Drittes Blatt Erscheint tglich mit Ausnahme des Sonntags. Die„Sleßener Famillenblätter“ werden dem „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Gießen“ zweimal wöchentlich. Die„Landwirtschaftlichen Seit⸗ fragen“ erscheinen monatlich zweimal. Der Luftkrieg im Osten. Ein Berliner Mitarbeiter schreibt uns: Die neue Luftkriegsaison hat auch die russischen Flieger auf den Plan gerufen. Als Rußland im Sommer vorigen Jahres heimlich und hinterlistig mobilisierte, waren im Reiche des Zaren 124 ausgebildete Zivilflieger vorhanden. Leistungsfähige Flugzeugfabriken fehlten und fehlen heute noch. Alles Nötige und Wesentliche muß von den Bundes⸗ nossen auf großen Umwegen bezogen werden. Als russische rmeefliegertruppen der Front standen bei Kriegsbeginn 20 Kompagnien zu je 4 Flugapparaten und 2 Reserveflug⸗ zeugen— auf dem Papier. Die Marine verfügt über eine einzige Station: Libau, die wohl von unserm Kreuzer „Augsburg“ derart zusammengeschossen worden ist, daß sie als dienstuntauglich ausscheiden mußte Was Rußland heute an Kriegsfliegern vorschi kann, ist den deutschen Mitteln nicht gewachsen und mit dem Aufwand der Franzosen und N auf dem westlichen Schauplatz nicht zu ver⸗ gleichen. rotzdem scheinen die Russen mit dem, was sie an Flug⸗ maschinen besitzen, nicht nur Aufklärungsarbeit treiben, sondern auch einen Vernichtungskrieg führen zu wollen. Und nach dem traurigen Vorbild ihrer westlichen Freunde haben fen es auf Ziele abgesehen, die durch das Völkerrecht geschützt ein sollten. Sie werfen ihre Bomben auf offene, außerhalb des Operationsgebietes liegende Städte. Sie 83 Bau⸗ ten des eben erst mühsam sich aufrichtenden deutschen Ostens und töten die harmlose Zivilbevölkerung, die schon durch die Einfälle der russischen Horden in namenloses Unglück gestürzt wurde. Da gilt es nun einen energischen Abwehrkampf austzune Der Oberpräsident der Provinz Ostpreußen hat bereits in einer Kundgebung eine Reihe von Vorsichts⸗ maßregeln erteilt, und eine Strasexpedition der deutschen lafetten e eee Standpunktverlegung. Wegen der des Einschießens wegen sehr wichtig ist. Die 10,5⸗Jtm⸗ Ehrhardtkanonen schießen bekanntlich his über 8000 Meter „Nach dem heutigen Stande der 4 1 5 könnte also Luf aus dem Schußbereich der Ballonabwehr⸗ kanonen gelangen. Trotzdem war es in der bisherigen Kri axis schwer, Flugzeuge auch in geringen Höhen mit Visier der 82 zu erreichen, geschweige denn Schüsse mit einiger Aussicht auf Ersolg auf sie anzu⸗ brin den ersten Kriegstagen soll von unserer Festung Wesel aus ein französischer Flieger mit der Kanone herunter⸗ geholt worden sein. Seitdem ist unseres Wissens kein solcher „Wurf“ mehr gelungen. Infanteriefeuer hatte bisher nur Ersolg, wenn der Führer selbst oder empfindliche Teile des Motors getroffen wurden. Von einer gewissen Höhe ab scheint der Flieger gegen Feuer von unten so gut wie sicher. Bleibt als erfolg reichste Waffe gegen feindlichen Flieger⸗ einbruch nur übrig: Der Geschwadergegenflug oder ein Luftschiffangriff. Mit dem Gegenflug hat die deut⸗ Frauen ⸗Rundschau. Frauenberufe, die der Krieg erzeugt einer ihe von Erwerbszweigen herrscht bei uns eine it an Arbeitskräften, stellenweise hat man daran von Berufen ein, So gibt es in mache rinnen, entstanden. Der es bringen schon eine Lederarbeiterinnen an 5 Tagen der 7 2. 25 dem e Unter⸗ icht. Wer die Ausbildu inter si K, in darauf rechnen, —4 is 20 Schillinge wöchentlich zu ver⸗ England M. lan Ar⸗ Einrichtung inli dem Kri rtbestehen und ausgebaut werden. En e 7 3 12 ieg erzeugter Frauenheruf in England ist so vielseitig, daß ein einheitlicher Name für ihn fehlt. 5 derung durch Motorschisse und Automobile ein; Frauen sollen die Beförderung leiten f gleiche Weise sollen Eier, Gemüse und ädten ihrer Erzeugung auf die Märkte geschafft l den Frauen planmäßig Unterricht in der Außerdem so Fri planmäßig 3 fonser ven erteilt .— endlich muß. die ihr sahrerin nennen eför⸗]J Bergen untergebracht wurden. S. 11 3 „ 165. Jahrgang Gießener Anzeiger General⸗Anzeiger für Oberhessen Samstag, 24. April 1915 Rotationsdruck und Verlag der Brühl schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul ⸗ straße 7. Geschästsstelle u. Verlag: 5l, Schrist⸗ leitung: 112. Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. sche Heeresleitung im Osten bereits begonnen. Die deutschen Apparate führten in den letzten Tagen mehrfach Flüge im geschlossenen Geschwader aus, die zwölf bis fünfzehn Flug⸗ zeuge stark waren. Schon die Friedensübungen(Prinz⸗Hein⸗ rich-Flug) haben bewiesen, daß Geschwader bis zu 24 und 30 Flugzeugen ohne große Gefahr des„Streifens“ und Ken⸗ terns operieren können. Einer solchen Luftmacht wären die Russen nie und nimmer gewachsen. Der gefährlichste Feind für eine abenteuernde Flugmaschine aber ist der bewaffnete Zeppelin. Auf unseren Kriegsluftschiffen sind, wie man weiß, neben den Maschinengewehren auch kleinkalibrige Schnell⸗ seuergeschütze und Bombenwurfvorrichtungen postiert, die außer zum Kampf gegen den auf der Erde befindlichen Geg⸗ ner sehr wohl auch zur Vernichtung feindlicher Flugzeuge geeignet sind; die Bombenabwurfvorrichtungen wirken aller⸗ dings nur nach unten, die Geschütze auf der Plattform aber nach oben. Wehe dem Flieger, der sich nicht durch schleunige Flucht retten kann! Das deutsche Land im Osten ist vom Feinde gesäubert. Nun gilt es noch, das Luftmeer über Deutschland zu reinigen! Alte japanische Amerikafahrten. Man schreibt uns: Die überraschende Landung der Japaner in der mexikanischen Turtle⸗Bay eröffnet neue Möglichkeiten des Zusammenstoßes der gelben und der weißen Rasse und erinnert zugleich an die ur⸗ alten. die zwischen Ostasien und Mittelamerika, zum Teil noch im Dämmer der Vorzeit, bestanden haben. Nach den neueren ethnogtaphischen Forschungen erscheint es als ge⸗ sichert, daß die erste indianische Einwanderung aus Nordostasien über die Inselbrücke der Behringssee stattgefunden hat, ohne daß natürlich diefer in vollkommen vorgeschichtlicher Zeit sich ab⸗ spielende Vorgang eine Kulturübertragung bedeutete. Als nun zuerst die riesigen, zum Teil an ägyptische und vorderasiatische Architektur erinnernden Urwaldbauten von Copan, Quirugua, Pa⸗ lenque usw. bekannt wurden, konstruierte man die sonderbarsten Beziehungen zwischen Asien und Mittelamerika. Nach einem phan⸗ tasievollen englischen Forscher hatten hier die zersprengten Stämme des Volkes Israel ihre letzte Zuflucht gefunden und vorderasiatische Kultur mitgebracht, während Richard Knötel in seinem merkwür⸗ digen Buche„Atlantis“ Phönizier und Chinesen etwa Lee zeitig in grauer Urzeit an die mexikanischen Gestade ge—— ließ und so ziemlich einfach das mittelamerikanische Kulturproblem löste. Auf wissenschaftlich gesicherterem Boden bewegen sich die Mitteilungen, die der Entdecker der nordöstlichen Durchfahrt, Erik Nordenskiöld in dem Anhang zur Erzählung seiner Vega⸗ fahrt aus japanischen, Archiven gab. Darin fand sich nicht allein die häufige, phantastische Angabe, daß japanische Seefahrer mehr⸗ mals„über den Nordpol“ in ein fernes, reiches Land gefahren seien, sondern auch ausdrückliche Berichte über gar nicht so lange Reisen in eine ostwärts gelegene Gegend, die nur die kalifornisch⸗ mexikanische Küste gewesen sein kann. Auch der alte Engelbert Kämpf⸗ fer, der große Japankenner des 17. Jahrhunderts, weiß von solchen Tradition sich in Japan lebendig erhalten hatte. — rollen und dem glaubt den Nachweis erbracht zu g e bild von Europa nach aller Welt, u. a, nach Ching und Amerika, gewandert ist. Religion und Kunst, besonders alter Zeit in enger Abhängigkeit voneinander, so d Richtigkeit dieser Hypothesen vorausgesetzt, die Uebereinstimmung mittelamerikanischer Kultur— deren g Pukatans waren— mit asiatischen 1 erklären könnte. Eine weitere wichtige Quelle über das Verhältnis Ostasiens Mittelamerika dürfte das im d Tichusantsch. d. i.„Beschreibung der fremden Völker“ des kaiser⸗ lichen Inspektors des Außenhandels in der Provinz Fukien, Tschanjukua, werden, von dem die Sinologen, Friedrich Hirth und W. Rockhill, eine kritische Quell. unternommen ha⸗ ben. Wenn man bedenkt, Anton eine chinesische Gesandtschaft nach Rom kam, daß süd⸗ Jahre 1225 n. Chr. entstandene f enangabe. daß unter dem römischen Kaiser Mark Schw berufen. r Aus Stadt und Cand. Gießen, 24. April 1915. Der Gießener Landsturm in Feindesland. Frühling! Ja, ja, es ist schon so, wenn sich auch mancher verwundert an den Kopf greifen mag: Es ist wirklich und wahrhaftig Frühling, richtig gehender Frühling; und in diesen Tagen sind's auch vollgemessene 5255 Monate, daß wir uns hier in V. häus⸗ lich niedergelassen haben. Das heißt, mehr„niedergelassen“ als „häuslich“; letzteres mußte erst so ganz allmählich kommen, wie eins nach dem andern zu 0„was zur Er⸗ böhung der Gemütlichkeit eigentlich noch sehr erwünscht war. Kunst, und sie muß, wie jede echte und rechte Kunst, zum guten Teil angeboren sein. Nämlich, erstlich zu f Gemütlichkeit(wie bei allem, entdecken Frühling, den rund Schleter bedeftt ha wenig über 100 Meter breit. Die„Hügel“: die Notlage versetzt worden sind, sich selbst ihren Lebensunterhalt verdienen zu müssen. Die französischen Frauen scheinen es hin⸗ sichtlich neuer Berufe, die sie erobern, nach den bisher vorliegenden Nachrichten mit den englischen nicht aufnehmen zu können. Nur von einem, durch den Krieg erzeugten Frauenberufe in Frankreich weiß ein holländisches Blatt, das sich mit diesem Gegenstande beschäftigt, zu berichten. Es spricht beredt für die ungeheuren Verluste des französischen Heeres; denn es handelt sich um den Beruf der Todesbotin. Dieser Beruf ist dadurch entstanden, daß die Angehörigen gefallener französischer Soldaten ihre Brief⸗ und Paketsendungen aus dem Felde mit dem Vermerk„gefallen“ gurũück⸗ erhielten, noch ehe sie eine amtliche Nachricht bekommen hatten. Einzelne Frauen haben es nun auf sich genommen, den Hinter⸗ bliebenen Gefallener solche bitteren Botschaften auf zartere Weise zu übermitteln und sind im Dienste der Menschenliebe als Todes⸗ botinnen tätig. Einige von ihnen sollen in Paris dadurch so bekannt geworden sein, daß die Einwohner eines Hauses, auf das sie zukommen, ein wahres Grausen mt. Das neue Frauenhaus in Bergen(Norwegen). Am 1. Mai wird zu Bergen in Norwegen ein Unternehmen das ganz von weiblicher Tatkraft ge⸗ schaffen worden und das ausschließlich den Frauen und der weib⸗ zunächst, durch Es Es wurde daher eine Aktiengesellschaft gefördert worden, und mur worden. Das Frauenhaus soll wun zumächst den führenden Frauenorganisationen geschosse K während Räume den Zwecken des Hausfrauen Vereins für die praktische tionsvorträge berechnet ist, Anzahl Anzahl iche Eine werk und das zweite Stockwerk ist ganz von ihnen eingenommen, während im obersten Stockwerke die auswärtigen Schülerinnen der Hausfrauenschule Unterkunft finden. Im ganzen umfaßt das Frauenhaus 15 vermietbare Privatn ohnungen. Jede dieser Woh⸗ nungen besteht aus einem großen Zimmer, einem Schlafalkoven. einer kleinen, aber äußerst zweckmäßig eingerichteten Gas küche, einer Kleiderkammer und einer kleinen Diele. Jede Wohnung ist vollständig für sich abgeschlossen: Ausstattung und Hausrat sind durchweg freundlich und gediegen ausgeführt. Durch die Mieten für diese Wohnungen sollen in der Hauptsache die erforderlichen Zinsbeträge gedeckt werden, und es scheint, daß diese Rechnung sich als richtig erweisen dürfte, denn schon jetzt ist der größte Teil der verfügbaren Wohnungen fest vermietet. So baut sich dieses Frauenunternehmen auf einer gesunden geschäftlichen Grundlage auf und hat alle Aussicht, im Dienste der Frauensache und der weiblichen Wohlfahrtspflege nützlich zu wirken. Ein Auslandsbund deutscher Frauen. Berlin, 23. April.(WTB. Nichtamtlich)) Unter dem Namen„Auslaßdsbund Deutscher Frauen“ hat sich hier am 20. d. Mets. eine Vereinigung deutscher Frauen gegründet, der eine große Anzahl von Damen der besten Gesellschaftskreise beigetreten ist. Die Gründungs⸗Versammlung im Abgeordnetenhause wurde von der Gräfin Schwerin⸗Löwitz geleitet. Frau Konsul Mudra aus Philadelphia sprach auf Grund ihrer in Japan und Amerika gesam⸗ melten Erfahrungen über die Aufgaben eines solchen Bundes. Wäh⸗ rend es im Wesentlichen Aufgabe der Männer bleiben werde, die im Ausland lebenden Deutschen zu einem geschlossenen Ganzen durch die Unterhaltung deutscher Schulen und Zeitungen zu machen, böte sich den Frauen eine passende Gelegenheit zur wirksamen Ergänzung dieser Bestrebungen durch Herstellung persönlicher und gesellschaft⸗ licher Beziehungen zwischen den Auslands- und Inlandsdeutschen. Bei kurzem Aufenthalt in Deutschland sollten die Auslandsdeutschen nicht auf Hotels angewiesen sein, sondern in Familien der Bundes⸗ mitglieder eingeführt werden. erhielten sie Gelegenheit, sich persönlich über alle Fragen zu unterrichten, die das moderne Deutschland bewegen. In den Vorstand wurden gewählt: Gräfin Radolin⸗Königsmarck, Berlin, Roonstraße 9, Frau Staatssekretär Dr. Solf und Gräfin Schwerin⸗Löwitz. Der Jahresbeitrag wurde auf 10 Marl festgesetzt. — Neue Fortschritte des Frauenstimmrechts in den Vereinigten Staaten. Als vor einiger Zeit im amerikanischen Kongresse der Gesetzesantrag des all⸗ gemeinen Frauenstimmrechts abgelehnt wurde, teilten die Anhänger des Frauenstimmrechts sofort mit, sie würden alsbald daran gehen, das Stimmrecht weiter von den einzelnen Staaten aus zu erobern. Sie haben nun auf diesem Wege neuerdings einen wich⸗ tigen Fortschritt zu verzeichnen: zu den Staaten, die das Frauen⸗ stimmrecht bereits hatten, sind zwei neue erobert worden: in Massachusets in das Frauenstimmrecht mit einer starken Mehrheit von 19633 Stimmen angenommen worden, in New Jersen mit einer Ueberlegenheit von 17:4 Stimmen.. —5 5 * 8 sortugen! Na, ich denke, ven unsern Kameraden wird kefner Verlangen nach dieser„Delikatesse“ verspüren. Wir sind eben viel zu sehr Barbaren, um für derartige Feinheiten Verständnis zu haben. Traurig, aber wahr! Unserm Bataillon hat der Frühling— außer zahlreichen Be⸗ urlaubungen von Kameraden, besonders von Landwirten— noch allerlei leine Gaben gebracht. So hat man bei mehreren Kom⸗ vagnien mit Exerzieren und Felddienstübungen, richtiger gesagt, kleinen Marschübungen, begonnen. Auch einen französischen Schieß⸗ stand durften wir ausprobieren. Und, nicht zu vergessen: wir sind nun samt und sonders richtiggehende„Feldgraue“ geworden. Sogar unsere altehrwürdigen Tschakos haben wir gegen leichte graue Helme vertauscht. Und merkwürdig! Wieviel jünger doch diese feldmäßige Ausrüstung macht! Ten meisten Kameraden würde man den„Landstürmer“ wohl nicht glauben, wenn die „49“ am Kragen sie nicht verriete. Ja, ja, es sind immer noch ganz gefährlich stramme Kerls, die„Gießener“! Bm. „ Heereslieferungen und Handelskammern. Seitens der Königl. Feldzeugmeisterei in Berlin ist an eine Anzahl von Handelskammern ein Schreiben des Inhalts versandt worden, es sei von mehreren Handelskam— mern zur Sprache gebracht worden, daß zu den Kriegs- lieferungen fürdie Heeresverwaltun gin erster Linie nur die Großindustrie herangezogen würde, während kleine und mittlere Betriebe keine Aufträge erhalten könnten. Dieser Uebelstand habe sich daraus ergeben, daß es für die Heeresverwaltung unmöglich sei, mit allen, auch den kleinen Firmen in Verbindung zu treten. Es sei auch nicht möglich, kleinere und mittlere Firmen selbständig an allen Heeres— lieferungen zu beteiligen, weil sie vielfach nicht in der Lage seien, übernommene Aufträge aus eigenen Mitteln auszu- führen. Bei den Kriegslieferungen komme es in erster Linie darauf an, daß sie pünktlich zu den festgesetzten Terminen erfolgten und daß die gelieferten Gegenstände kriegsbrauch— bar seien. Dazu gehöre, daß in gewissem Grade eigene Vor⸗ räte an den erforderlichen Materialien gehalten, Teile usw. maschinell hergestellt würden und kein Abhängigskeitsver⸗ hältnis von den anderen Firmen bestehe. Um aber auch den kleinen Firmen die Möglichkeit zu geben, an größeren Be⸗ stellungen teilzunehmen, werde im Einverständnis mit dem Königl. Kriegsministerium vorgeschlagen, daß die Han delskammern selbst oder eine Zentralstelle unter ihrer Leitung alle diese Firmen ihres Bezirks zusammenschlösse und selbst als Großunternehmer aufträte. Die verschiedenen Firmen könnten sich hierbei gegenseitig ergänzen. Die Hee⸗ resverwaltung hätte den Vorteil, nur mit einer Stelle, nämlich der Handelskammer, verkehren zu müssen und die Aussicht, daß nur zuverlässige und branchekundige Firmen an den Bestellungen teilnähmen. Bei einigen Handelskam⸗ mern sei ein solcher Zusammenschluß bereits erfolgt. g Dieser Vorschlag der Feldzeugmeisterei ist von den hessi⸗ schen Handelskammern besprochen worden, wobei festgestellt wurde, daß sie nicht als Großunternehmer auf⸗ treten können. Die Handelskammern können auch nicht, wie weiter seitens der Feldzeugmeisterei vorgeschlagen werde, etwaige Bestellungen auf die Firmen des Bezirks verteilen und die Verantwortung für sachgemäße und pünkt⸗ liche Lieferungen übernehmen, sowie die Rechnungen aus⸗ stellen, deren Bezahlung entgegennehmen und eine Aus⸗ einandersetzung mit den einzelnen Firmen des Bezirks statt⸗ finden lassen. Anerkannt wurde, daß es zweifellos im Inter⸗ esse der leistungsfähigen Firmen des Handelskammerbezirks liege, an Kriegslieferungen für die Heeresverwaltung mög⸗ lichst weitgehend beteiligt zu werden. In Anlehnung an die Vorschläge der Feldzeugmeisterei würde es am besten sein, wenn sich die Firmen einzelner Geschäftsbranchen zu gemeinsamen Vorgehen zusammenschließen 0* Auf dem Felde der Ehre gefallen. (Aus Hessen und den Nachbargebieten.) Landwehrmann Polizeidiener Heinr. Rühl, Landw. ⸗Ins.⸗ Agt. 116, aus Alsfeld.— Landwehrm. Heinr. Becker, Landw.⸗ Inf-Ngt. 116, aus Eulersdorl.— Landwehrm. Wilh. S Res.-Inf.⸗Agt. 116, aus Rainrod.— Gefst. und Hoboist Friedr. Kollbacher! Landw.⸗Inf⸗Rgt. 116, aus Wersau.— Musketier Ludwig Weiß, Ins.-⸗Rgt. 254, aus Offenbach a. M.— Musk. Jean Winterkorn, Res.⸗Inf.-⸗Rgt. 254, aus Offenbach a. M. — Kriegsfreiw. Jul. Cahn, Res.⸗Juf.⸗Rgt. 221, aus Weilburg. — Kriegsfreiw. Joh. Göhrig, Inf.⸗Rgt. 118, aus Mölsheim.— Kriegsfreiw. Julius Höpter aus Kirchhain(M.-⸗W.-B.).— Gesr. des Landsturms Friedrich Bormann aus Wetzlar.— Ersatz⸗ reservist Wilh. Schnepp, Res.-Inf.⸗Rgt. 222, und Ersatzreservist Heinr. Schupp, Inf.⸗Rgt. 70, aus Bermoll. 1* „ Jubilate! Der Name des morgigen Sonntags paßt so recht zu der erwachenden wundersamen Lenzespracht, mit der sich die Erde wiederum wie mit einem schimmernden Brautgewand schmückt. Tausendstimmig rufen Frühlings⸗ kinder in Wald und Feld uns zu: Jubilate! Jubelt! und überall, wo man es nicht verlernt hat, sich zu freuen: am Sonnenschein und Blütenduft, am jungen Grün und am Lied der Vögel, da wecken die Frühlingsstimmen lautes Echo und ein Jubilieren dringt durch die Menschenherzen hindurch: „Die Welt wird schöner mit jedem Tag, Wer weiß, was das noch werden mag, Das Blühen will nicht enden; Es blüht das fernste, tiesste Tal, Nun, armes Herz, vergiß die Qual, Nun muß sich alles, alles wenden!“ * Ritter des Eisernen Kreuzes: Veterinär⸗ offizier Dr. Hugo Docter, Feldart.⸗Regt. 72, aus Gießen. Prof. Hissinger aus Darmstadt, Leutn. d. Landw. Wacht⸗ meister Lischer aus Darmstadt, Train⸗Bat. 18. Postbote 25 9 Gefr. d R. im Res.⸗Jäger⸗Bat. 8, Hch. Kno⸗ el, Gefr. d. R. im Res.⸗Inf.⸗Regt. 115, und Gefr. Sta⸗ netter, Landw.⸗Feldlazarett, aus Darmstadt. Musketier Ludwig Adam aus Eichelsdorf, Leib⸗Inf.⸗Regt. 117. Off.⸗ Stellv. Keil aus Feldkrücken, Res.⸗Inf.⸗ 168.. mann Karl Fr. Graef aus Monsheim. Sanitätsunteroff. Ludwig Bender aus Waldgirmes, Inf.⸗Regt. 88. uff Peter Hildebrand aus Niederweisel, Inf.⸗Regt. 108 Pionier Walter Hermany, 1. Turnwart der Turnge⸗ meinde Darmstadt(1. Kl.). Bürgermeister Hauptmann Schüring aus Usingen. Vizefeldw. Hubert 2 aus Aßlar, Res.-Inf-⸗Regt. 254. Wagner aus Dietkirchen auf dem Minendampfer„Königin Luise“. Füsilier Anton Schmidt aus ressen, Unterwesterwald, Garde⸗Gren.⸗ Regt. 4. Reservist Chr. Iffland aus Dorheim, 61. Art.⸗ Regt. Städt. Bauführer Walz aus Vilbel, 1. Abt. der leichten Munitionskolonne des Feldart.⸗Regts. 61. Vize⸗ wachtmeister Daniel Peter aus Kölbe, Drag.⸗Regt 9. Ge⸗ kichtsschreiberasp. Friedr. Hinkel aus Gernsheim, Uffz. im Inf.⸗Regt. 115. f Pr n Dem Bankbeamten Georg Rau von hier, Einj-Unteroffizier der Maschineugewehr⸗Abtellung Kalser chä fer, KI e 9 Wilhelm⸗Regiments Nr. 116, wurde das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. * Kreiskomitee für Rotes Kreuz und Kriegshilfe. Nach Mitteilung des Kreiskomitees sind in der Zeit vom 11. März bis 11. April 1915 aus folgen⸗ den Gemeinden usw. die beistehenden Beträge an den Kreis- kasserechner Kauß abgeliefert und von diesem an den Landes⸗ verein vom Roten Kreuz in Darmstadt überwiesen worden: 1. Kirche Hausen 50 Mk., 2. Gemeinden: Daubringen 266 Mk., Inheiden 208, Queckborn 57.30, Rabertshausen 12.56, Trais-Horloff 100, Treis a. d. Lda. 35, Utphe 110 Mk. Der Gesamtbetrag der vorstehend aufgeführten Gaben be— läuft sich auf 838.86 Mk. Unter Einrechnung der bisher bereits abgelieferten Gelder ist hiernach bis jetzt aus den Landgemeinden des Kreises Gießen der Betrag von 42 876.47 Mk. an den Landesverein in Darmstadt ab- geführt worden.— Weiter sind seit dem 11. März 1915 ab⸗ geliefert worden: an die Reichsbankstelle Gießen für die Notleidenden in Ostpreußen aus der Gemeinde Treis an der Lumda 35 Mk., an die Großh. Bürgermeisterei Gießen für die Sanitätshunde aus der Gemeinde Großen-Linden 205 Mark(gesammelt durch Schüler des Hauptlehrers Bach) und aus der Gemeinde Inheiden 8 Mk., insgesamt 213 Mk., an die Mitteldeutsche Creditbank, Filiale Gießen, auf das Konto des Kreiskomitees aus den Gemeinden Leihgestern 100 Mk., Münster 100, Stangenrod 103, insgesamt 303 Mk. Ferner gingen ein zur Beschaffung von Verwundetenautos bezw. Lazarettzügen aus den Gemeinden Ettingshausen 146.49, Weitershain 150.15, insgesamt 296.64 Mk. Anfangs April lonnte wieder eine umfangreiche, aus Sammlungen in den Landgemeinden des Kreises Gießen herrührende Liebes- gabensendung, bestehend aus Bekleidungsstücken mannigfacher Art und Nahrungsmitteln, auf den Weg ge⸗ bracht werden. Da die einzelnen Truppenkörper derzeit direkt schwer erreichbar sind und auch je nach ihrer augen⸗ blicklichen Verwendung verschiedenen Bedarf haben, erschien es praktisch, die Sendung an die Materialien-Abteilung des Hessischen Landesdereins gehen zu lassen. * Provinzialtag. Am 1. Mai d. J., vormittags 10% Uhr, findet im Regierungsgebäude hier eine ordentliche Sitzung des Provinzialtags für die Provinz Ober⸗ hessen statt mit folgender Tagesordnung: Rechnung der Provinzialkasse und Verwaltungsbericht für 1913; Rech⸗ nung des Provinzial⸗Wasserwerks Inheiden und Verwal- tungsbericht für 1913; Voranschlag der Provinzialkasse für 1915; Voranschlag des Provinzial⸗Wasserwerks Inheiden für 1915 und Voranschlag der elektr. Ueberland⸗Anlage der Provinz Oberhessen für 1915. 8 * Kreistag. Am Mittwoch, den 5. Mai d. I., vor⸗ mittags 10 Uhr, findet im Regierungsgebäude hier eine ordentliche Sitzung des Kreistages für den Kreis Gießen statt mit folgender Tagesordnung: Rechnung der Kreiskasse für 1913; Rechenschaftsbericht über die Kreis⸗ verbandsangelegenheiten im Ri. 1913; Voranschlag der Kreiskasse für 1915; Erbauung einer Kreisstraße von Leih⸗ gestern nach Gießen; hier: Grenzregulierung; Neuwahlen und Mitteilungen. * Vorsichtmit Ausweispapieren. Wiederholt haben sich schon Verdachtsgründe dafür ergeben, daß Aus⸗ weis papiere, die an im feindlichen Ausland zurückgehal⸗ tene Deutsche gesandt worden sind, mißbräuchliche Ver⸗ wendung zu Spionagezwecken gefunden haben. Die Behörden beobachten deshalb schon weitgehende Zurückhal⸗ tung gegenüber Anträgen auf Ausstellung solcher Urkunden. Aber auch das Publikum sei hiermit vor der Uebersendung solcher Papiere an ihre im feindlichen Ausland zurückgehal⸗ tenen Angehörigen gewarnt. Die VBiehseuchen in heiden Hessen. Am 15. April E e Wiesbaden in 08. Schw Gahöften, gegen 95 am 31 März. Di eine⸗ seuche wurde am 15. Nyril im Regierungsbeptrf Kassel in 8(26) und im Regierungsbezirk Wiesbaden in 12(29) Gehöften festgestellt. Großherzogtum Hessen e die Maul⸗ und auenser am 31. März in 183 „ April. Schweineseuche wurde gestellt. Gehösten, gegen 243 am weder jetzt noch damals fest⸗ Für die Provinzial⸗Jungviehweiden in Oberhessen sind für den diesjährigen Weidegang 169 Fohlen und 412 Jungrinder angemeldet worden, von denen nur 71 Fohlen und 355 Jungrinder Aufnahme finden konnten. Zum Bedauern der Mitglieder des Landwirtschaftskammer⸗ Ausschusses war es ganz unmöglich, alle angemeldeten Tiere für den Weidegang anzunehmen, da für deren Zahl die Weiden nicht ausreichend sein würden. Die Aufnahme der Tiere ist streng unparteiisch nach folgenden Gesichtspunkten bewirkt: Berücksichtigt wurden bei den fen nur Stuten; in erster Linie wieder wurden zugelassen solche mit Ab⸗ stammung. Auch bei den Rindern wurden zuerst nur Tiere zugelassen mit* Herdbuchtieren; der dann noch verfügbare Raum wurde den übrigen Tieren, wie diese der Reihe nach angemeldet waren, zugeteilt. Es ist seit dem Bestehen der oberhessischen Jungviehweiden heuer das erste⸗ mal, daß dieselben vollkommen besetzt wurden. g ** Instandsetzung der Dreschmaschinen. Man schreibt uns: Für die rechtzeitige Gewinnung der heuri⸗ gen Getreideernte ist unter anderem auch auf die Instand⸗ setzung der Dreschmaschinen Bedacht zu nehmen. Diese müssen vor der Ernte in Ordnung gebracht, gründlich nachge⸗ sehen und repariert werden, worauf aber nicht jeder Schlosser und Schmied 0 ban ist. Da nun ein Teil derjenigen Handwerker, die sonst die Dreschmaschinen reparieren, zum Heeresdienst eingezogen ist, heißt es bei Zeiten sich nach Er⸗ satzträften umsehen. Es stehen noch genügend Handwerker (Schlosser und Schmiede) in der Provinz zur Verfügung, die sich auf Dreschmaschinen verstehen. Die Dreschmaschinen⸗ besitzer und Dreschgenossenschaften begehen aber meistens den 2 daß sie zu spät und kurz vor der Ernte die as n in Reparatur geben; das muß gerade heuer ver⸗ mieden werden, weshalb allen Interessenten der gute Rat gegeben wird, rechtzeitig an die Instandsetzung der Dresch⸗ wagen zu gehen, wodurch auch manchem Handwerker in der jetzigen stillen Geschäftszeit Arbeit und Verdienst entstünde. Hessen⸗Nassau. X. Hanau, 22. April. Als dauernde Einrichtung für die Garnison ist hier im Gasthause 1 großen Krone ein Sol daten- Le errichtet worden, das während des Krieges auch denjenigen ruppenteilen, die nur vorübergehend in Hanau in Garnison sind, sowie den nach hier beurlaubten im hiesigen Lazarette Soldaten und den Verwundeten zur Verfügung steht. Märkte. Gießen, 24. April. Marktbericht. Wochenmarkte kostete: Butter eier 1 Stiick 10—11 Pfa., 2 Stick 00 Pig.: Enteneier 1 St. 0 Pfg. 2 St. 00. Gänseeier 1 St. 0—0 Pig, 2 St. 00 Pig. Käse das Stück 7—8 Pig, Käsematte 2 Stück 6—0 2 90 Tauben das Paar 1,00—1,40 Mt., Hühner das Stück 1,00— 2,50 Mt., Hahnen Auf dem heutigen das Piund 1,25—1,30 Mk.; Hühner⸗ 3 5 5 1 fleisch das Pfund 94—988 Wg., Kuhfleisch 86—90 Pjg., S fleisch das Pd. 110—116— 120 Pfg., Kalbfleisch d. Pfd. 92—96 Hammelfleisch das Pfund 90—100 Pig.; Ka 100 Kilo 13,5000 Mt., Weißkraut d. St. 20—30 Pig. Zwiebeln der Ztr 25,0— 30,00 Mk.: Milch das Liter 24 Pfg. Aepfel das Pfund 20—30 Pfg.; Nüsse 100 Stück 60 Pig.— rktzeit l 1 uhr. b ch. Bingen, 23. April. Marktpreise. Weizen Mk. 00,00, Korn Ml. 00, 0, Gerste Mk. 00,00, Hafer Mk. 00,00, Heu Mk. 0,00, Stroh Mk. 0,00, Kartoffeln Mk. 12,00, Erbsen Mk. 00,00, Linsen Mk. 00,00. Bohnen Mk. 00,00, Weißmehl Mk. 52,00, Roggenmehl Mk. 40,50; alles für 100 Klgr. Butter 1 Klgr. Mk. 3,10, Milch 1 Liter 25 Pig., Eier 10 Stück Mk. 1,00. 3 m. Kirchhain, 23. April. Zu dem gestrigen Schweine markte waren 302 Schweine angetrieben. Der Handel war außerordentlich lebhaft und in kürzester Zeit der gesamte Bestand verkaust. Die Preise waren hoch. ————— Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 20. Noril, Jubilate, Gottesdienst. g 5 In der Stadtkirche. Jormittags 8 Uhr: Pfarrassistent Hoffmann. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Matthäusgemeinde.. Vormittags 9 Uhr: Pfarrer Schwabe.. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. 5 Pfarrer Schwabe. Mittwoch, den 28. April, abends 8 Uhr: iegsbetst Pfarrer S ch wa be. In der Johanneskirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Lukasgemeinde. 1 Vormittags 9¾ Uhr: Pfarrer Aus feld. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer Aus seld. Wartburg, evangelischer Jünglings⸗ und Männer⸗ verein. (Diezstraße 15.) Sonntag, den 25. April, abends: Vortrag. Dienstag, den 27. April, abends 8¾ Uhr: Bibelstunde. Samstag, den 1. Mai, abends 8 ¼ Uhr: Aellere Abteilung. Gäste, beionders die Nenkonfirmierten, stets willkommen. „ Bibelkränzchen für schüler höherer Lehranstalten. 3 Für die jüngere Ahteilung seden Mittwoch von 6—7 Uhr, für die ältere Abteilung jeden Samstag von 6—7 Uhr. 5 Bibelkränzchen für Mädchen aus der annesgemeinde. Jeden Dienstag von 6-7 Uhr im J, age. Evangelischer Gottesdienst. Kirchberg: Sonntag, den 25. April, vormittags 10 Uhr. (Heil. Abendmahl für Staufenberg.) Mittwoch, den 28. April, abends 8 Kriegs · betstunde. Uatholische Gemeinde. 5 Gottesdlenst. Samstag, den 24. April: g Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheil zur heil. Beichte. ö Sonntag, den 25. April, 3. Sonntag nach Ostern: Vormittags von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. 5 um 7 Uhr: Die erste heil. Messe. 5 um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. 5 um 9 1 4. mit Predigt. — kilo Mainzlar: 3 um 11 1. Messe mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: 3 darauf Andacht für die Ab⸗ estorbenen. Dienstag und Freitag abend um 8 Uhr ist Kriegsbittandacht. 8 Dialpora · Sofiesdienf. In Hungen um 70 hr. In Grünberg um 935 Uhr. Meteorologische Beobachtungen der Station — April 22 33 95 83 2203 1 pri 175 365 855 38 85 8 Wette 1015[8 2 35 88 2 2 8 8 8 12 29. 2% 746,8] 7,7 4, 59 NNE 410 23. 9% 746,6 4,5 5,4 85 NNE 2 10 Regen 24. 7% 745,3 4,5 5,5 87 NNE 2 10 ö* 1 Höchste Temperatur am 22. bis 28. April 1916 8,20. liedrigste„„,„ 85 3.9„ Niederschlag: 1,1 mm. — das, Stüct i, 00 2,0 Mie, Enten das Stück 2,60—3, 00“ Pe Welsche 4—5 Mt. Ochsenfleisch das Pfund Mt, 1,04—1,08, Rind * fTrustfrei! W. r 1 N g f 5