r Feist Blatt Eischeint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die„Sietzener Famillenblätter“ werden dem „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Sießen“ zweimal wöchentlich. Die„Landirtschaftlichen Zeit ⸗ fragen“ erscheinen monatlich zwermal. 105. Jahrgang Gießener Anzeiger General⸗Anzeiger für Oberhessen Die Stimmung der Deutsch⸗Amerikaner. Vielleicht ist die Absicht des Präsidenten Wilson, gegen Englands Willkürherrschaft zur See und gegen seine neueste Beschränkung des amerikanischen Handelsverkehrs nach chland Einspruch zu erheben, zum guten Teil auf die wachsende Einmütigkeit der Amerikaner edeutscher Abkunft zurückzuführen, die sich gut organisiert haben und ihren Einfluß geltend machen. Auch in letzter Zeit hat uns die Post wi Stimmungsbilder von„drüben“ zugetragen, die hocherfreulich sind. Besonders ist die„New Yorker Staatszeitung“ ein vortreffliches Spiegelbild alles dessen, was in der Gedankenwelt der Deutsch⸗Amerikaner vor sich geht. Vor uns li die Februar⸗Nummern dieses vor⸗ trefflichen Unternehmens Hermann Ridders, und da fällt segdleich eine herzhafte Kritik ins Auge, womit der feige F. chwindel der englischen Handelsflotte drüben be⸗ grüßt wird. Die englischen Lügen, die anfangs auch die Herzen unserer amerikanischen Landsleute erschũttert hatten, verfangen nicht mehr; es cht unter ihnen jetzt dieselbe Siegeshoffnung wie bei uns. Die„New Porker aatsztg.“ schreibt vom 5. Februar: a Nichts in dem Kriege soweit giebt die Dekadenz der Welt⸗ macht England, die Demüthigung der arrogantesten Nation so zu, en t igen 5¹ ene ge e ung, neu e Flaggen 8 r kentgen, da der nion Ja sie nicht mehr bor den deutschen Buren kann!.. Es wird jetzt Weltgeschichte gemacht da drüben. Jetzt wird der Friede, aber Friede mit einem gedehmüthigten, von seiner arroganten Haltung zur Realisirung dessen, was Krieg ameignen Leibe bedeute, gebrach⸗ ten durch Deutschland, den Erzieher, eingeleitet. Neben den erikanischen Zeitungen sorgen weitere Massenversammlungen für Aufklärung. So hatte, wie wir der„New Yorker Staatsztg. entnehmen, anfangs Februar der bekannte deutsche Poet Hanns Heinz Evers im New Norker Parktheater, Columbus Circle, eine öffent⸗ liche„Hriegs debatte“ mit der englischen Bühnen⸗ künstlerin Gertrude Kingston, wobei die Sympathien der Versammelten ungefähr gleichmäßig geteilt waren. Die Schauspielerin kramte, wie wi bericht ersehen, Anekdoten aus über die angebliche Schlech⸗ igkeit der deutschen Beamten, des deutschen Militarismus „Deutschland sei neidisch auf das machtwvolle England. Nun, Evers hat sich die Welt genugsam angesehen, um treffend darauf erwidern und 3 Anekdoten ichnete z. B. das Para⸗ und brachte es in wirk⸗ Junkertum und den An⸗ Reant Ler Offizierkorps. Dieses Rededuell f— Lerhelkts nie 1 1 ee 5——— a Juhaltreicher ist eine Rede bes Staats- e N 9 seg, a. dapalt? gel urd wovon die am 3. F aus führli berichtet: f d i leum. do hatte, schilderte Dr. T die Situation i land, etwa 70 000 000 Menschm n einem Lande 7 l l 3 der und Deuts 1 n 5 Baumwolle allein hat Deutschland hier während des letzten Jahres 2 150 000 Ballen gekauft. Deutschland Ein Erinnerungsbuch an Bismarck. Das Wertvollste, das uns die Bismarck⸗Literatur und zwar nur noch jetzt, nicht lange mehr, bieten kann, ist unmittelbare Kunde von dem Wesen und der Persönlichkeit des großen Mannes, wie sie nur seine noch lebenden Mitarbeiter und Freunde mit⸗ teilen können. Diese hohe Aufgabe, geen Quellen zu Bis⸗ marcks persönlicher Geschichte zu erschließen, solange sie noch fließen“, stellt sich ein soeben bei der Deutschen Verlags⸗Anstalt in Stuttgart und Berlin 7 Werk„Erinnerungen an Bismarck“, das in bindung mit dem badischen Staats⸗ minister Dr. A. v Brauer zwei Historiker, der bekannte Bismarck⸗ 5 Biograph Erich Marcks und Karl Alexander von Müller, gesammelt Eine reiche Fülle neuer wichtiger Zeugnisse und Eindrücke ist hier zusammengebracht; intime Freunde und Freun⸗ dinnen des Bismarckschen Hauses, wie R. v. Thadden⸗Trieglaff und die Gräfin Christa v. Eickstedt, dann sein treuer Leibarzt Geh. Rat schi Schweninger, der Oberhofprediger Dryander, lassen uns tiefe Ein⸗ blicke in das Innerste seiner sonst so verschlossenen Natur tun; bedeutende Mitarbeiter des Kanzlers aus dem Kreise der und inneren Politik und Verwaltung schildern seine geniale Ar⸗ beitsart und gewaltige Arbeitskraft; unbekannte Berichte und Zeitungsaufsätze Bismarcks, prächtige neue Bismarck-Worte, Briefe des Fürsten und warmherzige Schreiben seiner Gattin sind bei⸗ gesteuert, und so wird ein allseitiges reichhaltiges Bild des Ein⸗ zigen offenbart, aus dem wir einige Züge hier heraus heben. Neue Züge aus Bismarcks Leben. Bismarcks Erinnerungsvermögen begann dritten Jahr. So erzählt er einmal:„Ich erinnere mich genau, wie das Berliner Schauspielhaus abbrannte. Meine Eltern wohnten damals in dem späteren Hotel de Brandenbourg am Gendarmenmarkt. Ich stand neben meiner Mutter am Fenster und wunderte mich, die Scheibe glühend heiß zu finden, als ich die Hand daran legte. Zu derselben N etwa stahl ich mich einmal allein und unbemerkt aus dem Haus und ging ganz fröhlich meiner Wege. Ich muß ziemlich weit gegangen sein, denn, als ee e r e anges. Ausbleiben. jähri Kind ich den Napoleons erfahren; ein Arzt, aanetiseur, 2 Mutter behandelte, brachte ihr die Kunde, sagte ein italieni Gedicht, dessen Anfang mir unvergeßlich ist,„egli fu“— er—. Oefters als von dieser frühesten 1 sprach er von seiner Studen⸗ tenzeit und erwähnte so A. v. Brauer gegenüber eine lustige Episode vom Paufboden: Zu meiner Zeit schob man die Blessier⸗ ten einfach in ein Nebenzimmer, und wenn der Pedell aus sehen das Gemach betrat, so übersah er die Herren. Einmal wurde ich allerdings, als der Pedell sich näherte, mit meinem blutenden Gegner in einen Hühnerstall gesperrt. Ich 1 damals mit Freide an die Stalltür: Raum ist in der kleinsten Hütte für ein ch liebend Paar.“ As der Deichbauptmann von Schön⸗ wir aus dem Versammlungs⸗ auch — lt! Gra. lolchen Löffels zu urteilen, ist bein schon mit seinem] M ist der beste Kunde der Vereinigten Staaten für Kupfer und die Holzkäufe Deutschlands hierzulande nehmen beständig zu.“ „Das Ersticken deutscher Konkurrenz zur See bedeutet für das Volk der Vereinigten Staaten einen Verlust von 8 500 000 000%, sagte der Redner, und in Verbindung damit erklärte er, ein Krieg mit Deutschland laufe den Interessen dieses Landes zuwider.„Aber das Schlimmste bei dieser Lage der Dinge ist, daß sie sich nicht auf Kriegszeiten beschränkt. Man muß erwarten, daß die Folgen sehr weitreichende noch in der Zeit sein werden, wenn die Geschäfte wieder aufgenommen sind, weil, wenn ein Handelsverkehr einmal dislocirt und ein Kunde verloren gegangen ist, es sehr schwer ist, ihn zurückzuerlangen. i Wenn die Bezugsquelle während irgend längerer Zeit abgo⸗ schnitten ist, verschafft der Kunde sich eine andere oder versucht, den Artikel, dessen er bedarf, selbst herzustellen und macht sich dadurch unabhängig, wie Deutschland es zu thun sich gegenwärtig gezwun⸗ gen sieht. Wenn Deutschland keinen amerikanischen Weizen bo⸗ kommen kann, so muß es Roggen essen. Wenn es kein Bauholz erlangen kann, so muß es Stahl oder Zement oder irgend ein an⸗ deres Material benutzen. Wenn es kein Kupfer erhalten kann. 2 muß es sich mit Legtrungen von billigeren Metallen behelfen. es keine Baumwolle erlangen kann, so muß es auf die Be⸗ nutzung von Flachs zurückkommen. Wie man sieht, weiß Dernburg die Amerikaner da anzu⸗ packen, wo sie am empfindlichsten sind, an ihrem eigenen Geldbeutel. Solche 1 werden gerade jetzt, wo Eng⸗ land den Handel nach tschland ganz unterbinden will, in Amerika gebührende Beachtung finden. Von weiteren Ver⸗ anstaltungen der Deutsch⸗Amerikaner ist bemerkenswert eine oße Versammlung im Hippodrome zu New Pork, die am rabend von Washingtons Geburtstag stattfand und worin nach zündenden Ansprachen Entschließungen gegen Eng⸗ lands Flaggenmißbrauch und gegen Lieferungen von Waffen und Munition für Deutschlands Feinde gefaßt wurden. Die Ueberzeugung, daß Deutschland siegen werde, be⸗ kräftigt die„N. Y. Staatsztg.“ immer wieder Am 23. Febr. teilt sie mit, daß der amerikanische Admiral Francis T. Bowles von einer Europareise aus Rotterdam zurück⸗ gekehrt sei und auf Befragen sehr entschieden erklärt habe: „Deutschland wird unter allen Umständen der Sieger bleiben.“ Der Admiral sprach sich bewundernd über die deutschen Machtmittel aus, u. a. über die deutschen U. Boote. Die Begeisterung für Deutschland nimmt aber mitunter Formen an, an die, was Geschmack anlangt, kein strenger Maßstab angelegt erden darf. Da befindet ssich z. B. in der„N. Y. Staatsztg.“ eine Anzeige, die in stürmischen Ausdrücken die Anschaffung von Kaiser⸗Wilhelm⸗Löffeln für 20 Cts. das Stück der Abbildung eines taat damit zu machen. Grund, i„ i 10* 2 11 8 r mstadt Schaf i ir haben aber kernen Kriegsdenkmals“ aufgef ndert, das bie F sern 12 aufgefo e Form eines eisernen Kreuzes 1 Volks genosse sich durch an der Gitstehung ˖—— der Plan 2 an, — 2 uns aber eine bessere Verwendung 5 Baltimore, 1. März 1915. . ee 8 ee men den, h, d ener und am 26. eitag) die Zeitungen. mi. ome! gefreut, als dies die erste Nachricht war, die ich seit Maeder des Weltkriegs von drüben erhielt. In den 20 Jahren meines Hier⸗ seins(das 1. Jahr ausgenonemen), habe ich nie so sehnlich auf einen Brief von drüben gewartet. find zwar fetne Feinde S Freitag, 20. März 1015 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts- Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul ⸗ straße 7. Geschäftsstelle u. Verlag: 51, Schrift ⸗ leitung: 112. Adresse für Drahtnachrichten Anzeiger Gießen. Es ist ein Gefühl, das ich früher nie empfunden, das jedenfalls in einer stillen Ecke schlummerte, bis es durch die verbreiteten Lügen über mein früheres Vaterland geweckt wurde. Ich habe zwar dieser Regierung die Treue geschworen, als ich als Bürger zugelassen wurde, aber jetzt weiß ich, daß man das Land seiner Geburt doch nicht verleugnen kann. Sie habens aber auch gar zu bunt ge⸗ trieben mit den Lügen⸗Nachrichten. Eine Woche nach der Kriegs⸗ Erklärung hatten sie, einem hiesigen Extrablatte zufolge, bei einer Seeschlacht 19 deutsche Schiffe versenkt und die Land⸗Armee in Geng vollständig aufgerieben(100 000 Tote und doppelt so viele angene). Ant 4. September waren der Kaiser und Kronprinz gefallen und die Russen auf einem Eilmarsch nach Berlin. Aber nach und nach sickerte die Wahrheit durch, natürlich immer noch teilweise durch Lügen verdeckt. Da erwachte der Patriotismus aller Deutsch⸗ Amerikaner; in allen Städten wurden e gegen die Hetzereien der Puesse abgehalten. Wir hielten eine solche in dem größten Theater an einem Sonntag⸗Nachmittag ab; es war eine Riesen-Demonstration— wir mußten noch ein nahe⸗ gelegenes Theater schnell mieten und 2 der engagierten Redner dort⸗ hin schicken, so groß war der Andrang. Auch in finanzieller Hinsicht sind wir nicht untätig gewesen. Tausende von Dollars wurden in unserer Stadt allein gesammelt und dem Fonds für Witwen und Waisen gefallener Soldaten, und auch der deutsch⸗österr. Rote⸗ Kreuz⸗Gesellschaft überwiesen. Ein Frauen„Bund hat sich ge⸗ gründet, der Kleider und wollene Strümpfe anfertigte für die Sol⸗ daten, und jetzt, nachdem diese Sachen nicht mehr befördert wer⸗ den können, ist die Losung: Gold für Eisen. Eiserne Ringe werden für Gold- und Silbersachen, auch für geprägte Münze, eingetauscht. Einer der Hauptkämpfer für unser tschtum und ein ge⸗ wandter Redner ist unser Pastor D. Hofmann, aus Fried- berg gebürtig, doch in Gießen ausgebildet. Auf ihn können wir besonders stolz sein. Und so nicht allein hier, in allen Orten dieser großen Republik, wo Deutsche wohnen, geschieht das gleiche„ Die Folgen des Krieges sind hier auch schon sehr zu bemerken. Die Regierung hat eine Kriegssteuer von 100 000 000 Dollars ausgeschrieben. Auf Bier, Wein, Schnaps, Dokumente, wie Hypo⸗ theken, Kaufbriefe usw. und sogar auf Telegramme und Telephon⸗ gespräche muß eine Steuer bezahlt werden, bis die Summe von 100 Millionen Dollars aufgebracht ist. Mit Weizen wird gehörig spekuliert. Mehl, das im Herbst 4.50 bis 5 Dollars kostete, ist auf 8 Dollars pro Faß— 196 Pfund—(165 Pfund deutsches Gewicht) gestiegen. Uns Bäckern haben sie das Messer an die Kehle gesetzt. Gestern hieß es: die Dardanellen⸗Forts seien erstürmt 5 fiel der Weizen⸗Markt um 7 Punkte, wird aber wohl kaum o bleiben. Nun, hoffentlich wird die Sache bald etwas günsti —— als sie jetzt schon ist. Mit besten Wünschen für Euer aller be tes hlergehen und der Hoffnung eines glorreichen Sieges für die deutschen Fahnen bin ich Ihr stets dankbarer 8 Aus dem Finanzausschuß der hessischen zweiten Kammer. W gate weren eig weren kzu Vach, S. 0 Dr. Becker, Staatsrat Lorbacher, isterialräte Hölzin⸗ ger, Dr. Kratz Oberfinanzrat e ip. Regierung die Wein baudo und eine Anforderung für die acht Kapitel Kun sistraenwesen“ wirb bl. Streichung der bis⸗ herigen Bemerkung im Budget verlangt, die eine Wiederbesetzung it haben, dem Vereinfachungsautsschuß ist, Neuanstellungen im Rahmen der geplanten Neuorganisation vorzunehmen. Bauinspektoren in 4 war Artillerist und hätte, eine Batterie gestürmt. 0 zu zucken, bereitete, wird von Schweninger in seinem schönen qusgedeutet als eine Folge seiner unermüdli nie ra den Gedankenarbeit.„Ich stellte nach vollständig oder— vollständig schlaflos verbrachten Nächten fest, daß politische, histo⸗ rische oder i n i che Pert, wegn ber Für der Ausclng an ben Ei 3 2 4 n uß an e funden.“ Wenn eine egenheit stark des d ige— 1 wie oft war dies n er sie wahrend der e nfängen zurück. So er einmal nach einer 1— e A— die Schlacht 5 5 ge, ergab sich daß er über Oesterreichs poli⸗ tische Lage nachgedacht und schlietzlich dieses Ereignis zum Aus- te seiner Erwägungen gemacht hatte. Eine ungeheure Ge⸗ rarbeit wurde von ihm in diesen schlaflosen Nächten geleistet. Er beschäftigte sich in diesen langen Stunden auch aufs eingehendste mit einzelnen Persönlichkeiten, und wenn er am andern Morgen wohl sagte, er habe„die 2 Nacht durch gehaßt“, so hatte er ker dee Wear en ben been Jelee ind seine großartige Menschenkenn am von diesem egen eiuer fremden Seele in ihre einzelnen Teile, t edrich.] rang er förmlich mit seinem Geiste, Teile, indem er den anderen! für darrch 1 und niederdachte. Vor der großen Rede vom 1888, vor der Begegnung mit dem Zaren im Nov. 1887, in der Bismarck die Bedenken des Herrschers zerstreute, hat— ger besonders große Schlaflosigkeit bei Bismarck beobachtet, in der er den rechten Weg und das rechte Wort fand. So wachte Bismarck, während das Reich schlief. Aber auch am Tage hatte er rastlos zu arbeiten, und die Tätigkeit wurde dem gealterten Manne nicht immer leicht. A v. Brauer erzählt, daß er am Morgen nur lang⸗ sam in Gang kam.„Man konnte ordentlich an seinem kahlen Schädel beobachten, wie das mächtige Gehirn arbeitete. Die Kopf⸗ muskeln zogen sich zusammen; auf dem en Wellen Mut linien; die Falte zwischen den Augen ward tiefer; die buschigen Brauen sträubten sich.“ Beim Diktieren„nahm er niemals einen Ausdruck zurück oder ersetzte ihn durch einen andern. Manchmal inem um die richtige Wend zu Man sah, wie sein Kypf arbeitete Er keuchte 5 prustete und wischte sich den Schweiß von der Stirne. Schließlich kam er immer auf das, was er wollte“. Exzellenz Krauel schildert, wie der Inhalt eines Berichtes ihn anregte.„Er e mir den Eindruck eines inspirierten Dichters, dessen Phantasie sich plötzlich an einem Gegenstand entzündet und der dann mit schöpferischer Gestaltungs kraft ein Gedankenbild an das andere reiht.“ Ueber⸗ haupt tritt die Erkenntnis von Bismarcks genialer Künstlerschaft, die sich in jeder Randhemerkung und Verbesserung offenbarte, in den Berichten seiner Mitarbeiter deutlich hervor. Bismarck und die Literatur. Sremarck ante ein ie Schweninger gro der stolzer Er liebt ant n er sehr hoch schätzt./„Sehr heit Stimmung.. und Rußland wurde.— 1411* Ich z festgelesen in Treitschkes Geschi 8 19. Jahrhunderts. Cas Buch ist meisterhaft geschrieben n 33 5 5 Eine Miniatur m ohnegleichen, fast zu p isch tren und zu detailli dne dee der b e Nen 18. Suben 5 ne deb bangt ber nsch gemebenen cnbenveiken geleg- Verwendung in bie rusfische Generalttät eintreten. Nan Adbr, Preme Stute( Fr Pen Sn Nic kremne Stade, . Tressverwaltungen] hut eigentlich von Paus ruffischer Meisston mehr erwartet„ 5, Pr. S. Kaufmann Kecder Nene. schwedifche derung des Kunststraßengesetzes als die verspatete Uebernahme dieses milttã Einzel⸗ mit Blesse, Ajährig, 6. Pr vorgegriffen wtrd. f Schwere Arbeitsschlä e, einzeln zu prämieren P K peulsen punbettens J Wonale in Besid bon Land- mu anfagung der direkten Steuern während des Kriegs- 3 ge- wirten sein, die dem Landes⸗Pferdezuchtverein oder einem land⸗ aer geirehen wech cen, md vn ker Neger dan fame russische Pert deitwefse dem job verstorbenen Rönig wirtschaftlichen Bezirks verein des Grobberzogkums angehören): Och. beantwortet, daß audlich dir gefegliden Grunblngen ber Karol von Rumänien anvertraut worden war, Pau, der Häufer III., Nieder⸗Weisel, 6 jähr. braune Belgier⸗Stute 1 Br. Rud. Veith Heuchelheim(Kr. Büdingen), 4 jahr braune Stute 2. Pr. Conr. Häufer XIX., Nieder⸗Weisel, 5 jähr. Fuchsstate 3. Pr. L. Brückmann, Neuhof, 4 jähr. belg. Fuchswallach 4. Pr. 81 Wilh. Weber, Lang⸗Göns, 6jähr. Fuchsstute 5. Pr. 11 II., Nieder⸗Weisel, 9 jahr. belg. braune Stute 6. Pr.— Es erhielten für ihre Tiere noch Anerkennungen: Ludwig Ron⸗ thaler, Langd, Wüh Reichardt, Rabertshausen, Carl Hof⸗ mann, Wetterfeld, Conr. Jung, Pohl⸗Göns, Och. Faber, Kirch⸗Göns, Ludw. Walb I., Steinbach, Joh. W. Häuser, Nieder⸗Weisel, Wilh. Strasheimer, Griedel, Karl Erb II., Schadenbach, Bürgermeister alser, Albach, Anton Volk, Pohl⸗Göns und Aug. Gimmer, Schadenbach. 2 „Leichte Arbeitsschläge, einzeln zu prämieren (diese Pferde müssen⸗ mindestens 6 Monate im Besitz von, Land⸗ wirten sein, die dem Landes⸗Pferdezuchtverein oder einem land⸗ wirtschaftlichen 2 des Gros erzagtum angehören): Louis Klein, Wohnbach, 4 jährige braune Stute 1. Pr. Eckhard Er kel, Frauenberg b. Marburg, 4 jähr. Oldenburger braune Stute 2. Pr. niel Schäfer II., kem, 4 jähr O urger braune Stute 3. Pr. Jakob Haub XIV., Nieder⸗Weisel, 7 jahr belg. braune Negel nach auch mäthrend des Kriegssabres beibepulten bleiben.„bedeutendste Kopf“, der„fähigste Mann“ Frankreichs, wie Spezierl über die Anwendung der Bestimmamg, daß die Steuer es so oft zu lesen war, nur eben zu Hause nicht popular nach dem Drrchschnitt des Einkommens während der letzten drei wie Kollege Joffre, der sich seit Jahren planmäßig in die Jahve zu vernragen ist, wurde von der ierung mitgeteilt, daß] Pariser l hineingespielt, General Pau, der Ein⸗ Borsche nicht in allen Fällen streng wörtlich 1 2 armige— sitzt seit 1870 nur noch den rechten Arm— 9 werbe.— Artern be gt weben, namentlich ur sich wahl lest ein größeres Vetdegung⸗ id in Nu änderengen an den ommen berücksichtigt werden, namentlich land erhofft. Aber er hat eben nicht mit der Eitelkeit und auch in allen den„in denen die Einkommensquelle selbst Eifersucht des russi a kerende Abet Sir en ane Gechafes wegncfallen it. Sowett] Fifersucht, russischen Höchstrommandierenden net. in der Veranlagung selbst diefe Verhältnisse nicht ausreichend Nikolai Nikolajewitsch läßt sich gelegentlich, wenn die Sache berücksichtigt werden können, bleibt dem Steueryflichtigen der schief geht, von anderen auch mal beraten, er läßt sich vom Weg der g offen. a neuen Generalstabschef Daniloff vielleicht in nebensächlichen 1 über e e ee 2 12 Aber vertreten und damit verdrän⸗ rufung vieler gipfelt in unsche nach Einschrankung[gen läßt sich der Führer der Groß fürstenpartei, der Be⸗ der Schonzeit. sachverständiger Seite wird dem widersprochen: her Zaren, ni einem aus- am I. Mai gehe ohnehin die Schonzeit zu Ende. Die Regierung anten Ce e micht, n weniesten wen 1 Wüldarten, namentlich für weibliches Hoch⸗ nung also We sich lle den Warsthenet Nen Dre bereits abgekürzt.— 4 N g Bauaus gaben für die S eee 1 8 N 15 5 1 ade gement leichen verschiedene 8 in die Hauptstadt, 3. 5 — für das. K Mere in dem recht„trübe“ Mitteilungen über die dortige Lage Site pr K. Reich gad, Rabertsbausen. 4 führ Oldenb. N Finanzgeset selbst wird folgender Antrag des Abg. bekannt werden Ein deutscher Kaufmann, der aus War⸗ 5 3 5. 5 2— 4 N— 1 7 Fungentob) urgenontmen, nadbem die Regierimg ihm zu- schau auf Umwegen in Lodz eingetrossen ist berichtet in der gr ee ener f„.Lodzer Zeitung“, daß die Sti in Warschau r geführten Tiere Och. Heller I. Echzell, Ambrosius Peil, Die Großge Negiermg werd ermächtigt, bezüglich der in all a e. e Stimmung— 75 klln, Ir Winter, Rieder⸗Weisel, J. Wilb. Bender, Docf⸗ CC. ene e i wirgschust vorgesehenen Witzel, soweit Neben folge des der strengen Polizeimaßregeln seiner Ansicht nicht laut Arbeitsschläge, paarweise prämiert(diese Pferde Kriegs gustundes wicht für die worgesehenen Zwecke Verwendung Ausdruck geben ditrfe, zweifle doch kaum noch jemand daran, müssen min 6 Monate im Besitz von Landwirten sein, die finden können, die Genehmigung zur Verwendung für solche daß die Stadt über kurz oder lang vom Feinde genom- dem Landes. ferdezuchtverein oder einem landwirtschaftlichen Be⸗ uuberr Auspuben zi erteilen, bie im Interesse der Landwirk⸗ men werden wird. Aeußerlich gehe das Leben zwar den 1 des Großherzogtums angehören): Brückmann, schaft ind der Wullgemweinheif gelegen find, und deren Durch- gewohnten Gang. die Behörden seien alle noch in der Stadt, 45 1— 3 1 Aug. + 77 5 un dite mrgemwrdegt bh den Krieg geschafßene Lage die Reichsbank sei geöffnet, Polizei und Gericht arbeiten, fer dene, Tir Fach hee f.&. Een N. e dert ist Dabei it, wie in allen Staatsbetrieben, alf aber die Unsichergeit sei groß. Gr. herrsche große 5. und 7 ahr. Fuchs uten mit Biesse 4e Pr. Och. Fel er, Cch⸗ n AIR ent⸗ Teuerung. Einzelne Artikel seien zeitweilig gar nicht zu zel, 3. und 7-jähr braune Stute und Wallach mit Stern 5 Pr. nahmen wur au ger Prüfung 3 ee, Zucker, Tabak, Mehl fehlten tagelang voll⸗ 8 rl 1 Rabertshausen, 3 und 4Jähr. Oldenb. braume tuten, 6. Pr. Dreijährige Fohlen, geb. 1912, Wagenschläge: Am⸗ brosius Peil, Mölln, schwarze Oldenburger Stute 1. Pr. Gott⸗ d Nau, Beltershausen, Oldenburger s rzbraune Stute 2. Pr. g. Diehl I., Ruppertsburg, braune Stute mit Stern 3. Pr. Konr. Weitz VI., Dorf⸗Gill, 4. Pr. Joh. Ruth, Nieder⸗Wal⸗ gern, Rappstute 5. Pr... Dreijährige Fohlen geb. 1912, Arbeitsschläge: Joh. H. Häuser, Nieder⸗Weisel, braune belg. Stute mit Stern I. Pr. C. Hofmann, Wetterfeld, Rotschimmel⸗Wallach 2. Pr. Joh. Eberh. Rumpf III., Gambach, belg. Fuchastute 3. Pr. Brückmann, Neuhof, Schimmelstute 4. Pr.— Anerkennungen . noch Och. Drent II., Griedel und Ph. Schudt, Lon⸗ Zweijährige Fohlen, geboren 1913, Wagen⸗ schlüge: Wilh Weil, Langgöns, oldenb. braune Stute mit Stern 1. Pr. Jul. Zimmer, Bingmühle bei Lauter, oldenb. hellbraune Stute 2. Pr. Friedr. 2 Griedel, oldenb. dunkelbrauner Wallach 3. Pr. K. Fischer, Heskem, oldenb. Rappenstute 4. Pr. g Zweijährige Fohlen, geboren 1913, Arbeits- bereits Beschlüsse zur Ergänzung Finanzgesetzes ge⸗⸗ Ir 5* 1 g f f über Wien eintreffenden Bericht bestätigt: In Warschau faßt worden waren. Die sozialdemokrati Vertreter enthielten 5 1 für heute vorläufig ber Weg be die swrwelse Be, macht sich der— an Kohle, Holz und Petroleum in cu fassung der Fraktion woch nicht vorliegt, die bis zur Plenar- einer für die Bevö ö ö beratung 1 sein wird. Der Preis der Kohle erreicht eine ungewöhnliche Der ist auch mit der Absicht der Regierung einver- Höhe. Die Stadtverwaltung, die zur Deckung ges⸗ stauden, daß ars dem 8⸗Millivnen-Kredit auch nach dem 1. April bedarfs 100 Waggons Kohle fordert, erhielt im letzten 1915 noch Darlehen an Gemeinden und Kommirnalverwaltungen] Monat infolge der Tran chwierigkeiten statt der er⸗ 2 1 unter Uleberschreitumg des Gesamtkredits— ge- forderlichen 82 250 Waggons 120 aus den Kohlen⸗ Es wird sodann die Benrtung des Antrags der Abg. Korell ˖ ˖ (Angenrod) und Genossen, die Beurlaubung von Solda⸗ deutschen Flieger haben bedeutenden n angerichtet. ken far andwirz schafkliche Arbeiten bereffend forte] Die Stadt beheben iet viele, Tanfende, munter deset. Die Großh. Nenterimg teilte dazu mit, daß sie be der stands⸗ und beschafti ngsloser Personen, darunter Mitlitärverwaltung weitere Erleichterungen, insbefondere in Be Kaufleute, Gewerbetreibende, Kapitalisten und Guts⸗ „Munter che bel arg ae bag e Pente mr 5 barten Ortschaften geftüchtet sind diese Flucht 9 at zuges sie? ingen ein⸗ barten en ichtet sind. Fir diese Flüchtli treten 5 soweit lich das mit dem militärischen Interesse ver⸗ wurden 19 Asyle, 13 Volks küchen, die lch 10000 Portis⸗ cAabaren läßt. Der Krell werd hiercuf angenonamen. nen verteilen, und mehrere Teehallen eingerichtet. Eine rn N Abordnung des Bircgerfomitecs mit dem Fürsten Ezetwer⸗[chldge: Job. Wü, Weber, arggöns, Fuche Balla gut e. 95 938.81 g e ee e 5 1 nach Petersburg begeben, um Gew von. ger J. Fuchs. Pr. J. H. Meißel, ait e end dee Verbande bes ervederden Fünmeeag- Subsibten drs Stel emick eh ku erbitten die ebene Pepe t W. dude, Weit bel bean: Sb n t R i eee, ker regte der utfeche dag eee een are fs CCC 29. Mars 11% Uhr, zusammen liche Denkschrift, des Gomer hement Marsch eg Ane nens ——ůĩ— dasjenige wird, das unter den Kriegsereignissen 8 e der 1—— pau als verteidiger von Warschau. am meisten gelitten habe. Der Mimister des Innern mit 3 Na ee 2 Hch Helles, Echzell, braune oldenb. Stute mit 3 Nachkommen 2. Pr. Zuchtstuten, nachweisbar in 1914 gedeckt, und erkennbar tragend, Wagenschläge: Ludw. Schmidt. Steinheim, 6jährige dunkelbraune Stute uit Stern 1. Pr. L. Klein, Wohnbach, Zähr. Ueber Wien 1. Nachricht— 7— daß der Ae 2 die—— 0 e rA. 3 Wasscan Nuffn bell lurch wen werbe, Wan wolle I, jo diese Jusonen urerflult. Ia, im ceegentelt die rice heißt es, das Militärkommando im Warschauer Fe Verwaltung scheint es darauf apgesehen zu haben, die Kata- gebiet provisorisch übertragen. Pau soll für die Zeit strophe in u zu beschleunigen, indem sie es nämlich hellbrauge Stute 2. Pr. Herm. Heller, Bch, abt, oldenb. 8 d* irt 14 in— 1 ˖ J f udenfamilien po von b tstuten, in 1914 i: Gg. Bill II., um wird dadurch ber Atem ausgehen für den großen den deufslichen Truppen auf i Rückzuge bor fie her eee Nee beg ent Tae 1 Gienn 1 Hr. Ni N Ludw. Wal b, Steinbach, Siähr, braune Stute 2. Pr. Ludw. Stern Ir e e Weber. Vangganz, öfähr Fuchsstute Pr. f Weber„ 6jähr. 4. Pr. r ufer I., Nieber-Weisel, 6 0 2 1 Ludwig Ronthaler,„jährige Fuchsstute — Bei den rund 40 Tieren, welche in dieser Klasse bor⸗ hrt wurden, erhielten noch Besitzer von Zuchttieren nerkennungen: Wilh. Klotz en er Ludwig Tasch, Atzbach, Strasheim, Griedel, Friedr. Will, Holzheim Nagel, Nonnenrod, Jakob Haub XIV., Nieder⸗Weisel, J. 0 eitzel, Hofgut Griedel, Teil des hunderts, der nun erst kommen soll. Mir macht es nach Warschau hinei 5 i 5 0. 0 1 0 ingetrieben werden. In wenigen Stun⸗ Fee en eee e eee at den sind etwa 50000 Juden gleichsam in einem gessel⸗ Der Altevon Friebrichsruh. treiben nach der 5 Polens geschafft wo t b. Pruner erriblt, baß Bbweretl err cr in Priehriz- Zarin crschent e gar nacht made n ruh seine Morgenarbeit begann, stets ans Fenster trat, sich Himmel Problem, ndern als ein verhängnisvolles Hindernis für und Thermometer besah und daran mehr einen Landwirt als die Taktik der russischen Armee. General Pau wird nicht ——— r— knũtpfte, wie etwa, daß das mehr— finden, seine Talente glä 25 la* Der neue Wetter in günstig Bauntpflanzen Sturm wird woh hier ares Stra. schädlich sei; daß wir nachmittags Regen haben würden u. dal.— 3 15 g 88 Er* seine Li 1— 44 9 Gießener Frühsahrs⸗ Pferdemarkt. I Aug. Gemmer, Schadenbach, und Bürgermeisser Balser, Waldeinsamkeit, wo ihm selbst der Kutscher zu viel sei.“ Zu seiner„ Gießen, 25. März. richtertollegtum erklärte durch den Borsihenden Oeto⸗ Das Pveis nontierat Müller, die Landwirte hätten gezeigt, daß sie be⸗ griffen haben, worauf es bei der Pferdezucht ankomme. Man habe Fecher f 8 een ferde zucht in Oberhessen auf hoher Stufe angel sei und sehr schöne Erfolge aufzuweisen hat Es habe die Preisrichter gefreut, daß trotz des Krieges ihnen so wundervolles Material vorgeführt worden sei. Gleichzeitig sprach Oekonomierat Müller den Dank der Züchter an die J usterungs ko ion i Verständnis die Zuchtstuten bei der Ackerscholle und in seinem Wald kel der Kanzler ein, als sein 1 1 5 1 1 e. schwer hatte er sich entschlossen, den Fürstentitel anzunehmen. Als] präge. Der Auftrieb bestand aus 234 Pferden, darunter 15 Fohlen * der Ernennung des Kaisers bei 1 eintrat, über-] Der Handel, besonders in Arbeitspferden, war recht gut, trotz der e„Dem Fürsten Piccelo- sehr hohen Preise, die für Pferde aller Klassen verlangt wurden 1 Aer 9 5 s Urteil der Prümiierungskommission über das zur Beurteilung 00 a5 be g. Die 9 fen e detund dart, 1 Pferdematerial lautete für die Züchter besonders schmei⸗ r. a ate lang un— chäufte, sich nun Als Vertreter des Landes⸗Pferdezüchterverein 2 wieder eine Tätigkeit suchen mußte: doch er fand sie. Wirklich] Vizepräsident Major von Star, als—— 1 agisch wurde sein Lebensabend erst, als ihm die geliebte Gefährtin] schaftskammer der Landwirt Weil ⸗Langgöns der Prämiierung 2 e r Todestages sagte] bei, für welche im ganzen 22600 Mart Geldpreise zur Verfügung 0 5 9 i ein größerer 1 ie Land kammer hatte schuß wie damals 1890 und greift noch tiefer in die Ven g— e a II dem 1 alten Herrn habe Die Preisverteilung nahm folgenden Verkauf: rde ich drann— 9 aur di jetzt noch im Dienst, Reitpferde, unter dem Sattel gezeigt: Eckhard so würde ich stramm arbeiten, das wäre die beste Hilfe. Der Trost[ Ertel, éjahr dunkelbraune Stute. I. Preis F. Vid Ben ist mir versagt.“ Als der Tod ihm selbst nahte, starb er mutig und der, Vorf⸗Gill, 6jähr. dunkelbraune Stute, 2. Pr. —— se. Frankfurt a. M. Vlehhofmarktbericht vom 25. März. Auftrieb: Rinder 54(Ochsen o, Bullen 0, Kühe und Färsen 54), Kälber 1008, Schafe 201, Schweine 740. Tendenz: Kälber und Schase lebhast, geräumt, Schweine langsam, Preise für 100 Pfd. stark„wie ein alter Löwe“. Den Eindruck an seinem Totenbette g paarweise prämiiert: Lebend⸗ S gibt Freiherr von Stumm in eifenden Worten wieder:„Breit Bagensch lage, e iert. Auaust Frens-⸗ Lebend ⸗ Schlacht ⸗ e bal angerichtet la 3 22. 9 de Aiähr. dunkelbrauner Wallach und Stute, Olden⸗ 8 1 ein, N schwere Körper des Fürsten das gelblich⸗weiße Antlitz war gtpas 1 N a ˖ nach links gewendet; die Augenlider schienen eben niede gefallen] tieren Nr u a und zum Wiederössnen bereit; die Lippen stunden en wenäg offen. stuten mit Blesse, 1. Pr. d Tau ff ann, Nieder⸗Weise wie sie es bei Lebzeiten taten, wenn der Mund sich zum Sprechen 4 Hjähr. braune Stuten 2. Pr. L Jessel, Weilburn, 3. und ste Master ittlere Mast- und beste Saugkälber Geringere Mast⸗ und gute Saugkälber Geringe Saugkälber Schase. Stallmastschafe: Mastlämmer und jũ Masthammel. 48—50 105—108 Aeltere Masthammel, gut genährte junge Schase und. 3.. 49.50—50.50 102—104 weine. Vollfleischige Schwe von 80 bis e-„. 3780-80 50 104.00—108. 00 ge Schweine unter 80 kg — . 64—68 107—113 . 62—65 103—108 5760 97—102 . 50—54 85—92 anschickte, oder wenn er die Rede beendet hatte. Ein unaus j 5 1 e lich feierlicher und befreiender Friede lag auf dem wachte W Auepen.— 2 2 88.—— 2— 4 lib. Gent sel Pant, 8. i an Endes 4 ö ö f n a Marmorbild aus klassischer Zeit, unbeweglich, unvergänglich, g 2 a. l haben und glücklich machend bei allem——„Kurz 8 8.—45 8 sschlä 1— 4 8 1 prämieren: Sa de 2 b e e e ge 8 u e. e 2 5 1 e 8 v. i i 1 8—. 1* 1„„ Ae dae dies Bmg Hebe in Biemaf fahr 1918 Mer 2 I„ e ne e eee Satzen, Ge. . 7 gier, 3. Pr. S. Kaufmann, Nieder⸗Weisel, 3- und Ajähr. unserm geliebten Vaterlande Wache halten! braune Stuten mit Stern, Belgier, 4. Pr. und 1 Gespann 1 8 g a ichen, 5. Pr. München, 25. März. TB. Nichtamtlich) Für den ver⸗ 1 Arbeits einzel prümtieren: storbenen Präsidenten der Akademie der Wissenschaften Karl] Ed. Kaufmann, Nader ae, dae Wenge Seide 1. Pr. Theodor von Heigel fand heute in dem Münchener Ost⸗ S. 8 Gießen, 5jähr. Fuchsstute 2. Pr. S. Kaufmann, friedhof eine Trauerfeier statt. Der König und der Kronprinz] Nieder⸗Weisel, 4jähr. brauner Wallach mit Stern, Belgier 3. Pr hatten Vertreter entsandt. Ferner waren die Staatsminister, die] L. Jessel, Weilburg, liahr brauner Wallach mii Stern, Belgier, „ 2 N 4. Pr. Aug. Frensdorf, Gießen, Zjähr. belg. Rappenstute 5. Pr. 7 bürgerm 0. Der Historiker Erich Leichte Arbeitsschläge, einzeln zu prämiieren: 8 den Nachruf für die Akademie der Wissenschaften. S. Kaufmann Kichel eic, 4 jähr. braune dee Strg mii A0. die Rektoren der Universität und der Tech-] Stern 1. Preis. Ed. Taufmann, Nieder⸗Weißel, 4 jähr. Schim⸗ Zutun 1 die Präsidenten anderer wissenschaftlicher melstute 2. Pr S. n Nieder⸗ 5 Nör g kitute. N. rauerfeier wurde die Leiche eingeäschert. I schimmelstute, Belgier 3. Pr. Ed. Hau fmaun, Weisel, 9... 35.00 88.00 100.00— 104.00 975 chweine von 100 bis 12⁰ gewicht... 587.50— 90.00 105.00— 108.00 vage g. Schweine von 120 bis 150 15 ebendge wicht. 87.50—90.00 105.00 108.00 Lauterbach, 24. Mär Der heutige Frühjahrs ⸗ markt— Krämer und Viehmarkt— war im Vergleich zu früheren 9 sowohl von Käufern als Verkäufern gering cht. Der Krämermarkt bot nur einige Verkaussstände. Ebenso hatte det Schweinemarkt nicht den gewöhnlichen Auftrieb. Die Preise waren sehr hoch. Für 6—7 Wochen alte Ferkel wurden 45— 50 Mk., für Einleger 80 Mk. bezahlt. * — 7 — 3 Schllser und 2 sest dem 26. Il. 15 2 [Schülerinnen ogentl. höherer Schulen finden beste Aufnahme im Helm 7 4 a agogium. Stän- 1 dise Beaufsich- tigung d. Schul- ö arbeit. u. unent- ö Direktor Brackem ann Ludwigstraße 70 geltl. Nachhülfe ö Bringe meine vorzüglichen Flaschenweine Ausschanweine Rhein-, Mosel- u. Rotweine Südweine zu billigsten Preisen in empfehlende Erinnerung. Weinstube Seibe Eudwiga fia Konfirmanden- Schirme Neubeziehen billige Preise. Wasserdichte Weste 0 FaRRU YSeltersweg 52 Siessen. Saatkartoffeln Alle Sorten Frühkartoffeln Nai one“, Paulsen's Julie, zaesde Manchen Inwel“,„Royal Kiteney und noch andere Sorten empfiehlt J. Weisel, Tel. 88. es! Sonnenstr. 6. SLL [Nichtversetzte Schüler holen alles Ver- süumte durch den Besuch des 2 Giegener Paeda- ogiums nach. ö Nalieres dureh Direktor Brackemann ö Ludwigstraße 70. Bekanntmachung. 0 ister Abt. A wurde h 3 eingetragen: Der Heinrich Erle Ehefrau, Marie geb. Müller in Gießen ist Prokura erteilt. 28293 Gießen, den 23. März 1915. Großherzogliches Amtsgericht. Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute eingetragen die Firma Wilhelm Noll, Gießen. In⸗ haber ist Kaufmann Wilhelm Noll in Gießen, seit⸗ her in Frankenthal. Die Firma hat ihren Sitz von Frankenthal nach Gießen verlegt. 2828 Gießen, den 24. März 1915. Großherzogliches Amtsgericht. Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land⸗ und forstwirt⸗ schaftlichen Berufsgenossenschaft für das Groß⸗ herzogtum Hessen für das Jahr 1914 liegt zwei Wochen lang, nämlich vom 28. März 1915 bis zum 10. April 1915 einschl., auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Wider⸗ sprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster aufgenommen oder nicht aufgenommen, sowie da⸗ gegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegungsfrist bei dem Vorstande der land- und forstwirtschaft⸗ lichen Berufsgenossenschaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Be— rücksichtigung mehr finden. Allertshausen, den 24. März 1915. Großherzogliche Bürgermeisterei Allertshausen. Hillgärtner. 2826 Das Umlagekataster der land- und forstwirt⸗ schaftlichen Berufsgenossenschaft für 1914 liegt vom 26. d. Mts. ab zwei Wochen bei unterzeichneter Stelle offen. Widersprüche sind innerhalb eines Monats bei dem Vorstand in Darmstadt nach Ab⸗ lauf der Offenlegung zu erheben. Beltershain, den 24. März 1915. Großherzogliche Bürgermeisterei. Magel. 2813 Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land- und forstwirt⸗ schaftlichen Berufsgenossenschaft für das Großher⸗ 144 1 Hessen 755 8 Birklar für das Jahr 14 liegt vom 27. März ab zwei Wochen auf der Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Birklar, den 25. März 1915. Müller, Bürgermeister. Bekanntmachung. 0 en eee 5 12 und irt⸗ schaftli erufsgenossenschaft für 1914 liegt vom 29. d. Mts. ab zwei Wochen bei der— Stelle offen. Widersprüche sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegung bei dem Vor⸗ Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land- und forstwirt⸗ schaftlichen Berufs genossenschaft für das Großher⸗ zogtum Hessen für das Jahr 1914 liegt zwei Wo⸗ chen lang, nämlich vom 27. März bis zum 10. April dieses Jahres, auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche da⸗ gegen, daß ein Betrieb in das Kataster aufgenom⸗ men oder nicht aufgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegungsfrist bei dem Vorstande der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Wi⸗ dersprüche können keine Berücksichtigung 1 den. 8⁵ Hattenrod, am 25. März 1915. Großherzogliche Bürgermeisterei. Rock. Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land- und forstwirt⸗ schaftlichen Berufsgenossenschaft für das Großh. Hessen für das Jahr 1914 liegt zwei Wochen lang, nämlich vom 29. März bis zum 12. April dieses Jahres, auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster aufgenommen oder nicht aufgenommen, sowie dagegen, wie er veran⸗ lagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegungsfrist bei dem Vorstande der land⸗ und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Wider⸗ sprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Lollar, am 25. März 1915. 2836 Großherzogliche Bürgermeisterei Lollar. Schmidt. Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land- und forstwirtschaft⸗ lichen Berufsgenossenschaft für das Großherzogtum Hessen für das Jahr 1914 liegt zwei Wochen lang, nämlich vom 29. März bis zum 11. April ds. Is., auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster aufgenommen oder nicht aufgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offen⸗ legungsfrist bei dem Vorstande der land⸗ und forst⸗ wirtschaftlichen Berufsgenossenschaft in Darmstadt 2855 zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Ber ücksichtigung mehr finden. Oppenrod, den 24. März 1915. Großherzogliche Bürgermeisterei. Balser. Bekanntmachung Das Umlagekataster der land⸗ und irt⸗ schatllchen Berifsgenefsenschaft sur das Grohe 2815 . zogtum Hessen für das Jahr 1914 liegt zwei Wo⸗ nee Matz 1915 2851 8 e eee Emfch 5 1 eses Jahres, germeisterei zur Ein neee neee ei der Beteiligten offen Etwaige Widersprüche da⸗ Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land⸗ und rstwirt⸗ schaftlichen Berufsgenossenschaft fütr das* zogtum Hessen für das Jahr 1914 liegt zwei o men oder nicht gegen, daß ein Betrieb in das Kataster aufgenom⸗ aufgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der 5 Peer bei dem Vorstande der land- und forstwirtschaftlichen Berufs genossen⸗ schaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende ee den lang, nämlich vom 27. März bis zum 10. April] Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr Kno- 5 ühlen! euschteßlich dieses Jahres, auf der Largennelste finden 2834 nochen mühen rei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Wi⸗ K agen; am 25. März 1915. Heur eka“ dersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen. 5 e aufgenommen oder nicht aufgenommen, sowie da⸗ Wagner. a l 19184 gegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Edgar Vorrmann, Gießen onats nach Ablauf der Offenl frist bei dem Telephon 165 Neustadt 11 Husten u. Heiserkeit Emil Karn. 4 01042 Verkaufe Samstag auf dem Wochenmarkt einen großen Posten frühe Jaatkartoffeln Karl Rühl, Lang⸗Göns. Sorgen Siesich selbst für Dauerware f jooh zum Salzen nabe u. Räuchern 2.20 Mark franko Nachn. Oberhess. Fleisch⸗Central, Nouis Ua 1 Biedenkopf. Giessener Pädagogium Ludwigstr. 70 4 Vorstande der land⸗ und forstwirtschaftlichen Be⸗ rufsgenossenschaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichti⸗ gung mehr finden. 2854 Grünberg, den 25. März 1915. Großh. r 1 75 Grünberg. anft. Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land⸗ und forstwirt⸗ schaftlichen Berufsgenossenschaft für 1914 liegt vom 30. d. Mts. ab zwei Wochen bei der unterzeichneten Bürgermeisterei offen. Widersprüche sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegung bei dem Vorstande in Darmstadt 1 erheben. 2850 Grüningen, den 26. März 1915. Großherzogliche Bürgermeisterei. Bingel. Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land⸗ und'orstwirt⸗ schaftlichen Berufsgenossenschaft für das Großher⸗ zogtum Hessen für das Jahr 1914 liegt zwei Wo⸗ ———* 29.— bis 11. i ahres, auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Enbaige Wi 1 gegen, daß ein Betrieb in das Kataster aufgenom⸗ men oder nicht aufgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offen gsfrist bei dem Vorstande der in Darmstadt zu erheben r. 5 einge i⸗ dersprüche können keine Berüͤcksichti Liindenstruth, den 26. März 1915. Großherzogliche 8 Lindenstruth. — C Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land⸗ und schaftlichen Berufsgenossenschaft für das Groß⸗ herzogtum Hessen für das Jahr 1914 liegt zwei ochen lang, nämlich vom 26. März bis zum 9. April d. Is., auf hiesiger Bürgermeisterei zur Ein⸗ sicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche da⸗ gegen, daß ein Betrieb in das Kataster aufgenommen oder nicht aufgenommen, sowie dagegen, wie er ver⸗ anlagt ist, sind innerhalb eines lauf der Offenlegungsfrist bei dem Vorstande der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Wider⸗ sprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Rodheim a. d. Horloff, den 25. März 1915. Großherzogliche Bürgermeisterei. Kröll. 2825 men oder nicht aufgenommen, sowie da gen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines nats nach Ablauf der Offenlegungsfrist bei dem Vorstande der land- und forstwirtschaftlichen Berufs genossenschaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung— 5 Röthges, am 25. März 1915. Großherzogliche Bürgermeisterei. onats nach Ab. Das Umlagekataster der land- und fo schaftlichen Beruf i a i 29. d. Mts. ab zwei Wochen bei unterzeichneter Stelle offen. Widersprüche sind innerhalb eines Monats bei dem Vorstand in Darmstadt nach Ab⸗ lauf der Offenlegung zu erheben. 2841 Staufenberg, 26. März 1915. Großh. Bürgermeisterei Staufenberg. Stephan. Das Umlagekataster der land⸗ und forstwirt⸗ schaftlichen Berufsgenossenschaft für 1914 für die Gemeinde Watzenborn⸗Steinberg und Feldgemar⸗ kung Ober⸗Steinberg liegt vom 26. d. Mts. ab zwei Wochen bei unterzeichneter Stelle offen. Wi⸗ 5 dersprüche sind innerhalb eines Monats bei dem Vorstande in Darmstadt nach Ablauf der Offen⸗ legung zu erheben. 2853 Watzenborn⸗Steinberg, den 25. März 1915. Großh. W Watzenborn⸗Steinberg. irz. Bekanntmachung Das Umlagekataster der land⸗ und forstwirt⸗ zogtum Hessen für das Jahr 1914 liegt zwei Wo⸗ chen lang, nämlich vom 28. März bis zum 12. April dieses Jahres, auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche da⸗ gegen, daß ein Betrieb in das Kataster aufgenom⸗ land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft dersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden . 2849 Weiters hain, 26. März 1915. Großh. Bürgermeisterei Weiters hain. J. V.: Pfaff. Dienstag, den 30. d. Mts., vormittags 11 Uhr, soll ein der Gemeinde gehöriger, guter Vogelsberger Bulle pro Zentner Lebendgewicht auf dem Submissions⸗ wege vergeben werden.— Gleichzeitig soll in diesem Termin ein Eber und ein Ziegen bol versteigert werden. Staufenberg, den 25. März 1915. Großherzogliche Bürgermeisterei Staufenberg. Stephan. 284 0 Amtliche Bekauntmachungen der Stadt Gießen. Die noch nicht abgeholten Veryflegungs gelder für die Mannschaften des Landsturm⸗Infanterie⸗Ersag⸗Batalllons für Jebruar 1915 können Samstag, den 27. ars 1918, von 8—12 Ubr. und 3—6 Uhr nachmittags, im 38 Zimmer Nr. 4, in Empfang genommen wer Noch nicht ausgesahlt wird die Vergütung fir die bruax in der Stadt untergebrachten Mannschaften atz⸗Bataillons 116. 2⁴² B * Holzversteigerung im Gießener Stadtwald. (Forstwartei Gießen II. Forftwart Arft⸗Hochwarte). Montag, den 29.. vormittags 9% Ubr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt ießen im Distrikt Fernewald versteigert: im des Raummeter Eichen⸗Kundschettbolz 50 7 Kiefern⸗Rundscheitholz. 4⁵ 7 chten⸗Rundscheitholz, 27,1„ ichen⸗Scheitho 7 9 Birken⸗Scheitho 184„ Liefern ⸗Scheitbolz, 12„ ichten Scheitholz, 274„ Eu algen 25,7 7 Birken⸗Knüppelholz. 2 7 8888 * Fichten⸗Knüppelho — Wellen Buchen- Reli 7 Eichen⸗Reiss 20„ Birken-Reisig, 10„ KLaiesern-Reista, 1000„ Fichten⸗Reisig, Raummeter Eichen⸗Stockholz, 2„ Kiefern⸗Stockholz, See g, ee e Zusammenkun auf der se am Oppenröder Weg. B Am Dienstag, den 30. März 1915, nachmittags 3 Uhr, werden im Städtischen Hospital, Selters · weg 11 die im re 1914 gefundenen Gegenstände leidungsstücke, Möbel uw. ver⸗ 2700 Städt. Wohnungsnachweis Gießen, Asterweg 9. Es sind zu vermieten: 28198 1 herrschaftliche Wohnung von 7 Zimmern mit Zentral- zung, 2 Wohnungen von 6 Zimmern. 3 Wohnungen v. Zimmern und Mansardenzimmer, 3 obhnungen von 3. Zimmern, 6 Wohnungen von 4 Zimmern, drei Wohnungen von 3 Zimmern. 4 Wohnungen von zwei mmern, 2 Ladenräume mit je 1 Zimmer, 1 Lager- r Fabrieraum 3 Lagerräume mit 1 Arbeits raum, 5 möblterte Zimmer, davon 2 nebeneinanderliegende. Zu mieten geincht: 18 Wohnungen von 2—5 Zimmern Nad. Arbeilanachueis Siesgen Asterweg 9. 2818 Es können einsestellt werden: u bei biestigen Arbeitgebern: 1 Schmied, 1 Maschinenschlosser, 2 Dreher, 2 Schlosser, 5 Erdarbeiter und Maurer, 1 Kellner, 3 Schneider, 2 kräftige Arbeiter, 3— Arbeiter, 1 Fuhrmann, 1 Gartenarbelter, 6 Hausburschen, 1 Fensteryuber und 4 Frtseure, 2 Putzfrauen. Lebrlinge: 2 Kellnerlehrlinge, 1 Schuhmacherlehr⸗ ling 1 Küferlebrling, 1 Lacktererlehrling. b bet auswärtigen Arbeltgebern: 6 Knechte und Arbeiter bei Landwirten, 2 Vtehfütterer, 1 Gärtner, 6 Schlosser, 2 Dreber, 1 Hobler, 20 Arbeiter für chem. Fabrik, 2 Schreiner, J Schuhmacher, 10 Kellner us burschen. 9 u ehrlinge: 1 Schneiderlehrling. Es juchen Arbeit: 2 lendwirtschaftliche Fuhrleute, 2 Heizer, 1 Former, 2 Anstreicher, 1 Bäcker, 1 Arbeiter, 11 Taglöbner und n 10 Putz, Wasch: und Lauffrauen, zwei N sowie elne Anzah teigert. enstmädchen, 2 Kinderfräulein bezw. Sti u, drei useriunen, 1 Kup miede⸗ Büglerinnen, 2 Verkäuf lehrlina. 8 * 7 sgenossenschaft für 1914 liegt vom schaftlichen Berufsgenossenschaft für das Großher⸗ men oder nicht aufgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenler ache bei dem Vorstand der in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Wi⸗ Bilanz der Mitteldeutschen Credilbanst ver 31. Dezember 1914. Aktiva.. 2 Passiva. 4 8 Nicht— Aktienkavitall— nl Kasse, fremde Geldsorten und Coupons 6.445906 40] Reserv‚en 5 9,156.72 21 (Guthaben bei Noten und Abrechnungs⸗ FPV 160,681. 271 (Cleaxing) Banrten„ 18,1% 3 Akzevie und Schekts. 79, 148317 06 Wechsel u. unverzinsl. Schatzanweisungen 4782,12 0 außerdem 2 Nostroguthaben bei Bantenund Bankfirmen 11,450,887 41 Aval⸗ und Bürgschaftsverpflichtungen Reports u. Lombards gegen börsengängige i 4 10 8 885.5 o. 16,438 027 60] Unerbobene Dividenden 9.30¹ 50 Vorschüsse a. Waren u. Warenverschiffungen 4,168.37 70 Reingewinn des Eigene Wertva pierre 143.500 24 F il V 3881 84⁰⁹̊ k Tonsortialbeteili gungen 7685,00 33 33 Vortrag aus dem 0 2 Dauernde Beteiligungen bei ander. Banken r 2 2128 3950,61 77 D 1,868 745 70 3 Debitoren in laufender Rechnung al gedeckte, 130 344 81808 davon durch börsengängige Wextpgpiere gedeckt , 70 750 920.1 b) ungedeckte. 33247 252.76 169,592,077 84 außerdem Aval- und Bürgschaftsdebssoren 1083 835.25 ö Uebergangsvosten unserer Niederlassungen FTT ĩᷣͤ. 298,873 89 Hanfgeszne 8,016,870 22 Sonstige Immobilien 575,144 56 Moblflae rr 12421 8 0 2 303,945,680 42 306.945,80 42 Gewinn und Verlust Rechnung ver 31. Dezember 1914. .. 1. 2 Unkosten 5 Gewinn⸗Vortrag aus 19113. 68.21 28 a) Gehälter und Geschäftsspesen, sowie Gewinn aus Zlnsen sowie aus deutschen Beitrage für Zwecke der Kriegsfürsorge 3365,86 51] und fremden Wechseln„ 590908 b) Tantiemen der Jilialdixektoren, der Gewinn aus Provisionen 3375376 52 1 5 und der Vorsteher der Gewinn aus Wertpapieren und Konsortial⸗ Wechselstuben, sowte Gratifikationen beteiligen* de Beamten 658,972 83] Gewinn aus dauernden Beteiligungen bei e) Steuern 485,022 45 Banken und Bantfiemen 137.90— Beiträge 3 0 Kleine Gewinne und Mieteinnahmen 164.745— zum Beamtenversicherungsverein des Deutschen Bank- u. Bankiergewerbes und zur Pensionskasse der Bant 112.710 52 Abschretbungen auf Bankgebäude 5 58.577 68 auf Debitoren in laufender Rechnung 205,85 68 Reingewinn Verteilung: außerordentliche Abschreibung auf . 124,320 88 Rückstellung für Talonsteuer sden 1919 Falligen Betrags 60,000— 2/½%, Dividende auf 4 60 000 00. 3,300,000— Tantiemen an Aussichtsrat und Vorstand 360,802 33 Vortrag auf neue Rechnung 98.938 56 5 1———— 8,886,827 44 88836,827 44 In der heute abgehaltenen 60. ordentlichen Generalversammlung unserer Aktionäre wurde die Dividende für das Geschäfts jahr 1914 auf 5% festgesetzt. er Dividendenschein für 1914 kommt mit M. 16.50 für jede Aktie zu M. 300 20 zur Auszablung. Die Einlösung der Dividendenscheine erfolgt von beule ab: in Frankfurt a. M., Berlin, Baden-Baden, Essen⸗Ruhr, Fürth „„1200 Gießen, Hanau, Hannover, Hildes⸗ heim, Mainz. München, Nürnberg und Wiesbaden bei unseren Niederlassungen, sospie bei unseren Devo⸗ itenkassen und Wechselftuben in Alsfeld i. H. Friedberg i. H., Höchst a. M., Marburg a. d. L., Offen ⸗ bach a. M., mann, in Uelzen an unseren Kassen vormittags zwischen 9 und 11 Uhr, in Coblen Hambura bei der Firma M. M. Warburg& Co, rov. Hannover) und Wetzlar un unseren Agenturen in Büdingen und Bus bach und Cöln bei der Firma Leovold Selig⸗ n Leipzig bei der Allgemeinen Deutschen Credit Anstalt(Abtheilung Becker K Co.), in Meiningen und Gotha bei der Bank für Thüringen vor⸗ mals B. M. Struvp Aktiengesellschast, in ünchen bei den Firmen H. Aufbäuser und Moritz Schulmann, in Stuttgart bei der Firma Doertenbach& Cie. G. m. b. H., in Tübingen und Hechingen bei der Bank⸗ commandite Sieamund W. Die Dividendenscheine sind auf der Rückfeite mit dem zu versehen. eil. Frankfurt a. M., den 24. März 1915. Siebert. Loewentbal. Der Vorstand der Mitteldeutschen Creditbank. Reinhart. Dr. Katzenellen bogen. Mommsen. Firmenstempel oder dem Namen des Einreichenden 2801 Dr. Weber. 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Beleidigungen nehme ich biermit unter dem Ausdruck des Bedauerns als unwahr zurück. 01651 Wenn wir vom Kampfessturm bei Tag und Nacht umtobt Am Ende fast zu unterliegen meinen Der Welt, die uns den Untergang gelobt, Dann brauchst du, Heimat, uns nur zu erscheinen. Dann sehn wir dich, den Blick auf uns gewandt: 4 „Ich hoff und glaube,“ scheinst du uns zu sagen. Tür dich, o Heimat, wird die Welt gebannt, Du gibst uns Stärke, alles zu ertragen. (Studentenlied 1914 Deutsche Heimatgrüße. „Deutscher März“. Zweite Liebesgabe Deutscher Hochschülex. Furche⸗Verlag, Kassel, 1915, Preis 1,25 Mk. Inhalt. a Widmung, von Adolph Wagner. Sieg der Jugend, von.. Grüße der deutschen Hochschulen an ihre Bürger im Felde im Kriegsjahr 1915. Nibelungentreue, von Geheimrat Prof. Dr. Roethe. Opfer und Liebe. Heldentum und Liebe, von Friedrich Lien⸗ hard. Albrecht Dürer als deutscher Künstler, von Max Gg. Zimmer. Unser täglich Brot gib uns heute, von Unterstaatssekretär Dr. G. Michaelis. Schiedsgericht und Völkerleben, von Fritz Wilke, Wien. Der Krieg und die Medizin als Wissenschaft und Tat, von Prof. Dr. med. Th. Axenfeld, Freiburg i. 8 Der Krieg und die serxuelle Frage, von Prof. F. W. Foerster, München. Technik und Krieg, von Prof. Dr. Kammerer, Charlotten⸗ burg. Nationaler Frauendienst, von Dr. Alice Salomon. Dichtung und Zeit, von Carl Busse. Unserm Kaiser. Pre⸗ digt am 27. Januar 1915, von Oberhof⸗ und Dom⸗ prediger D. Dr. Dryander. Die Kirche der Liebe Christi, von Fr. Mahling, Berlin. Zum Eingang der heiligen Passion, von Wilhelm Speck. Die heilige Passion nach St. Lukas. Zwei Choräle aus Bach's Matthäus⸗Passion. Eine Kunstbeilage von Prof. D. W. Steinhausen. Der Deutsche Student im Felde. Furche⸗Verlag, Kassel, 1915, Preis 50 Pfg. Ein Echo auf den Versand der ersten Liebesgabe Deutscher Hochschüler(Deutsche Weihnacht).— Eine Aus⸗ wahl aus 6000 Studentengrüßen. 2 Es ist bekannt, daß sich studentische Kreise mit Erfolg bemühen, ihren im Felde stehenden Brüdern, den Bür⸗ gern unserer Hochschulen, geistige Kost als Liebesgabe ins Feld zu senden. Die Anregung dazu kam aus dem Felde. Die erste Liebesgabe„Deutsche Weihnacht“ ist in 40 000 Stück verbreitet worden, wovon fast 30 000 Stück. mit Hilfe staatlicher Unterstützung und unter der Ver⸗ waltung einer interkorporativen Vereinigung, die durch ihre Birreaus dazu in der Lage war, frei und umsonst ins Feld gesandt wurden. 4 Der große, hierzu nötige Apparat hat fast tadellos Frau Lina Kuhne. Wer krank ist und Interesse hat für gute Hausmittel (keine Arrnei- oder Oehelm- mittel!) verlange kostenlose schriftl. Aufklärung durch: Krankenschwester Marie Wiesbaden 8. 75, Adelhetdstr. 13 Magenleiden, Stublver- stopfung, Hämorrhoiden, Blutarmut, Bletchsucht, Schwächezuftände, Shro- phulose, Adernverkalkung, nervenleiden, Sicht, Rheuma, Sallenfteine, Ceber-, ieren-, Blalen- leiden, Zuckerkrankheit, Ausschläge, plechten, Hrampladern, fuss und Beintelden ste. Versteigerungen J K. 3/15. 5 2816 Zwangsversteigerung. Freitag, den 4. Juni 1915, vormittags 9 Ubr sollen auf lefigem Amtsgericht, Zimm. r. 14, die nachbenannten, den Johannes Hofmann II. Ebeleuten dahier zugeschrie⸗ benen Grundstücke zwangs⸗ weise versteigert werden: 1) Ilur 2 Nr. 66¼= I am Grabgarten im Gartfeld 2) Ilur 2 Nr. 66%= Ai qm Hofreite daselbst(Stein⸗ straße 47 3) Flur 2 Nr. 67%= 198 qm Hofreite daselbst(St straße 7a) tr 5 Flur 2 Nr. 68 ¼,= 248 qm Hofreite daselbst Steln⸗ straße 49). Die amts gerichtliche Ver⸗ fügung ist im usgerlcts⸗ zimmer öffentlichausgehängt. Gießen, den B. März 1915. Großb. Ortsgericht. Simon. geklappt. Die genannte Vereinigung ist aber, um Gabe den allgemeinen Charakter zu wahren, in der Liebes⸗ gabe überhaupt nicht genannt worden und will das auch fernerhin nicht.. a 0 Unter dem Namen„Deutscher März“ soll jetzt eine zweite Liebesgabe folgen. Und das darum, weil das Zeug⸗ nis des Dankes unserer Brüder im Felde ein geradezu überwältigendes ist Man kann von einem Heißhunger nach akademischer Anregung im* reden. a Die vielen Tausende von Grüßen auf die erste Liebes⸗ gabe hin sind von einem jungen Akademiker gesichtet wor⸗ den und erscheinen in den Tagen als gesondertes Heft unter der Ueberschrift: Der deutsche Student im Feld. (Furche⸗Verlag, Kassel“ 1 g Der Hinweis darauf diene nur zur Bestätigung, wie notwendig es ist, der Kommilitonen draußen zu gedenken, und begründe folgende Bitte: g 5 ö Für die zweite Liebesgabe:„Deutscher März“, die ebenso wie die erste großenteils frei versandt werden soll, können staatliche Mittel nicht mehr erbeten werden. ö Deshalb hat 2 Ausschuß gebildet, bestehend aus: Unterstaatssekretär Dr. G. Michaelis Finanzministerium, 1 Prof. D. Dr. Seeb Prof. D. Dr. Deißmann, Prof. D. Richter, Dr. med. h. C. P. v. Lechler, Stutt⸗ Wir rufen hiermit alle akademischen Lehrer, Freunde der Studentenschaft und alle Kommilitonen auf, beizu⸗ steuern 55 einem 4 „Fonds zur VBersendung von Liebesgaben an Dozenten und Studenten“. Die Aufgaben dieser Arbeit erstrecken sich auf ganz Deutschland. Die Versendung auch anderer als geistiger n sfoll nach dem Eingange der Mittel erwogen werden. Zahlungen können erfolgen: an die Königliche Seehandlung(Preuß. Etaatsbanß, Berlin W. 56, Marlgrafenstr. 46 a zur Gutschrift auf das Konto:„Fonds zur endung von Liebesgaben an Dozenten und Stu⸗ denten“(Nummer B. 82 856) oder auf das Schecklonto der Königlichen Seehandlung, Berlin NW. 7, Nr. 100 zur Gutschrift auf das Konto:„Fonds zur Versendung von Liebes an Dozenten und Studenten“(Num⸗ mer B. 82 856). Ueber die Verwendung der Eingänge wird öffentlich Rechenschaft abgelegt und die Einbuchung der einzelnen Zahlungen wird schriftlich mitgeteilt. 2811 ingenleur-Hkademle z Aimar. Ota. ge ate 28 an Arehltektea.—(Elsenbetanban und 0 2 Leue Lienen, S wãeecessss?