de er 1 it täglich, außer Sonntags.— Beilagen: e wöchentlich Gictener amilienblätter; eunal wöchentl. Ureis⸗ Raufürben kreis Giezen (Dienstag und Freitag); g Seis de sehragen wirt e agen Fernsprech-Anschlüsse: e ee 2 er eschäftsstelled! Adresse jür Drahtnach⸗ richten: Anzeiger Gießen. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 9 Uhr. Großes Hauptquartier, 3. Amtlich.) 3 3 Westlicher Kriegsschauplatz. In Flandern griffen mir gestern nordöstlich von Ypern beiderseits der Straße Poellapelle— Ypern mit Er⸗ folg an und nahmen die Gehöfte von Fortuin, südöstli von St. Julien. In der Champagne richteten wir Minensnrengungen erheblichen Stellung zwischen Souain und Perthes an. „Zwischen Maas und Mosel fanden gestern nur Artilleriekämpfe statt. 4 Am Hartmannsweilerktoyf machten die Fran⸗ zosen heute nacht vergebliche Angriffsversuche gegen unsere Gipfelstellungen. 0 in französisches Flugzeug landete gestern bei Hundlingen, westlich Saargemünd. Die beiden Injassen wur⸗ den gefangen genommen. Ein deut sches Flugzeuggeschwader griff ge⸗ stern die Luftschiffhalle und den Bahnhof Epinal mit an⸗ scheinend gutem Erfolge an. Oestlicher Kriegsschuuplatz. Auf der weiteren Verfolgung der auf Riga flüch⸗ tenden Russen erbeuteten wir gestern 4 Geschütze, Maschinengemehre und machten südlich Mitau wie⸗ der 17100 Gefangene so daß die Gesamtzahl der Gefangenen uuf 3200 gestiegen ist. Russische Angriffe süd⸗ westlich non Kalwa rja mißglückten unter starten Verlusten für den Gegner. Die Russen wurden über die Szeszupa zu⸗ 0 1 0 und ließen 330 Gefangene in unserer Hand. Auch norhüstlich von Skiernicwire zogen sich die Russen eine schwere Niederlage zu, wobei sie neben einer großes Anzahl an Toten 100 Gefangene Jverloren. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Im Beisein des Oberbefeblshabers Feldmarschalls Erz⸗ herzug Friedrich und unter Führung des Generalober⸗ sten nun Mackensen haben die verbündeten Truppen gestern nach erbitterten Kümpfen die ganze russische Front in Westgaligzien von nahe der ungarischen Grenze bis zur Mündung des Dunasec in die Weichsel an zahlreichen Stellen durchstoßen undüberalleingedrückt. f . Diejenigen Teile des Feindes, sind in schleunigstem Rückzug nach Osten scharf verfolgt von den verbündeten Trupnen. Die Troph den des Sie ges lassen sich noch nicht annähernd übersehen. Oberste Heeresleitung. * 1* Mal.(Amtlich.) Am 1. Mai nach⸗ u de es Unterseeboot bei dem Ga⸗ lopper Feuerschiff den englischen Torpedobootszerstörer „Recruit durch Torpedoschuß zum Sinken geb racht. Am gleichen Tage sand in der Näbe vom Noordhiader Feuerschiff ein Gefecht zwischen zwei deutschen Vorposten⸗ bopten und einigen bewaffneten englischen Fischdampfern statt bei dem ein englischer Fischdampfer ver nich tet murde. Eine Diuisionenglischer Torpedo⸗ hoaotszerstörer griff in das Gefecht ein, das mit dem Verluste unserer Vo rpostenschiffe endigte. Laut Bekanntgabe der britischen Admiralität wurde der grüßte Teil der Besatzung gerettet. Der stellvertretende Chef des Admiralstabes. gez. Behncke. *** Ein Tag neuer Erhebung und Zuversicht in diesem! sturmreichen Kriegsjahr ist für uns herangebrochen, und kein Bangen mehr vor feindlicher Uebermacht, sondern ein stolzes Gefühl deutscher Unbezwingbarkeit und Siegeskraft zieht durch unscre Seele. So läßt man auch unsere Schuljugend, der im Zeitenschoße die sich gegenwärtig erfüllenden ge⸗ waltigen Schicksale der Völker noch dunkel bleiben, mitfeiern, damit sie später, wenn ihrem Auge die Bedeutung dieser Maientage von 1915 erwächst, die Erinnerung an einen der schönsten Frühlingstage lebendig gegenwärtig haben, an einen Tag, der dem deutschen Baum neue Blätter und Knospen gebar. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht ergänzt heute die Mitteilung unserer Heeresleitung dadurch, daß wir von 8000 Gefangenen erfahren, die uns der neue Sieg in West⸗ galizien gebracht hat. Mancher, der noch die unsinnigen Sonmagsgerüchte von 100 000 gefangenen Russen im Kopfe hatte und, von dem Wesen einer solchen Durchbruchs⸗ schlacht sich keine rechte Vorstellung machen kann, wird viel— leicht seine Mitmenschen durch Aeußerungen der Enttäu— schung ärgern: nur 8000, aber leine 80000. Nun, die strategische Bedeutung des neuen Sieges über die Russen ist ja jedem, der das Bild der monatelangen Stellung un⸗ serer und der feindlichen Truppen in Westgaltzien vor sich hat, ohne weiteres völlig lar. Zwischen Weichsel und Kar. pathen ist die feindliche Mauer auf viele Kilometer weit durchbrochen worden. Die Russen flüchten und ihre sich anschließende Karpathenfront wird auf das ärgste bedroht. Die Deutschen und ihre Verbündeten sind auf scharfer Ver⸗ fsolgung des Feindes begriffen und häben, wie der Wiener Mai.(WTB. durch erfolgreiche Schaden an der feinblichen die entlommen konnten, W, Berlin, 3. mittags hat ein deutsch Tagesbericht feststellt, den Uebergang über den unteren Daunajec an der Karpathenfront überschritten. Der gauze 5 Kampf verrät Hindenburgis hes Rezept. Von der Seite her 10 rei R. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. druckerei: Schulstr. 7. Dienstag, 4. Mai 1015 Bezugspreis: hionatl. 75 Pf., viertel⸗ jährl. Mk. 2.20: durch Abhole- u. Zweigstellen monail. 65 Pf.; durch die Post Mk. 2.— viertel⸗ jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 Pf.— Haupt- schristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Ge⸗ richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. Veck, säntlich in Gießen. 2 Feind muß sich in der Richtung des entscheidenden Stoßes zurückziehen, also von Krakau nach Przenthsl und Lemberg, oder, in derselben Richtung weiter südlich, von Gorlice nach Sambor und Lemberg. Hoffe beschieden ist, unter Ge raloberst von Mackensen die Verfolgung sofort möglichst weit auszudehnen. Sicherlich sind von der Heeresleitung im Osten alle Vorbedingungen dafür zwar nicht überspannte dürfen, daß etwa nun das ga fangen werden könnte, aber ue bald die Freude erleben, daß auf dem südlichen Kriegsschaup Nöten wieder über die Grenz Gleichzeitig mit der frohen rascht uns der deutsche Admi ein Nordseegefecht, das inso roffen worden. Man wird Erwartungen sich hingeben russische Millionenheer ge— ist schon genug, wenn wir russische Dampfwalze auch atz unter vielen Schäden und zurückgetrieben wird. Kunde aus Galizien über⸗ stab mit dem Bericht über rn einen bedauernswerten Ausgang genommen hat, als eine überlegene eng⸗ lische Division von Torped votszerstörern zwei deut- sche Vorpostenbobte— der englische Bericht spricht von Torpedobooten— zum Untergang gebracht hat. Aber dieser deutsche Verlust if folge reichlich wett gemacht! zerstörer ist von einem deutsche den, und einer ganzen Reihe von unseren angriffslustigen reitet worden. Die Tätigkeit überall die größte Bewundern nung aber mit den englischen und Folgerungen zeitigen, die d bereiten sollen. Man wird es i Daeutschland sogar fordern, daß, schissen fortan wenig Federlese den dentschen Booten in den ö e Der österreichisch⸗ung Wien. 3. Mai.(WTB. verlautbart, den 3. Mai 1915, reichisch⸗ungarische unt geftern den Feind in seiner seit Monaten hergerichteten und besetzten Stellung in Westgalizien angegriffen, haben ihn auf der ganzen Front Malastum Gorlice-Grumnil und nürdlich dauon geworfen und ihm schwere Verluste zu⸗ gefügt über 8000 Gefangene gemacht und Ge⸗ schütze und Maschinengewehre in bisher noch nicht festgestellter Zahl erbeutet. Gleichzeitig erzwangen eu nsere Trup⸗ benden lebergangüber den unteren Dunajec. An der Karpathenfkront und in den Besliden ist die Lage unverändert. In den Waldkarpathen haben wir in neuerlichen Kämpfen östlich Koziowa Raum gewonnen, den Feind aus seiner Stellung geworfen, seine Gegenangriffe blutig abgeschlagen und dort mehrere Hundert Ge⸗ fangene gemacht und drei Maschinengewehre erbeutet. Auch nördlich Osmalode murde der Feind von mehreren Höhen zurückgeworfen und erlitt schwere Verluste. Auch dort ist noch der Kampf im Gange. An der russischen Grenze zwischen Pruth und Dnjestr nichts Neues. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: v. Höfer, Feldmarschalleutnant. Der Sieg in Westgalizien. Berlin, J. Mai. Der Sieg der verbündeten Armeen auf dem westgalizischen Kriegsschauplatz wird von den Morgenblättern gewürdigt, indem man die amtlichen Berichte der deutschen Heeres⸗ leitung und des österreichisch-ungarischen Stellvertretenden Ge⸗ neralstabschefs zusammenfügt. Im„Berliner Tageblatt“ sagt Major Moxraht: Wir dürfen den 2. Mai feiern als einen Tag, welcher zähs Verteidigung und energischen Angriff durch einen Ersolg auf dem südöstlichen Schauplatz des Krieges krönte, der nur durch treuestes Zusammenwirten unserer verbündeten Heere gegen die russische Uebermacht der Zahl zu erringen war. In der„Deutschen Tageszeitung“ heißt es: Die Heere der verbündeten Kaisermächte haben schon manche rühmliche Wafsentat in diesem Kriege in treuestem Zusammen— wirken errungen. In Westgalizien haben sie jetzt in vollster tak⸗ tischer Kampfgemeinschaft einen großen Sieg von noch gar nicht abzuschätzender, vielleicht entscheidender Bedeutung für den ganzen Feldzug erfochten. Die„Kreuzzeitung“ äußert: Es handelt sich diesmal nicht um eine vernichtende Schlacht ähnlich der Winterschlacht in Masuren, aber dennoch um einen Sieg, der für die endgültige Entscheidung bedeutsam werden kann. Wir müssen das der Zukunft überlassen. Für jetzt freuen wir uns des schönen Erfolges und danken den wackeren Truppen, die ihn unter Führung des schon bei den Kämpfen in Polen so glänzen den Generalobersten von Mackensen erfochten haben. Aufs herr⸗ lichste hat sich wiederum die Waffenbrüderschaft mit unserem österreichisch⸗ungarischen Verbündeten betätigt. Die„Tägl. Rundschau“ bemerkt: Daß diefer große Sieg gemeinsam von unseren Truppen mit denen unserer Verbündeten errungen ist, erhöht seine moralische Bedeutung. In Blut und Feuer hat sich die Waffenbrüderschaft als ein unverbrüchliches, unlösliches herrliches Bündnis bestätigt. Der Sieg am Dunajer bedeutet, daß die Zeit des Stilliegens im Stellungskampfe vorüber ist und daß entscheideude Schlüge sich durch vorausgegangene Er— englischer Torpedoboots⸗ Unterseebvot versenkt wor— on britischen Dampfern ist boten ein nasses Grab be— nserer Unterseeboote muß g hervorrufen. Die Begeg⸗ sischdampfern wird Lehren n Engländern teine Freude der Welt begreifen und in nit den britischen Handels⸗ gemacht wird, sobald sie eg kommen. iche Tagesbericht. uhtamtlich.) Amtlich wird mittags. Vereinte öster⸗ deutsche Kräfte haben wird die russische Front aufgerollt, und der geschlagene vorbereiten. * zien. Gefechte in der Nordsee. 4 Die„Vossische Zeitun 9“ führl aus:* Ter Feldmarschall drüben, der Gencral drüben, sie sind Klinge und Griff eines Schwertes und dieses Schwert saust nieder mit unwiderstehlicher Wucht. Die Schlacht in Westgaltzien ist eine der ruhmvollsten Waffentaten dieses Krieges und wird ihre militärisch⸗ und moralische Wirkung nicht verfehlen. Wir hoffen, daß dieser Sieg denen zur Warnung dienen wird, die etwa das Gelüste tragen sollten, aus ihrer Neutralität herauszutreten und mit den Ver⸗ kündeten die Waffen zu kreuzen. a * Der Seetrieg. Der englische Bericht über das Seegefecht in der Nordsee. 6 London, 3. Maf. WTB. Nichtamtlich. Die Admirali⸗ tät meldet: Der Fischdampser„Columbia“ ist von z wei deutschen Torpedobooten überfallen und torpediert wor⸗ den. Von der Besatzung wurde ein einziger Mann von anderen Fischdampfern gerettet. Die Torpedoboote wurden von einer Divi⸗ sion britischer, Zerstörer verfolgt, darunter die Schiffe„Laforey“, 16 „Leonidas“,„Lawford“ und„Lark“. Beide deutsche Torpedoboote 1 wurden nach einer Stunde in Grund gebohrt. Zwei deutsche Offi⸗ 1 ziere und 44 Mann wurden aus der See gerettet und gefangen ge⸗ nommen. 8 London, 3. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Vier Offiziere und 21 Mann von dem Zerstörer„Recruit“ sind durch den Fischdampfer„Dawswy“ geret⸗ tet worden. 5 105 78 London, 3. Mai. B. Nichtamtlich.) Nach Telegram⸗ men aus Ipswich ist der britische Torpedobootszerstörer„Re cruit, mitschiffs torpediert worden. Der Regierungsbampf „Daisy“, der zur Hilfe geeilt ist und 30 Mann von der Besatzung 1 rettete, wurde von einem deutschen Torpedoboot angegriffen. Der Schuß ging fehl. Jnzwischen mußte jedoch„Daisy“ das Boot mit den Gerctieten loslassen, die nun weiter zu rudern versuchten, dabei aber von dem Untersceboht angefallen wi so daß vier von ihnen verwundet wurden. In diesem Augenblie näherte f. U eine Division britischer Zerstörer, wovon zwei die Verfolgung der deutschen Torpedoboote aufnahmen, während die anderen das Unterseeboot überwachten. Die Dentschen wurden schnell ver⸗ trieben. Die Engländer setzten Boote aus, um die Ueberlebenden zu retten. g 0 1 5 London, 3. Mai. WTB. Nichtamtlich. g dampfer „Barbados“ ist von einem Treffen mit deutschen Unterse booten an der belgischen Küste beschädigt in Harmouth eingelaufe Der Kapitän wurde verwundet. Der Fischdampfer brachte sieb⸗ zehn Mann von der Besatzung der torpedierten Columbig mit. Der„Barbados“ verwendete gegen den Torpedoangriff zwei kleine Geschütze. Die Besatzung des torpedierten Dampfers „Europe“ rettete sich in ein. kleines Boot. Das Unterseeboot beschoß den Dampfer zuerst ersolglos, sowie einen Fischdampf aus Lowestoft, der die Schiffbrüchigen aufgenommen te. Drei Geschosse fielen neben diesem nieder. Später versenkte das Unt seeboot den„Europe“. Der Bericht von Augenzeugen. 4 1 All sterdam, 3. Mai.(WTB. Nichtamtl delsblad“ meldet aus Rotterdam: Der zm n norwegischen Dampfers„Varild“ erzählt: Der Dampfer wurde am Samstag nachmittag ungefähr drei Meilen von dem Leucht⸗ schiff Noordhinder von zwei deutschen Torpedobooten angerufen, die nach einer Untersuchung der Papiere dem Schiff erlaubten, 1 die Reise fortzusetzen. Als das geschehen wollte, kamen d rei ang lische Fischdampfer in Sicht, auf die sich die Aufmerksam keit der deutschen Torpedoboote richtete. Der Fischdampfer„Mauri aus Cardiff fuhr sofort auf eines der Torbedoboote los, auge scheinlich, um es zu rammen. Das Boot wurde tatsächlich in der Nähe des Turmes getroffen. Der Stoß war so heftig, daß fünf Mann über Bord gingen, von denen einer durch den rammenden Trawler, der andene durch den„Varild“ aufgenommen wurde. Das zweite Torpedoboot war sofort zur Hilfe geeilt. Das erste blieb flott und wandte sich gegen die Trawler, von denen zwei flüchteten. Es wurden verschiedene Schüsse auf das Torpedoboo gelöst. Hierdurch alarmiert, lamen sechs englische Zerstörer a die die Verfolgung der Deutschen aufnahmen. Diese wandten sich sofort nach Zeebrügge. Der Steuermann konnte nicht sagen, wie die Verfolgung ausgegangen sei. Er teilte noch mit, daß ein eng⸗ lisches Torpedoboot einen geretteten Offtzier vom„Varild“ herab⸗ geholt und an Bord der„Mauri“ gebracht habe. Rotterdam, 3. Mai. WTB. Nichtamtlich.) WT B . —— Der ich) Das„Hau⸗ Steuermann des etwas abweicht. Die Fisch f t.„Mauri“ griff Torpedoboot delsblad“ veröffentlichten Bericht n dampfer waren als Minensucher ausgerüste das eine deutsche Torpedoboot an. Das zweite unterdessen die zwei anderen Fischdampfer ange f kommen suchten, als am Horizont fünf englisch orpedobvote er⸗ schienen. Man hörte an Bord der„Varild“ bis 6 Uhr abends 1 Kanonendonner. 8 London, 3. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reu⸗ terschen Bureaus. Nach Telegrammen von den Scilly- J nseln; hat ein Fischerfahrzeug gemeldet, es habe am 2. Mai um ½12 Uhr vormittags gesehen, wie ein deutsches Unterseeboot nord⸗ westlich pom Leuchtfeuer von Bishov einen Dampfer beschoß. 5 Lloyds Agentur erfährt aus Killrush, daß der Fischdampfer „Fulgent“ von einem Unterseeboot in den Grund gebohrt worden ist. Der Fischdampfer„Anala“ brachte ein Bovt mit neun Uleberlebenden und dem Leichnam des Kapitäns, der erschossen war, an Land. Ein zweites Boot wird vermißt. a London, 3. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reu⸗ terschen Bureaus. Ein deutsches Unterseeboot versenkte gestern 60 Meilen vom Tyne den Fischdampfer„Sun rag Die Besatzung wurde gerettet. 1 Aberdeen, 3. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Das Renter⸗ berichten, daß sie heute früh von dentschen Unterseebooten verfolgt sche Bureau meldet: Drei Fischdampfer, die hier eingelaufen sind. J 8 1 e.*. 7 3 3* 5 5* wr Sie sahen, wie zwei andere Fischdampfer aus stellen und untersuchen soll, wie weit die Kohlenförderung und, schen Landesvereins an 0. Aberdeen durch 1 05 von Unterseebooten versenkt wurden. die Versendungsgelegenheit zu vermehren ist. einen großen P. Wolle zu verhältn, London, 3. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Das Handelsamt 6 8 zu kaufen. Sie wurde dadurch in die Lage g 0 ibt bekannt, daß der Trawler„Stirling“ aus Grimsby 5 der ersten schweren Zeit plötzlicher Arbeitslosigleit i0 ich auf eine Mine gestoßen und mit der ganzen Mann⸗ Neue türkische Erfolge. vatexländische Arbeit zu verschaffen. 2128 Paar Strümpfe schaft gesunken sei. 5 2 5. 1 3 25 Paar Haudschuhe(aus den Wollresten) wurden hergeste Aus Penzancc erfährt Lloyds, daß der französische Damp⸗ 8 Konstantinopel, 2. Mai. Ae Nichtamtlich) Der Arbeitslohn 1 75 Pfg. für das e außerdem wurde er„Europe“ von einem Unterseeboot torpediert worden ist.[ Das Große Hauptquartier teilt mit: Infolge un⸗ den Frauen das Fahrgeld zur Arbeitsstelle vergütet, sowie die Die Besatzung ist gerettet. ferer für uns erfolgreich verlaufenen Angriffe gelang es dem Stricknadeln geliefert, diese nach beendeter Arbeit als Eigen. Klohds erfährt aus Scilly, daß der amerikanische Dampfer Feinde nicht, seine gefährliche Lage am Ufer der Halbinsel] überlassen. 5 25 e 1 5 Gulflight“ gestern torpediert wurde. Ein Mann er⸗ Callipoli zu verbessern. Das gegen den auf der Spitze von„„Während ein kleiner Teil der Strümpfe von den Vorstands⸗ trank, ein anderer wird vermißt. Das Fahrzeug wurde weg⸗ Sed⸗ül⸗Bahr stehenden Feind gerichtete Feuer unserer Batte⸗[ mitgliedern des Pr. Landes vereins an hiesige ausrückende 9 geschteppt. Alle anderen Mitfahrenden sind gerette. f rfen zeitigte gute Ergebnisse. Gestern wurde der franzö⸗ Truppen gegeben wurde, gelang es mir zu meiner unaussprechlich Kopenhagen, 3. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Nach einer sische Panzerkreuzer„Hein rich IV.“, der ein leb⸗ großen Freude, den weitaus größten Teil in dreimaliger 8 Meldung der„National Tidende“ aus Rotterdam ist die ganze 2 g 5 Fahrt nach dem Westen, in Feindesland mitten hinein, in 77 Mann starfe Besatzung der„Columbia“ ertrunken. haftes Fruer auf unsere Batterien eröffnete, von zehn Jaber 4 dar Verein, e 9 3 Dunk den Kopenhagen, 3. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Der Motor⸗ Granaten getroffen. Heute zeigte sich dieses Schiff Frauen aus der„Stimmrechtsbewegun“ unsre ern Krieger a 5„Jens Riis“ traf gestern nachmittag mit 18 Schiff⸗ nicht. Der engli sch e Panzer 75850 engeance“, der durch in Felde. Uberbringe F Stelle. 4 rüchigen des schwedischen Dampfers„Ellida“ im Thy⸗ unser Feuer havariert wurde, zog sich zurück. Ein unbedeuten⸗ darf ich übermitteln, was mir da draußen aufgetragen worden loroenkanal ein. Die„Ellida“ war mit einer Holzladung von der, in der gestrigen Nacht unternommener Angriff von den Dank unsrer verwundeten Soldaten, der mir in oft wahrhaft. Helsingborg nach Hull unterwegs und wurde gestern nachmittag feindlichen Torpedobooten auf die Meerengen] rührender Weise für der Taheimgebliebenen, für der deuten 8 1590 englische Seemeilen von Hull entfernt von einem deut ⸗ wurde sehr leicht ab geschlagen. Nachdem die russische] Frauen Opferwilligkeit und Treue ausgesprochen wurde. Mitte 73 85 schen Unterseeboot torpediert. Die Besatzung, die aus Z 5 ine S ie kürzli September schon konnte ich die erste Reise antreten. Mein VVCo„ 6 Mannern und zwei Frauen bestand, hatte Zeit, in bie Boote] Schwarzmeerflotte heute eine Stunde lang, wie kürzlich, vor] September scho W 10 N e r. 5 ae später Mot dem Bosporus demonstri te, zog sie sich eilig gegen] waren Feldlazarette im —.— wurde zwei Stunden später von dem Motorschoner Morden— Als e al* 4 77 reichen aber blutigen Kämpfen, stark belegt waren und mruncherlet 7 1 1 ere. nützlicher Dinge ermangelten. Meine riesigen, mittels etgenemn „ liches U en in die Meerenge eindringen wollte. Eisenbahnwaggon heraus beförderten Kisten bargen Falles, . 58 a wurde es von uns unter Feuer genommen. Es stieß auf mas verwundele oder erkrankte Krieger, die ihre Sachen auf dem a Der amtliche französische Bericht. eine Mine und ging sofort unter. Da es sofork ver⸗ Schlachtfelde verloren, so nötig brauchten. Warme Wollsachen und Paris, 3. Mai. Wi. Nichtamtlich. Amtlicher Bericht] schwand. lonnte die Besatzung nicht gerettet werden. Wäsche sowie solche Nahrungs- und Stärkungsmittel, die neben der Donn chmittag: Auf der ganzen Front wird keine Aen⸗ An der laukasischen Front, nürdlich von Milo, naturgemäß etwas eintönigen Lazarettverpflegung von Schwer⸗ 3 Ein. 15. 5 der 1 ar 2 3 ee 9 e 1— 55 dankbar 1 457 Ingenieure von Krupp bei Dirmuiden in dem Abschnitte, wo exlusten abgewiesen. Am 28. April griff eine unserer Ab- wurden. In langer, oft beschwerlicher Fahrt ging es von etz⸗ ficht mehr gekämpft wird, Justallationsarbeilen für Marine) chte teilungen in der Umgebung des Suezkanals eine Kom- ten Bahnstation im Auto durch das liebliche Maastal, durch der⸗ zlüsten, welches auf seßr große Entsernung feuern fann. Dieses pagnie Meharisten an, die aschinengewehre mit sich führte,] schossene und verbrannte, wie ausgestorben daliegende, einst blü⸗ Geschütz beschoß Dünkirchen, indem es auf 38 Kilo⸗ d schlug si lostündi K in die Fl Wir bende Ortschaften, schließlich über das Schlachtfeld von Beaumont, meter feuerte. Da beim zweiten und letzten Bombardement 12 4* 15— 2 15 9 Wr das, zwar schon aufgeräumt, dennoch deutlich die Spuren der bier das Geschütz igenes Feuer beschädi sei und daß die f 5 N 2 Grand-Pré e nen. D„dankbare Freude. dee en e en G ln aus 1. das schwer beschüp at würden unters sanerch el neue die ic er digen Sten des Leddes welpe tee en ae er Anhalten des Feuers zur Folge hatten. Unsererseits beschossen wir] Feuer, das schwer beschädigt wurde; unterdessen wurden zwel Entschluß, eine weitere, reichhaltiger aus hesstern ein Südfort des befestigten Lagers von Metz. feindliche Lanzenreiterschwadronen blutig zurückgeschlagen. gen zu lassen, und Mitte 5 5 Amtlicher Bericht von Sonntag abend: In Belgien nördlich In diesem Gefecht verlor der— 4 60 Tote und Verwundete eines unsrer WMitaleder, der Grä 1 die Bene ern nversuchten die Deutschen einen Angriff auf unseren rech- und 8 2701* 3 erer 3 5 und Maschinen⸗ e ben Seer Logen, 10 Feld⸗ Nu 8 2 iff w 9 sere Maschi 8 1 1 Truppen 75 Feld⸗ e W 5 95 5 1 1— 1 e e Gallipolislazarette mit warmen Decken und Wäsche und besonders guten, et südlich Chaulnes wurde ein„ ee eee, sorgsamste für den Zweck zusammengestellten Nahrungs⸗ N 5* ye en. Die Ang eifer waren wird in einem Sonderbericht der„Vossischen Zeitung“ ginstig mitteln zu versorgen. Auf einer diefer Fahrten geschah es, daß it 3——— 4 ern bea uet Sie bezeichnet. Die französischen Meldungen über die Dardanellen] wir in einer stark mit Truppen belegten Ortschaft im Auto bend, wurden beinahe alle von unserer Infanterie zusammengeschossen aktion seien völlig unrichtig; auch die englischen seien freie Er⸗ beichten e ee e 1 51 1 und einige gefangen genommen. Im Aisnetal und in der findung. Der Schwerpunkt der Kämpfe gelte jetzt den bei Sed wurden, die mit seltsam klirrenben Gerdusch über unsern Köpfen 5** 2 5 241775 5 1 Oel ul Bahr gelandeten Truppen. Die Kämpfe seien für die türkische daberschwirrten, um dann mit lufterschütterndem Knall einige Tracy le Mont Glaszylinder, die beim Zerbrechen einen Aether⸗] Armee langwierig und schwierig, da das Gelände schnelle Bewe⸗ hundert Meter von uns entfernt zu erplodieren. geruch verbreiteten zwichen Reims und den Argonnen Bomben, gungen erschwere und der Gegner gewaltige Schiffsartillerie ins. Tas Weibnachtsfest lockte mich ein drittes Mal heraus. Auch geruch ver 5 15 8 gonnen 11 8 5 1 7 Er- diesmal hatte ich noch einen kleinen Vorrat von unsern schönen welche mit brennbaren Stoffen geladen sind; endlich Gas, das] Gefecht bringe. Trotzdem sei an dem ständig fortschreitenden Er⸗ Strümpfen, und jetzt bargen 8 8 Kisten Weihnachts erung einen grünlichen Rauch verbreitete, der jedoch über den deutschen folg der V. Armee nicht mehr zu zweifeln. In Konstantinopel f 5 e inien schwebte, ohne die Unsrigen zu erreichen. Im Priester⸗ bescher 9— 0 feln. 5 1 85 tausend. so reichlich— 4— war,. 1200 a die Deutschen einen Gegenangriff, der nicht sei die Stimmung gehoben. Alles wetteifere in der Fürsorge für exwundete un funde erfreut werden unten. In sieben ver⸗ rwärts 5 konnte. 5 behalten die Gesamtheit W die eingebrachten Verwundeten. Nach aufgefangenen Meldungen 8 1 95 e. mit E strigen Gewinnes. Wir beschossen während des Tages fort⸗ hätten die Engländer bereits 10000 Mann ver⸗ leitung 15 ee e eee tzt die Südfront des befestigten Lagers von Metz. Die Wirk⸗ N„ f. N 501 Wr 1 5 anleit unseres Feners an einem Fort sowie an Kasernen und loren, während General d'Amade mehrfach Verstärkungen seiner] zu deren Feierlichkeit das große Grammophon, das ich wiigenom⸗ an der penackbarken Eißenbahnlinie ist festgestellt worden. e f eee 4 Die Beschießung von Dünkirchen. g 3 g Auch die Gießener Ortsgruppe des hessisthen Ser- Lpon, 3. Mal. BB. Nichtamtlich.„Nouvelliste“ meldet: An die Adresse Kitcheners. Maße an fler Fraue nstimmrecht bn sich mn betreichlichem ünkirchen wurde Samstag und in der Nacht vom Sams- Berlin, 3. Mai. WB. Pichtamtlich.) Die„Norddeutsche maße au der Kriegsfürsorge beleiltat. Bom 8 e ibt if i wurde reichliches Woll material fft, von den Mitgliedern ver⸗ zum Sonntag wieder beschossen. Kurz nach 6 Uhr fielen ste-] Allgemeine Zeitung“ schreibt: Der englische Kriegsminister Lord arbeitet 2—** Posen ge⸗ g 8 5* Ki in seiner 2 il di 5 N g Kreuz in Po N 30,5=Zentimeter-Grauaten auf verschiedene Teile der Stadt. e e U„ 5 sandt. Eine zweite Sammlung dieser Art ist in Aussicht ge⸗ deutsches Flugzeug überflog gleichzeitig die Stadt Grausamkeit gegen wehrlose Gefangene anz A. n. n gab Lichtsianale, um die Einschlagstellen der Geschosse an-] Die Person des Anklägers und die Schwere seiner Beschuldigungen 5558 W zuzeigen. Um 6 Uhr 45 Min. bis 7 Uhr 30 Min. fiel alle fünf 1. 1 diese S. Aufblühen der deutschen Schule in der Türkei. a Meinnten eine Grauate nieder. Nachts wurde die Stadt zweimal 3 9 der— 4 den Nachlfeiten 12.— Der Bericht des Vorstandes der deutschen Schulgemeinde beschossen. 47 Ziwilpersonen wurden getroffen. Der Schaden soll] Kriegführung aus so reicher eigener Erfahrung vertraut ist, wie in Konstantinopel für das Jahr 1914 stellt, wie wir den N roß sein. 5 Kitchener, setzt die ganze Welt voraus, daß nur die sichere Kennt⸗ Mitteilungen des Vereins für das Deutschtum im Ausland Deutsche Flieger über Epinal nis gan; unerhörter Schändlichleiten ihm ein Verdammungsurteil entnehmen, einen glänzenden Aufschwung der Schulanstalten f 1 i 3 über andere in den Mund legen könnte. Die hauptsächliche Stütze fest. Der Schülerandrang in Pera machte die Eröffnung was ielbe: Sal:(STe Nichtanulich. Die„Agence der von Kitchener erhabenen Anklagen bildet aber offenbar ein Be- dreier neuer Merßenetene en für Knaben und einer für 25 Havas“ meldet: Vier Tauben überflogen gestern vor⸗ richt des aus deutscher Kriegsgefangenschaft entflohenen eng⸗ Mädchen notwendig. Am Ende des Berichtsjahres vermit⸗ ittag Epinal und warfen zwei Brandbomben ab. Ge- lischen Majors Vandeleur Bezeichnend für die Glaubwürdig⸗ lte die deutsche Schule in Pera 1020 Kindern deutsches 5 Fan dere ungen beruhten Nen End unbebentend 5 e Taft Faß ile 8 F Wissen. Im oriahe hatte die Gesamtzahl der Schüler und andere Tauben versuchten Remiremont zu über⸗ e, daß! 5 g 5 g Nen 700 betr Das größte Stei d frei. nicht mehr für geistig normal gilt, seitdem der Krieg auf Schülerinnen gegen etragen. Das größte eigen der ö 1 beschossen. ee eee seine Nerven einwirkte. Kitchener sagt unseren Truppen nach, daß Schülerzahl zeigen die Knaben-Vorbereitungsklassen mit 200 2 sie ihre englischen Gefangenen in vielen Fällen mißhandelt, manche] Zöglingen gegen 70 im Vorjahre, die Handelsabteilung mit 1 ehren.. von ihnen sogar kalten Blutes erschossen hätten; selbst bor ver⸗ 107 gegen 86 und die Höhere Mädchenschule mit 203 555. 1 Die„Timcs“ über die ungebrochene Kraft——— 8 an dme Whole dach Dur der lingen gegen 140 In der deutschen Schule in Halber 5 der Deutschen. und andere Tnälercten sortgefezt. Declan babe— 2 Pascha stieg die Schülerzahl von 196 auf 289.— An den ondon, 3. Mat.(BT. Nichtamtlich)„Time s“ schrei⸗ gerische Fähigkeiten und aun Mut bewiesen, aber es habe] Schulkursen für Erwachsene nahmen in Pera 400 Herren 5 en in einem Leitartikel: Wir tun gut, uns zu erinnern, daß das, 2 50 i durch e pale die mit der 50 und 60 Damen teil, die in 10 Kursen unterrichtet wurden, N wir militärisch in den letzten Kämpfen an der Westfront er- barischen Wildheit der Derwische wetteifern könnten. Wer deut⸗ und in Haidar⸗Pascha 170 Teilnehmer in 4 Herren- und bten, nur eine negative Leistung war. Nur ein Teil des Ge- sches Wesen wirklich kennt und sich ein Urteil darüber nicht nur einem Damenkursus. i a 1 „ das der Feind in der letzten Woche gewann, zwurde ihm aus Schmabschriften gebildet hat, der wird, wes Stammes er auch Schon allein dieses schnelle Wachsen der Schülerzahl entrissen. Es wird leine schnell oder leicht zu lösende Auf⸗ sei, mit Entrüstung diese un verantwortliche Herabwürdigung eines] in den beiden deutschen Schulen Konstantinopels zeigt, welch ein unser, Linis wis sie vor dem 22. Avril bestanden hatte. Heeres zurückweisen, dessen ftraffe Manneszucht in vielen ruhm⸗J gewaltige Entwicklungsmöglichkeiten das deutsche Schulwesen a Buße unten zwisgen des Sage, and en en ee, veichen Kriegen iich bewahrte und von Fernstehenden oft genug ge der Türkei hat. Die ganze Größe der dort zu leistenden an kendo funnen zwischen der Schewe. und der Nordsee als übermäßig scharf feitistert wurde. Es zeugt von selpst für die dn Kulturarbeit ef t ber erst, wenn man be⸗ eitig die Offensive ergriffen haben, bei Ypern den beträcht⸗ auch für englische Verhältnisse ungewöhnliche Anmaßung, deutschen Ku urarbeit erfaßt man aber 2 0 5. d Glanegg inn verzeichnen, der in den letzten fünf Mo⸗ wenn ein solches Heer von einem Gegner angegriffen wird, nter] denkt, daß es in der Türkei bisher überhaupt nur fünf⸗ 25 ten beiderseits auf dem westlichen Kriegsschauplaß gemacht wor⸗ dessen Befehl die herzlosen Peiniger senes deutschen Kriegsfreiwilli“] zehn deutsche Schulen gegeben hat gegen nahezu 800 franzö⸗ 1 ist. Die Ereignisse der letzten zehn Tage liefern uns den klarstens gen Callies stehen, von dem ein englischer Fliegeroffizier im sische Ordensschulen! 7 8 5. 12 die Deutschen. 1 im, Westen— Misha 1914* mit mehreren Soldaten durch rohe—— a er„ unbändigem Mut, reichem oral an Truppen und] Mißhandlungen einen Verrat an unseren Truppen zu erpressen 8 Geschusen und mit einem Geist, der vor nichts zurückschreckt, die suchte. Von einer Verurteilung dieser elenden Hand!— ise Aus Stadt und cand. 5 ssenstwe ergreisen önnen. Wir stehen einem Feinde gegenüber, hört man aus dem englischen Lager bisher noch nichts. Wir wer⸗ Gießen, 4. Mai 1915. —— 2 2 2— Suche ele 1———— wohl— 4 5 auf—7 Sühne für die Sieg. ermonaten ve n, m ist un schlossen mypft, schma⸗ e, grausame Be g warten, di deuts⸗ 8 ers f Scha 5 der täglich zu größerer Bitterkeit verhärtet. Die deutsche Zu-] Soldaten im März nach den Kämpfen um Neue hapelle 2 Große— werfen ihre 8 tten. cht nimmt nicht merklich ab. Die Teutschen sind geeint, wie] dulden mußten. Unter der Leitung und Aufsicht der Engländer es im einzelnen kam, und woher man e wußte, l es nich seit 1870 waren. Wenn die großen Heerführer recht raubten indische Truppen diese Gefangenen aus und miß⸗ niemand mehr sagen können, aber schon in den frühen en, die die nationale Stimmung über die materiellen Fak⸗[handelten sie. Wir können leider mur allzu viele ähnliche] M nstunden des gestrigen Tages gab es kaum einen toren in Kreaszeiten gestellt haben, so sind die Deutschen bei] Fälle englischer Grausamkeit durch eidliche Aussagen belegen, Menschen in Gießen— und, wie man liest, auch in anderen neitem die stärkste Macht, der wir jemals gegen darunter die unmenschliche Behandlung unserer in den deußschen Städten—, der nicht von hunderttaufend gefangenen Ru en, 1 berstanden. Trotzdem siegt England, aber nur, wenn die] und englischen Kolonien gefangenen Volksgenossen. Was Kitchener sechshundert erbeuteten Geschützen und einem Rie„„ 0 e Nation alle Geisteskraft daransetzt. über die deutschen Gefangenenlager behauptet, wird durch die Aus⸗] ört hätte. In Berli en die 6 5 f 7, 8— 1 Ä— Dienslteiler ie annihe Weisung 3 zu—.— 7 W amerikani 0 i in er kurzem, e ge⸗ eee, 5 Der russische Bericht. sangenen Engländer nach seiner eigenen Feststelfung in vollig an- die Polizeireviere hatten auf Grund Gott weiß welcher In- 1 8 l 5 1 emessener Weise behandelt würden. Wir glauben nicht, imm formation die lakonische Meldung Großer Sieg in den! . 4 Ae chene 1 Hegels— 1— Kitchener das Regt ber, baltlose Muftegen Karpathen! erhalten. Von hier wird wohl die, 9. EEE 393 itebunlten zn erheben, Ist doch sein Name fir alse Zeiten mut jenen 5e, ihren ang genommen haben, und wohin der 1 1 Ae e Nat en düchtigten Kon zentrationslagern berfnürst. in denen wald des reichte fieberte alles in gespannter Erwartung dem neuen urn ant. Mai in nächster Nähe von Liban„Mai Burenkrieges so viele unglückliche Frauen und Kinder elend ver-] Tagesbericht entgegen. Die Spannung wurde na⸗ 5 rr e dn schmachten mußten türlich noch vermehrt durch das lange Aus. t Nje men ie Kämpfe an. In* K 7 8 N 8 * 5 3 Nettaufer 2 1 ganze Kom⸗ 8 1————3 der ersehnten e Zeichen, das 8 es bdeutschen Linienregiments. In Galizien gin a Kundigen 8 rsprechend gedeutet* 2 Nacht vom 30. April zum 1. Mai beträchtliche österreichische der verband für Frauenstimmrecht und der Krieg. wird. So war die Stimmung, zumal der blaue Himmel be. raste in der Gegend von Cenzkowize zur Offensive über. In der D N„Die Staatsbürgerin“, haglich dem bewegten Bilde lachte, für die Au 8 Unser Feuer zwang den Feind, sich 600 Schritt vor unseren] Organ des Deutschen Verbandes für Frauenstimmrecht, einer tschaft bestens vorbereitet. In der g aräben zu rerschanzen. In den Karpathen wiesen wir in schreibt Freifrau v. Funck: wartete eine von Minute zu Minute anschwellende elben Nacht Angriffe der Oesterreicher und Deut in der l' a it die Fi issi i 1 1 a ee. und Gen et 50 uw 2 2 den Leal 9—„ee l. 2 bee. den Mer, 2 2 5 5 1„Weltkongreß für Frauenstimmre⸗ mit tung. Die abenteuerlichsten Gerüchte machten die Runde. * Kohlenmangel in Rußland. 5„ 5 Die war dawsche m auf Dreihundertta Petersburg, 3. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Nach der] Weise, teils durch freundliche Zustimmung, teils will⸗ geklettert; darunter war natürlich wieder einmal Nikola Noteose Artemia“ hat das Minfsterium einen Au chu h ein. f wohl die Ortsgruppen, wi wer allem die Einzel- witsch die ganz Klugen hatten das alles schon am Morg gesetzt, welcher* vorhanßenen 45 lenbestände 115— Wblen-——.— 1 diesem—— gebotenen Amen(daher also der Telephonsturm auf den„Gießener rf bon Armee und Flotte, Ei und Fabriken seste“ Bunsch. Der Finanzkommisston, der sich der Forstund des Preni' Anzeiger); ihnen zonnte nichts mehr überraschend komme 4 J Telephon 55ʃ. 1 riefen i in allen Lokalen und au aller aber, die mit ihrer Land 0 uterschied ein„der ilsenahme von Armen und Beinen rsehnten Papier führte. Kurz danach flatterten äuserfronten entlang die Fahnen, frohe Menschen 0 die neue Kunde zu, und Karpathen, Dunajec, Hi urg und Mackensen beherrschten restlos das Gespräch 1 Straßenecken. Die Franzosen andsturmbegleitung von der Arbeit lamen, machten bedenkliche Gesichter, als ihnen allenthalben die schwarz⸗weiß roten Tücher entgegenwehten. Sie sahen sich an und schwiegen. Daß) die Stimmung auch heute noch anhält, dafür sorgten u. a. die Schulleitungen, die der illigten Ansicht waren, daß die Siegesbotschaft einen 0 en Tag rechtfertige. Mögen dem ersten dieser Art im neuen Schuljahr noch zahlreiche weitere folgen. Amtliche Personal nachrichten. Der Groß- hee r zog hat am 1. Mai d. J. den Direktor der Landes-Heil- und Pflegeanstalt Heppenheim Geheimen Medizinalrat Dr. Ehrhard Bieberbach auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner 1 treuen und ersprießlichen Dienste, in den Ruhestand versetzt und ihm das Ehrenkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen, den Direktor der Landes- Heil- und Pflege anstalt„ hilippshospital“ Medizinalrat Professor Dr. Adolf Dannemann zum Direktor der Landes-Heil- und Pflegeanstalt Heppenheim und den Oberarzt an der Landes⸗Heil⸗ und Pflege⸗ anstalt„Philippshospital“ Medizinalrat Dr. Hermann Schnei⸗ der zum Direktor dieser Anstalt, beide mit Wirkung vom 10. Mai dieses Jahres an, ernannt.— Uebertragen wurde am 29. April dieses Jahres der Schulamtsaspirantin Auna Zimmermann aus. Mainz eine* an der Volksschule zu Hechtsheim, Kreis Mainz.— Der Großherzog hat am 14. April d. J. den fsvorsteher Friedrich Lofink zu Staudernheim auf sein Nachsuchen vom 1. Mai 1915 an in den Ruhestand versetzt und ihm aus diesem Anlaß das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen mit der Krone verliehen.— Am 0. April d. J. wurde der Steuerausscher Wilhelm Wetzstein zu Gießen zum Pfandmeister für den Beitreibungsbezirk Schotten ernannt.— Am 30. April d. J. wurde der Großh. Steueraufseher Christian Bau sch zu Mainz vom Tage seines Dienstantritts an zum Pfandmeister für den Beitreibungsbezirk Fürth ernannt. Die Allgemeine hessische Beamten⸗Sterbe⸗ kasse zu Darmstadt hielt am Sonntag den 2. Mai. im„Kaisersaal“ 8 zu Darmstadt ihre 13. Mit⸗ gliederversammlung ab. Der bisherige Vorstand, be⸗ stehend aus den Herren: Geh. Oberbaurat Im roth, 1. Vor⸗ sitzender, Geh. Justizrat Dr. Lahr, 2. Vorsitzender, sowie die den de Beisi Rechnungsrat Bergauer⸗Darmstadt, Kreisstraßen⸗ meister Braun- Alsfeld, Aktuar Göbel ⸗ Offenbach, Förster Klippstein⸗Darmstadt, Kreisamtsbureauvorsteher S chnei⸗ der⸗ Heppenheim und Stadtrechner Vogel⸗Mainz wurden ein⸗ stimmig wiedergewählt.— Der Jahresbericht, die Jahres- . und die Bilaus fanden die Genehmigung der Versamm⸗ lung. Als Ort der nächsten Mitgliederversammlung wurde Offen⸗ bach bestimmt.— Dem Jahresberichte entnehmen wir folgendes: Im Geschäftsjahr 1914 sind der Kasse beigetreten 54 Männer und 10 Frauen, zusammen 64 Personen. Gestorben sind 30 Personen, deren Hinterbliebenen das versicherte Sterbegeld mit zusammen 17 562,36 Mark ausbezahlt worden ist. Die rechnungsmäßige Sterblichkeit betrug 41,874 Personen, es wurde sonach ein Sterb⸗ lichkeitsgewinn von 28,36 Prozent erzielt. Die Sicherheitsreserve, der wiederum 1500 Mark zugeführt wurde, beträgt 23 500 Mark: die Prämienreserve 191 396,96 Ende 1914 betrug 2209 Personen mit einem Gesamtversicherungs⸗ kapital von 1 484 896,14 Mark. Nach Rückstellung aller Re⸗ serven ergab die Bilanz einen Ueberschuß von 11 851,39 Mf., do daß die Gewinnreserve zu Ende 1914 beträgt 49 798,44 Mk. Die für das 1914 zur Verteilung kommende Dividende wurde auf 35 Prozent der Prämie festgesetzt.— Für die im Kriege gefallenen Mitglieder kann satzungsgemäß nicht das volle versicherte Sterbegeld, sondern nur die betreffende Prämienreserve ausbezahlt werden. Auf Antrag des Vorstandes beschloß aber die Mitgliederversammlung, nach Friedensschluß des gegenwärtigen Krieges— wenn sich das Gesamtergehnis übersehen laßt— eine Erhöhung dieser Sterbegelder bis zur Höchstleistung zu Lasten der halben reserve eintreten zu lassen. Neutrale Postverwaltungen als Geschmacks⸗ bildner. Folgende im Interesse der Kultur nur zu begrüßenden r haben die Postverwaltungen von Luxembu rg und der Schweiz getroffen. In diesen Ländern werden alle Postsendun als unzulässig behandelt, die äußerlich irgen sich auf den Kriegszustand beziehenden Darstellungen, Zeichen oder Bemerkungen beschimpfenden, beleid tigen den oder unsittlichen Inhalts tragen, sowie alle Vostkarten oder anderen unverschlossenen Sendungen, bei denen wahrgenommen wird, daß der Inhalt für Angehörige eines der kriegführenden Länder beschimpfender Natur ist. Die schweizerische Postverwaltung hat darauf hingewiesen, daß sie dazu u. a. auch Sendungen rechnet, die! Aufdrucke, Klebezettel, Stempelabdrücke oder handschristliche Zusätze mit den Worten„Gott strafe England“ aufweisen. Für die Auflieserer von Postsendungen nach dem neutralen Aus“ land empfiehlt es sich daher zu ihrem eigenen Vorteil, solche An⸗ gaben bei den Sendungen zu unterlassen. Starkenburg und Rheinhessen. Mainz, 2. Mai. Der Personenverkehr auf den Rheindampfern der Köln— Düsseldorfer Linie nahm am Sam. Anfang, doch setzte der Verkehr erst ann Sonnt etwas lebhafter ein. Das heute um 10 Uhr vormittags hier na Köln abgehende Eilboot(Salondampfer) war von nahezu hundert Personen besetzt. Vorerst verkehren bis zum 15. Mai, wo der regel⸗ mäßige Sommerfahrplan eingeführt wird, nur fünf Boote 2 Mainz und Köln resp. Koblenz. Davon ist eine Fahrt nur fü Hierdurch beehre ich mich, meiner ge- ehrten Kundschaft mitzuteilen, daß ich lern Dushhändder Devin sehneide- mit der Geschäftsführung meiner Firma betraut habe Frith ellezier Mu, I. Pa. Jugust Preez Universitäts-Buchhandlung alten 024 der Presse Mark. Der Mitgliederbestand zu] heim Zweigverein vom Roten Krenz Haupt⸗Versammlung 2 Mittwoch, den 19. Mai, nachmittags 6 Ubr, im 1 2 Geschäftszimmer des Zweigvereins in der Klinik. Liebiastraße, stattsinden, wozu die Vereins mitglieder hiermit ergebenst eingeladen werden. a r rd e 338 über die Tätigkeit des Zweigvereins 21—— für 19ʃ4 3. Beschlu oder einze 4. Vorstandswahl. „ 3. Mat 1915. * J n eiertage und eine nur für Werktage N 95 t vier vorgesehen. Der e d unter strengste der Militärbehörden gestellt. Hessen-Nassau. „ h. Frankfurt a. M., 3. Mai. Ein der Stadt gestistetes örn erdenkmal wird demnächst auf der Körnerwiese ent- hüllt. Das Denkmal, eine prächtige Arbeit des hiesigen Bild- hauers Stock, slellt einen Jüngling dar, der, die Hand aufs Schwert gestützt, unerschrocken ins Weite schaut, ein Sinnbild deutscher Kraft und Wehrhastigkeit. Berg ⸗ ist der ontrolle seitens Vermischtes. Ein japanischer Dampfer gesunken. London, 3. Mai.(W. T. B. Nichtamtlich.) Meldung der Lloyds-Agentur: Der japanische Dampfer„Fuki Maru“ sank an der Wesiküste von Korea. Dreißig Mann werden vermißt. * * Maikäfergesellschafte n. Daß die Berliner Garde— füsiliere den Namen„Maikäfer“ führen, ist bekannt, und diese Bezeichnung ist so populär, daß die in der Nähe ihrer Kaserne befindliche Station der Untergrundbahn„Bahnhof Maikäfer“ ge nannt worden ist. Aber auch andere und für das Kulturleben Ber- lins und ganz Deutschlands nicht unwichtige Vereinigungen haben den Namen von den Maikäfern hergenommen. Aus einem Briefe, den Clemens Brentano 1816 an Ringeis geschrieben hat, ersalren wir, daß er der Gesellschaft der Maikäfer angehörte, die sich im Sommer im Thonyschen Kaffeehause im Tiergarten, des Winters aber bei dem Restaurateur Mai an der Schloßfreiheit zu ver⸗ sammeln pflegte. Es zählten zu diesen Maikäfern u. a. die Grafen Stollberg, Voß, Stosch, die Brüder von Gerlach, die Herren v. Thadden und v. Rappard, und man beschäftigte sich unter ihnen eifrig mit patriotisch-christlich-romantischer Poesie und Hallerschem Staatsrecht. Ein ganz anderer Geist herrschte in der Leipziger Gesellschaft der Maikäfer, deren Mittelunkt der freigesinnte Ver⸗ 1 Georg Wigand war. In seinem Hause war ihr Sitz, und die besten Elemente des Leipziger Bürgertums, Juristen, Buchhändler und Kaufleute, Schriftsteller und Hochschullehrer gehörten zu ihr. Sie ließ eine„Chronika“ drucken und gab aus den Beiträgen ihrer Mitglieder auch die vielgelesenen„Musenklänge aus Deutsch— lands Leierkasten“ heraus. Märkte. 4, Frankfurt a. M., 4. Mai. Heu- und Stroh warkt. Man notierte: ven 4,705, 0 Mk. Stroh(Kornlangstroh) 0.00 bis (00 Mk., Wirrsiroh 0/0—0,00 Mark. Alles je 50 Kilo. Ge⸗ schäst langsam. Die Zufuhren waren aus den Kreisen Friedberg, Hanau und Dieburg. ch. Nieder⸗Ingelheim, 3. Mai. Bezahlt wurden auf dem heutigen Markte für den Zentner Spargel 1. Sorte 50 bis 55 Mk., 2. Sorte 23—30 Ml. ch. Heidesheim, 3. Mai. Der Zentner Spargel 1. Sorte erbrachte auf dem heutigen Markte 45 50 Mk., 2. Sorte 20 bis 25 Ml. Standesamts nachrichten. 5 Butzbach. Aufgebote: April 14. Postassistent Theodor Moog in Darmstadt, Wenkstr. 54, mit Emma Roth, ohne Beruf, in Gries⸗ heim, Kreis Darmstadt.— 22. Metzger Otto Hermann Betzler in Mainz mit Eva Katharina Binnefeld, Arbeiterin, in Bretzen⸗ Eheschließungen: April 29. Automobilschlosser und Oberheizer auf„S. M. Torpedohool S. 35“ aus Seibersbach, Kreis Kreuznach, mit Anna Maria Geiß, Köchin, in Butzbach. Geborene: April 20. Tem Gartner Heinrich Heller ein Sohn, Otto.— 27. Dem Taglöhner Peter Glaum eine Tochter, Frieda Paula a 8 Nidda. Geborene: April 22. Dem Bierfahrer Otto Heikmann ein Sohn, Karl.. 5 a g Sterbefälle: April 25. Katharine Bingel, geb. Kaiser, 82 Jahre alt. Friedberg. Aufgebote: April 22. Karl Heinrich Altvater, Metall- dreher, mit Thekla Fahr, beide in Frankfurt a. M. Geborene: April 23. Dem Schriftsetzer Karl Friedrich Bauer eine Tochter, Katharina Maria.— 25. Dem Lokomotiv⸗ führer Friedrich Heinrich Wilhelm Gerloff ein Sohn, Wilhelm. Sterbefälle: April 28. Wilhelm Rumpf, Rentner, 85 Jahre alt. 1 Im Felde gefallen: Dezember 16. Heinrich Opper, Sergeant, 23 Jahre alt.— 20. Wilhelm Heinzmann, Wehrmann, Elektromonteur, 31 Jahre alt.— 31. Gustav Friedrich Zimmer- mann, Musketier, Weißbinder, 23 Jahre alt.— März 1. Friedrich Merz, Feldwebel und Offizierstellvertreter, 28 Jahre alt. Hungen. Geborene: April 28. Dem Eisenbahnschaffner Karl Lind eine Tochter, Hedwig. 2— — Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. 8 Das Hochdruckgebiet, das heute über Ostdeutschland, der Osisee und Südskandinavien lagert, zieht ostwärts ab. Auf seiner Rück- seite wird bereits morgen eine von Westen heranziehende Depression unser Wetter beeinflussen, so daß wir für morgen Trüdung und Niederschläge zu erwarten haben werden. Metteraus in Hessen am Mittwoch, den 5. Mai 1915: Meist bedeckt, zeitweise Niederschläge, kützl, südwestliche Winde. ordnung: ung über Antruge des Vorstandes 2 1 . 8 Der deutsche Vormarsch in Kurland. . 0 27 8 5 . Petersburg, J. Mai. Bis zum 30. April haben die russi⸗ schen offiziellen Berichte den deutschen Vormarsch in Kurland über⸗ haupt nicht erwähnt und dann als volllommen nebensächliches Er⸗ 5 eignis behandelt und behauptet, daß die Deutschen erst bis zu dem Flusse Dulissa gekommen seien. In dem letzten Bericht wird zu gegeben, daß die deutschen„Vortruppen“ ziemlich tief in das süd⸗ liche Kurland vordringen. Die Nachricht hat in Petersburg großes Aufsehen erregt. Die gutachtenden Militärkritiler der großen Presse meinen, daß der deutsche Vorstoß offenbar die Ero bee rung Rigas zum Ziele habe, und stellen Riga als einen un⸗ Blatt„Wetschernasa wichtigen, strategischen Punkt hin. Das Wremia“ ist ungefähr der gleichen Ausicht. 5 Kopenhagen, 4. Mai. artikel den deutschen Vorstoß einen neuen genialen Plan Hindenburgs, der vielleicht den großartigsten Vorstoß auf Petersburg bedeute. Hindenburg handele ungewöhnlich schnell. Nach den bisherigen Meldungen seien die Deutschen bereits vor den Tauren Rigas.— Nach einer Petersburger Meldung der „Politiken“ nennt in einem Leit⸗ „Politiken“ wird in Petersburg der Stillstand der russischen Karpathenoffensive und die Offensive der Verbündeten auf der 5 ganzen Front zugegeben. Die Russen treffen Gegenmaßregeln. Haag, 4. Mai.„Daily Chronicle“ meldet aus Peters⸗ burg: Von Riga wird Kavallerie gegen Libau 1 geworfen, in dessen Umgebung zahlreiche deutsche Pa⸗ trouislen festgestellt worden sind. Feindliche Tor pe do⸗ boote erschienen in der Bucht von Riga und waren auch 12 meiter nördlich zu sehen. Die Torpedierung des„Gulflight“. Rotterdam, 4. Dampfers„Gulflight“ werden noch folgende Einzel⸗ heiten gemeldet: Der Dampfer, der von Port Arthur in Texas lam, wurde 15 Meilen von den Szillyinseln entfernt von zwei Patrouillenschiffen aufgefunden. Er war von einem deutschen Unterseeboot, das im Nebel verschwunden wax, torpediert worden.„Gulflight“, der mit einer Ladung Oel auf dem Wege nach Rouen war, wurde nach einem naheliegenden Hafen eingeschleppt. Der Kapitän war infolge 0 eines Rervenchoks gestorben. Zwei Mann von der Besatzung, die ins Meer gesprungen waren, sind ertrunken. Von den Dardanellen. Mai. Ueber die Torpedierung des 4 8 1 Athen, 4. Mai. Durch hier soeben eingetroffene tür⸗ kische Nachrichten wird die offizielle Meldung bestätigt, daß die asiatische Wüste der Türkei nunmehr gänzlich von den Franzosen gesäubert ist. Das Erwachen des Islam. 1 Konstantinopel, 4. Mai. Der arabischen Zeitung„EI. 4 Muifid“ zufolge ist die westliche Küste von Marakesch von den dortigen mohamedanischen Stämmen besetzt worden. Die Aruber hätten sämtliche Franzosen entfernt. Der Zeitung„El Mukteils“ zusolge haben 10 000 Afghanische Mohamedaner des Stammes 5 1 Grenze Fr ten. glische Truppen, die die Afe wollten. erreichten ihr Ziel uicht. Dagegen wurden zwei englische— menter, die bei Westoistan die afganische Grenze zu versuchten, von den Afghanen volftommen vernichtet. Ein Londoner Brief. 2 Notterdam, 4. Mui. Aus einem Londoner Brief ent 5 3 4 7 aberschrelterr * mimmt der Korrespondent der„Deutschen Tageszeitung“ folgendes: 1 Noch zu keinem Zeitpunkt des Krieges war in der englischen Haupt stadt die Spannung so gruß wir jetzt. Zunächst richte von den Schlachtfeldern in den letzten Tagen sehr kurz, doch wußte man nach den großen Truppentransporten 11 f die mit größter Eile durchgeführt worden waren. daß sich etw für die Engländer Unangenehmes zugetragen haben müsse. Bald sickerte auch die Nuchricht von einer schweren Niederlage n länder an der Yser durch. und was die amtlichen Berichte nicht mitteilen wollten, das ersah man aus der großen Masse der zu⸗ rückkehrenden Schwer verwundeten. Bisher herrschte im allgemeinen eine zuversichtliche Stimmung. Jetzt fragt einer den anderen, was und wie er über die Lage denke. Und die trübe und gedrückte Stimmung noch um einige Grade zu verschärfen, kam heute morgen, am 24. April, die amtliche Mitteilung, daß der Verkehr mit Holland völlig eingestellt sei, gerade noch zur rechten Zeit. Geschäftsreisende, die Reisen nach Amsterdam vorhatten, sahen sich infolgedessen auf englischem Boden auf einmal gefangen, denn als Gefangener wird jetzt gier jeder Ausländer betrachtet, selbst wenn alle seine Papiere in Ordnung sind. Wie man über die— Angriffe auf die Dardanellen unter der englischen Bevöl⸗ kerung denkt, das haben einige Zeitungen in ihren Leitartikeln verraten, wo man von der Dardanellendummheit sprach. In einer Zeitung hieß es u. a.: Sind wir wirklich Insulaner ge⸗ worden, Insulaner, die von den Ereignissen auf dem Festlande nichts zu hören bekommen und die neugierig nach dem ö laufen, um zu sehen, ob sich nicht zufällig ein Schiff in ere Gewässer verirrt, das uns Grüße von drüben bringen könnte? 2 rande 5 8 Aber auch das wird ein Ende nehmen, denn unser Infulaner⸗ i leben soll nur bis zum 3. Mai dauern. 3 ———y— ä Drucksachen aller Art hotert in jeder gewonschten Ausstattung preiswert%, 2 Brühlsche Universitäts-Druckerel. Schulstr. 7 5 r a 1 Deutsches Erzeugnis! 5 Mitglieder Der Vorsitzende: lener. unerreichte Auswahl. Cameras, stets frische Putten, Rolliilms, Fülmpacks, Papiere.* Fachgemässes Anlernen für Anfänger. Oentral- Drogerie Emil Karn Schulstrasse. Hierdurch erlaube ich mir bekannt zu geben, dass ich das eee ereigrocatengesrhalt Lindenplatz 8 Fst. Kaisergries Verloren! N 5 75 1 Stollwerck,, Gold Schokolade ¶ Kakao. Pulver 2 dasein Taseichen plätschen 125 280 500 et. 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