drittes Blatt Erscheen wönch mitt Ausnahme des Sonntags. Familienblätter“ werden dem „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Gießen“ zweimal wöchentlich. Die„Landwirtschaftlichen Zeit⸗ fragen“ erscheinen monatlich zweimal. Die diebenet General⸗A schen Begriffen anständiges Haus, selbst in den großen en keine ordentliche Wirtschaft aufweisen, ist für die Okku⸗ pationstruppen alles eher als angenehm. Die russische hat diese ursprünglich reiche Gegend wohl absichtlich st behan it Straßen und Eisenbahnen äußerst kärglich eigung gegen die deutsch⸗baltischen Großgrund⸗ besitzer und die Furcht vor einem deutschen Einmarsch mö Hand in Hand gegangen sein. Immerhin war das Lan nicht verarmt, daß nicht bedeutende V Futtermitteln, Vieh, macht werden können. versehen. Die Abn ut orräte an Lebens⸗ und Leder, Spiritus hätten für uns nutzbar ge⸗ efunden, die uns se suchen der russischen befördert werden. werden für ihr kräftiges Zufassen und wohl von allen Truppen 0 bau ist eine ansehnliche Stadt vornehmen Villenstra, 2, die Russen, zumal anzäglicher mit Spitzen ige Geschich berden; es fragt sich nur, ob der opti e recht behält. Danach wurden die r die sich Bedenkzei mistische Ausklang der Artikel der Katze feier⸗ t ausbat.„Des Nachts aber, als wieder einen tollen Rei Le. die Tanzenden, bi fia bet auf ber b 165. Jahrgang Gießener Anzeiger nzeiger für Gberhessen N.. f. 4 25. 5 1 Samstag, 10. Juli 1015 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul⸗ straße 7. Geschäftsstelle u. Verlag: S 51, Schrist⸗ leitung: S112. Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. starke Kräfte dorthin zu werfen und dadurch seine Front an anderen Stellen zu schwächen.— Die Zusammenstöße der deut⸗ schen und der russischen Kräfte an der Dubissa⸗Linie haben unter vielfachen blutigen Kämpfen stattgefunden. Dabei sind unsere Truppen allmählich von der Defensive, die mit starken Gegen⸗ stößen geführt wurde, zur Offensive übergegangen. 1 1 Aus der ersten Periode sei ein Gefecht herausgegriffen, das für die damaligen Kämpfe an der Dubissa bezeichnend ist und das ein vorbildliches Zusammenwirken der drei Hauptwaffen aufwies. Die Russen, die auf den Besitz der Dubissa⸗Stellung und besonders des sie beherrschenden Straßenknoten punktes Rossienie den größten Wert legten, führten am 22. Mai eine neue Kerntruppe heran: die aus vier Infanterie⸗Regimentern und der zugehörigen Ar⸗ tillerie bestehende 1. kaulasische Schützenbrigade. Diese ging, unter⸗ stützt durch die 15. Kavallerie⸗Diviston, auf Rossienie los, wurde aber zunächst einen ganzen Tag lang von den Vorposten unserer Kavallerie jenseits der Dubissa aufgehalten. Die Zeit genügte, um ausreichende deutsche Verstärkungen heranzuholen und einen Gegenstoß vorzubereiten. Am 23. Mai ließen wir den Feind über den Fluß herüberkommen und sich Rossienie von Norden her zu nähern. Nachts aber wurde der größere Teil unserer Truppen um den westlichen Flügel des Gegners herumgeführt und zum Angriff bereitgestellt. Als es hell wurde, brach das Verhängnis los. Starkes Artilleriefeuer aus unserer Stellung nördlich von Rossienie ergoß sich auf die russischen Schützengräben. Gleichzeitig stürzte L Infanterie auf die Flanke der russischen Stellung und rollte diese auf. Ohne ernsten Widerstand zu leisten, flohen die Russen nach der Dubissa zurück, um sich zunächst unserer Artillerie wirkung zu entziehen. Erst im Walde auf dem Westufer des Flusses setzten sie sich wieder fest Nun machte sich aber der Druck unserer von Süden her vorgehenden Truppen fühlbar. Gleichzeitig griffen Teile unserer Kavallerie von Norden her gegen den Rücken ein. Unter diesen Umständen setzten die Russen den Kampf nicht weiter fort. Sie vermochten auch die als Brückenkopf auf dem T Westufer stark ausgebaute Stellung nicht zu behaupten. In kühnem, Anlauf überwanden unsere tapferen Truppen die Drahthinder⸗ nisse, und nun fluteten die russischen Massen über das Tal de Dubissa zurück, im wirksamsten Feuer unserer Infanterie, Ar⸗ tillerie und Maschinengewehre. Dabei erlitten sie ganz gewaltige Verluste. Zahlreiche Verwundete brachen im Flusse zusammen und ertranken. 3 5 ö. Aber auch auf den jenseitigen Höhen fanden die Russen keinen Schutz. Hier mußten sie den weiteren Rückzug unter dem klan; kierenden Feuer unserer Kavallerie fortsetzen, die inzwischen den Fluß überschritten hatte und nun gegen die Rückzugsstraße vorging. Wiederum häuften sich die Verluste. 5 Es ist begreiflich, daß sich unter diesen Umständen nur Trüm⸗ mer der taulasischen hützen zu retten vermochten. 2500 Ge⸗ fangene und 15 Maschinengewehre blieben in unserer Hand. Rechnet man die blutigen Verluste hinzu, so haben die Kaukasier mindestens die Hälfte ihres Bestandes eingebüßt. Die Brigade war für längere Zeit gefechtsunfähig und zeigte auch später, als sie mit neuen Mannschaften wieder aufgefüllt war, keine rechte Kampfkraft mehr. Unsere Truppen dagegen, die verhältnismäßig geringe Verluste erlitten hatten, zogen fröhlich singend in ihre Stellungen ein. Ihre heitere Siegeszuversicht war herzbewegend. Aehnliche wo 8 Vorstäße gegen den immet bon neuem andrän. ind haben unsere Truppen mehrfach an der Wenta ausgeführt. Am 5. Juni setzte dann eine vom Armecoberkom⸗ mando geleitete Offensive auf der ganzen Linie ein, die unsere Linien wieder ein beträchtliches Stück vorwärts schob. Wir kamen über die Dubissa hinaus, errangen in hartnäckigen schweren Kämp⸗ fen den Uebergang über den Windawskikanal, besetzten die viel⸗ umstrittene blutgetränkte Höhe 145 bei Bubie, schoben uns soweit an Szawle heran, daß unsere schweren Geschütze schon in die Stadt Aineinreichten, und nahmen Kuze, 12 Kilometer nordwestlich von Szawle; am 14. Juni fand diese Operation ihr vorläufiges Ende. Das weitere bleibt abzuwarten. 5 Die Russen haben in allen diesen Kämpfen ungeheure Verluste an Toten, ndeten und Gefangenen gehabt. Dagegen sind sie mit ihrer schweren Artillerie sehr vorsichtig geworden und mit Stelle tot und trieb die anderen in die Flucht.“ Befreit von den übermütigen Ratten verlebt die Katze dann friedliche Zeiten. . ist ein moderner Mensch, soweit ein Chinese aus einer Haut kann, aber die Stimmen und Märchen der Gasse dringen auch zu seinem Yamen in der Verbotenen Stadt von Peking und künden ihm, was die gelben Millionen des Riesenreiches erwarten. Das Märchen ist überall im Orient noch immer eine politische Macht.. a —„Die Jungfrau von Lutetia“— ein neues Pariser Kriegsdrama. Das Theater Sarah Bernhardt in Paris hat dieser Tage ein dreiaktiges Heldendrama zur Auf⸗ führung acht, das einen Homo novus, Auguste Villeroy, zum sasser hat und den verheißungsvollest Titel„Die Jung⸗ frau von Lutetia“ führt. Villeroy bringt Geno veva auf die Bühne, die Paris vor dem Einfall der Hunnen im Jahre 450 rettete so soll das Stück natürlich mittelbar eine Verherrlichung der Marneschlacht von 1914 bilden, und wenn Genoveva auh nicht gerade Joffres Züge trägt, so ist doch im Laufe des Stückes außerordentlich viel von„union sacrée“ und„victoire finale“ die Rede. Beim Aufgehen des Vorhanges drangen sich Römer und Gallier auf der Bühne; sie liegen sich in den Haaren und ahnen 45 nicht, was für schwere Gefahren ihnen von Osten drohen. lötzlich erscheint eine Hirtin, die, in der Nähe von Nanterre auf⸗ gewachsen, beim Weiden ihrer Herde vom heiligen Germanus aufgefordert worden ist, nach Lutetia zu eilen und die Stadt zu warnen; die Hunnen find über den Rhein gegangen, Attila führt sie, er treibt die sich ihm entgegenstellenden Heere wie ein Ge⸗ lügelvolk auseinander und nähert sich in Eilmärschen der Seine! Aber die Prophetin gilt nichts in ihrem Vaterlande; die arme Genoveva wird zunächst verspottet. Dann findet sie aber bei dem Bischof von Auxerre Unterstitzung, der Eintracht und Versöhnung predigt, und dieser ermahnt die Bürger der Hauptstadt sich zu verprowiantieren Das tun sie auch während des Zwischenaktes. Wenn sich der Vorhang von neuem hebt, ist Lutetia mit Lebens⸗ mitteln reich versehen; freilich ist die Eintrucht immer noch nicht hergestellt: auch unter den ollen Galliern von 450 gibt es wohl⸗ ha e Drückeberger und Flaumacher, die dafür eintreten, Paris ohne einen Schwertstreich zu übergeben und sich selbst schleunigst rüchwärts zu konzentrieren(„historisch“ würde die selige Birch⸗ Pfeiffer. du Genoveva aber besiegt die Pantk; sie macht allen klar, daß sie ausharren mritssen, sie erklärt, daß es auf der lune aich icht beuremer sent weke, als i wer bel ten Stadt, weissagt, daß der Hunnen⸗, Kaiser“ doch keinen* haben werde, und verfichert endlich, daß die Vorsehung inter⸗ venieren Nächster Akt: in der Höhle Attilas. Das Un⸗ hält, von schwer bewaffneten Leibgarden umgeben, ein chäfe ab und deklamiert dazu eine ebenso beredte wie ige Ansprache; schon sein Aussehen ist fürchterlich, Herr aube, der den Attila verkörpert, trägt eine erschrecklich lange hne und erhöht den 0 ng teils durch rohes Gelächter, ba dem er die Zähne fletscht, teils durch Blicke von rauenhafter Tücke, die das Theater bis in den letzten Galerieplatz mein erschauern lassen. Attila behauptet, die unterworfenen 0 heben und ihnen die Wohltaten einer höheren Kultur bringen zu wollen; die Welt braucht einen Cäsar, die breiig ge⸗ wordenen Völker des Westens müssen eine strämmere Kultur baben, und die wird er bringen, denn:„la Civilation, c'est mi!“ 5 r Das Scheusal hat aber ohne Genoveva Verfo Lampe selbst mit dem Namen der Jägersprache wanderten beide Sprache, und wir wenden sie heute in übertragener Bedeutung Offizieren sehr knapp. Bezeichnend ist, daß unter 14000 Ge⸗ fangenen nur wenige Offiziere waren und lein Geschütz genommen wurde. Das scheinen Anzeichen für den Verfall der russischen Heeresmacht auch an dieser Stelle zu sein. Sie sollen beobachtet und verwertet werden. 1 Russische und englische Explosionsgeschosse. Ueber das neueste russtsche Infanterie-Explosionsgeschoß, das raffinierteste, das der menschliche Geist ersinnen konnte, dessen Wirkung weit schlimmer ist, als die des Dumdum⸗Geschosses, be⸗ richtet der Jenenser Professor Riedel in der neuesten Nummer der Deutschen Medizinischen Wochenschrift. Bei den Franzosen ist in den Berichten unserer Obersten Heeresleitung wiederholt die Be⸗ nutzung von Infanterie-Explosionsgeschossen erwähnt worden. In neuester Zeit wurde aber auch aus den Karpathen ein Verwundete eingeliefert, der wohl unzweifelhaft von einem Explosionsgeschosse getroffen war, und man hat derartige Geschosse massenhaft auf dem Schlachtfelde und bei gefangenen Russen gefunden. Professor Riedel nimmt an, daß Franzosen und Russen diese Geschosse von den Amerikanern geliefert erhalten haben. Die Abbildung des aus⸗ einandergenommenen Geschosses zeigt einen Zylinder, dessen Basis mit Blei ausgefüllt ist; dann kommt ein Hohlraum, in dem ein spitzer Bolzen liegt, der von einem Mantel mit Längsrinne fest umschlossen wird. Der vordere Teil des Geschosses hat die Spreng⸗ ladung, ganz vorne wieder einen Bleikern; an der Basis dieses vorderen Teiles ist die gewöhnliche kleine Zündkapsel. Durch die Bleikerne hinten und vorne ist das Geschoß richtig ausbalanciert. Es steckt in einer gewöhnlichen Gewehrvatrone, durch deren Ex⸗ plosion es vorwärts getrieben wird, dabei rührt sich der Bolzen nicht. Erst wenn die Spitze des Geschosses aufschlägt oder ein⸗ dringt, wird der Bolzen nach dem Gesetze des Trägheitsmomentes vorwärts in die kleine Zündkapsel getrieben und bringt das Ge⸗ schoß im Körper des Getroffenen zur Explosion. Als der vordere eil von dem Chemiker Prof. Schlenk durch Erhitzen zur Ex⸗ plosion gebracht wurde, erfolgte sie mit lautem Knall und ziem⸗ lich bedeutender Sprengwirkung.„Derartige Explosionsgeschosse wurden bisher nur gegen Elefanten, Nashörner und Löwen zur Anwendung gebracht,“ schreibt Prof. Schlenk. Zweifellos handelt es sich bei der Verwundung des Leutnants M., den Prof. Riedel untersuchte, um ein solches Geschoß. Der Leutnant erhielt bei einem Sturmangriff in den Karpathen am 10. Mai einen Gewehrschuß in den rechten Unterschenkel, den er sich selbst verbinden konnte. Als er aufstand, erhielt er einen zweiten Schuß fast an gleicher Stelle in den linken Unterschenkel. Er fühlte einen Schlag, hörte unmittelbar hinterher einen Knall, stürzte zusammen, das Bein war gestreckt, wie tot, kalt; er konnte sich nicht selbst verbinden. Der Einschuß war klein, der Ausschuß dagegen bedeutend größer 18 Stunden nach der Verletzung war der Fuß schwarz bis Zur Schußstelle; es entwickelte sich eine schnell zunehmende, übers Knie hinaufgehende harte Schwellung, so daß das Bein amputiert wer⸗ den mußte. Nach der ganzen Sachlage ist anzunehmen, daß die Verwundung durch ein Explosionsgeschoß hervorgerufen worden ist. wie es bei russischen Gefangenen gefunden wurde. Als man den Letzteren die Niederträchtigkeit⸗ dieses Geschosses vorhielt, waren sie ganz erstaunt; sie wüßten nicht, was ihre Patronen enthielten. leber ein von den Engländern benutztes explosives Gewehr⸗ geschoß macht-Tr. E Senger in Krefeld an derselben Stelle ähn⸗ liche Mitteilungen. Er hat das Geschoß bei einem Verwundeten, dem as im Becken saß, operativ entfernt. Auch bei diesem Ge⸗ schoß folgt auf einen kleinen Aluminiumkern an der Spitze das die Verwundeten berichten, min Mantels ein Hohlraum, der, wie einem Explosipstoff gefüllt ist; sobald das Geschoß irgendwo an⸗ prallt, wird durch Explosion des Stoffes der Bleikern heraus⸗ geschleudert und sogar der Mittelmantel zerrissen. Wenn ein sol⸗ ches Geschoß innerhalb des Körpers ausprallend berstet, so wird es entsetzliche Störungen anrichten und weit öfter den Tod durch Ver⸗ blutung bewirken als ein humanes Geschoß. Sol zur Zahnpflege gerechnet; die erscheint plötzlich aus der Vesenkung— wieso, weiß niemand, der Ver⸗ fasser offenbar auch nicht— und hält nun eine lange, sehr lange Rede, die den Barbaren veranlaßt, schleunigst das Lager abzu⸗ brechen und den Rückzug anzutreten. Natürlich deutet damit Herr Villeroy den Sieg des Geistes, der„Union sacrée“, über die brutale Materie an. Unter dem brausenden Beifall des Publikums fällt der Vorhang. Ob es das Theater freilich ganz befriedigt verläßt, ist„eine andere Geschichte“, wie Kipling sagen würde. Denn bei ganz ruhigem Wetter kann man in Paris noch immer die Kanonen donnern hören, und der Krieg ist noch nicht zu Ende. „Drücke berge r.“. Wenn ein Hase auf der Flucht vor den Jägern und Hunden einsieht, daß ihn die Schnelligkeit seiner Läufe nicht mehr retten kann, drückt er sich dicht an den Erdboden heran und hofft dadurch, daß sich die Farbe seines Felles von der · Farbe des Erdbodens oder der lgern zu entkommen. Die des Hasen mit dem Ausdruck Jäger haben ein solches Manöber „sich drücken“ ünd den Meister „Drückeberger“ belegt. Aus Ausdrücke in unsere allgemeine namentlich in zwei Beziehungen: in Hinsicht auf das Steuer⸗ zahlen und den Militärdienst vielfach an. Steuern zahlt niemand gern: viele sehen daher die Drückeberger auf diesem Gebiete mit milderen Augen an, mit viel milderen jedenfalls als die, die sich etwa von ihrer militärischen Dienstpflicht drücken wollten. Zum Glück ist die Zahl der militärischen Drückeberger ber uns sehr gering, und wir unterscheiden uns auch in dieser Beziehung sehr vorteil⸗ haft von unsern Gegnern, bei denen die Klagen über das Drücke⸗ bergertum nicht abreißen wollen. den zweiten Bestandteil des. Wortes Hlären? durch das Drücken birgt oder derbirgt, so bleibt dabei das entsprechende Wort„Freiberger“ im Theater denkt gar nicht daran, sich zu verbergen, sondern er sitzt stolz auf seinem Platze da, Wir haben einen Familiennamen breitet ist. Dieser ist nicht von Erinnerung daran fest, daß er in einer Zeit, als wir noch keine festen Familiennamen hatten, bei uns in Deutschland als Personen⸗ name sehr beliebt war. Worte„berath“ Ursprung herleitet. Birger noch heute einer der beliebtesten nungen„Drückeberger“ und Weise zusammengesetzt sind wie etwa„Faselhans“, Mathias) u. a., zeigen uns, daß der„Ber land ein sehr beliebter Vorname war. stehung der Bezeichnung„Drückeberger“ kennen, gen u es auch, wenn tapfere deutsche Soldaten in ihren Feldpostbriefen mitunter sich selbst in Bezug auf den Schützengraben- und Dek⸗ kungskrieg als die reinen* schreiber sind J ö deutschen Waidmannskreisen ist die Bezeichnung des sich Furche drückenden Hasen als„Drückeberger“ noch heute gang und Wie haben wir uns aber 1.„Drückeberger“ zu er⸗ Wenn wir ihn damit auslegen wollen, daß jemand sich unerklärt. Ein Freiberger den andere teuer bezahlen müssen. Berger, der sehr zahlreich ver⸗ „Berg“ abzuleiten, sondern hält die Er stammt von dem mittelhockdeutschen (glänzend) her, oon dem auch der Berg seinen In Schweden und Norwegen ist der Name Vornamen; die Bezeich⸗ „Freiberger“, die also in derselben Hemdenmatz ger“ einst auch in Deutsch⸗ Jetzt, wo wir die Ent⸗ berstehen wir rückeberger bezeichnen. Die Brief⸗ Liebhaberei, und in äger von Beruf oder aus 5 8 in die gäbe. Es gibt also, wie man sieht, bei uns auch tapfere Dritcke⸗ berger. 15 n 5 44 ö„ Ackerfurche nicht abhebt, seinen