8 Nr. 101 Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags.— Beilagen: viermal wöchentlich Gießener Famillenblätter; zweimal wöchentl. Kreis- blatt für den Kreis Gießen (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Land⸗ wirtschaftliche öeitfragen Fernsprech- Anschlüsse: für die Schriftleitungl12 Verlag, Geschäftsstelled1 Adresse für Drahtnach⸗ richten: Anzeiger Gießen. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 9 Uhr. Botationsbrud und verlag der Brüßschen Univ Buch- und steindrucerei. Lange. Schriftleitung, Geschästsfelle u. drucerei: Schulstr. 7. Ge legere d. (Amtlich.) 8 Westlich neue Kämpfe. Gefangene gemacht. scharfem Nachdrängen schnitt, an dem der gemacht hat. Hände. von Sokolow. Westli der Fei (TB.) Große Amtlich.) 1 erdigt. Fechtale beantworteten Eisenbahnviertels von wandte. Festung heran. ischen Narew ge angen darunter 14 schinengewehre. ünde gewonnen. falls zähen Widerstand v. Rozanka(nördl. von ort. Fortschritte gemacht. D Offiziere und 240 Mann. Oestlicher Kriegsschauplatz. an Generalfeldmarschalls „ Nördlich des Niemen und in der Gegend von Ale so w, Kupischky, Weschinty und Kowarsk entwickeln sich starke Vorstellun 1800 Mann und vier Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Verbündete Truppen nähern sich dem Bug nordöstlich f Mack Der in den Kämpfen des 10 Westlicher Kriegsschauplatz. f i In den Argonnen wurde das„Martinswerk“ ausgebaut. 350 in ihm gefallene Franzosen wurden be⸗ Die mehrfache Beschießung der Stadt Münster im kirch verlegte Feuer der Feinde wurde eingestellt, als sich unsere Artillerie gegen die franzö sischen Unterkunftsorte Oestlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls v. Hindenburg. 5 Truppen des Generals v Below warfen die Russen in der Gegend von Kupischky nach Nordosten zu⸗ rück. Sie machten vier Offiziere und 2350 Mann zu Gefangenen und nahmen ein Maschinengewehr. Ein russischer Ausfallaus Kow no wurde zu rück⸗ geschlagen, 1000 Gefangene fielen in unsere Hände. Unsere Angriffstruppen arbeiteten sich näher an die gestern gemeldeten Linie hartnäckig Widerstan d. Der Nurzec⸗ Uebergang wurde am späten Abend von un⸗ seren Truppen erzwungen. Die Armee des Generals v. Scholtz machte gestern über 1000 Gefangene, die Armee des Generals v. Gallwitz nahm 3550 Russen giewsk schließt sich enger. Auf allen Fronten wurde Ge⸗ Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Dem Vordringen der Heeresgruppe setzte der Feind eben⸗ lang es die feindlichen Stellungen bei und nördlich von Losice und halbwegs zwischen Losice und Miendr⸗ zyrzer zu durchbrechen. Der Gegner weicht. Allein die Truppen des Generalobersten v. Woyrsch machten vom 8. bis 14. August 4000 Gefangene, darunter 22 Offiziere, und erbeuteten 9 Maschinengewehre. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls a Der geschlagene Feind versuchte geftern in der Linie 1 tyeze—Horodysoeze—Miendrzyrzec wieder Front zu machen. Unter dem Druck unserer sofort einsetzenden An⸗ griffe setzt der Gegner seit heute früh den Rückzug er Kriegsschauplatz. In den Argon n en wurden im„Martinswerk“ neue ie Zahl der Gefangenen stieg auf vier indenburg. „Vor Kowno nahmen unsere Angriffstruppen den be⸗ festigten Wald von Dominikanka, dabei wurden 350 Zwischen Narew und Bug erreichten unsere Armeen in den Slina⸗ und Nurzer⸗Ab⸗ Gegner zu erneutem Widerstand Halt Im Norden von Nowo⸗Georgiewsk wurde eine g erstürmt. Neun Offiziere und Maschinengewehre fielen in unsere ch der Linie Losice—Miendrzyrzet versuchte nd durch hartnäckige Gegenstöße die Verfolgung zu bringen; alle Angriffe wurden ab⸗ Oberste Heeres leitung. 8 Hauptauartier, 15. August. wir mit einer Beschießung des St. Dié. Das daraufhin auf Mar⸗ und Bug hielten die Russen in der Offiziere) und erbeutete 10 Ma⸗ Der Ring um Nowo⸗Geor⸗ entgegen. Im Laufe des Tages ge⸗ Mackensen. Wlodawa), südwestlich von Slawa⸗ Oberste Heeresleitung. ˖„ und 11. Auguft geschlagene 1225 fand gestern nicht mehr die Kraft, sich dem unaufhalt⸗ amen Vordringen der verbündeten Truppen zu widersetzen. Die Armeen überschritten in der Verfolgung die Straße Radzyn— Dawidy— Wlodawa. Verhältnisse wä fassung der Lage triefenden vor einer ern Linken der Kammer immer derung der Kontrolle aller zum Wohle und im Interesse auf den 20. August vertagt. berichtet: Nach dem gestrigen präsident Viviani die sozialistischen Gruppe, Selbst wenn das Kabine trauen durchsetzt. Was sind, a „mit unbeugsamer Festigkeit“ man einstweilen die Meinung Die neue Kreditvorlage wird und Kundgebungen, in denen 4 1.— E D.— L De Krie 55 nregungen widerstanden, die Die Rechte des Hauses protestierte, die Linke antwortete durch Klopfen auf die Pulte. Nach heftigen Auseinander⸗ setzungen wurde mit 385 gegen 112 Stimmen die Kammer vor im Namen der Gruppe über die politische Lage Besprechungen hatten. Viviani teilte ihnen mit, daß die Regierung nach Prü⸗ fung der Lage beschlossen habe, an ihrer Zusammensetzung keine Aenderung vorzunehmen. Er werde im Namen der Regierung am nächsten Freitag bei der Beratung über die Kre⸗ dite für die Unterstaatssekretariate die Vertrauensfrage stellen. Die radikal⸗sozialistische Gruppe hat beschlossen, zu einer Sitzung zusammenzutreten, um den Bericht der Delegierten an⸗ zuhören und die Haltung festzustellen, die die Gruppe einnehmen bleibt die Stimmung des Landes verbittert und von Miß⸗ die kleinen Auseinandersetzungen, die wir in Deutschland ein paar Tage lang gehabt haben, als es sich angeblich um einen Gegensatz zwischen Regierung und Vertretern von Par⸗ teiiwünschen handeln sollte! Der Zentralvorstand der natio⸗ nalliberalen Partei hat am gestrigen Sonntag durch einen beinahe einstimmigen Beschluß die Luft wieder gereinigt. Die Partei hat ihrem Führer Bassermann ein glänzendes Vertrauensvotum erteilt und erklärt, geschlossen hinter jeder Regierung stehen zu wollen, die dieselben allgemeinen Ziele kennt als diejenige des Herrn v. Bethmann⸗Hollweg, der seine Karten heute noch nicht recht aufdecken kann. Das Pro⸗ gramm des Reichstags, der nächsten Donnerstag wieder auf einige Tage versammelt sein wird, enthält nur sachlich zeit⸗ gemäße und unverfängliche Beratungsgegenstände, wobei es kaum zu großen Meinungsverschiedenheiten kommen wird. Mehrheit angenommen werden, und da sich bei uns weder Mißstände im Heere noch in der Verwaltung herausgestellt haben und die Lage auf den Kriegsschauplätzen keinerlei Be⸗ sorgnisse erweckt, sind Sitzungen nach dem Muster der fran⸗ zösischen Kammer nicht zu erwarten. Der neue Antrag des sozialradikalistischen Abgeordneten Liebknecht, der die An⸗ bahnung von Friedensverhandlungen befürwortet, wird 311 keinerlei Aufregung führen, weil er durch Erörterungen einigt haben, längst erledigt ist. Das Schauspiel des ein⸗ samen Reiters auf dem knöchernen Gerippe eines der Gegen⸗ wart völlig entrückten Prinzips wird im Reichstag die⸗ selbe Bekundung des Widerwillens hervorrufen wie im Volke. Denn das ist es ja gerade, was Fürst Bülow im Auge hatte, als er das deutsche Vol„tüchtig“ und„groß“ nannte, daß es in 9750 Zeit 1 B 5 icksalsschwerer Entscheidungen sich„geschlossen“ und„ent⸗ chosen von allem abgewendet hat, was ihm sein Ziel und seine Zukunft verkümmern könnte. General⸗Anzeiger für Oberhessen Vorwärts im Osten. Ein feindlicher Cruppentransportdampfer bersenkt. Eine Kabinettskrisis in Frankreich. TB.) Großes Hauptquartier, 14. Auguft. Heute 1 sich ein Vergleich unserer innerpolitischen Die österreichisch⸗ungarischen Tagesberichte. haun dos Kris ges mit denen unserer Feinde Wien, 14. Aug.(0 TB. Nichtamtlich.) Amtlich wird 3 aden auf. 5 Metern 85 955 1 russischen Zensur nur halb unterdrückten 9 ißklänge i 5. 5 Petersburger Duma im Ohre, wir lesen mit zunehmendem 1 Russischer Kr iegsschauplatz. Vergnügen täglich die unzufriedenen, von ängstlicher Auf Die im Raume westlich des Bug vordringenden ver⸗ englischen Zeitungsartikel— bündeten Armeen drängten auch gestern in der Ver fol⸗ und heute läßt sich auch der welsche Hahn nicht mehr ab⸗[gung die Nachthuten des Gegners vor sich her. Oester⸗ halten, sein zornigstes Kikeriki über die Regierungsverhält⸗ reichisch⸗ungarische Truppen haben beiderseits der Bahn nisse der stolzen Republik erschallen zu lassen. Wir stehen Lukow—Brest⸗Litowsk vorrückend den Raum westlich ben Krisis des Kabinetts Viviani. Die von der und südlich Miedzyrzec ze erreicht. Deutsche Truppen ge⸗ unerbittlicher vertretene For⸗ wannen die Gegend von Wisznice und drangen über Regierungsmaßnahmen durch Wlodawa hinaus. In Ostgalizien nichts Neues. das Parlament hat es so weit gebracht. Viviani hatte mit Italienischer Kriegsschauplatz. den zuständigen Organen die Vertagung des Parlaments verabredet, da schickten die Radikalsozialisten der Sorglosigkeit in den verschiedenen Betriebszweigen, beson⸗ Wien, 15. Aug.(WB. Nichtamtlich.) Amtlich wir des Heeres gemeldet wurden.“ Diese Vorgänge muß man kennen, um die Bedeutung a der nachstehenden neuen Meldung zu ermessen: Paris, 15. Aug.(WI Nichtamtlich.) Der„Temps“ Ministerrat empfing Minister⸗ Delegierten der radikal⸗ die mit Viviani zwei Tage zu⸗ tt Viviani am Ruder bleibt, n diesen Vorgängen gemessen, verfolgt. Das heißt also, daß des Herrn Bassermann besser sicher mit überwältigender Volk und Regierung sich ge⸗ t en der Regierung westfront feindliche Angriffe abgewiesen; so im Tiro noch einen Fehdebrief, in welchem auch für die Dauer der Grenzgebiet, an der Fedaja⸗Stellung und an der B Ferien„Garantien“ gefordert wurden. Das Mißtrauen der 5 Linken gilt dem Kriegsminister Millerand, dessen Rücktritt Monte dei Sei Busi und auf den Höhen östlich Monfalcon gefordert wird. Am Donnerstag und Freitag kam es im N Plenum der Kammer zu stürmischen Auftritten. Man ver⸗ Besit. Nachts fuhr einer 1 langte die Ausdehnung der Ernteurlaube und warf der Einfahrt des Bahnhofes von Monfalcone vor und beschoß Regierung ungenügende Berücksichtigung der Landwirtschaft feindliche Infanterie auf den Hüngen von La Rocca und vor. Sodann es bei der Beratung über die Errichtun; 5 . 9 f 5 Trains bei den Adriawerken. von zwei Unterstaatssekretariaten für die Intendantur und Montag, 10. August 1015 Beyugsp reis: monatl. 75 Pf., viertel⸗ 0 jährl. Mk. 2.20; durch ö Abhole- u. Zweigstellen monatl. 65 Pf.; durch die Post Mk. 2.— viertel ⸗ jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 Pf.— Haupt- schriftleiter: Aug. Goetz. e für den politischen Teil und das richtssaal: Otto Braun; Beck, sämtlich in Gießen. verlautbart: 14. August 1915. Gestern abend wurden an verschiedenen Teilen der S bena⸗Linie(südlich Schluderbach), im Gör zischen, Ueberall blieben die alten Stellungen vollständig in unsere unserer Panzerzüge bis Der Stelloertreter des Chefs des Generalstabks v. Höfer, Feldmarschalleutnant. verlautbart: 15. August 1915 mittags. die Geschützkäm Nachts setzte de Kleinen Pal, unsere Stellun griffe auf unsere G im Gebiet der Ro Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant.. 8 K e Die Verfolgung der fliehenden russischen Heere. Berlin, 16. Aug. Ueber die Verfolgung der flie⸗ henden russischen Armeen wird dem„Berliner Tage⸗ blatt“ aus dem k. k. Pressequartier gemeldet: Der Vormarsch der Verbündeten dauert an und hat, die russischen Heere vor sich hertreibend, die Linie nördlich von Wlodawa— Wie znice Miedeyrzidoezy-Losice-Czyczow erreicht. Alrch hier, im eigentlichen Rotrußland, haben die Russen wie in Feindes land gehaust. Sie führen Brandkommandos mit, die mit gellu⸗ loid und Benzinspritzen ausgerüstet sind, doch werden nur di Herrenhäuser und die Juden viertel der Städte vernichtet; di Bauern hingegen gehen frei aus. Wo die Gutsfelder schon abge erntet sind, wird das Getreide unter die Bauern verteilt. Außer. halb der russischen Rückzugslinie, wo die Felder geschont wurden die Einwohner aber geflüchtet sind, verrichten die deutschen und österreichisch-ungarischen Etappenkommandos die Erntearbeit Ingenieure stellen Dreschmaschinen und Mühlen auf. Berlin, 16. August. Nach der„Deutschen Tageszeitung“ sollen Londoner Regierungskreise die größte Be⸗ sorgnis wegen der Kriegslage in Rußland äußern. Grey habe mehreren Abgeordneten gesagt, daß die große Entscheidungsschlacht bei Brest⸗Litowsk in allernächster Zeit zu erwarten sei. N Die Beschießung von Kowno. Berlin, 16. Aug. Zur Beschießung von Kowno heißt es im Berliner„Lokalanzeiger“ über Kopenhagen: Pariser Tele gramme aus Petersburg besagen, daß die Deutschen Kowno heftig angreifen. Die Landbevölkerun g werde dazu angehalte beim Ausheben von Schützengräben mitzuarbeiten. Die 5 Bauern würden auch bei Anlequmg neuer fester Laudstraßen bea ))VVVVVVTFF schäftigt, auf denen die deutsche schwere Artillerie befördert werde. Eine große Anzahl schwerer Geschütze sei bereits in Tätigkeit getreten. Der russische Bericht. Petersburg, 15. Aug.(Zens. Frkf.) Mitteilung des SGroßen Generalstabs vom 14. August: In der Gegend von Riga am 13. August keine ernstliche Veränderung. In der RNichtung von Jakobstadt—Dwinsk— Wilkomir ver⸗ siuchte der Feind durch Gegenangriffe unsere Offensive aufzuhalten. Die Bewegungsgefechte dauern fort. In Ko wno haben unsere Truppen in der Nacht des 12. August noch vier Angriffe der Diekutschen gegen die westliche Festung zurückgewiesen. Der Ar⸗ illeriekampf dauert noch immer an. Auf der Front zwischen dem Narew und dem Bug keine ernstliche Veränderung. 13. August fand in der Gegend südwestlich von Ciechaniowiez— Nowsk ein erbitterter Kampf statt. In den letzten Tagen Artillerie⸗ kämpfe und kleine Bewegungsgesechte im Raume der Verteidi⸗ gungswerke. Auf dem linken Üfer des Bug Bewegungskämpfe 25 Gegend der Verteidigungswerke. In der Nacht des 13. August sind sie allein in der Richtung nördlich von Siedlee und in der Gegend von Lukow hartnäckiger geworden. Auf dem rechten Ufer des Bug gegen Zlota⸗Lipa und am Dnjestr gibt es keine Veränderung. Abgesetzte russische Gouverneure. London, 14. Aug.(WTB. Nichtamtlich.)„Daily Chro⸗ nicle“ meldet aus Petersburg: Der Generalgouverneur der baltischen Provinzen und der Gouverneur von Kur⸗ land sind abgesetzt worden. Andere Absetzungen stehen bevor. Russische Befürchtungen in Finnland. Kopenhagen, 15. Aug.(WTB. Nichtamtlich.)„Poli⸗ Hiken“ meldet aus Finnland: Die Russen befürchten eine deutsche Landung in Finnland, die bezwecken könnte, Petersburg u erreichen. Die russische Regierung hat den Gouverneuren ein Rundschreiben gesandk mit dem Befehl, sobald eine deutsche Lan⸗ dung drohe, der Bevölkerung zu befehlen, sich ostwärts hinter die Linie Kajana— Willmannstrand zurück z uz iehen. Eigen⸗ tum, das nicht mitzunehmen ist, einschließlich Häuser und Vor⸗ xäte, soll verbrannt werden. Der bisherige Generalgouverneur Steyn soll durch den Generalstaatssekretär Marlow ersetzt wer⸗ den, ohne daß ein Systemwechsel damit verbunden wäre. ** Die kämpfe an den Dardanellen. Konstantinopel, 14. Aug.(WTB. Nichtamtlich.) Be⸗ richt des Hauptquartiers. An der Dardanellen⸗ front schlugen wir am 12. August nördlich Ari Burnu einen ge unseren rechten Flügel in der Ebene von Ana farta ge⸗ en feindlichen Angriff durch einen Gegenangriff zurück. Wir eben den Feind bis einige 100 Meter hinter seine früheren Stellungen und machten einige Gefangene, darunter einen Offizier. sere Artillerie zerstreute durch ihr wirksames Feuer am 13. Aug. der Ebene von Anafarta ein feindliches Infanterie⸗Bataillon ind zwang es zum Rückzuge in der Richtung auf Kemikliliman. e feindlichen Schiffe, die sich vor Kemikliliman befanden, zogen vor unserem Feuer zurück. Bei Ari Burnu beschossen wir die indlichen Landungstruppen und brachten dem Feind roße Verluste bei. In dieser Gegend versenkten wir auch eine Schaluppe, die mit Soldaten besetzt war. Bei Sedd⸗ül⸗ ahr zerstörte unsere Artillerie auf dem linken Flügel die zum Bombenwerfen errichteten Werke. An der Küste von Kum Kaleh ertrieben unsere Batterien durch ihr Feuer die feindlichen Tor⸗ bedobootszerstörer, die vor der Meerenge kreuzten. Der Feind achte in diesen Tagen häufig von Dum⸗Dum⸗ G eschossen ebrauch. Die feindlichen Flieger warfen am Abend des 12. Aug. am Morgen des 13. August von neuem Bomben auf die ospitäler bei Ari Burnu, die das Zeichen des Roten Kreuzes agen; dabei wurden neun Soldaten verletzt. An den übrigen ronten nichts wichtiges. London, 14. August.(WTB. Nichtamtlich.)„Daily Chro⸗ icle“ meldet aus Athen vom 12. August: Ber Ari Bur nu rde ein britisches Bataillon gezwungen, 300 Pards urückzugehen, und zwar infolge eines besonders heftigen ngriffs, währenddessen drei feindliche Flugzeuge über unseren inien flogen und das Feuer der Türken leiteten. Ein großer Truppentransport versenkt. Konstantinopel, 14. Aug.(WTB. Nichtamtlich.) Das auptquartier teilt mit: Am 14. August hat ein deut⸗ sches Unterseeboot im Aegäischen Meer ein 10 000 t roßes Transportschiff mit Soldaten versenkt. Nur wenige Soldaten wurden durch ein Hospitalschiff gerettet. besetzt. Die Torpedierung geschah in der Nähe der Insel Kos. er Peninsular⸗Dampfer sank in vier Minuten.(Frkft. Ztg.) 17 Vorbereitungen für einen Winterfeldzug in Frankreich. Frankreich und das englische Kohlenausfuhrverbot. 5 3 455. 5 e Nach dem „Temps“ ö ösi cinisterium der öffentli Arbeiten einen Vertreter 5 tegen soll. Di. der 3 Frankreichs von Beschießung von Poperinghe. Paris, 16. August.(WTB Nichtamtlich.)„Petit Parisien“ fährt aus Le Havre: Die Stadt Poperinghe ist in den letzten agen von den Deutschen heftig beschossen worden. Die englische rtillerie erwiderte das Feuer. Nachts schien der ganze Himmel u Flammen zu stehen. Die letzten Einwohner, die in der Stadt seblieben waren, sind nach Frankreich geflüchtet. f Die Brüder Mannesmann. Paris, 16. Aug.(WTB. Nichtamtlich.)„Information“ berichtet aus Madrid: Die drei Brüder Mannesmann weilen augenblicklich in Sevilla. Sie waren bei Ausbruch des Krieges in Casablanca gefangen genommen worden, es gelang ihnen aber, Am Jeder von uns, der in seinem Innersten Bulgare ist, muß Bassermann, einmütig und Stell vertretenden Generalstabes der Armee, ist der Orden Pour Die ameritanischen Kriegslieferungen. Paris, 16. August.(WTB. Nichtamtlich.)„Petit Journal“ meldet aus Washington: Die Ausfuhr der Vereinigten Staaten nach Sibirien betrug in der Zeit vom 1. August 1914 bis 30. April 1915 19 Millionen Dollars, d. h. 19 mal so⸗ viel als in normalen Zeiten. Vor Ablaur des August müssen 400 Lokomotiven und 20 000 Eisenbahnwaggons in Wladr⸗ wostok abgeliefert werden. Aus Bulgarien. Sofia, 15. Aug.(WTB. Nichtamtlich.) Der Militär⸗ schriftsteller Kassil Angelow schreibt in der„Kamabana“: sich über den Zusammenbruch der russischen Armee freuen. Möge Gott den tapferen österreichisch-ungarischen und deut⸗ schen Armeen Kraft verleihen, die russische Armee völlig zu 6 und in die Sümpfe hineinzutreiben, damit Rußland niemals mehr Europa und den Balkan mit seinen tierisch wilden Instinkten beunruhigen könne. Ministerwechsel in Persien. Paris, 14. Aug.(WTB. Nichtamtlich.) Einer Tehe⸗ raner Meldung zufolge hat das Ministerium Ain ed Dauleh in der Kammer seine Entlassung nachgesucht in⸗ folge einer Interpellation der Demokraten. Nach mehrtägi⸗ gen 5 mit verschiedenen Parteiführern zwecks Einigung hat der Schah die Demission angenom- men, da eine Einigung nicht erzielt werden konnte. Die Unterhandlungen über die Bildung des neuen Ministe⸗ riums, dessen Programm die Wahrung der Neutralität, Organisation der Finanzen und Aufstellung einer Wehr⸗ macht umsaßt, sind im Gange. 3* Der Seelrieg. Berlin, 14. Aug.(Priv.⸗Tel.) Die„B 3.“ meldet aus Zürich: Eine Firma in Livorno erhielt die Mitteilung, daß in der Nähe von Larsick die Dampfer„Prince Albert“ und „Prinzesse Marie Jose“ der belgischen Companie Oceanique torpediert wurden. Ueber das Schicksal der Besatzung ist nichts bekannt. London, 14. Aug.(WTB. Nichtamtlich.) Meldun des Reuterschen Bureaus. Der Dampfer„Osprey“ aus Liver⸗ pool und der Fischdampfer„Humphrey“ sind versenkt worden. Die Besatzungen sind gerettet. London, 14. Aug.(WTB. Nichtamtlich.)„Lloyds Agen⸗ tur“ meldet: Der britische Dampfer„Kairo“ aus Glasgow und das Fischerfahrzeug„Ametyst“ sind versenkt worden; die Besatzungen wurden gerettet. London, 15. Aug.(WTB. Nichtamtlich.) Lloyds mel⸗ det: Der britische Dampfer„Princeß Caroline“ (888 Tonnen) ist gesunke n. 15 Mann der Besatzung wur⸗ den gelandet, vier kamen um. Der englische Trawler Gloria“(264 Tonnen) ist ebenfalls versenkt worden. Die Besatzung ist gerettet. Lyon, 15. Aug.(WTB. Nichtamtlich.) Wie„Nouvelliste“ aus Nantes erfährt, ist der Reederverband von Nantes tele⸗ graphisch benachrichtigt worden, daß der Dreimaster„Fran⸗ cois“ im Süden von Island von einem deutschen Unterseeboot torpediert und versenkt worden ist. London, 14. Aug.(WTB. Nichtamtlich.) Der eng⸗ lische Fischfang ist in den sieben Monaten von Januar bis Juli fast um die Hälfte zurückgegangen. ** Wien 14. dug,(Wh. Nichtamtlich) Bei dem Untergang des Unterseebootes„U 12“ scheint der„Korrespondenz Wilhelm“ zufolge auch sein heldenhafter Kommandant, Linienschiffsleutnant Lerch, der bekanntlich im Dezember das französische Admirals⸗ schiff„Courbet“ torpedierte und versenkte, den Tod gefunden zu haben. 3 Aus dem Reiche. Die päpstliche Spende für Ostyreußen. München, 14. Aug.(WTB. Nichtamtlich.) Wie der „Bayr. Kur.“ von zuständiger Seite erfährt, ist durch Ver⸗ mittlung des Münchener Nuntius Monsignore Frühwirth der Betrag von 10000 Mk als Spende des Papstes für die Ostpreußen an den Bischof von Frauen⸗ burg mit folgendem Begleitschreiben abgegangen: Eurer bischoflichen Gnaden danke ich verbindlichst für die ausführ⸗ lichen Mitteilungen über die schwere Heimsuchung, die der Krieg den Ostprovinzen gebracht hat. Ich habe nicht ver⸗ säumt, Seiner Heiligkeit sowohl über das Los der hart⸗ geprüften Bevölkerung als auch über die mannigfachen Be⸗ strebungen zur Linderung der Not zu berichten. Wie Sie aus dem Antwortschreiben ersehen, beklagt der Heilige Vater mit innigster Anteilnahme die traurige Lage der Bevölke⸗ rung, die in der Tat wegen ihrer Treue und ihrer christ⸗ lichen Gesinnung ein besseres Los verdient hätte. Zugleich begrüßt er aufs lebhafteste die bewundernswerte Opfer⸗ willigkeit, die ganz Deutschland und nicht zuletzt auch die Stadt München an den Tag legt, um den schwergeprüften Provinzen zu Hilfe zu kommen. Als Zeichen seiner väter⸗ lichen Liebe und Fürsorge beeilt er sich, aus seinen be⸗ scheidenen Mitteln den Betrag von 10000 Mk. zur Linde⸗ rung darzubieten. Die zweckmäßige Verteilung der Gabe ist dem Ermessen Ew. bischöflichen Gnaden anheimgegeben. Gern benutze ich diesen Anlaß, um Ew. bischöflichen Gnaden meiner größten Hochachtung zu versichern, mit der ich die Ehre habe zu sein Ew. beschöflichen Gnaden ergebenster Diener Franciscus Andreas Frühwirth, Erzbischof von He⸗ raclea und apostolischer Nuntius. Der Zentralvorstand der Nationalliberalen Partei hat am Sonntag, den 15. August 1915, im Reichstag zu Berlin getagt und nach eingehenden Verhandlungen mit allen gegen zwei Stimmen folgende Entschließung gefaßt: Der Zentralvorstand der Nationalliberalen Partei erklärt in Uebereinstimmung mit den Verhandlungen des Geschäftsführen⸗ den Ausschusses und der Landesvorsitzenden vom 16. Mai, daß das Ergebnis des jetzigen Krieges nur ein Friede sein kann, der unter Erweiterung unserer Grenzen in Ost und West und Uebersee uns militärisch, politisch und wirtschaft⸗ lich gegen neuen Ueberfall sichert und die unge⸗ heuren Opfer lohnt, die das deutsche Volk bisher gebracht hat und bis zum siegreichen Ende weiter zu bringen entschlof en ist. seinem Vorsitzenden, dem Abg. - herzlich für seine vom Vertrauen der gesamten Partei getragene Tätigkeit zur Durchsetzung dieser nationalen Kriegsziele. Der Zentralvorstand wird mit der ge⸗ samten Partei geschlossen hinter jeder Regierung stehen, die diese Ziele mit unbeugsamer Festigkeit verfolgt. * Berlin, 14. Aug.(WTB. n adfutanten des Kaisers, Generalobersten von Der Zentralvorstand dankt Dem General⸗ oltke, Chef des le mérite verliehen worden. nach der spanischen Zone von Marokko zu entfliehen. Aus Stadt und Sand. Gießen, 16. August 1915. Auf dem Felde der Ehre gefallen (Aus Hessen und den Nachbargebieten.) Leutnant d. Res. Gerichtsaktuar Theodor Philipps aus Biedenkopf.— Landsturmmann Gg. Becke r, Res.⸗Ins.⸗Rgt. 221, aus Nieder⸗Modau.— Gefr. Gust. Naumann aus Bleichen⸗ bach.— Jäger Albert Haas, Res.-Inf.-Rgt. 81, aus Rabenscheid. — Landsturmmann Herm. Birk, Inf.⸗Agt. 168, aus Waldhausen. — Landwehrm. Heinr. Walter, Res.⸗Inf.-Rgt. 222, aus Storn⸗ dorf.— Grenadier Emil Buß, Garde-Gren.-Rgt. 5, aus Rod⸗ heim v. d. H.— Gefreiter Heinr. Hoffmann aus Heisters.— Offiz.⸗Stellb. Ferd. Metzger, Inf.⸗Rgt. 168, aus Gambach.— Musk. Karl Ganß, Res.-Inf. Regt. 83, aus Crains d.— Musk. Karl Zell, Res.⸗Inf.-Rat. 204, aus Klein⸗Altenstädten.— Sau. Unteroffizier Karl Jul. Schmiedel, Inf.⸗Rgt. 222, aus Offen bach.— Res. Leonhard Böcher aus Kesenrod.— Musk. Wilhelm Koch aus Fauerbach v. d. H.— Landsturmrekrut Heinr. Braun, Res.-Inf.⸗Rgt. 224, aus Blas bach. Beförderung. städtischen Mädchenschule Reser ve befördert. rief vet kehr n Gefangenen. Der Deutsche Hilfsverein in Stockholm erbietet sich während des Krieges den brieflichen Verkehr von Deutsch⸗ land nach und von den übrigen kriegführenden Län⸗ dern zu vermitteln. Der Verein, welcher seit dem J. 1876 besteht, berechnet für seine Dienste nichts, bittet jedoch, jedem Briefe für Porto⸗Auslagen drei internationale Po st⸗ Antwortscheine beizufügen und zwar erbittet er die⸗ selben deutscherseits, da in Rußland e nicht zu haben sind. Postantwortscheine sind zu 25 Pfg. das Stück an jedem Postamte erhältlich. Die Briefe können in deutscher Sprache, müssen jedoch mit lateinischen Buchstaben deutlich geschrieben werden und sind in genau adressiertem, für den Empfänger bestimmten und offenem Umschlage dem Verein einzu⸗ senden, ebenfalls in offenem Umschlage. Genaue und deutliche Adresse des Absenders und Empfängers ist dem Verein jedesmal anzugeben, da täglich viele hunderte von Briefen einlaufen. Wenn nicht anders möglich, erbittet man auch für Rußland deutsche Adresse, welche hier über⸗ setzt wird. Die Adresse des Absenders ist auch in dem weiterzusendenden Briefe anzugeben, da der Verein sonst, wenn Briefe als unbestellbar zurückkommen, er diese dem Absender nicht wieder zurücksenden kann. In den Briefen Herr M. Hahn, Lehrer an der zu Gießen, wurde zum Leutnant der darf kein politisches Thema berührt werden. Es empfiehlt sich auch, nichts oder aber sehr wenig vom Kriege in den Briefen zu ähnen. Jede Zeile wird von der Kriegs⸗Zensur gelesen und Briefe mit beanstandetem Inhalt erreichen den Adressaten niemals. Der Verein läßt jedem Absender stets eine Benachrichtigung über die Weiterbeförderung eingesandter Briefe zugehen. Für den Fall, daß der Verein Telegramme besorgen soll, ist gleichzeitige Einsendung des ungefähren Betrages der Kosten(das Wort nach Rußland etwa 30 Pfennig) erforder⸗ lich. Ein etwaiger Ueberschuß wird nur auf Wunsch dem Ab⸗ sender zurückgesandt, sonst für die guten Zwecke des Vereins verwandt. Laut schriftlicher Bemerkung eines russischen Zen⸗ sors werden Telegramme an Kriegsgefangene teilweise nicht verabfolgt. Eventuell zu überweisende Geldbeträge sind dem Verein am einfachsten mittels Postanweisung zuzustellen, ebenfalls mit genauer Angabe des Absenders und des Emp⸗ fängers auf der Vorder⸗ resp. Rückseite des Ab⸗ schieht durch eine Bank in Stockholm. Postpaket⸗ sendungen kann der Verein nicht besorgen, da teils Lebensmittel, Tabak usw. einer Beschlagnahme unter“ worfen, teils die Zölle in Rußland unerhört hoch sind. In jedem Briefe ist der Deutsche Hilfsverein in Stockholm als Vermittler anzugeben, um dem Empfänger sofort klar zu machen, auf welchem Wege derselbe antworten kann. An den Verein gerichtete Briefe und Begleitschreiben sind zwar ge⸗ nau, aber so kurz wie möglich abzufassen. * Baumwolle. Es ist eine neue von Baumwolle, Baumwollabfällen und Baumwoll espinsten befaßt, soweit es sich nicht um Vorräte handelt, bie nach dem 15. Juni 1915 aus dem Ausland eingeführt sind. Nach dieser Bekanntmachung find alle Nichtverarbeiter (Händler usw.) von Baumwolle und Baumwollabgängen genötigt, innerhalb 2 Wochen ihre Bestände an Baumwoll⸗ spinnereien oder sonstige Selbstperarbeiter zu ver⸗ äußern. Geschieht dies nicht, so sind nach 2 Wochen Baumwolle und Baumwollabgänge bei ihnen beschlag⸗ nahmt. Vom 14. August an ist ferner das Verarbeiten von Baumwolle und Baumwollabgängen verboten, wenn es sich nicht um Aufträge der Heeres⸗ oder Marineverwal⸗ tung handelt, deren Vorliegen nachgewiesen werden muß. Allerdings können die Baumwollspinnereien noch in der Zeit vom 14. August bis 4. September zu beliebiger Ver⸗ wendung ihre Gespinste herstellen. Aber währ dieser Zeit darf ihre Erzeugung insgesamt(also einschließlich der Heeres⸗ und Marineaufträge) nur ½ der Erzeugung ihres gewöhnlichen Betriebsumfanges betragen. Die wäh⸗ 5115 dieser 0 auc r Erfüllt sind on Beten be⸗ schlagnahmt, soweit sie nicht zur üllung von ägen r 1 5 oder Marineverwaltung dienen. Ueber 225 beschlagnahmten Gespinste ist ein genaues Verzeichnis u führen und eine Anzeige zu erstatten. Um einen Ausfausch 15 verschiedenen Sorten von Baumwolle unter den Selbst⸗ verarbeitern herbeizuführen, ist bei dem Königlich Preußi⸗ schen Kriegsministerium eine Ausgleichstelle für Baumwolle geschaffen worden. Die Bekanntmachung enthält noch eine ganze Reihe näherer Bestimmungen, so über eine erforder⸗ liche Meldung über den Betriebsumfang der Spinnereien, über Baumwolle, die in anderen Betrieben als Spinne⸗ reien vor Veröffentlichung der e bereits in Arbeit genommen war und über in solchen Betrieben zu beliebiger Verwendung freigegebene Mengen. Der Wort⸗ laut der Bekanntmachung ist im Gießener Anzeiger von heute enthalten. 0 * Ersatz des Petroleums durch andere Bee nern hat in einem Erlasse an die Großh. Kreisämter er⸗ neut darauf hingewiesen, es müsse überall da, wo ein Ersatz des Petroleums durch andere Beleuch⸗ tungsmittel, wie z B. durch die elektrische, die Stein⸗ kohlen und Luft⸗Gasbeleuchtung, die Azetylenbeleuch⸗ tung möglich sei, auf Einführung dieser Ersatzmittel hin⸗ gewirkt werden. Trotz wiederholter Anregungen sei diese Er⸗ Installation von Elektrizität und Gas des öfteren die Tat⸗ schnittes. Die Weiterüberweisung seitens des Vereins g: Bekanntmachung erschienen, die sich mit der Veräußerung und Verarbeitung leuchtungs mittel. Das Großh. Ministerium des In- satzbeleuchtung auch dort, wo ihre Anwendung möglich sei, a vielfach nicht durchgeführt worden. Es stünde allerdings der 5 . e tel, die Gasbeleucht . ung zu för⸗[G re die Gas auto e maten er⸗ Installation und der f einmal erhoben, ch und nach gedeckt nern hat den Krets⸗ dern, hätten sich insbesonde wiesen, zumal wenn die K Lieferung der Beleuchtungsks sondern durch einen erhöhten würden. Das Großh. Minister ämtern empfohlen, demgemä Betracht kommenden Gemei Gaspreis na ium des In ß in Verhan nden und iteressiert ohnen, denen d merksamkeit schen e e nur einen es den der Markt an wegen ihrer Verwendbarkeit sin beliebt. Obenan steht die Sch schen oder eingekochten Zustande teil an der allgemeinen Ernäh der Samstag⸗Wochenmarkt die zum Einkochen Verwend Der Preis für die be ie Hausfrauen in g. 9 01 15 die nitäts⸗Kreuz erwarb sich der Sergeant Be tz im Jäger⸗Rgt. 5. müseschatzes Nahrungsmitteln bietet, 17 d sie im Haushalte besonders 4 hne, der im fri⸗ ein bemerkenswerter An⸗ rungsfrage zufällt. Reich war t geeigneter Ware an Bohnen, finden konnten, befahren. hielt sich im Rahmen von iegs erinnerungen und die Leitung spricht Abteilung reichlich zu chten der hiesigen Bevöl erung serner selöst bei Bestellung tretung bisweilen Schwierigreite er Lehrherren und den Lehr Landkreis Gießen. Treis a. L, 14. Aug. Die Hau ssammlung für die Hin⸗ terbliebenen der Gefallenen i Ge⸗ getroffen. Sie beabsichtigt daher, so schreibt uns ein Mitarbeiter, ische Tapferke ische Tapfer 4 kleinen Kindern. Kreis Büdingen. ier fand te die Grave⸗ 5 von Nidda und Umgegend, der hiesige Kriegerverein und die Jugendwehr gemeinsamen 2 8. m Hauptsatze: Gott hat urch Blut und Eisen 2 7 und aus⸗ O Nidda, 15. Au, lottefeier statt. Der vereinigten sich gottesdienste 127, 1. Seine das Deutsche edigte Pfarrer 0 25 gipfelte in gebaut; darum ist es wohlgebaut und das feste Bollwerk von heute wider alle seine Feinde. N zogen die drei genannten Vereine un des hiesigen dem Gottesdienste die Verwundeten m Kriegerdenkmal. Hier hielt Ober⸗ eine oli 77 1 urchglühte Ansprache, verglich die jetzige große, opfer⸗ N 1925 8815 mit 1 vor 45 Jahren, gedachte der Ver⸗ Helden von 1870/1 und ehrte das Andenken Gefallenen durch das Niederlegen eines Kranzes im Denkmal. Dasselbe tat auch Gerichtsvollzieher i. P. Vetzberger im Namen des Veteranenverbandes und brachte ein begeistert aufgenommenes dreifaches Hoch auf daiser und Großherzog aus. Nachmittags hielt der Vete⸗ nenverband von Nidda und Umgegend im Gam⸗ inus seine Hauptversammlung ab, deren Tagesordnun den satzungsgemäß alljährlich zu erledigenden geschäft⸗ en Vereinsangelegenheiten und Bewilligung von Unter⸗ zungsgesuchen bestand. Ein gemütliches Zusammensein amtsrichter Röm hel bei Gettenau giments Nr. pan 1 5 aun dg eugreige Bun e g Uhrung. Das militärische Treiben hatte viele Schau⸗ lustige berbeigelockt f e e Stockheim, 15. August. Musketier Heinrich Gall im Res. Inf ⸗Regt. 168 erhielt das Eiserne Kreuz. Leidhecken, 15. Aug. Auf dem Felde der Ehre fiel am 2. August im Osten infolge Kopsschuß der Musketier Karl räf. Kreis Alsfeld. „ OStorndorf, 15. Aug. Aus unserem 800 Einwohner zählenden Orte hat der Krieg im ersten Jahre 8 Opfer gefordert. Zwei weitere Leute werden vermißt. Heute fand für den am 25. Juni in Rußland gefallenen Heiurich Walter in der Kirche eine Gedächtnis feier statt. Kurz nach Beginn des zweiten Kriegsjahres fiel Reservist Leopold Freund bei den letzten Kämpfen um Warschau. 5 Kreis Schotten. —Eschenrod, 15. August. Das hessische Militär⸗Sa⸗ Starkenburg und Rheinhessen. I Mainz, 16. Aug. Die Handelskammer Mainz hat in ihrer Sitzung vom 13. August d. J einstimmig die folgende Erklärung abgegeben:„Die Handelskammer begrüßt es, daß durch die Bekanntmachung des Reichskanzlers gegen über⸗ mäßige Preis steigerung vom 23. Juni 1915 die Mög⸗ lichkeit gegeben ist, Ausschreitungen, die in Bezug auf Zurück⸗ haltung von Vorräten und ungebührliche Preissteigerungen vor⸗ kommen, seitens der zuständigen Stellen wirksam entgegen zu treten. Der Handelsstand, der in diefer Zeit schwierige und oft mit Opfern verbundene Aufgaben zu erfüllen hat, kann nur einver⸗ standen sein mit einem scharfen Vorgehen gegen solche Elemente, die eine durch den Kriegszustand hervorgerufene Notlage in selbstsüchtiger Weise auszubeuten suchen. Die Handelskammer setzt voraus, daß bei der Handhabung der Verordnung Sach⸗ verständige der Praxis zugezogen werden. Sie erhofft auch von dem Bestehen der Verordnung, daß nicht mehr in der Oeffent⸗ lichkeit 25 Beweismaterial allgemeine Klagen und Beschwerden erhoben werden, die sich oft nachher als unzutreffend erweisen und die nur geeignet find, die Bevölkerung Zu 5 und gegen einzelne Erwerbsstände aufzu⸗ regen, ohne der Sache irgendwie Nutzen zu bringen. Kreis Wetzlar. Weg tkar, 15. Aug. Durch Verleihung des Eisernen Kreuzes wurden aus dem Kreise Wetzlar nachstehende Volks- schullehrer ausgezeichnet: E. Armbre cht- Mudersbach, O. Hederich-Bellersdorf, Fr. Hein⸗ Oberwetz, W. Kaps⸗Nau⸗ born, A. Dietz ⸗Oberbiel, Hrch. Becker⸗ Steindorf, K. Bent⸗ haus ⸗Burgsolms und A. Dillenber ger⸗ Dreisbach. Den Ehrentod für das Vaterland starben die Lehrer: Batz⸗ Allendorf, Kohlhauer⸗ Burgsolms und Arendt-Oberbiel. Hessen⸗Nassau. (Marburg, 15. Aug. Nachdem bereits vor einiger Zeit die hiesigen Fleischermeister ihre Verkaufszeiten ein⸗ geschränkt haben, erklären jetzt etwa 70 Geschäfts⸗ inhaber der Bekleidungs-, Ausstattungs⸗ und Haushal⸗ tungsindustrie, daß sie von jetzt bis Oktober, mit Aus⸗ nahme des Samstags, ihre Geschäfte um 7 Uhr schlie⸗ ßen. Während der stillen Zeit schließen auch eine Anzahl Geschäfte Sonntags um 1 Uhr. Nur zwei Firmen haben sich nicht angeschlossen. O Frankfurt, 15. Aug. Laudtagsabgeordneter Stadtrat Dr. Flesch⸗ Frankfurt a. M. ist heute abend im Alter von 62 Jahren nach längerem Leiden gestorben.— Die Kriegs- sammlung der preußisch⸗hessischen Eisenbahn⸗ beamten hat bis jetzt über zwei Millionen Mark ergeben. X. Gelnhausen, 14. Aug. Im benachbarten Dorfe Hor⸗ bach ist die Frau des Mühlenbesitzers dam Biba durch einen Sturz in der Scheune schwer verunglückt und an den Folgen dieser Verletzungen verschieden. Die Verunglückte war Mutter von 6 kleinen Kindern. a h. Gelnhausen, 16. Aug. Zur Feststellung der gegen⸗ wärtigen Preise für Fleisch ordnete der Landrat für den Kreis Gelnhausen eine genaue Untersuchung darüber an, inwiefern zwif. den Vieh⸗ und Fleischpreisen ein solch bedeutendes Miß⸗ verhältnis besteht. Gleichzeitig sind binnen fünf Tagen von jeder Gemeinde die jeweiligen Vieh⸗ und Fleischpreise am Orte dem Landratsamte mitzuteilen. —— VvVermischtes. 'Eine Gedenkfeier auf einem ostpreußischen Schlachtfeld. Am 17. August jährt sich der Tag, an dem Hindenburg zum ersten größeren Schlag gegen die in Ostpreußen eingedrungene russische Soldateska aus holle. Bei Göritten, einem kleinen, südlich von Stallupönen gelegenen Grenzörtchen, wurden damals in erbittertem Kampfe 3000 Russen gefangen ge⸗ nommen. Was die Verluste auf deutscher Seite angeht, so wurde die Gemeinde Göritten von diesem Gefechte am unmittelbarsten am ersten Jahrestage des kriegerischen Ereignisses auf dem Schlacht- elde an den Gräbern der gefallenen Soldaten eine würdige Gedächtnisfeier zu veranstalten. Es werden u. a. die Schulen von Göritten und Dopönen an der Feier teilnehmen und den toten Helden Grabgesänge singen. Der Pfarrer von Göritten wird an der Spitze seiner Kirchengemeinde hinausziehen und zu schlechtern Ehren der tapferen Schar, die dort unter dem Rasen schläst, eine Gedenkrede halten, und aus nah und sern werden die Angehörigen der bei Göritten gefallenen Krieger herbeieilen, um auch ihrerseits an der schlichten Feier teilzunehmen. Die„Straße der Patrioten“. Wie die„South London Preß“ berichtet, hat eine sorgfältige Statistik ergeben, daß unter allen Straßen Londons die Trasalgar Street sich am patriotischsten erwiesen hat. Im Verhältnis zu der Häuseranzahl — insgesamt 150— haben sich in dieser Straße am meisten Be- wohner, nämlich 175, zum Heeresdtenste gemeldet. Die Trafalgar Street ist trotz ihres großartigen Namens eine ziemlich unschein⸗ bare Straße im Wahyort⸗Viertel. Sie wird, wie das Londoner Blatt 7 Stolz erwähnt, von nun ab die„Straße der Patrioten“ enannt. 1 Das Wunder⸗Tauchboot des Amerikaners Simon Lake. Die amertkanischen Zeitungen berichten über ein neues Tauchboot von unglaublichen Fähigkeiten, das der ameri- kanische Tauchbootbauer Simon Lake konstruiert hat. Das U-Boot soll imstande sein, zweimal den Atlantischen Ozean zu durch⸗ kreuzen, ohne eine Zwischenstation aussuchen zu müssen. Es soll eine Strecke von 6000 Meilen mit einer Geschwindigkeit von 11 Meilen in der Stunde zurücklegen können. Die Versuche haben ergeben, daß das kleine Boot während einer solchen Reise keinerlei Neuausrüstung bedars. Die Konstruktion des G 3— dies ist der Name des Wunderbootes— hat eine halbe Million Franes gekostet. Spielplan der vereinigten Aeenurter Stadttheater. Opernhaus. Montag, 16. August, geschlossen. Dienstag, den 17. August, abends 7 Uhr:„Don Juan.“ Mittwoch, den 18. August, abends 7% Uhr:„Mignon.“ Donnerstag, den 19. August, abends 7 Uhr: „Der Troubadour.“ Freitag, den 20. August, nachmittags 5 Uhr: 9 ⸗Parsifal.“ Samstag, den 21. Aug, abends 7 Uhr:„Die Jüdin.“ Sonntag, den 22. August, abends 7 Uhr:„Der Bettelstudent.“ Mon- tag, den 23. August, abends 6 Uhr:„Die Walküre.“ Dienstag, den 24. August, abends 7 Uhr: Letztes Auftreten der Frau Sellin: „Königskinder.“ Mittwoch, den 25. August, geschlossen. Donnerstag, den 26. August, abends 7 Uhr:„Die Afrikanerin.“ Schauspielhaus. Montag, den 16. August, abends ½8 Uhr:„Kameraden.“ Dienstag, den 17. August, abends 48 Uhr:„Die Lokalbahn.“ Hierauf:„Die Medaille.“ Mittwoch, den 18. August, abends ½8 Uhr:„Die deutschen Kleinstädter.“ Donnerstag, den 19. Aug., abends„8 Uhr:„Maria Stuart.“ Freitag, den 20. August, abends ½8 Uhr:„Der Alpenkönig und der Menschenfeind.“ Samstag, fuhren die nötigen Sachen, Eßwaren usw., nach, ebenso warf den 21. August, abends% Uhr:„Der Geizige.“ i Sonntag, den 22. August, abends ½8 Uhr: Ludwig Thoma-Abend:„Die Lokalbahn.“ Hierauf:„Die Medaille.“ Montag, den 23. Auqust, abends ½%8 Uhr: städter.“ Dienstag, den 24. August, abends 6 Uhr:„Don Carlos.“ Mittwoch, den 25. August, abends /½3 Uhr:„Die Lokalbahn.“ Hierauf:„Die Medaille.“ Diener zweier Herren.“ Höchste Temperatur am 2 F— Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. , Aug. 2.2 3—— 35 S 22 2= 625 58 82 2 8 5 N e 1— 8 22 7459 207 88 49 WSW 4 8 Regen 5 145,7] 13,2 9,6 85 WSW 2— Klarer Himmel 7% 46,7 15 92 90 5 2 5 Bed. Himmel 5 1 druck auf seiner Rück Amtlicher Wetterbericht. Deffentlicher Wetterdienst, Gießen. Der gestern im Westen aufgetretene Wirbel ist schnell von der Nordsee in östlicher Richtung abgezogen. Bei ansteigendem Luft- seite werden wir für morgen mit außheitern⸗ dem, meist trockenem Wetter rechnen dürfen. Wetteraussichten in Hessen am Dienstag, den 17. Wolkig, meist trocken, Winde aus westlichen Richtungen. Genf, 15. Aug. Um Millerands Situation zu erklärten sich, wie der„Temps“ meldet, sämtliche Mitglieder des Eine partielle Ministerkrise wäre Kabinetts Viviani solidarisch. Der„Temps“ hofft, also unter allen Umständen ausgeschlossen. 23. daß vor der Aussicht eines vollständigen Ministerwechsels Kammermehrheit zurückschrecken werde. st immten banien befänden. die Serbien zwin, der Ma wegen der italienischen T Lugano, 16. August. wir weder uns selbst noch andere!“ bespricht völlige Fiasko der bür Letzte Nachrichten. Die schwedisch⸗englischen Verhandlungen. Stockholm, 16. Aug. Der schwedische Minister des Aeußern, Wallenberg, hat sich zum ersten Male nach der Tagung der schwedisch-englischen Konferenz einem Mit⸗ arbeiter von Stockholms Tidningen über den 1 Ver⸗ handlungen geäußert. Man könne jetzt über die d des schließlichen Ergebnisses der Konferenz noch keinen Schluß ziehen. Gleichzeitig berührte Wallenberg auch die Kommentare der schwedischen Presse zu den von ihm und dem Ministerpräsidenten Hammarfskjöld seinerzeit gehal⸗ tenen Reden. Das solidarische französische Kabinett. Italien und Serbien. Budapest, 15. Aug. Das Blatt„A Nap“ meldet aus Sofia: Wie aus Nisch gemeldet wird, überreichte der ita⸗ lienische Gesandte in Nisch bei dem Ministerpräsidenten Pasitsch eine neue Note der italienischen Regierung und übermittelte ihm gleichzeitig mündlich die Bitte der italienischen Regierung, Ser⸗ bien möge unverzüglich das albanische Gebiet räumen, umso⸗ mehr als die zur Okkupation von Albanien be⸗ italienischen Truppen bereits ein⸗ geschifft seien und sich auf dem Wege nach Al⸗ Der serbische Ministerpräsident äußerte seine Unzufriedenheit und sagte, Italien kompliziere die Wösung dieser Frage dadurch, daß es der Sache eine solche i 5 91 50 Albanien. rumen. 5— der serbischen Regierung es übrigens nicht, Bitte der italienischen Regierung zu entsprechen, denn die Ver⸗ ng betr. eine Räumung Albaniens könne bei öffentlichen Meinung mit keinem greifbaren werden. In politischen Kreisen ist man davon überzeugt, daß . ruppenfendungen ein neuer KHon⸗ flikt zwischen Serbien und Italien in Anssicht steht. Meutereien im italienischen Heere? Wien, 16. Aug. Die Blätter berichten aus dem daß die Fälle von Meuterei im italienischen 855 8 e zunehmen. Am 2. August seien 21 Alpini und Ber⸗ saglierie bei Ranchi von einem Regiment des Oberkommandanten, Herzogs von Aosta, erschossen wor⸗ den. Die italienischen Regimenter müßten ständig ausge- wechselt werden. „Täuschen wir weder uns felbst noch andere. nicht leisten können und am Schluß wird niemand verantwortlich e ist Kriegs-Kornfranck auch das Kaffeegefränk für Kranke und Kinder. Nit dem angenehmen kaffeehnlichen Geschmack und seiner Be- kömmlichkeit verbindet Kriegs- Kornfrenck noch den Vorzug der Billigkeit. Kriegs- Kornfranck ist überall zu haben. Ganzes Paket 50 Pfennig, halbes Paket 26 Pfennig. *— 3 Hierauf:„Der „Die deutschen Klein- 14. bis 15. Aug. 1915 20,8 C. Niedrigste„„1 9,4“ Niederschlag: 0,4 mi. — August 1915: ussichten retten Färbung gibt, der serbischer motiviert auf Befehl In einem Artikel, betitelt:„Täuschem icht der„Avanti“ das gerlichen Hilfsakttron in Ita⸗ lien. Wenn man sieht, wie unendlich gering die staatliche Hilfe⸗ in. ö ö Iodes-Anzeige. ö(Statt besonderer Anzeige.) 5 Heute vormittag entschlief sanft infolge eines Herzschlags unsere liebe, treusorgende Mutter, . Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante im Alter von 71 Jahren. Oieben, den 14. August 1915. Die Beerdigung findet Dienstag, den 17. August, nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des alten Friedhofes aus statt. Dr. iur. Robert Wenzel, Rechtsanwalt trau Franziska Wenzel geb. Köster Die trauernden Hinterbliebenen: Bernhard Wenzel, Oroßh. Finanzrat 2. Zt. Hauptmann d. L. in Friedberg i. H. in Langen, 2. Zt. im Felde. Von Beileidsbesuchen bitten wir absehen zu wollen. 1 8 e 00 We Nee e Nee Nennen N 5 1 W 85 F ee, 0 0 e 05 n e e 00 n Fang Wiederver aufern e e Feldpost Für unser Werk suchen wir einen militärfreien i a a Dosen CEierschachteln H errn Meine Verlobung mit Fräulein 5 atekvell decem Halz. bal derer aba, al 8 Betrieb 8„Assist 8 nte n. ute MATHIILDE BARTH chac teln. Schreibwaren Bautechniker oder Geometer II. Klasse erhalten aus Grossen-Buseck zeige ich hierdurch an Dr. phil. 0 SEH FRANZ Dargun(Mecklbgo, 16. August 1015 Allgemeine Ortekraukenkasse Gießen. Die Beiträge zur Krankenkasse und Invaliden— versicherung für Juni 1915 können zum 26. d. Mts. ohne Kosten bezahlt werden. Gießen, den 14. August 19165. 6017 Der Vorstand. J. A.: Alb. Lentz. Bekanntmachung. Betr.: Verlegung einer Geflügelzuchtstation. Die seither in Hungen, Kr. Gießen, errichtete Leistungszuchtstation Ur schwarze Minorka soll ander— weitig innerhalb des Kreises untergebracht werden. 45 um dieselbe wollen sich bis zum 21. August Id. Is. beim Landwirtschaftskammer— Ausschuß in Gießen melden, woselbst auch die Ver— tragsbestimmungen erhältlich sind. Gießen, den 13. August 1916. Laudwirtschaftstammer⸗Ausschuß für Oberhessen. 6b88 U Weidnäh u. Zuschneide-Kursus Herren-, Damen- und Kinderwäsche go wie in Blusen und Kinderkleider n b Beginn am 6. August Während der Krlegszelt Protsermäbtgung Frau E. Schott, Weigzeugmeisterin Walltorstralle 24 1. 04307 oοοοοοοοοοοοοο Achtung! Achtung! Große Sendung 85 Einmach⸗Gurken eingetrossen. Nur gesunde Ware: 100 Stück Mk. 180, 200, 300 NR. Mass aus Oesterreich Tel. one Babnbofstraßse 48 Tel. one — Dienstag findet Verkauf auf em Markt au obigen Preisen flatt. Jur Wiederverkäufer extra billige Prelse! cee Billige Preise! Billige Preise! noch bis J. Weinert, Giessen Neuenweg dg Paplerwarengroßhandlung Fernspr. 215 Versteigerung. Diendtag, den 17. de. Mts., nachm. 2 uhr, versteigere ich Neustadt 55 dahier: Ca. 8 Mille bessere Zigarren gegen Barzahlung. 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