friedri 10 r e— ö Stumpf von hier 8 der 7. Kompagnie des Fat Ngts. 55 werden, die Kurt Hassenkamp aus dem Leben unserer Marine während des Weltkrieges aus eigener Anschauung geschöpft hat. Unseren jüngsten, Luftangriff auf die City von London führt Professor M. Zeno Diemer in einer packenden Zeichnung vor Augen, die Beschießung der italienischen Stadt Bart durch ein österreichisch-ungarisches Geschwader von, Tor⸗ pedobootszerstörern Marinemaler Alex. Kircher, die Vernich⸗ tung eines feindlichen Unterseebootes durch ein türkisches Wasser⸗ flugzeug der türlische Maler Salih Munir Bey. Das Etappen⸗ wesen und die Organisation der rückwärtigen Verbindungen un⸗ serer Armeen behandelt Major von Olberg in einem mehr⸗ seitigen reichillustrierten Beitrag, der auf allgemeine Beachtung Anspruch erheben darf. Auch der Artikel des Grafen Reventlow über„Neue Momente im Weltkrieg“ verdient besonders hervor⸗ gehoben zu werden, da der bekannte Politiker darin die aktu⸗ ellsten Ereignisse, wie die Kriegserklärung Italiens an die Türkei, das Werben des Vierverbandes um Bulgarien und die übrigen Balkanmächte, sowie die Erklärung der Rohbaumwolle als Bann⸗ gut durch Großbritannien in geistvollen, von neuen Gesichts⸗ punkten ausgehenden Darlegungen erörtert. —————— ELTLetzte nachrichten. Der russische Kabinettswechsel. Wien, 6. Sept. Die„Neue Freie Presse“ meldet: Der russische Kabinettwechsel scheint unmittelbar bevorzustehen. Ob Kriwoschein oder Rodzianko auf Goremykin folgen werden, ist noch unklar. Der Zar ist derart deprimiert, daß er alles an⸗ nimmt, wozu man ihm rät und wovon man ihm sagt, es sei geeignet, im Augenblick Abhilfe zu schaffen und einer Kata strophe vorzubeugen. Die Minister sind amtsmüde. Finanzminister Bark erwiderte auf eine Pariser Anfrage: Der russische Finanzminister wird nach Paris gehen, ob aber ich dieser Finanzminister sein werde, ist noch zweifelhaft. Die leitenden Kreise sind plötzlich be⸗ müht, den zwischen ihnen und dem Parlament vorhandenen Kon⸗ a flikt zu mildern. Kriwoschein erklärte in den Wandelgängen der g Duma, das Kabinett lege größtes Gewicht auf das Zusammen⸗ a arbeiten mit der Duma und habe gegen eine lange Dumatagung nichts einzuwenden. Die Duma traut aber dem Frieden nicht nur rees e Karl Hammel(Verein): 2. Preise: Jatob chmidt(Ges.); 140, Silben, 1. Preise: Ottilie Karn(Ges, W(Ver.); 160 Silben, 1. Preise; Lina Brasch(Gg.): 200 Silben, 1. Preis: Friedrich Kyritz(Ges.); 2. Preis: Lina Karnbach(Gef.).. 1 Landkreis Gießen. T geuchelheim, 5. Sept. Nach den Kämpfen um Kowno wurde dem Unteroffizier Wilh. Kreiling von hier das Ciserne Kreuz und die Hess. Tapferkeitsmedaille ie junge Turnerschaft sich den Uebun hingab. Ihre 7 i f r. mit Ernst geübt wurde die Hessische Tapferkeitsmedaille verliehen. eistungen bewiesen, daß man fleißig* st g K Kreis Büdingen. g 155 7 095 gen. 3 vom 12. Sep⸗ dern sogar Aberschrtze u. m allgemeinen tember ordnete das eine wesentliche Herab⸗ — 12 Setzer geistig und 5 8 n Ein⸗ 8 11 Brot⸗ und Mehlpreise an. Im Groß⸗ ben. Ueber dem Ganzen lag ein Hauch nationaler Begeiste⸗ verkauf kosten der rer 33 Mk., Wei⸗ sehen und fröhlichen Kraftbewußtseins, das auch in der zenmehl 37 Mk., Weizenauszugsmehl 50 Mk., im Klein⸗ digen Ausführung der Freiübungen und den an⸗ N ie—.— 257 0 h. 5 58 1 5 g druck 2 g., Weizenauszugsme g. Ein Rog⸗ schließenden Turnspielen bered en an 1 11 rot zu 4 Pfd. kostet 66 Pfg., ein solches zu 2 Pfd. Pfg. Brötchen zu 100 Gramm kosten 6 Pfg. — Unter-Widdersheim, 3. Sept. Heute traf die Nachricht ein, daß in den Kämpfen bei Warschau der Ersatzreservist Scherer von hier fürs Vaterland gefallen ist. Er hinterläßt Frau und ein Kind. Er ist das dritte Opfer aus unserm kleinen rschen; außerdem wird ein Mann vermißt und einer ist in französischer Kriegsgefangenschaft. Bereits früher starben den Michel Wehrmann Gemeinderechner Wolf und Reservist ichel. —Schzell, 4. Sept. In unserer Gemeinde forderte der Krieg jetzt das 16. Opfer. Eine Handgranate tötete im Schützen- graben den erst kürzlich ins Feld gekommenen Musketier W. Groth. —Bleichenbach, 4. Sept. Auf dem Felde der Ehre, starb der Garde⸗Pionier Wilhelm Velten. Die hiesige Gemeinde be⸗ klagt nunmehr den Tod von 11 tapseren Kriegern. Ortenberg, 4. Sept. Der Leutnant der Reserve Karl Heutzenrö der erhielt das Eiserne Kreuz. §Bindsachsen, 4. Sept. Den Heldentod starb der Land- sturmmann Karl Krauß. S Geiß-Ridda, 4. Sept. Kürzlich starb hier eine junge Frau, deren Mann im Felde steht, wie verlautet, an Wurst⸗ plant war, die indessen wegen der vorgerückten Stunde unterbleiben mußte. Möge die che Turnsache zum Nutzen des Vaterlandes weiter wachsen, blühen und gedeihen!. 8 A. B. Auf dem Felde der Ehre eg Aus Hessen und den Nachbargebieten. a Gefr.— 9 el, Ins.⸗Rgt. 365, aus Schwalheim bei Friedberg.— Landsturmmann Karl Krauß, Ins.-Rgt. 118, aus Bindsachsen.— Pionier Wilh. Velten, Garde-Pionier-Rgt., aus Bleichenbach.— Unteroff. Heinr. Forbach, Drag.⸗Rgt. 24, aus Butzbach.— Krankenwärter Albert Stieler aus Liederbach.— Leuln. der Res. cand. math. Heinrich Zenge, Reserve-Jäger⸗ Bat. 24, aus Marburg.—. Musk. Louis Schaum aus Hoch- weisel.— Landwehrmann Wilh. Sippel aus Hutzdorf.— Unter- offizier d. Res. Maximilian Fuß, Res.-Inf.-Rgt. 118, aus Darm- stadt.— Res. Heinr. Damm aus Herborn.— Schütze Rudolf Finger, Ins.⸗Ngt. 116, aus Niederscheld.— Lt. der Landwehr[ vergiftung. Ein Soldat der Wach it, de 2 e. K 5 Gewerbeafsesor Heinr. Antweiler, Ref. Inl.-⸗Agt., aue der ae Freren n Mochtieelkung gegenüber der Regierung in umfassender Weise Gebrauch machen. befinden sich aber auf dem Wege der Besserung. Kreis Schotten. O Freienseen, 5. Sept. Der Gesreite der Reserve Daniel Keller in der 11. Kompagnie des Infanterie-Regiments 116, Forstwart in Freienseen, erhielt die Hessische Tapferkeits⸗ medaille. O Einartshausen, 4. Sept. Auf dem Felde der Ehre starb der Reservist Schneid müller. Kreis Friedberg. bh. Fried berg, 5. Sept. Für den Bereich des Kreises Friedberg hat sich auf Anordnung des Kreisamts eine Kontroll- kommission für den Lebensmittelmarkt gebildet. Die Kommission hat mit sofortiger Wirkung für die gangbarsten Lebens- 3 eee W im A N als Antr. 7 1 gen annehmbar bezeichnet werden können. Es dürfen 3. B. im Höchst⸗ in die nur der gewünschte Betrag und die Unterschrift ein⸗ preise kosten das Pfund Landbutter 1,70 Mk., Süßrahmbutter 2,05 Mk., Handkäse 8 Pfg. das Stück, frische Eier 15 Pig. zurücken ist. . 7! eii* 1 5 das Stück, Weißkraut das Pfund 7 Pfg., das Pfund Bohnen . Die Stadt Gießen beteiligt sich an der dritten 20 Pfg. gelbe Ruben 15 Pfg., rote Nüben 10 Pg. Sellerie Friegsanleihe mit einem Betrag von 300 000 Mark.] 510 fg das Stück usw. Die Lebensmittelbreise gelten auch Für die Beamten und Lehrer, die sich an der Kriegsanleihe] für den Meinhandel auf dem Lande N beteiligen wollen, zahlt die Stadtkasse die Beträge vor⸗ w. Bad Nauheim, 5. Sept. Das heute stattgesundene : schußweise. Konzert der Frankfurter Sänger vereinigung hatte * Armee von Gallwitz. Bis auf weiteres werden Pri⸗ einen sehr großen Erfolg. Die einzelnen gut ausgewählten Chöre vatgüter und Paketsendungen an Heeresangehörige der fanden den stürmischen Beifall des Publikums, das Terrasse und XII. Armee(General v. Gallwitzb nicht angenommen. i] Konzerthaus bis zum letzten Platz füllle. Sehr dankbar wurden Zweifeln über die Truppenzugehörigkeit wird vorherige Anfrage auch die von Musikdirektor Specht komponierten volkstümlichen i dem nächsten Militärpaketdepot mittelst der ber jeder Postanstalt Lieder und Chöre aufgenommen.„Das Lied vom Insanteristen“ erhältli Doppelkarten empfohlen. mit Text von Margarete Zünd orss, im flotten Marschtempo ge- A ff sche Kriegerfärsorge in Ella ß⸗Lo⸗ halten, dürste wobl Allgemeingut unserer Jeldgrauen werden. b i 1 4 5 Starkenburg und Rheinhessen. . Nr Tegen en. babes beim. 8. Seon die Enie ver deah. für Elsaß⸗ Lothringen ins Leben getreten, das bei Beginn burgundertrauben ist in der hiesigen Gemarkung in vollem N 5 i g Gange. Die Ernte ist sowohl hinsichtlich der Menge als auch der der Mobilmachung Aufmarsch⸗ und Durch marschasbiet war und iet Güte durchaus befriedigend. Das Geschast bat sich vorzüglich au⸗ teils„teils Operationsgebiet ist. Unter dem Schutze 70 8 e 7 5 1 Stole] gelassen; zu dem Preise von 30 Mark für den Zentner wurden die der Gräfin Erika zu rbach, Prinzessin zu Stolberg Stole] Trauben abgesetzt. 3 en Hessen⸗Nassau. g— 2 trat— aus zwei 7 in Ae e arbeitenden Holsten— 1—— 4 Niederweimar, 5. Sept. Vergangene nacht brannte hessischer St örigkeit, dem Vorsi des dortigen Hessen⸗ U 5 0 heft 1 Vorf— 4— d ug bier die Rat Scheune des Landwirts Hilberger nieder. a is einer noch nicht abgeschlossenen Geld⸗ e. Marburg, 5. Sept. Um Abhilse gegen die teuren igung von solchen Bedürfnissen der in Butterpreise zu schaffen, kauste die Stadtverwaltung größere a Mengen Marmelade an, die sie gegen„Marmeladen⸗ karten“ an die minderbemittelte Bevölkerung abgibt. h. Bad Homburg v. d. O., 5. September. Im Alter von 77 Jahren starb hier am Samstag Oberlehrer a. D Achard. Ter Verstorbene ist weiten Kreisen durch seine„Taunus⸗ karten“ bekannt geworden, die er als Erster in mustergültiger und genauester Weise entwarf. Die Achard'schen Karten haben allen späteren Karten als Muster gedient. Unter Achards Leitung . auch die Wegemarkierungen im Taunus er hebliche Fort⸗ F. C. Wiesbaden, 5. Sept. Durch Magistratsbeschluß wird dem Generalseldmarschall v. Hindenburg eine Rheinwein⸗ spende von der Residenzstadt Wiesbaden an seinem Geburtstage, am 2. Oktober dss. Is., überreicht werden. Sie besteht aus 24 Flaschen Rheingauer Weines, darunter die edelsten Hochgewächse, die die Jahre 1911, 1893 und 1886 hervorgebracht haben. Dillenburg.— Landwehrm ann Phil. Wegner aus Bruchen⸗ brücken.— Hauptm. und Kompagnieführer Gust. Doebner aus Darmstadt.— stud. pharm. Ludwig Hubel aus Darmstadt.— Ariegsfreiw. Vizewachtmeister Berthold Fischer, Drag. ⸗Rgt. 28, Darmstadt.— Landwehrm. Karl Schn eidmüller, Res.-Ins.⸗ Agt. 118, aus Einartshausen.— Musk. Fr. Kuhlmann, Inf. Rgt. 43, aus Werdorf.— Kriegsfreiw. Wilh. Stroh, Res.-Inj.⸗ Agt. 84, aus Reiskirchen bei Wetzlar.— Unteroff. der Res. W. Beppler, Res.-Inf.-Rgt. 81, aus Atzbach. ö* Die Haltung Bulgariens. Köln, 6. Sept. Einer Sofioter Nachricht der„Kölnischen Zeitung“ zufolge beginnt die bulgarische Presse je nach f der Anhängerschaft sich mit der Möglichkeit eines Vorgehens gegen die Türkei oder gegen Serbien zu befassen. Beide Parteien schweigen aber von Griechenland und Rumänien, worin eine B stätigung dafür zu erblicken sein dürfte, daß keine Partei in Bulgarien gegen diese beiden Länder vorgehen will. Alle Par⸗ teien sind darin einig, nicht für andere, sondern nur für bulgarische 5 Interessen zu kämpfen. Alle denken, daß nach Erreichung der dulgarischen Ziele die Armee sofort auf den Friedensfuß gesetzt a werden wird. In diesem Chaos bewahrt die Regierung ihre Ruhe 8 und kraftvolle Sicherheit. Sie weiß was sie tut und zu tun hat.— 185 » Zeichnungen auf die dritte Hriegs⸗ anleihe werden bekanntlich bis zum 22. September auch bei allen Postanstalten entgegengenommen. Für die Anträge werden am Schalter Zeichnungscheine ausgegeben, Sichere Nachrichten aus Rumänien bestätigen, daß dort. die Aus⸗ sichten für den Vierverband fast gänzlich geschwunden sind. Dedeagatsch in Verteidigungszustand. Wien, 6. Sept. Die„Neue Freie Presse“ meldet aus Sofia: Die Militärbehörden von Dedeagatsch haben ange: ordnet, daß die Straßen nicht beleuchtet werden dürfen und daß bei anbrechender Dunkelheit in den Häusern jedes Lichet ausgelöscht werden muß. Die Stadt ist infolgedessen zur Nacht⸗ zeit in völlige Finsternis eingehüllt. Der Grund dieser Anord: nung ist der, daß an vielen Punkten der Stadt schwere Batterien* aufgestellt wurden, deren Stellung geheim gehalten werden soll. Die angebliche japanische Intervention. 5 Tokio, 6. Sept. Angesichts der neuerdings mit großer Bestimmtheit auftretenden Gerüchte von der Entsendeng eines chen Hilfsheeres nach dem europäischen N 5 ößeren ja panischer 142 Kriegsschauplatz, kommt in der pauptstädtischen Presse un weiden zum Ausdruck, daß alle Bevölkerungsschichten Japans einer Teil⸗ nahme Japans am Weltkrieg in dem gegenwärtigen Stadium durchaus ablehnend gegenüberstehen. Die Regierung ird iber ihre voraussichtlichen Maßnahmen im Parlament befragt 5 0 werden. 83 5 ien werden kann“ en Nachforschungen iegsschauplatz vermißte * eberhandnahme des Päckchenverkehrs nach dem Osten Die sendung von Feldpostpäck⸗ 8 Feldpostbriefe über 50 Gramm Gewicht) nach dem Odsten einen solchen Umfang angenommen, daß die Feld⸗ 57 bei den schwierigen Wegeverhältnissen in Rußland die ordnungsmäßige Zustellung nicht mehr leisten kann. Von einigen Nennststellen ist deshalb bereits beantragt worden, den Päckchenverkehr vollständig zu sperren. Im Interesse der 2 liegt es, wenn die Angehörigen in der Heimat die Gebefreiheit einschränken und weniger Päckchen zur Sstfront senden. Sollte dieser wohlgemeinte Rat nicht allseitige einfichtsvolle Beachtung finden, so würde die Heeresverwaltung gezwungen sein, den Päckchenverkehr nach dem Osten zu sperren. 1* Dolmetscher gesucht. Das Stellvertretende General⸗ kommando des 18. Armeekorps teilt mit, daß in den Kriegs⸗ avdfangenenlagern seines Bezirks noch einige der ruf schen Sprache in Wort und Schrift mächtige Personen deut⸗ scher Staatsangehörigkeit als Dolmetscher Verwendung fin⸗ den können. See Gesuche mit genauer Angabe des Alters und Militärverhältnisses sowie der Gehaltsansprüche sind beim Stellb. Generalkommando in Frankfurt a. M. einzureichen. Erziehung zur Höflichkeit. In einer Ver⸗ flügung werden die Leiter der höheren Lehranstalten aufgefor⸗ dert, ihre Schüler daran zu erinnern, daß es ihre selbstver⸗ ständliche Pflicht sei, in der Straßenbahn älteren Personen, die keinen Sitzplatz mehr finden konnten, den ihren an⸗ ubfeten. Das ist eine sehr gute und beherzigenswerte fügung, die im Verein mit anderen Mahnungen nicht nur exlin, für dessen Lehranstalten sie vom Berliner Provin⸗ Schultollegium erlassen wurde, sondern auch sonstwo zu st und sicherlich dazu beitragen muß, die gute 2 9 Vermischtes. * Englische Sparsamkeitskomödie. Die neueste Mode der Damen der Londoner Gesellschaft heißt: Sparsamkeit. Die Blätter der Alliierten sind voll Lobes für die Frauen Londons. die eine„weibliche Liga zur Sparsamkeit im Kriege“(Women's War Economy League) gegründet haben. Die Gesellschaft zählt die bekanntesten Frauen Englands zu ihren Mitgliedern. Wie weit es mit dieser wunderbaren patriotischen Sparsamkeit her ist, ver⸗ mag man aus folgendem, für die englische Heuchelei bezeichnenden Geschichtchen zu entnehmen: Da 2 nur selten im Verborgenen blüht, tragen sämtliche Mitglieder der Liga ein weithin sichtbares Abzeichen. Die Mode griff um sich und wurde bald allgemein bekannt. Und groß war das Staunen, als man feststellte, daß dieses Kennzeichen der„Sparsamen“ aus— hervorragend kost⸗ spieligem Material hergestellt war. 1 *„Alliiertes“ Kinderspielzeug. Die Alliierten geben sich alle Mühe, ihren Konkurrenzzorn gegen Deutschland auf jede Weise zum Ausdruck zu bringen. Nunmehr meldet der „Daily Graphic“, daß England, Frankreich, Italien, Rußland und Japan gemeinsam bestrebt sind, selbstttätig eine ausreichende Konkurrenz für die im Welthandel verbreiteten Erzeugnisse der be⸗ rühmten deutschen Spielwarenindustrie zu schaffen. Ganz besonders ereifern sich die französischen Zeitungen für diesen Plau, mit der Begründung, daß nur die Linien und Farben der französischen Spielwaren das Rassengefühl der französischen Jugend zu ent⸗ wickeln und zu pflegen vermögen.————ůů ů eeschreche b . Aünmmenmpmanumummmnnnumnummnummnmumm nne mimnannumnn mme a 1 netert m jeder gewünschtes Drucksachen aller Art Aga deegeltre bugs „ daß wir vor einer lohnenden kr anderen Schiffsbesatzungen gehts auf die Insel zu. Eine Minensperre wird bar auf den Leuchtturm von Utö genommen. leine Kreuzer die Torpedo in Insel wird gleichzeitig ein russischer Panzerkreuzer „Bajan“-⸗Klasse sichtbar. Deutlich heben sich die vier Schornsteine Durch alle Sprachrohre und „Feindlicher Panzer- hinter den Klippen der Insel ab. Fernsprecher geht die Nachricht: Weh' mir, es ist gefallen Nein Sohn durch Feindesschwert, Doch schweig ich still im Jammer, Er ist der Tränen wert. Kann ich auch nimmer fühlen Den Druck von seiner Hand, ab ich doch einen Helden Zum Himmelsthron gesandt. Den Heldentod fürs Vaterland starb Willi Bruß Landsturmmann im Inf.⸗Regt. 168, 8. Kompagnie bei einem Sturmangriff am 8. Au⸗ gust 1915. f Familie Adolf Bruß Zugführer. Gießen(Liebigstr. 55), 6. Sept. 1915. 70 .— Vaterland ließ sein junges ben am 8. Juni unser lieber 1— wager, Onkel und Bräutigam Dipl.-Ing., Großb. Hess. Regierunasbaufübrer Erich Tugend Landsturmrekrut im 48. Inf⸗Regt. Im Namen der Hinterbliebenen: Heinrich Tugend. Mainz, 4. September 1915. Man bittet, von Beileids besuchen Abftand nehmen zu wollen.(7102 n2 berichtet worden Feldpostbrief eines mitzuteilen in der 10. August bei unseren Signal hoch: Begeisterung kein Halten mel gsmäßigen unter den Augen unseres Admirals und ins Gefecht gehen werden. Schiff zum Gefecht wird angeschlagen, und mit hoher Fahrt inens passiert, dann in dem schwierigen und klippenreichen Fahrwasser der Kurs unmittel- Inzwischen hat der Torpedoboote an die Küste gejagt. Hinter der unser lieber guter Sohn und Bruder 2 9 Uhr an, soll das in sehr großen Bekanntmachung. Betrifft: Bereitung und den Verkauf von Backwaren und Mehl. Zu 53 der Verordnung über die Bereitung von Back⸗ waren und Mehl vom 19. Erlaubt ist das Bereiten von Kuchen an Sams⸗ tagen für den privaten Hausbalt; hierbet darf jedoch nicht mehr als die Hälfte des verwendeten Mehle oder mehlartigen Stoffe aus Weizen bestehen.“ Gießen, den 4. September 1915. Der Otte ker weister. eller. Aepfelversteigerun 70³8 B g. Dienstag, den 14. September, nachmittags von 1 Uhr an, sollen die der Gemeinde zustehen⸗ den Aepfel versteigert werden. auf dem Dalensberg. Rodheim, den 5. September 1915. Großh. Bürgermeisterei Rodheim an der Horloff. Kröll. Versteigerung. Dienstag, den 7. September l. Is., nachmittags 2 uhr, versteiaere ich Neustadt 55 dabier gegen Barzablung: zirka 25 000 Zigaretten, 6000 Zigarren. Die Versteigerung findet bestimmt statt. Born, Gerichtsvollzieher in Gießen. Lebende Spiegelkarpfen und lebende Schleien empfiehlt Marktstraße 4 J. I. Schulhof Zusammenkunft 2109 70 Telephon 110. März 1915 wird hinzugefügt: Gewichts der kreuzer in Si bleibt doch das h satzung zeigen kön hat lassen sich ein. Die Boote mit hoher Fahrt 16 Kilometer;. Zeit sichtbar. Die dauernd verdeckt. Insel ein heftiges wir nicht weniger Russen lassen: der liegende Klar schweren Granaten der von deren Schornstein 2 ahl N 0 Haus- und Küchengeräten zeug, Porzellan, — Gerichtsvollziehers Die Sachen können am 2—4 Uhr, angeseben werden. Ansprüche an diesen Nachlaß z solche bis zum 15. K. Seipel. den Streitkräften zu tun Auf 7000 Meter blick sausen die ersten tillerie dem Panzerkreu diese gar nicht e sperrte Fahrwasser hinein. als drei Haubitzenbatterie scheint dahinter zu liegen. sie schießen nicht schlecht, denn bald hagelt es gut Schiff, deren Aufschläge in nächster Die Fahrt wird vermehrt, leibt nicht müßig. Angriff, und so findet jede unserer ihren Weg mit tödlicher Sicherheit in die feind⸗ schütze mit hoch aufspritzenden Detona⸗ Tapfer wehren sich die Russen, nach wenigen Minuten wissen atterien niedergekämpft sind. Salven um unser Nähe sichtbar wer ändert und auch unsere Artillerie b Verteidigung ist immer wieder der lichen Batterien, deren Ge tionen außer Gefecht gesetzt aber langsam erstirbt ihr Feuer, und wir, daß die feindlichen B Nur eine Granate schlug bei uns kigerung Mittwoch, den 8. d. M., vorm. von 10 Uhr an lasse ich Dammstraße Nr. 22, Part, i 0 5 des verstorbenen Landgerichtsdieners i. R. Fr. Nicolai dahier gehörigen Mobilien. bestehend in guterbaltenen Bilder ꝛc., sowie 40 Flaschen Gleichzeitig werden diejenigen, bi d. Mis. b Gießen, 1. September 1915. ch t! öchste unserer Ziele. nen, N ö Statt des Panzerkreuzers aber eröffnen nun plötzlich bisher versteckt gebliebene Land batterien auf der Am Mündungsfeuer erkennen Feuer gegen uns. Batterien. Eine den. werden. und verspri n N 5 10 Nufordernng. die zu dem Nachlaß aller Art. Kleider, Weiß⸗ Weiß⸗ wein, ein größeres Quantum kleingemachtes Holz und einige Ztr. Kohlen durch den Stellvertreter des Heßler vexsteigern. 7. d. Mts., nachmittags von welche irgend welche u machen haben, aufgefordert, ei mir geltend zu machen. 170⁵⁰ Liebigstr. 13. Part. Berollmüchtigter. Obstverst 14. September d. Is., schönes Tafel⸗ sang ist am Beuereweg. Großh. Bürgermeist Montag, den 13. eigerung. und Dienstag, den jedesmal von morgens hiesige Gemeindeobst, bestehend Quantitäten Aepfeln(sehr und Kelterobst), öffentlich meistbietend versteigert werden. Birnen und Nüssen, Der An⸗ Großen-Buseck, am 6. September 1915. erei Großen⸗Buseck. 7116 Zimmer „Bleichstraße 25 6⸗Zim.⸗ Wobn., 1. Et., Ecke Bleich⸗ u. Ludwigstr. v. 1. Okt. zu verm. Näher. Bleichstr. 23 b. 6765 5 04827 Freundl. neu herger. 5.3. W. mit Zub. u. Garten⸗ ant., 2. St., v. I. Okt. zu verm. Stein- und Dammstr.-Eeke 41. Frtundl. 4 Zinnerwohn. zu vermiet. Neubau Glaub⸗ rechtstraße 9. Näheres da⸗ selbst 2. Stog oder Buchner straße 2, 1. Stock. 6914 Seltersweg 32, 1 Tr. Eing. Goethestr. 4-Zim.-Wohn. 475 l- Zimmerwohn. 3. Stock. Zubehör und Gartenanteil, ver 1. Oktober zu vermieten. J. Happel, Rodheim. Str. 42. Walltorstraße 36 3 Zimmer u. Küche sof. an rub. Leute zu vermieten. Näheres Seltersweg 64(Kontorh. 8864 6905 Schiffenberger Tal schöne Wohnung, 2 Jümmer, Küche und abgeschlossener Korridor, per alsbald zu vermieten. Näheres Nord⸗ Anlage 38, Bureau. Fersohfed ne Farterre und II. Stogl Frankfurter Straße 25, für sofort oder später beziehbar, zu verm. Schöne Wohnungen m. allem Zubehör. Naher. im Hause und durch L. Althoff, Walltorstr. 16, Tel. 280. 5663 Einige sehr sch. Parterre- Zimmer zum Einstellen v. Mabeln oder dergleichen sehr billig zu vermiesen. Schriftl. Angebote unt. 04823 an den Giebener Anzeiger erbeten. Steinstraße 23 Hinterhaus kleine Wobnung ver sofort zu verm. Preis 15 Mk. Näh. -daselbst„Zum Anker“. 7033 7018] Kleine Wohnung zu verm. Bahnhofstraße 62. 04870] Kleine Wobnung zu verm. Rittergasse 23. 04874 Zwei kleine Logis zu verm. Kanzleiberg 3. 64873 Küche., Stube und Kabinett zu vermieten. Schünenstraße 11. Schwalb. Mh. Zimmer Schön möbliertes Jimmer zu vermieten. E Kaiser⸗Allee 58 II. 04747 12 gut möbl. Zimm., auf Wunsch mit guter Pens., zu vermiet. Roonstr. 11 J. Schön möbliertes Zimmer mit eigenem Eingang, sofort zu vermieten. 70²² Steinstraße 51 v. de Mb. Z. ni eig. Ea, Nähe Klinik, z. v. Crednerstr. 43 ll. Mietgestehe Sch. J⸗Zinmer⸗Wohnung zu mieten gesucht. Schriftliche Angebote unter 04868 an den Gießener Anzeiger erbetch. Fräulein sucht per 1. Oktober freund. möbl. Limmer mit Mittagstisch. Schrist⸗ liche Angebote unter 7107 an den⸗Gieß Anzeiger erb. Mogl. per sosort für Buch ⸗ baltung und Korrespondenz Jung müntärtreier Mann ber Fräulein von hiesiger Zigarrenfabrik gesucht Schriftliche Angebote unter Angabe v Referenzen, Gehaltsanspr., sowie Zeugn.“ Abschriften unt. 7112 an den Gießener Anzeiger erbeten. Schlosser, Hilfsarbeiter und ein Lehrling können ein⸗ treten. 04860 Schön, Liebigstraße G8. Wir werden es also auch mit schwimmen⸗ haben, denn der Kampf Erst dann wird die Be⸗ was sie in langer Ausbildungszeit gelernt heran drehen wir auf und im ersten Augen⸗ Salven der schweren und mittleren Ar⸗ zer und den Torpedobooten entgegen. Leider rst auf eine Erwiderung des Feuers verschwinden hinter der Insel, der Kreuzer läuft weiter in das durch Klippen und Felsen ver⸗ Bald beträgt die Entfernung 14 bis nur Schornsteine und Masten bleiben für einige Wasserlinie ist durch die davor liegenden Klippen Man muß es den ein; sie krepierte im vor⸗ te Sprengstücke nach allen Seiten, bei Neuanschaffung von Gardero Damen-, Herren- und Kinder-Kleider che- a 1 misch reinigen oder umfärben. Ebenfalls Vorhänge, Decken, Handschuhe, mit imen⸗ ohne irgend jemand Schiff gegen Schiff] richten. wieder dem Panzerkreuzer zuwendet, Tor pedoschuß fährlichen Gegner. Als dann aber das Ausfahrt auflauert, wird es für uns Fahrwasser zu verlassen. Unsere russischen Panzerkreuzer ist nicht versteckt angelegte 1 den anderen Schiffen des Verbandes des der Kurs ge⸗ Die beste lich unbrauchbar. näher gekommen wären, wird ein anderer feindlichs U-Boot hat sich an uns entgehen wir durch schleuniges Abdrehen. Das Ma⸗ növer gelingt, und zwei Torpedoboote, 5 treu an unserer Seite gehalten haben, stürzen sich auf den ge⸗ terien sind niedergekämpft, und so dampft mit höchster Fahrt aus dem schwierigen Fa den Feind unter Feuer haltend, um sich ft Anerkennung für die energische Durchführung der ———————i Briefkasten der Redaktion. (Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.) Ersatz-Relrut. A 49 bedeutet Fehler des Herzens, die die Fähig⸗ keit zum Waffendienst nicht ausschließen: 3 49 schwerere Fehler derselben Art, die aber beseitigt oder derart vermindert werden können, daß gänzliche oder teilweise Tauglichkeit eintritt; also zeit⸗ ein im —. Artillerie sich Feind gemeldet. Ein herangemacht. Seinem die sich bis jetzt im Gefecht Flaggschiff ein weiteres U-Boot an anderer Stelle meldet, das uns anscheinend bei der höchste Zeit, das gefährliche Aufgabe ist ohnehin erfüllt. Dem mehr beizukommen. Die Bat⸗ in Zickzackkursen rwasser, bis zuletzt ließlich wieder mit zu vereinigen. Ein Signal Admirals spricht Kommandanten und Besatzung die vollste Beschießung aus.“ 5 ben, lasse 2 3 Nechnerstelle. Die hiesige Gemeinderechnerstelle soll für die Dauer des Krieges provisorisch besetzt werden. Reflektanten 1 bis einschließlich 10. Sep⸗ tember l. J. bei ͤͤnterzeichneter Stelle persönlich melden, wo ihnen auch die weiteren Bedingungen mitgeteilt werden. Allendorf a. d. Lumda, den 6. September 1915. Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lumda. Rein. Tüchtiger Bonto Borrent Buchhalter per sofort aushilfsweise(mindestens 8 Wochen) gesucht. Schriftl. Angeb. mit Gehaltsansprüchen u. Zeugnis⸗ abschriften unter 7110D an den Gieß. Anzeiger erb. Tüchtiger Taglöhner tütr die Sortterstube meiner Fabrik in Wieseck gesucht. Joh. Balth. Nol Zigarreufabriken Gießen. 7100 2117 Tüchtig.Hausbursch per sofoxt gesucht. 16998 Café Müller, Bahnhofsstraße 52 a. —** Fräulein für einige Stunden nachmitt. zur Beaufsichtigung von Schularbeiten gesucht. 7114 Näheres in der Geschäfts⸗ stelle d. Gießener Anzeigers. Lehrmädchen und angehende Verkäuferin Kaufhaus Elsoffer Jung. Mädchen zur Stütze im Geschäft ges. 7069 Seltersweg 22. Ein tüchtiges, fauberes 04875] Ein gut erhalt, fast neuer Militärmantel und Rock billig zu verkaufen. Schott, Bahnhofstr. 60 II. Kisten zu verkaufen. 71¹ Benner& Krumm. Kaufgesuche Dezimalwage ebr., guterh., zu kaufen ges. Schriftl. Angebote unter 7095 an den Giegzen. Anzeiger erb. Telsgsledenes Sprachlehrerin erteilt gründlich. 222 in Englisch u. Frauzösisch. Näheres in d. Geschäftsstelle des Gießener Anzeig. 04790 Kleidermachen. Anständ. Mädchen, welch. das Weißnähen schon erlernt hat, findet sehr gute Ausbildung im stleidermachen. Schriftl. Angebote unt. 04871 an den Gießener Anzeiger erbeten. 1 ortemonnaie m. Geldinhalt u. ein. Abmelde⸗ bescheinigung, auf Erich und Erna Rüffer aus Hagen lau⸗ tend, verloren. Der ehrliche Finder wird gebet., dasselbe in die Küche zum sofortigen Eintritt gesucht. 7106 Hotel Großherzog. Mädchen welch, kochen kann, sofort zur Aushilfe sür den ganzen Dag geg. Belohn. Asterweg 60 1 gesucht. WIlhelmsir. 5 II. abzugeben. 5 04863 0 A aus ordent⸗ Mädchen lich. Familie Damenschirm (Büffelborngriff) Sonntag tagsüber sofort gesucht. morgen in d. Bahnhofshalle 64877 Frankf. Str. 34 III. Spengler⸗Gehilfe auf Weißblech⸗Arbeit für dauernd gesucht. 3 6983 Karl Malkomesius, Kaiser-Allee 14. Dachdecke gesucht. 705 Carl Sblcher, Alsseld. 048761 5— ges. Jug. ̃. Hausbursche Brinkmann, Ing.⸗Bureau, Bahnhofstr. 56. Mädchen, gesund, evg, tücht. in d. Küche u. in Hausarbeit., für kleine Privatvilla z. Okt. ges. Gefl. Angeb. m. Zeugnis⸗ abschr., Gehaltsanspr, wenn mögl. Photogr. erbeten. Frau E. Kaselowsky., Bad-Manheim, Höhenweg 14. b abhanden gekommen. Der ehrliche Finder wird gebet., denselben geg gute Belohn. Schillerstr. 28 abzug 7108 kabehen Eeldpost-Neuheitf Kartons mit Gefachen für den Obstversand : ins Feld: liefert an Wiederverkäufer J. Meinert, Giessen Tel. 215 e Neuenweg h Einfamilienhaus 7 Zimmer und Garten, zu verkaufen. Näheres in der Geschäftsst. d. Gieß. Anz.. 04867] Ein Eisschrank, fast neu, billig zu verkaufen. Steinstraße 72 JI. 7099] Ein fast neuer Frack⸗ Anzug, 1 Gehrock⸗Anzug u. ein schwarz. Ueberzieher zu verkaufen. Näheres in der Geschäftsstelle d. Gieß. Anz. 048650 Eine Kinderbettstelle billig zu verkaufen. Neuenweg 42. 04839] Ein Paar Mastkalb⸗ leder⸗Schäftestiefel(Nr. 42) ill. zu verk. Hundsgasfe 4. grrsftesi dag J. Wege, empsie illig Weise Sonnenstr.& Tel. 88. 10830 br. Röver 2 0 Laden in Ciessen Market Kartoffeln“ a 18 „Ich war am Leibe mit einer Flechte behaftet, welche mich durch das ewige Jucken Tag und Nacht peinigte. In 14 Tagen hat Zucker's Patent-Medi- zinal-Seife das Uebel be · 45 Diese Seise ist nicht 150 M. sondern 100 M. wert. Serg. M.“(In drei Stärken) 4 60 Pf., M. 1.— u. M. 1.30. Dazu Zuckooh- Creme 50 und 75 Pf., In der lini⸗ versitäts- Apotheke, Hirsch⸗ Apotheke, bei Mili e C. Seibel, W. Kilbinger, O. Schaaf, E. Karn, Ernst Noll u. W. Schrader, Otto Winter ze Drog Schwedische 5 Preiselbeeren eingetroffen. 7104 J. M. Schulhof Marktplatz 4: Telephon 119 Wein⸗Verkauf. Habe noch mehrere Hundert Flaschen 1911er naturr. Weißweine. 1912er natur- reine Rotweine preiswert abzugeben, H. Lubliuski, Weinhandlung, Ecke Stein und Dammstraße 41. 04828 Sarg-Lager Halte stets ein größeres Lager von 6461 S Särgen in allen Preislagen all f. Maler Sehllerstage25 Eine rasche Wirkung erzielte ich durch Anwendung v. Obermeyer's Medizin. Herba ⸗Seife bei meinem lästigen u. quälenden hy Hautjucken Trau Cramer in Ringelsbuch Herba⸗Seise 4 Stck. 0 Pfg. um ca. 30% der wirksamen Stoffe verstärkt Mk. 1.—. Zur Nachbehandlg. Herba⸗ Creme à Tube 75 Pfg. Slasdose Mk. 1.50. 3. b.. Engel u. Hirsch. Avotbeke u, in den Drog. O. Schaaf. W. Kilbinger, C. A. Noll, W. Sch 1 Seibel, E. Noll. O. Win ⸗ terhoff u. t. d. Parfümerien. Metallbetten Holzrahmenmatr., Kinderbett. dill. an Private. Kat. frei. Eisenmdbellahrik, Suhl l. Th. rene Cubikulum (A. H. S. c) Hittwoch /½9 Uhr Hindenburg. 8 besollechaft 2babelsharger“ Glossen und Damenabteilung. 9 Wir eröffnen Dienstag, den 5. Okt. 1915, abends 8½ Uhr, in unserem Vereinslokal um Gambrinus“, Kirch⸗ straße 11, einen Anfänger Lehrgang i. Gabelsbergexscher tens · graphie für Damen und erren Unerrichtsgeld 6M. Anmeldungen an Herru A. Rarnhach, Landgrafen. sraße 5, oder zu Beginn des Unterrichts erbeten. Der Vorstaud. zu verletzen oder größeren Schaden anzu⸗ c Für das Schiff bedeutet der Treffer gefecht davongetragenes Ehrenmal. Während dem wir nur zu gerne etwas