165. Jahtgang b donnerstag, 15. April 10¹⁵ 0 0 0 2 R ö 2. 4 1 8 7 78 5 0 2 2 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen 1 Universitäts- Buch- und Steindruckerei. 5 Die„Sietzener Famiflendlätter“ werden dem R. Lange, Gießen. „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das 1* Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul⸗ »Areisdlatt für den Kreis Gießen“ zweimal 5 i straße 7. Geschästsstelle u. Verlag: 51, Schrift⸗ wöchentlich. Die„Tandwirtschaftlichen Zeit ⸗ tragen“ erscheinen monatlich zweimal. f General⸗Anzeiger für Ob erh essen eee 110 dab wachecdter osten aus Alarm ertönte und der Ruf„A— a— e— Schulterblatt in die Lunge. Der arme Kerl starb noch am Ein Feldpostbrief des Feldmarschalls 1 oplan“ von einem etwas 8 Ausschau⸗selben Tage. Und doch ist der Kampf gegen die Menschen e f Frhrn. v. d. Goltz an die deutsche Jugend. hügel 3 Das Lager ist sehr weit ausgedehnt.] Kinderspiel im Vergleich zu dem gegen die Naturgewalten.“ l N i 8 Wir alle müssen von der Morgendämmerung an bis zur— 5 Konstantinopel, 25. März 1915. 3 g g 5 10 ö ee wee en cen Urß und e kane U rs eine Zett, daß Bucer zr berlassen oder Pig unsren] Ein Amerikaner in einem deutschen Feldlazarett. wieder ei einen i und ein kräftiges„. 4 err, l l E 8 9 5 25 ch!“ zuzurufen. 5 Schützengräben zu erreichen, wir mußten schnell Schutz Der amerikanische Journalist H. F. Gailor, der jüngst ie die vom Bunde versammelte und ausgebildete Jugend suchen, wo wir nur konnten, liefen den Eisenbahndamm sin der deutschfeindlichen„Daily Mail“ einen Aufsatz über im n des Krieges ber Pian und Schuldigkeit getan hat, hinunter, und ich versteckte mich zwischen zwei Wasserbehäl⸗ die degschel Boden eraen und das Leben in ihnen ver⸗ ist allgemein bekannt. Das einstimmige Lob, das sie erntete, wird tern. So hatte ich einen ganz guten Schutz gefunden, wenn öffentlicht hat, der durch seine Unparteilichkeit und Sach⸗ die Freude meines Alters bis zum levten Tage bilden. Eine Reihe nicht eine Granate gerade in mein Loch fiel Aber sehr behag⸗ lichteit sich auszeichnete, gibt jetzt eine fesselnde Schilde⸗ eigener kriegerischer Erlebnisse bat mich mehr und mehr davon lich fühlte ich mich noch nicht, denn die Wasserbehälter sind rung der Eindrücke, die er beim Besuche eines deutschen Laza⸗ a den ner 7 if* das Ziel der Flieger. Ich war ziemlich sicher, daß die beiden retts hinter der Front empfangen; man hat zur Einrichtung kunft noch 8 7 Wir 1 45 im e ersten Bomben uns nicht treffen würden, aber Nummer 3 des Lazaretts eine Fabrik gewählt, deren Gebäude vongriegs⸗ Kriege am Ende den Sieg davontragen. Aber es wird noch ge⸗ fiel 75 ben 5 flach 1 0 8 5 5 schätzen einigermaßen verschont. a ben nug Feindschaft, Haß und Neid gegen unser deutsches Vaterland fernt zu Boden. Ich warf mich flach hin, als die Bombe helle Flecken auf dem Mauerwerke und auf den Dächern ig bleiben, um uns zu zwingen, wachsam und stark zu sein. herunterkam und dann mit einem erderschütternden Krach deutlich, daß auch hier der Krieg nicht ganz spurlos vor⸗ gendliche 1 2 1 Liebe zum Vaterland, 23 zu explodierte; eine Flammenwolke, schwarzer Qualm und„ ist. ber der Tür fest 1— die Bezeichnun, 8. 9 en 1 e 2 15 1 e*. 55 Granatsplitter„Deutsches Lazarett. 5065 Verwundete.“ In den 779 te müssen unter werden durch einen wohl vorbereiteten, kräf⸗ sausten über mich hin un durchschnitten drei Telegraphen⸗ des Erdgeschosses halten. sich Leichtverwundete auf, mi F. drähte, die bei mir niederfielen. Ich dachte sicher, daß die e Köpfen, Armen 5 Händen. Aber so bleich uche Bede 11 1 Keispslchens; 8 78055 5 8 1 nal Granate ganz dicht bei meiner Deckung explodiert sei und und mitgenommen sie aussehen mochten, so sehr ihr Aus⸗ 5 e e e 15 Opfer, 8 das 1775 5 war sehr erstaunt, zu sehen, daß die Stelle fast 40 Meter sehen ihnen die Berechtigung geben mochte, die Ehren⸗ Maß überschreiten. 80. entfernt war Mir schienen es Jahre zu sein, während die[bezeugung zu unterlassen, verfehlte doch keiner von ihnen. Die Abteilung, die der Bund in allen seinen Teilen zur Selbst⸗[⸗Bombe herabfiel.. den Offizieren ihren Gruß zukommen zu lassen. Aus dem bilfe durch seine ebungen gegeben hat, bedarf kräftigster Förde⸗ Wir haben hier im Lande unter recht schwierigen Ver⸗ Hauptgebäude gelangt man in einen Anbau, in dem d rung. Mehr noch wie bisher muß der einzelne deutsche Jungmann hältnissen zu kämpfen und haben einen besser ausgerüste⸗P Abteilung für innere Kranke eingerichtet ist, denen de darin angeleitet werden. Die Bedingungen des modernen Kulfur⸗ ten Feind gegen uns, als unsere Soldaten im Burenkriege Dienst in den Schützengräben Lungenentzündungen, Rhei lebens ändern, dei ihm die Fahigkeit den einsachen materiellen hatten. Täglich haben wir stundenlang anhaltende Wüsten⸗ matismus und Katarrhe eingetragen hat. Sie befinden si und realen Forderun des Lebens im Felde trotzen zu können. g J 1 g 25 55 iti 5 5 i 7 S Unsere Jen ging, wie ich es in den Kämpfen an stürme. Die Temperatur im Schatten beträgt mindestens sichtlich in guter Pflege. Draußen, in einer Art Stall, 0 4 g 38 C., einmal waren es sogar 450. Aber noch bin ich viel hatte man Einrichtungen etroffen, Kleider und ähnliches r r 1 4 besser auf dem Posten als je zuvor und habe während der zu reinigen. Ein kleines Flüßchen befindet sich gegen i f 381 i 8 it das schwerste Gepäck getragen. Johannisburg und hier hat man an einer Brücke oder an Baumstämmen wenn die Ruhe kam, schnell und zweckmäßig ein zu bat 12 Zeit das 1 g 90 f 0 N 5 richten, für Unterkunft und Verpflegung umsichtig zu sorgen, hat 12 000 Mann an die Front geschickt. Kavallerie hat hier hunderte von Waffenröcken und Beinkleidern befestigt, de dabei Hand anzulegen, ohne auf die Weisung von oben her zu 8 Zeit. Es ist furchtbar schwer, genug Wasser für uns durch das strömende Wasser gereinigt werden sollen. Au, warten, also die Parole des Jungdeutschlandbundes„Selbst ist[ zu bekommen, und nun erst für die Tiere! Der Platz, auf dem sind zwischen den Bäumen am Ufer Leinen gespannt, a der Mann“ im wahren Sinne des Wortes praktisch zu verwirklichen. wir jetzt kämpfen, ist, was Sand und Wind anbelangt, noch denen Bekleidungsstücke in Unmasse hängen, jedes mit eine Auch in der Ueberwindung von Hindernissen aller Art, die schlimmer als Lülderitzbucht! ein Höllensturm tobt vom Marke versehen, die die Nummer des betreffenden Verwun⸗ 5..— 8 Mittag bis zur Dunkelheit, alle Zelte gehen dabei in Fetzen. deten trägt. Das ist nur ein kleines Beispiel von de 1. Weltkriegen n. später 15 9— wie 1 ein—. e Tage gehalten Eindruck, den man überall von der geschickt durchgeführter zur Ausfüllung dieser Lücken dienen und müssen nach dem Kriege hatten, brachen plötzlich gestern nachmittag mi einem Krach Sparsamkeit empfängt, die die deutsche Organisation ke aufmerksam benutzt werden.. zusammen. Der Sand peitscht wie Hagel, und der heiße Wind zeichnet. Ist jemand am Schenkel verwundet, werden Hart, zäh, ausdauernd, klug und umsichtig soll die künftige bringt uns nicht einmal Abkühlung. Wir reinigen unsere]Beinkleider aufgetrennt und so entsernt. So lassen sie junge Generation in Deutschland heranwachsen und der Jung⸗ Hemden, indem wir sie drei Tage lang in der Sonne aus⸗ wieder bei der Rückkehr in die Heimat benutzen. Im Ober 1 wird das Seinige zur Erreichung dieses Zieles 1— 5 85 1 1 3 kleine e geschoß des Hauptgebäudes sind die eigentlichen Verle beitragen müssen. a 0 i. machen, wo sie liegen, weil sie oft an einem einzigen Tage untergebracht. Zunächst hat man beim Eintritt den e 12 8 der 1 2 7 8 N mug, völlig zugeschüttet werden. Viele von den Unfrigen sind druck, als ob die Spinnereimaschinen noch alle da wären, 8 5 r bi 8 Ar e 2 sich das kün 5. operiert worden, es mußte nämlich der Sand aus ihren nur mit einem weißen Tuche bedeckt, und umgeben von age Geschlecht bilden und aus ihnen die Lehre für die eigene e Sr en ftaß 80 955 1 der er e stark riechenden Atmosphäre 4 5 Ertüchtigung zi ni einen wöhnlichen uß und verursacht große infektionsmittel. Die eisernen Transmissionswellen sind Die vom Wurde herausgegebene Jungdeutschland⸗Post ist das Schmerzen und Schwellungen. Unser Wachtmeister war einer auch noch vorhanden, nur sind die Treibriemen entfern Organ, welches der deutschen Jugend Belehrung und Anleitung er⸗ solchen Erkrankung wegen drei Wochen im Hospital. Es ist] worden, und man benutzt die Vorrichtungen jetzt, um da teilen soll, und bedarf daher der weitesten Verbreitung in den jugend⸗ unmöglich, selbst in einem geschlossenen Zelt, nicht immer die operierten Arme und Beine zur Ausheilung zu fixie lichen Kreisen. Erreicht die gesamte deutsche Jugend eine ziemliche Menge e ee wenn der Wind soder Bekleidungsstücke und Krankentische daran zu häng diese f 0 5. i aus Kapl i Tag und Nacht Es ist ein sehr großer Raum, etwa 50⁰ Verwundete li 9 1 77. so 1 1 wie] den Sand von der 60 Kilometer langen Eisenbahnstrecke auf dieser Abteilung. Zwischen den eisernen Körpern zes t, unbesiegbare Heere ins Feld stellen, wie— 155 Die Bahn hat— 5 50 8 Maschinen 715 den 3 weißen 1. R. wenn sie am Abend zurückke, lieg 5 0 suß]Wärterinnen bewegt sich ein Mann in der Uniform eines e e den Seren Natürlich dürfen wir Schubbrillen Kaplans, aber bärtig, der der Prinz Max von Sache will, ohne erst durch große Opfer die Erfahrung und Kriegsübung] tragen; nur in die Schlacht wird freilich niemand damit sein soll. Er soll ein wahrhaft heroisches Verhalten ge i 8 n die als die treuen Begleiter der Tapferkeit.. 5 1 0 einzige G wo 7 1 haben. Einigemale hat er sich mitten in 175 Feuer no g sind. m en Sonntag erschien wieder einmal unsere alte b . (gez.) Frhr. v. d. Goltz, Generalfeldmarschall. Freundin, die„Taube“. Sie warf vier gutgezielte Granaten zu lassen. Der Krieg hat ihm erst ein rech N ——— ab. Sie 1 3 2 54 12 Arch 5 e tätigung gegeben. So hat er sein Wohltätigkeitswerk — 1 2 hinunter, und ein Stück Kupfer sauste durch das Segeltuch. Whitechapel im Stich gelassen, um seinen Landsleuten 8 Wüftenkrieg in deutsch⸗Südweft. Ein Kamerad vom Pretoria-Regiment, der an einem helfen. Als er an den Reihen der Betten entlang gi Ein fesselndes Bild aus dem Winterkriege in Deutsch⸗ Schützengraben arbeitete, fand keine geit, Deckung zu hatte er für jedermann ein freundliches und ermunkernde Südwestafrika sendet ein Mitkämpfer an die„Times“:„Wir ssuchen. Er warf sich flach zu Boden und blieb so liegen, bis Wort. Unter den Verwundeten war einer mit einem Schri waren gerade beim Hinausmarschieren, etwa 50 von unferm die erste Granate explodiert war. Als er aufsprang, kam die nellschuß in der Schulter; sein Helm war am Fußende Regiment, als ganz in unserer Nähe vom Beobachtungs⸗I zweite Granate, und ein großer Splitter drang durch das seines Bettes angebracht, mit einigen Zweigen Immergr was die Engländer vom deutschen Kunstgewerbe Nrbeg a. Jebel dee denen deen aged wren Stolz in gute Arbeit zu setzen, die ihnen neuen ö g lernen wollen. Ter Engländer hebt besonders die Packungen einer großen Ein che Kunst Peansstellung i bur— 5 deutschen Keksfabrik hervor, deren Waren in jedem Speisewagen g Eine deutsche K nstgewerbeausstellung ist vor kurzem zu Lon⸗ der Eisenbahn zu haben sind und die ihre lustige und geschmack⸗ don in der Goldsmiths Hall abgehalten worden. In einem Aufsatz volle Ornamentik zu einer Zier auf jedem Eßtisch macht.„In der„Times“ wird nun dem Erstaunen Ausdruck gegeben über] England sind alle Schachteln und Packungen, die Handelsgegen⸗ die vorzüglichen Leistungen, die hier zu sehen waren, und den stände enthalten, gewöhnlich so häßlich und unansehnlich in Farbe, englischen Kaufleuten wird dringend ans Herz gelegt, einen ähn⸗] Zeichnung und Druck, daß man sie höchstens in einem Laden er⸗ lich engen Zusammenhang zwischen Künstlern und Fabrikanten tragen kann, und auch dort hält man ihren Anblick nur aus, weil anzustreben, wie er deutscher Industrie das. Uebergewicht über] Man, sich an die Häßlichkeit dieser Dinge gewöhnt hat. Dieser englische verliehen hat.„Wenn wir von deutschem Kunstgewerbe Teutsche hat sich die einleuchtende, aber für 1 e sprechen,“ heißt es in dem Artikel,„so denken wir an l'art nou⸗ Frage vorgelegt, warum seine Hiskuitschachteln das* vegu, an jenen Sezessions⸗ oder Jugendstil, dessen Ulebertrieben⸗ leidigen müssen, und er hat die Antwort gefunden, daß 4 1 15 dete dem erglicte Kuctma nie dreesant geben Dieses Vor- pehalg Schachteln und Palcenngen erstelen lessen ohne nber. urteil gegen deutsche Kunst scheint aber wenig B tigung zu] des ha e ee 9. ö haben, denn es war nichts von diesem modernen Stil in der triebenen kunstlerischen Schmuck, aber so bübsch und Nase de. Ausstellung. Die Gegenstände waren sorgfältig ausgewählt, um 7— 1 Ne mie ee 8* zu zeigen, daß die Deutschen alles von uns gelernt haben, was 8 e un n wir zu lehren hatten, und daß sie davon besseren Auch zu bes zwischen Kunstgewerbler und Kaufmann ist eine Entdeckung an emen udn brenn gerne Ein ez war velsarh beste Enebehlang für elles ind, was von Menschen chergeselt zu bemerken. Aber während unsere englischen Künstler von den be ee eee eee e Fabrikanten in England sast völlig unbeachtet geblieben ind, sind wird.„Tas will nicht in unsere Köpfe, weil wir nicht ahnen, daß ihre Gedanken von deutschen Fabrikanten mit Eifer aufgenommen künstlerisches Mitwirken immer und überall den Reiz des Lebens enn ber deutsche Handel die Wahrheit er- erhöht. Wenn wir aber diese Anwendung der Kunst in den all⸗ kannt hat, daß gute Kunst ein wirtschaftlicher Wert von hoher 7 1 Fange 25 5 185 5 b 0 schriften gehalten. Das Thema des berühmten; Bedeutung ift. So hat z. B. die von England ausgehende Wieder⸗ e f b 8 li ier beleb der allen ie Brutkrunst weit m hr industrielle Wi den Krieg gewinnen, so wie ein Mann mit guten Manieren und haus ist aber archivalisch nicht überliefert, und de 6 Auge in Deutschland gehabt als 15 England Schön gebende deddes fehlt. 1 855 1 W 5—5 A1 1 775 5 1 e f eides fehlt. mit dem Nachmachen der deutschen Art ist e 3 1 15 1—* nicht getan. Die Deutschen haben uns überholt, nicht weil sie den und mußte sich auf das Fürstentum oder auf 0 1 1 5 855 der Nel erische it bess nd 8 85 l ent- ihre Augen auf uns richteten, sondern weil sie sie auf der Sache bischof beziehen. Deshalb ist die Ausdeutung des Grundgedafkens, chen in 150 er a 1 8 1 7275 J deutsch 1 55 schach selbst hatten. Und was uns nottut, ist nun, nicht ihre Erzeugnisse] nach der es sich um eine Verherrlichung der den ganzen Erdkreis 8 ächtige Dar 8 75 sel unte au t Tünstlerfsch 9 d- nachzuahmen, sondern ihre Geistesart. Wenn der Künstler und umspannenden Macht der Kirche handelt, abzulehnen. Wie Feulner f eln 98— Wir i dies 1 10 eri di 1 74 der Kaufmann beide die feste Absicht haben, ihr Bestes zu geben, des Näheren ausführt, handelt es sich in diesen glänzenden Szenen 8 5 e 25 5 9 7 9 1 delstert] daun werden sie zusammenkommen; will der Nünstler nur künst⸗ um eine Glorifikation des Fürstbischofs. Die Szene im Slymp, er 6* th 78 f 125 Sie“ un— 0 8 75 lerisch sein und der Kaufmann nur kaufmännisch, werden sie stets in der Apoll in den Mittelpunkt gerückt ist, bildet gleichsam die 1A 17 daß 1 5 85 Publikum stet 12 355— bi 7 5 getrennt bleiben.“ Einleitung. Nun ist Apollos Reich angebrochen, fortan sollen die 14 200 bisher halt 1 fü cht m icht. ere, 1 1 J* Künste blühen. Jupiter schickt seinen Boten Merkur aus, u 1 Fönni 3 8 80 1915 55— ver⸗ 25 Genre Ti iche Male-] Velt davon Kunde zu bringen. Tas Hauptthema ist d 5 11 5 sche A. d han icht 1 755 Publikum läßt sich gern— 18 rn 15 12 3 e herrliche Male] Hauptwand über der Eingangsseite dargestellt: das 5 Leben 1000 2 fei 5 am Alten. Ein Zug des regsten en in der ürzburger 20 8 5 ie den Meisterbau Balthasar Künste unter dem Fürstbischof Karl, Philivv von G Dieß 7 3 ich 0 1 1 in der ganzen Ausstellung:] Neumanns so undergleichlich 0 hmücken, vollenden erst die Wir⸗ dessen Ruhm die Genien in alle Welt verkünden ee 9 5 eichner und Kaufleute suchen nicht nach Ori⸗ kung, durch die dies Architekturdenkmal zum Höhepunkt der deut⸗„Welt“ wird dann des Näheren ausgestalte — 10 770 fünstterischer 8 1 Männer in einem Zeil⸗ schen Barocktunst wird. Neue Beiträge zu der Tätigkeit des großen exotische Pracht aller Erdteile dem idealen Re 15 1 1 7 5 5 76 80 0— 1 ben. Sie sind stets N in Würkburg bietet nun auf Grund genauer archi⸗ gestellt, mit dem der Fürstbischof Europa 1 e das 17 si res heißt als die lernen, aber valischer e Adolf 3 iu den von Prof, Georg Bier⸗ herrlichung des Fürstbischofs ist der richtige Vorwurf für was 15 kei 1 1 18 tl isch 2 it ie zu ihrem eigensten Besitz, weil Bern 1 e end Die] Hauptbild des Treppenhauses, für diesen Repräsentationsraum hr 3 00 ein daß* 5 hes ist, sondern ein durchaus praktisches.] Verhandlungen 1 im 3 450. Der Vermittler war den Besucher zuerst empfängt und auf die Pracht der übrigen Sie wissen, daß es einen(ewinn in sich trägt, eine Sache der deutsche Bankier Lorenz Jalob Mebling in Venedig, der von] vorbereiten soll. 1 zu machen, und so ist es denn das durchgehende Ziel der! der„Kuusterfahrenheit, Spiritus und Lebensart des Meisters eine. ö 4 gnädigsten Willen all in fresco“ r burger Ge führung, u zwa Alb he späterer Zeit die verschiedenartigsten Erklärungen hervo Der V f dem Venezi sicherlich 1 er Vorwurf war dem Venezianer sicherlich genau ang „ 5 5 umgeben, noch von Kaisers Geburtstag her. Er erzählte, af als ein 3 Schrapnell ihn an der Schulter verwundet habe, zugleich eine andere Kugel durch seinen Helm gegangen sei, ohne ihn zu treffen. Er zeigte das Loch. Es war mitten im Adler. Er setzte hinzu, er habe den Helm in seiner Nähe behalten, nicht nur, damit er daran denke, so rasch als möglich ins Feld zurückzukehren, sondern auch, weil er ihm das Leben gerettet habe. Aus dem Reiche. Keine Ausdehnung der Landsturmpflicht. Berlin, 14. April.(Ctr. Blu.) Die von mehreren Seiten verbreitete Nachricht einer angeblichen Ausdehnung der Landsturmpflicht ist, wie wir erfahren, unrichtig. Es ist nicht beabsichtigt, eine gesetzliche- Neuregelung der Land— sturmpflicht in dieser Hinsicht eintreten zu lassen. . Aus Elsaß⸗Lothringen. 7 Straßburg(Els.), 14. April.(WTB. Nichtamtlich. Die Erste Kammer hielt heute nachmittag 3 Uhr eine kurze Sitzung ab, die der Präsident Dr. Höffel mit einem Hinweis auf den Weltkrieg eröffnete, dabei betonend, daß die elsässische Ehre von der deutschen Ehre gedeckt werde. Staats⸗ sekretär Graf v. Rödern erläuterte den Etat für 1915 und 192 zum Schluß: Der große Staatsmann Bismarck prägte die Worte:„Blut und Eisen sind die Grundlagen, aus denen das Deutsche Reich zusammengeschweißt wurde.“ Diese Grundlagen haben auch den inneren Zusammenschluß und den wirtschaftlichen Aufschwung herbeigeführt. Das gemein⸗ same Erlebnis dieses von Deutschland nicht provozierten Weltkrieges und die opferwillige Hilfsbereitschaft ganz Deutschlands wird die Grundlage sein für einen engeren inneren Zusammenschluß mit unseren Volks⸗ genossen jenseits des Rheins, aber auch für eine neue wirt⸗ schaftliche Blüte unserer deutschen Grenzmark.(Beifall.)— Der Etat wurde an die Finanzkommission verwiesen, wäh⸗ rend die Diätenvorlage in allen drei Lesungen Er⸗ ledigung fand.— Nächste Sitzung: Donnerstag 10 Uhr. * Hamburg, 14. April.(WTB. Nichtamtlich) Die Bür⸗ gerschaft bewilligte weitere 12 Millionen Mark für die Kriegs⸗ versorgung zum Ankauf von Lebens⸗ und Futtermitteln, und ge⸗ nehmigte den Antrag des Senats auf Aenderung der Verfassung, wonach die Zeit, für welche die jetzt der Bürgerschaft angehörenden Mitglieder gewählt sind, ein Jahr verlängert wird. kKł᷑ðstschiffahrt. . Ein neuer Zeppelinzerstörer? Die englische Regierung rechnet darauf, daß ein Geschwader von Zeppelin-Lustschifsen über kurz oder lang Großbritannien heim⸗ suchen wird, und hat daher den Bau eines Geschwaders von „Zeppelinzerstörern“ in Austrag gegeben, die dem Feinde in der Luft entgegenziehen sollen. Auch in diesem Falle sind es die Amerikaner, die diese Waffe der Lust liesern werden. Thomas Rutherford Macmechen, der Vorsitzende der„Aeronautical Soeiety ot America“, der Erfinder des Zeppelinzerstörers, hat jüngst in einem amerikanischen Blatte Mitteilungen über das Aussehen der Luftwasse gemacht, die nach seiner Meinung den Zeppelinen ge- wachsen sein soll. Nach Bild und Beschreibung handelt es sich dabei um eine Nachbildung der Zeppelinsahrzeuge. Der ameri- kanische Zeppelinzerstörer weicht jedoch von den deutschen Luft⸗ schisfen in vielen Beziehungen ab;: er ist bedeutend kleiner, nämlich dem aber am hinteren Ende viel spitzer. Die Steuervorrichtung, die nur in der Zeichnung, nicht aber im Texte beschrieben wird, scheint auch wesentlich primitiver zu sein. Von dem Zeppelin zerstörer wird behauptet, daß er etwa 10 Stunden in der Luft bleiben und sich innerhalb dieser Zeit in einem Aktionsradius bis zu 120 Kilometer bewegen kann. Die Geschwindigkeit soll an ⸗ nähernd 100 Kitometer in der Stunde betragen. Die Ausrüstung des Zeppelinzerstörers besteht aus einem Torpedorohre sür besondere Lufttorpedos, die auf 500 Meter mit Sicherheit ihr Ziel erreichen sollen. Ob noch andere Waffen mitgeführt werden, wird nicht an⸗ gegeben. Drahtlose Einrichtungen sind vorgesehen. Die Bemannung soll aus vier Personen bestehen, einem Luftschiffer, einem Manne für die Geschützbedienung und zwei Maschinisten. Die innere Ein⸗ richtung des Lustschiffes ist eine ziemlich starke Anlehnung an das deutsche Vorbild: das Luftschiff ist vollkommen starr gebaut und Mk. 42,00; alles für 100 Klgr. 1 Liter 25 Pfg., Eier 10 Stiick Mk. 1,10. Märkte. f FC. Wiesbaden. Viehhof- Marktbericht vom 14. April. Auftrieb: Rinder 111(Ochsen 21, Bullen 11, Kü Kälber 284, Schase 1, Schweine 493. Zu den gleichen Preisen wie am 12. April wurde bei ziemlich regem Handel der Markt nahezu geräumt. ch. Bingen, 14. April. Marktpreise. Korn Mk. 00,%, Gerste Mk. 00,00, Hafer Mk. 00,00, Stroh Mt. 0,00, Kartoffeln Wk. 12,00, Erbsen Ml. M. 00,0, Bohnen Mt. 00,00, Weißmehl Mk. 50,00 Roggenmehl Butter 1 Klgr. Mk. 3,10, Milch und Färsen 79), Weizen Mk. 00,00, 8 4 00 00,00, Linsen trägt im Innern 14 Gaszellen; das eigentliche Gerippe, das dem 2 2 2 2 2 22 Ganzen Halt verleiht, ist aus kanadischem Fichtenholz angefertigt, April 22 E 5 28 2 2 2 82 5. darüber ist eine wetterbeständige Alumintumschicht gezogen. Die 5 2 g SS S S S2 Wetlet Gondel, die am vorderen Ende angebracht ist, liegt unmittelbar 1615 8 8 228 28 38 8 2 SS unter dem Luftschiffskörper. 5 8 85 5 5 5 12 vVermischtes.% 4% zo K 2 2 Bew. Himmel Ein schweres Fliegerunglück. 4.9 9* 0 5 1 1„ 8 München, 14. April.(WTB. Nichtamtlich.) Ein schweres 5 1 2. Fliegerunglück ereignete sich gestern nachmittag bei Ju nheim.* Dort war ein Eindecker aus Augsburg mit zwei Insassen, einem 1 f 5 Oberleutnant und einem Unteroffizier, der das N 2 am 5 bis 9 April 57* 5 C. Pilotenzeugnis erlangen wollte, zur Ausbesserung eines 1 9— U 3—* 1 gelandet. Nach 5 Uhr stieg der Apparat zur Rückkehr nach Augs⸗ burg auf. In einer 8169 57 etwa 100 Metern 1 5 st ürzte*. 5 sich der Apparat und die Insassen wurden unter den Trümmern A h 2 n des Apparates begraben; die Vorräte an Benzin fingen an zu 3 ma Cigarillos 2 Ak. 1.80 brennen und die Leichen verkohlten bis zur Unkenntlichkeit. Die Truppenzugehörigkeit der Verunglückten konnte man noch nicht in Erfahrung bringen. Die Brust des Oberleut nants schmückte das Eiserne Kreuz. Papier) D. R. G. M. No. 28122 und 26617 Aerztlich empfohlen.— Deutsches Erzeugnis. Erhältlich in den Apotheken. fz ss Apotheker Neumeier, Frankfurt am Hain. Die Explosion in Lerwick. London, 14. April.(WTB. Nichtamtlich.) Das Reutersche Bureau erfährt, die Explosion in Lerwick war die Folge eines Brandes in einem Magazin. Während das Feuer gelöscht wurde, entzündeten sich die Explosipstosse, wodurch einige benachbarte Ab⸗ teilungen zerstört wurden. Fünf Personen wurden getötet, mehrere verletzt. München, 14. April. Prof. Röntgen, der dieser Tage 70 Jahre alt geworden ist, erhielt das ESiserne Kreuz am schwarz-weißen Bande. In einem Glückwunschschreiben aus dem Zivillabinett des Kaisers heißt es, die deutsche Nation könne ihm nicht dankbar genug sein für die Entdeckung der nach ihm be⸗ — Neue Frauenkleidung und Frauenkultur. Organ des Deutschen Verbandes für Neue Frauenkleidung und Frauenkultur. Schriftleitung: Klara Sander, Else Wir minahaus, beide in Köln. Verlag der G. Braunschen Hofbuchdruckerei in Karlsruhe. Jährlich 10 Heste. Aus dem Inhalt des April-Hestes: Aufgaben und Ziele des Vereinswesens.— Frauenkleidung, Mode und Frauenkultur.— Maturschutz und Hutmode.— Einige Zu- schristen zur deutschen Frauenkleidung und was damit zusammeg— hängt III.— Verschiedenes: Freie Vaterländische Vereinigung.— Patrtotischer Kitsch.— Das nationale Interesse und die deutsche Volkswirtschast.— Technischer Teil.— Beschreibung der Kleider. — Vereins mitteilungen.— Preisausschreiben über die weibliche Dienstpflicht.— Ausstellung deutscher Hüte in Köln.— Damen- mode-Versammlung in Frankfurt.— Bücherbesprechungen. etwa 75 Meter lang bei einem Durchmesser von 9 Metern, außer- — Amtlicher Teil. . Bekanntmachung. Betr.: Meldepflicht der un aus geb tigen. Gießen, den 13. April 1915. Der Zivilvorsitzende N * Betr.: Wie oben. a An den Herrn Oberbürgermeister der Stadt Gießen und an die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Auf obige Bekanntmachung weise ich hin und empfehle, alle An- und Abmeldungen von noch nicht ausgehobenen un⸗ ausgebildeten Landsturmpflichtigen mir sofort mitzuteilen. Die Mitteilung muß alle für die Landsturmrolle erforderlichen Angaben enthalten. Gießen, den 13. April 1915. Der ee der Ersatzkommission des Kreises Gießen. ildeten Landsturmpflich⸗ Die noch nicht gemusterten un ausgebildeten 1 Landsturmpflichtigen werden darauf aufmerks⸗ am gemacht, daß sie verpflichtet sind, sich beim Verziehen in einen anderen Bezirk bei den Bürgermeistereien binnen 3 Tagen an⸗ und ab⸗ zumelden. Die Meldungen sind zur Berichtigung der Landsturm⸗ rollen erforderlich. Die im Bezirt des 18. Armeekorps noch nicht militärpflichtigen Landsturmpflichtigen unter 20 Jahren unter⸗ liegen nicht der An⸗ und Abmeldung. nannten Strahlen, die namentlich jetzt im Krieg besonders wert- Es wird ferner darauf aufmerksam gemacht, daß die bereits voll bei der Behandlung Verwundeter seien. aus gehobenen unausgebildeten Landsturmpflichtigen unter ——— militärischer Kontrolle stehen; diese sind verpflichtet, sich inner⸗ Büchertisch— 48 Stunden bei dem Bezirksfeldwebel an⸗ und abzumelden. ertisch. ersüäumung der Meldefristen ist strafbar. der Ersatzkommission des Kreises Gießen. V.: Hemmerde. V.: Hemmerde. üheres Schiffen berg. Weg 49%½, modern ein. 5 rch. ull in unseren amann, Berg; Fräulein I- Zinnerwohnung Neubauten zu vermieten. 30811 straße. 1 2 Villa Wilbelmstraße 7, durch Ver⸗ setzung des Herrn Prosessor Dr. Hoblweg für alsbald od. später zu vermieten, auch zu verkausen. 11832 Näheres Wilhelmstraße 5. 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