108 Der Sießzener Anzeiger Erstes Blatt 5 165. Jahrgang Ischeint täglich, außer 9 Sonntags.— Beilagen: N viermal wöchentlich 1 Sleßener Familienblätter; l 25 weimal wöchentl. Kreis: 1 latt für den Kreis Gießen 5 5 (Dienstag und Freitag);. 5 zweimal monatl. Land⸗ f 7 0 wir ischaftliche Feltfragen werusprech-Anschlüsse: für die Schristleitung112 Verlag, Geschäftsstelled! 50 32 Feuilleton: Aug. Goetz; Adresse für Drahtnach- W für Stadt und Land, richten: Anzeiger Gießen. enera 1 113 eiger Ur ex e en Vermischtes und Ge⸗ Annahme von Anzeigen jährl. Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 65 Pf.; durch die Post Mk. 2.— viertel ⸗ jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf. ausw. 20 Pf.— Haupt- schristleiter: Aug. Goetz. bis weng 9 libr. Rotationsdrudd und derlag der Brühr schen Univ-Buch und steindrucerei n. Lange. Schriftleitung. Geschäftsstelle u. druckerei: Schult. 7. ea füt n Aicher. Samstag, 8. Mai 1015 Bezugspreis: monatl. 75 Pf., viertel- Verantwortlich für den politischen Teil und das richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. Fortschreitende Aufrollung der russischen Karpathenfront. Glänzende Erfolge der deutschen Unterseeboote. Vertagung der italienischen Kammer. 755 Großes Hauptauartier, 7. Mai. fallen, es liegen noch zu viel unverbrauchte Kraftquellenf Kampf mit deutschen Torpedobvpten statt. Südlich (Amtlich. 5 innerhalb unserer Heimat, als daß wir, auch beim Nahen Westlicher Kriegsschauplatz. eines neuen Feindes, unsere Siegeszuversicht aufzugeben Bei Ypern murden alle Versuche der Engländer, uns brauchten. Stolzer denn je wehen die deutschen Fahnen in die seit 17. April einen Brennpunkt des Kamyfes bildenden West und Ost, und auch der deutsche Seeadler hat in kühnem Höhe 60 südöstlich von Zillebeke zu entreißen, vereitelt. Wir Fluge über die Meere in den letzten Tagen sich wieder gewannen dort weiter Gelände auf pern. Der reiche Siegesbeute geholt. Eine ganze Anzahl Dampfer Feind verlor bei diesen Kämpfen gestern 7 Maschinengewehre, der feindlichen Flotten sind unsern Unterseebooten einen Minenmerfer und eine große Anzahl von Gewehren mit neuerdings zum Opfer gefallen, darunter auch Munition. Bei Fortsetzung ihrer Angriffe erlittenheute die bekannte„Lusitania“, der beste Dampfer n 7 große Verluste.[der Cunard Linie 5 mit 31500 Tonnengehalt, der Zwischen Maas und Masel behaupteten und be⸗Jin diesem Kriege schon mehrsach genannt worden war festigten wir den auf den Maashähen und südwestlih und und den nunmehr sein verdientes HGeschick ereilt hat. Die südlich des Ailly⸗Waldes errungenen Geländegeminn. Ironie des Schicksals hat es gewollt, daß gerade in den i n Grabenstück unserer Stellung letzten Tagen ein englischer Sachverständiger ertlärt hatte, noch im i r Franzosen; sonst wurden dort alle An- die deutschen Unterseebvote hätten bereits ihre Kraft ver⸗ griffe abgewiesen. braucht! Die neuen Schiffsversenkungen geben darauf die g 1 55 1 nördlich von. beste Antwort. im Fechttale wurden durch unser Feuer im Keime erstickt. 25 N 5 Oestlicher Kriegsfchauplatz 1.. 1 90 Dir 545 südlich 8 1 östlich von Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Rossienie endeten mit einer ausgesprochenen Niederlage di„ Mai(8 8 a 8; j der Russen, die starke Verluste erlitten, 1500 Ge⸗ Wien, 7. Mai.(WTB. Nichtamtlich) Amtlich wird fangene verloren und sich in vollem Rückzuge verlautbart, den 7. Mai, mittags: Unter fortdauernden Ver⸗ befinden 1 err ze überschritten die, Südwestlich von Kalmarja, südlich von Auguftow und 8 l i nn westlich von Praszuysz wurden russische Teilangriffe von uns J 8 3 1040 1 Ara 0 4 sutig abgeschlagen. In diesen Kämpfen büßten die Russen] au E mmen 520 Gefangene ein. n Suüdöstlicher Kriegsschauplatz—ů 40 5 4 N Dieset indlichen Kolon 1 fo t au Fersen un e 1 die Beskiden vordringende Armee, in deren Verband auch derbündeten Truppen. Der Feind ist dort im schnell den bon em Rückzuge nach Osten; nur an der Weichsel hielt noch deutiche Kräfte kämofen. 1 eine kleine Abteilung von ihm stand. Die Zahlen an Gefangenen und Kriegsbeute Weiter südlich drangen wir auf dem rechten Ufer nehmen weiter zu: speziell unser zehntes Armeekorps er⸗ der Wis lo fa in Richtung auf den Wis lock und über die beutete gestern allein fünf schwere und sechzehn Jaffolka vor. Vielfach stießen Teile des rechten Flü⸗[leichte Geschutze. gels der Heeresgruppe des Generalobersten v. Mackensen be⸗ Unsere Truppen in dem östlichen Abschnitt der reits mit den aus der Karnathenfront westlich des Lupfow⸗[Karpathenfront wiesen unterdessen ver z welfelte Passes vor den dichtauffolgenden Verbündeten im schleunig⸗[russische An griffe unter den schwersten Verlusten für sten Rückzug befindlichen russischen Kolonnen zusammen. Mit den Gegner ab. So wurde gestern ein neuer Vorftoß gegen jedem Schritt vorwärts steigert sich die Sie⸗ die Hohe Ostry durch wirkungsvollstes Artilleriefeuer zu⸗ gesbeute. 5 rückgeschlagen, 1300 Mann des Feindes gefangen, mehrere Oberste Heeresleitung. Abteilungen durch flantierendes Feuer aufgerieben. Auch an 9 3 8 in S 8— alle Versuche 5 N 5 8 3 s Gegners, einzelne Stützpunkte zu erobern. Es ist ein geradezu überwältigender Siegeszug, dem Ne eee N 8 ir t dus 3 1 5 Galizien. 1 1 25 Auf dem südlichen Kriegsschauplatz leine Ereignisse. Im die ersten Tage des deutsch⸗franzöfisch⸗belgischen Feldzuges Geschütkampf vernichteten unsere 9 805 durch Volltreffer erümert, aber in der ganzen Kriegsgeschichte kaum seines⸗ französische Marinegeschütze bei Belarnd. gleichen hat. Die amtliche Berichterstattung läßt uns die Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes: Ereignisse sehr klar erkennen; auf jeder Landkarte stehen v. Höfer, Feldmarschalleutnant. die Namen der Flüsse und Pässe, die da genannt werden, 4 f 33 und wir erfahren, daß seit dem Einsetzen des Angriffes Der Siegeszug in Westgalizien. die Verfolgung der erschütterten russischen Front von der Berlin, 8. Mai. Ueber das Zusammenwirken von Weichsel bis zu den Karpathenkämmen sich schon auf min⸗ Mackensen und Borvevia heißt es in einem Budapester destens 150 Kilometer erstreckt, beinahe bis zum Lupkower] Telegramm des„Berliner Lokalanzeigers“: Die Fortschritte der Hole soll 175 es auch nicht 1155 8 nach Przemysl ist.] verbündeten Truppen entwickeln sich überall erfreulich. Der Feind bene die. 8 wurde mit den Angriffstruppen an allen Stellen angepackt und zu verbringen. Es ist kläglich 915 heiter zugleich daß 1 versucht vergeblich, Widerstand zu leisten. Die nächste Phase der von Petersburg aus— und namentlich in Pa 173 hat man Schlacht wird wahrscheinlich ausgefüllt werden durch die Aufgabe, ierig nach dieser Notspeise gegriffen— sogar jeglichen die in den Beskiden eingekeilten russischen Truppen unschädlich Teilerfolg der deutsch⸗österreichischen Truppen ableugnet!] zu machen. Aehnlich wie nach der Schlacht von Tannenberg. Wir dür⸗ Przemysl. fen uns also in diesen weltgeschichtlichen Stunden nicht nur 8 i e ee ö r über die gewaltige Größe der deutschen und österreichischen ee Siege wundern, sondern auch über den Nihilismus der anzeiger“ aus Wien berichtet, wird aus Krakau gemeldet: Der 1 t * sittlichen Begriffe unserer Feinde. Die Motive für ein so russische Kommandant von Przemysl hat angeordnet, daß die 5 todesmutiges Ableugnen furchtbarer Tatsachen liegen freilich Verwundeten und Kranken aus der Festung nach 0 offen vor uns: die Spannung der neutralen Welt, Rußland gebracht werden. 1 besonders Italiens, das sich zur Entscheidung vorbereitet, 3 nichts ahnen von dem mit Riesenschritten sich Der russische Tagesbericht. 0 ee ee. r Petersburg, 6. Mai.(Ctr. Frkft.) Mitteilung des Gene⸗ 5 f f 1 hespruhglich sollte es. 15 tagt ralstabes vom 5. Mai 10 Uhr abends. Man meldet die. An 3 worden sei. sprünglich sollte es am 12. d. M. tagen.] wesenheit eines feindlichen Kreuzers und anderer kleiner Fahr⸗ 0 Schlußfolgerungen aus dieser Aenderung zu ziehen, ist] zeuge vor Libau. In der Gegend von Rossieny schritten, schwer. Vielleicht genügt den Italienern die kurze Spanne] wir mit Erfolg fort.(Vgl. die deutschen Tagesberichte. D. Red.) Zeit, um einzusehen, wie verblendet es wäre, dem sterbenden] Auf der anderen Front bis zur oberen Weichsel keine Verände⸗ Riesen im Osten, der ihm wesensfremd ist, unter furchtbaren] rung. In Galizien entwickelt sich der Kampf zwischen Weichsel eigenen O Hi T d— iich und Karpathen mit der gleichen Hartnäckigkeit weiter. Die Deut⸗ ge 1 zu Hilfe zu fommen u nichts oder i 15 Abe 0 i ich 18 j 5 z N schen haben beträchtliche neue Kräfte, unterstützt von sehr bedeuten⸗ wenig zu erreichen. Das Wagnis neuer Feindschaften auf Artilleri 8 1 l 0 1 65. der Artillerie, an die Kampflinie gebracht. Der Feind hat seine dem Balkan liegt dunkel und gefahrdrohend vor dem„bren⸗] Massenangrisse wiederholt und gewaltige Verluste erlitten. Ei⸗ nenden Italien“, das ohne einen Schwertstreich und ohnefnige unserer Cin heiten haben sich infolge der hart⸗ die Knochen eines einzigen Bersagliere zu riskieren, seine] näckigen Kämpfe auf unsere zweite Befestigungslinie zurück ⸗ Grenzen wesentsich verbessern könnte, wenn es die versöhn-⸗[gezogen. In der Nacht vom 2. auf den 3. Mai hat der Feind lich ansgestrrckte Hand Oesterreichs nicht zurückweisen wollte.] in der Richtung auf Stryj einen Teil der Schützengräben des Dunkel liegt heute noch die Zukunft der Italiener vor uns. Makuwkagebirges wiedergenommen. In der darauffolgenden Nacht Es heißt, die d Zeit Sberi 7 n hat unser Gegenangriff den Feind zurückgeworfen. Wir haben hier ißt, die deutschen Zeitungsberichterstatter seien schons gef 5 9 10 A0 Sfr 7 9 J e N 2 bei über 1200 Gefangene gemacht, darunter 30 Offiziere. In der aus Rom abgereist und in Lugano angekommen; die Ver—. 5 5 16 5 4 4 N 1 8 Gegend von Angelow, am Oberlauf der Lomnitza, hat der bindung nach den österreichischen Greuzlanden sel unter- Fei 3. Mai eine fr SDfensive r 5 f ztand 5 Feind am 3. Mai eine fruchtlose Offensive auf einer ziemlich bunden. Ernst, doch ohne Furcht, sehen wir in Deuten and ausgedehnten Front unternommen. dem Kommenden entgegen. Die militärische Machtprobe Petersburg, 7. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Der Stab Mitau und bei dem Dorfe Beisagola für uns günstige Schar⸗ mützel. Am rechten Orztraufer wiesen wir am Abend des 4. Mar einen heftigen deutschen Angriff ab, der von starkem Artillerie- seuer 1½ Stunden vorbereitet war, und fügten dem Feinde starke Verluste bei. Oestlich der Eisenbahnlinie nach Mlawa gelang es uns, durch einen plötzlichen Vorstoß die Meierei Ponnany zu nehmen. Am 5. Mai unternahm der Gegner sechs Stunden hin⸗ durch unaufhörlich fruchtlose Gegenangriffe; er ließ vor der Meierei annähernd tausend Tote zurück. Am linken Weichsel⸗ ufer ist Ruhe eingetreten. In Galizien dauerte am 5. Mai die Schlacht zwischen Weichsel und den Karpathen mit großer Hartnäckigkeit fort. Von heftigem Artilleriefeuer unterstützt, häufte der Feind weitere Streitkräfte am rechten Ufer des Dunajec an. Unsere Truppen wurden durch die Ueberlegenheit der schwe⸗ ren Artillerie des Feindes merklich mitgenommen, aber der Gegner spürte auch die Wirkung unserer Schrapnell- und Gewehrfeuer, als er Angriffe unternahm. In der Richtung Stryj hatten wir am 4. Mai einen weiteren Erfolg auf den Makuwka-⸗ ausläufern: wir machten dabei 2000 Soldaten und 40 Offtziere zu Gefangenen. Der Feind wurde in der Verwirrung eine be⸗ trächtliche Strecke zurückgeworfen. Am Lomnizaoberlauf hatten wir am 5. Mai früh gleichfalls einige Erfolge zu verzeichnen. Die Russen leugnen die Niederlage ab. Paris, 7. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der „Agence Havas“: Die russische Botschaft gibt bekannt, daß die Tagesberichte von Berlin und Wien über den angeblich über die Russen in Westgalizien davon⸗ getragenen großen Sieg keineswegs der Wirklichkeit ent⸗ sprächen. Die in der dortigen Gegend stattfindenden Kämpfe durchaus nicht, von irgend welchen Erfol o e von den Oesterreichern, 0 rechen N russische 1 veröffentlicht. Paris, 7. Mai.(WTB Nichtamtlich! Die„Agence do⸗ vas“ gibt folgende Note aus: Die russische Botschaft meldet, 85 die österreichisch-ungarischen und deutschen Tagesberichte bezüglich des über die Russen davongetragenen Sieges keineswegs den Tat⸗ sachen entsprechen. Dieses Dementi bringt den Zusammenbruch der von den Deutschen organisierten Agitation zum Abschluß. Es ist heute ein Leichtes, die verschiedenen Mittel zu zeigen, die Deutschen seit dem 22. April anwandten, um eine politisch und diplomatische Propaganda zu nuternehmen, dere Gründe leicht zu erraten sind. Das Deutsche Große Hauptquartier kombinierte latsächlich drei gleichzeitige Gewaltstöße: Der erste erfolgte im Gebiet von Langemarck. Die von den Deutschen durch erstickende Gase hervorgerufene Ueberraschung geß⸗ stattete ihnen, provisorisch vorzurücken, aber der Vormarsch wurde noch an demselben Abend zum Stehen gebracht, und die von der alldeutschen Presse mit großem Lärm besprochene Operation brachte weiter keinen Erfolg. Der zweite Gewaltstoß erfolgte im Ge⸗ biet von Eparges und Calonne und war ganz ohnmächtig, was die deutschen Tagesberichte nicht verhinderte, diese Operation in einer Weise zu erwähnen, die auf die Oeffentlichkeit Eindruck machen sollte. Der dritte Gewaltstoß endlich erfolgte in den Karpathen. Die Reklame war diesmal so gut ins Werk gesetzt, daß die Organisatoren ihre Weisungen überschritten. Der 0 lautete, einen Sieg zu melden. Die Blätter meldeten aber Eroberung von 600 Geschützen und die Gefangennahme von 300 000 Russen. Das Wolffsche Bureau selbst mußte finden, daß das zuviel des Guten sei und veröffentlichte ein Telegramm(das ein Eingeständnis ist), um vor Uebertreibungen betreffs des Sieges in Galizien zu warnen. Kurz, die Deutschen versuchten dreimal in zehn Tagen einen Erfolg zu erringen, welcher ihnen— würde, ihren politischen Feldzug durchzuführen. Dreimal war ihnen Mißerfolg beschieden, 75 Die Zusatzbemerkung der französischen Presse stelst di Operationen im Gebiet von Ypern als eine große Schlappe für die Deutschen dar, welche nur du. di völlkerrechtswidrige Anwendung erstickender Gase einen augenblicklichen Vorteil hätten erringen können. Seither seien alle weiteren deutschen Angriffe blutig zurückgeschla⸗ gen und das verlorene Gelände ganz oder teilweise wieder⸗ 2 gewonnen worden. Dieselbe Taktik befolgt die Presse hin⸗ sichtlich der Kämpfe bei Eparges und Calonne. Ueber de 1 Vorstoß der österreichisch-ungarischen und deutschen Trup⸗ pen über den Dunajec und die Biala schweigt sich die Presse aus und begnügt sich, stark gefärbte Berichte aus der Londoner Presse abzudrucken. Die deutschen und österreichisch-ungarischen Tagesberichte, die früher zumeist abgedruckt wurden, werden jetzt überhaupt nicht mehr oder nur in stark gestrichener Fassung veröffentlicht. Die Presse deutet bereits an, daß die russische Front in Westgalizien wenig strategischen Wert besitze und daß eine Umgruppierung der russischen Armee event. eine Verbesserung der Lage bedeuten könnte. 0 Wien, 7. Mai.(WTB. Nichtamtlich!“ Aus dem Kriegs ⸗ presseguartser wird gemeldet: Im Verlaufe dieses Krieges hat die Berichterstattung der Ententepresse in 5 drehung der Tatsachen schon so viel geleistet, daß wir uus ge⸗ wöhnt haben, über die regelmäßigen Lügennachrichten ohne genäußerung zur Tagesordnung überzugehen. Daß aber unsere Feinde nun auch amtlich mit Mitteln arbeiten, die selbst in großer Not und Verzweiflung verwerflich sind, sordert zu einer verdienten Abfuhr heraus. Die russischen Vertretungen im Auslande ver⸗ lautbaren offiziell, daß sie den Auftrag haben, die aus Berlin und Wien kommenden Nachrichten über einen sogenannten großen Sieg der Oesterreicher, Ungarn und Deutschen in Westg zien zer letter Wochen ist zu seyr zu unseren Gunsten ausge-! des Generalissintus teilt mit: Bei Libau fand am 5. Mar ein 3 5* kategorisch zu dementieren. Die dort im Gange befindlichen K * tantra micht einmal, von Teilerfolgen der Oesterreicher, Un⸗ Der amtliche französische Bericht. London, 7. Mai.(WB. Nichtamtlich) Das Reutersche garn und Teutschen zu sprechen. f 1 Paris, 6. Mai.(Ctr. Frtst.) Die amtlichen Mitteilungen 1 8 5„ Es kann nicht angenommen werden, daß seit der ligen von Donnerstag lauten: japc Ultimatum 1..* 5190 Flucht des Kommandanten der russischen 3. Armee Radko Dimꝛ⸗ 3 Uhr nachmittags: Wir haben nördlich von Ppern leicht] ans nicht annimmt, verläßt der Botschafter 10 triew aus Jaslo jede telegraphische Verbindung mit Petersburg einen von Steenstraate vorgetragenen Nachtangriff zurückgewiesen. Peking. Heer und Flotte haben den Befehl erhalten, sich bereit⸗ JJV gespielt haben Die Tat sache allein daß am Dun a Fuüben ron Punkt 60, die im lezten g von den britischen Amsterdam, 7. Mai. WTB. Nichtamtlich.) Das Reuter⸗ f der Bü kein streitbarer Russe mehr] Frubpen erobert werden waren, angegriffen Ihr sehr heftiger sche Bureau meldet aus Washington: Staatssekretär Bryan hat ander ziatakzin atirkarser an 3 Kaarist währenddessen sie sich ersticender Gale bedienten, machte eine Erklärung erlassen, in—3 wiederholt wird, daß die Ver⸗ steht, daß auch der 3 4 1 ste zuerst zu Herren dieser Stellung, aber die Verbündeten machten e e— 5 N 71 b 3 5*— der bien agel der Aiussen 2 Strei⸗ cinen Gegenangriff und nahmen emen Teil der verlorenen Schützen. haltung der territorialen Integrität Chinas festhalten. Das einzige liden in eiligem Rückzuge den bisher innegehabten schmalen cht] Kräben wieder. Im Walde von Al Ih machte enn von uns gegen. das der Beringen.— 5 daß pe 0 fen Un arns räumte, zeigt, wie schwer die 1 Ende des Tages unternommener Gegenangriff langsam Fort⸗. Vel ande 8 hätten in Absch tut ur lein in den Kümpfen der letzten Tage getroffen 1 2. Commumniquef schritte. Wir haben einen Teil der Stellung wiedergenommen, in Nationen n 5 8 Welt beitragen wür 2 N n 8 ä rechen, so] Her die Teutschen am Morgen Fuß gesaßt hatten. Während der den Die amerikanische Regierung— nicht daran, irgend eines vom 5. Mai noch e en Kämpfen am 3 1 fein Nacht machten dir Deulschen einen Gegenangriff auf den Ostgipfel— 9— 180 China 215 3 Sie lei ger 2 dann es doch amtlichen Stellen nicht verborgen Eruppen nach des Sil aderwasen s, dessen Höhe sie wirger besezten. Det Japan, nach von China aufgefordert worden, fie Prei udepen ee Geese dee orm made cen ers dear fei une dene en des zen anf de dein wurde Jeb a Leuben sis brauen . ais die 5 behauptet und verstärkt. 1 )VV%V%% T die erdenelentenp e E 8 gelt: Aus 2„ N Berlust von f des 500% Mann, welche die russische Aus Toul. Berlin, 8. Mai. Die Lage der Allierten an den Tar⸗ Armee allein an Gefangenen während der letzten fünf Tage ein⸗ Paris, 7. Mai.(WTB. Nichtamtlich.)„Temps“ mel] danellen wird in einem Bukarester Telegramm der„Deutschen büßte. Zum Glück für uns werden Schlachten nicht mit amtlichen det: Der Kommandant der Festung Tou! hat der Einwoh⸗ Tageszeitung“ als verzweifelt hingestellt. Bei Kum Kale Vementis sondern mit Wafsen gewonnen und den russischen Ko⸗ nerschaft des befestigten Lagers von Toul, die infolge der] seien die französischen Landungstruppen voll- 11717000 FFC dnach die Lage ber Engländer Auemge suchen, is mit einem Tementi, wenn es auch noch so]Pe hr gestattet Darauf bezüglich Gefuche ssen vom Gou- bei Gallipolie sei äußerst kritisch amtlich verlautbart wird, herzlich wenig gedient. verneur von Toul bewilligt werden. Die Behörden über⸗ Konstantinopel, 7. Mai. WTB. Nichtamtlich) Der 5 3. 5 1 nehmen keine Gewähr für die Dauer des Aufenthaltes in Sonderberichterstatter det Die österreichisch⸗ungarische Fliegertätigkeit. Toul und erklären, daß eine neue Räumung durchgeführt] meldet. Ich erfahre zuverlässig über die gesamten Dardanel⸗ Wien, 7. Mai.(WB. Nichtamtlich.) Aus dem Kriegs-——— sobald die militärische Lage eine solche Maß- len tam pfe Nachdem dass aficlische Kae völlig vom Feinde pressequartier wird gemeldet: In der Entente⸗Presse tauchen] nahme erfordere. i 8 ö 5 95. we er ce au ole Sault id eder oer g 6 elglaznuahme bes Geteeibes in grantreich. Pg, 2g 8 f Be, e e ger täglich auf die Städte und Dörfer Nontenegros Paris, 6. Mat.(Ctr. Frkft) Die Handelskommission der] punkt für die ägäische Küstenlandenge von Maidos Das feindliche Bomben abwerfen, durch die viele Frauen und Kinder ge⸗ Kam mer hatte fich urit einem age des Abgeordneten Vio⸗ Ex peditionskorps ist zusammengesetzt aus Australiern sowie fran⸗ tötet oder verwundet werden. Diese Nachrichten sind Fa⸗lette zu befassen, dahingehend, es sei die Beschlag nahme zösischen Kolonialtruppen, unter welchen sich auch farbige Völker⸗ bein. Die Kampfestätigkeit unserer Flieger beschränkt sichsdes Weizens durch die Präfekten zu verfügen und ein schaften befinden. Es ist ausgerüstet mit den modernsten Kriegs⸗ auf jene unumgänglich notwendigen Gegenmaßnahmen, die Mindestpreis festzusetzen. Die Minister Viviani und Thom⸗ mitteln und verwendet die Schiffsaxtillerie seiner gewal⸗ 55 5 g 1 son stellen sest, daß die gegenwärtig noch im Lande befindlichen] tigen Flotte zur Unterstützung seiner Landoperationen. zu unserer Sicherheit getroffen werden müssen, wenn der l.. 1 115451„ Aeruubim l Feind Batteriebauten, die Ausschiffung von Kriegsmaterial Getreidemengen und die durch die Regierung im Auslande ange⸗ ist überall, wohin die Schiffsgeschütze reichen, der Aufenthalt der ge ebnen ee ee kauften Mengen unbestreithar größer sind als der Bedarf der] Verteidigungstruppen tagsüber nahezu unmöglich. Die t ü r F u. dergl. vornimmt. Den ungtücklichen Bewohnern des von Zivilbevölkerung und des Pailitärs bis zum Zeitpunkt der näch- schen Hauptangriffe erfolgen darum bei Nacht. Da der der Entente in den Krieg gehetzten Königreichs Monte⸗ sten Ernte, dem 15 August. Um das Treiben der Spekulation und r über Fesselballons verfügt, mit deren Hilfe er das Ges negro wird unsererseits möglichste Schonung gewährt, um die Versuche von Ankäufen und einer künstlichen Steigerung der lände überschauen kann, so ist der Treffbereich der Schiffsgeschütze das grenzenlose Elend, das dieser Krieg über das Land Brotpreise zu verhindern, habe jedoch die Regierung, im Einver⸗ bedeutend erweitert, wodurch die Belegung der Dardanellenort⸗ gebracht hat, nicht noch zu vermehren. Die Bevölkerung ständmie mit der Budgetiommission, die bei ihr auf die Annahme schasten durch ve bei indirekter Beschießung moglich ist. Unter Vontenegros wollen wir es nicht entgelten lassen, daß dieser Maßregeln drang, beschlossen, auf dem gesamten Fran- solchen Umst sind die bisherigen Erfolge der Türken dop⸗ französische und serbische Nieger ihre Bomben mit Vorliebe zösischen Gebiet zur Beschlagnahme aller vorhandenen Ge⸗ pelt hoch zu bewerten, In den besonders heftigen Kämpfen in der auf offene Städte und Dörfer des österreichisch ungarischen treidevorräte zu schreiten und in jedem Departement durch Ver⸗ Nacht vom 2. zum 3. Mai und vom 3. zum 4. Mai bewiesem Grenzgebietes niedersausen lassen mittlung der Präfekten und Gemeindevorsteher die Abgabe des die türkischen Truppen hervorragende Tapferkeit, so daß der Feind renzg n 7 beschlagnahmten Getreides und feinen Wiederverkauf zu dem sehr schwere Verluste gehabt haben muß. Bei einem derart stün⸗ 5 gleichen Preise für ganz Frankreich, der bei der Requirierung fest⸗I mischen Vorgehen sind naturgemäß auch türkischerseits starke 8 gesetzt wird, zu organisieren. Die Folge dieser beiden Maßnahmen VBerluste zu verzeichnen, insonderheit, wie bei Kriegsbeginn Der Seekrieg wird sein, daß in allen Ortschaften durch Verfügung des Gemeinde-] auch deutscherseits, in den Reihen der O ffiziere. 5 Aufwandes vorstehers der Brotpreis festgesetzt wird, der im ganzen Trotz heißer Bemsthung und des 2 Kampf⸗ f;„Lande annähernd gleichgroß und maaßig sein wird, Dank ber ge- mittel gelang es dern ind nicht, au r einen breit vor⸗ 5 1 9 7.—— 2717 troffenen Maßnahmen fleike der Brotpreis in Frankreich sehr zubringen? die mehr i di Sckeben le n Wunktew des Renterschen Bureaus. Der Cunar ampfer Lusi⸗ merklich unter dem in allen anderen Ländern Europas gegenwärtigf auf die Küste vorgeschoben. Die Entscheidung steht noch 5 ist torpediert worden und gesunken. Hilfe ist ab⸗ 1 N 1A lee 9 E aus, jedoch ist die Lage der türkischen Truppen als dur sandt. 3 sums und ohne Aenderung in mahlung und in der Quali- günstig zu bezeichnen. Die Behauptung ausländischer Berichte von Die Lusitania war der beste Dampfer der Cunard⸗ tät des Brotes Violette zog darauf seinen Antrag zurück. der Abschießung zweier deutscher Flieg bei. ist 2 linie mit 31 500 Registertannen. 1. 5 g N gt, dage ren unere Flieder mehrfach er PV Aus Italien. 5 eee* Arer pool Evening Expreß e„Lusitania“ 7. Mu.(WB. Nichtamtlich) Meldung der Agengia Sortsetung ämpfe auf der Gallipoli-Halbinsel führte Meilen von der drahtlosen Station Old Head versenkt worden.„ Exlaß von 8 ist die ele. weiterer Zurückorängqumg der Landungstruppen bei Kaba Tepe, 2 Berlin. 8. Mai. Zur Torpebierung der„Lusitau ia“ Session des Seuates und der Lammer weiter bis zum. Sela n Neuzitade 4 1 5— Kunert der Berliner„ Oofalanzeiger daran, daß das Schff sich A en dabei derten die Schiffe des indes in 5 3 N uff! en 8 8. e erneut ein — 8 1 tune un cue Wuke seu das„Bet age Matt die Ber- geschütze beteiligen. Nachts erfolgen Infanterieangriffe tagung Hue natirlich dahin grbentet werden, daß dir Regie** üg eime drabflose Weifime der Ahartralitikt aulungte. rung Zeit zu weiteren Verhandkergen zu- rwinnen mihrsche. Es 1 7 ND eee Die admapfe in Küpafrita. Mißbrauchs der ameriufschen Flagge hatte zur Folge, daß die Sonnino bis zur gegenwärtigen Stunde sich nicht allsu gene iat ge- London, 7. Mai.(WTB. Ni mtlich.) Das—* Exklärung in seiner qusweichenden Art abgab. einem Abscheuß im Sinne des Fribeng 28 dei Besetzung von Karibib: Karib'ib wurde gestern In der Täslichen Rundschau“ wird berborgeboben, aug die. n nach einem forcierten Eilmarsch von 35 Meilen besetzt. 1 4 b 5 Die Union pen hatten seit der Einnahme von Otjim⸗ des er. Fesstecben der Unterengsortes nebensachlich cngefichs nett darauf bebucht lem könnte, bs Parlament vor bem Wieder-(ö ing me n e e Verluste. Während Botha vor- badete ie, daß Een Mensch das enlische Niesenschäf vor zidammentritt va. vollendete Tatsachen zu stecten. um 0 einen rückt, ist das füdafrikanische Geniekorps damtt beschaft dem Schickfal bewahrt habe, das ihm an der enalischen Küste. Wiberstund gegen die Regierungszolitik 4.— die Eisenbehulie S e pꝓpmun 5785 gu a 1 gedacht war und das mm vor acht Tagen in Liverpooler Schüff⸗ Der Berkiner„Lokalanzeiger“ meint, daß der beab⸗[bib breiter zu machen, um sie an die breitere Linie nach fuhrtskreifen mit lächelnder Miene qus bem Bereich des Möglichen sichtigte Zeitgewinn mit Ursachen erklärt werden kberne, die nich Windhuk anschließen zu können. Siebenzig von den Hinwegwies. Alfred Vanderbild war telegraphisch davor ausschließlich politischer, sondern vielleicht auch militürischer Na⸗ schätzungsweise 120 Meilen sind bereits fertig Botha be⸗ re e Se e d e De e e i eee. i 12. 7 N 1 5 8 1 2 5 n„ Luluanig, anmntren Er erzielt ein Telegramm, daß bee Aba, Sete e e e e e, Entser⸗ säkusbeuth des Krieges als ifssrerger armiert. den weiteren Verlauf ber Dinge iu Ruh eabworten. N 1 8 5 Die„Kreuzzeitung“ bemerkt: Enn guter Kriegs/ rund läßt Der Kaiser. 5 London, 7. Mai. WTB Nichtamtlich) Reuter meldet aus sich nachdem die Verhandlungen an ihren kitischen Punkt an⸗ Berlin, 7. Mai(Wr. Amtlich) Der Kalser ist auß Whitby: Ein deutsches Unterseeboot versenkte in der gelangt sind, acht Tage später auch nicht besser schaffen, wie im Reise nach dem südöstlichen Krie schauplatz gestern zu kur Nordsee den Fischdampfer„Merry Islington“. Die e* 5 2 zem Aufenthalt in Berlin 1 Besagung wurde in Whirbe gelaubet der Selle, Dardelb möchten mir dech alben, daß die Vertagung Fertan s, Mal. Pine große leber raschgig bereitete dal dur end en,„ mal(Bis Kichtamtlich Lloyds Agen der Session mürbestens auch eine Verkaqung der Entscheibunm be⸗ Kaifer paar, wie verschiedene Morgenblätter melden, bei feiner tur meldet aus Liverpool: Der Dampfer„Centurion, deutet, sei es, daß Italien erst noch das Ergebnis der jetzt in Anwesenheit in Potsdam den im Reserbelasarett im Orangerie 3940 Tonnen Gehalt, von Liverpool Sidafrita unter- der Entwickelung begriffenen Kriegserrignisse abwarten will, sei 8 untergebrachten Verwundeten, die den Geb wegs, ist. an der irischen Hüste in Grund ge bohrt es, daß es weitere geit für die Verhandlungen gewünnen möchte es Kronprinzen stimmungsvoll und feierlich begingen. Der Vat⸗ worden. Die Besatzung ist gerettet worden. Rom. J. Mai(WB Nichtamtlich) Die Feier der Ent- fer unterhielt sich mit den Verwundeten und ließ sich über ihre 6 rte en n Nichtenulich)(Peutzewelbung) Y Tung des Denim 12 be in Auarte bei] Friegserlebnisse berichten. Am Abend wurde jedem einzelnen Ber- rr Dreimustschooner„Carl of Latham“, der 132 Tonnen Genua zur Eri an die Fahrt Garihaldis nach Marsala wundeten als Ern nerungsgeschen kein Taschennotiza faßte, ist gestern bei e von eigem deutschen unter- fand unter kiefiger Beteiligung der Bevölkerung statt, selbst van b. uch mit dem Bilde des Kronprinzen und ein blanler Taler über- seeboot durch Lanonenschüsse in den Grund gebohrt worden. weither, und wuchs sich zur großen kriegerischn Manifestationen reicht. Liverpool, J. Mal(WT B. Nichtamtlich.) Meldun der revolutionären und demokratischen Parteien aus. des Reuterschen Bureaus. Der Dampfer„Candidate“ i i ist, daß im die gesamte Freimaurerei Italiens Aus Stadt und Cand. . 33 von einem eee e n e e Tolitiker ad Pubtistiin Heiter Gießen, 8. Mai 1915. 1 0 e i wee dd duden. ind gcfunten peff er be leren Sehne en Nergeeal nber Nat Von drinnen und draußen. 1 kapellen spielt die„die Mar⸗ Unser Heer hat uns neue Siege kt, und wieder n Fltalte 5 die b beige Kar 1 Die kriegerisch—— 1 durften wir ihm zur Ehre und— 3 Freude die Fahnen Die Kämpfe in Flandern Auslassungen 11 Festredners mit begeistertem Jubel und wehen lassen. Mit stolzen, schlichten Worten gibt uns die Pereatrufen auf Bei der Nachfeier hielt i it ei inzi 4 Lond 7. Mai.(WTB Nichtamtlich) Zu den 1 2 Infel Garbe, pes fr Fe ranzösischer Uniform mit 5 Bertil Jeden Niere*. i ondon, ai.(WTB Ni.. n, lege ben 7 W. war, auf- merklichen Bewegung verändert die graue Straßenzeile ihr Kämpfen nin die„Westminster Gazette“: Wir 5 8 10 kehrt 5 170 1 N 1 55. 1 geradlini icht. Rote, schwarze und weiße wallende müssen den Verlust von Stellungen beklagen, die wir monatelang 1870 1 e Deutschland bm eu Gartbalbiner sich und hüpfende Flecken lösen die Konturen auf; Stolz und ee e ur us de we Salbung Seensgll, in Pele de terer nchen nee dezaten Fand und Jubel brandet sast wie Masit an den Stein⸗ bat uns bedeutende militärisch Vorteile gebracht.„ A 5 eee e London, J, Mai.(B. Nichtanulich! Felbenarschall———————— miperft nei n 1 1* 2 1* den bei Trambahnwagen der deufschen Gefellschaft die Scheiben das Grim der Blame eines alten Gartens verstecken. . tedereroberung einiger verlorener Laufgr durch uns eingeworfen. ihm begann das bunte Spiel. Hinter dem. bei Y ü 6 Di f Weder Köln, 7 Mai(Win Nichtamtlich) Die„Köln. reer e ie Dauem ken N e een ö fterreichtsch⸗ den noch anderswo zeigt der Feind Neigung anzugreifen(J. talienischen Frage esst auch heute un verändert, das beiden k 2 g Berlin, 8. Mai. Ueber den Druck der deutschen heißt, daß die gespannte Lage andauert, oßne daß man genötigt r sie der Maiwind: Bald war die lange Front im Westen wird laut„Tägl. Rundschau“ holländischen] wäre, sie aussi zu bezeichnen. 5 Bua aus Düünkirten wet: An ber Yferfront herrscht 1 getaucht. Langsam und würdevoll schob sich die gr bortgesetzt ein dußerst starker, burch vernichtenbes Arttlleriefener Das ja panische uitimatum. a um Ffenster hinaus. 2 Aurnterstützter Druck der deutschen Linien. Die Bevllerung des Petersburg, 7 Mui. S emer le auf, warf sich tn die l. 0 3 Nichtamtlich. Brust 2 i ich 18 3 wußt. Kum pfgebiete⸗ flieht. Viele Dörfer verschwinden vom Erdboden Petersburger Telegraphen⸗Agentur meidet au 7 2 Die 1 sagte 8 e 160 bab zuerst* 8 und beliehen nur noch dem Namen nach. König Albert ist seit 7. Mai, 3 Uhr nachmittags: Japan hat Chi; ö 3 5 5 N Len nacht melt an ver Srunt fein Auienthalt. ill ambe fannt. Im at u ni uberreicht. bas am J. Mai, 6 Uhr abends, abläuft. aus den Jenstern, klammerten sich an die Haus fronten, N * 65 2 wirten gesetzlich zu et abe 0 seiner LECIFERR ur gelalligen Beachtung! Denkmäler nmof Grossen- Linden, er mässigten Frei „bogen sich und schwangen eilferti gt die lei Leiber: Habt Ahrss 1 durra! Hunderttausend Russen gefangen! Bravo! oße Fahne aber, ruhig und vornehm, verlor die g nicht: Hunderttausend? Möglich, aber nicht wahr⸗ ch. An der Strußenecke standen Menschen beisammen, und strahlend im Glück des Sieges Ueber ihnen rt und tobt das Flaggentuch des Eckhauses wie der sporn, der unter ihm das Ende des Krieges beweist. Wind hat es an der freien Ecke mit besonderem Glück sich die r abgesehen. Sie steigt und bäumt sich, schlägt und klatscht, fängt sich an der Stangenspitze, zerrt und reißt sich wieder in die gestikulierende Freiheit und treibt's genau wie manche Menschen, die der Sieges⸗ rausch mit seinem Wehen ums ganze Gleichgewicht bringt. Hoch droben im Dachkämmerlein erscheint ein kleines, ver⸗ waschenes Ding von Fähnlein. Zitternd und unsicher schwankt es ängstlich in den Händen eines alten Mütter⸗ chens, bis ihm eine kunstvolle Verschnütrung Halt verleiht. Aber dann! Hell jau, es von luftiger Höhe in den Chor der größeren Brüder hinein. Von oben sieht sich der Sieg viel schöner an! Hinten springt ein schwarz-gelbes Tuch in den Reigen. Wir halten fest und treu zusammen, klingt sein schmetternder Ruf. Und die Nüchternheit der Straße ist gewichen. Die Fahnen wehen J * Die Erhebung ber Getreide- und Mehl⸗ vorräte. Es sei nochmals auf die morgen stattfindende Aufnahme über die Getreide un d Mehlvorräte aufmerksam gemacht. Es bedarf wohl keiner weiteren Dar⸗ legung, daß dieser Ermitkelung größte Bedeutung zukommt, weil die 8 wichtige und unentbehrliche Unterlagen für die weiteren aßnahmen zur Ernährung der Bevölke⸗ rung während des Krieges beschaffen sollen. Die Vorräte in den gewöhnlichen Haushaltungen werden nicht fest⸗ 9 estellt, sondern nur diejenigen in den landwirtschaft⸗ lichen Betrieben und in denjenigen Unternehmen, die Vor⸗ räte von Getreide und Mehl aus Anlaß ihres Handels und Gewerbebetriebs im Gewahrsam haben. Insbesondere seixc 5 1 hervorgehoben daß die Landwirte auch diejenigen Vor⸗ ra 7 22 haben, welche sie zum Betrieb ihrer Wirt⸗ im e schaft N igenen Haushalte zur Ernährung der An⸗ gehörigen ihrer Wirtschaft einschließlich des Gesindes nötig 0 auch wenn ihnen diese Vorräte von der zuständigen Behörde schon segeben worden sind. Diese den Land⸗ 8 0 stehenden Vorräte sollen ihnen belassen werden; es müssen aber unbedingt alle Vorräte festgestellt werden. Von den Anzeigepflichtigen darf erwartet werden, daß sie es als vaterländische Pflicht ansehen, die Zähler, welche die mündlich gemachten Angaben in die Zähllisten einzutr„bereitwilligst zu unterstützen. Der An⸗ zeige! selbst soll durch seine Unterschrift die Rich⸗ Angaben bescheinigen Wer sich weigert, An⸗ gaben zu machen, oder wer seine Vorräte unrichtig angibt, wird mit hoher Strafe bedroht. 15** Die Fleischpreise werden nach einer Bekannt⸗ machung der Metzgermeister von heute ab nur mehr nach Gewicht bemessen werden. Der namentlich bei der ge⸗ ringer bemittelten Bevölkerung so beliebte Verkauf nach Pfennigen kommt damit in Wegfall. * Eine abenteuerliche Heimreise deut⸗ scher Militärpflichtiger machte vor einigen Tagen die Runde durch die Zeitungen. Unter den glücklich Heim⸗ gelehrten befand sich auch ein Gießener, Karl Haupt, der uns von dem waghalsigen Unternehmen folgendes mitteilt: Kurz vor Ausbruch des Krieges waren wir zu 14 jungen Deutschen auf einem Segelschiff überrascht worden und lan, deten in einem portugiesischen Hafen Im November 1914 kamen wir glücklich von den portugiesischen Inseln über Por- tugal nach Spanien, wo wir in Barcelona bei verschiedenen Firmen Arbeit fanden. Von dem gesparten Gelde und mit sonstiger Beihilfe erstanden wir Mitte April ein kleines Segelschiff, womit wir am 19. April nachts von Barce⸗ sona abfuhren. Die Windrichtung bestimmte uns, die Route nach Sardinien zu wählen. Einige Stunden von Barcelona entfernt, gewahrten wir einen französischen Kreu⸗ zer, der uns jedoch infolge der Dunkelheit nicht bemerkte. Nach drei Tagen erreichten wir, ohne von einem feindlichen Schiff belästigt zu werden, die Südspitze Sardiniens. Nach weiteren sechs Tagen kamen wir in Palermo an, wo wir unter den üblichen Formalitäten vom deutschen Konsul in Empfang genommen und nach Deutschland weiter befördert wurden. Ein weiteres Boot, das mit 24 Deutschen gleich⸗ zeitig in Barcelona abging, ist von einem feindlichen Kriegs⸗ schiff aufgebracht und die Insassen gefangen genommen worden. Ein drei Tage früher abgegangenes Boot, ebenfalls mit 14 Deutschen, ist am Vormittag desselben Tages in Pa⸗ lermo angekommen, ein viertes mit neun Deutschen ist gesunken. Hessen⸗Nassau. b. Frankfurt a. M., 7. Mai. Seit dem 1. Mai verkehren im hiesigen Hauptbahnhofe 410 Schnell, Eil⸗ und Per ⸗ sonenzüge gegen 745-760 in Friedenszeiten. Trotzdem erfuhr der Sommersahrplan gegen den Winterdienst eine Steigerung um 66 neu eingelegte Züge. — Märkte. f te. Frankfurt a. M., 7. Mai. Auf dem heutigen Heu- und Strohmarkt waren chts angefahren. F. Wiesbaden. Viehhof-Marktbericht vom 7. Mai. Austrieb: Rinder 104(Ochsen 5, Bullen 11, Kühe und Färsen 88), Kälber 124, 1 Schaf, Schweine 120. Bei lebhaftem Handel hielten sich die Preise auf der gleichen Höhe wie am 3. Mai und schnell war der Auftrieb ausverkauft. sichten in Hessen am Sonntag, den 9. Mai 1915: Ziemlich beiter, Gewitterneigung, mild, östliche Winde. Letzte Nachrichten. Die Kämpfe in Flandern. Kopenhagen, 8. Mai.„Daily Erpreß“ meldet von der belgischen Grenze: die englische Heeresleitung halte die letzten Kämpfe um Ypern nur für ein Vorspiel des allergrößten Vor⸗ stoßes, den die Deutschen bisher an der Westfront gemacht hätten. Die Niederlage der 3. russischen Armee. K. K. KFriegspressequart ier, 8. Mai. Der vollständig geschlagene Teil der russischen 3. Armee wird auf mindestens vier kriegsstarke aufgefüllte Korps geschätzt. Davon sind 30 Prozent in Gefangenschaft geraten, 20 Prozent tot und kaum 50 Prozent entkommen. Aber auch von der noch übrigen Hälfte dürfte noch ein erheblicher Teil in unsere Hand fallen, weil die verfolgenden Truppen des Generalobersten von Mackensen die Nachhuten hart bedrängen. Von den in den Rückzug mit hineingerissenen Bes⸗ kidenkorps sind bis jetzt gegen 30000 Mann ab⸗ gefangen. Die Einbuße der Russen in den Kämpfen durch Tote, Gefangene oder Schwerperwundete dürfte ins gesamt schon die Ziffer 100000 ausmachen, die sich durch Ab⸗ sangen der Beskidenarmee noch verdoppeln würde. Der Dreiverband arbeitet mit Hochdruck. Athen, 8. Mai. In der Presse verlautet, der Drei⸗ verband sei an Griechenland mit neuen Vorschlägen Die hervorragend wird bestätigt durch viellache Veror nung i Lazaretten, un die dureh Blutverl schweren Krankheiten venorenen Kräfte viederzugewinnen, und dient zugleich angenehmem Gesch Tablettenform M. 2.50 in Apotheken. Galenus, Chem. Industrie, G. m. b. H., Frankfurt a. M. (Ovo-Lecithin- Eisenomydhydrat) ist von Flüssig Preis M. 3.— die Flasche, auch in e Wirkung von L herange treten, um Griechenland zurr Aufgabe seiner Neutra⸗ lität zu bewegen. Verwirrung in Paris. Basel, 8. Mai. Die gestrigen Pariser Abendblätter lässen die Verwirrung ahnen, die nach den lezten deutschen und österreichischen Siegen in Paris herrscht. Die Blätter drucken aus⸗ nahmslos die Erklärung der russischen Botschaft in Paris ab, welche die Erfolge der Truppen der Verbündeten leugnet. Das „Echo de Paris“ und das„Journal“ verzichten auf eine Be⸗ sprechung der Lage in Westgalizien. Der„Matin“ gibt den Ernust der dortigen Kämpfe zu und meint, Frankreich müsse geduldig vertrauend abwarten, wie die Russen diesen Stoß auf ihrem Vor⸗ marsch ertragen. Die Pariser Börsenberichte stellen völlige Unlust und Unentschlossenheit fest. Gegen die russischen Dementis. Rom, 8. Mai. Auf das von der russischen Botschaft in Nom gleichlautend mit der Kundgebung Iswolskis erlassene Dementi gegen die deutschen und österreichischen amtlichen Berichte über die Siege in Galizien, hat die österreichisch⸗ungarische Botschaft in Rom mit einer Note geantwortet. Diese weist darauf hin, daß der russische Generalstabsbericht vom 5. Mai selbst das Zurückweichen der Russen nach Gorlice zugegeden und daß also die russische Botschaft in Rom den ricfsischen Generalstabsberscht dementiere, um die Neutralen zu beechslussen. a Erregung in Nisch. 5 Mailand, 8. Mai.„Secolo“ meldet aus Bukarest: In Nisch herrscht überaus große Erregung wegen der Gerüchte von einer Ministerkrise. Diese sei auf die von Italien an der Adria geltend gemachten Ansprüche zurückzuführen, die dem Neutralitätsprinzip zuwiderlaufen. Die bevorstehende Reise des Ministerpräsidenten Paschitsch nach Peters⸗ burg sei verschoben worden, wahrscheinlich im Zusammen⸗ hang mit dieser Angelegenheit. a Der Untergang der„Lusitania““ i. Köln, 8. Mai. Zu der Versenkun g des Riesendampfers „Lusitania“ meldet die„Köln. Ztg.“ von der holländischen Grenze:„Central News““ berichten aus Liverpool: Laut eingegangenen Meldungen ist die„Lusitania“ an der Küste Ir⸗ lands torpediert worden. Die Cunard⸗Linie bestätigte die Tatsache. Das Los der Reisenden ist noch unbekannt. An Bord des Dampfers befanden sich 290 Pafssagiere 1., 662 2. und 361 3. Klasse, sowie 665 Mann Besatzung. Der Dampfer wurde gestern nachmittag um 2,33 Uhr getroffen, acht Seemeilen vom Kap Old Head of Kindale. Unter den Reisenden befanden sich u. a. Alfred Banderbilt, fowie der Kapitalist Pear son, der bekannte Petroleummagnat. Zahlreiche Dampfer sind zur Rettung ausgelaufen. Weitere Einzel⸗ heiten sind noch nicht bekannt. WTB. London, 8. Mai. Reuter meldet: Die Tor pe⸗ dierung der„Lusitania“ erfolgte gestern mittag um 2.33 Uhr, nach einer andern Meldung um 2.15 Uhr. Das Schiff blieb noch 20 Minuten flott. Passagiere und Be⸗ mannung zählten zusammen 1900 Personen, nach anderen Berichten 1978. Zwanzig Boote konnten zu Wasser gelassen werden. Nach einer Meldung der Admiralität wurden 500. bis 600 Ueberlebende in Qucenstown an Land gebracht. Viele mußten in die Krankenhäuser gebracht werden. Mehrere starben. Auch in Kinsdale ist eine Anzahl Passagiere gelan det worden. Der Hafenadmiral von Qucenstown sandte eine Anzahl kleiner Flugzeuge nach der Stelse, wo der Dampfer saul. ECIFERNN uste, grossen Strapazen ud zur Stärkung der Nerven. 4070 mack und Zuverlässiger Wirkung. Einem hiesigen sowie auswärtigen Publikum in einfacher und moderner Form auf meinen beiden Lagern, hier sowohl, wie am Bahn- zu bedeuten d sen abgebe, um den Füllgrabe empfehlen als besonders preiswert: Pfd. 54 1 a Patna⸗Reis m. 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