nr. 70 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Sweites Blatt Die„Siezener Famillenblätter“ werden dem „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Sießen“ zweimal wöchentlich. Die„Landwirtschaftlichen Zeit⸗ fragen“ erscheinen monatlich zweimal. Der Bluff des Lords Hardinge. Um die Aufmerksamkeit von der indischen Revolution abzulenken und um den Indern selbst Sand in die Augen zu streuen, reden und schreiben die Engländer jetzt über die Belohnung Indiens für seine„Loyale Haltung“. Der Vize⸗ 8 Hardinge, stellt mit„tiefem Bedauern“ fest, daß das Londoner Oberhaus seinen lieben indischen Landes kindern keine Zugeständnisse der Provinzialselbstverwaltung gewähren will. Aber er wolle nicht locker lassen. Die Inder sollen und müssen ihren Lohn erhalten. Der Lord besuchte kürzlich Basra am Persischen Golf und berichtete darüber in der gesetzgebenden Versammlung zu Delhi. Die Provinz Basra, die unter der türkischen Regierung gelitten hatte, verspreche unter englischer Herrschaft außerordentlich viel, wenn nur tüchtig für Zuwanderung gesorgt werde. Man sieht, England treibt jetzt mitten im Kriege weiter seine verschlagene Bagdadpolitik. Die Stadt Basra, meinte Lord Hardinge, könne mit verhältnismäßig geringen Ausgaben in einen ausgezeichneten Ausfuhrhafen für Mesopotamien und Nordpersien verwandelt werden. Für die fehlende Bevölkerung aber zwischen Euphrat und Tigris hat Indien zu sorgen Hardinge spricht diesen überschlauen Gedanken noch nicht aus, aber die Londoner „Daily News“ nehmen ihm die heikle Mühe ab. Das Blatt schreibt, Indien möge sich über die Undankbarkeit des eng⸗ lischen Oberhauses, einer„Handvoll geistig ausgepumpter Lords“ trösten, es werde für seine Loyalität nach dei Kriege in anderer Weise belohnt werden und zwar durch einen Gebietszuwachs. Der Besuch des Vizekönigs in Basra und des von britischen Truppen eingenommenen Gebiets von Mesopotamien sei ein deutlicher Hinweis, daß dies Gebiet dauernd in britischen Besitz übergehen werde. Da alle englischen Kolonien ihre Türen den Indern ver⸗ schlossen haben, sei die Regelung der indischen Auswande⸗ rung eines der schwierigsten Probleme für England. Süd⸗ mesopotamien sei das geeignetste Gebiet für die zahlreichen Auswanderer aus Nordpundjab wegen des ähnlichen Kli⸗ mas und der großen Entwicklungsmöglichkeit unter segens⸗ reicher britischer Herrschaft. Basra sei der natürliche Hafen für ganz Mesopotamien und Nordpersien, und es sei nur richtig, daß dies von indischen Soldaten eroberte leere Land eine Heimat werde für indische Ansiedler. Läßt sich eine größere Unverschämtheit ausdenken, als was hier den Indern zugemutet wird? Was nicht auf den euro⸗ päischen Kriegsschauplatz verschleppt wurde, was nicht im grauenhaften e in Indien selbst zugrunde ging, oll den KHulturdünger in Mesopotamien bilden, Albion eine neue Kolonie aufzubauen. Und das lohnung! Nun ist Basra von den Eugländern nicht„erobert“, fondern nur* Der weitere Verlauf des türki⸗ schen 8 qich in Mesopotamien und Südperfien zu Umwälzungen führen, die and in seiner ungeheuer⸗ lichen Verblendung noch nicht t oder in seiner Unver⸗ frorenheit noch verschleiern möchte. Die englischen Pläne gehen nämlich dahin, daß nach dem Weltkriege die indische Post den Weg London—Konstantinopel- Bagdad. Bombay nehmen werde. Der Strom der angloindischen Urlauber, dazu ein bedeutender Teil des internationalen Reiseverkehrs soll über Basra gehen. Mesopotamien aber soll ein neues Goldland für die Briten durch seine gewaltigen Petro⸗ leumqu ellen werden.„Wenn man bedenkt,“ heißt es in dem Bericht eines englischen Experten,„daß die meso⸗ potamischen Petroleumdistrikte eine Fläche von 400 Kilo⸗ metern a7 bedecken und daß dieses Petroleum hier in Mengen an die Oberfläche kommt, wie sie bisher in der Ge⸗ schichte der Petroleum-Geologie unbekannt waren, dann wird man mit Recht behaupten können, daß diese Regionen zu den reichsten der Erde zu zählen sind.“ Noch vor Beginn der internationalen Verhandlungen über die„Arbeitszonen“ der Mächte in der alain Tütkei um als haben die Engländer versucht, si isse Monopol⸗, be gesagt, Voroptionsrechte 2 W 8 1 gebiete Mesopotamiens zu auf die ungeheuren Petroleum⸗ sichern. Die öffentliche Meinung Gieße niedergeschla schändlich das Treiben der Pl man die Zahl der Getöteten auf 100 angibt. mee unverwischbare Schande zuflügte, haben sich einwandfrei feststeht, die mehr dienen wollte. 6 165. Jahrgang * in Deutschland hat sich aber bei dem von den Engländern vor Torschluß geschaffenen Fait atcompli nicht beruhigt und eine Revision dieser Rahmabschöpfung von der meso— potamischen Milch, wenn man so sagen darf, verlangt. Die Pforte erklärt deshalb, sie werde die Konzession nur einer Gesellschaft erteilen, die von einer englischen und deutschen Gruppe gebildet werde. Dann brach der Welt— krieg aus. England sucht während des furchtbaren Ringens zu retten, was zu retten ist und treibt mit Lockungen an Indiens Adresse Kolonialpolitik in— Basra! Ein Bluff, nichts weiter als ein Bluff, auf den weder der Inder noch sonst jemand auf dem kriegsentflammten Erdball herein— fallen wird. Kriegsbriefe aus dem Often. Telegramm unseres zum Ostheer entsandten Kriegsberichterstatters. (Unberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.) Russische Greuel im Landkreise Memel. Memel, den 29. März. Man sucht in Petersburg die Schande des tartarischen Raub⸗ zuges auf Memel Kreis und Stadt abzuschwächen durch die Be⸗ hauptung, daß die Bevölkerung den russischen Horden Widerstand geleistet hätte. Wie es bei dem friedherzigen Charakter der Be⸗ völkerung von vornherein anzunehmen war, ist dlese russische Erklärung glatte Erfindung, die uns beweist, daß man sich auch in Petersburg nachträglich der ganzen Ungeheuerlichkeit dieses Unternehmens, das in der Geschichte der Kulturstaaten kaum sei⸗ nes gleichen hat, bewußt wird. Auf einer ausgedehnten Fahrt durch den Landkreis Memel, die mich bis auf russisches Gebiet führte, gewann ich die Ueber⸗ zeugung, daß diese armen Menschen, die im Frieden alle Freunde und Verwandte jenseits der Grenze haben, nicht im entferntesten daran gedacht haben, irgendwelche feindliche Handlungen gegen die Bedrücker zu unternehmen. Diese Bauern, Handwerker, Tage⸗ löhner, die mir die Geschichte ihrer Leiden erzählten, waren ruhig geduldige Menschen, aus deren Erzählungen man nur den einen Eindruck gewann, daß unser deutscher amtlicher Bericht von den neuerdings zu Tage gekommenen Einzelheiten noch überholt wird. Auch der Landrat des Kreises Memel, Geheimrat Cranz, ver⸗ sichert mir, daß leider die eingehenden Berichte eine Zunahme von niederträchtigen Einzelheiten, die alles bisher Glaubliche über⸗ treffen, erkennen lassen. Die Zahlenangaben stehen noch nicht fest, da die weitläufige Anlage der littauischen Dörfer in Einzelge⸗ höften, die in großer Entfernung voneinander stehen, die Unter⸗ suchungen sehr erschwert, außerdem die armen betroffenen Frauen begreiflicherweise mit der Anzeige ihrer Schmach zurückhaltend sind. Besonders tragisch ist der Fall einer Zimmermannstochter, die in Gegenwart ihrer Eltern von den rufsfischen Tieren vergewaltigt wurde. Die Mutter nahm sich das Leben, und der Vater verübte einen Selbstmord durch Oeffnung der Pulsadern. Er be⸗ findet sich jezt im Memeser Krankenhaus. Aehnlich liegt der Fall einer Weichenstellersfrau, die in Gegenwart ihres Mannes und ihrer zwei Kinder gemißbraucht wurde. Eine andere Frau wurde, als sie eine Sersbeise nicht schmell genng bereiten konnte, C i gen, ebenso wie ihr Mam, der schwer krunk war. sind keine Uebertreibungen der grüngstigten Bevöl⸗ mit Namen belegbare Tatsachen. Wie unerhört underungshorden war, geht darnus hervor, daß zahlreiche Einwohner den entsetzlichen Eindrücken geistig nicht Stand hielten und in eine Ner venheilanstalt über⸗ führt werden mußten. Man wird eher zu niedrig greifen, wenn In der Stadt Memel ist nichts verbrannt Die ziel⸗ und plan⸗ losen Mordbrennereien und Zerstörungen n sich aber auf den ganzen Landkreis Memel, der bisher vom Kriege so gut wie unbershrt geblieben war, da die geringen Schäden der ersten russischen Einfälle inzwischen mit Energie beseitigt worden waren. Nur der sinnlose Haß eines sich geschlagen fühlenden Gegners kann diesen Tartarenzug, der mit militärischen Operationen gar nichts gemein hat, erklären. Die besseren Elemente der Tobolsker Reichswehr und der Libauer Garnison, die hier der russischen Ar⸗ denn auch, wie Raubzuges A ut und Unteroffi⸗ ziere wie Mannschaften haben erklärt, daß sie nicht. Memel hätten marschieren wollen. Ein Untervffizier hat z. B das ganze Stadtviertel am Turnplatz und seine Bewohner vor jeder Belästi⸗ gung durch die Horden seiner Kameraden beschützt. Als die be⸗ freienden und rächenden deutschen Truppen nahten, ließ er sich gefangen nehneen, da er zwischen diesem russischen Gefindel nicht ner Anzeiger General⸗Anzeiger für Oberhessen Mittwoch, 31. März 1015 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts- Buch- und Steindruckerei. N. Lange, Gießen. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul⸗ straße 7. Geschäftsstelle u. Verlag: S851, Schrist leitung: S112. Adresse für Drahtnachrichtem Anzeiger Gießen. Einzelheiten meiner Eindrücke behalte ich weiterem Bericht vor. Man konnte in den bisher vom Kriege betroffenen Teilen Ost⸗ preußens vielleicht größere tatsächliche Verwüstungen seststellen, aber sie waren wenigstens zum Teil durch militärische Operationen be⸗ dingt. Hier in Memel, wo der kleinste Vorwand zum Brennen, Mor⸗ den, Plündern, Fortschleppen fehlt, wirken die Spuren der un⸗ disziplinierten Banden, die ihren eigenen Offizieren frech und diszi⸗ plinlos gegenübertraten, doppelt erschütternd Die Anwesenheit unserer Flotte hat auf die Bevölkerung be⸗ ruhigend gewirkt. Die Spuren der schweren Schiffsgeschütze sind entlang der russischen Küste überall zu bemerken. Vorgestern brann⸗ ten überall am Horizont die russischen Dörfer, die bei der Ver⸗ folgung mit Artillerie belegt worden waren. Die Furcht vor deut⸗ schen Repressalien hat weiter bis Libau um sich gegriffen, während in Memel allmählich Ruhe eintritt. Rolf Brandt, Kriegsberichterstatter. hessische Zweite Kammer. rb. Darmstadt, 30. März. Am Regierungstische: Staatsminister Dr. v. Ewald, Fi⸗ nanzminister Dr. Braun, Minister des Innern v. Hombergk, Staatsrat Dr. Becker, Ministerialrat Schliephake, Geh. Le⸗ gationsrat Dr. Neidhart. Präsident Köhler eröffnet die Sitzung um 10¼ Uhr. Das Haus tritt sofort in die Tagesord⸗ nung ein. Zur Beratung kommen die dringlichen Anträge der Abg. Korell-Angenrod, Finger und Genossen, betr. Höchstpreise für wichtige Nahrungsmittel und Bedarfsstoffe, der⸗ selben Antragsteller, betr. Beschlagnahmebestim en für land⸗ wirtschaftliche Produkte und Bedarfsartikel und sonstige Maßnah⸗ men zur Sicherung der Volksernährung. In Verbindung hiermit kommt auch ein Antrag Breidenbach in gleichem Betreff zur Be⸗ ratung. Abg. Dr. Osann legt die Stellung des Ausschusses zu diefen Anträgen näher dar und empfiehlt und begründet folgende, dom Ausschuß einstimmig gefaßte Entschließung: „Die Zweite Kammer stimmt den Bestrebungen der Anträge Korell⸗Finger und Genossen, niedergelegt in den Drucksachen Nr. 22 und 23, grundsätzlich zu. Einzelne der Forderungen sind durch die in letzter Zeit be⸗ kannt gegebenen Verordnungen des Bundesrats und die Aus⸗ führungsbestimmungen der hessischen Behörden zurzeit überholt. Insoweit dies noch nicht der Fall ist, erwartet die Kammer ener⸗ gische Förderung der Maßnahmen, welche geeignet sind, die weit⸗ gehendste Sicherstellung der Ernte und die Erhaltung der not⸗ wendigen Viehbestände zu sichern.— Die berufsständigen Ver⸗ tretungen dürften im allgemeinen in ihren Anregungen zukünftig nicht nur gehört, sondern auch beachtet werden.“ Abg. Korell⸗Angenrod J erklärt als Mitantragsteller⸗ er hätte es lieber geseehn, wenn die direkt gestellten Antruͤge zur Annahme gekommen wären, er stimme aber auch dem Ausschuß⸗ antrag zu. Die hessische Landwirtschaft marschiere mit an der Spitze i sichklich der landwirtschaftlichen Produktion und er hoffe, daß 55 d b ach ein 8 Der Antrag Eißnert und Genossen, betr. den Erlaß Kriegsnotgesetzes, das die— des Zusammen⸗ bruchs des mit Hypo sitzes, wird zusam⸗ e e be⸗ raten, welcher lautet: 1 a „Die Unterzeichmeten richten an Großh. das Er⸗ fachen, bei Banken und Kassen mit Tilgungsdarlehen(Zwungs⸗ i) dahin zu wirken, daß im Fulle der Einziehung der zum Heeresdienste auf die Dauer des Krieges auf Antrag Abstand genommen wird von der Einziehung der Rate und das Interesse der Gläubigerin gedeckt wird durch Verzin⸗ fung des fälligen Betrags.“ Die Kammer stimmt, nachdem Abg. Dr. Osann kurz dar- über Bericht erstattet, dem Ausschußantrag zu, die beiden An⸗ ö 35 träge der Großh. Regierung als Material zu überweisen. Der Antrag der Abgg. Cal man, Schott und Stöpler⸗ betr. Besteu erung größerer Gewinne, welche unter Benutzung der Kriegslage erzielt wurden, wird in Verbindung mit dem ähnlichen Antrag der Abgg. Adelung, Busold, Fulda und Genossen, betreffend Besteuerung des wührend der Kriegszeit erfolgten Vermögenszuwachses, beraten. Abg. Dr. Osanun erstattet kurz Bericht über die Ausschuß⸗ und das Haus nimmt dann den Ausschußantrag an, 5 der Großh. Regierung zur Berücksichtigung zu überweisen Zu einer längeren Debatte führte der Antrag des Abg. „ die Beschlagnahme des Schlosses Hei⸗ igenberg. Abg. Dorsch(Bbd.) begründet feinen Antrag auf Beschlag⸗ und so fort Einmal im Jahre aber begeben sich diese seßhaften Glocken nichtsdestoweniger auf die Reise Nach Mitte der heiligen Wochen Lan alle Glocken nach— om Glöcklein der Waldk Bis zur Riesenglocke im Tom.“ Zum Zei Trauer um das Leiden und Sterben des Heilandes läßt man ja in katholischen Gegenden einige Tage vor dem Ostersonntag alle Glocken verstummen; am Gründonnerstag werden nach dem Gloria die Glockenseile hochgezogen und bleiben so, bis das Osterfest eingeläutet wird. Das Schweigen der Glocken nun man den Kindern mit ihrer Reise nach Rom, die sie durch die Luft sollen. Und was ver⸗ lautet ũber den 8 in der heiligen Stadt? Sie besuchen dort, so sagt man den inen, den Papst, beichten bei ihm, wer⸗ den von ihm neu„um wieder einen schönen Klang zu er⸗ halten und— ditrfen vor allent nut ihm eine Mahlzeit einnehmen. ihm Kaffee oder Milch trinken und Semmeln oder Wecken essen! Wenn nun aber jemand eine Reise tut, so kann er nicht nur etwas erzählen, sondern auch etwas mitbringen. Auch von den Glocken wird dergleichen erwartet. In Aachen, der Tuchmacher⸗ stadt, herrscht. B. der Brauch, daß die Kinder der Marien⸗ glocke ein Stücklein Kleiderstoff nachwerfen, wenn sie annehmen, daß sie ihre Reise antritt. Das soll eine Bitte an die Glocke sein, ihnen ein neues Kleidchen mitzubringen. Ostereier aber gelten als die gewöhnliche Reisegabe der Glocken. Diese sollen sie aus Rem mithringen und aus der Luft herunterfallen lassen. Beim ersten Glockenton, der wieder erklingt, eilen darum z. B. die Kinder in Belgien schleunigst in die Gärten, um Hecken, Gebüsche und Beeteinfassungen nach Ostereiern zu durchsuchen. Nicht alle Glocken reisen übrigens gerade nach Rom. In der Gegend von Wiesloch be⸗ jedem Morgen wie stets breiten die Antiquare i e Schätze aus mit derselben Sorgfalt, wie wenn sie den Besuchs reicher Sammler erwarteten, so schildert ein Pariser Plauderer dies friedliche Lefeidyll mitten in der sonst vom Krieg so arg mitgenommenen Seinestadt. Sie stauben die alten schweinsledernen Folianten ab, leegn die kleineren Bücher handlich zurecht, schlagen in den illustrier⸗ ten Bänden interessante Bilder auf, damit die etwas sehen haben, die nicht lesen wollen; sie richten sich ein wie stets und stehen dann gemütlich herum, die Pfeife im Mund, das Halstuch hoch heraufgezogen, denn es regnet viel an der Seine, und der Wind pfeift scharf daher. Die Frauen, in ein riesiges Tuch einge⸗ wickelt, setzen sich auf ihre kleinen Stühle und stricken oder plau⸗ dern; ein kleiner schwarzer Pudel hält die Wacht, während ein Oeschen spärliche Wärme spendet. Die Besucher der Stätte sind zumeist arme Leute, die nichts kaufen, sondern hier nur einen Zeit⸗ vertreib finden wollen. Sie stehen da und lesen, und selten tritt ein dem Händler wohlbekannter Kunde unter sie.„Nun,“ fragt er. zwie geht s Geschäft?“„Schlecht, mein Herr, man verkauft nichts und man kauft nicht mehr.“„Es gibt doch aber jetzt so viel Leute, die Geld brauchen; die müssen doch Bücher zu Ihnen bringen.“ Bismarck. Er ist ein Verg, den gern die Liebe nennt, Der altes Deutschland von dem neuen trennt. Voi tiefen Licht der Ferne rings umblaut, Von deutscher Morgenröte still betaut Der Schlacken frei, so steigt er himmelan, Je weiter wir erstrecken unsre Bahn. Wie auch die Zeiten sinken und vergehn, Hoch wird der Deutschen treuster Wächter stehn. Und wie die Zukunft ihre Runen schrelbt— Er winkt, er stärkt, er tröstet: Bismarck bleibt. Ferdinand Werner. * 3 Pariser„Freiluft⸗Bibliother“ aris, das sonst stets den Ruhm der„Hauptstadt des Ver⸗ gnügens“ für sich in Anspruch nehmen konnte, fehlt es jetzt an Unterhaltungen. In den Theatern, soweit sie überhaupt spielen, ist nicht viel los, und jenes bunte Bild einer eleganten Gesellschaft, das sich auf den Straßen in schönen Wagen und kostbaren Toiletten kundtat, ist verschvunden. Die kleinen Leute, die sich an dem Anblick aller Herrlichkeiten wenigstens für das Entbehren⸗ mien entschädigten, haben nichts mehr zu sehen. Da nun aber der Pariser seine Unterhaltung haben muß, D neue Ver- gnügungsformeln entstanden, und zu ihnen gehört die Frei⸗ e D am Sonntag an den 0 r Seine entfaltet. Die Pariser„Bouquinisten“, die Händler mit alten Büchern, die ihre Auslagen in endloser Reihe auß geri Man verkauft aber auch viel! den Brüstungen des Seineufers ausgebreitet haben, sind wohl i i i ie ähl i igsten ö ischsten L. Bildern, der schwärmende Jüngling seine amm. und gnügen sie sich. Speier als Reiseziel zu wählen. In anderen Ge⸗ — ä 1 die Näherin den. 5 böbert An⸗ genden wieder läßt die Sage 3 1 einen n Wald der Besegeneg den ga 10h ger nes Bg berkauft E JJJJVVVTVVVVVV%JJVWJJVSGCSCWVSVVSVGVbGCCCWWGUGhꝙVVVVVPVWGG dd an 58e f 5 ihrer gkeit weiter in Wind 5 und Ant ing zu verkünden. g 25 55 10 1 Schon früher gesellte sich wohl hier und* ondon, 20 Merz(WTB. Nichtamtlich) Times“ meldet 2 J 11 9 ihnen und las sich in irgendeinem Buche— Was machen die Glocken in Rom? Im allge⸗ aus Ottawa: Im Unterhause sagte der Marineminister. — 5 aß er— ang stehen blieb. Nun aber hat dieses Frei⸗ meinen dichtet die Sage den Glocken eine gruße Seßhaftigkeit an: er glaube, daß der kanadische Polarforscher Ste⸗ l.. 33 und die Pariser haben ssie lassen sich nicht gern aus ihrem Turm entfernen. ucht man fans son mit seinen zwei Gefährten verloren sei. Sobald das an der d eine ebenso billige wie interessante Bibliothek es doch, so geschehen allerlei inge das Gefährt, das] Eis breche, wirden drei Dampfer auf die Suche nach den Ver ichtet, worin sie die Händler ruhig gewühren lassen,„An! sie fortbewegen soll, weicht nicht dom Fleck, gerüt in einen Sumpf mißten gehen. n * 15 N 8 N 8 7. 32 3 Die Marktpreise für Vieh und Frucht Straßburg(Els.), 30. März.(Priv.⸗Tel.) Von der Straf⸗ und die Gießener Fleisch⸗ und Brotpreise kammer in Zabern wurde der evangelische. Pfarrer Herzog aus am 29. März 1915. a. Waldersbach im— von Geburt Schweizer, aber seit 1894 g naturalisiert, wegen Vergehens gegen den sogenannten Schlachtviehpreise g Kanzelparagraphen, insbesondere wegen wiederholter Be⸗„ Srankfurt d. m. Slelchreise ia Sieben kundung deutschfeindlicher Gesin nung, zu zwei Mo⸗ 3 nahme der Schlosseg, das Eigentum eines Ausländers, des Prinzen Ludwig von Battenberg sei. Die Hessische Regierung habe ein volles Nett zt Beschlagnahme. Es werde uns vom Ausland mur als Schwache ausgelent, wenn wir hier irgend welche Rücksichten . nehmen. Als Redner im August vorigen Jahres seinen Antrag einbrachte, seien sosort die hohen Verwandten des Prinzen auf⸗ getreten und hätten dargelan, daß sie als Deutsche Mitbesitzer des Schlosses seien und dasselbe nur nominell auf den Namen Gerichts saal. 9 des Prinzen eingetragen sei. Dann lam aber weiter auf die Mit- er eee Lage be elles enen c. I b g Schlachtgewicht. Kg. 90—93 Pr Teilung, daß das Grundstück nicht rentiere und Zuschüsse erforderr.—. 5 90—112 Mit. g 8 ig von Battenberg mußte wissen in seiner Stellung 80 Ein Schiffszusammenstoß.. 3 Kälber/ Kg. Schlachtgw. 85—110[/„ 80-84 als englischer Admiral, daß sein deutsches Vaterland in Gefahr London, 30. März. WTB. Nichtamtlich.)„Morning⸗ Schiveine„„„ 110-120,„„100-116 post“ meldet: Das neue argentinische Schlachtschiss i 5 „Morend“, das am Freitag von Hamptonroods abfuhr, stieß Getreidepreise in Mann he im Brotpreise in Gießen in derselben Nacht mi D e N st sam⸗* in derselben Nacht mit der„Delaware“ vor Newcastle zuf Wedeen 100 Ag 80 W.. Pöchstpreig. West rer 2 0.. f sei und er hätte darnach auch handeln müssen. Der Redner ersucht schließlich um Annahme seines Antrags. Staats minister Dr. v. Ewald legt dar, daß die Beschlag⸗ N 3 ff Schroff 2 ssischen Regie⸗] men. Die Bark sank.„Moreno“ strandete, wurde aber am* K 2— s d. Sonntag früh wieder flott eue, und setzte seine Reise fort. Noggen 100 Kd. 24.50 Mt.— Schwarzbrot 2 1g., 5 Bundes rat habe aber in seinen diesbezüglichen Verordnungen aus- Er ist anscheinend unbeschädigt. Die Besatzung der Bark erzählte,— 5 f drücklich bestimmt, daß offenbar nutzlose und kurzsichtige Maß- daß das Steuer des„Moreno“ schlecht funktioniert habe. Stell Armeekorps 1 a nahmen unterbleiben sollten. Nach der Verordnung vom 22. Sep⸗ e 78 9 Abel IIb 225.Kr. 86 862 138 Kirchliche Nachrichten. 8. tember 1914 wäre allerdings der Regierung die Möglichkeit ge⸗ Frankfurt a. M., den 24. März 1915. Betr.: Beurlaubungen und Zurückstellungen Wehrpflich⸗ tiger zur Arbeit in industriellen und landwirtschaft⸗ lichen Betrieben. Ungeachtet der ihm obliegenden starken Ersatzgestellungen hat sich das stellv. Generalkommando veranlaßt gesehen, in zahlreichen Fällen Zurückstellungen und Beurlaub nagen von Wehrpflichtigen eintreten zu lassen, um diesen die Moglichkeit zu geben, in in⸗ dustriellen oder landwirtschaftlichen Betrieben zu arbeiten. Das stellv. Generalkommando glaubt sich zu diesen Zurückstellungen berechtigt und verpflichtet, um das wirtschaftliche Leben auf der Höhe zu halten, auf der es sich erfreulicherweise befindet. — gewesen, eine Zwangsverwaltung für Schloß Heiligenberg * beizuführen. Aber das Exträgnis des Grundstücks bringe noch nicht/ der Kosten auf, es hätte also nur ganz bedeutende Kosten verursacht. Eine Zwangsverwaltung hätte zudem ganz den Cha⸗ rakter einer Demonstration gehabt und das könne er für Hessen 13 als rühmlich erachten. Das Besitztum wurde im Jahre 1893 von den Kindern des verstorbenen Prinzen Alexander von Bulgarien als Fideikommiß gegründet, aber 16 Jahre später wurde beschlossen, es wieder aufzulösen und die einzelnen Teile zu veräußern. Das sei inzwischen auch geschehen und der jetzige Rest umfasse nur noch 10 Hektar und das Schloß mit Park, der für das Publikum in liberaler Weise offen gehalten wurde. Ein Ein⸗ Evangelische Gemeinde. Hottesdienst. Gründonnerstag, den 1. April: In der Stadtkirche. Abends 6 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus⸗ und Markus gemeinde gemeinsam. Anmeldung vorher bei dem Pfarter jeder Gemeinde erbeten. In der Johanneskirche. Abends 7% Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und Johannes⸗ xechtig te Erregung des P inz in der englischen Marine eine solche Rolle spielte, und die schreiten würde also offenbar im Sinne der Bundesratsverordnung nutzlos und kurzsichtig gewesen sein. Der Staatsminister bittet zum luß, den Antrag Dorsch abzulehnen. Dr. Wünzer(natl.) führt aus, er begreife die be⸗ Antragstellers darüber, daß ein hessischer einzige Milderung für diesen sei, daß er schon im Jahre 1868 in di englische Marine eintrat, als es ja noch kein geeintes Deutsches Reich gab und England sich nicht feindselig zeigte. Der Prinz hätte al jedenfalls beim Ausbruch des Krieges seine Entscheidung vischen seinem alten und dem neuen Vaterland treffen und nicht erst warten sollen, bis er von der Oeffentlichkeit an die Wand ge⸗ drückt wurde Er wolle über haupt die Erwartung aussprechen, daß der in manchen Fürstenhäusern herrschende Zug nach dem Aus⸗ gemeinde gemeinsam. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Karfreitag, den 2. April: In der Stadtkirche. Kollekte für die evangelischen Anstalten in Jerusalem. Vormittags 9 Uhr: Pfarrer Schwabe. Beichte und heiliges Abendmahl sär Matthäus- und Markus gemeinde gemeinsam. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für Matthäus und Mark us⸗ gemei de gemeinsam. Vigrrassistent Hoffmann. Abends 6 Uhr: Siehe Johannes fir e. In der Johanneskirche. Vormittags 9½ Uhr: Pfarrer Aus seld. Wenn hiernach das stellv. Generalkommando durch die vor⸗ bezeichnete Maßnahme den wirtschaftlichen Bedürfnissen entgegen ⸗ gekommen ist und diesen, soweit wie i möglich, Rechnung getragen hat, so muß es auch von den Wehrpflichtigen, denen die betr. Verqünstigungen zugute gekommen sind, erwarten, daß sie sich der Pflichten bewußt bleiben, die gerade ihnen der Allgemein ⸗ heit gegenüber obliegen und die sie durch größtmöglichste Anspan⸗ nung aller Kräfte zur Arbeit in denjenigen Zweigen des wirt⸗ schaftlichen Lebens, wofür sie eine Beurlaubung oder Zurück stell erfahren haben, betätigen müssen. Sie haben sich stets vor zu halten, daß ihre zeitweise Befr vom mili⸗ tärischen Dienste lediglich deswegen erfolgt ist und erfolgen konnte, damit sie nach Maßgabe ihrer Fähigkeiten sich bestimmten in⸗ dustriellen oder landwirtschaftlichen Arbeiten unterziehen, und daß ländertum mit dem jetzigen Kriege aufhören möge(lebh. Bravo!). Beichte und heiliges Abendmahl für Lutas- und Johannes- jeder Grund für ihre Befreiungen dann wegfällt, wenn sie diese In rechtlicher Hinsicht erklärt der Redner, sich den Darlegungen gemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde] Arbeiten vernachlässigen oder aufgeben. des Staatsministers anschließen zu müssen und deshalb werde erbeten. Die Bezirkstkommandos und Ersatztruppenteile werden ange⸗ 2 n den! stimmen. 15 An d Fulda(Soz.) erklärt, daß er mit seinen Freunden gegen den Antrag Dorsch stimmen werde. Er sei zwar nicht 0 jeder Expropriation, aber in 5 lle sei sie nicht 4 acht. Uebrigens solle man höher gestellte nicht besser, aber Katholische Gemeinde. oder seine Entlassung veranlaßt, um die Arbeit überhaupt nicht uch nicht schlochter behandeln, als andere Leute. Nach einigen* oder in einem anderen Betriebe wieder aufzunehmen. w ührungen des Staatsministers Dr. v. Ewald Mittwoch, den 31. März: Bei Ausstellung von Urlaubsbescheinigungen ist ein Vermerk Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer Ausseld. Abends 6 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. 5 Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit wiesen, jeden Wehrpflichtigen, der vom Heeresdienst zurückgestellt oder beurlaubt ist, dann sosort zur militärischen Dienstleistung einzustellen bzw. wiedereinzustellen, wenn er die Arbeit in dem Betrieb, für den er beurlaubt if. darüber aufzunehmen, zu welchem Zweck und für welchen Betrieb schußantrag auf Ablehnung des Antra men. heil. Beichte. die Urlaubserteilung erfolgt. u dem Antrag Uebel und Genossen, betr. die Erhöhung 1 e den 1. April: Der Kommandierende General: g ü ge der Staatsdienstanwärter beantragt der Gründonnerstag. Freiherr von Gall, General der Infanterie. nach dem Referat des Abg. Dr. Osann Vormittags von 6¼ Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beiegt. g—— ö 5 den sämtlichen Staatsdienstanwärtern, welche länger als 8 um 7,7½ Bund 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Unter Hinweis auf vorstehende Anordnungen wird den Groß. st verwendet sind, eine 15prozentige 0„ 9 Uhr: Hochamt, darauf stille Anbetungsstunden] Bürgermeistereien und Inhabern industrieller oder landwirtschaft⸗ Kammer n e— 28 Beschlüssen auch g. 6— stets nach dem Dienstalter Die Vorstellinng der Priwatnrufifer“ in Darmstadt, das Nusi tieren der Beamten und Diener bei den Großh. . n N eßt n N Aus—. 7 9 8 ist die Aussprache erledigt und die Sitzung schließt um bis zur Abendandacht. Nachmittags um 6 Uhr: Passtons-Andacht. Freitag, den 2. April: Karfreitag. J Vormittags um 7 Uhr: Aussetzung des Allerheiligsten, lille Anbetungsstunden. *„ 9„ Verstörte Messe. Nachmittags um 5¼ Uhr: Predigt, darauf Passions⸗Andacht. Samstag, den 3. April: Karsamstag. Vormittags um 7 Uhr: Die hl. Weihen. 5„ 8½ Uhr: Hochamt. darauf licher Betriebe empfohlen, bei ungerechtfertigter Aufgabe der Ar⸗ beit seitens zurückgestellter oder beurlaubter wehrpflichtiger Per⸗ sonen uns sofort Kenntnis zu geben. Gießen, den 27. März 1915. 8 Kreisamt Gießen. r. Usinger. Betr.: Kontrollversammlungen im Frühjahr 1915. An den Oberbürgermeister der Stadt Gießen und an die . Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. e nachstehende Bekanntmachung wollen Sie sofort wiederholt veröffentlichen.— Gießen, den 28. Mürz 1915. ———— Meteorologische Beebactungen der Kation Giezen W Aa-oosevelt und die internationale Moral. 2. K 2 2 2 n f .. terre** 55 2 35 35 235 25 2771 Wetter Frühiahrs-Kontrollversammlungen 1915 im Kreise Wießen. ub Denkschlands olitik und unseren Kaifer ausgesprochen,] 1015 f 8 A S e„ Es haben 81 weiteren 1 2 sta f be 50 pe de eee ge en* E 27 iu erscemen. Nießen. Hof der Zeughauslaserne. Die deu t diese e, wie die vieler anderer 0. 5 3 C 20% 4% 2 2 1 u, Dienstag, den 6. April 1915, vormittag 9 Uhr, Aich, daß eine ber bede Zeitungen der Republik 30, 9, 741,9 2,4 3,3 61 B 2 9 sämtliche Unteroffiziere und Mannschaften der Reserve, Lanb⸗ Columbia in Südamerika,„El Pueblo“ von Barranquilla, 31.% 4% 0, 3,8 81 n 58 8 r 1915, nachmittags 2 Uhr in der Nummer v 9. Februar das Verhalten dieses 1„ Apri. 2 0 5 + N 5 sämtliche Unteroffiziere und Mannschaften der Reserve, Land⸗ annes rücksichtslos kritisiert. 15 5 ibt: sevelt entril f öchste Temperatur am 29. bis 30. März 1915 4 5,2, 0. wehr 1 und II aller anderen Waffen sowie die Seewehr I und II. 5 2 deu 9 Sar— sie*— Nag*„29.„ 30.„ 1916=— 3,8 Samtliche zur Tiepestten der Ersatz⸗Behörden entlassenen ealilat Belgiens berleßt haben, die felerlich bulch den Ber. 3 bag von 1039 garantiert gewesen fel. Er sprich von An- 7 Mittwoch. den 7. April 1915, vormittags 9 Uhr, glaublicher Verletzung der internationalen Moral. Er sagt sämtliche Unteroffiziere und Mannschaften des ausgebilde⸗ li w iter, es sei Pflicht der Amerikaner, die Gültigkeit der ten Landsturms der Infanterie. Verträge in jeder möglichen Weise zu verteidigen. Ein Mittwoch, den 7. April 1915, nachmittags 2 Uhr, 1 ranzösisches Srrichworf besagt: Wenn der Teufel alt wird, sämtliche Unteroffiziere und Mannschaften des ausgebilde⸗ wird er zum Eremiten. Die Redaktion spricht die Hoffnung ten s aller anderen W aus, daß auch Roosevelt seine Tage in einem Kloster be⸗ schließen werde. Ist es nicht merkwirrdig, daß der Mann, der sich öffent⸗ und höhnend rühmte, Panama genommen zu haben, die internationale Moral anruft und die Unverletzlich⸗ der öffentlichen Verträge fordert? Oder gibt es wirk⸗ zwei Arten von Moral, die eine für das private, die lich 23 9125 ** für das öffentliche Leben? In der internationalen Kolumbien und Portortko. rstützen. i stimmten Zeitpunkte vom Heeresdienst befreiten oder zurückgestell!?!? 1 eee N Zigarette zen Personen, jowie die nur—— 15 9* .— ‚—— Ne 325 5 6 10 Feld⸗ und Garnif ndienstunfähigen teilzunehmen. 5 3 Universitäts-Aachrichten. Preis r Die bei den Kriegs ersag-Geschäften, also im. f 5 r*—— Direktor B. Pfeifer* 4 5 6 d. Stck. 2 1915—. zur Teilnahme 8 iesi iverfität 01 5 5 2 3 0 8 8 lunge n N ichte 4. 3 b e d n e ge. 20 act keldpostmebdig verpadd pogrei!(4 t. gn end e e e ge b, ben en erossenden Oesterle en Lenten berg 50 Stck fel 4551 Ser M7 ann 1 r g 1. E q verpadi Die Militärpässe und Führungszeugnisse so⸗ 1 Feen—. r a f b wie sonstige Ausweise Asie w.) orden der, Pribacdeten, für Berwalnmnge; und Stacterach] Orient Tabak u Cigaretenfabr Nenidze/ Dresden und N Welt habe sich Roosevelt gleichfalls zwei Arten der Moral gebildet, die eine für die Zünder ö 2 Zone, wie Belgien, die andere für die der tropischen Zone, wie Kuba, Die Moral des Herrn Ryoosevelt gleiche dem Netze einer Spinne, worin Fliegen wie Kolumbien sitzen blieben und ihren Untergang fänden. Große Hornissen aber wie Bel⸗ gien, hinter dem die Macht Englands steht, durchbrechen Ungestraft dieses Spinngewebe. Wahrscheinlich soll hiermit gesagt werden, daß Belgien durch seine geheimen Verträ mit England und Frankreich seine Neutralität und also den Vertrag von 1839 selbst gebrochen hat. Belgien müsse unverletzt bleiben, weil England hinter ihm st u letzt 0 stehe, und diese 0 e Logik des rrn Roosevelt solle Ameriha einschl. Politik Dr. Ernst Cahn und der Landrichter Dr. Franz machen Oie eee eee Salem Aleikum Inh Huqo Zietz, Hoflieferant 8 M. d Küniqꝭ v Sachsen Donnerstag, den 8. April 1915, vormittags 9 Uhr, sämtliche Ersatz-Reservisten. 1 Donnerstag, den 8. April 1915, nachmittags 2 Uhr, sämtliche un ausgebildeten Landsturmpflichtigen, einerlei ob sie die Entscheidung mit oder ohne Waffen erhalten haben, die in den Jahren 1895 bis 1886 geboren sind. Sämtliche Unteroffiziere und Mannschaften des Heeres und der Marine, welche sich zur Genesung oder auf Grund häuslicher Verhältnisse usw. in Urlaub befinden. a Freitag, den 9. April 1915, vormittags 9 Uhr, sämtliche un ausgebildeten Landsturmpflichtigen, einerlei ob sie die Entscheidung mit oder ohne in den Jahren 1885 bis 1881 ren sind. Freitag, den 9. April 1915, nachmittags 2 Uhr, sämtliche un ausgebildeten Landsturmpflichtfigen, ob sie die Entscheidung mit oder ohne Waffen erhalten haben, die in den Jahren 1880 bis 1878 geboren sind. Samstag, den 10. April 1915, vormittags 9 Uhr, sämtliche unaus gebildeten Landsturmpflichtigen, einerlei ob sie die Entscheidung mit oder ohne Waffen erhalten haben, die in den Jahren 1877 bis 1875 geboren sind.. 2 Es haben sämtliche bis auf weiteres oder bis zu einem be⸗ einerlei ungerechtfertigterweise verläßt 90 erhalten haben, die 0 sind. 3 Anpimktlichkeit und Versäumnis dex Kontrollversammlungen werden nach den Zaymann, bisher Privatdozent für bürgerliches Recht 8 1 in hn n eee r den f been ae und 5 + 11 7 0. e ee N 9— 1 4* 0 der Universität mit dem 1. April beim igen! andes er irkskomm. 5 gericht errichteten Justizprüfungskommission burbe Senatspräsi⸗ Tus Tel N 1 5 8 8 dent Kretschmar ernaumt. ö. f—— 1 Oberstleutnant Bezirks* Bekanntmachung. Nachstebende Bekanntmachung Großb. Kreisamts Gießen vom 29. März 1915 wird hiermit öffentlich bekannt gegeben. 5 Gießen, den 30. März 1915. Der Oberbürgermeister: Keller. Bekanntmachung. Betr.: Den Verkehr mit Brotgetreide und Mehl; bier: Enteignung. Nachdem bereits durch unsere Bekanntmachung vom 18. Februar 1915(Kreisblatt Nr. 18 vom 19. Februar 1915) die nach der Erhebung vom 1. Februar 1915 im Kreise befindlichen und seit dem vorgenannten Tage beschlga⸗ nahmten Vorräte an Roggenmehl, insoweit sie sich im Gewabrsam von OBändlern und Landwirten befanden, in das Eigentum des Kreises übergeführt wor⸗ den sind, wird biermit auf Grund der 8s 14 und 15 der Bundes ratsbekanntmachung vom BB. Januar 1915, in der Fassung der Bekanntmachung vom 6. Februar 1913 weiter angeordnet, daß alle nach den am. März l. Js, vor⸗ genommenen Jeststellungen etwa noch bei Müllern, Bäckern und Konditoren vorhandenen Reste von 252 L sowie sämtliches, bei Händlern, Müllern, Bäckern, Konditoren und Landwirten, bei letzteren nur über den ihnen nach§ 4 Abs. 4a zustehenden Bedarf hinaus, noch lagernde Weizen-, Hafer und Gersten⸗ mehl, in das Eigentum des Kreises Gießen in seiner Eigenschaft als Kommunalverband, zu dessen Gunsten seinerzeit die Beschlagnahme erfolgte, insoweit übergeben, 1 15 im folgenden Absatz etwas Gegenteiliges be⸗ stimmt ist. 5 Die unter der Bezeichnung„b) Bäcker und Konditoren“ und„el Kleinbändler“ in der von dem Oberbürgermeister zu Gießen mit Bericht vom B. l. Mis. vorgelegten Nach⸗ weisung aufgeführten Mehlmengen werden auf Antrag des den Kommunalverband vertretenden Ausschusses gemäß 8 14 Abf. 2 biermit auf die Stadt Gießen übereignet. 8 Nach ss 17 der vorerwähnten Bekanntmachung sind die Besitzer der enteigneten Vorräte verpflichtet, sie so lange zu verwahren und n behandeln, bis die von dem Tommunalverband oder der Stadt Gießen(siebe Abs. 2) Beauftragten A in Gewabhrsam des Kommunal⸗ verbands oder der Stadt Gießen überführt haben. Wer dieser Verpflichtung zuwiderhandelt, wird nach 8 20 der obengenannten Bekanntmachung mit Gefängnis bis zu 1 Jaßre oder mit Geldstrafe bis zu 10 000 Mark bestraft. Soweit die Vorräte nach Vorstehendem in das Eigen⸗ IJ tum des Kommunalverbands übergegangen sind, wird zunächst versucht werden, sie zu einem angemessenen Preis u erwerben. Sollte dies nicht gelingen, so wird das Entel nungs verfahren durchgeführt werden. Sowett die rräte, gemäß Abs. 2 dieser Bekanntmachung der Stadt Gießen übereignet sind, wird die Einhaltung eines gleichen Verfahrens der zuständigen Entschließung des Ober⸗ bi eisters überlassen. ießen, den 2). März 1915. Großberzogliches Kreisamt Gießen. Usinger. 3018 Abgabe von Kleie und zuckerhaltigen Futtermitteln. Für die Regelung des Bedarfs und die Verteilung leie und zuckerhaltigen Futtermittel wurde im Groß⸗ berzogtum eine Berteilungsstelle für Futtermittel exrichtet. Nachdem in hiesiger Stadt als örtliche Aus⸗ führungsstelle die Stadtverwaltung bestimmt worden ist, jordere ich hierdurch alle A und Viehbesitzer der Stadt Gießen auf. ihren Bedarf an derartigen Futter⸗ mitteln bis 1. Juni ds. Js. alsbald und spätestens bis 1. April ds. Js. anzuzeigen. 29798 Die Bestellung— am zweckmäßigsten mündlich im Stadthaus, Zimmer wo jede gewünschte Aus 8 Art, Preis und Lieferzeit der Futtermittel ert wird. Spütere Anmeldungen können nicht berücksichtigt werden. Gießen, den 29. März 1915. Der Oberbürgermeister: Markt in Lich. Der auf den 6. April 1915 anberaumte Markt wird nicht abgehalten. 3046 Lich, den 30. März 1915. Großherzogliche Bürgermeisterei. Dörmer. der Brennholzversteigerung. Dienstag, den 6. April d. J., von ½11 Uhr vormit⸗ tags ab, werden aus den Domanialwalddistrikten Eisen⸗ kaute 1 und 2 Hailoh 1, vorderste Häsels, sowie—— Dürr⸗ und Windfallbolz aus verschiedenen Distrikten der Forstwartei Langd versteigert: Scheiter Rm.: 486 Buche 1. Kl. 106 Buche 2. Kl. Knüppel Rm.: 560 Buche 1 Kl. 13 Buche 2. Kl., 2 Hain⸗ — 4 Eiche 1. Kl., 61 Eiche 2. Kl., 1 Kiefer, 3 Fichte. Kuüppelreisig Rm. 14 Eiche, 1 Erle. Gewöbnl. Rei Nm. 1244 Buche, 4 Eiche. Stöcke Rm.: 114 Buche, 9 Eiche. Die Versteigerung findet im Saale des Gastwirts Sann zu Langd statt, weshalb man das Holz vorher ein⸗ sehen wolle. Es kommen sämtliche Brennholznummern ur Versteigerung. Nähere Auskunft erteilt der Großh. Jorsndart ank zu Langd. Eichelsdorf, 29. März 1915. Großhb. Oberförsterei Eichelsdorf. Walter. Ficentamm holy Verseigerng. Aus den Gemeindewaldungen 1 Heinen und Münchbolzhausen soll folgendes Eichenstammholz im Wege des schriftlichen Angebots verkauft werden: 1. Hörngbeim, Distrikt Lichte Eichen La: Nr. 1 1 Stamm 2 Kl.= 05 Istm. Nr. 2—5= 4 Stämme 3. Kl.= 264„ Nr. 6—8= 3 Stämme 4. Kl.= 13„ Nr. 9 1 Stamm 5. Kl.= 0.3„ Summa 51 Fm. 2. Münchbolzbausen, Distrikt Engelhardt 11a: Nr. 1— tamm 2. Kl.= 127 Istm. Nr. 2—16 15 Stämme 3. Kl.= 1353„ Nr. 17—19= 3 Stämme 4. Kl.= 153„ Summa Id im Der Verkauf erfolgt unter den allgemeinen Holzver⸗ kaufsbedingungen und zwar für jede Gemeinde in e Los. Die Gebote sind nach Gemeinden, Festmeter und Klassen getrennt mit entsprechender Aufschrift voten —— 1 April d. J., vormittags 11 Ubr, bierbin einzureichen. Groß⸗ Rechtenbach, den 20 März 1915. Der Bürgermeister. Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land⸗ und forstwirt⸗ schaftlichen Berufsgenossenschaft für das Großher⸗ zogtum Hessen für das Jahr 1914 liegt zwei Wo⸗ chen lang, nämlich vom 1. bis einschließlich 14. April 1914, bei der unterzeichneten Stelle zur Einsicht offen. Etwaige Widersprüche dagegen sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offen⸗ legungsfrist bei dem Vorstand in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. 6 Heuchelheim, den 30. März 1915. e e Bürgermeisterei. reiling. 30⁵8 b J Wochen Frankfurter Hypothekenbank. 52t Geschäftsjahr, Abschluß per 31. Dezember 1914. Einnahmen. Jahresrechnung. Ausgaben. N 5 1 90 e e e e E 8 Mt. Pf. Saaten agg as W 808,266 37 Agen ehe* insen 5 r 9822 508.52 Se„„ Mk. 2750 17570 Kommunal⸗ Obligationen 2.1870 20012900 22 ommunal⸗Darleben„„17437 8 r a 2 9,664 32 Lombard ⸗Darleben, Wechseln, Konto⸗ f Seeg 1„ 69.408 02 Korrent u. Staats varteren.. 4 L. 2460500 54] Fursverlust auf Denesche Staats papiere 364050— e eee 80,891 97] Reingewinn beschlossene Verwendung: Von den Hupothetenschuldnern ersetzte Stempelsteuern 61,903 844 9½¼/% Dividende aus Mk. 22.000,000.— Mk. 2,090,000— g ö Ueberweisung an die Aus fallreserve.„ 840000.— Tantiemen und Gratifikationen.„ 7, 28.35 o 5 842412180 10 5 72 58899 75 Aktiva. Bilanz. Passiva. FCC 2 D„ e Oypotbeken(sämtlich in das 7 eingetragen) 535,316,059 65] Aktienkapital.. 220000000— Oypotbekenzinsen(rückständig Mt. 22,619.64) 5,623,633 71] Reservesonds: Kommunal-Darieben: err Mk. 17,080,000— Preußische(sämtlich in das Deckungs⸗ außermee 8„ 2100000.— er eingetragenes Mk. 10,501, 214.89 Ausaldg„ 1,875,000. Aukerpreußischh et..„ 336,56. Staatspapier⸗Reservt n. 22,705, 000— PPP. ĩ ˙ ˙( 2 850814 10,932,380 43] Vortragsposten: 0 ö Kasse einschließlich Giroguthaben bei der Reichsbank Und Pfandbrief⸗Agio„ f f m ͤ 16878,532 81 Zinsen- und Darlehensprovisionen..„ 1,8411478 Wertpapiere: Gewinn⸗Vortrag 2881 5,094,820 62 Mk.— Nie Deutsche Pfandbriese: Stagtsvapiere.. Mk. 5893000— E Mk.— „ 2,000,000.— 4% Deutsche Reichs ⸗ und e.. 515,788,700 Preußisch Schasanwels.„ 1.940,00.— i 383400— „ 43,000,000.— 35% Deutsche Kommunal- Obligationen: Reichsanlei ge 2 3878000. o Mk. 1, 700.— MN. 9—— a n Mk. 1,711,000.— nee 2. 6132 900— „— eigene Pfandbriefe un ins i 2 7 * Kommunal- Obligation.. 1205 008. 12976600— Siu— Pfandbriesen und Kommunal ⸗Obli ga De 1770,580 84] Faällige s und Zinsantei 1 uldaben bel Baukbäu fern ß Diskonten und Scheck“). Mek. 2252.40.96 Uunerbobene Dibid ene 14³0— Preuß. unversinsl. Schatzanweis. 00000. 5,252.40 96] Kontokorrent: Kreditoren 4 805,495 68 Debitor 687,500 30 JVVVCCTCCCCVCCVCCCVCCVCCCCCCCCCCTT 1343.6 mmobilien: F%%%%ôÜ 0. 2 e e Mk. 500,000.— Dien, 8 745 2000.00 Sonstiger Grundbesi zzz 2. 111380.06 61438006] Tantiemen und Gratisi kationen. I N Fe 575,170 85 Der Dividendenkupon pro 1914 gelangt von heute ab mit Mk. 95.—= 9¼c% zur Einlöfung. Frankfurt a. M., den 29. März 1915. 20 Die Direktion. Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land- und forstwirt⸗ schaftlichen Berufsgenossenschaft für das Großher⸗ zogtum Hessen für das Jahr 1914 liegt vom 1. bis 15. April d. Is. auf unterzeichneter Stelle offen. Widersprüche sind innerhalb eines Monats bei dem Vorstand der Berufsgenossenschaft in Darmstadt nach Ablauf der Offenlegung zu er⸗ n. 3021 Kesselbach, den 29. März 1915. Großh. N Kesselbach. Schwalb. Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land⸗ und forstwirt⸗ schaftlichen Berufsgenossenschaft für das Jahr 1914 lang, nämlich vom 1.— 14. April Jahres, auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offen⸗ Tur Saat! Runkelrüben speziell Eekendorfer Riesenwalzen Rotklee, Pfälzer Schwedenklee Luzerne Gelbklee Weissklee Raygras usw. offeriert in nur zuverlässig. Qualitat HeinrichHahn Samenhandlung Neustadt 8 2% Telephon 20³ legungsfrist bei dem Vorstande in Darmstadt zu er 3022 Geil„den 29. März 1915. Großh. Bür eisterei Geilshausen. J. Erl.: Menz, Beigeordneter. Bekanntmachung K Juli“,„gelbe — Saatkartoffeln Alle Sorten Frühkartoffeln aiserkrone“, Paulsen's Mäuschen“, uwel“,„Roval Kiteney“ und noch andere Sorten empfiehlt J. Weisel, Tel. 88. Cel Sonnenstr. 6. Das Umlagekataster der land⸗ und forstwirt⸗ schaftlichen Berufs genossenschaft für 1914 liegt vom 1. April d. M. ab zwei Wochen lang bei der unter⸗ zeichneten Stelle offen. Widersprüche sind inner⸗ halb eines Monats nach Ablauf der Offenlegung bei dem Vorstand in Darmstadt zu erheben. Lumda, den 30. März 1915. 3027 Großh. Bürgermeisterei Lumda. Schultheiß. Bekanntmachung. Aaflagelringe Huoebenmädlen empfiehlt billigst lu⁰ Ind Fissor Naed. schlossen ist, wozu auch die märker beizutra Lollar, am 30. März 1915. Großh. Bürgermeisterei Lollar. Schmidt. Wiederbeginn des Unterrichts fate 60s) Graug a 5 Bren Llcsenbaam 4 Jacob am Oswaldsgarten. von am 12. April ds. Js. Anmeldungen jederzeit. 0¹⁴⁵⁴ Bräuning, Kalser-Allee 41 Zur Saat! Zelt 5d. Glas 240 Mark. 01 Wimnelm Pelb, Kretgeri 184. Saatkartoffeln Habe einen kleinen Posten „Indus trie zweite abzugeben à Ztr. 7 Mark. 44 riere auch zu gleicher meinen Blens empfehle: 3⁰² Somme 0 kl fotldeesaat schles. gar. seidefrei 8— Ewigldee, Schwedenklee BEE Grassamenmischung Gemüse- und Blumensamen Dickwurz- und Zuckerrübensamen Robert Stuhl, Neustadt 23. 1 E Eier Zu Ostern empfehle feinste Landeier 10 Stück Mk. 1. 15 A. Friemel Nachf. 4 tersweg 14.(01739 Fur Aussaat! 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