außer — Beilagen: wöchentlich Familsenblätt er; wöchentl. Kreis- f e (Dienstag und Freitag), veimal monatl. Lan wietschaftliche Seltfragen J 6 e: fur die Schriftleitung 112 Verlag, Geschaftsstelles! Adresse für Drahtnach⸗ richten: Anzeiger Gießen. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 9 Uhr. de ben Neue Siege im Westen 1 ah. 9 Anzeiger General⸗Anzeie er für Oberhessen 755FFTTTͤfõF! 8„ Olenstag, 24. April 15 Bezugsoreis: monatl. 75 Pf., viertel ⸗ jährl. Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 65 Pf.; durch die Post Mk. 2.— viertel⸗ jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 Pf.— Haupt- schristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz: für Stadt und Land, Vermischtes und Ge⸗ richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen. und in den Karpathen. Ein großer Tag im ungarischen Abgeordnetenhaus. Amtlich.) 3 Westlicher Kriegsschauplatz. Bei Ypern dauerten die Kämpfe an. Auf dem west⸗ lichen Kanalufer ist Lizerne, das die Franzosen wieder mmen zu haben behaupteten. in unserem Besitz. östlich des Kanals wurde das eroberte Gelände be⸗ bauptet. Die Zahl der eroberten Geschüte stieg auf 45, wor⸗ unter sich nach wie vor die vien schweren engli⸗ schen Geschütze befinden. Nordwestlich Zonnebeke setz ten wir unfere Angriffe sort und machten dabei mehr als 1000 Kanadier zu Gefangenen. Die Gesamtzahl der Gefangenen erhöht sich damit auf 5000. Ein sonderbares Völkergemisch— Senegalneger, Engländer, Turkos, Inder, Franzosen, Kanadier, Zuaven, Algerier— fand sich hier auf verhältnismäßig kleinem Raume zusammen. In der Champagne schlugen wir nördlich von Brauséjour zwei französische Nachtangriffe ab. 2 uf den Maashöhen machte unser Angriff gute e Mehrere Bergrücken hintereinander bis zur ohe westlich von Les Eparges wurden im Sturm genommen. Mehrere hundert Franzosen und einige Maschinengewehre fielen in unsere Hände. Im Aillywalde scheiterten feindliche Vorstöße. In den Vogesen führte unser Angriff zur Wie⸗ dereroberung des Hartmannsweilerkopfes. Die Siegesbeute unserer Truppen betrug hier 11 Offi⸗ ziert, 149 Franzosen, 6 Minenwerfer, 4 Maschinen⸗ gewehre. f Oestlicher Kriegsschauplatz. Einige schwache russische Nachtangriffe in Gegend nord⸗ westlich von Ciechanow wurden abgewiesen. Die Lage ist unverändert. 1 Großes Hauptquartier, 26. April.(WTB. Amtl. 228 Ober ste Heeresleitung. f. Es weht aim erteischerper Windhauch iu unseren neuesten]“ amtlichen Meldungen. einem gewissen Humor bringt die deutsche Heeresleitung auf Grund der neuesten Geschehnisse ihre Ueberlegenheit zum Ausdruck Es hat etwas Erhebendes und Beruhigendes zugleich für uns Zurückgebliebenen, wenn * e gelber. 95 11 5 5 5 R 5 emisch“ gespro wird, das unsere deutschen Trup⸗ pen besiegt Na Die Gesamtzahl der Gefangenen bei 1 hat sich auf 5000 erhöht, die der eroberten Geschütze stieg auf 45. Ter deutsche Kreis um pern schließt sich enger. Die amtlichen Berichte unserer Feinde können das Bild nicht N r verschleiern; wenn General Joffre erklärt, seine Trup⸗ rückten auf dem rechten Ufer de? Jserkanals vorwärts, so findet er außerhalb Frankreichs— dort wird bekanntlich die Zensur sehr strenge gehandhabt— nur Ungläubige. Aauch auf den Maashöhen und in den Vogesen ist die deutsche Ueberlegenheit glänzend hervorgetreten. Besonders die Wiedereroberung des Hartmannsweilerkopfes mit der dabei ewonnenen ansehnlichen Siegesbeute ruft bei uns große Freude hervor. Dieser 956 Meter hohe Berg liegt am der Vogesen zwischen Sennheim und Gebweiler und 0 wieder eine beherrschende Stellung. Wenn die französischen Zeitungen sich darüber entrüsten, 5 22 die Deutschen Bomben mit erstickender Gasfüllung an⸗ 0 N 1 N so braucht demgegenüber nur daran erinnert zu werden, daß nach den Feststellungen der deutschen Heeres⸗ die Franzosen und Russen längst vorher dieses mittel in Anwendung gebracht haben. In einer eng⸗ —— Presseäußerung, die wir nachstehend wiedergeben, 0 der Verfasser ebenfalls sein Behagen über die von englischer Hand gebrauchten„Stinkbomben“ aus. Wir leben im furchtbar Kriege, kämpfen gegen eine Welt von Feinden und dürfen, wenn die Gegner völkerrechts⸗ widrige Mittel gegen uns anwenden, nicht zögern, gleiches mit gleichem zu vergelten. f Unsere Getreuen im Osten halten mit den Siegern im Westen gleichen Schritt. In den Karpathen sind, nach dem nueuesten Wiener Berichte, wiederum weittragende Erfolge errungen worden. So liest man die kraftvollen Erklärungen ungarischer Staatsmänner bei der Annahme der neuen Wehrvorlagen im ungarischen Abgeordnetenhause mit Interesse und doppelter Freude. Des Grafen Tisza hiltorisch Feststellungen, die Bewunderung, die er den deutschen Brst⸗ dern zollte, die Befriedigung, mit der er des Zusammen⸗ wirleus der in der Habsburger Monarchie vereinigten Na- onalitäten gedachte, alles dies paßt in diese Tage der deutsch⸗österreichischen Machtentfaltung. Die Aunahme der neuen Wehrgesetze in Budapest ist ein neuer Schritt dem Siege entgegen Vom chein bis an den Douaustrand gibt es nur eit, Zuversicht und Siegeswillen. 1 1 Der amtliche französische Bericht. Paris, 26. April.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Be⸗ 77 nachmittag. In Belgien. leitur 1 . und erfolgen in enger Verbindung mit unseren Ver⸗ Die Deutschen, welche mit zwei 4 „ verwendeten den 1— über fortgesetzt er⸗ einige geplatzle Geschosse enthielten große Davon. Dir merilich gegen Norden 9 haupteten trotz des gestern abend gemeldeten heftigen Angriffs alle Stellungen zu unserer Rechten. In den Argonnen nah⸗ men wir einen feindlichen hützengraben ein, erbeuteten zwei Maschinengewehre und machten Gefangene. Diese rein örtliche Kampfhandlung war äußerst lebhaft. Auf den Maashöhen am Einschnitt von Calonne griffen die Deutschen mit einer ganzen Divpision auf einer Front von weniger als einem Kilometer an und brachten unsere erste Linie zum Zurückgehen. Sie wurden aber durch einen Gegenangriff wieder zurückgeworfen. Paris, 26. April.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht von gestern abend. Nördlich von Ypern dauert der Artillerie⸗ kampf unter günstigen Bedingungen für die Alliierten fort. Die Deutschen grifsen au mehreren Stellen die englische Front in der Richtung von Norden nach Süden, und von Nordost nach Südwest an. Wir rückten auf dem rechten Kanalufer durch kräftige Gegen angriffe vor. Von der übrigen Front ist nichts zu melden. Paris, 26. April.(WTB. Nichtamtlich.) Die Blätter ver⸗ öffentlichen Berichte von Augenzeugen über das letzte deutsche Mittel, eine Art erstickender Dampf, den die Deutschen von ihren Schützengräben aus gegen die französischen Linien richteten. Die Franzosen bemerkten, daß hinter der Brustwehr der deutschen Schützengräben etwas Außergewöhnliches vor sich gehe. Es waren dort mehrere Oeffnungen hergerichtet und die Deutschen warteten einen günstigen Wind ab, um aus Behältern die unter Druck stehen⸗ den Dämpfe heraus zuschleudern. Die Dämpfe sind als Chlor däm pfe festgestellt worden. Die französischen Soldaten sahen mit Erstaunen einen sehr dichten schwärzlichen Rauch auf sich zukom⸗ men, während die Deutschen, die augenblickliche Bestürzung der Franzosen ausnützend, vom Artilleriefeuer unterstüyt ihre Schützen⸗ gräben verließen. Die vordersten deutschen Soldaten bedeckten ihr Gesicht mit einer Maske, wodurch es ihnen möglich wurde, ungefährdet die verpestete e zu durchschreiten. Die ganze französische Presse bespricht die Anwendung erstickender Gase durch die deutsche Armee und erklärt, nur die Wirkung dieser Gase habe die Alliierten zum Rück, ei ii andlungsweise sei mit kühlem Vorbedacht und mitteln der deutschen Wissenschast ausgeführt. kritiker, wie der Oberstleutnant Rauße im„Pet General Berthaut im„Petit Journal“ fordern die französische Re⸗ gierung auf, es nicht bei Protesten bewenden zu lassen, sondern die gleichen Mittel anzuwenden. Ein englischer Augenzeuge. London, 26. April.(WTB. Nichtamtlich.) Im Gegen⸗ satz zu der Erklärung des Generalfeldmarschalls French, daß die Engländer bei dem Kampf um den Hügel 60 keine Bomben mit erstickenden Gasen verwendet hätten, meldet der Augenzeuge im britischen Hauptquartier über den letz⸗ ten Abschnitt der Kämpfe folgendes: Am Mittwoch nach⸗ mittag befanden sich nur noch einige deutsche Bombenschleu⸗ derer auf dem Hügel, die an dessen Nordostrande standhiel⸗ ten. Ein Regen leichtexplodierbarer Geschosse, die mit er⸗ stickenden Gasen gefüllt waren, prasselte aus drei Richtun⸗ gen auf die Verteidiger nieder. Das Feuer der Deutschen machte ganze Sektionen der britischen Infanterie nieder, so— daß die Laufgräben mit Toten angefüllt waren und es oft Mühe machte, die feindlichen Linien zu erreichen. Die Ver⸗ stärkungstruppen waren genötigt, über die Leichen der ge⸗ fallenen Kameraden hinwegzuklettern. Der Augenzeuge schließt den Bericht: Unsere Verluste waren natürlich schwer, aber der Kampf um den Hügel kostete den Deutschen un— endlich viel mehr als uns. Weitere englische Verichte. London, 26. April.(WTB. Nichtamtlich.)„Morning Post“ meldet aus Nordfrankreich: Der Kampf zwischen der Lys und der See ist nun allgemein. Die beiden Hauptereig⸗ nisse zwischen Freitag abend und Sonntag früh waren die Käupfe bei La Basséc und längs des Kanals zwischen Mpern und Bir schoote. Bei La Basséc unternahm die Armee des Kronprin⸗ zen von Bayern einen solch heftigen Vorstoß auf die Nich⸗ tung Gicheny— Cambrai, daß hier ein zeitweiliger Vor⸗ teil errungen wurde. Die britischen Linien sind aber nicht durch⸗ brochen, sondern leisten der Uebermacht Widerstaud.— Die„Mor⸗ ning Post“ erfährt weiter, daß die Truppen, die nördlich Ypern zum Zurückgehen gezwungen wurden, aus Zuaven, Ma⸗ rinesoldaten und belgischen Carabinieri bestanden. Unter dem den Teutschen abgenommenen Kriegsmaterial befindet sich ein neuer Apparat, um Bomben zu werfen, eine Stahlgabel, die im Boden befestigt wird und wie ein Katapult arbeitet. Damit wur⸗ den Bomben bis zur Größe eines Fußballes bis 300 Meter weit geschleudert. Die Eroberung des Hartmannsweiler Kopfes. Berlin, 27. April. Zur Eroberung des Hartmanns⸗ weilerkopfes heißt es im„Berl. Tagebl.“: Die Franzosen sind des heißumstrittenen Besitzes nicht lange froh gewor— den. Unter bedeutend größeren Verlusten als das erste Mal haben sie die Bergfeste abermals den stürmenden Deutschen überlassen müssen. Der zähe Mut der deutschen Truppen hat abermals alle Schwierigkeften überwunden und man Alliierten 12 ö vernichtet, einig Deutsche Flieger. Berlin, 26. April.(WTB. Nichtamtlich.) Die„B. 3.“ meldet aus Genf: Der„Petit Parisien“ berichtet: Gestern warf eine Taube über Lunéville fünfzehn Bomben, durch welche drei Arbeiter und sechs Arbeiterinnen verletzt wurden. Am gleichen Tage erschienen fünf deutsche Flieger über Nancy. Nur eine Bombe wurde geworfen, aber zahlreiche Personen durch Glassplitter zertrümmerter Feusterscheiben verletzt. Von Nancy wandten sich die Flieger nach Pont⸗ à Mousson und belegten dort einige benachbarte Ort⸗ schaften mit zahlreichen Geschossen; mehrere Personen wur⸗ den verletzt. Auch über Compi gne kerschien eine Taube. Der Flieger ließ vor den franz. Linien mehrere Bomben niedersallen und entschwand, als Artillerie ein heftiges Feuer auf die Flugmaschine eröffnete, in der Richtung auf Villers⸗Cotterets. * Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht. Vorwärts auch in den Karpathen. Wien, 26. April.( TB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 26. April 1915, mittags. An der Karpathen⸗ front dauern die Kämpfe im Abschnitt füdöstlich des Uzsoker-Passes fort. Eine unserer Angriffstruppen eroberte gestern süd⸗ östlich von Koziowa einen neuen Stützpunkt des Fein⸗ des und machte 7 Offiziere und über 1000 Mann zu Gefangenen. Um die verlorene Höhe zurückzuerobern. begannen nun die Russen mehrere heftige Gegenangriffe und persuchten auch in den Nachbarabschnitten vereinzelte Vor stöße. Der Hauptangriff des Feindes richtete sich gegen dir Höhe Ostry und die östlich anschließende Stellung. Nach ingerem K war dieser Ansturm unter schwersten r lasten Russen zurückgeschlagen 2 Ba⸗ 9 hundert Mann gefangen. Die safort einsetzende Verfolgungsaktionbrachteuns inden Besitz von 26 Schützengräben und viel Kriegsmate⸗ rial. Auch in den übrigen Abschnitten wurden die Nacht⸗ angriffe des Feindes blutig abgewiesen Von den Stellungen des Uzsoker⸗Passes ging der Gegner nach abgeschlagenem An⸗ griff fluchtartig zurück. In den gestrigen Kämpfen wurde das bisher gewonnene Gebiet tro verzweifelter Ge⸗ genangriffe der Russen nicht nur behauptet, sondern füdöft⸗ lich von Koziownu noch erweitert. In der Front westlich des Uzsoker⸗Passes in Galizien, Malen, sowie von dem Dnjestr und in der Bukomina Ge⸗ schützkümpfe. Sonft Ruhe. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes v. Höfer, Feldmarschalleutnant. Die Nahrungsmittelnot in Rußland. Petersburg, 26. April.(WTB Nichtamtlich.) Ueber die hier herrschende Nahrungsmittel not enthalten die Blätter folgende Nachrichten: Am 20. April herrschte in den meisten Fleischerläden eine sehr große Aufregung. Das Publikum verlangte ein polizeiliches Einschreiten. Die Po⸗ lizei stellte jest, daß tatsächlich Fleisch nicht vorhanden sei und keine Verheimlichung stattfinde. Die Stadtverwaltung versorgte die Bevölkerung mit Fleisch aus den Gefrierhallen. Für vorhandenes frisches Sweisch wurden Wucherpreise ge⸗ fordert und am nächsten Tage brachen deshalb ganz er ⸗ hebliche Unruhen aus, wobei eine Reihe Läden voll⸗ ständig verwüstet wurden. Der Polizei gelang es erst nach längerer Zeit, die Ruhe wiederherzustellen. Die Peters⸗ burger Stadtverwaltung sah sich gezwungen, um die Be⸗ völkerung mit Brot zu versorgen, städtische Bäckereien zu eröffnen. Es wurde festgestellt, daß am 14. April in ßetersburg von dem Jahresbedarf au Tee nur noch 28 Proz., an Fischen nur noch 17,5 und an Zuller nur noch 8 Prozent vorhanden waren. Die Zufuhr von raffiniertem Zucker ist außerordentlich erschwert. Unruhen in Moskau. Moskau, 26. April.(WTB. Nichtamtlich.) Die„No⸗ woje Wremja“ meldet: Wegen der Teuerung der Le⸗ bensmittel, insbesondere von Fleisch und Brot, sind be⸗ deutende Unruhen ausgebrochen. Eine Reihe Bäcker⸗ und Fleischerläden, sowie Materialwarenhandlungen sind zerstört worden. Der Gehilfe des Stadthauptmanns Oberst Model, Polizeimeister Solotareff und Revieraufseher Woit zik wurden durch Steinwürfe am Kopfe schwer ver⸗ wundet. Moskau, 26. April. WTB. Nichtamtlich)„Rußkoje Slowo“ zullen ist Tafelbutter hier mur noch fütr eine Woche vor⸗ handen. Moskau, 26. April.(WTB Nichtamtl.)„Rußloje Slowo“ meldet aus Wilna: Wegen Fohlen mangels ist der Betrieb der Elektrizitätswerke eingestellt worden. Nur ein⸗ zelne entlegene Straßen der Stadt, wo der Aufenthalt sonst ge⸗ fährlich werden fönnte, sind noch beleuchtet.— Einer Meldung des„Rußkoje Slowo“ aus Kasan zufolge ist ein Deutscher namens Schwital wegen Beleidigung der Ahnen des Zaren⸗ hauses zu acht Jahren Zwangsarbeit verurteilt warden. darf hofsen, bald von weiteren Fortschritten zu hören, Ufer des Yserkanals vor. Die englischen Truppen be⸗ * die uns die neueroberte Stellung endgültig sichern werden. Der Seeirieg. ö Berlin, 26. April. WTB. Nichtamtlich.) Von maß⸗ gebender Strlle wird mitgeteilt, daß deutsche Marineflug 8 e in letzter Zeit wieder holt von englischen Handels⸗ schiffen mit Gewehren und Geschützen beschossen worden sind, ohne daß die Schiffe von den Fliegern angegriffen waren. In einem Falle geschah dies durch eine Gruppe von fünf Fisch⸗ dampfern, bei anderen Gelegenheiten durch englische Handels⸗ dampfer. Als Antwort auf diese Angriffe sind die Schiffe mi“ Bomben beworfen worden. Berlin, 26. April.(Priv.⸗Tel., Ctr. Blu.) Das„Berl. Tagebl.“ meldet aus Mailand: Nach einer Drahtmel⸗ dung aus Porto- Maurizio sanden Offiziere eines französischen Kreuzers bei einer gestern auf der Höhe von Kap Martin vorgenommenen Durchsuchung des mit einer Ladung Olivenöl aus Barcelona kommenden spanischen Dampfers„Rioja“ angeblich einen im Kielraum des Schif ses versteckten deutschen Priester. Sie beschlagnahm— ten deshalb das Schiff und brachten es nach Toulon. Berlin, 26. April. WTB. Nichtamtlich.) Anläßlich der Meldung über die Versenkung des englischen Fisch⸗ dampfers„St. Lawrence“ durch ein deutsches Unter⸗ seeboot am 23. April hat die„Times“ die Nachricht verbreitet, der Kommandant des Unterseebooles habe die Rettung zweier über Bord gesprungener Leute der Besatzung des Dampfers nicht gestat⸗ ten wollen, so daß diese ertrunken seien.— Hierzu wird uns von maßgebender Stelle mitgeteilt: Das deutsche Unterseeboot konnte aus dem Verhalten des Fischdampfers, der zuerst mit hoher Fahrt auf das Boot zuhielt und dann abdreßte, erkennen, daß er ein als Vorpostenboot dienendes Fahrzeug vor sich hatte. Es zwang den fliehenden? Dampfer durch Geschützfeuer zunt Stoppen, worauf sich der größte Teil der Besatzung in die Boote begab. Inzwischen ließen drei an Bord zurückgebliebene Leute Brieftauben auf⸗ steigen. Sie winkten dann ihre Boote heran und als diese in der Nähe waten, sprangen die Leute über Bord. Nur einer von ihnen wurde don den Booten gerettet, während die beiden übrigen ertran⸗ ken. Das Untersceboot, das zu dieser Zeit 250 Meter vom Dampfer entfernt lag, hat in keiner eise das Rettungswerk beeinträchtigt. Die Behauptung der„Times“, die inzwischen auch durch Funlen⸗ telegrammdienst von VPoldhu weiter verbreitet worden ist, muß demnach als eine böswillige Verleumdung bezeichnet werden. Das britische Schlachtschiff„Triumph“ von den Türten beschädigt. Malta, 26. April.(WTB. Nichtamtlich.) Reuter be⸗ richtet: Das britische Schlachtschiff„Triumph“ ist, wührend es die türkische Stellung auf Gallipoli beschoß, durch drei Granaten getroffen worden; der an⸗ 3 Schaden ist unbedeutend. Zwei Mann sind ver⸗ wundet. *** Die neuen Wehrgesetze OSesterreich⸗ungarns. Budapest, 26. April.(WTB. Nichtamtlich.) Bei der Verhandlung der Vorlage über die Aus 17 ng der Landsturmpflicht bis zum 50. Jahre im Abgeordneten⸗ hause ergriff Ministerpräsident Graf Tisza das Wort und führte u. a. aus: Die Vorlage ist der Ausdruck des entschlossenen Wil⸗ lens, den uns aufgezwungenen Krieg mit der äu x ßersten Anstrengung zu führen und sämtliche militärische Vorbe⸗ ding des Erfolges zu schaffen. Dann warf der Minister⸗ einen Rückblick auf die bisherigen Kriegsereignisse und sagte: Nachdem in den schweren zwei ersten Monaten die Kraft Deutschlands auf dem westlichen Kriegsschauplatz 2 war, lag der Monarchie die Aufgabe ob, den Angriff der russischen Hauptfraft allein aufzuhalten. Als im Oktober im Verein mit den deutschen Verbündeten die Offensive eingeleitet wurde, zeigten 4 stehenden Kräfte ungenügend. Der helden⸗ „ welche die verbündeten Armeen gegen In⸗ 8 und konte 19 vollständiger 1a beschieden sein. Wir uns vor der Uebermacht zurück⸗ ziehen und es trat der Augenblick ein, no die russische 1 und der Angriff gegen Deutschland drohten. In diesem P 2 den Kräfte 1 1 1 dieses Angriffes vereinigen. Ein sehr beträchtlicher Teil der Wehrmacht der Monarchie trat entfernt von den eigentlichen Verteidigungslinien der Monarchie, im Nor⸗ den an jenem Punkte in Wirksamkeit, wo die Truppen zur Siche⸗ rung des großen Zieles des ganzen Krieges am notwendigsten waren. Unsere Armee hat, vereint mit der deutschen, den Deutsch⸗ land unmittelbar bedrohenden Angriff abgewendet. Unsere Truppen haben an der Offensive teilgenommen, welche bis zur Einie Bzura Nida— Dunyjec vorgetragen wurde. Dort gelangte diese Offen⸗ sive zum Stillstaud und damit veränderte sich das Bild. Der Schwerpunkt der Operationen wurde nach den Kar⸗ vathen verlegt. Hier griff nun der deutsche Bundes⸗ Rane K. mit bedeutenden Kräften ein, um unsere mili⸗ tärische Position dort zu stärken, wo es zur Erreichung des ge⸗ meinsamen Zieles am dringendsten not tat. Ich mußte— sagte Graf Tisza— auf diese geschichtlichen Tatsachen hinweisen, in erster Linie aus dem„um gegen die Auffassung zu pro⸗ testieren, als ob eine der verbündeten Großmächte in diesen Krieg einen kleinlichen, sozufagen lokalpatriotischen Gesichtszug hinein⸗ getragen hätte. Wir waren vielmehr bestrebt, uns mit vereinter Kraft dort zu schlagen, wo dies vom Standpunkt gemein samer Zwecke am notwendigsten war(Lebhafter Beifall Die gemein⸗ same Offensive, welche in der zweiten Hälfte des Januar einsetzte, zeigte keine Minderung der Schlagfertigkeit. Sowohl die physische als moralische Kraft der beiden Armeen sind intakt. Die Vor⸗ gänge der letzten Tage und Wochen sind ein glänzender Beweis für die 2 sowohl der defensiven als offensiven Tähig⸗ keiten beider Armeen. In uns allen lebt der Gedanke, daß wir eine große Zeit erleben, die uns harte Lasten auferlegt und Er⸗ füllung schmerer Pflichten von uns fordert. Ich kann mich nicht enthalten, 33 patriutischen— 4— darüber Ausdrurtk zu geben, daß auch die zur Regierung kein Vertrauen hegenden Mitglieder] und Söhne der ungarischen Nation alles au haben, was in ihren Kräften stand, und ihre icht in vollstem Maße erfüllt haben.(Allgemeine Zustimmung.) Ich darf auch nicht mit Stillschweigen übergehen, daß die Natio⸗ nalitäten in unserem Vaterlande erhebende Beispiele des Patriotismus und der Opferwilligkeit ge⸗ geben haben. Ich bin überzeugt, daß alle Mitglieder des Hauses mit mir übereinstimmen, wenn ich mit besonderem Nachdruck mei⸗ ner Freude darüber gebe, daß die kroatische Schwe⸗ Fernatiog sich in diesem Kriege rühmlich hervorgetan hat. Das warme Gefühl, welches diesem Kampfe gegen den gemeinsamen Feind entspran e e* 4 ae, den Krieg überdauern und in* r unser mächtiger Bundesgenosse mit der i 39„ beigestanden hat. narchie wird, wie in der b e welth istorische Misston erfüllen. Sie wird nicht dem bebe Gleichgewicht der Kräfte dienen, sondern eine Stütze des auf der Unabhängigkeit der Völker beruhenden europüischen Gleichgewich⸗ tes bilden.(Allgemeine Zustimmung.) Dieser Gedanke macht alle kleineren und größeren Nationen, die ihre Unabhängigkeit zu schätzen wissen und eine Sicherheit gegen Uebergriffe der auf⸗ — Weltherrschaftspläne suchen, zu unseren natürlichen undes genossen. Diese alte Monarchie, die jetzt so glänzende Be⸗ weise ihrer inneren gegeben hat, ist niemandes Feind, wohl aber det Feind aller Natz erescaftebesker bungen. Sie ist eine Stütze und Sicherung der und des Friedens Eu ropas. Durch- drungen von der schmummg, daß dieser Krieg un zum Ziele führen wird, da N wir diese Sache mit äußerster An, strengung bis zum letzten Atemzuge verfechten müssen, empfehle ich die Vorlage zur Annahme. CLebhaster Beifall und Händeklatschen. Nach der Ride Tiszas begründete der de Ha⸗ zai die Vorlage. Seitens der Opposition sprach der Abgeord⸗ nete Bakonyi namens der Unabhängigleitspartei. Er führte aus, das patriotische Pflichtgefühl gebietet uns, kein Wort zu sagen, daß unsere ungarische Nation nicht mit aller Widerstandskraft und schlossenheit bis zum letzten Blutstropfen ausharren wollte. Es gibt im Parlament keine Partei und keinen Abgeordneten, der sich nicht bis zum äußersten anspannen wollte. Dies enthebt uns jedoch nicht der Pflicht, objektive Kritik zu üben. Der Redner fordert Garantien, daß die Zufterordentliden Verfügungen des Gesetzentwurfes nur für die Dauer des Krieges gelten und be⸗ antragt, daß über die Musterung der 18 jährigen nicht aus⸗ schließlich ein militärischer, sondern ein gertischte. Ausschuß, worin die Zivilbehörden mitwirken, entscheiden soll. Er beantragt eine Eutschließung, wonach die zweite Klasse des Landsturms und die 18 jährigen nur dann zum Frontdien verwendet werden, wenn der sonstige Landsturm und die Linientruppen schon vollständig in Anspruch genommen sind. Endlich müsse die Unabhüngigkeits⸗ partei betonen, daß ausschließlich militärische Gesichtspunkte nicht dafür maßgebend sein können, daß ungarische Soldaten nicht⸗ ungarischen Regimentern zugeteilt werden. Da die Freiheit und Unabhängigkeit Ungarns ohne die faegreiche Beendigung dieses Krieges nicht denkbar sind, nimmt der Redner im allgemeinen die Vorlage an. Graf Julius Andrassy führt aus: Ich will mit der Fest⸗ stellung beginnen, daß in diesem. riesigen, in der Weltgeschichte beispiellosen Kampfe wir und unsere Verbündeten sich als die Stärkeren erwiesen haben.(Zustimmung.) Wir haben bisher mehr gewonnen als verloren. Wenn ein englischer Staatsmann be⸗ hauptet, daß der Sieg der Partei zufallen wird, die über die letzte silberne Kugel verfügt, so verheißt dies uns den 45 Belgien ist eines der reichsten Länder und ist ganz in den Händen der Deutschen. Ebenso der reichste Teil Frankreichs. Ein großer Teil der fran⸗ zösischen 31 Eisenwerke und Industrieanlagen ist für Frankreich verloren. Dem steht nur ein Teil Galiziens gegenüber. Militärisch stehen wir jetzt sebr gut, doch bedarf es noch riesiger Arbeit bis zum vollen Siege. Der Feind steht selbst in unserem Vaterlande, wenn auch nur in einer kleinen Ecke. Nicht nur auf Grund der pragmatischen Sanktion ist es Pflicht, die Integrität Oesterreichs zu verteidigen, sondern auch weil Galizien die Schutzbastei für Ungarn ist. Auch die Dardanellen sind noch gefährdet. Eine so große Flotte, wie die Welt sie noch nicht gesehen hat, versucht, diese hochwichtige Position uns und der ver⸗ bündeten Türkei zu entreißen. Die Erhaltung der bisher errungenen Position und die Weitereroberung feindlicher Teile, mit denen wir den Feinden den tödlichen Stoß versetzen können, erfordern eine übermenschliche Kraftanstrengung. Mit Hochachtung und tief⸗ ster Sympathie gedenken wir unserer deutschen Verbün⸗ deten, die ebenso herrlich und treu wie wissensreich und helden⸗ mütig, schwungvoll und von größter patriotischer Opferwilligkeit durchdrungen sind. Ebenso gedenke ich der Türkei, die ihr Schicksal an das unsrige geknüpft hat und ebenfalls mit über⸗ menschlicher Kraft und getreu ihren historischen Traditionen den Heldenkampf führt. Von dieser Ueberzengung geleitet, bewilligt die ganze Opposition, wie auch die Verfassungspartei, in deren Namen ich spreche, alle geforderten Opfer. Doch übernimmt sie damit nicht die Verantwortung dafür, ob alle Opfer unbedingt notwendig waren. Die Opposition bewilligt alles, behält sich jedoch das Recht der objektiven Kritit vor. Heute will sie nur der Welt zeigen, daß die Ungarn, wenn ihr Land in Gefahr ist, einmütig nur eins wollen: den Sieg.(Stürmischer Beifall.) Möge der Krieg noch so lange dauern, mögen noch so viele Feinde gegen uns heranstürmen, wir sind fest davon überzeugt, daß wir aus diesem Kriege siegreich hervorgehen werden. Je schwieriger die Lage, um so größer ist die Entschlossenheit der ungarischen Na⸗ tion. Je mehr Opfer gebracht werden müssen, um so mehr Opfer werden wir bringen, und wir nehmen daher den Gesetzentwurf an. (Stürmischer Beifall.) Nachdem Hon vedminister Haza i erklärte, daß er die 2 Bakonys, daß die Gesetzesvorlage nur für die Dauer des Krieg gelten solle und daß über die Tauglichbeit der e mischte Ausschüsse entscheider. tollen, annehme, rücksichtigung des Wunsches in Aussicht stellte, 923 5 3 Aufgebot des Landsturms und die 18jährigen im Frontdien 1 verwendet werden sollten, falls die Linien⸗ und Reservetruppen bereits vollständig einberufen seien, wurde die Gesetzesvorlage einstimmig angenommen. Aus dem Reiche. Beschaffung von Schweinen für die Gemeinden. Berlin, 24. April.(Amtlich) Um den Gemeinden die ihnen durch die Bundes ratsverordnungen vom 25. Ja⸗ nuar und 25. Februar d. J. auferlegte Ansammlung von Fleisch⸗Dauerwaren noch vor Eintritt der wärmeren Jahres⸗ zeit in dem erforderlichen Umfange zu Schweinen auf die Landkreise umgelegt und von der Zentral⸗ einkaufsgesellschaft in Berlin für die Gemeinden aufgekauft werden. Die Uebernahmepreise bestimmen sich nach den Ent⸗ eignungsrichtpreisen der Verordnung vom 25. 1 d. J. zuzüglich fester Zuschläge, die nach Gewichtsklassen abgestuft und für die unteren Klassen höher sind wie fü die oberen. Die Schweinebesitzer stehen— des halb bei freihändigen Abgabe der Schweine in dem Umlegungsver⸗ Gießen fahren günstiger, als wenn sie sich durch ihre Wei⸗ gerung einer Enteignung der Schwerne zu den 99 Enteignungspreisen aussetzen. Bei der Umlegung werden die einzelnen Kreise nach dem Verhältnis der vorhandenen Schweinebestände herangezogen, und zwar in geringerem Maße in den Gebieten, in denen eine besondere Gefährdung der Kartoffelvorräte durch deren Verfütttern an Schweine nicht zu besorgen ist. Es kommen nur Schweine im Lebend⸗ gewicht von 120 bis 200 Pfund in Frage. Ferner dürfen solche Schweine nicht in Anspruch genommen werden, deren Enteignung nach der Ausfüßhrungsanweisung zu den er⸗ wähnten Verordnungen abgelehnt werden kann. sind die Besitzer von der A ihrer Schweine an die Zentraleinkaufsgesellschaft befreit: 1.* Ä die als Zuchteber oder Zuchtsauen zur Erhaltung der Schweine⸗ zucht notwendig sind, 2. soweit die Zuchten an⸗ gehören, aus denen in letzter Zeit 9 ver hältnis⸗ mäßig größere Mengen zu Zu abgegeben worden sind, 3. soweit die Schweine zur g des Fleischbedarfs des Besitzers und seiner Haushaltungsangehörigen erforder⸗ h lich und bestimmt sind, 4. 1. someit der Besitzer der Schweine k nachweisbar imstande ist, sie mit Stoffen zu füttern, die als [Nahrungsmittel für den Menschen nicht geeignet sind. Pierzu sind auch Schweine zu rechnen, die mit Magermilch, auf ßere, oder Mollkereirückständen durch Wei 1. Eintrieb in Waldungen W werden Königsberg(renden) 28 April.(WB. Nichtamtl.) Die neue Handelshochschule wurde heute mittag in Anwesenheit des Handelsministers v. Sydow und 89 — der Behörden feierlich ihrer Bestimmung übergeben. — ů ů ů ů Aus Stadt und Cand. Gießen, 27. April 1915. Was nicht in Feldpakete gehört. In vielen Geschäften werden mit Benzin gefüllte Gelatinekapseln und Streichhölzer in Blech⸗ behältern seilgehalten und dem Publikum als zur Ver sendung mit der Feldpost geeignet. Demgegen— Feinde zu der Annahme kommen könnten, 3 8 li soll eine dem dringendsten Bedarf e von] Gießen; über wird von der Postverwaltt wiesen, daß die een e fährlicher Geg wie Streichhölzer, her, mit der Feldp allen Aer ftAaben, selbst e e Ber! verboten ist. Wer der Zuwide n die Verbot überführt wird, wird steasdechnte 5 dieser Gelegenheit wird darauf aufmerksam g die Industrie Feuerzeuge mit Feuerstein und Zün auf den Markt gebracht hat, die ohne Benzin oder ander Zündmittel gebrauchsfähig und ungefährlich sind. Lei verderbliche Waren(frische Wurst, Obst, Butter dürfen, wie die Postverwaltung wiederholt, auch im blatt für Feldpostsendungen, mitgeteilt hat, ni Feldpostbriefen versandt werden. Gleichwoßt halten viele Feldpostpäckchen trotz der wärmeren Jahre zeit noch immer dergleichen Lebensmittel. Da es der Krie mit sich bringt, daß dauernd ein Teil der Feldpof im Felde unanbringlich wird, weil die 0 vermißt oder verwundet sind, ist es—— daß der Inhalt solcher Feldpostpäckchen, wenn er in Butter, 188 che Wurst usw. besteht, 80 wird und verdirbt. 4 selbe tritt bei den mit leicht 3 er. lichem Inhalt ein, die. der 1 u. U. längere Zeit unterwegs sein müssen, bis sie die fänger erreichen Es ist klar, daß diesen der riechender Päckchen usw. mehr und daß es weder für die Feldpo Truppenteil eine angenehme Au diese Wee iE nrüssen. iese Weise viel Geld ganz ausgeben, owie Nachteile der Volksernährung mit ene 5 . N Das Publikum wird deshaf erneut dringend ersucht, sich nach der postali Vorsch zu richten und besonders jetzt! 1 wärmeren Jahreszeit von der leicht verder licher Lebensmittel nach dem Felde unter allen Umstän abzusehen. 7 * Auf dem Felde der Ehre gefallen. (Aus Hessen und den Nachbargebieten.) Reservist Georg Sommer in Darmstadt.— K Gefr. cand. arch Leo Offenberg, Inf.⸗Ngt. 39, aus Darmsta Musk. Kaspar Greb, Inf.-Rgt. 60, aus Heisters. Gefre Johannes Herdt, Landw.-Ersatz- Bat. 116, aus Offenbach. Christian Schrodt, 42. Ersatz⸗Bat., aus Heusenstamm.—. Wilh. Hahl, 4. bayr. Inf.-Rgt., aus Ober- Flörsheim.— Ref Adam Schwalm, Inf.-Rgt. 137, aus Reimenrod.— Fritz Kollvbacher, Landiw.⸗Inf.⸗Rgt. 116, aus Damen g Landwehrm. Jakob Schanz, Brigade-Ersatz-Bat. 42, aus 9— 1 Kainsbach.— Ers.-Res. Heinr. Hilberg, Pion.-Bat. 27, a Geilshausen.— Ers.-Res. Ludwig Drescher, Res.-Ins.⸗Rgt. 8 aus Waldgirmes. 1 Ritter des Eisernen Kreuzes: Keller aus Atzbach, 8 21.— den Heinrich Groh aus Atzbach, e T a E 1 75 bac e At 58 e— 1 Heinri rück a a, Regt. Mus Woch aus Lauterbach, Ju. Ng 8 81. 28 Wilh. Wallenfels aus Odenhausen. und Johann Konrad Preiß aus 8 Horn aus Mar Waldschmidt aus Wetzlar, Regt. 14.. Schatz aus Limburg. Welker, es Militär⸗Gouvernement A rlon, kommandiert zur Bee Heeresverpflegung e aus Jef Ar 1 Stellv. Wilh. 7 erer auß Climbach, Ve berq d. R. Dr. Kockerbeck aus Gießen, Pion. 1 b von 116er n. Vom Infant 116 3 Liste der neuerlich mit dem 1 medaille e hielten das Eiserne Etns. d. 1 an Meisel⸗ e ies, 5.,„Hafner, 5., K lar, Bingel, 11., Busenborn; Vi 1 Kersting, M.⸗G. K.,* ö fan, J. ola, 35 1er .— 3 1 8 1 1 4., e . Ers Af. D511..— ae Dezeffische Tapferteigswe belle e he i 4 e * 3**„ N 1 Retö, 12. en Keen a.. Stenber, 8 U. Von der b enn Das liche 3 hat fitr die Zwecke des a tur⸗technischen Laboratoriums 125 für ein berger seine * Hleingärten⸗ Bedürfnis. 155 wie starte in in der Bevölkerung 1 3 allen K 1 L das ging — — dort wir s. Zt. 1 ee i Verwertung auf Grund noch zu vorbehalten bleibt, in 64 rzellen lee die Parzelle zu 3—4 Mark, verpachtet worden pächter werden dort einstweilen w 412 Jenseits der Lahn, hinter der Wong rnesgt 1 nun 1 latzes dienen. Ein fünftes zuster⸗Hleingarten hergerichtet werden.— diesen Maßna ist für den Kleingartenbau in unserer Stadt ein vielversprechender Weng gema worden. Wenn auch vornehmlich die durch den Krieg veränderte Volks⸗ ernährungsfrage die Wichtigkeit des Garten- und Gemüse⸗ baus allen Bevölkerungskreisen klarzumachen berufen war, so steht doch zu hoffen, Faß heuer mancher die Beschäftigung im ien und die damit verbundenen Vorteile so schätzen lernk, daß er sie auch im Frieden beibehält und weitere empfiehlt. * Bei den Auszahlungen der Familien⸗ unterstützungen an die Angehörigen der zum Heeres⸗ dienst Einberufenen war der Andrang an den ersten Tagen derart groß, daß künftig die Abfertigung nach Buch⸗ staben stattfinden muß. Die Auszahlungstermine für die Zeit vom 1. bis 15. Mai werden im Anzeigenteil der vor⸗ liegenden Nummer bekanntgegeben. Die Beteiligten werden ersucht, sich nach der Einteilung zu richten, damit Störun⸗ gen bei dem Zahlgeschäft vermieden werden. Die Geistliche Musikaufführung, die nach langer Pause am Freitag, den 30. April, abends 8 Uhr in der Stadtkirche stattfindet, bringt nicht zu umfangreiche, aber musikalisch interessante Kompositionen, besonders von dem Großmeister kirchlicher Kunst, Sebastian Bach und von Brahms. Für das Konzert haben sich auch Herr Organist Goerlach und Frau Dr. Altmann Kun tz in löblicher Weise in den Dienst der Kriegswohltätigkeit gestellt. 22 Dr. Altmann⸗Kuntz, die Gattin des in wissenschaftlichen Krei⸗ sen bekannten Kunsthistorikers und Kritikers, ist aus der Schule Stockhausens hervorgegangen und zurzeit Gesangs⸗ lehrerin am Konservatorium in Straßburg. Als Konzert- sängerin ist sie in und außerhalb ihrer Heimat beliebt und gesucht. Ihre Stimme ist ein pastoser Alt von außerordent⸗ lichem Umfang und unfehlbarer musikalischer Sicherheit. Ruhe und Größe des Vortrags machen sie zu einer berufenen 1 Bachs und Brahms.— Der Reinertrag des sonzertes soll der Nationalstiftung für die Hin⸗ terbliebenen der im Kriege Gefallenen zuflie— en. Die in Hessen gespendeten Beträge werden in erster ie unserm Lande zugute kommen. In Rücksicht auf die besondere Art der Veranstaltung und im Interesse des guten Zweckes mußte von der Gewährung der sonst üblichen Ver⸗ günstigungen für die Mitglieder der musizierenden Ver⸗ eine ausnahmsweise abgesehen werden. * Zuwachs im Gefangenenlager. In den spä⸗ ten Abendstunden langte gestern ein Gefangenentrans⸗ port von 600 Mann hier an. Es handelt sich in der Haupt⸗ sache um Kanadier, die in den letzten Kämpfen bei Ypern in deutsche Hand gefallen sind. aß eingeführter belgischer Pferde. — 9 den 30. ds. Mts., vormittags 10 Uhr, findet im Hofe des Jad osses Kranichstein eine Versteigerung von 24 aus Belgien . ihrten, teilweise erstklassigen Pferden bezw. Zuchtfohlen statt. An dieser Versteigerung können nur hessische Landwirte teilnehmen, welche eine Bescheinigung ihrer Bürgermeisterei beibringen, daß bei der Mobilmachung Pferde genommen worden sind. Die ihnen eigerung erfolgt gegen Barzahlung ohne jede Rückvergütung. 5. Gar manche Vorgänge des wirtschaftlichen Lebens, denen bisher die meisten teilnahm⸗ los gegenüberstanden, sind durch die eindringliche Sprache des Krieges unserem Verständnis so nahe gerückt worden, daß jetzt ihre Bedeutung und N von den weitesten 5 28ben des Volkes klar erkannt wird. Daher u. a. der be⸗ wundernswerte Eifer, die Goldmünzen an die Reichsbank abzuführen; jeder weiß eben, welche Bedeutung die Samm⸗ a— des Goldes zur Stärkung des Goldschatzes der Reichs⸗ bank hat. Aber auch die übrigen Zahlungsmittel dürfen wir nicht unnötig in Schubfächern, Geldkästen, Geldschränken meln und sie dadurch dem Verkehr entziehen. Der Scheckverkehr muß in viel größerem Umfang als bisher an die Stelle der Barzahlungen treten. Die Gebühren des Postscheckverkehrs sind jetzt so niedrig, daß sich jeder, der auch nur einen mäßigen Zahlungsverkehr hat, ein Konto beim Postscheckamte eröffnen lassen sollte. Er denke nicht, daß es auf seinen geringen Zahlungsverkehr nicht ankommt; denn viele wenig machen ein viel. Je mehr Konten, desto mehr können die Zahlungen der Kontoinhaber untereinander durch einfache buchmäßige Uebertragung ohne Inanspruch⸗ 75— 4 von Geld abgewickelt werden. Die Gebühr für eine 4 Ueberweisung beträgt— ohne Rücksicht auf die Höhe der Summe— nur 3 Pfg. Landkreis Gießen. WB. Lang-G5 vom d Hartmanushain, 26. April. Dragoner Adolph 2 Nr. 24, der seit Anfang des Krieges beim Stade des Reserve⸗Dragoner-Regiments Nr. 24 steht, erzielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse. Starkenburg und Rheinhessen. Darmstadt, 26. April. Der geschäftsführende Ausschuß des Hessischen Landes⸗Lehrervereins hat vorgeschla⸗ gen, auf der am 3. Pfingsttage in Mainz stattfindenden Ver⸗ treterversammlung des Vereins den Betrag von 500 Mk. für die Nationalstiftung Hinterbliebener von Feldzugsteilnehmern zu be⸗ willigen. An dem gleichen Tage wird in Mainz auch die Haupt⸗ versammlung des Feuerversicherungs verbandes he s⸗ sischer Lehrer abgehalten werden. ch. Bingen, 26. April. Ein im Bingener Hafengebiete stehender Möbel wagen einer hiesigen Speditions firma geriet auf unbekannte Weise in Brand. Das Feuer wurde gleich be⸗ merkt und war schnell gelöscht. Der Schaden ist unbedeutend. ch. Aus Rheinhessen, 26. April. Der Spargelstich ist im Gange. Naturgemäß liefert er in der ersten Zeit nur ge⸗ ringe Erträge. Der für das erste Spargelgemüse angelegte Preis beträgt 1,.— Mk. für das Pfund 1. Sorte und 0,50 Mk. für das Pfund 2. Sorte. Die Menge dürfte recht zufriedenstellend aus- fallen, wenn sich die Witterung günstiger, vor allem wärmer gestaltet. Kreis Wetzlar. w. Wetzlar, 26. April. Der Spar und Bauverein Wetzlar zählte im abgelaufenen Geschäftsjahr 333 Mitglieder mit 418 Anteilen bei einer Gesamthastsumme von 125 400 Mk. Die Bautätigkeit erfuhr durch den Krieg erhebliche Beeinträchtigung; die Wohnungsnachfrage ist fortgesetzt sehr rege, Neubauten sind an der Braunselser Straße vorgesehen. Am Schlusse des Berichts ⸗ jahres besaß der Verein insgesamt 33 Häuser mit 99 Familien⸗ wohnungen, darunter 20 Einfamilien, sogen. Erwerbshäuser. Die Vermögensübersicht ergibt die stattliche Summe von 591 291 Mk. Als höchster Einnahmeposten seien die Mieten mit 27860 Mk. und unter den Ausgaben die Zinsen mit 15877 Mk. an erster(höchster) Stelle erwähnt. w Waldgirmes, 26. April. Ersatzreservist Ludwig Drescher, eifrige Förderer des Posaunenchors, fürs Vaterland. Musketier Ludwig Lenz und beide treue Mitglieder und starben den Heldentod Hessen⸗Nassau. X Weilburg, 26. April. Am Sonntag waren es fünf Jahre, daß der Zeppelin-Luftkreuzer 2. II an unseren Lahnbergen, am„Webers-Verg“, jetzt„Zeppelin-Jelsen“ genannt, zerstört wurde. h. Limburg, 28. April. Die Chesrau eines Berliner Richters vergiftete sich am Sonntag hierselbst, nachdem sie zuvor ihrem Sohn, einem Kadetten, gleichfalls von dem Gift gegeben hatte. Mutter und Sohn starben nach kurzer Zeit. Familienzerwürfnisse sollen die Frau und den Sohn in den Tod getrieben haben. Universitäts⸗ Nachrichten. Halle a. d. S., 26. April.(W. T. B. Nichtamtlich.) Der Nationalökonom Professor Johannes Con vad ist im 77. Lebens- jahre gestorben. Bandel. Von der Reichsbank. Berlin, 26. April.(W. T. B. Nichtamtlich.) Der neueste Reichs bankaus weis steht im Zeichen einer recht erfreulichen Erleichterung auf allen Positionen. Sowohl die Anlage, wie der Bestand von Darlehenkassenscheinen und der Notenumlauf weisen einen erheblichen Rückgang auf. Der Goldbestand ist um 6,33, der Silberbestand um 3,7 und der Bestand an Reichskassenscheinen um 2,9 Millionen Mark gestiegen. Die Ausleihungen bei den Dar- lehnskassen haben sich um 149,8 Millionen Mark verringert. An die Reichsbank sind 150 Millionen Darlehnskassenscheine aus dem Verkehr zurückgeflossen. Von dem Rückgang des Noten- umlaufs um 70,6 Millionen Mark entfallen 39,4 Millionen auf kleine Noten. Der Rückgang der Kapitalanlagen um 116,8 Millionen Mark ist besonders bemerkenswert im Hinblick auf den Rück- gang der ausgeliehenen Gelder bei den Darlehnskassen und der Lombardgelder bei der Reichsbank. Auf die Kriegsanleihe waren bis zum 23. Apri 6579 Millionen Mark, gleich 72,6 Prozent der Gesanitzeichnung eingezahlt. Die Dar⸗ lehenskassen waren wegen der Einzahlungen mit 491,8 Millionen Mark in Anspruch genommen, so daß gegen den 15. April hier ein Rückgang von 30 Millionen Mark eingetreten ist. Die Gold- deckung der Noten beträgt 46,7 Prozent gegen 46 Prozent in der Vorwoche, die Metalldeckung der Noten 47,7 gegen 46,8 Prozent und die Golddeckung der täglich fälligen Verbindlichkeiten 36,4 gegen 84,8 Prozent. Märkte. le. Frankfurt a. M., 26. Avril. 8 des Gieß. Anz.) Kartosselmarkt. Kartosseln im Großhandel Mk. 13,75 bis 14,00 Mk., im Kleinhandel Mk. 15,00— 16,00. Alles per 100 ug. FC. Wiesbaden. Viehhof⸗Marktbericht vom 26. April. Auftrieb: Rinder 245(Ochsen 31, Bullen 31, Kühe und Färsen 181), Kälber 422, Schase 11, Schweine 798. Marktverlauf: Geschäft ruhig, Markt geräumt. Preise für 100 Pfd. Lebend- Schlacht- V A . Briefkasten der Redaktion. (Aneume Aufragen bleiben unberüasichtigt.) W. 5. Der Antrag ist bei der Bürgermeisterei des Wohnorts der in Frage kommenden Angebörigen zu stellen. Wetteraussichten in Hessen am Mittwoch, den 28. April 1815 Heiter, irocken, warm, nordöstliche Winde. Leetzte Nachrichten. Die„intelligenten“ Bombenwerfer. Rotterdam, 27. April. Eine interessante Meldung ver⸗ öffentlicht der„Nieuwe Rotterdamsche Courant“. Ihm wurde an⸗ läßlich der Klagen des Generals French über die deutsche Be⸗ schießung mit Stinkbomben von einem Bewohner des Oranje⸗Freistaates geschrieben, daß sein Vater mit Cronje vor Pardeberg gefangen genommen wurde und ihm später viel üben die englischen Stinkbomben zu erzählen wußte. Als die Buren über jene Bomben englischen Offizieren gegenüber Klage führ⸗ ten, antworteten diese, daß die Buren nun sehen könnten, was die Engländer vermöchten und sie froh sein sollten, daß sie Unter⸗ tanen einer so intelligenten Nation werden sollten. Der staatler meint, die deutschen Bomben seien noch viel besser als die englischen, aber er glaube nicht, daß die Engländer jetzt froh sein würden, wenn sie Untertanen eimer solchen intelligentem Nation werden sollten. Präsident Krüger habe damals gesagt, daß alles in Ordnung kommen, und ein jeder einmal seine gerechte Strafe erhalten würde. Die englische Seewillkür. Kopenhagen, 27. April. Der Kapitän des dänischen Dampsers„Lilia Drost“ erzählt, daß er auf der Rück⸗ reise von Blyth in der Nähe der Faröer⸗Inseln ein eng⸗ lisches Geschwader getroffen habe, das zwei große Dreimastsegelschiffe heftig beschoß und zum Sinken brachte. Nach Annahme des Kapitäns habe es sich um norwegische Schiffe gehandelt. Die Besatzung hatte die Schiffe, die den Engländern vermutlich kontrebandeverdäch⸗ tig waren, verlassen. Das Dardanellenproblem. — lichen, die Meerengen zu erobern. also einig, aber es ist fraglich, ob man ihn wird je beschreiten D. Red.) f können. D. 5 Deutsche Flieger über Tenedos. Amsterdam, 27. April. Der„Times“ wird aus Nuti⸗ lene gemeldet, daß zwei deutsche Flieger, die über der Insel Tene⸗ dos Bomben abwarfen, durch Geschosse getroffen wurden. Da über das Schicksal der Flugzeuge nichts gemeldet wird, sind sie also offenbar entkommen.. Meuterei bei den russischen Musterungen. zunehmender Meuterei bei der sibirischen Reichswehraus⸗ musterung ist über die sämtlichen sibirischen Gon⸗ vernements Rußlands der verschärfte Kriegs⸗ zustand verhängt worden. Dänemark und Rußland. Berlin, 27. April. Dem„Berl. Tagebl.“ wird aus Kopenhagen gemeldet: Dänemark, das gegenwärtig von russischen Regierungsagenten und Kommis⸗ sionen überschwemmk wird und dem von diesen auch auf handelspolitischem Gebiete goldene Berge versprochen werden, sucht zunächst von Rußlands augenblicklicher Gebe⸗ freudigkeit zu profitieren. Auf die russische Handelskammer in Kopenhagen wird demnächst die Gründung einer russisch⸗ dänischen Bank in Kopenhagen folgen. Ferner hat die dänische Regierung heute eine offizielle Kommission von Sachverständigen der Eisenindustrie nach Rußland abreisen lassen, die auf die Einladung der russischen Regierung die Möglichkeit für den dänischen Eisenexport nach Rußland rut neu. Parzaiten, fur Schulkinder. Tuns. von Anerk. 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Ter Official Tomherr Dr. Edmund das Eiserne Kreuz verliehen wurde. Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere Dalbor von Posen ist zum Erzbischof der hiesigen Diözese er⸗ + Lo 2 0 N f. 28. 279 Am 5 fand im 7— ausgemästete. 1. 5256 89-95 nannt worden. Er ist 45 Jahre alt. 850 d 118 0 980 Jahren 5 astwi srüger ein ortrag mit Lichtbildern statt. f 8 4 bekleidete er das verantwortungsvolle Amt eines eneralvikars 9 8 Kuhlmann aus Darmstadt sprach über das Thema: Vollfleischige, ausgew. böchsten Schlachtw. 52-51 96100 im erzbischöftlichen Generalkonsistorium von Posen. 8 „Deutschland im Weltkrieg“ und schilderte in 2½stündigem Vor⸗ Faärsen. Kühe. J 4——— trag die lirsachen, die Entstehung des Weltkrieges und unsere bis⸗ Vollfleischige, ausgemästete Järsen höchsten her errungenen Erfolge. Der sehr starke Besuch der Versammlung Schlachtwertes 4 f 5458s 86—104.. zeugte von dem lebhaften Interesse, das die hiesige Bevölkerung Vollfleischige ausgemästete Kühe böchsten K 4 derartigen Veranstaltungen entgegenbeingt. Der ansehnliche Rein⸗ Schlachtwertes bis zu? Jahren dees 0 99 72 W fließt der hiesigen Gemeinde kriegsfürsorge zu. Aeltere ausgemästete Kühe und wenig gut 5 05 Grün b erg, 27. April. Der Großherzog hat am entwickelte jüngere Kühe„„ 35—40 76—80 5 8 24. 4 d. 1** are. Seerseden Reale Lee. 5 5 8 Franz Spe zum Amtsrichter bei dem Amtsgeri⸗ eerfelden] Ne! W 2 57 g N ines Gesicht, rosiges jugendirisches Aussehe it Wirkun 1 1915 Alere Mast- und beste Saustäb e.. 6668 110113 ent d acud chgmer Teint. Lire jus 0 8 5 775 3 3 Steer bat Geringere Mast- und gute Saugkälber. 54—62 90—103 und ein blendend schöner Teint.— Alles dies cgeugt die echte 2 Kreis Alsfeld. c 1 St erd· Seife 3 zollfleischige Schweine von** beste LIHenmllehselie),»on Bergmann& Co., Radebeul. 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III. Die Fütterung. IV. Die Pflege. Jeder Guts⸗ besitzer kaufe dae Buch einem Inspektor, Schmei zer ustd., jedex kleinere Landwirt schaffe es fich selbst an. Der geringfügige Betrag wird sich vielfach bezahlt machen. Gegen Sinsendung des Betrags 2 N 2 5 den prnsfischen Tind win v0 fur Re herben vnd lan virtschostich Lehronssaslen C. Wulff. direkt vom Verlag und e„ ges—— alle Bu 18 * 1 0 Amateure! Sse kaufen Ihren Bedarf in photograph. Bedarfs-Artikeln am besten in der Medizinal-Drogerie zum Kreuzplatz Otto Winterhoff = FSpezialhaus für Photographie ——jJ— Grösstes Lager in photograph. Apparaten Kiel. Gießen, Wetzlar, Stettin, den 27. April 1015 19 5 Monate tren dem Vaterlande gedient hatte. unnumeriert bez Stehplatz 50 Pfg., Programm mit allen Jexten 20 Pfg. in der Musikalienhandlung v. ab auch bei Herm Kaufmann Hubert Heinz gegen Eil m siegreichen Vordringen in den letzten Kämpfen erlitt den Tod für's Vaterland mein geliebter Mann, unser teurer Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Landrichter Karl Spamer Hauptmann und Bataillonsführer im Res.-Inf.-Reg. 23 Ritter des Eisernen Kreuzes 2. Klasse, eingegeben zum Kreuz l. Klasse Im Namen der Hinterbliebenen: Else Spamer geb. Scheuch Todes⸗Anzeige. Der Herr über Leben und Tod nahm uns am Sonntagabend den allezeit treuen Gatten und Vater Heinrich Hofmann il. nach längerem Leiden im fast vollendeten 42. Lebensjahre, nachdem er noch einige Die Schwergeprüften: Katharine Hofmann und Kinder. Bersrod, den 27. April 1915. Die Beerdigung findet Mittwoch nach⸗ mittags 1 Uhr in Bersrod statt. — f 5 g 5 1 Rinlagen nach Bedarf: ů Statt Karten. Die glückliche Geburt eines kräftigen Jungen beehren sich anzuzeigen lane Ludwig Uhl und Frau Elisabeth geb. Strass acker. Giessen, den B. April 1915. 3 Geistliche zum Besten der Nationalstiftung für die Hinterbliebenen der im Kriege Gefallenen Freitag, den 30. April 195 Musitaufühlung; Veranstaltet von dem Akademischen Gesangverein und dem evang. Kirchengesangverein Quartetts und der Knaben- u. Mädchenchorschule. Solistin: Frau Dr. Margarete Altmann-Kuntz aus Leitung: Prof. Trautmann. Programm: seste Burg ist unser Gott“ von Bach.— Satze aus Bralims Requiem.— Chöre von Mendelssohn, Mozart, Schubert.— Arien von Bach, Brahms (vier ernste Gesänge), Dvorak und Rupp. Der Beghstesnflügel wurde von Herrn Hoflieferant Wilh. Rudolph gütigst zur Verfügung gestelst. 5: I. Platz 3 M., II. Platz 2 M., Eintrittskarten: i Pfg. Gar nell im Offiziersrang stehende Militärpersonen 50 Pig.), Ernst Challier, Telephon Nr. 671. Vom 29. April über der Stadtlirche. Oeffnung der Kirche 7¼ Uhr. Selbatzekelterten, rina uturrenen in Flasch en, auch Gebinden, emplichlt Nes abends 8 Uhr in der Stadtkirche zu Gießen. unter Mitwirkung von Mitgliedern des Kronbauer-. Straßburg(Alt).— Orgel: Otio Görlach. „Aus tiefer Not schrei ich zu Dir“ und„Ein“ pf elwein licht Spiel- Haus Spielplan vom 24. bis 27. April 1915: In Mbernachtssonne Schauspiel von seltener Wucht u. Spannung in 4 Akten In den Hauptrollen die ersten Schauspieler Kopenhagens Die neuesten Kriegs-Aufnahmen = aus den Argonnen Pfiff und Pfaff. Die beiden Strategen Humoristische Szene 3684a Der Kunst- Schütze. Posse 2 Milltar ohne Charze 5 werklags dle— Ffisehe deelsohe Bratschellfische„28, 0 8 Cabliau, mittel Pfund 405 Gut gerünchertes Dörrfleisch unnd 1.50 Neu eingeführt: Feinstes Oliven-Oel ster I. 68 Jür Speisen und Salate vorzüglich. Olivenöl ift settreicher u. daber au giebiger als die meisten and. Speisedle. Weiße Kern ⸗Seife men 60% Jettgehalt, 508 k Gelbe italienische Seife Gee„n 42% fi Vorzgl. 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