8 „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das 510 2 Rotationsdruck und Verlag der Brühlsche 5 0 Uniwersitäts Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. 5 1 7 ö l Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul ⸗ „Kreisblatt fur den Areis Sichen“ zweimal 2„„ wöchentlich. Die„Landwirtschaftlichen Seit⸗ N ee e er ene de General⸗Anzeiger für Oberhessen a e eee nme. T:.————ͤ 2 3 Schlacht. Am 10. morgens ist eine ganze Schützenlinie gegen un⸗[Gefangenen führte. Nun blieb noch Benedikt XIII. übrig, de⸗ Kriegshriefe Aus dem Westen. sere ersten Gräben in deutschen Uniformen vorgegangen. Hier] in Spanien unbeugsam bei seinem Anspruch auf den heiligen; 8 8 4 wurde der Betrug rechtzeitig erkannt und hatte keinen Erfolg. Stuhl verharrte. Nur eine Reise des Kaisers nach Spanien 5 Von unserm Kriegsberichterstatter. 0 ee tir 3 17 8 1——— hier 10 125 5 starrsinnigen Greis 33 5 unberechtigter gsweise, verboten) risten mit er, grimmigster Empörung folgendes Erlebnis: Bei zu bringen und ihm die Unterstützung der spauischen Großen 811 ö 8 2 8 1 N* 5 einem Vorstoß gegen englische Uebermacht war eine kleine Ab- entziehen. Aber eine solche Reise kostete viel Gelb, und der Die Mißachtung des Völkerrechts durch die Engländer. teilung unserer Jäger, die heldenmütig vorgedrungen war, abge⸗ leichtlebige verschwenderische Sigmund hatte keins. Wer konnte Großes Hauptquartier, 27. April. schnitten worden und hatte sich ergeben müssen. Kurz darauf mach⸗ anders die völlige Ebbe in der kaiserlichen Kasse in Flut ver⸗ Da weder Franzosen noch Engländer die empfindliche Nieder⸗ften die Engländer einen Gegenangriff und trieben dabei die ge⸗ wandeln, als der stets hilfsbereite Nürnberger Burggraf; er lage ableugnen können, die sie am Yeerkanal erlitten haben, so will] faugenen deutschen Jäger als Deckung vor sich her. Da diese sichf selbst und sein ebenfalls beim Konzil anwesender Bruder Johann 3 wenigstens keiner von beiden schuld gewesen sein. Die Engländer] weigerten, wurden sie mit Kolbenstößen vorwärts geschoben; es] waren sehr reich und standen mit den angesehensten Nürnberger 05 schieben die Verantwortung auf die Franzosen, deren Juxüchweichen ist auch beybachtet worden, daß zwei Engländer einen der waffen⸗ Kaufleuten, die auch in Konstanz weilten, in enger Verbindung. sie selbst gezwungen habe, die Linie zurückzunehmen. Die Fran⸗slosen Jäger gepackt hatten und ihn als Schußzschild benutzten. Da Friedrich erkot sich also, dem Kaiser die nötigen Summen für die Feosen aber klagen die Deutschen an, völkerrechtswidrige Mittel] infolgedessen die Unseren nicht schießen konnten, ohne die eigenen Reise zu verschafsen, wenn er ihm, da er sowohl wie sein Bruder gebraucht zu haben. Die Gasentwicklung der deutschen Granaten. Kameraden zu treffen, mußten sie sich zurückziehen. Geuützt hat Wenzel keine männlichen Erben hinterlie u, die Kurmark Branden⸗ Jie sich auf zwei Kilometer bemerkbar gemacht habe, habe sie zum] den Engländern schließlich auch diese ungeheure Gemeinheit nichts, burg mit der Kur und der völligen Landeshoheit auf ewig ablreten Verlassen der Stellungen gezwungen. 0 da die Stellung später von unseren über diesen Anblick mütenden wollte. Sigmund war dazu auch bereit, aber der Burggraf mußte 8 Seit dem Beginne des Krieges ist cs. das offenkundige Be Leuten wiedergenommen und für die Schandtat an den Schuldigen serst noch die anderen Kurfürsten dafür gennmnnen, und 0 halte er . streben sowohl der Franzosen wie namentlich der Engländer, uns] Geltung verübt wurde. deun noch allerlei Verhandlungen glücklich durchzuführen. Schließ 74 bos. Jagng Sreilag, 30. April 01 mit Hilfe ihres raffiniert ausgebauten Nachrichtendienstes den In einer Unzahl von Fällen riefen die Engländer, wenn sie] lich erkannte man seine großen Verdienste um den Kaiser an, zog Neutralen und Schwankenden gegenüber ständig dadurch zu schaden, in Deckung oder bei Dunkelheit herauschlichen, unseren Wachen zu: auch die nahe Verwandtschaft mit dem Herrscher in Betracht, daß sie uns der Verwendung völkerrechtswidriger Kampfesmittel„Nicht schießen! Teutsche Kameraden.“ Man hatte ihnen diese] denn Friedrichs Bruder hatte die Schwester des Kaisers zur Ge⸗ Anklagen, während sie selhst sich gleichzeitig solcher desto unbe⸗ vier deutschen Worte, die meist genügten, um die englische Zunge mahlin; man mußte eingesteten, daß der Burggraf bereits große kümmerter bedienen. Die Beispiele aus dem Land⸗ wie aus dem sofort zu verraten, anscheinend vor dem Angriff beigebracht. Geldaufwendungen für die Mark gemacht und mit starker Hand Seekriege sind zu allgemein bekannt, als daß ich sie hier zu Versucht habe ich, Mitteilungen über die Verwendung von In- in dem verrotteten Lande Ordnung geschafsen. Da er zudem noch wiederholen brauchte. Aus eigener Exinnerung darf ich vielleicht] fanteriegeschossen mit Brandwirkung zu erhalten, doch hatte ich] 250 000 Goldgulden für die laiserliche Reise aufbrachte, so willigten 0 fithren, daß geuau on dem Tage, wo ich in Montmödy die fran⸗ nur wenige Leute angetroffen, welche diese beobachtet haben. Aus alle maßjgebenden Persönlichkeiten in die Belehnung ein. Eine östsche Dum dum⸗Munition in ungekeuren Massen im Arsenal ihren Darstellungen geht hervor, daß die Kleider und namentlich] zeitgenössische Darstellung in der Chronik des lUlrich von Richen⸗ Hatte lagern sehen, nachdem wir in Longwy sogar die Maschine] die Tornister von Toten, die schon stundenlang vor der Front la-]thal s rermittelt uns ein Bild von der feierlichen Belehnung. Mit zur Herstellung dieser Munition gefunden hatten, ein französischer] gen, plötzlich zu brennen anfingen, wenn auf die betreffende Stelle Reichsapfel und Szepter in den Händen, die Krone auf dem Haupt Tmeebefehl erschien, der jedem— deutschen Offizier, der mit] neues englisches Infanteriescuer gerichtet wurde. Auch Verwun⸗ sitzt der Kaiser da, umgeben von den Kurfürsten, während Friedrich 2 Dum dum Munition betrossen und gefangen genommen werde, das] dungen durch Infanteriegeschosse mit erheblicher Brandwirtung, vor ihm kniet und der oberste Kanzler des Kaisers die Urkunde sofortige Erschießen androhte. Granaten mit giftiger Rauchwir⸗ Entzündung der Kleider usw. sind beobachtet worden. verließt. Bläser mit hoch emporgehobenen, von Fahnen umflatterten 2—.— der Masse der beim Platzen entwickelten, gelben Gase, die Augenzeugen gemacht und mir nicht durch mehrere Zeugen, z. T. alle Winde, und unterhalb dieser Szene sieht man Ritter hoch zu brechen und Erstickungsanfälle hervorrufen, heißen diese Gra- auch durch Offiziere bestätigt worden sind. Das, was ich hier] Roß und rielerlei Volk versammelt. Die Erklärung des Kaisers 2 8 naten bei unseren Truppen schlechthin die„Gelben“. Aus eigener berichtet habe, ist einwandfrei festgestellt worden. Wahrscheinlich istf erfolgte in seiner Wohnung zu Konstanz am 30. April 1415. Anschauung habe ich die Wirkung dieser Art von heimtückischen] die Verwendung von Brandgeschossen sogar in weit umfangreiche-⸗] Sigmund tat den Kurfürsten kund und zu wissen, daß er dem Reiche Geschossen bei meinem Berichte über das Bombardement Zee⸗ rem Maße erfolgt, als mein Bericht erkennen läßt. Ich habe nur zu Ehren die Kurwürde von Brandenburg nebst dem Obrist⸗Käm⸗ Hrügges geschildert. In Lille kann man jetzt noch auf der Zita⸗ zufällig wenig Mitkämpfer von Truppenteilen gesprochen, die von gere e dem Burggrafen Friedrich von Nürnberg, nun⸗ delle eine Mauer sehen, die bei den Kämpsen um die Stadt von] dieser neuen Schändlichkeit beirofsen wurden. 1 mehrigey Markgrafen und des heiligen römischen Reiches Obristen a solch ciner„Gelben“ mit Sprengrückständen beworfen wurde. Die Im übrigen denke ich, schon das, was mir hier ehrliche deutsch⸗ Kammermeister übergebe, wie dies der vorhandene Brief mit Meh⸗ ee. sind dort so mürbe geworden, als ob sie mit einer] Jungen, Westfalen, Sachsen, Rheinländer, Bayern berichtet haben, rerem besage. Die Urkunde, die sich heute im königlichen Haus 45 senden Säure bespriet wären. Die Franzosen haben sich in genügt und wird noch für unsere Enkel genügen, um zu wissen, archiv zu Charlottenburg befindet, gab an, daß der Kaiser die Mark treffen lassen. Ich brauche nur daran zu erinnern, daß in der heißt. Ich weiß, die Engländer sprechen gar nicht mehr gern von ürze, mit welcher wir folche Dinge abtun, der amtliche deutsche ihrem„Siege. bei Neuve Chapelle. Desto mehr wollen wir davon f überlasse, jedoch sich und seinen etwaigen männlichen Nachkommen, rieg pericht vom 16, April sestgestellt hat:„Die Verwendung rechen und dies Blatt soll in Erwiderung der Anlage unserer in deren Ermangelung aber seinem Bruder Wenzel und dessen von Bomben mit ersticend wirlender Gasentwicklung und von] Feinde, wir hätten uns am Nrerntanal wider das Völlerrecht ver männlichen Nachtommen das Recht des Wiederlaufes für 400 000 aller Landeshoheit, kurfürstliche Ehren und Rechte miteingeschlossen, kkung haben die Engländer seit Beginn des Krieges verwendet. Ich sehe hierbei von allen Erzählungen ab, die mir nicht vonn] Posaunen vertünden mit hellem Schall das große Ereignis in 'eser Beziehung möglichst wenig von ihren Verbündeten über- warum unser Gruß im deutschen Weltkrieg„Gott strafe England“ dem Burggrafen und dessen männlicher Nachkommenschaft mit Jufanterie⸗Explosivgeschossen seiteus der Franzosen nimmt zu.“ gangen, ein Betrag mehr sein zum Buche der englischen Heuche-ungarische Goldgulden vorbehielt. Die Abtretung geschah also in 5 a 3 Da jetzt die Franzosen ebenso wie die Engländer wieder ein⸗ lei und Schande. Jorm eines Pfandgeschäftes; doch war mit einer Einlösung des mmal die Stirn haben, den Spieß herumzudrehen und ihre Nieder⸗ W. Scheuermann, Kriegsberichterstatter. Pfandes bei den bekannten schlechten Geldverhältnissen des Kaisers am Ypernfaual als das grausame Geschick der unschuldigen—— und seines Bruders nicht zu rechnen. Kurfürst Friedrich nahm dann dmmlein darzustellen, die vor den Stinkbomben der Deutschen 8 5 N 2 bald mit großer Feierlichkeit seinen Sitz im Kurfürstenkollegium l— 5 5 0 2 7 1 75 1— 10 3 Wie Burggraf Friedrich von Nürnberg und in der Reichs versammlung ein, und— der 2 1 ern aus der Schlacht bei Neuve Chapelle über die dort von 0 zession am Fronleichnamstage, die die Absetzung sämtlicher drei 5 Engländern angewendeten Kampfesmitteln ersahren habe. Die den Kurhut bekam. Päpste befräftigte, 1 7 Taft einer Peu als Erzkäm-⸗ f 1—4— men der Truppenteile der Leute, welche ich durchweg selbst ge⸗ Zum 30. April.) smerer den Reichsapfel. 1 sprochen habe, stehen fest und ihre Aussagen sind auch schon großen⸗ Ein halbes Jahrtausend ist am 30. Abril verfbossen seit dem 5 en teils amtlich zur ntnis 5 Tage, da der Burggraf Friedrich von Nürnberg auf dem Konzil Zahlreiche Leute der 5 Kompagnie des. Infanterie⸗Regi⸗ von Konstanz mit der Kurwürde der Mark Brandenburg feierlich schrift:„Ei 22 5 d g a 8 5 ntes, die am ersten Tage des englischen Angriffes bei Neuve belehnt wurde und damit die ruhm volle Herrschaft der Hohen⸗ berrschaft'“ schreibt die„Norddeutsche Allg. Zeitung“ mit dem merkten sie, wie vor ihnen acht Männer in deutschen Uniformen von Nürnberg zum Hauptmann und Verweser der Mark ernannt lehnt wurde, u. a.: Duma auffallend, daß diese Bedienungsmannschaft so weit vor der schien ihm bei dem Konzil von Kons 0 e Augenbli ie unser Vofk in Waffen i g i f . N 0 n ö i dem Konzil von Konstanz der rechte Augenblick ge- Taten, die unser Vofk in Waffen in dem uns freventlich aufgedrun⸗ * ellung war, doch war man an Ueberraschungen, auch an an- kommen. Auf diesem Konzil, zu dem sich in Kynstanz alles ver⸗ genen ampfe vollbringt, sind die Verkünder 5 wirr der Schützengräben, um welche hier gerungen wurde, war es eigentliche Belehnung und Einsetzung in die Würde, und dazu grund des Gedenktages, den spir morgen begehen. Die herrlichen 1 gewöhnt. Außerdem wurde aus einem benachbarten sammelte, was in Europa auf Macht, Reichtum und Weisheit] das von der bescheidenen Grenzmark ausging, um in der In Schützengraben gerufen:„Nicht schießen! Unsere Leute!“ Als das] Anspruch machen konnte, und das einen Höhepunkt mittelalterlicher f s Sta Dents. 5 einer Für Volk ütze 3„N. ben! Unsere L 9 as 2 N n konnte, und das Höhepunkt 0 sammenfassung der Stämme Deutschlands zu einer Fürst und Volk 8 1 auf etwa hundert Meter heran und in Pracht und Größe darstellt, sollte vor allem die kirchliche Einheit umschließenden machtvollen Ein beit zu aipfeln. Nicht der a ung war, eröffnete es ein wütendes Feuer auf unfere Leute. wiederhergestellt werden, die durch die Herrschaft dreier verschie⸗ Tag allein, an dem der Grund zu diesem Aufstieg gelegt wurde, kun erkannten diese erst, welchem unerhörten Betruge sie zum] dener Päpste zu gleicher Zei schädi 1 r. Den ist g D sönlitit d 2 100. trug Ba! zu gleicher Zeit arg geschädigt worden war. Den. ist dankbarer Erinnerung wert. Die Persönlichkeit des Fürsten pfer gefallen waren und erwiderten das Feuer mit solchem Er⸗ machtlosen Gregor XII. zur Abdankung zu zwingen, machte die selbst, der als erster Hohenzoller seine Gaben in den Dienst der folge, daß die acht verlappten Engländer alle zur Strecke gebracht] wenigsten Schwierigkeiten, dagege Papst J 2 2* st ird i zeschi seres Vater 8 r 9 25 9 S gebr enig vierigkeiten, dagegen erregte Papst Johann XXII.] Mark stellte, wird in der Geschichte unseres Vaterlandes unvergeß⸗: wurden. Unter den deutschen Mänteln hatten sie ihre englischen] ungeheures Aufsehen, indem er zuerst vor der Versammlung erschien lich fortbestehen. Von ihm ist das schöne große Wort, er sei der Uniformen an. und dann aus der Stadt entfloh. Der Kaise ie S schli N. Fürst Di Vorst 8 5; i 5 3 5 1 0 in aus 5 2 Kaiser bot die ganze Strenge] schlichte Amtmann Gottes am Fürstentum. Diese hohe Vorstellung W 8 11 210. vereinzelten Vorfall, son⸗ des Reichsrechts gegen ihn auf und fand darin die tatkräftigste[ von dem fürstlichen Beruf beseelt die Hohenzollern alle Zeit. Ihe fahren 5 delt issen und Willen der Obersührer geübtes Ver⸗]Unterstützung bei dem Burggrafen Friedrich, der sich der Person des gab Fricd rich der roße die b f gehandelt hat, zeigen Vorgänge an anderen Stellen der Papstes bemächtigte und ihn von Freiburg nach Radolfszell als! Diener seines Staates, ein Wort, zu dem sich unser Kaiser erst Aus Meister Defreggers Lehr⸗ und Wanderjahren. schloß er sich schließlich unter Mißbilligung aller Beteiligten zum] Kranker, dann als Genesender in Bozen verlebt hat, haben feine Zum 80. Geburtstage von Franz v. Tefregger, 30. April. Verkaufe des väterlichen Besitzes. Nun and er„ohne Ar und Aufmerksamkeit auf die Hoferzeit gelenkt. und es ging aus diesen t. kerzlicher Dankbarkeit für alles, was er ihm geschenkt Halm“ in der Welt und konnte seinem Trange folgen. Wenn er] Anregungen jene Reihe von Bildern aus den Tiroler Fran zosen⸗ geboten, grüßt das ganze deutsche Volk Meister D 7 5; 1 3 5 er 80. r Wer heut. 5 85. ö Aber daran fehlte noch viel. Zuerst ging er nun nach Innsbruck,] weltberühmt machten. 9 8. 3 8 ihn auf den Gedanken brachte, doch lieber Maler zu werden. Da haust Rande des Englischen G s in einem scho Besitz fungen Tefreggers erinnern und ihm den N es Künst⸗ 8 2 r M* 5 n. Da ttf er am Rande 5 Englischen Gartens in einem schönen Veit — 55 lauf 9910 Apen e 928 9 it 1 machte er sich denn zur großen Malerstadt München auf, und und erfreut sich seit langem des wohlverdienten Glückes. In seiner 3 3. vr tiges Zeugnis dafür, wie viel W Werke Pilots mit eigenen A blickte 1 ene n. und fein! Pilder. n sich bergen, und wie viel wir ihm für die Deu s Wes 5 Uotys mit eigenen Augen erblickte, da schien es ihm, unterschei et mit Recht auch in seiner späteren Schaffenszeit ver⸗ 2 5 Charakters e 7 Vol 8 als ob es Herrlicheres auf Erden überhaupt nicht geben könnte, schiedene Perioden und Umbildungen seines malerischen Stiles. der die Alpenberge bein 89 liebenswürdi 72 Heiterk* und so weit war er nun wenigstens, daß er von diesem Augen-] Was ihm aber unter allen Wandlungen gleich geblieben ist, das 2 ee ee 55 rbiger Heiterkeit, blicke an wußte: er wollte Maler werden und ichts anderes. ist die schlichte Wahrhaftigteit, die innige Herzhaftigkeit seines den Desregger seiner Kunst bewahrt hat, täuscht leicht darüber hin⸗ Nun hieß r c dir d.. An Den anden, ein inte Wapukaftigket, bie zunge Ferspaftig tet wie schwer auch er bat ringen Flssen, ehe 25 seinen Weg un hieß es in die Lehre gehen. Das war für Defregger nicht] Wesens. Defregger ist, um einen bekannten Ausdruck Goethes zu r 73 5 1 1 und die Mitschüler in der Tagesklasse des Zeichners Dyk, die] Ueberzeugungskraft leiht und was zuletzt ihren innerf f 6 2 2 in 0 5 8 Dyk, 0 is zuletzt ihren innersten und ee e waren, wie z. B. Adolf Oberländer, um manches schöne Lebens- eigentlichen Reiz ausmacht. en. 0 r g ihm 2. r e n sie auch 8 3 e i 0... 15 türliche Begabung noch so gewichtig verkünden, doch zu— Houston Stewart Chamberlain lat, wie die als Wa e—— 5 5 2 5 8 nächst hier, wie auch auf der Akademie, hinter dem zurück, was T. R. aus München erfährt, das Fiserne Kreuz am weißen Der Tefregger Franzl war 85 einzige Sohn des 2 von seinem Alter zu erwarten gewesen wäre, und auch eine Stu-⸗[Bande erhalten. Man geht wohl nicht fehl, wenn man diese hlhabenden Ederhofbauern zu Stronach in der Gemeinde Tölsach 4 N nach Paris konute auf ihn nicht die Wirkung haben,] Auszeichnung auf die„Kriegsaufsätze“ des bekannten Schriftstellers nen Pustertale, Wober 5 55. daun 5 da 27 die mancher jüngere Künstler in ähnlichem Falle erlebt hat. zurückführt, von denen auch wir mehrere erwähnt hatten. Jedenfalls merkte die Familie gar bald mit Ve nberung 1 45 5 zog es ihn vor allen Dingen erst wieder einmal— Wie man Handgranaten schleudert. Die Ver⸗ der Franzl für einen absonderlichen Drang habe, bald aus Tei 8 3 75 Heimat. Setzte sich also auf seiner Alm bei Dölsach] wendung der Handgranaten spielt in den Kriegsberichten der lehten ald aus Kartoffeln und ben, oder was ihn sonst 5 5 die. An fing dort an, nach Herzenslust zu malen, was ihn umgab Zeit eine immer größere Rolle. So ist im heutigen Schützengraben enn Landschaften— 5 1 als 12 15 er sah. Und siehe da! was der Tiroler Bauernsohn krieg eine Wasse wieder zu Ehren gekommen, die in den Heeren „ Bleistit 3 Hand ee 5 München und Paris noch nicht so recht hatte finden und fassen früherer Zeiten die besondere Truppe der„Grenadiere“ hat ent⸗ b b bein Helen u e ae iüm. N eee 1 Weale Ju stehen lassen, die es dem Namen nach ja auch heute noch bei uns 0 enn einer von den Stronachern oder? sachern auf einem] funden: Tirol und seine We f. eee, a Jerk ee nen funden ine Welt erkannte er damals als den natilr eide— 5 8. 5 2 5. und wahren Inhalt seines künstlerischen Schaffens. Jetzt üben sich, so schreibt das„Journal“, auf ihre Waffe mit nach- hose gewesen; und einmal wäre ihm seine Kuust beinahe 15 Nane 1 Piloty, der so feine Augen für das echte Talent hatte, gemachten Granaten ein. Wie die Diskuswerfer des Altertums el bekommen; als er auf eine. des Vaters bin 3 e den Naturhurschon„aus dem Pustertale]müssen sie ihre Muskelkraft und Geschicklichkeit in einer besonderen Fünfzigauldenzettel so täuschend getreu nachzeichnete, Baß e 1 8 a aufzunehmen und als M itschüler von Malart] Weise ausbilden. Der„Grenadier“ muß im Kampfe sich so weit u Haar als echter Schein in den Handel 40 50 wäre. fich 4 4 er nun unter den Augen des Meisters selbst wie möglich dem seindlichen Schützengraben zu nähern suchen und glückte den Vater noch rechtzeitig, die ganze Sache als einen feel zur vo 1 5 eile entwickeln. Die historische Münchener Aus-] daun mit einer Drehung des Armies die Bombe so schleudern, daß umlosen Spaß aufzuklären, sonst hälte 8 1e ee brachte ihm seinen ersten eutscheidenden Erfolg; sie gerade in den seindlichen Schützengraben hineinfällt. Ein guter n Ende als Vanknotenfälscher ins Gefängz 1 f Agen alergenie eine Uebe Lebensgefährtin hatte er inzwischen auch gefunden, ein] Granatenichleuderer vermag seine Bombe auf 30 Meter Entfernung Ins wischen der Pu beram, fut cht dir 5 155 fehlen in Schwabin sich erstanden— und so schien sein Lebens- zu wersen. Oft ist die Bombe so zusammengesetzt, daß sie nicht bees Sotehves und füt 0 0 hifflein nun im besten Kurse zu steuern, als ihn— funmittelbar, nachdem sie zu Boden gefallen ist, platzt, sondern n sich dabei so unzu⸗lJes war im Jahre 1871 ein f rer i i i 8 7„ 5 50 8 schwerer Hele d F. d Ex „wie nur möglich. Tas ward auch nicht anders, als der] rheumatismus befiel, dessen Folgen ihn 0 e eee dere Mute starb und 22jäbriae Des 5 5 1 ̃; g„ Volg. be] die geschickte„Grenadiere“ benutzen, mum das feindliche W A al en 1 jährige Defregger nun selbst Herr] schwerten und in seiner Arbeitskraft behinderten. Aber di 0 W 0. de 7 gibt, obwohl sie mit den Handgranaten bisher nichts zu tun hatten. Die Granatenschleuderer, die eigentlichen Grenadiere dieses Krieges, 8 . n 1 cbeitskraf der 1 die zu ergreifen und es an seinen Ausgangsort zurückzuschleudern. 5 r 4 e Lust ee ge tur Defreggers wußte selbst aus diesem Leiden neue französischen Heere stehen übrigens die Zuaven 1 dem Ru Bauern* da 2 05 ging zurück und so ent⸗J Schöpferkraft zu gewinnen. Die Jahre, die er damals zuerst als! besten Bomdenwerser zu sein. 8 1 5 Schritt und Tritt anf Gesialten und Bilder, die ihn an um dort Bildhauerunterricht zu nehmen, bis sein Lehrer selbst Das liegt nun alles schon weit hinter dem Meister. Jetzt g 6 5 9 0 mehr so ganz lei e r Jüngst f ehr g 9 1 s ist es s seinen Werken gefunden hat. Ja, obgleich von Kind auf zur bildenden Kunst hr so gauz leicht, denn er war der Jüngste doch nicht mehr] verwenden, eine„Natur und das ist es, was seinen Werken 5 s Chapelle am sinken deutschen Jlügel standen, haben mir folgen⸗ zollern in den Landen begann, die sie zu so bober Macht und Blüte] Hinweis, daß am 30. Aprif 1415 auf dem Reichstag zu Konstan; den ungeheuerlichen Vorfall erzählt: Vom Schützengraben aus be⸗ führen sollten. Bereits 1411 war der fluge umd tlichtige Friedrich VT. Friedrich I. mit der Mark Brandenburg nebst der Kurwürde be 9 und mit Pickelhauben ein Maschinengewehr in Stellung brachten. worden; aber noch fehlte si iser Si Das ias öllerxri s die Entwi 8 Aud I* mengewehr 0 worden; aber noch fehlte ihm, der sich dem Kaiser Siegmund als Das gewaltiaste Völkerringen, das die Entwickelung des Bei dem Hin⸗ und Herwogen des Kampfes und dem großen Ge-] sein Geheimer Rat schon läugst unentbehrlich gemacht hatte, die Menschengeschlechts kennt, bildet den weltgeschichtlichen Hinter s ruhreichen Werkes, hmte Prägung, er sei der erste 0 0 nur erst so recht gewußt hätte, waß er eigentlich wollen sollte!] kämpfen hervor, die seinen Namen alsbald, man darf wohl sagen: 0 ahrheit und Leben seine Schöpfungen als er hier die Schildereien der großen Meister sah, als er die] Kunst ist er nich: stillgestanden, und sein Lebensschilderer Meißner 35 Berlin, 29. April. WTB. Nichtamtlich. Unter der Ueber⸗ i„Ein halbes Jahrtausend Hohenzollern⸗ 75 5 4 * * 2 5 7 9 8 3 jüngst von neuem vor der Welt bekannte, als er seiner Freude und seinem Stolz Ausdruck verlieh, in solcher Zeit der erste Liener einer solchen Nation zu sein. Heer und Flotte. Berlin, 29. April.(WTB. Nichtamtlich.) Die„B. Z.“ meldet aus Berlin: Das Eiserne Kreuz 1. Klasse er— hielt unter gleichzeitiger Beförderung zum Major der an den Kämpfen in Nordfrankreich beteiligte, in Berlin wohn hafte Herr v. Schweinitz, der im Alter von 72 Jahren beamten gehörten. in Briesen(Mark) zugetragen. Zug, der gegen 3 Uhr diese Station passiert, vier Kinder, drei Knaben und ein Mädchen, die den Familien zweier Bahn- Zwei Knaben und das Mädchen waren sosort tot, während der dritte Knabe, ein 8jähriger Junge, der zur Seite geschleudert wurde, mit einer schweren Gehtrnerschütterung in das Krankenhaus nach Fürstenwalde verbracht werden mußte. Unglück ist dadurch entstanden, daß die Kinder, die auf den Gleisen sich tummelten, den heranbrausenden Zug nicht gewahrten. Dort überfuhr der Posener Kirchliche Nachrichten. Israelitische Religionsgemeinde. Sottesdienst in der Synagoge(Süd⸗Anlage), Samstag, den 1. Mai 1915: Vorabend: 7.30 Uhr. Morgens: 8.30 Uhr. Nachmittags: 4.00 Uhr. Sabbatausgang: 8.35 Uhr. Das i Der Kinder bester Schug gegen Krankheit ist außer Sauber⸗ steht und bereits als Offizier die Feldzüge 1864, 1866 und 1870%1 mitgemacht hat Vermischtes. Bier Kinder überfahren. 30. April. Ein schweres Unglück hat sich gestern M. S. Berlin, r. n n N F n Wwe oseble 3 294 in großer Auswahl e 6 7 9— 2 4 elegante Damen- N 1 2 2 schwarz 2 9 und Herren-Stiefel l 2 0 6* 8 775 Halbschuhe 18 A 2 2 2 schöne neue Dessins in 0.5 992 Kinder-Stiefel breiten 8 N 1 Schul-Stiefel· Turnschuhe N Sandalen Weiße Leinenschuhe ö 6256 neue Sendungen eingetroffen. 8a r 90 4 NN Schuhhaus 295 8 2— . 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