1 1 .. 3 Sdeile: Bla Die„Slehener Famillendlätter“ werden dem „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Uteis Gießen“ zweimal wöchentlich. Die„Landwirtschaftlichen Zeit tragen“ erscheinen monatlich zweimal. Am Urankenlager Nönig Monstantins. Von einem fast ständig in Athen lebenden deut— schen Landsmann wird uns geschrieben: „Die außerordentliche Teilnahme der griechischen Be— völlerung an der Krankheit König Konstantins bewelst, daß man im ganzen Lande sehr wohl fühlt, und weiß, was man dem Schwager Kaiser Wilhelms II. zu verdanken hat: Die Größe des neuen Griechenlands und die Erhaltung der Neutralität mitten im lodernden Weltenbrande. Ja, man darf sagen: das kleine Griechenland ist an diesem Mann stark n dessen Leben jetzt eine tückische Erkrankung bedroht. Ein Volk braucht immer eine Persönlichkeit, an die es glaubt, von der es sich durch dick und dünn führen läßt. Die U i haben König Konstantin auf jene Höhe der Beliebtheit gehoben, auf der ein so kühnes Vorgehen wie der Kabinettsw 1 Venizelos⸗Gunaris möglich wurde. Der 46jährige König hat sich bei seiner Nation in fünf kurzen Monaten den P gesichert, den sein Vater, der am 18. März 1913 so tragisch verschiedene König Georg V., sich in e Jahrzehnten nicht erobert hat. Selbst wenn der tern 8 Fremde den ins Schrankenlose wachsenden geiz der großen Masse unbarmherzig so mancher Uebertreibung entkleiden muß, so tut das dem Verdienste König Konstantins beileibe keinen Abbruch. Daß er ein hervorragender Militär ist, stand von vornherein fest— auch von seinen Gegnern fast unbestritten. Ein außer— ordentlich tüchtiger Generalstab deutscher Schulung arbei— tete an seiner Seite. Die Gunst der Umstände erleichterte ihm vieles. Die spätere kühlere Geschichtsforschung wird den griechischen Siegen wahrscheinlich manchen Posten abstrei⸗ chen und ihn dem Konto der Besiegten zugute schreiben. Was aber niemand abschwächen kann, ist die Tatsache des un⸗ geheuren moralischen Einflusses, den der König vom ersten Augenblick an, wo er an die Spitze der Armee trat, auf diese ausübte. Und wer die griechische Psyche nuc einigermaßen kennt, der weiß, daß hierauf alles ankam, daß hierin die Schlüssel zu den Triumphpforten des Erfolges stecken. Vor Janina weilte Kronprinz Konstantin im Türkenkriege an der itze seiner Armee, als die Nachricht von der Ermor⸗ dung seines Vaters eintraf. Von Sieg zu Sieg hatte der Kronprinz seine Truppen geführt und ein Abgott des Heeres war er geworden. Den Feldherrnruhm mehrte er als König in dem folgenden Kriege gegen die Bulgaren. Dasselbe Griechenland, das wenige Jahre zuvor, zur Zeit der Militär⸗ revolten, keinen für seinen Kronprinzen hatte, so daß dieser grollend außer Landes gehen mußte, jubelte jetzt dem neuen König zu. Nicht bloß aus Gnaden des Herrn Venizelos, sondern kraft der Persönlichkeit Konstantins war fortan die Dynastie festgewurzelt. Fünf Kinder sind aus der Ehe Konstantins mit Prin— ssin Sophie von Preußen, der Schwester des Deutschen isers hervorgegangen. inz Georg, der älteste Sohn, wird im Juli 25 Jahre alt. Man verwechsele ihn nicht mit dem Bruder des Königs, dem Prinzen Georg, der seinerzeit, um Herrn Venizelos zu meiden, seinen Wohn- 82 nach Paris verlegte und sich von dem Augenblicke, wo enizelos zur Regierung gelangte, nicht mehr in Athen blicken ließ; er konnte es nicht verwinden, daß der Mann, dessen Umtriebe ihn ehemals von seiner Würde des Gene— ralgouverneurs von Kreta verdrängt hatten, die ausschlag— gebende Persönlichkeit im griechischen Vaterlande geworden war. Heute ist Venizelos ein politisch stiller Mann ge— worden, und die Nachricht von der Erkrankung des Königs Konstantin hat den Prinzen Georg veranlaßt, von Paris abzureisen und zwei Spezialärzte nach Athen mitzu⸗ bringen. Kronprinz Georg ist kein„Pariser“; er steht wie — Vater a la suite eines preußischen Garderegiments, in er als Leutnant Dienst getan hat. Von seinen politi- schen Anschauungen ist nicht viel bekannt. Er pflegt wie sein Vater zu sagen:„Ich bin Soldat, nicht Diplomat“, ein Wort, das für den König schon nicht mehr zutrifft. König Konstantin hat sich sowohl in der Kawalla-Angelegenheit wie ganz besonders in der Neutralitätskrise als ein starker politischer Charakter erwiesen. Der Soldat auf dem Throne ist ein Diplomat im besten Sinne geworden. Ihm war es], vergönnt, nicht nur ein militärischer Erzieher, sondern auch ein wirtschaftlicher Mehrer seines Reiches zu sein. Er ist der Führer des neuen und im Weltkrieg neutral. bleibenden Griechenlands geworden, die Verkörperung Jahrhunderte alter Wünsche der Hellenen. Aus diesem Ge— dankengang heraus wird man es verstehen, warum das Volk von Athen und 925 Griechenland jetzt für die Gesundung König Konstantins betet. Athen, 25. Mai. Verspätet eingetroffen(WTB. Nicht⸗ amtlich.) Nachdem im Laufe des gestrigen Tages in dem Befinden des Königs eine verhältnismäßige Besserung eingetreten war, verschlimmerte sich heute infolge von Schwächeanfällen der Zustand des Monarchen bedenklich. Gleichzeitig zeigte sich am Wundkanal ein dunkelroter Fleck. Diese Erschelnung gab zu Besorgnissen wegen einer etwaigen Vergiftung Anlaß. Gegen Mitternacht trat eine Besserung ein! Als der Verband heute morgen von der Wunde entfernt wurde, war der rote Fleck am Wundkanal verschwunden. Die Temperatur des Königs sank während der Nacht nicht tief unter Normal. Die Temperatur betrug heute vormittag 37,1. Trotz verhältnismäßiger Besserung muß der Zu⸗ stand des Königs Konstantin als besorgniserregend be⸗ trachtet werden. Die Teilnahme der Bevölkerung des ganzen Landes ist außerordentlich groß. Das Palais war die ganze Nacht von Tausenden umlagert. — — Kriegsbriefe aus dem Osten Von unserem zum Ostheere entsandten Kriegsberichterstatter (unberechtigter Nachdruck, auch aus zugsweise, verboten) In Libau. 5 Libau, den 17. Mai 1915. So oft auf dem Meere an der Horizontlinie vor Libau Schiffe auchten, war es„die siegreiche russische Flotte“, erst wenn die 0 1 N Schle dann Libau bombarbierten, waren es die Deutschen; so oft Flieger Libau überflogen, waren es„kühne russische Flugzeuge“, erst wenn die ngswerke die Fliegerbomben zu spüren bekamen, gab man zu, es die bösen Deutschen wären. Dies Verstecken⸗ Gieße . ö 25 . N 1 1 N 10 15 5 165. Jahtgang ner Anzeige General⸗Anzeiger für Oberhessen N 3 8 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts- Buch- und Steindruckerel. R. Lange, Gießen. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul⸗ straße 7. Geschäftsstelle u. Verlag: 251, Schrist leitung: S112. Adresse lr Drahtnachrichten. Anzeiger Gießen. spiel, das man so in Kleinigkeiten trieb, wurde natürlich im großen noch viel häufiger gespielt. Die Volksteile, die ihrem Blute und ihrer Sprache nach deutsch sind— wenn sie auch immer sich politisch-russisch geben unb Rußland fest auf sie zählen konnte—, hatten das Bild der Vernichtung alles baltischen Deutschtums nicht nur täglich in Libau zu sehen, sondern sie mußten die tägliche Lüge hören, daß sich immer hoffnungsloser die Lage des Reiches und Oesterreichs gestalte. Die Nachricht von der Winterschlacht in Ma— suren kam wirr und entstellt nach Libau, aber auf die Kunde vom Fall Przemysls wurden Dankgattesdienste in allen Kirchen ange— ordnet. Zu der Zeit begann die deutsche Flotte Polangen zu be— schießen, die Strafexpedition für den Memeler Raubzug hatte be⸗ gonnen, so daß das ferne Dröhnen der Schiffsgeschütze den Fest⸗ gottesdienst jäh beendete, Die Haltung der Letten gegen die übrigen Bevölkerungsteile der Stadt wurde unter der Wirkung der papier⸗ nen russischen Siege und der Regierungsmaßnahmen immer an— maßender. Die deutschen Straßzenbezeichnungen, die nach den offiziellen russischen die zweite Stelle auf den blauen Straßen⸗ schildern Libaus einnahmen, wurden überstrichen, die deutsche Sprache verboten. Wer eine andere Sprache reden konnte, durfte Deutsch auf Plätzen und Straßen, allen öffentlichen Orten nicht reden, und in einer der April-Nummern der Rigaer Zeitung fand ich ein paar Fälle verzeichnet, nach denen junge Mädchen zu ziem— lich hoher Geldstrafe verurteilt wurden, weil sie das Verbrechen begangen hatten, deutsch zu sprechen. Dabei ist Lettisch die Diener— Sprache gewesen, es war der Fehler des Deutsch-Balten, daß er gar keinen Wert darauf legte, dem lettischen Untergebenen die deutsche Sprache zu vermitteln. Aus Jahrhunderte alter Ueber— lieferung wollte er es so, wollte die alte Bequemlichkeit beibehalten: deutsch sprechen die Herren, lettisch die Dienenden. Bis die Ent- wicklung über solche hochmütigen Besonderheiten hinwegging und das baltische Deutschtum sich im Kampf um seine Sprache, um seine Art gedrängt sah. Die Neigung, das baltische Herreutum über alles zu stellen, hat vieles in den drei Ostseeprovinzen möglich gemacht, was in den letzten zwanzig Jahren unter harten Prüfungen über Libland, Kurland und Estland(das aber eine Sonderstellung einnimmt) hingegangen ist. Erst in den allerletzten Jahren vor dem Krieg hat man sich mit oft ergreifender Hingabe für sein Deutschtum, das nur das Recht haben wollte, seine alte hohe Kultur zu beer wahren, eingesetzt. Dann kam der Krieg, und das Baltentum sah. sich einer noch schwereren Lage gegenüber wie in diesen Jahren vorher. Ich will die Strömungen und Unterschiede jetzt nicht unter⸗ suchen, die sich in aller Stille entwickelten. Wir sind mitten in einem Kriege, der viele Dinge und Meinungen erschüttert hat, aber wir können und wollen die Rechnungen noch nirgends aufstellen. In dem Kalender der deutschen Vereine für Livland, Estland und Kurland auf 1914(der auf 1915 ist nicht erschienen) ist der Satz von Lagarde abgedruckt:„Ein Volk sein heißt eine gemeinsame Not empfinden. Diese gemeinsame Not ist aber nicht eine mate— rielle, sondern vor allem eine ideelle, sie wurzelt in der Erkennt⸗ 2 9 so leben zu können, wie es dem nationalen Ideal ent⸗ pricht.“ Die Letten haben aus der Stille der anderen ihre laute Pro- paganda gezogen. Kurz vor dem Einmarsch der deutschen Truppen. waren die Vorbereitungen für eine Niedermetzelung und Plünde— rung— vor allem auf die Plünderung kam es wohl an— der nichtlettischen Einwohner fast beendet. Wir kamen dann zu schnell, das Programm unterblieb, di en aber sind gefunden worden. Jetzt ist Ruhe. Nach neun Uhr abends muß alles in die Häu⸗ be und deutsche Patrouillen durchziehen die Straßen. Die deutsche rdnung wird selbst von den gebildeten Letten und den paar Rus⸗ sen, die in der Stadt geblieben sind, anerkannt. Die Scheine, die von der Stadt Libau ausgegeben sind, haben dem peinlichen Kleingeldmangel abgeholfen. Es war die einzige Möglichkeit, für die große Stadt sich irgendwelches Geld zu schaffen. Der Kassenbestand betrug ein paar tausend Rubel und einen Scheck von 600 000 Rubel als einzige Bezahlung für die Hafenanlagen des Kriegshafens, für den die Stadt das Gelände hergeben mußte. Das Land ist natürlich mehrere Millionen wert, aber erst nach unendlichen Mühen gelang es, der Stadt den Scheck wenigstens zu erhalten. Dafür aber ist das Marine-Offizierskasing im Mat ein kleines Schloß geworden, das mit fürstlicher Pracht ausgestattet ist Bis auf die Eßgeschirre, die ein kleines Vermögen darstellen, ist alles mit einem so weitgehenden Luxus ausgestattet, daß der Eindruck, man käme in das Klubhaus von Multimillio⸗ nären, überall vorherrschender ist als dex, daß man sich in einem Offizierskasino 0 59 Die russische Flotte soll ja denn auch einen ziemlich„klubartigen“ Charakter dementsprechend zur Schau getragen haben und tragen. 0 Rolf Brandt, Kriegsberichterstatter. Der Krieg in den deutschen Schutzgebieten. Das Reichskolonialamt veröffentlicht eine weitere Zusammen⸗ stellung des Kriegsverlaufs in den Schutzgebieten, aus der wir das Folgende wiedergeben: Nach den letzten hier eingetroffenen amtlichen Nachrichten aus dem Schutzgebiet, welche die Ereignisse bis zum 7. Februar d. Is. umfassen, kann die dortige Lage weiterhin als durchaus günstig bezeichnet werden. Wiederum sind die englischen Versuche, in. Deutsch⸗Ostafrika einzudringen, gänzlich gescheitert. Nur die dem Festland vorgelagerte Insel Mafia geriet nach tapferem Widerstand der kleinen Besatzung in die Hände der Feinde. Nach den Niederlagen bei Tanga und am Longidoberg haben die Engländer bis Mitte Dezember anscheinend nichts gegen Deutsch⸗Ostafrika unternommen. Erst um diese Zeit begannen sie wieder mit Vorstößen, und zwar von Mombassa aus in Richtung Tanga. Sie besetzten nach englischen Berichten Posten am Süd⸗ ufer des Umba und Jassini im deutschen Gebiet. Anscheinend haben aber nur Patrouillengefechte stattgefunden. Auf jeden Fall haben es die Engländer nicht gewagt, über Jassini hinaus nach Süden vorzugehen. Am 18. Januar wurden sie von deutscher Seite dort angegriffen, in zweitägigem schwerem Gefecht vollkommen ge— schlagen und über die Grenze zurückgeworfen. Der amtliche Be— richt des Gouverneurs sagt hierüber:„In zweitägigem Gefecht am 18. und 19. Januar wurde starker Gegner bei Jassini geschlagen. Verlor 200 Tote; 4 Kompagnien gefangen ge nommen. Gesamtverlust wird etwa 700 Mann be⸗ tragen. 350 Gewehre, 1 Maschinengewehr, 2 Reittiere, 60000 Patronen erbeutet.“ Nähere Einzelheiten über das Gefecht sind noch nicht bekannt. Die englischen Berichte haben diesen deutschen Sieg abzuschwächen gesucht, aber doch die englische Niederlage zu— gegeben. Der englische Rückzug nach der Gegend von Mombassa wird mit den„klimatischen Verhältnissen“ begründet. 5 Am 12. Januar setzten sich die Engländer unter Aufbietung von 2 Kreuzern und 2 Hilfskreuzern sowie 350 Mann farbigen und indischen Truppen in den Besitz der der Rufiji-Mün⸗ dung gegenüberliegenden Insel Mafia. 1 5 ist— 2—5 daß die Engländer beabsichtigten, die Insel als Stützpunkt für ihre Unternehmungen gegen den im Rufijifluß liegenden Kreuzer W zu benutzen. Hiermit hatten sie bisher kein Glück gehabt. Alle ihre Versuche, an die „Königsberg“ heranzukommen, scheiterten an der Wachsamkeit und entschlossenen Haltung ihrer Verteidiger. 1 Ueber diese Versuche sowie die sonstigen Angriffe der Engländer aufostafrikanische Küstenplätze unter völkerrechtswidriger Beschießung dieser offenen, unverteidigten Orte erfahren wir fol⸗ endes: Am 10. Dezember vorigen Jahres unternahmen die Eng— flugzeug einen Angriff auf die im irgend einem Grunde gezwungen, niederzugehen und trieb nördlich des Delta, in der Nähe des dort errichteten Offizierpostens an Land, wo die beiden Fliegeroffiziere gefangen genommen wurden. Ein mit Unterstützung zweier Hilfskreuzer, die den Posten unter Feuer nahmen, herankommender Dampfer wurde von dem Posten durch Geschützfeuer vertrieben. Am 11. Dezember erschien vor Tanga der englische Kreuzer„For“, der auch bei den Exreignissen vom 3. bis 6. November dort mitgewirkt hatte, mit drei Transport⸗ schiffen. Er beschoß die Gegend von Ras Kazone sowie den im Hafen auf Strand sitzenden Dampfer„Markgraf“, jedoch ohne Scha⸗ den anzurichten, und fuhr am 12. früh wieder„Fox“ fuhr dann nach Süden und erschien am 16. Dezember vor Kil wa⸗ 8 64 mi, auf das er 27 Schüsse 75 Eine Dau wurde be⸗ ädigt, sonst aber kein Schaden angerichtet.. die Engländer wieder gegen die„Königsberg“. Am 23. Dezember kamen sie mit„Fox“, dem Hilfskreuzer„Kinfauns Castle“ und den stark besetzten und armierten Hilfsdampfern„Duplex“ und „Adjutant“ vor der Rufijimündung an. Die beiden letztgenannten Schiffe versuchten die Einfahrt in die Simba—Ulanga⸗Mündung zu erzwingen, gerieten in ein heftiges Gefecht mit der Landstellung und mußten sich zurückziehen. Später beschoͤssen sie erfolglos die weiter südlich an der Kiomboni-Mündung gelegene Stellung und kehrten dann zu den draußen liegenden ge Die Hal⸗ tung unserer Truppe, die keine Verluste erlitt, war sehr gut. Vielleicht aus Aerger über den Mißerfolg wandte sich„Kinfauns g gleichen Tages gegen Kilwa⸗Kiwindje und bescho donnerstag, 27. Mal 1015 Nun wandten sich am Morgen davongetragenen 5 N Castle“ am 117 des i diese 2 1 0 5 unverteidigte und offene Stadt ohne Veranlassung und 2 vorherige Anmeldung. Menschen sind nicht verletzt worden. Der englische Kreuzer„Astrea“ beschoß am 22. Januar d. Is das auf der kleinen Insel Kwale— nordwestlich der Insel Mafia— befindliche Zollhaus und am 1. Februar den Ort Kiwindjie (wahrscheinlich Kilwa-Kiwindje), der bereits schon einmal am 23. Dezember beschossen worden war, mit 27 Schuß, ohne etwas zu Der südlich davon liegende Ort Kilwa-Kisiwani 1 treffen. wurde am 6. Februar beschossen. 5 1 1 Am gleichen Tage unternahmen die Engländer einen erneuten und wiederum für sie erfolglosen Angriff auf die Rufiji⸗ Mündung, wobei sie außerdem noch den seiner Zeit gekaperten Dampfer„Adjutant“ wieder an uns verloren. Der Gouverneur berichtet hierüber:„Dampfer„Adjutant“ am 6. Februar früh bei Erkundungsfahrt an Rufiji-Mündung nach heftigem Gefecht manövrierunfähig gemacht und gestrandet. Besatzung 1 Offi⸗ zier, 21 Mann und 2 Farbige gefangen. Auf„Adjutant“ ein Mann tot, einer schwer verwundet. Auf unserer Seite keins Verluste trotz schweren Bombardements durch„Hyacinth“.“ Einer privaten Darstellung ist noch folgendes zu entnehmen: An des 4,7-Zentimeter-Geschütze sowie reichlich Munition. flachgehendes Schiff, sogenannter Barredampfer, der in Portu⸗ „Abjutant“ gehort der Deutsch-Ostafrika⸗Linie. Es ist ein kleines giesisch⸗Ostafrila stalioniert war. Wie er in die Hände der Eng⸗ länder geriet, darüber gibt der nachstehend wiedergegebene Brief Auskunft. Aus ihm geht hervor, wie die Engländer,„die Be schützer der Neutralität“, diese auch hier, innerhalb der neutralen portugiesischen Gewässer, geachtet haben.„Am 7. Oktober— erhielt ich durch Herrn.... den mündlichen Auftrag, 17 9 Uhr nach Mozambiuqe in See zu gehen. Am 9. Oktober, mittags 3 Uhr, wurde ein Dampfer gesichtet, welcher sich schnefl näherte; wir hielten darauf dicht unter Land. Als der. als ein englischer Kreuzer erkannt wurde, ankerten wir und stellten durch Peilung sest, daß der Ankerplatz 1¼ Seemeilen von imd war. Der zer„Dartmouth“ war in einer Stund bei uns und ankerte kurz nach uns ungefähr um 5 Uhr eta 3 Seemeilen von Land ab, setzte ein Boot aus und kam zu uns längsseits. Der in dem Boot befindliche erste Offizier des Kreuzers forderte uns auf, Anker zu lichten und zu dem Kreuzen hinauszufahren. Auf meine Anfrage, ob der Kreuzer die tralitätsgrenze Portugals nicht respektiere, antwortete der Offt⸗ zier, daß, wenn wir nicht sofort hinauskämen, der„Adjutant“ auf seinem Ankerplatz in Grund geschossen würde. Auf diese Drohung hin, welche zweimal wiederholt wurde, lichteten wi Anker und dampften zu dem Kreuzer hinaus, wo der Dampfer „Adjutant“ mit sämtlichem Inventar beschlagnahmt wurde. Der Kommandant war der Ansicht, daß wir mit der„Königsberg“ in Verbindung ständen, und ließ sich hiervon nicht abbringen“, Soweit die Ereignisse an der Küste. Ueber die Zusammenhänge im Bereiche der Inlandgrenzen wäre folgendes zu erwähnen: In der Landschaft Sonjo, westlich des Magadi⸗Sees, wurde der dort befindliche kleine Posten von einer englischen Abteilung 1 wobei der Postenführer Feldwebel Bast und fünf As⸗ ari fielen. 7 Am 8. Januar war es den Engländern gelungen, sich in den Besitz der am Ostufer des Victoria⸗Sees, wenig südlich der deutsch-englischen Grenze gelegenen kleinen Station Schirati zu setzen. Sie wurden aber am 17. Januar geschlagen und räum⸗ ten die Station Schirati wurde darauf von unseren em wieder besetzt. Eine englische Abteilung, die westlich von Bu⸗ koba bis nördlich Kifumbiro vorrückte, wurde überfallen und mit starken Verlusten geschlagen.. 4 1 Verschiedene englische Berichte über sonstige Gefechte bedürfen noch der Bestätigung. Aus verschiedenen englischen Maßnahmen geht hervor, daß die Engländer erneute Angriffspläng auf Deutsch⸗Ostafrika vorbereitet haben. So haben sie aus Rho⸗ desien vier Kompagnien euroväischer Truppen mit der Bahn durch portugiesisches Gebiet nach Beira gebracht und in diesenr ebenfalls portugiesischen Hafen am 9. März mit der Marschrich⸗ tung Zanzibar eingeschifft. 5 5. 25 Aus Beira kommt auch die Nachricht, daß die Engländer seit Anfang März große Mengen Lebensmittel und Munition nach dem südlichen Teil des Katanga Bezirks und Rhodesien schaf⸗ en. Es verlaute, daß ein kombinierter Angriff englisch⸗belgischer Streitkräfte über Abercorn auf Deutsch-Ostafrika geplant sei. Wi dem auch sei— nach allen bisherigen Ereignissen in Ostafrika können wir die seste Zuversicht hegen, daß unsere Schutztruppe in⸗ zwischen ihre Gegenmaßnahmen getroffen hat und erneuten An⸗ griffen zu begegnen wissen wird. 1 Auch die wirtschaftlichen Verhältnisse in der Ko⸗ lonie müssen als durchaus zufriedenstellend bezeichnet werden. Wirk⸗ liche Schwierigkeiten, namentlich hinsichtlich der Ernährung der europäischen Bevölkerung, sind nicht zu besorgen.. (Schluß folgt.) —— ä— Aus Stadt und Land. 7 Gießen, 27. Mai 19185. Die preußischen„Kriegsprimaner“. Unter den Tausenden von Freiwilligen, die bei Kriegs⸗ beginn vor 10 Monaten zu den Fahnen eilten, befanden sich auch ungezählte Primaner und Sekundaner der höheren Lehranstalten. Bei den Primanern wurde durch einen ministeriellen Erlaß vom 1. August 1914 die Ablegung der Abschlußyrüfung für zulässig erklärt, falls sie im dritten Halbjahr die Prima besuchten. Es erlangten dadurch viele Unterprimaner, die— nicht versetzt— im zweiten Jahr in der Klasse saßen, das Reifezeugnis. en standen an Wissen nicht nach die Schüler, die Ostern 1914 1 änder mit einem 5 ö Rufijidelta liegende„Königsberg“. as Flugzeug wurde aus in die Unterprima versetzt waren; sie hätten wohl die Not- prüfung ebenso bestanden wie jeue, aber sie wurden nicht Bord 185 4 „Adjutant“ befanden sich vier 10,2⸗Zentimeter⸗ und zwei 1 12 5 160 * R affen. Man ernarnte inen gwar ohne Pritfung ie Reife für Oberprima zu; aber— und das ist die Härte— sie müffen nach dem Frieden vor aussicht⸗ lich nochmals die Schule 1 und die Ober⸗ prima absolvieren. Die Zurückgebliebenen besuchten natür⸗ lich die Schule weiter und sollen in Kürze die Reifeprüfung ablegen. Die Kriegsprimaner sind ihnen 9 also im Nachteil, wenn sie später die Oberprima besuchen müssen. Das ist eine Sorge, die schwer auf den in den Schützengräben kämpfenden jungen Leuten lastet, aber auch die Eltern bedrückt. Wiederholt ist nun angeregt worden, das Kriegsjahr auf die Schulzeit anzurechnen und den Kriegsprimanern das 1 ohne Prüfung auszustellen.— In Bayern b Württemberg hat man diesem Vorschlag schon Rech⸗ nung gen. Dagegen scheint man sich in Preußen dem — en der füddeutschen Staaten nicht anschließen zu wollen. In manchen Städten haben bereits Zusammenkünfte der Eltern oder Vertreter der Kriegsprimaner stattgefunden, um diese Frage zur Lösung zu bringen. Ausnahmslos sprach man sich dahin aus, daß die Kriegsprimaner so ge— waltig an Leßenserfahrung gewonnen hatten, daß sie ihre heimgebliebenen Mitschüler an Kenntnissen für das Leben weit überträfen. Man solle deshalb von der Ablegung der Prüfung absehen. An den Kaiser wurde die Absendung eutsprechender Eingaben beschlossen. 2 5* Ritter des Eisernen Kreuzes: uUffz. d. R. Gärtnereibesitzer J Balzer aus Buchenau. Waffenmeister und Feldwebel Friedrich Schnorr aus Oberkleen, Jäger- Bat. 11. Assessor Hermann Kleberger aus Friedberg, Leutn. im Inf.⸗Regt. 103, Vizefeldwebel Weitzel Inf.⸗Regt. 168. Gefr. d. Landw. Friedr. Chr. d. R. aus Offenbach, aus Nidda, Ufsz. in der 2. Ef- GBatt. Feldart.. K˖rieg und Gastwirtschaftsgewerbe. Das 9 Ministerium der öffentlichen Arbeiten an⸗ geordnet, daß in den Speisewagen der Dur sangs⸗ 7 wo bisher gemeinsame Mittagessen mit 3 Gängen nebst Butter und Käse für 3 Mark verabreicht wurden, künftig nur Essen mit 2 Gängen ohne Butter und Käse zum Preise von 2.50 Mark hergestellt werden. Damit hat dieses Ministerium wieder einen neuen Beweis seiner Mitarbeit an der Lösung der Volksernährungs⸗Frage ge⸗ geben. Möge dieser Erlaß auch vorbildlich fitr das Gast⸗ wirtschaftsgewerbe, besonders auch in den Sommerfri und Badeorten, wirken! 1 e Kreis Schotten. O Hoherodskopf, 25. Mal. Am zweiten Pfingstseiertage nachmittags, fand hier zwischen den Ju* ndeom 5 3 ni 5 f Schotten unter Führung des dortigen Gendarmerie Oberwacht⸗ meisters, Hartmannshain unter Führung des Gendarmerie⸗ Wachtmeisters Vogel, Gedern und Ober-Seemen unter Führung von Lehrer Keller eine größere Gesechtsübun 9 statt. Eine große Zuschauermenge wohnte der Uebung bei. Nach beendetem Gesecht hielt Lehrer Keller-Ober-Seemen eine An“ sprache, die in einem dreifachen Hoch auf den Kaiser und uusere tapfere Armee ausklang. . Hessen⸗Nassau. IJ Marburg, 26. Mat. Hier wurden zwei Bürschchen im Alter von 14 und 16 Jahren sestgehalten, die auf der Reise nach den Schützengräben in Frankreich von Spandau aus im Bremserhäuschen eines Militärzuges unbemerkt Platz gefunden hatten. Die Ausreißer kamen einstweilen ins städtische Arbeitshaus.— Auf dem Christenberg im Burg ⸗ walde wurde gestern im Beisein mehrerer tausend Andächtiger ein Missions sest abgehalten. Die Gottesdienste, bei denen jedes mal Missionsdirektor D. Haceius aus Hermannsburg predigte Erwin Wirth aus Offenbach. Maurermeister Adolf LWpp 85 7 wirkten, landen a 1 rank furt a. M., 26. Mai. Bei Opernhause stattgefundenen Aufführung von Kin es zu einem bemerkenswerten Zwischenfall. Die Zuhörer zischten die Wiederholung des DSuetts„Florenz hat f ne Fra 5 im dritten Atke nieder, weil die Sängerinnen sich der ita bienischen Sprache bedienten.— Nachdem erst am Samstag drei Erwachsene ihren Tod durch einen Sturz aus dem Jenster anden, sind gestern zwei Kinder auf die gleiche Weise ums Leben gekommen. In der Joses May⸗Straße stürzte der vier⸗ jährige Sohn des Wagenführers Bertram aus dem Fenster des * 3 ersten Stockes auf die Straße und starb nach r Dann e 145 der fiel aus dem vierten Stock des Hauses Wittelsbacher vierjährige Sohn des Schaffners Zügner und war nach Augenblicken tot.— Der italienssche Generalkonsul Baron de Testa hat heute nachmitta sich nach Italien begeben. a ———— Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch⸗ und Brotpreise am 25. Mai 1915. 5 Schlachtviehpreise m Trankfurt a. M. wenigen Luigi g Frankfurt verlassen und Ileischpreise in Gleßen Ochsen 60 ff. Tcl ae wick, Kg. 108—116 Pl Kälber J fg. Schlachtgw. 119.140 U/„ 100104, eee eee Cetreidepreise n Mann he im Weizen 100 Kg. 29.10 Me. Höchftpreis. Roggen 100 Kg. 25.10 Vik. 125 Brotpreise in Gießen: Weißbrot 2 Kg.— Pla. 1 Schwarzbrot 2 Kg. 75 Pfg. Millionen Frauen von West bis Ost har e er Wa Extratt und Lubns Salm.-Texv.⸗Kernseise die besten Reinigungs⸗ Schneider aus Offenbach, Inf. Regt. 1 16. Amtsrichter 1 1214: Besuch 11838. 225 — und die Posaunenbläser von Münchhausen und Ernsthausen mit- mittel für Hausputz und Wasche darstell en. Rein und tranfrei. 1 2 2 1— 1 . bei Nieren“ leiden, Harnsäure, Zucker, Fürstliche Wildunger 5 22 2 L 45 1 9 Eiweiss. Mineralquellen A.-G., Bad Wildungen Schriften kostenfrei 9 Plasebenversend 1 ce, 1.585. Zehung 5. Kl. 5. Preuss.-Süddeutsche 231. Königlich Preuss-) Klassen- Lotterie 9 1 Dehung vom 28. Mal 1016 vormittags. 44 Jede gesogene Nummer sad wel gleich uohe Ge- winne getallen, and zwar je einer aut die Lose glelcher Numer lia den beiden Abteilungen I and 11 Nur die Gewinne Aber 2% Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern belgefugt. Ohne Gewihr.) Nachdruck verboten.) 8 194 886 809 08 1282[10001 3833 417 9s L65001 d 2000 17 268 380 88 68 423 638 666 3044 161 4186 11 864 bas 7 l60%] 708 20 84 807 044 80 60 71 4012 1441 0 1 8 860 70 50 112 1600] 40 68 798 11 lsoo] 8078 218 7 42 61 74 sie Lsoͤ%1/ 21 8 9½8 742 4% L600] ½ 621 6% 801 909 48 8004 Lsoo] 81 148 80 60 818 481 11000 41 808 7(1000 1%(soo 8e 868 61% 9192 462 612 68 781 64 Loo! cr 8 11108 72 200 778 61 180001 64 77 91 2161 88 42 701 48(1000 7 800 738 80 072 1308 20 108 860 68 768 14028 81 100 211 316 478 881 18026 9 3000] 244 L10001 84 700 843 978 180% 101 ze Leco 880 60% 71 6% 17217458 84.(500 808 76 867 LsO0] 74 80 940 1600] 1802⁰ 830 688 43 84 008 840 800 46 19067 77 170 8382 4 04 907 20107 227 848 86[1000 701 80 810 21128 826 988 82 734 90 1600] 8% 980 7 13000] 221 8000] 341 501 111 88 9086 23220 669 614 711 13000] 9 924 24058 L600] 388 46% 601 6 76 709 949 56 25027(3000 194 233 816 L800] 62 423 710 72 866 966 l3000 28009 49 80 800] 2586 3000] 627 889 941 27108 283 588 690 704 13 21(L50001 324 64 874 9/78 2900 142 277 413 oo] 762 70 70 605 48 1000 11000 or 487 684 828 883 31141 83 09 35[1000 411 88 61 91 628 32010 163 843 79 33030 40 110 L500] 299 340(800 58 78 687 91 834 39 34001 141 258[8001 815 048 soo]% 246 50 82 874 60 70g(1000] 20 36136 6 61e 688 932 67 L500 37084 617 901* 35[600] 38282 810 479 7 39138 79 1000 377 70 80 88 961 450 0b 582 77 834 868 908 41291 412 116 80 42068 162[1000] 284 76 610 s 43250 81 309 68 420 85 503 30 601 9 81 44108 284 13000] 537 L500] 602 4515 240 302 400 57 6 781 46078 2s 882 420[1000] 43 s 518 81 648 63 76 881 1 2 52 298 397 412 623 63 770 4802 68 70 5 1 208 800 427 62 80 628 690 71 659 49108 70 10 47/0 681 91 618 817 66 949 81 50080 90 205 84 580 028 650 7 76 77 78 805 4 1 5a 841 51000 11000] ee 128 300 421 60 668 57 1 804 36 63 89 918 62032 121(10001 844 91 1 L500] 11 69 87 804 28 62 68 818 6 926 53200 899 881 7 54008 127 240 502 82 690 869 67 861 L600] 411 658 2 56801% 40 221 41 884 57004 108 213 371 606 06 827 328 68 417 31 65 Ls00] 628 84 681 140 241 b 4/8 601 849 60 94 310 400 690 699 919 32 61037 200 810 98 404 91 640 703 824 960 76 62408 584 628 911 42 63124[1000 3852 65[L300] 70 686 727 640 L500] 8 218 80 90 632 798 L500] 90 L800 907 68053[5001 103 10 73 67 226 20 369 0 6656 738 1e 62(5001 1 711 6 8(1000 88038 47 66 114 200 844 414 L800 608 741 800 3 10 67186 223 6a 24 64 99 009 703 10 19 880 6 113 244 318 69006 Is] 174 76 201 408 Laoο⁰ 764 628 936 41 1800] 95 Toose 160 7e 234 6e 843 410 622 024 0 70 77 ear 989 71016 10 76 379 686 7 844 48 023 1000] 88 7 72020 L800 24 L10001 91 204 463 ½% 500 62 e Sb 1% 200 de 4d 6% 68 770 37 90 78021 eo 205 0 L600] 88 498 690 014 30 80% 77070 10 2 500%% 700 84 64 6% 38 864% 78202 338 79118 878 48/7 81 601 713 8% 92 Boes 17e 202 64 332 1600] 628 41 84 1000] 9 840 81040 13% L500] 200 72 74 830 80 408 532 200 80 871 662 73 778 045 30 83020 91 112 70 242 Ses(Lso0O0] 804 Lao] s 721 901 84363 78 06 546 8 640 85108 L300 40 70 16001 611 24 1000] 97 87020 98 134 210 98 492(1000 871 635 800[500 38091 156 60 621(1000 36 764 990 9107 44 321 690 879 91 042 93 201 480 8 620 75 726 906 1600] 93376 90 561 36 40 61 94128 2056 30 699 722 85 842 924 95038 408 838 863 96202 0 400 73 L000 527 71 46 76 11000 788 833 68 99 943 88190 561 656 043 1 170 414 67 l 500] 910 106004 220 87 41 389 9 784 101008 89 128 0 828 76 99 91 104404 741 91 982 104041[a0 f 567 605 60 879 10509 3% 414 706 108007 o 70 246[1000] 446 660 1 990 107086 208 890 7310 78 218 10 81(800] 698 74294 787 805 — D s 4% 583 040 02[L000] 704 911 18000] 286 7 701 40 6b 832 32096 1800] 148 68 1000] 84 807 7 28 46 86 L86001 8619 205 361 400 22 9040 61 582 91104 202 372 720 600 92041 160 L000] 880 997 5 97200 28 01 506 11000] 14 22 92 16 624 83 776 978 96 102071 73 82 240 306 742 401(L800 644 786 30 871[1000 910 108013 236 64 806 60% 4% 784 806 1090866 108(1000 1 9 601[1000 634 830 911 60 ih ba 0% 10% a%ε ν,ẽ — 52 628 884 939[1000] 1120 800] 20% 22 382 420 539 720 64 79 813 113041 1000] 8s 886[soo 6s 63 424 544 77 84 610 81 724 830 13000] 46 14088 81 190 276 47 88 587 71 80 11000] 802 968 113000 493 542 881 1160832 87 108 28 2238 76 661 87 88 679 758 900 117081 100 230(a0 306 544 748 97 118108 478 618 766 119037 816 38 76 400 622 66 716 96 806 30 928 800 12003 20% 480 850% 632 701 870 121007 228 567 808 122270 lLSO0 86 1000 681 798 983 123ů0f8 128 306 30 649 740 882 945 124048 538 82 125092 11 233 617 19 1000 1 126187 223 806 73 78 740 889 1500] 127069[800 296 333 soo]! 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2171% 666 931 1600] 21801 36 88 10% ½ 64 250 670 8 95 099 765 949 219079 238 70 816 04 90 461 826 66 00 220184 L500] 9s 216 386 600 8486 e 72 604 72 221108 218 11000 a8 063 22214 88 00 267 861 92 568 686 68 80 738 969 71 223201 381 612 65 0% 706 20 904 81 224040 282 46[10001 806 442 64% 720 60 225014 127 440 Lsoοο 4 701 22 fe 987 228008 60 90 217 432 68 99 527 016 7/% 1000 804 227056 10% 322 46 L500] 75 ses 04 948 228333 498 758 76 842 229024 86 490 680 681 702 918 30 73 23014 66 7e 600 26 66 8 320 38 985 2311285 43 92 889 428 66 968 L600] 232124 73 429 32 630 47[1000] 006 70 726 948 64 70 233008 246 341 64 87 547 766 882 912 13 Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu 300000 M; 2 Gewinne zu 200000, 2 zu 150000, 2 zu 60000, 2 zu soooo, 2 zu 40000, 6 zu 30000, 10 zu 15000, 88 eg zu 5000, oö. οο M 704 30 52 808 48 909 51 46230 62 312 39(600 1008 ee, eee we, 15. Zlehung 5. KI. 5. Preuss.-Süddeutsche (231. Königlich Preuss.) Klassen- Lotterie Zlehung vom 20. Mal 1915 nachmittags. Aut jede gerorene Nummer sind wel glelch hohe Ge- winne zefallen, und zwar je elner auf die Lose glescher Nummer in den beiden Abteflungen 1 und 11 Nur die Gewinne uber 2% Mark sind den betreffenden Nummern u Klatumern beigefügt. (Ohne Gewähr.)(Fachdruck verboten.) 136 88 es 390 402 48 70 678 828 1234 402 641 2 714(1000) 800 946 2228 341 485 le000] 878 703 3179 Leo] 241 99 822 L800 73 495 836 4170 98 346 68 84 400 742 66 76 61 899 997 5278 334 47 669 74 75 774 861 6100 73(5001 282 91 314 618 600] 99 [1000] 776 867 96 7020 30 11000] 310 424 760 807 958 8002 48 6 89 843 46 478 638 601 770 928 9051 188 10] 201 s os 11000] 384 000 57 803 10037 Lsoo] 27 402 786 524 43 46 80 64% 88 7186 77 880 904 11083 208 71 322 629 680 706 64 oe 904 70 120086 337 82 510 48 92 816 724 881 913% 13211 320 48 98 43% 5es 74 680 L600] 72 L500] 867 910(1000 48 84 1400 291 659 11000 746 L500 15102(100 212 640 607 714(8000 46 Lsoohsess 16182 412 707 887 014 13000] 1707 120 91 262 80 lSsO0] 364[soo] 6 92 429 64(LsO0 647 Lsoo] 92 792(so] 18122 3816 468 650 66 952 82 1924% 3883 660 309 12 968 200¹s 104 2381 407 18 71 624 81 71 682 811 87 950 66 21076 96 241 518 78 733 820[800 998 22004 19 23 81 188(1000 408 72 617 799 888 23138 410 627 604 784 840 24169 86 800 512 67 827 25034 128 221 431 l500] 77 983 26133 41(500] 270 344 67 509 500] 29 727 670 27004 108 363 653 640 15001 828 5001 29 87 99 997 28107 63 246 720(ßoo! 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