pern . 8 * *. fuß mit den Leibern n nur im Feen Schenna 5 Erscheint täglich urtt Ausnahme des Sonntage. Die„Stetener Famillenblätter“ werden dem „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Gießen“ zweimal wöchentlich. Die„Landwirtschaftlichen Zeit⸗ tragen“ erscheinen monatlich zweimal. N n 105. Jahtgang Kriegsbriefe aus dem Westen. Von unserm Kri i Die englischen Schützengräben vor Ypern. Großes Hauptquartier, am 27. Mai. Auf einem Gange über das Gelände vor Mpern, welches uns unser letzter großer Angriff hat gewinnen lassen, lernte ich die monatelang so heißumstrittenen Orte Westroosebeke, Poelkapelle und Kersselaere mit der Straße nach St. Julien hin kennen und kam dann auf der Straße gegen Bixschote bis über Langemarck. Ich sah die mit einer Zähigkeit ohnegleichen gegeneinander ver teidigten und schließlich auf Gesprächsnähe gegeneinander vor⸗ gerückten Stellungen unserer Feinde und unsere eigenen, die Gräben, in denen die Wintermonate hindurch das gelbe Grund⸗ wasser gegurgelt hat, oft mit Strömen warmen, dunkelen Blutes marmoriert. Ich sah Zwischengelände, auf denen jeder Quadrat⸗ deren zugedeckt werden könnte, die hier ge⸗ fallen sind. Und ich sah vor allem Truppen, die hier in den neuen Kampf zogen, die vom Sieg oder vom einstweilen unentz⸗ . zurückkehrten, und wurde Zeuge davon, wie die endlose, immer noch nicht zum letzten Abschlusse gelangte Ppern⸗ schlacht auf die Stimmung der Mitkämpfer wirkt. Auf etwa 60 Schritte Entfernung sind sich an einer der am schärfsten umkämpften Stellen deutsche und englische Schützen- gräben genähert. Beide durchschnitten eine geraden Weges nach führende Straße, die nun wieder ausgeflickt ist. Aber mit welchen Hagelwolken von Eisensplittern und Bleikugeln die Luft — schwanger gewesen ist, das läßt sich an den Bäumen ablesen. zen meisten haben Granaten die Gipfel gekappt. Ganze Reihen steben umgeknickt, mit zerfaserten Riesenpinseln als Köpfen, au⸗ dere gespalten und zersplittert. Die Rinde der Stümpfe ist von beiden Seiten mit Infanteriemunition gespickt. Namentlich die Bäume zwischen den beiden Gräben sind von beiden Seiten mit Granaten und Schrapnells angesägt und behobelt worden, bis sich schließlich die Gräben so nahe gerückt waren, daß die Artillerie nicht mehr arbeiten konnte, weder die eigene, noch die feindlichen Die Gräben sind nun, seit dem Vorrücken, verlassen, zum Teil auch aufgeräumt. Bei den unserigen war das kaum nötig, denn unsere Unterstände sind so ordentlich wie unterirdische Kasernen- 1 Munition, die Ablösung der Ermüdeten nur der auch dann nicht ruhenden feindlichen möglich war. Auch die Bestattung der Ge⸗ Schutze der Dunkelheit erfolgen. Eine dicht an der Stellung, unter den zer⸗ ssenen aufgeworfen, so daß die Namen der enen den Ueberlebenden täglich vor Augen blieben, die Toten denen, die ihren Kampf fortsetzten, wie treue Sgeister, welche keine irdische Wunde mehr treffen konnte, * standen. Schwerer kann das Heldentum des Stellungs⸗ nirgends empfunden worden sein als hier, auf diesem be⸗ Hemmend engen Raume, wo keine Hoffnung auf baldiges sieg⸗ reiches Vordringen es beflügelte, wo es nichts gab, als das trotzige, verbissene Ausharren von Ablösung zu Ablösung. Wenige Schritte— ein Knabe könnte einen Stein über den kurzen Raum des Zwischengeländes schleudern—, dann beginnen schon die hinter jetzt zerschnittenen Stacheldrahtverhauen liegenden englischen Stellungen. Die vorderste Grabenreihe scheint aus einer Zeit zu stammen, wo auch der Feind die Eigenheiten des f schen Bodens noch nicht genügend kannte. Denn die Engländer hatten sich hier einfach in den Boden gegraben. Die Hoge war, daß der Graben„ersoff“ Dann haben auch die Engländer ihre Deckungen über der Erde aufzubauen begonnen und haben hierzu außer Sandsäcken namentlich kleine, gleichförmige Schanzkörbe verwendet, die sie in unerschöpflicher Menge bereitgehalten haben müssen. Eine Eigenart der englischen Gräben sind die in die Gra- bensohle eingebauten, aus jenen kleinen Schanzkörben zusammen⸗ 1 Brust⸗ und Seitenwehren für jeden einzelnen Schützen, Darin, völlig gedeckt und von seinen Nachbarn beiderfeits ab⸗ chlossen, wie in einer kleinen Festung für sich sitzt. Die Unter⸗ in einiger Entfernung rückwärts der Gräben eingerich⸗ tet und mit ziemlich wenig Sorgfalt erbaut. Einzelunter⸗ ständen errichten die 3—.— solche für ganze Abteilungen. Als wir die englischen Stellungen einnahmen, starrten diese von Schmutz und Unrat und diejenigen Teile, an welche unsere Auf- räumungskommandos bisher noch nicht gekommen sind, bieten einen Anblick dar, der jeden Beschreibungsversuches spottet. Von einer von ihren 1 in kopfloser Flucht verlassenen Erdstellung wird man selbstverständlich nicht erwarten, daß es in ihr aussieht wie in einem Jungfernstüblein nach dem Staubwischen. Aber darum bandelt es sich hier nicht. Der Augenschein beweist vielmehr, daß die Engländer die ganze Zeit über in ihren Gräben zwischen allen Abfällen, verfaulenden Speiseresten und ihrem eigenen Kote ge⸗ —— wie die Ratten in einem Müllabfuhrplatze; in einer ing, von der man bisher angenommen hat, daß sie für den Geruchsinn eines Europäers unerträglich sein müsse. Denn zu den Atemkrampfe verursachenden Verwesungsdüften kommt der pest⸗ 3 Leichengeruch, der von den Plätzen ausströmt, wo die un⸗ igten Toten sich aufgelöst haben, bis die kaum noch durch 5 ein paar lahle Skelettknochen und braune Tuchfetzen n Lei von unseren Truppen beerdigt wurden. In den Gräben selbst an Plätzen, wo die Tritte der Lebenden die Engländer ihre Toten flach verscharrt, e 7 10 material verwendet und nit einer dünnen i Erde 2 der Brustwehr benutzt, so daß die bedeckt zur Erhöhung eichname als Kugel⸗ sänge dienten Unserr Aufräumungskommandos haben diese Stel⸗ lungen smit 1 aber der 9 4 und han hat das i„daß nie wieder und Blumen auf diesem schrecklichen mit Leichenfäften vergifteten Boden wachsen Lönnen. sah am glei Tage die ehemaligen Stellungen schwarzer zosen, die dem Geruchsinne auch einiges zumnten, ber nit dem entsetzlichen Zustande der englischen Grüben können sie nicht verglichen werden. Dieser läßt einen Rückschluß darauf 2 aus welchen Elementen der Londoner Großstadthebe bei den etzten englischen Rekrutierungsanstrengungen die Söldner zu- aummengebracht worden sind, was ja durch die Art der Gefangenen volltoutnten bestätigt wird. Mehr als einer hat ausgesagt, daß konnte S er sich nur habe anwerben lassen, weil die Fabriken still stehen und weil er in seiner Verzweiflung die deutsche Kugel dem langsamen Verkommen oder Verhungern vorzog.. Das Bild der Unordnung wird dann zu den letzten Möglich⸗ keiten durch die Ausrüstungsstücke gesteigert, die von den Fliehen⸗ den zurückgelassen und weggeworfen worden sind, Gewehre, Seiten⸗ gewehre, unter denen mir hier zum ersten Male die kurzen, dolch⸗ artigen Messer begegnet sind, Tornister, Patronengehänge, Klei⸗ dungsstücke, Verbandszeug, dabei auch gebrauchtes und mit Blut und Eiter beflecktes, welches man ebenfalls in den Gräben schon vor der Flucht herumliegen gelassen hatte. Die für den Montierungs⸗ fachmann wesentliche Frage, ob das aus Stoff geflochtene Gürtel⸗ zeug der Engländer praktischer sei als unser teueres Leder, dürfte für den, der die englischen Gürtel, Patronengehänge und Tornister nach einem Regen, vollgesogen wie Schwämme und verzogen ge⸗ sehen hat, endgültig für unser Leder entschieden sein. Aufmerk⸗ samkeit verdiente die in unerschöpflichen Massen überall in den Gräben und hinter den Stellungen herumliegende englische In⸗ fanteriemunition, denn sie bestand durchweg und ganz ausschließ⸗ lich aus Dum⸗Dum⸗Geschossen. Ich habe keine einzige andere Patrone gesehen, so wichtig die Feststellung angesichts der immer wiederholten englischen Ableugnungen gewesen wäre. Wie ich schon wiederholt beschrieben habe, besteht die neue englische In⸗ fanteriemunition aus einem weichen Bleikern, vor dem eine Spitze aus sprödem Aluminium sitzt; das Ganze ist mit einem Nickel⸗ mantel umgeben. Beim Einschlage preßt sich das Blei gegen das Aluminium, zerquillt in die Breite und zersplittert den Nickel⸗ mantel, wodurch schon eine Dum⸗Dum⸗Wirkung erzielt wird. Diese wird gesteigert, wenn der Schütze die harte Spitze abbricht, so daß einmal ein Hohlraum vor dem Blei entsteht, welcher zusammen⸗ gepreßte Luft in die Wunde hineinreißt und wobei ferner das Blei klumpig aus dem Halbmantel hinausdringt. Viele der Ge⸗ schosse zeigen die Trennungsnaht zwischen Spitze und Bleikern/ nicht äußerlich sichtbar. Es genügt aber, sie an einem englischen Gewehre, die bekanntlich ausnahmslos mit dem Zurichtungsappa⸗ rate für Dum⸗Dum versehen sind, zu probieren, und sofort bricht die Spitze ab. Uebrigens findet man häufig Munition, Lie„Auf Vorrat“ abgebrochen worden ist. Der ganze Unterschied, ob der Engländer mit abgestumpften oder mit spitzen Geschossen schießt, besteht darin, ob das Ziel näher oder weiter ist. Denn bei Halb⸗ mantelgeschossen ist selbstverständlich die Zielsicherheit sehr ver⸗ mindert. Schon auf kurze Entfernung muß sich dieses Geschoß in einen Querschläger verwandeln, genau wie jch das bei der französischen Dum⸗Dum⸗Munition von Longwy und Montmédy durch Versuche selbst festgestellt habe. Poelkapelle, Westroosebeke, Kersselaere, St. Julien, Lange⸗ marck, die durch die monatelang, fast täglich wiederholte Erwäh⸗ nung der kriegführenden Mächte berühmt gewordenen Orte, sehen schlimm zerschossen aus, desto schlimmer, je näher sie dem Mer⸗ kanal liegen. Aber auch in den entfernteren war es zeitweilig nicht mehr möglich, in den beschossenen Häusern zu wohnen. Die Keller wurden durch starke Abdeckungen, namentlich auch durch geeignete Vorbauten aus Baumstämmen und Erde, splittersicher gemacht. Diese Vorbauten, die oft die Hausmauern oder deren Reste völlig zudecken, legen sich meterdick in die Dorfstraßen vor und ver⸗ engen diese. Trotz der grenzenlosen Zerstörung kann man an den Resten von Langemarck sehen, daß der Ort recht wohlhabend gewesen sein muß. Zwischen ganz in haufen verwandelten Häufern sieht man solche, denen die Granaten nur die Vorderwand eriss haben, so daß man in die Wohnungen hineinsehen kann, wie in Puppenstuben hinter Schaufenstern. Ein Kloster, dem noch in seiner völligen Zerstörung die ni ische Sauberkeit seiner Räume geblieben ist, liegt vor dem Ort. Im Hose ist ein Klawier, dad durch eine Granate herausgeblasen wurde, kopfüber hingestürzt wor⸗ den, und die weißen Elfenbeintasten sind über das rote Ziegel⸗ steinpflaster gesät. Von einem Christus, der an der Wand hing, ist nichts übrig geblieben als der Kopf, über den die blutigen Tränen der Dornenkrone perlen. Das Schloß Langemarck muß ein schöner alter Besitz gewesen fein. Zwar vermag man in dem Trümmerhaufen kaum noch eine Form zu unterscheiden. Ein Türmchen, eine Freitreppe, ein hoch⸗ bogiges Fenster lugen noch durch ein Gewirr von Balken und Mauerbrocken. Zwischen den traurigen Resten klatscht der nasse Wind auf ein paar zerschlissene Oelbilder. Ueber einem verrosteten Kaminvorsatz hängt eine pergamentene Urkunde. Ein Kaufbrief aus dem 16. Jahrhundert, in dem zwei königliche Notare den Umfang der Herrschaft Langemarck bestätigen. In welches Königs Namen sie schrieben, ist nicht mehr zu lesen. Der Regen hat die verbräunten Schriftzüge weggewischt, wie der Eisenhagel das alte Schloß. Erst haben unsere und die österreichischen Geschnde ihr schweres Feuer darauf geworfen, dann, nachdem die Engländer unter unserem Ansturm den Ort ohne Kampf hatten aufgeben müssen, richteten sie selbst mit ihren jenseits des Kanals aufgestell⸗ 3 Batterien das Feuer täglich stundenlang auf diese Stelle. Daher ist das Schloß ringsum mit riesigen kreisrunden Granateinschlagslöchern umgeben, die sich später mit frischem Regenwasser gefüllt haben. Manche sind wahre Teiche, auf denen sich ein Entenvolk tummeln könnte, so groß. Gerade um die Stunde, als wir hier anlangten, beschoß der Feind das Vorgelände des Schlosses, den schon ganz zerstörten Park. Dieses ehedem sicherlich um diese Zeit in märchenhafter Maienpracht liegende Schloß hat heute keinen Platz mehr in seiner weiten Umgebung, der zum Bleiben einladen könnte. Alle die Orte des Schlachtfeldes sind mit Friedhöfen umgeben, deutschen und feindlichen. Ich glaube, so viel Gräber wie hier auf dem blutigen Boden Westflanderns habe ich im ganzen Kriege noch nicht gesehen. Die deutschen Begrübnisstätten sind mit einem Sinne für Schönheit gestaltet, der dem fühllosesten Rohling zu Be wußtsein bringen muß, welch ein Geist brüderlicher Liebe das kämpfende deutsche Volk beseelt. Von der weihevollen Verehrung, mit der unsere Krieger die gefallenen Kameraden bestattet haben, wird jedes Grabschänders frevelnde Hand zur Ohnmacht gebannt werden. Auch den toten Feinden haben wir ein würdiges Begräb⸗ nis bereitet. Ich sah das Grab eines Schotten, dem ein deutscher n einen Vers auf das Kreuz geschrieben hatte, schl 4 gereimt, aber voll anständiger Achtung gegen den toten Feind. Wir sind eben anders. Die Franzosen haben einem in ihren Stellungen gefallenen Deutschen auf das Grab geschrieben:„Ci⸗ git un Boche“. Saubere Helden, die ihren Mut mit der Beschimp⸗ fung toter Vaterlandsverteidiger kühlen. Wir sind anders. Wir bleiben halt germanische Barbaren. W. Scheuermann, Kriegsberichterstatter. —— * 4 Die Kämpfe bei Radymno. Berlin, 3. Juni. WTB. Nichtamtlich.) Ans dem Großen Hauptquartier erfahren wir über die Kämpfe bei Radym no: Die Korps des Generalobersten von Mackensen standen am 23. Mai abends in einem großen nach Osten gerichteten Bogen beiderseits des San. Am rechten Flügel beobachteten doperis dd Truppen die Nordwestfront der Festung Przemysl. Im Anschluß an die bayerischen Truppen standen deutsche Truppen zusammen mit österreichisch-ungarischen südlich des San vor dem stark be— festigten Brückenkopf von Radymno. Weiter nördlich schlossen sich andere Truppen der Armee an. Der Brückenkopf von Radymno ener Anzeig General⸗Anzeiger für Gberhessen RRE . Freitag, 4. Juni 1915 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts- Buch- und Steindruckerel. R. Lange, Gießen. Schristleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul ⸗ straße 7. Geschastsstelle u. Verlag: S251, Schrist⸗ leitung: 112. Adresse sür Drahtnachrichten Anzeiger Gießen. bestand in einer dreifachen Linie von Feldbesestigungen, aus einer mit Draht wohlversehenen Hauptstellung, die sich auf 4 4 einmal a den dem Dorfe Ostrow westlich vorgelagerten Höhen hinzog und durch die San-Niederung hindurch zu diesem Flusse führte, dann aus einer wohlausgebauten Zwischenstellung, die mitten durch das langgestreckte Dorf Ostrow hindurchgelegt war, endlich aus dem sogenannten Brückenkopf von Zagrody, der zum Schutze der östlich Radymno über den Fluß führenden Straßen und Eisenbahnbrücken angelegt war. Flieger hatten alle diese Stellungen photographiert, die Photogrammeter die erhaltenen Aufnahmen ausgewertet und auf die Karte übertragen. Es galt zunächst, die feindliche Hauptstellung sturmreif zu machen. Hierzu begann die Artillerie am Nachmittag des 23. Mai ihr Feuer, das am nächsten Tage fortgesetzt wurde. Von den Höhen bei Jaroslau aus sah man das im Nebel liegende San⸗Tal, daraus aufragend die Kuppeltürme von Radymno nebst den Ortschaften Ostrow, Wiet⸗ lin, Wysocko usw. Das Feuer der Artillerie war aufs äußerste gesteigert. Die schweren Geschosse durchfurchten heu⸗ lend die Luft, entfachten im Aufschlag riesiga Brände und hoben gewaltige Erdtrichter aus. Die vussische Artillerie antwortete. erhoben sich die langen Infanterielinien aus ihren Sturm⸗ stellungen und schritten zum Angriff. Flieger meldeten, * Um 6 Uhr morgens 10 * daß hinter den feindlichen Stellungen weidendes Vieh und Bagagen zu beobachten seien. Der Feind schien an einen ernsthaften Angriff 4 nicht zu denken. Das Petrograder Bulletin hatte ja auch festgestellt, daß die Kämpfe in Galizien an Heftigkeit nachgelassen hätten und 5 daß die Verbündeten fast allenthalben zur Defensive übergegangen seien. Um 6 Uhr 30 Min. morgens war die feindliche Haupt⸗ stellung ihrer ganzen Ausdehnung nach in der Hand der deutf 1 Truppen. Erschüttert durch das schwere Artilleriefeuer hatte den Feind nur kurzen Widerstand geleistet; er war im eiligen Rückzug nach Osten. Aber gerade dorthin und nach Radynrmno hinein, von woher die feindlichen Verstärkungen zu erwarten waren, hatte inzwischen die Artillerie ihr Feuer verlegt. Gewaltige Rauch⸗ wolken hüllten diese von der Artillerie in Brand geschossenen Ortschaften ein. Die Russen kamen auf diese Weise nicht dazu, sich in Ostrow zu setzen. Die Besatzung dieses Dorf kapitulierte, Hunderte von Gewehren und große Mengen Munition zurüclassend. Auf der ganzen Linie war jetzt die deutsche Infanterie im Vorrücken auf Radymno und die südlich an diesen Ort anschließenden Dörfer Skoloszow und Zamojsce. Mit jedem Schritt vorwärts mehrte sich die Zahl der Gefangenen. Eine Division meldete sehr bald dem Generalkommando, daß sie nicht genug Mannschaften habe, um die große Masse der Gen fangenen ohne Beeinträchtigung der Gefechts⸗ handlungabzutrans portieren. Das Generalkommando stellte nunmehr Kavallerie zu diesem Zweck zur Verfügung Bei Radymno war der Feind ins Gedränge geraten. Voreilig hatte er eine hölzerne Straßenbrücke über den San abgebrannt Mit dem Scherenfernrohr konnte man vom Gefechtsstandpunkte aus die lodernde Flamme und die durch aufgegossenes Naphta dunkel⸗ gefärbten Rauchwolken beobachten. Auch sah man lange ost⸗⸗ wärts flüchtende Kolonnen, die in regellosen Ho 3 fen die Straße nach Dunkowice bedeckten. Da die in Radymno versammelt gewesenen russischen Rekruten nur kurzen Widerstand leisteten, so ging auch diese Ortschaft und die gesamte Artillerie verloren, die sich durch die Ortschaft zum San retten wollte. Erst 5 von Y brachten die russischen Fahrer durch satz frischer, herangezogener Reserven den Angriff der Deuts im Stehen. 2 been Tae e Siegesbeute von 7 gewehren, 52 ützen, darunter Schlacht entwickelt. 8 Die stummen Glocken von Gorlice. N Die helle Sonne Galiziens schimmert auf den Bergen von Gorlice, in den Tälern lastet bleichgelber Staub, der alles in seinen fahlen Schein hüllt. Der furchtbare Todes⸗ atem der Schlacht hat alles mit Leichenfarbe angehaucht. Noch liegt das Feld, wo unsere heroischen Truppen die russische Eisenfront brachen, in demselben Zustand wie zur Zeit der Schlacht. Die Gräben des Feindes sind eingeschossen, die Unterstände verlassen, aus den Einschlupflöchern blickt das Dunkel. Der Boden ist übersät mit Granattrichtern, Uniformfetzen und Ausrüstungsstücke liegen herum. Patro⸗ nen in Masse, Gewehre mit den vierkantigen russischen Bajonetten starren nach den Stacheldrähten, die über un⸗ förmliche spanische Reiter gespannt sind. 2 Wie ein Wirbelsturm sind die Deutschen über den Feind ekommen, der stumpf im vierstündigen Artilleriefeuer aus⸗ hielt, bis seine Nerven ihn aufpeitschten zum wilden Bajo⸗ nettkampfe. Wie die Teufel waren die Deutschen* estürmt, erzählten die russischen Gefangenen, wie die Teufel. Und die mit dem Nagel auf dem Kopf— die preußische Pickelhaube— das waren die schlimmsten. Das dumpfe Klirren der aufgepflanzten Seitengewehre liegt ihnen noch in den Ohren und schüttelt sie in Todesschauern bei dem bloßen Erinnern.. 9 Hier um Gorlice haben deutsche Garden und Linien⸗ Regimenter Schulter an Schulter mit handfesten Bayern die ruhmvollste Waffentat vollbracht, die diefer gewaltige Krieg gezeitigt. Man braucht nur die unabsehbaren Heerf* von Gefangenen zu sehen, die aufrecht und stark zu ihren Lagern marschieren. Welch ein Menschenmaterial, welch eine Fülle urwüchsiger Kraft wurde hier von unseren pracht⸗ vollen Truppen im heißen Atem der Feldschlacht fortge⸗ blasen. Dampfwalze hat man die Massen genannt, ein 1 0 * schwächlicher Vergleich für diesen furchtbaren Feind, der 0 wie eine Million blutgieriger Wölfe über die stillen Täler Galiziens herfiel. Wer diesem Höllensturm Halt gebot, ist der glänzendste Sieger aller Zeiten. 1 In überlegener Geistesarbeit war der Durchbruch vor⸗ bereitet, nicht an des Gegners schwächster Stelle sollten die deutschen Sturmkolonnen ansetzen, sondern dort, wo er sich besonders stark fühlte. Gegen die Höhen des Dungjee und der Biala, gegen das aufragende Gorlice und den jormidablen Pustkiberg, wo sich der Gegner sicher glaubte. Dorthin zielte deutsche Kühnheit. 5 Und deutsches Heldentum hat es vollbracht, der Feind hat eine furchtbare Blutsteuer bezahlt, er flieht und der lähmende Schrecken jagt hinter ihm her. Still liegt das Gebirge, über das die Schlacht brauste, Gorlice, das ruhige Landstädtchen, ist ein Trümmerhaufen. Hoch über dem zerschossenen Markt und den zu rotem Ziegelstaub zermahlenen Häusern ragt der Kirchturm auf, schlank wie ein venetianischer Campanile. Eine Graugte hal seine schlanke Seite aufgerissen, nachdem sie durch das Gestühl gefahren war. Die Glocken hängen in kraurigen 1 1 1 ** Metallfetzen herunter. Ihre Stimme wird nicht mehr zur Matutin läuten und keinem frommen Beter mehr die Hände zur Complete falten. Durch die Straßen wandelt die Ver⸗ ödung, noch liegen die Trümmer, wie sie von den Gra⸗ naten nie zerissen sind, einsame Hunde schweifen um tote Haus und suchen die stille Ecke am Ofen. Freund⸗ liche Landsturmmänner nehmen sich ihrer an und sie folgen traulich der sorgenden Hand. g Dort wo die Eisenbahn den Fluß überschreitet, ragen die Reste der gesprengten Brücke wie Gespensterarme in die Luft.“ Wartend und dampfend hält eine Lokomotive davor, die einen Holz- und Materialzug brachte. 5 Welch ein Gegensatz! Tod und Leben. Abseits ein Ge⸗ flangenenlager, am Bahnhof deutsche und österreichische Pio⸗ niere, die schwere Ballen behauen und in den felsigen Grund ftrammen. Zwischen den kraus verbogenen Eisenträgern baut siich eine massive Holzkonstruktion auf, und als wir andern⸗ tags vorüber kamen, fuhr schon der erste Zug über die neue Brücke. Im Städtchen wachte langsam das Leben auf, Juden im langen Kaftan schoben Tische auf die Straße und verkauften Orangen und Teegebäck an die durchziehenden Truppen. . Auf den zerstörten Straßen ist die ganze gewaltige Organisation im Vormarsch, die man unter dem Sammel⸗ namen Etappe begreift. Munitionskolonnen und Verpfle⸗ gungszüge und zwischen allen durch windet sich der erd⸗ farbene Heerwurm der russischen Gefangenen. Die deutsche Sturmgewalt schlägt mit eiserner Faust die weichenden Massen nieder und drängt leidenschaftlich nach. Tal um Tal, Höhe um Höhe werden erstritten. Im Marsch⸗ schritt mit Gesang ziehen die grauen Bataillone durch Staub und Sonne, nur die Glocken von Gorlice hängen stumm. unter ihrem zerschossenen Dach. Wenn ein neuer Meister ihnen wieder Stimme verleiht, werden sie ewig nur den ieg läuten, den deutsche Waffen auf galizischer Erde blutig (Aus der„Kreuzzeitung“.) WTB. Este errangen. . 0 Aus Stadt und Cand. 8 Gießen, 4. Juni 1915. 3» Hilfe für deutsche Kriegsgefangene. Am 29. Mai sand in Hamburg eine Zusammenkunft der Hamburger und Frankfurter Zentralstellen und zahl eicher Ortsaub schüsse der Hilfe für deutsche Kriegs- gefangene statt. Die Beratung, die im wesentlichen wichtige Fra der inneren Organisation zum Gegenstand hatte, war 5 eich von zwei Vertretern des Kriegsministeriums, Ab⸗ eilung Zentralnachweis⸗Bureau, besucht. Als wichtigste Er⸗ gebnisse kann die endgültige Festlegung des Verhältnisses 2 einzelnen Ausschüsse der Hilse für kriegsgefangene * f chung 8. KI. 3. Preuss.-Suddeutsche 231. Königlich Preuss.) Klassen- Loiterie Zlehung vom 3. Juni 1915 vormittags. 9 Aut Jede gtaogene kummer sind zwel gleleh hohe Ge- 56 1190988 Winne gefallen, und guvar je elner at die Lose Slelcher Nummer in den beiden Abteilungen I und I 60 Lsoo] 632 89 Nur die Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden e 3 Nummern in Rlammern beigelügt. slonhno Gewähr.) Nachdruck verboten.) 4 60 201 69 1000] 34 81 416 633 833[1000] 1134 01 210 60 97(500 80 62 2138 864 495 039 983 409 bs soo 841 500] 620 18000] 819 83 0 42 18001 7 4016 16001 83 133 67 206 78 452 521 L500 76s Lao 5007 L500] 144 18001 252 881 67 518 36 618 788 97 8023 233 440 1500] 571 9 707 10 818 71 150001 7880 92 422 758 98 8181 436 549[8000] 688 87 695 65 74 9000 129 33 97 461 607 56 82 806 29 804 5 10025(00 88 139 66 397 416 1800] 26 30 74 713 1038 88 174 202 58 58 419 88 662 67 600 737 68 625 802 12117 71 228 32 62 88 863 984 12032 182 864[1000 687(10% 88 72 822 914 890 14013 46 184 241 434 642[500] 15024 34 127 261 1800 78 641 74% 3% 18840 t(i009 482 28 917 17041 418 92 348 688 98 717 907 18086 142 Lso0 46 79 IIiogo] 97 200 50 493 815 606 6s 70 931 75 19050 422 11000] 28 47 258 78 813 66 789 929 2012 30 7 220 es 418 808 711 44 806 944 21082(so: g 138 528 643 822[1000] 22008 22 eo 822 424 63 90 5001 881 76 678 99 718 848 93 28116 258 L500] 388 520 60 80 760 89 24031 161 200 898 858 692 987 28104 834[3000] 88 657 6656 2 765 82 808 851 92 28108 208 888 418(500 77 Lsoo! 631 716 27020 84 258 408 1600] 16 38 89 1000] 680 756(500 81 11000 040 28156 61 215 1 110001 413 87[1000] 62 806 12 46 728 972 29074 L10001 270 448 788 0 390013 94[100 480 640 712 10 Ls] 894 18000] 9s 9 38104 6(10001 194 244 97 480 631 603 8 1000] 3227 310 26 45 09 71 96 427, 0 ls 928 975 33031[600] 99 144 110001 404[500] 747 58 80[10001 842 34252 761 88 Boe 10 0] 104 228 41 18001 4 68 30 841 gos 30001 724 0586 38316 423 674 3704 219 824 141088 144 363 427 559 927 272 868 768 944 84 530 166167 272 1500] 258 691 602 701 38 915 62 74 97 41011 80 2086(1000 807 414 567 928 42088 329 71 o 582 664 922 43046 80 234 66 67 321 L500] 531 671 768 44122 30 67 315 444 97 648 742 45 0 600] 843[1000] 43103 so] 593 8086 48038 64 102 97 9 211 30 599 080 1800] 90 01 837 964 47247 758 434 40 64 020 708 807 48147% 327 42 84 4683 680 33 882 eas go; 490% Is00] 243 445 508 21 % 79 87 is 70[800] 74 96 738 861 913 ö SooeSs 900 187 83 505 57 684 51030 68 68 163 ses 201 80(1000 502 718 858 76 522898 308 467 84 85 942 64 53015, 88 238 888 1000] 424 862 4 4077 186 230 61 11000] 461 686 781 66 827 910 bee 572 827 31 L500] 6s 58068 80 217 52(500 465 75[1000] 783 3s[1000] 289 98s 57171 270 60 806 48 70 61% 58142 208 368 82 616 74 689(600 80 80021(1000 68 90 289 441 860 720 44 828 6005 128 910 443 50 691 917(1000 68 61283 98 545 669[1000] 703 86 810 943 77 L100] 62000 6 201 76 320 33 480 682 889 923 80 63128 712 % 6409 144 ½ 528 57 L38000] 675 97 908 65046 4091 110 245 11000 93 860 828 663 870 88 910 88 000] 86389 666 1000 747 80 848 79 948 92 67008 43 708 40 49 044 77 68011 187 262 338 48 467 69200 428 61 g 790128 39 206 333 402 22 79 664 71038 60 68 295 87 804 881 72098 238 3852 87 92 571 627 1000] 44 781 6% g 780% 120 40 371[1000] 628 998 74034 42 ls 108 212 10 51 321 28 48 67e 747 801 80 81 944 800] 75018 68 210 57 843 869 76084 27 74 778 990 7734/% 419[1000] 24 9086 10 43 728100 24/7 403 637% 92 808 082 88 79116 I3000] 22 60 840 fe 77% so es 81 782[1000] 894 908 00s 182 401 840 004 30 902 6s 81068 178 218 83 884 402 7 500 82 784 1500] 010 36 82413 81 [1000] es 507 672 736 83176 860 402 5 692 687 180001 21 70 84000 20 65 192 316 35 409 29 569 833 908 3040 194 636 62 980 88058 96 338 0/7 458 72 86 156 42 642 798 880 52 909 87081 260 340 624 788 809 10 86037 172 228 80 804 900 89078 101 28 8 87 233 320[so 689 1500] 41 880 834 83 90280 6 os 386[1000 557 64 844 99 729 612 os 76[800] 140 72 286[800] 310 779 18000 92021 2 00 840 60 800 740 827 82 93162[1000] 70 302 1 1 L500 400 815 79 94128[O0] 220 459 578 690 17 806 926 95325 690 040 7 898[3000] 98284 456 80 800 710 842 900 97038 00 122 308 45 020 839 83 80 267[500] 302 21 410 604 741 862 91 99381 925 89 921 1500) 1 J 100006 104 84 2% 488 Lsoo! 600 79 828 00 910 10108 276 366 415 785. 028 102013 40 163 8 327 400 509 607 993 103000 151 97 220 883 448 822 88 847 771 908 104060 61 209 31 27 434 800 820 108020 100 14 10 44 401 514 868 733 902 10000 16 4% L100 826 47 8 620 80(6001 99 86% 6 107188 206 3862 47 92% 42 50 79 70 108347 42 57/1 70% 810 109012 211 99 304 98 853 97 966 1 110115 2 304 621 110001 9 826 972 84 111071 s e 0 112034 290 L10000 801 19 416 662 97 * 90 407 586 776 100% 881 919 1500 212052 610 722 900 80. 220044 138 705 7 11000 Deutsche zum Roten Kreuz betrachtet werden, ferner ein Arbeitszusammenschluß dieser Stellen mit dem Zentral-Nachweis-Bureau im Kriegsministerium zu Berlin. Namentlich in Anbetracht der geradezu ins Ungemessene steigenden Arbeitsüberlastung dieser letzten Stelle wird ein Zusammenarbeiten für die Ermittelung von Gefangenen und Vermißten von höchstem Wert sein. Die Vorführung der Hamburger Zentralstelle im praktischen Betrieb war na⸗ mentlich für die Vertreter der einzelnen Ortsausschüsse sehr belehrend. Der vom Zweigverein Gießen vom Roten Kreuz gebildete Ortsausschuß wurde gleichfalls durch zwei Mitglieder vertreten. Vom Roten Kreuz. Im Monat Mai wurden von der Sanitätskolonne 981 Verwundeten⸗Transporte ausgeführt und in 135 Fällen sonstige Hilfe geleistet. Am Bahnhof wurden 7838 Mann verpflegt, darunter 677 Verwundete. » Amtliche Personalnachrichzen. Der Groß⸗ hrerzog hat am 2. Juni den Landgerichtsrat am Landgericht der Provinz Rheinhessen Dr. Otto Brun zum Oberlandesgerichtsrat bei dem Oberlandesgericht und den Amtsrichter bei dem Amts- gericht Mainz Amtsgerichtsrat Wilhelm Brehm(zurzeit im Felde) zum Landgerichtsrat bei dem Landgericht der Provin Nheinhessen ernannt. 2 Landkreis Gießen. I Lich, 2. Juni. Am verflossenen Samstag wurde von den Jugendwehrkompagnien Nr. 632 und 633 eine Nachtübung veranstaltet, die sehr schön verlief. Der Uebung lag folgende Idee zugrunde: Die blaue Partei (Kompagnie Nr. 632) war von der roten Partei(Komp. Nr. 633) zurückgeschlagen worden. Letztere hatte sich in Besitz der Winke bei Bettenhausen gesetzt. Die blaue Partei griff nun in der Nacht an und zwang den Gegner, die Stellung wieder zu räumen. Um 4 Uhr morgens war das Gefecht beendet. Nachdem Wachtmeister Weber die Gefechtsidee erläutert und die Kritik stattgefunden hatte, wurde von der Jungmannschaft abgekocht. Malerisch nahmen sich die einzelnen Gruppen auf dem Südabhange der Winke um die Feuerstätten aus. Ein herrlicher Sonnenaufgang er⸗ füllte die Herzen mit rechter Feiertagsstimmung. Wacht⸗ meister Weber gedachte noch unserer tapferen Krieger, und sein Hoch auf das Vaterland wurde freudig aufge- nommen. Ein Parademarsch schloß sich der wohl- gelungenen Uebung an. Bellersheim, 2. Juni. Mit hochbeladenem Heuwagen gingen heute die Pferde der Friedrich Bopp Witwe durch und rasten mit dem Wagen durch die Straßen des Dorses. Auf letzungen im Rücken und leichte utabschũ — Junge, der sich in das Heu Lnngewütlt belt kam Schrecken davon. g N A Röthges, 2. Juni. Der Fabrikarbeiter Heinrich Win n I. konnse am heutigen Tage auf eine 25jährige Tätigleit bei dem Verein für chemische Industrie(Fabrik Friedrichshütte) dolicken. Kreis Lauterbach. 8 a * Lauterbach, 2. Juni. Der beutige Hauptmarkt (Vieh- und Krämermarkt), auch Prämienmarkt genannt, war gegen seine Vorgänger nicht so lebhaft besucht. Auf dem Großviehmarkt, der in den letzten Jahren schon recht schwach bestellt wurde, war nur ein einziger Zuchtbulle aufgetrieben, was wohl auf den Aus- fall der Prämtierung in diesem Jahre zurückzuführen ist. Die zum Ankauf von Gemeindebullen erschienenen Kommissionen aus mehreren Ortschaften mußten daher unverrichteter Sache wieder abziehen. Der Schweinemarkt zeigte ebensalls nicht den üblichen Auftrieb, dagegen waren Käufer genügend vorhanden. Für 6—7 Wochen alte Ferkel wurden 65-75 Mt. pro Paar verlangt, für 12 Wochen alte 100 Mk. Der Handel ging infolge der enormen Preise sehr langsam. Der Ziegenzuchtverein hatte den Markt mit einer stattlichen Anzahl Ziegen bestellt und es wurden viele Tiere zur Zucht nach anderen Gegenden verkauft.— Die mit diesem Markte verbundene Verlosung von Tieren und landwirtschaftlichen Geräten mußte in diesem Jahre wegen des Krieges ausfallen, weshalb auch der Besuch von auswärts sehr schwach war. Kreis Friedberg. O Aus der Wetterau, 3. Juni. Mibche der anhaltenden Trockenheit kann der Landmann die Arbeitsfolge nicht ein⸗ halten. Während er sonst um diese Zeit Dickwurz- und Gemüse⸗ pflanzen setzte, wird jetzt schon Heu gemacht. auf feuchten Wiesen steht das Gras gut; auch was die Qualität anbelangt, hört man leine Klagen. Auf trockenen Wiesen fällt die Heuernte tell⸗ weise sehr dürstig aus, da vor allem das sastige, zarte Untergras 63— Trotz der Dürre zeigen die Kartoffeln einen pr en tand. —— eee Sendet jedem Krieger als Kräftigungsmittel sowie zur Linderung bei Magen- u. Darmer- krankungen, insbesondere Durch- fall den tausendfach bewährten und ärztlich empfohlenen Kasseler Hafer-Kakao (Nur echt in blauen Schachteln nie. lose) sgggggaggmem dem Wagen saßen der Knecht und ein kleiner Junge. Beim 987 88 113183 238 88 400 538 611 538 98 70/7 884 66 75 932 11402 273 8086[800 84 46 77 110001 752 914(1000 115107 306 1500] 471 Lao Gd 764 1000] es 617 942 116046 164 320 900 924 117018 80 68 188 640 705 78 830 83 941 118041 230 309 120073 Lsoαf 141 61 11000] 77 25 48 92 870 546 62[1000] 730 1600] 121103[1000] 800 671 744 90 881 122060 3810 21 647 648 123085 283 416 64 372 96,[S001 458 908[3000] 126108 382[1000] 482 845 54 902 127037 1% 228 403 71 504 38 803 96 821 973 128012 140 204 309 L500] 418 709 48 129072 98 127 966 1000] 604 22 828 77 718 860 80 16001 130102 648 706 883 131021 148 221[1000 35 316 434 630 4 80 70 01 7696 132030 84 87 111 26 402 5086 36(800) 741 801 9 977 133000 11 134 50 209 27 43 40 380 477 700 6 0h 48[1000] 880 924 31 60 134061 394 409[1000 6⁴ 986 135180 441 585 024 38 42 64 794 989 P60 279 33, 479 1000] 617 38 81 768 801 137401 201 406[100 608 713 912 3/7[soo] 138681 9586 soo] 62 139094 97 133 218 61 140001 13 68 L10001 143 300 18 36 464 654 683 14214 202 6 320 448 6 886 924 33 143017 es 100 19 320 728 63(5001 916 686 144078 122 219 574 601 L500] 814 78 779 60 86 148018 71 104 209 320 29 849 808 147018 81 181 260 71 481 82[1000 94(sooo 980 98 98 148005 287 89 392 418 84 732 926 51 856 149118 24 420 21 711 923 150078 384 488 96 526 637 721 L000 37 898 L000] s Tso0] 44 79 151107 68 283 318 20 L600] 511 41 61 678 919 152082 207 317 20 68 428 533 686(so] 987 153023[soo] 147 384 488 566 155326 772 8086 86 940 [3000] 277 434 748 47 72 69(500] 91 208 341 410 916 27 902 44(5001 72 L600] 92 888 1591586 204 L500] 88 384 461 667 88 708 18008 200 496 70 994 1610% 288 867 622 [soo] 36 834 88 912 37 869[soo] 908 43 163302 13 682 661 778 823 164008 49 256 528 614 55 778 87 so] 168003 106 887 78 927 34 74 903 9 31 90 168188 386 242 64 85 55[1000] 431 74 lsoo 646 56 91 836 169065 70 181 1500] 70 205 45 62 361 97 610 49 901 170034 128 72 260 307 12 57 77 402 581 610 700(500] 923 24 66 171179 L001 232 499 786 810 172078 232 3/72 431 90 607 173088 207 4842 62 43 15001 51 641 730 818 20 60 72 1600] 990 174101 311 78 64 664 616 L38000] 18 68 888 987 78 1750058 181 683 727 878 82 91 1760856 194 259 844 87 429 30 619/ 741 58 62 845[Ls] 950 78 177108 16 70 280 84 478 620 738 018 178002 246 78 so e 406 30 41 870 11000] 911 180264 181080 91 127 Tsoo s 222[1000 568 829 75 182003 356 816 88 680 800 16 964 183021 187 327 418 807 918 184006 110 210 381 6 409 62 50 834 759 185720 876 995 186226 706 008 187028 104 34 213 86 300 86 440 80 603 61 6 813 92 967 188063 183 206 38 824 64 788 83 879 906 72 18917 254 312 79 88(10001 540 687 18000] 61 200 57 l30 000] 88 928 62 19020 40 772 191083 73(1000 70 82 184 55 214 918 88 47 76 981[1000] 192178 218 828 450 6[soo] 98 618 70 193168 79 315 17 74 407 28 60 948 47 791 856 78 987 1000] 194030 183 65 338 200080 417 37 644 728 201212 24 76 3808 84 601 716[1000] 202128 70(10000 340 6 468 500 61 652 886 963 203031 212 98 314 410 520 96 685 70 204210 44 L10000 372 613 89 632 L100 726 80 981 7 205123 11000] 280 L800 543 6 d25 80 917 206184 794 20 T 44 58 60 83 68 52 784 9½ 6/7 824 33 L800 208018 61 5 201 371 85 490 9½ 87 L5O⁰⁰⁰ 77 740 0 209001 430 64 544 51 640 807 Lsoo0] 73 07 21017 213 16 368[180 2110358 82 287 90 302 430 37 628 81 716 800 7e 912 44 90 79 830 90 214028 100 62 348 430 88 611 612 215080 77 166 273 486 508 71 216026 888 724 816 217062[1000 108[1000 401 2 40 332 627T 1788 874 L500 98 Leon e 218073[800] 10 14 00 310 420 601 988 219087. 104 81 421 30 682 60 024 748 221 55 88 433 640(800) 714 222113 222 386 478 509 701(1000] 29 223068 226 834 1800 85 618 927 65 224064 171 284 78 394 426 577 627 63 98 799 sooo ass 83 110001 225033 172 352. 406 26 86 226203 823 760 681 362 628 86 661 98 1500] 834 38 228132 78 836 433 617 884 233277 47/1 50% 60 50 771 655 Nehmen einer Kurve siel der Knecht herunter und zog sich Ver- — 22. Ziehung 5. Kl. 5. Preuss.-Süddeutsche (231. Königlich Preuss.) Klassen- Lotterie Ziehung vom 3. Juni 1018 nachmittags. 110% 301 664 111% 80 Lsoο⁰ 11200 73 801 113089 4% 11000] 89 987 114141 283 506 745 697 954 11807 8608 220 116168 442 510 17 67 721 11714 400 L500 642 787 118000 484 Auf jede gezogene Nummer slnd wel winne gefallen, und zwar Je elner auf die 10 gleicher Nummer In den beiden Abteilungen I und 11 678 119987 120045 96 772[10001 986 12120 864 681 IL8001 77 629 978 122140 492 803 997 123121[1000] 263 71 403 bbs 705 887 124119 125214 6% 1280657 glelch hohe Ge- 731 L000 68(3000] 929 98[1000] 765 890 1250786 84 141 61 18001 7(Ohne Gewähr.) [1000] 9463 1800] 861 97 978 110001 837 49 856 135126 1618 98 L800] 271 1800] 66 400 727 924 20a 37 865 867 901 8 91[1000] 280 381 611 622 88 709 % 860 63 970 26110 206 75 427 145088 1956 214 35 52 66 312 42 730 631 337 888 977 39304 684 154176 158027 130 90 11 804 967 18707 108 500] 31 526 667 747 L600 87 lLsoo] 336 988[3000] 45017 29 11000 46378 662 786 889 718 888 49380 484 923 158020 888 12 481 53084 279 334 92 84204 3808 426 1500] 444 747 886 1000] 162048 134 46 840 82 114 430 91 783 872 614 712 806 886 167010 8 640 39073 578 604 856 76 179007 66 ISooI 8 268 32 L10000 68 L500] 326 814 727 169 221 740 939 98378 99088 42 Nur die Gewinne über 24 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. 8 (Nachdruck verboten.) 19 474 632 61 1179 468 620 689 839[500] 21086 727 31383 71 288 888 867 4418 L600] 72 80 760 1800] 905 5652 L500] 6210 449 638 7321 626 818 468 10111[3000] 47 70 27 L500 810 110038 212 98 414 883 717 60 Ls] 68s 12232 C1000, 304 670 13311 1800] 14071 216 831 88 904 32 L500 15278 590 869 334 983 13011 78 307 66-441 777 19307 668 898 988 Lsdoo!(300000 21182 677 88 68e 703[1000] 36 805 934 66 22010 18% 242[1000] 302 1000 4 468 6625 23147[1000 226 78 334 97 438 619 30 2422 409 2527/6 78 460 424 Laoboo 641 998 28093 400 622 83 991 29124 30011 90 249 324 8606 31079 83 470 846 82 682 22108 33080% 94[1000 34517 L10000 97e(8001 35816 78 36142 001 37144 281 646 38227[go 40024 438 03e 72 811 44 901 41180 277 712 936 88 42006 410 11000] 541 8885 1000] 77 495 660[500] 881 934 79 44248 60 438 557 10001 716 47199 281 440(1000! 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Lotterie erlischt naeh 5 14 des Dezember 1815. [1000] 550 78 804 L500] 22 80 787 811 6 188018 eptember Klasse 171 332 427 28 71(1000 720 41 90[1000 887 196009 enn ment 8 N. 7 5 12 25 15 2 402 12[soo] 53 67 525 787[1000] 79 L800] ei 11000 F vorgelegt Wird. 1 bar. 197078 84 171 400 660 752[500] 198002 189 227 als vermisst angezelgte Lose der Gewinnmapruch S„ 9.. 48[so] 44 80 890 692 789 872 908 L10000 1992086 m 14. Oktober 1918..„ deglunt am 6. November. 1 os 301% 70 918 42 66 5 J 808 78 714 818 83 968 [18000] 24 76 21304 70 108 328 „ 492 539 637 10 es 889 22110 lsoog! 22714 80001 230074(500 232 87 843 472 11000] 744 2381022 5 14% L500 322 446 622 232186 234 88 98 325 63 448 515[3000] 20 48 70 L505] 66 L500 566 678 982 N 66 Lao 80 186 1 5 eee eee Pxstlings-Ausstattungen— Lsooo] ess 72 898 FRITZ NOWACE enen Erstlings- und Kinder- Kleidchen Germanenkittel, Orig. Dirndl- Kleidchen Reizende Neuheiten in 5 8 Orosse Spezial- Abteilung für 8 1 8 für WSSche dad Hausputz GHentbehrlich! 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Mk.: 38000 380 2108830 350990 1900900 3 5009 1 Dderger Belü-Losk d 3 Hl. Porto und Liste 30 Pig. Lud. Müller&. Co. 5 Zerlin N., werdefscher af it 10 H. C. Kröger Berlin W., Friedriohstr. 193 a, iu allen Lotteriegeschäften, Loseverkanfsstellen und dem breuß. Lardeskrieger-Verband, Berlio, Geisberzstr. 2 — 3 „Fakirin“ die slässige Bohnermase, reinigt, poliert u. konserviert Einoleum. Parkett, Möbel usib. Sse ist zubab. in Blechflaschen unlleissn a Liter u. 1 Liter intlus. a Mk. 1.10 Pik. 2.— Flasche bei 4161 Georg Wallenfels. gegenüber der Engelavotheke Terpentolin. Löwen-Marke“ D. R. W. (Amerik. Terpentinöl gleich⸗ wertig, Hauptniederlage für Hessen⸗Nassau Dr. Krüger Sommerfeld, Cassel. Telegr.⸗Adresse Chemikalco. Fernruf Nr. 553 u. 554. 472 Bekanntmachung. In unser Genossenschaftsregister wurde heute bezüglich des landwirtschaftlichen Konsumvereins, Genossenschaft Haftpflicht zu Wieseck, eingetragen: Heinrich Roden— hausen VI. zu Wieseck ist aus dem Vorstande aus— geschieden, an seiner Stelle ist Daniel Erb J. zu Wieseck zum Rechner gewählt worden. eingetragenen Gießen, den 1. Juni Großherzogliches Amtsgericht. mit unbeschränkter 1915. 4719 B Achung! Großer Spargelverkauf. Achtung! Spargel kommen morgen 1 5 auf den Brand. Per Pfund 30 bis 50 Pfg. Extragroße Gurken, 3 02084 Die so sehr beliebten in großer Menge 35 Pig. Stück 30 und A. Hammel. Marktstrasse 9/11 Jennis-Sckuke vom einfachsten bis feinsten in grosster Ruswakl Schuhhaus IC. Süss Wettergasse Ia Deutsche Mähmaschinen dale Heinrich Hütter, Frankfurt an Main. villigst Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen. . 2— Oeffentliche Juipfung. Mittwoch, den 9. Juni und die folgenden Mittwoche der nächsten 3 Monate von 5— 6 Uhr nachmittags un⸗ entgeltliche Impftermine in der Turnhalle der Stadt⸗ mädchenschule in der Schillerstraße für im Vorfahr geborene, sowie für ältere, mit der Impfung im Rück⸗ stande verbliebene Kinder. N l g Nachschau jeweils acht Tage später, bei Meidung der gesetzlichen Strase. Kinder, die in diesen Terminen nicht geimpft werden, sind bis zum Jahresschluß auf Kosten der Eltern impfen zu lassen, andernfalls im Januar k. Zs. die Nachholung der Impfung binnen kürzester Frist unter Strafandrohung angeordnet wird. Außer den Pflichtigen werden in den Terminen auch Erwachsene auf ihren Wunsch und Kinder, die erst im laufenden Jahre geboren sind, auf Wunsch ihrer Ver— treter geimpft. 1 In der Regel werden in jedem Termin nicht mehr als 50 Impfungen vorgenommen. Kinder, deren Zurückstellung von der Impfung wegen Kräntlichkeit beansprucht wird, können gleichfalls in den Terminen dem Impfarzt vorgestellt werden. 4711 Wegen der Wiederimpfung der Schulkinder wird besondere Benachrichtigung an die Schulvorsteher erfolgen. Aus einem Hause, in dem ansteckende Krankheiten, wie Scharlach, Masern, Diphtherie, Croup, Keuchbusten, Flecktuphus, rosenartige Entzündungen oder die natür⸗ lichen Pocken herrschen, dürfen Impflinge zum allgemeinen Termin nicht gebracht werden. Die Kinder müssen zum Impftermin mit rein gewasche⸗ nem Körner und ikit reinen Kleidern gebracht werden 5 5 Heugras⸗Versteigerung. Samstag. den 12. Juni. Montag, den 14. Juni, und Dienstag, den 15. Juni, oll das Heugras vor den städtischen Wiesen meistbietend versteigert werden und zwar: Samstag, den 12. Inui, nachm. 4 Ubr an Ort und Stelle bei der Aktienbrauerei, am Ohle⸗ bergweg bei der Heyligenstaedt'schen Fabrik und in der Stepbansmark. Zusammenkunft an der Schönen Aussicht. Montag. den 14. Juni a) vorm. 9 Uhr, Insammenkunft am Schlachthof, von den Wiesen um Neustädterseld und am Elettrizitätswerk. b) vorm. 10% Uhr in der Restauration von Melchior Schäfer Wwe., Kaiser⸗Allee 4, ron den Wiesen im Heegstrauch und im Rußland. e) nachmittags 2 Uhr im Pbilosopbenwald von den Wiesen am Fürstenbrunnen, im Wieseckertal, von den Hospitalwiesen in der Gemarkung Wieseck. ch nachmittags 5 Ubr an Ort und Stelle von den Wiesen in dex Schwarzlach. Dienstag, den 15. Inni a) vormittags 9 Ubr au Ort und Stelle von den Ochsen⸗ wiesen, von den Wiesen im Stolzenmorgen, am Utersbrunnen und Altentisch. b) ngchmittags 3½ Uhr an Ort und Wiesen in der Gemarkung Nödgen. e) nachmittags 4 Uhr an Ort und Stelle von den Wiesen in der Gemarkung Großen-Buseck. Steigliebbaber, welche die Wiesen zu besichtigen be⸗ absichtigen, wollen sich an den städt. Wiesenwärter Belloß, Wolfstraße 1, wenden. e Großberzoglichen Bürgermeistereien der um⸗ liegenden Gemeinden werden ersucht. Vorstehendes in ihrer Gemeinde bekannt machen zu lassen. 4710 E In den Wagen der städtischen Straßenbahn wurden in der Zeit vonn. März bis 31. Mat 1015 nachfolgende Gegenstände gefunden: 4707 10 Paar Handschube, 15 Schirme, 5 Spazierstöcke, 3Geldbörsen mit Inhalt, 4 Schlüssel, 1 Löffel, 1 Gabel, Stelle von den Städt. Wohnungsnachweis Gießen, Asterweg 9. Es sind zu vermieten: 7% 1 berrschaftliche Wohnung von? Zimmern mit Zentral- beizung, 1 berrschastliche Wohnung von 7 Zimmern, 1 Wohnung von 5 Zimmern und Mansardenzimmer! Wohnungen von 5 Zimmern, 6 Wohnungen von 4—5 Zimmern 5 Wohnungen von 3 Zimmern, 4 Woh⸗ nungen von 2 Zimmern, 5 Wohnungen von 1 Zimmer. 2 Ladenrgume mit je 1 Zimmer, 1 Lager⸗ oder Fabrik“ raum, 3 Lagerräume mit 1 Arbeitsraum, 10 möblierte Zimmer, davon 2 nebeneinanderliegende, 2 leere Zimmer. Zu mieten gesucht: B Wohnungen von 1—7 Zummern. Hadi. Hedbeisonae fiele Sesgen. Asterweg 9. 4r08B Es können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Maschinenschlosser, 1 Installateur, 1 Elektromonteur, 1. Autoführer, 1 Buchbinder, 1 Wagner, 1 Hausbursche, 10 Pfleger für Krankenanstalt bei auswärtigen Arbeltgebern:! 1 landwirtschaftliche Arbeiter, 1 Helzer, 8 Schreiner, 1 Bäcker, 10 Arbelter für chem. Fabrik. Es suchen Arbeit: 2 landmirtschaftliche Arbeiter, 10 Putz- und Lauffrauen 1 Druckereihilssarbeiter, 3 Büglerinnen. 9