9*. 9** n .% ˙ A* 2 8 1 1 ur. 79 0s. Jahrgang Montag, 5. April 1015 Der Sletener Anzeiger 0 Ben gar reis: f erscheint täglich, außer Sonntags.— Beilagen: 5 N viermal wöchentlich W Gießener gamilienblätter; 8 zweimal wöchentl. Kreis⸗ blatt für den Ureis Gießen 155 (Dienstag und Freitag); ö zweimal ona. fand. 6 wirtschaftliche d eitfta 5 N monatl. 75 Pf., viertel jährl. Mk. 2.25; durch 1 Abhole- u. Zweigstellen monatl. 65 Pf.; durch die Post Mk. 2.— viertel; jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 Pf.— Haupt⸗ 5 schristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den en Fernsprech- An chlaste: i 0 Fed S ele 112 politischen Teil und das Abrest dur el e5l 12 9 Feuilleton: Aug. Goetz; Adresse für Drahtnach⸗— 1 r T Ex E en für Stadt und Land, richten: Anzeiger Gießen. 0* Vermischtes und Ge⸗ von Anzeigen richtssaal: Otto Braun; für die Tagesnummer bis vormittags 9 Uhr. Rotationsdruc und verlag der Brühl schen Univ. B d steindruckerei R. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. druckerei: Schulstr. 7. Bed, sämilich an Giese. Die zunehmenden Erfolge der deutschen Unterseeboote. Otsterbetrachtungen über die Lage. (TB.) Großes Hauptquartier, 3. April. und auch dieses Opfer wird vergeblich sein, wie die bisher be⸗ turen zu erhalten. Auf dem Schiffe befinden sich der Kapi⸗ (Amtlich.) 5 wiesene Kraft d Türkei zeigt. Rußland hat im März wieder[tän und die Offiziere des untergegangenen Da 4 f Westlicher Kriegsschauplatz. zwei Korps eingeht, und in der Karpattenschlacht schützen die„Seen Seas“. Sie berichten, daß sie kein Unterseeboot Ein Versuch der Belgier, das ihnen am 31. März e und N er 1, e e ae gesehen hätten. Eine schreckliche Explosion erfolgte, durch die entrissene Kloster⸗Hoek⸗Gehöft wieder zu nehmen,. Ka eeubru Wiens In diesen pas Schiff sank, bevor man die Boote aussetzen konnte. J scheiterte. r 91 9 1 A Im Priester⸗Walde mißlang ein franzöfischer London and endet sich e 8 die Herr i— 1 1 9 9 05 8 8 2 aach aich valhergeschet und vorher berechnet]? Freberkts tap, 2. A gl. 82 Nor rh he ener. f hatten: die inn ertiesung und Festigung der Zusammenge⸗ derei der. 9 8 9 5 B 1 Vorstoß. 125 3 3 f„ börigkeit der sü zen mitteleuropäischen Staaten, der Deutschen E„ 1 März das S Ein französischer Angriff auf die Höhen bei und südlich mit den Nationalisften der Doprelm na ene peb 12 rt die Mannschaft von Bord geschickt wor⸗ von Niederaspach westlich von Mülhausen wurde zurück- gehörigkeit, geha im Feuer der lin Kämpfe, wird den war Das Schiff ist mit einer Holfladung von Frederirsstad 0 5 2 nach dem Kriege lturell und wirtschaftlich zu einer urgansa⸗ nach Hull unterwegs gewesen. Die Mannschaft von dem norwe⸗ Oestlicher Kriegsschauplatz. torisch verankerten Beschlossenheit werden, in die sich kein frem⸗ 215 1„linita“ wurde gerettet und gestern nach Rotter⸗ Auf der Ostfront ereignete sich nichts wesentliches. der Keil mehr ainschteben ann. dam gebracht. 9 5 Oberste Heeres leitung. up Cversach war dar Osterfest kein dmlaß, ver ngo rter dam, 3. April.(W 7. Nichtamtlich) Aus New . 5 ffrühte Erörteru über die kommende Neugestaltung der] Nork' wird gemeldet, daß infolge der deutschen Unterseebootsersolge TB.) Großes Hauptquartier, 4. April.] Welt anzustellen, Aber im Einklang mit den letzten Kund⸗(die Versich erungsrate für Munitionstrans porte (Amtlich) gebungen des Kalßsrs und des Reichskanzlers bei der Feier um 85 Prozent gestiegen ist. Im New Norker Hafen liegen infolge Westlicher Kriegsschauplatz. Eismarcks rechnel man bestimmter als je mit der Mög⸗ dessen 18 nach England und Frankreich besimmte Dampfer mit Am Yser⸗Kanal, südlich Dixmuiden besetzten unsere lichkeit, einen Deutschland siegreichen Frieden abzu⸗ 9 9 1 W Nach einenr 0 den von Belgiern besetzten Ort Drie Grachtensschließen. Der f hstagsabgeordnete und Major Basser⸗ 5 April.(WT. Nichta. za 0 f 1 5 O5 K 18 efähre Richt⸗[Mivattelegramm der„Weserzeitung“ ist der amerikanische Dampfer auf dem westlichen Ufer. 1 maun glaubt in zltem Osteraufsatz die ungefähre?. Greenbrtane, der pon dem Hork kam, in der Norder 9 * Im. wurden mehrere französische 115 der 2 0 dee ziehen zu können un ken. e i a. Vorstüße abgewiesen. und meint, Ziel and Preis dieses uns aufgedrungenen[gelandet. 5 Oestlicher Kriegsschauplatz. Krieges sei, der, glischen Seedittatur das Rückgrat zu 3— Russische Angriffe in Gegend Augustow wurden zu⸗(brechen. Das läß, K ch also einstweilen mit den englischen London, 3. April.(WTB. Nichtamtlich.) Das Reuter⸗ gen. Stimmungen und Neigungen noch nicht vereinigen. Basser⸗ssche Bureau meldet aus Newport News unterm 31. März: Oberste Heeres leitung. mann spricht dann hon territorialen Notwendigkeiten:„Auf] Der Kommandant des„Prinz Eitel Friedrich“ ver⸗ V seiner Westgrenze iind an der Nordsee muß Deutschland sucht offenbar, 1600 Tonnen Kohlen aufzutreiben, und hofft C die Sicherheiten Awinnen für künftige Kriege, um sich] damit den nächsten deutschen Hafen zu erreichen. Der Damp⸗ Während unsere Marineverwaltung in den letzten Tagen feindlichen Ueberfäll vom Halse zu halten. Im Ssten aber fer begann am Nachmittag Kohlen zu laden und die Be⸗ müssen die Schweigen und Zurückhaltung geübt hat, klingt es in den e Nachrichtenquellen von Ach und Weh übe 1 e ntergeg 1 vielerlei torpedie nd. 5 velche 8 895 f 0 en Hen ben ber n e ben fa 1„ 2 1 25 Frage 25 2 liste/ meldet aus Paris Infolge des Vorgehens der scher apferen fgehen der deutschen g Die Stim⸗ nie ö. Frage, V 2 meldet aus Infolge des Vorg g 5 ir dern auch, 1 es e grunde steht die eiserne Notwendigkeit, in Europa uns die Unterseeboote macht sich in den Seeschiffahrtskreisen auf Frund neuester Informationen heißt, in England ge- Sicherheit zu gewinnen, die uns künftige Kriege vom Halse feine une ir died England wirs de druckt. Die englische Hetzrresse hat die bisherigen Fan- hält unnd der Welt den Frieden sichert“. sarentöne über die Vernichtung Deutschlands, den bevor⸗ Wenn diese Grundsätze durchgeführt werden, hat Deutsch⸗ lichung eines solchen 9— 5 2 A rtille⸗ 1 stehenden Vormarsch der Verbündeten auf Berlin usw. ein⸗land in der Tat nicht vergebens gekämpft und gelitten. Wir ristisck n gachulten ee scha ft en 8 n 5 ankrei ist gestellt, während man in den Kreisen der Regie⸗s wollen hoffen, daß die Frühlings- und Sommermonate bald 9 057 1 die Zaßf d 8 delssch ie 5 e zung des Parlaments, der Geschäftswelt und[größere Klarheit schaffen werden! anpererselks befiuzen sich auf jedem Hache che der Gesellschaft auffallend eifrig die Mög⸗ f. zahl mit der Scfsartillerte erkran da alle .. 57 2 ee 1 5 Der Seekrieg 5 Handelsmatrosen in der Kriegsmarine gedient haben, so da schauung wäre die Möglichkeit für Friedensverhandlungen* 9 a man in Frankreich die Armierung der Handelsschiffe wohl 1 gegeben, wenn Deutschland auf die Räumung Nordfrank⸗ London, 3. April.(WTB. Nichtamtlich.) Nach amtlichen erwägen kann. reichs und Belgiens(5) eingehen wollte. f Bekanntmachungen der Admiralität wurden seit Beginn Die österreichisch⸗ungarischen Tagesberichte. i viel zur dolor Sutbare Stüllstand in der Rekrutierung soll[der deutschen Blockade 27 Schiffe von Untersee⸗ Wien, 3. April.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird viel zu solchen Stimmungen beigetragen haben, die natür⸗[booten versenkt. In der Woche vom 24. bis 31. März wur⸗ perlautbart, 3. April 1915, mittags:. lich in ihrer jetzigen Farbe in Deutschland noch keine Zu⸗ den 5 Schiffe von insgesamt 16 220 Bruttotonnen durch Untersee— An der Front in den Ostbeskiden sind seit gestern stimmung finden werden, aber uns trotzdem zur Genng⸗ boote zum Sink bracht. im oberen Laborczatale und auf den Hö lich Vi⸗ urig e en Wen. Str e 3 oote zum Sinken gebrach nur im oberen cz f Höhen südlich V aufgerichtet werden gegen die Ueber⸗satzung arbeitet mit äußerster Beschleunigung. Welt durch das Russentum. Da⸗ N.* üntchen 5 F London, 3. April.(WTB Nichtamtlich.) Das Reuter rawa Kämpfe im Gange. 5 8 er de beet Jeg ee ann führ kran Ale[che Bureau meldet; Auf der Söhe von Startpoint wurde Neu eingesetzte russische Verstärkungen zwangen uns, die 5 f heute nacht der englische Dampfer„Fockwood“ torpe⸗sbeiderseits Cisna und Berechny⸗Grn. kämpfenden aber durch eine Erholungspause einem Unwohlsein vor⸗diert. Die 5.— wurde durch ein Fischerboot aus exponierten Truppen etmas zurückzunehmen. Angriffe auf N— 9 der alte 8 das„ Brixham gerettet. die Stellungen nördlich des Ussoker Passes wurden 0 Eigentümlich ist es 1 e 5 9 Rotter dam, 3. April.(WTB. Nichtamtlich.) Ueber die blutig abgewiesen. Von den zuletzt vor Przemysl 2 der dauernden Mißersolge ihrer i 110 n 72 Versenkung dreier englischer Fischdampfer durch russischen Kräften sind nun alle Divisionen an der Kar⸗ a sbute e immer in phantastsscen Zufinftake indien sche ent 5 tense Fangn gl der nde ieee eee en nur Artilleriezimee „ 4* l t Zukunfts chwel⸗ Rotterdamsche Courant“ aus London: Als der Fisch ampfer„Ja⸗ In Südo alizien nur Arti 5 1 gen und über die Lage in der Türkei die ungeheuerlichsten on“ am Abend des 1. April etwa 10 Seemeilen nordöstlich vom Vor unseren Stellungen zwischen Dnjestr und Pruth Lügen verbreiten. Dabei steht es doch fest, daß die neuen Tyne fischte, erschien in geringer Entfernung ein Unterseeboot und herrscht nach den erfolgreichen Kämpfen des 1. April Ruhe. russischen Angriffe in den Karpathen, von denen so viel für] gab ihm Signale. Die Besatzung des Fischdampfers glaubte es mit Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: Rußlands Sache erhofft wurde, bis jetzt keine Erfolge gehabt einem englischen Unterseeboot zu tun zu haben und fischte ruhig e v. Höfer Feldmarschalleutnant i haben. Und an den Dardanellen herrscht, nach den fehgeschla⸗ weiter. Darauf feuerte das Unterseeboot' zwei Schüsse über seinen 85 5 ö 5 4 len 9 inweg. Die M schaft bestieg ei e derte 1 1 N N f f De rde, Jeinde verbustreschen Lorslßen, wieder Ruhe. e ag: peine ne, die an Bord nahm und den Bien, Wien, 4. Abril. WTB. Nichtamtlich.) Amttich wird Die Osterbetrachtungen der österreichischen und deutschen Burch eine Bombe in die Luft sprengte. Darauf kam der Fisch verlautbart, 4. Abril 1915, mittags: In den Karpathen Presse atmen denn auch durchweg die ruhigste Zuversicht. So] dampfer„Gloxinie“ an die Reihe, zu dessen Versenkung drei] dauern die Kämpfe auf den Höhen beiderseits des Laborrza. 2 schveibt z. B das„Wiener Fremdenblatt“ u. a. Bomben nötig waren. Das Unterseeboot nahm die Boote mit den] tales fort. Ein auf den östlichen Begleithöhen gestern durch⸗ „Die Festtagsglocken, welche den Frühling einläuten, sprechen] Besatzungen ius Schlepptau Es hielt später noch die beiden Fisch- geführter Gegenangriff warf den bisher heftig an⸗ noch nicht von Frieden, aber doch hören wir sie mit Hoffnung ö e doch ig] dampfer„Nelly“ und„Rhode ia“ durch Signale aun. Der greifenden Feind aus mehreren Stellungen zurück. und Zuversicht. Nicht Selbsttäuschung, sondern das Ergebnis letzte mußte die Besatzungen der beiden schon versenkten Dampfer östlich Virawa wurde ein starker russischer Angriff zurück sorgfältiger Prüfung ist es, wenn 0 U bir sagen, daß an Bord nehmen und sollte auf die Besatzung der„Nelly“ warten, ah n. In diesen igen Kämpfen 2020 rusfif die schweren acht Monate, die hinter uns liegen,] die durch Kanonenschüsse versenkt wurde, konnte aber die Boote der Gttagen, du diesen gestrigen Kämpfen 20 20 ru ssische uns dem glücklichen Ausgang näher gebracht haben. Alle„Nelly“ nicht wahrnehmen. Er landete die beiden anderen Besatzun⸗ G efangene. 1 55 1 die. Tatferen haben nicht vergebens gekämpft, gelitten gen, zusammen 18 Mann, in der Tynemündung, wo bald darauf 5 Nördlich des Uzsoker Passes ist die Lage umperändert. uud ihr Leben gelassen. Dieser Krieg ist für unsere Feinde ein auch der Fischdampfer„Girl Kathleer“ mit der Besatung der] Ein erneuter Angriff der Russen scheiterte nach kurzem 0 5 Eroberungskrieg, ein Rache⸗ und Zerstörungskrieg und deshalb ist]„Nelly“ anlangte.— Die Besatzung des„Jason“ erzählte, die] Kampfe. 3 2 1 K 3 schon das Mißglücken ihrer Angriffe eine Niederlage. Um ihr Ziel] Teutschen seien sehr höflich gewesen und hätten sie auch' mit An allen übrigen Fronten keine besonderen Ereignifse. zu erreichen, hätten umsere Feinde siegen müssen, gesiegt aber haben Brot, Kaffee und Tabak bedient. Von der deutschen Besatzung hätten Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: wir bisher viel mehr als sie, Verluste jeder Art haben sie viel mehr] viele englisch gesprochen. 5 5. 5 v. Höfer, Feldmarschalleutnant. ele wir. Es ewmt nun darauf an, die gewaktige Koa⸗ London, 3. April.(WTB. Nichtamtlich.) Das Reu—. N 1 g 5 lition, die sich gegen uns vereinigt, zusprengen, daß sie der 2 97 995 Holländische Auszeichnung der deutschen Südarmee. f 1 3 e ee tersche Bureau meldet: Acht Mann vom holländischen 3 Erkenntnis gemäß, die sich aus dem Kriegsverlaufe ergibt, auch 5 3 1 1 end i 9 3 Ari. 5 handelt. Dazu wird es noch großer Opfer und harter Entsagung] Dampfer„Schieland“ sind in Hull eingetroffen. Sie Wien, 3. April.(WTB. Nichtamtlich.) Der Armee ⸗ bedürfen, vor allem, weil im feindlichen Lager dank den dort] berichten, daß das Schiff zwanzig Meilen von Spurnhead oberkommandant Feldmarschall E rzherzog Fried⸗ verbreiteten lüigenhaften Berichten nur wenige sich der wahren Sach⸗ explodierte und gesunken sei. Ein Heizer sei ertrunken, die[rich richtete an den Generalder Infa nterie v. Din⸗ lage genügend be sind.“ übrigen Leute der Bemannung seien in Immingham ge⸗[singen und an den General der Kavallerie Freiherrn Aehnliche Betrachtungen finden wir in der„dölln. landet. v. Pflanzer⸗Baltin anläßlich der Verleihung hoher 31g.“ vom gestrigen Sonntag: Paris, 3. April.(WTB Nichtamtlich.) Die„Agence[Auszeichnungen durch Se. Majestät Glückwunschtelegramme. Morgen beginnt der neunte Kriegsmonat. Mustern. die Feinde Havas“ meldet aus Fécamp: Das auf der Neufundlandreise[ Das an den General v. Linsingen gerichtete Telegramm ö agen: Ein schlechtes Geschäft mit befindliche Fischerfahrzeug„Pequererette“ aus Fe- hat folgenden Wortlaut: l 5 1 7 55 camp ist am 2. April auf der Höhe von Cal Antifer von„Es freut mich aufrichtig, Ew. Erzellenz mitteilen zu kön⸗ einem Torpedo getroffen worden. Die Besatzung nen, daß S. Apostol. Majestät, unser allerhöchster Kriegsherr. wurde von Booten aufgenommen. 3 1 der egen den der 07 3 15 Moin P; j Das letzt- Junter Ihrer bewährten Führung stehenden und mit uns in 3 Jong om, 85 April.(BTS. Nichtamtlich.) Das letzt. brüderlicher Eintracht vereint kämpfenden Südarmee Euer E hin torpedierte Schiff 2 elmira“ ist wieder flott ge⸗ zellen; das Großkreuz des Leppoldordeus mit Kriegsdekorgtioun macht worben und in Cherbourg angetommen. Das Schiff und Ihrem Generalstabschef das Militärverdienstkreuz II. Kasse „Afouwen“ traf in Cardiff eue u bie nötigen Repara⸗ mit Kriegsdekoration zu verleihen geruhte. Ich degkückwünsche . N Juh ju gekrönt sehen wird.“ 1 ichtete Telegramm lautet wie folgt: 35 * rierung ihr b neuerlichen Taten un vergänglichen Ruhmes finden wird.“ (Anmerkung: Generalstabschef der deutschen Südarmee ist Generalmajor v. Stolzmann. Freiherr v. Pflanzer-Baltin rde kurz nach Weihnachten mit dem Leopoldsorden Klasse und der Kriegsdekoration ausgezeichnet.) 5 Sven Hedin im österreichisch⸗ungarischen Hauptquartier. * . esseguartier wird gemeldet: Sven Hedin, der gestern Standorte des Armeekommandos eintraf, wurde gestern abend Chef des Generalstabes empfangen und nahm an der Abend⸗ hlzeit teil. Heute vormittag wurde der interessante Gast von Armeeoberkommandanten, Feldmarschall Erzherzog Frie⸗ rich, und Erzherzog Karl Franz Josef empfangen. Beim zabelfrühstück, zu dem er zugezogen war, war auch der zu kurzem such anwesende Sohn des Armeeoberkommandanten Erzherzog recht anwesend. Auf Einladung des Erzherzogs Friedrich begibt Sven Hedin morgen an die Front, um Zeuge der im Gange ndlichen Kriegsereignisse zu sein. 1* * 1 g Türkische Berichte. Konstantinopel, 3. April.(WTB. Nichtamtlich.) Das Hauptquartier teilt heute mit: Heute versuchten einige feindliche Minensucher, sich der Meerenge der Dardanellen zu g„wurden jedoch durch unser Feuer vertrieben. Zwei Panzerschiffe, welche die Minensucher schützten, bombardierten einen Augenblick von weitem die Meerenge ohne Wirkung und zogen sich dann zurück. Von den übrigen Kriegsschauplätzen ist nichts zu melden. Konstantinopel, 3. April.(WTB. Nichtamtlich.) Das Hanptquartier teilt mit: In den Dardanellen und auf den anderen Kriegsschauplätzen ist keine wesentliche Aende⸗ rung eingetreten. N 5 Am 21. März bombardierte ein englischer Kreu⸗ r den Marktflecken Mouaileh an der Küste von Hedschas d versuchte dort zu landen. Nachdem er daran verhindert wor⸗ en war, kehrte er am folgenden Morgen zurück und bombar⸗ erte fünf Stunden hindurch den genannten Flecken. Er zerstörte ie Moschee, auf die er besanders das Feuer richtete, und beschä— digte einige Häuser. Der Feind versuchte, Truppen in Scha⸗ ppen zu landen, wurde aber infolge des Widerstandes nserer Truppenabteilungen sowie der bewaffneten Bevölkerung ter schweren Verlusten verjagt. Darauf zog sich Kreuzer zurück. Wir hatten keine Verluste an Menschenleben. Russische Lügen über die Türtei. onstantinopel, 3. April.(WTB. Nichtamtlich. ne Turc“ brandmarkt die ungeheuerlichen Lügen 2 chen Presse. So gehe z. B. der„Rjetsch“ so weit, eine angebliche Konstautinopeler Korrespondenz zu ver⸗ fentlichen, auf welcher dann Professor Miljukow einen el aufbaue, worin ausgeführt werde, daß der Hunger Bevölkerung von Konstantinopel dezimiere, daß die Bev kerung in Massen flüchte, daß die österreichisch-unga⸗ rische Botschaft bereits nach Philippopel verlegt, die deutsche otschaft in ein Fort Chabrol verwandelt sei und auch andere diplomatische Vertretungen die Stadt verlassen hätten, deren Mauern unter dem Donner der englischen und französischen Kanonen erzittern.„Jeune Turc“ drückt ein Erstaunen darüber aus, daß ein Professor und Partei⸗ er sich nicht schäme, soviel Lügen zu veröffentlichen. Russengreuel im Kaukasus. Konstantinopel, 3. April.(WTB. Nichtamtlich. 3 Erzerum erscheinende Blatt„Albayrak“ 5 5 5 8 nch tapfere Südarmee zu der allerhöchsten Auszeichnung ihres us und ihres Generalstabschess und hoffe zuversichtlich, daß hre heldenmütigen Anstrengungen mit dem endgültigen Erfolg Das an den Freiherrn v. Pflanzer⸗Baltin ge⸗ Mit aufrichtiger Freude teile ich Ew. Exzellenz mit, daß S. Avpostolische Majestät Ihnen in huldvollster Anerkennung Ihrer hervorragenden Verddenste bei Führung der Armeegruppe ur Wiedergewinnung der Bukowina das Großkreuz des Leopold⸗ s mit Kriegsdekoration verliehen hat. Ich beglückwünsche wärmstens zu dieser allerhöchsten Auszeichnung und bin erzeugt, daß Ihre tapfere Armeegruppe in der abermaligen De⸗ i es verdienten Führers einen mächtigen Ansporn zu Wien, 3. April.(We B. Nichtamtlich) Aus dem riegs. Vorwande, daß die Zivelbevölkerung im Einnerständnis mit den türkischen Truppen stehe, überfielen die Russen die Dörfer Arti und Alageur im Kautasus, töteten alle männlichen Ein⸗ wohner und schändeten Frauen und Mädchen. *** General Joffre im belgischen Hauptquartier. Paris, 3. April.(WTB. Nichtamtlich.) Die Blätter melden, daß General Joffre das belgische Hauptquartier besucht hat, wo er von dem König der Belgier und dem Kriegsminister emp⸗ fangen wurde. Im Laufe der langen Unterredung erklärte Joffre, er freue sich, die Dienste, welche die belgische Armee Frankreich leiste, öffentlich anerkennen zu können, indem er einigen belgischen Offizieren Auszeichnungen überreichte. General Wielmans erhielt das Kommandeurkreuz der Ehrenlegion, verschiedene andere Offiziere das Ritterkreuz. Deutsche Flieger. Paris, 3. April.(WTB. Nichtamtlich.) Nach dem „Temps“ haben am 2. April vier deutsche Flugzeuge Merville bei Hazebrouk überflogen und 12 Bomben geworfen, welche jedoch nur Sachschaden angerichtet haben. Auf Esteires 33 4 Bomben. Die deutschen Flugzeuge wurden vergeblich von französischen Fliegern verfolgt.— Weiter berichtet der„Temps“, daß ein deutsches Flugzeug am 1. April 4 Bomben auf Béthune geworfen und be⸗ trächtlichen Schaden angerichtet habe. Der Rest der Mel⸗ dung ist von der Zensur gestrichen. Ein englischer Schwindel.. Wien, 3. April.(WTB. Nichtamtlich.) Die Londoner „Morning Post“ brachte eine Petersburger Meldung, wonach Oesterreich-Ungarn angeblich Verhandlungen eröffnet hätte, um einen Separatfrieden zu erlangen. Das K. K. Tele⸗ graphische Korrespondenzbureau ist ermächtigt, festzustellen, daß Oesterreich⸗Ungarn keinerlei Friedensangebot e hat, und daß die Meldung der Morning Post vollständig aus der Luft gegriffen ist. Eine neue englische Feldtücheneinrichtung. Berlin, 4. April. WTB. Nichtamtlich.) Der„Daily Telegraph“ bringt in seiner Nummer vom 20. März unter der Ueberschrift„Komfort an der Front“ folgende Mitteilung: Der König besichtigte gestern eine Einrichtung, die von der englischen Heilsarmee zur Verabreichung warmer Getränke an der Front erfunden worden ist, unnd sprach seine volle Be⸗ sriedigung über das Gesehene aus. Es handelt sich um fahrbare Motorfeldküchen, die sobald als e zum französischen Kriegsschauplatz abgesandt werden sollen. Die Wagen ruhen auf einem starken Unterbau und haben das Aussehen von Motor⸗ ambulanzen, da sie bestimmt sind, mit dem Roten Kreuz zu arbei⸗ ten, aus diesem Grunde tragen sie auch das Zeichen des Roten Kreuzes. Es besteht die Absicht, sie so nahe als möglich an die Linien der Schützengräben vorzubringen, um den Soldaten, die von der Feuerlinie kommen oder dorthin vorgehen, heißen Teo, Kaffee, Kakao und Fleischbrühe verabreichen zu können. Auf jedem Wagen befindet sich als ständige Besetzung ein Prediger der Heilsarmee und ein Chauffeur. Zur inneren Ausstattung gehört ferner ein Behälter, in dem sich alle für die Kommunion erforderlichen Gegenstände befinden, ein tragbarer Altar, ein Kelch, ein Vorhemd u. a. 5 5 l Wir stellen fest, so bemerkt dazu das Wolff-Bureau, daß die Engländer das Zeichen des Roten Kreuzes zum Schutze ihrer mili⸗ tärischen Einrichtungen mißbrauchen. Es erübrigt sich, dar⸗ auf hinzuweisen, daß die Verbindung der Feldküchen mit Ein⸗ richtungen zur Erteilung der Kommunion nicht über die aber⸗ mals von der englischen Seite begangene Verletzung der Völker⸗ rechte hinwegzutäuschen vermag. 5 8 8 Vom französischen Senat. Lyon, 4. April.(WTB Nichtamtlich) Der„Lyon Répu⸗ blicain“ berichtet aus Paris: Der Senat hat in seiner gestrigen Sitzung neben dem Gesetzesantrag über die Einberufung der Jahresklasse 1917 den bereits von der Kammer genehmigten Gesetzesantrag angenommen, durch den die Regierung ermächtigt wird, die Naturalisierung von Deutschen, Oesterreichern und Un⸗ garn in Frankreich für ungültig zu erklären, ferner einen Antrag, der die strafrechtliche Verfolgung französischer Bürger vorsieht, die das Verbot des Handels mit Untertanen feindlicher Mächte übertreten. Die tapferen Telephonistinnen von Memel. Ein schönes Beispiel unerschrockener Pflichterfüllung gaben, wie der„Frkf. Ztg.“ berichtet wird, in der Nacht vom 18. auf den 19. März, der Zeit des Einrückens der Russen in Memel, die weiblichen Angestellten des dortigen Postamts. Sie hielten es für das richtigste, auf ihrem Posten zu bleiben und ihren Dienst weiter zu versehen, so wilhelm wundt über die pfychologie des 8 Kriegs- und Daterlandsliedes. Aut das der Soldat singt, wenn er in den Krieg zieht, wohl der treueste Ausdruck der Affekte, die in der Nation erwacht sind 9 in— die im Frieden gleichfalls nicht fehlenden, aber stiller waltenden — 1 Triebe offener zutage treten. Dabei sind es jedoch nicht die dem Gebiet des eigentlichen Volksliedes angehörigen, nach Ort und Zeit wechselnden Soldatenlieder, als die von den um Kampf ausziehenden Kriegern, die aus allen Gauen des 55 zusammenströmen, dem Schatz der nationalen Dichtung entnommenen, zu Nationalliedern gewordenen Gesänge, die den Charakter der Nationen am treuesten wiedergeben. Zugleich sind es durchweg Dichtungen, die durch ihre Wiederkehr im Wandel der die Herzen zu starken Vaterlandsgefühlen erhebenden geschicht⸗ —— Ereignisse hier in erster Linie stehen. Keines dieser Kriegs⸗ 7 kommt der Marsaillaise gleich, nicht nur an Kraft des Ausdrucks, sondern mehr noch als treues Bild des französischen Geistes. Die Worte„Le jour de gloire est arrivs“— sie begeistern nicht bloß den Soldaten, der ins Feld zieht, sondern den Klein⸗ bürger mitten im Frieden. Ehre und Ruhm, das sind die aufs 1* zu schätzenden Güter des Lebens: Ehre und Ruhm zunächst den Einzelnen, dann aber, von ihm zurückstrahlend, für das Vaterland, für die„große Nation!“ Anders klingt das eng⸗ lische Nationallied, das ebenfalls nicht bloß im Krieg, sondern nicht minder im Frieden gehört wird, wo eine nationale Gefahr Droht oder auch nur ein schwerwiegendes Juteresse in Frage steht. Da verstummt die loyale Königshymne, die sich schon durch die Afsektlofigkeit ihrer Melodie als die pflichtschuldige Begleiterin eimer zer moniellen Huldigung zu erkennen gibt, und bei der die wirkliche Nationallieb, in bem der Brite die ganze Leidenschaft seiner 5 4 sie stammen mö in dem von 19 90 nationalen Bewußtseins. Dann kam, als die Zeit der Erfüllung herannahte, Hoffmanns„Deutschland, Deutschland über alles“ Das erste dieser Lieder wird nie mehr, das zweite nur selten noch von unseren Kriegern gesungen. Das Lied aber, das jeder kennt und jeder singt, ist die„Wacht am Rhein“. Die ältere wie die neuere patriotische Dichtung hat Besseres en unsere Wacht steht nicht mehr am Rhein, sondern an den Vogesen und an der Mosel und der kleine französische Zwischenfall, aus dessen Anlaß es im Jahre 1840 entstand, ist längst vergessen. Auch ist es sicherlich nicht allein die vortreffliche Komposition, die es seit seiner fast zufälligen Wiederentdeckung im Jahre 1870 am Leben. erhalten hat, und der es seine Macht über das Herz des Soldaten verdankt, sondern der schlichte Inhalt selbst, wie ihn die Schluß⸗ zeile in die Worte zusammenfaßt:„Fest steht und treu die Wacht am Ahein!“ Festigkeit und Treue, das sind die Eigenschaften, die dem Deutschen am höchsten stehen, oder, um es mit einem einzigen Worte auszudrücken, die Pflicht. Es ist die Pflichttreue, die der Deutsche aus dem friedlichen Beruf hinüberträgt in den Krieg, wo sie ihm zur höchsten aller Pflichten wird, zur Pflicht der Hin⸗ gabe für das Vaterland. 0 * — Rossini, der Schnellkomponist. Musiker schrieb einmal an Rossini und fragte 1 junger ihn, welches der für ene Oper zu kom⸗ 8 lange es irgend ginge. Und so stellten sie, als 5 feindlichen Horden in die Stadt eingezogen waren, ruhig wie in 1 Zeiten die Fernsprech Verbindungen innerhalb der Stadt und nach auswärts her. Gegen 9 Uhr rief Feldmarschall v. Hindenburg das Memeler Post⸗ amt an. In dem Gespräch, das er mit einer der Damen führte, drückte er sein Erstaunen und seine Freude darüber aus, daß sie so lange ausgehalten hätten. Hindenburg ließ sich den Namen der Dame, mit der er gesprochen, sagen und als Prinz Joachim Memel besuchte, überreichte der 108 der wackeren Telephonistin im Auftrage des Mar⸗ schalls eine prächtige silberne Armband⸗Uhr und sprach zu der Tapferen Worte lebhafter Anerkennung. Der Dienst wurde dann bei r Lampen und herunter⸗ elassenen Vorhängen bis gegen 3 Uhr morgens, also acht tunden nach dem Eintreffen der ersten Russen, aufrecht⸗ erhalten. Und ohne behelligt zu werden, konnten am nächsten Morgen alle fünf jungen Mädchen das Postgebäude verlassen. Der Krieg in Südafrita. 4 Kapstadt, 3. April.(WTB. Nichtamtlich) Das Reu⸗ tersche Bureau meldet: Die Besetzung von Aus ist von großer Wichtigleit für den Feldzug in Südafrika. Aus liegt an dem 90 Meilen breiten Wüstenstreifen, den man von Lüderitz aus durchziehen muß. Die Armee Sir Duncan Mackenzies wird jetzt viel freier operieren können als bisher, da sie weniger mit dem Wassermangel zu rechnen braucht. Aus war stark verschanzt. Die Deutschen hatten energisch seine Verteidigung vorbereitet, wur⸗ den aber gezwungen, den Platz zu räumen, da die Truppen der Union ihre Flanken und ihre Verbindungslinien nach Keetmanns⸗ hoop bedrohten. Man glaubt, daß die Deutschen sich jetzt konzen⸗ trieren und ihr Operationsgebiet beschränken werden, da sie ein- weitere Zersplitterung vermeiden müssen. Aeußerungen des Uronprinzen von Bayern. Berlin, 3. April. WTB. Nichtamtlich Die„Münchner Neuesten Nachrichlen“ serkch mi einen Urle Ludwig Gang⸗ hofers über sein Gespräch mit dem Kronprinzen Rupp⸗ recht von Bayern über den Krieg: Zu Anfang der Unter⸗ redung sagte der Kronprinz:„Unser Heer, das ist Mens nmaterial, mit dem man alles, auch fast unmöglich Scheinendes, leisten kann, wenn man es richtig macht und die rechte Stunde wählt. Diese aber wird kommen. Man darf nur in der Heimat den Erscheinungen gegenüber, welche durch die Lage der Dinge hier verursacht werden, nicht allzu kritisch sein. Die Situation ist für uns eine ganz ver⸗ läßliche. Daheim beurteilt man das nicht immer zutreffenderweise. Wenn wir von der Heimat Geduld und gläubiges Ausharren er⸗ warten, dann verlangen wir weniger, als wir selbst im Felde hier zu leisten haben. Glauben Sie mir, wir hier im Felde, besonders wir Führer, liefern Geduldsproben, mit denen die doch wesentlich ungefährlichere Geduld, die man in der Heimat beizusteuern hat, den Vergleich nicht aushält.“ Bei der Besprechung der Skrupellosig⸗ keit unserer Feinde in der Wahl der Kampfmittel und politischen Schachzüge sagte der Kronprinz:„Unter allen Völkern sind die Engländer in der Politik am brutalsten; aber es passiert ihnen manchmal, trotz ihrem gewiegten Rechnen, daß sie in der Praxis das ihnen Schädliche ausführen. Ich glaube, daß es ihnen jetzt so geht. In uns Deutschen wohnen Kräfte, die für 5 Engländer am 4. August noch dunkle Ziffern waren. Darum haben sie sich verrechnet.“ Ueber die psychische Erneuerung unseres Volkes durch den Krieg sagte der Kronprinz u. a.:„Allen, schwer erträglichen Härten zum Trotz ist dieser Krieg ein Gesundbrunnen für unser Volk. Alles Gute und Lebensfähige stärkt er, alles Schwächliche belebt er neu, alles hilflos Ungesunde bläst er fort, alles Ange⸗ kränkelte, das sich vordrängte, verschwindet. Man ist jetzt in der Heimat doch wohl erlöst von allem überreizten Aesthetentum und aller manierierten Dekadenz. Wegen solcher Dinge machte man sich übrigens viel mehr Sorge als notwendig. r so arg und trübe, wie es für manchen aussah, war es nicht. Die prachtvolla Jugend, die jetzt mit dem Rekrutennachschub ins Feld kommt, beweist es mir“ 3 Ueber die Meinung, daß alles Gegenwärtige schlechter als das Vergangene sei, sagte der Kronprinz weiter:„Er hörte alte N oft sagen, daß es 1870/71 nicht so groß, einheitlich und heilig war, wie in den Befreiungskriegen. Jetzt würde das Gleiche gesagt gegen⸗ über der Zeit von Anno 1870/71. Ich glaube, es war vor 100 Jahren, vor 45 Jahren und im vergangenen August das Gleiche: Deutsche Kraft, die sich ausstreckte in der Not, deutscher Wille, der zu Eisen wurde, deulsche Energie, die sich nicht beugen läßt und beharrlich bleibt, ohne im Glück übermütig oder unter einem Rück⸗ schlag verzagt zu werden.“ Weiter kam der Kronprinz im Gesprüch auf die materiellen Verluste zu sprechen, von denen er sagte, daß man sie doch bei dem Gedanken verschmerzen und über⸗ winden könne, daß die große Zukunft den Verlust wieder ersetzen wird. Er kam dabei des Näheren auf den deutschen Süden der im Corriere d'Italia wiedergegeben wird:„1. Wartet bis 1* der Uraufführung. Nichts in der Welt regt den künstlerischen Schwung mehr an als die Notwendig⸗ ke, die Anwesenheit eines Kompisten, der auf das Werk wartet, und die Angstzustände eines Impresario, der sich die Haaxe rauft. Zu meiner Zeit waren alle Impresarii mit 30 Jahren völlig kahl. 2. Ich habe die Ouvertüre des Othello in einem Zimm des Palazza Barbaja komponiert, in das mich der kahlköpfige und wildeste der Direktoren eingeschlossen hatte, ohne mir irgend etwas zu lassen außer einer Schüssel Maccaroni, und unter der N daß ich auf Lebensdauer den Raum nicht verlassen würde, e ich nicht die letzte Note Ke hätte. 3. Ich habe die Ouvertüre 455 Safe 2 5 1 5— g 5 zer Scala geschrieben, wo ich von dem Direktor gefangen ge und von vier Maschinisten bewacht wurde, die den Auftrag hatten, meinen Originaltext Blatt für Blatt aus dem Fenster den Ko⸗ piflen, zuzuwerfen, die unten warteten, um ihn sofort abzuschreiben Sollte es an Noten fehlen, so hatten sie den Befehl, mich selbst aus dem Fenster zu werfen. 4. Für den„Barbier“ machte ich es besser; ich komponierte überhaupt keine Dubertüre, sondern nahm einfach eine, die ich für eine halbernste Oper mit dem Titel„Elisabetha“ geschrieben hatte. Das Publikum war höchst zufrieden. 5, Ich kom⸗ ponierte die Ouvertüre des„Conte Ory“, während i t Füßen im Wasser stand und angelte, in Gesellschaft des Signor Aguado, der mich fortwährend über spanische Finanzen unterhielt. 6. Die Ouvertüre zum„Wilhelm Tell“ wurde unter sehr ähnlichen Umständen geschrieben. 7. Was den„Moses“ betrifft, so schrieb ich dazu überhaupt keine.“ Gerade die letzte Oper, die Rossini hier erwähnt, gab ihm noch einmal den Anlaß, seine Fähigkeit als Schnellkomponist zu beweisen. Bei der dritten Auff g fügte er eine Arie hinzu, die die Begeisterung des Publikums erregte. Am Tage vorher hatte Rossini zu Mittag noch im Bett gelegen, als plötzlich der Librettist Tottola bei ihm erschien und erregt rief: „Maestro! Ich habe den dritten Akt gerettet!“ Er wollte ein Gebet an einer Stelle einfügen, die auf das Publikum nicht recht gewirkt hatte.„Und was hast du gemacht?“ fragte Rossini er sich ebenso aufgeregt stellte.„Was zum Teufel hast du lönnen, mein armer Freund? Sie werden uns wie immer Gesicht lachen.“„Maestro, ich habe ein Gebet für die Juden wäh⸗ dem Abend vor dem rend des Durchzugs durchs Rote Meer komponiert.“ Damit zog er ein großes Stück Papier heraus und wiederholte i rt: „Macestro, es ist die Arbeit einer Stunde.“„Es ist die Arbei einer Stunde, wie?“ ahmte Rossini ihm nach.„Ja, J 8 „Schön, wenn du eine Stunde gebraucht hast, um dieses Gebet niederzuschreiben, so mache ich die Musik in einer Viertelstunde!“ Mit diesen Worten sprang Rossini aus dem Bett, setzte sich im Hemd an den Arbeitstisch und komponierte ich acht oder zehn Mi⸗ nuten das Gebet, während die Freunde, die bei der Szene zugegen waren, sich laut unterhielten.„Hier hast du die Musik!“ ö e er 8 sprang wieder ins Bett. Die Arie hatte einen olg. günstigste Zeitpunkt märe, die Ouvertüre erwiberte poniereu. ihm der Lamponißz m folgendem Briefe, nc 1 N Männer age vor der Uraufführung unter dem Dach ch mit den „indem 5 1 2 dastriepmess Land bwonbers Unker dem doch auch die Fremdenindustrie voll⸗ ünchen sagte er, daß umlernen müssen, ex sei aber Kriege die Kunststadt die Stadt der deut⸗ g ist von allem 2— 08 5 zweifelte ich n hleidige? Was macht deutsche Pflicht. Und f e est unser icht er⸗ 88 8 n Si geduldigen gesehen?“ „Nein, Kön Oeffentkiche Bu den 2578 Bände ausgeliehen lende Literatur 1367, Zeitf Gedichte und Dramen 56 und Völkerkunde 51, cherhalle. Im März wur⸗ Davon kommen auf: Erzäh⸗ chriften 324, Jugends chriften 233, geschichte 27, Länder- Geschichte und Naturwissenschaft und eer⸗ und Seewesen 36, Haus- und Land— lehre 14, Religion und Philo- 28, Sprachwissenschaft 12, dazu, t sei. Ueber M fahrungen ein wenig 1 München auch nach de dbter Ba abba i e in i e unabhängt schied sagte der Kronprinz: un durchhalten würde, daran i paar Ungeduldige und We k im ganzen fühlt seine uld sind immer zwei enn wir recht und die Geduld von selber kommen ver Kulturgeschichte 52, schen Arbeit sein werde,„Kunstgeschichte 3ʃ, Fremden. Beim Ab durch dick und dü keine Sekunde. Eil Vo Pflichtgefühl und Ged füllen, dann ist bei uns im scho Ganghofer erwiderte: worauf der Kronprinz f dann wären wir doch k. Technologie 110, wirtschaft 25, Ge sophie 58, Staatswissensch a ichen 42 Bände. ..—..—....—— HSSS yx yyy y y yyy Wie der„prinz Eitel N die„Florida“ Eine dramatische Szene vom Kre erzählt ein Passagier des Dampfers, 0 jetzt so viel erwähnten Hil riedrich“ versenkt worden ist. Havre am 28. zu fahren; sie igliche Hoheit, „Das ist etwas 2 1 3 eine Deutschen.“ uzerkrieg auf hoher See Florida“, der von dem fskreuzer„Prinz Eitel Die„Florida“ hatte Le anuar verlassen, um nach Buenos Aires r bedeutenden Ladung an „Am Morgen des 19. Fe⸗ ris zurückgekehrte Passa— „„signalisierte die Wache auf uns zukam. Es war 8.50 Uhr. Die Offt⸗ f die Kommandobrücke, die Reisenden kamen Ferugläsern die Bewegung ner Stunde waren wir ein⸗ f dem unbekannten Dampfer das Wir stoppten. Ein „Zeigt eure Flagge!“ Sofort Flagge emporgezogen. Inzwischen verringerte g. Wir erkansten an dem Schiff die Mün-] zen. Es war kein Zweifel, wir hatten es u tun. Aber von welcher Nation? stlich diese Frage auf den Schorn⸗ es ist ein Engländer...“ nachdem er durch das Fernglas ich zweifle nicht, das Schiff ist Unterdessen wurden weitere Signale i„Wir haben gesehen!“ lich unter den Passa-— Erregung hervorgerufen, besonders während die Männer ihre Ruhe zu be u dem Boot, das von dem Schiff ab- ffiziere und 19 Matrosen. Die Fall ssen und die drei Offiziere stiegen nigen Matrosen, die die ihnen vor— Die drei Offiziere mit f die Kommandobrücke. olarden an der Mütze: sche Seeleute. Auf der Brücke befahlen die Offi— Eure Flagge ein!“ Wir mußten gehorchen, die vurde eingezogen. Ein deutscher wickelte sie zusammen und warf sie in wandte sich ein Ofsizier an den Komman „Ihr Schiffist Kriegsbeute!“ ' waren, fuhren auf, f Sie waren bleich, eutschen ließen sich alle Papi geben und begannen die Durchsuchung. amen andere Boote, und bald war das zt. Maschinisten von dem Kreuzer traten „Florida“. Unter der rde die ganze Mann⸗ „wo ihr französisch folgende „Die Männer können alle per⸗ ich nehmen, aber es ist streng zum Schiff ge⸗ die 5 der fran⸗ nach Rio de Janeiro Alles vollzog sich in Von Kochgeschirren wurde eine Auswahl eck gebracht. Unterdessen wurden dritter Klasse im Schiffshinter⸗ ster Klasse weiter frei uzer und der„Florida“ „Dürfte ich Sie fragen, auf en?“ sagte ich einem deut⸗ „Prinz Eitel Friedrich“?“ Offizier kurz. Bald na re es nicht so, Aus dem Reiche. 3. April. WTB. Nichtamtlich.) t bekannt: Gegen be⸗ n wir uns veranlaßt, ten Vorräte an Trok⸗ Die Trocken⸗ kartofsdl⸗Aerer ie Trocke daß die von uns aufgespeicher ⸗Erzeugnissen au Bundesratsverordnung vom 5. Janu Str. monate sicherzustellen. kartoffel-Erzeugnisse in die Hände der K legen, und sind augenblicklich damit be Mengen die einzelnen Verbände Anspruch haben. Aus Stadt und Cand. Gießen, 5. April 1915. atte außer eine ch Passagiere an Bord. so erzählte der jetzt nach P nem Mitarbeiter des„Matin“ ein Schiff, das ziexe stiegen au auf Deck. Alle v des unbekannte ander nahe genug, um au . u erkennen: zweites Signal wurde gehißt: ken kartoffel ar vorgeschriebene zehn⸗ ie Sommer⸗ erteilung der Trocken⸗ ommunal verbände schäftigt, festzustellen, auf dem Verhältnis ihrer erfolgten mit den n Schiffes. Nach ei „Stoppt so o rt K* sich die Entfern dung von Geschü mit einem Hilfsk Englisch oder deutsch? 2 vor. Ein Offizier sagte: „schwarzer auf dem Rumpf, der Kapitän meinte, beobachtet hatte:„Nein, deutsch, ich erkenne es.“ ausgetauscht.„Wir send „Diese Zeichentelegraphie hatte natür gieren eine sehr große unter den Frauen, wahren versuchten. stieß, waren drei treppe wurde hera an Bord, gefolgt von ei her bezeichneten lle legten sich är „Brauner Anstri en ein Boot!“ Konx. Böttner, Seminarlehrer Alb. med. Heinr. Kropp uteroff. Joh. Lausdorf,. Posten einnahmen. dem Revolver in der Hand stiegen au Sie hatten die schwarz-weiß-roten K es waren deut ziere:„Zieht ffizier nahm sie, das Boot. Darauf danten und verkün— Die französischen aßten sich aber aber blieben stumm. Die ere, Borddokumente und Ritter des Ei HFA g iere, die an Bord eichzeitig das hessische gleich wieder. r Maschinisten der g eines deutschen Offiziers wu im Bug versammelt Mitteilung gemacht wurde: sönlichen Gegenstände mit 0 verboten, irgend etwas zu Eine Kassette mit Goldmünzen, zportugiesischen Bank in Lissabon ickt war, wurde beschlagnahmt. einem Augenblick. in völliger Ordnu die Reisenden zweiter und teil versammelt, umhergingen. Zwischen dem Kre gingen die Boote hin und her. welches Schiff wir gebracht wer schen Offizier.„Ist es nicht der „Sie irren sich!“ antwortete der 222, und Otto Steinba Wehrm auerbach(erhielt Leutn. Mierendorff, helm(8. Bad.) Nr. 111, rendorff, 1. Ersatz⸗Abt. Leutnant Otto 24, beide von die hessische Tapferkeitsmedaille). Inf. Markgraf Ludwig Wil⸗ egsfreiw. Gefr. Karl Mie⸗ Lippert, Mini Gärtner Philipp Gottmann Regt. 116. Landwehrm 3 Der rigen Jahre die Ehrenmedai vo 8 ie Ehrenmedai sanitätswesen in Oesterreich ver war, wurde mit dem vom Kai K. K. Verdie nehmen, was sterialrevisor in Darmstadt. rg, Landw.⸗Inf.⸗ Ruppel aus Butzbach. Kammerherr Dr. K L. Bar⸗ in Gießen), dem f lle für seine aus Friedbe während die er Verdienste um liehen worden anz Josef gestifteten nstorden vom Kreuz aus⸗ tung von kleinen Nationalstaaten im Osten Europas ist unm. lich; nur geschichtliche Staaten find möglich. Des halb muß die beutige dualistische Staatsform zwischen Oesterreich-Ungarn auf⸗ 5 recht erhalten werden. Ihre Geschichte ist einheitlich verbunden mit der österreichischen; selbst durch Ihre Kriege sind Sie mit⸗ einander verbunden; einst kämpften Sie gegeneinander, aber jetzt sind Sie auf gegenseitige Verteidigung angewiesen.“ Bismarck wendete sich gegen die immer noch auftretenden Verleumdungen, als wolle Deutschland die österreichischen Erblande annektieren: „Gott behüte! Elsaß-Lothringen und die dänischen Grenzstreitig⸗ keiten machen uns gerade genug zu schaffen. Wenn es nicht geo⸗ graphische Rücksichten erheischt hätten, wir würden keinen Fuß⸗ breit Landes, der von Franzosen bewohnt ist, Deutschland einver⸗ leibt haben Es ist das ein niemals zu versöhnender wilder Feind! Denn die Franzosen sind ein wildes Volk! Wenn wir vom Koch, rom Schneider und vom Friseur absehen, tritt beim Franzosen die indianische Rotlaut zutage. Und was sollten wir denn eigent⸗ lich mit Wien als Grenzstadt anfangen? Wien und Pest⸗Ofen kaben die Aufgabe, im Osten reiche Mittelpunkte der Zivilisation und des Handels zu werden. Der deutsche Minister, dem es ein⸗ siele, von Oesterreich etwas erobern zu wollen, der würe reif, daß hier machte er das Zeichen des Hängens). Ich meiner seits wäre imstande, wenn die österreichischen Provinzen sich uns selbst„mit Gewalt“ anschließen wollten, aus diesem Grunde Krieg egen sie anzufangen!“ Ueber das Bündnis Deutschlands mit esterreich-Ungarn äußerte sich Bismarck zu dem ungarischen Rechtsanwalt Dr. Kepes folgendermaßen:„Ich rechne unser heute bestehendes Bündnis mit Oesterreich⸗Ungarn zu denjenigen Reichsinstitutionen, an denen uns allen liegt und die wir alle zu pflegen entschlossen sind. Es ist eine alte Tradition der Ge⸗ schichte: wir haben seit Jahrhunderten mit Oesterreich zu dem⸗ selben Reich gehört. Es ist das ein historisches Vermächtnis der Vergangenheit, aber auch ein Bedürfnis der modernen Politik. Ich rechne darauf, daß wir diesem Reiche alle Treue halten wer⸗ den, in jeder Not und Gefahr, die es bedrohen könnten.“ Aus dem Leben eines Finanzmagnaten. Der soeben verstorbene Lord Rothschild, das Haupt des 1805 begründeten englischen Zweiges des be⸗ rühmten Bankhauses, war der Urenkel des dritten jener fünf Frankfurter“, die die Geschäfte und die Macht des det haben. Gerade die englischen Rothschilds haben es von vornherein meisterlich verstanden, die politischen Er- eignisse für ihre finanzielle Tätigkeit auszunützen; ist es doch Nathan Maier Rothschild, der Begründer des Lon⸗ doner Hauses gewesen, der den preußisch-englischen Feld⸗ zug des Jahres 1815 finanziert hat. Die große Operation lief dermaßen zu seinem Vorteile aus, daß damals das Schlacht von Waterloo gewonnen, aber die Rothschilds. haben sie verdient.“ Der verstorbene Lord, der die Namen seines Urgroßvaters trug, hatte auch sein Geschick N zu politisch-finanziellen Operationen größten Maßstabes ge⸗ Studienjahre in Cambridge Gelegenheit hatte, persönliche Beziehungen zu dem späteren König Eduard VII. anzu⸗ lnüpfen, zu dessen näherem Freundes- und Vertrauten⸗ kreise er späterhin dauernd gehört hat. 2 8. Es ist nicht zuviel gesagt, wenn man behauptet, daß in Rücksicht gezogen werden. Als England sich gegen alles Recht Aegyptens bemächtigte, um es„vorläufig zu be⸗ setzen“, war es der Londoner Rothschild, der Million über 8 Million hergab, um Aegypten vor dem völligen Zusammen⸗ 7 bruche zu retten. Ebenso war er es, der Lord Beacons- field die Riesensumme vorschoß, durch die dem englischen Premierminister jener Meisterzug ermöglicht wurde, die Kanal zu sichern. Ja, es gab in der neueren englischen Geschichte einen Augenblick, wo Lord Rothschild geradezu Das war damals, als das große Bankhaus Gebrüder Ba⸗ ring in London, einer der schärfsten Konkurrenten der Rothschild-Gruppe, vor dem Zusammenbruche stand und in Verbindung damit die ganze englische Finanzwelt von einer Katastrophe bedroht war, deren Tragweite sich gar nicht absehen ließ. Da war es Lord Rothschild, der die Auf⸗ bringung einer Summe von einer Drittel Milliarde für das notleidende Bankhaus organisierte, der zugleich erheb⸗ liche Mengen von Gold eiligst über den Kanal nach England ch zu schaffen verstand und dadurch die Katastrophe ab⸗ des Krieges war Kammer- 1 N etzung. r Großherzog hat ster Rechnungen Georg ein Nachsuchen unter Ane geleisteten— 55. tzusetzenden und il aus diesem 5. 2. Klasse des Verdienst⸗ des Großmütigen verliehen. ßherzog hat am 31. März Daniel Polster aus Bis zum Ausbruch ademieprofessor in * Ruhestandsver am 31. März den Salinen Kissel zu 5 erkennung seiner langjährige eines vom Ministerium der Fin ab in den Ruhestand versetzt Krone zum Ritte ordens Philipps Mittag wurden die fertig machen müßt dieser Kreuzer war es wirkli ißte uns ein Offizier militär inübergebracht waren, rida“ verlassen, nach ihrem Grad, zuletzt der Kommandobrücke verließ, ent Mützen in den Händen, gingen auf die Treppe hinab. Al war noch ein Reisenden benach igt, daß sie sich Friedrich“, denn erreichen. Auf der Treppe isch. Als alle mußte die Mannschaft sen, dann die Offiziere Kommandant. Als dieser die blößten alle das Haupt Mannschaften und Matrosen e waren sehr bleich. Revolverschuß getötet, Die Deutschen itel rich“ setzte sich Schiff. Um 9 Uhr erschien „Florida“. Der „Gehen Sie in Sie zu kränken!“ u verfolgten wir weiter. Um Mitternacht hatten Schiff zerstört. Dieser Schiffs cht auf hoher See hatte etwas im au 1 1 zuerst die Matro Ochse, der durch einen zerlegt und in das Boot geschafft ßen nichts. Der„Prinz Eitel Fried wegung und fuhr um das ein großer Brand am Horizont: Kommandant des Kreuzers befahl uns: st nicht meine Absicht, den kleinen Fenstern unserer Kabine die Entwicklung des Brandes die Flammen fast das ganze d in einer heiteren Na unendlich Tragisches.“ Maurus Jokai bei Bismarck. Einen bedeutsamen und uns Ausschnitt aus dem Verhaltnis zu Ungarn, beleuchtet Dr. nächst bei Ernst Hofmann in Berlin e Beziehungen zu Ungarn und zu Ung rend Bismarcks Verhältnis zu dem öf paar und den führenden ungarischen angehört und daher von der Forschung b t, gehören einige andere in dem Werk gen des großen Staatsmannes zu den unbekan in seiner Uebersetz Jokai in ungarischer für uns gerade heut wichtigen Notwendigkeit der agte der Fürst:„ cher konsolidierter Sta nungen. Der Gro die Bauaspiranten Georg Marti Ruppel aus Seeheim, und Adam Bern ius aus Hofheim zu Hochbauaufseh Wilhelm Frey aus Alsfeld zum Eisenbahnfreifahrtscheine bisher gültigen Bestim⸗ Regelung der Ihre Kabinen! Es i für das Sanitätsperf mungen, nach denen d ahrt auf den Eisen März ds. Is. ei bereits mitgeteilt, haben ihre Gültigkeit mit dem 31. dg. Js. loren. An ihre Stelle treten Freifahrtschei eiw. Krankenpflege freie war, haben mit dem ute besonders interessierenden n des eisernen Kat Adolph Kohut in rscheinenden Buch„Bismarcks arns Staatsmännern“. Wäh⸗ ch-ungarischen Kafser⸗ männern der Geschichte ereits viel behandelt wor⸗ dargestellte Beziehun⸗ unteren Episoden seines gewaltigen Wirk. bis zum 1. ausgestellten S Lebens. So teilt eines Besuches b Romanschriftsteller Maurus licht hat und die manche von Oesterreich-Ungarn Mitteleuropa ein sol 0 ngarische Monarchie. im Jahre 1866 mich beeilte, Friede serer Freunde nicht zusagte. d jenseits das magharische E übrigen Stämme talent, staatsmänn f ne bei den Teutschel rühmte ungarische eifahrtscheine egierten ausgestellt werden Sitzungdes Provin uz Oberhessen fin ge Fahrt von den 1 Zusammengehörigkeit zialausschusses Es ist notwendig, daß taat bestehe, wie die Das sah ich schon ein, als ich u zu schließen, was vielen un⸗ Laitha ist das deutsche, eren berufen. der Provi den 10. April, vormitta „mit folgender oßh. Kreisrats in der auf den 0 cken. gemeinde ruf * in den Gemeindevoranschla Element zu regi eben sehr gute Soldaten, aber 90 0 Verwaltungs- tnisse, Jutelligenz und Besitz sind doch 0 Die Errich⸗ henden Ge⸗ 1 wandte. Wieder finden wir die Hand dieses„Mannes hinter den Kulissen“ in dem großen Spiele, das Cecil Rhodes in Südafrika spielte. Bevor Rhodes an die Verwirkli seiner politischen Pläne gehen konnte, mußte er erst die Diamantminen von Kimberley in seine Gewalt bringen und der ihm die Millionen zu dem Riesenkampfe 985 5 das Haus Barnet Barnato hergab, das war wieder Lo schild. Man sieht, daß die Verleihung der Pairswürde an den Finanzmagnaten, die Gladstone erwirkte, im Sinne der britischen Interessen nur eine wohlverdiente Ehrung dar⸗ stellte. Uebrigens war er der erste Jude, der in das— lische Oberhaus eintrat, ein Ereignis, das seinerzeit sehe bemerkt wurde und gleichsam das Siegel unter die Eman⸗ zipation der englischen Juden drückte. 5 a Lord Rothschild hat sich noch in einer anderen Be- ziehung als echter Abkömmling seiner Familie bewährt, indem er ihre Ueberkieferung der Wohltätigkeit aufrecht erhielt. Eine ganze Abteilung der Firma war allein den laufenden Geschäften seiner Wohltätigkeit gewidmet. An erster Stelle standen da, wie natürlich, die Stiftungen und Unterstützungen zugunsten der englischen Juden; auch die Juden Rußlands haben Lord Rothschilds Wohltätig⸗ keit oft in großartiger Weise erfahren. Uebrigens war sie aber doch nicht auf seine Glaubensgenossen beschränkt, sondern er spendete von seinem Reichtume berejtwillig, wo Not und Bedürfnis vorlagen, und er war in der englischen Gesellschaft um seiner menschenfreundlichen Go⸗ sinnung willen allgemein bekannt. In seinem Privatleben waren es die Kunst und sein Landgut, die ihm am meisten Vergnügen machten. Er war Kunstgönner und Kunstsamm⸗ ler und mit nichts beschäftigte der Millionenkönig sich lieber, als mit seinem Vieh, mit seinen Hunden und seiner Jagd. Dermischtes. Ein Eisenbahnunfall. Kiel, 4. April.(WB. Amtlich.) Infolge fal cher Wei⸗ chenstellung übersuhr Sonnabend den 3. d. Mis der Per⸗ sonenzug 682 auf Bahnhof Ploen einen Prellbock und ent⸗ gleiste mit Lokomotive und fünf Wagen. Der Zugführer Martens aus Kiel wurde getötet„der Packmeister Prü 8 aus Kiel schwerverletzt. * Entlausungsanstalten in A ugusto wo. Dres roße Eutlausungsanstalten werden, wie die„Holzwelt“ Alexandrowo errichtet werden: mit dem Ball wird bereits in den nächsten Tagen begonnen. Gerade Alexandrowo ist gewählt wor⸗ 2 A N . FFP 7 4 . Hauses Rothschild in allen Hauptländern Europas begrün⸗ 170 1 8. geflügelte Wort entstand:„Die Verbündeten haben die erbt. Es tam ihm dabei zugut, daß er während seiner die englische Geschichte der letzten vierzig Jahre kaum ge⸗ 4 schrieben werden kann, ohne daß dabei die wiederholten* wichtigen Eingriffe des großen Londoner Finanzmagnaten Mehrheit der Suez⸗Kanal⸗Aktien für die englische Regie⸗ 2 rung anzukaufen und ihr dadurch die Kontrolle über den die Rolle der finanziellen Vorsehung Englands gespielt hat. 8 5 den, weil alle Truppentransborte, die don der Front kommen, Grey angetretene Urlaub als eine Vorsichtsmaßnahme genen diesen Ort passieren, der zwar schon in Russisch⸗Polen liegt, aber nur etwa 10 Kilometer von Thorn entfernt ist. Der Bau, dessen Kosten etwa auf eine Million Mark veranschlagt sind, wird von drei Thorner Baufirmen ausgeführt. Als Material wird haupt⸗ sächlich Holz verwendet. 5 28 8 1 n st butter aus Tran. Auf der Suche nach billigen Ersatzstoffen für die Butter und ähnlich teuere Sveisefette sind die Chemiker neuerdings auf emen verhältnismäßig billigen Stoff, nämlich den Tran, verfallen, und sie sind anscheinend auf dem besten Wege, eine Kunstbutter herzustellen, die zum großen Teile aus Tran hergestellt ist. Die unangenehmen Eigenschasten dieses Stoffes verschwinden dabei, wie aus einem Aussatze der„Natur- wissenschastlichen Wochenschrist“ hervorgeht, vollständig; bei der Behandlung wird der Tran völlig geruchlos und dabei sest und schön wie Zeresin. Ganz gelöst ist das Problem der Kunstbutter aus Tran freilich noch nicht, denn es sind noch ein paar Schwie⸗ rigkeiten zu überwinden. Man ist vorläufig so weit, daß man den billigen Tran so umwandeln kann, daß er in Gemengen schwer von Hammel und Rindertalg zu unterscheiden ist. Das Verfahren, um das es sich dabei handelt, wird als»katalytische Hydrogeni⸗ sierung“ bezeichnet und stammt von Normann; übrigens ist es nicht nur auf Tran, sondern auf verschiedene tierische und pflanz⸗ liche Oele anwendbar. Der Tran wird dadurch gehärtet, daß man unter Anwesenheit von Nickel oder Nickeloryd Wasserstoff hindurch leitet. Geringe Reste Nickel bleiben dabei im gehärteten Tran zu⸗ rück und zwar bis zu 0,6 Milligramm auf 100 Gramm, also eine Menge, die selbst beim täglichen Genusse völlig unschädlich sein dürste. Leider jedoch hat der gehärtete Tran einen höheren Schmelzpunkt als alle bisher gebräuchlichen und für Nahrungs- zwecke zulässigen sesten Jette, und obwohl man ihn bei der Ver⸗ arbeitung mit weicheren Fetten und Oelen mischen kann und da- durch den Schmelzpunkt des Gemisches herabsetzen würde ist es goch fraglich, ob sich der menschliche Körper mit diesem Fette ab- finden könnte oder ob Verdauungsschwierigkeiten entstehen würden. » Englischer Kriegsaberglaube. Die kleinen Antiquitätengeschäste in London blühen und haben viele Kunden, die seltsame Kleinigkeiten aller Art erstehen. Der Beweggrund für diese Ankäufe ist kein künstlerisches oder Sammlerinteresse, sondern Aberglauben. Wie ein solcher Antiquitätenhändler erzählt, werden hauptsächlich Dinge verlangt, die eine tragische Geschichte haben. Schmuck von belgischen Flüchtlingen, den diese Unglücklichen reich- lich anbieten, kaufen andere Leute aus Interesse an den Kriegs- ereignissen, die damit in Verbindung stehen. Die besten Kunden aber sind Offiziere und Soldaten, die Amulette aller Art erstehen. „Ich hätte nicht gedacht, daß Soldaten so abergläubisch sind. Viel- leicht kommt es von den vielen Automobilisten her, die ja schon immer Amulette bevorzugten. Kleine Bildchen, alte Kreuze und Anhänger, die eine Geschichte oder einen exotischen Ursprung haben müssen, werden bevorzugt. Ueberhaupt stehen Kriegserinnerungen Letzte Nachrichten. Zum Urlaub Greys. Genf, 3. April. Die schroffe Haltung der Pariser und der Londoner Regierung gegenüber den Beschwerden der Seehandel treibenden neutralen Staaten dürfte, wie man in der Pariser ameri- kanischen Kolonie versichert, einer milderen Praxis weichen. Die bevorstehende Eröffnung des Panama⸗ Kanals für den allgemeinen Verkehr würde hierfür einen schicklichen Anlaß bieten. Die in London eingeleiteten Verhandlungen könnten, da Grey, der Hauptgegner jeden Zugeständnisses, einen dreiwöchentlichen Urlaub angetreten hat, den Wünschen des Conseilchefs Asquith gemäß, rasch zum Ziele führen. Englische Blätter melden, daß der Ueberanstrengungen betrachtet werden müsse. nachmittag unsere inniggeliebte Mutter Carl Daudt. Giessen, den 4. April 1915. der Stille statt. werden dankend abgelehnt. Statt jeder besonderen Anzeige. Nach langem schweren Leiden verschied am Samstag Frau Maseheumeser Louise Daudh ach. Haute Im Namen der Hinterbliebenen: Auf Wunsch der Verstorbenen findet die Beerdigung in Blumenspenden und Kondolenzbesuche 4 2 1* Der in der Champagne schwerverwundete General Maunonry. Parts, 4. April.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der „Agence Havas“ General Maunonry hat seit seiner Ver⸗ wundung das Bewußtsein noch nicht wiedererlangt. Sein Zustand ist sehr ernst. Maunonry wurde durch General Du⸗ bois, dem ehemaligen Leiter der Abteilung für Kavallerie, im Kriegsministerium ersetzt. Ein amtlicher russischer Bericht. 5 Petersburg, 4. April.(WTB. Nichtamtlich.) Der Stab des Generalissimus teilte gestern abend mit: Unsere Offensive in den Karpathen hält mit gleichem Erfolge an. Im Laufe des 1. April setzten wir unsere Vorstöße mit besonderem Erfolg im Abschnitt Wolja Mischowa in der Rich⸗ tung Utzko fort. Trotz des heftigen Vorstoßes der öster⸗ reichisch-ungarischen Truppen, ihres umfassenden Ge⸗ brauchs von Explosiv-Kugeln(2) und ihrer zähen Gegenangriffe verdrängten unsere Truppen den Feind und nahmen ihm Geschütze, Maschinengewehre, Munition und Wagen, die er zurückgelassen hatte, ab. Im Laufe des 1. April nahmen wir über 700 Offi⸗ ziere(2) und über 7000 Mann gefangen und erbeuteten einige Dutzend Maschinengewehre. An den anderen Abschnitten der ganzen Front keine wesent⸗ liche Aenderung. Serbische Grenzgreuel. Sofia, 4. April.(WTB. Nichtamtlich.) Aus Küsten⸗ diel wird berichtet: Die Serben haben in dem Marktflecken Zarewo Szelo 11 Personen, in dem Dorfe Jliwo 15 und in dem Dorfe Karlowitza 40 Personen getötet. In dem Dorfe Küstendohl, wo die genaue Zahl der Opfer unbekannt ist, wurden Männer und Frauen verhaftet. 6 serbische Banden unter Vojne Popowitzsch machen in der Gegend die Runde von Dorf zu Dorf, unter der Bevölkerung Schrecken verbreitend. Im Bezirk Kotschani werden die Grausamkeiten von Tag zu Tag unerträglicher. Die verhinderten Schiffslieferungen aus Italien an Frankreich. Mailand, 3. April. Nach der Mailänder„Sera“ hat sich die Untersuchung in Sachen der Herstellung von Geschoßteilen für ausländische Artillerie auf zahlreiche mechanische Werkstätten in Mailand, Brescia, Bergamo, Boulogna, Forli, Turin, Legnano, Ancona, Rivarono, Mantua und andere Städte erstreckt. Als Besteller trat fast immer eine Firma in Turin auf und die aus⸗ führenden Firmen glaubten aus diesem Grunde bestimmt, nach dem Inlande zu liefern. Tatsächlich handelte es sich aber um Zünder für die 75-ùmm-⸗Schrapnells der französischen Artillerie. Die Fertigstücke seien teils nach Sampierdaren, teils an einen Bootsführer nach Trani in Apulien geliefert worden. Die Be⸗ hörden haben zahlreiche Beschlagnahmungen vorgenommen. Als besondere Beteiligten an der Angelegenheit neunt„Sera“ die Fabrik Diatto in Turin und die Eisenwerke in Altri bei Genua. Brotpreiserhöhung in Schweden. Kopenhagen, 3. April. Die schwedische Regierung hat nach Ablauf der Februarverträge mit den Mühlen⸗ besitzern in den neuen Verträgen eine erhebliche Er⸗ höhung der Mehlpreise zugelassen. Die Erhöhung beträgt bei Brotkorn für 100 Kilogramm Weizenmehl nicht weniger als 4 Kronen auf 36 Kronen. Es ist daher in kürzester Zeit eine erhebliche Steigerung der Brotpreise in Schweden zu erwarten. meine herzensgute Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten Schwager und Onkel, Herr Peter Senssfelder Grossh. Kreisstrassenmeister i. P. nach langem schweren Leiden heute vormittag sanft entschlafen ist. Um stille Teilnahme bitten: Die trauernden Hinterbliebenen. 1 J. d. N.: Margarete Senssfelder, geb. Baas. Die Beerdigung findet Mittwoch, 7. April, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause aus auf dem Friedhofe zu Wieseck iel zu früh bist du geschieden, Umsonst war alles Hoffen, Fleh'n.— In Feldlazarett starb am 24. März unser lieber Kamerad und treuer Freund Musketier Ludwig Ulm den Tod fürs Vaterland. Wir werden ihm Allendorf a. d. Lahn, Ostern 1915. Die Kameradschaft: Friedr. Volk. Phil. Heep. Friedr. Lich. . 1 die schmerzliche Mitteilung, dass mein lieber Mann, der treubesorgte Vater seiner Kinder, unser Schwiegersohn, Grossvater, Schwiegervater, Bruder, Ruhe sanft, du Herzensguter, Bis wir uns einst wiederschn. allezeit ein ehrendes Gedenken bewahren. Lud w. Euler. Heute morgen 7½% Uhr entschlief sanft nach kurzem schweren Leiden meine innigstgeliebte, teure Gattin, die treusorgende Mutter meines Kindes, Schwägerin und Nichte Frieda Wolff geb. Müller. Im tiefsten Schmerze bitten um stilles Beileid: Dr. med. Fritz Wolff, z. Zt. im Felde i. V: Frau Fritz Wolff, geb. Pröbsting. Gladenbach, Lüdenscheid, 2. April 1018. Standes amts nach 5 ten. A Gießen. 5 Aufgebote: März 27. Karl Joseph Zöpf, Schlofser, mit Anna Emilie Elise Kaufmann, geb. Thielmann, beide in Gießen . 31. Hartmann Deutsch, Bahnarbeiter in Staufenberg, mit Luise Bastian in Günterod.. ö Eheschließungen: März 27. Friedrich Angust Albert Haake, Ingenieur, Leutnant der Reserve, in Walsrode in Han⸗ nover, mit Wilhelmine Marie Anna Elisabethe Klein in Gießen. Geborene: März 22. Dem Hilfsheizer Justus Ernst eine Tochter, Anna Elisabeth.— 23. Dem Leutnant und Adjutanten Gustav Heinrich Albert Kurt Schroeder ein Sohn, Hans Ullrich 9 Rudolf Heinrich.— Dem Frauenarzt Dr. Kurt Nonrad Eduard Georg Ludwig Koch eine Tochter, Ilse.— 24. Dem Großh. Kabinettssekretär Karl Ferdinand Pennrich in Darmstadt ein Sohn, Hans. 25. Dem Burcau⸗-Assistenten Ferdinand Debus in Darmstadt ein Sohn, Helmut.— 26. Dem Wagenführer Konrad Damm ein Sohn, Ernst Friedrich.— 27. Dem Fabrikarbeiter Michael Lams ein Sohn, Karl Walter.— 28. Dem Geschäfts⸗ reisenden Friedrich Wilhelm Simon ein Sohn, Hermann Albert Kurt. 29. Dem Packer Karl Martin ein Sohn, Johannes.— 31. Dem Hauptmann Emil Otto Firmenich ein Sohn, Jürgen Emil Egmont. 1 Sterbefälle: März 28. Heinrich Konrad Adolf Wilhelm Schmidt, 7 Monate alt, Rittergasse 17.— 30. Georg Christian Jakob Alexander Lampus, Landwirt, 47 Jahre alt, Stephanstr. 14. 8 31. Elisabethe Fischer, geb. Hohlgans, 78 Jahre alt, Schiller⸗ straße 23. 5 Im Felde gefallen: September 17. Johannes Reichel, Schreiner, Reservist, 25 Jahre alt, Steinstraße 76, bei Merlet gefallen.— Oktober 22. Hermann Reuß, Student, Unteroffizier der Reserve, 25 Jahre alt, Bismarckstraße 16, bei Vermelles ge⸗ fallen.— Dezember 9. Hermann Karl Christian Ster, Elektro⸗ monteur, Ersatz⸗Reservist, 22 Jahre alt, Dammstraße 52, in einem Gefecht im Argonnenwald gefallen. 1 0 Butzbach. Geborene: März 27. Dem Spediteur Fritz Adam eine Tochter, Ottilie. Sterbefälle: März 28. Johannes Kern, Taglöhner, 74 Jahre alt.— 31. Franz Josef Reinhard, Glaser, 22 Jahre alt, von Offenbach a. M. 3 Im Felde gefallen: Oktober 20. Heinrich Johannes Grein, Sergeaut im Inf.-Regt. 168, 24 Jahre alt, gefallen in En⸗ netieres in Frankreich.— 23. Martin Zimmermann, Unteroff. im Inf.⸗Regt. 168, 22 Jahre alt, gefallen in Bois⸗Blance in Frank⸗ reich.— November 8. Konrad Kraft, Offizier⸗Stellvertreter im Inf.⸗Regt. 168, 25 Jahre alt, gefallen in Ostaverne in Frank⸗ reich.— 9. Lehramts-Referendar Rudolf Wilhelm Jakob Ernst Schmitt, Offizier⸗Stellvertreter im Inf.⸗Regt. 168, 26 Jahre alt, gefallen bei Wytschgete in Belgien.— 19. Heinrich Georg Farr, Vizefeldwebel im Inf.-Regt. 168, 24 Jahre alt, gestorben im Lazarett Comines in Frankreich.— Dezember 7. Vizefeldw. Aloyis Melignon, Inf.-Regt. 168, 23 Jahre alt, gefallen bei Sanniki, Rußland.— Januar 23. Unteroffizier der Landw. im Res.⸗Inf.⸗ Regt. 221 Eduard Diehl, Gefangenaufseher, 32 Jahre alt, ge⸗ storben im Vereinslazarett in Eilenburg(Preußen). Friedberg. Aufgebotene: März 25. Wilhelm Lauster, Dienstknecht in Gettenau, mit Anna Marie Wagner in Friedberg. Geborene: März 21. Dem am 28. August 1914 bei Mouzon gefallenen Dachdecker Karl Friedrich Heinrich Konrad Wilhelm Mosbach ein Sohn, Friedrich.— 26. Dem Metzger Konrad Reuß ein Sohn, Kurt. Sterbefälle: März 27. Oswald Türk, Kaufmann, 48 Jahre alt.— 28. Philipp Schneid, Schweizer, 33 Jahre alt, wohnhaft in Nieder⸗Florstadt.— 30. Ida Emmel, 12 Jahre alt, 8 in Wohnbach.— 29. Maria Katharina Wüst, 76 Jahre alt. Schwiegertochter, Schwester, statt. Neffe 3. Komp. Ritter des Eisernen Kreuzes. Frau August Brück. Gießen, den 3. April 1915. Am 2. April erlag im Lazarett seinen Wunden unser lieber Sohn, Bruder und 3158 Robert Brück Unteroffizier im Res.⸗Inf.⸗Regt. 222 Im Namen d. trauernden Hinterbliebenen: Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, daß unser lieber Vater, uud 5. Großvater, Bruder, Schwager und Onke Philipp Hormann Babnarbeiter a. D. im Alter von 69 Jahren sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Heinrich Luh II. Familie Heinrich Schäfer II. 3. Zt. im Felde Familie Philivv Hormann ;. Zt. im Felde. Wieseck, Klein-Hehlen, 4. April 1915. N Die Beerdigung findet Dienstag, nachm. 2 Uhr, vom Sterbehause, Ludwigstr. Nr. 11, aus statt.