f 5—* wöchentl. Kreis⸗ 3 bis vormittags 9 Uhr. unverwundeten Gefangenen ist auf 110 Offiziere Dind 5450 Mann gestiegen, wozu noch über 500 ver⸗ solgten dort nicht. An der Lorettohöhe wurden die meisten feindlichen nördlich des Höhenzuges, der bis in unsere Gräben gelangte, wurde unter schweren Verlusten für den Feind abgeschlagen. Ablain ist, wie jetzt festgestellt, ein in der vorderen Linie eingebautes Feldgeschütz und eine geringe Anzahl von Be⸗ helfsminenwerfern verloren gegangen. Außerdem fielen fünf von uns früher erbeutete französische Geschütze, und zwar beuge r d l f. werden. Uckoliche Sncrlscksaehr le Angriffe abgeschlagen. ziehenden Russen nach. Der Strui— St⸗islau befinden si ö Erstes Blatt Sießene Icheint täglich, Sonmtags.— Beilagen: pilermal wöchentlich bießener amilienblätter; latt für den Kreis Gießen (Dienstag und Freitag); Seide ice sel Land⸗ aftliche ragen Ferusprech- Auschase: jür die Schristleitung112 Verlag, Geschäftsstelled l Adresse für Drahtnach- richten: Anzeiger Gleßen. Annahme don Anzeigen für die Tagesnummer 165. Jahrgang Gießener Anzeiger General⸗Anzeiger für Gberhessen notationsdruck und verlag der Brühl schen Univ. Buch- und Steindruckerei R. Lange. Schriftleitung, Seschäftsstelle u. Druckerei: Schulstr. 7. Montag, 17. Mai 1015 Bezugspreis: monatl. 75 Pf., viertel⸗ jährl. Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 65 Pf.; durch die Post Mk. 2.— viertel jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 Pi.— Haupt- schristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Ge⸗ richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen. das Kabinett alandra bleibt! Neue Siege in Galizien. Großes Hauptquartier, 15. Mai.(WTB. Amtlich.) 5 Westlicher Kriegsschauplatz. g Bei Steenstraate am Ppern⸗Kanal wiesen wir einen nächtlichen, feindlichen Angriff ab. An der Straße St. Julien—Y pern griffen wir weiter an und mach⸗ ten Fortschritte. Drei englische Offiziere mit 60 Mann und einem Maschinengewehr fielen in unsere Hünde. Die Zahl der seit dem 22. April bei Ypern von uns gemachten wundete Gefangene lommen. Südwestlich von Lille entwickelten sich auch gestern heftige Artilleriekämpfe. Feindliche Infanterieangriffe er⸗ Angriffsversuche niedergehalten. Ein Angriff Bei der Räumung von Carency und des Westteiles von drei kleine Revolverkanonen und zwei Mörser, die als Minen⸗ werfer benutzt wurden, in feindliche Hand zurück. Nördlich von Arras blieb es im allgemeinen ruhig. g Südlich von Ailly östlich der Maas nahmen wir einige feindliche Gräben, wobei 52 verwundete und 166 unverwundete Franzosen, darunter ein Ba⸗ taillonskommandeur, gefangen genommen wurden. Drei feindliche Angriffe gegen unsere Stellungen an der Straße EsseyFlirey wurden abgewiesen. Im Priesterwalde setzten wir uns im Morgengrauen durch einen Vorstoß in Besitz eines feindlichen Grabens und machten hierbei einige Gefangene. Oestlicher Kriegsschauplatz. 0 Nach einem vorübergehenden kleinen Erfolge des Fein⸗ des, der uns drei Geschütze kostete, ist der Vor mar sch i eiterten. Der Gegner hat nunmehr auch * Segen pf ich des Niemen eiligst Verstürkun⸗ gen herangeführt. Gefechtsberührung mit diesen besteht noch nicht. Bei Au gu st o w und Kalwarja wurden feindliche üdöstlicher Kriegsschauplatz. In— 3 südlich der 41 P 4 en 2 ich n die verbündeten Truppen de- Weich sel setzte Werten b gchnlter an klau am San wurde gestern erstür nut. Schulter Schulter mit der österreichisch-ungarischen Armee, in deren Verband sie stehen, erreichten die Truppen des Generals von der Marwitz die Gegend von Dobromil. Weiter südlich wird ebenfalls die Verfolgung rastlos fortgesetzt; die verbündeten Truppen haben vielfach die Gebirgsaus⸗ en.. 8 Oberste Heeresleitung. Großes Hauptquartier, 16. Mai.(WTB. 8 Westlicher Kriegsschauplatz. 5 Nördlich von Ypern greifen schwarze Truppen seit nachmittag ohne jede Rücksicht auf eigene Verluste Stellungen westlich des Kanals bei Ste, enstraate Bei Het Sas wurden alle Angriffe ab⸗ dauert der Kampf noch an Englünder nag Stellungen ud⸗ zum Infanterieangriff der an den meisten Stellen 8 it lagen wurde. An anze 9. i gekämpft. 5 0 nen Punkten wird noch g ne, ird ich von Arras und Ne liche Angriffe in unserem Feuer zusammen, Besosders starke Verluste e 1 und Neuville. 1 0 ßlic der Argonnen setzten wir uns 7 5— 585 Angriff in den Besitz eines starlen französithen 1 rblich— von 600 Meter Breite und 200 Meter Liefe geb ich Ville⸗sur⸗Tourbe und behauptern dense 77 drei nächtliche, für den Feind sehr ve lustr i i 5 1—— angriffe. Viel Material und 69 Geff fand fielen 8 1 8 Hand. Zwischen Ma N 1 13 1 01 f 1 1 5 ebhafte Artillerie„ Zu 4 5 im Westrame nes Priesterwaldes, wo der Kampf noch nicht abgeschlon 0 165 Oestlicher Krig auplatz. n Gegend Szawle wurde ein. russischer Vorstoß mühelos abgewiesen. Die 340 der dort in den letzten Tagen gemachten Gefangeneüberste igt 150, 5 An der Dubissa ardwestlich Ugio my mußte eine lleinere Abteilung von us starken russischen Krüften weichen, sie verlor zwei Geschße. Weiter südlich bei Eiragola wurden die Russen ter Verlusten von 120 Gefangenen urückgeworfen. Nöslich und südlich von Augustow und eiderseits des Orälew scheiterten starle russische Nachtan⸗ griffe unter schleren Verlusten für den Gegner, der 245 Gefangene ei uns zurückließ. Süd stlicher Kriegsschauplatz. Zwischer Pil ic und oberer Weich sel, sowie auf Artillerie so furchtbar, wie schienen ist. Es handelt sich heute nich streich zu wagen oder einen Graben zu nehmen, e darum, den Feind zu schlagen. Darum gilt es, ihn mi Heftigkeit anzugreifen und mit einer unvergleichlich zähen Erbitterung zu verfolgen, ohne uns um Ermüdung, Hunger, Durst oder Leiden zu kümmern. Nichts ist erreicht, er; endgültig geschlagen wird. So muß denn jeder— Offiziere, Unter⸗ Soldaten— davon überzeugt sein, daß das Vaterland von dem Augenblick an, wo der Befehl zum Angriff gegeben, zum endgültigen Erfolg jede K jedes Opfer von uns fordert.. des 33. Armeekorps gez. Petain. Der Chef des Generalstabs Angabe über die deutsche offiziere und nunmehr. für Ital der Beibehaltung„ sichtbare Unentschlossenheit, die den Sturm im L anfachen als beschwichtigen wird, während ein Wechsel des Ministeriums als das Zeichen starker Entschlossenheit und Unnachgiebigkeit vor den Politikern der Straße erschienen wäre. Der Außenstehende kann jedoch nicht in die Falten des Vorhanges blicken, die die Absichten der Krone ver— hüllen. Es wäre denkbar, daß Salandra und seine Anhän⸗ ger durch das Urteil des Parlaments, das am 20. Mai zusammentreten wird, zum Falle gebracht würde, und das hätte für die allsemtine Stintmung einen gewissen Vorzug, da den Hetze reien gegen die Krone und das Haus Savoyen dadurch vorgebeugt würde. Es kommt darauf an, welche stillen Bemühungen jetzt gemacht werden, um die Kammer⸗ mehrheit zic Vesonnenheit zu bringen. Die gestrige Ent— schließung des königs hat, wenn die Dinge ihren Lauf be— halten, we er durch die äußerlichen Stimmungsmerk— male vo'geschriben erscheint, unverkennbar die Kriegsgefahr Armeen imweiteren Vormarsch. Am unteren San, von Przemysl abwärts, leistet der Feind Widerstand. * unleserlich.)“ Besonders interessant ist die Defensive auf der Ostfront. Oberste Heeresleitung. 1„ hat, eine sonderen 5 5 haben mag, zrüber herrscht keine Klarheit. macht, die ich ein Zeugnis der Tatkraft der deutschen ist. Von de Dardanellen war gestern durch ein Berliner Blatt auf in Weg über Ungarn eine unrichtige Meldung über Massvernichtuig englischer Landungstruppen ver⸗ breitet worn. Der türkische Tagesbericht aber meldet, daß in den ben letzten Tagen die Lage ziemlich ruhig ge— blieben w. *** Das Kabiiett Salandra bleibt. Ro, 16. Mai.(8 TB. Nichtamtlich.) Die„Agenzia Stefanilibt bekannt: der König hat die Demission des Ministemms Salantra nicht angenommen. Infolge— dessen ibt das gesrmte Ministerium auf dem Posten. Bein, 17. Mai. Wi dem„Berliner Tageblatt“ aus Rom den Keg, so heißt es witer in dem Bericht des„Berliner Tageblo“, begab sich ein goße Menge vor die englische Bot⸗ schaft 1 brachte Hochruf arf das verbündete England aus, woraufr Botschafter und ds Botschaftspersonal auf dem Balkon erschien und gnädig dankte Blin, 17. Mai. ir Able g der Entlassung des 5 Kilometer südöstlich Przemysl)— 3 an 5 8e verbündeten Kabine Salandra durch de König Viktor Emanuel schreibt das Wie es unsere Gewohnheit bei französischen Angriffen mit großen Zielen ist, wird nachfolgend der französische Befehl für die im Gange befindliche Offensive nördlich von Arras bekanntgegeben: „Nach einem Feldzug von neun Monaten, wovon sieben in Verschanzungen zugebracht wurden, ist es Zeit, eine en dgültige Anstrengung zu machen, um die feindliche Linie zu durchbrechen und besseres erwartend die Deutschen zunächst vom nationalen Boden zu vertreiben. Der Augenblick ist günstig. Niemals war die Armee stärker und von einem erhebenderen Geiste beseelt. Der Feind ist nach einem heftigen Angriff der ersten Mongte jetzt auf die Verteidigung seiner West⸗ und Ostfront beschränkt, während die neutralen Nationen darauf warten, daß wir ihnen durch einen Erfolg das Zeichen zum Losschlagen geben. a Der Feind vor uns scheint nur über eine Division zu verfügen. Wir sind viermal so stark als er und haben eine sie noch nie auf dem Schlachtfelde er⸗ t mehr darum, einen Hand⸗ s handelt sich täußerster wenn der Feind nicht bis ühnheit, jede Kraftanstrengung und — Der Kommandierende General Name Das Kabinett Salandra bleibt, und nochmals ziehen dunkle Tage der Ungewißheit über uns hin. Daß die Losung ien„Krieg!“ lauten werde, ist zwar nicht dieses„Kriegsmimtisen.garhindet sich mit ande ehek verstärt. Es urd bekannt, daß das Kabinett Salandra den Dreibindvertrg vor einigen Wochen bereits gekündigt habe und Salandraelbst soll es einem Berichterstatter gegenüber ausgesprochen aben, daß keine Einheitlichkeit in seinem Kabi⸗ net darüber btand, ob man mit der abgeschlossenen Tatsache eiter Kriegsetärung vor die Kammer treten solle. Ob jetzt, nachdem der önig den Rücktritt des Kabinetts abgelehnt 2 e erreicht worden ist und welchen be— Einuß der König in dieser Richtung ausgeübt Wir Deschen warten nach wie vor das Kommende in aller Ruhe( Die Kriegslage hat sich auch in den beiden letzten Tagesehr zu unseren Gunsten gehalten. Der größte Teil Galizis ist von den verbündeten Truppen wieder besetzt word. Ziemliches Aufsehen hat die Meldung von der Anweseeit deutscher Unterseeboote im Mittelmeer ge⸗ Flotte undes wachsenden Glaubens an ihre Tüchtigkeit „Berl. Tagebl.“: Das Schreien der Straße, die Drohungen mit der Revolution haben auf den König den beabsichtigten Eindruck gemacht, Giolitti hatte einen Anhang, auf den er zählen konnte, und die kaltblütige Ruhe, deren ein Staatsmann inmitten einer unheilvollen Situation bedarf. Er stand bereits vor der Tür, aber der König rief ihn nicht herein. Die Kriegsbanden brüllten„Ver⸗ räter“ und schafften die parlamentarischen Traditionen ab. Es scheint, daß der Krieg, den Sonnino seit langem will, nunmehr laum noch zu verhindern ist. Sollte der Sturm losrasen, so wird man sehen, was er alles mit sich reißt. In Palermo haben Studen⸗ ten einen schwarzen Sarg herumgetragen, auf dem geschrieben stand, Giolitti und die Ehre Italiens lägen darin. Italien und das Haus Savoyen werden, wenn nicht ein Wunder ihnen die Katastrophe 17055 vielleicht bald an Särgen stehen, die weniger theatralisch ind. Der Berliner„Lokalanzeiger“ äußert. Die Er⸗ gebnislosigkeit der Bemühungen, einen Ersatz für das Ministerium Salandra zu finden, mag den König in seinem Urteil über die wahre Lage der Kammermehrheit unsicher gemacht haben, und so ist er als konstitutioneller Herrscher jetzt zunächst bestrebt, sich vor allem einen zuverlässigen Maßstab für die Ansicht des Parlaments zu schaffen. Billigt die Mehrheit die Politik Salandra⸗Sonnino nicht, dann wird das Minksterium zum zweiten Male seine Ent⸗ lassung fordern müssen. Man fürchtet, daß die Anhänger des Kriegsgedankens in den ersten Tagen in maßloser Agitation das Menschenmöglichste leisten und die Deputierten, welche Gegner des Krieges sind, vor allem mit Hilfe der Straße einzuschüchtern sich bemühen werden. Wir möchten aber doch annehmen, daß die besonnenen Elemente des italienischen Parlamentes Manns genug sein werden, sich diesem Terrorismus gegenüberzustemmen. und ihre eigene Meinung unerschrocken zu vertreten. Andererseits wird Sonnino sich tatsächlich mit dem Dreiverband zu einem für sie persönlich bindenden Abkommen eingelassen haben. In der„Deutschen Zeitung“ heißt es: Diese erste Verbeugung vor der Volkslaune, diese jäh aufblitzende Sorge, ist von der größten Bedeutung. Wir müssen auf verhäng⸗ nisvolle, vielleicht vorzeitige Beschlüsse gefaßt sein. Bereit sein ist alles. Wir sind es und darum dürfen wir dem Schluß des Dramas auch weiterhin gelassen zusehen. Wir haben das geeinte Italien nicht zu fürchten gehabt, ein revolutionäres, zerklüftetes wird nur sich selbst gefährlich werden. 3 4 Rom, 14. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Der gestrige Tag bis in die ersten Morgenstunden des heutigen Tages war exfüllt pon zum Teil maßlosen 3 die nen eee d e e e, zelt Steidoe richtrten. — im der Morgenstunde gingen die Demonstranten zu Tätlich⸗ ten über. Der Abgrordnete und frühere Minister Bertolini wurde, als er in einen Straßenbahnwagen stieg, in schwerer Weise insultiert. Man warf die Fensterscheiben des Straßenbahnwagens ein, spie dem Abgeordneten in das Gesicht und versuchte, ihn aus dem Wagen herauszuzerren, doch gelang es einigen Offizieren, den Freund Giolittis schließlich aus seiner gefährlichen Lage zu befreien. Auch die Abgeordneten Fatca, Grazia Dei, Va⸗ lenzani und Sacchi, alles Anhänger Giolittis, wurden be⸗ schimpft und bedroht. Ein deutscher Zeitungskorrespondent wurde nach Bekanntwerden der Demissionierung des Ministeriums im Pressesaal des Telegraphenamts unter den Rufen:„Nieder mit Bülow! Nieder mit Deutschland!“ aus dem Saal hinausgedrängt. 8. 8 Bülow wurden 0 ine geworfen. Die Schilder deutscher Geschäfte, dar⸗ unter der deutschen Bierhalle Gambrinus, wurden 2 Pereat⸗ rufen auf Bülow vollständig zertrümmert.— Der„Popolo Ro⸗ mano“ von heute morgen weist unter Anführung der Straf⸗ bestimmungen gegen Straßenunxuhen und die Belästigung von Personen darauf hin, wie bezeichnend es sei, daß sich, bevor das 31 8„ Demission einreichte, nirgends ein Polizist zeigte, ie neten und ini Ausschreitungen schützte. 18 In später Nachtstunde kam es nach der Demission des Mini⸗ steriums im Hauptquartier der Kriegshetzer, dem Cafés Aragno zu erneuten Demonstrationen, bei denen ein Teil der D a stranten„Hoch die Republik! Nieder mit dem König!“ schrie; die nationalistischen Kriegshetzer jedoch antworteten auf diese revo⸗ lutionären Rufe mit Pfeifen und dokumentierten damit den prin⸗ zipiellen Gegensatz, der zwischen den beiden krieshetzerischen Par⸗ teien besteht. Die Villa Malta war bis in die frühen Morgen⸗ stunden hinein durch ein starkes Truppenaufgebot bewacht. Bü l vo w unternahm auch heute mehrere Ausfahrten. Die Absage Griechenlands an den Dreiverband. Athen, 14. Mai.(WTB. Nichtamtlich.)„Agence d' Athene“. Da eine endgültige Vereinbarung zwischen Griechenland und dem Dreiverband über die Formel der Gewährleistung der territorialen Integrität nicht zustande gekommen ist, sind die Ver handlun⸗ gen unterbrochen worden. *** Die österreichisch⸗ungarischen Tagesberichte. Wien, 15. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart, den 15. Mai 1915, mittags. Die russischen f Armeen in Polen und Galizien sind weiter im . 5 15 4 51 f 5 85 e Nowe Miasto an r Pilica bis südlich des Dnjestr in der Gegend von Doli 1 15 2 3 vor. i 8 920 m San sind Rudnik und Lezajsk von und Jaroslau von deutschen Truppen 3 worden. Das in Mittelgalizien zuständige österreichisch-un⸗ garische 10. Korps steht vor den Toren seiner Heimatstadt berichtetird, hatte der Körig eine lange Unterredung Przemysl. Weiter südlich sind D 5 il, S N a 9 N 9. N 5 ö obromil, S mit deneneralstabs ef. Dieser begab sich dann zum Samborund Boryslaw wieder in r Kriegsmster. Nach verschisenen Demonstrationen fürssitz. Verbündete Truppen der Armee Linsingen haben die Höhen südwestlich Dolina erreicht. An der Pruthlinie greifen die Russen noch an. In erbitterten Kümpfen nördlich Kolomea hat kärntnerische und steirische Infanterie des Heeres und der Landwehr in zühem Ausharren alle russischen Sturmangriffe blutig zu rück— geschlagen. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes: v. Höfer, Feldmarschalleutnant. der Meinung Ausdruck gegeben, daß die Herren Salandra und „ 1 1 3E e„ 8 5 0 R* 18 2 9 5 A 3 Wien, 16. Mai.(WTB. Nichtamtlich) Amtlich wird, sich vor dem Feuer unserer Küstenbatterien zurückzuziehen. verlautbart: Den 16. Mai 1915, mittags: In Russisch⸗ unter den feindlichen Torpedobooten hörte man starke Explosions⸗ di Polen verfolgen die verbündeten Streitkräfte südlich der geräusche. Unsere Küstenbatterien auf der anatolischen Küste bom⸗ 8 8 1 J— 1 a 2 sind bardierten wirksam die Landungsstelle des feindlichen Lagers bei 0 g entlang der Weichsel bis auf die Hohen nördlich Klimon⸗] Sedd ul Bahr, wo e einen großen. 3 tow vorgedrungen Panzerschiff„Charles Martel“, das erfolglos unsere. 5 Wan eben An der Sanstrecke Rudnik⸗Przemysl wur- anatolischen Batterien beschoß, wurde zweimal getroffen, einen en den russische Nachhuten vom westlichen Flußufer zurückge-] Der französische Kreuzer„Jeanne d' Arc“ versuchte in Feni⸗ vor dies 1 worfen, hierbei viele Gefangene gemacht. que an der anatolischen Küste zu landen, aber infolge unseres Ge⸗ 5 21. a 75 k a 12 a 2 n erke russische Rutz genangriffs ergriffen die gelandeten Soldaten die Flucht. Der Kreu⸗ enden 14. Mai . meen n ihre Vorrückung fort. Eine starke ru ische Nach⸗ zer zog sich zurück. Auf den übrigen Fronten nichts Wichtiges. Heinr. Ne 5 7 gut wurde gestern in der Gegend der Höhe Magere zer⸗ Lonstantinopel, 16. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Fagte Neme unionist, welche Schritte das sorretgriat des bTerengt 7 Geschüge. 11 Maschinengewehre er Das Wi eren Dabei“ Jnnern aun Schuge bes Lebens und des Eigentums von Personen N 0 1, in denjenigen Bezirken täte, wo deutschfeindliche Auss 3 obert über 1000 Gefangene gemacht. Unsere Trup⸗ len gestern weder zur See noch zu Lande eine wichtige] stattgefunden haben oder vielleicht uch fret knnen* 1 ven sind vormittags mit klingendem Spiel, jubelnd begrüßt, Handlung. Vorgestern feuerten einige feindliche Panzer er⸗ Unterstaatssekretär antwortete, die Polizeibehörden seien vollkom⸗ in Sambor ei ungezogen. folglos auf unsere vorgeschobenen Batterien. Die feindlichen] men von dem Ernst der Lage unterrichtet. Jede a Vorsichts⸗ Ju Südostgalizien wurden nördlich Kolomea neue Lager und Stellungen bei Sedd ul B ahr wurden wirk- maßregel sei getroffen. Tie Pol 5 wesentlich verstärkt Augriffe der Russen ahgewiesen ein Stügpunkt dem sam boschossen. Später versuchten die Panzer„Majestic“ und eine fehr große Anzaßf von Pilfspol en ausgehoben. N Gegner entrissen. Weiter Pruth abwärts bis zur Reichsgrenze und„Albion“ in die Meerenge einzudringen, wurden aber., Jovnson Hicks(lnionist if arten 8 8 ge 4 1 4 1 herrscht verhältnismäßig Ruhe... durch unser Feuer verjagt. Auf den anderen Kriegsschau— 70 1 e e Nees ie Win habe, daß es weise wäre * Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: plätzen keine Veränderung. die Mitwirkung der Landtruppen abzuwarten, und wer seinen Rar 1 v. Höfer, Feldmarschalleutnant. Konstantinopel, 16. Mai.(WB. Nichtamtlich.) verworfen habe. Churchill antwortete: i 5. 5 Ich bin sicher, daß 1 Berlin, 15. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Die„Vossische[ Von dem Privatkorrespondenten des WTB. wird gemeldet:] Haus eine derartige Anfrage mißbilligt, die absich ich öffentlichen Zeitung“ meldet aus Wien: Die aus der Dezemberschlacht be⸗ Unsere Flieger bewarfen am 13 Mai die englischen] Interessen von ernster Bedeutung abträgrich sein soll. Die inheit kannte Stadt Li man owa ist durch eine Feuersbrunst heim-[Truppen bei Seddul Bahr mit Bomben. Der Erfolg war s und Integrität des Admiralitätskollegiums sollte in der Kriegs⸗ gesucht worden. 90 Hauser sind niedergebrannt. Das befreite deutlich sichtbar. Die feindliche Flotte ist seit Torpedierung zeit von keinem Abgeordneten bestritten werden. Im weiteren Ver⸗ . 1 Rezeeszow ist mit Ausnahme der verbrannten Bahnhofsteile] tee ee ehe,. if f lauf erklärte Churchill, der„Goliath“ seitorpediert wor⸗ b unversehrt. Das Sacre-Coeur-Institut bei Tarnow wurde bei eines feindlichen Linienschiffes erheblich abgerückt. den, als er die französische Flanke 3 innerhalb der Meerenge 7 den letzten Kämpfen durch eine Bombe eingerissen. 0 Zur Versenkung des„Goliath“. schützte. g 5 1 17 25 2 Der amtliche russische Bericht. 5 Rane n e er A 1 f d Se. f 5 5 te t ih de, Mat.(red Nichtamtlich) Der Große] Der kürkische Torpedojager„Mu a peneti Rillye,“ der* cöeneralstab gibt bekannt: In der Gegend— Szawle hat das englische Linienschiff„Golia th“ versenkte, stand unter e ee krieg. 5 ice ein Kampf unter für uns günstigen Bedingungen entwickelt. dem Kommando des Kapitäns Achmed und des Deut⸗ London, 14. Mai.(WTS. Nichtamtlich.) Die Cu⸗ Wir baben im Laufe des Tages mehr als 1000 Deutschesschen Fürle. Die beiden Offiziere haben ein ungemeinfnard Linie hat belannt gegeben, es sei geen e du Gefangenen gemacht und neun Maschinengewehre ge⸗kühnes Manöver der Seemannstunst und Taktik durch- daß die Gesellschaft die Amerklafahrten eingestellt 9 beoommen. 5 a 1 f geführt. Ein Telegramm der„Agence Milli“ Aa das sei nur die Fahrt der„M auretanta“ sei rückgängig gemacht 135. e nf r n geeignet, 5 füantisch deutsche Waffenbrüderschaft um so 2 1525 nicht genug Nachfrage nach Passagierplätzen .. i nachge 8 3 5 enger zu gestalten. 5 4 g N 5 5 eiter Affing erngehnen gende te aertelchsch: fen Kon stontine el, 16 Mal.(Mg. Nichtagntlich) Mel Hamburg, 10, Mai.(Wied Richtamtlich) Der schwe⸗ Arnqgarische Armee am 11. Mai eine stark befestigte Stellung räumt dag der, Agence Milli“ um das wegen des Verlustes ide Lobe amber Bien mit erg und e 17 Dei, die sich pon per Bistribn bis tun rumänischen Grenze aus⸗[z Goliath“ trauernde englische Volk zu trösten, gibt die englische[ London unterwegs, ist angehalten und nach Hamburg dehnte und eine Länge von 140 Werst hatte, zog sie sich am] Admiralität einen amklichen Bericht aus, nach dem ein englisches gebracht worden. 6 5 . 12. Mai in aller Eile jenseits des Pruth zurüch Feindliche Unterseeboot zwei türkische Kanonenboote und ein Transportschiff„ 1 Kavallerie, die sich opferte, um den allgemeinen Rückzug zu decken, im Marmara-Moer versenkt haben soll. In Wahrpeit ist es vor Unruhen in Portugal. f 5 wurde durch unser er zerstreut. Unsere Kavalleriedivisionen] zehn Tagen einem Unterseeboot gelungen, bloß ein Dampf⸗ 1 5 8 0 5 i 4 r 8 Stellen die feindliche Front und[boot zu versenken, was nicht einmal die Zahl der Torpedos, die Paris, 15. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Das„Echo Frachten. feindli das Unterseebovot allerseits lancierte, wert war, eine Verschwendung de Paris“ erfährt aus Li abon, daß ernste U JJC dare e e aul ei * sonders günsti i rt. Die beträchtli l 875 ewegung teilgen Di äsi i 5 5 don uns oemackten Gefangenen— 5 A Konstantinopel, 15. Mai.(WTB. Nichtamtlich. Nach geflo 9 een, ee 5 Ein Danktelegramm v. Faltenhayns. glaubwürdigen Informationen ist außer dem Panzerschiff„Go⸗ Madrid, 16. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der ö Wien, 16. Mai.(W Nichtamtlich) Der Chef des liath“ auch ein englischer Torpedobootszerstörer„Agence Havas“. Der Kommandant des Kreuzers„Vasco deeutschen Generalstabes v Falken hayn hat die Glückwunsch⸗ von den Türken in Grund gebohrt worden. Wegen des Rebels] de Gama“ soll ermordet sein. Die Garnison von Lissabon doesvesche, welche der Minister des Aeußern Burian anläßlich der bat man es jedoch noch nicht unzweifelhaft sicher feststellen können.] bleibt dem Präsidenten treu. Nach einer späteren funken⸗ N Verleihung des Großkreuzes des Stephanordens und des Schwarzen. g telegraphischen Meldung aus Lissabon wurde der Aufruhr .. an ihn richtete, mit folgendem Telegramm beaut⸗ Deutsche n im g. 0 unterdrückt. Der Kapitän Marllns Lima übernahm das 5. g. Athen, 16. Mai.(WTB. Nichtamtlich. r hiesige[ Kommando der republikanischen T en. f Srrer Erzellenz danke ich herzlichst für den gütigen Glück f f f 11(ace Nu meg Die Agence Havas wunsch zu den mir gewordenen hoben Auszeichnungen. Freilich englische Gesandte erhielt vom Kommandierenden General Paris, 16. Mai. fügte ich mich derselben nicht recht würdig, denn es ist wirklich der englischen Dardanellen Flotte Nachricht über die An⸗ E zer Aeulerpr f dene der Merge uns 2 1 * nicht scrwer, in treuer Gemeinschaft nit folchen Waffenbrüdern, wesenheit deutscher Unterseeboote im Mittel- nister des Aeußern im Palast zu einer Besprechung mit dem Kö- bolchen Führern und Truppen Erfolge anzubahnen. 8 nig zusammen. Die danger erklärte, daß Een en nicht 1. 11 6. Mai TB Nich lich) Di itu intervenieren, sondern sich darauf beschränken werde, Leben 8 Der amtliche französische Bericht Athen, 16. Mai.(W Nichtamtli 9.) Die Zeitungen und, Interessen der in Portugal ansässigen Spanter zu 1 3. zolische Bericht. all berichten, daß ein deutsches Unterseeboot bei Kap Dorosschu gen, salls es notwendig werden sollte. 1 en Bras 18. Mat S deen wurleg zin mn beseelt, auf der Insel Euböa gesehen wurde. 5„ uffn me ache 0 2 . 5 e n. J— zum Aufstand wurde um 3 1 1 Feen os t schwierigen cd Die Deutschenhetze in England. Schüsse auf der Straße gegeben. Die im bekaupteten ber übrigen Front von 1 4— e rgin 1 aa. Ine babe arden die Deutschen läßt Kreuzer eröffneten sofort das Feuer. Das Semume der Vertane. Im Aigneta 2 sich der Berliner Lolalanteiger aus London melden: Man meint, bald allgemein. Gegen 4 U 1—— machte der Zustand] aß sich außer den internierten Vehroflichtigen nach 40 000 vallerie, republikanisch * 2 schwiert g 5 sensive] Männer und 16,000 Frauen und Küder deutscher und öster⸗ und feuerten auf die Aufständi 1 Pet Sirene Angres Keissen 4 an— S e reichischer Herkunft in London befinden. 8 die Kasernen und forderten die 3 2 an und nahmen nördlich dieser Straße einen London, 15 Mai.(WTB. Nichumtlich) Das Reutersche standsbewegung anzuschließen. Ge flarken dutschen Schüengraben von einem Rilometer Front, füd⸗] Bureau meldel aus Kapstadt: Aus den fein bens aaeren Schießen in der ganzen star Straße ein stark ausgebautes Gehölz und hinter diesem] Städten der Union lommen Nachrichten von ernsten deutschefeind⸗ Schwerverwundete wurde 1. a1 der zweiten Linie. Aur dem Gelande lichen Nusschrestungen und Massenzerstörangen deutschen Cigen⸗ ertönte der Ruf:„Ni FVP 7 1 bhänge und der Südabhänge von geschätzt. 5 ri iffe hißten di 6 5 No 1 Da me 82 8 WNeuvlkle und Sarnt Vaast] Der Ausstand der Straßen bahnangestellter in London. ber Arten e bet 97 3 e d aer dente Neiengert Aue bebe Fete en Lonbog, iu mat(ure 10. delten, der Ager von kepublttanscher Gore nach Lifte Ne 72 2 ahl der seit Sonntag gefangen genommenen Offuiere berstand der Straßenbahnangestellten, er gestern Andererseits berichtet der Gouverneur von Badajogß Aut etwa 100, die Zahl der erbeuteten Geschüse 20, darunter 8 ausgebrochen ist, hat an Umfang zugenomren. Ez streiken[der spauischen Regierung, daß der Kreuzer„ama chwere! außerdem erbeuteten wir 100 Miaschinengewehre und jetzt 7000 Angestellte. das Zeichen zum Ausstaude durch Beschießung Liss. UMktnemverfer. Vormittags zgrissen die Deutschen im Walde von Aus dem englischen Unterha se. job. Die Kasernen von El Cantara wu von 200 Zivi⸗ Ait an. Naochdem sie einen Augenblick lang in unserer ersten i.(Wr Nichtamtlich Premiermnister listen unter dem Rufe:„Es lebe die Republik“ gestürmk. SS Linie Fuß gesaßt hatten, wurden sie durch unseren Gegenangriff London, 15. Mai.„ Nichtam g nentister gab viele Tote und Verwundete. Di 1 8 3 R machten 100 Gefangene. Auf der übrigen A sg uit h teilte 17 l Beere. Khmer a ber besehte W. 5 8 3 9 . 7 ß Erklä 12 5 männli S geh ig l l i 8 n, Plätze ö seis de ma e Nictunig) Kntlibe, perde Bitter in fer Jen 1 bene een erntet krategischen Punkte und Keilreitter die Menge. Mehrere von— nachmittag. Seit gestern abend keine Aenderung in dem werden, außer in Fallen, wo eine noch zu ernennide Kommissto. Bomben erplodierten Das Kriegsschiff„as co de Ga ma“ gung an. Alle 1 . ö 1 im letzt it richterlicher Befugnis eine Ausnahme bhließen würde. geheimer Regi Smit 0 JJJJJJJG00VVV0VCCCTCVoꝙ˙ e en dene de e r * 1 a ik S vor. Im] wobei aber ebenfall, 4 i 5 8 Fe An deer eee r een eee in len, wo Grund Ja 5 icher Bericht von gestern abend. Nördlich Ypern brach⸗ zu Verdacht vorliegt. 3 a 22 den er. S 10 0 5 5 065 22— achen Skuassengchrgen g mie 5 agen, daer es nicht be⸗ ü. In Oporto kam es falls 5 d 1 S N 1 7 1 ehr 2.„ wes llich des Kanals] dauere, daraus ersehen zu haben, wie die Volse d sei, ob⸗ m Personen verletzt wurden. i 5 5 e ich beklagenswerter Weise geäußer abe. Der Na⸗— 1 der Brücke über den Kanal. Sie erbeuteten drei Maschinengewehre wohl sie sich in so dies nicht eiderieg zwischen 0 W ö 520„ Nörd⸗ tion sei es jetzt klar, fuhr er fort, daß dies nicht eiserieg zwis⸗ 5 . 115 A 0 5 neue— 0 ein Krieg zwischen Nationen istdie Ausschrei⸗ Die Haltung Rumäniens. lich von be Ke de Lorettolt seien in jeder Hinsicht beklagenswert: di beste Mittel. Köln, B. i.(WTB. Nichtamtlich inem 9— Angriff dees Zuger e e en dee rd L e 75 5* dees gr, 750 90. 300 ang 8 1. arest heißt 9 und näherte sich ihr von Westen. Andererseits war sen wir einen pooler Reeder Al. 25 Regiesung zwois drei Mil⸗ es: Aus der Hatung der rumänis i g gewinnt HGegenangriff auf den H sudlich von Loreto zurück. Det Naß- sonen in lo Jebee ofen. Mie Gerken ber würde die man den bestimmien Eindruck daß sie sich bis heute vol PFF o r e ee et den den n e Free lichen Teiles des Dorfes fort und nahmen mehrere Häusergruppen] Arbeit und Material a ternieumg wärentze fol letzt weiß man in 98 fre ö wah S— i 0 A Mousson, in der dem Priesterwalbs nutzung von Schiffen für die Internieunng wärente ossale. Aen einsich politischen Krei 3 7 ee—— 50 3 darunter] Verschwendung. Außerdem brauche nan dielrbeits⸗ Regierung Dank für e umsichtige Haltung allen fe h 1 bexrachbarter 5 n Leute, die interniert werden sollten. rigen Fragen des W r 905 B 5 59 e hre delten fue d Fund Len- b ebefft Fes 8 a Pöbel zu, was sie dem Parlamen ˖ l 1 Die Lage an den Dardanellen. Behandlung der Ausländer in die eigern Hände zuehmen. Gr Aus Amerita. . 8 0 g ile das, aber die Verantwortunf trage die Rerung, die New York, 15. Mai. Konstantinopel, 15. Mai.(B. Nichtamtlich) Das A en, Warumgen nicht ben. Mark⸗[rican 7 Society Hauptquartier teilt mit: Bei Ari Bur nu kann der Feind ham(Unionist) forderte, daß Männer eutscher Abstarung nicht l beim Präsidenten gegen trog Verstärkungen, die er erhielt, aus den Verschanzungen nicht] Mitglieder des Parlaments der des ncheicen Staates biel⸗ u n Munition zu prote . ücen. An einigen Punkten verfuchte der Feind eine Unter- ben Pürsten. Die Regierung hütte die muen echritt zarnommen, tragte sie, eine Untersuchung lübe 1— die vor— kräftigen Gegenangriffen scheiterte. Im 9 9 eigenes— 9 4 51—— 2 *. 1 4 u gez 5 8 rr Abͤÿschnitt von Seddul Bahr hält der Feind seine alten Stel⸗ den pie öffentliche Meinung nicht briedigen. Der ner teilte Die Mannschaft der lungen; er verhält sich ruhig. Einer unserer Flieger warf er⸗ mit, seine Arbeiter a er e Konstantinopel, 16. Mai. folgreich Bomben auf das feindliche Lager. Der Feind erhielt Ver- seit 20 Jahren naturalisiert sei glischen Die W der„Emden“ fin g 4 a 8 Armee habe. 11 2 lärkungen, um seine Verluste zu ersetzen; aber die Verstärkungen it„lein Patriot lönne sich etwas thesonne⸗ Kapitänleutnants Mücke in A le po eiße 1 das wirksame Feuer unserer Batterien, die wir vor⸗ A Sab licheres vorsteller ds die Ausschreügen und völkerung der e alen Stabt berei g. aul Tas gestern seüb in der Mortobucht versenkee Plürderungen der lezen Tage, Bel gkeit erseireter pe rief geisterten Emp ee e gen den ee, Fe l, 3 er HBesatzung ertrank. Diesen Sieg trug unser Torpedoboots⸗ 4 entehrenden Ausbruch der achfucht hervorzurn. 1 Eine französische Heldentat. Ten Nichtamtlich.) Die A 1 b in zssentlicher Versan= en We Glei ie Herstellung— Dum⸗ . zerstörer„Muavenet i Millye“ davon, der, nachdem er dafür Verantwortlichen gereicht die zur denkbar größt Unehre.„ Konstantinopel, 16. Mai.(WTV. Nichta. ueber 7 5 ich aus t hatte, wohlbehalten zurüͤck⸗ Die neuen Maßregeln werden unswr der Möglichteüner e- die Zerstörung des deutschen Konsulats*. 3 N rere wurden gezwungen, fährlichen Taue fenmhlicher Kisaber schiben ard leich die drette werden folgende Einzelheiten bekannt: N bre 1 Hauptmann d. L. Jul. * ö 6 r einer it von fünfzehn Tagen wieder ein⸗ 1 war, verlangte er. daß die deutsche Flagge von dem Konsulat miedergeholt würde, indem er in einem Ulti⸗ matum erklärte, daß die osen nicht länger dulden könnten, die 8 über Alexandrette flattern zu sehen, die für die zivili⸗ — lber gleichbedeutend sei mit Barbarei. Während der Vize⸗ nul mit dem Kaufmann Eichhorn die Archive des Konsulats eutlerute, begann die Beschießung. Eichhorn wurde leicht verletzt. Mit e von zwei Zimmern des Konsulats wurden die be⸗ ohnungen zerstört. Fünfzehn Granaten wurden ver⸗ der fünfte Schuß warf die Fahnenstange um. Gegen wurden auf Befehl des kommandierendentür⸗ 3 Generals die deutsche und die türkische be ag ge n Seite im Hafen und auf der Ka⸗ erne gehißt. Konstantrnopel, 16. Mal.(WT B. Nichtamtlich.) Nach⸗ dem die erste deutsche ang von dem französischen Kriegsschiff „d'Estrées“ durch 15 1p herabgeschossen war, eilte die Be⸗ völkerung der Stadt herbei, nahm die Flagge auf und hißte sie auf einem anderen Mast. Darauf errichteten die Stadt⸗ behörden vor der Kaserne zwei große Flaggenmasten und hißten e eee und die der d 1 8 röhli⸗ tese Heldentat der verspotteten, die für ihre Niederlage mit so niedrigen 1 Metten Rache Der Kreuzer unternahm nichts mehr auf ische Waffenbrüderschaft symbolisierende Ant⸗ Sonderplatt des Gießener Anzeigers mit dem Tages bericht der obersten eeresleitung Zustellung täglich nach Eingang d. meldung, auch Sonntags · Bczugsprcis 50 Pfg. monat ⸗ lich. Im Einzelverkauf 5 Pfg. durch die Austrager und in der 6eschaftsstelle dcs blczener Anzeigers. Ates Stadt und Cand. Gießen, 17. Mai 1915. Auf dem Felde der Ehre gefallen. Hessen und den Nachbargebieten.) Pul ch, stud. theol. aus Wiesbaden.— Füls. Brigade⸗-Ers.⸗Bat. 42, aus Niederdresseln⸗ et G dorf. 1 C0 8 beld 2 Ddorf.—. Res. rbeldinger, Inf.⸗Rgt. 211, aus 8 126 5 Carl Waldeck, Inf.⸗Agt. 253, aus Als⸗ Musk. Wilh. Reibeling, Inf.⸗Rgt. 140, aus Eifa. Heinr. Schmidt, Feld⸗Art ⸗Rgt. 61, aus Nidda Unteroff. Georg Maver, Res.⸗Inf.⸗Rgt. 222, aus Eichelsdorf. D Einj.⸗Freiw. Gefr. cand. ing. Gottfried Versock, Schützen⸗ Nat. 108, aus Darmstadt.— Ers. ⸗Res. Julius Gans, Res⸗ . 224, aus Tarmstadt.— Gefr. Jof, Walter, 42 Brig. Bat., aus Darmstadt.— Res. Heinr. Schmidt, Feld⸗Art.⸗ Rgt. 61, 8 Bergreferendar Herm. Bracht, e 23 in Da 1 N Mis 1 N 1 1 —„ Conr Hoffmann, Res.⸗Jägerbat. 24, aus— ilh schel, Pionier gt. 24, aus 5 T aus ffenbach de reiw. k. . Johs. Thei 0 2* agner, Inf.⸗Rgt. 160, aus Alsfeld.— Vizefeldw. Carl Müller, Inf.⸗Agt. 76, aus Offenbach a. M. Musk een 3 223, 1 3 Heinr. er, Pionier⸗Rgt. 25, aus Dillenburg. Erde Karl Gierlich, Inf.⸗Rgt. 239, aus Dillenburg. 1 5 Przyrembel aus Frankfurt g. M. . Hugo Schmidt, Pionier⸗Bat. 21, aus Mainz. . Friedr. Schmidt Inf.⸗Rgt. 114, aus Laufdorf. Sanitäter Joh. Reichel, Ref⸗Inf.⸗Rat. 228, aus Schlitz * 8 4 14 Ritter des eisfetuen Kreuzes: Off.⸗Stellv. Kr a Heinrich Lehr aus Biedenkopf, Feldart.⸗Regt. 47. Der Pfingsturlaub des Militärs. In die⸗ sem Jahr wird den Soldaten nur ein ganz kurzer Pfingsturlaub gewährt, der vom Freitag den 21. Mai mittags bis zum Pfingstdienstag dauert. Der Urlaub erfährt eine weitere Einschränkung insofern, als unter keinen Um⸗ fänden mehr als 25 Prozent der Unteroffiziere und Mann⸗ N chaften Urlaub erhalten. Die Maßnahmen hängen mit dem Fu erwartenden starken Reiseverkehr des Publi- kums wührend der Pfingsttage zusammen. Vom Roten Kreuz. Aus dem östlichen Etappen ebiet ist folgender Bericht eingegangen: „Die Anforderung von Gaben, insbesondere von Eßwaren und Tabak für die Truppen im Osten ist 5 groß. Drinnen im Land kann man sich schwerlich ein Bild davon machen, welche riesige Mengen von Tabak, Zigarren, Zigaretten, alloholfreien Getränken, leichtem Wein, Schokdladen, Obst und Fischkonserven, Dauerwurst, Tee und anderen kleinen Leckerbissen zur Abwechselung des täglichen Einerleis not⸗ wendig sind, um die unzähligen Soldaten nur im be⸗ idensten Maße zu versorgen. Auch Zucker, Seife, Brief⸗ uin Postkarten, Bleistifte, Kissen, Schlummerrollen, wollene Strümpfe, Unterjacken, Unterhosen, Fußlappen, Hemden, Taschentücher, Handtücher, wollene Leibbinden usw. sind sehr begehrte Artikel. Hier soll neben dem Staat die private Wohltätigkeit helfend eingreifen, um den tapferen iegern die Daseinsmöglichkeit zu erleichtern. Einzelne egimenter sind überreich mit Liebesgaben bedacht wor⸗ Wer aber nimmt sich der vielen hundert Ein zel⸗ ationen und imenter an, die keine reiche Stadt 117 Garde⸗Füs.⸗Rgt., aus Scha oder überhaupt keinen festen Si 9 Hi i de Angenelngelt helfen e leren wir hiermit die herzliche Bitte aus, weiter eifrig die Werbe⸗ trommel zu rühren, um die tapferen Streiter der„Hinden⸗ burg-Armee“, die mit übermenschlicher Kraft und Hin⸗ Fieber sich dem Vaterlande opfern, auch fernerhin mit iebesgaben versorgen zu können.“— Alle Liebesgaben, die zur freien Verfügung in Geschenken oder Geldmit⸗ teln gestiftet werden, sind besonders willkommen. Dieselben werden entgegengenommen von der Liebesgabensammel⸗ stelle Rotes Kreuz, Alte Klinik, Liebigstraße. ** An die deutschen Kriegs⸗ und Zivil⸗Ge⸗ fangenen im Ausland werden vielfach außer Briefen und Paketen kleine in Briefform gehaltene Päckchen mit Schokolade, Zigarren usw. versandt. Diese Päckchen werden nicht zusammen mit den Paketen, sondern mit der Briespost befördert. Gleichwohl dürfen aber 7 1 Päckchen außer ihrem Wareninhalt nicht auch noch schriftliche Mitteilungen ent⸗ halten; solche Mitteilungen sind vielmehr stets für sich entweder in einem möglichst kurz gefaßten Briefe unter besonderem Umschlage oder noch besser auf Postkarten an die Gefangenen zu schicken. Die Absender können besondere Briefe oder Postkarten um so eher schicken, als ja alle diese Sendungen portofrei befördert werden. Auf den erwähnten Päckchen muß stets der Vermerk niedergeschrieben sein: Enthält keine schriftlichen Mitteilungen“. Sendungen, die dieser Vorschrift nicht entsprechen, müssen zurückgewiesen werden. Ein ähnlicher Vermerk ist bekannt⸗ lich auch für die eigentlichen Pakete an die Gefangenen vor⸗ geschrieben, dieser muß aber nicht nur auf den Paketkarten, sondern auch auf den Paketen selbst angebracht werden und soll lauten:„Das Paket enthält keine schriftlichen Mitteilungen.“ * Musterschützengraben. Das Eintrittsgeld zur ichtigung des Musterschützengrabens auf dem ist für Erwachsene auf 20 Pfg. und für Kinder auf 10 Pfg. herabgesetzt worden. Jungdeutschland. Heute abend 835 Uhr findet im „Kaiserhof“ die satzungsmäßige Frühjahrs- Bezirks- Ver⸗ sammlung statt. Sondereinladungen sind nicht ergangen. * Paketverkehr mit der Südarmee. Das Stellvertretende Generalkommando des 18. Armeekorps gibt bekannt: Nach einer soeben ergangenen Bestimmung des Kriegsministeriums werden vom 13. Mai 1915 ab Zehn⸗ kilogramm⸗Pakete für die Truppen der Südarmee zur Beförderung durch die Militär⸗Paket⸗Depots zugelassen. Stückgutverkehr bleibt vorläufig noch ausgeschlossen. ** Verkauf von Dauerware. Am kommenden Mittwoch wird die Stadt zum ersten Male einen Verkauf aus den von ihr angesammelten Beständen von Fleisch⸗ dauerware veranstalten. Bei dem Verkauf, der in den Marktlauben stattfindet, werden Mengen bis zu 6 Pfund abgegeben werden. Näheres besagt die in der vorliegenden Nummer enthaltene Bekanntmachung des Oberbürger- meisters. * Die Verteilungsstelle für Futtermit⸗ tel in Darmstadt gibt bekannt, daß die von den ört⸗ lichen Ausführungsstellen(Großh. Bürgermeistereien oder Genossenschaften) gemachten Bestellungen auf Schnitzel wegen Knappheit der Bestünde nur in sehr geringem Maße berücksichtigt werden konnten. Dagegen kann die bestellte Menge von zuckerhaltigen Futtermitteln geliefert werden. Vi r, welche noch Bedarf an Melassefutter oder Zuckerfutter haben, wollen ihre Bestellung sofort bei der örtlichen Ausführungsstelle anmelden und an die Zen⸗ tralgenossenschaft der hess. landw. Konsumvereine in Darm⸗ stadt weitergeben lassen. 6 * Der Kälterückschlag der letzten Tage ist, we⸗ nigstens in den höheren Lagen, nicht ganz ohne Einfluß gewesen. Im Vogelsberg hat es sogar Eis gegeben, und 3 haben die noch blühenden Obstbäume einigen en genommen. Im allgemeinen scheint jedoch die Baumblüte gut durch die kritischen Tage gekommen zu sein. So mag die Hoffnung auf ein gutes Obstjahr recht begründet sein, zumal von Schädlingen in diesem Jahr weniger als sonst zu merken ist— Landkreis Gießen. G Klein⸗Linden, 16. Mai. Der Handwerker L. Jung von hier beging heute den Tag, an dem er vor 25 Jahren im Gießener Braunsteinbergwerk eintrat. Dem Jubilar wurden von seinem Werkmeister ein Geschenk und von seinen Mitarbeitern ein Ehrendiplom, serner vom Gesangverein„Arion“ ein Blumen— bukett mit einer Widmung überreicht. WB. Langgöns, 15. Mai. Dem Wehrmann Wilhelm Bergk im Landwehr-Inf.-Agt. 87 wurde die hess. Tapfer- keits-Medaille verliehen. B. liegt z. Zt. verwundet in Heilbronn. 5 1 Kreis Büdingen. 0 n. Bleichenbach, 14. Mai. Am Himmelfahrtstage wurde der 67 Jahre alte Lehrer Rudolf Diehl unter sehr zahlreicher Beteiligung der Gemeinde, seiner Amtsbrüder aus der Umgebung und in Anweseuheit eines Vertreters der Schulbehörde zu Grabe getragen. Als bei Ausbruch des Krieges Lehrer— mangel eintrat, stellte sich der wegen Krankheit Beurlaubte der Schulbehörde sosort zur Verfügung, bis ihn der Tod aus seiner Tätigkeit herausriß. Auch der Vater und Großvater des Ver- slorbenen waren hier als Lehrer tätig gewesen und auch der Sohn hat sich wiederum dem Lehrerberuse gewidmet. Kreis Alsfeld. f A bHomberg, 16. Mai. In Niedergemünden erlitt das 7jährige Töchterchen eines Bahnbeamten, das dem Herdseuer zu nahe gekommen war, solche Brandwunden, daß es bald darauf verschied. Kreis Lauterbach. h Schlitz, 16. Mai. Im nahen Hutzdorf siel das Söhnchen des Mühlenbesitzers Fischer in die Fulda und ertrank, ehe ihm Hilfe gebracht werden konnte. Kreis Schotten. h. Aus dem Vogelsberg, 16. Mai. Die Mai⸗ käfer machen sich im unteren Vogelsberg unliebsam be⸗ nterkbar. Zu ihrer Vernichtung ordnete die kommission für den Kreis Schotten in den besonders hart betroffenen Gemeinden„Maikäferferien“ an und zwar auf die Dauer von drei Wochen für die schulpflichtigen Knaben vom 10. bis 14. Lebensjahre. Kreis Friedberg. Friedberg, 16. Mai. Die drei aus dem Kriegs- gefangenenlager Friedberg entwichenen Offiziere, russ. Oberleutnant Gogolinski, russ. Leutnant Moisse⸗ je w, franz. Leutnant Randon, sind in Erbach im Oden⸗ wald wieder eingefangen worden. Starkenburg und Rheinhessen. Bieber(Kreis Offenbach), 16. Mai. Kurz nach der hiesigen Station sprangen aus dem Dietzenbacher Zuge vor den Augen der entsetzten Zuschauer vier Frauen und zwei Kinder. Alle sechs plumpsten in den Graben, ohne den geringsten Schaden zu nehmen. Die Frauen hatten einen salschen Zug bestiegen und ihren Irrtum unmittelbar nach der Abfahrt von Bieber bemerkt, worauf sie in ihrer Aufregung aus dem Wagen sprangen. N h Mainz-Kastel, 16. Mai. Ein Liebespaar, das in einem hiesigen Gasthause Wohnung genommen hatte, vergiftete sich hier mit Salzsäure. Es handelt sich um einen Bäckergesellen und ein junges Dienstmädchen. 33%VEßꝙ k!! R Kreis Wetzlar. O Wetzlar, 16. Mai. Unter den Tausenden russischer Gefangener; die das hiesige Lager beherbergt, hat mit Ge⸗ nehmigung der Lagerkommandantur ein gefangener Gerichtsdiener aus St, Petersburg etwa 400 gesangsbeflissene Leute herausgesucht und mit diesen einen„Gesangverein“ gebildet. Der Diri⸗ ent, ein sehr musikalischer Mann, der noch an Krücken geht, hat eine Schar in wenigen Wochen schon soweit geschult, daß er bei dem kürzlichen Besuch von Vertretern des neutralen Auslandes und der Presse im Gefangenenlager bereits ein kleines Konzert veranstalten konnte. Die Leute sangen ein Osterlied und in herr⸗ licher Weise das russische Vaterunser. Und als Schluß brachten sie in markigem Vortrag ein Lied zur Darbietung, das die Ver⸗ treibung Napoleons aus Rußland verherrlicht. Das letzte Lied erregte unter den augenblicklichen Zeitverhältnissen ob seines Inhalts nicht geringes Aufsehen. * Kinzenbach, 16. Mai. In unserer Kirche wurde heute zu Ehren der zuletzt Gefallenen eine würdige Gedächtnis feier abgehalten. Es handelt sich um 4 Söhne unserer Gemeinde, deren zwei in Frankreich und zwei in Rußland ihr Grab gefunden haben. Ihre Namen sind: Heinrich Beslex, Reserve⸗Regiment 116, ge⸗ fallen am 11. November, Wilhelm Brömer, Reserve-Regt. 81, gefallen am 18. Februar, Wilhelm Mandler, Reserve-Regiment 22, gefallen am 7. Februar, und Karl Ludwig Bepler, Ma⸗ schinengewehr-Kompagnie 254, gefallen am 8. April. Hessen⸗Nassau. b Frankfurt a. M., 16. Mai. Ein ver wegener Dieb⸗ stahl wurde in der Nacht zum Samstag in den Adlerwerken ausgeführt. Auf Grund gefälschter Einlaßkarten verschafften sich mehrere Personen Zutritt zu einem Magazin und stahlen aus diesem einen Last⸗ Kraftwagen und viele Automobilzubehör- teile im Werte von rund 30 000 Mark. Die Diebe konnten bisher nicht ermittelt werden. X. Hanau, 15. Mai. Verbhastet wurde Postaushelser Ph. Diehl, der sortgesetzt an Feldpostpakete entwendet hatte. +Eschwege a. d. Werra, 16. Mai. In der Nähe von Eschwege wurde gestern ein französischer Soldat, der vor emigen Tagen aus dem Gefangenenlager in Ohrdruf entwichen war, wieder festgenommen. Während seiner Flucht stellte er sich taubstumm, um sich durch seine Sprache nicht zu verraten. — der 20 Jahre alte Soldaten bestimmte Vermischtes. Ein Mord. 0 Berlin, 15. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Das„Berliner Tageblatt“ meldet: In der Nähe von Oggersheim wurde die Leiche eines unbekannten 18 bis 20 Jahre alten Mädchens auf dem Gleise der Haardtbahn gefunden. Blutspuren führten nach der etwa einen Kilometer entfernt liegenden Radrennbahn. Es liegt zweifellos ein Mord vor. Der Täter ist noch nicht ermittelt. 0 Amtlicher Wetterbericht. 1 Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Dienstag, den 18. Mai 1915: Wolkig, vereinzelt geringe Niederschläge, südöftliche Winde. Ein Uebereinkommen Italiens mit dem Dreiverband? Genf, 17. Mai. Das„Journal“ meldet: In Paris behauptet man, das Ministerium Salandra e am 27. April ein Uebereinkommen mit dem Dreiverbande unter⸗ zeichnet, durch das Italien sich verpflichtet hat, spätestens am— Mai an der Seite Frankreichs in den Krieg einzu⸗ greifen. Zürich, 17. Mai. Aus französischen politischen Kreisen verlautet hier, daß die Abmachungen Salandras und Son⸗ ninos mit den Dreiverbandsmächten in einem för m⸗ lichen Kriegsbündis bestehen, dessen endgültige Form zwischen den Vertretern Italiens und denen der Dreiver⸗ bandsmächte in den letzten Apriltagen in London beraten worden seien. Diese Beratungen beträfen in der Hauptsache auch die finanzielle Seite des Bündmisses Italiens mit dem Dreiverbande. 9 Lugano, 17. Mai. Man glaubt nicht, daß Giolitti am Donnerstag wagen wird, gegen das Kabinett vo gehen. Ja man befürchtet, daß viele Anhänger Giolittis sich durch die Kriegsdrohungen des Pöbels einschüchtern 2 lassen und gar nicht im Monte Citori erscheinen werden. Die Botschaften der Zentralmächte sind von Truppenmengen umgeben. Es werden auch Anschläge gegen den angeblich deutsch- und österreichisch-freundlichen Papst befürchtet.— „Secolo“ meldet: Baron Macchio begab sich heute früh 9 Uhr zum Fürsten Bül o w. Die Umgebung der Villa Malta 4 ist von einer Schwadron Karabinierie zu Pferde, vielen Karabinierie zu Fuß und verkleideten Polizisten bewacht. Die deutsche Botschaft in Rom dementiert die N richt italienischer Blätter, wonach Deutschland den Trans⸗ 29 5 von Kohlen nach Italien eingestellt habe. Der ransport von Kohlen aus Deutschland nach Italten habe während des ganzen Krieges keine Unterbrechung er⸗ fahren und dauere fort wie bisher. 5 Lugano, 17. Mai. Es verlautet, Salandra wolle mit einem erweiterten Ministerium vor die Kammer treten und einige Minister ohne Portefeuille aufnehmen. Man nennt Bissolati, Bar⸗ zilai und einige andere entschiedene Interventionisten. Es ist fraglich, ob angesichts des Orkans im Lande die Giolitti⸗ Partei überhaupt eine parlamentarische Aktion unter⸗ nehmem wird.— Der„Secolo“ und die übrigen Kriegs⸗ blätter jubeln. Der„Corriere della Sera“ bezeich⸗ net den Krieg heute als unerläßlich, weil sonst nach zehn Monaten Heer und Flotte rebellieren würden. Ueberall fin⸗ den Kundgebungen für den Krieg statt. Weitere Kriegs⸗ tumulte werden aus dem ganzen Lande berichtet, zumal aus Florenz. In Rom beschlossen außer den Professorenkollegien der sämtlichen Hochschulen die Handelsk,„ die Dantegesellschaft, Vereine der Eisenbahner, der Postbeamten, der Aerzte und Rechtsanwalts⸗ vereine und sämtliche Beamtenkategorien die Zustimmung zum 'ege. Chiasso, 17. Mai. Die österreichisch⸗-ungarischen Konsulate in Italien haben gestern die österreichisch⸗ungarischen Staatsangehörigen aufgefordert, sich zur Abreise auf das erfte Zeichen bereit zu halten. 1 Bulgarien und der Dreiverband. Sofia, 17. Mai. Die Diplomatie des Dreiverbandes läßt einerseits verbreiten, daß sie bereits über feste, Bulgarien zu unterbreitende Vorschläge n„andererseits will sie Glau⸗ ben machen, daß sich die bulgarische Regierung böswillig gegenüber solchen in bester Absicht gemachten me been verschließe. Wahr ist, daß der Dreiverband bisher keine bestimmten Vorschläge ge⸗ macht hat. N 0 Englische Willtür. Stockholm, 17. Mai. Da die Engländer die Kohlen⸗ einfuhr nach neutralen Ländern beschränkt haben, an⸗ dererseits der ET Erzerport durch die rücksichtslose englische Machthaber fast erstickt wurde, haben sich die schwe⸗ dischen Reedereien zu folgenden Maßnahmen entschlossen: Man will, wie„Aftonbladet“ hört, die überschüssige Erzmenge in der eigenen Tonnage nach Amerika verschiffen, um die leer zurück⸗ kehrenden Schiffe mit Kohlen zu befrachten. Es bleibt nun ab⸗ zuwarten, ob England diesen direkten Handelsaustausch zwischen zwei neutralen Ländern unbehelligt lassen wird. —— ber Frühling naht mit Brausen frauen beim Haus pu, und trifft man jetzt r alle tüchtigen Haus⸗ dem General Reinemachen, an. Der beste lfer, wie seit Jahren, ist dabel der bekannte Luhns Wasch⸗ Erika mit Kottund. Milt Lubns rünmt's ganz gehörig! 8055 * ahn— 1—— N Statt jeder besonderen Anzeige. Den Heldentod fürs Vaterland starb am 8. Mai d. J. in einem sieg- reichen Gefecht unser heissgeliebter, einziger Sohn, unser guter, lieber Bruder, Schwager und Onkel der Oberleutnant u. Kompagnieführer im 2. Mar.-Inf.-Regt. Kurt Wehner Ritter des Eisernen Kreuzes II. und I. Klasse und des Oldenburg. Frdr.-Aug.-Kreuzes II. und I. Klasse im Alter von 31 Jahren. Er war unser Stolz und unsere Freude! Wäsche!: Mittel zu jeder dahreszeit blen . Fortgesetzte Ersparnisse im Haushalt! Meine Nass- und Pfund-Wäsche ist Zirka 50% billiger als jede im Haus gereinigte Ohne 1 scharfer 0 jeferzeit zirka 2 Tage GROSSWASCHEREI EDELWͤEISS Schöteenstrasse 2 GIESSEN Fernsprecher 487 nd Weiss e Ei„Bekanntmachung. an 1— in g erer Bestan* 8* Georg Wehner und Frau Anna geb. Schöffel„ 8 8 Meng⸗ alter Schenk und Frau Else geb. Wehner iet er 05 j 8 den 8 Mittwoch, den 10. Mal 1015, vornitt. 8-12 Uhr . 312 1 d Gisela Döbbelin geb. in 3 ae Marttlauben in Mengen bis zu 6 Pfund 5 Utta un Sela elin. verkauft werden. 3 ö Gießen, den 15. Mai 1915. a f Berlin- Wilmersdorf(Brandenburgische Strasse 28), den 17. Mai 1915. Der Bee er, 1 Die Beisetzung findet am Dienstag, den 18. Mai, nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des Wilmersdorfer Friedhofes, Berliner Strasse 102, aus statt. Bekanntmachung. Die Vergütungen für die im Monat April in Bürger⸗ wobnungen untergebrachten Mannschaften der Land⸗ sturm Jufanterie-Ersatzbataillone Gießen werden be⸗ zahlt an die Empfangsberechtigten, deren Namen beginnen mit: A am Dienstag, den 18. Mai 1915, Gk am Mittwoch, den 19. Mat 1915, Leh am Donnerstag, den 20. Maf 1915, Sooden Bewährtes Heilbad bei: — 4 Radiumhaltige Solduellen.— Katarrhen der Atmungsorgane, Herzleiden, Blutarmut. . S2 am Freitag, den 21. Mai 1915, jedesmal von 8.12 Uhr vormittags und 3—6 Uhr nach⸗ mittags. Die Zablstelle ist im Stadthaus, Zimmer Nr. 4. Es wird dringend ersucht, die Beträge an genannten Tagen 175 litt seit Z Jahren an gelbl. usschlag mit furchtbarem Hautjucken Durch ein halb. 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Mai, nachmittags 6 Uhr, im derzeitigen Geschäftszimmer des Zweigvereins in der alten Klinik, Liebigstraße, stattfinden, wozu die Vereins⸗ mitglieder hiermit ergebenst eingeladen werden. Tagesordnung: * Ausgeschieden in 1914441414141 293 Kesselbach, den 15. Mai 1915. 3 renn: i Direktor: Rechner: Der Kontrolleur: 8 richt d tigke 8 nnn Scövabb. Becker li. Becker IV. 3. Beschlußfassung über Anträge des Vorstandes—.— oder einzelner Mitglie der 4. Borstandswabl 5 Bekanntmachung. Der Vorsitzende: Gießen, 3. Mai 19185. i 8 l g 8 ben 1 1915 Wiener. Dienstag, den 25. Mai 1915, nachmittags um 1 Uhr, findet im Saale des Heinrich Schomber J. dahier die brdentliche General⸗Versammlung der Spar- und Vorschußkasse Kesselbach e. G. m. u. H. mit folgender Tagesordnung statt: Licht- Spiel- Haus Kesselbach, den 15. Mai 1915. Für den Aufsichtsrat: Der Plan des dicken Peter. Komödie. Schomber II. 4297 Elulagen nach Bedarl. Maschinen- und Zylinderöl Julius Lamm, Kirtorf(oberhessen). 256: Einlagen nach Bedarl. Mllitar v. Feldwebel abwürts Zaklt werktags dle Halite. offeriert F 304 Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma J. Ricker'sche Universikäts⸗ Buchhandlung(Ernst Legler) Gießen eingetragen: Die Prokura des Oswin Schneider zu Gießen ist 4300 Gießen, den 12. Mai 1915. Großherzogliches Amtsgericht. J 9 Konkursverfahren. In dem Konkursverfahren über das Vermögen des Kaufmanns Georg Hildebrand in Gießen, in Firma C. F. Schwarz Söhne, daselbst, ist zur Prüfung der nachträglich angemeldeten Forde— rungen Termin auf Montag, den 7. Juni 1915, vormittags 8 ½ Uhr, vor dem Großherzoglichen Amtsgericht in Gießen anberaumt. Gießen, den 7. Mai 1915. 408 Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. Allgemeine Ortskrankenkasse Gießen. Die Beiträge zur Krankenkasse und Invaliden⸗ versicherung für März 1915 können noch bis zum 27. d. Mts. ohne Kosten bezahlt werden. Gießen, den 15. Mai 1915. 4208 Der Vorstand. J. A.: Al b. Leutz. — Berufe im alten Rathaus, Marktplatz 14, Dienstag abends von 7 bis 8 Uhr. Rechtsschutzstelle. Frauen u. Mädchen erhalten unentgeltlich Rat und Auskunft in Rechtsaugelegenheiten im alten Rathaus Markt- platz 14 Mittwoch abends von 7—9 Uhr. 40171 Täglich frisch gestoch. Spargel 9 Ubr ab. W. Hanke, Neuen Bäue 7, Telephon 612. rennabor- Klappwagen einfache, solide Ausführung, sind wieder angekommen. Zu Original⸗Fabrikpreisen empfiehlt 3 41⁴⁵ Aug. Kilbinger, Seltersweg 79. Achtung!» Achtung! Morgen Dienstag, den 18. Mai: Großer Verkauf im Garten des Hotel Felsenkeller in Gießen. Feinster holländ. Kopssalat, 3 Stück 20 Pig. 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Vorlesung der Rechnung für 1914. eee Zuckerrüben- 2. W̃ i itgliedes weiß z. bleich. wird i. d. Zabn⸗ elnes er Orenen Wahl eines Aufsichtsratsmitg jedes. techn. Rundsch., Chlorodont' 1 3. Festsetzung des Eintrittsgeldes. e e Saft! Großes Drama der Nordisch Film- C i 4. Verschiedenes. a l na eien Mundaent eien tel den agen Zusätzen. e 15 i 855 3 5. Verteilung des Reingewinns. eee ehfunb- Glas 55 Wg. Die Rechnung liegt vom 17. Mai an 8 Tage. RBeformhaus f 1 f lang zur Einsicht der Mitglieder offen. In dlehen: Arschapofh., Frantt ö r.. Krenzplatz 5. 3025 Die neuesten Kriegsberichte r Ft 644188) Saslüster Gaskronen, Gaslampen usw. um rasch zu räumen spottbillig Carl Schunck e Terpentolin. „Löwen Marke“ D. R. W. (Amerik. Terpentinöl glesch⸗ wertig, Hauptniederlage für Hessen-Nassau Dr. Krüger & Sommerfeld, Cassel. Telegr.-Adresse Chemikalco. Jernruf Nr. 583 u. 554. 4075 2000 Paar Reise⸗ Muster Handschuhe Strümpfe Söckchen Socken Enorm billig!! 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