2 22 5 * — 12 Gießen 165. Jahrgang er Anzeiger General⸗Anzeiger für Oberhessen uhr Notattonsdrud und verlag der Brühuschen Univ. Buch und Steindruckerei R. Lange. Schriftleitung, Geschäftstelle u. druckerei: Schulstr. 7. Gez Jaeger. Mittwoch, 50. Juni 1915 Bezugspre monatl. 75 Pf., vieriel- jährl. Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 65 Pf.; durch die Post Mk. 2.— viertel; jährl. ausschs Bestellg. Zeilenpreis: loral 15 Pf., ausw. 20 Pi.— Haupt- schristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Ge⸗ richtssaal: Otto Braun; r.) Großes Hauptquartier, 29. Juni. 1 Westlicher Kriegsschauplatz. Die bereiteten gestern durch starkes Feuer der Straße Lens— Bethune und Arras Infanterieangriffe vor, die jedoch durch unser Ar⸗ ten wurden niede 4 4 Auf den Maashöhen griff der Feind die von uns 26. Juni gewonnenen Stellungen suͤdwestlich von Les Ep 1 des fünfmal an. Tuter großen Ver⸗ ebenso wie ein nächtlicher Vor⸗ erfolglos zusammen. 1 5 5 von 1 illonen ausgeführten Angriffe gegen unsere am Walde Les Remabois und westlich von Lein⸗ nur bis an unsere Hindernisse. Der Feind N unter unserem r in seine Stellungen zurück. Eine feindliche Artilleriebeobachtungsstelle auf der Ka⸗ 51 von Soissons wurde gestern von unserer Ar⸗ 1 beseitigt. . Oestlicher Kriegsschauplatz. hat sich nichts von Bedeutung ereignet. Siüdöstlicher Kriegsschauplatz. 1 Armee des Generals v. Linsingen hat den N in un auf der ganzen Front lyczund Firlesowüberdie Gnita⸗Lipa en. An diesem Abschnitt wird noch gekämpft. Veiter nördlich ist die Gegend von Prze⸗ 0 lani⸗Kamionke erreicht. Nördlich Kamionka war⸗ tete der Gegner unseren Angriff nicht ab. Er ging hinter den unterhalb dieses Ortes zurück. 0 b dlich und nordwestlich Mosty⸗Wielkie G0 Kilometer ), sowie nordöstlich und westlich von Tomaszom 0 rn der Feind. Er wurde überall ge⸗ worfen. Wir stehen schem Boden. Unter dem Druck unseres Vorgehens in diesem Raume beginnt der Feind seine Stellungen am Ta⸗ 1 und am unteren San zu Oberste Heeresleitung. 2„5 Auch heute muß es dem deutschen Leser Freude machen, wieder die Karte von Galizien zur Hand zu nehmen und nach den neuesten Berichten zu verfolgen, wie schnell und planmäßig die verbündeten Armeen vorrücken. Von der Weichsel bis nach der Bukowina sind die Russen in vollem Rückzuge. Wenn der Grostfürst Nikolajewitsch noch immer breite Darstellungen von angeblichen Lokalerfolgen in die Welt schicken läßt, so kann jedermann guf der Karte genau prüfen, was in den letzten Tagen in 1 geschehen ist. In Nordostgalizien stehen unsere Truppen bereiks auf russi⸗ schem Boden und der Feind räumt darum den Tanew⸗Ab⸗ schnitt und das von ihm bisher noch besetzt gehaltene Gebiet am unteren San. Ein Meisterwerk der Strategie hat in wochenlangen Kämpfen die zusammenwirkenden Armeen der Verbündeten in eine kürzere Frontbogenlinie zusammen⸗ 8 hrt, die für die Russen keinerlei Auswege mehr gewährt. se Front verläuft nach einem Ueberblick der„Köln. Ztg.“ wie folgt: Bis zuletzt war Halycz mit verzweifelter Hart⸗ näckigkeit von den Russen gehalten worden. Jetzt stehen unsere Truppen von Halycz im Süden an dem Lauf der Gnita⸗Lipa entlang auf dem östlichen Ufer dieses bei Halyez mündenden Zuflusses des Dujestrs bis Firlejow. Die Armee Böhm⸗Er⸗ molli und die deutsche Beskidenarmee unter General von der Marwitz schließen nach Norden über Przemyslany und die Bahn Lemberg. Brody hinaus an und erreichen südlich von Kamionka—Rumilowa die Verbindung mit dem rechten Flügel der Armee Mackensen, die nördlich von Kamionka den 6 gner hinter den Bug zurückgedrängt hat. In dieser Höhe dreht sich die Front und ist nach Norden gerichtet. Die Russen sind bei Mosty.—Wielkie geschlagen worden und ziehen sich zurück auf Krystnopol am Einfluß der Solokija in den Bug südlich von Sokal Nördlich von Rawarusska ist die russische Grenze von den Verbündeten bereits überschritten, die To⸗ maszow besetzt haben, nachdem am Sonntag der rechte Flü⸗ gel des Erzherzogs Ferdinand Joseph den Ort Plazow süd⸗ lich von Narol erstürmt hatte. Unter dem Druck dieser Er⸗ folge der Verbündeten gehen die Russen aus dem Tanew⸗ abschnitt und dem äußersten Zipfel Galiziens zurück, der von der unwegsamen„Sandomirer Wildnis“, einer sandi⸗ gen, zum Teil auch sumpfigen Waldniederung, erfüllt ist. Hierdurch ist, so schreibt die„Köln. Ztg.“, im vorigen August General von Dankl marschiert, als er gegen Lublin vorstieß und die Russen in der dreitägigen Schlacht von Krasnik schlug. Oestlich von ihm ging damals General von Auffen⸗ berg vor an der Bahn Lemberg Lublin und brachte den Russen bei Komarow eine furchtbare Niederlage bei, die er nicht ausnutzen konnte, weil die Ereignisse ihn nach Gali⸗ zien zur Hauptarmee zurückriefen. *** Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht. Wien, 29. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 29. Juni 1915 mittags. 1 Rusfischer Kriegsschauplatz n Ostgalizien sind die verbündeten Armeen in der Verfolgung bis an die Gnila⸗Lipa und den Bug bei Kamionfa—Strumilowa vorgedrungen. Die in dieser Linie stehenden russischen Kräfte werden angegriffen. Bursz⸗ tun wurde gestern genommen. Starke feindliche Kräfte, die bei Sielec(nordwestlich Kamionka—Strumilowa) hielten, jetzt auch hier auf russi⸗ beg wurden heute nacht nach heftigem Kampfe unter großen Ver— lusten auf Krystynopol zur geworfen. 5 Nördlich Rawaruska und nördlich Ciechan ow drangen die verbündeten Truppen auf russisches Gebiet vor. Tomasz o weist in unserem Besitz Heute nacht räumte der 1 seine Stellungen am nördlichen Tanew⸗ und nörd⸗ ichen San⸗Ufer und begann den Rückzug in nordöstlicher Richtung. Er wird überall verfolgt. 1 In Polen und am Dnjestr ist die Lage unverändert. Italienischer Kriegsschauplatz. Am italienischen Kriegsschauplatz hat sich auch gestern nichts von Bedeutung ereignet. Der Feind verschoß wieder viel Artilleriemunition gegen den Görzer Brückenkopf Das italienische Sanitätspersonal beförderte unter Miß⸗ brauch der Genfer Konvention Maschinengewehre auf seinen Tragbahren. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: v. Höfer, Feldmarschalleutnant. Der russische Bericht. Petersburg, 29. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Bericht der kaukasischen Armee vom 26. Juni. Im Küstengebiet versuchten die Türken einen Angriff auf unsere linke Flanke, aber ihre öße wurden abgewiesen. In der Richtung auf Olty in der Gegend von Tortum und Gelia versuchten die Türken eine unserer Kompagnien anzugreifen, wurden aber zurückgeworfen. Am, Geidbaggebirge näherten sich die Türken unter dem Schutze des Nebels unseren Gräben auf 800 und später auf 300 Schritte, sie wurden aber durch unser genaues Feuer zurückgeschlagen und zogen sich unter großen Verlusten zurück. Bei Geidbag wurden mehr als 1000 türkische Leichen gefunden. In der Richtung auf Melagersk hatte eine unserer Ableflungen, die von Autuak vor⸗ gegangen war, einen Zusammenstoß mit Kurden, zerstreute sie und nahm den Kommandanten des 15. kurdischen Regiments ge— fangen. Auf der übrigen Front keine Veränderung. „Die letzte Mitteilung des Großen Generalstabes besagt: Am linken Weichselufer dauerte der hartnäckige Kampf in der end von Ozaroy während der ganzen Nacht zum 27. Juni an. Das Ergebnis war, daß der Feind überall mit großen Verlusten zurückgeworfen wurde. Besonders die Angriffe des Feindes gegen den Flecken Glinieny, wo wir bei unseren Gegenangriffen Ge⸗ sangene von allen Regimentern del 4. österreichisch⸗ungarischen Diviston e zeichneten sich durch besondere Hartnäckigkeit aus. Auf seine Anfangsstellung en, blieb der Feind am folgenden Tage ganz untätig. Vorstoß des Feindes auf To⸗ maszo w und Kamionka dauert fort. Vor unserem Rückzuge auf Gnila⸗Lipa am 26. Juni auf der Front Bukas⸗ TezowHalicz warfen wir erbitterte Angriffe starker deutscher Streitkräfte erfolgreich zurück. An den anderen Fronten keine wesentliche Veränderung. Der Wechsel im russischen Kriegsministerium. Petersburg, 29. Juni(WTB. Nichtamtlich.) Der Gehilfe des Kriegsministers, General⸗Ingenieur Ver⸗ nander, ist auf Ansuchen seines Amtes enthoben wor⸗ den. General Vernander bleibt Mitglied des Reichsrats. Die russischen Finanzen. Petersburg, 30. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Eine kaiserliche Verordnung ermächtigt den Finanzminister, kurzfristige Staatsscheine für 50 Millionen Pfund Sterling auf dem Londoner Markte zu begeben. *** Ein französischer Flieger über Friedrichshafen. Stuttgart, 29. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Das Württembergische Kriegsministerium teilt mit: Am 27. Juni um 10 Uhr 30 Min vormittags näherte sich ein franzö⸗ sischer Doppeldecker von Konstanz her Friedrichs⸗ hafen. Schon beim Anzuge wurde er heftig von Artillerie beschossen. Er setzte infolgedessen den Flug nicht dicht über Friedrichshafen fort, sondern machte eine Schleife über das Seeufer westlich der Stadt, wobei er drei Bomben, die keinerlei Schaden anrichteten, abwarf. Eine fiel in den See bei Manzell, die anderen in das Gelände zwi⸗ schen Schnetzenhausen—Waggershausen und das Seeufer. Nach dem Abwurf der letzten Bombe entzog sich der Flieger dem Artilleriefeuer durch seinen Wegflug in der Richtung auf Konstanz. Wie aus Schweizer Zeitungen zu entnehmen ist, mußte er später auf Schweizer Boden landen, wo er festgenommen wurde. Die französische Jahresklasse 1916. Lyon, 29. Juni.(WTB. Nichtamtlich.)„Nonvelliste“ meldet aus Paris: Der Kriegsminister gibt bekannt, daß die Mannschaften der Jahresklasse 1916 unter keinen Umständen vor einem später sestzusetzenden Zeitpunkte an die Front gesandt werden dürfen. Eine Ausnahme bilden die Kriegsfreiwilligen, die an die Front gesandt werden dürfen, sobald ihre Ausbildung genügend fortge⸗ schritten sei. Aus der französischen Kammer. Paris, 29. Juni. WTB. Nichtamtlich) Der„Petit Pa⸗ risien“ meldet: Der Abgeordnete Henessy brachte in der Kam⸗ mer einen Gesetzantrag ein auf Errichtung von vier Unter⸗ staatssekretariaten des Krieges. Davon soll dem ersten die Intendantur, dem zweiten das Geniewesen, Luftschiff⸗ fahrt und Erfindungen, dem dritten die Eisenbahnen und das — dem vierten das Gesundheitswesen unterstellt — 0 Die Munitionserzeugung in Holland. Haag, 29. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Auf Einladung des Kriegsministers versammelte sich im Kriegsmini⸗ sterium eine große Zahl von Fabrikanten aus allen Landesteilen, um über die Munition ser zeugung durch die niederländische Industrie in Kriegszeiten zu be⸗ raten. Der Kriegsminister setzte den Zweck der Zusammen⸗ kunft auseinander. Die Industriellen legten die größte Be⸗ Wiͤeitere Zurückdrängung der Russen in Galizien. reitwilligkeit zur Mitarbeit an den Tag. Es soll ein Muni⸗ tionsbure au errichtet werden, das außerhalb des orga⸗ nischen Verbandes des Kriegsministeriums stehen soll. Die Zusammensetzung wird in einigen Tagen bekanntgegeben. Die Not der dänischen Baumwollindustrje. Berlin, 30. Juni. Wie die Morgenblätter zu melden wissen, erklärten sämtliche dänischen Baumwollspin⸗ nereien, daß sie ihre Betriebe in den nächsten Tagen ein⸗ stellen müßten, falls England das Ausfuhrverbot für Baum⸗ wolle und Baumwollgarne aufrecht erhalte. Dänemark hat keinerlei Reserven an Rohbaumwolle. Mit der Stillegung der dänischen Baumwollindustrie werden 70000 Arbeiter brotlos. g Die Kämpfe an den Dardanellen. Konstantinopel, 29. Junt.(WTB. Nichtamtlich.) Das Hauptquartier teilt mit: An der Dardanellenfront griff der Feind am 28. Juni nachmittags bei Ari Bur nu nach hefti⸗ gem Artilleriefeuer dreimal unseren linken Flügel an, wurde aber jedesmal mit außerordentlichen Verlusten zu⸗ rückgeschlagen, ohne einen Erfolg zu erzielen. Bei Sedd⸗ Bahr griff der Feind, nachdem er in der Nacht vom 27. zum 28. Juni bis zum Morgen unsere Schützengräben auf dem rechten Flügel mit schwerer Artillerie beschossen hatte, am 28. Juni mor⸗ gens diesen Flügel an. Wir warfen ihn durch unseren Gegenangriff zurück. Auch durch seine in derselben Nacht gegen unseren linken Flügel gerichteten Angriffe erzielte der Feind keinen Erfolg. Am Nachmittag versuchte der Feind gegen unser Zentrum einen An⸗ griff, der leicht zurückgeworfen wurde. Wir eroberten durch einen Gegenangriff zwei Linien Schützengräben. Unsere anatolischen Bat⸗ terien nahmen wirksam an dem Kampf auf dem linken Flügel bei Sedd⸗ül⸗Bahr teil und trugen beträchtliche Erfolge davon, in⸗ dem ste dem Feinde schwere Verluste zufügten. Die⸗ selbe Batterie brachte feindliche Batterien auf der Spitze von Tekke zum Schweigen. Unsere Zlieger warfen mit Erfolg Bomben auf schauplätzen hat sich nichts Bedeutendes ereignet. Kaiser Wilhelm an den Sultan. Konstantino pel, 29. Juni.(WTB. Nichtamtlich) Kaiser Wilhelm sandte dem Sultan eine Depesche, in der er seine Freude über den Erfolg der Operation aus⸗ drückt, den Sultan beglückwünscht und sagt, Gott möge das kostbare Leben des Sultans zum Heile der verbündeten und tapferen Türkei erhalten. In der Dankdepesche zeigte der Sultan an, daß er bereits eine bedeutende Besserung ver⸗ spüre und sich wohl befinde. Zugleich beglückwünschte er den Kaiser zur Wiedereinnahme von Lemberg durch die wertvolle und gemeinsame Tätigkeit der beiden tapferen kaiserlichen Armeen. Tötlicher Unfall des deutschen Militärattaches in Konstantinopel. Berlin, 30. Juni. In Konstantinopel ist, dem„Ber⸗ liner Lokalanz.“ zufolge, der Militärattachs bei der deut⸗ schen Botschaft in Konstantinopel, Oberst Leipzig, das Opfer eines Unfalles geworden. Der Oberst war vor einigen Tagen nach dem Kriegsschauplatz nach den Dardanellen abgefahren und wollte heute auf dem Landwege zurückkeh⸗ ren. Als er an der Bahnstation Usunköprü eintraf, begab er sich in das Restaurant, um den Konstantinopeler Zug ab⸗ zuwarten und gleichzeitig zu frühstücken. Er trug Uniform und wollte vor dem Eintreffen des Zuges seinen Anzug wechseln. Als er die Kleidungsstücke aus dem Koffer nehmen wollte, entlud sich sein Revolver. Die Kugel drang Herrn von Leipzig in den Kopf und verletzte das Gehirn, so daß der Tod eintrat. Englische Verluste an der persischen Grenze. Stockholm, 29. Juni.(WTB Nichtamtlich.) Major Pravitz von der schwedischen Gendarmerie in Persien, der gestern nach Stockholm zurückgekehrt ist, berichtet in„Stock⸗ holms Dagblad“ vom 29. Juni, daß die Nachrichten, die über die türkischen Kriegsoperationen in Asien nach Europa gelangt sind, sehr unvollständig seien. Sy sei z. B. in Europa niemals bekannt geworden, daß ein ganzes eng⸗ lisches Regiment von den Türken bei Alwaz an der persi⸗ schen Grenze dadurch vernichtet wurde, daß es auf einen unterminierten Landstreifen gelockt wurde, wo es voll⸗ ständig verschwand. Die Verluste der Italiener in Libyen. Berlin, 30. Juni. Hol ändische Reisende, die aus Niederländisch⸗Indien kommen, berichten, sie hätten in Suez erfahren, daß die Italiener bei ihrem Rückzuge aus dem Innern Libyens nach der Küste 1600 Tote und über 3000 bis 4000 Mann Verwundete ver⸗ loren hätten. Die Verluste der Kanadier. Amster dam, 29. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) „Associated Preß“ meldet aus Ottawa vom 8. Juni: Die Verluste der Kanadier betragen 8008 Mann, wovon 1212 tot, 5230 verwundet und 1565 vermißt sind. Die 5 1 9396ꝙ— * wortete der Papst nicht, das war unter dem Pontifikate Pius X. Er, b 8 wollte und weil ihn die heikle Lage bekümmerte, in die der Vatikan 7 T PFW Papst, welches auch seine Worte gewesen seien, sicherlich die Mei⸗ London,. Juni.(WDB. Nichtamtlich.) Reutermel⸗ dung: Gestern nachmittag wurde bei Tuskar in der Irischen See der große englische Dampfer„Indrani“ torpe⸗ diert. Die Besatzung wurde gerettet und heute früh in Milfordhaven durch einen Fischerdampfer aus Swansea ge⸗ landet. Die Leute erklärten, daß sie am Nachmittag zuvor 10 Minuten vor 5 Uhr ein Unterseeboot gesehen hätten, das zum Zeichen, daß die Boote herabgelassen werden sollten, zwei Schüsse gelöst habe. Sie konnten ein Boot flottmachen, Bewohn das das Unterseeboot in einer Entfernung von 50 Yards passiert habe Der Kommandant habe der„Indrani“ zehn Minuten Zeit gelassen, dann sei eine Granate auf das Schiff abgeschossen worden. ondon, 29. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Lloyds Agen⸗ tur meldet aus Milfordhaven: Die britische Bark„Du m⸗ frie Shorer“ ist Montag morgen 25 Meilen füdwestlich Smalis torpediert worden. Die Besatzung wurde mittags in Milfordhaven gelandet. London, 29. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Die„Mor⸗ ning t“ meldet aus Athen: Der französische Kreuzer „Kleber“ erschien am Sonntag vor Castilorizo und begann warnungslos die Beschießung. Er zerstörte die grie⸗ chische Hirche. Die Lokalbehörde protestierte energisch. Der Kommandant des Kreuzers war überrascht, daß die Insel unter griechischer Okkupation stand und bot Entschul⸗ digungen an. — Der papft und seine Ausfrager. Rom, 29. Juni.(Priv.⸗Tel.) Der„Corriere d'Italia“ ver⸗ öffentlicht ein Interview mit dem Kardinal⸗Staatssekretär Ga⸗ spari bezüglich des Interviews des Papstes durch La⸗ tapie. Gaspari erklärt: Latapie hat sehr schwerwiegende Behaup⸗ tungen vollkommen erfunden. Latapie zufolge stellte der Papst die Juden Galiziens und die österreichischen Priester in Cremona mit den erschossenen belgischen und französischen Priestern gleich und erwähnte sie alle in der Konsistorialrede am 22. Januar. Dies ist eine Absurdität. Der Papst konnte dies nicht sagen. Ueber die Juden Galiziens hat der Papst niemals gesprochen, denn er könne weder Rußland lediglich auf die Angaben Oesterreich⸗Un⸗ garns, noch Oesterreich⸗Ungarn lediglich auf russische Angaben hin verurteilen. Vor einigen Wochen wurde der Papst benachrichtigt, daß die italienische Armee einige österreichische Priester aus feind⸗ lichen Gebieten als Geißeln mitnahm oder besser gesagt als Zivil⸗ fangene abtransportierte. Gleichzeitig erfuhr der Papst mit Sager daß diese Priester mit großer Schonung behandelt wur und der Bischof von Cremona sich ihrer liebevoll annehme. Wie hätte also der Papst die aus Belgien und Frankreich abge⸗ führten Priester, die jüdischen Familien Galiziens und die öster⸗ reichischen Priester in Cremona gleichstellen können? Wie hätte er behaupten können, er habe sie alle in einer um mehrere Monate 1 Rede erwähnt? Weder der Papst noch der Staats⸗ etär erhielten jemals direkt oder indirekt einen Brief des Gou⸗ verneurs von Belgien. Der Brief bestehe uur in der Einbildung Auf eine Frage bezüglich der Neutralität Belgiens ant⸗ Gaspari, wisse die wahre Antwort, aber seine Aufgabe sei die Be⸗ richtigung der Angaben Latapies, nicht ihre Vervollständigung. Bedenklicher noch sei, was Latapie über die Beziehungen des Va⸗ tikans und des Quirinals sage. Es sei wahr, daß der Vatikan wünsche, daß Italien außerhalb des Konfliktes bleibe auf Grund genügender Nonzessionen von Seiten Oesterreich⸗Ungarns, welche jeden Reihuingsgrumd zwischen den beiden Nationen aus der Welt F ie„ aber ni e Ausbreitung des i wibrschte, weil er dem geliebten Italien die Kriegsgreuel ersparen mmißte, wenn Italien eingriff. Der Ausdruck,„das wankel⸗ al piu mobile) Volk der Erde“, welches der Papst angeb⸗ italienische Volk angewendet habe, sei eine Erfindung Wenn spater bekannt werde, was der Papst getan hat, das italienische Volk kein Gefühl der Erbitterung, sondern Dankbarkeit empfinden. Seit der Kriegserklärung habe er Papst die strengste Neutralität gewahrt. Der Papst vergesse icht, daß alle, wo immer sie kämpfen, seine Söhne seien. Er sei micht nur auf das geistige Wohl seiner Kinder bedacht, sondern ge⸗ statte auch, daß selbst in den Gebäuden des Vatikans kranke und verwundete Soldaten gepflegt würden. Gaspart erkannte an, daß die italienische Regierung den guten Willen bewies, mehrere ierigkeiten beizulegen, welche der Vatikan in Kriegszeiten ichts der 1 5 als 3* . gewährte die italienis. Regierun enfurfreiheit für die Korrespondenz des Heiligen Stuhles. er Vatikan machte von einigen trotz Befehls und ohne Verschulden der italienischen Re⸗ gierung geöffneten Briefen kein Aufhebens, aber daraus lasse sich nicht schließen, daß die Lage des Vati⸗ kans normal sei und daß der Papst sie als end⸗ gültig annehmen müsse. Vatikan könne vor seiner Neutralität der italienischen Re⸗ gierung keine Schwierigkeiten bereiten; er setze seine Hoffnung auf in der Erwar daß die Lage nicht durch fremde Waffen, wohl aber durch den Tri h der Gerechtigkeit geregelt werde, welche er im italienischen Volke gemäß seinen wahren Interessen immer mehr verbreitet sehen möchte. Der Papst bedauerte den Untergang der„Lusitania“; deutlicher könne er sich nicht aus⸗ sprechen angesichts der Widersprüche in den Berichten, die er nicht lösen könne. Bezüglich der von Latapie dem Papste zugeschriebenen 55 Glauben Sie, daß die Blockade der Zentralmächte, welche ionen unschuldiger Geschöpfe dem Hungertode preisgibt, etwa von menschlichen Gehlen eingegeben ist? sagte Gaspari, daß der — 85 4 nung seines Ausfragers habe kennen lernen, aber nicht sich selber gegen die Verhängung der Blockade habe aussprechen wollen. Gaspari schloß mit der Erklärung: Latapie gab an keiner Stelle die Gedanken des Papstes genau wieder, sondern entstellte sie hier und da völlig. In der kurzen Unterredung mit Latapie sagte er, pari, kein Wort über den Abbruch der diplomutischen Be⸗ iehungen mit Frankreich und über die Trennung von Kirche und taat in Frankreich. Latapie hätte gut getan, sein förmliches Ver⸗ sprechen zu halten und nichts ohne vorheriger Genehmigung zu ver⸗ öffentlichen. Jedenfalls sei Latapie dank der kläglichen Indis⸗ kretion der letzte Journalist, welcher vom Papste während des Krieges empfangen worden sei. Essen, 30 Juni. Wie der„Essener Generalanzeiger“ durch einen neutralen Berichterstatter auf Umwegen unmzensiert aus Rom erfährt, häufen sich dort gefährliche Kund⸗ gebungen, die unter dem Scheine kirchlicher Bewegungen auf⸗ treten, gegen den Papst Benedikt XV. Als Mönche ver⸗ kleidete Verbrecher forderten öffentlich zu einer neuen Papstwahl auf, falls der Papst seine bekannte Unterredeng mit dem Pariser Journalisten Latapie nicht widerrufe. — — Ein dotument rufsischer Räuberel und Plünderung. — Nachstehend der wortgetrene Inhalt eines erbeuteten russi⸗ Origtnaldolumentes: „Seiner Kaiserlichen Hoheit dem Großfürsten Nikolaj Niko⸗ lajewitsch“ Meldung des Vorstehers der römisch⸗katholis* meinde un Bogdanow te nrir l it. zu bringen. Es begann auf dem Gebiete der 9 e n e en e i en lichsten Empfang und j iche Unterstützung in j insicht. Am 24. Novem en wen seg ub feu ein Soldat zu 8 erklärte, daß in Kürze die ganze Gegend durch Artillerie be⸗ schossen werden würde. Im Hinblick darauf und auf Befehl seines e ni i ist, nahm sich alle präte zu⸗ sammen, das sind Meßgewänder, die labs für die heilige Opfe⸗ rung, Kelche, Monstnartz und Gebetbücher und versorgte dies alles im Keller des Pfarrhauses, verschloß es n und begab mich selbst in das Nachbardorf Krystopolsia Wola, wohin auch alle er 1 A 5 Bogdanow. e Fourage un haupt alles, was zur pflegung ruppen dienen konnte, blieb an Ort und Stelle. Am Abend desselben 24. November erfuhr ich, daß im ganzen Dorfe Bogdanow, dar⸗ unter auch in meinem Hause, die rücksichtsloseste Plün⸗ derung stattgefunden hatte und zwar von Soldaten des 207. No⸗ wobojassenki⸗Infanterie⸗Regiments, an deren Spitze ein Ober⸗In⸗ strukteur namens Stowilassenko oder Stowilapenko stand. Ge⸗ raubt wurde buchstäblich alles. Kirchenschänderische Hände schonten nicht einmal die Kirchengeräte, Kelche, Monstranzen und Gewänder. In den Häusern der Pfarrangehörigen rafften die Plünderer buchstäblich alles zusammen und legten es auf Fuhr⸗ werke. Was sie nicht mitnehmen konnten, wie Tische, 8 Stühle usw., haben die Plünderer wie echte Barbaren zerbrochen und in Splitter gehackt. Kleidung, Wäsche, Pelze, Küchengeschirr, wo es solches gab, Uhren, mit einem Wort alles packten sie auf Trafnwagen und führten es in das Nachbar⸗ dorf Kamiena Die gleiche Plünderung wurde in der ganzen Pfarrgemeinde vollführt und schließlich ergab sich ein solches Bild, daß die Dörfer, in denen früher deutsche und öster⸗ reichische Truppen geweilt hatten, don diesen Truppen i wurden. Als aber die rufsischen Truppen kamen, erfolgtedie völligste Zerstörung. Aeußzerst merkwürdig war hierbei, daß Dinge geraubt wurden, die die Soldaten nicht brauchen konnten, gar nicht zu reden von Getreide und Schließlich und endlich konnten die Bauern gar micht verstehen, warum die russischen Trunpen mit ihnen nicht wie Menschen, sondern wie wilde Tiere„während die Deutschen und Oesterreicher sie human behandelt hatten. Neben dem Stowilassanko leitete die Plünderung irgend ein dem Namen nach Unbekannter hagerer israelitischer Sanitäts⸗ soldat. Am solgenden Tage, nämlich 26. November, wandte ich mich an den Kommandanten der 52. Division des Kaukasischen Korps mit der Bitte um Schutz für die Bevölkerung. Der Chef 95.———— dem E 8 1 er Plünderung rt ein Ende zu machen a e Offiziere im Kampfe standen, der in der Nähe tobte, so blieb der Befehl des Regimentskommandanten schließlich unausgeführt und die Plünderung wurde wie früher fortgesetzt. Es kam sogar soweit daß die Plünderer Wiegen fortschleppten. Euere Kaiserliche Hoheit! Die gesamte Bewohnerschaft meiner Pfarrgemeinde bemüht sich seit Anbeginn des Krieges, unsere Truppen auf jede nrögliche Weise zu unterstützen ohne Rücksicht auf ihre Kräfte und ihr Hab und Gut. Jetzt kann niemand begreifen, warum für all dies eine solche Strafe folgte. Ist denn die militärische Obrigkeit wirklich nicht imstande, die— 2 vor der völligen Vernichtung ihres Besitzes, wodurch ungefähr 0 meiner Pfarrkinder zu Bettlern geworden sind, zu schützen? und Cand. Aus Stadt 5 Gießen, 30. Juni 1915. Unerfreuliches von der Straße. Es ist menschlich, daß sich in die große, einheitliche Melodie der Zeit mitunter Mißklänge stehlen, und so wäre es unverständig, an die Kultur der Straße die gleichen Maßstäbe zu legen, mit denen man den Krieg, seine rie und seine Erscheinungen vom Schreibtisch oder der Kanzel aus mißt. Daß aber auch die Straße vor dem, was der Krieg ihr notgedrungen zeigen muß, die Achtung und die Selbstbesinnung nich 5e wird nicht Gefahr laufen, von den Einsichtigen ein Moral⸗ prediger gescholten zu werden, wenn man zur Sprache bringt, wenn die Straße dies Gebot gröblich verletzt. Vor ein paar Tagen erst mußte in der Stadt ver⸗ ordnetenversammlung die nachdrückliche Mahnung erhoben werden, Begräbnisse, namentlich solche mili⸗ tärischer Natur, nicht durch plumpe Neugier zu Schaustel⸗ lungen herabzuwitrdigen. Stundenlang, so wurde von be⸗ rufenster 8 ü manche Frauen und Mäd⸗ chen ihre Schaulust durch die Straßen, um die letzte Ehre, die man einem toten Helden erweise, durch Unverstand und Rücksichtslosigkeit nur allzu oft zu stören. Ein Begräbnis ist schon im Frieden nicht die passende Gelegenheit, Neugier und ähnliche wenig empfehlenswerte Triebe zu befriedigen; wer aber in der jetzigen Zeit auf Gräbern und Denksteinen herumsteigt, nur um zu sehen, wie unsere Soldaten ihre gefallenen Kameraden ehren, beweist, daß die Majestät des tausendfachen Todes, der Dag für Tag vor unseren seine Ernte hält, nicht genügt, um ihm eine heilige Scheu vor dem Sarge eines Kriegers einzupflanzen. Fort von den Friedhöfen mit diesen Erscheinungen des Müßiggangs; nie paßten sie schlechter in die geweihten Stätten als heute. Genau das Gleiche gilt von einer andern Stelle, an der sich mit Vorliebe die Sensationslust breit macht. Das Rote Hreuz, dem sicherlich jeder ein Urteil darüber zutraut, len sich in die Zwangslage versetzt, im Einverständnis mit en maßgebenden Stellen fol bittere Klage der ver⸗ a Bürgerschaft zu unterbreiten: „Wenig erfreulich ist das Bild, das ein Teil des hie⸗ sigen Publikums bei der Ankunft und Entladung von Laza⸗ rettzügen gewährt; ganz besonders war das am vergangenen Sonntag der Fall. Di 8 Menschenmassen füllten die vom Bahnhof nach der Friedrichstraße führende Brücke, dicht gedrängt stand die Menge auf der Bahnhofstraße vor Hotel Kuhne und Hotel Lenz, um den Abtransport von Verwundeten sichanzusehen. Fühlt man denn nicht das Unwürdige solchen 87 Anstatt ihre Zeit zu vertrödeln, sollten die Menschen lieber darüber nach⸗ denken, welche Gefühle unsere schwerverletzten Vaterlands⸗ verteidiger erfüllen müssen, wenn sie sich bei ihrer Ankunft als Gegenstand müßiger Neugier sehen. Einiges Nachdenken wird solche Gedankenlose hoffentlich in Zukunft davon ab⸗ halten, den Abtransport von V als Schauspiel in bünd Lin drittes Beilpiel sür diefen Mangel en urs Und ein drittes Beispiel für di angel an Zurück⸗ haltung bei einem Teile des Publikums bildet eine 1 schrift, die uns von einem 1 7 de im Kampfe fürs Vaterland ein verloren„Sie glauben gar nicht, welch ein niederdrückendes Gefühl es ist,“ so schreibt er,„sich ständig den fragenden, forschenden Blicken der Neugierigen t zu 1 Lazarett bemitht man sich, uns davon zu unfer lust nichts bedeutet. Auf der bleibt alle Augen⸗ blicke jemand stehen und sieht uns mit einem Gemisch aus Mitleid und Neugierde nach, das diese Mühe unserer Pflege umsonst machen könnte. Es ginge noch, wenn man nicht im Vorübergehen auch noch A n zu hören beläme, wie Ach, der arme Mensch! Er ist— für fein Leben entstellt usw. Wir haben unser Opfer nicht gel„ um daheim als Schaustück zu dienen.“ Dieser pricht für fich selbst. braucht kein Wort hin esügt werden. Unter die Ueberschrift dieser Zei Tan es ferner, wenn man gelegentlich der in den letzten Tagen vorgenom⸗ verschließen. aus Di ert, das darf 155 verlangen und R zen Blöcher, Inf.⸗Rgt. 224, aus Wallau.— eine ganz famose Abwechselung gebracht nicht geräuschvol ge 951 4 in die Zeit. Mehrere iern könne. iese Zeilen; nicht 1 1* 85„ 1 5 Auf dem Felde der Ehre gefallen. (Aus Hessen und den Nachbargebieten.) Ers-Res Fr. Helms, Inf.⸗Regt. 49, aus Traisa bei Durm⸗ stadt.— Gefr. D Re. 8 15 e 3 1 Darmstadt. Siegfried 5 er* 2 5 7 0 Seim 1 aus—. 5 Da⸗ 2 ermn⸗ en.—. e I W 22, cs Dubach— Gefr. Willi M 2. nf.⸗Agt. 22,.. i Metzger, Juf. Rgt. 186, aus Worms. Landsturmmann Karl Josef Götz aus Worms—. Füs. Richard Thielmann, Res⸗Inf⸗Rat aus Oberroßbach. Heinrich Huhn, aus Aulendiebach. d Nes. Ka Res.⸗Feld⸗Art.⸗Rgt 25, aus Als f Musk. Ludw. Jacobi, Res.⸗Inf.⸗Rgt. 223, aus 7 2 aus 55 — * 2 Regt 25, aus Alsfeld.— Musk. Fritz Heil. Ref Juf.⸗Negt. 25g, aus Herborn.— Pionier Rich. int ang Oft a. M. Landsturmmann Kar aus Offenbach a. M.— Kriegsfreiw. Heinrich Bo ß, Regt. 23, aus Darmstadt.— e d. Res. Otto Müller und Gefr. Gerhard Forthaus, Art. 25,-s Darmstadt.— Kriegsfreiw. Lehrer Nikolaus Adam, Res⸗Inf⸗ Regt. 80, aus Nonrod i. O.— Musk. er 5 Inf.⸗Regt. 224, cus Blasbach.— Gefr. Willi Schmitz,— Regt. 29, aus Wetzlar.— Musk. Heinrich Becker, Ref. 5 234, aus Naunheim.— Leutn. stud. phil. Walther Wrede, „Jägerbat. 24, aus Marburg.— Füs. Heinr. Bassenauer, Garde⸗Füs.⸗Regt., aus Griesheim.— Ersatz⸗Res. Postbote Georg Geyer, Inf.⸗Regt. 223, aus Darmstadt.— Landwehrm. Gefr. Johannes Muth aus Buchenau.— Res. Karl Hahn, Inf.⸗ Rgt. 116, aus Burgsolms.— Unteroff, d. L. Eisenbahn⸗Unterass. Heinr. Schröder, Eisenbahn⸗Betr.⸗Komp. 24, aus Cölbe— Gefr. Willi Kaiser, Inf.⸗Rgt. 221, aus Heusenstamm.— Kri freiw. Wilh. Heinke, Res.⸗Inf⸗Rgt. 221, aus Offenbach a. M. —,Gefr. Fritz Klemenz, Res.⸗Inf.⸗Rgt 221, aus Offenbach a. Main.— Vizefeldwebel Lehramtsassessor Carlo Becker, Inf.⸗ Rgt. 118, aus Worms.— Landwehrm Konr Schneider, Inf.⸗ Rat. 222, aus Feldkrücken.— Musk. Wilh Lipp, Res.⸗Inf⸗ Rgt. 223, aus Ulrichstein.— Musk. Heinri 7 Inf.⸗Rgt. 223, aus Rüdingshain.— Landsturmmann Georg Schanz, aus Düdelsbeim.— Geft. d. R Joh. Paul Barth, aus Altenstadt.— Kriegsfreiw. Traugott Hilgenberg, Res.⸗ Inf.⸗Rgt. 221, aus Friedberg.— Kriegsfreiw. Lehramtskandidat Aug. Sohn, Inf.⸗Rgt. 160, aus Dillenburg.— N Kanonier Otto Stephani, aus Biedenkopf.— Ers.⸗Res. Heinr. U 5 Vizefeldwebel Heinr. Dietrich, Res.⸗Jäger⸗Bat. 24, aus Wallau.* 92 * Ritter des Eisernen Kreuzes: Gefreiter Hagenbuchen aus Frankenberg. Leutn. Herbert Mül⸗ ler aus Bad⸗Nauheim, Feldart.⸗Regt. 47. Vizefeldwebel Karl Breidenstein aus Biedenkopf, Inf.⸗Regt. 87. uz Heinrich Hebener aus Dautphe, Res.⸗Fußart.⸗Regt. 3. Oberjäger Fritz Hölzel aus Holzhausen a. Eder, Garde⸗ ützen⸗Bat. e. 38 aus 5 Uffz. Klippert aus Lauterbach, Jäger⸗Regt. zu Pfer N. 2 Uffz. Karl Walther aus Dorlar, Pionier⸗Bat. 21. Vizefeldw. d. R Wilhelm Haeußer aus Offenbach, Garde⸗ Aal Regt. 8. Musketier Adam Jäger aus Offenbach, Inf.⸗ eib⸗Regt. 117. Schutzmann Paul Dittmar aus Darm⸗ stadt, Vizefeldw. im Inf⸗Regt. 115. Einj. Uffz. Lorenz Schmidt aus Heidelbach, Füs.⸗Regt. 80. Oberleutn. Lenz aus Wetzlar, Inf.⸗Regt. 118. Fährnich Eberhard Courtin aus Wetzlar, Inf.⸗Regt. 116. Lehrer Karl Diehl aus Aßlar, Inf.⸗Regt 160. Gefr. Willy Gutzler aus Weinsheim, im 105 schweren Reiter⸗Regt. 8815 Gutzler aus Weins⸗ heim, Uffz. bei der Telegraphenabt. Sanitätsvizefeldwebel Queißner aus Marburg. Uffz. H. Römer aus Kirch⸗ hain. Stabsarzt d. L. Dr. Hüffell aus Darmstadt, Bat.⸗ 3 t. 46. Uffz. Ri aus Darm⸗ st t, Pion.⸗ und Briefbote Philipp Oldendo; bach, Fr e ee de ö teilungsarzt im 1. * Neumann, 5 j Hemmer de, bet harre, gehurhte er zimüichst in ehren=] Sobenvufser ausgespult weiden Dee demie Neingrggett ser das] Schlactgerwicht 14500180 Oil. voll Schweine en 120 den Worten des verstorbenen Vorstandsmitgliedes Herrn f notwendigste is beim Einmachen und Sterilisieren, damit] bis„ Irre., Schlachtgewicht Hegdtrerordneten Habenicht, wie auch des gleichfalls] die Sachen 8—* 1 e ber 1 Mk. Geschäft mittelmäßig. torbenen Mitgliedes 725 Herr 1 su en zu 5 i 9. M., 30. 5—. 8 2——— Feser e 3 melade könne man fast die Hälfte an Inder fps ren;— An. 175 Am Sr Stand, Niebezc) Helfer lege Merger der eperkasse. der gen eren ee war deren e d e ge enen Ni, ese al. di. F ge e. 2 NN 5 5 0 f 1 Früc e 0 fertig! Roggen 25— 5 7—30 Mk. Futtermitt t. Stadtv. e Helfrich, ihre Aemter infolge gelocht send. Das Einkochen der Früchte gehe auch ganz gut ohne 6063 Mark.— Am Tarte Jan ee Ne ihres Alters niedergelegt. Auch ihnen widmete der die teueren Apparate; die man eich jetzt in der Kriegszeit nicht statt Vorsitzen Herzlic Worte des Dankes und der Anerken⸗ doch nicht anschufßen werde Eine gute 3 beim Herste len—ů nung ihrer langjä Tätigkeit.— Nach dem erstatteten des Dunstobstes ist das Verkochen oder Blanchieren der Früchte Amtlicher Wetterbericht. Geschäftsbericht beträgt der Reingewinn des Win enheen st nien. h enertnnö cen Gela durch enn Leiche Deffentlicher Wetterdienst, Gießen. Rechnungsjahres 1914 92 504,58 Mk. An Neuein la Umrühren mit einem mumlöffel. Dadurch behalten die Die Wetterlage hat sich seit gestern in unserem Bezirk nur gen ein 1914 ein 4809 550.90 Me., die Aphe be-] Früchte naturliche Furbe und werden zarter, auch gehen mehr 5 verändert, so daß wir mit keiner wesentlichen Aenderung der krugen 3 704 213,84 Mr, die Mehr ein 2— in ein Glas. Redner zeigte die eerschiedenen Arten, wie man bestehenden Witterung zu rechnen haben. 9 1913. 5 die Flaschen, die Krüge usw. am besten verschließt, und gab dabei Wetteraussichten in Hessen am Donnerstag, den 1. Jult 1918: rjahr 1913— 1 105 337,6 Mk. Die esamtein- gute Praktische Winke und„Kniffe“. Da es sich zurzeit nur unt] Bedeckt zeitweise leichte Niederschläge, keine Temperaturänd g 12 en n Ende des Rechnungsjahres 1914 die Berwertung von Erdbeeren, Stachel und Johannisbeeren und westliche Winde. 88 eng 22 351 750,56 die ausgeliehenen Kpitalien] Kirschen handelt, se will Herr Dr. Hofmann in einer für später—— 22 930 689,75 Mk. An Einlagebü n sind 23 905 Stück, anzuberaumenden sammlung über die Verwendung der anderen 1 8 5 darunter in 1914 neu 2745 Stück, ausgegeben, auf ein Buch] Obstarten sprechen. Taff soll man in diesem Jahre nicht grün Letzte Nachrichten. guten eee 935 Mk. An den beiden age, Jun Sue eng ener noh Hur bas Sn 3 Krtegsanlethen beteiligte sich die Sparkasse mit 5 Schlusse sprach Redner 2 Die russische Rückkonzentrierung. 3 325 000 Mr— Auf 0 e Versammiung lommen de We de, ade mn fte g fan u n e eferburg Juni. Die Leitung der russe⸗ aus dem N ich Ueberweisung des gesetzlichen seellen kann und wie bei deren Wendung die Hausfrau viel schen Kirche Galiziens sollte nach Lembergs Fall nach Betrages dur cklage für gemeinnützige und wohltätige Herdfeuer sparen kann. Herr Dr. Denen wollte in seinem zwei⸗ Brody an der russischen Grenze verlegt werden. Soeben Jwecke an Stadt und Land 31553 Mk.,. 1500 Mk. stündigen Vortrage keine f. ellen Rezepte, sondern nur eine all⸗ist aber dem berüchtigten Bischof Eulogifi amtlich mit⸗ für die Fürsorge für Kriegsbeschädigte, zur Verteilung. gemeine Anleitung mit wichtigen Fingerzeigen geben. Er ver⸗ geteilt worden, er solle das neue galizische Bistum noch Für die Unterbrin, ung armer skrofulöser Kinder in Bad-] wies dabei des öfteren auf den Ratgeber für Obst⸗ und Garten⸗ weiter nach Shitomir im Gouvernement Wo ien ver⸗ —— 175 e te und Garda eren le, legen und sich den Weg nach Kiew offen halten. Aus dieser . ab 9755 8. ank urter Viehmarkte trat,—— sich, daß auch Shitomir als kriegs bedroht Aufsichtsrates e S„wie man uns eibt, am Montag eine von Kennern der 8 i ssichtsr entspr chend wurden 8 Stelle der verstor in die Gl haun Verhältnisse Aagft erwartete Tat sache Ein neuer Sturm gegen die Dardanellen? Rudol en. als Mitglied des tandes, Stadtv. in die cheinung: Mit einem ungewöhnlich starken Auf⸗ Kopenhagen, 30. Juni.„Daily Mail“ meldet aus Athen bibttochekar Ebel ns daher Außer. trieb von großen eden e. Bange Boche den fuer al ü em? arf ha nen et Ul nieerren E. cen„e dem sind von der Stadtverorbnetenversammlung die Herren sich ein langsames Abflauen der Preise Lange dienen ne ralsturm, aaf der Halbinterl Galli i 175 und ord- durch mangelte es angeblich am Markte an schlachtreisen Bruch des Vierverbandes mit Rumänien? neter Wilhelm Plank II. als Vertreter der Stadt Gießen] Schweinen, info ssen erreichten die Preise niegekannte Köln, 30. Juni. Die Kölnische Zeitung“ meldet aus neu gewählt worden.— Die Sparkasse tritt dem Revi⸗ Höhen. Jetzt sin die Tiere züberrei“ geworden und Lugano: Im„Secolo“ bestätigt Magrini, daß die ru⸗ sionsverbande des hessischen Sparkassenverbandes bei, können nicht mehr in den Ställen zurückgehalten werden.] mänischen Bedingungen, nach eigenem Ermessen das Gin⸗ und es werden in Zukunft die gesetzlichen Revisionen durch Die Hoffnung, durch das künstliche Fernhalten der Schweine greifen in den Krieg bestimmen, zum Bruch der Ver⸗ den Verbands revisor vorgenommen.— Nach Mitteilung des vom Markte noch höhere Preise als die der letzten Wochen handlungen mit dem ierverband geführt haben. Der 41 Direktors konnte die bereits im vorigen Jahre von Auf- zu erzielen und die Tiere dann zum Verkauf zu bringen, istssche Gesandte habe diese Bedingungen, die namentlich N 3— und Vorstand beabsichtigte Neuordnung des Ge- vereitelt worden. Der Not gehorchend, nicht dem eigenen Generalstab aufstellte, als unannehmbar erklärt. i chäftsverkehrs infolge des Krieges noch nicht durchgeführt Triebe, müssen die Schweine auf den Markt gebracht erklärt, eine neue Note Rußlands wirrde in der we— Um den Sparern Gelegenheit zur sicheren Auf⸗ werden Es ist die gleiche Erscheinung wie man sie jetzt auf] Woche erwartet, doch sei anzunehmen, daß— auch der Uri dem Kartoffelmar te wahrnimmt. Für die nächste Zeit Entscheidung bis zur Beendigung der Ernte hinausschiebe anleihe zu geben, ist beabsichtigt, bei genügenden An⸗ dürfte mit einem weiteren Sinken der Preise für schlacht⸗ in der Hoffnung, vorerst die Ereigmisse in Galizien heran⸗ mesdungen die vorhandene Mieffächeranlage zu erweitern reife Schreine gerechnet werden. reifen zu sehen. und kleinere Schrankfächer in dem feuersicheren Ge⸗ ittaghk 10 iber steige zung. Samstag, den 3. Juli, Oesterreichisch⸗montenegrinische Zusammenstößr. wölbe zu billigen Preisen zu vermieten. vormittags 10 Uhr, werden in dem Hofe der Dragoner⸗ Paris, 39. Juni. Die„Agence Havas“ berichtet aus Ge Ober hessischer Kunstverein. Die für den] Kaserne Nr. 24 zu Darmstadt ca 70 ausrangierte Mili⸗ tinje: Am 24. Juni besetzte eine in Bosnien einbrechen de gchsten Sonntag vorgesehene Ausstellung des bekannten kärpferde, darunter einige Fohlen, zu den bekannten momtenegrinische Kolonne nach heftigem Kampfe öcder⸗ borträtmalers Prof W. Illner wird um einige Tage Bedingungen versteigert. reichisch amgarische Stellungen am Wutschowoberge auf dem reh, später eröffnet werden, da man in diesen Tagen bereits mt Kreis Lauterbach. ten Ufer der Sueska. In der Uurgegend von Saradies eröffnete einer vorläufigen Ausstellung der Bo ckschen Ge⸗ r. Lauterbach, 28. Juni. Eine von der hiesigen Jugend- die österreichisch amgarische Artillerie ein heftiges Feuer gegen mäldesammlung beginnen wird. Der Tag der Eröff⸗ il, zugunsten ihrer Kasse in der Stadt veranstaltete] die Stellungen der Montenegriner, aber ohne Exfolg. l f eldsammlung ergab die ansehnliche Summ 989 Mk. 1 1 1 nung dieser Ausstellung wird noch bekannt gegeben. wofür Unisormen und Ausrüstungsstücke angeschaff.— sollen. Ein englisches Weißbuch. aädtiscen ang Wigandt der ehemalige Hauptmann der Gt Einwohner stiftete den Bet 60 Mark. Al bbc db dere n bun d liche gen Ne gr. städtischen Freiwilligen Feuerwehr, wurde gestern auf dem 1 am Ae nachmittag gelegentlich diner 13— Weißbuch mend beebandlung ber engtiscken 2 Heetzesleran bach wahne den Ueterteeltet Bernd. Nene bee Jensen n Size anregt e e e n Berend schr dert dea ee direktor Braubach widmete dem Verstorbenen einen herz- Lücken erfolgte ein lolter Harademarsch vor der Wohnung des länder in Deutschland. Lager. behauptet das 1 Getreu Spenders. Eini i end der Befd 55* 1 2————— Einige Faß 5 0 wieder die Belohnung der i b chen Gefangenen 115* 1 Sn— rbene vierzig Jahre lang der Feuerrchrsache gedient. 5 Kreis Friedberg. 3. 1 In den letzten 40 Jahren sei kein Brand in unserer ei ellen sechanftel: dan. S Ver kinigen Tagen batte en der Behandlung ruh erf un legter Zeit habe sich die Lage— i nicht ir biesi ellenstrafanstalt ein Sträfli 9 e t e elde—— wäre 2——— 2 Diese l e mittlung der amerikanischen Gesandtschaft etwas gebessert, doch 8 Bure gu schüt Dies danke 7 S n der Wohnungs inhaber einen ivilanzug und das nötige Kleingeld zu wikrden die dentschen Gesungenen in ben dee ne, schla 15 Gru 5* stadt dem Ent⸗ stehlen. Im Abort der Wohnung kleidete er sich um und suchte England und Griechenland. hlafenen über. ginqus. Im.. des Ober⸗ die geliebte Freiheit, deren er sich allerdings nicht lange erfreuen Vonder Schweizer Grenze, 30. Juni. Die englischen Gießen Branddtrektor sollte, denn in Offenbach wurde er gefaßt und wieder 5 die hie-] Beamten im Athen teilten, wie die„Wgence Havas“ meldet, den Braubach am Grabe einen Kranz nieder. Der Vorsitzende sige Strasanstalt ein eliefert. Etwa 80 Mt. wurden von d e· chischen Behörden mit, daß ihnen zugegangen seien. des Oberhessi chen Feuerwehr-Berbandes, Ve berger, sstohlenen Gelde bei ihm noch vorgefunden. Nl. daß die r der 3 gedachte der nste, die sich Wigandt um Feuer⸗ Hessen⸗Nassau. durch griechische Schiffe 88 werde. Diese von wehrwesen in ganz dessen erworben hat. Namens des h. Frankfurt a. M. 29. Juni Die heute abgehaltene Teil des griechischen Volles beobachtete Haltung sei gegen dir Nen Landesverbandes legte der Redner ebenfalls einen Frunz Stadtverordnetensitzung stand in ihrem Uberwie. tralität, und werde sicher schr bebunerlüe dten. mer nieder. Die gleiche erwiesen dem Toten das Gießener genden Teile unter dem Zeichen der Tauerungsfrage An Pürften auch die ehrlichen Reder und Handelskreitknden leiden Freiwillige Feuerwehrkorps durch seinen Kom⸗ einen dringenden Antra„der die soforti a 5 5 mandeur Faber, der Turnverein Gilgen 1846, in der Stadt vorherrschenden 1 Abflauen der Reibungen zwischen Bulgarien und Serbien S dessen 1. Turnwart der Verstorbene mehrere Jahrzegnte schloß sich ein längerer Meimungsaustausch, in dem allseitig]„deu gen o 0 Juni dus Perersburg läßt sich der Korp lang war, durch den ersten Sprecher Erle, die 50er die hohen Preise. der Frucht trotz des sestgestellten Ueber- penbentz bes 3 mel een, Secb ban her d kweschen Bulgaren 856.1906 durch ihren Vorsitzenden Aug. D icko rs, der] lusses einer scharfen Kritik unterzogen wurden. Der Magi⸗ die N 2— Harden sei mußt mehr abo nei Verein ehem. 116er und der Turnklub. Die Ver⸗strat gab die Zusage, sofort noch etwa 120 000 Zentner—— nicht mehr weit über die durch den 9 ꝗ— Balkan Ae näher] Kartoffeln zu beschaffen und diese durch den Konsumvereim vertrag ihm zugesagten Gebietserwerbungen hinaus. Strittig bliebe gestanden waren mit ihren Fahnen und Bannern erschienen. und alldere Meran enmiseelge chat zu billigen Preisen woch de Buweßfung der Beile Bonne 1 Karwalla I Fünfundzwanzigjähriges Diensttubtlau m. an die Bevölkerung abzugeben. Ein weiterer Antrag, der Schwedisch⸗ russische Verhandlungen 25 Hebamme Frau Horn zu Gießen begeht am 1. Juli ihr die sofortige Sicherstellung von oßen Kartoffelvorräten i jersch! öjägriges Dienstjubilaum. f N ee Ernte für Frankfurts eee— Ii Nach der 22 sind die Ber. 9 r Vontrug, den Bevölferung heischte, wurde der Lebensmitteltommission N jetzt in das e e eee des Obstes im Kriege hielt, war em lehrreiche praktisches zur Bearbeitung und Durchfuhrung flerwiesen. Auch derer dasn bereit, die Geirebeeinfuhe nach Schrehen ar jedem Um- Instruktionsabend, der meisten der anwesenden—— drohenden Milchverteuerung soll im geeigneten Au⸗ fange freizugeben. Schweden verspricht wohlwollendere Bedin⸗ etwas Neues brachte. Redner empfahl vor allem dt richtige Ver- genblick entgegengetreten werden. Die von der Versamm⸗ Autom. für den russischen Güterverkehr Voraussetzung für das aer, Hbfiarten, damit ja nichts umme. Deshalb lung gewünschte erhahung der unterstützungsgedder für diobemmen sel jedoch wor allem eine völlioe Aenderung dr eng. —.— e Fruchtiaßte dewisten Nahre kein Gelee gerstellen, Familien von Kriegsteilnehmern mare wann Magigmmt ichen iiptiät 22. onder und der Verzicht u bed bein de bereiten der die Früchte ganz einmachen, wohlwollend erer Poren nnen und soll in kürzester Frist W erliegen omenlle auf Die scrvebische Einfuhr. g Haute der Beeren, die der Verdauung sehrGegenstand einer rlage werden. 5 o 5 + Der Frichhe gen 2 Bekanntmachung. Apparat zur Msprespurg der Fruchts. 12 der einfachen Märkte. Gemäß Erlasses des Kriegsminister tums wird hierdurch be kann ung, die mar dem La Matten herzu⸗ de. Frankfurt a. W. Schweirnemarkk bert cht vom 30. Juni.] gegeben, daß auf Kriegslieferungen beschäftigte, unentbehrliche stellen. Die Rückstände geben eine gute Marmelade. Der Saft] Aufgetrieben waren 798 Schweine. Vollfleischige Schweine von arbeiter, die bis 30. Juni 1915 beurlaubt oder Adgetrett sellte in Flaschen, die ganzen Früchte in Gläsern und Krügen,, 80 bis 100 E Lebend gewicht 118.00—128.00 Me, Schlachtgewicht ich am 1. Juli nicht ohne weiteres zu stellen— wren Ge die Marmelade in Gasern und—.— aufbewahrt werden: der 145.00— 150.00 Nr, voliflefschige 135.8014000 fe. wen wicht ungsbefehl abzuwarten haben. l 4 trockene Hauskeller sei der beste Nu n Die Flaschen 116.00—120.00 Mk., Schlachtgewicht 135.00—140.00 Mt. vollftessch f Gießen, den 27. Juni 1915. sollten durch Schweseln keimfrei Smacht, die Gläser mit heißem Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 118.00—123.00 5 Großherzogliches Bezirksrommando. De Zichung der ersten Klasse Schwemmale lteste b Bont. Ge eine. l. Preubiseh-Güddeuschen— (232. Königl. Preusischen) 8163 zum Verkauf auf dem Markt. Klassen-Lotterie mens siegte Wanderungen rund um Gießen Preis 1 Mark mit Reinigung 5 2 schon— 1 von ca. Mk. 400 an ankfurt* III 1.—— beginnt wieder wü ane de f N unn nnn am 9. Juli d. J. a engfteblt E. Gerth, Lose 45 11 1% 11 1 034711 Landmannstr. 11. „ r e Waldhotel Tannhäuser —— 25 3„ asse— an ö sind zu beziehen durch die Königlich Preuf. Lotterie- Wanderungen in Gießens nächster 8 mit Sonntagsfahrkarten verzeichnis. e- bezeichnungen in der Um— 20 Hauptlinien des V. H. C. Gaszisch, Faldgrau 2 Läusetod Wanderungen in Kurhessen, im Vogelsberg Ennehmer in Giehen-. Gas f. ch ränkesan⸗ lcherste Mittel Ueber. re n, R. Buchacker Fritz Fimm E. 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