schienen lische Kriegspolitik enthält: bplomatische Geschichte des Krieges“ . lands einsamung“, wöchentlich. Die„Landwirtschaftlichen zeit ⸗ fragen“ erscheinen monatlich zweimal. Der„unheilvolle Lügner Grey“. Der berühmte englische Gelehrte Frederick C. Conybeare, Professor zer Theologie an der Universität Oxford, Officier de Akademie. Ehrendoktor der Universität Gießen, hat an einen amerikanischen Freund einen offenen Brief gerichtet, der in der amerikanischen Wochenschrift„The Vital Issue“ er⸗ 2 ist und u. a. folgende kritische Auslassungen über die eng⸗ „Im August, September und Oktober vorigen Jahres war ich do fest davon überzeugt, daß England alles Recht auf seiner Seite und Deu alles Unrecht auf seiner hatte, daß ich mir kaum die Mühe nahm, die in den englischen, deutschen, französischen und sischen Weißbüchern verössentlichten amtlichen Schriftstücke zu lesen. N Oktober wurde ich zum erstenmal auf die Kor⸗ respondenz des deutschen Kaisers mit dem Zaren aufmerksam und kam zu der Ueberzeugung, daß der Kaiser in den vom 28. zum 31. Juli sich ernstlich und aufrichtig um den Frieden bemüht hatte. Dann kam mir das Buch von Price„Die alle diplomatischen Schriftstücke wiedergibt und in Zusammenhang miteinander bringt. englischen Volkes unsere Flotte, unsere einzige starke Waffe, be⸗ dingungslos an Frankreich verpfändet. Ich glaube, daß nur Asquith und ein paar andere Mitglieder des Kabinetts eingeweiht waren. Die große Masse des englischen Volkes hatte eine vage Vorstellung von der Tripel⸗Entente, aber keiner von ums hatte auch nur den geringsten Verdacht, daß Greys Diplomatie 2 eine Wahl ließ, und wir Engländer durch seine geheimen Abmachungen genau so wie Frankreich an die Räder von Ruß⸗ Wagen gekettet waren. Trotz der Verwandtschaft zwischen der serbischen Sprache und igion mit der— +— glaube ich nicht, daß Petersburg viel an Hebel, der zur Zerbröckelung Oesterreich-Ungarns t werden ko ebenso nahe, Als die Krisis am 24. Juli einsetzte, machten sich Sasonow und Grey bei den vollständiger Solidarität“ mit Rußland und Frankreich lands 9 i ein eg wegen dieses Landes niemals die Billigung der englischen öffentlichen Meinung zu hören, ging voraus fahren und alles 1 1 5 Kaiser zur Kriegserklärung zu 5 Oesterreich, sie gleichfalls anzunehmen. nowsky mit Grey erwartete das englische Kabinett, daß Grey sofort einen Bericht er⸗ batten würde darüber, ob Deutschland irgendwelche Bereitwilligteit binett war durchaus in zu machen, und wartete Kunst, wissenschaft und Ceben. — Eine belgische Satire auf England. Eine deutsche Neuausgabe.) Zur Zeit von Englands„glänzender Ver⸗ damals, als es während des Burenkrieges vom sitt⸗ lichen Gewissen der Welt in die Acht getan worden war, schrieb ein belgischer Dichter, Eugen Demolder, eine kleine satirische Dichtung:„Albions Todeskampf“. Das Werkchen ist„den be⸗ rühmten und bewundernswerten Mitgliedern der Haager Frie⸗ denskonferenz mit der ihnen gebührenden Hochachtung“ gewidmet, und vor den Eingang schrieb der Verfasser die Worte:„Dies, damit man meinen Namen aus der Liste aller englischen Klubs streiche.“ Es ist ein Buch der Empörung, des Hasses. Seinen Geist zeigen Aussprüche wie diese:„John Bull, der sich nur mit Krämerei befaßt, träumt von der Beherrschung der Welt, die er mit seinen Wuchererkrallen umspannen möchte.„In unserm Jahrhun⸗ dert sind es Shakespeares Shylocks und die von Marlow gebrand⸗ markten Barabas, Flibustier und Diebe sind's, die das englische Herz verkörpern.“„Üebrigens wird sie die Geschichte ja richten.“ Und Demolder, oder vielmehr Herr Haringus aus Amsterdam, durch den der Verfasser spricht, prophezeit den Enkeln Tartuffes —. Tartuffe ist nach England gezogen und hat dort einen Laden eröffnet,“ sagt Oscar Wilde— jenes Waterloo, das sie einst dem ersten Napoleon bereiteten.. Demolder erzählt den Traum von Eng⸗ lands Ende Um sich die Schärfe und Satire und jede Bewegungs⸗ freiheit der Groteske zu sichern, hat er eine Gestalt erfunden, die wirklich eine entzückende Schöpfung dichterischer Laune ist: jenen biedern Holländer, Herrn Haringus. Herr Haringus ist der Typ des aufgeklärten, liberal denkenden, gutmütig friedfertigen Bür⸗ gers, der keinem Kätzchen weh tun kann. Er ist offen und ehrlich und liebt die breite ungezwungene Behaglichkeit, verabscheut aber alles Zugeknöpfte und Heuchlerische; verabscheut alles Englische. Er, der kaum irgendwelche stärkere Gemütswallungen kennt, hegt gegen das Engländertum eine instinktive Abneigung, und mit Lust verzeichnet er alles, was feinem Widerwillen recht gibt. Der Haß gegen England ist seine fire Idee, und wenn man an diesen Punkt rührt, verkehrt sich seine Sanftmut augenblicklich in schäumende Raserei. Der Burenkrieg hat Herrn Haringus ganz aus dem Gleichgewicht gebracht. Jede Niederlage der Engländer ist ihm ein Fest. Jede Kunde würdigen Hasse, der ihn selbst im Traum der Nacht nicht losläßt. Und Herr 105. Jahrgang Erscheint taglich mit Ausnahme des Sonntags. 2 i 2 1 2 an ener 4 aan le ener 13 eiger „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Sießen“ zweimal 5 General⸗Anzeiger für Oberhessen nur auf einen Ausweg, um nicht mit Deutschland in Krieg ver⸗ wickelt zu werden. Grey wußte also, daß wenn er Lichnowskys Vor⸗ schlage an das Kabinett berichtete, dieses sie sofort annehmen würde; dann aber hätte er seine geheimen Verpflichtungen Frank- reich und Rußland gegenüber nicht erfüllen können. Und was tat Grey? Er sagte am 1. August keinem seiner Kollegen ein Wort von Lichnowskys Angeboten, und als das Kabinett am Morgen des . August zusammentrat, verheimlichte er diese Vorschläge dem Kabinett gleichfalls und tat dasselbe in der Sitzung des Unter⸗ bauses vom 3. August. Durch diese Unterlassung hat uns Grey in diesen Krieg gestürzt, ja, ich sage, hinterlistig in diesen Krieg gedrängt. Diese unheil⸗ volle Tat wird Grey noch einmal in seinem Leben zu büßen haben, das können Sie mir glauben! Erst mehrere Wochen nach Kriegsausbruch erfuhr man etwas von der Unterredung mit Lichnowsky(Englisches Weißbuch Nr. 123). Keir Hardie brachte in der Unterhaussitzung am 27. August die Sache als Erster zur Sprache und fragte Grey, ob er Lichnowskys Vorschläge dem Kabinett vorgelegt hätte, und, warum diese Vor⸗ schläge nicht als Unterlage einer friedlichen Auseinandersetzung mit Deutschland benutzt worden wären Alle Antworten, die Grey auf diese Anfragen Keir Hardies am 27. August gab, sind Muster⸗ beispiele von bewußter Lüge. Damals natürlich spendete ihm das Haus, weil es sich durch seine Künste vollständig blenden ließ, Beifall. Bald aber wird es ihn an den Galgenschicken! Ich bin mir nicht ganz klar, ob Asquith von dieser verbreche⸗ rischen Unterlassungssünde Greys wußte, denn er stützte am 6. August seine ganze Beweisführung nur auf Nummer 85 des Weißbuches. Wenn aber Asquith tatsächlich mit Grey unter einer Decke gesteckt hat, dann wird auch er baumeln müssen. Das englische Volk muß auf einer Forderung bestehen: Die⸗ ser unheilvolle Lügner Grey, der ewig Frieden auf den Lippen und Krieg im Herzen hat, muß gehen. Ihm und seinem Spießgesellen Sasonow können wir die Aufgabe, den Frieden für England zu schließen, nicht anvertrauen. 0 Aus dem Reiche. Die Sicherstellung unserer Ernte. Berlin, 29. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Einem Artikel der„B. Z. am Montag“ über die neuen Bundesratsverordnungen zur Sicherstellung unserer Ernte ist zu entnehmen: Es bleibt grundsätzlich bei den Höch stpreisen, sowohl für Brotgetreide, wie für Futtermittel. Die Festsetzung dieser Höchst⸗ preise erfolgt, wenn die Entwicklung der—+ übersehen werden kann, ebenso bleibt es bei der Beschlagnahme aller dieser Erzeug⸗ nisse Die Beschlagnahme erfolgt diesmal zugunsten der Kom munalverbänd e, da dieses Jahr die ganze Ernte zu bewirt⸗ schaften ist, so daß eine Aussonderung des Saatgutes usw. nicht von den Zentralstellen erfolgen kann. Die Beschlagnahme durch die Kommunalverbände bedeutet gewissermaßen eine Entlastun 9 der Kriegsgetreide⸗Gesellschaft und zugleich ein Ent⸗ gegenkommen gegen die Produzenten. Im Effekt wird nichts ge⸗ andert, da fiir die Kriegsgetreide⸗Gesellschaft und für die neue Reichsgetreidestelle n und 33 755 sind, prompte teserung der angemessenen Qualität sicher⸗ stellen. Die Beschlagnahme bedeutet nur, daß eine Verpflichtung zu guter Verwaltung und Ve übernommen wird. Das Ge⸗ treide muß nach wie vor seitens der Kriegsgetreide⸗Gesellschaft bzw. der R 1 4 bzw enteignet werden. Die Kriegs⸗ der Reichskommissar zur Durchführung nebst dem diesem beigegebenen 0 eren Reichskanzler ernennt. Dadurch wird es möglich, die Landwirte in gleicher Stärke 'tädt g 1 Bundesstaaten können wie bisher Landes- Verteilungsstellen einrichten und werden es voraussichtlich alle tun. Das Verfütterungs verbot für Roggen und Weizen wird aufrechterhalten, ebenso die Verfügung der Be⸗ schlagnahme für Hafer und Gerste. Neueingeführt werden soll eine Reichsfuttermittelstelle. 5 * Mittwoch, 30. Juni 1015 Rotationsdruck und Verlag der Brühbschen Universitäts-Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul⸗ straße 7. Geschästsstelle u. Verlag: S 51, Schrist⸗ leitung: S112. Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Berlin 29. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Durch Ver⸗ ordnung des Bundesrats vom 7. August 1914 und die zu dieser Verordnung ergangenen Nachträge ist es den im Aus⸗ lande wohnenden Personen bis zum 31. Juli 1915 untersagt, vermögensrechtliche Ansprüche, die vor dem 31. Juli 1914 entstanden sind, vor inländischen Gerichten gel⸗ tend zu machen. Der Reichskanzler ist ermächtigt, Aus⸗ nahmen von diesem Verbot zuzulassen. Nachdem auf Grund dieser Ermächtigung schon früher eine allgemeine Ausnahme in dem Verhältnis zu Oesterreich-Ungarn zugelassen ist, sind die Beschränkungen der Rechtsverfolgung nunmehr auch im Verhältnis zur Schweiz durch Anordnung des Reichs⸗ kanzlers vom 25. Juni allgemein außer Kraft gesetzt worden. Die Anordnung gilt zugunsten von natürlichen Personen, die in der Schweiz ihren Wohnsitz haben, sowie juristischen Per⸗ sonen, die dort ihren Sitz haben. Angehörige Englands, Frankreichs und Rußlands sind von dieser Vergünstigung ausgenommen. 8 Berlin, 29. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) In der Sitzung des Zentralausschusses der Reichsbank betonte Präsi⸗ dent Havenstein, daß die Lage der Reichsbank nach wie vor als sehr befriedigend gelten könne. Der Präsident erläuterte dieses allgemeine Urteil näher an Hand der letzten Ausweise der Reichsbank. Leipzig, 29. Juni.(WTB. Nichtamtlich) Zur Linderung der großen Not der deutschen Gemeinden Galiziens hat der Oberpräsident der Rheinprovinz, Rheinbaben, dem Aus⸗ schuß für die hilfsbedürftigen Deutschen Galiziens und der Buko⸗ wing in Leipzig 3000 Mark gespendet. Für den gleichen Zweck bewilligten die Städte Leipzig und Stettin je 1000 Mark, Rem⸗ scheid, Kottbus, Steglitz im Kreise Westernburg und Hamm je 500 Mark. In den letzten Kämpfen haben verschiedene deutsche Dörfer wieder schwer gelitten. Bei dem Nussen den kränklichen evangelischen Senior Royer samt seinem Sohne, der ebenfalls evangelischer Pfarrer ist, nach Rußland. — Vermischtes. Berlin, 29. Juni. Das„Berliner Tageblatt“ meldet aus München: Der starke Regen, der gestern in ganz Bayern fiel, steigerte sich stellenweise zu Wolkenbrüchen von ge⸗ waltigenn Umfange, namentlich im Allgäu und Stubei⸗ gebiet. Dort stürzten lawinenartig Geröllmassen zu Tal und bedeckten Wiesen und Felder meterhoch. Berlin, 29. Juni(Priv.⸗Tel.) Das„Berliner Tageblatt“ meldet aus Amsterdam: Die geheimnisvollen Brände in England dauern noch immer an. Am Samstag brachen zwei Brände in Glasgow, zwei in Essex und einer in Breafer aus. Die Ursache konnte nirgends festgestellt werden. — u——a— Märkte. te, Fraukfurt a. M., 29. Juni. Auf dem heutigen Heu⸗ und Strohmarkt war nichts angefahren. 0 —— Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. — 2— 2 2 1E 82 23 33 2„„ 5 un Se, 4 S S 5 Seer 3 53 S 35 5 2 5585 4615 58 88 83 S3 3 5 8 5 4 d 8 Fe 3 29. 2 743,4 20,5 8,7 48 WNW. 2 9 29. 5% 7438 17,4 10/0 67 W 2 9 30. 1 744,1 16,0 9,9 73 W 2 4 Sonnenschein 28. bis 29. Juni 1915= + 21,1 0. 0 U 1 Höchste Temperatur am 28.„ 29.„ 1515 J 140% Niedrigste„— Niederschlag: 0,0 mm. Müllersche Badeanstalt. Wasser wärme der Lahn am 30. Juni 18 läßt er John Bull, den alten Heuchler, freundlich vor ihnen katzbuckelnd, während 5 5 hat, die den die Buren empfangen, er schon die Meuchler 1 U Braven den Garaus machen sollen. Herrn aringus Haß schafft wirklich dichterische Bilder von satirischer Schlagkraft und einer Größe des Komischen, die manchmal ans Grau streift. Das Charakterbild Englands, wie es sich ihm während des Burenkrieges enthüllt, setzt sich ihm in Gestalten um, die sich unheimlich einprägen. Es war ein guter Gedanke des Ver⸗ lages Georg Müller in Belgier schrieb, ehe sein Vaterland daran dachte, sich zum Vor⸗ spann der„alten Diebin England“ zu machen, jetzt ins Deutsche übertragen zu lassen. 2 iche Lehrmeister deutscher Kunst. Wie einst zur Goethe⸗Schiller⸗Zeit erlebt in unseren Tagen die deutsche Silhouetten kunst, für die sich jetzt der Namen„Schattenrisse“ oder„Schattenbilder“ einzubürgern scheint, eine neue Blüte. Diese Technik stammt aber nach den Untersuchungen von Prof. Dr. Jakob aus Persien, und sie wurde der europäischen Kultur von den Türken überbracht, bei denen sie, wie der namhafte Orien⸗ talist Prof. Dr. J. H. Mordtmann in der„Zeitschrift der deutschen Morgenländischen Gesellschaft“ nachgewiesen hat, seit Jahrhunder⸗ ten eifrig gepflegt wurde. In den Reisen des Eplija Tschelebt wird erwähnt, daß die„oimarschian“, die Silhouettenschneider, eine besondere türkische Zunft bildeten und bei feierlichen Auf⸗ zügen mit den übrigen Zünften defilierten; sie werden auch aus⸗ drücklich in der Beschreibung eines solchen Aufzuges, der im Jahre 1582 vor dem späteren Sultan Mehented III. stattfand, äuf⸗ geführt. Ihre soziale Stellung war denn auch im alten türkischen Reiche, wo das Vorrecht der Geburt wenig galt und der begabte Sohn eines Sklaven die höchste Staffel in Würden und Reichtum erlangen konnte, eine sehr angesehene, zumal die Schattenrißtunst sehr volkstümlich war und Pfuscher nicht hochkommen konnten. In dem ausführlichen Bericht eines Augenzeugen, der zuerst in der deutschen Ausgabe von L s Türkenchronik gedruckt und daraus in der„Hoffhaltung des Türkhischen Keysers und Othomannischen Reichs“ des Nicolaus Höniger von Königs hafen erschtenen 1596) wiederholt wurde, heißt es von ihnen unter dem 25. Juni:„Tie so allerlei Schnitzwerk von Papier machen, nur ihrer zehen, haben dem Sultano einen sehr schönen lustigen Gar⸗ ten und ein Schloß mit Blumenwerk aus Papier mancherley Far⸗ ben künstlich geschnitzelt, Presentiert.“ Und Heinrich Friedrich v. Diez, der zu Anfang des 19. Jahrhunderts preußischer Ge⸗ sandter bei der Hohen Pforte war, notiert in seinen„Denk⸗ würdigkeiten von Asien“:„Idris degh, ein reicher Mann, war ein sehr geschickter Maler, besonders für Dosen. Er besaß auch eine ausnehmende Fertigkeit im Ausschneiden allerlei Arten Figuren im kleinen Er schnitzelte diese kleinen Figuren mit der Schere in Papier. Er trieb dies nur zu seinem Vergnügen und verschentte die Figuren aufgeklebt an seine Freunde und Bekannte mit Unter⸗ zeichnung seines Namens. Bei der Sammelliebhaberei der vor⸗ nehmen Osmanen, die sich nicht nur auf kostbare Wasserpfeifen . und Gdelsteine beschränkte— die meisten Sultane betätigten eine Art abergläubischer Scheu vor allem Geschriebenen und Gezeich⸗ neten— dürften sich noch viele Zeugnisse alttürkischer Silhouetten⸗ kunst finden, aus denen die Geschichte der Wanderungen der Sil⸗ houettenkunst aufgestellt werden könnte; jedenfalls ist sie, wie so viel anderes mehr, aus dem Orient zu uns gekommen und zwar durch Vermittelung der Türken, mit denen schon vor ihrer Fest⸗ setzung in Europa ein intensiver Handelsverkehr des Abendlandes München, dieses köstliche Büchlein, das ein bestand l e Von der Nordseeküste wird uns geschrieben: In S., einem kleinen Orte im e wurde jüngst ein Pferdemarkt abgehalten, dem in üblicher Weise ein dürf⸗ tiger Krammarkt angegliedert war; Ein mit Hosenträgern, Schuh⸗ riemen und Wachs tuch beladener Tisch, eine„Smuttaal“ Bude und der von der Menge allezeit umlagerte Stand des„billigen Jakob“ bildeten die ganze Herrlichkeit. Geräuschvoll, mit großem Schwall an Worten und nicht selten an Reimen pflegt der Jakob seine Waren anzupreisen. Da sieht man ihn, wie er auf seinem Tische steht, ein kleines Schächtelchen hoch im Kreise schwingt und folgende Ansprache an seine Käufer hält: Na kuckt eins her! Hier diese Smeer, »So swart as Teer, Frett alle Sorten Minschenlüs⸗ 1 As unse swarze Katt de Müs' Kostet aber auch'n halber Dahler!— Wat meenst, mien Deern? Is di to düer? Töw' man Warte nur; noch'n beten, ward gliks all billiger!— Ihr wißt doch all mit'nanner, daß der Jakob kein Engländer is, der euch beschuppsen will! Weil Krieg is, will er mall den Reellen spielen und läßt euch die Salbe wahrhaftigen Gott für nne Mark! Für eine Reichsmark!— Abersten ihr wollt diese patentierte Läusesalbe doch gewiß euren Männern und Liebsten nach Rußland schicken, he? Na, also! Deshalb kostet sie auch aus⸗ nahmsweise summa summarum nichts als fünf lumpige Groschen! Aber ausnahmsweise! Wer köfft??—„Hier!“ rufen Meta und Trina, zwei rotbackige Deerns, und halten ein Fünfzigpfennigstück hoch, das alsbald mit einer Sal ben schachtel vertauscht ist, Glück⸗ lich über ihren billigen Kauf, ziehen die beiden ab. Aber nicht lange, da stehen sie wieder vor dem Jakob. Sie vermissen eine „Gebrauchsauweisung“ und möchten wissen, wie das Mittel anzu⸗ wenden ist. Der Jakob streicht seinen struppigen Bart und hebt an:„Dat will ick jo seggen: ji nehmt de Lus und smeert ehr'm beten van dat swarte Tüg up de Näs'. Denn schallt ji man sehn, nah'ne knappe halwe Stünn is das kleine Lausevieh perdüh!“— „Och Mensch, Jakob!“ entgegnet die resolute Trina,„wenn wir die Laus all gefangen haben, dann brauchen wir doch nicht so ne Umstänne mehr mit ihr zu machen, denn können wir sie ja doch man gleich mit'in Daumen dotdrücken!“— Hierauf der Jakob mit dem unschuldigsten Gesicht von der Welt:„Aber gewiß doch, ja, mien säute Deern— dat geiht ok!“ 0 1 — Rückzuge verschleppten die r 13 Gießen, den 28. Juni 1915. Den Heldentod fürs Vaterland starb unser innigstgeliebter, hoff- nungsvoller Sohn, unser guter Bruder und Schwager Wilhelm Schlemm Kriegsfreiw. Unteroffizier Res.-Infanterie- Regiment Nr. 222, 3. Kompagnie Ritter des Eisernen Kreuzes Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Schlemm. 5456 Für die vielen Beweise liebevoller Teil— nahme während der Krankheit und bei der Beerdigung unserer unvergeßlichen Tochter Susanne und für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Bechtolsbeimer, sowie für die zahl reichen Blumenspenden danken herzlichst Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Familie Friedrich Ebert. Verf flatüngen LD mmer Der 2 Stock meines Hauses Süd⸗Anlage 11 A Zimmer, u. Badezimmer. Veranda, Loggia. Gas, Elek⸗ krisch usw der 1. Okt. zu verm. 5201 Rich. Wallenfels. Süd⸗Anlage 11 Parterrewohn., 9 Zimmer und Badezimmer, alsbald zu permieten. 289 Nüberes 1. Stock. 8 Zimmer Herrschaftliche b⸗Zinmer⸗ Wohnung(Wilhelm.) mit allem Zubehör per sofort od. sp. zu verm. Näb. bei L. a be, und Liebig; straße 83 im Laden. 1734 031600 Die von Herrn Haupt mann Coulmann innegehabte 6—7⸗Zim. Wohn.(1. Etage ist zu verm. Näh. Bergstr. 9p. Ludwigstr. 20 6⸗Zimmer⸗ Wohnung zu vermieten per 1. Oktober. Näheres bei Herzberger, Löberstr. 3.: [ Zimmer Gießen(Ebelstraße 39, den 30. Juni 1915. N Irdl. 4 Zimmer⸗ Wohnung mit Zubehör(1. Stock, Gar⸗ tenanteil und Bleiche, ver⸗ setzungshalber zum 1. Okto- ber zu vermieten. 53³² Marburger Straße 75. im blühenden Alter von 18 Jahren. Gott dem All unser liebes herzen nächtigen hat es gefallen, gutes Lieselchen im Alter von 2 Jahren plötzlich in die Ewig⸗ keit abzurufen. Die trauernden Hinterbliebenen: Adam Jünger nebst Angehörigen. Gießen, Wetzlarer Weg 69. 5489 Die Beerdigung findet Donnerstag, nachmittags 3 Ubr, auf dem neuen Friedhof statt. W geg. Wegzug 15. Zimmer⸗ Wobn. pr. 1. Oktob. zu verm. r. fm Str. 90. 2 od. B. Zimmerwobnung mit Buber u. Gartenanteil sofort zu vermieten. Frau Umbach, Wieseck, e Straße 158. 504 03357 Mans. Wohn. sosoxt 3. verm. Näh. Bruchstr. 6 H. Schöne 1⸗Zimm. Wobng. sosort zu vermieten. 5 Ang. Kilbinger, Seltersw. 79. im Dause des Vergstr.* Herrn Ad. Frank ist dessen Wohnung, 1. Stock, mit 4 Zimmern, Balkon, Gartenanteil 2c. alsbald zu vermieten. Wunscherznie Instandsetzung.— Näh. bet Nachl.⸗Verw.. Althoff, Walltorstr 16. Tel. 20.(4766 Wunelmstr. 6 und Fredrich- straße 13 je eine 4-Ziumer- Wohnung m. Zubeh, v. sofort od. später zu vermieten. Näh. Frankfurter Strafe 29. 42350 Eine schöne Zim. W. Parterre, mit Gas, elektr. Licht, per 1. Juli zu vermiet. Kl. Logis zu vermieten. G31] Walltorstraße 65. — 7 7 Asterweg 6 fen. 15. August zwei Wohnungen zu vermieten. Näheres im Geschäftslokal d. Konsum⸗ vereins, Schanzenstr. 16. [Lob. Zimmer. pension Brandl 825 Belle vne) Neuen Bzue 22. Mod. Haus, gut möbl. Zim. frei. Beste Verpflegung, elektr. Licht, Bad. 03262 Möbl. Wohn und Schlaf ⸗ zimm., evtl. einzeln, zu verm. Wilh. Plank, Mühlstr. 3. 03345 Seltersweg 60 U. Frankfurter Straße 25 f zu verm. se Teens Leine Wedee Til Anme 52e ree sb. l Loggia und Balkon, nebst Badezimmer, per sofort zu vermieten.— Näheres im Hause bei Frau Böhm und Walltorstraße 16 bei L. Altboff. 36⁴ 2780 Schöne L Zimmerw. mit Badezimm., gr. Trockenb. u. s. Zub. zu verm. per 1. Juli. Norb⸗Aul. 7. u. d. West⸗Anl. Bahnhofftr. 391 5. Zimmerwobhung m. Zu. behör ver soaleich oder 1. Juli zu vermieten. Näheres im Hinterhause daselbst. 3197 ettschaftliche 5⸗Zinmer⸗ ohnung(Wilhelmstr.) mit allem Zubebör sogleich oder später 2 vermieten. Näheres bei L. Altholt und Liebigstraße 83 im Laden.( Schanzenstraße 8 A- Zimmerwohnung m. Zubeh. an ruhige Leute per 1. Okt. zu verm. 15488] A. Dlekors. Sch. 4⸗Zimmerw. 1. St. m. . sof. od. später z. verm. Näh. Asterweg 11 UI. lose: 5 1 evtl. mit Möbl. Zimmer, Vento. sofort oder später zu verm. 54 Näheres Neuenweg 19. Gut möbl. Zimmer m. Schreibtisch z. vermieten. Nord-Aul. 7 p., u. d. West⸗ Anl. Möbl. Zimmer an Frl. 3. verm. e Seltersweg 51 III. Mübl. Wohn- u. Schlalzimmer z. verm. 5401] Ost-Aulage 40. Sch. möbliert. Zimmer m. Schreibtisch zu vermieten. Selters weg 89(Laden). 03476 Einf. möbliert. Zimmer an ein Fräulein zu verm. Näb. Bahnhofstr. 24 i. Laden. 40 L Zimmer Eine schöne 3⸗Zim.⸗Wobn. Krofdorser Straße 28. Part. per sofoxt zu vermieten. Näh. Löberstraße 8. 4887 Bergstrasse 15 schöne 5⸗Zimmerwhn. evil. mit Pferdestall, Burschen⸗ zimmer etc. vex sosoxt oder später zu vermiet. Näheres Frankfurter Straße + 5⸗Jimmer⸗Wohnung! mit elektr. Licht und a8 nebst Gartenanteil zu ver⸗ mieten Bleichstraße 35. Näberes im zweiten Stock. Gbethestr. 35, Part. deböne grobe 5. Te wolng zum 1. Oktober, evtl. auch früher zu vermieten. Näher. daselbst bei L. Hoots. 4000 Schöne 5387 5⸗Jimner⸗Mohnung zu vermieten. Bleichstr. 3. „immer wohn, 2. Stock mit elektr. Licht, Gas, Gar⸗ tenguteil, Bleichplatz, zum 1. Oktober zu vermieten. s Ludwigstraße 24. We F-Eimmerw., L tocb per 1. Okt.. verm. Ludwigstr. 38. Zimmer und Vans. Ahn, 5 Küche, per 1. Oktober, evtl. früher, zu vermieten. E Adel.. L Ammer 7 Tee. Zimmer-Wohnung zu verm. Löwengasse 20 1. 3.Zimmerwobhng., Kirchen⸗ platz 3, zu vermieten. 4600 J. C. Wallensels. Schöne J⸗Zimm.⸗Wohn. mit geschl. Vorplatz pr. 15. Juli zu vermieten. Näheres 5188] Bahbuhofstraße 64 1. Stephanstr. 11 7 Mansardenwobng., 3 Zimmer, Küche mit allem Zubehör zu vermieten., Schöne= Zimmer⸗Woh⸗ nung zu vermieten. 5268 Näheres Marktstraße 25. Hüblstrasse 1 Kl. 3-Z im. Wohnung zu vermieten. — Näheres Diezstr. 10 II. Wegzugshalb. 3⸗Zimmer⸗ Wobnung(mittl. Stock) zu vermiet.) Hammstr. 4. [ TLer schiedene] Frankfurter Stralle 11 1. Stock, sch. 5. bis 6⸗Zim.⸗ Wohnung mit Balkon per I. Juli zu verm. 31²⁸⁵ Schöne. und 1-Zimmer⸗ Wobnungen zu vermieten. 2611 Ain, Ost⸗ Anlage 12. — 2 mier 3 1 m en. Crednerstraße 50. a ate 4. imm od. große 3. Zim. W. m. Gas u 9 198 9d. sp. 3. u. Kaiser⸗Allee 33. —f,Zimmer-Wobnun 5. v. Frankf. Str. 1a p. 213 Möbl. Zimmer zu vermiet. Grabenstraße 111. 03477 03481] Möbl. Zimmer m. el. Licht z. verm. Löwengasse 51. [ITLaden u. dgl. eventuell mit Laden, Keller, Neuen Bäue 5, zu vermieten.(5175 Näh. daselbst oder bei Akt. Assistent Rahn, Rodh. Str. 43. Lindenplatz 8 Laden mit dahinter liegendem Zimmer zu 1 44 Rausch, Löberstraße 7 Aetgesuchie Kinderloses Ehepaar sucht derte öf- Hnmerwöfl. zum 1. Oktober. Gefl. schristl. Angebote unter 5400 an den Glepener Anzeiger erbeten. J3⸗ Zimmerwohnung von kl. Jam. 4 Kind) zum 1. Aug, od. 1. Sept. gesucht, am liebsten Nühe der Frank ⸗ surter Str. Schriftl. Angeb. u. 03452 an d. Gieß. Anz. erb. J im südlichen N mer voll. Srasltel von Geschäftsman nz. mieten ges. Schriftl. Angebote unt. 03432 an den Gießen. Anzeig. erbet. z ch. möbl. Zimmer mit Küche von klein. FTamilte 2 Personen] zum 1. Oktober zu mieten gesucht. Schriftl. Angeb. mit Preigangabe unt. 034% an d. Gieß. Anz., erb. Stellenangebote 5405 Zuverlässiger jungerhann mit Branchekenntnissen als ⸗ bald gesucht. Albert Stoll. Eisenhandlg., Gießen. 5498] Zuverlässiger Buchhalter Buchhalterin für alle Kontorarbeiten ver sofort bei gutem Gehalt ge⸗ sucht. Schreibmaschine und Stenogr. Beding. Göbel& Appel, Alicestraße 2. Kellner für sofort gesucht. Näheres in d. Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers.( Tüchtige(5803hv Eisendreher, Scllosser, Schmiede „Arbeitsleute für dauernde Beschäftigung bei gutem Verdienst gesucht. Henschel& Sohn, Casel, Lokomotivfabrik. Dreher reb bank de⸗ wanderter Mann gesucht. H. Hansel, Löberstr. 19. 03475 Zuverlässigen 8 Küfer 5 ere 5 ee En Schreinergeselle t. gesucht. K. Jung, Dein-Einden. Eine Anzahl tüchtige Schreiner dauernde Beschüftigung ges. Klio⸗ Werk G. m. b. H. 5485 Hennef(Sieg). Statt besonderer Anzeige. Am 19. Juni fiel beim siegreichen Vordringen in Galizien als Hauptmann und Bataillonsführer mein lieber Mann, unser treuer Vater, Geheimer Justizrat Professor Dr. Johannes Biermann Ritter des Eisernen Kreuzes, Stadtverordneter, im eben vollendeten 52. Lebensjahre. Emma Biermann, geb. Dernburg Wilhelm Biermann, Leutnant der Reserve Hans Biermann, Kriegsfreiwilliger z. Zt. im Felde Anneliese Biermann. Halle a. S., Fasanenstrasse 6. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei unserem schweren Verluste sagen wir unseren herzlichsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Therese Sondheim. Giessen, im Juni 1915. 546488 Fleißiger ahr bei B. N. Lohn gesucht. Nuhn, Lollar. 2 tüchtige andi gegen b Lohn per 4 sort gesucht. Adam Interthal Söhne, Wetzlar. L alteren Arbeiter und L junge Burschen seen sofort Andreas Euler, Zigarren, kistenfabrik, Steinstrasse. Trauerkleider, Billigste Bezugsquelle in schwarzer einzelne r Röcke, S Gelegenheitskäufe! Sate seidene Jacketts in wunderbaren Farben. Gleichzeitig empfehle ich mich in 5471 allen Anfer- tigungen von Damengarderobe nach Mag. Frau Erhard. Schneiderin, Steinstr. 66 II. Stellengesuche n, Fräulein, gn welches die Handelsschule besucht hat und auch geschäft⸗ lich tätig war, sucht Stellung als Buchhalterin oder für sonstige Kontor⸗Arbeiten. Schriftl. Angeb. unt. 5482 an den Gießen. Anzeig. erbet. Tlicht., jünger. Mann für d. Packraum ges. Weinert, Papierwarengroßbandl.“ Junger Eipressbole für ta 1 Gießen Fran II rück(Gießen ab. 55 D), Gießen an 10⸗⁰⁸ D) auf sofort gesucht. le J. Weinert. 6441 Fahrbursche sofort ges. Klinikstraße 21. Hausbursche sucht Jakob Maternus, Ecke Klinik- u. Frankf. Str.“ Hausbursche egen 1 4 Entlohnung so⸗ 3 45 2 t. Hof. u. Univ.- Otto Kindt,.— —— 4 Aele Frl. facht Naushallerin. Stelle als Schriftl. Angebote unt. 03468 an den Gießen. Anzeig. erbet. Als Alleinmädchen sucht braves, 19⸗jähr. Mäd⸗ chen zum 1. Septbr. eventl. früher Stelle bei Ebepaar oder alleinstehender Dame. Schriftl. Angebote unt. 03396 an den Gießener Anzeiger. Mädchen uchen Arbeit für den ganzen ag. Näheres Rodbeimer Straße 40, 2. Stock. 103474 Verkäufe Kleines Haus zum 1— jedoch — 5 2 7 2— 7—.— ˖ roßer Stallun — ufo. als bald billig u verkaufen. ul Kirchtrabe 13 5. Lauflrau für zwei Vormittags⸗ 1 stunden gesucht. Näh. sagt d. Geschäftsstelle des Gießener Anzeig. 103450 m Dien ftmädchen 2 Kune 5497 Echt ex, Licher Str. 9. 5 erhalt. Küchenmöbel, Belenchtungs am- Gas usw. weng 5 abzugeben. ankfurter Straße 25 p. „Alte Türen u. Tensser * verk. Frankfurter 29. 1 Polsterergehilfe gesucht aue] Schlemm, Irtedrichstr.7 Tücht. Bäcergehilft z. Aushilfe ges. Konsumverein Blessen, Schanzenstr. 16. l. 03444 Tüchtiger Fuhrknecht guter r 2. Zu erfr schäftsstelle Ades Gieß. 1 Tüchtises Mädchen gesucht. Frau S. Winn, 5442 Hofmannustr. 14. Gesucht ein Uädehen zu einem einjährigen mutter; losen Kinde in der Nübe Gießens bei gutem Lohn. —Näberes Heuselstr. à p. Photogr. Apparat 95512 äuß. bill. zu verk. 03478 Näh. Babubofstraßze 66 U. e bl. Rock billig abzugeben. Gümbl 2 4 latz 23 Kaufgesuche. ae] Mädchen in kl. Haus gesucht. Katharine Sch un 2 genen ige 8 mittlexin, Walltorstraße 36. Mehrere Arbeiter zum Holzabschneiden und zu sonstigen Sägewerks⸗ arbeiten sucht 5493 D B. Nuhn, Lollar. Tichtige Bruchsteinmaurer Liu Stunden⸗ ohn bis 70 Pfg. Sagi W. Wu, n 2 Neubau d. Auhrhrfdeks. Achtung Landwirte. Bin stets 2 von fetten Ochsen, Bull 4 und mit Beg fe 12 — 787 a. d. Gieß. Anz. erb. Altes Kupfer i f e m. b. I., Ulyee- Metall- Ges. Seklersteln a. Rn. Ankauf 5. a Louis Nolhenberger Nenenweg 22. 2 Verschiedenes, Anfang juli Beglnun neuer Handels-Kurse Bee Lebr-Institut Korbe 1 Sennhle werden Pd und billig geflochten. J. Gldekle, Löwengasse 5. r Fuhrwerköbesther. Ju Jul 9 vergeben. Näheres bei Unternehmer K. Gerlach, Krofdorf. less 4513] Schener mit Stall ungen und Keller, auch ge ⸗ trennt zu verpa Krofdorfer Straße 17. — Gaskronen, Gas lampen um rasch 2 Carl chunck fes Zur beuorfehend Satsen empfehle Baumsägen Baumkratzen Hecken-, Reben- u. Rosen-Scheren Giesskannen Blumen- und Baumspritzen Kokosfaserstricke Bast somie sümtliche Gartenland-Otensillen Edgar Borrmann Gießen Pata Telephon 105 Neustadt 11 Eisenwarenbandlung. 1 7 N A Holter „. 9 18 n 8 1 * off Söhne gegen Sommer-Ausverkauf in fast bedeutend allen Abteilungen herabgesetzte Preise Weiße und schwarze Damen-Blusen zu Mk. 4.00, 3.00, 2.50, 1.50, 75 Pig. Strumpfwaren Damen-Strümpfe in schwarz, weiß und farbig Mk. 3.25, 2.50, 2.—, 1.65, 1.20, Damen--Untertaillen 85, 60, 40 Pfg. weiß und schwarz Kinder-Strümpfe Mk. 2.50, 2.00, 1.25, 90 u. 75 Pig. ohne Naht schwarz, weiß und lederfarbig zu Mk. 1.10, 95, 70, 60, 50, Weiße Damen- . Stickerei- Unterröcke Kinder-Söckchen d 680, 450, 300, 200 u. 150 schwarz, lederlarbig und weiß 5 dat. 1.10 bis 30 Pr bie e Herren-Socken Damen-Beinkleider Baumwolle, Wolle und Merino zu Mk. 2.—, 1.85, 1.25, 1.—, Mk. 2.50, 1.68, 1.25, 1.00, 85 Pig. 75, 60, 35 Pig. N Gestrickte Untertaillen aus Baumwolle und Seide Mk. 1.80, 1.25, 1.00, 65 u. 50 Pfg. Fuüsslinge schwarz, zum Anfußen an Damen- strümpfe, Paar 35, 30, 25 Pfg. Weiße und schwarze Blusenkragen, Westen Jabots, Kreppschleifen in großer Auswahl und allen Preislagen. Knaben-Sweaters Baumwolle und Seide von Mk. 3.75 bis 50 Pfg. Baumwoll.-Trikot- Knaben-Hoschen Mk. 2.50, 1.50, 1.00. Kinder-Strohhüte weit unter Preis jetzt von Mk. 2.50 bis 50 Pfg. Germanen-Kittel von k. 3.00 bis 50 Pfg. Weiße Kinder-Kleidchen Riesen-Auswahl. — —ů——-— 1 2 2 71 —. 5 2 1775 5 nnr 15 5 N C 5 8—— 7 Einkaufshaus der Handels- Centrale Deutscher Kaufhäuser, Berlin dessen alleiniges Mitglied für Gießen wir sind. — 2 5476 4 Für unsere Krieger! 2 7 Mako-Hemden Ml, 385, 3.50, 300, 250, 1. Mako- Unterhosen Mk. 2.75, 250, 200, 1.75, 10 10 12. 9 Militär-Socken 5 Merino, ohne Naht, bleiben weich, haltbar 5 1 Paar M. 2.00, 1.80, 1.00, 0.65, 0.45, 0.35 5 Netz- Jacken i D Baumwolle, Mako und Seide Mk. 2.50, 1.65, 1.40, 1.00, 90 Pfg., 75 Pfg., 65 Pig. Seidene Hemden u. Hosen. Bastseidene Hemden Mk. 15.00 Bastseidene Hosen Mk. 1250 Herren- Hosenträger von Mk. 3.50 bis 1.00 numme aaa Mumm Geschwister Student Marktstr. Ecke Wettergasse. Marktstr. NU EINGETROFFEN Groger Posten Blusenstoffe RE STE in modernen Dessins Zu auffallend ebilligen Preisen Lanna Lime N Ferner empfehlen: Unterröcke, weiß und farbig, Strümpfe Socken, Schürzen, Trikotagen etc. etc. Liam Aiaummmmme Acne nas Bekanotenachung. Reue Kartofeln Bei der am 24. Juni 1018 vorgenommenen planmäßigen Pfund 20 Pfg. Berlosung wurden auf 1. Oktober 1915 folgende Ehud verschreibungen der Stadt Gießen zur Rückzablung ri e Nuß ⸗ Butter f sche.! ß 1.20, bestimmt: a) vom 1890 er Anuleben: e über 2000 Mk. 21 Die unterzeichneten Brauereien, Bierverleger und Mineralwasserhändler teilen ihrer Kundschaft mit, dass vom 1. Juli d. J. ab die seither an Sonn- und Feiertagen geleisteten Fuhren mit Bier, Eis, Mineralwasser und Kohlensäure vollständig ein- gestellt, die Geschäftsstuben geschlossen und die Fernsprechanschlüsse abgestellt werden müssen. Die Veranlassung zu Verhältnissen. Durch die lange Dauer des Krieges sind sehr viele Angestellte, Brauer und Fahrer zu den Fahnen einberufen worden und Pferde sowie Kraftwagen zum grössten Teil für militärische Zwecke eingezogen. Unter gütiger Berücksichtigung dieser Ver- hältnisse bitten wir unsere Kundschaft, ihren Bedarf an Bier, Eis, Mineralwasser und Kohlensäure für Sonn- und Feiertage 80 zeitig aufzugeben, dass die Aufträge noch am vorhergehenden Werktage erledigt werden können. Giessen, den 26. Juni 1915. Exportbier- Brauerei d. H. ohring in Lioh Giessener Brauhaus d. Presshefefabrik A.& W. Derninghoff dqustus Hildebrand G. rn. b. H. Filiale Giessen dohapmes Altensen d. Carle Georg Hebstreit Heinrich Heyne B 114 135 170, 51. 23, 24. 1000 „. S 10 150, 818 227, 86 504%„ 900„ ss. Raltschlag⸗Rüböl 7— 5 111 e 1 Liter Mk. 2.—, f„ i vom 188 er Alnleben:„ palmin, palmona „ 5 2—4„„* 2 7 Pfund Mk. 1.20 r unter Zugabe von Rabatt⸗ c 4 500 5— n empfiehlt n 2 39 45 Georg Wallenfels wr m Bemerken ffentli Kenntnis gebracht, daß die Einlösung dieser Schuld⸗ ie dee verschreibungen und zwar vom 1890 er Anleben: bei der Stadtkasse Gießen und bei der Dresdener Bank, Frankfurt a. M.,: . vom 1892 er Anleben: bei der Stadtkasse Gie dei der Mitteldeutschen Eredit⸗ bank, Filiale Gießen, und bei den Bankhbäufern 101 Sohn, Hannover, Dresdener Ldevagen Ephraim Meyer ersand nach auswärts. 8 Geschmack auch Keine Fleischteuerung! Gutes Mittagessen à Person 15 bis 20 Pf. Man nehme etwas Suppengrün und neues Gemüse, wie es dle Jahreszeit bietet, zerschneide alles 0 fein wie möglich und koche es in ungesalzenem Wasser mit einem Zusatz von à Person einen gehäuften Teelöffel 0 bis 25 Gramm) Ochsens-EXtrakt, Kartoffeln und nach etwas Speisefett zusammen zugedeckt in einem Topt eine halbe bis eine toffel- und Gemüsebrühe erhalt dann durch den Ochsena- 2 1 1 Geschmack und Nah imer wirklichen, 4 Bank, Filiale Kassel in maler Aua I Ftgre i. Tlelchanngd, And die uicht gertechten Tei Fachgemässes Anlernen für Anfänger. ö n die Berzinsuns mit Ende Sev⸗ 11*+ der Kartoffeln haben Geschmack und Aussehen von 4 D— 5 5 angen 1 6647561— rr Lübinger* eren Pen r f ee rege ih- Gee entra rOgerie Keller. 5479 B 0 nn 3 anne Telephon 551. Emil Karn Scbotstrasse. Mohr& Co., G. m. b. H., Altona a. E. 5 Aenarasuren Fluß u. Seefische Schreib all——* See eee Für unsere Truppen Eusanose-Tabletten Spezlal- Werkstätte 3 2 bewährtes ver mittel far Darmkrankheiten aller Art gewissenhaft aus——— in der 0 und gl itig von namhafter NHahrkrat. g Franz Vogt 4 Co., Glessen N M. ul 5 S Schachtel M. 1.— zu haben in allen Apotheken. b U 3 Hersteller: Nährmittelfabriæ H. A. V. des Apoth Goethestr. 22. Fernruf 1054. 1 119 Schelhof n el 8 Sen a n reszeit 4— in nelabein Niessen Stunde. B dieser Massnahme liegt in den gegenwärtigen besonderen Unionbrauerei A.-G. a Georg Lich Eil Schall Wilhelm Mayer Hoh. Trechsler Albert Merlau dean Weisel Sotthiff Röhrle 57D II handliche Film-Cameras furs Feld unerreichte Auswahl. 5 Stets frische le Kar- Platten, Rollfihns, Filmpackz, Papiere. „ zu bedeutend herabgesetzten Preisen Folgende ganz außergewöhnlich billige Angebote: weige Waschblus en 2.—, 3 ½, 5.— schwarze leichte Blusen in Voile u. Batist 6.— 5 5 Hemd form 2.8„ Satinbluss d. „ seidene Pongeèblusen, Hemdform 8.— 8 Seidenblu sens 12.— 8 5 5 gestickt.. 9%„ seid. Pongéblusen, Hemdform 8.— . ² A 4.—, 8.—„ Woll-, Popelin-, Voile-Blusen. 8.— creme Spitzen blusen 8.—, 10.— 40 Se—,10.—,15.— farbige Blusen i Wolle Voile, Musselin 5.—, 7.— farbige Seidenblusen.. 5., 7½, 10, 15.— Leinenröcke, weiß und beige 4.—, 5.—, 6% Jackenkleider in Leinen u. Frotté 10.—, 15.—, 20.— Frottèröcke 1 1 7.—, 8½, 10.— wWweige Kleider invoile u. Batist 8.—, 10.—, 12.—, 15.— schw-arze Wollkleider wegen Aufgabe sehr billig Musselinkleidern von M. 15. an beter Paletots und Mäntel, Abendmäntel eee dreheeg 5.—. Staub-Paletots und Mäntel 10.—, 12.—, 15.—, 20.— 2 tatt 33. statt 38 und 40.— grobe Serie Alle Tbester Staub-Mäntel ente. bet 30— doppeltbreite weisse Stickereistoffe 1.50, 2.—, 2.50 per Meter Blusenseiden. 1.50, 2.—, 2.50 per Meter doppeltbreite weiche Seide 8.75 per Meter elegante Mäntel, Jackcenkleidet im Preis bedeutend ermässi t! 5 Blusen, Röcke Meyertoff 2 Oos. Kreuzplatz 13 H 2 a S. ä N Hotel„Zum Rappen“ Licht- Spiel- Haus 4 * Während der 133 Ab 1. Juli jeden Abend: a VOM. dul Dis Zl. Auqust 5 i g f Tregramm voc 28. Juni bis inkl.. Jul 1018: n 9 221 ist mein Geschäft in der Mittagszeit von Tobe Mddenaadsohe Aonzerte Ber keene des Meeres 8 Grandioses Sittenbild aus dem modernen Gesell- N. 8„balteleben in é Ae,sses Uhr bis 8 Uhr geschlossen 8 Auf den Wellen, Wunderbare Reiseskiaze: . van P O 1 kOwWa Das Stiefelpaar An meine hochgeschãtzte Kundschaft möchte der brillante Violin- und Vortragskünstler Reizender Flmschwank in 1 Akt mit Hartm Ems, ich die höfliche Bitte richten, etwa beab- kinede une mi bela bete Mhenitzr b ee ee e ee zichtigte kinkaufe möglichst vor oder nach Am Klavier: Fräulein Toni Kropp Die Rose des Radi ah der genannten Zeit vornehmen zu wollen Dr tiseber Kunstfi Es ladet höflichst ein Jakob Löhr. A— 53 MN — Vermeil Ab Sanstag, den 3. Jun 1818: 2.* l 15 2. H Das Ende vom Lied Spezial- Wäsche-, Betten- und Ausstattungs- Geschäft 2 Dramatisches S rchawspiel in d Auten ERNI PU (Cafe Amend in der ü (Der 1. Fm der nenen Serie)* 1 8 1 I 0 f. Geflügel, Schweine tn. imer wen Feldwebel abwurtu ahn werktags d m E Achtung Aller E ( Familien. Konzert Auerbach 12, Hessen. 4 5 h Morgen kommt 92 roße Menge schönster Jobannis. Himbeeren, Stachelbeeren und Einmach' Preisen. 1084780 A. Dammel. 0 beeren und Einmachkirschen auf den Brand zu billigsten Kirschen, Ades äußerst billi 995 10 en f eint ubn. Bestellungen auf Achtung! Achtung! egen ze, ggg, J. bg Bszef. Soletitsen ud Aar 6 lirsch shen und rere I 3 8 2 . 2 e