N ä e * i CEtmes Plat 465. Jahtgang Samstag, 29. mal 1015 Ischeint täglich, außer 3 8 1 Sletener Anzeiger 5 2 2 9 5 N ee jährl. Mk. 2.20; durch Ließenergamillendlatter; 1 U— unal wöchentl. Kreis“. 9 latt für den Krels Giethen eee, (Dienstag und Freitag);. F Zeilenpreis: lokal 15 Pf., zweimal monatl. Land⸗ ausw. 20 Pf.— Haupt- werischfuige wache schritleiter Aug. Gee Verantwortlich für den N tsstelledl politischen Teil und das 5 General⸗Anzeiger für Oberhessen, für die Tagesnummer richtssagl: Otto Braun; i stationsbruc und verlag der Brährschen Univ. Buch- und Steindrucerel R. Lange. Schriftleitung, Geschästsstelle u. druckerel: Schulstr. 7.—— cdDer neichskanzler über den Arieg mit Italien. Ein drittes englisches Kriegsschiff in den Dardanellen torpediert. 4 nd Großes Hauptquartier, 28. Mai. beweist er uns, daß die leitenden Männer unsere deutschen] gehalten.— In dem Abschnitte nördlich Arras fanden heute. 2 2 ö ö Aussichten im günstigsten Lichte sel u, trotz Italiens, trotz nacht zwei Unternehmungen statt. Südwestlich Souchez bemäch⸗ Westlicher Krie gsschauplatz. 2 nee. Feinde Die Ereignisse tigten wir uns eines feindlichen Schützengrabens und des Schlosses dem im Brennpunkte des feindlichen Durchbruchs⸗Jauf den Kriegsschauplätzen, über die wir unverschleierte 8 3 wir einige N* 5 8 5 versuchs nordöstlich der Oorettohähe stehenden Armeekorps] Berichte erhalten, geben dieser Auffassung, das lann auch B 4 7 5 85 Nellen er sind seit dem 9. Mai 14 Offiziere und 1450 Fran ⸗ der Laie erkennen, vollkommen recht. Deutschlaud fühlt sich 5 verschdenen iellen 25 Front besonders bel Reims und in zo sen gefangen genommen und sechs M aschinen⸗ stark genug, auch seinem von Feinden bedrängten Bundesge den Vogesen, Artilleriekämpfe.— Eines unserer Luft geschwa⸗ gewehre erbeutet. Südöstlich des Lorettohöhenrückens[hossen noch seinen starken Arm zu leihen, damit die britischen[der, das aus 18 Flugzeugen bestand, von denen jedes Geschosse im n geftern gegen Abend die Franzosen zu erneuten Teile] Pläne vollends scheitern. Soeben erreicht uns die türkische Gewichte von 50 Kilo mitführte, beschoß am vormittag in Lu d⸗ angriffen an, die abgeschlagen wurden. Bei Ablain ist das Meldung, daß wiederum, also nach dem Untergang derswigs hafen die Vadische Auilin⸗ und Sodafabrik, eine der be⸗ Ge i„Majestic, ein englisches Kriegsschiff erfolgreich torpediert ee n. 8 3 8 3 3 5 ißt! 10 N 10 s 0 2 28 Wirkungen taten„ie Wirksamkei er Beschießun*. E. ids nurtesterwalde griff der Feind gestern] worden ist! Dies läßt uns die Falistellung des Kanzlers von Gebäude rurden getroffen und viele Brände verursacht. Die Flieger 7 Uhr abends nach längerer Artillerievorbereitung an. Es der glänzenden Wiedergeburt der Türkei mit doppelter Freude eben n in dere übe Kilo⸗ kam zu erbitterten nüchtlichen Kämpfen, di mit einer begrüßen. Auch die nächsten kommenden Tage werden der blieben nahezu 3— 7 K 0 5 Kämpfen, die mit einer 0 f 3 75] meter zurück. Die Unternehmung gegen diese militärisch bedeut⸗ schweren Niederlage der Franzosen endeten. Kanzlerrede gewaltigen Nachhall liefern; es ist, trotz russi⸗ same Anstalt wurde als Erwiderung auf die Anschläge der deutschen In den Vogesen gelang es dem Feinde, in einem sscher Bemäntelungen, nur eine Frage kurzer Zeit, ob die] Flugzeuge auf Paris ausgeführt. 5 5 5 rubenstuc südwestlich von Metzeral sich festzusetzen. Russen noch irgend einen Zipfel Galiziens in ihrem Besitze barts, es, Wai.(We. Nichtamtlich) Amtlicher Bericht Ein franzö sischer Angriff am Reichsackerkopf nördlich festzuhalten vermögen. von gestern abend. In Belgien längs des Yferkanals setz⸗ Mu i f 5 2 8 8 ten Artillerielämpfe ein. Im Abschnitt nördlich Arras war der von 1 hlbach wurde leicht abgewiesen. Die Presse über die Kanzlerrede. Tag durch mehrere, sehr heftige Kämpfe gekennzeichnet, die uns neue „tene Studt elch weg ben a en gestern die Berlin, 29. Mai. Von derselben Stelle aus, von der in Erfolge einbrachten. Im Gebiet von Angres unternahm der 43 b gs afen an. Durch Bomben⸗ den letzten zwei Jahrzehnten so manche Lobpreisung des Dreibun⸗ Feind zwei Gegenangriffe; er wurde beide Male zurückgeworfen. 9 wurf wurden mehrere Zivilpersonen getötet und verletzt. des an die Volksvertretung gerichtet wurde, mußte gestern, so] Wir blieben Herren der eroberten Stellungen. Die Verluste den Naterialschaden ist aber nur in geringem Matze angerichtet.] schreibt die„Dägl Run dscha inne dor Reichskanzler den voll⸗[ Deutschen sind, wie an dem vorangegangenen Tage, sehr gro. Das gepanzerte Führe rflugzeug wurde östlich Neustadt zogenen Treubruch Italiens und seine Folgen für diesen Krieg sest⸗J Weiter südlich nahmen unsere Truppen, die vorher Carency und an der Haardt zur Landung gezwungen. Mit ihm stellen Schonungslos brandmarkte er das Verhalten der italieni⸗ den größten Teil von Ablain erobert hatten, in einem ener⸗ 9 fiel ein Major, der Kommandant es schen Regierung, die sich die goldenen Fesseln der Ententemächte gischen Gegenangriff vor dem Fried hose letzteren und die vor dem 5 bon Nancy 1 unsere Hände des Flugzeuggeschwaders e ließ und mik Hife der Bae 8 italienische Volk in diesen 4 re 1 S ein. er 8 8 1 4 0 g rieg hineinhetzte Mit stark innerlicher Erregung geiselte der Kanz⸗ bemächtigen wir uns 68, Friedhofes selber, wo der Feind sich star 1 ösisches Pera. bei Epin al ein ler die Unwürdigkeit und Sinnlosigkeit dieses Verrates. verschanzt hatte. Wir rückten dann jenseits des Friedhofes vor und 2 4 5 lugzeug zum Absturz und setzten die Kaserne Im„Berliner Lokalanzeiger“ heißt es: Der Kanz⸗ machten 400 Gefangene, darunter mehrere Offiziere. Im Gebiet in Gerardmer in Brand. ler hielt eine formvollendete kraftvolle Rede und sprach so recht als von Ecuriz⸗Roclincourt sehr lebhafter Artilleriekampf. Oestlicher Kriegs schauplaßz. g echter, deutscher Mann, der kein Blatt vor den Mund nimmt, son⸗ Zwischen Arras und den Vogesen verlief der Tag ruhig. 72 An der Dub issa nahmen unfere Truppen erneut dern die Dinge beim rechten Namen nennt. Der Kanzler fand ent⸗ Der russische Bericht. 5 Nossienie—Eiragola geführter Angriff war von gutem Er- um die Treue und Tapferkeit ungeeteln und er sand warme Tone, lst. s G issimus gi nt: 5 5 t Tapferkeit unsexer Verbündeten zu preisen Daß ral stab des Generalissimus gibt bekannt! In der Ge⸗ folge begleitet. Er brachte uns 3120 russische Gefan⸗ wir auch den neuen Sturm Mercer be ba 1. gend von Szawle kämpften wir am 25. und 26. Mai mit gene ein Inr übrigen wurden an verschiedenen Stellen hichekige Entwicketung der Dinge und umser Kraftbewußtsein. Der Erso 9. Unsere Truppen machten Fortschritte südwestlich 1 russische Nachtangriffe zurückgewiesen. Kanzler gab dies sachlich, nicht durch tönenden Pathos, zum Aus- Murawiev und Szawle, sowie am Unterlaufe der Dubissa, Südöstlicher Krie gs schauplat druck, wie die Herren Delcasse und Viviani ihrer überschwenglichen indem sie den zur Offensive vorgehenden Feind östlich Rossienie Um den Vormarsch der verbündeten Tru Crbitterung, sondern schlicht und einfach, wie jemand, dem nie ein zurückwarfen. Wir machten einige Hundert Csefangene, erbeuteten 5 Stehen 4— hut d hündeten Truppen zum Zweifel an einer selbstverständlichen Sache gekommen ist. Gerade Automobile und andere Trophäen. Am Bobr bombardierte der 2 51 zu gen, versuchte der Feind mit frischen Kräften, dadurck aber rief er eine tiefgehende Wirkung hervor, die sich in Feind in der Nacht zum 26. Mai mit schwerer Artillerie die N le er von anderen Kriegsschauplätzen herangeführt hatte, stürmischem Beifall äußerte. Gegend von Ossowiec und versuchte ůöstlich Jedwabno erfolglos dit ; g schieden stahlhart a urdi 1 die Offen sive auf. Ein zu beiden Seiten der Struße lialienisch kn Sead worte 1, Ind die Lerbalten der Petersburg, 28. Mai(WTB. Nichtamtlich) Der Gene- zugehen. Die Versuche scheiterten. Nur in der Gegend von neulich ist gestern die nicht minder ernstliche Strafrede gefolgt, verschiedenen Abschnitten der Narewfront lebhaftes Geschütz⸗ 1 Sieniawa wurden schwächere Abteilungen auf das linke die in einer scharfen Abrechnung mit dem Ministerium Salandra⸗ und Gewehrfeuer. Auf dem linken Weichselufer töteten 0 San⸗lulfer zurückgedrängt, wobei e twa sechs Geschütze Sonnino, nicht mit dem irregeleiteten und vom Kriegstaumel an⸗russische Jäger an der Bzura mit dem Bajonett 60 Feinde in einem 55 nicht rechtzeitig abgeschoben werden konnten gesteckten italienischen Volke gipfelt. Man merkte dem Kanzler bei glücklichen Scharmützel mit deutschen Vorposten, die übrigen Feinde In der Gegend nordöstlich von Przemysl zu 0 weit seiner Rede die innere Erregung an, das Bestreben, sein von ge⸗ wurden gefangen genommen. In der Gegend von Op at o w 7 Seiten der Wisznia sind wir im uten 2 zu beide rechtem Zorn erfülltes Herz auszuschütten und offen heraus vor der unternahm der Feind mit beträchtlichen Kräften vergebliche An⸗ 1 gebltebe 9 Fortschreiten Welt die Wahrheit über den italienischen Treubruch zu sagen, dabei griffe. 5 52 f 8 5 0 leben. 1 t g aber seine Worte nach Möglichkeit zu mäßigen und rein fachlich In Galizien griff der Feind am 25. Mai und in der Nacht 55 Zu der am 25. Mai veröffentlichten Beute sind etwa zu bleiben. Daß gerade der Kanzler es war, der in einer starken zum 26. Mai mehrmals unsere gesamte Front zwischen der obe⸗ 50 2295 Gefa 9 25 9 und 20 Ma fund so e vor aller Welt die Politik Italiens und 270 Weichsel und 2 2 1 an, 3—5 1 1 schinengewehre inzuge um mer; einer neuen Verbündeten die bittere Wahrheit sagte, daß er ge⸗fall unter großen erlusten für i zurückgeworfen. 1 Olerste Heeresleitung radezu aus dem Herzen des deutschen Volkes gesprochen hat, das sehr hartnäckiger Kampf auf, beiden Ufern des San zwischen 8 gibt seinen Worten eine erhöhte und durchschlagende Bedeutung.] Przemysl und dem Flüßchen Luboszewska, sowie zwiß l „ 85 ber dae. italienischen Regierung, Stier und 1 1—— e Sue mit 1 5 2 5; wie sie gestern d eichskanzler im Reichstage ihr beigebracht hat, Stärke an. In der Gegend jenseits des D jestr begann der g In großer Stunde hat gestern vor dem Reichstag der f ist kaum denkbar. K e Feind am 25. Mai mit einer entschlofsenen Offen⸗ 3 Kanzler über den Krieg mit Italien gesprochen. Es war Die„Freisin ni ge Zeitung“ sagt: Was der Kanzler five auf der ganzen Front von dem großen Dujestr⸗ 7 keine spitzfindige Untersuchung von Gründen und Gegen- bot, war nur die große Gesichtspunkte berührende Abrechnung eines fumpfe bis Dolina. Im Laufe dieses Tages und in den 2 2 75 i ö gründen, sondern es waren knappe Worte von echt deutscher ehrlichen Menschen mit den hinterlistigen achenschaften eines ver- folgenden Tagen errang der Feind, der ungeheure Verluste hatte, Auffassung, von starkem Gefühl der Ueberlegenheit über die fäͤchtlichen Raubgesellen. nirgends einen Erfolg. Feindliche Truppen, welche die Linie zwi⸗ ttaltenische Straßenpolitik getragen. Voll Zorn und voll r cen nie er e e e ne e b 1 1 1* 75 8 1 4 5 verni tet. Während eine Begenangriffes ma ten wir viele 2 r 9 n Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. fangene, deren Zahl getan angegeben werben wird. lowschen Ausdruck von italienischen Extratouren verwies Wien, 28. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird o a er das Volt Machiavellis auf den abgrundtiefen Ernst seines verlautbart, den 28. Mai 1915, mittags: 5 5 taumelnden Schrittes Hier ist kein Tanzsaal, hier ist die Nordöstlicher Kriegsschauplatz. Die Hämpfe an den Dardanellen. 5 blutige Wahlstatt! Ueber die Frage der offiziellen Kriegs- Vom Norden herangeführte russische Berstartun⸗ ü D erklärung verlor er kein e Wort. s genügt, daß[gen berluchten gestern zan mehreren Frontabschnitten öst[ Konstanttnopel 28 Mar(eis Nichtamtlich.) f die Italtener es wissen, daß ihre Angriffe auf österreichisch' lich des San, durch gane aemangrifsee das weitere Die gauze türtische presse Ain die bedeuten 5 ungarische Truppen auch auf deutsche Pajonette oben. Vordringen der verbündeten Truppen zum Stehen zu er in die 17 7 7 igung der r Aber die Rede des Herrn v. Bethmann ⸗Hollweg war zu-[bringen. Die Angriffe des Feindes, die auch nachts wieder-(durch die J 7 1 g.deutscher 3 bote 5 gleich ein treues und erhebendes Stimmungsbild der all- holt wurden, scheiferten. Die verbündeten Trunpen konn- 77 7 12 e e 7—— 5 N gemeinen Kriegslage. Ton und Ausdruck gründeten sich auff ten beiderseits der Wisznia neuerdings Raum gewinnen. b llen erschie 15 3 27. 2 vor die herrlichen Erfolge unserer Truppen im Felde, auf die] Bei, Sieniawa mußten schmächere eigene Abteilungen vor den D* 1 15 lle 5 2 100 uren daß Beweise von Kraft, Entschlossenheit und deutscher Treue, die[starken russischen Kräften auf das westliche San⸗ufer zurüc[nun, 1 1 85 ist. 2 2 a wir der Welt schon durch die Tat gegeben haben. Ein gehen, wobei einzelne Geschütze auf dem östlichen Ufer zurück-[ganz besonders wirtsam geworden ist.—„Tanin“ erinnert rechts des San an verschiedenen Stellen zum Angriff über“ Tie„Germania“ sagt: Der Mahnrede des Kanzlers von Osseustve untet dem Schutze erstickender Gase zu ergreifen. An 9 blieben. hierbei an die bemerkenswerte Rede, die der Kammerprä⸗ 1 waches Echo dieser Geschehnisse und Aussi ten fi ir JFFVVVVV 8 g 18 5 in 85 4 51 ee* 1 Die Kämpfe bei Drohobyez und Stryj dauern er— 9 8 147. 1 1 8——— ge⸗ 5 8 und Prophezeiungen der„Times“, die vor Noe t daten 9 wurden neue Sa englis 5 Flotte 1 5 9 9 fig 5 ihren Landsleuten gewiß keine Schwarzse rei i 0 ungen erobert. g E Me 1 wollte Es war aach ein ee Wahrhelt, a, Am Pruth und in Russisch⸗Polen keine besonderen Er— lachen e 1 auch das Grab einer großen eng⸗ 1 der mit der Kanzlerrede in die Welt hinauszog. Wird Frank- eignisse. Es herrscht im großen Ruhe. ischen 8* reich den Mut haben, diese Worte in der Presse abdrucken Südwestliche r Kriegsschauplatz. Abermals ein englischer Panzer an den Dardanellen 5 zu lassen, diesen Vorwurf, daß die französische Regierung In Tirol rückten italienische Abteilungen an mehreren torpediert! eine wahre Angst vor der Wahrheit zeige, indem Punkten über die Grenze. Sie bekamen es vorläufig nur mit(WT B.) Ko nstantinopel, 29. Mai. Nichtamtlich.) ie weder die Veröffentli der deu 0 einigen Gendarmen und Beobachtungspatrouillen zu tun. 1 17. f — österreichisch-un 1 Klee Die Beschießung unserer Grenzwerke aus schwerem Geschütz. e 45. Nach Feststellungen, die 5 in den Zeitungen zulasse“ Die Rede gipfelte am Schhisse hat aufgehört. Auch im kärntnerischen und ku sten⸗ an 0 8 gemacht worden sind, scheint am in de ulasse a 3 175 ö ich bisher keine selben Tage, an dem da i jestic“ in einem Bekenntnis, einem Gelöbnis, das im deutschen[ländischen renzgebiet entwickelten sich bisher leine 6 Uhr fraß versenkt 2 Ni—— 5 Volke wie vor seinen parlamentarischen Vertretern, die stilr.] nennenswerten Ereignisse.. Sch lachtschiff mit zwei Masten und zwei Schornsteinen mischtte Zustimmung finden muß: Wir werden aus⸗ Der Stellvertreter des Chefs des cenerasstabs. torbediert worden zu sein. Eine große Wassersüule wurde harren, biswirunsalle nur möglichen realen v. Höfer, Jeldmarschalleutnant. bemerkt, worauf das Schiff sich zur Seite neigte und Garautien und Sicherheiten dafür geschaffen Der amtliche frau zösische Bericht. in der Richtung auf Imbros abgeschleypt wurde. Um 2 1 0 daß 7 97 unserer Feinde, nich„er Paris, 28. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Der gestern nach⸗ 11. Uhr wurde das in Frage kommende Schiff südostlich der 1 Fe 3 1 wieder einen Waffen- wittag ausgegebene amtliche Bericht besagt. e belgischern Küste von Imbros liegend bemerkt, umgeben von kleineren 2 9 9 Truppen warfen gestern abend zwei deutsche Angriffe nördlich und Dampfern. Das torpedierte Schiff schien der Agamem⸗ g Dieses inhaltsschweren Satzes wird man bei den kom⸗ südlich von Di f lc. 5 K 0 1 i f ixmuiden zurück. Der erste wurde durch einen non Klasse anzugehören. Aufsteigender Nebel hinderte en Friedensverhandlungen noch oft gedenken. Heute Gegenangriff abgewiesen, der zweite wurde durch unser Feuer auf-Hunseren Flieger, seine Beobachtungen fortzusetzen. 5 ́... A A VVV 4 . Konstantinopel, 28. Mai.(WTB. Nichtamtlich) Die rend der Nacht vom 26. zum 27, Mai unternahm ei 8 4 45 N Nachricht von dem Eindringen eines englischen Tor] Wasserflugzeuggeschwader einen über n Aus Stadt und C. pedobootes am 22. Mai in das Marmarameer, wel- warf Bomben auf die Linie Triest—Wabresina ab. Es wurde sicht⸗ Gießen, 29. Mai 1915 ches dort acht Schiffe versenkt habe, istunwahr. Ebenso wenig] licher Schaden verursacht und anscheinend eine Unterbrechung der Fürsorge für griegsbeschädigte 15 Gießen. 5 trifft die Meldung über die Vernichtung von Truppentransport⸗] Bahnlinie herbeigeführt. Obwohl das Geschwader Gegenstand eines f dampsern durch englische Unterseeboote zu. Alle Unterseeboots⸗ heftigen Artillerieseuers war, kehrte es wohlbehalten in unsere] Unter dem Vorsitze des Oberbürgermeisters sich * een 8 2 seit e der. 3 zinien zurück. f Are hier ein Orksausschuß gebildet, der ich zur altion haben bisher den Gesamterfolg zu verzeichnen, 5„ N Aufgabe gestellt hat, die Fi 5 le diefenigen Wachtboote und ein leerer Dampfer versenkt und zwei Dampfer Rom, 28. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Die„Wine 19 gest hat, die Fürsorge für alle diejenigen zu F beben wrden, Diese len bees doc. Vagehen ver- Stefan veröffentiicht eine ei en eke ee deen scbigt, namen ic, e eee lor der Gegner bis jetzt im ganzen fünf Unterseeboote. ein Dekret, das für gewisse Kategorien von Verbrechen maßen beschränkt sind 8 Zum Untergang der„Majestic“. Am nesti und Strafermäßigung gewährt; zweitens ein In der Gründungsversammlung legte Oberbürger⸗ * London, 28. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Reuter⸗ Dekret, welches festsetzt, daß der Kriegs zustand bei] meister Keller in längerer Rede die im all meldung.) Amflich wird bestätigt, daß die„Male stic“ Verpflichtungen aller Art als höhere Gewalt zu betrachten bet der Fürsorge für Kriegsbeschädigte m Betracht kom⸗ torpeblert wurde und gesunken ist. Fast die ganze ist, und daß im Gerichtsverfahren Konzessionen zu machen] menden Gesichtspunkte dar 1255. sich insbesondere 8 Besahung soll gerettet sein. und Fristen zu stellen sind; drittens ein Dekret, durch das über die Nachbehandlung, die Berufsausbildung und 8 5 satzung f 4 1 sei 3 den anläßlich des Streikes im Juni 1914 bestraften Eisen⸗lernung, über die Neben Die Verufg⸗ 3 Die Türtei und der Suezkanal. bahnern die Strafe erlassen oder verkürzt wird; viertens beratung Kriegsbeschädigter Die Versammlung, erklärte sich „ Honstantinopel, 28. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) ein Dekret, das die Kommunal- und Provinzialgesetze ver- mit den aufgestellten Richtli i Die Hohe P forte neh den befreundeten und neutralen ändert, damit der Lauf der Verwaltungsgeschäfte trotz der] der sich aa eee, Staaten eine Zirkularnote folgenden Inhalts über⸗ Einberufung von zahlreichen Beamten nicht gestört wird. für unsere Stadt in Frage kommenden Einrichtungen zum 97 mitteln: Die kaiserlich Ottomanische Regierung sieht sich, in Rom, 28. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Außer den gemeldeten Gegenstand hatte, stellte Geheimerat Dr. Usinger r der Erwägung, daß die englische Regierung ihrer gegen⸗ Ausschreitungen und Verwüstungen des deutschen] Aussicht, dahin zu wirken, daß das bei der Provinzial⸗ über den neutralen Mächten durch die Bestimmungen der n in M ailand sind gestern noch Anschläge gegen alle] Siechenanstalt und Landes⸗Heil⸗ und Pflegeanstalt befind⸗ Konvention von 1888 übernommenen Verpflichtung, in den N E. worden, 9 K liche Ackergelände für die Berufsausbildamg der der Gewässern des Suezkanal s lein Kriegsschiff zu halten, siche wurde teils geraubl 3 auf die Straß 1 Landwirtschaft angehörigen Kriegsbeschädigten nutzbar 5 nicht Rechnung getragen, sogar den Kanal befestigt 5 verbrannt. Nunmehr wird die Aufrechterhaltung der Ordnung in] macht werde. Der Vorsitzende des ae der Ge. und daß andererseits die französische Regierung zum Zwecke] Mailand den Militärbehörden Übertragen werden. werbeschule, Professor Dr. Hrausmüller kam auf die einer feindlichen Handlung gegen das ottomanische Kaiser Rom, 28. Mai.(Wo. Nichtamllich) Die städtischen[ Anregung des Oberbürgermeisters, wonach namentli reich Truppen in Aegypten landete, durch diese Tatsachen Straße nbahnbediensteten Roms sind wegen Lohn⸗[die Gewerbeschulen, Maschinenbauschulen vor die gebieterische Notwendigkeit gestellt, militärische Maß⸗fstreitigkeiten in den Ausstand betreten. Salandra tadelt dies Punstgewerbeschulen usw. in den Di der Kriegs⸗ nahmen zur Verteidigung des kaiserlichen Gebietes, von dem iu einem offenen Brief als ein Verhalten, dessen sich nur schlechte beschädigtenfürsorge zu treten hätten, zurück und erklärte Aegypten einen Teil ausmacht, zu ergreifen und die Fein d⸗. schruig machen. a sich namens der hiesigen Gewerbeschule gern bereit, die in K fekte keiten auch auf den Suezkanal aus zu⸗[Pr 118825 00 scherf. wir 5 hysterische 4 der[bieser Schule vorhandenen Räume und Einrich zur dehnen. Die Note fügt hinzu, wenn daraus Beeinträchti⸗ il Iro test 3 1 5. ee n Verfügung zu stellen. Beigeordneter Justizrat rü ne ungen zum Schaden neutraler Schiffe und Güter entstehen Rom, 28. Mal.(Weh. Nichtamtlich.) Das von dem[wald verbreitete sich besonders über die den Kriegsbeschä⸗ 1 177 * 1 1 1 jollten, so ist klar, daß die Verantwortlichteit dafür auf die] Ministerium bewilligte versteckte Moratorium erstreckt setzgebung ö ranzöfische und englische Regierung fällt— sich bis auf zwei e der Veröffentlichung des en weischreder en 57 1 Der Seekti 0 Friedensschlusses. f i n eines i 1 9. Das englisch⸗italienische Bündnis.„ Der untergang eines englischen Hilfstreuzers. Rom, 28. Mai.(WTB. Nichtamtlich) Ministerpräsident Siegert stellte dus London, 28. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Mit dem Hilfs- Asqutth hat in einem Telegramm an Salandra diesem die 5 98. kreuzer„Brinzeß Irene ceessen Untergang wir gestern im] Freude des englischen Volkes darüber zum Ausdruck gebracht, i hiesigen Lazarette größten Teil unserer Auflage noch mitteilen konnten) dürften 20 0 daß die seit langem zwischen England und Italien be⸗ be von Frages ogen 8 Personen umgekommen sein. Außer der Besatzung waren stehende Freundschaft ein innigeres Verhältnis gezeitigt habe. Vorsitzende 5 15 70 Arbeiter 5 Bord, um das Schiff, das früher ein trans⸗ Das italienische Volk sei stets für die Freiheit und große Mensch⸗ Rentner Winn. atlantischer Dampfer der Canadian Pacific Company war, zu kal] beitsideale gewesen und nehme nun am Kampfe teil zu deren ch Räumen flatern. Die Exploston ereignete sich 11 Uhr vormittags. Die Er Sicherung vor weiterer Vernichtung. Die Tüchtigkeit des italies schütterung war so heftig, daß ganz Sheernes erbebte. Sie war nischen Heeres und der Flotte werde den Endsieg beschleunigen gewaltiger als bei der Explosion des„Bulwark“ Eine riesige] und sichern. Salandra sprach in einem Antworttelegramm den RNauch⸗ und Flammensäule stieg auf. Schiffstrümmer wurden in Dank für die Anerkennung der hohen Ziele aus, um derentwillen Maipstone, 15 Meilen entfernt, gefunden. Italien am europäischen Kriege teilnehme. Italien wünsche por 5 London, 28. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des allem, daß für ein auf der Grundlage der Achtung der höchsten Reuterschen Bureaus: Der dänische Dampfer„Betty“, mit Nationalitätsgrundsätze neugeordnetes Europa eine lange! eriode Nohlen von Blyth nach Kopenhagen unterwegs, wurde ohne vor⸗ der Freiheit und des Friedens erschlossen werden würde, und 0 diert und begann sosort zu sinken. Der hoffe zu der raschesten Verwirklichung dieses Ideals beizutragen mit apitün und die Besatzung von 21 Mann wurden durch den schwe-[allen Kräften, in inniger dauernder Solidarität mit den Kräften schen Dampfer„Waldemar“ gerettet. des großen englischen Volkes, mit dem das italienische Volk durch London, 28. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung lange, von keinem Widerstreit der Interessen gestörte Ueber⸗ Bureaus. Der englische Dampfer lieferung und wechselseitige Sympathie verbunden sei. 5 K 1 Cardiff. 11 auf Die Pöbelherrschaft in Mailand. Hehli . 1 inseln von einem Unterseeboot in Berlin, 29. Mai. Mehr als 80 deutsche und öster⸗ sch 9 Ir Grund 259 worden. Die Besatzung und vier reichische Geschäfte in Mailand fund 11 418 109 45 9 Passagiere, die au 27 een 2 Mai.(WTö. Nichtamtlich) Der Mob ist Herr der Stadt. Organisierte Raub⸗ bdänische Dambfer„Ely“, mit Kohlen von Schottland nach[ züge finden statt. Ueberall werden deutsche und fe deer ben en gr n ken; bir Be: dltereicgishe weschrbe eder beier dun warde ehe 0 eingelei 8 7 Geh. 1 ung wurde gerettet und in Norrtelje gelandet. Aufschriften geplündert, oder gar in Brand gesteckt, deutsche Düstere Betrachtungen der„Times“. Wohnungen erbrochen und Möbel, sogar Klaviere, aus den . e Mai. 1 Mn— 45 15 1 1 Fenstern geworfen. Plündernde Banden durchziehen die 5 3: Die 9 neuen Ministertums sst eine Bot⸗ Straßen. An ihrer Spitze marschi 1 id 3 chaft an Deutschland, daß England beabsichtigt, seine 6150 18 3 2 eee Aufgabe mit der vollen Energie eines einigen Volkes unter ge⸗ 0* n, die eine genau Pro onsliste 400 pfer Das Geschäftszim Leinigten Füthrern weiter zu verfolgen. Die Lage ist reich ⸗ in Händen halten. Durch Hinauswerfen der Möbel aus]. t 5 ftazi lich erust. Niemand erwartet, daß der Krieg vor Ablauf einer einem fünften Stockwerk wurden zwei Menschen aus der A ö Zeit zu Ende sein wird. Der schöne Traum, den unser M 1 N haus, Zimmer Nr. 2. 5 ö enge getötet. Auch die Wohnung einer deutschen Dame Der Orts aus schuß ist d iim Frühling den Feind aus Frankreich und Flandern werfen] wurde vollständig verwüstet. Landesausschuß 2 g. würden, erfüllte sich nicht“ Unsere französischen Freunde sesad nebersiedlung des Papstes nach Spanien stehen dem Ortsausschuß 1 F 8 108 N irklich i denn e ß e⸗ keine Anzeichen dafür 1 55 daß die neue Entwicklung an Berlin, 29. Mai. Die„Vossische Zeitung“ meldet aus 0* 1. dat 5 5 der ganzen Westfront eine schnelle Veränderung herbeiführen wird, Madrid:. e wird bestätigt, daß Beratungen] gegenwärtigen feldgrauen Mitbürger Wilhelm Backhaus zwischen dem Resigen päpstlichen Nuntius und dem König 15 5— 1 celeb veranstal⸗ uunferer Träume. Wir erwarteten alle einen gewaltigen ru ichen und der Regierung von Spanien stattgefunden haben über teten Konzer an i N ö Einbruch in Ungarn, den Fall Krakaus und den Finsall in eine Verlegung des püpstlichen 3. der Ortsausschuß bedarf noch weiterer Geldmittel um Schlesien. Statt dessen sehen wir den wölligen Rückzug 5 g 5 zweifelt nicht, daß no weitere Beträge ihm gespendet der Russen aus Galizien. Der Grund dafur ist uber. Man nahm hierbei verschiedene Städte, wie Barcelona, werden Liegt uns doch kaum etwas mehr am Herzen, als alkoie beutsche Ueberlegenheit an Munition. Die Vallencia und Sevilla in Aussicht. Der König schlug schließ⸗ das Schicksal unserer Kriegsbeschädigten. a lich das Kloster Escorial vor, das groß gemig wäre, dem* 5 g ganzen Vatikan Unterkunft zu gewähren. Das Anerbieten„Amtliche Personalnach richten. Der Groß Höhen. Obwohl sie vorwärtskommen, geschieht das nur ß fü g men zt[herzog hat am 26. Mai d. Js. dem Pfarrer Wilhelm Wahl Sean wurde im Grundsab chgenommen, doch oicudt man micht zu Schlierbach die evangelische Pfarrstelle 1 Gimbsheim, Dekanat 9 Fuß. Das Blatt schließt: Wenn die neue Regierung die Führung 0; 7 übernimmt, wird das Land folgen. Zum zweiten Male hat eine] A. eine Uebersiedlung. 2 Oppenheim, übertragen.— Durch, Entschließung Großh. Ministe⸗ 5 mächtige Regierung eine beispiellose Chance. Rn An 0 e een—— Innern 125 der 3 e e 1 . f f u Darmstadt zum Regierungsassessor ernaunt. agen Die neue englische Marineleitung. 8 dem Reiche. 2 am 22. Mat d. J. dem Lehrer Karl M üller zu Gunzenau, London, 28. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Reuter⸗ 5 Die Versorgung mit Zucker Kreis Lauterbach, die erledigte Lebrerstelle an der Volksschule zu meldung. Heury Ja 71 wurde zum Ersten Seelord Berlin, 28. Mai. 2 28. 8055 1 Nichtamtlich) Der Bundes ⸗Ober-Moos in demselben Kreise. ernannt; Arthur Wilson bleibt als Berater der Admirali-] v at hat in seiner gestrigen Sitzung für die Zeit nach dem 31. Mai* Wechsel verkehr, Nachdem der Bundesrat, durch Be⸗ ttt zugeteilt. 1 55 1 2 50 1. 15 rrphn ue vom 05 8 N e 5 ge 95 2 i f R„ steuerpflichtigen Inlandsverbrau reigegeben. Die Ver⸗ rlängerung der 1 sel und Scheckre 1 London, 28. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Alle konser⸗ feilungsstelle für Rohzucker wird den Nohzucker nach Vedarf in 30. Juni 4915 außer Kraft tritt, und die Protestfrist für Wech⸗ vattiven Blätter bringen heute Leitartikel, in denen sie ö a 4 e' 1' 55 g i. 110 sie drei ungefähr gleichen Teilen in den Monaten Juni, Juli und] sel, die in Elsaß⸗Lothringen und in einzelnen Teilen der 2. bringen, daß die Regierung die allgemeine August auf die giaffinerien verteilen. Der Preis gar 5 unter Pftvreuben—.— snd, feuer mit dem 31. Juli 1915 statt 55 35 0 1. e 3 diefe 10 N ag 155 ia— 1 mit 1175 21509 1 D ist 1 vom g as deutsche und österrei e Vermögen in England. von 88 v. H. der Ausbeute ohne a rei Magdeburg auf 11,25 20. März entspre geändert worden.„werden London, 28 45 4 5 Nicht bare* A Mark festgesetzt, während der Preis für den unter die ersten 50 Postprotestaufträge mit Wechseln in Fallen in denen eee chtamtlich) Auf An- Hunderklesse fallenden Rohzucker keine Aenderung erfährt obne ber Aaltraaneben rich hren Baze d aus geschlossen hat, frage eines? geordneten teilte der Präsident des Handels- ücksicht darauf, ob er sich noch in den Fabriken oder schon in an folgenden Tagen nochmals zur Zahlung vorgezeigt, a) wong amtes mit, daß sich das in England befindliche Vermögen anderen Handen befindet. Die hiernach für den menschlichen] der Zablungstag des Wechsels in der Zeit bis zum 27. Mai 1915 von Deutschen und Oesterreichern auf etwa g7 Mill o⸗[Konsum im Inland freigegebene Menge Zucker ist größer als] einschließlich eintritt, am. dderö cee nach Ablauf der 1 7 8 nen Pfund beläuft. Der amtlich bestellte Verwalter ver⸗ die größte Menge, die bisher jemals in der Zeit vom J. September] testfrist des Art. 41 2 2 der— 5 8 50 J phandelt mit ben britischen Gläubigern, um ihre Ansprüche Jig Menalen⸗ bis Ende September des nächsten Jahres, also in sungstag des els in der Leit un 77 dem in E indlichen feindli i 13 Monaten, verbraucht worden ist. Der Zucker genügt mithin, um schließlich 28, Jun dee eigtant, In 30. Juni 1915% wenn 5 1 in England befindlichen feindlichen Vermögen zu alle Bedürfnifse der Zucker verarbeitenden Industrien und der ler Jakes des Wechsels am 29. Juni 1915 oder pater N 1 5 5 5 2 zu befriedigen. Außerdem sind noch einige Milliw⸗] tritt, am zireiten Werktag nach dem Dahlungstage. Posf 1 13* nen Zentner Zucker als 2121. sichergesterkt. falls der aufttäge mit Wechseln, die in, Ga, othringen oder in OW. B Aus Italien N Verbrauch über Erwarten groß sein sollte. preußen in den Regierungsbezirken e e . l bre ate Anu fob sen Der bes. Fiber un 1 Jug 01d dee e 1 9 1 x au z u cker ie Zei ugu N er au ere. 1 3 n 9 5 Der italienische Bericht. Pics. Fit den die Verbrauchs ue fable en den Vebbrulche zucker dumg vorgebeiht. Das gleiche oil fire die in erden Lale 7 . TTT... 1. roße Hauptguartier gab am 27. i is ohne i ießli erbrauchssteuern i enen ei*„ 0 ö f 0 Uhr abends bekannt: An der Grenze Tirols und des Trentino ab Magdeburg im Juni 20,65 Mk., im Full 21,05 Mk. und im—— und Allenstein oder in den Kreisen Gerdauen und Me⸗ dauert der Artilleriekampf zwischen unseren Befestigungen und den August 21,45 Ml. Um zu verhindern, daß unam emessene Zu-] mel liegt. Bei den Postprotestaufträgen mit Wechseln,*. Feindlichen Besescigungen am Tonale auf dem Asiage plateau an.] schläge zu diesen Preisen genommen werden, und daß der in reich. Regierungsbezirk Königsberg aus chließli zerdaut Vir dehnten die Beseßung des Gebiets jenseits der Eremze gegen licher Menge vorhandene Nerbrauhnucher durscgelner, wird, ist[ und Memel oder in einzelnen 71 sestprenßens zahlbar sind, Norden oberhalb der Mündung eines Baches in den Idrosee und] die Zentra„Einkaufs⸗Genossenschaft m. b. H. zu Berlin ermächtigt, endet die Protestfrist mit dem 31. Maß 1915, soweit sich 57 2 ebenso die Besezung der Bergzone zwischen dem Adrosee und dem] den Verbrauchszucker in den Verbrauchs zuckersabriken und im Han“ aus anderen Vorschriften ein späterer Ablauf ergibt, Als 3 4 Garbasee aus. Die E im Suganatale und aus an- del zwangsweise aufzu kaufen. Sie wird von dieser Be- lungstag t der Fälligkeitstag oder, wen deren besetzten Gebieten stellten si unseren Behörden vor und fugnis nur, soweit unbedingt nötig, Gebrauch 1 85 und dem] Feiertag ist, der nächste Werktag. zrückten ihre partotischen und ergebenen Gefühle namens der Bevöl⸗ Berbrauchszuckerhandel grundsätzlich freie Hand lassen. Um die Die Fleischersnaunng mos lexung aus. An der Caxniagrenze machte unser Vorrücken Fort-] Uebersicht über die, vorhandenen Men, an Verbrauchszucker zu] Nummer bekannt, daß es mit Rücksicht auf den Mangel schritte; wir ten Gefangene, An der Grenze von Friaul be⸗ gewinnen, wurde die Anzeigepflicht für Verbrauchszucker einge⸗Ikrästen künstig nicht mehr möglich sein wird, Ware setzten wir„wo die Bevölkerung enthustasmiert ist. Wäh⸗ führt. zu senden.„ 96 1 1 F Vauandtrets Wietzen. Großen-Buseck, 28. Mat. Heute 8 d seine Ehefrau, Elisabethe, geb. Munch, — 444* 1117 von 6 Kindern, 14 e er diamantenen Hochzeit. Leider starb ei . Enkel vor einigen Wochen 1 Heldentod r,— lde der Ehre.— Nachdem das ganze Frühjahr das hiesige Reservelazarett schlecht besetzt war, it es jetzt wieder stark in Anspruch genommen worden. Zurzeit liegen 26 Verwundete hier.— In Kürze wird im Schloßgarten der Freifrau Baronin zur Rabenau ein Kindergarten für Kriegshilse eröffnet n ibgest 26.9 Leihgestern, 28. Mal. Mit dem ver angenen 1. Oktober 1914 trat Kirchenrat Strack, der sich A* 25 jährigen segensreichen Wirksamkeit hier erfreuen durfte, in den wobl— verdienten Ruhestand. Aus der Reihe der Bewerber um die hiesige Pfarrstelle wurde der bisherige Spezialvikar Heine bach, Pfarrer von Allendorf a. d. Lahn und 2. Pfarrer von Großen-Linden, vom biesigen Kirchenvorstand einstimmig vorgeschlagen und für die Stelle bestätigt. Man hätte dem neuen Pfarrer gern eine in allen Teilen neu hergerichtete Wohnung gegönnt, aber der Gemeinde- vorstand mußte in Anbetracht der schweren Zeit, die große Or ser fordert, den Voranschlag, der bis zu 1500 5 hierfür aufwies, be⸗ trächtlich kürzen. Die Arbeiten sollen Samstag abend vergeben werden. Sonntag nachmittag wird Kirchenrat Strack seinem Amts- nachfolger den Frauenverein, die Pfennigsparkasse, sowie die Volks- bibliothek— alles Schöpfungen— überliesern. WB. Lang, G5 s, 29. Mai. Der Leutnant der Reserve und Kompagniesühhre Karl Kieser, 10. Komp, 10. Landwehr- Regt., Inhaber des Cisernen Kreuzes 2. Klasse, erhielt die hessische Nn h. Lollar, 28 Mai. Der Blitz schlug gestern während eines Gewittersturmes in die elektrische Anlage der. werke und zerstörte hier die Dynamomaschinen. Der Betrieb mußte zwei setern Ludwig Scheld in voller Frische und 1 Tage ein 8.(er 05 einheim Gießen), 28. Mai. Der Serge Otto Döpfer, der beim Feldartillerie-Rgt. Nr. 70 dient,— 5 mit dem Eisernen Kreuze ausgezeichnet und leich z. Vise⸗Wacktmelsder ef i de ausgezeichnet und zugleich zum 1 8 8 Alsfeld. . sfeld, 28. Mai. Zur Herbeiführung einer wirklich zunflertschen und ästhetisch befriedigenden Ausführung der Grabdenkmäler, Kreuze und Gedenktafeln für gefallene Krieger empfiehlt das Kreisamt den Kreisbewohnern in jedem Falle die Herbeiziehung von sachverständigen Beratern. Das Amt Sach verständigen. O Aus dem Schwalmtal, 28. Mai. Um den Rück- den des Heugrases zu verhindern, haben die Landwirte es Schwalmtales mit dem Heumachen bereits begonnen. Durch die schon seit Ostern anhalten Trockenheit ist das Gras früheren Jahren gegenüber weit zurück. Auch das Korn hat unter der Trockenheit gelitten und Hafer und Gerste wachsen nur sehr langsam. Der Ackerboden hat durch die Hitze zum Teil fingerdicke Sprünge und Risse aufzu⸗ weisen. Kreis Lauterbach. Q Schlitz, 27. Mai. Ein alter Landstreicher drang dieser Tage in die Kirche im nahen Uetzhausen ein, fpreugte die am Eingang aufgehängte blecherne Opferbüch se ab und suchte mit ihr das Weite. Seines Raubes sollte er sich nicht lange erfreuen, denn Radfahrer holten ihn in Nieder-Stoll ein und übergaben ihn der Gendarmerie zu Schlitz. Der Verhastete, der keinerlei Papiere bei sich trug, soll aus Herchenhain stammen. O Hartershausen, 27. Mai. Unser früherer Pfarr- verwalter, Ludwig Fuchs, der als Unteroffizier Ende vorigen Jahres bei Lodz verwundet worden war, ist nunmehr zum Leut⸗- nant befördert worden. Kreis Schotten. n. Schotten, 28. Mai. In törperlicher und geistiger Rüstig-⸗ keit selerten heute Gg. Spamer KX. und seine Ehefrau, Margarethe, geb. Meyer, das Fest der goldenen Hochzeit. Starkenburg und Rheinhessen. „ Darmstadt, 29. Mai. Der Student kürzlich wegen Ermordung des Rentners Heydrich gericht zum Tode verurteilt worden war, ist vom Großherzog zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt worden. Die Ehefrau Heydrich, die Anstisterin zum Morde, hat sich bekanntlich vor einigen Wochen erhängt. essen⸗Nassau. [ Kirchhain, 27. Mat. Im nahen Dorse Niederklein erieten zwei 11 Jahre alte Knaben, der Sohn des Försters Fan hans und des Landwirts Schäfer, beim Baden in der Klein in eine tiese Stelle und ertranlben, noch ehe ihnen Hilse werden konnte. m. Aus dem Hreise Kirchhain, 28. Mal. Durch den Benzin⸗ und Benzolmangel ist die Stadt Rau⸗ schenberg in eine mißliche Lage gekommen, da das Wasser⸗ werk seine Tätigkeit einstellte. Es dürfte sich für die Stadt empfehlen, den Anschluß an das Elektrizitätswerk der Edertalsperre in Hemfurt zu beschleunigen, wodurch die Stadt Kraft und Licht erhalten wird.— Ein Meteor von seltener Größe war gestern abend nach 10 Uhr an vielen Orten unseres Kreises am Horizont sichtbar. . Frankfurt a. M., 28. Mai. Auf Anordnung des stellv. Generalkommandos des 18. Armeekorps wurde von heute an für alle hier anwesenden italienischen Staatsange⸗ 3 3 n 4 4 8 eingefü icht wehrpflichtigen Italienern kann die reise in die Heimat gestattet werden. Die im wehrpflichtigen Alter(1745 Jahren) stehenden männlichen Zivilpersonen müssen an ihrem jetzi Aufenthaltsort verbleiben und sind von der Heimreise ausgeschlossen.— Diese letzte Bestimmung dürfte von vielen, wenn nicht allen, sich noch hier aufhaltenden wehrpflich⸗ tigen Italienern mit besonderer Freude begrüßt werden. Denn diese Leute dachten, obwohl sie von ihrem Konsul Geld und Pässe für die Heimreise erhielten, gar nicht daran, nach Italien heimzu⸗ kehren und dort gegen Deutschland, das ihnen seit Jahren Gast⸗ freundschaft gewährte, zu kämpfen. Vogt, der vom Schwur h. Von der Lahn, 28. Mai. Im Bergwerk Merkur bei Bad Ems büßten heute nachmittag drei Bergleute durch das Einatmen giftiger, durch Sprengschüsse entstandener Gase ihr Leben ein. ö 7 mit F 780 doldgeist Fart und be. Farb- und ge- 22 Enkeln und 7 Urenkeln W erbietet sich zur Vermittlung zwischen den Gemeinden und der M vermischtes. „Türkische Rätsel. Sehr Proben türkischer Volksrätsel, — hübsch und etgenartig sind die * die uns Kenner der osmanischen elt übermittelt haben. So lautet z. B. eine türkische Rätsel- aufgabe:„Vom Berge warf ich es herab, es starb nicht, auf einen Stein warf ich es hin, es starb nicht— in einem Löffel Wasser aber starb es.“ Das Papier, das im Wasser zerweicht, ist damit gemeint. Mit dem geheimnisvollen Wort„Es liegt Tag und Nacht in der Asche, hat keine Seele und atmet doch“ wird dagegen der Blasebalg umschrieben. Hübsch ist auch das Verslein vom„Süßesten auf der Welt“, das„man nicht auf dem Markt kann finden— Und auch nicht in ein Tuch kann binden“. Der Schlaf ist darunter verstanden. Die Tür wird im türkischen Rätsel zu„unserer kleinen Braut, die jedem Kommenden und Gehenden die Hand gibt“, das Rasiermesser zum„Lamm, das morgens grast, abends den Kopf senkt und schläft“. Von der Kerze heißt es:„Es ist eine Spanne hoch, stammt vom Ochsen und frißt sein eignes Fleisch“. Als ein Ding, das„auswendig wie Leder, inwendig wie Grütze“ ist, wird dagegen die Feige dargestellt, und die Melone beschreibt man als ein„Haus, das Allah verfertigt hat und das vom Eisen geöffnet wird“. Originell ist auch eine tüuͤrkische Rätselaufgabe, in der die Augen als die„Spiegelhändler“, die Brauen als die„Bogen- macher“ bezeichnet werden. Handel und verkehr, volkswirtschaft. Gewerkschaft Gießener Braunsteinbergwerke, vorm. Feruie. 0 th. Gießen, 29. Mai. 5 155 der gestrigen Gewerkenversammlung waren 16 Gewerken mit 737 Kuxen vertreten. Der Vorsitzende des Gru rstandes äußerte sich zu verschiedenen durch die Presse verbreiteten Mit⸗ teilungen und erklärte, daß bei ihm verschiedentlich etwa Mitte März angefragt worden sei, ob es richtig sei, daß für das eyste Quartal 1915 eine Ausbeute zu erwarten wäre. Es habe ihm damals die Abrechnung für den Monat Januar vorgelegen; der Grubenvorstand hatte zu dem Zeitpunkt also gar keine Gelegen⸗ heit, die Frage det Wiederaufnahme von Ausbeute zu diskutieren. Am 13. April habe in Köln eine Grubenvorstandssitzung statt⸗ gefunden, in welcher Direktor Wenner die Ergebnisse des Werkes für Februar und März zur Vorlage brachte. Erst der gute Abschluß, besonders des Monats März, habe dazu geführt, daß eine Aus⸗ beute verteilt und ein dahingehender Beschluß gefaßt werden konnte. Im April erschien dann in einer Reihe von Zeitungen ein Artikel, worin mitgeteilt wurde, daß unter Führung der Metall⸗ gesellschaft eine Fusion des Ferniewerkes mit anderen deutschen Manganwerken beabsichtigt sei, mit Angriffen gegen die Mit⸗ glieder des Gruben vorstandes, gegen welche der Vorsitzende namens des gesamten Grubenvorstandes energisch protestierte. Es sei richtig, daß an den Grubenvorstand das Anerdieten herangetreten sei, das Unternehmen zu verkaufen. Derartige Anerbietungen seien wieder⸗ holt uns auch schon früher gemacht worden. Un richtig aber sei es, daß, wie behauptet worden ist, Verhandlungen oder bindende Abmachungen zum Zwecke einer Fusion hinter dem Rücken der en oder gegen deren Interesse statt⸗ gefunden haben. Der Grubenvorstand, dessen Mitglieder sämtlich im Besitz einer größeren Anzahl Kuxen sind, hat es für seine Pflicht gehalten, Auskunft zu geben über die Verhältnisse des Werks und darauf hinzuweisen, daß die Gewerken allein über ihren Besitz zu verfügen haben. Weiter ist in der Sache nichts geschehen. Es sei übrigens unwahr, was dem Grubenvorstand zum Vorwurf gemacht wird, daß nämlich durch seine Erklärung im März,„es stehe noch nicht fest, ob für das erste Quartal 1915 eine Ausbeute bezahlt wird“, zahkreiche Gewerken ihren Kuxen⸗ besitz zu billigen Preisen verkauft haben, wie durch das Ge⸗ werkenbuch nachzuweisen sei. Die Zeitungsmitteilungen im März und April seien zweifellos aus spekulativen Gründen geschrieben. Der Geschäftsgang in den ersten beiden Quartalen 1914 war nicht befriedigend, die Depression, die Ende 1913 ein⸗ getreten war, hielt an. Bei Ausbruch des Krieges hörte in den ersten Wochen der Versand des Werkes ganz auf, hat dann aber allmählich wieder eingesetzt. 9 des Eintritts der Arbeiter zum Heere sank die Belegschaft von 700 Mann auf 400 herab. Der Betrieb wurde weiter geführt und zwar teilweise mit unge⸗ übten Leuten, und die gewonnenen Erze mußten auf Vorrat ge⸗ lagert werden. Der Krieg hat für das Werk das Gute gehabt, daß die Konkurrenz des Auslandes, besonders aus dem Kaukasus, für das Inland abgeschnitten war. Es ist aber dadurch auch klar geworden, welche große Bedeutung das Werk als größte Mangangewinnungsstelle in Deutschland für die Landesverteidi⸗ gung hat. Zwar ist der Preis für Erz gestiegen, aber dadurch, daß die Produktion auf 50—60 Prozent herabgegangen ist, bei gleich hohen allgemeinen Kosten, haben sich die Herstellungskosten pro Tonne erhöht. Justizrat Grünewald teilte mit, daß die im Felde stehenden Beamten ihre Gehälter während der Dauer des ieges weiter beziehen und daß den Frauen der Arbeiter, derem Männer zur Fahne eingezogen sind, monatlich 9 Mk. und für jedes Kind 3 Mk. bezahlt werden. Die Belegschaft hat sich bis Anfang dieses Jahres auf 517 Mann erhöht und besteht jetzt aus 600 Mann. Die Produktion des Werkes muß im vaterländischen Inter⸗ esse erheblich gesteigert werden und man hat hierfür die Zusage der Unterstützung der Heeresverwaltung erlangt. Aus Pflichtgefühl gegenüber unferm Vaterland soll die Steigerung der Produktion, wenn es sein muß, selbst auf Kosten einer ratiotiellen Bewirt⸗ schaftung der Gruben bewirkt werden. Wegen der auf Grund von Verträgen an einzelne alte Abnehmer des Werkes zu leistenden Lieferungen sind Verhandlungen eingeleitet, die bei dem zu er⸗ wartenden Entgegenkommen dieser Abnehmer einen beiden Teilen gerechten Ausgleich schaffen werden. 1 8 a Es stebt dem für die nächste Zeit einem der stärksten Betriebe ein perstärkter Absatz gegenüber, aber auch für die Zu⸗ kunft, nach Berndigung des Krieges, ist vorerst die Konkurrenz des Auslandes für das Werk nicht zu erwarten, da die Frachten wohl Jahre hindurch hoch bleiben werden, so daß die Gewinnaus⸗ sichten für die Gewerken gut sind. Der Grubenvorstand hat beschlossen, die für das 2. Quartal 1914 bereit gestellten 50 000 Mark Ausbeute, die wegen des Aus⸗ bruchs des Krieges nicht zur Auszahlung kamen, baldtunlichst im laufenden Jahre nachträglich an die Gewerken zu zahlen, womit diese sich einverstanden erklären. Die Gewerken versammlung ge⸗ nehmigt die vorgelegte Rechnung und Bilanz für 1914 und erteilt der Verwaltung E ua e Die bisherigen Rechnungsprüfer Albert Kistemann und Weiß wurden wiedergewählt, ebenso erfolgte die Wiederwahl des aus dem Gruben vorstand satzungsmäßig ausscheidenden Generaldirektors Müller⸗Kassel. ——— Märkte. F. Wiesbaden. Viehhof-Marktbericht vom 28. Mai. Auftrieb: Rinder 116(Ochsen 2, Bullen 9, Kühe und Färsen 105), Buttermilch u. Speisematte Kälber 117, 8 Schafe, Schweine 105.— Bei langsamem Geschäft Empfehle noch jetzt eine sj y Aussaat von: Karotten, Gelberüben, Schnabel- und Markerbsen, Radies, Rettich. Winterkohl, Rosenkohl, 1 In 5 23007 Nachahm. else man zuruck. Shampoonieren e 0 h e 1 ug. Noll, Ernst Noll. (Kopfemaag er) A. Schäfer, W. Schra- mit dem neuesten elektrischen Warmluft- n sich nn nk Wwe. Ssesler Damen ⸗ 8 d Haar⸗ a ungtaplausg ruchlos. Reinigt die Kopf. haut von Hchuppen u. Schin- nen, be fordert d. Haarwuchs, verbutet Haarausfall u. Zu- zug neu. 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Friedrich Karl August Stege⸗ 5 mam, Ingenieur in Dresden, mit Elisabeth Sommerkorn in Gießen.— Karl Müller, Lehrer in Gunzenau, mit Elisabeth Pauline Karoline Minna Schönau in Gießen.— Johannes List⸗ 5 mann, Taglöhner, mit Helene Erb, beide in Gießen.— Georg Friedrich Gee Schneidermeister in Hagen, mit Marie Greichen f Hahn in Gießen.— 26. Johann Moritz Becker, Kellner in Bab⸗ 4 Nauheim, mit Elisabeth Wilhelmine Ritsert in Gießen. 1 Geborene: Mai 19. Dem technischen Oberbahnassistenten Peter Schemel ein Sohn, Karl.— 21. Dem Privatdozenten und Oberlehrer Dr. Wilhelm Gundel eine Tochter, Elsa Emma Ma⸗ thilde Sterbefälle: Mai 20. Aucaust Balser, Monteur, 31 Jahre a alt, Wolfstraße 10.— 21. Jakob Koch, Schneider, 80 Jahre alt, 7 Schillerstraße 20.— 22. Anna Marie Stein, 71 Jahre alt, Licher Straße 74.— 24. Walter Paul Große, 11 Monate alt, Schull⸗ 9 straße 11.— 26. Ernst Friedrich Reuel, 10 Monate alt, Katha⸗ 4 rinengasse 7.. 1 Friedber Geb: Mai 21. Tem Gberschveteer Joseph Zeypeli eine Tete See— 23. Tem Korbmacher Johann Jochum e ter, ig. 75 Sterbefälle Mai 21. Anna Elisabetha Sohl, geb. Kempf, 65 Jahre alt.— 23. 55 Köhl, 8 Monate alt. ungen. Sterbefälle: Mai 24. Josef Banaschink, Bergmann Trais⸗Horloff, 31 Jahre 1 10 a. Sterbefälle: Mai 20. Katharine Eiser, geb. Eberhardt, 70 Jahre alt. aus ——— rrrʃʃʃ.¼,.ʃ.1.ttrttcTt'tc̃tex 2 Amtlicher Wetterbericht. N Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Die nördliche Depression hat sich weiter verstärkt und füdlich ausgebreitet, so daß sie sich mit dem südlichen Tiefdruckgebiet wahr⸗ a scheinlich vereinigen wird. Fast ganz Deutschland wird somit 1 unter Tiefdruckeinfluß stehen. Das westliche Hochdruckgebiet dürste uns noch nicht beeinflussen. Wetteraussichten in Hessen am Sonntag, den 30. Mat 1915: 8 wolkig, zeitweise Niederschläge, etwas kühler, nordwest⸗ iche Winde. Der Streik der Straßenbahnangestellten in Rom. Lugano, 29. Mai. Der Streik der städtischen Straßen⸗ bahnarbeiter in Rom erfolgte, weil die ihnen bereits seit Januar versprochene Gehaltszulage bis jetzt immer noch nicht ausbezahlt worden war. Sie sind deshalb unter Ausbeutung der gegenwärtigen annormalen Zustände, zur allgemeinen Entrüstung der ruhigeren Bevölkerung in den Ausstand getreten und verharren im Streik, trotzdem der römische Präfekt auf Veranlassung des Staats rats⸗ präsidenten ihnen befohlen hat, die Arbeit wieder aufzunehmen, andernfalls die Regierung kraft der ihr vom Parlament nunmehr erteilten außergewöhnlichen Vollmachten diese Streikhandlung als ein Verbrechen ansehen und dementsprechend verfahren werde. Da Militär zur Aufrechterhaltung des Straßenbahnbetriebes nicht zur Verfügung steht, wollen von morgen ab die erwachsenen Pfadfinder Streikbrecherdienste leisten. Mailand in Erwartung eines Luftangriffes. Lugano, 28. Mai Gestern abend zwischen ½9 bis ½10 Uhr wurde Matland plögzlich in Dunkelheit versetzt weil cus 4 ein angebliches Herannahen eines fein d⸗ ichen Flugzeuges gemeldet worden war. Militärpersonen und Feuerwehrleute durchsausten sofort r Automobilen I rädern die Straßen der Stadt unter Trompetenst fahlen der verängstigten Bevölkerung sofort alle und son⸗ stigen Lichter quszulöschen und die 8 verschließen, sowie sich sofort in die tiefer gelegenen zurückzuziehen. Alle Straßenbahnen blieben sofort stehen. Heute hat das Bürger⸗ meisteramt überall durch Mauteramschlag die allgemeinen Vechal⸗ tungsmaßregeln veröffentlicht, die jenen in Paris eingeführten ähnlich sind. 2 Die Frauenpolizei in Rom. 1 Zürich, 29. Mai.„Nouvelliste“ meldet aus Rom: Un⸗ gefähr 11000 Frauen ließen sich für die von der R. Ferber unterstützte Organisation der Frauenpolizei an⸗ 6 en. ö Gunaris über Griechenlands Haltung. Wien, 29. Mai. Der Griechische Mimisterprösident Gu⸗ n äußerte sich zu dem Korrespondenten des„Budapesti Hirlap“, die Politik Venizelos sei nicht mehr aus und werde auf keinen Fall die griechische Neutralität l rt ist der Wille des Volkes und dies ist g N habe. Es lann keine Rede davon sein, daß nach der italienischen Kriegs⸗ erklärung auch wir eingreifen. Dies hätte keinen Sinn und wir haben auch mit den Italienern keine Verhandlungen Glogen. Ein propres Mädehen sucht d hee Waschmittel aus, mit dem die Wäsche weiß und schonend rein wird es findet das Gewünschte in Luhns Wasch⸗Extrakt zur ersten Lauge und Luhns Salm.⸗Terv.⸗Kernseife zur zweiten Lauge. Die zarte Menschenpflanze will gepflegt sein und gedeiht nur, wenn die Ernährung richtig ist. Nestles Kindermehl erfüllt alle An⸗ forderungen, die man an ein Stärkungs⸗ und Nahrungsmittel für Säuglinge und kleine Kinder stellen kann. Probedosen koftenfrei durch Nestles Kindermehl, G. m. b. H., Berlin W 57. 3901988 — Amtlicher Teil. Bekanntmachung. Die am 10. Mai l. Is. verfügte Sperrung der Kreisstraßen⸗ ortsdurchfahrt Queckborn wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 27. Mai 1915. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Usinger. — Hal nd— Hänfel⸗Pfläge[Chautfeur Schule in neuesten Ausführungen in großer Auswahl auf Lager. 4 M. Rosenthal Liebigstr. 13 Fernspr. 77 Als wirksamen Schutz gegen alle 4566 Obstschädlinge empfehle Insektenfanggürtel „Einfach“ Heinrich 9 Neuffabk 8. an Pele 403. Ilstadorsternwalleg⸗ Hichteinisufend l Anwend. einer gründl 5 % Rlatreinigungs kur.* Oewohul. wird dle Rratamllbe gar g 1 nicht Filzen karte auch V ö Wund. 1 2 olah. FTolg. 0 4 Am 14. April 191. fiel unser lieber Philister, der Kandidat des höheren Lehramts Karl Gräber (Gi. 08. M. 10) Leutnant der Reserve im Reserve-Infanterie- Regiment 87 Ritter des Eisernen Kreuzes. Bei einem Sturmangriff ließ sein junges Leben am 12. Mai 1915 unser lieber Aktiver, stud. chem. Heinz Schmeckenbecher (Gi. 12 F. 18, Gi. 10. XXX, X. XXX. X Kriegsfreiwilliger, Unteroffizier im Reserve-Inf.-Regt. * 222 1. Komp. Sie starben den Heldentod fürs Vaterland. Ehre ihrem Andenken! 2 Der Gießener Wingolf., I. N. u. A.: Adolf Dörmer, theol. Wiedersehen war seine Hoffnung! Am 11. Mai 1915 hat unser unvergesslicher, heissgeliebter, hoff- nungsvoller Sohn, unser lieber, herzensguter Bruder, Schwager, Neffe und Vetter Otto Engeler, Postassistent Kriegsfreiwilliger, Unteroffizier im Res. Inf.- Regt. Nr. 222, 3. Komp. Ritter des Eisernen Kreuzes im blühenden Alter von 23 Jahren bei einem nächtlichen Sturm- angriff sein junges schönes Leben dem geliebten Vaterlande geopfert. In tiefer Trauer: Eduard Engeler und Frau Albert Engeler, Getr. i. Res.-Inf.-Rgt. 222, 3. K. zurzeit im Felde Emmy Köhler, geb. Engeler Karl Köhler, Offiziers-Stellvertreter Liesel Trinkaus Familie Carlé. Giessen(Bruchstrasse 9), Mainz, Offenbach, den 2. Mai 1915. Von Beileids besuchen bitten wir abschen zu wollen. * 1 Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben treuen Mann, unseren herzensguten Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Johannes Röhmig, Lackierer im fast vollendeten 64. Lebensjahre von langem Leiden heute morgen 10 Uhr durch den Tod zu erlösen. In tiefer Trauer: Familie Röhmig. Gießen(Kaiser-Allee 43), Auerbach, Wetzlar, Wilhelmshaven, den 29. Mai 1015. Die Beerdigung findet Sonntag, den 30. Mai 1915, nachmittags 3½ Uhr, auf dem neuen Friedhof statt. 4505 Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere liebe, treusorgende Mutter und Grossmutter Christine Pflaum WW. geb. Koch heute abend im Alter von 69 Jahren zu sich zu nehmen. Um stilles Beileid bitten 4574 Marie Freund WW. geb. Plaum u. Tochter. Giessen(West-Anlage 17), den 28. Mai 1915. Die Beerdigung findet Montag, den 31. Mai, nachmittags 4 Ubr, von der Kapelle des neuen Friedhofes ans statt. 5 Naturreine Statt Karten 9 22 Die Geburt eines prächtigen Töchtertbens 81 8 1 1 zeigen hocherfreut an 8 5 Erdbeer Richard Sorger und Frau. 1 sc Elisabeth, geborene Buss 70 Johannisbeer Gießen(Wimelmstrabße 44 J.), 28. Mai 1915 Apfel 14003 Trauben usw. Reformhaus. 1 f Am 5. Mai 1915 starb mein lieber, braver, unvergeßlicher Sohn, unser innigst⸗ geliebter Bruder Heinrich Pfeil Musketier im Reserve⸗Infant.⸗Regt. Nr. 85 Gesangverein,, Wir erfüllen hierm unsere Mitglieder von lieben Ehrenmitgliedes geziemend in Kenntnis i 20 i ei. im Alter von Jahren bei einem Sturm 45787) angriff den Heldentod fürs Vaterland. 7 In tiefer Trauer: Gemütlichkeit“ it die traurige Pflicht, dem Ableben unseres Johannes Röhmig zu setzen. Der Vorstand. Die Beerdigung findet Sonntag nachmit⸗ tag 3½ Uhr vom neuen Friedhof aus statt. Johs. Pfeil Ww. und Kinder. Um zahlreiche Beteiligung wird gebeten. Gießen(Schiffenberger Weg 39), den 28. Mai 1915. 1560 Wir erfüllen bierm die Altersgenossen von lieben Kollegen Am 5. Mai starb den Heldentod fürs Vaterland mein Gehilfe geziemend in Kenntnis it die traurige Pflicht, dem Ableben 1 Herrn J. Röhmig zu setzen. 4570 Heinrich Pfeil Musketier im Res.-Infant.⸗Regt. Nr. 83. 28/qhrelittich an einem bläschenartigen Gesichtsausschlag. Ich wandte die verschieden⸗ sten Mittel vergeblich an. Durch Schaumauflage mit Obermeyer's Medizinal⸗ Herba Seife erzielte ich rasche Heilung. So schreibt Frau B. Hackmann, ies⸗ baden. Herba Seife 1 Sick. 50 Pig. um ca. 30% der wirksamen Stoffe verstärkt M. 1.—. 3. h. i. d. Engel u. Dirsch⸗Avotheke u. in den Drog. O. Schaaf, W. Kil⸗ binger, E. Karn, A. Noll, W. Schrader, K. Seibel, E. Noll, O. Winterboff u. i. d. Parfümerien. DAhahy Zöpfe! 1 Dreher, Haar · Uhr- 5 keiten, Toupels, Scheitel und Ferücken werden billig angefertigt. Zöple werden gefärbt. Damenkopfwaschen 55 Ich verliere in dem Heimgegangenen einen pflichttreuen, braven Mitarbeiter, dessen Andenken von mir stets in Ehren gehalten wird. Emil Schmidt, Optiker. Gießen, den 28. Mai 1915. 4561 Den Heldentod fürs Vaterland starb am 15. Mai unser treues Mitglied Frisur 1 Mk. 14555 H. Tichy, Seltersweg 43 Wehrmann Ecke der Goethestraße. Sees Feinste grosse Aalhes- Herne A 18 Pfg. n sind eingetroffen bei: Georg Wallenfel; gogenüb. d. Engelapotheke 99]% H. drommershausen. Ehre seinem Andenken! Turnverein Wißmar. Apparate —— la. Konserven- Gläser d. berühmter Fabrikate em- pfiehlt zu billigsten Preisen 0 Glellen Eisenwaren-, Haus- und Eiserne Pilüge Wende-Pflüge U Eggen ete. jauche- Pumpen empfiehlt J. B. Häuser Eisen- u. Maschinenhdl. Neustadt 56.(% 0öpfe baarunterlag., Lockendreher Todes-Anzeige. 0 Allen Freunden, Verwandten und Bekannten die traurige Nachricht, dass es Gott dem Allmächtigen ge- fallen hat, nach kurzem, schwerem Krankenlager unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter Frau Christine Müller geb. Hercher im Alter von 77 Jahren zu sich zu nehmen. 3 Familie Müller Familie Dörr. Giessen(Nahrungsberg 6), 29. Mai 1915. Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 3 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. 4578 Mit Rücksicht auf die Einberufung einer größeren Anzahl von Gesellen u. sonstigem Hilfspersonal zum Heere ist es den Mit⸗ gliedern der unterzeichneten Innung für die jetzige Zeit nicht mehr möglich Ware ins Haus zuzusenden. Es wird deshalb die verehrliche Ein⸗ wohnerschaft höflichst gebeten, auf diese durch den Krieg hervorgerufenen Zeitver⸗ hältnisse gefl. Rücksicht nehmen zu wollen. Fleischer⸗Jnnung Gießen. 4671] sow. alle sonst. 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