Erstes Blatt — Beilagen: wöchentlich Familienblätter; mal wöchentl. Kreis⸗ für den Kreis Gießen (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Land- viermal esnummer 165. Jahrgang ießener Anzeiger General⸗Anzeiger für Oberhessen ——— 9 Uhr. Rotationsdruck und verlag der Brühl'schen Univ.⸗Buch⸗ und Steindrucerei R. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. druckerei: Schulstr. 7. * Donnerstag, J. Juli 1915 ZBezugspre monatl. 75 Pf., vbrtel⸗ jährl. Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 65 Pf.; durch die Post Mk. 2.— viertel; jährl. aussch! Bestellg. Zeilenpreis: loral 15 Pf., ausw. 20 Pf.— Haupt- schristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen 1 9 das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Ge⸗ richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen. Ein Erlaß des Saren. (DS.) Großes Hauptquartier, 30. Juni. Westlicher Kriegsschauplatz. Bei Arras fanden größere feindliche Unternehmungen auch gestern nicht statt. Hingegen machten wir in der Ver⸗ treihung des Gegners aus den Grabenstücken, die er im Laufe feiner wochenlangen Anstrengungen uns zu entreißen vermochte, weitere Fortschritte.. g im Labyrinth(ördlich Ein feindlicher Vorstoß Ecurie) wurde abgewiesen. Durch fast ununterbrochene Angriffe auf den Maas⸗ höhen westlich von Les Epurges versuchte der Gegner seit dem 26. Juni abends vergeblich die von uns eroberten Stel⸗ en wieder zu gewinnen. Auch gestern unternahm er hier heftige Vorstäße, die sämtlich unter großen Ver⸗ lusten scheiterten. 8 Oestlicher Kriegsschauplatz. e Ereignisse. l a Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unser Angriff an der Gnita⸗Lipa macht Fortschritte. Oestlich und nordöstlich von Lemberg ist die Lage unveründert. W dem Bug und der Weichsel erreichten D und österreichisch⸗ungarische Truppen die Gegend von Belz, Komarow. Zamocz und den Nordrand der Waldniede⸗ rung des Tanew⸗Abschnittes. Auf dem linten Weichselufer in der Gegend von Zawichost und Ozarow hat der Feind den Rückzug angetreten. Ein frindliches. wurde hinter unseren Linien zum Landen gezwungen. Die Insassen wurden gefangen ge⸗ Oberste Heeresleitung. ** — geredet! Im likum doch Kwalitionsgenosse des leitenden Ministers, Bonar Law, N Tatsachen würden für die ie englische Finanzhilfe und die Ueberlegenheit der eng⸗ mehr viel eigenes wolle. Auch Rußland hat wieder einmal rauschende Worte hört, die umsomehr Aufmerksamkeit verdienen, da sie der Herr über Leben und Tod selber ausgesprochen hat, näm- lich der Zar! Nach zwei 8 Ministerstürzen und vielen verlorenen Schlachten redet er von der„unerschütter⸗ lichen Sicherheit einer strahlenden Zukunft“.„Der Feind wird niedergeschlagen werden müssen, sonst ist der Friede unmöglich.“ Mit dieser Parole will der Zar die Söhne seines Volkes auch weiterhin in den Tod schicken. Diese Parole sollten sich gewisse deutsche Friedensträumer unter der Sozialdemokratie einmal durch den Kopf gehen lassen! Die Latastrophe in Galizien betrachtet der Herrscher aller Reußen nur als„unvermeidliche Wechselfälle des Kriegs⸗ glücks“, im übrigen erhofft er von dem nationalen Problem, „die Bedürfnisse der tapferen Armeen zu befriedigen“, den⸗ noch den Sieg. Es scheint also, als habe der russische Gene— ralissimus beim letzten Kriegsrat alles Unheil, das über die russischen Heere hereingebrochen ist, dem Munitionsmangel und dem Mangel an Kriegsmaterial zugeschoben. Dieser„Er⸗ kenntnis“ wurde ja auch der bisherige Kriegsminister ge— opfert. Zum Schluß aber seines Appells an sein Volk kündigt der Zar an, daß er alle Maßnahmen beschleunigen wolle, um„die Stimme der russischen Erde zu hören“.„Spätestens für August“ sollen Duma und Reichsrat zusammenberufen. werden, und das Parlament soll bewirken, was draußen die russischen Armeen nicht gekonnt haben. Es ist der Geist der russischen Generalstabsberichte, der auch aus dem Erlaß des Zaren spricht! Bemäntelung der Lage bis zum letzten Zu⸗ sammenbruch. Auch der Großfürst Nikolajewitsch hat sich über die Kriegsaussichten geäußert. Die Londoner„Morning Post hatte ihn zu seinem glänzenden Rückzug beglück⸗ wünscht(), und der Tapfere hat(siehe die nachstehenden Meldungen!) darauf geantwortet, daß das russische Heer aus Grundsätzen seine Kraft entlehne und damit zu siegen edenke. Das deutsche Heer gedenkt jedoch auch weiterhin diesen lzen Grundsätzen mit Pulver und Blei zu Leibe zu gehen. „ 0** 8 n aufglen sn 1 Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht. Wien, 30. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 30. Juni mittags. f Russischer Kriegsschauplatz. In Ostgalizien sind an der Gnila⸗Liva und am Bug abwärts Kamionka⸗Strumilowa Kämpfe im Gange, die für uns erfolgreich verlaufen. „ Zwischen Bug und Weichsel, weicht der Gegner weiter zurück. Die seinen Rückzug deckenden Nachhuten wur⸗ den gestern überall angegriffen und geworfen. Unsere Truppen haben die Tanew⸗ derung durchzogen und den Höhenrand bei Frampol und Zakilikow gewonnen. „Durch die Erfolge der verbündeten Armeen östlich der Weichsel gezwungen, räumen die Russen auch westlich des Flusses Stellung nach Stellung. So sind sie auch heute nacht aus ihrer starken Gefechtsfront Zawichost⸗Ozarow⸗Sienno wieder im Rückzuge gegen die Weichsel. Za wich ost wurde von unseren Truppen besetzt. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant. Berlin, 1. Juli. Die Lage an der Isonzofront rechtfertigt, wie verschiedenen Morgenblättern aus dem Kriegspressequartier gemeldet wird, volles Vertrauen. Der russische Bericht. Petersburg, 30. Juni.(WTB. Nichtamtlich) Bericht des Großen Generalstabs. In der Gegend von Szawle wiesen wir schwache Angriffe der Deutschen zurück. Auf der Njemen— Narew⸗ Front und dem linken Weichselufer herrscht Ruhe. Der Vorstoß bedeuten⸗ der feindlicher Kräfte auf der Front zwischen den Quellen des Veprzflusses und dem westlichen Bug dauert an. Hier und auf den Stellungen der Nachhut in der Gegend von Tomascho w wiesen unsere Truppen am 27. und 28. Junt mehrere erbitterte deutsche Angriffe zurück. Die feindliche Dujestr⸗Armee, die durch neue ganz kürzlich in diese Gegend geworfene deutsche Truppen verstärkt ist, suchte durch erbittertste Angriffe auf die Front Bukatchevtzy Martin ow Verwir⸗ rung in unserm Rückzuge auf die Gnila—Lipa hervorzurufen. Diese Angriffe scheiterten aber unter außerordentlichen Verlusten für den Gegner. Ein Erlaß des Zaren. Petersburg, 30. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Petersburger Telegraphenagentur. Ein kaiserl iches Re⸗ skript an den Ministerpräsidenten lautet:„Aus allen Teilen des Vaterlandes gelangen Stimmen zu mir, welche Zeugnis ablegen für den starken Willen des russischen Volkes, seine Kräfte dem Werke der Heeresausrüstung zu widmen. Ich schöpfe aus dieser nationalen Einmütigkeit die unerschütterliche Sicher- heit einer strahlenden Zukunft. Der lange andauernde Krieg verlangt immer neue Kraftanstrengungen. Aber indem wir die wachsenden Schwierigkeiten überwinden und den un ver⸗ meidlichen Wechselfällen des Kriegsglücks die Stirn bieten, wollen wir in unseren Herzen den Entschluß festigen und stählen, den Kampf mit der Hilfe Gottes bis zu einem voll- ständigen Triumph des russischen Heeres zu führen. Der Feind wird niedergeschlagen werden müssen, sonst ist der Friede unmöglich. Mit festem Vertrauen in die un⸗ erschöpflichen Kräfte Rußlands erwarte ich, daß die Regierungs— und die öffentlichen Einrichtungen der Industrie Rußlands und alle treuen Söhne des Vaterlandes ohne Unterschied der Mei— nungen und Klassen solidarisch und einmütig arbeiten werden, um die Bedürfnisse unserer tapferen Armeen zu befriedigen. Dieses einzige, nunmehr nationale Problem, soll alle Gedanken einigen und die Einigkeit des unbesiegbaren Rußland nach sich ziehen. Nachdem ich zur Erörterung der Approvistonierungsfragen einen besonderen Ausschuß unter Beteiligung von Mitgliedern der gesetzgebenden Kammern und von Vertretern der Industrie errich— tet habe, erkenne ich es als notwendig an, demzufolge den Zeit⸗ punkt der Wiedereröffnung der gesetzgebenden Körperschaften zu beschleunigen, um die Stimme der russischen Erde zu hören. Und da ich die Wiederaufnahme der Tagungen der Duma und des Reichsrates spätestens für August beschlossen habe, betraue ich den Ministerrat die durch die Kriegs zeit notwendig gewordenen Gesetzentwürfe meinen Angaben gemäß auszuarbeiten. 5 2 11 1 ä Kritik im englischen Unterhaus. Nikolajewitsch von einem englischen Blatt beglückwünscht! London, 30. Juni.(WTB Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Die„Morning Post“, die am 24. Juni ein Telegramm an den Groß fürsten Nikolaus sandte, in dem sie ihn zu seiner Geschick⸗ lichkeit beglückwünschte, mit der er einen der be⸗ schwerlichsten Rückzüge der 3 geleitet habe, erhielt jetzt 8 Antwort: russische Heer ent⸗ lehnt ebenso wie die Alliierten seine Kraft den Grund⸗ sätzen, für die es kämpft, und dis einen schließlichen Sieg sicher erwarten lassen.. Russische Offiziere als Betrüger. Berlin, 1. Juli. Wie der„Deutschen Tageszeitung zufolge aus Petersburg verlautet, haben die eingeleiteten Untersuchungen ergeben, daß die Warschauer Magazine von Offizieren in Brand gesteckt worden sind, die große Ver⸗ untreuungen sich bei Kriegslieferungen hatten 5¹ Schulden kommen lassen. Auch anderwärts haben die Offs⸗ ziere ähnliche Unterschleife begangen. Der Abgang in den Verpflegungsvorräten beträgt 10 000 Rubel. Zahlreiche Offi⸗ ziere wurden verhaftet. Wien, 27. Juni.(WTB. Nichtamtlich) Aus dem Kriegspressequartier wird gemeldet: Unter der Kri ist ein Schreiben an den russischen General der Insan⸗ terie, Alexejew, Stabschef des Höchstkommandierenden . gefunden worden, das folgenden Wort⸗ Chyrow, den 18/1. Januar 1915. Euere hohe Exzellenz! Hochverehrter Michael Wassilijewitsch! Die als Offizier und anstündiger Mensch, dem der Ruf und das Ansehen der russischen Armee teuer sind, befiehlt mir, Ihnen diesen Brief 5 8 Mitteilung zu machen von S betrübenden Erscheinung in unferer Armee. Ich hatte t⸗ lich Gelegenheit, inkorrektes Verhalten einiger Offtziere gegen⸗ über fremdem Eigentum festzustellen, und ich habe auch nach Maß⸗ gabe meiner Kräfte dagegen angekämpft. Jetzt aber habe ich ganz bestimmte Nachrichten darüber erhalten, daß Offiziere viel ge⸗ raubtes Gut nach Rußland an ihre Familien schicken. Es werden Equipagen, Service, sogar kostbare Möbel versendet. Welche Schande! Welch niedrige Gesinnung! Alle diese Sendungen rollen über Lemberg und gelangen aller Wahrscheinlichkeit nach als Staatsgut zur Beförderung. All dem könnte man sofort ein Ende machen, wenn man eine Ueberwachung der nach Rußland 1 8 5 ten Sendungen einrichtete. Wahrscheinlich ließe sich sogar feststellen, was und wohin gesandt worden ist, besonders bei solchen Gegen⸗ ständen wie Eguipagen. Darüber amtlich zu berichten, halte ich nicht für möglich. Deshalb wende ich mich mit diesem Privat⸗ schreiben an Sie in der Ueberzeugung, daß Sie meine Empörung über diese einen Schatten auf die ganze Armee werfenden unwür⸗ digen Handlungen von Offizieren verstehen werden. Ich glaube nicht, daß ich mich irren könnte, denn meine Nachrichten stammen aus verschiedenen ganz verläßlichen Quellen. Ich bitte, diese Be⸗ lästigung zu entschuldigen und glauben zu wollen, daß nur die Liebe zu unserer Armee und die ihr durch derartige Vorfälle zuge⸗ 1 fügte Belewigung mich zu diesem Schritte gezwungen haben. Ihr Sie aufrichtig und tief verehrender, Ihnen herzlich ergebenen A. Chwostow. Aus Rumänien. Bukarest, 1. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Der Voll⸗ zugsausschuß der Konservativen Dissidenten wählte heute Filipescu zum Führer dieser Parteigruppe anstelle des verstorbenen Lahovary. *** Aus dem englischen Unterhaus. London, 30. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Unterhaus. Der Generalstaatsanwalt sagte auf eine Anfrage: Die Re⸗ gierung erwäge ein Einschreiten gegen gewisse Ar⸗ tikel des„Labour Leader“ und den Brief Dr. Conybeares über die Tätigkeit des britischen„Stop the war comittee“. Artharr Markham fragte den Premierminister, ob die„höchste Autorität“, auf Grund derer er in Newceastle erklärt habe, daß die Engländer und die Alliierten nicht durch Mangel an Munition behindert seien, Kitchener oder ein anderer Beamter des Kriegsministerumns sei. Asquith erwiderte, er könne im öffentlichen Interesse diese Frage nicht beantworten. John Simon wandte sich bei Beant⸗ wortung der Frage gegen übertreibende und beunruhigende Jei⸗ tungsmeldungen über Luftangriffe, Arthur Markham fragte, ob das Kriegsministerium weiterhin Rekruten anwerben wolle, die es nicht ausrüsten könne. Tennant erwiderte, es wäre unzweckmäßig, das System jetzt zu ändern. Bei der zweiten Lesung der Munitionsbill sagte Mac Neill(Unionist), er zweifle daran, daß die Bestimmungen der Bill ausreichten, und kritisierte die große Verzögerung einer solchen Gesetzgebung. Lloyd George habe neulich gesagt, man brauche acht bis neun Monate, um Werke zur Herstellung von Ge⸗ wehren zu gkünden. Er habe ferner mitgeteilt, während die Zentral- mächte vermutlich die Grenzen ihrer Produktion erreicht hätten, hätten wir eben erst die Schwelle unserer Möglichkeiten über⸗ schritten, und dies nach zehn Kriegsmonaten. Die Munitionsbill sei zugestandenermaßen nur ein Experiment. Haben wir Zeit, Experimente zu machen? Der Redner trat für den Staatszwang ein. Houston(Unionist) sagte, French und die Armee haben seit Monaten dringend mehr Munstion gefordert. Lloyd George scheine allein unter den Ministern den Mut zu haben, der Nation die Wahrheit zu sagen. Der Mangel an Geschsüczen und Munition sei unerhört und schimpflich. Die bisherige geringe Anteilnahme im Lande ssei die Schuld des Zensors, der die Wahrheit schimpflich verheimlicht habe.— Das Kriegsministerium, fuhr er fort, glaubte wahrscheinlich, daß wir uns durch den Kri fortwursteln könnten, wie im Burenkrieg. Aer die heutige Nag 0 R 3. n. CTC FF V ä 8 1 g N a a. 23* en N in der günzen Geschichtef wesenkliche Unrichkit„dir schwerlich auf ein bloßes Versehen schen Reiches den Weg in das Leben ebneten, stand VBier⸗ II I II 28. urückgeführt werden können. Zunächst ist in den Ausführungen mann in erster Reihe. Dem Dank, den Theorie und. 5 Die frührre Regierung tat alles, um das Land durch eine falsche zitcheners der Inhalt des sogenannten„Artikels der Haager des Privatrechts seinen Werken schulden, entsprachen die Seer du glereforn even Dit baben wer eine Auction, wel] Lonberttonbe das Pet der mneichig wi dergs geben le Grftg, Hoffnungen, zu denen lung feine unermüluche e, das Kriegsministerium, in den eigenen Burraukratisntus verstrickt, ferenz vom 29. Juli 1899 unrichtig wiedergegeben. Die Erklä⸗ zu berechtigen schien. Nun hat die russische— g 1 8 au ü te Munitionsfrage zusam ist. Die neue Re⸗] rung lautet in der amtlichen deutschen Uebersetzung: Die vertrag⸗ zr 3 g 3 die ganze, 1 Waßrhelt sagen* Lage bedeutet schließenden Machte unterwerfen sich gegenseitig einem Verbote, 244. ie. e 5 92 2 nach elf Kriegs monaten ein reines Patt. Die Deutschen sehen nicht] solche Geschosse zu verwenden, deren einziger Zweck ist, erstickende allem, was er 21 vor dem— 55 1 us, als wären sie im Osten geschlagen. Wenn es ihnen gelingt, die] oder giftige Gase zu verbreiten. Die Worte„deren einziger Zweck Krieges in einer neuen Auflage seines Hauptwerkes der. Russen zurückzurtreiben, können sie Truppen an die Westfront senden] ist“ waren auf der Haager Konferenz der Gegenstand lebhafter Er⸗ deutschen Rechtswissenschaft und Rechtsprechung gef und auf Calais losgehen von dort Dover und Fol ⸗örterungen. Sie bildeten für mehrere beteiligte Staaten die Vor⸗hat, wird weit über seinen Tod hinaus fortwirken. 5 kestone mit schwerem Geschütz beschie ßen und unter] aussetzung für die Unterzeichnung der Erklärung. Zu den Unter⸗ wenn es einmal durch Besseres abgelöst werden soll, so der dieser Beschteßung einen Luftangriff oder einen] zeichnern der Erklärung gehört indes Großbritannien nicht, Die wird das nur geschehen können, weil der Biermanns S. Ar fall kn Sagte b derserg. Wem richt von ben: Schreyer Pon ber englischen rng Arend teh staftigkieh duch eeuc ten burchleuchtende Scharffinn, de Gründlichkeit seines — unsere. Flotte, aber Gallipoli lehrt, was eine Flotte 8 8e lr Anschein— i als bee V cn, 18 Wissens und Forschens und die Klarheit seiner Darstellungs⸗ 8 Der 3 den Redner anf, Jur Munittonsbill][ nur poiderstrebend gezeichnet. In der Tat zeichnete aber Teutsch⸗] weise andere befähigt haben, auf dem Wege fortzuschreiten, iu sprechen. Houston fuhr fort, er warne Lloyd George vor land die Erklärung mit 23 anderen Staaten am 29. Juli 1899; es von dem er abberufen ist. — tt des Kriegsministeriums und der Adnaralität ratifizierte die Erklärung am 4. September 1900 und war einer der Nirgends aber wird er bei so Vielen in dankbarer Er⸗ mit Waffenfirmen. Er kritisierte, daß das Kriegsministertum erst] ersten Staaten, welche die Ratifikationsurkunde hinterlegten. Unter innerung fortleben als in unserer Stadt und un⸗ jetzt mit gußeisernen Brisanzgeschossen Versuche anstelle, währende den Staaten, die die Erklärung bekämpften und nicht unterzeich⸗ se rem Hessenland Sechzehn Jahre hat er ehe er im die Deutschen schon Millionen davon gebrauchten. neten, befanden sich England und die Vereinig ten Staa⸗ Frühjahr 1912 in die pr iich e ückkehrte* 8 don se(icderal) sagte, wenn wieder Angriffe auf die letzte ten. England hat sich, nachdem es im Burenkriege von(rühlahr 1912 in die preußische Heimat zur 1 Eur würden, würde eine sehr offene Aussprache die]lden berüchtigten, giftige Gase versendenden Lyddit⸗Gpanaten reich-] Landesuniversität gelehrt, und er war zum Rechtslehrer ge⸗ Folge sein. Er bestritt, daß die Lage verzweifelt se. Hodge(Ar⸗ lichen Gebrauch gemacht hatte, erst bei der zweiten Haager Frie⸗ schaffen wie Wenige. So ist dafür gesorgt, daß in der heffi⸗ —.— d. trat für die Bill ein, meinte aber, Einzelheiten] denskonferenz veranlaßt gesehen, die Erklärung nachtrüglich zufschen Justiz der Nachhall des gesprochenen Wortes m noch müßten verbessert werden. Streiks seien während des Krieges un⸗ zeichnen und zu Atiftzieren; die Vereinigten Staaten traten ihr als alle Bücher sein Andenken durch Jahrzehnte l N denkbar. Die Arbeitsstreitigkeiten der letzten Monate seien durch] bis zum heutigen Tage nicht bei. Wie beuchlerisch übrigens der erhält. So stark aber auch sein scharfer Geist durch Schrift die Steigerung der Lebensmittelpreise entstanden. Lloyd George mit solchen Mitteln durchgeführte Feldzug unserer Gegner gegen und Rede wirkten Rede und Schrift genügten seiner kraft⸗ werde übergenim freiwillige Arbeiter bekommen. Die Schwierig⸗ die Anwendung der Gasgeschosse durch Deutschland ist, mit der vollen Persönlichkeit nicht. Tätig zu sein, wo sich Gelegenheit ee ü Mangel chinen für die Herstel⸗unsere Feinde vorangegangen sind, ergibt sich aus den Verhand⸗ f g 1. 50 keit liege vielmehr in dem Mangel an Maschinen FFF englischen Unterhauscs. Dort richtete Sir W. P. bot, im Dienst der Universität und. Wohl engerer wie bung der Munition. Die Arbeiterpartei bekämpfe im Prinzip die 45 8 0 5 ihm gen, ihm 9 Byles an die Regierung die Anfrage, ob auch die englische Re-] weiterer sozialer und politischer Bill nicht. 3 g 3 Lebensbedürfnis. Darum 5* N 1 J gierung Gase anwenden werde, die nicht„grausam oder unmensch⸗ m n 5 de John 1 50 a— lich in ihrer Wirkung seien“ Der Vertreter der Regierung, Ten⸗ Kollegen nahegetreten sind, gewiß sein, daß sie sich jetzt in Aion nicht bestrt. de. Die Bill erstrebe keinen Staatszwang. fannt. antwortete, er hoffe, daß die beabsichtiaten Mittel wirt⸗[der Trauer um einen gemeinschaftlichen Freund mit vielen Deer cewerkschaften würden nach dem Nertege alle früheren echte] sam seien“; ob ste gpausam seien oder nicht, könne er nicht sagen.] Bürgern Gießens zusammenfinden. 5 N durügkerhalten. leber die irbeit befund * 5 a i ie erbhsscben„ pemker erzielten entsezliche Crgcbnisse(resultats auf dem Schlachtfeld ist die Krone diefes Lebens. A T.../ a0 Net Ferenz von Gewerkschaftsvertretern mit Copd George, in der die daß die deutschen Heerführer, welche die Anwendung erstickender[der die eigene Kraft immer als ein im Veeg und Terttlarbeiter nicht vertreten gewesen seien, habe ein Jase gepredigt haben, ihren Truppen undenfliche Schmerzen und höherer Mächte geschätzt hatte,* seiben. Ber⸗ Darttel der Vertreter gegen die Munttionsbill gestimmt. Streiks Stunden der Anast berctteten(ont prépare poltr leurs troupes wundet aus Polen zurile .. eien in dieser Zeit undenkbar, aber die R. egierung habe die Be⸗ des douleurs et des heures d'angoisse inimaginables).(Abgedruckt nachten Zweifel, ob es gelingen könne, der. ATFecbnienna der Bill nich dargetan. Der Nedner wies nach, daß in der„Oumanits“ vom 17, Jun)— Das die ferner deder macht Herr zu jverden. Nun hat er im Sieg das Leben für die* das Arsenal in Woolwich nicht voll ausgenutzt habe, Länder, die mit Hilfe von 2— geldern die fremde Presse das Vaterland gelassen. uad estierte dagegen, daß der Munitionsminister Vollmacht erkaufen wollen, um mit gefäl tragstexten Stimmungs⸗ 79 Ftdalte, in den unter die Bill fallenden Anstalten nach Belieben] mache zu treiben. f 7 erer 8 wle 3 d— KE** Die Obstverwertung. 1 1„ Aus Hausfrauenkreisen ibt man uns: 5 ten Führern Zwietracht säe. Minister Hen derson gab eine Der Seekrieg. N 1 27. Senn r. Hofmann D r CCC ttretern der Gewerkschaften für Maschinen⸗ und Schiffsbau bereits] meldung aus Tynemouth ist der worwegische Dampfer Anzeigers möchte ich noch einiges an ügen. im März angenommen worden sei. Snowdens Stellungnahme sei 5 2. Seeler gelen. er kt* 1* u 12—„ n a a f dete Frein Se den, Die Besatzung wurde in Northshields gelandet. Dampf 1„ r eee ee en, wer Genter horchen, del bs r banden in bee e Ateges sind keibweise die Schuld der Presscberichte des Haupt,., Krkstian da, 30, Juni.(ess ier en Nun einer Ag er We e ee quartiers. Der bekannte Augenzeuge im Hauptquartier berichtete Meldung des„Morgenbladet“ ist von einer Firma in Drontheim als in„ 1 5 von Gemise werder T... r br 9 II Bill—— 914 Tonnen auf der Reise nach Leith von einem deutschen Unter⸗ dem eignen Garten, oder der auf i wan. 0 8 8 it einer feoboot versenkt worden ist Er führte eine Ladung Gruben- die Nachfrage geringer als das Angebot ie Die Ware plankos 0* 1—4 1 W 1— 2— holz.(Der Dampfer befand sich also mit—— auf dem verschenken, um sie vor dem Verderb zu retten, würde dem heuti⸗ Deen daß die Bil die Grzengurn von Munition permehren würde.] Wege nach England, und wurde von einem deufschen I. Vgt ab S W en Der Redner tettisterte die Bill scharf und bekämpfte die unbe⸗ gefaßt.) 1 rde c ze e d De ee— 8 Heele Vollmacht und Diktatur mit ihren sehr schlimmen Folgen. n miffe zu börren, weil Gefäße, Zuttaten 1nd Se i f* 15 r 3 1 Das Befinden des Königs der Hellenen.„ barer sein würden. So enkstehen täglich große Verluste, dir d ein gefallenes Dol werde. Ter Redner sprach weiter Athen, 29. Juni. Nichtamtlich) 1.20 Uhr vermieden werden mußten. In der bs nachts 10 Uhr 55 Min. Darauf wurde nach Bemerkun- mittags. Krankheitsbericht des Königs von heute vom 26. Jurt wurde darauf hingrwiefen, genossenschaftliche 8 3 von Lloyd George die Bill in zweiter Lesung an⸗ morgen: Temperatur 36,6, Puls 92, Atmung 18. Die all⸗[Obstvereine einzurich gen die; 0 f s ˖ Organfsatwonen ssch leicht emricheen lassen, eutgschg emmen und die Stgung geschlossen. emeine Besserung schreitet fort. Im Laufe artige große Fete; i 1 55 de ane ben Marine enge int ann nee Mi Bine Hieser Woche wird ber Abelg ph dem Auitglichen Gute uud EEE 1 e en dae der dene ene un ch d5d mla, bas Schlosse Fa te! Werfetbeh. Wegen der kaginben besfg,] Darren arnmumt und die getengnene Mare gegen geringe Hezah⸗ a— 0055 r em das rung im Befinden des Nönigs werden leine Kraufhells⸗ lung am Undemittelte abgibt? In verschiedenen Stüdten werden 1 W. berichte mehr nach dem Ausland geschickt. für diesen Zweck die maschi Heizvorrichtungen der Volks⸗ : Reden über die englische Krie sanleihe.— bäder vorzüglich ausgenutzt. Auch die Heizvorrichtungen in Braues — veien wären vielleicht zu Frauen könnten ene „London, 30. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Aus dem 5 a 15 S e en 2. Heeg, d ü e a e e d * La le ie anleihe.. agte e N, 0 4 4 3 5 2 2 N : Vor hundert Jahren stellten unsere Vorfahren in einem 5 bie e eee tacheice. umficheige und Hefferinnen err g 5 ungefähr 20 Jahre dauerte, Milltone 5 vor 25 Jahren die Insel Helgoland in deutschen Aufficht und Verwertung zu gewinnen. In der heutigen Zeit ist 5 g e Feber Ererves bert. Bene Bes is merh, act die Deuusche Tageszeitung“: Der Ff ere er e el anf gel Weit n Cen sind 2 5 1 d* ein 24 9 klaren Erkenntnis und dem schnellen Zugreifen des Deutschen gung zu ziehen. Könnte nicht der Obst⸗ und Gart i * 4 eee 3 Millkonen 1 Kaisers verdankt das Deutsche Reich und das dentsche Volk, ober der Ausschuß der Landwirtschaftskammer, oder der Lebens⸗ lich ausgeben Naaueh wien darauf hin, daß die Pation in daß wir die Insel haben, In keinem Augenblick seit 25 Jahren] mittelausschuß pier in Gießen eine solche Zentrale. gewöhnl t lich 300 bis 400 Mill ist di f i 1 1 2 3 3 gewöhnlichen Zeiten 3 24 5— 9 1 ist dieser Gedanke von tieferer Erkenntnis und klarerem Ver⸗ Fast das che Ziel erstrebt, wenn auch auf anderem gaben zu vermindern und dadurch die Ersparnifse zu vermeh⸗] ständnis getragen gewesen, als heute. i Wege, eine Zuf des Alice⸗Frauenv f Fp. dir Engländern sei der Schu der Interessemund] Berlin, 30. Juni.(WB Nichtamtlich.) Ueber 600 wir nachstehend abdrucken Es scheint uns, als ob die beidem N dealegnpertraut die die 1 Zukunft des Men⸗ Ehrenpreise für fleißiges Sammeln und Spenden Anregungen einander auf Strecke 1 ine beträfen. Soll Recht oder Gewalt die von ausländischem Geld, gültigen ausländischen Der genannte Verein ibt nämlich: 1 e fi ehen Penissen Biers be Wie weben, Briefmarten sowie von Edelmetallen hat der Preußische Lan-.„es wurde aue denen en der bene ecen rkrte r. FSeddose nich sceuen und lieber bis zum legten Penny, bis don besverein vom Noten Krenz bereits eule een eee sich ancke hab des ersteen a Ser Ende unserer Kraft, bis zum letzten Blutstropfen kämpfen. Bo Auszeichnungen sind ein höchst erfreuliches Zeichen für den beiten des Roten Kreuzes zu beteiligen erklärt sich bereit, a nar Lam sagte, obwohl die Hilfsquellen Englands viel größer regen Opfersinn unseres Volkes, denn der in einer kunst⸗ dause nach Kräften uitzuwirfen am dem großen Wers als dieienigen des Feindes seien, bitte er doch alle, ihre Falerg vollen Denkmünze bestehende Sammelpreis wird nur dem der Liebe zard Barmherzigkeit Sie er bietet sich in der her. 8——* 27 2——.— 1 55 5— 5 zuerkannt, der solche Genus im Mindestrert von 25 Mk. nahenden Einmachzeit einzu kochen für Kranken— 4 . Dinge, die di nerten von England erwarteten, die t⸗ e i r. i mmi dauer der Steherrschaft und die franzlelle üse⸗ fehlten bade— zam Besten A 45 erwundeten unentgeltlich zur Ver⸗ Verwundeten in Kliniken und Lazaretten. a n ee 1 5 Sir Edward Grey. Staaten befand sich unter den freundlichen Einsendungen, Frauen, welche in der gleichen Lage sind, dafür zu ermärmen 9 London, 30. Juni.(Win Nichtamtlich) Reuter⸗] die weiterhin gern entgegennimmt Abteilung VI des Preußi⸗ D E. bold Muchin ond it dewehen. auch Wenn der:- meldung. Sir ed wand ren is nach London zurück—5 e vom Roten Kreuz, Berlin W. 35, Schöne⸗ 9 und wird binnen im die Arbeit im ür⸗ berger Aser 18. 5 i' — wieder—— re Berlin, 30. Juni.(Priv.-Tel.) Das„Berliner E 9 * 7 2 Dage erfreuen,. 1 der cht 1 . 8 blatt“ meldet aus Braunschweig: Die Bürger haben] Per FS„— 0 f die Patenschaft für die Stadt Goldap übernom- entgegenzunehmen und erbittet dieselben entweder f ö Der neue französische Helm. men. Die Herzogin wohnte der Gründung des Hilfsvereins mündlich Montag, Mittwoch, Freitag zwischen 11 und 1 70. 0. Jun.(add Nichtamtlich) Der„Non- bei und übernahm das Protektorat 5 im f 8„ velliste“ meldet aus lis Auf——— des Kriegs⸗ Berlin, 50. Juni(Pri Tel) Die„Voss. 31g.“ mel⸗ 1 5*. 7 58 gef— ministers wird der neue Helm demnächst den Soldaten] det: Der fal eerst.* 5 an W. Harls. e Feu Gels an der Front zugestellt. Aus Versu, rithe⸗Bruchsal, Rechts aas, in Flandern dag 5 Meru len sind' — Sam 0.— 2 0* jeh 2 duß Eiferne K 1. Klasse halten— Latwerge, Dunstfrüchten und Gamüsen sind sehr en Stdtuhiblech besteht. Ber durch Schrapnellhageln wer Parfs ruhe, 30. Funt(WNeg Nichtamtlich.) Kultus- wünscht 1 2—— 1252 25 1 g—— Dr. Boehm dst heute nachmittag ume Angenehmes vom Lebensmittelmarkt. Berti ste Auwendung erfigender Gaße. f E 9 n Emme Reihe von kleinen Erleichterungen der schwieri⸗ 6 ergin, 30. Jun.(Wr. Nichtamtleh) Die„Nord. Aus Stadt und Cand. gen Ernährungsfrage ist zu berichten: Der Oberbürger⸗ Le dee e e een de, Sg geg Gießen, 1. Juli 1916. meister hat den Höchstpreis für Roggenbrot auf 7 — 2—— Manar ende seit vorigem Monat ein Geheimrat Biermann f. bzw. 36 Pfg. und für 50 Gramm- Brötchen auf 4 Pfg. fest⸗ 1— n Een eee ihnen nn die Rede. Die uchricht, durß der Prufefsor der Rechte an der gefett.— Mittwochs und Samstags sind in den Städtischen 4 3 im über 5 Universitüt Halle Johannes Biermann, am 19. i Schule in der Neustadt ausgelesene Speisekartoffeln JJC ba Arachsen unten“ sogleich nach Caigang der Rechnung also in Deutschlands Grenzen hinaus Teilnahme finden. Die Wi sen- ichen Beständen zu hab Mi N 178 bee enten dee e u erstaten. In dem Artikel, von schast des römischen Weltrechts ist international. Was Meer- schen Beständen zu haben.— Mittwochs und Freitags wird welchem die„Norbdeutsche Allgemeine Zeitung“ eine phoipgra⸗ mann in ihrem Dienste geleistet hat, ist noch kurz vor dem der städtische Dauerwarenverkau fin den Marktlauben — 1 dung— 1 Wee im Ober- Kriege von einem Prosessor an der Universität Palermo sortgefetzt.— Die schwer arbeitende Bevölkerung kann auß e sie ane Gale bergen, ot wahl Deulschlang dene en bezeugt r der Friede langfam herstelt, was Antrag eine erhöhte Brotmenge erhalten.— Bei den 1. Lerczentien umerzelehmeben, beten der Krieg berle 8 1 so werden mit dem Italiener Ochsen Rind- und Kuhmetzgern tritt ab heute ein Verena e 4e uhrift folg ndermaßen wiedergibt: Die ramzöfische u che Forscher den Verlust des Mit⸗ 4 a 1 1 8 benden Mächte f Abereim, fi 0 arbeiters bellagen. ziemlich beträchtlicher Preisabschlag ein.— Um guten, — eue de ee ae] In Lernt eh bie Tranerbofschaft nig nos enden Ikeischersa bemahs ch der Mlieeschuber 0 2- Lend. einzelne„ sobern alle Juvisten ein, der, wie schon mitgetei gen ö Bis. ren e ee ae unter ter, Werbe deen biggi f an. Denn ein, scho taeteil, morgen messenden Brtanntmachungen, die sich samtlich im Ameisen- teil finden, der Aufmerksamkeit unserer Leser. esehen, haben über den deutschen aber neutr e geist und die glänzende A Vefsslelsung in der Kriegs⸗ lfahrtspflege nicht zurückgehalten. In letzter Zeit scheint jedoch Leben gerufen worden die aber bereits andere dend belt pe r bevor sie wollten, dann Stelle — mit frischen Kräften anzuschließen, als etwas Neues zu en, ältere keine vatsam, Zerspl il vermeiden, um den O inn des Volles nicht allzuoft herantreten zu Es. antreten zu müssen. Es verdient ein jeder, der Arbeitskraft oder Mittel der öffentlichen Wohlfahrt zur Ver⸗ fügung stellt, seine Anerkennung; aber es kann nicht ein jeder tvieder ein neuer Organisator sein. Auch hier beherzige, wer sich zu neuen Taten angespornt fühlt, das alte Dichterwort: Immer strebe zum Ganzen! Doch kannst du selber ein Ganzes nicht werden, als ein — Glied, schließ an ein Ganzes dich an! A Alt⸗Hessisches Sanitätswesen im Kriege. Es ist beabsichtigt, in Verbinden mit der Ausstellung für Verwundeten. und Krankenfürforge im Kriege, Mitte Juli bis Mitte August in KFassel— Landesmuseum— eine erausstellung:„Alt⸗Hessisches Sanitätswesen im Kriege“ zu veranstalten. Die Ausstellungsleitung ging dabei von der Erwägung aus, daß im Hinblick auf den hohen Kulturstand im ehemaligen Kurhessen und die namentlich durch den Landgrafen Karl geförderte Forschertätigkeit in den hessischen Sammlungen sich interessante Belege der Verwundeten⸗Fürsorge beft ürften. Es soll daher sucht werden, diese Gegenstände, ferner auch 23 bezügliche sachen und Bilder aus den verschiedenen Sammlun im Rahmen der geplanten Veranstaltun ver⸗ einigen. aber auch daß sich im Prinvatbesitz, derartige Denk⸗ „sie für den d waltungsausschurß der Ausstellung für Verwundeten fürsorge im Kriege, Kassel 1915(Städt. Verkehrsamt). *Die Rote⸗Kreuz-⸗ Medaille dritter er⸗ i die Schwestern Vera von Amsberg in 1— „Else Uhthoff in Gießen, Alice Vogek in Offen⸗ „Eleonore Meyer in ach, Emma Späth in Offenbach, Helene Weinert in Gießen, Marie Techel in O ch, Frieda Gehrke in Offenbach, Hedwig Mar⸗ tinius in Gießen, Emma Marx in Offenbach, Elisabeth Schulmerich in Offenbach, Luise Gambs in Gießen, Anna Kief in Offenbach. ö Quartierwesen. Nach einer Bekanntmachung des Oberbürgermeisters können sich Einwohner, die beim Freiwerden von Quartieren erneut Ein g uartierung zu übernehmen wünschen, im Stadthaus, Zimmer 16 melden. * Vogelsberger Höhenklub. Alljährlich um die Sommersonnenwende, un ersten Sonntag im Juli, finden sich die weigvereine des Vogelsberger Höhenklubs auf dem n ein, um gemeinsam mit der dortigen andbevölkerung bei Musik, Gesang und Ansprachen einige Stunden auf der Höhe zu verleben. Von dieser logen⸗ heit ist naturgemäß in diesem Jahre Abstand genommen worden. Um jedoch der langjährigen Ueberlieferung einiger⸗ maßen gerecht zu werden, hat sich der Vorstand des Gesamt⸗ vereins entschlossen, die diesjährige Hauptversamm⸗ lung am kommenden Sonntag auf dem Hoherodskopf ab⸗ zuhalten und sämtliche Zweigvereine des V. H. C. zu dieser ernsten Tagung einzuladen. Auch der Zweigverein Gießen beabsichtigt an dieser Beratung, die um 10 Uhr ihren Anfang nimmt, teilzunehmen und fordert seine Mit⸗ glieder zu reger Beteiligung auf. Die Abfahrt nach Schotten erfolgt um 5.44 Uhr(s. Anzeigenteil). 125 Jahre. Die Universitätsbuchhandlung Af ust rees, die am 1. Juli 1790 1 177 worden ist, 2 5 auf ein 125 jähriges Bestehen zurückblicken. * Vom Ueberhandnehmen der Füchse wird in den letzten Wochen von allen Ecken erzählt. Schon wieder⸗ holt wurde an diefer Stelle namentlich aus Orten im Vogels⸗ berg über das Treiben der roten ganz aus der Nähe kommen nun Klagen. Einem Garten⸗ befitzer, defsen Grundstück im Weichbild der Stadt liegt und der darauf auch Hühner hält, wurde vor einigen Tagen fast ein ganzer Stamm Orpingtons anscheinend vom Fuchs ge⸗ raubt bzw. getötet. Sehr schlimm scheint es Reineke nament⸗ lich in Klein⸗Linden zu treiben. Die Zahl des in der letzten Zeit nachweislich vom Fuchs geholten Federviehs be⸗ läuft sich dort bereits auf einige fünfzig Stück. Dem dreisten Treiben des Räubers gegenüber ist man so gut wie wehrlos. Selbst am hellen lichten Tage dringt er in Gärten und Hof⸗ reiten und holt sich seinen Braten mitten aus dem Orte, ohne sich sonderlich um das Erscheinen von Menschen zu kümmern. Die Ausübung der Jagd liegt mancherorts leider durch den Krieg darnieder. Die beste Selbsthilse dürfte unter diesen Umständen das Halten einesscharfen Hofhundes sein, vor dessen Nähe sich Reinebe erfahrungsgemäß am meisten in acht nimmt. * Obstverwertung. In dem gestrigen Berichte über den Vortrag von Dr. Hofmann Friedberg über di Gegenstand ist ein Das ieren Früchte ei ni sterilisterten Mirub⸗ vorkochen. Ber gefordert schaz scrwer derbe und fa rf voh aun feben ar. Rauber berichte, Auch Masch . 8 4 1 ie jungen Setzpflanzen zu hoch ins Kraut zu schießen. Erst 1 aber Regen das Setzland baufähig machen. Das haben die letzten Regengüsse bewirkt. Allerdings reichen die Ge- witterregen nicht aus zur gründlichen Durchwässerung. Da muß erst Landregen eintreten. Dessenungeachtet zeigt doch die ganze Vegetation ein erfrischtes Wachstum. Ins⸗ besondere haben sich die Kartoffeln seit dem Regen ersicht⸗ lich gemacht und sehen üppig aus. Der kahle Wiesengrund ist neu begrünt. Das Korn bleicht schon. Peter und Paul— da wird dem Korn die Wurzel faul. Eine solch vollkommene Aehre, wie sie gegenwärtig der Roggen zeigt, haben wir seit Jahren nicht et. Da kann's an Brotfrucht nicht mangeln. Kreis Büdingen. Büdingen, 1. Juli. Der Obst- und Garten⸗ bauverein für den Kreis Büdingen in Oberhessen hatte im August v. J. die Beschaffung von Gemüsepflanzen, die Ansaat und Pflanzung 1 Gemüse, die Konser⸗ vierung von Obst und Gemüse in allen Orten des Kreises angeregt und vermittelt und am 7. September eine Sam⸗ mel- und Einmachstelle im Gasthof zum Stern in Büdingen eingerichtet, die bis 19. Dezember in Betrieb war und an der sich über 70 Helferinnen unter Leitung des Kreis-Obstbau⸗ inspektors Metternich beteili Es wurden u. a. ge⸗ sammelt und konserviert: 5720 Stück Weiß⸗ und Rotkraut, Wirsing, 1400 Kgr. Karotten, 625 Kgr. Roterüben, 925 Kgr. Oberkohlrabi, 2000 Kgr. Unterkohlrabi, 1200 Stück Schlan⸗ gengurken, 3400 Stück Traubengurken, 800 Stück reife Gurken, 400 Kgr. Zwiebel, 46 700 Kgr. Kartoffeln, 7150 Kgr. frisches Obst, 320 Liter Obstsäfte, 940 Kgr. Gelee, 2013 Kgr. Marmelade und Latwerge, 4002 Kgr. Gemüsekonserven in Dosen und Gläsern, 3200 Kgr. Sauerkraut, 6539 Eier usw. Frischsachen und Konserven wurden dem Bedarf entsprechend den Lazaretten zugeführt; ein Teil Konserven ging an das Rote Kreuz nach Darmstadt und an mehrere Lazarette im Kriegs⸗ und Etappengebiet. Ein Teil ist jetzt noch vor⸗ handen. Im Frühjahr 1915 wirkte der Verein kräftig für Anpflanzung von Frühgemüsen und Frühkartoffeln und bezog selbst 400 Zentner Frühkartoffeln aus Norddeutsch⸗ land für seine Mitglieder. Kreis Schotten. i. Herchenhain, 30. Juni. Nach kurzem Kranksein st arb heute morgen Gemeinderechner Konrad Adolph im Alter von 60 Jahren. Adolph war noch zugleich Kirchenkassenrechner und Steuereinnehmer. Der Verstorbene hat sich überall Ehre und Achtung erworben und sich bei jedermann ein bleibendes Andenken gesichert. Kreis Wetzlar. OKrofdorf, 30. Juni. Der Oberpräsident der Rhein— provinz, Staatsminister a. D. v. Rheinbaben, traf heute morgen 10 Uhr in Begleitung des Regierungspräsidenten Scheren berg⸗ Coblenz und des Landrats Dr. Sartorius- Wetzlar hier ein, um unfere neue Schule und Burg Gleiberg zu besichtigen. + Kinzenbach, 30. Juni. Jetzt erst ist die sichere Kunde eingegangen, daß der Kriegsfreiwillige Lehrer Karl Mandler früher in Münchholzhausen), der seit dem 2. November 1914 bei seiner Kompagnie(Infanterie-Regiment Nr. 285) als vermißt galt, den Heldentod gestorben ist. Neun Söhne unserer Gemeinde sind bereits auf dem Felde der Ehre gefallen. Hessen⸗Nassau. h. Bad Homburg v. d. H., 30. Juni. Schöffengericht verurteilte heute einen Menschen aus Oberhöchstadt wegen Bettelns Haft. Der Mann erhielt damit seine 123. gerichtliche Bestrafung. Um seine Rekordziffer nicht noch höher steigen zu lassen, beschloß das Gericht seine Ueberweifung an die Landespolizeibehörde. h. Königstein, 30. Juni. Die Großherzogin Hilda von Baden traf heute nachmittag zu einem mehrtägigen Besuch bei ihrer Mutter, der Großherzogin⸗Mutter von Luxemburg, auf dem hiesigen Schlosse ein. h, Gries heim a. M., I. Juli. Nach 53jähriger Tätig⸗ keit als Pfurver, davon 40 Jahre in der hiesigen Gemeinde, tritt heute der Pfarrer Karl Fabricius in den Ruhe⸗ stand. Mit ihm scheidet einer der bekanntesten Geistlichen Hessens und Nassaus aus dem Amt. Pfarrer Fabricius wurde 1839 in Niederweisel bei Butzbach geboren und war* Vollendung seiner Studien nach einander Pfarrer in Beedenkirchen a. d. Bergstraße, Darmstadt, Hanger-Weisbach bei Worms, Kelsterbach, Zotzenheim, Bal⸗ lersbach, Herborn, Walsdorf und schließlich seit 1876 in Griesheim. Wohnsitz in Darmstadt. sit Das hiesige arbeitsscheuen zu sechs Wochen Vermischtes. er Hund im belgischen Heere. Seit 1911 werden ' Maschinengewehrdienste regelmäßig Hunde verwendet ae, Leeren del d deen die eee deren rwartungen e.— vannung erst nach umfangreichen Vergleichen mit der Verwendung von Pferden eingeführt worden und hat sich als besonders vorteilhafz erwiesen. Das zu befördernde Maschinengewehr wird auf ein leichtes Wägelchen von 7080 entimeter Länge montiert und kann dann in jedem Gelände, edem Wege verwendet werden. en der Kleinheit der Hunde ad die von ihnen gezogenem nengewe besonders schwer sichtbar. Die Hunde sind außerdem außerordentlich gelehrig und gegen Strapazen fast un⸗ empfindlich Hinsichtlich der Arbeitsleistung stellen sich die Ergeb⸗ nisse überraschend günstig. Ein Hund von annähernd 50 Kilo⸗ gramm Gewicht vermag auf guter Straße eine Last von 400 Kilo⸗ gramm zu ziehen; mit einer mittleren Fracht von 300 Kilogramm kann ein Hund lange Märsche mit einer stündlichen Durchschnitts⸗ leistung von 7—8 Kilometern zurücklegen; handelt es sich um kürzere Wege, so bringt er es sogar auf 11—12 Kilometer in der Stunde. Und auch der Kosten punkt spricht zu seinen Gunsten; ein Saumpferd kostet etwa 800 Mark, eine Summe, für die 8— 10 gute Ziehhunde erstanden werden können. Die Ernährung eines Pferdes erfordert täglich etwa 1,40 Mark, ein Hund verbraucht in der⸗ selben Zeit für 40 und in Kriegszeiten gar nur für 15—20 Pfg. Futter(2). Kostet ein Packsattel zum Aufladen der Maschinen⸗ . auf Pferde ungefähr 320 Mark, so belaufen sich die An⸗ ffungskosten eines Hundewägelchens auf 200 Mk. Ganz ab⸗ 4 dapon, brauchen Hunde keinen Beschlag und sind viel eichter sauber zu halten als Pferde. Meteorologische Beobachtungen der Statson Gießen. 8 Juni li 1915 aromete auf 0e reduziert Temperatur Wetter Srad der Bewölku, 1 d. imme Wind- der Lust richtung Absolute Relative Feuchtigkeit Windstärke Feuchtigkeit 55⁵ 79 84 8 WNW. WNW Sonnenschein do do to D O te Temperatur am 29. bis 30. Juni 1915 8, e eee 21.5 0. is — Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Die nordwestliche Tepression ist rasch ostwärts abgezogen Da wir allmählich weiter unter den Einfluß des von Westen her an- zeigenden höheren Luftdruckes kommen werden, haben wir für morgen mit ausklärendem Wetter bei nördlichen Winden zu rechnen. Wetteraussichten in Hessen am Freitag, den 2. Juli 1915: Abnehmende Bewölkung, trocken, wärmer, nördliche Winde. Miüllersche Badeanstalt. Wasserwärme der Lahn am 1. Juli 18% R. —— Letzte Nachrichten. Eine großartige Fliegerleistung. Berlin, 1. Juli. Eine großartige Fliegerleistung voll⸗ brachte nach verschiedenen Morgenblättern der Flieger ⸗ leutnant v. Trotha, Sohn des Hofmarschalls v. Trotha in Schopau bei Halle. Er landete in direktem Fluge, aus der Gegend von Lemberg kommend, auf den Wiesen f das väterlichen Besitztums. Mackensens Ziel. 5 Genf, 1. Juli. Der„Temps“ schreibt nach einem Petersburger Bericht, daß das Ziel Mackensens nicht Lublin, sondern Brest-Litowsk sei, wodurch den Russen die Stellungen an der Weichsel verloren gehen würden. Waßhr⸗ 9 N scheinlich suche Mackensen die Feinde zu umklammern, um dadurch die galizische Armee von der Basis abzuschneiden. 3 Die Beschießung von Reims. ei e Header. ee, 225 Pie Srabt 8 r. 19. September, 18. Oktober, 25. November 1914, 21. Februnr, * 95 2 1 chtbarsten Nächte waren der 2 1. März und 8. il 1915. Laufe dirser Nächte wurden rz April 5. Im 1 jedesmal 2000 bis 3000 Granaten in die Stadt Eine französische Milltärmisston nach Petersburg E 4 unterwegs? f Genf, 1. Juli. Nach einer Pariser Privatmeldung hängt ac 99* Ministerwechsel die 1 3 Millerands zusammen, eine neue Militärmissiom nach Petersburg zu entsenden. ö Die Kämpfe an der bessarabischen Grenze. Czernowitz, 1. Juli. Nachdem die Ru in ununter⸗ brochenen Tag⸗ und Nachtkämpfen trotz schwerer 7 1 waren, läßt sich an der bukowinisch⸗bessarabi chen Grenze ein leichtes Abflauen der Angriffslust wahrnehmen. Die Unsrigen entwickeln indessen eine lebhafte Tätigkeit und rücken in bessarabisches Gebiet vor. Die bessarabische Bevölkerung ist völlig weggeschafft. Viele Ortschaften sind menschenleer. Zu dem Dnujestr und Pruth dauern die Kämpfe für uns erfolgreich 5 3 12 Italiens Beteiligung an der Dardanellenaktion. Haag, 1. Juli. Aus Pariser und Londoner Berichten hervor, daß Frankreich und England mit Oo chdruck . an den Dardanellen einwirken r zei i an, daß eg schließlich angesichts der Londoner Drohungen zum Nachgeben gezwungen werden wird. 4 Rotterdam, 1. Juli.„Daily Chronicle“ meldet aus Turin: Orwohl das jept auch amtfich dementierte Gerücht, Junkie 5 im Begriff, zwei Armeekorps nach den Dardanellen. schiffen, aus der Luft gegriffen war, so wird sich Italien doch o- weit an der Dardanellenaktion beteiligen, daß es den Verbündeten einen oder mehrere Adriahäfen zur freien Verfügung als ttenbasis statt Alexandrien stellen wird, z. B. od 5 aranto. Das Blatt bleibt auch dabei, daß Italien nach den Dar⸗ danellen unter dem Befehl des Herzogs der Abruzzen einige neuere Flotteneinheiten schicken wird, die englischen Dreadnoughts ersetzen können. Letztere werden dann für die Adriabewachung 4 benutzt werden. 1 Die Haltung der Balkanstaaten. 779 Lugano, 1. Juli. Nachrichten vom Balkan geben offen zu, daß dort die russischen Niederlagen in Galizien alle Hoffnungen für den Vierverband zerstört haben. Rumänien verhandels zwar noch, wolle aber hinsichtlich des Eingreifens in den Krieg Herr seiner Entschlüsse bleiben. Bulgarien bleibe— 5 und in Italien herrsche bezüglich der Balkanstnaten abso* Pessimismus. N Rußland mobilisiert seine Industrie. Kopenhagen, 1. Juli. Aus Pe wird gemeldet: Auch Rußland mobilisiert seine Industrie. Ale möglichen Kon⸗ gresse finden statt, um diese Frage zu erörtern. Rußland sol! im ein einziges großes Arsenal für Kriegsmaterial umgewandelt werden. Spritfabriken, Brennereien und Naphthawerke in Baku versprachen eine Granatenfabrikation in Massen. N Englische„Miesmacher“. N Rotterdam, 1. Juli. Die englischen Behörden gehen, wie „Labeur Leader“ mitteilt. gegen solche Leute, die sich erlcubeg, an den Regierun hmen wegen der Kriegführung Kritif zu üben, äußerst scharf vor. So wurde am 16. Juni in Southampton ein Mann, der gesagt hatte, die Deutschen hätten mit den Stick ⸗ sen nur ein erlaubtes Mittel angewandt, sie wären auch mit er Torpedierung der„Lusitania“ im Recht gewesen und ebenso auch mit der Beschießung von Southend, zu drei Monaten fängnis und Zwangsarbeit verurteilt. In 2 Mann, der zu seiner Frau in Privatgesprächen gesagt hatte, die Engländer betrügen sich gemein und verdienten Schläge, zu 14 Monaten Gefän 8 1 1 f 5 . 75 5 wurde ein 8 gnis mit Zwangsarbeit verurteilt. 1 — 7 Die Aerzte empfehlen Apotheker Neumeier's Asthma- ne* Cigarillos Papler) f. 1 8 P. R. G. M. No. 26122 und 26617. Erhältlich in d. Apotheken. as Apotheker Neumeier, Frankfurt am Main. 725 (ohne — ̃————— Amtlicher 7 XVIII. Armeekorps J Stellvertretendes Generalkommando 1 Presse-Abtlg. Nr. 2305. Frankfurt a. M., den 10 Ju 1915 Betr.: Militärische Vorträge. Vero Auf Grund der§8 1 und 9 des zustand vom 4. Juni 1851 verbiete ich das über militärische Gegenstünde, deren Wortlaut nicht borher dem Geng ralbommando vorgelegen hat und von ihm genehmigt wor⸗ den ist. Das Verbot bezieht sich sorebl quf öffentliche Vorträge we uu, lche Vorträge, die vor einem auf bestimmte Zuhörer beschrankten ersonenkreis gehalten werden sollen. handlungen werden nach§ 9 des vorbezeichmeten o setzes mit Gefängnis bis zu einem Jahre bestraft. Der Kommandierende General: Freiherr von Gall, General der Juemkrrir. 178 * 1 3 11 0 erluste 3 0 nahme' talien allerdings widerstrebend, doch nimmt man 2 8 * 2 G- 1 * Aber den Belagerungs⸗* Halten von Vorträgen 2 Heute vormittag 9½ Uhr entschlief nach langem, schwerem, mit grosser Geduld ertragenem Leiden meine liebe Gattin, unsere treusorgende Mutter, Grossmutter, Schwester und Gertrude Heck Schwägerin im 54. Lebensjahr. Die Beerdigung findet Freitag, den 2. Juli, nachmittags 4 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. 3 Uhr, statt. Die Beerdigung findet Die trauernden Julius Heck, Lademeister Else Heck Fritz Heck, z. Zt. verwundet Louise Martin, geb. Heck Franz Martin. Giessen(Bleichstr. 34), Saarbrücken, den 30. Juni 1915. Todes-Anzeige. Allen Freunden, Verwandten und Bekannten Nachricht, dass meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Christine Schomber, geb. Vogel im 62. Lebensjahr nach langem schweren, mit Geduld ertragenem Leiden heute morgen um 8 Uhr sanft entschlafen ist. Familie Heinrich Schomber I., Bäcker u. Wirt Familie Wilhelm Dietz II. Familie Heinrich Becker V.“ Familie Heinrich Grün. Kesselbach, am 30. Juni 1915. Heute entschlief nach schwerem Kranksein unser liebes Kind Margrit im Alter von 3% Jahren. Dr. Ernst Unger und Frau Paula, geb. Birnbaum. Berlin W., 30. Juni 1915. Derfflingerstr. 21. Wilbelmstraße 7 durch Ver⸗ setzung des Herrn Professor Dr. Hoblweg für alsbald od. später zu vermieten. 4007 H. E. Iughardt. 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Stammgut⸗ richtliche haben der Obliga⸗ Mitglieder 2310.— tionen 117180.— 3. Reservefonds 507.37 b. gegen 4. Reingewinn 722.69 Bürg⸗ schaft 26294.41 c. gegen Gü⸗ terkaufgeld 13073.64 2. Kassenvorrat 5453.72 3. Ausstände 1252.40 4. Mobilien 38.— 163292.17 163292.17 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1913 24 Wahr 1014 gingen 18 20 Während 1914 schieden aus.. 3 Umgangsformen und guter Chauffeur Schule Stebill. beaufsicu. Lhraretalt mit corn. Stellerwermittl. Prosp. gretio. Buchhalter, flotter, tücht. u. zuverläss. Ar⸗ beiter, sucht pr. sof dauernde Stellung, evtl. auch für Reise. Schriftl. Angebot. unt. 5526 an den Gießen. Anzeig. erbet. sucht tagsüber F r au Beschäftigung. 03482] Kaiser-Allee 34. Nettes, Fpadlein mit intelligentes guten Empfehlungen —— Handschrift sucht für nach⸗ Kinds mittags Beschaftigung auf 1 Bureau. Schriftl Angeb. u. Kinderstühle (487 an d. Gieß. Anz. erbet. 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