N Erscheiut tüglich mit Ausnahme des Sonntags. Die„ Sletzener Familiendlütter werden dem „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das „Krefsblatt für den Ureis Gleßen“ zweimal wöchentlich. Die„Landwirtschaftlichen Zeit⸗ fragen“ erscheinen monatlich zweimal. Gieße s. Jahtgnng 5 Dom Generalstabschef des italienischen Heeres. Der italienische Generalstabschef, Graf Luigt Cadorna, ist ein tppischer Lombarde, mit energisch geschnittenen Zügen, rfen Augen und blondem Haar. Seine sehnige, straffe Er⸗ ung verrät, daß er sich gerne sportlich betätigt, und in der Tat ist er ein glänzender Reiter und geübter Hochtvurist, der mach heute, trotz seiner 64 Jahre vor schwierigen Bergbesteigungen nacht zurückscheut Zum Charafter dieses Bildes paßt es, daß er iim persönlichen Umgang südliches Temperament mit der abwar⸗ benden Zurückhaltung verbindet, die seine Stellung gebietet. Im Demiltenkreise ein glänzender Plauderer, der von seinen ausge. behuten Reisen in Belgien und England, in Algier und Tunis Fülle amüsanter Einzelzüge zu berichten weiß; von liebens⸗ würdigem en, wenn es sich darum handelt, einem ehemaligen Untergebenen oder Kameraden zu helfen, bleit er sich och stets der 8 die sich mit jedem in der 5 brett Worte n gesprochenen Wo„eine Klugheit, die u der italienischen Presse zunächst nicht hat. Es liegt e i unbedingten Anklang ge⸗ ben nicht in Cadornas Natur, sich vorzu⸗ u. Er legt keinen Wert darauf, als Redner zu glänzen, er das Wort nötigenfalls wohl meistert und z. B. Ma⸗ 55 itiken zu halten pflegt, die an Schärfe und Eindringlich⸗ t der Gedanken nichts zu wünschen übrig lassen. Auch nach i geizt er nicht; es sind nur fachwissenschaftliche die seiner Feder entflossen sind. eine rein Iiterarische Arbeit plant er für seinen Lebensabend, eine Arbeit, dir für die Geschichte des itulienischen Risorgimentos von Bedeu⸗ werden ditrfte: die Herausgabe der noch un veröffentlichten 1 seines Vaters, des Grafen Raffaele Cadorna. Der stalienische Generalstabschef stammt nämlich aus einer chschen Familie Sein Oheim war jener Graf Carlo Cadorna, Kultusminister Cavours das Schlagwort von der freien dun freien Staat geprägt und durchgeführt hat und dem zu ein in Pallanza errichtet worden ist; sein Vater, Raffaele, gehörte zum engeren Kreise Viktor urnels und ist 1870 an der Spitze des italienischen Heeres in zu klamm waren, um die Schüssel zu fassen, auf ihm seine kärgliche Gefangenenkost gereicht wurde. Aber wissenschaftliche Ausbildung hat unter derartigen Erleb⸗ ördert, mit 31 erhielt er als Major ein Bataillon Von da ab datiert der Einfluß, den er auf die at nämlich kriegswissenschaftliche Vorträge für die Regiments, Brarts Ausgezeichnetes leistete, bewies er 1895, als er als Oberst Feindes durchz 5 die er 1907 mit der neapolitanischen vertauschte. Dort wirkte er, als General Saletta qus Gesundheitsrücksichten von Leitung des Großen Generalstabes wurde als so die blaue Partei in den Königsmanövern von in 8 einen vielbeachteten, von der Fachpresse als ich hervorgehobenen Rückzug seiner Truppen über den Verheiratet ist Cadorna mit der Marchesa Giovanna Bal di dent Genta, die er als Hauptmann im Hause ihrer Großmutter, der Marchesa Campanari, kennen lernte. Vier Kinder sind aus Dieser Ehe hervorgegangen. Der einzige Sohn steht bei den Lan⸗ ciers in Florenz und hat mit Auszeichnung am lybischen Feld⸗ g teilgenommen. Von den Töchtern haben zwei den Schleier benommen, die Dritte hat sich als Dichterin hervorgetan. Die schwarzen Fahnen von nisch. Ein düsteres Bild von Nisch, der Kriegshauptstadt Serbiens, i Mario Bassi in einem Briefe an die Turiner„Stampa“. Namen von Städten und Dörfern in Serbien, so führt er aus, durch eine Waffentat berühmt geworden; Nisch wird eine ige Berühmtheit erlangen durch eine schreckliche Schlacht, de ohne Blut aber mit einer ungeheuren Vernichtung des Lebens mit dem traurigsten Opfer von Tausenden seiner Söhne, ohne Heldenmut und Ruhm gekämpft wird. Nisch ist die Stadt der Seuchen. Hier stirbt man nicht unter dem Tonner der Knnonen f ind dem knatternden Gewehrfeuer, im Getümmel gegenüber dem Feind, das Herz von Begeisterung 1 hier stirbt man Ringenden wird. Wie viel so gestorben sind? Wie viel noch immer j Dag sterben? Ich weiß es nicht; aber es n 0.* vori ol D. Erkrankten erreicht 5 9 und die Zahl der Todesfälle auf e unter so 4 ie nötige städti rdnung zu sorgen, in un⸗ 05 1 5— umd die Epidemi e rüthrung, die am meisten zur Aufteckung führt, zu vermeiden und um die Säuberung und Des der Räumlichkeiten zu er⸗ möglichen. Diese 9 ichleit ist allerdings nie allzu sichtbur; aber immer spitrt man, wenn man it in eine Wirtschaft geht, ril 7 9 1— fünsten, die einem die Kehle zudrücken und die Augen zum Tränen bringen. Setzt man sich dann an den Tisch, so sieht man den Nach⸗ bar, der ein Fläschchen Alkopol herauszieht, etwas davon auf die Schüssel und in das Glas gießt und ihn anbrennt, um durch das Feuer zu desinfizieren; über die Flamme werden auch Gabel und Messer gehalten, und das Brot wird darllber geröstet. Der Anblick und die Ausführung dieser Vorsichtsmaßregeln ist wahrlich nicht geeignet, den Appetit anzureizen... Draußen auf den Straßen sieht man unter einem ständig bleigrauen Himmel, unter Steinen und schwärzlichem Morast, längs der Häuserreihen, die mit ihren pergitterten Fenstern einen verzweifelten Todeskampf zu bergen scheinen, manchen Krüppel, dem eine Kanonenkugel das Bein fort⸗ genommen hat, müde dahinschleichen; der Soldat, dem der Brand als Folge einer Wunde den Arm verkürzt hat, geht langsam, mit unbeweglichen traurigen Augen dahin, und hinter ihm kommt ein anderer Verwundeter, dessen Kopf von weißen Binden um⸗ hüllt ist, dann eine Frau in Trauer, dann wieder zwei Kinder in Trauer, und wieder ein Krüppel.. Ist dies noch eine Stadt, oder ist es ein ungeheurer schrecklicher Zufluchtsort von Invaliden, von Witwen, Waisen und der Seuche Verfallenen? Es ist das andere Gesicht des Krieges, nicht das erste des Schlachtfeldes mit den Fanfaren, der heldenhaften Aufopferung und dem Ruhm des Sieges, sondern die in ein Lazarett verwandelte Stadt, mit dem Zug der Verstümmelten, den schwarzen Schleiern der Witwen, mit Hunger und Clend, mit der Trostlosigbeit, die keine Tränen mehr findet! Im„Lazarett am Schädeltor“ waren die Betten— elende Lagerstätten ohne Wäsche und Kissen— zuerst mit je zwei Kranken belegt; dann wurden immer zwei und zwei zusammengestellt, damit man in zwei Betten fünf Kranke legen konnte. Und es kam. vor, wenn einer der fünf starb, daß er zwischen den anderen her⸗ vorgezogen und unter das Bett gelegt wurde, bis er zum Begräb⸗ nis abgeholt werden konfte. Sein Platz, der von seinem Todeskampt noch warm war, wurde se von einem der Kranken ein⸗ genommen, die auf Aufnahme in das Lazarett warteten.. Wie⸗ viel Tote? Wer zählt die schwarzen Fahnen, die längs der Straßen an den Fenstern der Häuser als düstere Zeichen eines Todesfalles hängen? Ich sehe aus dem Fenster meines Gast⸗ 1— eine schwarze Fahne weht im Abendwinde aus dem Fen⸗ ster zu meiner Rechten, eine andere schwarze Fahne ist in dem dritten 8 zu meiner Linken. Und so geht es fort, zu beiden Seiten Straßen in jedem vierten oder fünften Fenster in endloser Reihe schwarze Fahnen, die einen groß wie Bettücher, andere kurz wie Standarten, die einen ganz entfaltet, andere um die Stange gewickelt. Es ist die schreckliche Weihe des Todes, der so seine Fahnen aufzieht, in der Kriegshauptstadt, in der Hauptstadt der Vernichtung! —— Aus Stadt und Cand. Gießen, 22. Mai 1915. Sountagsarbeit. Gurt unseres Vaterlandes ein ist der Sonntag. Er stellt neben die Gemeinschaft der Arbeit die Gemeinschaft der Ruhe und der Freude Die Gemeinschaft r Arbeit hat dies gewaltige ge das sie alle beneiden, das so unerschüttert der Welt trotzt.— Die lber Son ntags⸗ einen Tages, weil man den Lebens⸗ ft und die Lebenssorge des Alltags zur Seite und gehört sich selb Fr. wegung setzen. Aber snit rauher Hand griff der Gang des Weltenschicksals in dies stille Leben hinein. Unsere Arbeit muß mit ihrer ganzen Kraft dem Zerstören dienen, dem Zerstören der Feindesmacht, die uns vernichten will. Nicht neue Werte dürfen wir schaffen für lange, lange Zeit, alles was wir schufen, miifsen wir einsetzen, damit die Zukunft erhalten werde. Raubbau treiben wir an den Erträg⸗ nissen unserer Arbeit und setzen sie alle zu, damit wir später in Frieden und für den Frieden arbeiten dürfen.— Wie froh und stolz sind wir, daß so ungeheirrr Werte geschaffen sind, daß wir zusetzen können, ohne zu erliegen. rns ebenso in der Welt des Gemütes. Des Sonntags Gemeinschaft der Riche and Freude hat viel Gutes, Edles, Hei⸗ liges uns fnrmer wieder gegeben und geschassen. Gerade jetzt müffen wir alles ausbieten, um die daraus wachsenden innern Kräfte zu stärken.— Aber Raubbau müssen wir auch hier treiben, denn viel Arbeit will getan sein zur Rettung des Vaterlandes, draußen im Kampf, hier im Herstellen von Kriegsbedarf, hier vor allem in der— 4 r 3 5 kommende Ernte. —, Alle Gemeinschaft der Ruhe und Freude, alles Sonntagsglück und alle Sonntagsfeier müssen dabei zurückstehen. Zuerst muß für die Erhaltung des Vaterlandes alles aufgegeben werden. Zu⸗ erst müssen die Felder bestellt sein, und muß für die Lebensmittel gesorgt werden, daun darf man an den inwendigen und seine Pflege denden. Aber Raubbau ist es. Schmerzlich missen wir das empfinden, jetzt, wo wir alle inwendigen Kräfte so nötig haben. So muß duch ein jeder alles aufbieten, sie in sich, der Gemeinschaft seines Hauses, desgleichen bei öffentlichen Gemein⸗ schaften so stark zu pflegen als möglich. Nicht ein Vor wand darf uns der Krieg sein, unnötig des Sonntans Feier zu stören. Dazu ist sie dem Vaterlande zu nötig. Pur das Arbeiten am Sonntag, wo es unbedingt wötig ist, dann aber auch ohne Zagen und Bedenken. 5 Freuen wir uns, daß der Krieg es uns schon zeigte: Groß und gewaltig sind auch die innern Kräfte des deutschen Volkes. Wenn vor der äußeren Not ihre Pflege eine Weile zurücktreten muß, die innere Quelle ist da und springt weiter, quch uber solche Arbeitszeit hinans. Und in unserrm Herzen sammelt sich die ner Anzeiger General⸗Anzeiger für Oberhessen eee Samstag, 22. Mai 1015 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Schristleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul⸗ straße 7. Geschästsstelle u. Verlag: S951, Schrist⸗ leitung: S112. Adresse für Drahtnachrichten: 8 Anzeiger Gießen. Sehnsucht wie nach dem Frieden so nach der Zeit, wo auch der Sonntag nicht mehr der Arbeit dienen darf, sondern wieder ganz der Gemeinschaft der Freude und Ruhe gewidmet ist. Mit der Sehnsucht nach dieser Zeit im Herzen tue die Sonntagsarbeit, die notwendig ist, daß du deine Pflicht gegen das Vaterland er⸗ füllst, dann ist das Heilige um dich und in dir und deine Seele verarmt nicht, sondern wird gesegnet durch solche Arbeit. * Der Pofstvertehr in Gießen. Postbeförderungs- Gelegenheiten in Gießen, nach dem Sommer- Fahrplan 1915 zusammengestellt. Jolgende Eisenbahnzüge werden zur Beförderung von Post⸗ sendungen bebenutzt. Es bedeuten: Beförderung von Postsendungen jeder Art, Beförderung von Briessendungen jeder Art und Beutel⸗ stücken, OJ Besörderung von gewöhnlichen und Einschreibbriefen, E. Beförderung von Paketen, e Beförderung von Briesen in ge⸗ schlossenen Beuteln,» Beförderung von Sendungen jeder Art in geschlossenen Wagenabteilungen,() Benutzung nur an Werk- tagen. Die mit,[J, dund U bezeichneten Züge führen Postwagen mit Brieskasten. a) Richtung nach Frankfurt: 2.20, 621U◻, 8100, 1000, 10²⁵, 1205[, 110 +, 277, 506, 55³0 0, 720, 820 8, 926. b) Richtung nach Rassel: 1220, 12, 1, 222L, 526, 810%, 8156, 10169, 1210, 1[J, 0 245 ++ gb, 86, 10ʃ2U0 1 e) Richtung nach Köln? 5 „ 55, 646, 87, 120, 3%), 62, 1020. 5 d) Richtung nach Koblenz: 45 G, 623, 12226, 604 0, 826. e) Richtung nach Fulda: 5400, 812, 1208.6), 228(..), 6400. f) Richtung nach Gelnhausen: 540, Sites, 1234(0), 5100, 844). g) Richtung Gießen— Lollar— Grünberg: 50, 215(0). b) Richtung nach Rodheim(Bieber): V 535(0˙), 830 nur Sonn⸗ und Feiertags, 1215“),(62²) nur Briefe und Pakete für Heuchelheim. i) Landposten: 1. Gießen—Wieseck— Alten⸗Buseck: 600, S500), 320%), 6) Sonn- und Feiertags Botenpostl. 2, Gießen— Steinberg Grüningen: 8%)[Sonn- und Feiertags Beförderung mit Schaffnerpost Zug 5% V.] 3. Gießen— Klein ⸗Linden: 680 Kariolpost, 250 s Votenpost. „Beim Postamt 1 reten die Schlußzeiten im allgemeinen ein: für gewöhnliche Briessendungen 1020 Minuten, für Einschreib briefe 25—30 Min., für Wertbriese und Pakete 30 60 Min, vor 1 Abgang der Züge.* Die Stadtbriefkasten werden geleert: 1 Werktags zwischen 530 und 635 V., 8is und 920 B., 102 4. und 1280 N., 246 und 350 N., 5 und 645 und 755 N., 915 und 10 N. und 1115 V., 1120 Sonntags zwischen 530 u. 650 V., 1015 und 1130 B., 70 und 820 N.— Genaueres ergeben die Leerungstaseln an den Briefkasten. Die eingesammelten Briese gelangen mit der nächsten Beför⸗ derungsgelegenheit zur Absendung. 1 Vom Postamt 2(Schulstraße) gehen werktags Versande nach dem Postamt 1 und dem Bahnhof 916, 1130, 1250, 345, 550, 645, 7, 875; 7 an Sonn- und Feiertagen: 915, 120. 8 Die Schlußzeiten treten ein: für gewöhnliche Briese 5 Minuten, für Einschreibbriefe 15 Minuten und für Wertbriese und Pakete 30-40; Minuten vor Abgang der Versande. Briesbestellung: g Um das Publikum über die rechtzeitige Bestellung der Briese zu unterrichten, geben wir nachstehend eine Uebersicht, welche Briese bei den einzelnen Bestellgängen planmäßig abgetragen werden. Letzte Post Letzte Brieskastenleerung 1. Bestellung 705 V. Post mit Zug 180 530— 635 V. von Kassel 61 B. 4 5 2.„ 1030 V. Briespost mit Zug 71 815—920 V. von Frankfurt 1080 P. 3. 5 N. Posten mit den Schnell- . zügen von Frankfurt und Kassel 544 N. 5—6 N. * Auf dem Felde der Ehre gefallen. „Aus Hessen und den Nachbargebieten.) Res. Hans Wirth, Res.⸗Inf.⸗Regt. 206, aus Frischborn. „ Kriegsfreiw. Jak. Schmitz, Res⸗Inf,⸗Regt. 221, aus Worms⸗ Neuhausen.— Kriegsfreiw. Gefreiter Heinrich Krug, Res.⸗Inf.⸗ Regt. 88.— Lt. d. L. Wilhelm Theodor Hoffschmidt, Inf.⸗ et fur. Adolf Reitz aus Res.⸗Inf.⸗Regt. 262, aus Ritter des Eisernen Kreuzes. Schütze Georg Stock aus Blitzenrod. CEinj.⸗Gefr. stud. thedl. Haber mehl, Kriegsfreiw im Inf.⸗Regt. 264, aus Wallenrod. Unterseeboots⸗Obermatrose Karl Kratz aus Ruppertenrod. Vizefeldwebel 0 Zinser aus Nellstadt bei Marburg. Unteroffizier KHleinsscchmidt aus Dietes heim fur die Zaßinpflege giebl es Aab. A 1 . 9ͤĩ˙' A — . 0 f Im fride 7 Beschädigung der Anlagen. Fast täglich werden die öffentlichen gärtnerischen Anlagen durch Ab— reißen von Blumen und Zweigen, durch Betreten der Rasen— flächen und Beete beschädigt, durch Hinwerfen von Papier und sonstigen Abfällen verunreinigt. Um diesem Unfug wirksam zu steuern, bedarf es neben dem Eingreifen der Polizeiorgane, die in derartigen Fällen unnachsichtlich Straf— anzeige erheben werden, auch der tatkräftigen Unter- stützung des Publikums. Alle Besucher unserer schönen Anlagen handeln im eigenen Interesse, wenn sie diesen ihren besonderen Schutz angedeihen lassen. Landkreis Gießen. §Saasen, 20. Mai. Vor einigen Tagen ereignete sich ein trauriger Unglücksfall. Knaben von Saasen und Linden⸗ struth gerieten in Streit, wobei der Sohn des Konrad Bott von hier durch einen Steinwurf das rechte Auge einbüßte. —————— erwarten unsere Angehörigen den regelmäßigen eingang des heimat⸗ blattes. um eine unterbrechung in der Zustcllung zu vermeiden, wolle man len feldpost/Beæug des öleßener Anzeigers fur monat juni schon jetzt erneuern Alle Ppostamter nehmen die Bestellung entgegen. der monatliche Bezug be⸗ tragt Mk. 1.07 cinschließlich der Um⸗ schlag⸗ Gebühr. Außerdem vermittelt dic Bestellungen wle bisher auch die Geschäftsstelle des Gicßener Anzeigers Vermischtes. 5 Sir Rennell Rodd und Kaiser Friedrich. Nahe der Porta Pia in Rom residiert einer der Drahtzieher der welt⸗ geschichtlichen Vorgänge, deren weitere Entwickelung und endliche Lösung vielleicht einen neuen Abschnitt des gegenwärtigen Völker- sringens einleitet. Das ist Sir Rennell Rodd, der englische Botschafter am Quirinal, der an der jüngsten Wendung der ita⸗ lienischen Politik und vor allem an der Organisation der römischen Straßenkundgebungen unbestritten großen Aateil hat. Unter diesen Unnständen scheint es besonders interessant, darauf hinzuweisen, daß Sir Rennell Rodd vor einigen dreißig Jahren zu den wärmsten Bewunderern des Deutschen Reiches gehörte. Er zählte zum engeren Kreise des kronprinzlichen Paares, das sich im Neuen Palais und im kronprinzlichen Palaste Unter den Linden zu versammeln pflegte: besonders wußte er das Vertrauen der Kronprinzessin zu gewinnen, und als sich im Sommer 1888 das tragische Geschick des kaiserlichen Dulders erfüllt hatte, beaustragte sie Sir Rennell mu der Ab- sassung einer Lebensgeschichte ihres hingegangenen Gemahls, die, zum Besten eines Krankenhauses für Halsleidende in London be⸗ aun, das Bild des Kaisers ihren Landsleuten jenseits des Kanals in ähnlicher Weise nahebringen sollte, wie es seinerzeit mit dem ihres Vaters, des Prinz-Gemahls Albert, geschehen war. Das Buch ist in der Tat im Herbst 1888 erschienen und kennzeichnet sich als eine Lebensbeschreibung, deren Versasser eine geradezu begeisterte Bewunderung für seinen Helden an den Tag legte. Er sieht in Kaiser Friedrich ein leuchtendes Vorbild für die bewundernde Menschheit, das rein und fleckenlos, abgewandt von Kleinlichem und Niedrigem, das Leben durchmessen habe.„Auf einer Hötze stehend, die Aller Augen auf ihn ziehen mußte, wurde er treu be- funden seinem eigenen Ideal als Sohn, als Gatte, als Vater, treu dem Ideal seiner Landsleute als mutiger Führer auf dem Schlacht- elde; treu dem höchsten Ideal aller Zeiten als Mensch und Fürst; und wahrlich, wo man singen und sagen wird von der großen Zeit, die abschloß mit der deutschen Kaiserproklamation in Versallles, wird neben den drei größten auch der Lieblingsheld der Deutschen genannt werden.“ In ähnlich begeisterungsvoller Weise bat sich Sir Rennell weiterhin über den Kaiser als Feldherr ausgesprochen. Daß nebenbei auch auf Kaiser Wilhelm I., auf Bismarck und Moltke einige Glanzlichter fielen, versteht sich von selbst. Es ist em eigenes Geschick, daß nunmehr Sir Rennell in amtlicher Stellung dazu be⸗ rusen ist, die Ergebnisse des„glorreichen Jahrzehnts“, das Lebens- werk des„Großen Ministers“, das er in seinem Buche von 1888 geseiert und dem der von ihm so hoch verehrte Kaiser Friedrich seine ganze Kraft gewidmet hat, mit allen Mitteln englischer Diplo⸗ matie zu bekämpfen. »Die Pilztultur im Eisenbahntunnel. Eine der größten Pilzzüchtereien besindet sich in Kansas City, in einem etwa 150 Meter langen und 8 Meter breiten Tunnel, der von einer Eisenbahngesellschaft erbaut, später aber aufgegeben worden ist. Zehn Jahre lang lag der mit großen Kosten durchgeschlagene Tunnel nutzlos da, als eines Tages einem Pfarrer der Gedanke kam, ibn für eine ausgiebige Pilzzüchterei zu verwenden. Die Bodenverhältnisse und die Temperatur der Galerie erschienen außerordentlich geeignet für die Heranziehung von Pilzen, und so machte man sich bald an die Ausführung dieses Gedankens. Die Ergebnisse übertrasen, wie die italtenische Zeitschrist„La Domenica del Corriere berichtet, alle Erwartungen, so daß es sich als nötig herausstellte, nach verschiedenen Richtungen Ausgrabungen zu unternehmen, um die Anbaufläche zu vergrößern. Gegenwärtig beträgt die tägliche-Pilzernte in dem Tunnel nie weniger als 20 Kilogramm. * Feldene eines Fldgeistlichen. Duß auch die Gefachren des arg umdroht sind, des Kampfes auf 1 1 Dumpfe zum herzlichen trauen und sprach ein Gebet. Ein bei der Feier anwesender Offi⸗ * es seltsam, wir er später selbst t hat, daß der Ne t e e Neersen. Nedghelt ant in bf be. dazu gehabt hatte. Am 18. Oktober beim Marsch auf Chateaudun ritt Pfarrer Schwabe mit dem Divisionsstabe. Gegen Mittag entspann sich der Kampf. Auf den Klang des Geschützfeuers und die Nachricht, daß Chäteaudun im Kampfe genommen werden müsfe, war Schwabe vorgesprengt, um sich nach Verwundeten und nach den Verbandplätzen zu erkundigen. In dem Augenblick, als er an den Oberst Marschall von Biberstein heranritt mit der Frage, ob der 9 überliegende Bahnhof schon genommen sei, hörte man eine Chassepotkugel aufschlagen; lautlos erhebt Schwabe seine Hände bis zur Schulterhöhe und sinkt dann tot vom Pferde. Die Kugel war über dem linken Auge in den Kopf gedrungen und hinter dem rechten Ohre wieder herausgegangen. Der Eindruck dieses Todes auf Offiziere und Soldaten war erschütternd. Am 19. Oktober sollte er mit den übrigen Gefallenen der Brigade feierlich bestattet werden, als das Alarmsignal ertönte und die beabsichtigte Feier vereitelte Seine Leiche mußte daher in un⸗ mittelbarer Nähe eines vor Chäteaudun liegenden Gehöftes, wohin sie vorläufig gebracht worden war, der Erde übergeben werden. Spielplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater. Opernhaus. i Sonntag, den 23. Mai, abends? Uhr:„Der Freischütz.“ Montag, den 24. Mat, abends 6¼ Uhr: Wagner ⸗ Zyklus J.: „Rienzl.“ Dienstag, den 25. Mat abends 7 Uhr:„Boccaccio.“ Mittwoch, den 26. Mai, abends 7 Uhr: Wagner-Zyelus II.: „Der fliegende Holländer.“ Donnerstag, den 7. Mal, abends 7 Uhr; „Der Wassenschmied.“ Freitag, den 28. Mai, abends 7 Uhrz Wagner-Zyklus III.:„Tannhäuser.“ Samstag, den 29. Mat, abends 7 Uhr:„Die verkauste Braut.“ Sonntag, den 30. Mai, abends 7 Uhr:„Silvana.“ Montag, den 31. Mai, abend s 6% Uhr: Wagner-Zyklus IV.:„Lohengrin.“ Dienstag, den 1. Juni, abends 7 Uhr:„Die lustigen Weiber von Win dsor.“ Mittwoch, den 2. Junt, abends 7¼½ Uhr;„Der Freischütz.“ Donnerstag, den 3. Juni, abends 7 Uhr:„Hans Heiling.“ Schauspielhaus. Sonntag, den 23. Mai, nachmittags 3 Uhr:„Husarenfieber.“ Abends% Uhr:„Der Alpenkönig und der Menschenseind.“ Mon- tag, den 24. Mai, n 3 Uhr:„Die Schöne vom Strande.“ Abends ½8 Uhr:„Der Alpenkönig und der Menschenseind.“ Dienstag, den 25. Mai, abends ½8 Uhr:„Im weißen Rößl.“ Mittwoch, den 26. Mai, abends ½8 Uhr:„Der Alpenkönig und der Menschenseind.“ Donnerstag, den 27. Mai, abends 48 Uhr: Erstes Gastspiel des Herrn Albert Basser mann;„Der Kaul mann von Venedig.“ Freitag, den 28. Mai, abends 7 Uhr: Zweites Gastspiel des derrn Alb. Bassermann:„Wallensteins Tod.“ Sams- tag, den 29. Mai, abends 7 Uhr: Drittes Gastspiel des Herrn Alb. Bassermann:„Hamlet.“ Sonntag, den Mai, abends ½%8 Uhr:„Der Alpenkönig und der Menschenseind.“ Montag, den 31. Mai, abends%s Uhr:„Die Venus mit dem Papagei.“ Diens⸗ tag, den 1. Juni, abends ½%8 Uhr:„Der Alpenkönig und der Menschenseind.“ Mittwoch, den 2. Juni, abends ½8 Aor:„Im weißen Rößl.“ 8 Märkte. te. Frankfurt a. M. Vlehhofmarktbericht vom 21. Mai. Auftrieb: Rinder 269(Ochsen 14, Bullen 6, Kühe und Färsen 249), Kälber 976, Schase 64, Schweine 247. Tendenz: Kälber flott, Schafe ruhig, Schweine zögernd, ge⸗ räumt. Presse für 100 Pfd. Lebend Schlacht · 2 gewicht. Kälber. Mk. Mk. Jeinste Mastkäl ber. 85—00 142—00 Mittlere Mast- und beste Saugkälbern. 30—84 1383140 Geringere Mast- und gute Saugkälber. 76—80 127—133 Geringe Saugkäklb er.. 7078 118-127 Sch ale. Stallmastschase: N Maftlämmer und jüngere Masthammel 53-00 115—116 Sch weine. Vollfleischige Schweine von 80 bis 5 100 kg Lebend gewicht. 110.00-118.00 142.00 146.00 Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebenge wicht.. 110.00—116 180.00—140. 00 Vollfleischige Schweine von 100 bis 120 kg Lebendge wicht... 1100-116 1400146. 00 Vollsteischi weine von 120 bis n.. 3* 701 110.00—118— 1 0⁰ gen, 21. Mai. arktprekse. en Ml. Korn Mk. 00,00, Gerste Mk. 00,00, Hafer 600 5 u 000 Stroh Mk. 0.00, Kartoffeln Mk. 10,50, Erbsen Mk. 00,00, Linen Mk. 00,00, Bohnen Mk. 00,00, Weißmehl Mk. 45,50,. Mk. 35,00; alles für 100 Klgr. Butter 1 Kigr. Mt. 2,80, Milch 1 Liter 24 Pfg., Eier 10 Stück Mk. 1.00. m. Kirchhain, 21. Mai. Zu dem gestern stattgefundenen Schweinemarkte waren 420 Schweine aufgefahren. Der Dandel war fehr lebhaft und die Preise außerordentlich hoch. Käufer waren in so großer Menge erschlenen, daß nicht alle den Bedarf decken konnten. Mirchliche Nachrichten. 2 Kvangelische Gemeinde. 1. Plingstfetertag, den 23. Mai. Kollekte für die Hessische Lutherstistung. Sottesdie a 12 a In der Stadtkirche. Bormsttags 8 Uhr: Pfarrassistent Hoffmann. Vormittags 9¼ Uhr: Pfarrer Schwabe. Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Markus- gemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Vormittags H Uhr: Kinderkirche für die Matthäus und Pfarrer Schwabe. Markusgemeinde gemeinsam. In der Jo che. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Bechtols heimer. Vormittags 9 Uhr: Pfarrer Aus seid. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johanmesgemeinde. Pfarrer Aus eld. 2. een den 24. Mai. Vormittags 8* Siehe nneskirche. Vormittags 9⅛ Uhr: Geh. Kirthenrat Pros. D. Ec. N im der Johanneskirche. 17 Vormittags 8 1 Pfarrer Aus eld. Vormittags 9%¼% Uhr: Pfarrer Bechtols heimer. Beichte und heiliges Abendmahl für Lukas und Johannes 8 Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Vormittags 11% Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer Bechtols heimer. In der 5 Mittwoch, den 26. Mat, abends 8 Uhr: stunde. Pfarrer S wab e. Wartburg, evangelischer Jünglinge, und Männer- Herein. (Diezstraze 15.) Sonntag, den 23. Mai: Vortrag. Dienstag, den 25. Mai, abends 8 Uhr: Bibelstunde. Donne den 27. Mai, abends 81 Uhr: Leseabend. Samstag, 29. Mal, abends 8/ Uhr; Aeltere Abteilung. OGäste, besonders 15 Neukonfirmierten, stets willkommen. ür die jüngere Abteilung jeden Mines von 87 Uhr, für die ältere Abteilung jeden Samstag von 6—7 Uhr.* Jeden——. Vormittags von 6½ Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. Nachmittags um 2 Uhr: Feierliche Vesper mit Segen. 5 zur hl. Beichte. Vormittags von 6/ Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. Sonntag. 105 28. Mai, ding gsensta ge 2 1 um 7 Uhr: Die erste heil. Messe. 5 7 um 8 Uhr: Austeilung der bl. Kommunson. 1 um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. g 5 um 11 Uhr: Ol. Messe mit Predigt. Militärgottesdiensl. 9 Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenhe Montag, den 24. Mai, Pfingstmontag: 5 um 7 Uhr: Die erste hl. Messe. b 9„ 8„ Austeilung der hl. Kommunion. „ 9„ Hochamt mit Predigt. „11„ Hl. Messe mit Prediht. Militärgottesdienst. Nachmittags um 2 Uhr: Fest⸗Andacht mit Segen. Dienstag und Freitag abend um 8 Uhr ist Kriegsbittandacht. Diaspora⸗Gottesdienst. Sonntag, den 23. Mal, Pfingstsonntag In Lich um 9¼ Uhr. Montag, den 24. Mai, 2 Grünberg um 935% Uhr. In Hungen um 9¼ Uhr. Pfingstmontag: ——————— meteorologische Beobachtungen der Station Slezen. Weue 2 1 2 22 Mai 88 E 55 33 B 2 382 5% 8 1915 8 2 312 45 8 4* 8 E 12 f 21. 2 747,8 20,2 11,6 66 NR 2 9 Bew. Himmel 21. 9 747,4] 16,8 12,8 89 NNW 2 9 2 1 22. 7% 749,4] 17,0 10,3 71 NNRI 2 1 N Höchste Temperatur am 20. bis 21. Mai 1918 + 21.1: 0. ledrigste„ 20„21. 1815— + ii Nlederschlag: 4.2 mm. W Betr.: Regelung des Verkehrs mit und Mehl; ker f das Verbot des Kuchenbackens. 2 Um Zweifel zu beheben, wird hiermit ö 5 —— 995*—.— 1 N im— 83 A 2 1 unserer ntmachung 1 ie t Verden von* Badwaren und Mehl vom 25. März 1915— Freisgl. Nr. 1 vom 26. März 1915— mur Stoffe verstanden werden 1 die aus den durch die g vom 25. Januar 1915 J rotgetreidenrten Weizen. und„ Art wie namentlich Kartoffelmehl, Maismehl und„Reis⸗ mehl und dergleichen nicht unter das Verwendungsverbot Gießen, den 21. Mai 1915. bercricht resamt Gießen. Usin ger. An das Großh. Polizeiamt Gießen und 17 an die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden 5 wachen und jede des Kreises. 5 alsbald von——ů———— Gießen, den 21. Mai 1915. G liches Kreisamt Gießen. r. Ufinger. Bekanntmachung. Betrin Den Musbruch der Maul; und e, 0 8. 50 In der Locher ist die Maul⸗ und Klauensenih ausgebrochen. 5 N Es werden folgende zirle gebübe rr 1. S 5 Mühle. f 2. Beo: Gemarkungen Laug⸗Vons, Vro- ßen⸗Linden und Leihgestern. 0 Für diefe Bezirke gelten die Ane vom 12. November blatt Kr. 70 vom 17. November 1914. An die Großh. a Lang⸗Göns, Sroßen- diejenige vom 12. November v. Is. sofort auf orts allgemeinen Kenntnis rotokoll zu bedeuten ind! Saen der wee bee der e A Zuwiderhandlungen sind zur Anzeige zu Bringen. mmungen unserer Linden und Le Sie werden veranlaßt, vorstehen N— Vi ändl ind lab us binnen U Se im Int einer re ng zu ber- u bringen. 17 1 die Protokolle si . An die Großh. Gendarmerie des Sie wollen die Durchführung der Bestimr Gießen, den 21. Mai. N 4„ 4. g Suse Wide rent ichen 1 streng ler Hemmerde. 5 5 Kathosische Gemeinde. a g Sottesdienst.. Samstag, den 22. Mat: N um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit 7 2 ,. 2 die meisten ansteckenden Krankheiten biefet weil es dle Ansteckungskeime(Bakterien) in Mund und Rachen vernichtet, so daß sie nicht ins Rörperinnere gelangen körmen. Mehr als 10000 Arzte haben seine vorbeugende Wirkung bestätigt.— Nöheres über Wesen und Wirkung des Formamints enthalt die für die Gesundheitspllege überaus Achtige Broschüre, Unsichtbare Feinde“, die bei*— durch Postkarte von Bauer& Cie., Berlin 48 Ca, 0 strasse 231, kostenlos versandt wird. Wer Formamint noch * D Butr bei Erkan N sowie gegen 5 Formamint micht kennt, verlange eine Gratisprobe-. Formamint· Feldposthriel- Packungen in allen Apotheken und Drogerien