9 1 4. J ö 0 1 a 4 l 5 ü er Gleßener Anzelger 5 erschemt täglich. an er 0 Y Sonntags.— Beilagen: 8 jährl. Mk. 2.20; durch viermal wöchentlich Abhole- u. Zweigstellen Gießener Familienblätter; monatl. 65 Pf.; durch weimal wöchentl. Krels⸗ ö die Post Mk. 2.— viertel⸗ latt für den Kreis Gießen jährl. ausschl. Bestellg. f (Dienstag und Freitag); Zeilenpreis: lokal 15 Pf., zweimal monatl. Land⸗ ausw. 20 Pf.— Haupt- wirtschaftliche Zeitft. schristleiter: Aug. Goetz. für die Schristleitung112 22 3 1053. Jahrgang Dienstag, 27. Juli lol Bezugspreis: monatl. 75 Pf., viertel⸗ 8 Fernsprech-Anschlüͤsse: Verantwortlich für den leitu 0 90 politischen Teil und das Verlag, Geschäftsstelleös! Feuilleton: Aug. Goetz; Adresse für Drahtnach⸗ 5 42 für Stadt und Land, richten: Anzeiger Gießen.* Vermischtes und Ge⸗ Annahme von Anzeigen 5 g K* cichtssagl: Otto Braun; bs wege b he notatlonsdruc und derlag der Brühl schen Univ. Buch und steindruderei. gange. Schriftleitung, Geschästsstelle u. drucerel: Schulstr. 7. heel n Geben. Die fortschreitende Einkreisung der Russen. (WB.) Großes Hauptquartier, 26. Juli. nommen. Vermutlich gehören zu ihr die Truppen, die jetzt auch] die feindlichen Angriffe gegen die Front Woislawice— Go⸗ (Amtlich.) oberhalb von Ostrolenka den Niemen überschritten haben. Die[rodlo abschlugen. Am Bug, an der Zlotg-Lipa und am Dujestr Westlicher Kriegsschauplatz. an sie anschließende Armee des Generals v. Gallwitz drängt dief keinerlei Aktion, außer an der Linie des Dorfes Dobrotwor, wo Auf der ganzen Front kein besonderes Ereignis. Russen gegen den Bug und hat dem hartnäckig fechtenden Gegner fein blutiger örtlicher Kampf sich abspielte. Ein Versuch des Feindes, j 1 send Gefangene und über 40 Maschinengewehre ab⸗ sich am rechten Bugufer zu befestigen, scheiterte. l Oestlicher Kriegsschauplatz 1 2 e g 0 ge g 5 zd g g g 8 genommen. Sie hatte nach der Einnahme von Ostrolenka, n Soldaten. 9 Nördlich des Niemen erreichte die Armee des Gene⸗ Roschan und Pultufk am Samstag den Narew in der Linie„„ 5 W 0 flich) No- rals v. Below die Gegend von No emol und von Po⸗ Ostrolenka——Pultuft, die in der Jutlinie etwa 9 Kilometer, durch„Ken hagen, 26. Juli.(W 7 Nichtamtlich.) f niewitz; wo der Gegner noch standhielt, wurde er ge- die Windungen des Narem in Wirtlichteit mehr mißt, in voller woje Wremja“ und„Rußlose Slowo“ bringen, abgesehen 1 worfen. Breite hinter sich. Ihr rechter Flügel näherte sich dem von den 1 täglichen Berichten über die angeb⸗ Ueber 1000 Russen wurden zu Gefangenen gemacht. bei Sierozk in den Narew mündenden Bug, dessen Ab⸗ lichen Bestialitäten der deutschen Soldaten und über die An der Rarewfront erzwangen unsere Truppen auch schnite durch keine dauernden Befestigungen gedeckt iar Kuh dem] Behandlung der russischen Gefangenen, jetzt noch andere 2 oberhalb Ostrolenka den Uebergang. Unterhalb davon drän⸗] rechten Narewafer stand sie in der Front Gomwow, zwölf Kilometer] haarsträubende Meldungen, angeblich auf Grund der Aus⸗ gen sie den erbitterten Widerstand leistenden langsam nördlich von Sierozk, Naszielsk. 21 Kilometer nordöstlich des Zu sagen eines österreichischen Offiziers, der erklärt haben soll, d* derstand leistenden 8 eguer langsam sammenflusses von Narew-Bug und Weichsel bei Nowo Georgiewsts pie deutschen Soldaten würden esonde r dazu an gegen den Bug zurück, Einige tausend Russen wur⸗ und lehnte sich an die Bahn Nowo Georgiewsk. Mlawa. Die 585 5 E Gef 1 1 den gefangen, über 40 Maschinengewehre er⸗Russen hatten in diesem Raum hartnäcligen, aber vergeblichen[ gelernt, die russischen Gefangenen z 1 beutet.. Widerstand geleistet und mußten in den Festungsbereich von Nowo[tern, zu Tode zu peinigen, lebendig zu verbrennen, oder Gegen die Nord- und Westfront der Festungs⸗ Georgiewst zurück, vor dessen Westfront die auf dem rechten zu ersäufen. Die russischen Soldaten werden deshalb ge⸗ gruppe von Nowo⸗Georgiewsk und Warschau Weichselufer vorgehenden deutschen Streitträfte erschienen sind, über] warnt, sich lebendig in Feindeshand zu begeben. i i 1 1 1 3 deren Tätigkeit keine genauen. Nachrichten vorliegen. Mit dem Besitz f schieben* 7 5 näher heran. won Sierozt wäre der llebergung über den Jug gesich ert, gegen Ein Nen des Gouverneurs von Warschau. d astlicher Kriegsschauplatz. den weiter nordöstlich deutsche Truppen im Anmarsch find. Jenseits Berlin, 27. Juli. Nach einer Stockholmer Meldung Nördlich der Linie Wofslawice(südlich von Clolm) des Flusses läuft die große Strecke Warschau.— Bialostok, von der[der„Berliner Morgenpost“ hat der Gouverneur von —Orubieszow(am Bug) haben deutsche Truppen in den] bei der Station Tluschersch Linien nach der Bahn Warschau— Warschau befohlen, daß die ganze Ernte inner⸗ Kämpfen der letzten Tage den Feind nach Norden wei⸗Siedlez und Warschau Iwangorod im Süden und nach Ostro⸗ Ualb dreier Tage eingebracht sein müsse. Was stehen ter zurückgedrängt. Gestern wurden 11 Offiziere, lenka im Norden abgehen. e g bleibt, würden die Truppen in Brand stecken. 1457 Mann gefangen genommen, 11 Maschinengewehre er⸗ Man sieht deutlich, wie Hindenburg seinem Ziele immer Ein russisches Riesenslugzeug. beutet. Im übrigen ist die Lage westlich der Weichsel und näher kommt! g bung, 26. Jul(WTB. Nichtamllich)„Rietsch⸗ bei den verbündeten Armeen des Generalfeldmarschalls von 1 0 ö 1 6 Keen wid 1 L m9 des Mackensen unverändert.. Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht. russischen Riesenflugzeuges„Ilja Mu rome tz mt Ozerste deeresleitung. Wien, 26 li.(WTB. Nicht tlich.) Amtlich wird[drei deutschen Flugzeugen folgendes berichtet: Das rus⸗ 1 5 3* 5 5 Ju 114„ ichtamtlich.) Amtli 1 sische Flugzeug war infolge von Zufälligkeiten verhindert, seine Be⸗ 9 Notiz: Poswol und Poniewitz liegen etwa 60 Kilometer] verlautbart: 26. Juli 1915 mittags. waffnung anzuwenden und es wurde 6 F von den deutschen östlich bzw. südöstlich Szawle.„ RNussiso Kriegsf chauplatz.. 1% Fliegern stark beschossen. Es erhielt 16 reffer in den Benzin? 8 2 1 un, Südlich Sokal eroberten unsere Truppen einen für behälter und unzählige Löcher in andere Teile. Trotzdem blieb es 855 * Site 8 75 4 2 i. Bu gu 0 5 Rach 515* Stunde 1 1 Luft—— mußte—.— Der,, Die Petersburger Tele enagentur leistet sich, wie Stützpunkt, mo ei Gefangene und 2 Maschi⸗ Führer, eutnant Baschkow, erhielt zwei Verwundungen. 7 einst in— en vor ä 2 s snkugewehre in unsere Hand fielen. Nordwestlich Gru⸗ Die tapferen Schwaben.. durch die Verbündeten, sonderbare, erheiternde Hechterkunst⸗ bie zo w gewannen deutsche Kräfte erneut Raum. An den Stuttgart, 26. Juli.(WDB. Nichtamtlich.) Auf ein Teles stückchen. Sie erklärt, die strategische 2 der russischen anderen Teilen der Front trat keine Aenderung der Lage ein. gramm Sr. Mai. des Königs haben Seine Majestät der Heere in Polen sei günstig, derjenigen der deutschen zweifel Italienischer Kriegsschauplatz. Kaiser, wie der„Staatsanzeiger“ nieldet, folgendes geantwortet dos überlegen. Endlich habe der russische Generalstab den. Gestern entbrannte der tamof um den Rand des pla- Ich panke Dir F100 ir dis ittei mein braves Feind da, wo er ihn längst zur Entscheidung habe hin⸗[teaus von Doberdo aufs neue. Tag und Nacht griffen] Insanterie⸗Regiment 120. In West und ei te drängen wollen! Diese Meinung werden auch die französi⸗ die Italiener an der ganzen Front ununterbrochen mit] tapferen Schwaben auf das schönste in hingebender Treue und un⸗ chen und englischen Militärkritiker lesen, die bekanntlich größter Heftigkeit an. Aber auch der neue Aufwand an Kraft vergleichlichem Heldenmute mit allen übrigen* men, ihrem bedrängten Bundesgenossen vielsach den Rat ertetlt[ und Opfern war umsonst. Nur vorübergehend erzielte der] Gott e ferner mit uns. 8 1 8 i efährli a er] Feind örtliche Erfolge. Heute bei Morgen rauen waren die Seine Majestät haben am 25. Juli folgendes Telegramm von haben, sich aus dem gefährlich gewordenen Bereich der e i i 8 gengre Seiten des Generalkommandos des Armeekorps erhalten: 1 Goichselfestungen rückregrte zu konzentrieren In rührendem ursprünglichen Stellungen RV alle runtertanigst, daß das Armee ⸗ Gegensatz zu der angeführten allgemeinen strategischen Be- nahmslos im Besi beider helden mutigen Ver⸗ korps neue Erfolge errungen hat. Vor dem von uns als Ziel be. trachtung gibt der letzte amtliche russische Bericht zu, daß steidiger. Gegen den Görzer Brückenkopf unternahm der steckten Rozan kaum eingetroffen, stürmte die 26. Divifton dug 727 die deutschen Heere den Narew überschritten haben. Zwar[Gegner einen neuen Angriff. Heute früh sehte das Massen⸗ entscheidende Werk der ersten Stellung, die anderen zum Korps ge⸗ wird dieses Eingeständnis durch die Lüge abgedämpft, zwi⸗ feuer der italienischen Artillerie im Gorzischen wieder ein. hörenden Truppen stürmten die benachbarte Front. Besatzung nach schen Ostrolenka und Rozan sei der Uebergang dem Feinde Im Krngebiete wurde gestern nacht ein feindlicher An⸗ viertägigem Kampf schwer erschüttert. Ueber 2000 streckten die nicht gelungen, sondern nur im Abschnitt von Nozan—Pul⸗ griff im Handgemenge und mit Scheinwerfern zurückgeschla⸗] Waffen, Rest zog ab. Wir vorloren nur verhältnismäßig wenig. tusk. Nun, wir dürfen nach den bisherigen Erfahrungen an- gen. Die zurückgehenden Italiener erlitten in unserem Ge- Festung heute im Besitz des Armeekorps. „daß in dem gewohnten Abstande hinter unseren sieg- schützfeuer starke Verluste. Einer unserer Flieger belegte gez. Frhr. v. Watter. — 8 4 49 0 Gloß⸗ Verona mit Bomben. An der Kärntner und Tiroler„. 5 fürsen Nikolajewitsch schließlich doch so etwas wie eine Front hat sich nichts von Bedeutung ereignet. Der französische Bericht. 8 Bestätigung der Weltgeschichte geben wird. Das strategische Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs Paris, 26, Jui.(OB, Nichtamtlich, Amtlicher Bericht Kaleidoskop der Petersburger Telegraphen-Agentur ist nur v. Höfer, Feldmarschalleutnant. von Sonntag nachmittag. Tie Nacht verlief ungestört. Einige Ar⸗ bee eee ee ei de ebene oerl v. Gun nut ben beben bent ia werile ff f e eee e n wren nde 1 0 Jar 2 sic das fragende, ausgezeichnet. walde war die Kanonade von lebhaftem Gewehrfeuer, aber von n en. 28 8e er unnd Rer. Farben Danzig, 26. Jul.(s. Nichtamtlich) Wie die Sol⸗ keinem Infanteriegefechte begleitet. In den Vogesen, ber Ban⸗ lichen Gutgläubigkeit erhalten. Wir aber und das Ausland dauer Kriegszeitung,„Die Wacht im Osten“, meldet, hat der] de⸗Sapt trugen wir einen neuen Erfolg davon, bemächligten uns blicken mit etwas anderen Gefühlen durch die Jeuster⸗„Kaiser dem General v. Gallwitz den O'r den Pour le gestern abend der sehr starken deutschen Verteidigungsanlage, die scheiben der russischen Wohnung. Während wir über die un⸗[mérite verliehen. sich zwischen den Höhen Fontenelle und der Höhe 627 bei dem ordentliche Toilette der noch so stolz einherstolzierenden, Ein Brief Hindenburgs. Dorfe Launois erstreckt, und besetzten die Häusergruppe, welche den amtlich geschminkten öffentlichen Meinung herzlich lachen, in, 26 i.(Ctr. Blu.) Generalfeldmars on] Südteil des Dorfes bildet. Wir machten dabet über 700 under⸗ 9 a a Berlin, 26. Juli. eneralfeldmarschall v 10 5 9 bemerken wir mit ernsterem Staunen, wie von einer skrupel-⸗[Hindenburgehat vor einigen Tagen an Stadtdirektor Tro mm] wun 15 Gefangene, Nene vier verschiedenen Bataillonen und losen Presse mit absonderlichen Griffen„Voltsaufklärung“ in Hannover einen Brief gesandt, aus dem der„Hann. Kurier“ 4 N N angehören. Das erbeutete Ma⸗ 1 besorgt wird. Einige der am anspruchsvollsten auftretenden folgende Stelle wiedergibt:„Das Vertrauen und Wohlwollen, das 9 licher Bericht do 6 Sun Artois und U istist Blätter trüben den Vernunft immel der mir von allen Seiten entgegengebracht wird, bewegt mich mehr, Amtlicher ht von Sonntag abend. Im Artois und zwi⸗ 15 eee e 2 th als i ˖ schen der Oise und Aisne Artillerie Auf dem Nord infachen, draußen in Kampf und Gefahr stehenden Landes- als ich auszusprechen vermag. Ich kann diesem Wohlwollen gegen-] schen der Oi Gebiet von Trbllertekämpfe. du dem Nordufen berlelbiger mit den verwerflichsten Mitteln. Es wird den Aber fur erwidern daß ich nur meine Pflicht für Könsg und 8„. 3 lichs 9. 0 9 7 i 1 l Erft eschieden, der Fr 1 Perthes— 5 r Minenka o zu un 5„:˖ kf;«⅛« ll! so harrten ihrer bei den Deutschen Quälereien und Mar“ Herrn, der mich auf meinen Posten berief, meinem treuen Gee] Kanonade. In den Vogesen richteten sich unsere Truppen trotz tern bis zum Tode. Die deutschen Soldaten würden u hilfen Ludendorff nebst seinen Mitarbeitern und der unvergleich— Bombardements in de ber ier in Ban de⸗Sapt eroberten Stel⸗ dieser Behandlung der Gefangenen besonders eingeübt. Wir lichen Ausdauer und Tapferkeit meiner Truppen. Auf solcher lungen ein. Die 820 er gefangenen Deutschen Krhöhte sich auf wissen nicht, was verächtlicher ist: die schamlose Verleum⸗J Grundlage bleibt für mich nicht viel Verdienst übrig. Meine self Ofstziere und 825 Mann. darunter nur 70 Verletzte. Zahl⸗ dung eines tapferen Gegners oder die alle Würde eigenen] Gedanken weilen oft im lieben Hannover. Die Freude am der⸗ reiche Tote blieben in den Schützengräben. Wir setzten unserer⸗ 2 d Verd de ür d 87. be einstigen Wiedersehen verbindet sich mit der Wehmut bei dem Be⸗seits nur zwei Bataillone eines Linien-Infanterieregrments an. Volkstums verletzende Verdummung r für dasselbe 1 f He 1 5 mir] In den eroberten Schützengräben wurden bereits sechs Maschinen⸗ 8 da man fehlen wird, der Vaterland Kämpfenden— 2 5* 0* cher sehlen EI 24 f 1 ine Folge] einst nahe gestanden hat. Aber g vorwärts! Ob dann da a a. der e e en Saen ale. N„oder später eintritt Der Jahrestag der Kriegserklärung in Frankreich elt gen Ring. mehr die Ergebnisse der etwas mittelmäßigen Kriegskunst Paris, 26. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Die von der Re⸗ 9 Nee, ö a a Der russische Bericht. gierung und dem Parlament wegen des Jahrestages der des Großfürsten. Die 9 en w irt 2257 175 Petersburg, 26. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Der Ge- Kriegserklärung geplante Kundgebung wird am 4. August im weit es mit der Einsicht der höchsten russischen Heeresstellen neralstab des Generalissimus teilt mit: Senat und in der Kammer stattsinden. Beide werden durch bestellt ist. Die Eintreisung schreitet immer weiter voran. In der Gegend von Mitau keine Veränderungen. Der ihre Präsidenten, die Regierung durch den Ministerpräsidenten Ueber die jetzige Aufstellung im Osten entnehmen wir der Feind setzt auf den Straßen von Schaulen und Rossiesneyl der Tapferkeit der Armee huldigen und von neuem den Willen a „Köln. Ztg.“ folgende Darstellung: den Vormarsch in der Richtung auf Poniewitz fort. Dort der Nation verkünden, die heilige Einigkeit aller ihrer Immer weiter greift der Vormarsch der Armee des Generals] und amt Lawenaflusse fanden am 24. Juli Kämpfe statt. An Kinder aufrechtzuerhalten, welche entschlossen sei, vor keinem Opfer Below um Kowno, den Eckpfeiler des Besestigungssystems von der Narewfront unternahm der Feind im Laufe der Nacht zurückzuscheuen, um die Sache Frankreichs, welche die Sache des Nordpolen und Litauen herum und hat nach den letzten Nachrichten und am Morgen des 24. Juli eine Reihe erbitterter Angriffe längs Rechts, der Freiheit und der Zivilisation sei, endgültig zum die Gegend von Poswol und Ponewjesch erreicht. In Ponewzeseh des Ostufers der Pissa und in der Gegend von Servonka, wo] Triumph zu führen. trifft die Bahn von Dünaburg oder russisch Twinsk mit einer er keinen Ersolg errang und schwere Verluste erlitt. In dem Sir Edward Greys Befinden. Zweiglinie zusammen, die von der Strecke Petersburg— Dünaburg falle d dere Ostrolenka und Rozan wiesen wir gleich⸗ London, 27. Juli. Sir Edward Grey verließ am Sams⸗ Warschau abgeht. Anscheinend ziehen sich die Russen auf den falls die Verfuche des Feindes ab, den Narew an gewissen Punkten tag London fit einen kurzen W end⸗Urlaub. Der Augenarzt Abschnitt an der Tuna zurück, die bei Dünaburg aus ihrer bis⸗ zu überschreiten. Im Abschnitt von Rozan— Pultufkege⸗ ist mit der Bes— ‚ 0 f g 25 0 0 1* 13 Ful 15 serung der Aue sehr zufrieden, wünscht aber, bh kan wosec cen Richtung sich nach Norden wendet und für Flöße e e e„ be Sr wenn die fin cgrd: O cen 100 a e Ene 1 g 5 0 Schre en auferlegt. Während auf der nach Suden anschließenden Front von der] besestigen. Am linken Weich aufer nuternahm der Feind am baltung vom Lesen* 3 Gegend von Kowno bis nach Lomscha in den letzten Tagen südlich 24. Juli unfruchtbare Angrifse. In der Richtung von Pias⸗ N Französische Besorgnisse. 3 von Kowno und nordöstlich von Suwalki kleinerer Geländegewinnssetschno, zwischen Weichsel und Bug, wurde der Feind Paris, 26. Juli.(WTB. Nichtamltich.) Diejenigen 8 emacht worden ist, ist die Armee des Generals v. Scholtz gegen] durch unsere Gegenangriffe gezwungen, Halt zu machen. Er ergriff ee her der Offensibe der 5 bee Riemen vorgegangen und hatte feindliche Stellungen! die Olfensive nur in der Gegend von Grubescho mw, wo unsere] Blätter, welche bisher der Offensivt 5 serbündeten in* od am Einfluß der Pissa westlich von Lomscha ge⸗ Truppen in der Nacht vom 24. Juli und am folgenden Morgen] Rußland die strategische Bedeutung abgesprochen hatte, 4 5 2 äußern sich heute ziemlich pessimistisch. Der„Temps“ fragt besorgt, welch Ergebnis die Schlacht im Osten haben werde, deren Phasen man nur anzudeuten brauche, um ihre Größe und ihren Ernst anzuzeigen.— Der„Figaro“ schreibt: Wir erleben wieder einmal tragische Stunden.— Oberstleut⸗ nant Rousset stellt im„Petit Parisien“ fest, die Lage sei leider nicht so glänzend, wie die Alliierten wünschten. 9 Die„Eintracht“ der feindlichen Dardanellenbestürmer. 5 Konstantinopel, 26. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Ein türkischer Kriegsberichterstatter, der das Lager der Kriegsgefangenen hinter der Dardanellenar mee besucht hat, berichtet, daß nach den Aussagen von Kriegsgefangenen verschie⸗ dener Nationalitäten ein tiefes Zerwürfnis zwischen den verschie⸗ denen Truppen der Alliierten herrscht. Die Franzosen beklagen sich, daß die Engländer nichts tun und alle wichtigen Angriffe 4 den Franzosen und Indern überlassen, sich selbst jedoch jeden Er⸗ solg zuschreiben. Dagegen behaupten die Engländer, daß die Fran⸗ zofen viel Lärm machten und viele patriotische Lieder singen, jedoch bei dem Angriffe der Türken die Flucht ergreifen. Ein indischer Kriegsgefangener sagte, die ganze Last des Krieges ruhe auf den indischen Truppen, die sich außerdem fortwährend unter der Drohung der hinter ihnen aufgestellten Maschinengewehre be— fänden, so daß sie die Gefangenschaft als die einzige Rettung betrachten. Aus Tripolis. 5 Berlin, 27. Juli. Nach einer Meldung des Berliner „Lokalanz.“ aus Chiasso sind dem„Secolo“ zufolge feind⸗ liche Araber vor den Toren der Stadt Tri⸗ . polis angekommen. Unter den dortigen Europäern ist eeine Panik ausgebrochen. Die Lage am Balkan. Zürich, 26. Juli. WTB. Nichtamtlich.) Der„Neuen Zür⸗ cher Zeitung“ zufolge bringt der„Corriere della Sera“ einen Artikel über die Lage am Balkan, in dem u. a. Griechen⸗ land mit besonderer Aufmerksamkeit behandelt wird. Es heißt darin: Die Staaten des Vierverbandes seien um die Sicherstellung ihrer Ausfuhr über Saloniki sehr besorgt und hätten deswegen bei der griechischen Regierung Schritte unternommen. Wenn das nichts helfe, so sei eine Truppenlandung in Salonkr in Aussicht genommen. Die Ueberwachung des griechischen Schiffs⸗ verkehrs werde rigoros durchgeführt.— Bezüglich der Rück⸗ kehr Venizelos heißt es, daß diese allerdings wahrscheinlich mit schwerer Kriese verbunden sei, da Venizelos nicht nur gegen diaie deutschen und österreichisch-ungarischen Agenten, sondern auch gegen die deutschfreundliche Gesinnung des Volkes und des Ge⸗ neralstabes anzukämpfen habe.— Dasselbe Blatt meldet aus Bukarest, daß Rumänien die Petroleum nach der Türkei verboten hat. 35 Berlin, 27. Juli. Aus Rotterdam berichtet die„Vossische Zeitung“, daß der Vierverband gegenwärtig in Bukarest und Sofia die vberlockendsten Angebote macht: Ru⸗ mänien soll Siebenbürgen, das Banat und alle von Rumänen. bewohnten Teile Bessarabiens erhalten, und Bulgarien ganz Maze— donien. Die Könige von England und Italien und Präsident Poincaré ständen wegen der Ballanverhandlungen in persönlichem Depeschenwechsel mit dem Zaren. Athen, 26. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Von unserem Son⸗ derberichterstatter. Die Seeblockade Griechenlands, die, seitdem die englische Admiralität förmlich erklärt hat, sie halte alle griechischen Handelsschiffe an, deren Papiere nicht von den englischen Marinebehörden geprüft sind, vollständig wurde, greist 5—— schon störend in das tägliche Leben ein. Es ist so weit ge⸗ kommen, daß sich die griechischen Schiffe nicht ohne Gefahr, auf⸗ ten zu werden, von einem griechischen Hafen zum andern be⸗ geben können. Viele Wagen mit Postkollis notwendigster Handels⸗ artikel können daher nicht nach Athen gebracht werden. Die Auf⸗ regung über das rücksichtslose Vorgehen Eng⸗ lands wird immer größer, da man den vollständigen Zusammenbruch eines großen Teiles des griechischen Handels voraussieht, wenn die Engländer nicht die Kapertaktik einstellen. Berlin, 27. Juli. Einer Meldung der„Vossischen Zeitung“ zufolge hat die griechische Regierung die von England gegen die griechische Schiffahrt verfügten Maßregeln damit beant⸗ wortet, daß sie erklärte, die für Serbien bestimmten Mu⸗ nitionstransporte nicht mehr durch griechisches Gebiet durchlassen zu wollen. ** 1 5 Der Seekrieg. 7 London, 26. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Nach einer Meldung aus Cape Wrath ist der französische Dampfer„Danae“(1505 Tonnen) nord⸗ westlich Cape Wrath durch zwei deutsche Unter⸗ seeboote versenkt worden. Die Besatzung wurde nach Ausfuhr von 15 99 8 Stornaway gebracht.— Der Dampfer„Firth“(406 Ton⸗ nen) aus Aberdeen ist torpediert worden. Vier Mann der Besatzung wurden getötet, sechs an Land gebracht. Auch der Fischdampfer„Briton“ aus Aberdeen ist verloren gegangen. Nach dem Bericht der Admiralität wurde der . Kapitin getötet, fünf Mann der Besatzung ertranken. Die Lowestofter Fischdampfer„Henry Charles Kath⸗ leen“,„Activity“ und„Prosper“ fielen deutschen Anterseebooten zum Opfer. Die Besatzungen wurden an 5 Land gebracht. Aus Grimsby wird gemeldet, daß der Fisch— dampfer„Perseus“ am Samstag in der Nordsee in die Luft geflogen ist. Neun Mann der Besatzung wurden getötet. 5 London, 26. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Der englische Dampfer„Grange⸗ wood“, von Archangelsk nach Havre unterwegs, ist am 24. Juli in der Nordsee von einem deutschen Unterseebool versenkt worden; die Besatzung wurde gerettet. — 5 Kriegsbriefe aus dem Westen. g Von unserm Kriegsberichterstatter. (Unberechtigter Nachdruck, auch aus zugsweise, verboten) Der stille Krieg im Sundgau. Großes Hauptquartier, 20. Juli. Als nach der zweiten Schlacht bei Mülhausen die Franzosen die Besetzung des Oberelsasses als vorläufig oder endgültig un⸗ möglich erkannten und sich auf die von ihnen stark befestigten Vogesenhöhen zurückgezogen, war es nicht möglich, sie aus dem . letzten Zipfel der Ebene zu vertreiben. Denn ein Teil des Sund⸗ ——— gaues liegt auf dem Glacis der Festung Belfort, deren Geschütze bis nach Dammerkirch reichen. Diesen Bezirk mußte man ihnen 2 überlassen, so lange es im Gesamtplane der deutschen obersten f Heeresleitung lag, das Oberelsaß als Nebenkriegsschauplatz zu 5 behandeln. Andererseits war es aus rein politischen Gründen unerwünscht, daß die Franzosen dort einen Schritt vorwärts kamen und die sinkende Hoffnung ihres Landes mit der Wegnahme einiger Ortschaften des Reichslandes beleben konnten, Das war der gegebene Rahmen, in dem sich dort der Krieg abspielen mußte. Eine Reihe von Nebenumständen haben dafür gesorgt, daß er sehr C 9 Auf der Fahrt von Mülhausen nach Altkirch, der ehemaligen Hauptstadt des Sundgaues, hatte ich Gelegenheit, die Zerstörung der Eisenbahnbrücke bei Illfurt durch die Franzosen zu 1 Mit weittragendem, eigens zu diesem Zwecke herbeigeschafften Geschütz haben sie, bei ziemlich schlechten Treffleistungen schließlich ihr Ziel erreicht. Die steinernen Pfeiler sind schief geschossen worden, die eisernen Träger eingestürzt. Wie an Draht aufge⸗ fädelt, Ane noch die Schwellen an den zerrissenen Schienen⸗ strängen. Ein paar leere Güterwagen, die in der Nähe auf dem Bahndamm standen, sind durch die Erschütterung ins Rollen ge⸗ kommen und in den Abgrund gestürzt. Ueber Trümmerhaufen schäumen die hier silberhellen Wellen der schmalen Ill. Weit im Wiesen⸗ und Ackergelände ringsum sind tiefe Granattrichter auf⸗ gerissen, die sich mit Regenwasser gefüllt haben und kleine Teile bilden, in denen allerhand Schwimmkäfer ihr Wesen treiben. Im Bahndamme und unter dem Rasen der Matten stecken vine Anzahl Blindgänger. Zum Glück ist das nahe romanische Kirch⸗ lein von Illfurt von keinem der abirrenden Geschosse getroffen worden, und wie durch eine gute Fügung hat niemand von den zahlreich in der Gegend befindlichen Eisenbahnbeamten und Landes⸗ einwohnern Schaden erlitten. Es war ein Sonntagmittag, als ich in Altkirch ankam. Eben war die Kirche aus, und auf den Straßen standen Gruppen von Einwohnern in festtäglichen Gewändern plaudernd umher, oder schlenderten nach Hause. Niemand wäre bei ihrem Anblick auf den Gedanlen gekommen, daß die Stadt dicht bei der feindlichen Front liegt, daß man aus ihren Fenstern in den Krieg sehen kann. Das ist keine Uebertreibung, so befremdlich es klingen mag. Man sieht zwischen den hellen Häusern, wo an allen Fenstern die Blumen blühen, nach der von der schönen Kirche überragten Altstadt hin⸗ auf und freut sich beim Durchschreiten der hügeligen Straßen, daß man keine Spuren von Zerstörung sieht. Nur der Bahnhof ist von einigen Granaten durchlöchert und das Innere verwüstet. Und auf das alte Stadttor, das die obere Stadt abschließt, haben die Franzosen geschossen, vielleicht weil ihnen das Denkmal deutscher Vergangenheit ein Dorn im Auge war. Sie haben dabei ein großes Granatloch in ein benachbartes Bürgerhaus geschlagen. Sonst haben sie Altkirch geschont, und das hat frine guten Gründe. 5 Denn einmal 1 so wiege Altkirch sich in der Reich⸗ 108 weite der französischen Artillerie befindet, Tammerkirch in der Feuerzone der deutschen Geschüte, so daß Granate um Granate vergolten werden könnte. Zum zweiten aber haben die Franzosen, die sonst in letzter Zeit elsässische Ortschasten ganz sinnlos und frevelhaft zerstören, Altkirch gegenüber besondere Gründe zur Zu⸗ rückhaltung. Vielleicht geben sie die Hoffnung noch nicht auf, daß ihnen durch einen Kriegszusall die alte Hauptstadt des Sundgaues, die früher als andere Teile des Elsasses unter ihrer Herrschaft ge⸗ raten ist, noch einmal in die Hände gelangen könnte, und dann machen sich als Kulisse für die Bilder vom Einzuge der Fran⸗ zosen in den illustrierten Zeitungen die malerischen Giebelhäuser besser als ein Trümmerhaufen. Schließlich aber rechnen sie mit Sympathien eines Teiles der Bevölkerung, welche sie nicht ver⸗ scherzen möchten, und nicht umsonst sind die Notablenfamilien dieser Eegend die Gilardonis,„ e Italiener, die hier die Falz⸗ ziegelfabrikation zu einer bedeutenden Industrie entwickelt haben. Ein Gilardoni aber steht als Divisionsgeneral drüben auf fran⸗ zösischer Seite, während das Familienvermögen teils in Altlirch in deutschem Gewahrsam, teils in Dammerlirch vor den deutschen Kanonen liegt. Die Franzosen haben also einigen Anlaß, die Lands⸗ leute ihres Generals glimpflich zu behandeln. So ergibt sich ein Zustand, der sonst im modernen Kriege fast undenkbar ist und an die Zeit erinnert, wo hier Bernhard von Weimar und die Schweden durch das Land zogen. Man ergeht sich auf der Promenade unter den schattigen alten Bäumen, und sieht dabei in die feindlichen Linien hinein, wie man früher von den Zinnen einer Burg oder den Wällen einer Stadt auf die Laufgräben der Belagerer hinabsah. meter in das Wiesental vorgeschoben heben sich deutlich die ein⸗ ander dicht genäherten deutschen und französischen Stellungen, wie mit heller Farbe auf den Rasengrund gezeichnet, ab. Hier braucht sich keiner die Mühe zu geben, dem anderen seine Schützen⸗ gräben zu verheimlichen, denn viel besser noch, als hier von der begangenen Straße kann man von den teils in deutschen und teils in französischen Händen befindlichen Hügeln die beiderseitige Lage überblicken. Aber selbst hier, wo man einen ganzen Kriegsschau⸗ platzausschnitt vor sich hat, hört man nichts vom Kampfe. Selten einmal erheben sich ein paar Infanterieschüsse, selten tackt ein Maschinengewehr dazwischen. Die Spaziergängerinnen, die in ihren weißen Sommerkleidern, das Gebetbuch in der Hand und ein paar Blumen an der Brust, den Franzosen mit bloßem Auge sicht⸗ bar sind, wie man jeden Franzosen sehen müßte, der es sich etwa einfallen ließe, sich in seinen Stellungen zu erheben, nehmen kaum Notiz ron dem Gewehrfeuer. Sie sind nachgerade doch etwas mehr vom Kriege gewohnt. Erst vor einer Stunde ist in die Grenze des Weichbildes von Altkirch geschossen worden. Ein deutsches Flugzeug, dessen Beschädigung am folgenden Tage der französi— sche Generalstabsbericht triumphierend gemeldet hat, war beim Ueberfliegen der französischen Stellungen am Steuer verletzt wor⸗ den und hatte auf einer Wiese vor der Stadt niedergehen müssen. Die Franzosen, welche die Stelle einsehen konnten, hatten die Straße sofort mit Schrapnellen belegt, so daß diese gesperrt wurde. Von der Promenade aus konnte man das verunglückte Flugzeug liegen sehen und betrachten, wie es durch sofort herbeigeeilte Me- chaniker abmontiert wurde. In Gruppen versammelt, besprachen die Einwohner lebhaft dieses Ereignis. Wir gingen weiter der Front entgegen, Carsbach zu, dessen. schönes Kurhaus Sonnenberg sehr durch Beschießung gelitten hat. An einem Straßenbaum ist eine Tafel angenagelt:„Straße ge—⸗ sperrt! Zuwiderhandelnde laufen Gefahr, erschossen zu werden. Der Ortskommandant.“ Diese Mahnung nützt nicht viel, wie man beobachten kann. Denn während bei der großen Nähe und der vor⸗ züglichen Beobachtung jeder Soldat hier die tiefen, sicheren An- näherungswege benutzt, gehen die Landbewohner frei und unbe- kümmert über die Straßen, die auf unserer Seite ebenso wie die jenseits der französischen Linien. Von einem Beobachtungsstande kann man bis über Dammer⸗ kirch hinaussehen und namentlich die Zerstörungen des dortigen. Viadukts feststellen. In monatelanger Arbeit hatten die Fran⸗ zosen den großen Talübergang, der ihnen den Nachschub durch die Cisenbahn erleichterte, wieder aufgebaut. Schon sollte am folgenden Tage das Werk wieder eingeweiht werden und war mit Trikoloren und Kränzen geschmückt, als es mit wenigen Schüssen wieder zer⸗ schmettert wurde. Man kann sogar die Einschläge der Granaten erkennen. Die erste saß etwas kurz, die zweite traf besser, aber wirkte noch nicht genügend, die dritte und die folgende zertrüm⸗ merten die hochtragenden Bogen vollkommen, und mit der Ein- weihungsfeier, zu der schon die Ehrengäste mit schwungvollen Er⸗ öffnungsreden im Notizbuche angereist waren, wurde es Essig. Von hier, wo wir jetzt stehen, könnte ein Zeichner das ganze Gelände der vordersten Stellungen aufnehmen. Aber niemand würde ihm Glauben schenlen, wenn er darunter schriebe:„Das ist der Krieg!“ Ganz unkriegerisch ist die Landschaft. Sogar der, der ein geschärftes Auge hat, muß sich selbst daran erinnern, daß hier der Krieg noch Gegenwart und vielleicht bald einmal lichter⸗ loh brennende Zukunft ist. Dabei befindet man sich im Bereiche des feindlichen Gewehrfeuers, und jener Waldrand dort vor uns ist eine stark besetzte Hauptstellung der Franzosen, wenn er auch nur durch eine Grabenaufschüttung ahnen läßt, daß er voll unter⸗ irdischen Lebens wimmelt. a Wir kehren zurück nach Altkirch. Es ist Essenszeit, und die Straßen sind leer. An allen Fenstern prangen die Blumen, an einem Hause, das schon die Stürme des dreißigjährigen Krieges miterlebt hat, hängt ein vergoldeter Granatapfel des Wappens, ein frohes Sinnbild unserer Vorfahren, in der grellen Sonne. Der Mann, dem das Geschoß, welches dem Stadttor gelten sollte, die Hauswand eingehauen hat, hat zwei Flaschen mit Oleanderstecklingen an das Fenster daneben gehängt. Er muß den Krieg, den er doch jeden Morgen beim Aufstehen aus. seinem Zimmer sehen kann, für weit entfernt halten und wenig Furcht haben, daß er wiederkommt. Möge er sich nicht täuschen. Es wäre ein Jammer um das schöne Städtchen, wenn der stille schlummernde Krieg in seiner Bannmeile laut würde. still blieb. W. Scheuermann, Kriegsberichterstatter. r lanzeiger“ verö Knappe anderthalb Kilo- w 17er e g laut der n machungen: Ueber die Errichtung einer Rei 0 itte! die Höchstpreise für Brotgetreide, über die Aenderung der Ver⸗ ordnung über den Verkehr mit Brotgetreide und Me N Ernte 1915 vom Juni 1915, über die Höchstpreise für Gerste, über die Höchstpreise fuͤr Hafer, über die Aufhebung des Verbots der Kaufverträge über Brotgetreide, Gerste und Hafer, ferner gegen die übermäßige Preissteigerung. 2 Berlin, 26. Juli. WB. Amtlich.) Die nächste Voll siz ung des deufschen Reichs tages findet am d Ang uf nachmittags 2 Uhr statt. Der Haushaltsausschuß des Rei tages wird seine Beratungen am 17. August vormittags 10 Uhr 3 wieder aufnehmen. 8 0 1 Aus Stadt und Cand. 958 Gießen, 27. Juli 1915. Warum gehören alle Goldstücke in die sbant?? Immer noch sind viele Millionen Gold in. 2 7 Die Ausführungen, die im folgenden ein angesehener Bank⸗ fachmann macht, seien deshalb warm der Aufmerksamkeit unserer Leser empfohlen:. Der Bedarf an Zahlmitteln ist, wie jedermann weiß, häufig größer als unser Vorrat an Geld und Geldzeichen. Dann muß die Reichsbank helfen. Sie tut das, indem sie Vanknoten hergibt. Diese aber müssen, so verlangt es jeder Nehmer im In- und Ausland, vollwertig, sie müssen ge⸗ deckt sein, eine Unterlage haben. Diese Unterlage muß so beschaffen sein, daß die bare Einlösung der vorkommenden Noten unbedingt sichersteht. Die Unterlage besteht neben sicheren Ausständen(guten Wechseln), die nach kurzer Frist in Geld eingehen müssen, zu einem großen Teil in Gold. Wenn dieser Goldbestand der Reichsbank unter den dritten Teil der Banknoten herabzusinken droht, dann muß die Weiterausgabe von Banknoten aufhören. Vorher wird der Zinsfuß gesteigert, um die Nachfrage nach Geld einzu- dämmen oder abzuwehren. Also: Je mehr Gold der Reichs⸗ 4 bank zugeführt wird, desto mehr Geldzeichen kann sie der Bevölkerung zur Verfügung stellen, desto niedriger kann sie den Zinsfuß für Leihgeld halten. Muß die Reichsbank mit ihrem Zinsfuß heraufgehen, dann folgen die anderen Banken nach, dann geht der Zinsfuß überhaupt in die Höhe. Wer demnach sein Gold zur Reichsbank fließen läßt(etwa da⸗ durch, daß er bei der Post Gold gegen Scheine umwechselt), der leistet der Allgemeinheit im deutschen Vaterland wert⸗ volle Dienste, ohne daß er Opfer bringen muß, denn: Er hilft vorsorgen für die Zeiten stärkeren Bedarfs an Geld⸗ zeichen. Er hilft Handel und Industrie in Gang halten. Er hilft mit, daß die Zinssätze nicht übermäßig in die Höhe gehen, daß auch im Ausland unsere Banknote und damit unsere Währung als unerschütterlich anerkannt bleibt. Denn es ist klar: Je höher unser Geldwesen im Ausland bewertet wird, desto mehr gilt die deutsche Mark. Je mehr sie gilt, desto billiger ist die Wareneinfuhr.(Andere Ein⸗ flüsse auf die Währung können hier unerwähnt bleiben.) Späterhin wird man Gold nicht gut ausgeben können, ohne auf Blicke des Erstaunens zu treffen und zwar des Erstaunens darüber, daß dieses Gold im Versteck gehalten orden war. Das Gold zurückzuhalten ist nicht nur eine Torheit. Es ist auch eine Versündigung am Vaterland, ein Unrecht all den Volksgenossen gegenüber, die Gut und Blut der Allgemeinheit opfern, ein um so ärgeres Unrecht, als nicht einmal ein Opfer verlangt wird. Denn verlangt wird nur die Einsicht, daß der Einzelne nichts aufgibt, wenn er seine Goldmünzen der Reichsbank zuführt. Dort leisten sie aber, wie sich jeder klar machen kann, der deutschew 4 Volkswirtschaft die wichtigsten Dienste. Dem wird kein ver⸗ ständiger Mensch im Weg sein wollen. Es gibt keine Recht fertigung für das Beiseitelegen von Gold. 7 Darum: Das Gold zur Reichsbank! * Auf dem Felde der Ehre gefallen. (Aus Hessen N den Nachbargebieten.) Landwehrmann Gg. eivogel aus Westhosen bei Worms. — Ers.-Res. Wilh. Müller, Res.-Inf.-⸗Ngt. 83, aus Waldgirmes. — Schütze Karl Mohr, Res.-Juf.-Agt. 221, aus Reiskirchen bei Wetzlar.— Ers.-Res. Heinr. Müller aus Stockheim.— Jäger Phil. Roth, Res.⸗Jäger⸗Bat. 19, aus Worms⸗Pfisfligheim.— Musk. Willy Schwindt, In'-Agt. 118, aus Worms.— Gefr. Lehrer Heinr. Röh ich, Juf.-Rgt. 186, aus Darmstadt.— Musk. Aug. Krämer, Inf.-Ngt. 224, aus Dillenburg.— Musk. Aug. Sauer wald, Res.-Inf.-Ngt. 253, aus Haiger.— Musk. Jakob Wilhelm Wagner, Inf.⸗Agt. 258, aus Offenbach a. M.— Ers.⸗ Res. Franz Schäfer, Inf.-Agt. 115, aus Offenbach.— Ers.-Res. Gg. Schlierbach, Ins.-Rgt. 118, aus Ossenbach g. M.— Res. Phil. Gauck, Ins.⸗Agt. 118, aus Worms-Neuhausen.— Vize⸗ seldwebel Eisenbahnassistent Franz Krüger, e 1 aus Marburg.— Musk. Heinr. Horny aus Laubach.— Einj.⸗ Freiw. Hans Kraiker, Res-Inl.-Agt. 222, aus Wetzlar.— Unteroff. Jak. Marx aus Niederweisel.— Kriegsfreiw. Georg Eckle, Landsturm-Inf.-Batl. Bielefeld, aus Darmstadt. —* 1 » Ritter des Eisernen Kreuzes: Feldunter⸗ arzt Franz Huyeng im Juf.⸗Ersatz⸗Regt. 7. Uffz. Fritz Reuter aus Ziegenhain. Fähnrich Josef Grohe aus Butzbach, Inf. Regt. 168. Vizefeldw. d. R Ludwig Tho⸗ mas aus Friedberg-FJauerbach. Leutn. d. R. Heinr. Köster aus Wetzlar, 3. Seebataillon. Uffz. Emil Hach aus Belters⸗ hain, bei einer Feldart-Mun.⸗Kolonne. g * Auszeichuungen. Den nachbenannten, auf dem west⸗ lichen Kriegsschauplatze kämpfenden Soldaten: Ludwig Seibert aus Wieseck, Friedrich Paul aus Ober- Bessingen, Karl Bin zer aus Kirch-Höns und Robert Werner aus Hungen wurde die Hessische Tapferkeitsmedaille verliehen. * Zum Rektor an der Landesuniversität für die Zeit vom 1. Oktober 1915 bis zum 30. September 1916 wurde von der Großherzogin der Professor in der philosophischen Fakultät Dr. Wilhelm Sievers ernannt. » Von der Gewerbeschule. Die Großher⸗ zogin hat den Hauptlehrer an der Gewerbeschule in kreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Groß- Bimbächer“ hingewiesen. Die sorgfältige Vorbereitung *Die deutschen Zivilgefangenen in Ruß⸗ Gießen Ludwig Traber auf sein Nachsuchen, unter n⸗ erlennung seiner langjährigen treu geleisteten Dienste, mit mütigen verliehen. * Stadttheater. Nochmals sei auf die heute abend schert dem Stück eine freundliche Aufnahme, zumal man 1 die Echtheit seiner lokalen e viel Mittel gewandt e land. Nach einer Calc dung der russischen Regierung ist 1 den deutschen Zivilgefangenen 1 N 197 Wirkung vom 1. Oktober 1915 an, in den Ruhestand 1 versetzt 1 55 ihm aus diesem Anlaß die Krone zum Ritter, K 8 Uhr im Stadttheater durch die Mitglieder der Freilicht⸗ bühne veranstaltete Aufführung des„Spenglermeister hat. Dieser kommen z. B. mehrere Gießener Stadtbilder aus dem Fundus unserer Bühne bestens zustatten. f Briefverkehr mit der Heimat un 1 22 ä ö lagern den, sondern nur N ind den angewiesenen Ortschaften zu en, und daher ihr Postverkehr den allgemeinen Bestim⸗ mungen zu unterwerfen ist. Hiernach können aus Deutschland endende an diese Personen fortan nicht mehr unmittel- bar nach Art der Kriegsgefangenensendungen, sondern nur noch durch MWittelspersonen(Rotes Kreuz usw.) auf dem Umwege über das neutrale Ausland verschickt werden, wobei es noch zweifelhaft ist, ob die Sendungen die Adressa— ten erreichen werden. Landkreis Gießen. tergebracht 3— best 80 9—.— un en ver iegern befindet sich auch eine größere Anzahl solcher Mannschaften, die dem Res.⸗Inf.⸗Regt. 222 zu⸗ 1— waren. In ihrer Mitte wurde der Gedanke rege, den im mpfe fürs Vaterland gefallenen Kameraden in liebevollem An⸗ gedenken ein, wenn auch schlichtes, einfaches Denkmal zu er⸗ richten. Die Anregung fiel auf fruchtbaren Boden, und so ist der Denkstein unter sachverständiger Leitung des Herrn Dries und unter Mithilfe seiner Kameraden schon so weit seiner Vollen⸗ dung entgegengeführt, daß voraussichtlich kommenden Sonntag seine Einweihung stattfinden kann. Göbelnrod, 27. Juli. Nach fast elfmonatiger Gefangenschaft lehrte ein Sohn unserer Gemeinde, Sanitäts- sergant K. Erb, der in einem südfranzösischen Gefangen⸗ lager interniert war, vorige Woche in seine Heimat zurück. — Am letzten Sonntag fand eine Ged ächtnis feier für die aus den Filialen Göbelnrod und Reinhardshain ge- fallenen Söhne der betr. Gemeinden auf dem Wirberg statt. Dieselbe war sehr zahlreich besucht, und auch die Kriegervereine ehrten die tapferen Helden durch ihre An⸗ wesenheit. Der Ortsgeistliche hielt eine schöne zu Herzen ehende Ansprache, die auf alle Anwesenden einen tiefen indruck machte. J. Bersrod, 26. Juli. Heute Karl Hammel die traurige Kunde, daß non auch ihr dritter Sohn, nachdem schon zwei in Frankreich gefallen waren, bei den letzten Kämpfen in Polen als Pionier den Heldentod erlitt.— Ein Enkel, der als Verwundeter bei der Familie zu Besuch ist, zog sich heute beim Ausgleiten an einer Böschung im Felde einen schweren Beinbruch zu. 5 Kreis Büdingen. Nidda, 26. Juli. Vor einigen Tagen brachte eine Kuh des hiesigen Landwirts K. Blöcher drei lebendo Kälber zur Welt. Dieselben sind gesund, von mittlerer Größe, und gedeihen recht schön.— Sehr günstig sind in hiesiger Gegend die Aussichten für die Apfelernte. Fast alle Apfelbäume sind so stark mit Früchten behangen, daß sie tüchtig gestützt werden mußten. Die Stadt kann bon ihren großen Anlagen einen bedeutenden Erlös erhoffen. J Heuchelhei erhielt die Familie Friedrich nach 3 wohl im Be 0 dergl. beließen die Finthener nur den allernötigsten Raum. Gegenwärtig reifen auf den tausenden deren Ert 7 sind die Na Die hessischen Rheinufer⸗ bügel, die ehe dürften in wenigen Jahren nur noch ein einziges Meer von Obstbäumen sein. Hessen-Nassau. a b. Biedenkopf, 26. Juli. In der Hauptversamm⸗ lung unserer Spar und Leihkasse wurden u. a. 500 Mark dem Zweigverein vom Roten Kreuz über⸗ wiesen, wovon die Hälfte zur Mineralwasserversor ung der führen zu verwenden und an die zuständige Stelle abzu⸗ ühren ist.* h. Frankfurt a. M., 26. Juli. Der Z1ljährige Mus- letier Emil lag aus Kirchheimbolanden wurde hier wegen Fahnenflucht, Betrugs und Unterschlagung von mehr als 100 Fahrrädern verhaftet. Seit seiner Fahnenflucht im Oktober 1914 trieb er sich als Unteroffizier, mit dem Eisernen Kreuz geschmückt, in Kassel, Gießen, Hannover, Koblenz, Darmstadt, Wiesbaden, Heidelberg usw. unter stets wechselndem Namen herum und„lieh“ sich hier von Militärpersonen Fahrräder, die er dann 22 verkaufte. Auch in vielen Fahrradgeschäften erschwindelte er sch zahlreiche Räder. Gestern abend wurde Klag, der hier im Bahnhofsviertel wohnte, von einem Betrogenen wiedererkannt und auf dessen Veranlassung verhaftet. b. Frankfurt a. M., 2). Juli. Wenn Frankfurts Ent⸗ wicklung in ähnlichem Maße weitergeht wie sonst, so sind im Jahre 1920 die großen Wasserwerke nicht mehr in der Lage, dis für die Stadt erforderliche Wassermenge zu decken. Um zu diesem Zeitpunkte weiteres treffliches Grundwasser zu beschaffen, hat die Wassexwerksdirektion, wie man uns schreibt, einen neuen, sehr interessanten Weg beschritten. Frankfurt ist im Besitz des großen Stadtwaldes, dessen Untergrund aus reinem San d besteht. Der städtische Baurat Scheelhaase kam nun auf den Gedanken, das Grundwasser des Stadtwaldes künstlich zu 0 ren und hat in dieser Richtung bereits sehr wichtige Versu gemacht Beim Pumpwerk Forsthaus wurden jeden Tag 500 Kubik⸗ meter Mainwasser, das vorher durch Sandfilter gereinigt war, versickert. Das Wasser durchfließt zunächst in senkrechter Richtung eine 14 Meter lange Sandschicht, vereinigt sich dann mit dem Grundwasser und läuft nun in wagerechter Richtung dem Pumpwerk zu. Das Wasser ist jetzt bereits bakterienfrei. Bei seinem wagerechten Weg bis zum Pumpwerk braucht das Wafser neun Monate. Es ist auf diesem Wege mit so gewaltigen Sandmassen in Berührung gekommen, daß ihm alle organischen Substanzen, die Farbe, der Geruch und Geschmack, entzogen wurden. Das ehe⸗ malige, von Bakterien und schlechten Substanzen erfüllte Main⸗ wasser ist also nach dieser langmonatlichen Wanderung dem Grund⸗ wasser des Waldes völlig gleich geworden. Für seine Verdienste um diese Frage, die ja auch für die breiteste Oeffentlichkeit das aller⸗ größte Interesse beansprucht, ist Baurat Scheel haase von der Tech⸗ nischen Hochschule in Stuttgart zum Dr,. ing. honoris causa er⸗ nannt worden. Die Versuche dieser künstlichen Grundwassererzeu⸗ bei 4000 Kubikmeter täglicher Versickerung befindlichen Aktien der Gesellschaft beschlo alleinige Eigentümerin Groß⸗Steinheim in Die Hanauer elektri Straßenbahn-Aktien⸗ (430 000 Olk. Aktien Hälfte im Besitze der Bau- „ b. O., Wiesbaden, und einer 1 a Juli 1908 eröffnet worden. ersten, 92 2 ist eine Dwidende von 4 Proz. zur Ver⸗ gekommen, in den folgenden Jahren dagegen mußte von 1 ausschüttung Ab and genommen werden. 85 — Be- triebslesteri baden, die auch Bad Quellenschutzgesetzes hat das die Bahn erbaut brunnen, Stahlbrunnen, und ein erheblicher Teil der des Stadtteils Kirdorf. n. Weilburg, 26. Juli Nassau das Ritterkreu Kaiserin-Auguste⸗Viktoria-Quelle. sind eingeschlossen fast die ganze meister a. D. Leutnant W. Kr herzogin Marie Adelheid von Lu hat. Oberbergamt zu folgende im Eigentum der Stadtgemeinde stehen einen Schutzbezirk gebildet: brunnen, Ludwigsbrunnen, L Gem Dem Gendarmerieoberwacht— von der Groß- xemburg, Herzogin zu 5 2. Kl. des Nassauischen Mili⸗ tür und Zivil- Verdienstordens Adolfs von Nassau verliehen. ü ger wurde der Bahn ist die G. m. b. H. Hecker& Co. in Wies⸗ Homburg v. d. H., 26. Juli. Auf Grund des Bonn für de Quellen Elisabethenbrunnen, Kaiser⸗ andgrafenbrunnen, Louisen⸗ Soolfsprudel, Neue Quelle und In diesen Schutzbezirk Gemarkung Gonzenheim arkungen Homburg und Flugzeuge, die schiffahrt dem Belohnung für eine wichtige licht, das Schwanken der Flu heizt, hat d seit Ausbruch des Krie Flugzeug mitgefä es zum Angriff, zu benutzen. mit ihrer Hilse seine auf den Sit zu st überhaupt alle Bewegungen mit kundung vor, so wirdzer durch achtungen niederzuschreibeßß, Maschine herauszubeugen, ganze Aufmerksamkeit den behält. angeblich noch nicht erschöpst. mehr, wo oben und wo unten keit der Maschine zur Sicherheit Kreise herumzusahren, ohne es zu Wenn nun seine Lage beim zontal war, so wird ihm der während seiner Fahrt durch die sie wird ihn dadurch gleichzeiti Kreise zu bewegen, oder in Wind plöglich umspringt. Apparat endlich auch keiten erweisen. Vor Ausbruch ob er sich genau über seinem Tuftschiffahrt. als wenn er einen Beobachter bei sich hätte. ü en Stand gesetzt, Beob- tümlichkeit der Flugbussole kann ihn serner dazu Ziele befand. jedes Schwantens soll nun auch ein sicheres nicht schwanken. zur Vert derselben Sicherheit Nimmt sie in d ryansche aufrecht erhalten. merken, da er bestän Bryansche Apparat Wolken annähernd i Vor einigen Tagen hat die englische Gesellschast für Lust⸗ Prosessor G. H. Bryan eine goldene Erfindung überreicht, gzeuge gänzlich abzustellen. iese Erfindung den englischen und fra Medaille zur die es ermög- Wie es nzösischen Fliegern ges ausgezeichnete Dienste geleistet. laubt jedem Flugzeugführer, auch ohne Begleiter, das auf dem hrte Maschinengewehr, sei es Der Flugzeugführer vermag serner Füße auf der Lenkstange zu lassen oder sich ellen, um bequemer zu zielen und schießen und Sie er⸗ eidigung, sei auszuführen, er eine Er; arten aufzunehmen, sich aus der um Photographien zu machen, oder seine ihm Zukomenden drahtlosen Signalen zuzuwenden, da er ja jederzelt den freien Gebrauch seiner Glieder Damit ist aber die Wichtigkeit der B Wenn der Flieger in die Wolken schicht eindringt, verliert er leicht die Orientierung, er sieht nicht ist, und doch muß er die Schnellig- n Erfindung Eine Eigen- verleiten, im dig auf den Höhenmesser sehen muß, um sicher zu sein, nicht allzu tief zu fallen. Eindringen in die Wolkenschicht hori- gestatten, sie unezuhalten, vor der Gefahr bewahren, sich im eine Schicht herabzugleiten, in der der Als wichtig soll sich der Bryansche beim Bombardement bestimmter Oertlich— des Krieges wurden nur wenige Treffer erzielt, weil der Flieger damals nur schwer seststellen konnte, Die Verhinderung Zielen gestatten. vermi dampsers„CEastland“ Nach Wlättermeldun, sonen, die sich auf dem rettet worden; Grund der von den Behörden schtes. 2 . 1810 sind umgekommen. 885 Leichname geborgen worden, zumeist Frauen und Kinder. Auf eingeleiteten Unter 20 Verbastungen vorgenommen worden. Zum Untergang des Dampfers„Eastland“. London, 26. Juli.(W. T. B. meldet: Die Zahl der Todesopser des Ch ist auf 1300 gestiege gen aus Chicago sind von den 2572 Per- Dampfer„Castland“ besanden, 762 ge- ichtamtlich.) Lloyds Agentur icagoer Vergnügungs⸗ Bisher sind uchung sind (Für übernimmt die Redaktion dem Sorgt für magerem Land, zur Samen noch nie dagewesene hohe Kleesan Eingesandt. i Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel Publikum gegenüb Verantwortung.) Kleesamen. denpreise bekommen. er keinerlei Der zweite Kleeschnitt, besonders aus schlechtem und zeigt einen vorzüglichen Samenbestaud. Es dürste sich trog dem Juttermangel sehr empfehlen, diesen Klee gewinnung zu schneiden, da wir auch voraus sichtlich EI —* 27. Juli. Mar Gießen, 16—00 Pfg., 2 Stück 00 Pfennig 2 St. Pig.: Gänseeier 1 St. das Stück 7—8 Pfg., Käsematte das Stück 1,00 2,50 Me, Welsche 4—5 Mk.: Ochsenfleisch 20—30 Pfg.: 15 Pfg.; Wirsing 10— 25 Pfg., das Pfd. 35—40 50—60 Pfg. der Liter, 60 Pfg. das Pfd.: Marktzeit von 7 bis 1 Uhr. le. Frankfurt a. M. Auftrieb: Rinder 1927 Tendenz: Rinder, Schweine flol drückt, wird alles geräumt. Vollfleischige Schweine unter 80 . Vollfleischige Schweine von 100 120 kg Lebendgewicht 1 Vollfleischige Schweine von 120 150 kg Lebendgewicht — gesunde Ware 60-62 Mk. mittel bei guter Nachfrage Wochenmarkte lostete: Butter das Pid. 1.80 Gurken große 15—25, Muüͤrtte. ktbericht. Enteneier 1 Stück 0-0 Pig. Auf dent heutigen 1,75, Hühner eier das St. 0 Pfennia, 2 St. 00 Pig. Käse 2 Stück 6—0 Pfg.: Tauben das Stück 2,50 Kartoffeln 1 Aepfel Weißtraut Koyss kleine 3—6 55, Kühe t, Kälber ge- Preise Paar 1,00—1,40 Mk., Hühner das Stück 1,00—2,00 Mt., Hahnen Enten das das Piund Mk. 1,12—1,24, Rind- lleisch das Pfund 112—116 Pig, Kuhfleisch 00—00 Pfg., Schweine⸗ fleisch das Pfd. 1,50— 1,60 Mt., Kalb Hammelfleisch das Pfd. 96—110 Pfg.; bis 19 Mk., Milch das Liter 24 Pfg.; Nüsse 100 Stück 60 Pfg.; Pfennig, Zwiebeln der Zentner 2800 Mk.: Bohnen 20—25 Pfg. das Pfd.; Erbsen Pfg.; Heidelbeeren 1 Liter 40—50 Pfg., Himbeeren Pflaumen 25—00 Pig. das Pfd., Mirabellen 3,00 Mk., fleisch das Pid. 100— 104 Pfg., 00 Kilo 18 das Pfund 20 und 30 alat 10 bis Pfennig.— Viehhofmarktbericht vom 26. Juli. (Ochsen 242, Bullen 1630), Kälber 415, Schafe 33, Schweine 935. und Färsen sür 100 Pfd. Lebend Schlacht ⸗ kg Ochsen. gewicht Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlacht Mk. % rn Junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere . 112—120 Mäßig genährte* 177 gut genährte ältere 55— 102-110 ullen. Vollfleischige, aus gewachsene, höchsten Schlachtwb. 62—65 108—112 Vollfleischige, jan dere„ 98—10⁵ Färsen, Kühe. Vollfleischige ausgem. Färsen höchst. Schlachtw. 65—69 120-128 Vollfleischige ausgem. Kühe höchsten Schlacht. . 0 118-120 Wenig gut entwickelte Färsen 4855 92—106 Aeltere ausgemästete Kühe 417586 67104 Mäßig genährte Kühe und Färsen.. 38—44 76—88 Gering genährte Kühe 17 Färsen 64—80 e r. % ˙ w ˙ 96—103 Plittlere Mast- und beste Saugkälber„ 3357 90-97 Geringere Mast- und gute Saugkälber... 48—52 81—88 Schafe. Weidemastschafe: Mastlämmer und Masthammel.. 58-00 125—00 voufenchl—* oll fle e Schweine von 1 100 kg Kbendgewicht 5 8 120.0012500 150.00 155.00 .. 115.00 122.50 142 150.00 bis 20.00-12.00 150.00— 155.00 bis ie. Frankfurt a. M., 26. Juli. Frucht markt. See hält an bei nicht großem Geschäst. Mais ist knapp, Gerste(rumänische) 70—72 Mk. Futter⸗ und geringem Angebot sest. Beschlag⸗ : 120.00.-125.00 150.00— 155.00 Die feste — würdigem Heldenmut nabmesreie Biertreber 43.00— 44.00 Mk., Kokoskuchen 62—64 Mk., Leinkuchen 67-69 Mk., ausländische Kleie 50.00—5 1.00 Mk.— Kartoffelmarkt. In Waggonladung 16.50—17.00 Mk. eh. Nieder⸗Zugelheim, 26. Juli. Stachelbeeren 15 Mk., Reine⸗ klauden 23—25 Mk., Mirabellen 35 Mk., Frühbirnen 1820 Mk., Frühäpfel 20 Mt., Frühzwetschen 24 Mk., Pflaumen 23—26 Mk. der Zentner. ch. Heidesheim, 26. Juli. Buschbohnen 15—20 Mk., Stangen⸗ bohnen 25-30 Mk., Johannisbeeren 15—17 Mk., Stachelbeeren 15—20 Mk., Himbeeren 30—00 Mk., Frühbirnen 15—24 Mk., Aprikosen 35—38 Mk., Pfirsiche 40—50 Mk., Pflaumen 25—27 Mk., Mirabellen 27—00 Mk., Sommeräpfel 23—00 Mk. der Zentner. ——————-—-— Die Marltpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch⸗ und Brotpreise am 26. Juli 1915. Schlachtviehpreise in Frankfurt a. M. Fleischpreise in Gießen Ochsen 50 Kg. Sachlachaewic, Kg. 116—124 Pf. 102—138 Mk. Jalber., g. Schlachtgw. 81.103 5.,. 100-104 Dee eee Dre 0 elreidepreise in Ma nn he im Brotpreise in Gießen: Weizen 100 Kg. 29.70 MTT. Weißbrot 2 Kg.— Pra, Roggen 100 Ka. 25.70 Mk. Schwarzbrot 2 Kg. 71 Pig. Wetteraussichten in Hessen am Miltwoch, den 28. Juli 1915 Unbeständig, zeitweise Regenfälle, lühl, südwestliche Winde. Letzte Nachrichten. * 25 Die Schlachten im Osten. l K. k. Kriegspressequartier, 27. Juli. Dest⸗ lich Warschau ist ein weiteres Nachlassen der russischen Widerstandskraft zu verzeichnen. An der Zlota-Lipa ist 1 vollständige Ruhe eingetreten. Am Dujestr dauern die Plänleleien der vorgeschobenen Abteilungen an. Rechts des a Bug erstürmten die Verbündeten einen Stützpunkt, um bessere Ausgleichung und Ausgestaltung ihrer Frontstellun⸗ gen zu ermöglichen. Zwischen Bug und Weichsel ist es nicht zu größeren Alkionen gekommen. Selbst die sehr hef⸗ tigen Gegenstöße gegen unsere Westfront vor Iwangorod sind jetzt erlahmt. f Die Isonzoschlacht. Wien, 27. Juli. Das Ringen um die Isonzolinie dauert mit erneuter Heftigkeit num schon eine Woche an, aber noch immer ist eine Entscheidung nicht abzusehen. Auch in der dritten 4 Ffonzoschlacht richtet sich der Hauptsturm der Italiener gegen das 5 Plateau von Doberdo, das der Feind mit seinem Artillerie- seuer überschüttet. Drei Tage brüllten hier die Geschütze nahezu ununterbrochen und nach einer Pause von wenigen Stunden hat gestern das furchtbare Feuer wieder eingesetzt. Mit bewunderungs⸗ halten aber die Truppen, die sich nahezu aus allen Völkern der Monarchie zusammensetzen, stand, und selbst wennoes dem Feinde gelingt, in die eine oder andere Ste N vorübergehend einzudringen, erfreut er sich nicht lange dieses Erfolges. Der zweite Stoß der Italiener richtet sich gegen Görz, um das sich immer neue heftige Kämpfe entwickeln, so daß der Feind nach Aussage von Gefangenen bisher schon schwere Verluste erlitten hat. Insbesondere ein italienisches Armeekorps hat bei diesen Kämpfen nahezu ein Drittel seines Bestandes eingebüßt. 1 Feindliches Lob der deutschen Verwaltung in Polen. a Zürich, 27. Juli. Nach einem Bericht aus dem Großen russischen Hauptquartier im„Pariser Journal“ wird der deutschen Verwaltung in Polen ein Loblied gesungen. Die Ge⸗ meindeverwaltungen seien überall reformiert worden. Die hygie⸗ nischen Bedingungen seien verbessert, neue Wege seien angelegt, so besonders in Kalisch, Plozk und Lodz und anderen Orten. Mart müsse, sagt das Blatt, wirklich mit Staunen erkennen, daß die Deutschen hier wieder den Beweis ihrer Voraussicht und ihres 05 methodischen Geistes geliefert haben, um aus dem eroberten Lande auch entsprechende Werte zu ziehen. Der Bericht bringt weiteren Artikel, der in dem Rufe nach Munition gipfelt. Man wirft England und Frankreich vor, daß sie schon allzu lange Rußland nicht mit genügender Munition versorgt hätten. Ruͤumung von Durazzo durch die Serben? Rotterdam, 27. Juli. Ter„Matin“ meldet aus Rom, daß auf Weisung Italiens die Serben die Stadt Durazzo, die sie angeblich infolge eines dort ausgebrochenen A uff sta ndes besetzt hatten, jetzt wieder geräumt haben. Sie haben aber alle strategisch wichtigen Punkte in der Umgebung der Stadt besetzt. Die Montenegriner in Albanien. Wien, 27. Juli. Aus Saloniki wird gemeldet: Bei Fialova haben 4000 Albaner die Montenegriner An gegriffen, und mehrere 1000 Mann sind gefallen. Am Skutarisee wurde ein montenegrinisches, mit Munition und Pro⸗ viant beladenes Schiff von den Albanern in Grund gebohrt. An anderen Orten haben die Serben 1 0 schwere Verluste erlitten. So sollen bei Kukul 1000, bei Tirana 9 2000 Serben gefallen sein.* Das neutrale Rumänien. Köln, 27. Juli. Laut dem„Corriere della Sera“ sind die 9 der Zentralmächte um Rumänien da⸗ mit zu Ende gekommen, daß die Bularester Regierung nach Wien und Berlin geantwortet habe, Rumänien sei ge⸗ willt, seine Neutralität beizubehalten. Italien und die Türkei. 1 Wien, 27. Juli. Aus Mailand melden die Blätter, daß die dortigen Banken sich weigern, türkische Anweisungen auszuzahlen oder türkische Schecks einzulösen. Die Engländer in Italien. 5 Köln, 27. Juli. Der„Kölnischen Zeitung“ wird aus Zürich mitgeteilt, daß mehrfach englische Familien, die bisher in Florenz und anderen italienischen Orten ihren ständigen Wohn⸗ sitz hatten, nach der Schweiz übergesiedelt sind. Auf Befragen, warum sie Italien verlassen hätten, antworteten sie! Falls der 1 Krieg für Italien nicht siegreich() enden würde, würden ernsnm Unruhen nicht ausbleiben. Dann würden die Engländer für alles verantwortlich gemacht⸗werden. Sie hätten sich in Italien, seitdem es in den Krieg eingetreten sei, nicht mehr sicher gefühlt. Englische Uebergriffe.. Kopenhagen, 27. Juli. Der dänische Uebersee⸗ dampfer„United States“ ist auf der Reise von Stockholm nach Kopenhagen von englischen Schiffen an gehalten und zur Untersuchung nach Kirkwall gebracht worden. An Bord sollen sich gegen 100, von Tsingtau heimkehrende Deutsche, namentlich Frauen und Kinder, befinden. Die Nähstuben des Roten Kreuzes in der alten Klinik sind während des Monats August geschlossen. Die Ausgabe von Näh⸗ arbeiten an die seither schon beschäftigten Heim⸗ arbeiterinnen erfolgt am 9. und 23. August in den festgesetzten Stunden. 6193 D 5 5 1 1 Die vorsitzende des Alice⸗Frauenvereins 8 Frau Gebhardt. 8 N* 3 3 mein lieber, Nach Gottes unerforschlichem Ratschlusse verschied heute morgen 3 Uhr nach kurzer Krankheit plötzlich und unerwartet guter Mann, unser unvergeßlicher Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Vetter 5 Valentin Meunier Großh. Kultur- Ingenieur im noch nicht vollendeten 52. Lebensjahre. In tiefem Schmerze für die tieftrauernden Hinterbliebenen: Frieda Meunier, geb. Vonseel. erwartet der Nachruf. Am 26. ds. Mts. verstarb nach kurzer Krankheit un- Gr. Kultur-Ingenieur Meunier. Wir betrauern in dem Entschlafenen den tüchtigen Beamten mit reichen Erfahrungen, den arbeitsfreudigen Kollegen und stets hilfsbereiten Menschen, der plötzlich aus unserer Mitte gerissen wurde. Dahingeschiedenen stets ein ehrendes Andenken bewahren. Die Beamten der Großh. K ulturinspektion Gießen H. Steinbach, Grossh. Baurat. Wir werden dem 6188D Amateurel Sie kaufen Ihren Bedarf in photograph. Bedaris-Artikeln und photograph. Apparaten nur neuester Konstruktionen am besten in der Medizinal- Drogerie z. Kreuzplatz Otto Winterhoff 6196a] Spezial-Photo-Haus Roll- und Packfilm jedes Quantum abzugeben. Giegen, Berthelmingen, Mittersheim, Straßburg, den 26. Juli 1915. Beerdigung: Mittwoch, den 28. Juli, nachm. 4 Uhr, von der Kapele des neuen Friedhofes aus. 6178 1863 1913 wovon Kenntnis seben. 6182 wir sämtliche Herr Valentin Meunier wir unsere Mitglieder gebührend in Die Beerdigung sindet Mittwoch, den 28. Juli, nachmittags 4 Uhr, auf dem neuen Friedbof statt und bitten wir um zahlreiche Beteiligung. Der Vorstand. Für unser Redaktions⸗Archiv suchen Nummern der Frankfurter Zeitung von Juli und August 1914 anzukaufen. Gefl. Mitteilung erb. die Geschäftsstelle des Gieß. Anz. 6187 regelmäßi „Da die ländischen mußte auch der Brotpreis ein ersahren. Laut 8 45 der Bu Das echte Kasseler Simonsbrot mit Streifband und schwarz⸗weiß⸗ roter Schutzmarxke, ist jetzt wieder g erhältlich. Reichsbebörde nur aus⸗ Roggen uns verfügbar gemacht hat, dessen Preis, gegenüber inländischer Ware, doppelt erhöht ist, en wesentlichen Aufschlag ndesratsverordnung vom 25. Januar 1915 unterliegt dieses Brot nicht dem Brot⸗ markenzwang. Georg Wallenfels, Menger Nachf. 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