e des Sonntags. e 1 Die» gletzener gaminenblätter werden dem viermal wöchentlich beigelegt, das ö latt für den kreis Gießen“ wöchentlich. Die„ Landwirtschaftli erscheinen monatlich zweimal. Frankreich. er eines neutralen Landes hat alten, in dem er von den Ein⸗ chaft ablegte, die er auf seinen Reisen durch zeit gesammelt hat. Er bringt Lage der in Frankreich gefangen n der Volksstimmun se. Seine Ausfüh hier ein offenbar s t ergreift, zugleich ein Mann i heit die Helle des Blickes trübt. die Zuftände in kürzlich einen Vortrag 8 reiben der Pariser Krei so beachtenswerter, als achter das Wor Voreingenommen Der Vortragende führte aus: bald .— sisc ut N 018. 255 babe 1 5 einen tiefen Einblick gewonn wie das 3 ungeheuer en 3, m Ord 5 cht„geöffnet“ werden konnte; en. Der Brief ist von einem allgemeinen Eindrücke will ich einige kurze Streif⸗ ösischen Volkes weist merkwürdige Wand⸗ Tnerzelt noch urter pen, Einprud des Joffe. stand da war alles helle Begeisterung. Worte, Perf mgerissen e 105. Jahrgang Gießener Anzeiger General⸗Anzeiger für Oberhessen rer Erfolg beschieden sein sollte, aber sie wird zur Revolution führen, wenn weitere Niederlagen folgen. Noch eins. Es 1 eine Partei, die in aller Stille dem Ver⸗ lauf zusieht; das ist die aristokratische Partei, die mit der Re⸗ Gerung nicht einverstanden ist, und ich muß sagen, aus guten Gründen. Wenn man das Uhrwerk der Republil von innen sieht, dann ist es nicht sehr sauber. Ich hatte Gelegenheit, mit Vertretern dieser Kreise zu reden. Und da sagte mir einer ganz offen:„Uns gefällt es nicht, il nous faut un Chef, le roi Albert.“ Man nennt ihn jetzt Albert le Grand; es ist sogar ein Theater eröffnet worden unter diesem Namen, man überreichte ihm einen wundervollen goldenen Ehrensäbel. Ich fragte, warum man plötzlich den König Albert so verehre und man sagte mir:„Weil er für uns geschossen hat.“ Und auf einem Bilde sah man ihn wirklich in einem Schützen⸗ graben stehend und auf die deutschen Soldaten schießend. Man kann darüber streiten und ich begreife sehr wohl, daß man als König seinem Volk in jede Not und jedes Elend folgt, aber es ist doch ein eigener Geschmack, im Schützengraben zu stehen und auf sein eigen Fleisch und Blut zu schießen. Er ist doch schließlich Deutscher, Koburger. Im stillen denke ich: den König gönne ich den Franzosen. Noch tiefer wirkt aber die moralische Zerrüttung, und ich habe die schwersten Bedenken für die Zukunft Frankreichs. Das wunder⸗ bare Große das in Deutschland jeden mit Bewunderung erfüllt, wie sich der Militarismus als ein Volk in Waffen zeigt, das kennt man in Frankreich nicht. Ich habe 100 Klm. vom Feind in den offenen Singspielhallen eine ganze Anzahl jener Herren gesehen, die man. die Drückeberger nennt und die sich ganz vergnügt mit bekannter Gesellschaft aus Paris herumtreiben. Da singt einer, was es doch für eine Marter für die Frau der Soldaten sei, in Paris umherzu⸗ laufen und keinen richtigen Mann mehr zu finden. Das alles ist so morsch, und keiner denkt daran, daß es in diesem Kriege um die ganze Existenz geht, alle rufen Beifall, niemand protestiert. Und ich meine, daß Deutschland schon aus Reinlichkeitsgründen. besser täte, mit diesem abwärtsgleitenden Volk möglichst wenig zu tun zu haben. Dazu kommt der Haß, der systematisch gegen Deutschland hervorgerufen wurde. Ich sah Postkarten und Zeichnungen der allerersten Künstler Frankreichs. Ich muß sagen, es hat in der ganzen Weltgeschichte noch nichts Widerwärtigeres gegeben! Deutsche Wehrmänner, auf ihren Säbeln und Helmspitzen Kinderleichen, die Germania über Kinderleichen hinwegschreitend, Kaiser Wil- helm, ein Glas Blut in der Hand und darüber: Morgentrunk, und darunter: aber frisch dampfendes Kinderblut. Deutsche Kran⸗ kenschwestern, die französischen Verwundeten die Augen auskratzen; Krankenwagen mit dem Roten Kreuz, die Maschinengewehre bergen: von den Verirrungen geschlechtlicher Natur nicht zu reden, und sie waren arg. Noch schauerlicher aber war es, daß diese Bilder auf dem Weihnachtsmarkt in Geduldsspiele für Kinder umgearbeitet auftauchten. Schon in die Kinderherzen wird so der Haß gepflanzt, und schon deshalb ist es unmöglich, in nahe Beziehung mit dieser Nation zu treten, wie vielleicht einige noch glauben. Ein Kasperle⸗ Theater, das die ganze Kaiserliche Familie nacheinander köpft, derartig, daß das Blut wirklich herunterläuft: Das ist fran⸗ zösische Kultur. Und daneben sieht man, wie sich heute tausende und abertausende von Mädchen wegwerfen nicht an die franzö⸗ sischen Soldaten, sondern in der schamlosesten Weise an die schwarze Rasse. Niemand regt sich auf der Straße und in den Cafés mehr auf, wenn man solchen schwarzen Kerl sieht, mit 2—3 weißen Frauen um sich herum. Das sind Dinge, die auf die ganze Zu⸗ kunft des französischen Volkes bedenkliche Schatten werfen. Es ist klar, daß die moralische Kraft gebrochen ist und nur durch die der Engländer aufrecht erhalten wird. Die wirtschaftliche Kraft isi Iange gebrochen und das Ansehen ist auch nicht mehr weit her. Wenn in der Zeitung„Illustration“ genau beschrieben ist, wo die Japaner hereinlommen sollen, welche Städte sie besetzen sollen usw., da ist es kindisch, wenn Frankreich sich rühmt, die Kultur Europas verteidigen zu wollen. W. T. B. in der seanzelsschen Bevölkerung die Karte hindeuten und meinen, Jetzt aber macht Feu ar zu bert allerwenigsten Fre * sickert etungsmoment ist das Flüchtlingswesen. In. e 200 000 belgische und französische „denn Arbeit fehlt, und vom E „in dieser Zeit geordnete Arbeit zu lei n; er ist zu nervös. Bas Fal der Erglinber ausgenutzt. Der Engländer ist heute der . 7 nur 5 15 Handelsschiffe, er inner 14* Hand Paris sind in diesen 2 b chtlinge, die nichts tun können, Staate unterhalten werden port und Import seiner andes die großen kauf⸗ genommen. Sogar Detail- Bordeaux Paris sind in englischen Händen und der Franzose hat das Nachsehen. Außerdem ist der Kohlenmangel be⸗ denklich in Frankreich. Ich habe im Hotel beobachtet, daß es nicht geheizt war. Einzelnen besseren Gästen hat man so eine Art Erdöl⸗ sonst war alles kalt. Und die Flüchtlinge, die in den kalten Räumen sich aufhalten mußten, treiben sich auf den/ Straßen umher und sal. Es sollen 1—1 Frankreich bis in lingen, die Mauer noch brenner gegeben, ger lich über ihr Schick⸗ ½ Millionen Flüchtlinge sein, die durch ganz den Süden ziehen. Sollte es den Deutschen ge⸗ etwas 1 1 A— 15 1— Bevöl vor sich her zu drängen un m Sit . 8 ich der Ueberzeugung, bricht das französische Volk zusammen. vittor Emanuels militärische Laufbahn. König Viktor Emanuel ist trotz seiner wissenschaftlichen Liebhabereien ein passionierter Soldat und auf militäri⸗ schem Gebiete gründlich ausgebildet und erfahren. Seine Erziehung war von klein auf militärisch. Mit 12 Jahren wurde er dem damaligen Obersten im Generalstabe Egidio Orio übergeben und blieb bis zum 20. Lebensjahr unter dessen Leitung. Der Erzieher verlangte von 1 Zögling viel, hielt sehr auf Pünktlichkeit und räumte körperlichen Uebungen einen großen Platz im Erziehungsplan ein. In den ersten Jahren wurde diesem der Studiengang der Collegi militari, d. h. der Kadettenanstalten, zugrunde elegt, freilich mit vielen Erweiterungen, dann später der er Militärschule zu Modena, die etwa unseren Kriegsschulen entspricht. Aber er hat nie eine Kadettenanstalt besucht, sondern die in Rom nur benutzt, um dort Exerzierübungen usw. zu treiben, während ihm für andere militärische Zwecke, Uebungen im Schanzenbau usw., ein Platz in den Palast⸗ gärten eingeräumt war.. ö Nach einem halben Naber erhielt er das Abzeichen, das an Kadetten für tadellose Führung verliehen wird!. Mit 18 Jahren wurde er zum Unterleutnant ernannt und alt als strammer Soldat und guter Reiter. Zwei Jahre päter bekam er seine eigene„maison militaire“, an deren Spitze General Morra di Lavoriano, der spätere Bot⸗ schafter in St. Petersburg, trat. Nun war sein Beförde⸗ Maafegang sehr rasch. Horst Jahre alt, wurde er schon Major, g 3 darauf Oberstleutnant und ein Jahr später trat er als Oberst und Kommandeur an die Spitze eines Infanterie⸗Regiments in Neapel. Hier gefiel es ihm so gut, daß er, als er Generalmajor werden sollte, den Kriegs⸗ minister bat, das Dekret dem Könige noch nicht zur Unter⸗ schrift vorzulegen. Trotzdem wurde er bereits am 2. Sept. 1892 zum Kommandeur der Brigade Como in Neapel er⸗ nannt. Nach weiteren zwei Jahren ging er als General- leutnant und Divisionskommandeur nach Florenz. Hier blieb er knapp drei Jahre und trat nun als kommandieren⸗ der General an die Spitze des 10. Korps in seiner Lieb⸗ 2 2 5 Neapel. Bald darauf wurde er auch Vorsitzender des Beförderungsausschusses und der Landesverteidigungs⸗ kommission. Im Jahre 1900 machte die Schreckenstat von Monza den 31jährigen General zum Obersten Kriegsherrn Italiens. u kommt ein großes Friedensbedürfnis infolge der vielen „die dadu⸗ tstehen, daß viele Soldaten den Stellungs⸗ Aan ui:. ist eben körperlich nicht das, 0 Deu, ist. Also N n—. den etwas, daß die Engländer z. B. die 9 1 und— 1 15 8 1 17 7— ö ägt si ösi Charakter ni 9 8 Ab es nicht sonderlich, wenn der ht. enbogen auseinander, 7— in den Cafés breit macht: er kann gegenwärtig nur nicht 1 Pee innere Demoralisierung wird nicht öffentlich in die treten, wenn ihnen demnächst eu kledierer oder arübe⸗ kampf nicht aus örpe b Deut liche Rücksichten. N e nicht weitergeht; es dem englischen. Per Eee urg Aus Stadt und Cand. Gießen, 1. Juni 1915. Die Kochkiste. Man schreibt uns: Es Wa nicht erst betont zu werden, daß sich das deutsche Volk dank seinem vaterländischen Pflichtbewußtsein mit bewundernswürdiger Kraft bis in alle Schichten der Bevölkerung hinein gegen jede beabsichtigte Aushungerungs— politik unserer Feinde stemmt. Fleißige Hände haben Feld und Gärten in geradezu mustergültiger Ordnung— unter Dienstag, J. Juni 1015 f Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Univerfitäts- Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul⸗ straße 7. Geschäftsstelle u. Verlag: S251, Schrift leitung: 112. Adresse sür Drahtnachrichten Anzeiger Gießen. Ausnutzung des kleinsten wächst der Erfolg mit werden wir uns des G. müsearten erfreuen. Was hier mit vielem Fleiß gezogen, muß nun auch in sparsamer, schmackhafter Weise Dieses in vollem Umfange zu er⸗ ere Blicke in die Küche. Die weiter nötigen Arbeiten im Feld und Garten wer⸗ den für„die Daheimgebliebenen“ während des Sommers onders viel Zeit beanspruchen, so daß der Aufent⸗ der Küche abgekürzt werden muß. Wir brau cht zu sorgen, woher die Zeit zum Ko, vorzügliches Hilfsmittel an die von jetzt ab in keiner Haus⸗ Ihre Beschaffung bezw. Anfertigung sind einsach und dürften allen bekannt sein. Wie weiterhin bekannt, werden die Speisen bei Anwendung der Koch- kiste auf dem Herd eine kurze Zeit angekocht und im siedenden Zustand in die Kiste gestellt. Durch die 2015 schwellende Hitze, der die Speisen in der Ko ausgesetzt sind, werden die harten und unverdaulichen Bestandteile stark zerkocht und zermürbt, so daß sie für unsexen Magen kein so großes Hindernis mehr bilden. 5 i der Kochkiste weicher, ver dau⸗ rgiebiger. Es stellt sich somit heraus: Wenn wir die Speisen in lönnen wir mit einer gerin⸗ Verwertung finden. reichen, lenkt uns Wir haben ein Hand, die Kochkiste, haltung fehlen darf. andauernde, ie Speisen werden in licher und darum e eine wertvolle Tatsache der Kochliste zubereiten, geren Speisemenge auskommen. i An vielen Orten wird jetzt die Kochtiste im Betrieb vorgeführt. So hat die Königliche Eisenb ahn Ver⸗ waltung des hiesigen Bezirks durch die Königliche Eisen⸗ a. M. allen Wirtschafts⸗-Aus⸗ hnvereinen dringend angeraten, über⸗ ten, wie in allen anderen Kreisen, die Kochkiste vorzuführen und zum weitgehendsten Gebrauche dringend zu empfehlen. Die vorstehenden Zeilen sollen An⸗ hänger für die Weiterverbreitung der Kochkiste finden. Es hingewiesen werden: Die Koch? kiste bringt bei Anwendung jedem Haushalt, neben dem 9 erhebliche Ersparnisse an Zeit, Feuerungsmaterial und Aufsicht. 3 Die nachstehenden Tabellen geben einen ungeführen Anhalt, wie kange die einzelnen Speisen an dzufochen sind und wie lange sie in der Kochkiste stehenn müssen: 1. Suppen: bahn⸗Direktion schüssen und Eisenba all bei den Bedienste muß immer wieder darauf angeführten, Rindfleischsuppe Suppe aus Knochen.. von Geflügel.. aus Hülsenfrüchten. Haserflocken 2 2 28322 Rot-, Weiß⸗, Wirsin Grüne Bohnen. Grüne Erbsen 5 Kohlrabi und Rübchen. F Hammelfleisch Keule) Schweinefleisch Nindfleisch als Nouladen oder Gulasch 20 Eisenbahner-Regiment Hanau, steht. wurde die Hessische Märkte, insbesondere irgendwie tiefer gehende Sachen aus Italien beeren, in Deutschland sekommen. Die it ich ebenfalls er Frage kommt, ist f. in Deutschland ebenfalls Mangel wird sich allen machen, wenn es findig zu machen. recht gering, wesha auch ganz erhebli⸗ Mangel wird au deutschen Volkswirtsch groß aber der S Wirtschaftslebe Fleckchen Landes— bestellt. Schon senschritten fort. In kurzer Zeit enuf ses vieler selbstgezogener Ge⸗ . Muß Muß in der anlochen Kochkiste stehen Minuten Stunden i 20 4 e 4 „ 3 „„ 4 . 15 3 8 10 2½ „ 10 10 . 3 2½ e 2½ 9 „ 5 1 n 2 „„ 3 Gemüse: r Rosenkohl. 20 4 . 3 „ 2 10 3 . 2249 3 e 5 1 1 5 e 2 8 10 2 leischspeisen: 8 40 3 3 37 3 e 3 2 15 3 40 4 3 8 30 4 „ 3 . 2 „ 3 „ 3 „ 2 1 5* Auszeichnung. Dem Pionier Franz Sauer vom der seit Kriegsausbruch im Westen Dapferkeitsmedaille ver⸗ Frühoßpst und Frühgemuse. die ersten Früh⸗ kartoffeln, Gurken, die ersten Kirschen und manch andere Frühgemüser und Frühobstsorten, die auf die deutschen auf die süddeutschen Märkte kamen, tammten zum größten Teil aus Italien. Schon in den letzten kritischen Wochen des Monats Mai wurden von der italienischen Regierung für einzelne Produkte Aus- und Durchfuhrverbote erlassen, die nach dem Ausbruch des Krie⸗ ges wohl alle Produkte umfassen dürften. In Deutschland wird sich der Handel und die Hausfrau alsbald an das Fehlen dieser Sachen gewöhnt haben, wie man sich schon an manches während der vorhergehenden Monate gewöhnen mußte und ganz gut gewöhnt hat. Genau so, wie man ohne das französische Gemüse und Obst ausgekommen ist, ohne i 0 Störungen im deutschen Wirt⸗ schaftsleben zu spüren, genau so würd es auch mit den gehen. Die ersten Kirschen und Erd⸗ gewonnen, sind bereits auf die alienischen Pflaumen und' Birnen setzen lassen. Soweit Gemüse in npflanzung in größerem Maße betrieben worden. Ein fühlbarer ls nur in Zitronen bemerkbar ingt, andere Zufuhrstellen aus⸗ äte darin sind in Deutschland tronenpreise in der letzten Zeit öhe gegangen sind. Doch dieser Fall das Bild zu Ungunsten des haftslebens verschieben können. Wie aden ist, den das italienzsche u durch den sehlenden deutschen Markt ch jetzt noch nicht einmal annähernd Fall kann als sicher angenommen * . E 72 2 . 8 1 f 1 * N N werden, daß die Einfuhr von Obst, und Gemitse nach Deutsch⸗ land einen wesentlichen Bestand der gesamten italie⸗ nischen Ausfuhr ausmachte. Der Hauptleidtragende ist also auf alle Fälle Italien. ** Neue Zeitrechnung. Der Poststempel einer Postpaketadresse, die dieser Tage von Niederweimar nach einem Orte Hessens abgeschickt wurde, zeigte folgendes Da⸗ tum:„35. 5. 16“, und zwar einmal auf dem Abschnitt, so— dann auf der Briefmarke. Landkreis Gießen. Allendorf a. d. OLda., 30. Mai. Der Bankbeamte Ludwig Isenberg, Unteroffizier der Reserve im Infant.-Regt. Nr. 88, der im April auf dem westlichen Kriegsschauplatze mehr— fache Verwundungen erlitt, erhielt das CEiserne Kreuz; es wurde seinem Vater, dem hiesigen israelitischen Lehrer, zugesandt. Bis jetzt sind sechs Krieger von hier mit dem Eisernen Kreuz aus- gezeichnet worden. Starkenburg und Rheinhessen. i h. Sossenheim, 31. Mai. Auf dem Heimweg von einer Nachtübung der bzesigen Jugendwehr geriet der 18jährige Schlosser Steger mit seinem gleichaltrigen Freunde Weid wegen einer Mundharmonika in Streit. Dieser artete in Tätlichkeiten aus, und plötzlich stieß der Steger dem Weid ein dolchartiges Messer in den Rücken. Weid konnte sich noch nach Hause begeben, mußte aber dann dem Höchster Krankenhause zugeführt werden, wo er nach kurzer Zeit verstarb. Der Täter wurde verhaftet. h. Lampertheim, 31. Mai. Am Samstag wurden in Ost⸗ hofen die mutmaßlichen Mörder der Frau Förtsch ver⸗ haftet. Auf die beiden Burschen paßt die von den Mördern ge⸗ gebene Beschreibung ganz genau. Die Verhafteten, die die Tat ableugnen, wurden bereits nach Darmstadt in das Provinzial⸗ arresthaus überführt. Hessen⸗Nassau. I Marburg, 30. Mai. Laut Vereinbarung des Magistrats mit dem Vorstand der Vereinigung Marburger Milchliese⸗ ranten ist folgendes sesigesetzt:„Für die Zeit vom 1. Juni bis 31. August 1915 kostet die Milch bei Abnahme unter 5 Liter 22 Pig., bei Abnahme von 5 Liter und mehr 20 Pfg. der Liter. Diese Preise gelten auch für Bäcker und Konditoren usw.“ Um in den Genuß der Preisvergünstigung zu gelangen, ist angeregt worden, daß sich kleinere Abnehmer zwecks gemeinsamen Milch— bezuges vere l nigen. h. Frankfurt a M., 31. Mai. Am 7. Mai hatte der 46jährige Mechaniker Max Gräf aus Ellrich eine 15jährige Zuchthausstrafe verbüßt. Genau drei Wochen später verübte er in einer hiesigen Weinhandlung einen Einbruch, bei dem er bewies, daß er noch nichts verlernt hatte. Er öffnete zunächst drei Türen, erbrach dann 4 Pulte und 3 Schränke. Alsdann knackte er in aller Geschwindigkeit noch vier eiserne Kassenschränke auf und verschwand mit seinem reichen Raube unbemerkt. Lange sollte er sich seiner Reichtümer nicht freuen, denn heute früh wurde er verhaftet. e. Simburg, 31. Mat. Landrat Büchting wurde als Kreischef in die Zivilverwaltung für Russisch-Polen berufen. Märkte. Gießen, 1. Juni. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter das Pfund 1,50—0,00 Mk.; Hühner⸗ eier 1 Stück 13 und 13 Pig., 2 Stück 00 Pig. Enteneier 1 St. 0 Pg. 2 St. 00 Pig.: Gänseeier 1 St. 0-0 Pig., 2 St. 00 Pig.: Käse das Stück 7—8 Pfg., Käsematte 2 Stück 6—0 Pfg.: Tauben das Paar 1,00—1,40 Mk., Hühner das Stück 1,00— 2,00 Mk., Fahnen das Stück 1,00— 2,50 Mk., Enten das Stück 2,50—3,00 Mk., Welsche 4—5 Mk.; Ochsenfleisch das Pfund Mk. 1,24— 1,28, Rind⸗ fleisch das Pfund 124— 126 Bg., Kuhfleisch 124—128 Pfg., Schweine⸗ fleisch das Pfd. 1,56— 1,30 Mk., Kalbfleisch das Pfd. 108— 112 Pfg., Hammelfleisch das Pfund 96—110 Pfg.; Kartoffeln 100 Kilo 11,00—12,00 Mk., Milch das Liter 24 Pfg.: Aepfel das Pfund 20—30 Pfg.: Nüsse 100 Stück 60 Pfg.: Spargel 1. Sorte 55—00 Pig. das Pfund, 2. Sorte 00—00 Pfg. das Pfd.: Kopfsalat 7 bis 8 Pig.; Spinat 15 Pig. das Pfund.— Marktzeit von 7 bis 1 Uhr. se. Frankfurt a. M. VBiehhofmarktbericht vom 31. Mai. Auftrieb: Rinder 1637(Ochsen 221, Bullen 46, Kühe und Färsen 1370), Kälber 425, Schafe 46, Schweine 985. Tendenz: Rinder, Kälber, Schafe und Schweine gedrückt. Preise für 100 Pfd. Lebend Schlacht ⸗ Ochsen. gewicht Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlacht- Ml. Mk. wertes, 4—7 Jahre alt. 65—72 18 die noch nicht 90*(ungejochte) 60—64 118—12 ullen. Vollfleischige, ausgewachfsene, höchsten Schlachtw. 61—66 105—113 Vollfleischige, jüngere. 56—60 102109 Färsen, Kühe. Vollfleischige ausgem. Färsen höchst. Schlachtw. 61-66 110-120 Vollfleischige ausgem. Kühe höchsten Schlacht- wertes bis zu 7 Jahren. 56—61 105—115 Wenig gut entwickelte Färsfsen. 51—583 104—112 Aeltere ausgemästete Kühe. 48—52 90-95 Mäßig genährte Kühe und Färsfen.. 40-46 80—92 Gering genährte Kühe und Färsen. 32—38 73—84 Kälber. Feinste Mastkälb er 7882 128—137 Mittlere Mast- und beste Saugkälber.. 72—76 120—127 Geringere Mast- und gute Saugkälber.. 64—70 108—119 Sch ase. Stallmastschafe: Mastlämmer und jüngere Masthammel. Schweine. Vollfleischige Schweine von 80 bis 100 kg Lebendgewicht. 125,00-130.00 155.00- 160.00 Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebenge wicht... 58-00 125— 00 122.00 125 145.00 150.00 Vollfleischige Schweine von 100 bis 2 120 kg Lebend gewicht.. 125.00— 130 Vollfleischige Schweine von 120 bis 150 kg Lebendgewicht.. 125.00— 130 155.00— 160.00 e. Frautfurt a. M., 31. Mai.(Orig.⸗Telegr. des„Gieß. Anz.“ 8 Tendenz sest bet geringem Um⸗ satz. Angebot knapp. Gesunder Mais 62—64 Mk., auslä⸗ e Gerste 62—66 Mk., Futtermittel stetig. Das sonstige an den Markt kommende Material ist glatt anzubringen. Alles für 100 Kg. se. Frautfurt a. M., 31. Mai.(Orig.-Telegr. des Gieß. Anz.) Kartoffelmarkt. Kartoffeln im Großhandel Mk. 13,75 bis 14,00 Mk., im Kleinhandel Mk. 15,00— 16,00. Alles per 100 Kg. Herborn, 31. Mal. Auf dem heute abgehaltenen 6. dies⸗ jährigen Markte waren aufgetrieben 116 Stück Rindvieh und 722 Schweine. Es wurden bezahlt für Fettvieh und zwar Ochsen 1. Qualität 120—00 Mk., 2. Qualität 05-00 Mark, Kühe und Rinder 1. Qualität 105—115 Mk., 2. Qualität 98—103 Mark für 50 Kilo Schlachtgewicht.— Auf dem Schweinemarkt kosteten Ferkel 60—90 Mt., Läufer 9—110 Mk. und Einlegschweine 120—150 Mk. das Paar. Der nächste Markt findet am 28. Juni 1915 statt. — 2 2——— Kirchliche Nachrichten. Katholische Gemeinde. Gottesdlenst. Mittwoch, den 2. Juni: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte. e e den„ ohnleichnamssest. Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. Vormittags von 6 1 um 7 Uhr: Die erste hl. Messe. 7„ 8„ Austeilung der hl. Kommunion. 5 3 Hochamt mit Prozesston. 2„ 11„ Pl. Messe mit Predigt. Militärgottesdienst. Nachmittags um 2 Uhr: Fest⸗Andacht mit Segen. —.— vormittag um 6 Uhr ist Segensmesse. 0 reitag abend um 8 Uhr ist Kriegsbittandacht. —— Apotheker Neumeler's Asthma- Cigarillos, Cigarillos g IX. 1. 80 pier) D. R. G. M. No. 26122 und 2517 Aerztlich empfohlen.— Deutsches Erzeugnis. Erhältlich in den Apotheken. zs Apotheker Neumeier, ankfurt am Main. NESTLE — Alibewanrte Nahrung — für Kinder und Kranke * 19. Ziehung 4 Kl. 5. Preuss. Süddeutsche (231. Königlich Preuss.) Klassen- Lotterie Tiehung vom 31. Mal 1018 vormittags. Auf Jede gezogene Nummer sind zwel gleich hohe Ge- Winne gefallen, und war je elner auf dle Lose slolcher Nummer in den beiden Abtellungen I and II Nur die Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden Nummern m Klammern beigefügt. (Ohne Gewähr.)(Nachdruck verboten.) 92 107 90 Lso0] 204 80 404 30 89 840 671 1027 I1000 217 19 1800 73 429 505 687 828 87 98 2180 35 85 470 81 900 3206 10001 368 418 70 682 87 787 8986 4043 74 212 11000] 58 79 306 80 694 707 80 53 90 91 990 5430 666 95 720 58 907 74 6263 840 489 500 752 838 7083 83 06 167[1000] 78 369 413 15 43 59 62 515 800] 36 690 600 885 969 80 3121 9% 233[800] 47 40 63 130001 408 30 9055 181 9 11000] 228 846 9285 7 818 51 473 612(10001 67 680 808 67 11057 318 924 12088 45 107 78 1800] 209 320 27 7 soo 783[800] 13288 771 809 14226 300 46 80000 418 58 851 628 L500 80 800 15003 32 18001 90(10001 250 364 483 846 829 983 16106 11000] 261 54. 300 507 L500 90 838 708 19 110000] 919 94 17186 252 31 71 63g 927 72 1801 95 126 90 39/7 436 66 839 58 78 98 19112 49 88 292 328 608 12 74 15001 86 200% o 4%% 700 889 74 908 40 231 51 641 96 74a 89 L600] 22130 L800] 43 1 2 577 23203 92[1000] 389 413 32 777 94 844 24078 129 440 18 759 818 25000 259 68 369 406 552 815 26220 459 79[so es 520 609 61 16001 2 702 25 68 27118 308 11000] 12 43 78 422[10001 1 + 3 35 959 81 28140 288 338 416 180 L300 94 500 U J 358 453 509 744 224 500[1000] 324 31147 68 444 690 863 [1000] 83 923 60 32221 430 533 1600] 774 33183 80 284 57(sol 319 406 616 720 81 85 830 903 34 7e 604 ds L500] 831 72 987 35123 28 234 902 788 992 36184 213 41 320 32 91 582 726 892 94 37113 62[500] 80 77 406 5902 662 845 986 38137 1 367 411 500] 56 513 41 88 890 919 5 51 57 331 56 99 553 7 Lioo0] S6 77 L600] 988 i 4011 280 381 520 5001 94 41 41026 838 41 787 827 40 56 42056 108 274 974 43248 49 669 772 844 57 978 94[1000] 44181 222 367 482 62 516 737 902(soo! 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Ziehung 5. Kl. 5. Prenss.-Süddentsche, 18 0 def 244 11270„ 60 0 00 0d (231. Königlich Preuss.) Klassen- Lotterie] 950 96 11307 44 1 0001 81 60 300(1000 850 Zieh. 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Hewel Hanna Mensch, geb. Hewel Kate Kaiser, geb. Hewel Dr. Waldemar Mensch Jean Kaiser Werner Buchem Herbert Mensch Ellen Kaiser. Braunschweig, Köln, Breslau, den 31. Mai 1915. Die Beerdigung findet Freitag, den 4. Juni. vormittags 11 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes in Gießen aus statt. Villa. Wilbelmstraße 7 durch Ver⸗ setzung des Herrn Prosessor Dr. Hohlweg füx alsbald od. später zu vermieten. 14007 H. E. Jughardt. Alicestraße II Z. Stag gr. schöne Wohnungen sofort oder später beziehbar. 1 Näh. Horst. West⸗Anlage 46. 5 Zimmer Wiinelmstrasße 10 III. 5⸗ Zimmer Wohnung mit Zubeh, sof, zu verm. Näher. Frankfurter Str. 29. 3560 Crednerstrasse 14 hübsche 5-Zim.⸗Wobnung nebstZu⸗ behör, Gartenanteil ꝛc. per sosort zu vermieten. Näheres Hofmannstr. 14. Mansardenstock 5 Zimmer u all. Zubeh. zu ver⸗ miet. an Stephaustr. 31 p. 5⸗Zim.⸗Wohn. u vermieten. 4639 Näheres Bleichstr. 3, part. Zimmer Vermietungen „au vermieten. Fern von der Heimat. Ruhst Du nun aus In fremdem Land Bei den Helden, Für das teuere Können wir Dein Gra Auf zum Himmel woll Denn dort gibt's ein Wiedersch'n. Du warst so gut, Du starbst so früh, Deine Lieben vergessen Dich nie. Am 18. Mai starb nach einer schweren ve Heldentod fürs Vaterland unser treuer, guter Bruder, mein lieber Bràutigam, unser lieber Schwager, Onkel und Schwiegersohn Hermann Rühl Gefreiter im Reserve-Infanterie-Regiment 223, 8. Komp. im Alter von B Jahren. In tiefer Trauer: Familie Familie Familie Familie Kath. Reuter(Braut) Familie Staufenberg und Lollar, den 1. Juni 1918. Ruhe sanft in kühler Erde! [DLerschledeng 4-5⸗Zimmerwohn. Schiffenberg. Weg, modern eingericht, z. J. Juli in unseren Neubauten zu vermieten. Näheres bet Hoflieferant Franz Brück.* Heinftittenban 9. n.b. d. 3-4⸗Zimmerwoh l. 2890 Weserstraße 9. 02021 2 leine Wohnungen z brin. Katbarinengasse 8. 1(möbliert, große Zimmer een unmöbliert) zu verm. 4637 Süd Aulage 10, vart. LMI. 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Verdienst ges. Bes. Ka⸗ pital u. Kenntn. nicht erford. Angeb. v. nur zuverl. Leuten u. K. N. 8800 bef. d. Annonc.“ Exp. Andeli Mosse, Cöln. 88 Herr oder Dame utbglichst in der Bankbranche bewandert und in der doppel⸗ ten Buchführung erfahren, ver sosort gesucht. Schriftl. Angebote unter 4640 an den Gießener Anzeiger erbelen. „„ fl 5 Klinik. Feten, Seankftee Straße 99, nicht 97. 45898 Einige altere Taglöhner gesucht, am liebsten solche, die mit Sägen umgehen können. 4508 Eramm& Harries, Wieseck. Fuhrmann gesticht. Juhrhalterei Wick, 20111—Weßlar. g Hausbursche sofort gesucht. Cafe Müller, Bahnhosstraße 52. 14³²ů⁰ Ein Bürschchen das mit Fuhrwerk umgehen kann, sof. ges. Adamstein. Händler, Ein ordentlicher, junger Haus bursche vom Lande gesucht. Plockstraße 9, im Laden. ang Göns, 4587 4620 Lehrling mit guter Schulbildung wird 1— unser kaufmanni⸗ sches Bureau angenommen. Jean Dern k it., Gießen West⸗Aulage 31.„ Gießen, den 31. Mai 1915. Verein der Gastwirte von Gießen und Umgegend E. B. Unser geliebter Sohn und Bruder, Schwager und Onkel Franz Andres Kriegsfreiwilliger im Reserve⸗Infanterie-Regt. Nr. 224, 10. Komp. ist am 21. Mai im Alter von 18 Jahren auf dem Felde der Ehre gefallen. Familie Franz Andres Familie Hermann Merschroth. Von Teilnahmekundgebungen bitten wir abzusehen. Michael Wir werden demsel 4611 Am 29. Mai starb unser liebes Mitglied des Andenken bewahren. Kreiling. ben allezeit ein ehren— Der Vorstand. dll Ende 191 Versscherungsbestand Hantvermögen Jake Lebens perssehgrungsbank. l (Alte Stuttgarter) Gegründet 1884. Darunter Extra- U. Dwidendenreserren 78 Auskünfte erteilt in Gleßen: . Karl Henzerling, Neustadt 46. 4 463388 1 Milliarde 155 flonen N. Creditverein Heuchelheim e. G. m. u. H. Bilanz am 31. Dezember 1914. Aktiva. Kassenbestand 42386.36 Ausgeliehene Kapitalien: a) in Hypothek. 89533 4.52 b) gegen Bürg⸗ schaft 114977.83 e) in Güterkauf⸗ geldern 209698.78 d) in Wert⸗ papieren nach dem Kurs v— 31. Dez. 1914 88632.— Passiva. Fällige Zinsen 16743.67 Mobilien 9. 1367983.16 Die Zahl der Mitglieder In 1914 gingen zu In 1914 gingen ab Daher Stand Ende 1914 1 Kreiling, Volkmann, Gorr, Direktor. Rechner. Kontrolleur. Kapitaleinlg. 1298313.03 Mitglieder⸗ guthaben 13499.38 Im voraus erhobene Zinsen von Güterkauf⸗ geldern 382.62 Reservefonds 45976.03 Spezialreserve 5444.15 Reingewinn 4367.95 04 1367983. 16 betrug Ende 1913 289 „„ 02912] Mädchen f. morgens gesucht. Näh. in d. Geschästs⸗ stelle des Gießener Anzeig. Ihranes Mädchen gesucht. 02922 Bahnhofstraße 60 1. Miaädchen tüchtig, durchaus zuyerlässig, an selbständiges Arbeiten gewöhnt, gegen hohen Lohn in hiesiges Geschäftshaus füür 15. Juni oder 1. Juli gesucht. Schriftliche Angebose mn An⸗ gabe der früheren Stellung unter 4511 an den Gießener Anzeiger erbeten. 40051 Solides zuverlässsges Mädchen für die Küche gesucht, welches auch Hausarbeit stbernimmt. Vorzustell. vormittags oder nachmittags zwisch. 4—5 Uhr Ost⸗Aulage 21. 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