Der blüut Anker.. Roman von E l f r i e b e Schulz. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Gerhard erzählte das lachend seinem Freunde. Aber Erich lachte nicht. „Sie ist noch so jung. Du mußt junge Mädchen nicht in solche Verlegenheiten bringen, Gerd f" Ihn würgte etwas in der Kehle, daß er hustete. Neckend hüstelte Gerhard wieder. „Meintest du was?" „Nichts, mein Junge." Lustig trällerte der Maler hinaus. Erich stand langsam auf nnd sah ihm schweigend nach. Seit Lobte fort war, hatte er das Lachen verlernt. Ein paar Ansichtskarten aus Toulouse und Marseille — das waren die wenigen Lebenszeichen. Niemals eine Wohnadresfe. Wiederholt hatte er aufs Geratewohl einen Brief nach dort geschrieben. Er bekam nie eine Antwort darauf und fühlte sich jetzt einsam mitten unter de,: vielen Menschen. Wie in einem großen Rätsel tappte er im Dunkel. Einmal war er bei Madame Tourbier gewesen. Sie hatte ihm die Nachfrage des Leutnants v. Rothkirch ver- chwiegeu. Was hatte Herr Wölflin von ihrem Haufe denken ollen? Aber über die fluchtartige Abreise hatte sie den, Bruder nicht im unklaren gelassen. Es stand bei beiden fest, daß hier etwas ganz Außerordentliches passiert sein mußte. Die quäle,rde Ungewißheit machte Erich nervös. In diesen einsamen Stunden fand er die Freundschaft des jungen Waldemar. Erich war ihin um fünf, sechs Jahre voraus. Aber er schloß sich dein kranken Jüngling, in dessen Seele eine tiefgründige Reinheit und abgeklärte Stille lebte, willig an. Waldemar ging für ihn durchs Feuer. Bon Lotte sprachen sie nie. Desto öfter beschäftigte sich Waldemar mit seinen Schwestern, mit einer dereh-rungs- vollen Liebe sprach er pon Susanne. Er war glücklich, in seinem Urteil über dieses Mädchen ganz und gar mit Erich übereiuzustimmen. Bon solchen Gesprächen berichtete er haarklein der Schwester, und er bemerkte wohl, wie ihre Äugen sich dann belebten und einen eigenen Glanz bekamen. * * Es war Anfang Juli. Auf den leichteren Schlägen begann der Roggenschnitt. Der erste Erntetag, der für ein Gut immer ein Ereignis ist, rief den Freiherrn mit seinen Damen auf die Felder, wo die Schnitter arbeiteten. Da stieg im Schloßbau ein mehrstimmiger Schrei auf. zugleich hörte man ein Krachen von gebrochenem Holz und einen dumpfen Fall. „Der Baumeister ist abgestrfl'zt!" In einer Staubwolke sah man eine Gruppe Männer. Gerhard Ladenburg stürzte derbei. Sie trugen Wölflin hinaus auf den Platz. Aus feinem Munde kam Blut. Die Augen waren geschlossen. Zwischen den fahlen Lippen drang ! ein mattes Stöhnen hervor. Er war bewußtlos. Sie tasteten die Glieder ab. Der linke Unterarm war anscheinend mehrere Male gebrochen. Waldemar Rothkirch, der gerusen wurde, war entsetzt. „Das Auto zum Arzt!" Er sprang hinein und fuhr selber mit. Gerhard ließ den Verunglückten in sein Schlafzimmer bringen. Erich lag noch lohne Bewußtsein, notdürftig von der: > Samaritern der Baukolonne geschient und erquickt, als der Arzt kam. Er stellte einen mehrfacher: schweren Armbruch und eine bedenkliche Luugenquetschuug fest und legte die Verbände an. Saar ritt auf das Feld und meldete den Unglücks fall schonend der Familie Rothkircb. Susanne bedeckte das erbleichende Gesicht mit den Händen, beherrschte sich aber mit eiserner Kraft. Sie fuhren sofort zurück. Das junge Mädchen eilte auf ihr Zimmer und ließ Gerhard Ladenburg zu sich bitten. Er kam sofort. Als sie sein verstörtes Gesicht sah, schluchzte sie auf. „Aber er lebt? — Er bleibt leben?" Sie setzte ihrem Schmerz keine Grenzen. Gerhard führte sie in einen Sessel. „Mein gnädiges Fräulein — beruhigen Sie sich. Es ist besser abgelaufen, als wir alte es dachten, wie das d« alles zusammenstürzte und die Trümmer ihn begruben. Armer Kerl!" Susanne ließ sich nicht beruhigen. Sie zitterte wie tm Fieber. Gerhard ließ die Mümmri-Kathrin kommen. „Das gnädige Fräulein muß sofort zur Ruhe gebracht werden. Ich werde den Doktor schicken." Susanne lag in einer Ohnmacht. Als der Arzt kam, fand er sie auf dem Sofa sitzend. „Mir ist nichts weiter, Herr Doktor. Der erste furchtbare Schreck. Es ist vorüber. Ich danke Ihnen." Aber es war nicht vorüber. Eine ganze Woche schwebte drüben im Garlenpavrllon Erich Wölflin in Lebensgefahr, und ebenso lange rang Susanne Rothkirch, vor allen es verbergend, mit den Resten ifjrer halb zertrümmerten Seele. Sie wollte niemand sehen. Nur Waldemar durfte zu ihr. An ihm richtete sie sich auf. Als er endlich mit der Nachricht kam: „Nun ist er durch — ein Mordskerl!" bekam sie neues Leben und blühte zusehends wieder auf. Mit dem größten Mißtrauen hatte Herr v. Saar Susannes Verfall beobachtet. Er versäumte es nicht, Frau Nataly die nötigen Bemerkungen zu machen, harmlos, wie es seine Art war, aber mit abgewogener Treffsicherheit, daß die stolze Frau mißtrauisch wurde. Als sie zum erstenmal wieder einen ganzen Nachmittag mit Susanne zusammen- saß, sagte sie: „Kind, was char mit dir? Das war ja ganz auffallend." „Mutting!" rief Susanne aus. „Das ist doch nicht auffallend! Es war mir furchtbar schrecklich, wie ich das Unglück hörte. Vorhin noch gesund und irisch, und dann — Ö66 — halbtot geschmettert. Gewiß — ich habe mich immer fiir stärker gehalten. Wer kann für seine Natur?" Aber inwendig zitierte es noch in thr nach, so ruhig und kühl sie auch ihre Rede zwang. Hinterher schämte sie sich, ihre Liebe verleugnet zu haben. Sie schalt sich feig und des Rothktrchschen Namens unwürdig. Ani liebsten wäre sie gleich hrnubergelaufen und hätte ihre Pflicht getan, gepflegt und gelindert. Aber sre zwang sich immer wieder zu äußerer Ruhe Sie fühlte es instinktiv, daß Saar die Situation beobachtete und sie nicht aus den Augen ließ. Ten Triumph, den er herbersehnte, sollte er doch nicht erleben. Sie steckte sich hinter die treue Mümmri-Kathrin, die Wölflin-zur Pflege bestellt war, und sandte den besten Krankenwein aus dein Keller und einen einfachen Gruß dazu. Die schönsten Kirschen aus dem Garten, die ersten, zarten Aprikosen gingen in zierlichen Körbchen zum Krankenbett in das Garteilhaus. „Ich werde dem Herrn Baumeister sagen, wer sie gepflückt hat, Susi." . _ ... ( „Das kannst du, Mümmri, wenn du meinst, daß es ihm eine Freude macht. Ja, ich bitte dich darum, sag' es!" Nach vierzehn Tageii durfte Erich zum erstenmal ausstehen. Dann saß er lange am Fenster in der Sonne und erquickte sich an dem endlosen Sprossen der grünen Natur. Susanne kam vorüber, den Hut in der Hand. Sie war noch immer blaß. Der Kranke sah ihr dunkles Haar in der Sonne schimmern und nickte hinüber, als sie leicht grüßte. Nur einen Blick warf sie in die Höhe und wandte sich rasch ab. In ihrer Brust wogte es stürrnisch. Sie sprach vor sich hm. Da blieb sie stehen und sah von weitem zurück. Ein Trotz flog über ihr Gesicht. „Ich will!" stieß sie hervor und ging geradeswegs zur Mutter. „Mutting, ich will dich um etwas bitten. Und du mußt es mir nicht abschlagen. Du würdest mir weh tun. Laß mich mit Mümmri-Kathrin, daß ich Herrn Wölflin ein paar Blumen bringe. Er sitzt am Fenster, blaß und elend. Es wird ihn erfreuen." Frau Nataly sah die Tochter mild an. „Geh, Kind, ich erwarte dich hier zurück." Susanne ging langsam hinaus. Aber hinter der Tür flog sie die Treppe hinauf in ihr Zimmer, wo die dunklen Rosen standen, die sie vorhin pflückte. Sie nahm den Strauß und suchte Mümmri-Kathrin. Erich Wölslin sprang auf, als die beiden Frauen eintraten. „Welche Ehre erweisen Sie mir, gnädiges Fräulein! Ich danke Ihnen." Sie reichten sich die Hände und ließen sie nicht los. „Ich werde Ihnen frisches Wasser bringen, Herr Banmeister." Die Alte nahm die Karaffe und ging still hinaus. Sie waren allein. Erich beugte sich über die kleine Hand, die er immer noch festhielt, und küßte sie. „Wie glücklich bin ich, Herr Wölflin," hauchte Susanne errötend, „daß Sie soweit sind. Mein Gott, ich — ich wäre um Sie fast gestorben." Als das Wort heraus war, erschrak sie vor sich selbst. Sie sah ihn verwirrt an. Sein braunes Auge ruhte träumerisch glücklich auf ihr. „Sie haben um mich gelitten, Fräulein Susanne?" Mümmri-Kathrin kam zurück und orbnete hier und dort. Sie brachen das Gespräch .ab und sahen sich wieder an. „Aus Wiedersehen, Herr Wölflin!" „Herzlichen Dank für Ihre gütige Aufmerksamkeit, gnädiges Fräulein. Bitte empfehlen Sie mich Ihrer Frau Mutter." Daheim gab Susanne der Mutter einen kurzen Bericht über das Befinden des Baumeisters. „Zum Richtfest will Herr Wölflin wieder ganz aus seinem Platze sein. Mit dein Arm in der Binde." 26. Kapitel. Mit Spannung verfolgte alles in Bronin die Zeitungen, auch Leute, die früher in ihrem ganzeil Leben kaum ein Blatt in die Haiid genommen hatten. Und wer nicht lesen konnte — das waren viele aus der ältereil Zeit, wo es im Posenschen um die Schulbildung noch arg bestellt war — , der horchte auf die Gespräche der andern. Am Völkerhorizont ballte sich ein Unwetter zusammen. Was jahrelang hinter den Wolken gehangen hatte, suchte sicki jetzt zu entladen. Den schrecklichen Meuchelmord an dem österreichischen Thronsolgerpaar in Serajewo hatte man auf Bronin fast vergessen, als plötzlich Oesterreich und Serbien in Streit kamen. Am 24. Juli, nachdem der alte Kaiser Franz den Serben fein ehernes Ultimatum gestellt hatte, stand die europäische Welt in den ersten Flammen. Am Tage daraus bekam Rothkirch ein Telegramm seines russischen Schnitteragenten aus Kowno: „Kann Leute nicht senden. Stille Mobilmachung." Am nächsten Tage war die Nachricht da: „Die beiden streitenden Staaten machen mobil!" Und nun kam es Schlag auf Schlag. Kaiser Wilhelm kehrte in Eilfahrt von seiner Nordlandreise zurück. Oesterreich erklärte Serbien den Krieg. Ein verzweifelter Schrei ging um den Erdball. Jeder fühlte, daß ein furchtbarer Stein ins Rollen gekommen war. Wehe, wen er zerschmetterte! Am letzten Julitage erreichte die^Spannung den höchsten Grad. In den Großstädten des Kontinents kochte es. Auf den Straßen wogten die Leidenschaften. Selbst die weibliche Welt wurde mitgerissen und sah ftarr das Entsetzliche nahekommen. , . Da fiel der erste Blitzschlag. Das Deutsche Rerch m Kriegszustand erklärt! Nun gab es wohl kein Entrinnen mehr. Kaiser Wilhelm sprach zu den Berlinern von der schweren Stunde, die uns das Schwert in die Hand drückt. Die hinterhältigen Unterhandlungen der Diplomaten wurden mit Spannung und Mißtrauen verfolgt. Jede Sekunde erwartete man den Funken, der in das Pulverfaß fallen mußte. , An diesem Tage saß Herr v. Saar oben bei Wölslm. Sie waren sich in den Wochen der Krankheit näher gekommen. Saar war täglich mehrere Male oben. Erich starrte vor sich hin. „Unser Richtfest fällt also ins Wasser, Direktor. Furchtbar, wenn es zu diesem Weltkrieg kommt!- Millionen Frauen?- herzen werden heute zittern." Saar erwiderte, finster lächelnd: „Um mich zittert niemand." „Sie haben niemand aus dieser Welt, der Ihnen —" „Niemand! — Nicht einmal einen Hund hQbe ich, der mich vermissen würde. Meine Eltern starben früh. Ich war ihr Einziger." Erich sah ihn ergriffen an. „Meine Mutter verlor ich aud) sehr früh. Meinen Vater vor — ja, jetzt sind es volle neun Jahre." „Ich hörte, Ihr Herr Vater ist verunglückt?" „Ich verlor ihn durch ein schreckliches Unglück." Er erzählte ihm kurz die traurige Geschichte. „Zu seinem Geburtstag fahren wir immer noch an sein Grab. Ein schwerer Gang jedesmal, dieser Gang auf den stillen Friedhof von Niederwiesenthal." Da sah Saar scharf auf. „Wo ist Ihre Heimat?" „Niederwiesenthal, ein kleines Dorf int Schlesischen, am Bober." Saar war hastig aufgestunden. Er konnte die Aufregung, die ihn. plötzlich, ergriffen hatte, kaum verbergen. Er griff nach dem Hut. „Dieser drohende Ktieg —", sagte er kurz. „Man ist ja keine Memme, der erste in der Reihe ist jedenfalls der Saar. Aber es fahrt einem bocf> in die Glieder. Auf Wiedersehen, Baumei sterchen. Und Kopf hoch!" Erich sah ihm lange nach. Was war in Saar gefahren? Dann trat die Schwester in seinen Gesichtskreis. Vor einigen Tagen hatte er eine Karte aus Bordeaux erhalten. Wieder nur ein kurzer Gruß. „Kind — Kind — wo bist du jetzt! Wo alles gegeneinander geht!" schrie er gequält und versankt in ein dumpfes Sinnen. * Mit großen Schritten war Saar durch den Park gehastet. Immer wieder murmelte er vor sich hin, als könnte er ben Namen vergessen: „Niederwiesenthal? — Niederwiesenthal!" Sein Gesicht war hochrot, als er in seine Wohnung stürmte. Vor dem Schreibtisch blieb er stehen, stützte sich mit beiden Händen auf die Tischplatte und starrte die Schubfächer an. „Ulid ich muß es finden! Ich muß!" — B67 Er schob die Schübe auf unb wühlte in den Papieren. 9lcin !" Er setzte sich in den Schreibstuhl und grübelte. „Halt — damals — als ich aus dem alten Bau hierher umzog! Die Kisten — auf dem Boden!" Er rannte die Treppe hinauf und zog m einer Kammer ein paar Kisten vor. Sie steckten voller Akten, Briefe, Zei- tungen. Endlich stieß er auf ein Paketchen, fest verschnürt und versiegelt. Mit wilder Hast griff er danach, besah es, befühlte es und stürzte wieder die Treppe hinunter. Die Schere flog knirschend durch den Bindfaden. Obenauf lagen ein paar vergilbte Zeitungsblätter. Er faltete sie mit zitternden Händen auseinander und las das Datum. Sein Blick glitt die Spalten hinunter. Saar blätterte „Hier — da! Ich hab's! — Endlich! — endlich! Er schlug auf den Tisch, daß es dröhnte, und las. Es war ein kurzer Artikel. Langsam richtete er sich hoch und starrte ins Leere. Er stand auf und ging zum Fenster und wieder zurück. Die Brust arbeitete stoßweise. Er war in einer tollen Erregung. „ . „Himmel, ich danke dir! Jetzt ist meine Stunde gekommen. Meine Stunde! Va6 victis!" Dann wurde er ganz ruhig. Sein Gesicht nahm einen starren Ausdruck an. Er steckte das^Blatt in die Brusttasche und zündete eine schwere Zigarre an. Mit einem triumphierenden Lächeln, auf der Stirn einen eisernen Entschluß, trat Adalbert v. Saar auf den Hof. (Fortsetzung folgt Aus der „Bärtigen Ente". Die „Bärtige Ente" (Le Cnnard poilu) ist der Titel einer französischen Feldzeitnng, die wöchentlich einmal erscheint und an der Front verbreitet wird: Exemplare der Numniern dieser Svldatenzeitung sind selbst in Frankreich mir schwer zu haben, und -es ist daher von Interesse, aus amerikanischen Quellen einiges Nähere über die „Bärtige Ente", ihren Betrieb und ihren Inhalt zu erfahren. Ganz überwiegend ist der Inhalt dieser Feld- Zeitung lusttg-hannlosen Charakters, lvenn auch ein Schuß von Satire darin nicht fehlt. Sieht man die Nummern durch, so stößt E i auf die Namen zahlreicher wohlbekannter Verfasser, die als xrrbeiter der „Bärtigen Ente" erscheinen, und Nstrklich hat rtemb Ro stand ein Gedicht dazu beigesteuert, worin er von der herkömmlichen roten Hose der ftanzösischen Soldaten pathetisch Wschied nirmnt: „Fahr wohl, heroisch Rot, wir trauern, daß du sch,mildest, doch Helden, sonst nutzlos ausgcsetzt, werden so geschont; und wenn wir euch ins Marc des Horizontes kleiden, so entschuldigt uns dies: wir schonen euch, Soldaten, für die Garnison unserer Zukunft." Uebrsgens aber darf man sich durch die glänzende Mitarbeit erliste der „Bärligen Ente" nickst verblüffen lassen; die Schriftleitung des Mattes befolgt nämlich den schalkhaften Gebrauch, ihre Beiträge, wann es ihr beliebt, mit den Namen gefeierter französischer Verfasser zu unterzeichnen. Muß sich denn nickst jeder französische Schriftsteller geehrt fühlen, mit seinem Namen in der Soldatenzeitung vertreten zu sein? Und so liest nran dem: in der „Bärtigen Ente" beispielsweise eine Skizze von Auatole France, die dem greisen Verfasser der „Insel der Pinguine" vollkommen fremd ist. (Sin Schuß Satire fehlt dieser französischen Feldzeitung nicht, so bemerkten ustr, n!nd zwar richtet sich die Satire zumeist gegen gewisse heimische Verhältnisse unb Einrichtungen. So nimmt sie offenbar Anstoß daran, daß die Boulevardblätter nach wie vor irrt üblichen Gesellschaftsklatsch schwelgen. Darüber macht sich die „Bärtige Ente" in folgender parodistischer Todesanzeige lustig: „Mit Bedauern machen wir Mitteilung vom Tode der Fran Herzogin Dubitune de la Chaussee, geborener Chauffroy de la Caille, in ihrem- 88. Jahre; des Herrn Anatole Fessembois, Ehrenadvokat, 103 Jahre alt, und des Fräuleins Clarisse Santo- pien, Gründerin des Waisenhauses für rückenmarkschwäche M- nornntäten, die in ihrem 96. Lenze durch einen Mfall von Schlafsucht dahingerafft wurde. Wir grüßen diese Langlebigkeiten, arme Kriegsopfer, die in der Blüte ihres Lebens dahingerafft worden sind." Diese Parodie auf den öden Gesellsck-aftsklatsch der Boulevardpresse entbehrt sicherlich des Humors nicht. Dasselbe gilt auch für ein R om an f e u il l e t o n , das nach der Art der französischen Zeitungen nur aus einem ganz kleinen Fetzchen besteht und einen französischen Bäamarb.rs launig schildert. Der Roman führt den Titel „Landoiiillard geht in den Krieg", und zwar halten wir beim dritten Kapitel: „Wie Gid-eon zur Front kam." Da »mrd erzählt: (Fortsetzung) „Donnerwetter! Diese Kerle sitzen im falschen Stuhle!" rief er. Ohne auf weitere Instruktion zu tvartenl, griff er nach seinem Geiwlehr und ließ ein paar Grüße nach dem feindlichen Schützengraben heriiberfliegeir. Es war ein episches Gefecht. Bevor die Boches noch Zeit fanden. ihre Flinten zu laden, warf sich Gideon in einem: Augenzwinkern über sie und schickte verschiedene Pickelhauben durch die Lust, wobei die dazu gehörigen Köpfe mitgingen. Diese nachdrückliche Handlungsweise zog Landoiiillard einige Bdachtung zu. Der Feind warf ein halbes Dutzend Granaten auf ihn, um ihn darüber zu belehren, daß man anklopfe, bevor man eintritt. In keiner Weise aus der Fassung gebracht, erwiderte unser Held den Gruß. Tonnen, Gewehre, Eisenstücke, Baumstämme und all dergleichen, mit tödlicher Sicherheit geschlendert, \id mathematisch genau auf die Kinnbacken der Boches. Als er nichts mehr zu werfen hatte, machte unser Held eine Pause und beobachtete mit offenkundiger Genugtuung, daß seine Bemühungen von Erfolg gekrönt tvaren. Im Schützengraben drüben waren nur noch vereinzelte Körperreste übrig. Die wenigen Ueberlebenden waren so klug gewesen, nicht länger zu weilen; sie flohen nach rückwärts, indem sie schrien: „Das ist der Teufel, das ist der Teufel!^ Nach dieser Leistung fand sich Landouillard in einer gewissen Verlegenheit, was er eigentlich nuir in und mit seinem Schützengraben anfangen sollte. „Ich kann ihn doch nicht gut versetzen/ dachte er. In dieser Verlegenheit wartete er auf eine Eingebung, indem er eine Zigarette, das Päckchen zu 15 Pfennigen, rauchte. (Fortsetzung in der nächsten Nummer.) Die „Bärtige Ente" ahmt überhaupt, oft in reckst schalkhafter Weise, die Anordnung und die Gebräuche der französischen Zeitungen nach. Auch der übliche „Briefkasten" fehlt nicht, und hier findet sich auch eine Auskunft an „von B ü l o w (Rom) k Wir könneii Ihnen keinen Rat geben, wie man sie dazu bringen solle, Sauerkraut lieber zu essen, als Makkaroni". Beiträge ernsten Charakters sind in der Zeitung im allgemeinen recht selten; der Brief eines Soldaten hinter der Front z. B., der in der Abteilung „Echo aus dem Schützengraben" veröffentlicht wird, enthält nicht etwa die Schilderung ernster Erlebnisse ober psychologische Bekenntnisse, sondern vielmehr eine ziemlich beißende Verspottung des französischen Bureaukratius. Kommt da von der Front eine Requisitionssorderung. Wird zurückgeschickt, weil der entsprechende Requisitronsschein fehle. Der Requisitionsschein kommt zurück, wird wieder zurückgeschickt, weil er nicht in vorschriftsmäßiger Weise ausgestellt ist. Komisch, daß sie das da nicht wissen, ruft der Mann von der Etappe aus, der im übrigen scheinheilig klagt, sie empfänden die Wirkung des Krieges auch hinter der Front sehr, oenn um 9 Uhr müßten sie jetzt schon zu Bett und frischen Fisch gäbe es nur noch zweimal die Woche. Denselben Humor atmen int allgemeinen auch die Zeichnungen, die die „Bärtige Ente" bringt. Eine davon z. B. schildert die bunte Unvorschriftsmäßigkeit der Unifornr, in der die französischen Soldaten jetzt dahergehen: man sieht sie da gekleidet in die unmöglichsten Zusammenstellungen von bürgerlichen und militärischeu Kleidungsstücken. Auf einem anderen Bildchen sieht man ein Jungfräulein, ivelches. durch die Dorfgasse geht. Große Aufregung unter den Soldaten,- die ein weibliches Wesen schon seit undenklichen Zeiten nicht niehr gesehen haben: alles stürzt gaffend und bewundernd herzu. Ein wenig aus dem Rahmen fällt eine Zeichnung, die ein „Kamerad beim russischen Heere" dem Blatte geliefert hat. Es sind dies recht ftotte Skizzen von acht russischen Soldaten- und Offizierstypen und diese Typen zeigen so viel Roheit und Stumpfheit inr Ausdrucke, daß es baß wmrdernehmen, Müh, daß die „bärtige Ente" die lieben russischen Kameraden in dieser Werse hat im Bildnisse zeigen woUen. vermischtes. • D i e Flucht des „Kaisers der Sahara-. Die ainerikanischen Blätter brachten vor einigen Tagen die Nachricht von der Internierung des durch seine Exzentrizität bekannten Pariser Millionärs Jagues L e b a u d y in einer New Porter Heil- anstatt sür Geisteskranke. Liber Lebaitdy, der Jahre hindurch be« strebt war,, in der ganzen Welt von sich reden au machen, sorgte schnell für eine lieue Sensation. Heute kommt bereits die Nachricht, daß er ans dein Sanatoriinn Lowdeii au! Long-Jsland entwichen ist. Lebaildy, dessen phantastische Abenteuer mehr als einmal die Oeffentlichkeit beschäftigten, ist der Sohn eines ungeheuer reichen Pariser Brauereibesitzers. Als er sich in Europa bereits zu lächerlich genlacht hatte, ließ er sich in den Bereinigten Staaten nieder. Ter Mann, der sich einstmals in einem Ansall von Größenwahn zuni „Kaiser der Sahara" hatte ausrnfen lassen, geberdete sich in Amerika so verrückt, daß die Negierung, »m den immer toller werdenden Streichen ein Ende zu machen, seine Festnahme auordliete. Doch Lebaudy fand bald Mittel und Wege, an« den schützenden Mauern der Heilanstalt au entkommen. Ter mit der Untersuchung beauftragte Scheriff ist der Meinung, daß Lebaildy bei seiner Flucht von Freunden unterstützt wllrde und die nabe- gelegene Earman Bai erreichte, inn von dort mit größter Eile den Weg nach der Great South Bai einzuschlagen. . . Tie exzentrischen Einfälle Lebaildys waren außerordentlich zahlreich, unb viele sind allgemein bekannt geworden. Er besaß ein vollbemanntes Schiff, ,Frasquitn". ans dem er den Admiral spielte. Eines Tages führte er einen Lehrkilrslls für feine Jagdhüter ein, die er selbst in Algebra, Trigoiloinetrie unb Feldmessung zu unterrichten unternahm. Leider sind leine ailthentischen Berichte über diesen „Unterricht" tu Me Außenwelt gedrungen. Den Gipiel der Tollheit erreichte Lebaildy, als er eines Tvges plötzlich aus den Gedanke,» kan», sich in einem 568 seiner Schlösser an der Aisne zum Btschos ansrnlen zu lassen. Nach der Feier hielt er vor dein versammelten Schloßgefinde eilte lange Predigt. Vor fünf Fahren aber gab Ledcmdy seine «geistliche Stellung* wieder aus utiü wandte sich dem Theater zu. Er schrieb ein funsaktiges Stück »Das Herz der Sahara*, das an einer ersten Pariser Bühne angekündigt wurde. Aber kurz vor dem Tage, an dem die Erstaufführung statt finden sollte, löste der von begreiflicher Angst gepeinigte Direktor den Kontrakt. * Pögouds Voraussage. Ter sranzösische Stnrzflieger Pegoud, der kürzlich im Kampf gegen ein deutsches Flugzeug fiel, war noch vor wenige» Jahren ein einfacher, schlecht bezahlter Arbeiter. Er wurde Mechaniker und schließlich Pilot uub führte vor zwei Jahren in den Hauptstädten Europas seine Sturzflüge vor, die ihm in kurzer Zeit ein' ansehnliches Vermögen ein brachten. Interessant ist. so'ern man dein Bericht eines Mitarbeiters des »Daily Telegraph* glauben ari, daß Pegoud nach seinem Eintritt in den Kriegsdienst von dem ihm bevorstehenden Ende fest überzeugt war. Während eines Urlaubs in Paris erklärte er dem englischen Journalisten: »Ich weiß ganz genau, wie ich euden werde. Ich bin fest überzeugt von der Art uub der Zeit meines Todes. Ich weiß eS ganz genau, und es kann durch nichts vermieden werden! . . ." * „Deutschland, Deutschland über alles" in Spanien« Daß in Spanien die Sympathien für Deutschland weit verbreitet siird, ist bekam,t, und zwar gehören zu den po'.iti- schen Gruppen, die sich besonders zu Deutschland hmgezogen fühlen, in erster Linie auch die Jaimislen. In Barcelona haben jetzt die dortigen Iainnsten ihrer Vorliebe für Deutschland einen ganz besonders offenherzigen und bezeichnenden Ausdruck gegeben, indem sie ein neues Parteilred annahmen, das nach der Weise von „Deutschland, Deutschland über alles" gesungen ivird. Der Text dieses Parteiliedes lautet in deutscher Uebersetzung etwa folgendermaßen: „Weil die Jaimislen auf ihrem Schilde ein gleiches Wappen haben, darum lieben und bewundern ste das deutsche Volk. Es lebe Spanien und Deutschland! Mögen sie gen,einsam zu Gott schauen! Niemand vermöchte sie zu besiegen, »venu sie miteinander verbunden sein könnten * 'Historische Falsifikate. Bei der Zahlung der französischen Kriegskontribution, die H71 von Frankreich an Deutschland geleistet wurde, wurde auch ein Teil vereinbarungsgemäß in Papiergeld ausgezahlt. Hier stellte sich nun heraus, daß ein nachgemachter preußischer Hundert t a lers che in darunter war. Sicherlich ohne Verschulden der betreffenden amtlichen Stellen m Frankreich, denn die Nachahmung war eine so vorzügliche, daß ihre Entdeckung selbst in Preußen nicht leicht war. Es winde dann ermittelt, daß die Nachahmung während der Belagerung von Paris vo>, einem Pariser Graveur auSgelührt worden >var. An. der Stelle der üblichen Strafandrohung standen die Worte: „Wer Guillaume oder Bismarck lebendig der französischen Republik allsliefert, erhält dafür die Summe von 10 Milk. Francs." Dieses eigenartige Falsi- fifat l^nd sofort als intereffante Kriegseriunermig einen Liebhaber, der es für hundert Taler erstand, so daß die Oberrechnungs- kammer keinen Anlaß halte, deswegen nach Paris ein Monitum z,l senden. - Ter »Scherz* des feindlichen Pariser Graveiirs er- mnert übrigens an den ähnlichen ei»,es schlesischen Arbeiters in der Königlich preußischen Münze zur Zeit Friedrichs des Großen. Dieser Schlesier war nach den Kriegen, durch die er Preuße geworden war, a,lf seinen neuen Herrscher nicht gut zu sprechen, und so leistete er sich den Witz, die Worte „Ein Reichsthaler*, die auf deii mit dem Kopf des Königs geschmückten preußischen Talern am Rande geprägt waren, so zn trennen, daß inan lesen uut&te: „Ein Akich stahl er*. Erst nachdem eine Anzahl solcher Taler die > - Münze verlassen hatten und in Verkehr gekommen waren, entdeckte man das Münz- und Majeftälsverbrcchen. und der Sittentater wurde festgenommen. Die Taler waren aber nicht mehr alle zu ermitteln, lind es haben sich denn auch einzelne als hochbezahlte Kuriositäten in Münzsammlungen erhalten. * Ein neuer a »n e r i k a n i s ch e r Nationalpark. Der Petlowstone-Park hat e neu Konkurrenten erhalten: er liegt in ben Rocky Diontains im Herzen Kolorados und umfaßt Berg- mrd See- landscha teil von alpiner Großartigkeit, die seit langem in Nordamerika berühmt silrd und im vergangenen Sommer über 5 )000 Personen veranlaß en, sich in Hütten und Zelten vorübergehend dort anzusiedeln, während der Pello vstone-Park in der gl ei ben Zeit nur 20 250 Besucher zählie. Was seine Raturfchönhetten be- sonders anziehend macht, ist die Tatsache, daß sich in seinen Hochtälern und endlosen Wmdern ganze Rudel im übrigen Nordamerika bereits überaus seltenen Wildes erhalten haben. Da hetzt der Großhorilbock über den Weg, in der Lichtungen äst der Schwarz- schwauz- mrd Weißschwanzl irsch, ar den Eren ivechselt der Elch, Bi er huschen durch das Schilf, abe auch Raubzeug treibt sein We'en. Berglöwen, Wildkatzen und Wölie gleichen durch das Unter- hol-, und wer sich in besonders unbelebte Gegendeii verirrt, sieht sich irol.l plötzlich einem brannen oder schwarzen Bären oder einem geriircbteten Grizztibären gegenüber. Oiichlsdesloivcniger hat die Bundesregierung für ben Bereich des neuen Nationalparks jede Jagd verboteil.' wahrscheinlich, da sie damit rechnet, daß die in der Umgebung pirschenden Schützen die aus dem Schutzgebiete herüberwechselnden Stücke ohnehin aufs Korn uet)iueu und den allzu großen WlldreichtlMl des Parks in gewissen Grenzen halten werden. Ikebrigens soll der neue Park durchaus nicht nur ziiill Wallfahrtsort von Hievenden werden; Onkel Sam hat sich eutschloffen, die schönsten Stellen des Riesengeländes in Parzellen von 5 Morgen zu zerschlagen und ivird diese au Sommerfrischler verpachten, die sich verpflichten, darauf ein Hänschen zil banen; auch Gasthäuser dürfen errichtet werden, wenn auch nur eine beschränkte Anzahl von. Konzessionen zur Verfügung steht; der Pachtpreis soll für sie je nachdem jährlich 50 bis 600 Mark betragen, während die Miets- zinse der Soinmersrischler zwischen 40 und 300 Mark schwanken sollen. Obivohl dadurch zahlreichen Familieil billige Sommerfrischen ermöglicht werden, ist die Gründung des Parkes doch llicht ohne Widerstand vonstntteu gegangen; Spekulanten l,nd Landbesitzer ivollten nicht zugeben, daß die Landschaft zum Nationalpark erklärt und dadurch für Weide- oder Bergmannszwecke unbenutzbar gemacht würde; doch ist es einem für die Schönheit der Gegend begeisterteil Naturforscher und Schriftsteller, Enos A. Mille, gelungen, die Regierung des Staates Colorado für den Schlitz der Rocky Montailis zn gsivinnen, und dieser bat es dann mit Hilfe seines Senators Taylor verstanden, das nötige Gesetz im Washingtoner Repräjentailtenhause durchzusetzen. * D a s Kino als Heilmittel. Ein wahrhaft erstaun» l ich eS Geschichtchen wird in den »Daily News" ans Liverpool berichtet: Ein Soldat der englischen Armee, der Korporal Robert Beck, wa^ aus Flandern nacl) einem englischen Lazacett gebracht worden, wo inan seslstellte, chaß er infolge eines NervenchokS taubstumm geworden ivar. Nach längerer Behandlung wurde er als unheilbar entlassen. Und nun kommt das Wunder. Der Korporal begab sich in ein Kino und iviirde bei der Vorführung eiiies komischen Films voii derart unwiderstehlicher Lustigkeit er- griffeii, daß er in laiites Lacheil aus brechen iiiiißte. Im gleichen Augenblick fühlte er ein Helges Brennen in der Kehle und ein Rauschen in ben Ohren, »^zch spreche, ich höre \ H rief er auS. Er war endgültig geheilt. vllchertijch. — Großer BilderatlaS des Weltkrieges. Tritte Lieferung: Belgien 1. Einmarsch und Durchbruch. Lüttich, Nam»lr, Brüssel, Lökven, Mechelu. Dlüncheil, F. Bruckmann, A.-G. Folio- foriirat, Subskriptionspreis 2 Mk. — Ein angesehenes militärisches Fachblatt (Danzers Armeezeitung» Nummer von, 19. August 1915) stellte kürzlich fest, daß dieses große Bitderwerk über den Krieg »nicht eines ist, das das Dutzend schon bekannter Werke Vollmacht, sondern ein neues Unternehmen, das alle bisherigen Bilder- darstellnngen dlirch die Vollkommenheit der Ausführung, durch die Sorgfalt der Auswahl unb durch die beziehungsreiche Anordnung völlig in den Schatten stellt*. Das zeigt sich auch an der soeben erschienenen dritten Lieferung. die uns die Kampfe in Belgien bis zur Besetzung der Hauptstadt vor Augen führt. In 164 Bildern sehen wir das unwiderstehliche Vordringeir unserer Truppen gegen den verziveiselteil Widerstand der Feinde. Festungen, ivie Lüttich lllld Nvmlir, die für unüberwindlich galten, sinken vor der Wucht unseres Angriffes in Schutt und Trümmer; Wege, Eisenbahnen, Brücken, Tunnels lverdeil zerstört und wieder hergestellt; Panzer- und „Wilde" Züge verrichten ihr Werk; Spione werden verhört, Zivilisten entwaffnet; Kartell erläutern un'ern Vormarsch, und Atanerailschläge, voll unserer wie von feindlicher Seite, erzählen von der Erregung der Zeit Lebensvolle Porträts der Führer von hüben und drüben ergänzen das Gesamtbild, und manche schöne Aufnahme schildert den Reichtum lind die Kunstbauten deS Landes, dem wir vergebens die Friedenshand entgegenstreckten. Nreuzralse!. In die Felder nebeilsteheilder _ Figur sind die Buchstaben b b, acccc,eeeeeee, ff, gg l hhhhhh,iiij | — -- ■■ ■ ■ " ’ i 1111, nnunnn, 3S8SS8 _._derart einzutragen, daß die senkrechten und wagerechten _Reihen gleichlautend folgendes ergeben: — ——J i Einen Philosophen. -— 2 . Findet man häufig an Frauenkleidern itnb Hüten. 3. Ort fit der Provinz Sachsen. __J Auslösung in nächster Nummer. Auflösung des Rätsels in voriger Nummer: Die beiden Buchstaben »e" und ,i*. Schriftleitung: Allg. Goetz. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lenge. Gießen