— 5 * 7 0 7 7 n c Nr. 208 Erstes Blatt 165. Jahrgang Samstag, 4. September 1915 erscheint täglich, außer monatl. 75 Pf., viertel⸗ Der Sleßener Anzeiger S 9 Sonntags.— Beilagen: jährl. Mk. 2.20; durch viermal wöchentlich Abhole-* r die Pot N 2.———— lactfürden tels lezen jährl. ausschl. Bestellg. (Dienstag und Freitag); Zeilenpreis lokal 15 Pf. zweimal monatl. Land⸗ ausw. 20 A.— Haupt- wirtschaftliche deitfr schristleiter: Aug. Goetz. Fernsprech- Anschlüsse: Verantwortlich für den r politischen Teil und das Verlag, Geschästsstelledl 3* Jeuilleton: Aug. Goeh; Adresse für Drahtnach⸗* 0 für Stadt und Land, richten: Anzeiger Sleßen.* ö Vermischtes und Ge⸗ e Anzeigen richtssaal: Otto Braun; für die Tagesnummer i woman libr Aotationsdrnd und verlag der Brühl schen Univ. Buch und steindrucerei R. Lange. Schtistlettung. Seschäftsstelle u. druderel: Schulftr. 7. Bech Jae gere. der Aebergang über die Düna erzwungen. Die Stadt Grodno genommen. 0.) Croßes Hauptauartier, 3. Sept.] näher erörtert werden. Baron Ishi reist in der nächsten Zeit (Amtlich.) von London über Paris nach Japan. 85 Westlicher Kriegsschauplat. Auch der„Temps“ berichtet aus Petersburg, daß der f f neue j is Minist 5 Auswärtigen, Ishi, Bei Sonche z wurde ein französischer Handgranaten⸗ 5 rauche Winter des Auswärtigen, Baron Ishi iff 8 von der japanischen Regierung den Auftrag erhalten habe, — eu erfolgreiche Sprengungen in Flandern st unverzüglich nach London zu begeben und von dort und in der Champagne. sich zug 0 3 9 nach einer Aussprache mit Grey über Paris, wo gegen⸗ Oestlicher Kriegsschauplaß. 5—.—. W 0 N 1 7 zurückzukehren. n is Berichterstattung sollen weit⸗ ö deeresgruppe des ene arschalts tragende Entschließungen abhängen, über welche der Rat a b. din kenuurg. der Alten ein Gutachten abzugeben haben werde. Nun, Unfere Kavallerie stürmte gestern den befeftigten und bis der Rat der Alten alles erwogen haben würde, wäre die von Infanterie besetzen Brackenkopf bei Lenne sEntscheidung vielleicht auf dem französischen Kriegsschauplatz maden(nordwestlich von Friedrichstadt). Sie machte dabei] bereits gefallen. Aber die Stimmungsmache ist auch etwas .—.— 250 Mann zu Gefangenen und erbeutete ein wert. Die Balkanvölker, die auf die russischen Schlappen 5 ff ehen, Aussichte f e 8 f 1 nt nordwestlich und westlich von sehen, sollen durch andere Aussichten aufgemuntert werden Wilna versuchten die Russen unser Vorgehen zum Stehen zu bringen. Ihre Vorstöße scheiterten unter un⸗ Und in diesem Augenblick sollten wir es nicht für zweckmäßig halten, die Möglichkeit einer Verständigung mit Amerika gewöhnlichhohen Verlusten. Sidöstlich von Merecz ift der Feind geworfen. zu. fördern? Es heißt neuerdings, die Japaner blickten mit Mißtrauen auf amerikanische Wirtschaftserfolge in China, Zwischen Augustower Kanal und dem Swislocz ift der Njemen erreicht. Bei Grodno gelang es und am Ende wird Herr Wilson sich doch noch einmal in die 3* 5 8 in. in ernsterer Weise abzurechnen. Hat Amerika ei Interesse unseren Sturmtruppen durch schnelles Han⸗ daran, den Hochmut und Einfluß Japans ins Ungemessene deln über den Niemen zu kommen und nach sich steigern zu sehen? In die englisch-amerikanischen Ver- Hüuserkampf die Stadt zu nehmen. 400 Ge⸗ handlungen ist, laut Londoner Stimmen, in den letzten Tagen fangene wurden eingebracht. 5 ein kälterer Ton gekommen. Englische Blätter deuten an, 1— r daran sei die neue deutsche Taktik dem Präsidenten Wilson 1 Die Heeresgruppe nahm gestern ins gegenüber schuld. Wäre dem so, wir könnten uns freuen gesamtüber 300 Russengefangen underbeutete ein Geschütz und 18 Maschinengewehre. und triumphieren. Aber der verautwortlichen Leitung un— serer Politik müssen wir vorläufig auch ohne Kenntnis der Heeresgruppe des Generalfeldmurschalls Prinzen Leopold von Bayern. Vorgänge unser Vertrauen schenken. Der Kampf um den Austritt der Verfolgungskolonnen 2 Sumpfengen nördlich von Prushanh ist Gange. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls v. Mackensen. In der Verfolgung ist die Jasiolda bei Sielce und Bereza Kartuska und die Gegend von Antopol(30 Kilo⸗ meter östlich von Kobryn) gewonnen. Oesterreichisch⸗ungarische Truppen dringen südlich des Bolato-Dubowoje nach Ssten vor. Sũüdöstlicher Kriegsschauplatz. Die Armee des Generals Grafen Bothmer nähert sich kämpfend dem Sereth-Abschnitt. Oberste Heeresleitung. ** 7 9* Nie sind wir in eine so große Schule politischen Denkens gegangen als in diesem sorgenreichen Jahre. Der Kampf um Sein oder Nichtsein, der jetzt ausgefochten werden muß, zwingt uns, und zwar auch unentwegte Parteidogmatiker, die Schneckenhäuser der Politik zu verlassen und über alle Kirchtürme lange gehüteter Grundsätze und Einzelziele hin auszusteigen. Die Ereignisse müssen, um Entschlüsse und Er⸗ kenntnisse zu ermöglichen, in ihrem Zusammen hang be⸗ trachtet werden, und es gensigt nicht mehr, mit heißem Bemühen sich in ein Problem zu verrennen und darin recht zu behalten. Die deutsche Gründlichkeit muß mit Weitblick und Elastizität gepaart werden. Auch in unseren Beziehun⸗ gen zu Amerika entscheidet nicht allein der beharrlich fest⸗ gehaltene Rechtsstandpunkt, sondern wir müssen das Tüpfel⸗ chen auf dem i auch einmal preiszugeben wissen, wenn Höheres auf dem Spiele steht. Die deutsche Ehre verbietet uns nicht, Zugeständnisse zu machen, auch wenn diese mit unserem Rechtsempfinden nicht übereinstimmen. Die deutsche Regierung war darum besorgt, es mit Amerika nicht zum Bruche kommen zu lassen, und sie hat sicherlich ihre guten Gründe dafür. Wir können diese in genauen Umrissen noch nicht erkennen. Aber angesichts mancher interessanter aus⸗ wärtiger Presseerscheinungen tauchen viele Möglichkeiten auf, Leben wir nicht in einer Stunde bedeutsamer Italienischer Kriegsschauplatz. Die auf dem südwestlichen Kriegsschauplatze im all⸗ gemeinen eingetretene Ruhe hielt auch gestern an. Im Tiroler Grenzgebiete kam es bei der Mandron-Hütte(im obersten Val di Genova) und südlich Mori zu kleineren Gefechten, die mit dem Zurückgehen des Feindes endeten. Im Raume von Flitsch und an einigen anderen Stellen der küstenländischen Front fanden Geschütz⸗ und Minenwerferkämpfe statt. Abends schlugen unsere Truppen einen heftigen Angriff auf den Südteil des Tolmeiner Brückenkopfes ab.* Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnaut. Die Durchbruchsschlacht in Galizien. Berlin, 4. Sept. Ueber die Durchbruchsschlacht von Gologory in Ostgalizien teilt der„Berliner Lokalanzei⸗ ger“ mit: Die jetzige Offensive bei Gologory begann am 27. Au⸗ gust. Dieser Kampf wurde heldenhaft von dem Preßburger fünften Korps geführt. Um 8 Uhr morgens begann die Artillerievov⸗ bereitung, über die sich gefangene russische Offiziere wie folgt ge⸗ äußert haben: Mit Schrecken erinnern wir uns der furchtbaren Schlacht. Mit unheimlicher Prätziston fielen die Geschosse der schweren Geschütze in Abständen von wenigen Schrit⸗ ten genau in unsere Schützengräben, alles vernichtend und ver⸗ schüttend. Die tapfere russische Division, die sich im Kriege den glor⸗ reichen Namen„die Eiserne“ erworben hat, vermochte selbst bei dem größten Heldenmute nicht mehr, die Stellung zu wah⸗ ren. Mehr als die Hälfte der Kompagnie fiel. Gegen einen Feind, der über eine so ausgezeichnete Artillerie verfügt, werden wir nie⸗ lmals aufkommen können. Ztg.“ über die militärische Lage Die russischen Gesamtverluste. *[Berlin, 4. Sept. Laut„Basler Nationalzeitung“ be⸗ Wie die deutschen Heere im Westen sich zum Stel ungskrieg tr; j 3 g 5 f 5 5 5 iegs⸗[tragen, wie verschiedenen Morgenblättern gemeldet wird, die v t e e S⸗ isch 2 f erurteilt sehen, so hat die Kavallerie auf den verschiedenen Kriegs russischen Verluste vo Kriegsbeginn bis n schauplätzen mit Unbehagen, aber pflichtgetreu in den Schützen⸗ gräben mitgekämpft, bis sie wieder zu ihren Pferden zurückkehren 15. August 223 172 Offiziere, wovon 43 124 getötet und 161443 verwundet worden sind; 18 605 werden vermißt. In der„Köln. konnte, um in weiten Ritten den Armeen voraus den Feind aufzusuchen und, wo es ging, aus dem Felde zu schlagen. Oefter kam sie dabei in die Lage, zum Fußgefecht zu greifen, und so⸗ eben hat sie in Kurland damit wieder einen schönen Erfolg er⸗ zielt. Sie stürmte den 19 Kilometer nordöstlich von Friedrich- stadt gelegenen Brückenkopf von Lennewaden und machte von der aus Infanterie bestehenden Besatzung 350 Mann zu Gefangenen. Damit ist der Uebergang über die Düna in unsere Hand gefallen. Die Armee Eichhorn hat in den letzten Tagen schwere Kämpfe zu bestehen gehabt. Nordwestlich und westlich von Wilna waren erhebliche Streitkräfte des Gegners, deren Versammlung auch englische Berichte andeuteten, zu einem Gegenstoß über⸗ gegangen, der jetzt unter ungewöhnlich hohen Verlusten gescheitert ist. Die russischen Berichte geben als Gegend dieser Kämpfe die Linie von Wilna nach Wilkomierz an und nennen die Orte Meiszagola, 24 km nordöstlich von Wilna, Schirwinty, 45 km, wo die russische Heereskavallerie angeblich zwei Dörfer genommen haben soll, und Dukszty, acht Kilometer südwestlich von Meiszagola. Es handelt sich jedenfalls um einen verzweifelten Versuch der Obersten russischen Heeresleitung, den deutschen Vor⸗ marsch gegen Wilna zum Stehen zu bringen. Während der linke Flügel der Armee Eichhorn die Aufgabe löste, diese russische Offensive, die zu einer gefährlichen Bedrohung ihrer Flanke werden sollte und zwischen sie und die Armee Below sich eingeschoben hätte, zu vereiteln, hat ihr rechter Flügel von Olita aus gegen Merecz vorgestoßen, das gleichzeitig, wie es scheint, auch von. Westen her angegriffen wurde. Der Feind wurde südöstlich von Merecz geworfen und der Njemen in der Höhe des Augustower Kanals in den Fluß erreicht. Südlich davon ist Grodno in unserm Besitz. In schneller Ausnützung der Einnahme der Westfront der Festung drangen unfere Truppen in die Stadt selbst ein, vertrieben im Häuserkampf' den Feind und stehen jetzt vor den Werken der Ostfront, welche die Russen augenblicklich noch halten, um ihren geschlagenen Heeresteilen den Abzug auf der einzigen noch freien Bahnlinie nach Lida im Osten zu ermöglichen. Süd⸗ östlich von Grodno setzte die Armee Gallwitz den Angriff fort und zwang feindliche Nachhuten an der Straße von Aleksyce, 14 km südöstlich von Odelsk, nach dem Swilocz zum Rückzug. Die Heeres⸗ gruppe des Prinzen Leopold ist im Gefecht um den Austritt aus den Ausgängen des Sumpfgebietes nördlich von Pruszana, wo der Rozanka⸗Abschnitt dem Feind günstige Stellungen bietet. Neben ihr hat der linke Flügel Mackensens sich den Zugang zur Ja- siolda bei Sielee und 3 55 km von Kobrin an der Straße nach Minsk, erzwungen, und ist bis in die Gegend von Antopol, 30 km östlich von Kobrin, an der Bahn nach Pinsk gelangt. Oesterreichisch ungarische Truppen gingen südlich des Bolota Dubowoje genannten Sumpfgebietes vor. *** Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht. Wien, 3. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 3. September 1915. Russischer Kriegsschauplatz. In Ostgalizien ist der Gegner überall an die Sereth⸗ Linie zurückgewichen. Unsere Armeen verfolgen. An der Reichsgrenze nördlich Zalosze und öftlich Brody, sowie im Raume westlich Dubno und im wolhyni⸗ schen Festungsdreiecke stellte sich der Feind neuerlich] Amtsblatt veröffentlicht einen Erlaß des Ministers des an ganzer Front. Unsere Truppen befinden sich im An⸗ Innern, der den Juden bis zur gesetzlichen Neuregelung griffe. 5 der Bestimmungen über ihre staatsbürgerlichen Verhältnisse Auch bei unseren an der oberen Jasiolda fechtenden gestattet, in allen Städten des Kaiserreiches zu wohnen Streitkräften dauern die Kämpfe fork. Die Russen wurden mit Ausnahme der Hau ptstädte und derjenigen aus einigen am Rande des Sumpfgebietes angelegten Ver- Ortschaften, die der Verwaltung der Ministerien des Hofes schanzungen geworfen. und des Krieges unterstehen. weise 5½ Millionen. Die russische Geldnot. Bertin, 4. Sept. Die Reise des russischen Finanz⸗ ministers Bark nach London bezweckt, wie verschiedene Morgenblätter berichten, ausschließlich die Geldbeschaffung für die bis zum 1. Jumuar 1916 fälligen Zinsen der russischen Staatsschuld. Der russische Bericht. Generalstabs des Oberbefehlshabers: An der Dünafront bei Piga im allgemeinen keine besondere Veränderung. Angriffe der Deutschen in der Nacht des 1. September und am darauffolgenden Tage in der Gegend Friedrichstadt wurden nlederum zurück⸗ geschlagen. Zwischen der Swenta und Wilija schreiten unsere Truppen erfolgreich vor und nähern sich W ilkomir, sie nehmen die Front Schirwinty- M eischogola— Dukszty ein. Am Abend des 1. September nahm unsere Kavallerie bei dem Flecken Schirwinty durch einen Bajonettangriff zwei Dörfer, zwang die Deutschen zu ungeordneter Flucht und machte Gefangene. Wir drangen am rechten Ufer der Wilija vor und erbeuteten von den Deutschen in der Gegend von Dukszty eine Haubitze und einige Kisten Munition. 8 5 Die Lage zwischen der Wilija und dem Niemen ist im all⸗ gemeinen unverändert. Die stärksten Anstrengungen des Feindes werden längs der Straße Olita— Merechz gemacht, wo wir in der Nacht des 1. September mehrere heftige Angriffe zurüch⸗ warfen. Bei der Ortschaft Oran y entwickelte sich ein hartnäckiger Kampf. Bei Grodno gingen unsere Truppen, nachdem sie den Feind so lange aufgehalten hatten, als für die Räumung dieses Ortes nötig war, in der Nacht des 2. September auf das rechte Ufer des Niemen. Südlich Grodno bis zum Pripjet ist die Lage auf der ganzen Front ohne wesentliche Veränderung. In der Gegend von Luck gingen unsere Truppen, nachdem sie den Feind in hartnäckigen Kämpfen am Flusse Styr zurückgehalten hatten, in der Nacht des 2. September auf die Front Olyka— Rad- ziwiloff zurück. Während des Tages machten wir mehrere Hun⸗ dert Gefangene, unter ihnen einige Offiziere, und erbeuteten Ma⸗ schinengewehre. Der Feind besetzte Luck. In Uebereinstimmung mit dem Rückzug vom Fluß Styr bezogen auch unsere Truppen in Galizien neue Stellungen; die Bewegungen wurden durch Nach⸗ huten geschützt. Die Kämpfe mit diesen Nachhuten brachten dem Feind in der Gegend Zloczow und Zborow sowie an der Mündung der Strypa neuerliche schwere Verluste bei. Wir schlugen 7 zahlreiche wiederholte Angriffe zurück, gingen teilweise zur ffensive über und erbeuteten Gefangene, Maschinengewehre und viel Munition. Aus Helsingfors. Berlin, 4. Sept. Einem Stockholmer Blatt wird laut Kölnischer Zeitung“ berichtet, daß einzelne Häuser von Helsingfors unterminiert seien, weil ein Vorrücken der Deut⸗ schen befürchtet wird. Die Juden in Rußland. Petersburg, 3. Sept.(WTB. Nichtamtlich) Das tischem Hochdruck, durch das besondere Mittel der Ein⸗ schüchterung einzelner beteiligter neutraler Staaten und ekannt geworden arschiert der ja⸗ s norwegische Blatt spon je Slowo“ in Tokio t aus offiziöser Quelle, Japan habe sich angeboten, Trup⸗ nach Europa zu schicken. Die Frage eines altiven Zusammen⸗ s mit der Eutente wird nach Empfang der Botschafter⸗ über die Verhandlungen mit den Ententeregierungen Die Gesamtverluste an Mannschaften betragen schätzungs⸗ Petersburg, 3. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Bericht des r Berlin, 3. Sept klingenden Ausdruck als Ausgleich bezeichnet werden; selbstver⸗ ch d Mendelssohn, auf die erste und zw 1 anleihe je 20 Millionen Mark Kutttt hatte, 57 auf die illionen ständlich ist er dadurch erzielt worden, daß die Regierung vor den Forderungen der Arbeiter die Waffen gestreckt hat, und zwar so unbedingt, als ob es nie ein Munitionsgesetz gegeben hätte. Die Bergleute wissen, daß ein Stillstand in den Petersburg, 3. Sept.(WTB. Nichtamtlich.)„Rietsch“ meldet: Die Regierung verbot die en von Pogrom⸗ literatur der echtrussischen Leute in den Lazaretten, um die Gemüter nicht gegeneinander aufzureizen. Die jüdischen Flüchtlinge müssen trotzdem in den Lazaretten die schlech⸗ dritte Kriegsanleihe 2 ark an⸗ N La; a 3 e te! daß det. 5 tdeste Behandlung erleiden und Beschimpfungen und Miß⸗] Kohlenlieferungen bei der jetzigen gefährlichen Lage Englands geme l handlungen seitens des Personals erdulden. Wohlhabende Juden einen Stoß ins Herz für die Flotte bedeuten würde; sie wissen, Berlin, 4. Sept. Der Sohn des General alls 2 baten um Entlassung aus dem Lazarett, weil die Behandlung un⸗ eine wie große Freude und Hoffnung ein Nusstaud in Südwales v. Mackensen, Oberleutnant im 1. Lei 8 erträglich sei. Die Krankenpflegerinnen wenden für die Juden in Berlin erwecken würde. Morgen werden sie vielleicht die ment, ist durch einen Schuß in den Oberschen 4 Arbeit wieder aufnehmen, aber wie lange werden sie ihr letztes Versprechen halten? Es ist niederschlagend, daß alle Versöhnungs⸗ politik den Zweck der Versöhnung nicht erreichen lann. Südwales gibt ein sehr schlechtes Beispiel; man erschrickt vor den Folgen, wenn es Nachfolge finden sollte. London, 3. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Die Gewerkschafts⸗ nur Schimpfnamen, niemals die richtigen Namen an. DODecesterreichisch⸗ungarische Verwaltung in Polen. 9 Wien, 3. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Generalmajor Frhr. v. Diller ist zum Generalgouverneur der in öster⸗ reichisch-ungarischer Verwaltung befindlichen Gebiete Russ.⸗ worden.— Leutnant f v. Forstner vom 14. Inf. Regiment ist vor dem fallen. Ehe er nach Brom⸗ berg kam, stand er bei dem 99. Infanterie⸗Regiment in Zabern, das Oberst v. Reuter kommandierte. 1 12 Polens ernannt worden. 77 2 e r 7 e Aus Stadt und Land. i N 5 3 343; ortarbeiter, insgesamt an illionen Mitglieder, 1 0 3 N blen. 5 ess, be. mg h. an vi. gt re de u bpb de beben d. btb 1. g ailand, 3. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) In einer mili⸗ zwecks gemeinsamen Vorgehens in industriellen Fragen. ine 7 185 3 tärischen Uebersicht des„Corriere della Sera“ wird ausgeführt, l 2 Arzegdanleibe! g Massenversammlung der Seeleute Cardiffs nahm eine Ent⸗ schließung an gegen die Einstellung billiger chinesischer Arbeits⸗ kräfte an Bord britischer Schiffe. Der Krieg auf Spitzbergen. Berlin, 4. Sept. In Drontheim ist, wie der „Berliner Lokalanzeiger“ mitteilt, kürzlich die Nachricht ein⸗ getroffen, daß die deutsche meteorologische Sta— tion in der Croßbay auf Spitzbergen von den Eng⸗ ländern geplündert und teilweise zerstört worden ist. Die deutsche Besatzung wurde gesangen genommen. Gegenwärtig liegen acht englische Kriegsschiffe an der Küste von Spitz⸗ bergen. Die dritte Krie leihe unterscheidet sich von dern ersten und zweiten Kriegsanleihe wesentlich dadurch, das keine Schatzanweisungen, sondern nur Reichsanleihe aus⸗ 4 23 Diese ist n e bis 24 unkündbar, zu 5 Proz. verzinslich und wird zum Kurse von 99, für Schuldb chnungen zu 98,80 aufgelegt. Der Zinsenlauf beginnt am 1. April 1916. Fünf Prozent Stück ⸗ zinsen bis dahin werden bei der Zahlung zugunsten des Zeichners verrechnet. Die Zinsscheine sind am 1. April und f 2 jeden Jahres, der erste Zinsschein am 1. Oktober ig.. Auch diese Anleihe wird ohne Begrenzung 5 und es können daher alle Zeichner auf valle. gezeichneten Beträge rechnen. Die Zeichnungsfrist beginnt 1 Serbien und Italien seien diejenigen Länder, die a m wenigsten Munition und Material hätten. Die Alli⸗ terten müßten sie mit Waffen versorgen; von ihrem Widerstande werde das Los des Balkaus und damit zum guten Teil das Er⸗ gebnis des europäischen Krieges abhängen. Die Munitionsfabri⸗ ation im Vier verbande und die Verteilung der Munition an die Heere müßten unter eine einheitliche Leitung gebracht werden. Amerika und auch die Schweiz müßten zur Herstellung von Muni⸗ tion in jeder Weise herangezogen werden. Diejenigen Vierver⸗ bandsländer, die Waffen lieferten, sollten als Gegenleistung Sol- daten erhalten. Besser als alle nationalen Munitionskomitees würde ein fachmännischer Zentralausschuß in Paris sein. Tadelns⸗ wert sei es, daß England und Frankreich nur für sich arbeiten wollten; sie sollten sich ein Beispiel an Deutschland nehmen, das . Dec nneurn und die Türkei bewundernswert unterstütze. *** 0 8 5 5 am 4. und endet am 22. September. Die Zeichnungen könn 5* Die Verhandlungen mit Amerika. wieder bei allen den Heihmengs⸗ und. stellen 15 Erfolg deutscher Gegenmaßregeln. Berlin, 3. Sept.(Nichtamtlich.) Der Vertreter des angebracht werden, die bei der zweiten Kri ihe Berlin, 3. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Die„Nord⸗ deutsche Allgemeine Zeitung“ schteibt unter der Ueberschrift„Er⸗ folg deutscher Gegenmaßregeln“: Die dem Völkerrecht wider⸗ sprechende Behandlung deutscher Kriegs⸗ und Zivilgefangener in Dahomey und Nordafrika durch die französischen Behörden, insbesondere ihre Heranziehung zu übermäßigen Arbeiten unter UHimatisch äurßerst ungünstigen Verhältnissen, gab bekanntlich der * 1 Hoeresverwaltung Veranlassung, nachdem alle Verhand⸗ * gen ergebnislos geblieben waren, eine größere Anzahl fran⸗ zösischer Kriegsgefangener in Mvorgegenden von Nordwest⸗Teutsch⸗ land mit Torsgewinnung und Kultivierungsarbeiten zu beschäftigen. Der Aufenthalt daselbst ist ebensowenig wie die Beschäftigung irgendwie gesundheitsschädlich; aber die Arbeit ist naturgemäß weniger angenehm, als in den gewöhnlichen Gefangenenlagern, wenn mich bei weitem nicht so angreifend wie die Beschäftigung der deutschen Kriegsgefangenen im Innern Afrikas.— Nachdem die deeutsche Regierung erfahren hatte, daß die deutschen Gefangenen süämtlich aus Dahomey nach gesunden Plätzen in Nord⸗ gsfrika verbracht worden waren, wurde ein entsprechender Teil der französischen Gefangenen aus den Moorgegenden in die alten Gefangenenlager zurückgebracht. Neuerdings teilte die französische Regierung mit, daß alle im Innern von Nordafrika befind⸗ lichen deutschen Kriegsgefangenen an gesundheitlich einwandfreie und kühtere nordafrikanische Plätze gebracht worden wären; auch erklärte sie sich unter Voraussetzung der Gegenseitigkeit damit einverstanden, daß diese Plätze von geeigneten, deutscherseits vor⸗ geschlagenen, neutralen Persönlichkeiten besichtigt werden. In der Voraussfetzung, daß durch diese Besichtigung die französische Mitteilung bestätigt wird, wurden auch die übrigen französischen Kriegsgefangenen ars den Mvorlagern wieder in die gewöhnlichen Gefangenenlager überführt. Schlechte Ernte in Frankreich. 8 Paris, 3. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Der„Matin“ stellt fest, daß infolge der ungünstigen Witterungsverhältnisse im Juni und Juli die diesjährige Ernte rank⸗ reichs weit hinter der Schätzung zurückbleibt und zu den schlechtesten Ernten gehört, welche seit 30 Jahren zu verzeichnen sind. Die Ernte werde wahrscheinlich 65 Mil⸗ lionen Zentner nicht übersteigen, somit um ungefähr 15 Mil⸗ lionen Zentner hinter dem Durchschnitt zurückbleiben. Der „Matin“ glaubt, daß Frankreich etwa 20 Millionen Zent⸗ ner Getreide im Auslande werde kaufen müssen, um bis zur Ernte 1916 durchzuhalten, was etwa 600 bis 700 Millionen Franken koste. Die Regierung solle jetzt schon die notwendi⸗ gen Maßnahmen ergreifen, um der mißlichen Lage ab⸗ Wolffschen Bureaus meldet durch Funkspruch aus New waren(Reichsbank 0 1 Zwei amtliche Nork: Die bisherigen Nachrichten über eine vorläufige 7 2 und Beier, en— und Lösung der„Arabic“ Frage haben einen sehr gün⸗ ihre Verbände, Lebensversicherungsgesellschaften und Kre⸗ stigen Eindruck gemacht, sogar derart, daß die Aussichten ditgenossenschaften). Die Post nimmt diesmal Zeichnun 2 5 englischen Anleihe sich sehr verschlechtert! nicht nur an den kleinen Orten, sondern Hirt n haben. entgegen. Manchester, 3. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Der„Man⸗ 3 Septem N 0 1 chester Guardian“ schreibt in einem Leitartikel: Wilson Jahlungen kön nan vom 30, ber 57 jederzeit befindet sich offenbar in beträchtlicher Versuchung, die englisch⸗ amerikanische und die deutsch-amerikanische 5 J Streitfrage gleichzeitig zu erledigen. Das Blatt zember 1915 und die letzten 25 Proz. am 22. Januar 1916. will die Bedeutung des anderthalb Jahrhunderte währenden Strei⸗ g, wonach die Zeichnungen von 1000 Mk. tes zwischen England und Amerika keineswegs unterschätzen. Die] und darunter bis zum ersten Einzahlungstermin voll be⸗ Deutschen versuchen offenbar aus egoistischen Gründen diesen An⸗zahlt werden müssen, ist weggefallen; den kleinen Zeichnern sind diesmal Teilzahlungen in runden, durch 100 teilbaren Beträgen gestattet; die Zahlung braucht erst ge⸗ leistet zu werden, wenn die Summe der fällig werdenden Teilbeträge wenigstens 100 Mk. beträgt. Al die Zeich⸗. nungen bei der t ist zum 18. Oktober Vollzahlung zu 7 leisten. Die im Umlauf befindlichen unverzinslichen Schatz⸗ anweisungen des Reichs werden unter entsprechender Dis⸗ kontverrechnung in Zahlung genommen. Um den bei allen Vermittlungsstellen gleichzeitig her⸗ vorgetretenen Klagen über die gsame Lieferung der Stücke bei der zweiten Kriegsanleihe zu begegnen, werden diesmal wieder Zwischenscheine, aber nur zu den Stücken von 1000 Mk. und mehr und nur auf Antrag ausgegeben. Auch für die kleinen Stücke Zwischenscheine auszugeben ist nicht möglich, da die dadurch entste Arbeit nich? bewältigt werden könnte. Die kleinen Stücke werden aber zuerst gedruckt werden und voraussichtlich im Januar zur 8 Ausgabe gelangen. 0 21 5 Vom Wochenmarkte. i Auf dem Wochenmarkt herrschte eine recht spannte Stimmung. Der städtische Le ene schuß hatte schon in aller Frühe eine Reihe von Mitglie⸗ dern auf den Markt entsandt, um die Frage der ange⸗ messenen Preise zu regeln, die ja u. q von der mitbestimmt werden, also nicht o vorher festzusetzen sein dürften. So sah man denn am Turm⸗ haus am Brand große Zettel mit den von der Kommission 2 2 . 8 reiz möglichst stark zu machen. Grey habe augenscheinlich an diese Gefahr gedacht, als er sagte, daß England nach dem Kriege bereit sein werde, im Verein mit anderen Mächten die Frage der Freiheit der Meere zu erörtern. Das Blatt schlägt vor, den völkerrechtlichen Streit Englands mit Amerika zu erledigen, indem man das Maximum der Kriegstätigkeit gegen Deutschland mit dem Minimum der Verletzung neutraler Rechte vereine. Man solle die Blockade der deutschen Häfen notifizieren, die Doktrin der„fortgesetzten Reise“ ausdehnen, so daß sie die Einfuhr durch neutrale Hafen deckt, und ferner die Banngut⸗ lüste erweitern. Dann könnte man die königlichen Verordnungen fallen lassen und England würde alle jetzt ausgeübten Rechte der Kriegführung gegen Deutschland haben, ohne die legalen Rechte der Neutralen zu verletzen. Das Blatt hofft, auf diese Weise werde der Streit mit den Vereinigten Staaten erledigt und zugleich ver⸗ hindert werden können, daß Wilson den Streit mit England und Deutschland gleichzeitig zu lösen versuchen würde. 4 Wilson und der Papst. Washington, 3. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Mel⸗ d des Reuterschen Bureaus. amerikanische Kardinal Gibbons überreichte dem Präsidenten Wilson ein Schrei⸗ ben des Papstes, das die Friedensfragen behandelt. Der Kardinal besuchte auch den Staatssekretär Lansing. 5 Japanisches Mißtrauen gegen Amerika. Petersburg, 3. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Russi⸗ sche Zeitungen melden aus Tokio: Die japanische Presse verfolgt mit steigender Beunruhigung die wirt⸗ schaftlichen Erfolge Amerikas in Ching und spricht von einer amerikanischen Gefahr. Amerika bereite augenscheinlich ein Bündnis mit China vor; es gründe 5 8 * 17 N 4 228 t ten Ri i ä Was die Stimm ab zuhelfen. Banken, Dampfergesellschasten usw., weil es die wirtschaft⸗ 120 2 beeinflußte, 4 fletnen Papierblälechen, 12 Geiseln in Frankreich und Deutschland. liche Macht erlangen wolle. g die der Konsumentenausschuß unter den Käuferin⸗ Griechenland unter Druck. Athen, 3. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der nen verteilen ließ.„Hausfrauen, übereilt euch nicht mit 0 Basel, 3. Set 6d. Richtamtich Die Basler Hane euren Einkäufen und zahlt nur die vom Lebensmittelaus⸗ steelle, welche seit Monaten erfolgreich bemüht ist, die Lage der Geiseln in Frankreich und Deutschland zu ver⸗ Agence d'Athenes. Die Regierung hat der Kammer einen schuß angeschlagenen angemessenen Preise!“ so oder ähnli 5 bessern, hat dieser Tage einen Abgeordneten nach Bern entfandt, 7 7 e der F stand darauf zu lesen. G war also kein Wunder, wenn um mit Vertretern der benachbarten kriegführenden Staaten die w t* Feten e ch ber elsasssscen Kriegsgeiseln zu hesprechen. pietet 3 I bea e eider hat sich ergeben, daß zurzeit die französische Regierung Nr 5 r 1 darauf nicht eingehen kann. Es scheint, daß die Erwägung den gen Schwierigkeiten, die der griechischen Handelsmarine Ausschlag gegeben hat, daß Tegen bie gesamte Bebölkerung infolge der Untersuchungen durch die Flotten der Verbün⸗ der besetzten Departements in Gewalt hat, während Frankrei deten erwachsen. 5 nur wenige Geiseln besitzt, die es durch den Vorstoß ins Elsa 1 het. Es befürchtet, nach deren Freilassung keinerlei 2 fluß mehr auf die Behandlung seiner Staatsangehörigen unter deutscher Verwaltung zu besitzen. Die Delegation hat den Ein⸗ druck gewonnen, daß neue Vergeltungsmaßregeln von der einen bder anderen Seite nicht zum Ziele führen würden. 7 Die Zahl der Wehrfähigen in Deutschland. 5 London, 3. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Der Peters⸗ burger Korrespondent der„Morning Post“ hält die Be⸗ rechnungen russischer Offiziere, daß Deutsch⸗ land neue Soldaten nicht mehr aufbringen könne und die letzten Mannschaften im Felde habe, für unzu⸗ 5— Der Korrespondent glaubt Grund für einen Ueberfluß von deutschen Soldaten darin finden zu sollen, daß Deutschland die Wahrheit über die Zunahme der Bevöl⸗ kerung seit Jahrzehnten verheimlichte. Hier finde ein Sta⸗ tistiker ein interessantes Thema für eine Doktorarbeit. i Das englische Werbesystem. 3 London, 3. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Ein Streif⸗ licht auf die Kosten des englischen Werbesystems fällt aus der amtlichen Mitteilung, daß bis zum 15. April drei Millionen Werbeplakate zum Preise von 7750 Pfund Aund 22 Millionen Flugblätter gedruckt worden sind. 8 England und die Friedensmöglichkeiten. 8 Berlin, 4. Sept. Die„Vossische Zeitung“ schreibt: Es ist sehr merkwürdig, wie angelegentlich jetzt von eng⸗ lischer Seite cerüchteüber Friedenspläne und Erörterungen über Friedensmöglichkeiten verbreitet wer⸗ den. Man hört ein englisches Angebot heraus. Die Engländer werden sich den Satz, zu Lande hätten die Deut⸗ schen gesiegt, zur See die Engländer, erst gründlich aus dem 3—4— müssen, bevor von Frieden gesprochen wer⸗ N ö n. — Der Wassenstillstand im englischen * Kohlenarbeiterausstand. Käufern und Verkäufern eine gewisse erregte e da um messenen Sätze zu bewilligen, hatte es seinen Haken; meldet: In der am 1. September endigenden Woche wurden zei 1 a 2* 2355 wurden die britischen Dampfer„Whitefteld“(2422 Bureau meldet: Die Anzahl der britischen Handels⸗ vom Jahre 1914. Der Zahl nach macht das ein Prozent der mit als preisbildender Faktor anz bolmen flott gebracht! es wird nach Kopenhagen abtrans⸗ auch leider nicht die W Berlin, 2. Sept.(Amtlich) Bei der zweiten Kriegs⸗ Anwendung aller zu Gebote stehenden technischen Mittel nicht bei dieser für Beträge von 1 Mk. ab Zwischenscheine auf] Solche a die kleinen Wertabschnitte in erster Linie Berücksichtigung finden. London, 3. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Die„Morning auch von den Eintragungen in das Reichsschuldbuch, falls dem und ein schlecht verstecktes Interesse dafür z f soweit man sehen konnte, ch eifrig, wenn 10 drei Dampfer mit einem Gesamttonneninhalt von 6757 ver⸗ durch Trefssicherheit, meistens aber aus. tboregistertonnen! und„Roumanie“(2598 Bruttoregister⸗ schiffe, die bisher von den Deutschen versenkt worden sind, Flotte aus.(So sagt Reuter, um die Pille zu versüßen.) portiert, wo es bis Kriegsschluß verbleibt. stab zu dienen. An dieser anleihe war die Ausgabe von Zwischenscheinen nicht mit der erwünschten Beschleunigung durchführen lassen und wird Antrag ausgegeben werden. Im übrigen wird für schnelles komma Es bedarf nicht der Hervorhebung, daß eine ögerung in der i 9 den die 4 tebe 225 schreibt in einem Leitartikel: In dem Kohlenarbeiter⸗] Zeichner bei der großen Zahl der Anträge(annähernd 300 000), 5 ossen.. Im allgemeinen kam es Widder druck kam, wer wohl diese Kraftprobe am besten J könne. 8 5 auch durchweg Der Seekrieg. 55 senkt. N 90 tonnen) versenkt. Die Besatzungen wurden gelandet. beträgt 131. Es handelt sich um meist kleine, alte langsame Kopen hagen, 3. Sept.(WTB. Nichtamtlich) Das eng⸗ Grundlage für ein 15 in richtige vorgesehen. Dabei hat sich die Verabfolgung der Schuldverschrei⸗ noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Um solchen Schwierig⸗ Herstellung der Schuldverschreibungen, soweit nur Aushändigung der Schuldverschreibungen auf die Sicherheit und iin Südwales scheinen wir einen jener vorübergehen⸗] die Bescheinigung über die Eintragung noch nicht zugegangen f b a verschärften Gegensatz zwwische Mit der Aufforderung an die Hausfrauen, nur die 7 London, 3. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird ge⸗ London, 2. Sept.(WDB. f Lloyds Agentur London, 3. Sept.(W. Nichtamtlich) Das Reutersche ch 0 1 Schisse don der locke von I 328 Schifsen nach Londs Neaiser ö lische Unterseeboot„E 13“ wurde heute früh bei Sal-„Handeln“ zwischen Aus dem Reiche. bungen angesichts der überaus großen Zahl(6 667 476 Stücke) trotz keiten bei der dritten n 1800 dr vorzubeugen, sollen. hand, nun irgend möglich, Sorge getragen werden. Hierbei sollen Rechtzeitigkeit des Zinsbezuges keinen Einfluß Dies gilt Waffenfüllstände erreicht zu haben, die mit einem schön sein sollte. 9 2 n 2 8 8 1 N 8 3 2 a 5 r mer tere n V n ist. Sal d burner hatte die paackelude Afmosphüre an⸗ gezogen, die die Neueru ö und den bewaffneten Frieden als eine anregende Vormittagsunterhaltung benutzten und mit viel Interesse überall erschienen, wo die Gegensätze eine spizere Form als gewöhnlich annehmen wollten. * R.* 0 * Augzeich nende In Unteroffizier Wilh. Reibe⸗ ling aus Gießen, im 8 Abteilung, wurde 5 a Tapferkeits⸗Medaille verliehen. 1 Amtlich E zum Weifenbach den Charakter als„Medizinalrat“ erteilt.— Der 1 „ * . Großherzog hat am 1. September ds. Is. die Kreisvermessungs⸗ ——— Otto Fink von Vilbel, Heinrich Volz von Ober⸗ 21. August ds. Is. die Lehrerin an der Volksschule zu Mainz Johanna Kolb auf ihr Nachsuchen, unter Anerkennung ihrer langjährigen treuen Dienste, vom 16. September 1915 an.— Die Rechte eines definitiv angestellten lksschullehrers wurden verliehen am 27. August ds. Is. dem ifraelitischen Religions⸗ lehrer Adolf Bauer zu Gedern.— Der Großherzog hat am 1. September ds. Is. den Vermessungsassistenten bei dem Ka⸗ tasteramt Werner Ploch zu Darmstadt zum Katastergeometer, die Geometer 1. Klasse Heinrich Schmidt aus Butzbach, Georg Heyl aus Altheim, Friedrich Altvater aus Gießen und Fried⸗ rich Wal sch aus Ober⸗Ingelbeim zu Vermessungsassistenten ber dem Katasteramt und den Geometer 1. Klasse Heinrich Braun aus Langen⸗Bergheim zum Wasserbaugeometer bei dem Wasser⸗ bauamt inz ernannt. 0 5 e Kriegsanleihezeichnungen. Das Hessische Landeskomitee der Nationalstiftung für Hinter bliebene hat sich wiederum an der Zeichnung für die Reichskriegsanleihe, und zwar mit dem Betrage von 350 000 Mark, beteiligt. Die Mittel der Stiftung werden vorwiegend in Reichskriegsanleihen angelegt. Die Landes ver siche⸗ rungsanstalt im Großh. Hessen hat sich an der Zeich⸗ nung für die erste Kriegsanleihe mit 1500000 Mark, für die zweite mit 1 000 000 Mark und für die dritte wiederum mit 1000 000 Mark beteiligt. 5* Liebesgaben für Vergessene. Der Ausschuß vom Roten Kreuz in Offenbach hat überaus praktische Liebesgaben⸗Pakete hergestellt, die die Ausschrift tragen:„Einem deutschen Soldaten zugedacht, der sonstige Gaben aus der Heimat nicht erhält.“ Diese Päckchen gehen an die verschiedenen Truppenkommandos an die Front. Durch die Kommandeure werden sie wunschgemäß verteilt. Wir können dieses Verfahren nur dringend empfehlen. Jede weitere Auskunft erteilen gern der Ortsausschuß Offenbach und die Materialienabteilung des Landesvereins vom Roten Kreuz in Darmstadt, Altes Palais. Durch diese wurde kürz⸗ lich ein Maschinengewehrzug von sehr hoher Nummer, zu⸗ sammengestellt aus Hessen, auf Wunsch mit Liebesgaben versehen. Eine der Hessischen Divisionen erhielt dieser Tage ebendaher eine große Sendung Oimbeersaft, Mineralwasser, Tabakfabrikate und Pfeifen im Gesamtwert von 7000 Mark. „ Anlagemufsit. Morgen vormittag 11½¼ Uhr findet in der Süͤd-Anlage Konzert statt, ausgesührt von der Kapelle des —— Gießen. Die Spielsolge bringt: Litanei auf das Fest aller Seelen, von Franz Schubert; Ouverture„Der königliche Schäfer, von Mozart; Blumenlied, von G. Lange; Cupids Garden, Intermezzo von C. Eugene; Harmonische Retraite der Kavallerie und Gebet, von A. Reckling; Marsch der Finnländischen Reiterei. % Preußische Klassenlotterie. Die Erneuerung der Lose zur 3. Klasse muß unter Vorlegung des Vorklassenloses bis zum 6. d. Mts., abends 8 Uhr, geschehen. Auch müssen bis zu dem genannten Termin die gezogenen Lose gegen Freilose ein- getauscht sein. 85 * Die Heide blüht! Der Sommer hat seinen 8 überschritten und die Zeit ist wieder da, wo die iebliche kleine Erika an den felsigen Hängen unserer Berge ihre violetten Kelche öffnet. Einem, wafthin schim⸗ mernden, violett gefärbten Teppich gleichen da jene Flächen, die noch wenige Wochen zuvor einen kümmerlichen, düsteren Eindruck gemacht hatten. Den unfruchtbarsten Sandboden, auf dem nur einige Kiefern oder niederes sträuch zu wachsen pflegen oder ein wenig Gras, Moose und Flechten gedeihen, sucht die kleine Heideblume mit Vorliebe aus. Die blühende Heide verleiht dem sonst eintönigen Land⸗ schaftsbilde ein anderes Gesicht; doch sind es eigentlich immer ernste, feierliche Stimmungen, die ein blühendes Heidefeld auslöst. Ist doch die„Hochzeit“ der Heide immer 5 8 Heute früh entschlief sanft nach kurzem Leiden im 86. Lebensjahre unser lieber, treuer e FETT des Sommers Schwanengesang, dem Wehen des Windes über kahle Stoppelselder folgt: Sommers Abschied. Landkreis Gießen. O Beuern, 3. Sept. Der jüngste Sohn des Glasermeisters Ranft im Res.⸗Inf⸗Regt. 110 erhielt am 9. Juli das Eiserne Kreuz 2. Klasse. Der älteste Sohn ist seit dem 14. Juni vermißt. Kreis Friedberg. v. Bad⸗Narheim, 3. Sept. In der heutigen Stadt⸗ verordnetenversammlung wurde folgendes beschlossen: Von der Anleihe des Jahres 1902 würden 7 Nummern zu 1000 Mk., 10 zu 500 Mk. und 6 zu 200 Mk. ausgelost.— Der Waldwirtschaftsplan für 1915 mit 1700 Mk. Aus⸗ gabe wurde genehmigt.— In die Einquartierungs⸗ klommission wurden* Stadtv. Jakobi, Knipp, Klinkerfuß und der Obermeister der Metzgerinnung Langs⸗ dorf.— Die Wochenmarktsordnung wurde dahin er⸗ gänzt, daß Aufkäufer— mit Ausnahme der Hotelbesitzer, Gast⸗ wirte usw.— keine Einkäufe auf dem Wochenmarkt machen dürsen. Es wurde ferner beschlossen, daß die Stadt für den Fall, daß die Kartoffelpreise in den nächsten Tagen nicht heruntergehen, selbst Kartoffeln ankauft und an die Einwohnerschaft ab⸗ gibt.— An Oktroi soll ab 1. Oktober von Bier mit mehr als 1¾% Alkohol 65 Pfennig vom Hektoliter erhoben werden: Bier 805 weniger Alkoholgehalt zahlt eine Abgabe von 30 Pfennig pro Hekto. O Bad-Nauheim, 3. Sept. Bis zum 2. September 1915 sind 18531 Kurgäste angekommen. Bäder wurden bis zum 2. September 1915 236511 abgegeben. h. Vilbel, 3. Sept. Der allzu freundliche Verkehr, den hiesige Einwohner mit den Gefangenen des Vilbeler Kriegs- gesangenenkommandos pflogen— wir berichteten über einen Jall— hat die Auflösung des Kommandos zur Folge gehabt. Die Kriegsgefangenen wurden wieder in ihr Lager gebracht. Die Zuwendung von Zigarren, Zigaretten, Getränken und Näscher eien durch hiesige Einwohner an die Gefangenen und das Liebäugeln mit diesen seitens eines Teils der weiblichen Jugend bildeten schon seit Tagen das Tagesgespräch im Ort. bis energische Beschwerden dem würdelosen Benehmen ein Ende machten. Hessen⸗Nassau. Marburg, 2. Sept. Vergangene Nacht wurde zwischen dem Südbahnhof und Niederweimar ein fremder, etwa 40 Jahre alter Mann, der sich in selbstmörderischer Absicht auf die Schienen gelegt hatte, überfahren un d getötet. Seinen Papieren nach ist der Tote der Privatbeamte Emil Angermann aus Gorisch. h. Frankfurt a. M., 3. Sept. Im hiesigen Postamt 9 e vier junge Aushelfer seit Wochen eine große Anzahl von Postpaketen gestohlen oder beraubt. Die entwendeten Sachen verbrauchten die Diebe entweder für sich oder sie verkauften sie an Privatleute. Die Burschen wurden in Haft genommen. Von der Lahn, 3. Sept. Aus der Arbeitsstelle der Witwe Schmidt in Hof Hausen bei Eisenbach sind zwei fran⸗ zösische Kriegsgefangene, Marius Vallier und Paul Bochet, entwichen. fc. Wiesbaden, 3. Sept. In der heutigen Stadt⸗ verordnetensitzung wurde einstimmig für die dritte Kriegsanleihe eine Million Mark bewilligt. d. Dillenburg, 3. Sept. Stadtbaumeister Spies, der als Unteroffizier bei der Wegebaukompagnie Nr. 37 eingestellt war, ist an den Folgen einer heimtückischen Krankheit in Ruß⸗ land gestorben. m. Weilburg, 3. Sept. Die im Oktober vorigen Jahres hier errichtete Militär⸗Vorbereitun gs Anstalt wurde mit September aufgelöst, nachdem sie seit Aufang Januar rund 200 Kriegsfreiwillige dem 18. Armeekorps zugeführt hat, von denen schon 8 fürs Vaterland gefallen sind. Die noch ver⸗ bliebenen Zöglinge wurden auf ähnliche Anstalten in Eutin, Holzminden, Magdeburg und Münster in Weslf. verteilt. zu- Limburg, 3. Sept. Die diesjährige Generalversammlung des Westerwald⸗Klubs wird am Sonntag, 26. September, in hiesiger Stadt ohne die sonst üblichen Festlichkeiten abgehalten werden. Der Vorsitzende, Landrat Geh. Regierungsrat Büchting, zurzeit Kreischef der deutschen Zivilverwaltung in Russisch-Polen, wird an der Generalversammlung teilnehmen.— Eine hiesige Obsthändlerin erhielt die Nachricht, daß ihr Sohn den Heldentod gestorben sei. Dies wirkte auf die Frau derart ein, daß sie auf der Straße von einem Schlagaufa lle betroffen wurde. h. n 3. Sept. Auf Anordnung des stellv. General⸗ kommandos des 11. Armeekorps müssen bis zum 1. Oktober alle auffälligen und durch deutsche Bezeichnungen zu ersetzenden 1 von den Geschäftsschildern, aus den Läden, asthöfen usw. verschwunden sein. Zur Erleichterung und richtigen Durchführung dieser Bestimmung hat das Polizeipräsi⸗ dium jetzt ein Verzeichnis von 167 der gebräuchlichsten Fremd⸗ wörter und ihren Verdeutschungen veröffentlicht, das eine Reihe „Origineller“ Verdeutschungen bietet. Es gibt.z. B. in Kassel vom 1. Oktober ab nur Dauerbezüge statt Abonnements, Altbücher⸗ 7.— statt Antiquariate, Ausschmücker statt Dekorateure, terbildner statt Dermoplasten, Haar- und Bartpfleger statt Fri⸗ seure, Röcke statt Jupons, Einrichter statt Installateure, Schrift⸗ stecher statt Graveure, Feinschnäpse statt Liköre, Knetbehandlungen statt Massagen, Haarwellerinnen statt Friseusen, Knetmeister statt Masseure, Duftwaren statt Parfümerien. Aus Spezialärzten wer⸗ Vater, Schwiegervater und Grohvater Minna Kratz Dr. phil. Karl Kratz, Chemiker Marie Göbels geb. Kratz Otto Kratz, Grogh. Hess. Forstassessor Leutn. d. L., Z Zt. im Feld 1 Peter Kratz, Fürstlicher Kammerrat i. R. In tiefer Trauer: August Göbels, Kgl. Preuß. Oberförster Oberleutnant d. Landw. Jäger Eleonore Kratz geb. Ritsert Emma Kratz geb. Stade Elisabeth Kratz geb. Göbels macht bungen sind, eins vergaß man los das Nächstliegendste, nämlich die Verdeutschung des Namens man eine ö stt in Kassel doch, und das war zweisel⸗ 7 Cassel selbst in— K——assel. vermischtes. „Bertin,. Sept. Der einst sehr bekannte Berliner Rechts⸗ anwalt Fritz Friedmann, der als Anwalt ein geradezu fürst⸗ liches Einkommen hatte, ist gestern nach längerem Siechtum in Berlin im Alter von 62 Jahren verstorben. Versfehlte Speku⸗ 1 lationen an der Börse führten seinen finanziellen Zusammenbruch herbei. Er wurde aus der Rechtsanwaltschaft ausgeschlossen. Später 1 versuchte er das Wiederaufnahmeverfahren einzuleiten, aber ver⸗ geblich. Nach zwei Jahren Aufenthalt in Amerika, wo er alles mögliche unternommen hatte, ließ er sich in Paris nieder. Vor einem Jahre wandte er sich nach Berlin zurück. Bettenfrage für Gesunde und Kranke? Ist am besten gelöst, wenn die unter D. 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E. drt f. m. Mn Fru. Pemonenrahl angeb. und 8 Enkelkinder. Lich, den 4. September 10ʃ5. Die Beerdigung findet statt Montag, den 6. d. Mts., nachmittags 4 Uhr. Wir erhielten heute die traurige Nachriclst, daß am 6. August im Feldlazarett zu Cholm unser lieber Freund und Kollege, der Werkmeister Friedrich Rider 3„nach nur Ztägiger Krankheit gestorben ist. Sein ehrlicher, offener Charakter sichert ihm bei uns ein ehrendes Gedenken für alle Zeiten. Die Beamten und Arbeiter der Giegener Gummifabrik 76 Poppe& Co. Den Heldentod fürs Vaterland starb am 21. August im Westen unser lieber Alter Herr Ernst Ruckelshausen Forstassessor Leutnant der Reserve und Kompagnieführer Ritter des Eisernen Kreuzes. Giessener Burschenschaft Frankonia. 70840 I. A.: Dr. Holzapfel. Unser lieber, braver Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Konrad Döll Ersatz-Reservist fiel am 23. August bei einem Gefecht in Russland. Familie Ernst Döll Familie Max Büttner. Giessen, den 4. September 1915. 7051 Den Heldentod fürs Vaterland starb im Feld- lazarett am 21. August an seiner am 11. August erhaltenen schweren Verwundung unser geliebter, unvergesslicher Sohn und Bruder Karl Schadeck Ersatz-Reservist im Reserve-Inf.-Regiment 116 innigst- im Alter von 25 Jahren. In tiefem Schmerz: Familie Schadeck. Ruttershausen, den 4. September 1915. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung! 04754 Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an dem uns betroffenen schweren Verluste sagen wir innigsten Dank. Familie Weitzel. Lang-Göns, den 4. September 1915. 7068 7083 Niederlassung Giessen. Statt besonderer Anzeige. Heute früh 8 Uhr verschied nach längerem Leiden unsere gute Mutter, Großmutter, Schwester und Tante Latharaa dshadeek x. im Alter von 67 Jahren. Salzböden, Krofdorf, 703 den 4. September 1915. Die Beerdigung findet Dienstag, den 7. September, mittags 1 Uhr, statt. Am 6. August starb im Feldlazarett zu Cholm nach nur Ztägiger Krankheit unser treuer Mitarbeiter, der Werkmeister Friedrich Röder. Wir verlieren in dem Verstorbenen einen pflicht- treuen, gewissenhaften Beamten, dessen Andenken wir stets in Ehren halten werden. 5 15 Giessener Gummifabrik Poppe& Co. Im Kampfe für unser geliebtes Vaterland fiel am 14. August bei einem Sturmangriff unser einziger, braver, hoffnungsvoller Sohn, unser lieber, guter Bruder Hermann Amend Gefreiter der 3. Kompagnie im Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 116 Ritter des Eisernen Kreuzes II. Klasse im blühenden Alter von nahezu 22 Jahren. In tiefem Schmerze: Familie Karl Amend Polizeimeister G. Weieker und Frau, geb. Amend Familie Georg Neurath. Giessen(Löwengasse 12), Klein-Linden, Lich, den 4. September 1915. 7080 Im Kampfe für das Vaterland erlitt den Heldentod der Kriegsfreiwillige 8 Ludwig Schadek Gefreiter im Feld-Art.-Regt. Nr. 50 Wir verlieren in ihm einen strebsamen und gewissenhaften Be- amten und Kollegen, dem wir ein ehrendes Andenken bewahren werden. Die Direktion und Beamten der Bank für Handel und Industrie Nachruf. In treuer Pflichterfüllung starben den Heldentod fürs Vaterland unsere lieben Schulkameraden Ludwig Faber Res. im Res.⸗Inf.⸗Reg. 116, 7. Komp. Karl Fischer Res. im Res. Inf.⸗Reg. 260, 7. Nomp. Wir betrauern tief den Verlust der lieben Kameraden und werden ihnen ein ehrendes Andenken bewahren. 04834 Die Schulkameraden. * Großen-Linden, den 3. September 1915. geb. Steiss a Dit trauernden Hinterbliebenen. Dosen Eierschachteln mit wasserdichtem Falz ⸗ deckelverschluß Schachteln f sowie i 15 1 Größen Schreibwaren 5 Wiederverkäufern e reldpost- in besonders guter trans⸗ portsicherer Ausstattung, J. Weinert, Giesse Neuenweg g Pavierwarengroßhandlung Jernspr.