* m. 208 dem 8 nächsten Augenblick hervor und schmeißt uns Zweites Blatt Gesche Wett ie lursnahme des Souulaga. Die„Sießener Famistenblätter werden dem „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Gießen“ zweimal wöchendich. Die. andwirtschaftlichen Fell⸗ fragen“ erscheinen monatlich zweimal. Briefe vom UAriegsschauplatz in Polen. Von aunserm zur Armee Mackensen entsandten Kriegsberichterstatter (unberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise, verboten) Zwischen Weichsel und Bug. f Südpolen, August 1915. 5 Nef 805 1— cht, ob elbe IJ̃ nicht, ob es. Thaddäus Kosziusko„Viertausend gegen ene und das deshalb nach dem Li von dem ich hier spreche, das au⸗ sten aller Bäume ebenfalls wenn die theate Ende 5 hieß Darüber, wel⸗ üsse sich aus der ü ich i hinaus⸗ 2 Schlüsse sich Tatsache e 75 gerüskt in den polnischen Aufständen artum dem eigentl. geflossen ist. genommen haben Auch das Darum und Daran hat sein runde nur der Fluß. u 5 schlag. Dazu wurde, gegen Ende der Szene, etwas Militärmusik vernehmbar. Der Torgauer Marsch. Er sollte die anmarschierende Truppe dafür entschädigen, daß ihr Weg durch den fußtiefen Sand, der hier mieder einmal Landstraße hieß, vergeblich gewesen war. Das, was davon bis zu ihnen herüberklang, en die Pioniere für ihren Anteil als Trost nehmen, als sie ihren Baukasten wieder ein packen durften.„Rin in die Kartoffeln!“„Raus aus die Kartoffeln!“ Jeder Soldat ist an das alte Befehlsschema gewöhnt. Aber ärgerlich bleibt es doch, wenn es, ohne daß Wahrnehmbares sich geändert hat, plötzlich heißt„Nu wieder raus!“ wo man sich doch eben erst a Der Flieger. Von Max Bittrich Da der Himmel nach mehrtägiger völliger Bewölkung und starkem Regen wieder schöne blaue Felder zeigte, so wagten sich die Bewohner der. mit Bomben beworfenen Stadt auf die Straßen, um den enschein zu atmen und zu be⸗ staunen, was sich in den Gärten an Knospen und Blüten auf⸗ getan hatte. 5 b Aber so sehr man des Frühlings Fortschritte auf Auge und Ohr wirken ließ: hin und wieder gingen die Blicke zu den sonnigen Himmelsbezirken nicht in lauter„Dankbarkeit, sondern der Kopf brummelte:„Nun können sie wieder herflitzen! Wer weiß: vielleicht steckt schon Einer über den Wolken, schwirrt im e einen donnernden Gruß vor die Füße!“ Und Bekannte schauten auch gemeinsam nach oben und lachten: „Gleich werden sie wohl nicht wiederkommen!“ Der Ton sollte Zweifel ausdrücken, doch man konnte manch⸗ 35 197 75 52 72 heraushören, von Furcht befreit zu werden guten Zuspruch. 5 5 Auf der schmalen Straße mit den üppig knospenden Kastanien starrte eine kleine Gruppe nach sonderbar geformten Wolken. Ein Herr hob den Stock und deutete die Richtung genauer an, in der er eine merkwürdige Erscheinung bemerkt haben wollte,— etwas, das pfeilschnell von einer Wolke zur anderen, in der . sozusagen, geflogen,— nein, sozusagen geschwirrt, gefli 4 5 Mehr Leute fanden sich dazu und horchten. „Also doch wieder!“ 8 5 Vielleicht, meinte eine Dame, wollte so ein Luftfockey nur ein neues Ziel erkunden. Jedenfalls sei Vorsicht allemal gut vor den Luft⸗Nomaden. 5 Obwohl ihre blumige Rede nicht eindruckslos vorüberging, spannte ein nervöser Mensch den Schirm auf. Andere lachten und äußerten, sie seien ganz unbesorgt, so lange kein Warnungs⸗ schuß der Abwehrstelle ertöne, lasse man sich sein bischen Ruhe und 4 nicht nehmen,— durch segelnde Vagabunden schon 97 5 Und außerdem: wen„es“ treffen solle, den treffe 7* 3 Wobei jedoch die Augen fortwährend die Hohe absuchten wie 2 7 165. Jahrgang Gießener Anzeig General⸗Anzeiger für Oberhessen ehrlich geplagt hat, um befehlsgemäß„rin“ zu kommen. Nun, irgend was wird schon dos“ sein Was aber? Und man rät und rät und findet schließlich eine Löfung. Schade, daß man nicht fragen kann, ob sie richtig ist. Aber die Vorgesetzten haben nicht die Gewohnheit, ihre Befehle zu begründen, und so hat das Er⸗ gebnis vielseitigen Nachdenkens das wenig beneidenswerte Schicksal, weiter hinten als Grundlage für allerlei A. E. G.(ließ: Allge⸗ meines Eta ppen⸗Geschwätz) ruhmlos zu verklingen. Der Brückensteig für unsere Vorhut machte nicht viel Arbeit. Er konnte sich längs der Tragpfeiler der im Bau begriffenen Rirssenbrücke bequem einnisten. Daß deren Stämme angekohlt waren, tat nichts. Der Feind war, als er abzog, nicht mehr dazu so gründliche Arbeit zu tun, wie er es beim Niederbrennen der hölzernen Brückenpfeiler sonst es war bei einem schwächlichen Versuch lieben. Auch die Auf⸗ stellung einer Pontonbrücke hielt an sich nicht lange auf. Man braucht, wenn man an Ort und Stelle ist, eigentlich nur abzuladen. Die Richtstangen sind schnell eingeschlagen, und die Kähne fast ebenso schnell zu Wasser gebracht. Beplankung und Querhölzer sind, nach ihrer N im Handumdrehen an⸗ und jnein⸗ ander gefügt; richtig„gelernte“ Pioniere machen das sozufagen im Schlaf, und auch der Ersatz hat Zusammengehörigkeit und Handgriffe schnell weg. Die Frage ist, wie man hinunter zu ihr kommt und drüben wieder hinguf, wenn der Fluß Steilufer hat. Auf Kletterpartien können sich die Infanterie und Reiterei mur unter Zeitverlust, und Artillerie und Munitionskolonnen meist überhaupt nicht einlassen. Man muß dann tragfähige Abstieg⸗ und Aufstiegrampen bauen, meist mit„behelfsmäßigem“ Material, was, besonders wenn es schnell gehen soll, nicht immer anz einfach ist. Hier aber sollte es schnell gehen, und die Steilufer 1 1 da. . nsere Pioniere hatten sich ehrlich geplagt. Große Eile war ihnen, wie dem Divisions⸗Brückentrain zur besonderen Pflicht ge⸗ macht worden. Jenseits des Flusses war ein starker Feind im An⸗ marsch, während bis dahin nur ein Kosakenpulk drüben sein Wesen getrieben hatte. V. ppen hatten die ersten Dörfer auf der anderen Seite bereits erreicht. Der Bug ist tief. So galt es, ehe es pielleicht viel Blut kostete, noch schnell einen Uebergang zu schaffen, mit dessen Hilfe man den Gegner hindern konnte, sich, wie üblich, an den von ihm erreichten Punkten hinter einer quer durch die Schöpfung laufenden Erdböschung und dem dazu gehörigen Stacheldrahtgewirr häuslich einzurichten. In tapferem stunden⸗ langem Vorwärtsstampfen hatten Roß und Mann sich herangequält. Zweifel über die beste Uebergangsstelle konnte nicht bestehen. Die Russen hatten vorgearbeitet. Weit in das ausgedehnte Vorflut⸗ elände hinein standen sauber gerammt und wohl ausgerüstet die Träger aus mannsdickem Kiefernholz, die eine zweigeleisige Kriegs⸗ bahn über das Flußbett hinweg hatten stützen sollen. Halb voll⸗ ungefähr die russische Führung sich die Aufgaben der Brücken⸗ kopfstation gedacht hatte. Auch das Balkenlager der Brücke war zum Teil bereits fertig. Das Ganze, sie in solch wuchtiger Kernigkeit, in solchem Gleichmaß und lleber⸗ fluß nur die alten Wälder Polens hergeben. Die verschiedensten Kleinigkeiten ließen erkennen, daß die Russen bis zu threm erst vor kurzer Zeit erfolgtem Abmarsch mit allem Eifer— vermutlich auch im Gefühl völliger Sicherheit— an dem von ihnen in An⸗ griff genommenen ziemlich anspruchsvollen Werk gearbeitet hatten. Absichben ihrer Auffassung der Lage ziehen lassen, Fitr un Doch selbstverständlich wurde die Sache geschafft. Als der Herr Oberstleutnant eintraf, konnte er feststellen, daß gerade die letzte Hand angelegt wurde. Es war eine halbe Stunde vor der für den Beginn des Uebergangs angesetten Zeit. Er ritt weiter zu der anderen Kompagnie. Ich blieb ber dem Pionierhauptmann, dessen Leute die Brücke geschlagen hatten. Int Frieden war er Landrichter. Da baute er hieb⸗ und stichfeste Urteile; jetzt waren Brücken, Unterstände, Minengänge und derlei sein Fall.„Ein. Jurist kann alles!“ meinte er behaglich. Sein Auge hing an dem wohlgelungenen Werk. Dieses wurde eben in Benutzung genommen. Ein Meldereiter von den Honveds polterte herüber. Eilig ritt er durch die Pioniere hindurch nach Dubienka, von wo die an⸗ rückende Truppe zu erwarten war. Im Hintergrund, neben dem vorschriftsmäßig aufgefahrenen Wagenpark des Brückentrains, qualmte schon lange ungeduldig die Feldküche. war der Zeitpunkt gekommen, die Pioniere zum Empfang ihrer Mahlzeit antreten zu lassen. Bald saßen sie in bunten Gruppen auf allerlei Gebälk herum und löffelten. Denn es gab, was es meistens gibt, etwas Flüssiges, nämlich eine Suppe mit nicht gerade üppig viel Fleisch, einer über ihres Lebens Mai längst hinaus gediehenen Kuh darin. Noch waren einige der üblichen Zwistigkeiben zwischen dem Koch und Mogelanten, die sich eine doppelte Portion erschleichen wollten, zu schlichten; dann konnte der Hauptmann daran denken, laufen, so malte die Fliegerunruhe schwarze oder glitzernde Punkte an das Himmelsgewölbe, und schon ein in der Nebengasse zuge⸗ schlagenes Tor ließ aufhorchen: was war das? Und falls sich eine unschuldige Ursache ergab, lachte man wiederum sich und andere aus. Ja, ja: wie auf Grammoohonplatten hatten sich in das Hirn feine Spuren eingegraben: jeder Sonnenstrahl rief die alte Weise wach:„Vorsicht! Vorsicht!“ g Und mechanisch suchte ein neuer Zuruf den ersten zu über⸗ tönen:„Nur nicht ängstlich und zappelig werden! Wie wenig treffen! Wie viele krepieren nicht! Und wenn der Flieger genau über seinem Ziele die Bombe fallen läßt, so saust sie noch ein i 75 5 ihm her und trifft einen anderen Punkt.“ ewiß! „Aber vielleicht gerade den, auf dem du stehst, den er gar nicht bombardieren wollte,“ setzten die Bedenken abermals ein. Und eine neue Stimme rief:„Alles zum Lachen! Niemand beschifft augenblicklich das Luftmeer auf Acols Fittigen!“ „Da ist er!“ gellte zwischen jegliche Ueberlegung eine Tenor⸗ stimme.„Ich habe soeben den Schweif gesehen, oder wie gesagt, den 5 den Schwanz.“ 178 o?“ „Zwischen den beiden schwarzen Wolken. Gerade über den roten Dächern. In der nächsten Gasse oder auf dem Platz werden wir ihn besser in den Gesichtswinkel ziehen.“ „Ich sehe nicht. Ah, jetzt, freilich. Ganz recht. meinen Sie?“ „Nicht gerade links! Rechts! Ganz rechts!“ 5 „Da sind die Schwingen! Jetzt saust er über die Dächer! Nächste Straße! Nächste!“. 2 Ein paar Dutzend Leute rannten davon, ihn besser zu beob⸗ achten. Schon hatten sie deutlich wahrgenommen, wie die Schwin⸗ gen das blaue Himmelsfeld durchfurchten. „Und wie sicher! Er fließt förmlich. nicht sein!“ 8 5 „Jetzt: man hört bereits die Schraube.“ „Du bist boch'ne Schraube! Ein Auto kommt!“ Der Zweifler behielt recht. Doch die„voch'ne Schraube“ war, behauptete, sie habe sich nicht nur auf die Ohren verlassen, sondern auch die Augen gebraucht. Ganz deutlich habe der Apparat Links Nur die Gefahr sollte wohnt ist; f. endete Rampenbauten und Dammaufschütttungen verrieten, wie de aus Stämmen gefügt, wie. Montag, 50. August 1015 Rotationsdruck und Verlag der Brühl sschen Universitäts Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul⸗ straße 7. Geschäftsstelle u. Verlag: e 51, Schrist⸗ leitung: e112. Adreffe für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. gehen. Vor einer Stunde voller Kosaken gewesen. Sie mußten 3.„Befehl einzustellen. 1 gleich gesamte russische Gros hinter ihnen war. Dennoch freilich wohl zu spät um zu ver daß alle Lesarten, zu man vorn auf der einer Erkl g zunächst dem Wege des nichts! i enschlags haben Steilufer eine Höhe von 2½ schon nahe dem Ufer 4 Me —̃— Aus dem Reiche. l Bundesratsbeschlüsse. Berlin, 29. Aug(WTB. Amtlich.) Der Bunde rat beschloß in seiner Sitzung vom 28. August den Crlaß „ Unsinn! Er ging ja'runter] Es war eine förmliche Kadenz“, rief der Tenor. 1 f 1 Die„Schraube“ wollte nicht auf das letzte Wort i „Er Hiderte ein wenig schlotterigl“ Wee 3 4 Die Spreizen lagen ruhig wie auf dem Feder⸗ e 1 1 ich habe deutlich die Schleppen ⸗Schwankung ge⸗ „Schleppe? So kann nur ein Schneider reden!“ 1 „Schneider oder nicht! Jedenfalls flog da ein Franzose!“ „Wieso?“ „Ihre Dinger sind viel kürzer.“ „J wo: der Apparat sah ganz weiß aus. Ein Engländer „Engländer oder Franzose! Aber weshalb schießt die Abwehr⸗ Maunschaft nicht? Schlamperei!“ Und des Tenors Stimme stieg 1 55 einer Rakete:„Zu was stehen die Haubitzen au dem erg?“ a 1 In diesem Augenblick warf die Sonne ihren Schein auf d segelnden Wanderers Schwingen. „„O je!“ schrie ein Jüngling, rückte den Zwicker über der Brille zurecht und ließ seine Bücher fallen:„O je! Das ist ja ein ganz arger Besuch, wenn auch bestimmt kein Franzose.“ 1 8 5 „Ich erkenne ihn genau. Er gehört zur Klasse der Ciconiae.“ „Glaub ich nicht!“ schrillte der Tenor. „Bin Fachmann. Er ist ein Deutscher, der Flieger. Heißt Ciconia alba.“ „Zweidecker?“ „Zweischwinger woll'n wir mal sagen. meine Herrschaften, ist ein ganz Wiesen⸗ und Klapperstorch!“ 8 Da senkte sich auch bereits der Adebar zum Gleitflug nach der Froschwiese in wunderbar sicherm Gefäll, und schön leuchtete sein roter Schnabel. 3 „Haben recht!“ gestand der Tenor, und sein Ton selben schuebte gleich einem Vogel über allem Streit.„Haben recht! Ist ja ein echter Deutscher! So was schicken uns die Franzosen nicht! Hahen ja selber keene!“ 1 Inzwischen stärkte sich der Adebar schon auf der Wiese. auch ihm war die Aufgabe geworden, und mit uns— durchzuhalten. Was sie da anstarren, gewöhnlicher Sumpf⸗ 7 auf, 8 Den an die Zukunft zu denken — wie sage man?— 9szilliert. nd wie eine gewisse M Alkohol den Augen n e Mbslenn beat, duch wo kin „Nee, sich geschaukelt!“ e —— eines Schlachtverbotf für trächtige Kühe und Sagen. Die Schlachtung trächtigen Viehs stellt einen Mißbrauch dar, der im Interesse der Aufzucht und damit der Fleischversorgung schon seit langem von sachverständiger Seite bekämpft worden ist.— Gleichzeitig hat der Bundes⸗ at die Landesregierung ermächtigt, noch weitere Schlachtverbote für Vieh zu erlassen. Auf Schlacht⸗ vieh, das aus dem Auslande eingeführt wird, findet die Ver⸗ ordnung keine Anwendung. Erledigung von Anfragen beim Kriegsministerium. Der Geschäftsverekhr des Kriegsministeriums hat in⸗ 5 folge der lebhaften n die zurzeit zwischen den militärischen Beschaffungsstellen und den für den Heeres⸗ bedarf tätigen Gewerbezweigen bestehen, einen außer⸗ ordentlichen Umfang angenommen, der auch äußer⸗ ich in der gewaltig gestiegenen Zahl der täglichen Eingänge n die Erscheinung tritt. Es ist aus diesem Grunde nicht immer möglich, mit dem zur Verfügung stehenden Personal den Schriftwechsel in der wünschenswert raschen Weise zu erledigen. Dies gilt insbesondere für das Gebiet der Roh⸗ stoffversorgung. Hier gehen täglich viele Hunderte von An⸗ trägen wegen Freigabe von Rohstoffen, Anfragen über Auslegung von Beschlagnahmeverfügungen, Wünschen wegen Aenderung bestehender Bestimmungen usw. ein. Die Erledi⸗ Fach dieser Anfragen setzt eine eingehende Prüfung, viel⸗ a auch Verhandlungen mit anderen Stellen und Behörden voraus. Es wird daher darauf hingewiesen, daß alle derartigen Anträge und Wünsche zwar einer genauen. Prüfung unterzogen werden und nichtunbeantwortet bleiben, daß aber die gewerblichen Kreise auf keine um⸗ gehende Beantwortung ihrer Anträge rechnen können. Neben der Bewältigung des stetig wachsenden Schriftverkehrs müssen die vorhandenen Kräfte in erster Linie für die Er⸗ fut ung ihrer wichtigsten Aufgabe: die Versorgung unserer Heere, sowie die Beschaffung und Verteilung der Rohstoffe tätig sein. ——— * Aus Hessen. 5 Zweite Kammer. 1 8 In der achten Sitzung des Kriegsausschusses der Sweiten Kammer, die am Samstag vormittag stattfand, war erster Beratungsgegenstand der Antrag Brauer, Lang und Genossen, betreffend den Ausfall der Fortbildungsschule auf dem Lande während der Dauer des Krieges. Nach eingehender Begründung des Autrags durch die beiden Antragsteller wies der Vertreter der Großherzoglichen Regierung, Geheimerat Plock, auf die bereits im verflossenen Winter erlassenen Verordnungen der obersten Schulbehörde hin, nach welchen im Bedarfsfalle von den Kreisschulbehörden weitgehendste Dispense vom Besuch der 'ortbildungsschule erteilt werden können. Mehrere Abgeordnete ßerten ebenfalls ernste Bedenken gegen den Antrag. Schließlich einigte man sich auf einen vom Abg. Henrich eingebrachten Kom⸗ promißantrag, welcher den Ausfall der Forthildungsschule in Ge⸗ meinden mit überwiegender landwirtschaftlicher Bevölkerung bei vorliegendem Bedürfnis von einem Antrag der Gemeindevertre⸗ tung abhängig macht. b 1 5 Abg. Raab begründete sodann seinen Antrag, betreffend die rmehrung der Leseholztage in den Staatse und emeindewaldungen. Staatsrat Wilbrand hat vom Standpunkt r kein Bedenken, dem Antrag zu entsprechen, Zur Frage der Milchversorgung, zu deren nochmaliger esprechung ein Antrag der Abg. von Helmolt und Genossen Beranlassung gab, äußerte sich namens der Großherzoglichen Re⸗ erung Ministerialrat Schliephake dahin, daß die Frage der Versorgung der Bevölkerung mit Milch zu angemessenen Preisen, tlich auch wegen der Ernährung der Jugend, eine sehr htige sei, daß aber die Verhältnisse auf dem Milchmarkte exfeits infolge der durch den Krieg getroffenen Verhältnisse auf e ittel⸗ und Milchviehmarkt, andererseits infolge der im Frühjahre und Frühsommer herrschenden Trockenheit und des hier⸗ durch verursachten Rauhfuttermangels in ein Stadium getreten seien, der zu Sorgen Veranlassung gebe. Er führte dies des den heren aus und verkannte nicht, daß die sog. Abmelkwirtschaften, im wesentlichen die Städte mit Milch versorgten, jetzt unter echt schwierigen Verhältnissen wirtschafteten, ebenso aber auch, Butt 3* gewöhnlichen Schwierigkeiten verbunden sein. Man müsse zunächst arten, welche Maßnahmen der Reichskanzler ergreifen werde. 8 der tralbehörde könnten Höchstpreise wegen der anz verschiedenen Preise der Milch in den einzelnen Orten nicht 9 15 werden. Die Abstimmung ergab die Ablehnung des Antrags. 5 Abg. Heerdt referierte sodann über die mißlichen Zustände Handel mit Zucker und Kolonialwaren. Ministerialrat liephake erklärte die Ausführungen des Referenten für treffend und machte Mitteilungen über verschiedene Maßnahmen Vach den in Betracht Antrags verfahren werde. Sowohl Landeshypothebenbank und Landeskreditkasse wie auch die Sparkassen des Landes hätten, wie die Regierung feststellen könne, bei vorkommenden Fällen weit⸗ gehendes Entgegenkommen bewiesen. Der Antrag wurde hiermit für erledigt erklärt. 5 Kkriegs-Kornfrancł ist der Ersatz für Bohnen Kaffee. Er ist gut und billig. Das ganze Paket kostet 50 Pf. Kriegs-Kornfrandc ist be- kömmlich und anregend. Märkte f ch. Nieder⸗ZJugelheim, 28. Aug. Pfirsiche 2545 Mk, Frühbirnen 8—20 Mk., Frühäpfel 6—12 Mk., Trauben 35 bis 50 Mk., Zwetschen 12—13 Mk. der Zentner. — Amtlicher Teil. Bekanntmachung. Betr.: Die Abgabe der Steuererklärungen für das Steuerjahr 1916. A. Staatssteuer⸗ Veranlagung. Nach Artikel 20 des Einkommensteuergesetzes vom 12. August 1899 hat jeder Steuerpflichtige, der ein steuerbares Jahreseinkommen ron 2600 Mark oder mehr besitzt, über den Jahresbetrag seines inkommens und der etwa zum Abzug geeigneten Lasten eine schriftliche Erklärung abzugeben Von der Abgabe dieser Einkommenssteuererklärung ist nach Art. 21 des genannten Gesetzes, insofern nicht im einzelnen Fall besondere Aufforderung des Vorsitzenden der Veranlagungskom⸗ mission ergeht, derjenige Steuerpflichtige befreit, welcher im un⸗ mittelbar vorausgegangenen Steuerjahr bereits zur Einkommen⸗ steuer 1. Abteilung(Einkommen von 2600 Mk. und mehr) veran⸗ lagt war, auch inzwischen seinen Wohnsitz nicht gewechselt und keine Einkommensverbesserung erfahren hat, die seine Versetzung in eine höhere Klasse bedingt. 2 Nach Art. 2 Abf. 3. Art. 15 und 21 Abs. 1 des Einkommen steuergesetzes sind die Vorstände der nach Art. 2 der Einkommen⸗ steuer unterworfenen Gesellschaften usw. verpflichtet, über deren Einkommen alljährlich vollständigen Aufschluß zu erteilen. Diejenigen Steuerpflichtigen, welche Einkommen aus Aktien usw. der untenstehenden, mit einem Teil ihres Einkommens schon für sich der Einkommensteuer in Hessen unterliegenden Gesellschaf⸗ ten beziehen, dürfen die Einkommenbezüge aus diesen Aktien usw. nicht mit dem vollen Betrag, mit dem sie als Einkommen unter J Ord.⸗Nr. 9 der Steuererklärung aufzuführen sind, sondern nur mit den nach den unten verzeichneten Prozentsätzen zu berechnen⸗ den Beträgen unter II Ord.⸗Nr. 1 der Erklärung in Abzug bringen. Nach Artikel 19 des Vermögenssteuergesetzes vom 12. August 1899 hat jeder von der Kommission für die Einkommen⸗ steuer erster Abteilung zu veranlagende, ein jährliches Einkommen von 2600 Mk, und mehr besitzende Betriebsunternehmer Per⸗ sonen, die Land⸗ und Forstwirtschaft oder ein Gewerbe betreiben), der zum ersten Male mit Anlage- und Betriebskavital zur Ver⸗ mögenssteuer veranlagt wird, eine schriftliche Erklärung über das im land⸗ und forstwirtschaftlichen oder gewerblichen Unternehmen verwendete Anlage- und Betriebskapital und die es belastenden Schulden abzugeben. 1 8 Weiter ist nach Artikel 25 desselben Gesetzes jeder, dessen sonstiges Vermögen(Fapitalvermögen usw.) nach Abzug der darauf lastenden Schulden einen Wert von 3000 Mk. und mehr hat, bei seiner erstmaligen Veranlagung zur Vermögens⸗ steuer zur Abgabe einer schriftlichen Erklärung über dieses Ver⸗ mögen verpflichtet. B. Gemeindesteuer⸗Veranlagung. Nach Art. 15 des Gemeindeumlagengesetzes vom 8. Juli. 1911 sind diejenigen Personen, deren Anlage⸗ und Betriebs⸗ kapital mindestens 3000 Mk. beträgt, verpflichtet, bei ihrer erst⸗ maligen Veranlagung zur Gemeindegewerbesteuer eine Erklärung über das Anlage- und Betriebskapital abzugeben. Ferner hat zufolge Art 44 feder Pflichtige, dessen Kapital⸗ vermögen mindestens 3000 Mk beträgt, bei seiner erstmaligen Veranlagung zur Gemeindekapitalsteuer eine Erklärung über sein Kapitalvermögen einzureichen Hat sich das Kapitalvermögen gegen den bereits zur Steuer veranlagten Betrag um mehr als 3000 Mk. erhöht, so ist von dem Pflichtigen eine neue Erklärung über sein Kapitalvermögen abzugeben. Diejenigen Steuerpflichtigen, welche Aktien oder Geschäfts⸗ anteile jeder Art der untenstehenden, mit einem Teil ihres An⸗ lage⸗ und Betriebskapitals in hessischen Gemeinden zur Gewerbe⸗ steuer veranlagten Gesellschaften usw. besitzen, dürfen diese Aktien oder Geschäftsanteile nicht mit dem vollen Betrag, mit dem sie als Vermögen unter Ziff. 4 der Angaben über das Kapitalvermögen aufzuführen sind, sondern nur mit den nach den unten an⸗ gegebenen Prozentsätzen zu berechnenden Beträgen wieder in Abzug bringen. ö. In denjenigen Fällen, in denen bereits nach den für die Staatssteuer geltenden Grundsätzen die Pflicht zur Abgabe einer Erklärung über das Anlage⸗ und Betriebskapital oder über das Kapitalvermögen besteht, ist eine besondere Erklärung für die Ver⸗ anlagung desfelben Vermögens zu den Gemeindeumlagen nicht mehr abzugeben. 5 Soweit Einkommen zu den Gemeindeumlagen, nicht aber gleichzeitig zur Staatssteuer heranzuziehen ist, gelten die Vorschrif⸗ ten für die Abgabe von Erklärungen zur Staatssteuer sinngemäß für Erklärungen über nur gemeindesteuerpflichtiges Einkommen. C. Gemeinsame Vorschriften. Die nach Vorstehendem erforderlichen Staats⸗ oder Gemeinde⸗ steuererklärungen sind abzugeben: e 1. für Minderjährige, Abwesende sowie für Personen, die aus anderen Gründen unter Vormundschaft oder Pflegschaft ge⸗ stellt sind, von deren gesetzlichen Vertretern; 5 2. für juristische Personen(Gemeinden, Körperschaften, Stif⸗ tungen, Anstalten), ferner für Gesellschaften, Genossenschaften und sonstige juristische Personen, Gantmassen, Erbmassen, soweit eine Steuerpflicht hier überhaupt in Betracht kommt, 25 den gesetzlichen oder bestellten Vorständen oder Ver⸗ waltern; 3. in allen anderen Fällen von dem Steuerpflichtigen selbst und zwar hinsichtlich des gesamten eigenen wie des Ein⸗ kommens und Vermögens seiner nicht elbständig besteuerten Angehörigen, soweit sie nach Artikel 5 des Einkommensteuer⸗ gesetzes, Artikel 10 des Vermögenssteuergesetzes und Artikel 46 des Gemeindeumlagengesetzes bei der Besteuerung mit ihm als eine Person anzusehen sind. Zu diesen Erklärungen sind die vom Großh. Ministerium der Finanzen festgesetzten und von den Bürgermeistereien zu beziehen⸗ den Formulare zu verwenden; sie sind je nach der Wahl des Ver⸗ pflichteten offen oder verschlossen Butzbach, Gießen, September, 1. in den Landgemeinden der Finanzämter Grün und Hungen spätestens bis 15. 5 2. in den Städten Butzbach, Gießen und Grünberg spätestens bis zum 1. Oktober d. Is., unmittelbar bei dem Finanzamt oder bei der zur Weitergabe an das Finanzamt verpflichteten— Bürgermeisterei abzuliefern, ohne daß der Pflichtige deshalb eine besondere Auf⸗ forderung abzuwarten hätte. l Die Einsendung der Erklärungen durch die Post ist zulässig, geschieht aber auf Gefahr des Absenders und deshalb zweckmäßig mittelst Einschreibebriefs. N Unter Bezugnahme auf die obigen Mitteilun⸗ gen fordern wir die zur Abgabe von Steuer⸗ erklärungen Verpflichteten hiermit auf ihre Ex⸗ klärungen bei Meidung der gesetzlichen Nachteile und der verwirkten trafen(Hinterziehungs⸗ strafen in Höhe des 4 bis 20fachen Betrags der hin⸗ ter zogenen Steuer, Ordnungsstrafen bis zu 100 Markbybis zuden angegebenen Zeitpunkten an die Bürgermeistereien oder unmittelbar an uns ge⸗ langen zu lassen. 1 Den Steuerpflichtigen, die nicht zur Abgabe von Steuer⸗ erklärungen verpflichtet sind, bleibt die Abgabe freiwilliger Steuer⸗ erklärungen unbenommen.. 3 Die Großh. Finanzämter sind im übrigen bereit, über etwaige Zweifel an den bekannten Amtstagen Auskunft zu erteilen. Gießen, Butzbach, Grünberg, Hungen, den 16. August 1913 Die Vorsitzenden der Veranlagungskommissionen für die Finanzämter Gießen, Hungen, Flath. J. V.: Berres. May. Butzbach, Grünberg, J. B.: Berres, 5 5 Verzeichnis 18 der in Hessen mit einem Teil ihrer Ueberschüsse zur 25 steuer und mit einem Teil ihres Anlage⸗ und Betriebskapitals zur Gewerbesteuer veranlagten Gesellschaften usw. Allgemeine Deutsche Kleinbahn⸗Aktiengesellschaft get) 00 2 in Berlin A Allgemeine Elsässische Bankgesellschaft in Straß⸗ l 50 burg 5 5 5 1 7,46 5,16 Allgemeine Versicherungsgesellschaft für See⸗, ö 2 Fluß⸗ und Landtransport in Dresden 0,69 1,54 2 Badische Assekurationsgesellschaft in Mannheim 1,50 1,36 Badische Feuerversicherungsbank Karlsruhe 3 152 Bank für Handel und Industrie in Darmstadt 7,4 7727 Baseler Versicherungsgesellschaft gegen Feuer⸗ schaden in Basel 1417 1.20 Bayerische Elektrizitätswerke Mannheim— 1,8 Berlinische Feuerversicherungsanstalt in Berlin. 1,20 8 Binding'sche Brauereigesells Haft in Frankfurt a. M. 3,269 0,853 f Biosonperk Bensheim, G. m. b. H. in Frankfurt 5 ö am Main 45 21,48 5 Bonner Bergwerks⸗ und Hüttenverein⸗Zement⸗ 5 fabrik in Oberkassel bei Bonn 12,90 1.8 Brauerei Stern, A.⸗G. in Frankfurt⸗Oberrad 25 3,5 Buderussche Eisenwerke in Wetzlar 16,3 12,1 Chemische Fabrik Griesheim, Elektron⸗A.⸗G. zu Frankfurt a. M. 22,5 36,1 8 Chemische Werke, vorm. H. u. E. Albert, A.⸗G. 95 5 ö zu Mainz⸗Kastel 5 50% me f Guß, Aktienbrauerei Heilbronn e Cölnische Glasversicherungsaktiengesellschaft en 5 „Cöln. 1,16 1.04 Cölnische Lebensversicherungsgesellschaft„Con⸗ ö cordia“, Cöln„„ Dampfschiffahrtsgesellschaft für den Nieder⸗ und 5 Mittelrhein zu Düsseldorf 1 2711 1902 Deulsche Kunstleder⸗A.⸗G. in Kötitz 5 Teutsche Vereinsbank zu Frankfurt d. M. 5,0 5,4 Tiskontogesellschaft zu Berlin 1,736 0,79 Dyckerhoff und Söhne G. m. b. H. Portland⸗ 5 zementwerke in Mainz⸗Kastel 90% 9011 Filter⸗ und brautechnische Maschinenfabrik vorm. 0 5 L. A. Enzinger, Worms 5 79,23 49,88 Franksurter Lokalbahn⸗A. G. zu Frankfurt a. M. 20,3 5,8 Frankfurter Vorort⸗Terraingesellschaft A. G. 90,0 90,0 „Friedrich Wilhelm“ Preußische Lebens⸗ und Garantiepersicherung A. G. Berlin 1,12 1.33 Goldschmidt Th. A. G. 68,67 40,82 Harloff, Adolf, G. m. b. H., Kassel, Kohlenhand⸗ 5 lung und Spedition in Gustavsburg 14,74 2,44 Harpener Bergbauaktiengesellschaft in Gustavs⸗ burg 5 9 9.17 Heddernheimer Kupferwerke und Süddeutsche Kabelwerke, A. G., in Gustapsburg 1211 0 Hefftsche Kunstmühle A. G. in Mannheim 36,69 50,38 Hofbierbrauerei Schöfferhof und Frankfurter 1 Bürgerbrauerei 43,25 11,78 Hofbrauhaus Hanau vorm. G. Ph. Nicolay N A. G. zu Hanau 3,1 0,4 Kaisers Kaffeegeschäft Viersen 0 1,49 0,75 Kempffsche Brauerei A. G. Frankfurt a. M„ Kunstlederfabriken Karl Bockhacker, G. m. b. H., ö in Gummersbach 3. 7,6 8,4 Landgräfl. Hess. konzessionferte Landesbank, 0 A. G., zu Homburg b. d. H. 18,05 1.75 Mainzer Aktienbrauerei 92,283 96,35 Mannheim— Bremer Petroleum⸗Aktien⸗Gesell⸗ ö schaft zu Mannheim 2,40 4,16 Maschinenfabrik Augsburg— Nürnberg A. G. Werk Gustavsburg 26,48 22,82 Mitteldeutsche Hartsteinindustrie A. G. zu ö Frankfurt a. M. 29,88 39,87 Mitteldeutsche Kreditbank b 6% 4.04 Niederländische Tampsschiff⸗Rhederei Rotterdam 11,95 10,89 Oberrheinische Eisenbahngesellschaft in Mannheim 4,44 2,58 Odenwälder Hartstein⸗Industrie A⸗G. 815 60,6 5 Oelfabrik Groß⸗Gerau—Bremen A. G. 19,23 12,32 1 Oler“, Petroleum⸗Gesellschaft m. b. H. Berlin 4,86 4,18 4 Pfälzische Bank, Ludwigshafen 8 5,78 4,14 0 Portland⸗Zementwerke Heidelberg und Mann⸗ f heim A.⸗G. zu Weisenau 5 29,22 3134 1 Preußisch⸗Rheinische Dampfschiffahrksgesellschaft 1 f 5 zu Köln 5 14,26 17,96 0 Propidentia, Frankfurter Versicherungsgesellschaft 6,03 7,87 f Rheinische Petroleum⸗Aktiengesellschaft, Köln, 4 Zweigniederlassung Mainz. 33 6,55 f Rheinische Portland⸗Zementwerke, Köln 122 g Rheinische Schuckertgesellschaft A. G. 6,30 7,71 4 Rhein⸗ und Seeschiffahrtsgesellschaft zu Köln,. 5 Filiale N 19,01 19,76 5 „Rhenus“, Transportgesellschaft m. b. O. 1,64 7,67 Röderbergbrauerei A⸗G. zu Frankfurt a. M.— 95,8 „Salamander“, G. m. b. H., in Berlin 155² 1,95 Schaffstaedt, H., G. m. b. H., Gießen 90,3 100 Scheidhauer und Gießing zu Duisburg— Wan⸗ N heimerort 34,1 35, Schlesische Feuerversicherungsgesellschast in Berlin 1,18 1,30 Schrammsche Lack⸗ und Farbenfabriken vorm.. Christoph Schramm A. G. zu Offenbach 96,2 96,2 Julius Sichel& Co., Kommanditgesellschaft auf Aktien 8 7 28,63 Spieß Joh.& Co., G. m. b. H., Gießen 66,4 58,6 mann, Friedrich, G. m. b. H., Offenbach a am Main 5 55,0 55,0 Stahl und Nölke, A⸗G. für Zuckerwarenfabri⸗ f kation in Kostheim 1 12,93 17,59 Stellawerk, A.⸗G., vorm. Wilisch& Co., Hom⸗ 75 berg g. Rb. f 2,734 0,159 Strauß, David jr., G. m. b. H., Zigarrenfabrik, zu Klein Steinheim 5 78,33 74,0 Süddeutsche Diskontogesellschaft, A.⸗G. 1,67 9,93 Süddeutsche Eisenbahngesellschaft 10,1 15 Süddeutsche Immobiliengesellschaft zu Mainz 48,44. Tietz, Leonhard, A.⸗G., in Köln 7.56 8.39 r erein ischer Fabri zu M. i f erein für chem. Industrie zu nge ee„05 286,43 Vereinigte Kapselfabriken Nackenheim⸗Bayerbach Nachf., A.⸗G. in Nackenheim 56,25 73,59 Vereinigte Kunstseidefabriken, A.⸗G. in Frank ⸗ furt a. M. 8 50,264 Vereinigte Malzfabriken, G. m. b H., Worms 27,98 34,88 Vereinigte Spediteure und 5 Rhein⸗ 5 schiffahrtsgesellschaft m. b. H. zu Mannheim 11,635 9,41 Vereinigte Strohstoff⸗Fabriken in 36,54 36,21 Vereinigte Ultramarinfabrifen, A.⸗G, vorm. Leverkus, Zeltner und Kons in Köln. 8, 78 5,42 „Viktoria“, Allgemeine Versi⸗ g= gesellschaft in Berlin 11 schaft in Heilbronn. 1,64 1,78 Zimmer, Georg Karl, Chemische Fabriken, 175 G. m. b. H., Kastel⸗ Amöneburg 5% Zuckerfabrik Frankenthal 10,29 3,68 1) Die Ueberschüsse unterliegen der Einkommensteuer mit den in dieser Rubrik 1 Prozenten.(Die Dividende ist also 5 dem. es Besitzers abzugsfähig mit den gleich rozenten. 2) Das Anlage-, und Betriebskapital ist in Gemeinden Großherzogtums zur Gewerbesteuer herangezogen mit den in Rubrit angegebenen Prozenten.(Der Geschäftsanteil ist also dem Kapitalvermögen des Besitzers abzugsfähig mit glei Prozenten.) 5 f.