45 Die„ Sietzener Famillenblätter Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das Mreis Gießen“ zweimal „Landwirtschaftlichen Seit⸗ monatlich zweimal. werden dem Dr jetzt uckers Mit lungen ist, sie damit zu ans besti den Naivität und schon mehrmals zum Halt der Zeitung a veränderte Gesichtspi einzelnen alle hier 3 lei Erfahrun und gal technische dienst, wieder eine die, die höhen würde— dies drückt empfi blüht für die— der worden ist! Sie sollten sich ve igenteil, die erste und ha rität eines Zeitungsuntern hat— dann würden sie von Regellosigkeit hineinge sich jüngst die a sächsischen Pre umgrenzen müsse. . haben. Welche E zugebilligt, die auf diese Wei 0. n Stellen stungsfähige Zeitungen jetz Anforderun mmten Gründen des technischen M Viele sich sehr weise dünkende Kritiker der 555 cheln vernehmen, über die schlechte wärze ihrer Zei ö Mühe, Unmut beschwichtigen, und wir wissen es noch n überzeugen, dufig einen Mangel an ein t, im Kriege, wo sich die Wü en aber gebieten es, tigen Schwierigkei n und kaufmännischen' Teil der 3 erwachsen sind. Presse in der Krieg 8 tung! solcher ten h ebstechnische Hemmungen geltend. an Zahl der vielen b Die Nöte der Zeit finden ließ, Im n kanntmachungen der en diese utschädigung n Mehrleistungen Spezialarbeitern, erhöhte Koster Verteuerung des Materials— Preiserhöhung für Zeitungs „falls die Regierung nicht die kleineren und mittlere Zölle u für U ständigen Befürchtun Felde vom Schicksal ge⸗ Erstaunen und einem daß es Zeitgenossen gibt, ren Eigens egenwärtig unter wir 0 Nöten und Lasten oder—.——.— — 13 en La ften der— In der Tat, wir Unzufriedenen zu icht, ob es uns ge- daß der Allbeherrscher nur Teuerungen hervorgebracht hat, sondern auch mitunter aterials hinwirkt. auf eine Ver⸗ Presse offen— fachster Sachkenntnis, 5 usche häufen, wird in gen an die Zeitungen meist eine be Kurzsichtigkeit entwickelt. Ausdruck gebracht, nlangt, in der . sondere Wir haben früher daß, was den In- Auswahl der Beiträge unkte maßgebend sein müssen; diese im u erörtern, ist uns unmöglich. Mancher— einmal auf die zahlreichen inzudeuten, die dem Zeitung 5 Auf der einen Seite werden. szeit weit größere auf der anderen Seite Leistungen zu— machen sich vermehrte Leutemangel, beson— für den Nachrichten augenblicklich wird papier angekündigt, herabsetzt, manchem n Verlag zum Ruin werden muß und ereits eingegangenen Aufwendunge ndlich. Blätter noch er⸗ uterstützungen, alles Publikum denten viele: jetzt Weizen, der sonst so rar ge— rgegenwärtigen, daß der An— uptsächliche Skütze der Prospe⸗ ehmens, arge Einbuße erlitten ihrem Irrtum schnell abkommen. haben die Zeitungen vielfach in eine stoßen, für die nicht alsbald die aber beseitigt werden muß. Hauptversammlung des Lande Abhilfe So hat sverbandes der sse die Schaffung eines Kriegszustandsgesetzes für die Presse verlangt, das deren Rechte und Pf 1 In eine besonders en gekommen, lichten schwierige Lage sind die laut Vertrag die amt⸗ Behörden zu veröffentlichen 10 ona eine ist, alle amtlichen Aufnahme von gen auch besonders in Re en werden solchen Verlegern se in der Kriegszeit zu außer⸗ genötigt wurden? echtigte Fra antwortet; so hat z. B. das badi allgemeine Verfügung erlassen, w lichen Kriegsleistungen in der machun dürfen. An anderen Orten ihre berechtigten Wünsche du des- und Provinzialvereiner schließungen gefa notwendiger, Man zufriedenstellend be— e Ministerium eine ch die außerordent— kannt⸗ 1 chnung gestellt werden sind die Verleger noch dabei, rchzusetzen; in mehreren Lan- wurden entsprechende Ent- t. Eine allgem da es bekannt Regelung ist umso daß einzelne lei⸗ Anzeigen nur zum 50. Codestag des prinzen Friedrich Karl von Leben Abschied nahm. Selten der in Krieg und Frieden bei g 0 Am 15. Juni sind es 30 Preu u 5 reußen. 5 Jahre, daß Prinz Friedrich Karl „einer der tüchtigsten Feldherren der neueren Zeit, vom hat es einen Obergeneral gegeben, seinen Soldaten so beliebt war wie der„eiserne Prinz“, oder wis er wegen feiner roten Husarenumiform auch hieß,„der rote Prinz“. Dienst das Höchste forderte von das lich lage und das Verpfl schien. Allgemein be Schlachtgedränge. Ein engl von diesen deshalb einen„diszip das Wort:„Es ist keine Schlacht verloren, so lan Gefühl hat, besiegt Wo 1870 bei der Armee wundert wur Wie er von sich selbst im militärischen so auch von seinen Unterführern und den Soldaten. Dafür war aber Prinz Friedrich jedes einzelnen seiner Untergebenen bedacht, im Kriege gönnte er sich nicht eher Ruhe, als bis egungswesen nach seinen Wünschen geregelt de seine Ruhe selbst im wütendsten ischer Berichterstatter, der den Feldzug Karl auch auf und nament⸗ die Gefechts⸗ rinz Friedrich Karls mitmachte, nannte zu sein.“ 16. August 1870 hinweisend, fügte Gefühl nicht haben.“ 1866 und 1870 gehör zugl. Ordens Pour le Mérit und französischen Kr lichen schloß Dreilinden mei N 1 ein 9 kehrt Ut K eich mit dem Kron mit dem ärisch n im it einigen guten reise im Jahre 1882 eine U paar te am 15. ionen 1 Freunden auscht und auch den Freu uni 1885 fall wieder, dem er erlag. ber Walbkirche von Nitolstoe so ruhig und sicher se Lone linierten Donnerkeil“. Von ihm stammt ge man nicht das Und auf den Schlachttag vom er dann hinzu:„Ich wollte das da Seine Feldherrntaten in den Jahren 1864 ören der Geschichte an und find all kannt. Nach dem Sieg von Königgrätz erhielt der prinzen Friedrich eine besondere Art des e, nämlich ein Kreuz mit goldenem Stern Bildnis Friedrichs des Großen. Meß brachte dem Prinzen den hall Carauf hinwies, daß es das erste Mal sei, die Würde eines Generalseldmarschall gemein be⸗ „eiserne Prinz“ Die Eroberung von Marschallstab, wobei König Wilhelm 5 ein preußsscher Prinz Als erhalte. Nach dem deutsch⸗ iege zog sich der Prinz mehr und mehr vom öfsent⸗ Leben zurück. Er führte in Klein⸗Gl. st ein bescheibenes Dasein als Forstmann und selbst die Uniform zog er nicht mehr regelmäßig oßen Erfolgen im Kriege mochte ihm wohl das Frieden nicht mehr behigen An liebsten saß zusammen, wobei Erinnerungen aus“ den der Tafel zugesprochen wurde. s stille Leben erfuhr dann nur noch durch eine große Orient⸗ unterbrechung. Nachdem schon vorher fälle das Leben des Prinzen bedroht hatten, vormittags gegen 10 Uhr ein solcher Seine sterblichen Ueberreste sind in beigesetzt worden. ienicke und im Jagd⸗ — Wie es in Berlin wirklich ist. Unsere Reichs⸗ ade hält sich ausgezeichnet. Das großstädtische Leben in ihr 0 inen Gang, daß man kaum das Grollen Weltkrieges vernimmt. Ein paar Zahlen, die 1915 jestgelegt sind, mögen stadtamtlich für das beweisen. Nicht ängen sich in der Spreestadt zu⸗ wurden 2955 Kin der geboren, Gieße gen serklärten die Erhöhung der che[ben marschieren auf Durazzo und da Bezugs- und Anzeigenpreise für Zeitungen„für unbedingt erforderlich“; sie läßt sich aber nicht so einfach durchführen. Das liegt an gewissen modernen Erscheinungen im Zeitungsbetriebe, welche die früheren Verhältnisse umgewendet und auch angesehene ältere Blätter genötigt haben, zur Deckung der Unkosten und Einbußen an geringer bemessener Abonnement-Ein— nahme auf die Bereicherung des Inseratenteiles zu halten. Wenn man bedenkt, daß der Krieg das Inseratengeschäft auf das Aeußerste beschränkt hat, kann man auch ermessen, in welcher bedrohlichen wirtschaftlichen Lage die Zeitungen sich befinden und daß sie sich zur Abwälzung von An— kündigungen auf den Textteil zu ungunsten des Inseraten teiles nicht bereit finden lassen können. Die Zeitungsver— leger von Hessen-Massau und vom Großherzogtum Hessen haben von diesen Gesichtspunkten aus kürzlich beschlossen, daß alle amtlichen Bekanntmachungen, die ihrem Charakter nach in den Anzeigenteil gehören, sowie alle Wohltätigkeits⸗ anzeigen, Aufrufe und dergl. nur noch gegen tarifmäßige Bezahlung aufzunehmen sind. Nur in Ausnahmefällen soll ein Nachlaß gewährt werden. Wer wollte es den Zeitungs- unternehmungen auch zumuten, solche„freiwilligen Kriegs- lieferungen“ auf die Dauer wie etwas Selbstwerständliches auf sich zu nehmen, angesichts der Tatsache, daß man den übrigen Kriegslieferanten in Industrie und Handel wahr⸗ lich keine Gratisleistungen abverlangt, sondern ihnen im Gegenteil reichliches Verdienst gönnt. Der Zeitungsver— leger-Verein Nordwestdeutschlands klagte in seiner letzten Mai-Sitzung in einer besonderen Entschließung darüber, „in welch übermäßiger Weise den Zeitungen die Aufnahme unzähliger Wohltätigkeitsanzeigen und dergl. zu ermäßigten Bedingungen oder gar ohne jede Berechnung zugemutet wird“ und fordert Abstellung. Ebenso undurchführbar sind übrigens auch die vielfachen Wünsche nach ständigen Gratislieferungen der Zeitung für fernstehende Lazarette oder Truppenteile im Felde. ö Die Zeitungen haben gegenwärtig unter schwierigen Verhältnissen und unter Darbringung mancher Opfer große und hohe Pflichten zu erfüllen. Die Leistungen der deutschen Presse sind denn auch vielfach, und zwar von berufenen, auch höchsten Stellen anerkannt worden. Wenn das Publi⸗ kum sich die Mühe nimmt, über die Ex istenzbedingungen der Presse etwas mehr nachzudenken als bisher, wird es ihm gewiß ferne liegen, den nicht leichten Kampf, den jetzt auch die Presse für Deutschlands Sieg und Emporkommen führt, künstlich zu erschweren.* ——-ͤ-— d' Italien in Albanien. Italien, das an der österreichischen Front bisher o jeden greifbaren Erfolg aft, ct fich auch auf— nischem Gebiet in die Nesseln setzen zu wollen. Die Ser⸗ in möchte doch eigent⸗ lich Italien, der neue Freund der Englandfreunde, so gerne gelangen.„Die Serben dringen in Albanien wunder- bar schneidig und methodisch vor“, so klagt das„Giornale d'Italia“. Man ist in Rom darüber natürlich sehr betroffen, und wie ein ungezogener Junge, der im Spiel verliert, schreit man nach anderen Spielregeln: Die Londoner Ab⸗ machung wird wieder hervorgeholt, wonach die albanische Frage während des Krieges unberührt bleiben solle. Als ob Italien sich bisher auch nur im geringsten an diese Ab⸗ machung gehalten hätte! Kaum hatte der Prinz zu Wied Anfang September 1914 das Land verlassen(auf einem und 1747 neue Ehen wurden geschlossen. Die Zahl der Sterbe⸗ fälle wurde auf 2536 festgestellt. Trotz des Krieges wurden 227 Baugesuche eingereicht, von denen nur 203 genehmigt werden konnten. Gering war die Zahl der Brände. Nur 551 wur⸗ den festgestellt, gegen 1050 im gleichen Monat des Vorjahres. Diese erfreuliche Verminderung liegt wahrscheinlich an den hohen Kriegsstrafen, die jetzt auf Brandstiftung stehen. Die Berliner ver⸗ brauchten im April 5,5 Millionen Kubikmeter Trinkwasser. Etwa 50 Millionen Menschen ließen sich in diesem einen Monat durch Straßenbahnen und Omnibusse befördern. Auch Besuch hatte Ber⸗ lin. Nicht weniger als 90000 Fremde stiegen in Berliner Gasthöfen ab. Dazu kommen noch die vielen Zehntausende, die bei Verwandten und guten Freunden hausen. Von den 90060 in Gaschöfen untergebrachten Gästen waren 3875 Aus! änder, und zwar kamen 100 aus Rußland, 1183 aus Oesterreich, 4 aus England, 755 aus Schweden und 119 aus Amerika. Auch au Tleisch fehlt es in Berlin nicht. Denn es wurden 200000 Stück Schlachtvieh auf dem städtischen Schlachthof ange⸗ trieben. Der Andrang der Schweine war beträchtlich größer als im Vorjahre. Damals meldeten sich nur 120000 Borstentiere, diesmal aber 133 000. Ferner rückten 13000 Kälber an, 20 000 Rinder und 30 000 Schafe. Dagegen ist der Roßfleischverbrauch erheblich zurückgegangen. Wurden im April 1914 noch 784 Pterde geschlachlet, so jetzt in Kriegszeit nur 462. Ein reicher Geldstrom lloß wieder in die städtischen Sparkafsen. In diesem April wurden 10,5 Millionen Mark gespart und nur 7 Millionen Mark zurückverlangt. Ein schönes Zeichen deutschen Wohlstandes. Wie Berlin für seine Waisen sorgt, ergibt sich auch daraus, daß das Vormundschaftsamt der Stadt am 1. Mar 7582 Mündel betreute. Etwa 13 000 Pflegekinder waren vorhan den, für die 130 000 Mk. aufgewendet wurden. Die deutschen Barbaren tun also immer noch ihre Pflicht. — Die Wasserversorgung der Truppen im Felde. Für den Gesundheitszustand der Truppen ist es von größter Wichtigleit, daß ihnen leimfreies Trinkwasser zur Ver⸗ fügung steht. In den Gegenden, in denen sie kämpfen, sind jedoch hygienische Zustände noch auf niedriger Stufe, und das zur Ver fügung stehende Trinlkwasser oft von verdächtiger Qualität. Das deutsche Militäxsanitätswesen ist von vornherein darauf bedacht gewesen, den Truppenteilen Apparate zur Sterilisierung des Wassers mitzugeben. Allein es ist ja nicht möglich, jeden einzelnen Mann mit einem Abkoch apparat zu versehen. Deshalb hat man nach einfachen Schnellsterilisierungsverfahren gesucht, die den ein zelnen in die Lage versetzen, in wenigen Minuten sich trinkbares und gesundes Wasser aus selbst stark verschmutztem herzustellen Zu den bisher angewandten Verfahren, die sich gut bewährt haben, elt sich jetzt ein weiteres, über das Dr. Paul Trübsbach Chemnib in der deutschen Medizinischen Wochenschrift Mitteilung macht.— Das Sterilisierungsmittel ist hier das bekannte super mangansaure Kali in Weinsäure oder Kaliumbifulfat gelöst. Un gefahr 5 g supermangansaures Kalt in 10 g Weinsaure gelöst, genügen, um 100 Liter Wasser in 10—15 Min. genügend zu ent“ 5 ganz allein gestellt hat. Am 26. Oktober wurden italienische Truppen vor Valona ausgeschifft und des harmlosen Aussehens wegen ein„Hospital“ dort ein⸗ gerichtet, in dem es aber bald von ganz gesunden und bewaff⸗ neten Italienern nur so wimmelte. Am 30. Oktober besetzte eine Kompagnie italienischer Infanterie die Insel Saseno, die die Bai von Valona beherrscht. Und in Durazzo richtete sich der alte schlaue Fuchs Essad Pascha wieder häuslich ein, Essad Pascha, der Schützling Italiens, der sich nach seiner Freilassung— sie erfolgte auf Betreiben der römi⸗ schen Regierung— in überschwenglichen Worten als der Schuldner Italiens bezeichnete. Aber wie es eben Spitzbuben vorkommt: schließlich bestiehlt doch ein den andern. Essad Pascha hat ebenso wie Herr Salandra seinen „heiligen Egoismus“ entdeckt. Ganz unaufgefordert schickte er 2000 Mann aus dem ihm ergebenen Stamme der Gheghen nach Valona, angeblich um dort die Italiener in der Auf⸗ rechterhaltung der öffentlichen Ordnung 3¹¹ ü in Wirklichteit aber, um ihnen zart anzudeuten, daß pen, wenn sie zu diesem Zweck erforderlich sein sollten, aus Durazzo und nicht aus Rom berufen werden sollen. Diese 5 105. Jahrgang N Dienstag, 15. Juni 1015 50 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts- Buch- und Steindruckerei. „ R. Lange, Gießen. Schristleitung, Geschaftsstelle u. Druckerei: Schul⸗ straße 7. Geschästsstelle u. Verlag: 51, Schrist⸗ a 2 82 leitung: 12. Adresse für Drahtnachrichten General⸗Anzeiger für Oberhessen Anzeiger Gießen. a gegen volle Bezahlung aufnehmen. Wes-sitalienischen Kriegsschiff, der„Misurata), da setzte sich 1 sollen weniger günstig gestellte Blätter nicht] Italien in Albanien bereits zu Tische. Es begann die Aus⸗ gleich behandelt werden? Die Fachorganisationen haben führung seiner„Mission“, die ihm aber kein Mensch auf⸗ der Ungunst der Zeit nur wenig beikommen können, einige l getragen, die es sich 8 88 8 25 — 2000 Mann haben sich aber in Valona von der ersten 1 2 Stunde an so ordnungsstörend und so antütalienisch be⸗ wiesen(ihre einzige positive Handlung war die Verhaftung daß der Zurück- des zu Italien haltenden Albanerführers Ciaco), italienische Konteradmiral Patris ihre sofortige und das ist und nicht während sich Italien Budapest hegt man, so besagte die 7 des chener Blattes weiter, gegen das i als keinen unversöhnlichen Haß. Dieser gilt nur der i der Königsmörder und der verkommenen Famisie auf dem Throne. Wolle sich das serbische Volk eine bessere Zukunft sichern, so müsse es sich von den unseligen Ketten einer Clique befreien und eine Verständigung anzubahnen suchen. Hier wäre also ein Weg, und der Weg führt über Albanien. Sofia, 14. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Hier ei Nachrichten besagen, daß zwischen Serbien und Montene⸗ gro in der letzten Zeit größere Meinungsverschieden⸗ heiten wegen Albanien ausgebrochen sind. Wie behauptet wird, soll es sogar zu Zusammenstößen gekommen sein. Endlich sollen auch die Montenegriner gedroht haben, sich den Albanern schließen, falls die Serben gegen Skutari ziehen. keimen. Künstlich mit Jauche versetztes Wasser, das 3½ Millionen Keime im Kubikzentimeter enthielt, Behandlung völlig leimfrei.— Nur geringe Mengen der genann⸗ ten Chemikalien dringen in das Wasser ein, dessen Geschmack keineswegs ungünstig beeinflußt wird: es ist infolge An⸗ wesenheit von Weinsäure angenehm säuerlich. Sämtliche zu dem Verfahren notwendigen Stoffe können in Papier verpackt, leicht mitgenommen werden, etwa in der Art wie Brausepulver. Auch das kälteste Wasser von 3—5 Grad Celsius wird ohne Erwärmen sicher sterilisiert. Die vom Königl. Sächfischen Kriegsministerium angestellten Versuche haben die starke Wirkung des Verfahrens bestätigt. —Hobeirdische Temperaturen. Bei dem bekannten Lummerschen Versuche zur Verflüssigung der Kohle ist es diesem gelungen, nahezu die Sonnentemperatur zu erre neueren Messungen zu rund 5600 Grad C. ange Das Mittel hierzu war der unter Druck erzeug bogen zwischen Kohleelektroden. Technische Be n, die nach mmen wird. 0 utung haben diese Versuche noch nicht gewonnen, da die hohen Tem⸗ deraturen nur auf lokal sehr streng begren Bezirken auftraten. Für technische Zwecke muß man sich deshalb nach n t Der bei gowöhnlichem Druck auftretenden Temperatur des e en Licht⸗ bogens begnügen, die rund 4000 Grad C. beträgt. e durch Flammenwirkung erzielbaren Temperaturen sind ganz erheblich niedriger. Die durch das Wasserstoff⸗Sauerstoff Gebläse erreich⸗ bare Temperatur beträgt kaum mehr als 2300 Grad C., und selbst mit dem Acetylen⸗Sauerstoff⸗Gebläse kommt man nicht vesentlich über 2500 Grad C. hinaus. Bei dieser emperatur schmelzen allerdings bereits die meisten irdischen ffe, abgesehen von der Kohle und einigen sehr schwer schmelzbaren Metallen, wozu vor allem das Wolfram gehört. N nerdings ist es aber dem idieren⸗ den an der Technischen Hochschule in Stockholm, Olof Sal lin, ge⸗ lungen, Flammentemperaturen von 5000 bis 5500 Grad C. zu erreichen. Das Mittel hierzu ist die Verbrennung von fein ver⸗ teiltem Aluminium im Sauerstoffgebläse. Die Techmik dürfte von diesem Verfahren den allergrößten Nutzen ziehen, hat doch bereits das Goldschmidtsche Themit⸗Verfahren, nach dem minium, eingebettet in Sauerstoff abgebende ö braunt wird, bei der Schweißung von Sch asc Stahlblöcken usw. die denkbar besten Dienste tet. Deutsche Fürsorge für die Bibliothek den besetzten feindlichen Landesteilen. Un gierung hat bekanntlich Kunstgelehrte nach den besetzter St — Belgiens und Nordfrankreichs entsandt, die sich der Kunst schätze sachgemäß annehmen. Wie jetzt durch d alblatt für Bibliothekswesen“ bekannt wird, erstre orge auch auf die Bibliotheken. Der D täts bibliothek in Breslau, Geheimrat iertum beauftragt worden, die Bibriothele i Landesteilen zu besuchen, um sich von ihrer Si zu Überzeugen. Es ist bereits seit Ostern mit dieser Arbeit beschäl tigt. zu einer italieni⸗ war nach der geschilderten 1 7 9 Ein englischer Werbeausschuß vor Gericht. 8 Bor dem englischen Armeerat eine ug 5—— den British Empire Ausschuß statt. Dieser Ausschuß .— sich mit der Aufste eines Freiwilligen ⸗ 5 illons. Aus der Verhandlung, die noch andauert, ergibt ssich nach der„Daily Mail“ vom 27. Mai, daß wer in diesem Freiwilligen⸗Bataillon befördert werden will, die Emp⸗ fehlung des Werbe⸗Ausschusses haben muß. Ein inzwischen besförderter Kapitän Clarke die Beförderung dadurch erzielt, daß er feine geschäftli Dienste einem Ausschuß⸗ mitgliede zur Verfsü stellte. Für diese geschäftlichen Dienste empfing er mit Genehmigung seines Obersten Bow⸗ maßen gezeigt werden, daß er das Geschäft als Geschäft ansah, und nicht etwa als Gefälligkeit, um befördert gu werden. Der Oberst Bowdon als Zeuge bestritt dann allerdings, daß er die Annahme der Provision empfohlen habe. In der gleichen Verhandlung kam auch zur Sprache, daß ein„Major“ Bathurst sich um eine Offstzierstelle im Bataillon beworben und zu diesem Zweck dem Ausschuß Geldmittel zur Verfügung gestellt habe. Die Erkundigungen des zur Verhandlung hinzugezogenen Ausschußmitgliedes General Bindon ergaben denn allerdings, daß der„Ma⸗ jour“ Bathurst mehrfach mit Zuchthaus vorbestraft war und deshalb auch nicht angestellt wurde. Nunmehr wollte Bat⸗ rst aber seine Geldzuwendungen wieder haben. Diese er einem Ausschußmitgliede, das gleichzeitig Aus⸗ rüstungslieferant für das Bataillon war, gegeben. General Bin erklärte als Zeuge, daß dem Bathurst das Geld, 100 Pfd., zurückgezahlt worden sei. Er konnte aber vor Gericht hierfür einen besonderen Nachweis nicht führen, weil nach seiner Erklärung zu jener Zeit eine Buchführung oder ein Bankkonto bei dem Werbeausschuß nicht vorhan⸗ den war. Aus Stadt und Cand. Gießen, 15. Juni 1915. Auf dem Felde der Ehre gefallen. (Aus Hessen und den Nachbargebieten.) Musk. Friedr. Ohlemutz, Inf.-Agt. 168, aus Gambach.— Ersatz-Res. Karl Hahn, Res.-Inf.-Rgt. 224, aus Krofdorf.— Kriegsfreiw. Peter Hartmann aus Darmstadt.— Musk. Gustav May, Inj.-Rat. 253, aus Gräveneck.— Landwehrmann Friedr. Kraft, Inf.-Rgt. 118, aus Horchheim.— Reservist Willi Ramelius, In.-Rgt. 118, aus Worms.— Musk. Willi Schupp, Junf.⸗Rgt. 168, aus Ehringshausen b. Wetzlar.— Res. Wilh. Gerhardt, Inf.⸗Rgt. 83, aus Waldgirmes.— Einj. Otto Phil. Schwalb, Ins.-gigt. 115, aus Worms.— Ers.⸗Res. Phil. Traub, Res.-Inf⸗Agt. 118, aus Gunbsheim.— Musk. Wilhelm Marten, Res.-Junf.⸗Agt. 224, aus Alsseld.— Friedr. Wilh. Wollrab, Res.-Jnf.-Rgt. 224, aus Alsseld.— Pionier Wilh. Dechert aus Gontershausen.— Off.-Stellv. Dr. Peter Gott schäm mer, Fuhrpart-Kolonne 5. aus Sprendlingen.— Unteroff. August Stieler, Res.⸗Inf.⸗Regt. 223, aus Rainrod.— Gefr. Konrad Georg, Res.⸗Inf.⸗Regt. 212, aus Rainrod.— Kriegs⸗ freiw. Unterprimaner Emil Rettig aus Darmstadt.— Kriegs⸗ freiw. Gefr. Lehrer Adam, Inf.⸗Regt. 80, aus Niedernhausen.— Gardefüs. August Debus, Inf.⸗Regt. 115, aus Crumstadt.— Einj.⸗Kriegsfreiw. stud. arch. Jakob Burkhardt, Ers.⸗Inf.⸗ Regt. 221, aus Höchst a. M.—. Ers.⸗Res. Andreas Ei fert, Res.⸗ Inf.⸗Regt. 222, aus Angersbach.— Musk. Heinrich Klippert, Res.⸗Inf.⸗Regt. 83, aus Dirlammen.— Musk. Hermann Ganz, Res.⸗Inf.⸗Regt. 168, aus Lanzenhain.— Musk. Heinrich Dörr, Inf.⸗Regt. 224, aus Kölschhausen.— Ers.⸗Res. August Gott⸗ 1 dit, Landw.⸗Inf.⸗Regt. 56, aus Ehringshausen(Dill).— Einj.⸗ g reiw. Otto Schwalb, Inf.⸗Regt. 115, aus Worms.— Land⸗ wehrmann Johann Kraft, Inf.⸗Regt. 118, und Landwehrmann Bernhard: Selbert, Inf.⸗Regt. 88, aus Worms.— Pionier Joh. Krug, Pionierbat. 21, und Unteroff. d. Res. Otto Jakob Krug, Inf.⸗Regt. 118, aus Leiselheim.— Res. Wilhelm Bitter, Inf.⸗Regt. 118, aus Leiselheim.— Res. Georg Schwind, Inf.⸗ Regt. 118, aus Worms.— Gefr. Ludwig Frick, Landsturmbat. II Darmstadt, aus Bad⸗Homburg.— Unteroff. Stevhan Weber, Res.⸗Inf.⸗Regt. 83, aus Bürgeln.— Musk. Johannes Schimpf, Res.⸗Inf.⸗Regt. 221, aus Niederweisel.— Musk. Otto Schnei⸗ der aus Weisenbach.— Musk. Otto Schultheiß, Inf.⸗Regt. 224, aus Stangenrod.— Ers.⸗Res. Georg Keller, Inf.⸗Negt. 168, aus Hausen bei Offenbach.— Musk. Willi Körner, Inf.⸗ Regt. 88, aus Offenbach a. M.— Gren. Karl Wegner, Garde⸗ Gren.⸗Regt. 9, aus Worms.. * Ritter des Eisernen Kreuzes: Gefr. Heinr. Schneider aus Worms, 8 118. Off. Stellv. Jak. Neuroth aus Griesheim. Vizefeldw. Hch. Grünig aus Pfungstadt, Inf.-Regt. 117. Wehrmann Friedrich Hir sten aus Weilburg. Hauptmann und Führer einer Landsturm⸗ Komp. Dr. Karl Rüdiger aus Offenbach. Gerichtsrefe⸗ rendar Ziegler aus Offenbach, Kriegsfreiw. Gefr. im Feldart.⸗Regt. 111. Lehrer Fischer aus Laubach, Landw.⸗ nf.⸗Regt. 116. Landwehrmann Wilhelm Lotz aus Laubach, andw.⸗Inf.⸗Regt. 116. Wehrmann Heinrich Wedel aus Worms, Inf.⸗Regt. 118. Uffz. Wilh. Kölsch aus Haiger⸗ seelbach, Inf.⸗Regt. 88. Gefr. im Garde-Schützen⸗Bataillon einrich Fischer aus 1 Albert Schweitzer aus imburg, Feldart.⸗Regt. 44(1. Kl.). Der 45jährige Kriegs⸗ freiwillige Unteroffizier Steffan aus Vilbel. Forstwart Eckert aus Wolf. Oberlt. Mandler vom Kriegsgefan⸗ genenlager Wetzlar. Vizefeldwebel(Architekt! Rudiger aus Wetzlar, Landw.⸗Brig.⸗Ersatzbat. 41. Wilh. Schwö⸗ bel von Hohberg. Amtsgerichtsrat Dr. Mannes aus Holzappel, Oberleutn. im Landst. Bat. 1 Darmstadt. Haupt⸗ mann und Komp.⸗Führer Karl Werner aus Bad Ems. Gefr. Herm. Zeus aus Elz. Hauptmann Freienseh⸗ ner aus Worms, Inf.⸗Regt. 118. Jakob Seifert aus Worms, Aufseher bei der städt. Straßenreinigung, zurzeit Gefreiter in einem Landst.⸗Bat. Johann Bröstler aus Worms, Inf.⸗Regt. 67. Kriegsfreiw. Storck, Kriegsfreiw. Werner Runne, Reservist Heinrich Arenz aus Worms, Inf.⸗Regt. 118. Ministerialrevisor Jöckel aus Darmstadt, Leutn. d. L. im Inf.⸗Regt. 136. Leutn. d. R. Franz Page aus Darmstadt. Schütze Bautechniker H. Hedderich aus Roßberg. Unteroffizier im 1. Garde⸗Regt. zu Fuß Georg Hofmann aus Grünberg. Reservist Ludwig Meckel aus 9 Reservist Wilhelm Heller aus Burgsolms, . eserve⸗Infant.⸗Regt. 81. Reservist Wagner aus Mengs⸗ dorf, Inf.⸗Regt. 167. Ministerialrevisor Jöckel aus Darm- stadt, Leutn. d. L. im Inf.⸗Regt. 136. Tambour Gefreiter Karl Wilhelm aus Worms, Inf.⸗Regt. 118. Wehrmann Unteroffizier Joh. Jost Buchenauer aus Bachenau. * Ein Spiel Tafelball(statt eine Partie Billard) wird man fernerhin in Deutschland spielen, wenn es nach ä dem Wunsche eines Wiesbadener Oberlehrers geht. Mit dem Stößer(statt Queue) gibt man rechts oder links Seiten⸗ schwung(statt Effet), wobei darauf zu achten ist, daß die Balle keinen Rückschlag(statt Contre, bekommen. Das schönste Spiel ist das Dreiballspiel(statt Carambolage) „ Die Verteilungsstelle für Futtermittel in Darmstadt gibt bekannt, daß Rohmelasse auch in kleineren Mengen an Viehhalter abgegeben wird, wenn sie das Verpackungsmaterial(Fässer) selbst einsenden oder beim Abholen mitbringen. Bestellungen sind bei der örtlichen don eine Provision. Durch diese Provision sollte gewisser⸗ 8 Die Vergällung n Häcksel oder anderen Stoffen habe die Bezieher binnen drei Tagen nach Emp⸗ fang vorzunehmen. Die Ablieferungen der bestellten Mengen von Melassefutter(Häcksel- und Torfmelasse) sowie Zucker⸗ futter(Rohzucker vermischt mit Häcksel) sind in einigen Tagen beendet, Nachbestellungen können ab Lager Gießen, Alsfeld, Friedberg, Lauterbach, Mainz, Worms, Offenbach, Michelstadt und rmstadt ausgeführt werden. Landkreis Gießen. F. Watzen born Steinberg, 13. Juni. Mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse wurde weiter ausgezeichnet: Dr. med. Karl Sommerlad, Vataillonsarzt beim 102. Landwehr— ins.-Regiment, Sohn des Pfarrers Sommerlad in Watzenborn.— Schon wieder hat unsere Gemeinde zwei neue und schwere Opfer des Krieges zu beklagen. Am 12. Mai siel Ludwig Philipp, Sohn des Wagnermeisters Johs. Philipp I. zu Watzenborn in den Karpathen; am 19. Mai verstarb im Feldlazarett zu Mizynix an seiner schweren, am 17. Mai erhaltenen Verwundung Emil Katz, Sohn des Seligmann Katz in Steinberg. 5 m. Lich, 15. Juni. Gestern früh wurde der 56 jährige Ar⸗ beiter Gg. Krähling von hier tot in der Wetter aufgefun⸗ den. Den Umständen nach zu schließen, liegt Selbstmord vor, je⸗ doch ist die Ursache, die den betagten, braven und fleißigen Mann in den Tod trieb, unbekannt. Er hinterläßt eine Frau und meh⸗ rere Kinder. Lollar, 14. Juni. Am 12. d. Mts. waren es 50 Jahre, daß Wiegemeister Ludwig Wagner, Lollar, in die Dienste der Buderusschen Eisenwerke eingetreten ist. Aus diesem Anlaß ging ihm ein Dankschreiben seitens der Direktion der Eisenwerke zu, wbrin ihm gleichzeuig ein namhaftes Ehrengeschenk in Aussicht gestellt wurde. O Grünberg, 13. Juni. Für die Kriegsblinden⸗ fürsorge wurde 8 eine Sammlung veranstaltet, die laut ver— öffentlichter Abrechnung den Betrag von 1008,25 Mk. ergab. Ein Teil der Summe war auch von Nachbarorten beigesteuert worden. — Wehrmann Heinrich Schild wächter, der 2. Turnwart des hiesigen Turnvereins, der schon lange infolge schwerer Verwundung an der rechten Hand im Lazarett liegt, wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet.— Der am Freitag hier nieder- gegangene, lang ersehnte Regen hat unseren Fluren die nötige Feuchtigkeit gebracht. Der Boden war so tief durchweicht, daß am Samstag eifrig mit dem Setzen der Dickwurzpflanzen be⸗ gonmnen wurde. Es war hohe Zeit für diese Arbeit, die leider wegen der vorher herrschenden Trockenheit und Härte des Bodens eher auszuführen unmöglich war. Kreis Schotten. AHerchenhain, 13. Juni. Dragoner Heinrich Kalh⸗ fleisch im Dragoner-Regiment Nr. 24 erhielt am 3. Juni die Hessische Tapferkeitsmedaille. Sein älterer Bruder Eduard, Unteroffizier beim Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 223, wurde wenige Tage vorher ebenfalls mit dieser Auszeichnung ge⸗ schmückt. Die beiden Brüder sind Söhne des Großh. Jorstwartes Kalbfleisch von hier. Aus dem Oberwald, 12. Juni. Herrlichen Blüten- standshaben in diesem Sommer in dem ganzen ausgedehnten Wald- gebiete die Himbeeren aufzuweisen. Bei einigermaßen günstiger Witterung steht wohl eine reiche Ernte zu erwarten, die um so freudiger zu begrüßen wäre., als die vorjährige durch den Aus- bruch des Krieges nicht eingebracht werden konnte. Da die Himbeer ernte auch in manchen Jahren eine reiche Einnahmequelle für Frauen und Kinder ist, denen sich die Gelegenheit zu sonstigen Ver- diensten hier weniger bietet, wäre es dringend erwünscht, daß man das Verbot, die Hegen zu betreten, ausheben würde. Auch die Waldbesitzer würden gut tun, wenn sie der verdienstsuchenden Be— völkerung den Zutritt zu ihren Waldungen öffneten; ist es doch eine Forderung der Zeit, daß man in diesem Jahre jede Aeyre und jede eßbare Beere sammeln muß. Hessen⸗Nassau. h. Frankfurt a. M., 14. Juni. Der fünfjährige Sohn des Eisenbahnbeamten Koch, Lahnstraße 17, lehnte sich gestern am offenen Fenster der im dritten Stockwerk belegenen Wohnung auf die hölzerne Sicherheitsstange, als diese plötzlich durchbrach. Der Knabe fiel in die Tiefe und war nach wenigen Augenblicken tot. In einer Toreinfahrt der Langenstraße wurde ein 45jähriger Fuhrmann von einem Lastwagen gegen die Hauswand gedrückt und derart an der Brust gequetscht, daß er den schweren Ver⸗ letzungen erlag.— In einem Anfall geistiger Umnachtung er⸗ hängte sich in seiner Wohnung, Darmstädter Landstraße 264, der 60 jährige Steinmetzmeister Friedrich Mahr.— Seinem Leben machte ferner durch Lysol der in der Alten Rothosstraße 2 woh⸗ nende 35jährige Kausmann Wilhelm Blümlein ein Ende. hb. Rüdesheim am Rhein, 13. Junk. Von der Witterung begünstigt ging heute die Huldigung der hessischen Ju- lend am Nationaldenkmal auf dem Niederwalde vor sich. Mehr als 1000 Teilnehmer, die alle dem„Hessenbund“ angehörten, hatten sich in Mainz eingefunden. Von dort ging die Fahrt mit zwei Sonderdampfern durch den Rheingau rheinabwärts nach Rüdesheim. Von Rüdesheim aus erfolgte der Aufstieg nach dem Nationaldenkmal auf dem Niederwalde. Zu einer gewaltigen Huldigung gestaltete sich die Feier am Fuße des Denkmals einer 21 4 Zeit. Ueber die weltgeschichtliche Bedeutung und über die röße der heutigen Zeit sprachen der Bundesvorsitzende, Herr Pfarrer Müller ⸗ Offenbach a. M. und Pfarrer Kopfer⸗ mann ⸗Kaub. Nach dem Gesang verschiedener patriotischer Lie— der erfolgte der Abekieg nach Rüdesheim. Gießener Strafkammer. f th. Gießen, 11. Juni. Vergehen wider den Belagerungszustand. Der russische Arbeiter K., der auf einem Hofe in unserer 8 Aufenthalt angewiesen erhalten hatte, ist von dort ohne laubnis abgewandert, angeblich weil es ihm auf der Stelle nicht gefiel. Der Mann wurde in Hamburg sestgehalten. Wegen Verstoß gegen die Bestimmungen des Belagerungszustandes erhielt der Angeklagte 2 Monate Gefängnis, die durch die Unter⸗ suchungshaft als verbüßt erachtet wurden. Eine Kleinkierjagd. Unter den Burschen in Eulersdorf zirkulierte das Gerücht, daß, weil auf dem Forsthaus Branderode kein Mensch mehr wohne, dort die Stallhasen, Tauben und Hühner wild herumlaufen. Der Förster Becker ist im Feld, und seine Frau wax inzwischen zu ihren Eltern 28 Man hatte das Haus mit den Möbeln zugeschlossen und alles Vieh bis auf die Stallhasen entfernt, diese liefen durch eine Oeffnung ihres Käfigs, um Futter zu sinden, im Freien herum. 7 Bürschchen im Alter von 9—14 Jahren machten sich auf den Weg, um eine Jagd auf die Tiere abzuhalten. Es wurde auch wirklich ein Stallhase erbeutet, der mit nach Eulersdorf wanderte. Die Jäger aber stiegen auch durch das offene Küchenfenster ins Forsthaus ein, erbrachen gewaltsam Schränke, in denen sie ver⸗ geblich Geld suchten, und nahmen 4 Patronen und Kuchenback⸗ formen mit. 5. Von den Jügern standen 4, die über 12 Jahre alt waren, wegen schweren und einfachen Diebstahls vor der Strafkammer. Sie waren geständig. Auf Befragen des Vorsitzenden erklärten die Burschen, zu Hause von den Eltern wegen jhres Streiches schon eine ordentliche Tracht Prügel bekommen zu haben. Die Angeklagten wurden wegen gemeinschaftlich begangenen schweren Diebstahls, Diebstahlsversuchs und einfachen Diebstahls unter Zubilligung mil⸗ dernder Umstände zu je 1 Woche Gefängnis verurteilt, doch wird die Strafkammer dafür eintreten, den jungen Menschen einen bedingten Strafaufschub zu verschaffen Ein gefährlicher Anfänger scheint der 17, Jahre alte Fahrbursche Heinrich D. von Bad- Nauheim zu sein. Er ist geständig, vor 8 Wochen im Griedeler Wald in eine verschlossene Waldhütte eingestiegen zu sein und ein Gewehr, ein Paar Schuhe und eine Düte Kaffee neggenommen zu haben. Gegen den Angeklagten liegt noch eine Reihe Straf⸗ anzeigen, darunter wegen eines weiteren schyneren Diebstahls und Unterschlagung, vor. Wie der Staatsanwalt mitteilt, hat der noch junge Mensch schon fast ganz Deutschland durchwandert; er Aus führungsstelle einzureichen. Auch Rohzucker(unver⸗ gilt) steht in größeren Mengen zur Abgabe zur Verfügung. 7*. N 9 8 N 1 Eine Anklage aus 9 175 d. Str.. die unter— der entire verhandelt wur vertagt werden, da der Hauptbelastungszeuge wegen Erkra nicht erschienen war. 5 Durch zu hohe Kartoffelpreise me denen er Mengen von unter 20 Ztr. statt zu 6.50 Mk. für das Malter verlauft hat, nachgewiesen. Die Straf 50 Mk. evtl. 10 Tage Gefängnis bemessen. Bäckereivergehen. 4 Bäcker aus B. waren vom Schöffengericht, weil sie Bäckereiordnung gefehlt hatten, zu Geldstrafen von 35 ver⸗ urteilt worden. In einem Fall war die K., deren Mann im Felde steht, und die einen 1 auf Freisprechung erkannt worden, weil dem Gesellen allein eine Schuld beizumessen war. N 1 Die Angeklagten hatten, weil die Kundschaft über das zu massa Brot geklagt habe, entgegen dem anfänglich erlassenen Verbot Weizenmehl zum Brodteig genommen. Die Staatsanwaltschaft verfolgte gegen das Schöffengerichtsurteil Berufung, weil die Stra ⸗ fen zu niedrig Her err seien, und beantragte auch eine Verurteilung der Frau K. Die Strafkammer verwarf nach einer sehr eingehen⸗ den Verhandlung die Berufungen der Staatsanwaltschaft und beließ es bei den ergangenen Urteilen. 1 vucherthch. J — Die ausgedehnte Küste Italiens, welche, wie der schneidige Angriff der österreichischen Flotte bewies, eine Menge von Punkten aufweist, an denem man dem Treubrüchigen sehr unangenebm werden kann, exfordert eine gute Darstellung, um vorkommende Ereignisse verfolgen zu können. Dazu eignet sich nun vorzüglich eine eben bei G. Freytag& Berndt in Wien VII. erschienene Karte von ganz Italien(mit Sizilien, dem gegenüber ⸗ liegenden Golf von Tunis, den Inseln Malta, Lampedusa, Sar⸗ dinjen und Korsita), die im Maße 1:1 500 000 neben dem ganzen Golf von Genua auch die Adria mit dem größten Teile der öster⸗ reichisch-ungarischen Küste zeigt. Die in politischem Kolorite ge⸗ haltene Karte ist sehr klar, reichhaltig beschrieben. Bei der Größe von ca. 70: 100 em kostet sie Mk. 1.—. ——— 5 Märkte. a Gießen, 15. Juni. Marktbericht. Auf dem beutigen Wochenmarkte kostete: Butter das Pfund 1,40—1,50 Mk.; Hühner⸗ eier 1 Stück 15 und 00 Pig., 2 Stück 00 Pig. Enteneier 1 St. 0 Big. 2 St. 00 Pig.: Gänseeier 1 St. 0—0 Pig. 2 St. 00 Pig. Käse das Stück 7—8 Pig, Käsemalte 2 Stück 6—0 Pfg.; Tauben das Paar 1,00—1,40 Mk., Hühner das Stück 1,00—2,00 Mk., Pahnen das Stück 1,00— 2,50 Mk., Enten das Stück 2,50— 3,00 Mk., Welsche 4—5 Mk., Ochsenfleisch das fund Mt. 1,24—1,28, Rind⸗ fleisch das Pfund 124— 128 Pfa., Kuhfleisch 124—128 Pfg., Schweine ⸗ fleisch das Pfd. 1,56—0,00 Mt., Kalbfleisch das Pd. 108— 112 Pfg., Hammelfleisch das Pfund 96—110 Big. Kartosseln 100 Kilo 11,00—12,00 Ml, Milch das Liter 24 Pig. Aepsel das Pfund 20—30 Pig.; Nüffe 100 Stück 60 Pig.; Spargel 1. Sorte 50—00 Pig. das Pfund, 2. Sorte 00—00 Pig. das Pid.: Kopfsalat 7 bis 8 Pfg.: Spinat 25 Pig. das Pfd.: Erbsen das Pfd. 25—30 Pfg.; Kirschen 40 Pig. das Pfund.— Marktzeit von 7 bis 1 Uhr. se. Frankfurt a. M. Viehhofmarktber vom 14. Juni. Auftrieb: Rinder 2213(Ochsen 226, Bullen 84, Kühe und Färsen 1903, Kälber 831, Schase 90, Schweine 1033. Tendenz: Gedrückter Geschästsgang; bei Rindern und Schweinen Ueberstand. Preise für 100 Pfd. Lebend Schlacht ⸗ N 3 Ochsen. gewicht Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlacht- Mk. Mt. wertes, 41—7 Jahre alt.. 68—73 125 133 Junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästec ke Bullen. Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtw. 64—67 110—115 Vollfleischige, jüngere 56—61 97—105⁵ Färsen, Kühe. g Vollfleischige ausgem. Färsen höchst. Schlachtw. 57—64 106 120 Vollfleischige ausgem. Kühe höchsten Schlacht⸗ Wen ie ien ,,, Wenig gut entwickelte Färsen Aeltere ausgemästete Kühe.. 48-55 89102 Mäßig genährte Kühe und Färsen... 41-47 82-91 Gering genährte Kühe und Färsen... 32—38 7387 Kälber. Feinste Mastkäl beer 1 128 Mittlere Mast- und beste Saugkälber.. 72-75 120—125 Geringere Mast- und gute Saugkälber. 65—70 110-119 Geringe Saugkäl ber.. 60-65 102—110 Schafe. Weidemastschafe: Mastlämmer und Masthammel.. 58-55 116—120 Schweine. Vollfleischige Schweine von 80 bis 100 5 Lebend gewicht... 23.00-27.50 150.00 155.00 Vollfleischige Schweine unter 80 kg f Lebenge wicht.. 6.00128 138.00—145.00 Vollfleischige Schweine von 100 bis 120 kg Lebendgewicht.. 123.00-127.50 150.00— 185.00 Vollfleischige Schweine von 120 bis 150 kg Lebendgewicht. 123.00-127.50 150.00 155.00 Standesamts nachrichten. 6 e A heschließungen: Mai 10. Feldwebel der 4. Komp des Inf.⸗Rgts. Graf Werder Nr. 30 Karl Peter Eiserlo in Bad⸗Nau⸗ heim, mit Gertrude Katharina Schäfer in Saarlouis— 22 Leut⸗ nant d. Landw. Führer der Landst.⸗Eskadr. in Lodz, Gutsbesitzer Karl Heinrich Klaus Erich Brockmann Blücher in Mecklenburg, an 8 See, ce wegen Bab⸗ Nauheim.— 25. Off.⸗Stellvertr. Vizefeldwebel der 1. Komp des Ers.-Pionier⸗Batl. Nr. 19 Diplom-Ingenieur Ludwig August Ca⸗ mille Huck in Aachen, mit Elisabeth Hedwig Marie Menge sos, staatl. gepr. Krankenpflegerin in Bad⸗Nauheim.. Leutnant d. Res. in der Festungsmaschinengewehr⸗Abtl Nr 8 in Mainz Lehramtsreferendar Doktor Friedrich Knieriem in Friedberg i Hess., mit Johanna Hofmann in Bad⸗Nauheim.— 31. Leutnant d. Ref. des Feldart.⸗Rats. Nr 80 in Colmar Chemiker Doktor Georg Albert Becker, Reichenbach(Oberlausitz),, mit Maria Leopold in Bad-Nauheim. 9 Geborene: Mai. 9. Dem Großh techn. Gehilfen Leon bard Menzer ein Sohn, Georg Ernst.— 11. Dem Großh. Amts⸗ richter Gustav Schneider ein Sohn, Clemens Ernst Ferdinand Hel⸗ Ban— 8* n* Sen 2 Hans.— 26. Dem n Heinri ieb Horn ein 0 Friedrich Wilhelm. 0 Sterbefälle: Mai 6. Helena Glaser, Dienstmädchen, 18 Jahre alt.— Elisabethe Schaller geb. Wagner, 50 Jahre alt. . Maria Elisabetha Morschel, Rentnerin, 85 Jahre alt.— 8. Fritz Siegfried Grünewald, 7 Jahre alt.— 14. Heinrich Wald⸗ e e alt.— Christiana Steuernagel, geb. Arnoldi, alt. a Friedberg. 1 Ruhe und geht der Arbeit meistens aus dem Wege, Gerichtshof erkannte wegen Einbruchsdiebstahls auf eine drei— monatige Gesängnisstrase. be 4 Bäckerneeister ellen beschaftit, Für das Vaterland starb am 24. Mai 1015 unser lieber treuer Kollege Herr Provinzialsekretar Louis Lenz feldwebel im Reserve- Infanterie- Regiment Nr. 118 den Heldentod. f Er war unermüdlich in seinem Wirken und Streben, 5 von lauterer biederer Sinnesart, jedermann freundlich 8 0 und gefällig. Wir werden seiner stets in Ehren gedenken. Nach Gottes unerforschlichem Ratschluss entriss mir der Tod in kurzer Zeit zwei hoffnungsvolle Söhne. Am 17. Mai starb den Heldentod mein jüngster, innigstgeliebter, treuer Sohn, unser herzensguter Bruder, Schwager, Onkel und Neffe Adolf Frank Gefreiter im Infanterie-Regiment Nr. 160, 4. Komp. vorgeschlagen zum Eisernen Kreuz im Alter von 23 Jahren. Ihm folgte am 8. Juni nach schwerem, mit grosser Geduld getragenem Leiden mein herzensguter, braver Sohn, unser treuer Bruder, Schwager, Onkel und Neffe Willi Frank Assistent am Reichsversicherungsamt zu Berlin im Alter von 30 Jahren. Seine Beerdigung fand in Berlin-Wilmersdorf am 11. Juni statt. 2 Das Bureaupersonal 22 der Großherzogl. Provinzialdirektion Oberhessen 1 55 und des Großherzogl. Kreisam's Gießen. 5 In tiefem Schmerz im Namen aller trauernden Hinterbliebenen: Frau Gütervorsteher Frank Wwòw., geb. Nassauer. Giessen(Glaubrechtstrasse 7), den 15. Juni 1915. 5009 Auf dem Felde der Ehre fiel unser lieber 2. Sprecher oninnatschetr kous lan: Feldwebel im Reserve-Inf.-Regt. Nr. 118. Wir verlieren in dem Dahingeschiedenen einen teueren Turnbruder und ausgezeichneten Förderer der edlen Turnsache. Zurückgekehrt vom Grabe unseres teuren Ent: schlafenen sagen wir hierdurch für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme allen unseren innigsten Dank. Sein Andenken werden wir in Ehren halten. 9 Der Vorstand des Turnvereins v. 1846. 5 Erle, 1. Sprecher. 45062 5 5 9 9 2 Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Frau Louise Seipel Karl Seipel 1 Willy Seipel. Gießen, den 14. juni 1915. 4 8 1 3 rr In treuester Pflichterfüllung starb am 3. Juni mein jüngster, herzensguter Sohn, mein geliebter, unvergesslicher Bräutigam, unser treuer Bruder, 1 Schwager und Onkel Max Hexamer Musketier im 5. Rhein. Infanterie-Begt. Nr. 65 den Heldentod. Die Todesstunde schlug zu früh 2 Doch Gott der Herr bestimmte sie. 173 Am 26. Mai starb den Heldentod fürs Vater⸗ land unser lieher, 2 Sohn, unser guter, unvergeßlicher Bruder, Schwager, Onkel und Nesse Johannes Eckhardt Musketier im Res.⸗Jnf.-Regt. 224, S. Komp., im 21. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Frau Margarete Hexamer WWòW. und Angehörige Hermine Schmitz. Wir erfüllen biermit die traurige Pflicht, unsere Mit⸗ i alieder von dem Ableben unseres lieben Kameraden Balth. Dapper geziemend in Kenntnis zu setzen. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 17. Juni 1915, nachmittags 3½ Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. Um zablreiche Beteiligung wird gebeten. Die Vorstände. In tieser Trauer: Familie Heinrich Eckhardt nebst Angehörigen. Lindenstrutb, den 14. Juni 1915. 50⁰²⁸ Wie dersehn war seine Hoffnung. Giessen, Cöln, den 15. Juni 1915. 5052 Nachruf. 8 5 3 8— Am 26. Mai starb den Heldentod fürs Vater— land unser lieber Sangesbruder Karl Römer II. Wehrmann im Insanterie⸗Regiment Nr. 118. Wir werden ihm stets ein ehrendes An denken bewahren. 13031 Gesangverein„Eintracht“, Vetzberg. 25 e——— Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, dass unsere heissgeliebte, treusorgende Mutter Margarethe Bock WW. geb. Döring im fast vollendeten 59. Lebensjahre gestern morgen plötzlich und unerwartet sanft verschieden ist. Freitag nacht verschied unerwartet unser hochverehrter Senior-Chef 9 Herr 8. h. Sondhei S. H. Sondheim. Der Verstorbene war uns stets nicht allein ein liebenswerter Vorgesetzter, son⸗ dern in allen Angelegenheiten stets ein treusorgender Berater. Sein Andenken werden wir stets als eeuchtendes Beispiel von Fleiß und Pflicht- treue hochhalten. 5032 Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Otto Bock, zurzeit im Felde Auguste Bock August Bock Auguste Bock, geb. Küss. 7 Für die vielen Beweise herzlicher Teil— 95 nahme bei dem Hinscheiden unseres lieben LTöchterchens N Emma gagen wir unseren innigsten Dank. Giessen(Stephanstrasse 39), den 14. Juni 1915. Familie Alexander 95 Postschaffner. Gießen(Hillebrandstr. 12), 14. Juni 1915 Die Beerdigung findet Mittwoch, den 16. d. M., nachm. Das Personal 3 Uhr, auf dem neuen Friedhofe statt. der Firma S. H. Sondheim. 8 5041 e N N 8 ones N. ND n-Meining. Oberstallmeis ard Freiherrn von Speßhardt, Jahre Emma Höhlbaum, geb. Freiin von Speßhardt. Donau, 6 0 ne bpper und Kinder. ahnhofstr. Alg. Deutsch. Frauenverein Ortsgruppe Gießen. Sruduen Auskuuftstelle * e e für Frauenberufe. 4 8 Frau Mädchen er⸗ 7 cr 22 22 Familie Georg Heller. gesternerweg 24 5. Juni 1915 o OOO nechtsscht gelt. YO 8 2 2 250 2 1 5 in u Rechtsangelegenheiten in 1 5 Nar platz 14 Mitt von 7 Terpellolte karke Lrüger assel. mi kalcg; 4 domgterge r.-Adr Fernruf Nr. 553 Bekanntmachung. In unser Genossenschaft kuchen des Spar- und ragenen Genossenschaft mit u Allendorf an der hes zum Hee Konrad Lotz imda ist als stellvertretender Amend daselbst ger t Gießen, den 11. Großher; 5 ungen n serzogl. Praunschw. bun n Amts⸗ 4431“ fjochbau“e Tiefbau c. daammg 2. Npru. Reifept haarmam 75 jumt Fommeru icht fung Winterunterricht Oktober. verau 1 3 Glelchberechtigt mit den Königl. Preufl. Bauge wur heute zregister Vo ein⸗ eingetragen: einberufenen dorf an der Kontrolleur Christoph t worden. 5016 B Juni 1915. Amt Lumda, rolleurs „ 5 ouis richt. g 1 57 schule Holzminden ntag, den uli * werkschulen. B 1 gerichts ——— Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen. Bekanntmachung. e Auszahlung der Familienun rstützungen für bis Ende Angehörigen der zum 2 0 t tt ht Amt Bekanntmachung register Abt. A wurde heute Juda Katz, Gießen: Nußbaum, Gießen: Die 1 1 ittwoch, Dickoré, Gießen: unersta Juni, 1 Ubr im Stadthaus, Zimmer Nr. 18. juni 191 Oberbürgermeister eller vormittags von 5017B richt. 5038