drittes dlatt täglich nrit Ausnahme des Sonntags. Die„Slehener Famillenblätter“ werden dem „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das „Areisblatt für den Areis Gießen“ zweimal wöchentlich. Die„Landwirtschaftlichen Seit⸗ fragen“ erscheinen monatlich zweimal. 165. Jahrgang . Gießener Anzeiger General⸗Anzeiger für Oberhessen Samstag, 3. Juni 1015 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts⸗Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul⸗ straße 7. Geschäftsstelle u. Verlag: 51, Schrift- leitung: S112. Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Ackerbohnen 200 f Kartoffeln 750 g 7 Dias Gefangenenlager in Gießen. a, ge geben o fg Aus vor munmehr fast acht Monaten die ersten Bewohner für affe 3 b N 7 19 Laß 3 die im Herbst auf dem Trieb errichtete große Barackenstadt ein⸗] mittags Nindsleisch 128 Erdsenpräserven 120 E Dörrsieisch oo g „flogen Fenster und Türen auf; die Neugierigen drängten Ruf: Gefangene kommen, 0 n 8 um in einem ganzen ie Jugend auf die Beine 55 i Inzwischen sind Tausende und 5 75 11 ge⸗ Gemülsekonserven 150g Karto Kartoffeln 400 g Fett 40 Margarine 20 K un 400 g 2 Abends 3 70 100 1 1 50 e 58 80 f 8 5 4 mit Ka n Anartoffel. mit Kart 20 durch die vom Bahnhof zum Trieb führenden Fett 20 f f Jen 0 1 * Neben den blitzblanken Küchenräumen, deren musterhafte An⸗ ordmung im Verein mit den weißgekleideten Köchen. betrieb nicht zur Schande i würde, dehnen sich die Vor⸗ ratskammern, wo auf deckenhohen Gestellen Brot, Hülsen⸗ früchte, Konserven und Kolonialwaren aller Art ihrer Bestim⸗ geführt, an dem Kriec hat. Wer konnte sich vor zehn Monaten z. B. anstalt eine Erfindung menschlichen Scharf⸗ die mit unseren östlichen i Hochländer bis zum schwächlichen belgischen Zivilisten, Aus zwecklos innigen Tataren, N geschmückten Inder, vom kanadise Hilfssoldaten kleinen A mit seinem des englischen Torpedojägers„Mao Jeder i die Gefangenschaft im letzten Augenblick vor dem bückt, zum feingebildeten bis zum bunten Zuaven. Das Interesse, das die te e dem riedlich seinen Weg zieht, kaum ri, zu hin und her gegangen; Vertreter aller Rassen, die gegen Felde ste Nr vom kraftvollen l en, Kriegs dienste rettete, vom stumpff der sich nach schullehrer, vom riesenhaften Senegalneger zum Volk entgegenbringt, ist noch immer nicht erloschen; Arbeitskommando, das ist di stets noch„wenn sport anlangt oder di Antommenhen wie Auch an den Sonntagen tut sich das bunten Treiben auf dem Trieb in untersfucht, wird„„ f Kleidern desinftzierk und entlaust— und enthält Krie 05 zur ee. nunmehr une 1 einen„Gesundheitskn* an di niform g Von den Waschgelegenheiten in 2— a 0 . den f die Rede. lei Stimmungen, Sympathien und Antipathien, gibts] Vor den i 0 Sie, n denen die Die Franzosen, die freundlich und gesittet ihres Hydranten ihre Kleider je betrachtet Bedürfnis gründlicher Reinigung unterziehen können. Dem — kommen am besten weg; die Russen man in dem dankbaren Gefühl der leberlegenheit; Gott dankend, daß gleichen Zweck sowie der Reinigung der ungeheuren Massen von Betewäsche dient die dars Lager gegen den freien Teil des Triebs FFT. man ieren entg ringt, ießende W̃ Riesi 0 1 i⸗ 8 Wohlwollen liegt nicht in den Blicken, mit denen man sen K De 64 e Asten, und in e 112555 2 Gesellen mustert dort im Wafserdampf und Seifenschaum ein großes Waschkom⸗ raten auf dem Trieb in den über 50 Ba- mando unter Aussicht eines Militärbeamten seines Amtes. Seitwärts sind die Badeein richtungen angebracht. Jede Kompagnie hat pflichtgemäß ihre Leute einmal wöchentlich zum Baden zu führen. mancher, besonders unter unseren ruffischen Gegnern, lernt hier zum erstenmal im Leben die Segmungen der l 0 i bt sic 0 Gesundheitspflege am eigenen Leibe erfahren. Dutzendweise enormen erigbeiten, die die Betreuung einer] sprudeln die Duschen von der Decke des weiten Raumes, in dem 000 oder 12000 gefangenen Feinden mit sich bringt. die Reinlichkeit ihre Triumphe feiert, und wo fast ununterbrochen nackte Gestalten mit Seife und Bürste hantieren. Neben Bad und ühren] Wäscherei liegt die erwähnte„Entlausungsanstalt“. In einem Vorraum er sich die Leute, gleich ein paar Dutzend auf einmal. Die Kleider wandern an langgestreckten Ei rũsten in einen Heißluftraum Inzwischen sind die Patienten geschoren, mit Krepsolseise behandelt und int gesäubert worden und nehmen Kleider wieder in Empfang, in denen miarueht auch nicht das „keinste Leben“ mehr zu erblicken ist. Dieser Massenbetrieb ist getan, dessen Verwaltungs⸗ als der einer mittleren ig des umfangreichen Apparates, gevrdneten n„einiges zu hören, was Anschauung verdanken. Der Lagerkommandant Gene⸗ 3 Petersdorff hatte uns einen Besuch des Lagers dies Leben in began pünktlich 9 Ihr 5. b e 2 5 beim Besuch ernes ee eee leicht geneigt, des 5 dem fremden Stimmangsgehalt 5 e zu gönnen. — nüchtern und ohne alles Beiwerk die Umgebung zu schildern suchen, in der sich seit Monaten das Leben von tausenden unserer bet einer U. a. ein lichen Scheuermaterial seinen Rundgang Feinde abspielt. 5 5 zuhalten hat. ner des Lagers dien i Revier⸗ Se erg, oed eh Fuge der, depend I der Na bunten, Pie Nserne der aracken, die samt und sonders auf erhöhtem] Ma ilerfundament etwa 1½ Meter über dem Erdboden liegen. Ab⸗ solute Trockenheit der Räume ist dadurch verbürgt. Das Bau⸗ material ist imprägniertes Holz. Die Räume sind heizbar und können im Sommer gut ventiliert werden. Sie dienen ver⸗ i Bestimmungen. Den breitesten Platz nehmen natur⸗ ß die Wohnräume ein. Ihnen reihen sich die umfangreichen, das ganze Lager verteilten Abortanlagen, Revierbaracken, „Bad und Waschanstalt, Wachen, Kantinen und an.. den Bauten ziehen sich rechtwinklig die —— sauberen ssierten und selbst beim schlechtesten Wetter en Straßen hin, die die einzelnen Abteilungen unterein⸗ under verbinden. Von starken Drahtzäunen umhegt liegen inner⸗ der Planken, die das Ganze umgeben, zehn einzelne sompagniebezirke zu je fünf Baracken. Jede gnie steht unter dem do eines älteren Offiziers, meistens eines uns. 8 und Plätze sind vollkommen kamali⸗ tert und an das städtische Kanalnetz angeschlossen. Die Drähte der elektrischen Licht und des Fernsprechers kreuzen sie nach allen Richtungen. Pie Straßen und Plätze liegen in Sicht der zahlreichen, an der Umzäunung angebrachten Schere ftunzeln und können von Geschützständen aus unter Feuer genommen wer⸗ den, wenn eine Revolte ein solches Eingreifen nötig machen sollte. Die Wohnbaracken dienen in erster Linie dem Aufent⸗ 5 der Hab⸗ Maschinengewehrabteilung ist als Gefangenenlazarett eingerichtet. In ihrem Hofe find außerdem mehrere Baracken erstanden, in denen Stationen für innere Krankheiten, für Tuberkulose usw. i Räumen herrscht der N 547 a den dee a Fall all Get ausgedehnte aber— An d Soweit es eben mit den bestehe Vorschriften und dem Geiste eines Gesargenenlagers zu vereinbaren ist, kommt der Lager⸗ kommandant in wohlverständener Menschenfreundlichkeit auch dem Verlangen entgegen, das in jedem Gefangenen, ser er geistig noch so wenig rege, irgendeine Unterbrechung des Lagereinerleis ver⸗ hier langt. Maßgebend dabet ist u. a. die Erwägung, daß Beschäfti⸗ erwartet, Jen 5 len. gung die Leute besser als alles andere davon abhält, über ge⸗ Barack besitzt jede Kompagnie ihre eigene Ar waltsame Aenderungen ihres Geschicks nachzugrübeln. So hat sich wo hinter uke Schneider und u. den Gefangenen ein Orchester gebildet, dessen ßen] Klänge marcher Spaziergänger schon aus den Plan fen hat dringen . hören. Weiterhin vergnügen sich die Leute nrit Sport und den bl. Riesen⸗[Gesellschaftsspielen aller Art. Sonntags komumt es wohl en frühen genstunden sind schon zul hübsch organtifierten Wettkämpfen leichtathletiicher Na ung eines deutschen Kochver⸗ trr, und beim g durchs Lager sieht man allenthalben igene mit der Zubereitung der mannig⸗] die Leute sich ein harmloses Vergnügen machen, das munchmal, .. fast bis zur in der Not frißt der T Fliegen— einen überwältigend lt es dort ununterbrochen. Mor- kindlichen Eindruck macht. Der Stolz des Lagers im Hinblick auf die Sorge für Abwechslung und Unterhaltung aber sind die neu⸗ gegründeten Büchereien, die unter der Leitung sprnchen⸗ 1. stehen und zweimal unterfags, mit emer fette. genau et men liegen da„ ich und ausländischen Ursprungs; selbstredend keine Hetzblätter vom des„Matin“, aber jeder Leselustige findet etwas, was die ner interniert sind, Fu. Schlage Kost erfreuen durften seinem Geschmack entspricht und vermißt vor allem nicht die ge⸗ peisezettel vom 6. bis 12. Juni Muttersprache. Was das heißt, wird jeder begreifen, dem onntag Montag Dienstag durch i inen Grund uur einmal ein paar Tage die Zeitung Morgens 1 Bohnensuppe 80g—5 405 2 28 A en ist— Gefangenen weiter⸗ reichlich Schreibgelegenheit geboten. mne 2 Sahne oe Sertefen en] Am Haupteingang befindet* 5 städtischen Brand Margarine 40 K direktor Braubach organisterte Feuerwache, die eine stän⸗ dige Bereitschaft von sechs Mann aufweist, im Vedarfsfall gber . . 20⁰⁰ Fett 25 90 Kartoffeln 8 getr. Zweischen 0 g noch] die den tinen im Lager in Zahlung genommen daun besteht: Möchten unfere Brüder, die in kundtger Gefangener er An verse, er enten genden e, Au ge e deen 1 oog Nele m. Tomat. 100% Bohnensupp. 100g m. eln 200 f 222 mit Aa in 200 Kartoff. 200 3400 20 Sent 204 4— n 200 f m. 24 4 it 24 für diefen Zweck ausgebildeten Mannschaften des Be „ ausrücken aun, Die notwentngen Geräte pat 0 die Stadt gestellt. In jedem Kompagniebezirk befindet sich ein ermelder, der der Wache durch einen einfachen Druck auf den pf die Brandstelle meldet. Tas Telephon kann ferner in sie⸗ ben Minuten das städtische Feuerwehrautomobil herbeirufen. So ist auch dem Feuer, das bei der ise des Lagers aus ge⸗ teertem Holz ein gefährlicher Feind sein könnte, wirksam die Gefahr genommen. Sechsmal im Monat, viermal, in Karten- und zweimal in Brief⸗ form, dürfen die Gefangenen in die Heimat schreiben. Alle Ein- und Ausgänge werden genau geprüft. Da Tag für Tag 4000 Briefschaften und 2500 Pakete zu behandeln find, so kann man sich einen Begriff von der Arbeit machen, die die Post⸗ zentrale des Lagers zu leisten hat. An langen Tischen arbeiten an der Briefstelle sprachkundige Landstürmer, unterstüzt von Ge⸗ fangenen. In den Paketsammelstellen harren hohe Berge von ein⸗ gehenden und weiterzugebenden Sendungen ihrer Durchsicht. Eine Erleichterung für die Stelle ist insofern eingetreten, als seit kurzem die Uebergabe der Sendungen und ihr Empfang durch die Post⸗ verwaltung in einer eigenen Poststelle auf der Liebigshöhe erfolgt, l 4 2— Hin⸗ und Rücktransport der Pakete und Briefschaften zwischen Hauptpostamt und dem 3 Klm. entfernten Lager erspart. Der Geldverkehr im Lager ist so geregelt, daß Bar⸗ geld den Leuten nicht in die Hand kommt. Sie erhalten das für sie bestimmte Geld in papierenen Scheckmarken, die von den Kan⸗ · 0 l werden. Die Maßmahme ist notwendig, damit etwa ausbrechende Gefangene nicht über Bar⸗ mittel verfügen. In den Kantinen können die Leute Klei⸗ dungsstücke, Toiletteartikel aller Axt, Nähzeug, Rauchmaterial, Pfeifen usw. usw. zu angemessenen Preisen nach aus gehängten 1505 erhalten. Von dieser Möglichkeit wird eifrig Gebrauch ge⸗ macht. Wohltuend fällt beim Rundgang durchs Lager auf, 0 apparat im Gange zu erhalten, geht aus i wird von den weisen, welche Kräfte wir noch einzufetzen haben. von allerlei Gedanken und Wünschen, Lagers nicht entztehen kann. Auch diesem Moment wir nicht mehr in den Verdacht kommen können, unfere Schi verschönern zu wollen, noch ein paar Worte gewidmet. der Laie ein Urteil über das Gießener Lager füllen darf, dann kann es kein anderes und besferes sein als das, das in dem Wunsche Gleiches erfahren wie die gesangenen Feinde auf dem Trieb. Man las in den letzten Tagen wieder so vieles von der Gleichgilltigkeit oder soll man sagen von dem Zynismus— mit dem die fran⸗ zösische Regierung ihre Pflichten gegen unsere gefangenen Lands⸗ leute auffaßt. Bei uns wohlwollende Behandling, reichliche Er⸗ nährung und Sorge für körperliches und geistiges Wohlbefinden; dort Mißachtung jeder Menschenwürde des Gegners, Zwangsarbeit unter schwersten Bedingungen, Knebelung jeder persönlichen Frei⸗ heit. So nimmt man allein aus dem Lager dort oben ein föst⸗ liches Gefühl der Gewißheit mit, daß bei uns zu Lande Vor⸗ stellungen von Kriegsethik vorhanden sind, die für sich allein genügen, Deutschland hoch aus dem Sumpf des andrüngenden Hasses und der niedrigen Rache herauszuholen, Gewiß, es liegt über dem weiten Gelände die Stimmung des Erzwungenen; des bitteren, harten Geschickes; der Sehnsucht Tausender nach dem Ende dieser Resignation und der Heimat. Das aber sind Gedanken und Empfindungen, die zu ändern nicht in Menschenmacht liegt. Was aber mit dem Lose eines Kriegsgefangenen zu vereinen ist, das hat man getan. Immer wieder drängt sich der Vergleich heran zwischen dem Leben, das den Gefangenen bei uns bereitet ist und aus der Hölle, aus der sie gekommen sind Ja, manchem mag später, wenn er wieder in die Heimat zurückgekehrt ist, eine gewisse Wehmut befallen, wenn er an die Ordnung und die Fleisch⸗ töpfe des Triebs zurückdenkt, denn sicher ist, daß nicht jeder zu Hause unter solchen Bedingungen leben kann. Ein paar Augenblicksbilder zum Schluß: Im Schatten einer Baracke liegen fünfzehn, 22 und Ichlasen, oder ver⸗ suchen es wenigstens. Als der kommandant in Sicht kommt, geht ein Flüstern und Bewe durch die Reihe. Die Leute fahren auf, stehn stramm wie der beste preußische Musketier und rühren sich nicht, bis der Offizier außer Sicht ist. Die notwendige Disziplin. — Hinter einer anderen Baracke klingt frohes Gelächter. Ein Dutzend Franzofen betreibt dort das Hüpfespiel, das man auf allen Straßen unter der Jugend sehn kann. Sie nehmen Haltung an, der Kommandant winkt ab, und weiter geht die fröhliche Beschäf⸗ tigung. Solche kleine Beweise von Wohlwollen und Verständnis gibts alle Augenblicke.—„Wo ist denn die Musik?“ fragt der General eine größere Gruppe. Ein paar entsprechende Handhewe⸗ gungen illustrieren die Frage. Sofort rennen diensteifrig die Boten herum, und in ein paar Minuten hat sich unterm Kirschbaum ein Teil des Orchesters zusammengefunden. Klarinette, Flöte und Harmonika klingen in trautem Verein, dichtgedrängt steht die Hörer schar und lauscht den heimischen Weisen.„Hübsch, was?“ nickt der Kommandant einem stämmigen Franzosen zu und:„Oni, mon général!“ lacht der übers ganze Gesicht.— In Küche 1 war uns schließlich gar der Mittagstisch gedeckt und aus dem brodelnden Kessel erhielten wir eine Riesenportton zugemessen. Draußen klang immer noch die Musik zu der eigenartigen Tafel, und wenn uns je etwas von deutscher Art, die Dinge richtig und gut anzufassen, überzeugt hat, dann war es das Mittagessen im Gefangenenlager. So klappte und paßte das alles zu seinem Zweck. Die Landesuniversität im Kriegsjahr 10145. Die Geschichte der Universität Gießen stand während des verflossenen Jahres ganz unter dem Einfluß des Atleges Mit Rücksicht auf die durch ihn geschaffenen besonderen Verhältuisse wurde eine eigene Kriegskommission eingesetzt, Die auch die Geschäfte des Engeren Senats übernommen hat. Die Ein⸗ berufungen unserer Studierenden sowie die Notprüfungen haben die. Immatrikulattonen schwieriger als sonst gestaltet, Die Anzahl der Immatrikulierten betrug im Winter 1914/15 1214, im Som⸗ mer 1915 1176, wirtlih auwesend waren im Winter etwa 8 5 2 9 r 5 ** 0 5. 2 5 8 n—— 3 88 5 b ö. J 1 N N * im Sommer stehen Kliniken befindlichen Soldaten zu achten, so haben sie doch; mentellen Bearbeitung unterzogen. 0. ummatrikulierten Studenten im Felde auch wesentlich dazu beigetragen, den Betrieb der Kliniken in dieser] Experimente und das 2 . i Asststenten und anderen schwierigen Zeit zu erleichtern, und werden von uns zugleich als eingehend beschrieben. Die Ergebnisse sind in 5 i ität lei ärische Dienste, zusammen eine der Universität bei ihrer Kriegswohltätigkeit erwiesene Bei⸗ analytischen Tabelle zusammengestellt. Die fleißige und g mit den Beamten und Angestellten ungefähr 100, was für den hilfe und Freundlichkeit aufgefaßt. Die Verwundctenbücherer, die] hafte Arbeit ist des vollen Preises würdig. Verfasser ist Gesamtbetrieb der Untversilat von weilgehender Wirkung ist die bnwersität ine, Leben gerufen hat, at reiche Spenden aus Floerfe, cand. phil.. 5 Im Bestande der Dozenten traten folgende Aenderungen allen Kreisen der Bürgerschaft erhalten. 5 Die neuen Preisaufgaben für das Jahr 1915/16 sind bereits ein: der außeretatsmäßige außerordentliche Professor Dr. Hohl⸗ Turch verschiedene Schenkungen ist es der Universität möglich] durch Anschlag an den schwarzen Brettern der Univpersität be weg wurde zur Leitung der innern Abtei des Krankenhauses geworden, neue Einrichtungen im Interesse der Studenten- fannt gegeben. Auch der Diezpreis kommt im nächsten Jo hre Bethesda in Duisburg, der 9 t Dr. 3*— und 75 gesamten 1 zu 1 E wieder zur Vergebung. licher Professor der logie nach Rostock berufen. rivat⸗ durch einen Zuschuß der Stadt ießen von 22 rk zu der glei⸗———— iezent Frofessor Dr Roack verzichtete quf die denia legendi und chen vom Großh. Mimistertum bewilligten Summe möglich, die Kirchliche Nachrichten. f ist nach Freiburg 1. B. übergesiedelt, Prof. Dr. Willy Schmidt, Anlage vor der Universität völlig umzugestalten Der Evangelische Gemeinde. der don 1903 bis 1913 der Universtnüt angehört hatte, ib am Stadt gebührt auch dafür der Tank der Universität, daß sie ge⸗⸗ Sonntag, den 4. Ji, 5. nach Trinitatis 25. Dezember 1914 gestorben Die Privatdozenten Dr. Freiherr stattete, zu der umfangreichen Arbeit die betreffenden städtischen Gottesdlenst. 0 von Gall, Berliner, Weber und Kleberger wurden] Aemter beranzuztehen. Außerdem konnte auf einem vorher brach⸗ f Zn der Stadtfirche. N zu außeretatsmäßigen ordentlichen Professoren ernannt. Habili⸗ liegenden Gelände zwischen der Unipersitäts kanzlei und Aula mit Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Mahr. 1 tiert haben sich Dr. med. Otto Huntemüller für das Fach Hilfe staatilcher und privater Mittel ein Studentengarten Zugleich Christenlehre für die Neutonfirmierten aus de . der Hygiene, Dr. jur. et med. Mathias Heinrich Göring für angelegt und eingerichtet werden, der sich schon jetzt gut bewährt Mattbäusgemeinde.. 5 das Jach der Pfychiatrie, Dr. phil. Hubert Erhard für das hat und besonders nach Rückkehr unserer Kommilitonen aus dem Vormittags 9% Uhr: Pfarrer Schwabe. Jach der Zoologie, Geh. Oberregierungsrat Dr. med. ct phil. Felde Berwendima finden wird Von den bisher ca. 900 Mark Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. 5 Richard Aßmann für das Fach der Meteorologie, Dr. phil. betragenden Kosten hat der Staat 500 Mark getragen, die übrigen Mutwoch, den 7. Juli, abends 8 Ühr: Kriegsbetstunde 5 Max Rauther, der früher schon unserer Universität als Privat- werden aus privaten Spenden gedeckt, von denen eine von 200 Mk. Vlarrer Mahr 5 dozent für Zoologie angehörte, hat sich wiederum bei uns habilt⸗ unseres früheren Referenten, jetzigen Präsidenten des Großh. In der Johanneskirche. 9 b Kühn Der, brivatdozen! Gaben Oberrenterungsrat Prof. Ir Sormaltunes Hezichtshoss Tr Weber in Darmstadt und eine Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Bechtolsbeimer. K Aßmann wurde zum ordentlichen Honorarprofessor bei der Spende von 50 Mark der Gießener Studentenschaft erwähnt wer⸗ Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der vhilosophischen Fakultat ernannt. Die thevlogische Fakultät hat den sollen. Schließlich hat der Minister des Inneren aus ihm kadgemeinde. Prof Glaue in Jena, der früher zum Lehrkörper unserer zur Verfügung gestellten Mitteln der Universttät, entiprechend Lu*— 1% d N —.——. 1. f. Seb 8* 1 127 e 3200 Se. 2 1 45——— Vormittags 11* N* die 2 promoviert. Die Lektoren Prof. Dr. 2 lan der körperli ziehung der Studenten mmt, bends 8 Uhr: Bibelbesprechung im Konfirmandensa der ger echeden mit Beginn des Kriens aus dem Perbunde Betrag wor 66 600 Mur zur Anlage eines akademischen 15* lvrechung ft ö der Hochschule aus. Für das Sommersemester 1915 übernahm Turn- und Spielplaßes überwiesen und die Stadt Gießen Wartburg, evangelischer Jünglings⸗ und männer verein. Dr. Max Freund aus Leipzig die Stelle eines Lektors für Eng⸗ hat zu diesem Zweck ein sehr günstig gelegenes Gelände von(Diezstraße 16.) lisch. An den Kliniken und Instituten fand der übliche Wechsel 35 000 Quadratmetern zu mäßigem Preise überlassen. Mit Rück⸗ Sonntag, den 4. Juli: Vortrag. J 5 von Hilfskräften statt Prof. Dr Kai ser i insolge des Frieger sicht auf die Vol sernährung wurde der größere Lell des Plates Dienstag, den 6. Juli, abends 3¼ Uhr: Bibelslunde. von seiner wissenschaftlichen Reise von Süd⸗Westafrila noch nicht zumächst der landwirtschaftlichen Verwendung vorbehalten und Donnerstag, den 8. Juli, abends 87 Uhr: Leseabend. zurückgekehrt und wird durch den Privatdozenten Dr. Meyer ver⸗ vorläufig mtr die mittlere Geländestufe im l von ungefähr Samstag, den 10. Juli, abends 3¼ Uhr: Aeltere Abteilung. treten. Der außerordentliche Professor Dr. Stengel in Mar⸗ ½%ꝙ0 der Gesamtfläche angelegt. Der volle A u dieser Anlage Gäste stets willkommen. burg wurde mit der Haltung von Vorlefungen für im Felde ist eine wichtige Aufgabe der Universität für die nächsten Jahre. Bibelkränzchen für schüler höherer Lehranstalten. schenden Prof Dr. Robert Holzmann beauftragt. Biblio- G dlich sei noch erwähnt, daß von dem jetzigen Rektor der Univer⸗ ür die jüngere Abteilung jeden Mittwoch von 6—7 Uhr, für thekar Dr Fritzsche übernahm die Assistentenstelle am philv⸗ 8 SN 3 Glelberger Weg hinter der Hardt] die ältere Abteilung jeden Samstag von 6—7 Uhr. logischen Proseminar. Prof. Dr Freiherr von Liebig gelegenes Gartengelände im Umfange von ca. 5000 Qua⸗ Bidelkränzchen für mädchen aus der Johannesgemelnde. Wurd, für das Sommer Semester beurlaubt. Der Privatdozent dratmetern der Universität zur Benutzung überwiesen worden ist, Jeden Dienstag von 6—7 Uhr im Johannessaal. Dr. Pfitzner erhielt einen einjährigen Urlaub. Am 16. Sep⸗ das gefelligen Zwecken und der geistigen Ruhe im Naturgenuß. d tember vorigen Jahres wurde der Universitätsrentamtmann Furl] dienen soll. Dieser Unipersitätsgarten soll nach dem Friedens⸗ Evangelischer Gottesdienst. 2 Weimer unter Verleihung der Krone zum Ritterkreuz 2 Klasse schluß in den vollen Besitz der Universität übergehen. 1 Kirchberg: Sonntag, den 4. Juli, vormittags 10 Uhr. 4 des Philipps⸗Ordens und unter Anerkennung seiner langjährigen Neben diesen Spenden an die Universität darf nicht unerwähnt Vormittags 11 Uhr: Christenlehre für die männ⸗ l treuen Dienste in den Ruhestand versetzt. 5 bleiben, daß diese während des Krieges unter Anpassung an die liche Jugend. Mit dem Beatnn des Wintersemesters 1914/15 ig das Ve Erfordernisse der geit vielfach als gebend aufgetreten ist. Ni Lellar: Sountag, den 4. Jult, nachmittags 1½ uhr. borinär Medisinische Kollegium in eine Fakultät nur haben Dozenten der liniversität sich in wissenschaftlicher Ri Daubringen: Mittwoch, den 7. Juli, abends 9 Uhr: Kriegs · enen er. 5 5 tung durch aufklärende Vorträge und im Verwundetenunterricht betstunde. Dekan Guß mann. Jon Erinnexungsfeierlichkeiten sind zu erwähnen: betätigt, sondern die Angehörigen der Uniwersität haben, abgesehen das 25 jährige Jubiläum des Geh. Med.⸗Rat Prof. Dr. Vos zus von ihren unmittelbaren Beiträgen zur Kriegs⸗Wohltätigkeit, auch Katholische Gemeinde. als Ordinarius, das 25 Ahrige Jubilaum akademischer Lehrlättg⸗ durch Spenden an die Universtät diese in die Lage versetzt, an Gottesdlenst. keit von Professor Dr. Oskar Holtzmann, ferner der 70. Ge⸗ bestimmten Aufgaben sich zu beteiligen Aus dem Quästur⸗Reserve⸗ Samstag, den 3. Juli: burtstag des ordentlichen Honorarprofessors Dr. Aßmann. Dem onds wurden für Kriegs⸗Wohltätigkeit besonders für die Kliniken Nachmitta um 5 und abends um 8 Uhr: Gelegen früheren Ordinarius der Phyfsik an unserer Ludoviciana Geheim⸗(1 ca. 1800 Mart, für den zweiten hessischen Lazarettzug zur Galt. eiche 1 25 e rat Dr. Röntgen wurde zum 70. Geburtstag eine Adresse über⸗ konnte ein Betrag von 1200 Mark gestiftet werden, sodann wur⸗[ Sonntag, den 4. Juli, 6. Sonntag nach Pfingsten: sandt... den 600 Mark als Ertrag der 1 Reihe von akademischen Vorträgen Fest Peter und Paul. Geh. Hofrat Prof. Dr. Speng el wurde zum ordentlichen an die Stadt Gießen für Kriegs Wohltätigkeit überwiesen. Ferner] rmittags von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. Mitglied der Königl. Gesellschaft in Upsala und ferner zum aus⸗ flossen reichliche Beträge für Liebesgaben an die Regimenter, in 7 3 um 7 Ihr: Die erste heil. Messe. Sürtigen Mitalied der Königl. Mlademie der„Wiseenschalten in denen Gießener Studenten in besonderer Zahl stehen, namentlich um 8 lite: Austeilung der hl. Kommun toll, Stodbolm ernannt.— Der Rektor der Universität Geb. Med Rat das 116. Regiment und dals Reserve-Regiment 222, ferner konnten f um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. 8 Prof, Dr Sommer wurde zum Ehrenmitglied der ungarischen Beiträge zur Beschaffung von Sanitäkshunden geleistet werden, um 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Gesellschaft für Kinderforschung in Budapest ernannt. uo ein Betrag für erblindete Krieger, und schließlich steht ein Mach mitt um 2 Uhr: Christenlehre; darauf est- An t mil Ordens aus zeichnungen erhielten: Geh. Hofrat Prof.— Vetrag für die Erwerzung der Mitgliebschast des ala. 3 ags 0 90 hr. Jest⸗ Andacht Dr. Hansen das Komturkreuz des Großh Sächsischen Haus⸗ demischen Hilfsbundes in Aussicht. Nachmittags um 4% Uhr: Jungfrauen-Rongr ation. ordens(der Wachsamkeit oder vom weißen Falken), Geh. Forstrat Seit einiger Zeit hat man nach bekanntem Wiener Vorbild die Dienstag und Freitag abend um 8 Uhr ist Arsegablltandacht Dr. Wimmenauer, der zum 1. Oktober dieses Jahres leider in nagel Ang des Der in den Dienst 8 e a 2 den Ruhestand treten wird, das Komturkreuz 2. Klasse des unserer Kriegs⸗ Wohltätigkeit gestellt; es hat aus den Kreisen der diaspora⸗Gottesdienst. Philinps-Ordens. l Unwversitäts- Angehörigen und einiger Freunde der Uniwerfität bis In Hungen um 8 Ühr. Das Eiserne Kreuz 2. Klasse erhielten von Dozenten, jetzt den Betrag von ca. 650 Mark für Kriegs⸗Wohltatigkeit er⸗ In Laubach 2 10 Uhr. soweit uns unt geworden ist, Dr. von Eichen, Köppe, bracht.. In Lich um 9½½ Uhr. ide 8 3 85 87 n 1 8 Die Universität hat während. 17 1 1 sehr große 4 4 »lzmann Brand, Franz un ogel von Falken⸗ ahl ihrer Angehörigen dur en Tod verloren. 1 Beob der Stati G stein. Dr. Brüning und Dr. Köppe erhielten außerdem en ig;. 8 5 meteoro ogische eo achtungen on ießen. gb el Sanititekreus aur Bunde der Larferkeissmebaille, Sr. Sestorben ist un Gteen tub. agr. Otto Jäger aus Gießen. 8 5 i Den Heldentod für das Vaterland starben von den Angehöri⸗ 8 8 2 e e Eee e ene 5899 g be 8 eee arg der Fer. ee den, d. e f 5 8 8 3 Tarn sich als Offtsier in französischer Gefangenschaft befindet, den von Faldenstein, Kurt, Ir. Privatdozent, Brinkmann, Ernst, Af⸗ 5 2 2 3 332 4 Welter ischen Verdienstorden 4 Klasse N 1 sistent am physikalisch⸗ che mischen Institut, Knöllinger, Hermann, 1215 5 8 82 2 2 85 2 i Verzeichnis der zahlreichen Studierenden die das Eiserne] Dr., Assistent am philologischen Proseminar. Schramm, Richard,„ E und andere Dekorationen erhalten haben ist noch nicht ab⸗] Dr., Assistent am Botanischen Institut und Stange, Herbert, Dr., 1 geschlossen und wird an dem Kriegsbrett der Universität vor Assistent am hygienischen Institut.—. Aus der Studentenschaft. 5 Schluß des Semesters a eschlagen werden r ftarben fürs Vaterland: Bauer, Wilhelm, stud. forest, aus 2 253.30 21,8 9,3 48 WNWI 2 2 Sonnenschein Am 27. Januar 1915 fand in der toßen Aula eine Feier von] Guntershausen, Becker, Hans, stud. Jur., aus Gießen, Bellof, Hein⸗ 2. 9538 17, 10,1 66 ENER 2 Kaisers Geburtstag e der Feier. Reid rich, stud agr. et rer nat., aus Gießen, Berbert, Balthasar, stud. 3. 7% 54,3 13,5 9,6 838 ENE 2 2 Sonnenschein gründung statt, wobei Prof Dr Hubner die Festrede hielt.] philos, aus Darimstadt, Berubeck, Oskar, stud. rer. nat, aus Groß⸗ 1 Bei der Feier des 100. Geburtstages Bismarcks Friedrichs⸗ hunstedt, von Bibra, Haus Karl, siud jur, aus Gießen, Bierau, f Aeg war die fntverftiit am 31. Merz 1915 burt den bene gen Sead, Beaches, Aeg. ud d cher, Ern, aun web aus dochge Temperatur am 1. bd f. N a 3 f l 18. Gießen, Buchalski, Alfred, stud. phil. cl., aus Potsdam, Claus, iedrigste 9 2. 1915 115 N— der Scheren dan m— 5 Ernst, stud. agr., aus Trebur, Dittmar, Walter, stud med, aus— 1 2————— 1— ide ven Prof Dr Roloff.— Prof Dr. König 4 4 5 Steusnach. Dirbed, Wilhelm, stud. theol. aus chießen, Flscher, Müllersche Badeanstalt. Urtverfttät bei dem 300 ährsgen Jubilkum der Unipersitat G rv. Olte, seud. med. aus Lorsch, Flöring, Fritz, stud zur aug Naber Wallerůmarme der gahn am g. gult 18“ R. * 85 2 5 17 a Fo„Heinrich, stud. phil rec., aus Grünberg, Fuchs, ningen bei dem akademischen Turn⸗ und Sportfest in Heidel⸗ Tadt, Forster Heinri 3 M — 7 dem sehr viele unserer Studenten Preise errungen haben, Jakob stud oil rec aus Biebesh war ö b 5. vet., aus Gi Dr. Mittermaier Vertreter der Universität. Karl, stub. phil Der Universität sind während des Krieges eine ganze Reihe phi 3 Gie rtlein, Wilhelm von Schenkungen zugeflossen. Bau, 4 1 ae 01* Mark zum Andenken an seinen stud. chem., aus W̃ e des e rbenen Sohn. Die Univer⸗ Darmstadt, Jakob, Heinrich, sitätsbibliothek erhielt von den Hinterbliebenen des abe Wilhelm, stud. med. et theol., arztes Dr G. Koch in Gießen, von dem Pfarramt in Lon orf stud von Herrn Geh. Kirchenrat Schlosser wertvolle Bereiche⸗ Gi rungen ihrer Bestände. Das anatomische Institut erhielt von Ge⸗ stud med., aus Beuel a. Rh, Kr. 3 „ ˙. ˙—ðÜ.., ,,. ˙•—§˙ 2 275 832 8. f 5 E 2 5 + 2 S 4 5 1 9. 4 5 1 1 Laboratorium erhielt von den Veifa⸗Werken in Frankfurt a. M. aus Naumbur einen Funkeninduktor und einen Widerstand. Von der Firma Leitz] Mörschel, Karl in Weglar wurde auf unbestümmte Zeit geliehen: ein mikrophoto⸗ stud. theol., aus Garbenteich, Ni graphischer Apparat und ein reich alrsgestattetes Mikrossop. Das Darmstadt, Pfaff, Theodor, stud. . hhysilalische Institut hat im letzten Jahre folgende Zuwendungen Erwin, stud. jur. et. med., aus 77 45 4. II Sehe waren den Belange den ae Mi denden; ones Nigg, i aus Darngche, Rumpf. Hans. 3 8 5 t w von en: er, 5 phil. rec., 5„Hans, für die ße radtoakttver Unterfuch- tub phil, rer, aus Vicher, Scheng, Heinrich, stud. pädag, aus Seridef- ungen bestimmtes Kapital von ca. 1360 Mark, sowie eine Reihe Gießen, Schilling, Gustav, stud. math., aus Gießen, Schmecken⸗ 4 ven Apparaten zu radiaaktiven Untersuchungen, ferner reiche Vor becher, Heinz, stud chem., aus Gießen, Dr. Schneider, Wilhelm, N 0 kate an radioaktiven Materialien. Herr Prof. Dr. No a dk hat bei] ud. agr., aus Nieder Ramstadt. Schopbach, Otto, stud r, aus 2 seinem Fortgange eine Reihe von Einrichtungsgegenständen und Friedberg, Schulte, Werner, stud. theol., aus Großen⸗ inden, N g a 1 datei. Sc— 8 kfurt a. M., Selbst, Abr. Praktikum angeschafft hatte, dem Institute überlassen. Von der stud. med. aus Gießen, Steffan, Fritz, stud. jur, aus Colmar, Firma Leitz wurde dem Institute ein sehr wertvolles Mikrosfop Stier, Heinrich, stud. phil. rec., aus Gießen, Sturm, Heinrich, 0 geschenkt. Die Veifawerke in Frankfurt a. M.(Direktor Dessauer) stud. med. aus Oberstein, Theiß, Heinrich, stud agr, aus len stellten Herrn Dr. Cer mal ein ganz modernes vollständiges Nönt⸗ fungen Waldaestel, Werner, stud. cheol, aus 5 1 en⸗Instrumentarium für wissenschaftl. Untersuchungen auf dem Ge⸗ Paul, aid. med. aus Krofdorf, Weller, Christian, stud. math., aus iet der Röntgenstrahlen Verfügung. Das Institut war da⸗ Gießen, Wetz, Wilhelm, stud. theol., aus Framersheim, Zimmer⸗ durch bei Ausbruch des Kreges in den Stand gesetzt, sich den mann, 2 1 jur., aus Lollar Lazaretten fur Röntgenaufnahmen Verwundeter anzubieten, ein! Die na eines dauernden Denkmales für die Muerbieten, von dem bis legt in 250 Fällen Gebrauch denn Herre Gefallenen wird eine wechtige Mugabe der Untwersitl worden ist Dem philoloqischen Seminar hat ein ter deim, nachdem zunacht ihr Andenfen in Form der Eichen- Tafel Hit, der nicht geuanm sen will, in danzenswerter Weise am Eingang dleses Saales zu ehren gefucht worden it. 300 Mark zur Vervollständigung der Hand-⸗ Bibliothek überwiesen. Es ist erklärlich, daß die Bearbeitung der Preisarbeiten Tem theologischen Seminar wurde von dem Verlags- unter dem Einfluß des Krieges gelitten Von den im vori buchhändler Dr. Siebeck in Tübingen eine Reihe wertroller— Preisaufgaben ist nur diejenige der 3 1 Die c 8 E . i. 3. 7 8 Zigaretten Wilkommensfe Liebesgabe! Preite S568 48 ph dafl 20 8g 8 W 115 dpostmassig verpaci Egan ar dende hren Ae F f e e Trusffrei! 2 Neben diesen Spenden an einzelne Inftizude müssen bier bie zahlreichen Zuwendungen erwähnt werden, die die Kliniken] gesteine unter dem Ein i Eigenschaft als——.—* weigver ein vom verfolgen?“ Ueber die eee* E vakreichen Prwat-„ Auch Zahlen reden eine prache, ohne er arm zu versonen aus Gi und Oberhessen erhalten haben Sind dlese Rennen wäre“, urteilt die Fakultät folgen Der Ver⸗ in erster Linie als Liebes gaben für die in den fasser hat eine Reihe von Silikagesteinen einer sorgfältigen experi⸗