Der Gseßener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags.— Beilagen: viermal wöchentlich Gießener Familienblätter; weimal wöchentl. Kreis- latt für den Kreis Gießen (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Land⸗ wirtschaftliche Feitfragen Fernsprech-Anschlüsse: für die Schristleitung 112 Verlag, Geschäftsstelles! Adresse für Drahtnach⸗ richten: Anzeiger Gleßen. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 9 Uhr. Siege des Generals v. Below in Kurland. Der Front übersch (WTB.) Großes Hauptquartier, 24. Juli.(Amtlich.) „Westlicher Kriegsschauplatz. Bei Souchez wiederholten die Franzosen auch heute nacht ihre erfolglosen Handgranatenangriffe. Bei den gestern gemeldeten Sprengungen in der Cham⸗ pagne hat der Feind nach sicheren Feststellungen große Ver⸗ luste erlitten. Seine Versuche, uns aus der gewonnenen Stellung zu vertreiben, scheiterten. Südlich von Leintrey wiesen unsere Vorposten aber⸗ mals feindliche Vorstöße ab. Die in dem Bericht der französischen Heeresleitung vom 22. Juli 11 Uhr abends erwähnte, über die Seille geworfene starke deutsche Aufklürungsabteilung bestand aus fünf Mann, die das feindliche Hindernis durchschnitten hatten und sich unter Verlust eines Mannes zurückzogen. In der Gegend von Münster fanden gestern Kämpfe von geringerer Heftigkeit statt. Nach den Gefechten der letzten Tage sind dort vor unserer Front etwa 2600 gefallene Franzosen liegen geblieben. Oestlicher Kriegsschauplatz. Die Armee des Generals von Below siegte be Schaulen(Szawle) über die russische fünfte Armet. Seit zehn Tagen ständig in Kampf, Marsch und Verfolgung, ge⸗ lang es den deutschen Truppen gestern, die Russen in der Gegend Rozalin und Szadow zu stellen, zu schlagen und zu zersprengen. Der Ertrag ist seit Beginn dieser Operation, dem 14. Juli, auf 27000 Gefangene, ewehre, über 25 Geschütze, 40 Wade espannte Munitionswagen, zahlreiche Bagagen und sonstiges Kriegsgerät 0 100 gefüllte, tiges K g arew ingen Rozan und Pul⸗ tusk in zähem, unwiderstehlichem Ansturm von der Armee des Generals von Gallwitz erobert und der Uebergang über diesen Fluß zwischen den beiden Orten erzwungen. Starke Kräfte stehen bereits auf dem südlichen Ufer. Weiter nördlich und südlich dringen unsere Truppen gegen den Fluß vor. In den Kämpfen zwischen Njemen und Weichsel wur dun seit dem 14. Juli: 41000 Gefangene, 14 Geschütze, 90 Maschinengewehre genommen. Was in Rozan und Pultusk an Kriegsgerät erobert ist, läßt sich noch nicht übersehen. Vor Warschau fielen bei kleineren Gefechten der letzten Tage 1750 Gefangene und zwei Maschinengewehre in unsere Hand. 3 a Nördlich der Pilica⸗Mün dung erreichten deutsche Truppen die Weichsel. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Von der Pilica-Mündung bis Kozienice(ẽnordwest⸗ lich von Iwangorod) ist der Feind über die Weichsel zurückgedrückt. Vor Iwangorod schoben sich unsere Truppen näher an die Westfront der Festung herau. Zwischen Weichsel und Bug dauert der 1 hart⸗ näckig an. In der Gegend von Sokal wurden russische An⸗ griffe gegen die Brückenkopfstellung abgewiesen. Ein thürin⸗ gisches Regiment zeichnete sich dabei besonders aus. Den deutschen und österreichisch-ungarischen Truppen der Armee des Generalobersten von Woyrsch und der Armeen des Generalfeldmarschalls v. Mackensen fielen seit dem 14. Juli etwa 50000 Gefangene 5. in die Hände. Die genaue Zahl sowie die Höhe der Material- beute lassen sich noch nicht übersehen. 1 Oberste Heeresleitung. Notiz: Rozalin liegt 17 Kilometer nordnordöstlich Sz adow. (WB.) Großes Hauptquartier, 25. Juli. (Amtlich.) 5 1 Westlicher Kriegsschauplatz.. Am Ostrande der Argonnen sprengten wir ein Blockhaus des Feindes. Bei Leunois, südlich von Ban⸗-de⸗Sapt, setzten sich die e in einem kleinen Teil unserer vordersten Gräben e Die Festung Dünki rch en wurde mit mehreren Bom— ben belegt. 8 0 ee estlicher Kriegsschauplatz. 5 Bei der Armee des Generals von Belom finden Kämufe mit Nachhuten des Gegners statt. Gestern wurden weitere 60% Gefangene eingebracht. 1 Bei Vorstößen an der Jesia, südlich Kowno, und in der Gegend Dembo mo, zehn Kilometer nordöstlich von Su⸗ walli, wurden russische Gräben erobert. N . Der Narew ist auf der ganzen Front von süd⸗ lich Ostrolenkabis Pultusküberschritten. Süd⸗ Gieße . 08. Jahrgang Südwestlich dieser Festung wurde trotz zühen Widerstandes des Feindes die Linie Nasielsk- G zo wo erreicht. Westlich von Blonie wurden mehrere Stellungen des Gegners genommen und südlich von Warschau die Orte Usta⸗ now, Lbista und Jazgarzem erstürmt. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Die Lage bei den deutschen Truppen ist unverändert. Oberste Heeresleitung. Notiz: Die Orte Ustanow, Lbiska und Jazgarzew liegen etwa 25 Kilometer südlich des Mittelpunktes von Warschau. Gzowo liegt zehn Kilometer südlich Pultusk an der Straße Pultusk— Serozk. ** * Die Entwickelung in Polen vollzieht sich rascher, als man ahnen und hoffen konnte. Zwei Festungen am Narew— Rozan, das mehrfach bei Kämpfen, die sich wenige Kilo- meter nördlich davon abgespielt hatten, genannt worden war, und Pultusk— find, wie am Samstag berichtet wurde, rasch erstürmt worden, und am gestrigen Sonntag murde uns bereits die Kunde, daß in der ganzen Front von südlich Ostrolenka bis Pultusk der Fluß überschritten wor- den ist! Die Verbindungen der Russen von Warschau nach Nordosten und Osten sind nunmehr aufs ernsteste gefährdet. Auch westlich von Warschau ist ein neuer Geländegewinn zu verzeichnen, und es heißt heute, österreichische schwere Artillerie habe bereits mit der Beschießung von IJwangorod begonnen. Zwischen Weichsel und Bug leistet der Gegner den erbittertsten Widerstand, und wir haben vom dortigen Schauplatz in den beiden letzten Tagen keine Einzelheiten erfahren. Sicherlich holt Mackensen zum entscheidenden Schlage aus, denn bei den Russen kann es sich auch hier nur um eine verzweifelte, auf die Dauer ganz unmögliche De⸗ fensive handeln.. Ueberblickt man in großen gügen das Bild im Osten, so sieht man, wie der gewaltig Schlagbaum, dessen Gelenk im W̃ el von Nare vb, Bug un f eichsel sitzt, sich jetzt schon in höchst bedrohender Weife auf den Feind nieder⸗ gelassen hat. Es entspricht dieser Anlage, daß der äußerste deutsche Flügel im Norden, der den weitesten Weg zurück⸗ zulegen hat, unter General v. Below tatsächlich mit glanz⸗ vollen Siegen vorgedrungen ist. Er hat die russische 5. Armee geschlagen und bis jetzt 33000 Gefangene gemacht, 25 Geschütze, 40 Maschinengewehre, über 100 gefüllte Muni⸗ tionswagen sowie sonstiges Material erbeutet. Wir dürfen also diesem Vorgehen in Kurland, das uns vor einigen Wochen noch rätselhaft erschien, fortan die größte Bedeu- tung zumessen. Die bis jetzt gemeldeten großen Gefangenen ziffern, so imponierend sie sind, repräsentieren erst den Beginn der großen Entscheidung in Polen. Noch Größeres scheinen wir in den nächsten Tagen und Wochen erleben zu sollen. * Die in ihrer Form höflich gemessene, in ihrem Inhalt feindselige Note des Präsidenten Wilson, die wir in ihrem Wortlaut im 2. Blatte wiedergeben, vermag das deutsche Voll nicht sonderlich mehr zu erschüttern. Wir wußten es längst, daß dieser Theoretiker uns nicht gewogen ist und seine Vorstellungswelt zäher verteidigen würde als die Russen ihre Narew-Linie. Er ist in seinem letzten Schriftstück ungeduldiger, unfreundlicher und hochmütiger geworden. Dieses Verfahren kostet ihn nichts, denn er weiß, daß Deutschland keine Ursache hat, einen Krieg mit den Ver- einigten Staaten herbeizuführen, und er kann ja jmmer noch zurück, So wird denn die letzte deutsche Note als„bitter enttäuschend“ bezeichnet, die entgegenkommenden Angebote werden abgelehnt und eine kaum verhüllte Drohung bildet den Schluß: Amerika würde die weitere Versenkung von Schiffen, auf denen Amerikaner sich befinden, als einen „vorsätzlich unfreundlichen Akt“ ansehen. Dazwischen be- finden sich noch einige nicht recht bestimmt ausgesprochene Wünsche und Forderungen: Wir sollen für die verlorenen amerikanischen Menschenleben Schadenersatz leisten, dem deutschen Führer, der den Angriff gegen die„Lusitania“ leitete, eine amtliche Mißbilligung zuteil werden lassen. An die Erfüllung dieser Forderungen glaubt wohl Herr Wilson selber nicht. Die weisen Friedenspolitiker können doch unmöglich sich einbilden, das Deutsche Reich werde in vielen diplomatischen Erklärungen seine Seekriegspolitik rechtfertigen, um hinterher das lächerliche Verlangen zu erfüllen, deutschen Seeoffizieren, die lediglich den wohlerwo— genen höheren Weisungen gehorcht haben, Tadel auszu- sprechen. Freilich, einen etwas spöttischen Ton bemerken wir auch an einer anderen Stelle der amerikanischen Note. Präsident Wilson meint, die Welt habe mit Interesse und wachsender Genugtuung gesehen, daß Deutschland in den beiden letzten Monaten seine Kriegführung zur See praktisch bereits geändert habe. Hier wird ersichtlich, daß Wilson den Streitfall auf eine Rechthaberei hinausgespielt haben möchte. Wir wissen nicht, ob die deutschen Unterseeboote tatsächlich etwas an ihrer Taktik geändert haben, schwerlich sind die amerikanischen Wünsche restlos erfüllt worden. Aber die Feststellung der Wilsonschen Note enthebt uns im Grunde noch weiterer Auseinandersetzungen. Die deutsche Regierung lann, und dies wird ihr jetzt schon von der gesamten deut⸗ schen Presse geraten, die amerilanischen Rechtsauffassungen mit einem deutlichen Nein beantworten, und Amerika darauf verweisen, daß es bei der bis jetzt von Deutschland geübten Taktik, die ja die Anerkennung Wilsons gefunden ner Anzeig General⸗Anzeiger für Gberhessen Rotationsdruck und verlag der Brühl'schen Univ.⸗Buch⸗ und steindruckerei R. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. druckerei: Schulstr. 7. ritten. Die Antwortnote Wilsons. 14 5 5 Montag, 20. Juli 1015 Bezugsvreis: a monatl. 75 Pf., viertel⸗ jährl. Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl 65 Pf.; durch die Post Mk. 2.— viertel⸗ jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 Pi.— Haupt- schristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den 1 politischen Teil und das l Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Ge— richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen. Narew in breiter hat und sehen diesem diplomatischen Zwischenspiel zu den Ereignissen auf den Schlachtfeldern auch weiterhin mit Ruhe und Fassung zu. 1 a * Die österreichisch-ungarischen Tagesberichte. Wien, 24. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird 1 verlautbart: 24. Juli 1915 mittags.* Russischer Kriegsschauplatz l Der Feind räumte gestern infolge der siegreichen An⸗ griffe, die von der Armee des Erzherzogs Josef Fer⸗ 5 dinand in den letzten Tagen geführt wurden, zwischen 1 der Weichsel und der Bistriza in einer Frontbreite 2 von 40 Kilometern seine Stellungen und zog sich acht his zehn Kilometer nordwärts in eine vorbereitete Linie zurück. Seine Versuche, in gleichfalls bereits eingerichteten Zwischen⸗ stellungen festen Fuß zu fassen, scheiterten am Nachdringen unserer Korps. Die Zahl der von der Armee des Erzherzogs eingebrachten letzthin gemeldeten Gefangenen wuchs auf 45 Offiziere und 11500 Mann an. N 2 Nördlich Grubieszow drangen deutsche Kräfte in die feindlichen Stellungen ein. 3 45 Bei Sokal wiederholten sich die vergeblichen An⸗ griffe der Russen gegen unsere Positionen am östlichen Bugufer. Unmittelbar westlich Jwangorod unternahm der Feind einige erfolglose Vorstöße gegen Truppen unseres Siebenbürgischen Korps. 3 An den anderen Teilen der Front ist die Lage bei wech⸗ selnder Stärke der Kämpfe unverändert. Den zwischen Pilica und Bug kämpfenden verbün⸗ deten Truppen sind seit 14. Juli etwa die Hände gefallen. erfolg des zweiten allgemeinen Angriffes der Italiener immer deutlicher. Gegen den Görzer Brückenkopf begann gestern abend auf die Höhen von Podgora ein neuer An⸗ griff, der schon durch Artilleriefeuer im Keime erstickt wurde. Ein Gegenangriff unserer dortigen Truppen warf de Feind vollends zurück. Am Nordwestrande des Pla⸗ teaus von Doberdo wurden die italienischen Vorstö ße schwächer und seltener. Nachts setzten sie ganz aus. 1 15 malige Angriffsversuche des Gegners an der Front Po⸗ lazzo⸗-Vermegliano wurden leicht zum Stehen ge⸗ bracht. Bei Selz drang der Feind bis zum Vormittag in einen Teil unserer Gräben am Plateaurande ein. Ein nücht⸗ licher Gegenangriff brachte jedoch sämtliche früheren Stel⸗ lungen wieder in unseren Besitz und warf den Feind auf r Linie zurück. Der heutige Tag begann schon ruhiger. 5 Im Krngebiete wurden wieder alle feindlichen An⸗ 15 griffe abgeschlagen. Hierbei zeichnete sich Erzherzog⸗Josef⸗ Infanterie besonders aus. 5 l 8 An der Tiroler und Kärntnerfront ist die Lage unverändert. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant. Ereignisse zur See.— Am 23. früh haben unsere Kreuzer und Fahr⸗ zeuge die Eisenbahn an der italienischen Ost⸗ kü ste auf einer Strecke von über 160 Kilometern erfolg⸗ reich beschossen. Die Bahnstationen von Chienti, Campomarino, Fossacassia, Termoli und Ortona sind stark beschädigt, jene von San Benedetto und Grotamoro in Brand geschossen; viele Lokomotiven und viele Waggons demoliert einige verbrannt. In Ortona wurde der Wasserturm zer schossen, der Pontonkran beschädigt und ein Schlepptender versenkt. Zwri Fabriken in Ortona und eine in San Vito haben schweren Schaden davongetragen. Alle Schornsteine sind umgelegt. Der Bahnviadukt bei Termo li ist demo; liert, die Brücke über Moro eingestürzt und außerdem eine Kaserne in San Benedetto zerschossen. Das Semaphor Tre⸗ miti wurde in Schutt gelegt, das dortige Kabel zerstört. Feindliche Seestreitkräfte wurden nicht gesichtet. Flottenkommando. f Wien, 25. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 25. Juli 1915 mittags. 5 Russischer Kriegsschauplaß. 8 Auf dem russischen Kriegsschauplatz verlief der gestrige Tag verhältnismäßig ruhig. Bei Jwangorod wiesen un⸗ sere Truppen einige schwache Vorstöße des Gegners ab. Süd⸗ lich Krylow wurde ein russischer Uebergangsversuch über den Bug vereitelt. Im übrigen ist die Lage unverändert. Italienischer Kriegsschauplaß. Im Görzischen beschränkte sich der Feind gestern tagsüber auf starkes Artilleriefeuer. Verzweifelte Nacht angriffe gegen unsere Stellungen am Rande des Plateaus von Doher do brachen unter schweren Verlusten der Ita⸗ liener zusammen und konnten an der Tatsache nichts ändern, daß der Ansturm gegen die küstenländische Front ver⸗ gebens ist. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant. Der russische Bericht. 7 habe, bleiben werde. Wir vertrauen darauf, daß der Reichs 3 von Pultust nähern sich unsere Truppen dem Bug. lanzler alle Möglichteiten von vornherein wohl erwogen Petersburg, 25. Juli.(WT. Nichtamtlich.) Der Gro Generalstab meldet! In der Gegend von Mitau fand am Juli kein Gefecht statt. Weiter südlich auf der Front Janiszk Szawle⸗Nofftenie schreikel'd er Gegner weiter üblicher Aichtaug 11. Au der Narehlzont Ihlugen Harsdhal. 4 nell. „ 5 wir erfolgreich in der Nacht zum 23. Juli einen Angriff des Fein⸗ des auf dem linken Ufer der Pissa trotz Anwendung von Grana⸗ ten mit giftigen Gasen durch den Feind zurück. Der Feind macht dadußerste Anstrengungen, um den Narew auf der Front Riani⸗Pultusk zu überschreiten; ein hartnäckiger Kampf tobt in dieser Gegend. Bei der Weichsel keine wichtige Veränderung. Wir schlugen einige feindliche Angriffe gegen * Nowo⸗Georgiewsk und Iwangorod zurück. Zwischen Weichsel und Bug fand am 23. Juli in der Gegend von Lublin hestiges Artilleriefeuer statt. Der Feind in der Richtung Belzice vorzugehen. An versuchte 0 ehen. 1 der Front Cholm⸗Woislawice toben hartnäckige Kämpfe. In der Nacht zum 23. Juli machten unsere Truppen zahlreiche erfolgreiche Gegenangriffe, wobei sie mehrfach bis zu den Stellungen der feindlichen Artillerie gelangten, jedoch infolge der Kampfverhältnisse. die durch den Feind preisgegebenen Geschütze nicht mitzunehmen vermochten. In den Gegend von Grube sch o w Feind große Kräfte zusammen, die sich nach hartnäckigen etwas nach Norden ausdehnen konnten. Am Bug bet dauerten die Kämpfe fort. Die frühere Front ist un⸗ Proviantzug. Der Angriff auf Warschau und Iwaugorod. 35 Berlin, 26. Juli. Nach dem„Berliner Lokalanzeiger“ teilt die Petersburger Telegraphen-Agentur mit: Die Fabriken und Werkstätten von W. arschau und Umgebung, die für die Miilitärkommandos arbeiten, wurden wegen der Schwierigkeit der Beschaffung von Brennmaterial und wegen der Nähe der Front auf Kosten der Regierung ins Innere des Landes ver- legt. Berlin, 26. Juli. Nach der„Vossischen Zeitung“ meldet Tribune de Gendve“, daß die Oesterreicher sieben 42 5 Zentimeter⸗ und zwei 50⸗Zentimeter⸗Kanonen vor Iwangorod geführt haben, welches jetzt mit furchtbarer Wirkung bombardiert wird. 1 1 1 Die Kämpfe an den Dardanellen. Konstantinopel, 24. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Bericht des Hauptquartiers. An der Dar danellenfront in der Nacht vom 22. zum 23. Juli bei Ari Bur nu zbeitweise Artilleriekampf. Am Morgen des 23. Juli hatte eine Gegenmine, die wir zur Explosion brachten, um die Wirkung einer feindlichen Mine gegen unser Zentrum auf⸗ zuheben, ein gutes Ergebnis. Am Nachmittag kraf während einer erfolglosen Beschießung unserer Stellungen auf dem linken Flügel durch zwei Monitore ein Volltreffer unserer Artillerie einen Monitor, worauf sich beide sofort ent⸗ fernten. Am Vormittag des 23. Juli schlugen wir einen Angriff gegen einige unserer Gräben unseres rechten Flü⸗ ls bei Sedd⸗ül⸗Bahr ab. Unsere Artillerie brachte e feindliche Artillerie, die unsere Gräben beschoß, zum Schweigen. Unsere anatolischen Batterien zerstreuten feind⸗ iche Truppen, die Verschanzungen bei Sedd⸗ül-Bahr auf⸗ warfen. Auf den anderen Fronten ereignete sich nichts Wesentliches. ALNonstantinopel, 25. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Das ptquartier teilt mit: An der Dardanellenfront bei ri Burnu gegenseitigenr Minenkampf. Am 21. Juli wurde die feindliche Landungsstelle beschossen. Bei Sedd⸗ül⸗Bahr schwaches Feuergesecht. Unsere Artillerie zwang eine feindliche 3 Haubitzenbatterie westlich Hissarlick vor unserem linken Flügel die Stellung zu wechseln und brachte sie zum Schweigen, als die gatterie das Feuer wieder begann. Auf den übrigen Fronten chts von Bedeutung. Athen, 25. Juli.(W. Nichtamtlich) Telegramm unseres Privattorrespondenten. Aus Salonik kommt die Meldung, daß der englische Truppentransportdampfer „Arrewurous“(7) von einem Unterseeboot tor pediert worden ist. 5 Berlin, 26 Juli. Die„Vossische Zeitung“ meldet aus Athen, daß ein von Mudros in Athen eingetrofsener englischer Offizier die Verluste der Alliierten bei den Darda⸗ nellen bisher auf 80000 Mann schätzt und versichert, daß die Nachricht von Munitionsmangel der Türken unrichtig ist *„* Italien vor der Kriegsertlärung an Deutschland? Zürich, 25. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Nach einer Aufforderungen des„Popolo d' Italia“, die Regierung möge Deutschland den Krieg erklären, bisher immer von der Zensur gestrichen worden. Dies ist jetzt nicht mehr der Fall. Heute enthält das Blatt einen Aufruf, der die Notwendigkeit der Kriegserklärung beweisen soll. Vom italienischen Kriegsschauplatz. Berlin, 26. Juli. Die Wiener Blätter bringen Einzel- heiten über die Kämpfe am Monte Pia no und bei Schlu⸗ derbach. Die Italiener suchten den schon auf ihrem Ge— biet liegenden Berg um jeden Preis wieder zu gewinnen. Nach Beschießung mit schwersten Granaten stürmten drei— mal fünf italienische Bataillone und drangen stellenweise in die Gräben ein. Sie wurden aber jedesmal den Berg wieder hinabgejagt, und waren schließlich ihrer furchtbaren Verluste wegen nicht mehr vor- wärts zu bringen. Tote lagen vor unserer Front. Hunderte sind die Felsen hinabgestürzt und tot oder ver wundet. Wir hatten nur 20 Tote und 42 Verwundete. Der ungediente Landsturm Italiens. 0 Rom, 25. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Das amtliche Militärblatt veröffentlicht eine Verordnung, durch die die Jahrgänge 1884 bis 1888 des ungedienten N. unter die Waffen gerufen werden. Alle Einberufenen müssen sich in den Morgenstunden des 31. Juli stellen.— Das Militärblatt veröffentlicht ferner eine Ver⸗ ordnung, durch die die Provinzen Cremona, Piacenza, sowie ein Teil der Provinz Rovige, der bisher nicht zur Kriegs⸗ zone gehörte, als Kriegsgebiet erklärt werden. Die Serben in Albanien. Paris, 25. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Der„Temps“ meldet aus Nisch: Die serbische Regierung hat beschlossen, schiedenen albanischen Städten, u. a. mit Duraz zo, zu errichten. Das Befinden des Königs der Hellenen. Athen, 24. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Der König hat sich zur vollständigen Wiederherstellung seiner Gesund⸗ heit in einem besonderen Krankenautomobil nach seinem Sommerschloß Totoi begeben. Die Erweiterung des holländischen Landsturmdienstes. Haag, 24. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Die Zweite Kammer hat gestern mit 55 gegen 13 Stimmen das Gesetz über die Erweiterung des Landsturmdienstes angenommen. Die Sozialdemokraten stimmten dagegen. Aufhebung von Vergeltungsmaßregeln 5 gegen Frankreich. Berlin, 25. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Die„Nord⸗ deutsche Allgemeine Zeitung“ teilt mit: In Nr. 192, 1. Aus⸗ gabe vom 13. ds. Mts. hatten wir mitgeteilt, daß in dem französischen Fort Entrevaux etwa 50 kriegsgefan⸗ gene deutsche Offiziere in vier stets verschlossen gehaltenen Räumen untergebracht werden, daß diese Offi⸗ ziere sich tagsüber nur eine Stunde auf einem kleinen Hofe bewegen und sich nicht gegenseitig besuchen dürfen. In⸗ folgebessen seien 50 gefangene französische Offiziere ent⸗ sprechenden Beschränkungen unterworfen worden. Inzwi⸗ schen hat die deutsche Regierung unter Vermittelung einer neutralen Macht von der französischen Regierung die Nach⸗ richt erhalten, daß sich gegenwärtig die deutschen Offi⸗ ziere tagsüber im Hof des Forts frei bewegen und miteinander verkehren dürfen. Daraufhin sind die den fran⸗ zösischen Offizieren auferlegten Beschränkungen alle auf— gehoben worden. *** Der Seelrieg. Englische Hinterlist. 0 Berlin, 24. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Wie wir von zuständiger Seite erfahren, hat ein deutsches Unterseeboot am 20. Juli, um 11 Uhr vormittags, etwa 180 Seemeilen östlich des Firth of Forth einen ca. 800 Ton- nen großen Dampfer angehalten, der die da- nische Flagge führte. Der Dampfer. plö tz⸗ lich aus zwei Geschützen Feuer auf das Untersee⸗ boot, holte nach der ersten Salve die dänische Flagge nieder Mitteilung der„Neuen Zürcher Zeitung“ sind die radikalen und feuerte weiter, ohne daß er eine Flagge setzte und erst nach der fünften oder sechsten Salve dis englische eine Telegraphenlinie zwischen Nisch und den ver- Kriegsflagge zeigte. Es schreiben, daß bab Hike e e 5 nicht zum Opfer gefallen ist. 9„ 5 Eine neue Note Wilsons an England. 9 Washington, 24. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Reuter. Präsident Wilson beriet mit Lansing über die neue Note an England die sich auf das Recht der Neutralen, mit Deutschland Handel zu treiben, bezieht. Man glaubt, daß die Note an England binnen einer Woche abgeht. 5 5 19 London, 25. Juli.(WT. Nichtamtlich.) 8 des Reuterschen Bureaus. Eine Ueberficht über die bis⸗ herigen 22 Wochen des Unterseebootkrieges ergibt folgende Daten: Die Gesamtzahl der Schiffe, die in dem Vereinigten Königreich angekommen oder von dort ausgefahren sind, betrug 31385. Es wurden 96 en 2 1 Handelsschiffe versenkt; 502 Menschen kamen dabei um. Außerdem sind 95 neutrale Schiffe versenkt worden. Die englische Handelsflotte hat während dieser Zeit mehr neue Schiffe bekommen, als ihr durch den Untersee otskrieg verloren gegangen sind. Ende Juni waren im ganzen 442 Schiffe mit einem Inhalt von 1506925 Tonnen im Bau, während die Gesamttonnenzahl aller seit dem Beginn des Krieges verlorenen Schiffe 212000 betrug.(Reuter will also beweisen: Busines as usual. Wozu dann aber der Lärm über unseren Unterseebootkrieg?) London, 24. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Das Fischerfahrzeug„Star of Peace“ aus Aberdeen wurde von einem deutschen Unterseeboot auf der Höhe der Orkneyinseln ver⸗ senkt. Die Besatzung wurde in Stromneß gelandet. London, 26. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Ter russische Dampfer„Ribonial“, mit Kohlen von Cardiff nach Rußland. unterwegs, ist bei den Orkneyinseln von einem deutschen Unterseeboot ver- senkt worden; die Besatzung wurde gerettet. * 8* Japaus Politik, London, 25. Juli.(WTB. 3 Die„Morning Post“ meldet aus Tokio: In Japan 1 innt die Ueberzeugung an Boden, daß der Mißerfolg der Verhandlungen mit China auf den Widerstand Englands und Ameri⸗ kas gegen die japanischen Forderungen zurück⸗ zuführen ist, daß dieser Widerstand einer bestimmten politi⸗ schen Richtung dieser Staaten entspricht, und daß Japans Zu⸗ lunft von der Möglichkeit abhänge, diesem Widerstand, der sich künftig vermutlich noch steigern werde, wirksam zu begegnen. Die erste Antwort auf diese Herausforderung war der Beschluß, die Armee und Flotte stark zu vermehren. Die japanische Militäxpartei hatte zwar vor den Verhandlungen mit China zwei neue Divisionen gefordert. Später erklärte Ministerpräsident Okuma, der der Vorsitzende der japanischen Friedensgesellschaft ist, Japan könne nicht zufrieden sein, bevor es 25 Divisionen besitze. Das Schiffbauprogramm umfaßt vier Ueberdreadnoughts, 21 Zerstöxer. zwei Aufklärer, acht Unterseeboote für die nächsten vier Jahre, aber das neue Programm sieht acht Schlachtkreuzer, acht Dreadnoughts, sechs Aufklärer, 64 Zerstörer, 24 Unterseeboote und mehrere Transportschisse vor. Japan ist entschlossen, die eigene Macht und das eigene Ansehen in China durch curopäische Mächte nicht zurückdrängen zu lassen. Das Empfinden, daß der 1 Krieg das deut siche System dem en, lischen Ne kundig als praktischer erwiesen hat, ist vielleicht darauf zurück⸗ zuführen, daß so viele japanische Gelehrte und Militärs deutschg Erziehung genossen haben. Die Gefahren des Militarismus, gegen 1 die in England und Amerika gepredigt wird, bekümmern Japan nicht im geringsten. 8 . N„ 1 Aus dem Reiche. 2 Berlin, 23. Juli.(Nichtamtlich.) Tem Jungdeut 12 0 landbund ist, wie die„Nordd, Allg. Zeitung“ meldet, zur För⸗ derung seiner Zwecke die—c9 ing erteilt worden, in den l Jahren 1915 bis einschließlich 1919 eine in fünf Jahressereien 7 auszuspielende Geldlotterie zu veranstalten und die Lose in N der ganzen Monarchie zu vertreiben. Die Ziehung der ersten Serie ist auf den 26. und 27, Oktober d. I: festgesetzt. f N Berlin, 25. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Die Heeres⸗ verwaltung teilt mit, daß für einen etwa kommenden 9 Winterfeldzug der Bedarf an warmer Unterklei⸗ dung, nene an Handschuhen, Pulswärmern und Kopf⸗ schützern, schon jetzt gedeckt sei. a 8. a München, 24. Juli. WTB. Nichtamtlich) Die Korre⸗ spondenz Hoffmann meldet: Der König empfing am Freitag vormittag den Generaladjutanten des Kaisers, v. Chelius, in Audienz, der ein Handschreiben des Kaisers zu überbringen. hatte, in dem der Kaiser seine Bereitwilligkeit erklärte, der Bitte des Königs entsprechend die Würde eines Generalfeldmarschalls der bayerischen Armee anzunehmen. 0 —————— ͥ̃ Aus Stadt und Cand. g Gießen, 26. Juli 1915. L. U. Universitäts nachricht. Der Schlußvortrag des Kollegs über experimentelle Pfsychologie und Psychiatrie von Geheimerat Sommer mit dem Thema: e e und Familienforschung auf dem Boden der beobachtenden Psycho⸗ logie“ findet nicht Freitag von 5—6, sondern am Dienstag, den 27. Juli 1915, abends 8½¼ Uhr im Hörsaal der 2 rank⸗ furter Straße 99, stalt. Auch Studierende, die das Kolleg nicht belegt haben, 8 Inhaber von Dauer- und Einzelkarten zu den akademischen Kriegsvorträgen sind willkommen. 1 5 „Enthält keine schriftlichen Mitteilun⸗ gen“. Die Bestimmung, wonach Päckchenbriefe mit Wareninhalt an deutsche Kriegs- und Zivilgefangene im Auslande den Vermerk:„Enthält keine schrift⸗ lichen Mitteilungen“ tragen sollen, wird vielfach 5 nicht beachtet. Es wird daher im Interesse der Absender 1 erneut auf diese Vorschrift hingewiesen. Sendungen ohne 1 diesen Vermerk dürfen von der 1 nicht befördert werden. Mehr Sorgfalt bei en empfiehlt die Post verwaltung in folgender Zuschrift: Die verschiedenen in letzter Zeit durch die Presse veröffentlichten Hinweise auf die Unzuträglichkeiten, die aus der mangelhaften Verpackung der Feld⸗ postsendungen mit frischem Obst, Butter, Honig usw. entstehen, haben leider bisher nicht den gewünschten Erfolg gehabt. Noch immer werden Erdbeeren, Kirschen, Honig, Butter usw. in einfachen Pappkäst chen, ja sogar in bloßer Papierumhül⸗ lung bei den Postanstalten aufgeliefert. Bei aller Würdigung der die Absender ohne Zweifel leitenden guten Absicht, die Krieger im Felde mit ihren Gaben zu erfreuen, kann doch nur immer wieder von der Versendung solcher, Feuchtigleit absetzenden und überdies leicht verderblichen Lebensmittel während der Sommermonate drin⸗ gend abgeraten werden, weil bei den besonderen für die. in A kommenden Verhältnissen keine Gewähr dafür besteht, daß die Empfänger die Saß auch wirklich noch in genießbarem Zustande erhalten. Mindestens aber hat die Versendung von frischen und auch eingemachten Früchten, von Butter, 5 Marmelade und Ahnlichen Waren in Blechbehältern mit sest schließenden Deckeln zu erfolgen. Dabei ist auch darauf zu achten, daß die Aufschriften auf den Sendungen 1 angebracht werden, damit sie nicht unterwegs abfallen und die Sendungen dann herrenlos werden. Bei dieser Gelegenheit sei noch an die e Verpackung von Fla mit Flüssigkeit erinnert. Bei Verpackung solcher 8 durch eine genügende Einlage von Baumwolle, S. 9 — neten mmi l en St daft lascheninhalt beim.es. ae Wal efrett aber, wie nach den N 3 . n ie mangelhafte Ve ng der Sendi ihres Inhalts et mulsteben Der Freilichtbühne machte gestern Absender nicht ö Rechnun „Angesichts der vegenschweren in den orgenstunden die Vorstellung wir hö anscheinend die Anschläge die Vorstellung im Sta d Steingbetter wird dem den letzten Schliff geben, die diesmal allerdings Stücke heute und mor und so darf die Freili ihren Namen dem als vorher einen guten lösten Karten müssen bei übrigen sei auf die Anzeige verwiesen. a Ortskrankenkasse. Zu unserer Notiz 1 Auszahlung von Hranken gelde Ortskrankenlasse wird uns Besuch erwarten. von verwundeten oder teilnehmern von Beginn des Krieges bis zum 1915 gezahlt worden ist. In sondern nur 282 Familien.— Die Kasse, wie es die Ortskrankenkasse ist, pflichtgemäß handelten, die willige Weiterversicherung auch im Falle der oder Erkrankung durch die Auszahlung eines Krankengeldes sicherten. Lobend muß hierbei Ersuchen, gegenüber Bitten ihrer vom Dienstboten um Ernte mangels auf dem Lande zu beweisen. möglichstes Entgegenko deutsche Kriegsführung erhoben werden, bietet des Majors v. Asten vom 2. Zerstörung des Burg der A ngen ergeben. Be en Truppen Franzosen Verteid von schwerer Asten marschierte nach Räunrung des durch die schleunigtem Marsche durch den Ort, um möglichst schnell weiter östlich überschritten hatten, Major van Asten am 9. Feldlazarett eingerichteten Schlößchens lag. Am so beschoß französische K wobei Major van Asten in seinem Quartier, das er bis da Anzahl Verwundeter en der Schwere seiner geleiten werben und gerzet o ft die Genalt — Obhut er seinen Verletzungen bald am Kampfe beteiligten Offiziere. Hiernach tung, da maize ohne jede sei, einwandfrei widerlegt. mandoverhältnissen nur einigermaßen ist zunächst die Major van Asten, der nur ein geordnet sein lann. Sssssscsssssdssds Gießener Freilichtbühne 600% 1909) (Künstlerische Oberleitung: Direktor Steingoetter.) Infolge andauernd unbestimmter Witterung mußte die gestrige Aufführung abgesagt werden. Dafür: Erstaufführung! Erstaufführung! Dienstag, 27. Juli 1915 abends 8 Uhr im Stadttheater Der Spenglermeifter Bimbächer Lokalposse in 5 Akten von G. Asmus u. Dr. Krönlein. 5 Spielleitung: W. W. Göttig. Preise der Plätze: An der Im Vorverkauf Abend hasse — 11. 1.— 2.50 2. 1. Parkett 8. 1. Rang r 1.20 1.50 1 2( 1.10 5. 3. Parkett 8 32 6. 2 Rang 5————.60 80 7. 2. Rang(Seite) u. Galerie— 40— 40 Für die Sonntagsvorstellung gelöste Karten können bei E. Challier gegen entsprechende Plätze eingetauscht werden. Militär, vom Feldwebel abwärts, zahlt auf den unter 5, 6 u.7 genannten Plätzen halbe Preise. Abel. Für die Freilichtbühne: Dr. K Vernbeck. SS SS SSSSSSSSS SSS die für die Postverwaltung dur ingen oder durch die Natur mittag die ungünstige Witterung einen Strich durch die Wolken mußta schon des„Bimbächer“ ab⸗ gesagt werden. Trotzdem stand' um 5 Uhr nachmittags, wie ren, eine Menge Menschen am Bühneneingang, die ie 2 ige nicht beachtet hatten. Um vom Wetter unabhängig zu sein, hat man sich nun entschlossen, ttheater zu geben. Direktor l Wetter opfern muß, am Dienstag abend 8 Uhr mit noch größerem Recht Die bereits ge— Challier umgetauscht werden. Im iber die rn bei der Allgemeinen 5 mitgeteilt, daß die Summe von 20 242 Mk. nur den Betrag darstellt, der an Familien g erkrankten Kriegs- Betracht kommen nicht 982 . Auszahlung eines so hohen Betrages innerhalb 11 Monaten bei einer mittleren zeigt, wie diejenigen ihre Familien durch die Verwundung wöchentlichen . 5 erwähnt wer— den, daß die Stadt, einige größere und viele mittlere Be— richtet der Oberbürgermeister an die Dienstherrschaften das Lande stammenden urlaub angesichts des Arbeiter— schuldigungen. Ein be— Leichtfertigkeit, mit der von Anschuldigungen gegen die der Fall Groß h. Hessischen 16. Die„Nordd. Allg. Granatfeuer und durch Brandstiftung befohlen zu haben. Verhaftung unschuldiger gegen den Rhein⸗Marnekanal wurde in ihre idigungslinie einbezogen Das Bataillon des Majors van mg 1 Franzosen fast vollständig l Städtchens ohne jeden Aufenthalt in be⸗ bindung mit den anderen Teilen des Regiments, die den Kanal östlz t wieder herzustellen, und wurde dann in die Kämpfe bei Pargny sur Saulx verwickelt. Hier wurde hoch ptember am Kopfe verwundet. Er begab sich am Abend mit dem Sanuitätspersonal nach Sermaize zurück, wo er Unterkunft in dem Quartier des Führers einer Sanitätskompagnie fand, das in unmittelbarer Nahe eines zum n S ens l genden Tage Artillexie heftig die Trümmer der Stadt, verlassen hatte, durch einen Granatschuß schwer verletzt wurde. Bei Zurückziehung des Lazaretts mußte er mit einer größeren Verletzungen zurück⸗ der Franzosen, in, darauf erlegen ist. Diese Jeststellungen beruhen auf eidlichen Bekundungen der militärische Notwendigkeit zerstört Für jeden, mit militärischen Kom- Vertrauten ist auch ohne weiteres klar, daß die Beschießung der Stadt gar nicht oon dem Infanteriebataillon führte, an- Brände sind in der Stadt überhaupt nicht staubbindendes regepulver. Otto Schaaf, eile, 39. Neue Kartoffeln! Fussbodlen- seed e entstanden. von der so trifft die Sch nach- ssche gehabt, en noch dem allgemein tbühne, A zuwürdigen, kann. O Grün b 1 Juli lassen übertrifft Bodenverhältniss andernteils die frei- andern Orten ist Eürig ist babe ihre Arbeiter und Angestellten selbst weiterversichert* en. * Ernte und Dienstboten. Im Anzeigenteil mamen versetzt worden. Reuter ist a worden und hat Volksschule im Vor⸗ deutscher die Ver⸗ sein? 1 enden we Jeldpostsendungen] angelegt worden sondern ledi ng unbe a ur gazup elfen. ie digung der Stadt ausdrücklich betont wird, 2 1 wird, hat offenbar an Ort und Stel forschungen bekann Vorfall aufs neue, wie leichtfer ediglich Woche der Schnitt des Die e ausgebildeten seinen großen Lasten h daß nicht nur das Notwendige gebaut, wendigen das Schöne verbunden werden Schulhaus zu einer Zierde sür das ganze Hessen⸗ h. Fulda, 35. Juli. preise brachte die Verstei ernte. Der Andrang von daß fast mehr Bieter, oder als Bäume. Der Erlös aus 1200— zwölfhundert Vorjahr. Damals betrug er 367,50 Mark. Bäume, eine Gebote abgegeben wur 4—5 Mark. So der Allee nach Sickels 1 klingt unglaublich— 81 veranla n hierbei auch die Kirche der Stadt zerstört ist, 7 zul d an diesem bedauerlichen Vorkommnis al lein ch die Franzosen, die die unbefestigte Stadt in ihre Verteidi⸗ gungslinie einbezogen hatten. Die Behauptung, daß Major van Asten als Ortskommandant die Beschieß e Notwendigkeit angeordnet habe und möglichen unnötigen Härten gegenüber der Stadt und ihrer Be- völkerung habe zuschulden lommen. gegriffen. Major van Asten ist niemals malze gewesen und eschlet Bataillons durch die Stadt gar keine Zeit und auch keinen Anlaß in der infolge der Beschießung schon Feuer anlegen zu lassen. Den einzigen An treuester Pflichterfülli ruhiges und vornehmes hat bei dem ein der Umstand uschuldigungen erhoben werden und wie man selbst kein Bedenken trägt, den guten Namen eines Ehren mannes herab- 1 Stimmung Feind zu machen, dem man auf andere um Landkrei erg, 25. Juli. Die Ursachen e, größere A Oberkleen, 25. Juli. ufs neue als 25. Juli. mit Lehrerwohnungen. at die Gemeinde die glich infolge der durch die Vertei⸗ halt für die schweren Beschuldigungen des in ung für sein Vaterland gefallenen Offiziers, le nach seinem Verbleiben t geworden ist. Roggens fast ganz beendet worden. Aehren und if einen guten Körnerertrag schließen. hier, im Gegensatz zur den des Weizens. die für Roggen günstiger sind als für Weizen, Winterfestigkeit des Roggens. auch hier die Sommerfrucht geblieben, und namentlich Hafer wird wohleinengeringenertragliesern. Eine reiche Ernte liesern auch die hiesigen die Jugend dabei, sieht man Kinder aus den Na die sie hier zum Preise Kreis Schotten. Helpershain, 24. Juli. werden ungeheure Mengen Him be stein zu gelegenen Waldungen, der benachbarten Gemeinden nach stöcke sind außerordentlich reichlich trotz der lang anhaltenden Trockenheit doch dieselbe Dicke erlangt haben wie in den Jahren zu vor. Kreis Wetzlar. Wetzlar, 25. Juli. Als Nachfolger getretenen Kreisrentmeisters Rechnungsrates der Königl. Rentmeister Otto Richter in Calbe a. diesen Segen einzuheimsen. Täglich chbarorten, des„Köppel“, von den Bewohnern Oberhaupt der Gemeinde gewählt als solcher die amtliche Bestätigung gesunden. Blasbach, im Kriege wurde hier vollendet: Ganz fa Kauflustigen war derart stark, besser Spekulanten, da waren 8 die im vorigen Jahre gar en, rachte ferner z. B. der vorjährige Ertrag „50 Mark, in diesem Jahre— es Mark, also das 54 fache. mögen nun erst die Einzel- und Kleinverkaufspreise chießung mit schwerem Geschültz fahrende Schiffe gerettet wurden. vornehmlich Frauen und Kinder, ießung ohne ede militär den sich f 0 sich auch sonst noch alle] jedoch den Behörden nicht.. die Offiziere und den Steuermann des S lassen, ist völlig aus der Luft Ortskommandant in Ser⸗ beschleunigten Durchmarsche seines Gefahr einer ähnlichen Katastrophe sei, damit mehr brennenden Stadt noch feiner e 1 daß die Maschinen auf dem Schlamm wurde. E 2* des Unglücks waren mindestens 2500 d. meisten derjenigen, die sich auf Deck befanden, gelang es, sich an den Schiffsrändern festzuhallen, bon wo sie durch vorbei⸗ Die Reisenden in den Kajüten, eAussicht, zu entkommen. erklärt, daß alle Reisen⸗ g hatten kein Das Kentern des Schisses wird dadurch e 2 auf die Seite gedrängt hatten. Diese Erklärung genügt aus, daß der nötige Wasserballast des einer anderen Meinung trug sich das Unglück auf die W Mau verhafteteden Kabitän, chiffes. Es wird berichtet, daß das Schiff schon früher einmal in der Die Inspektoren sagen Schiffes ausgepumpt worden war. Reisende aufgenommen werden könnten. Nach zeise zu, zu arbeiten begannen, während das Schiff saß, so daß es gehoben und umgeworsen Personen an Wesen nachgerühmt sein Name durch die angestellten Nach— Jedenfalls beweist auch dieser tig völlig unhalt barg geboten, daß „Durch die Blume. Aus Ztg.“ in Paderborn mitgeteilt: dem Eingreifen Italiens in den Darauf deutet eine, dieser Nikolski Ussureski(Sibirien) er wörtlich fragt: was sagt Tante Frieda dazu?“ Italien und den Frieden. 1215 den verhaßten zeise nicht beikommen s Gießen. Auch hier ist in der vergangenen die Schwere der Garben In allgemeinen Wetterau, der Anbau des Roggens davon sind wohl einestells die eine Menge alter Schuhe zum Ve tüchtigen versteht und gut besorgt. Die Wie auch anf sein. Tante Frieda ist von solchen ziemlich kurz am Halm und wird erst kommen, Wälder an Himbeeren. vermischtes. Leserkreisen wird der„Westf. Ge⸗ oldaten sind von Weltkrieg unterrichtet worden. Tage von meinem Sohne Karl aus eingetroffene Postkarte hin, auf der „Wie geht unser neues Stiefelgeschäft, und i— Zweifellos meint er damit Ich antwortete ihm darauf fol- Stiefelgeschäft, als auch im zu verzeichnen. In ersterem doch bringt man uns en, wofür wir einen der das gründlich damit zufrieden Neuerungen nicht sehr er⸗ baut; sie hat deshalb auch ihren Besuch aufgeschoben nachdem wir Bilanz gemacht haben, die sicherlich günstig ausfällt.“ Das ist sicher verständlich! „Die fangenschaft befindlichen deutschen S gendes:„Sowohl in unserem neuen Hauptgeschäft haben wir gute Erfolge, verkaufen wir noch nicht viel neue Sachen, Fachmann angestellt haben, Kunden können in russischer rsohl beladen mit Töpfen voll von 40-50 Pfennig für den Topf Amtlicher Oefsentlicher We Seit einer Reihe von Tagen eren, aus den nach Ulrich- eine wesentliche Aenderung des Hause getragen. Die Himbeer⸗ mit Früchten behangen, die Wetterbericht. tterdienst, Gießen. Die gestern über Südskandinavten sich erstreckende Depression ist ostwärts abgezogen. Im Süidwesten ist der Luftdruck zwar etwas angestiegen, doch werden wir für morgen bei westlichen Winden i Wetters nicht zu erwarten haben. ussichten in Hessen am Dienstag, den 27. Jult 1915: Wechselnd bewölkt, meist trocken, westliche Winde. des in den N Peter ist d. S. hierher Bern, 26. Juli. Gemeindevorsteher Johannes exlebte, kann daran nicht mehr ist und daß die Verbündeten Gegnern in einer Art en hat. Es ist eine reine Zeitfrage. Ein rechtes Friedenswerk mitten der Neubau unserer zweiklassigen Trotz dem Kriege und Mittel bereitgestellt, so sondern mit dem Not- konnte, und so ist das Dorf geworden. Stockholm, lerin Anni Wall, Nassau Audienz beim Papste. ungeahnte Pacht⸗ der städtischen O bst⸗ respektieren. Rußland der ganzen Ernte war um — Prozent höher als im 30,50 Mark, in diesem Jahr kosteten in diesem Jahre Oesterreicher fürchten und daß während des Krieges sehr häufig — Wie werden kann und wie Staaten herausgegeben werden. aber abwartend. Man ist jetzt u. [ Marbu hin nicht Elster, gewähl iüversitäts⸗Aachrichten. urg, 25. Juli. versität für das Amtsjahr 1915/16 wissenschastlichen germanischen Seminars, Prosessor Dr. phil. Ernst t. J Schlüssel zu den Dardanellen in Zum Rektor der hiesigen Uni— wurde der Direktor des staats⸗ einem deutschen Sieg. In wartend, aber sie richtet sich Ein Chica Reuterschen Behaup⸗ tr u uken seien lie ge gungsdampfer. großes dampferunglück in Amerika. W 24. Juli. WZ B. Nichtamtlich. Meldung des reaus. Aur Flusse ke Es verlau Eine spätere Meldung besagt: Die des verunglückten Dampfers„Ea st lan d“ ertrunkenen sagiere wird auf 1200 gesch Leichen geborgen worden, enden Teil des Schiffes. ckt werden, um die Toten aus dem Konkursverfahren. In dem Konkursverfahren über d des Wirtes Johannes ist zur Abnahme der Schl zur Erhebung von Einw verzeichnis der bei der Verteilu Forderungen— und zur Beschlußfassung der Gläu⸗ 6 die nicht verwertbaren Ve der Schlußtermin auf 1915, vormittags 8½ Uhr, lichen Amtsgerichte hierselbst Laut Gerichtsbeschluß vom 1. Juni l. Is. ist des Konkursverwalters auf 450 Mk. biger über das Honorar festgesetzt worden. Dutschmann Montag, den vor dem bestimmt. Gießen, den 22. Juli 1915. 05 5 Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. hauptsächlich Es mußten Löcher in die Schiffsseiten ußrechnung des Verwalters, endungen gegen das Schluß ng zu berücksichtigenden rmögensstücke— ö Osten. nierte e Amsterdam, 25. Juli. n 2 u tet, daß Jö be Fersden n ersonen er- Zahl der beim euehhenß schließlich auf Munitionsfabriken a= ätzt. Bisher sind 500 von dem unter Wasser Kapstadt, 26. Juli. Schiffe holen zu können. Ich hatte Gelegenheit fa. bodo qu Tameof puch as Vermögen aus Gießen übernehmen und bin daher in der Lage, hieraus Decken zu liefern zu mk. 2.25 per qm Ux und fertig vernäht mit Oesen in 1 Meter zm österreichischungarischen Hauptquartier, Böhm-Ermolli in Lemberg war, schreibt den„Basler Wer die Ereignisse seit 2. Mai hier auf den Schlach 1 zweifeln, daß Rußland geschlagen auch mit allen ihren werden, wie es noch niemand erlebt In„Stockholms Dagbladet“ lebhafte politische Interesse des Papstes, der* moralische Recht ist bei Deutschlan 1 ö betrachtet der Papst als den Erbfeind den römisch-latholischen Kirche und England gegentiber verhält er sich vollkommen kühl, trotz allen Versuchen, Die abwartenden Balkanstaaten. Stockholm, 26. Juli. Ein fe haft in Belgrad, der jetzt auf Besuch in Stockholm weilt, erzählt iw „Dagens Nyheter“, daß die Serben mehr die Italiener als die anttiitalienische Demonstrationen Er erzählt, wie leicht Stimmung in den Balkanländern durch fremdes Geld geschaffen Zeitungen durch Subsfidien In Griechenland war die Stinr⸗ mung zu Anfang des Krieges bedeutend kriegerischer, jetzt ist sie dort davon überzeugt, daß der t, man weiß aber auch, daß Bulgarien neutral und deutschfreundlich ist, was namentlich auch auf die Stimmung in Griechenland eingewirkt habe. Bulgarien ist man aufrichtig deutschfreundlich und Rumänien ist die Stimmung mehr ab⸗ nach den Ereignissen an der Front im waren. Sofia steck aus New Pork, daß die Ausstände in den östliche sehr zunehmen. Es sei Tatsache, daß sich alle Streiks aus⸗ wesentlich unter dem n kauflich zu 16. August Abstand. Jede gewünschte Größe kann ich Großherzog— in wenigen Tagen anfertigen. Dieser Stoff gicnet sich fur Wagen-, Zelt-, Dreachmaschinen-, Riemen- und Ernie-Decken, Heu- und Stroh-“ Decken sowie Dlemen- n. Ludwig Lazarus, Giessen 6¹¹ Aster weg 53 i Fernsprecher 8035 Ich komme Dienstag mit einer Sendung Waldbeeren und Manpeeren zum Markt, welche ich preiswert abgebe. Soo Mlemand fat gesunde Belne——— 55 a. die— che den tsch enen Kampf durchzuhalten haben, „Ich war am Lelbe mit einer Flechte behaftet, welche mich durch das —— Jucken Tag und Nacht 8 inigte. 14 Tagen hat] Schwere Leiden zd Hitz J. A. Berghöfer. F eee K 5 — feet, fi ö 1 SO οοοẽmin eitigt. 14 S 1 nen, Ce— A ee rg. M.“(In dre üärke 5 1 e ee. ee e 8 60 und 75 Pf., In der Un Küferei Pb. Sommerkorn,— 27 785 272 8 3 9 Easter. f An Erntestrieke% empfiehlt M. Nosenthal, Liebigstr. 13, Fernspr. 77. 2 Apotheke, bei Aug, No enbucl alla. 8. 99 Sn— N Tee 1. Noll u. 28. Schrader, Otto 1 A1 2 18841 T Ce. ambu ge C. 0. interboff, Kreugpl, W 1 zpl, Drog Letzte Nachrichten. Eine neutrale Stimme. Major Tanner, Kriegsberichterstatter Armee Nachrichten“: ytfeldern mit⸗ der mit der Aeußerungen des Papstes. 26. Juli. Die schwedische Schriftstel⸗ die kürzlich in Rom weilte, hatte eine“ schildert sie das/ äußert habe, das das miisse mant ihm zu schmeicheln. chwedischer Ingenieur, wohn⸗ Die Ausstände in Amerika. „Daily Telegraph“ berichtet n Staaten ausdehnen. Botha und Smuts Ehrendoktoren! Reuter meldet: Die hiesige Uni- versität verlieh dem General Botha und dem Gouverneur Smuts das CEhrendoktorat der Rechte. — anderen von fremden In rechnet mil scd Doulsch. Frauenverein rtogruppe Gießen. Aus kunftstelle für Frauenberufe. Frauen u. Mädchen er⸗ balten unentgeltlich Nat und Auskunft für alle Beruse im alten Rathaus. Marktplatz 1 Dienstag abends von 7 bis 8 Uhr. nechtsschutzstelle. Frauen u. Mädchen erhalten unentgeltlich Rat und Auskunft in Rechtsangelegenheiten im alten Nathaus Markt- pla 14 Mittwochabend von 7—9 Uhr. 0 besitret! Unbegrenzte Abwech Torteahr. Umtausch.„ ech Berlin 54 ens N Grosse Posten e. r N r 5 5 1 15 5 Damen- Wäsche weit unter heutigen Preisen! Achselschluss 5 1 Taghemden Vorderschluss Bündchenform, kräftige Bemdentuche mit Eeston Mk. 1.75, 2.15, 2.25 Bündchenform, extra gute Stoffe Mk. 2.50, 2.75, 3.— Mittelstarke Ware, gestickter Sattel Mk. 2.75 Feine Stosfe mit Stickerei Mk. 2.50, 3.—, 3.60 Extra weite Hemden in grosser Auswahl. Damen-Nacht-Hemden Kräft. Hemdentuch m. Umlegekrag. u. Feston Mk. 3.50, 3.90 do. extra gute Stoffffe Mk. 5.— do. Umlegekragen und Lochstiekerei Mk. 5.25 Feinfädige Hemden, viereck. Ausschnitt, breite Stickerei-Garnierung Mk. 4.25, 4.50, 4.75, 5.25 Elegante Hemden mit Handbogen und Madeira- Stickerei Mk. 7.50, 8.50, 11.— Sehr feine Stoffe mit Hohlsaum u. Stickerei Mk. 5.75, 6.50 Beinkleider Tagh emden Achselschluss Kräftige Hemdentuche mit Feston Mk. 1.80, 2.—, 2.50, 2.60 Feinfädige Stoffe mit Stickerei-Garnierung Mk. 2.40, 2.50, 2.95, 3.—, 3.25 do. reicher Madeira-Sattel Mk. 2.75, 3.15, 3.2 Ia. Renforcé mittelstark, Madeira-Sattel und Hand- l... Mk. 3.75, 4.—, 4.50 Sommer-Nachtjacken Feinlädige Renforce, Umlegekragen u. Feston Mk. 1. 75, 1. 95 Mittelstarke Stoffe, Umlegekragen u. Feston Mk. 2.45, 2. 95 Kräftige Kretonne, gestickter Sattel Mk. 3.90 Feinfädige Stoffe, viereckiger Ausschnitt mit guten Stickereien. Mk. 2.85, 3.25, 3.60, 4.—, 4.50 do. Geisha-Form, breiter Stick-Einsatz Mk. 3.95, 4.45 Beinkleider Taghemden Feinfädige Stoffe mit Feston-Garnierung Mk. 1.80, 2.50 Madapolam-Stofle mit Hohlsaum-Garnierung und Feston 3 Mk. 2.85, 3.—, 3.50, 4.25 Feinfad. Stoffe mit reich. Handstiek. Mk. 2.50, 3.25, 8.50, 4.50 Ganz eleg. Hemden mit breiter Stick.-Garnier. Mk. 3.25, 3.50 Flockköper-Nachtjacken Starker Floekköper mit Feston Mk. 2.20, 2.25, 2.70, 2.95 do. mit Sticker i Mk. 2.70, 8.25 Starker Pikee mit Feston. Mk. 2. 95 Feiner Köper mit Lochstickerei Mk. 3. 85 Extra weite Nachtjacken in verschiedenen Preislagen. Einzelne Frisier-Jacken veit zurückgesetzt. Beinkleider glatte Form * Bündchenform, kräftige Kretonne mit Feston Mittelstarkes Hemdentuch mit Stickerei 5 Mk. 1.90, do. mit Stickerei und Einsatz. 2.25 2.25, 3.—, 3.25, 3.50, 3.75 Mk. 2. Mk. 1.35 50, 2.75 Knieform, offen, guter Madapolam mit breiter Stickerei Mk. 2.40, 2.50, 2.70, 3.50, 3.95 Feinfädige Stoffe mit Stickerei-Volant und Einsatz Mk. 4.—, 4.25, 4.95 Knieform, geschlossen, gute Stofse mit soliden Stickereien Mk. 3.—, 3.15, 3.25, 3.50 bis 6.— Bundform, geschlossen, solide Stoffe mit Stickereien Mk. 2.40, 2.50, 2.70, 3.50 Eine erhebliche Steigerung der Preise in sämtlichen Wäsche- Gegenständen ist unaàusbleiblich und empfiehlt es sich, den Bedarf bierin auch für später zu decken. n Mö ö und Staub- II 2 * Meyerhoff& boslar Kreuzplatz 13 lers infolge zeitiger und günstiger Linhädde sebr preswenl? bee, Mk. 10.-12.—15.— 6 6160a 61684 Wäsche Fortgesetzte Ersparnisse im Haushalt! Meine Nass- und Pfund-Wäsche ist zirka 50% billiger als jede im Haus gereinigte Ohne Anwendung scharfer Mittel zu jeder dahreszeit blendend weiss . Ueferzeit zirka 2 Tage CBOSSWASCHEREI EDELWͤEISS Schützenstrasse 2 GIESSEN Fernsprecher 487 belsen wollen. Gießen, den 24. Juli 1915. 8 Der Do esfer weiter. Ke Das Einbringen der Ernte. In diesem Sommer seblen auf dem Lande viele Arbeits. kräfte zum Einbringen der Ernte. Die in den städtischen Haushaltungen vorhandenen Dienstboten stammen meist vom Lande und sind mit den Erntearbeiten vertraut. An die städtischen Dienstberrschaften richte ich daher die Bitte, ihre Dienstboten auf Wunsch zu beurlauben, wenn sie auf dem Lande beim Einbringen der Ernte 161638 e r. Schnöpfen CREME DEHNE gsf 50% in. Verfitetungen [S Zimmer 1 Kleine Wohnung an eine oder auch zwei ältere Personen zum 1. August zu vermieten. Näheres Stein straße 63, Mansarde. 6122 Per 1. Aug. o. sp. 5-33. W. m. Zub. u. Gaxzenant, 2 St., neu erg. z. v. Dawmmstr. 11.0 Kleine Wohnung zu verm. Hammstr. 13 p. D mmer] 11 Zimmer] Bergstt. mit 4 Zimmern, Balkon, Gartenanteil ꝛc. alsbald zu vermieten. Wunschgemäße Instandsetzung.— Näb. bei Nachl.⸗Verw. L. Althoff, Walltorstr. 16, Tel. 230. 14766 6061 Sch. 4⸗Zim.⸗Wobn. im 1. St. per 1. Oktober zu ver⸗ mieten. Grabenstraße 11 p. 5753] Schöne 14 Zimmer; wohnung ver 1. Oktober zu verm. Ludwigstraße 57. 0 38 Zimmer 6007, 3- Zimmerwohnung, der Neuzeit entsprechend, Am Steg 1 zu verm. Näheres Schön, Liebigstraße 65. — Zimmer 04008] 2-Zimmer-Wohnung zu verm. Krofdorier Straße 10. 2 Zimmer u. Küche z. verm. 040030 Dammstraße 29. [ erschiedene!] Parterre und II. Stock Frankfurter Straße 25, für sofort oder später beziehbar, zu verm. Schöne Wohnungen m. allem Zubehör. Näher. im Hause und durch L. Althoff, Walltorstr. 16, Tel. 230. 5608 Walltorstr. 30 Wen für 1. Aug. zu vermieten. Monatlich Mk. 30, 5947] Näheres Seltersweg 64(Kontor). 11 im Hause des Schön möbliertes Zimmer Herrn Ad. Frank zu vermieten. 5648 ist dessen Wohnung, I. Stock, — Naiser⸗ Allee 58. Mietgesuche err sucht Zimmer mit eigenem Eingang. Schriftl. Angeb. m. Preis unt. 03995 an d. Gießener Anzeig. erb. Größere, trockene Lagerräume für Rohtabake geeignet zu mieten gesucht. Schriftl. An⸗ gebote mit Preisang, u. 04015 an d. Gießener Anzeiger erb. Stessenangsbote Verkäufer zum Vertrieb lohnender Artikel sof. gesucht. 04027 Walltorstraße 21. Schreinergeselle gesucht. 04013] Großer Steinweg 6. Kräftiger Fuhrmann für 1 Pferd gesucht. 6159 Adolph Lyncker, g Bahn Spediteur. Ein Schweinefütterer gesucht. Neuenweg 33. Hausbursche gesuct 600¹ Neustadt 24. Tüchtige 6102 P Maurer, Bauhilfsarbeiter und Grundarbeiter für Baustelle Farbwerke Höchst gesucht. Naugeschält Jimon& Heiler, Jindungen am Main, AIbelteracfücht zum Anlernen in der Gießerei, Akkord⸗ arbeit, garantierter Minimallohn. 3 Bänninger, G. m. b. H., Gießen. Hiesiges Bankinstitut sucht kaufmännisch geschultes Fräulein und einen im Bankwesen durchaus bewanderten ***** militärfreien jungen Mann . sofortigen Eintritt ev. auch per 1. Oktober. Schriftl. Angebote unter 6165 an den Gießener Anzeiger erbeten. Junger Taglähner zs gesucht. Hänsbursche gesucht Bramm& Harries, de Wieseck. g Junger Hausbursche Zuverlässige Person zum gesucht. e Bismarckstr. 7. Zeitungstragen gesucht. 8 Junger, kraft. Vursche Walltorstraße 21. 04028 (Radfahrer) für Kolonialw.⸗ 04031] Jüng. Hausbursche und Drogengeschäft gesucht. 04031 sofort gesucht. Meere Wallenfels, Gießen. Bahnhofstr. 39, Hinterh. Hausbursche gesucht „e Seltersweg 23, im Lad. Suche tüchtige Schneiderin für Militärarb. für dauernd. 040260—Bleichstraße 291. Ein ordentliches Mädchen für Hausarbeit per 1. August gesucht. 61²³ Frau Louis Stiefel Lich. 6109 Für ein erkranktes Mädchen für 4 Wochen ein Ersatz ge⸗ sucht. Wilbelmstraße 21 1. Tcl, Sauber. Madchen zum 1. August gesucht. Vor⸗ zustellen nachmitt. 6—8 Uhr. 6172 Walltorstraße 751. 6177 Sauberes, fleißiges Dienstmädchen per sofort gesucht. Frankfurter Straße 7. Stellengesuche Gehilfe militärfrei, im Kassen⸗ und Rechnungswesen durchaus erfahren, mit gut. Zeugnissen, in ungekündigter Stellung wünscht sich zu verändern, evtl. Lebensstellung. Schrift- liche Angeb. unt. 6171 an den Gießener Anzeiger erbeten. Besseres 04024 Müdcebhen sucht Stellung in einem Ge⸗ schäft oder klein. Haushalt. Schriftl. Angebote an Werk⸗ führer Weber, Wetzlar, Hermannsteiner Straße 66. Mädchen such. Stell. z. 1. Aug. Frau Margarethe Herr, gewerbsmäßige Stellenver⸗ mittlerin, Sonnenstr. 6. ot Werkäufe. Lelchler Iinspänner-Vagen mit Zubehör zu verkaufen. 04019 Seorg Lein, Hungen. Ein Kinder Klappwagen zu verkaufen 64014 Hillebrandstraße 14 p. Kartoffeln wehen gegeben 04020 Liebigstraße 33 p. Eine Haute Mist zu verkaufen. 6174 A. Lyncker, Erlengasse 7. Kauigesucfle Licbenbol J. Qualität, 3 bis 4 Jabre geschnitten und trocken ge⸗ lagert, 4 Stämme ca, 5,20 m lang, Durchmesser 50 und 60 em, geschnitten auf mm. 2 Stämme desgl. auf 35 bis 40 inm geschnitten, gegen sof. 521. 2 zu kaufen gesucht. efl. Preisangebote sind zu richten an 0 Arthur Pfeiffer, Wetzlar Gebrauchtes Klavier zu kaufen gesucht. Schriftl. An⸗ gebote n. Preisang. u. 04018 an d. Gießener Anzeiger erb. Gut erhaltene Nähmaschine, sowie Herrenfahrrad zu kausen gesucht. Schriftliche Angebote unter 04025 an den Gebrauchter, gut erhalten. Gaskocher u kaufen gesucht. Schriftliche Angebote mit Preis u. 04023 an d. Gießener Anzeiger erb. Tonume. auswart zum Ankauf besserer eien“ Herrenkleider, Stiefel, Zabngebisse usw. Schriftl. Angebote unt. 03953 an d. Gießener Anzeig. erb. Verschsegenes 1 Verloren Freitag abend vom Bahnhof bis Alicestraße ein schwarzes Leder- Portemonnaie mit weißen Streifen(Inhalt un⸗ gefähr 50 Mk. u. eine Abonne⸗ mentskarte v. Friseur Koch, auf d. Namen Niemann laut.) Abzug. geg. Bel. Alicestr. 4. Verloren silb. Damenuhr m. braunem Lederarmband. Abzugeben gegen Belohnung, 6107 Wilbelmstraße 51. eue Närloen (belgische und Wetterauer) empfiehlt zu billigsten Tages preisen W. Hankel, Neuen Bäue 7, Telephon 612. 6176 Versteigerungen versteigerung. Dienstag, den 27. d. M., nachm. 2 Uhr, versteigere ich Neustadt 55 dabier ge 930 arzahlung: K lüchsen verschiedene Lonserven, 110 Flaschen Liköre, Punsch⸗ Extrakt u. andere Spiri⸗ tuosen. 6¹³³ bestimmt statt. Born, Gerichtsvollzieber in Gießen. Dienstag, 3. Aug. 1 nachmittags 3 Uhr, sollen im städt. Pfandlokale, Selters ⸗ weg 11. dabien, die wegen rückständiger Steuern und Kanalgebühren gepfändeten en g Möbel aller Art, 1 Partie Wertholz, 2 Kassenschränke, 2 Wagen, versch. Andere versteigert werden. Gießener Anzeiger erbeten. Gemmecker, Pfandmeist⸗ . i Die Versteigerung findet Verstei erung. 15, 1 Pferd und o