Ur. 72 Erstes Blatt 05. Jahrgang Freitag, 26. März 191 Der Sleßzener ei e exsche int kalle, 2 er 8 Sonntags. Beilagen: bviermal wöchentlich Gießener Famillendlätter; 8 wöchentl. Kreis⸗ a latt für den Kreis Setzen (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Land⸗ wirtschaftliche Feltfragen f monatl. 75 Bf., viertel- jährl. Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl 65 Pf.; durch die Post Mk. 2.— viertel⸗ jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 Pi.— Haupt- schrittleiter: Aug. Goetz. Fernsprech- Anschlüsse: Verantwortlich für den für die Schriftleitung 112 politischen Teil und das VG“ General-Anzeiger für Gberhessen e Annahme bon Anzeigen richtssaal: Otto Braun; ret verlag der Brühl schen Univ. Buch und steindruderel R. gange. Schristleitung, Geschästsstelle u. Drugerel: Schulstr. 2. Bec, fäl n Gießen. Ein Dankerlaß des Nalsers. Einzelheiten über den ru sischen . CEinbruch in Memel. Ar) Sroßes Hauptquartier, 25. März.] daß die deutschen Kreuzer von b See her so wirksam] Ein gleicher Raubzug scheint gegen Tilsit geplant gewesen zu Amtlich.) 5 haben eingreifen können; Polangen liegt etwa 12 Kilo⸗ sein. Der russische Kommandant fragte den Oberbürgermeister am Westlicher Kriegsschauplatz. meter nördlich von Memel, da, der deutsch⸗xussische Freitag abend, wie es in Tilsit aussähe, und war sehr erstaunt zu Abgesehen bon unbedeutenden Gefechten auf den Maas⸗Grenzpfahl unmittelbar an der Ostsee steht. Man darf hören, daß diese Stadt sich in den Händen der Deutschen befinde. höhen südöstlich von Verdun und am Hartmannsweiler⸗ wohl annehmen, daß das russische Nest heute so ziemlich 17 0 7 a säuberten, befand kopf. die noch ern, fanden nur Artillerie- dem Erdboden gleich gemacht ist. Bemerkenswerte Zeug⸗ sic 8 2 n 3 kämpfe statt. nisse über die Zustände im russischen Heere sind auch die] de) der Ünaste 3„ 13 Oestlicher Kriegsschauplatz. heute durch das Wolff⸗Bareau veröffentlichten Bruchstücke] him von Ureuß en. Er wurde überall, wo er erkan e 270 5 3 1 175 e in die Hachen Armeebefehlen, die den deutschen Truppen f wurde, von der Bevölkerung freudig begrüßt. sowie bei Je norozek nordöstlich von Prasz ny 3 wur⸗in die Hände fielen. Es verdient, unterstrichen zu werden, 5 den ahae schlagen. daß der russische Höchstkommandierende, Großfürst Nikolai, Aus erbeuteten rufsischen Papieren Oberste Heeresleitung. 5 5 2 7— ist, 7 den Befehl erteilt hat, Deutsche veröffentlicht das Wolff⸗Bureau folgende Auszüge: ohne Untersuchung zu hängen, auf den bloßen Verdacht Der Oberbefehlshaber gibt bekannt, daß di Familienangehöri⸗ 1 Ein Dankerlaß des Kaisers. hin, daß sie Lichtsignale gegeben haben könnten. Man kann gen der unverwundeten een keine Unkerstütung erhalten. Bertin, 25. März.(WDB Nichtamtlich.) Der Reichs⸗ sich denken, was ein solcher Befehl bei der notorischen russi⸗ 5 gez. General Oranowsky. und Staats-Anze iger“ veröffentlicht folgenden, an den schen Roheit für Folgen hat! Dies ist allen bekannt zu geben. 4 tert Oo Reichskanzler gerichteten Erlaß:.„ der 29 A* 0 0 r. In ganz kurzer Zeit sind bei der 29. J.⸗D. allein 70 Fälle In dem alle Erwartungen übertreffenden, in der Finanz⸗ von Typhuserkrankungen vorgekommen. 3 5 geschichte aller Zeiten beispiellosen Ergebnis der Zeichnungen f ch i ch j 9 gez. General Rosenschild. auf die zweite erisesantetbe sehe„ der ru sische Einbru in Memel. Safe eßgestellt norden daß die Gemeinen ihre Werne des u jedem Opfer und jeder Leistung entschlos⸗ Großes Hauptquartier, 25. März.(WB. Anttlich) e ee e in ei e senen Siegeswillens und der gottvertrauenden Sieges⸗[ Ueber die Vorgänge bei Memel ist folgendes festgestellt haben in dieser Hinsicht besonders darauf zu achten. Die Schul⸗ zuversicht des deutschen Volkes. Mein kaiserlicher Danks worden: 3 digen werden— 5— 1 3 ilt di Erf ei Vie di 1 Am Donnerstag, den 18. März, rückten die Russen, gleich⸗ en. Der gcder werden Versprengte hinter der Front ange⸗ 3— 625 e.— iti van Narben und Osten Bmanenb, f e Oberbefehlshaber macht bekannt, daß dis Komman⸗ mehreren Kolonnen dierenden Generale und E kommandeure' f 1 5 4 F r 8 1 0 solange 1 dieser Sieg der Daheimgebliebenen mit Freude und gegen Memel vor. Es waren sieben Reichswehr ⸗Batail⸗ Aus zeichnungen. 4 bis sie nicht an en Stolz, in solcher Zeit der erste Diener einer solchen i itzen, einige Reichswehr⸗ Weise dagegen einschreiten. Nat ivn zu sein. Ich ersuche Sie, diesen Erlaß zur öffentlichen„ein Bataillon Der Oberbefehlshaber gibt bekannt, daß in den von uns be⸗ Kenutuis zu bringen. 5 setzten Gebieten in Ostpreußen keinerlei Sachen der Einwohner ppen aus Riga 5 den bürf Bel 5 l Grußes Hauntanartier, 24. März 1915. f und Liban im ganzen 6000 bis 100 0 erheben N 2 gez. Wilhelm I. R. unterlegene deutsche Landstirrm zog sich von der ** zum Heizen usw. bemnitzt 90% Mann Der lich Kohlen—— Holz, die rei * Gvenze auf Memel Es ist anzimehmen, daß De Tentheiten von den * Sta* 3 5 f 3 2 8 1 urde. 5 de ul zur i hrun ckgehen zuführen, daß unsere Leute Eßw b. von den Die wenigen Worte, in denen der Katser sich an das Haff umd die Nee 2 5 Gefangenen, Verwurrdeten und toten Deulschei men Es deutsche Volk gewendet hat, werden den een Wider⸗ die Russen sengten an den Vornnmschstrußen vom Nemmersatt ie dongskene verboten, dentsche Umisormstücke zu tragen, ebene hall in den Reihen deutschen Kämpfenden finden, und Naugallen zahlreiche Gebäude nieder, vor allem Scheunen. irgendwelche Eßwaren von den Gefangenen und Verwundeten zu D. 55 Reiche, wie draußen auf dem Felde der Gefahr. Im ganzen wurden 15 Ortschaften schwer geschä⸗ nehmen. 5 sky f Dieses Stimmungsmerkmal des Kaisers muß die wenigen digt. Eine erhepliche Anzahl von Landeseinwohnern, auch Frunen 5, General Oranomsip. 5 Zagenden. die sich unter unferem Volke befinden mögen, und Kinder. mmden nach Rußland fortgeschleppt, eine u ishaber will über folgende Fälle fofort Mel⸗ mit neuem Mute und neuer Zuversicht beleben, denn des Anzahl Einwohner erschlagen. Ann Abend des 18 i f 5 ü ie i. 7. 5. 0„ zogen die Russen Selbstverstümmelungen, die in den Lazaretten festgestellt wer⸗ * E Fluten schwerster und in Memel ein. Die Truppen wurden hauptsüchlich in den Kaser⸗ den, überhaupt über jegliche Fälle, in denen angenommen wird, en heute umdrängen, schrei⸗ daß die Betreffenden Versuche machen, sich dem Frontdienst zu ent⸗ Jarl dig auf der Schlachtendahn weiter, die stegreiche nen urtergehracht ö 2., kiehen. Zukunft im Auge und die Treue seines 8 Am Freitag abend erschien der rüssische Kommandant im Rat- gez. General Siewers. im Herzen. Der Siegeswille aller Deutschen, der sich in„forderte den Oberbürgermeister und später noch drei Oberst Swezizki, Hauptmann Sosiedow, Kurmin, Alexan⸗ 125 glänzenden Ergebnis der zweiten deutschen Kriegs⸗ weitere Bürger als Geisel n und ließ sie in die Kasernen, drow und Albow, der Oberleutnant Jitowsky, die sich sait sechs anleihe* hat, hat uns min wiederum die Gewißheit] die von den Russen bereits in ei unglaublichen Zustand versett Wochen krank gemeldet haben, und von denen gar keine Nachrich⸗ gebracht, daß auch auf dem Throne ein starker Kämpfer werd 1 ee 3 ohne Wanken seinem hohen Amte dernde Trupps russischer Soldaten herum, verhafteten Einwohner, 8 g gez. General Bulgalow. obliegt. Heute, wie beim Kriegsbeginn, spüren wir überall drangen in die Häuser ein, zerschlugen die Fensterscheiben, plün⸗ Da in meinem Korps im Laufe des Dezember die Typhus⸗ Saunen les deihee Beigefe, der s 3 derten und raubten Lebensmittelgeschäfte z wei begeht dam 24, Oiicber Har weise ich nochmals auf den Korps⸗ 1 erufes. ichte Dan 75 8 5 1 ehl vom Oktober hin. erlaß des Kaisers, der an die Heldentage Friedrichs des Uhrmacherläden und einen Juwelierladen voll- 5 gez. General Bulgakow. Großen erinnert, wird in allen Zeiten ein leuchtendes ständig aus. In drei Fällen sind Vergewaltigungen weiblicher Der Stab der Armee setzt eine Prämie von 100 Rubeln für Blatt im Buche der Geschichte sein und ehr bedeuten als] Personen bisher festgestellt worden. Brände aus Haus zerstörungen jeden 2 A cen fest. Es ist gleich, auf welche Art er Liege nm Sign if nher aint der erstd Napoleon seine babe sic ou alloenzhen nic signs, u. Nachricht, daß sich in unsere Hände fällt„ Wieger zum Siege führte Vertrauen en aten, vulitcher Pabel an den düssscheitungen beteiligte, hat sich nicht Befehl des Generals Nu gk 8 2 le 8 g 7 1 bestätigt. Der russische Kommandant, dem das wllste Treiben seiner 105 1 15* dun Neuß Bauern, die 115 dem . ren Ziele in Leut N heuerlich schien, 7 1 rechten Weichselufer wohnen, den deutschen Truppen Lichtsig⸗ gefaßt hat, die den Opfern und der entfalteten Macht bes 7 55 3 1 die Ae ne 115 geben. 5— Höchstkommandierende(Großfürst Nikolai) ord⸗ Deutschen Reiches voll entsprechen! Heute heißt es, auch Fri K schließ; net an, solche Leute ohne Untersuchung an Ort und Stelle zu der Reichs lan zier 3 ib dem Gebets lich die Kasernentore schließen ließ. 5 5 hängen. Sämtliche deutschen Bauern aus der Weichselgegend sind des eisernen Kanzlers, bei der Verlier Feier vor—— Ste; ulgschn nr die Stade selost bis auf Pa- zu entfernen. O 8 Reichstag seine Stimme erheben. Mag auch dort werben. die deuter, ven russischen Saten. En Sanstgg abend zogen i Dare hin, daß cn l 7 5 g 8 Der Oberbefehlshaber weist nochmals darauf hin, daß auf pein⸗ lanhtrrden fle aupaleig, werden, daß wir unter allen die eren ag Pr enzene verbrengte Truhe ten in Mener sichste Verbindung f 5 5 4„ 8 E„ zwischen den einzelnen Verbänden geachtet wer⸗ Umständen siegen und uns durchsetzen wollen! Schon zurück. Diefe wollten bereits ihre Gewehre auf dem Rathause ab⸗ den muß. Die Nachlassigkeit in deeser Hinsicht ist en 8 and d. einzelne große englische Blätter ein, daß Deutsch⸗ liefern, als am Sonntag nachmittag von neuem starke russischef gangen daß sich vor kurzem folgender Vorfall ereignete: a ie größten Erfolge sich erstritten habe. So erklärt] Kräfte von Norden her in die Stadt einrückten. Sie stießen in 2 Verbände, die den Gegner angreifen mußten, griffen sich ingpost“: Memel bereits auf deutsche Patrouillen denen stärkere deutsche ee 8.— 1 un andi 2 3 8 5 ten. 9 1 Ushaber ang„ daß nun endlich für— ee e 8 5—— e.— 1 her 7 In 8 eee eee eu e 5 a ien* dafür aufzuhalten, und unser ei kleines K har gen 5 0 cillon l aum vom satzreserve⸗Regiment erantwor ich. leser uerliche Vorfall ereignete sich beim furchtbar gelitten, aus Mangel an Mannschasten 7 Königsberg bejonders auszeichmete, warfen sie die Russen II. sib. A. ⸗K. 1 55 Alrtigerte All dies ist wahr, und wenn wir an den Sin aus Memel beraus. Bei dem heftigen Straßenkampfe 4, Aus eingelaufenen Meldungen ersehe ich, daß einige Truppen⸗ der Verbündeten glauben, so ist es, weil wir glauben, daß sie unter verloren die Russen etwa 150 Tote. Unsere Ver⸗ nngulfiste 15 eee N r malen und fenen nate dl ln de waren gering. We durücgeben riffen die Russen im Stellungskrieg beun län de, Penerel Oranowskh, b Herrichast de talen und serbstfücheigen„ 755 ihre nachkommenden Ver stärkungen in die Flucht 888 Stellungskrieg beim längeren Verweilen in denselben 5 5 8 5 8 gen werden die vordersten Truppen durch die dahinter⸗ land abfinden. Auch glauben 77 2 daß mit. Die Geiseln waren bei dem Herannahen unserer Truppen liegenden Reserven abgelöst. Dabei dürfen die Truppen in vor⸗ wenn gut an⸗ gewendet, schließlich über die Macht zu Lande siegen muß, dank] unter Bedeckung nordwärts abgefahren. Bei dem Königswäldchen derster Linie niemals ihre Stellungen verlasser icht Res 1..—* mund, 8 L. 0* 3 2 9 assen ehe nicht Reser⸗ N. bed be ngen 5 705 blieb der Wagen stecken. Die Begleitmannschaften flüchteten. Die den dort eingetroffen sind. In einer der Armeen ereignete sich in 8 teh! und daß es in bieser eine Sie verhafteten Bürger suchten nach Memel zurückzulommen. Hierbei dieser Hinsicht ein trauriger Vorfall. Ein Truppenteil war zurück⸗ ossenheit. 3 5 l 8 a en, s Eintreffen der Rese f. beit gibt. Es bleibt mur die Hoffnung und Entschlo fiel der Bürgermeister Pockels zu Boden und wurde lie⸗ Veulschen, bird 5 8 ee Deutschland wird seine Kräfte steigern und schließlich gend von flüchtenden rufsischen Soldaten durch Ba⸗ teten dabei durch Flankenfeuer die danebenliegende, vorgeschv⸗ auch 5 Zahl seiner Feinde Herr werben. Une[ionettstiche schwer verletzt. 5 e e 1 Sach zugleich, ut die 5 verza egeistert 4 1 5 8 f 3 ene mpagnie keinerlei Sicherung ausgestellt hatte. Nochmals 2 5— Ae e he L seine Führer an die 55 0— 4—„ 1 2 8 weist der Oberbefehlshaber auf Verbindung* uten bin. 8 5 g 5 a. energi olgt. onders beim Durch⸗ gez. General Siewers. Was uns die oberste Heeresleitung heute über den Ein⸗ mar sch durch Polangen erlitten sie durch das Ge⸗ Vor kurzem ist es vorgekommen, daß der amerikanische Militär⸗ bruch russischer Horden in den nördlichen Teil Ostpreußens schütz fe ie si f mi i ikani ichterst i 5 9 3 2 2. ner unserer Kreuzer, die sich an der Verfol⸗]attachs mit einigen amerikanischen Berichterstattern bei einer der gesagt hat, erfüllt uns zwar mit Entrüstung über die gung beteiligten, schwere Verluste* 1 5 6 aden war. Der Oberbefehlshaber weist nochmals darauf hin, Roheit und Unkultur der russischen Eindringlinge, aber f 1 5 2885 5 daß dieses ohne besondere Genehmigung strengstens verboten ist zugleich auch mit Stolz und Freude über die unwidersteh⸗[angene, drei Geschütze, drei Maschinengewehre gez. General Oranowsky. liche Wucht, mit der das Gesindel über die Grenze geblasen und Munitio ns wagen in unsere Hand. Aus dem Tagebuch des russischen Infanterie-Regiments f worden ist. Die blutigen Verluste der Russen, iel Die russische Unternehmung gegen Memel kennzeichnet sich als 18 14 Kompagnie: Am. November rückten wir aus schwerer als die deutschen sind, werden ihnen ein heilsamer] ein Raubzug, bei dem es von vorne herein weniger auf einen Gab eus. Ats wir bructleder Tladt gingen. ah man nur breu⸗ Denkzettel sein. Besondere Genugtuung bereitet es uns, I militärischen Erfolg, als auf Beute und Verwüstung ankam. 1575 ee Verwitngen darch. 7 „. 8 0 1 nn ‚ Auszug aus der Ucbersekung eines Befehls der russsschen Obersten Heeresleitung: r Verwundete oder kranke Offiziere haben sich bereits im Sta⸗ dium der Rekonvaleszenz zu ihrem Truppenteil zu begeben. Die Offtziere haben den Mannschaften die Ueberzeugung bei⸗ zubringen, daß bei Friedensschluß die Kriegsgefangenen„zurück 5 gekauft“ und in Rußland erschossen werden. 1* 5 8 7 Der österreichisch⸗ungarische Tages bericht. Wien, 25. März.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 25. März. In den Karpathen haben unsere Truppen an der Front westlich des Uzsoker Passes schwere russische Angriffe abgeschlagen. Die Kämpfe dauern an. Der gestrige Tag ift in einigen Ab⸗ schnitten ruhiger verlaufen. 1500 Mann des Gegners 6 wurden neuerdings gefangen. Bei Wyszlow scheiterte ein Angriff des Feindes auf die am 22. März von uns genommenen Stellungen. 3 N An den übrigen Fronten hat sich nichts Wesentliches rionet. 1 Am südlichen Kriegsschauplatz fanden in der 1 3 6 Zeit an der Donau und Save vereinzelte Ge⸗ 1 10 1 statt. Die allgemeine Situation ist un⸗ i ndert. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs. v. Höfer, Feldmarschalleutnant. Die Haltung Italiens. J London, 25. März.(WTB. Nichtamtlich.) Das Reu⸗ tersche Bureau ist von der italienischen Botschaft ermächtigt, festzustellen, daß keine Bestätigung für die in den letzten Tagen von der Presse gebrachten Gerüchten über die Einstellung des Verkehrs mit Deutschland oder über Bewegungen des Heeres und der Flotte oder eine Aenderung der italienischen Politik vorliegt. Es wird erklärt, daß Italiens Standpunkt heute derselbe wie rüber sei. 2 Der Aufstand in Albanien. Rom, 25. März.(WTB. Nichtamtlich.) Die„Agenzia Stefani“ meldet aus Durazzo: Die Aufständischen gaben gestern etwu 10 Kanonenschüsse auf die Stadt ab. abei wurden vier Personen verletzt, unter ihnen eine . 2 Aus der Stadt wurde das Feuer beantwortet, worauf die Aufständischen das Feuer einstellten. Gestern morgen gaben die hinter den vor der Stadt liegenden Höhen ver⸗ * sledben Aufständischen mehrere Kanonenschüsse ab, von denen drei das Palais Essad Paschas und die benachbarten Plätze trafen. Die Ruhe ist wieder hergestellt. 2** Der Seekrieg. London, 25. März.(WTB. Nichtamtlich.) Das Reu⸗ terbureau meldet aus Fecamp vom 22. März: Wie ver⸗ lautet, wurde die Bark„Jacques Coeur“ auf der Fahrt nach Neufundland am 14. März 85 Seemeilen von Lizard von einem deutschen Unterseeboot, das fünf eng⸗ lische See versenkt hatte, angerufen und ersucht, die Mannschaft eines durch ein Torpedo versenkten englischen Dampfers an Bord zu nehmen. Der französische Kapitän nahm die Mannschaft auf und erhielt die Erlaubnis, weiter zu fahren. Er gab die englische Mannschaft später an einen a, d der d. wer h angelangt 8 erlin, in tsmouth angelangte Dampfer„Black Iron“ berichtet, im Kanal vier an⸗ scheinend den Kreuzerdienst versehenden deutschen Flug- zeugen begegnet zu sein. Der Dampfer hißte die nor⸗ wegische Flagge und blieb unbelästigt. * ** Zeppeline über Paris. Berlin, 24. März. Nach dem„Berl. purde in Paris am 24.. nach 8 Uhr dag Uescheinen eines 9 Ae anale. de Vert über der Um⸗ ng Paris signalisier Pariser e fährt faut„Berl. Lokalanz.“ fort, sich wegen 5 K— Verteidigungsmaßregeln gegen die Zeppelingefahr zu be⸗ klagen. Feldmarschall v. d. Goltz beim Kaiser. Konstantinopel, 24. März.(Ctr. Frkft.) Feldmar⸗ schall Freiherr v. d. Goltz, begleitet von 2 1 und türkischen Adjutanten, ist heute nach dem deutschen r um—.— Wil⸗ m die ihm vom an verliehenen Auszeichnungen begeben.(Ff. gig 15 Der arieg in Ostafrika. „ London, 25. März.(WTB. Nichtamtlich) Die„Times“ verössentlichten den Brief eines englischen Ses in O st⸗ afrika, datiert vom 28. Febr. in welchem die mißglückten briti⸗ schen Versuche, ein von den Deutschen abgeschnittenes britisches Lager zu entsetzen, geschildert werden. Der Schreiber des Briefes kam in Ostafrika am 29. Dezember an, und nahm an drei lebhaf⸗ ten Patrouillenscharmützeln und einer regelrechten 1 teil: er schreibt: Wir kämpfen in der Nähe der Kate und an der Grenze. Ich weiß nicht, weshalb man das malariareichste, bösarti 0 3 ima und Land ganz Afrikas aussuchte, um dort zu kämpfen. Die Malaria ist weit verbreitet. Eine schreckliche Menge von Krank⸗ eit herrscht unter unseren Truppen. Das Land ist niedrig und umpfig. Meilen und Meilen von Mangrovesumpf sind voller bös⸗ artiger, giftiger Fliegen und anderer Insekten. Wo das Land etwas höher ist, steht dichter Busch, in dem man meist keine 20 Schritt weit f kann. Der Schreiber gibt eine längere Schilderung der Kämpfe, die jedoch mangels Ortsangaben unverständlich bleibt. Er schließt: Wir brauchen soviele Maxims mit ausgebildeter weißer Bedienungsmannschaft, als man hier aufstellen kann. Die Deut⸗ schen strotzen förmlich von Maschinengewehren und 1 sie wie Künstler. Die Maschinengewehre verursachen neunzig Prozent unserer Verluste Wenn die Regie⸗ krlung sich einbildet, wir könnten unter diesen Bedingungen einfach . wird sie 1847 80 michl mitgenommen werden. ir stehen einem mächtigen und entschlossenen Feinde gegenü der nicht zu verachten ist. e — . 2 — Aus dem Reiche. 3 im Hause Brannschweig⸗Lüneburg. 5 raunschweig, 25. März.(WB.) Ihre Hönig⸗ . 5 Uhr 0 ct die Frau Herzogin ist heute nachmittag 5 20 Minuten von einem Prinzen entbunden wor⸗ . den. Das Befinden der Frau Herzogin und des neu- geborenen Kindes ist gut. „Mit freudiger Anteilnahme,“ so schreibt die„Nord⸗ deutsche Allgemeine Zeitung“,„wird die Geburt des zweiten Sprossen des regierenden Hauses Braunschweig⸗ Lüneburg im ganzen deutschen Volke begrüßt. Aus den wei⸗ testen Kreisen werden innige e dem hohen Eltern⸗ paar und von dem braunschweigischen Volke dargebracht wer⸗ den. Möge Ihre Königliche Hoheit einer baldigen Genesung entgegengehen und der neugeborene Prinz sich guten Ge⸗ deihens erfreuen.“— In der„Deutschen Tageszei⸗ 0 tung“ heißt es:„Mitten in den Stürmen des Weltkrieges, 5300 Mart, bem Müclasen- Bense zu Aberwesen 20 000 Mark. dem Dis positions sonds* überweisen 1000 Mark, auf neue Rech⸗ nung vorzutragen 933, Mark.— Die satzungsgemäß aussche lden ⸗ den Aufsichtsratsmitglieder Carl Berg, Daniel„Friedr. Krog⸗ mann und L. Petri II. wurden wieder und Kommerzienrat H. Schaffstaedt neugewählt.— Der von Direktor Arnold vorge⸗ tragene Bericht über die durch den Verbands revisor abgehaltene Revision der Bank ergab, abgesehen von etnigen leicht abzustellenden Anständen, daß die nach den bewährten Grundsäten des Ge⸗ nossenschaftswesens verwaltet wurde.— Von der Neuwahl eines 3. Direktors, anstelle des ausgeschiedenen bewährten Lis bergen Direktors Moeser, wurde abgesehen; es soll versucht werden. durch Stellvertretung, der sich bisher Herr Herm. Eichenauer in entgegenkommender Weise unterzog, sowie durch Exteilung von Spezialvoll macht an einen Beamten den Anforderungen der Satzun⸗ gen gerecht zu werden * — Militärische Ausbildung der Jugend. Bei herrlichstem Wetter fand am letzten Sonntag eine Ge⸗ ländeübung ischen Launsbach und Krofdorf gegen die hiesige Jugendwehr statt. Die allgemeine Lage für die llebung war folgende:„Eine bei Gießen ech en rote Armee hat in nördlicher Richtung über Krofdorf der Rück⸗ ug angetreten. Da der Feind bei seinem Rückzug die über ie Lahn führenden Brücken gesprengt hat, konnten blaue Truppen nur in kleineren Abteilungen folgen.“ Aufgabe der roten Partei(Jugendwehr) wax es, zwei am von Krofdorf infolge Achsenbruchs liegengebliebene Ge⸗ schütze nach Ausbesserung auf der Straße nach Fronhausen abzutransportieren, Aufgabe der blauen Partei ungwehr), die sich in Launsbach gesammelt hatte, diesen Abtransport 8. hindern. An die 5 S— beiden iten mit großem eresse. 1— Die rote Patek konnte eins der Geschütze in cherheit bringen, die blaue Partei nur die Sicherung des zweiten hindern. Die Leistungen der nd fanden allerseits An⸗ erkennung.— Am Mittwoch wurde unter Leitung der Herren Mittermaier und Braubach exerziert. Anschließend sprach Unteroffizier Engels über seine Er- lebnisse in Frankreich und Rußland. Seine Haren, Ausführungen wurden mit begeistertem aufge⸗ nommen. 5 * Stadttheater. Zu der Vorstellung am Sonntag. der letzten der Spielzeit, dürfte interessieren, daß das Bis⸗ marckfestspiel von Direktor Hermann— trotzdem es erst in Leoter ende wee och b no 2 al 8—* zur gleich eitigen Aufführung ge wird, so an tadttheatern anau, en und— inlich auch 8 85 der Vorstellung, in der nach dem 155 no es 5 Schauspiel„Hans Lange“ zur fführung gelangt, N gelten Gutscheine. I.-U. Der Ludwigs brunnen. Die von Universität und Stadt gemeinsam eingeseßte Kommission für das Denkmal des Stifters der Universität soll demnächst zusammentreten. Der opferwillige Spender des Geldes wird auf die Anzeige in der heutigen Nummer des Blattes auimerksam gemacht. 5 * Auf Baumposten im feindlichen Schrap⸗ nellfeuer. Am 3. September richtete sich die 2. Kam- N des 3. Bat. r. Ers.-Inf.⸗Regts. auf der Höhe ste de i i in dem der Herzog von Braunschweig seine Pflicht als deut scher Fürst und Offizier tut, ist seine hohe Gemahlin mit einem zweiten Sohne gesegnet worden, der zugleich ein zweiter Enkel unseres Kaiserpaaxes aus braunschweigischem Stamme ist. Dieser opferreiche Krieg hat schon so manches neue Band um die deutschen Fürstenhäuser und das deutsche Volk geschlungen. Meist handelte es sich dabei um tapfere Taten, um echt kameradschaftliches Verhalten unserer Fürsten, oft— auch darum, daß Glieder unserer Fürsten⸗ häuser ihre Treue zu Kaiser und Reich durch einen ruhm⸗ vollen Tod auf dem Felde der Ehre besiegelten, und um so herzlicher wird die Anteilnahme des deutschen Volkes an diesem hohen Ereignis in dem deutschen Herrscherhause sein, das die so glückliche und vielverheißende Verbindung zwischen Hohenzollern und Welfen darstellt.“ Berlin, 25. März.(WTB. Nichtamtlich.) Die Abend⸗ blätter verbreiten folgende Meldung: Im Auftrage Hin⸗ denburgs besichtigte Prinz Joachim von Preußen am Dienstag die Stadt Memel eingehend. Der Prinz hielt dabei folgende Ansprache: Generalfeldmarschall v. Hin⸗ denburg beauftragte mich, mich sofort hierher zu begeben, um mich persönlich von dem Mißgeschick, welches die kö⸗ nigstreue Stadt Memel betroffen hat, zu überzeugen und um dann Sr. Majestät dem Kaiser und dem Generalfeldmar⸗ schall von Hindenburg berichten zu können. Seien Sie über⸗ zeugt, daß es im ganzen deutschen Vaterland keinen gibt, der nicht empört ist über die ruchlosen Taten, die Ihnen und Ihrer Stadt zugefügt sind. Wir werden nicht eher ruhen, als bis der Feind hierfür genügend bestraft ist. Berlin, 25. März.(WTB. Nichtamtlich.) Das Haus des Nationalökonomen und Universitätslehrers Professor Adolf Wagner war den Abendblättern zufolge heute anläßlich seines 80. Geburtstages reich mit Blumen ge⸗ schmückt und von Glückwünschenden gefüllt. Der Kultus- minister von Trott zu Solz erschien im Namen der Re⸗ gierung und des Kaisers und feierte in einer Rede die Ver⸗ dienste des Gelehrten und Patrioten. Gleichzeitig über⸗ reichte er den Roten Abler zweiter Klasse. Die Uni⸗ versität war durch Abordnung der Fakultäten und des ge⸗ samten Lehrkörpers vertreten. Im Auftrag der ersteren sprach der Historiker Delbrück, der in seiner Rede mit⸗ teilte, die philosophische Fakultät habe beschlossen, den Chef der Staatseisenbahnen in der Heeresleitung, Obersten Gr ö⸗ ner, mit dem heutigen Tage den Titel eines philosophi⸗ schen Ehrendoktors zu 2 Im Namen des gesamten Lehrkörpers sprach der 10 885 Rektor, Geheimrat Kipp. Berlin, 25. März.(WTB. Nichtamtlich.) Die Stadt⸗ verordnetenversammlung nahm in ihrer heuti⸗ gen Sitzung den mit 358¼ Millionen Mark bilanzierenden Etat für 1915 einstimmig unverändert an. Auch die so⸗ zialdemokratische Fraktion stimmte zum ersten⸗ mal dafür. Die Kriegsmaßnahmen werden durch einen Nach⸗ tragsetat festgesetzt. Aus Stadt und Cane. Gießen, 26. März 1915. Auf dem Felde der Ehre gefallen. (Aus Hessen und den Nachbargebieten.) t Res. Wilh. Blum aus Friedberg.— Kriegsfreiw. Alber, Hain, Res.-Ins.-Rgt. 222, aus Herborn.— Res. Phil. Frenz Inf.⸗Rgt. 110, aus Worms.— Off.-Stellv..— — Behouille zur teidigung ein. Durch den vor⸗ niedrigen Fichtenwald wurde Schußfeld gemacht. Gegen 10 Uhr morgens fragte der ieführer, wer sich freiwillig als Beobachtungsposten, auf einer 5 derger, Inf.⸗Rgt. 136, aus Offenbach a. M. er Reinhard von der die ische Stellung licken war, melden Dead 31575 äger-Bat. 8,— Bürgel.— Füstlier Ernst] wolle. Ohne meldete sich der Infanterist Heinrich 5 Enders, Ins-Rgt. 115, aus Offenbach.— Gesr. Lehrer Wilh. Kaiser aus Fauer bach) und kletterte bis zum Kohlhauer, Landw. ⸗Ers.⸗Bat. 41, aus Burgsolms.— Musk. Ludwig Schillinger, Res.-Inf.-Rgt. 224, aus Queckborn.— Ers.⸗Res. Heinr. Weitzel, Res.⸗Ins.-Rgt. 228, und Res. Hans Weitzel, Inf.⸗Rgt. 49, aus Lauterbach.— Landsturmmann Oskar Blechschmidt, Res.-Ins-Rgt. 206, aus Darmstadt.— Lt. d. L. Finanzaspirant Hermann Adelberger, Res.-Ind⸗ 1 5. 11 Mainz.— Unteroff. Reserendar Ernst Esau aus Biedenkop 1 Hauptversammlung der Gewerbebank Gießen i Donners Am gestrigen tag abend fand in Hotel Großherzog die 56. Hauptversammlung der Gewerbebank Gipfel des Baumes. Als er mit dem Stiszieren des mit 1 peschäftigt war, fing die französische Artillerie wee e e ae an 2 auch 20 Meter vor Baume das 2 Das, Feuer wurde immer 4 links rechts vom Beob⸗ benen ede Geschosse. Die Lage des Beobach- f wurde immer gefährlicher. Der Bataillonskommandeur rief Kaiser zu:„Nun wird's aber zu ungemütlich da oben, sind Sie fertig mit Ihrer S 485 Antwort kam: „Noch nicht, Herr Major!“ schnell zeichnete Kaiser 4 die er Stellung, eine mur 1500 Meter entfernte a französische Batterie, ein, wickelte die Skizze um eine Po) trone warf sie herunter. Obwohl die Aufgabe 5 1 Et und vom Jußel der Kame sagen egrüßt. nossenschaft ein reges, das Er ebnis des diesjährigen Geschͤͤfts Eine neue Nummer des Po st b attes er scheint günstig sei, dank der geis gen beit des Vorstandes und der amten und der 42 itwi gegangenen Nummer(Ansang Januar) eingetretenen Aenderungen wird in der neuen Nummer durch besonderen Druck(Schrägschrilt) bingewiesen. Das Postblatt kann auch neben anderen, umfang- reicheren Hilfsmitteln für den Verkehr mit der Post und Telegraph ie (Postbücher, Post⸗ und Telegraphennachrichten für das Publi- f kum usw.) mit Vorteil benutzt werden, weil es diese bis aufdie gang der Bank ein. Redner konnte ellen, daß die Vermin⸗ N 5 eis des Postblattes beträgt d des Umsatzes zu Anfang des Geschäftsjahres nicht als aus⸗ neueste Zeit ergänzt. Der Vezuge vr vugt schließliche Folge des Krieges, auch nicht als Folge des Konjunk⸗ kür das ganze Jahr 4 Ng. due einzelne Nummer 10 9g Bestellungen werden von den Postanstalten entaegengenom mem Zur Dienstbotensrage. Um vie sach aufgetauchten Zweifeln zu begegnen, besonders um die weit verbreitete Unkennt⸗ nis der gesetzlichen r r. 8 0 e Ae zu betrachten sei, sondern in den speziellen Verhält⸗ nissen i i seitigen, erläßt das Groß h. tzelamt heute e FFCCCCCCCTCTFC0C0C0b(0(( i„Igle eise von 9 8 n. der Art. 6 und 7 der Gesindeordnung, die, wie wenig —.— N reger Werbetätigkeit zugunsten der Bank. Wenn orstand und Aufsichtsrat in diesem Jahre eine geringere Divi⸗ bekannt ist, durch eine Ortssa für Gietzen abgeändert sind. e 4 f i An Stelle des gesetzlichen Dienftsabres und des gesezlichen Dienst⸗ 1 e 2 Genossens haften.— ist hier ae ch das IN i 8 i„jahr mit vierwöchentlicher Kün igungsfrist gesetzt. Das Nähere auf den Rat hervorragender Autoritäten auf dem Gebiete des Ge 1 1 2.— 2 Londorf, 26. März. eee hier im aale ein Kriegskochkursus unter Lei⸗ sei die 0 eines beson⸗ f t au Pfr. Hofmann statt. Es nehmen zusammen ö bonehier und inngldend Aber 20 Robchen und rauen buran 5 angemessenen Weise. Herr Direktor Arnold nahm ebenfalls 5* Veranlassung, sowohl den Mitgliedern des Auffichtsrates wie den 5 Obbornhofen, 25. März. Seit Anfang dieses Monde f. ige Posthilfstelle zu einer Postagentur u elt worden. 5 J Billingen, 25. März. Unser Lehrer Schmigt er⸗ 4 ebe e e ee e en e 5 ör 3 8 3 und Rheinhessen. 5 9 te. Groß-Gerau, 25. März. Der hiesige Gemeinderat bewilligte den städtischen Taglöhnern eine Teuerungszulage von Hen bach a. M., 28. März. Ein schwerer Straßen- eber Bieber elite 4 web dae Ausgang trug sich gestern gedacht , n a w e sernere Unter⸗ Wenn alle mitwirkten, werde Geno schaft 1 eber ande Girsener 3 Jahres rechmun⸗ Bil i und Aufsichtsrat Entlastung erteilt. Eine längere Mussprache über die Verteilung des Reingewinns, insbesondere die Verteilung eimer eservesonds zu überweisen 9688 Mar ieee 3080 Rar den f 1 schuldet Kreis m. Wetzlar, 25. März Wetzlar. Dem Vorschu 8 und Kreditverein gehörten am Jahresschlusse 371 Mitgli der an, 40 weniger als am Jahresbeginn. Nach dem der sammlung vorgelegten Geschäftsbericht beträgt die werfe Ein⸗ beiderseits mit 248 636 Mk. ab. Infolge des Krieges mußte die Dividende auf 3 Proz herabgesetzt werden. Die ausscheidenden Auf⸗ F Adam, Hölderle und Imgardt wurden Haftfumme 185 500 Mk. Die Bilanz bez iehung eines Gewinnsaldos von 3333 wiedergewählt. Hessen⸗Nassau. m. Kirchhain, 258. März. Bei hiesiger städtischer Spar⸗ Kriegsanleihe 165 400 Mk. worden, zu der jetzigen zweiten Kriegsanleihe sind 550 000 zeichnet, mithi mehr als eine halbe Million.— Der aus Gonters- haufen gebürtige Deutsch-Amerikaner Heinrich Weber, ein Veteran 71, übersandte dem Kriegerverein„Ohmtal“ 100 Mk. asse waren zur erften von 1870 zur ing der Kämpfer des Vereins. fe. Wiesbaden, 25. + . schluß vom 31. Januar 3 kein Ge⸗ ha 3 ern— vergangen wird Die Ehefrau Christian von Biebrich terte ihre Hühner mit Weizen wd öder aus Dotzheim die Schweine mit Hafer. Beide hatten sich heute vor dem zu verantworten und wurde jede 2 1000 Mk. Geldstrafe verurteilt, zuzüglich der erstandenen gezeichnet Mk. ge- März. Trotz der täglichen Er⸗ 2 es leider doch öfter, daß ssich gegen Großes Hauptquartier, den 22. im Gange g Mit einem der ersten üge, die bei der Mobilmachung einer uri gi 2 e e e 5 Dichters Namen trägt und setne Enfesin ist; eine lustige Dessauerin, L erben mag daß ich fe hier we pn den Enge Mü dchen rechne. Wenn man sie in ihrem em Tochter und Gesells. mer mit n in die Verwundetenabteile. Das hat] den ihnen manche ende. Der Krieg rückte weiter vorwärts, nach Frankreich, und ver⸗ nach einer e die Flammen aus Krieger in dem Mann verpflegt werden wo tinnen mndermisd bernen gelernt. 51 f iht w Marz. wo es g 5 1 451 1721 2831 1* 5 2212 0 und ein stalten, wo ich bisher ee 9 in, .— eme f don 1* erhalten wird. 1 dur die Feinde der Nenschen erlernt, und da sie wußten. daß in und in manchem neueren Kriege die anstechenden viel grö unter den Trunpen als und Blei, Bee eh de Nerz n erer 50 3 „er es kam anderz. Gleich mitten lossen ver⸗ Kaffeo⸗ eingenom⸗ den Straßen schwamm und schossenem Tach ebälk züngelten. Unablässig die Heersäulen vor und wieder fragten die marschmüden Vor diesen schönen Erfolg hatten die Götter freilich mehr Schweiß gesetzt, als sich die hungrigen Soldaten, deren tit 8 840 lobte, 9 ihren d.— ellern ahnen des Ke en ganze fremdländische Sprachenk 1 sich in den Worten„oui, oui“ erschöpfte, womit er namentlich im Niemand der igen Haus frauenhilfe und die Not⸗ wendigkeit der„Kriegs verpflegungsanstalt“ erkannt. Durch einen Eta n die vier Damen als nützliche Mitglieder der — übernommen. Seither müssen sie 8 dienstli U. andere Winter nicht zu frieren brauchen, ches Tage⸗ ausgabe, wie jede Gästen stattliche 92 ut der . Dre lerbed bes Nirett Das Bretterholle. Ee doch rde p, sofort tot. Da keine Schuld dem jederzeit Verfügung. i 5 ice bee Kind. e— seadst— slecßee 1 2„ konnten es de Buer 2 nicht weht kde uamentli il en e e ee g Ng, öl 98 9 vier Mabel, an zwei Tagen 3150 Leute zu verpflegen! Da beißt es auf dem Pysten sein! Der zarten schlanken Nuntsgerichtsrütin hätte ich es nicht zugetraut— und sie sich selbst vielleicht früher * 1* r dich es an Fleisch 1 5 t anzösischen Stadt gegangen ist si selbst das Stück Rind ausgesucht hat, was sie brauchte. Damals, als die Vier als selbstbewußte Adeptinnen der Weis⸗ heit Aeskulaps im Laboratorium lernten, Röntgenaufnahmen zu 1 durch das Okular des Mikroskobes zu schauen und die 2 Licht zu halten, haben sie gewiß nicht seträumt, daß sie einmal mit all ihrer Wissenschaft sich 5 Hechenschin zen 1 großen Mannschaftstöpfen umbinden und Kohlfsppen in waschkessel⸗ kochen würden. Aber mum sind sie froh und stolz, daß sie in so wichtiger Stellung dem Vaterlande dienen und zeigen können, was che Frauen da, wo man sie braucht, zu leisten 1 Und stolz auf sie ist die ganze Armee, der sie zugeteilt sind. Jeder Offizier, der auf dem Wege eine Viertel⸗ stunde serzübrigt, kehrt gern bei ihnen ein und freut sich, nach langer Entbehrung wieder ein paar Worte mit gebildeten deutschen en zu können. Von den tausenden von Soldaten, die te verpflegt n, die aus allen Kreisen stammen und in allen Gemütsverfas ungen in die„Kriegsverpflegungsanstalt“ kamen, t als einer ein unhöfliches oder auch nur unschönes Wort zu den vier liebenswürdigen Mädeln gesprochen. Wenn die Fran⸗ zöstnnen, wie ich zuweilen beobachtet habe, andere Erfahrungen mit unseren Leuten machen, so nruß es wohl an ihnen selbst liegen. Schließlich haben die Vier auch eine große Anerkennung für ihre bei Tag und Nacht unermüdliche Arbeit geerntet. Der Kai⸗ ser kam in die Stadt und hielt Truppenbesichtigung ab. Da dernahm er von der Gründung und den Lei en der vier Mä⸗ del und ließ sie aus ihrer Kriegsverpflemimgsanstalt zu sich rufen, wie sie gingen und standen. Fast ängstlich kamen sie in ihren saubeven Küchenschitrzen vor den Monarchen getreten Und unser Kaiser, der ein so helles Auge * alle wirkl Tüchtigkeit hat und sie hier draußen im Felde gerne lobt, hat ihnen selbst für ihre Kriegs hausfrauenarbeit am Kochto e gedankt. Da hatten die vier wackeren Mädel ganz rot ither Gesichter vor Scham und Stolz. W. Scheuer mann, Kriegsberichterstatter Der deutsche Student im Felde. So lautet der Titel eines soeben im Furche⸗Verlag, Kassel, erschienenen Heftchens, das innerhalb und außerhalb der akademi⸗ schen Kreise auf ein ungewöhnliches Interesse rechnen darf. Be⸗ kanntlich hatte im Dezember 1914 ein durch die Deutsche Christ⸗ liche Studenten⸗Veretnigung geworbener Kreis von Uniwersi⸗ tätslehrern und deutschen Führern ein Buch geschaffen, das unter dem Titel„Deutsche Weihnacht“ als Liebesgabe zum Christ⸗ fest an etwa 35 000 deutsche Studenten im Felde gesandt worden ist. Als Dank von der Front sind etwa 10 000 Antworten ein⸗ —4 2 die in ihrer Gesamtheit ein geradezu überwältigendes der du und der Stimmung unserer kämpfenden vorliegenden Hefte zusammengestellt. Die eigenartigsten dieser Stimmen aus Pflichtgesühl, münnlicher Glaube, glühendes deutsches Emp⸗ „fröhlicher r, grübelndes Ringen mit den Problemen des Geisteslebens auch mitten im Kampfe der Waffen, — von dieser geistigen Rüstung unserer akademischen Krieger die meist ganz knappen Grüße 7 5 Der alle diese Antworten fich durchziehende innige Dank für die Liebesgabe der„ Weihnacht! hat die Urheb des 0 erfolgreichen Büchleins veranlaßt, soeben mit 888 ten Geschenk für die im hervorzutreten:„Deut⸗ scher März“, Zu Ostern 1915 soll dieses neue Büchlein in den H 8* 40 000 Studenten—— i aller Hoc en sein, 5 del bezogen werden(Furche Der j igjährige A bor pb W die Fur⸗ e e d en Beitrag ein Namenloser, gebietet für die Magnisizenzen der deut⸗ so hatten bereits zu die Berliner gischen heologen im Felde begrüßt.„Wir 12 Alle, die Ihr in Jugendkraft und Mannesmut Euch den Feinden entgegenwerft für Freiheit, Ehre und Recht“— diese Worte aus dem Gruß des Berliner Rek⸗ tors Kipp sind das Leitmotiv aller dieser sonst überaus verschie⸗ denarti Grüße an die„Kommilitonen“; in ihrer Gesamt⸗ heit stellen diese Rektoren⸗Worte ein ganz einzigartiges Dokument des deutschen akademischen Geistes von 1914/15 dar. Gusta v Roethe spricht sodann von der„Nibelungentreue“, und nun folgen in reicher Fülle andere bekannte Professoren der verschie⸗ en Fakultäten vereint mit Dichtern, Künstlern, Predigern, Staatsmännern(Unterstaatssekretär Dr. Michaelis„Unser täg⸗ lich Brot gib uns e“); auch die Kriegsarbeit der deutschen Frau erhält durch Dr. Alice Salomon eine Würdigung. Wenn in Hunderten iener Dankes karten aus dem Feld von dem Heißhunger unserer Krieger nach geistiger Nahrung die Rede war, so wird der 42 25 sein Vorgänger, vielen diesen Hunger stillen. gei wie Ein Stuck Krtegsbrot, im innerlichen Sinne, kräftigend und von kalten— besen 925 diese nene Liebesgabe deutscher Bandel. Wetzlar, 25. März. In der heutigen Sitzung des Auf⸗ sichtsrats der Buderusschen Eisenwerke wurde der* abschluß des Jahres 1914 vorgelegt. Der Rohgewinn stellt sich auf Mk. 2 138 374,22(im Vorjahre Mt. 4 390 163,63). Die Ab- schreibungen auf Anlagen wurden auf Mk. 2 138 984,4(l. B. Me. 2 222 587,96) festgesetzt. Aus dem Vortrage des Vorjahres ver- bleibt dann ein Reingewinn von Mk. 250 897,83(l. B. Mk. 1978 282,42 + Mk. 227 637,37= Ml. 2 205 919,79). Der am 20. April in Frankfurt a. M. stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung soll vorgeschlagen werden, den Reingewinn von Mik. 250 897.83 auf neue Rechnung vorzutragen. Märkte. le. Wiesbaden, 25. März. Heu- und Strohmarkt Man notierte: Heu 4,00— 5,00 Mk., Rleeheu 0,00 0,00 Yk. Stroh (Richtstroh) 2,20 bis 2,70 Mk., Krummstroh 0,00—0,00 Pik. Alles —— Kilo.— Auf dem Fruchtmarkt war heute nichts an⸗ gefahren. ch. Bingen, 24. März. Marktpreise. Weizen Mk. 00,00, Korn Mk. 00, 0, Gerste Mt. 00,00, Hafer Mk. 00,00 deu Mk. 0,00, Stroh Mk. 0,00, Kartoffeln Mk. 10,00, Erbsen Ml. 0% O00, Linsen Mk. 00,0, Bohnen Mk. 00,00, Weißmehl Mt. 50,00, Roggenmehl Mt. 42,00; alles für 100 Klgr. Butter 1 Klgr. Mk. 2,90, Milch 1 Liter 21 Wg.: Eier 10 Stück Mk. 1. 15. Eingesandt. Form und allet unter dieser Rubrit stehenden Artilel —— die— Publikum——— keinerlei Berantwortung.) Gießen, 26. Mürz. Turner heraus! immer wieder 55 darqurf aber ver⸗ ist. Ihr verdankt unser Volk einen nicht geringen Teil ens und seiner Erfolge.„ viele Eldern wirber ver ber Frngr, wie sie ben Gesellig- der ins Leben hinaustrefenden Jugend in nüßliche, den einzelnen und die Gesamtheit wertvolle Bahnen lenken. bietet sich in erster Linie die noch heute von Jahnschen Idealen begeisterte Tur nere i. Die im Felde stehenden zahlreichen Mit⸗ glieder der beiden hiesigen Turnvereine haben es oftmals bezeugt, eine wie wertvolle Stütze ihnen die Stählung der Nerven und Sehnen auf dem Turnplatz der Heimat gewesen ist. Darum, auf ihr Eltern und jugendfreundlichen Lehrer und Lehrherrn! Weist eure inder und Zöglinge in die Reihen der deutschen Turnerei. Die beiden Gießener Turnvereine sind gerne bereit, die bei ihnen ein⸗ tretenden Jungmannschaften zu Nutz und Frommen des Vater⸗ landes heranzubilden A. B. Amtlicher Wetterbericht. Deffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Samstag, den 27. März 1915: Unbeständig, Temperatur wenig geändert; Winde aus nördlichen Richtungen.—.—. 8 Letzte Nachrichten. Die deutschen Seestreitkräfte bei Memel. Kristiania, 26. März. Wie aus Petersburg gemeldet wird, wurde das Bombardement der Küste bei Polangen südlich Libau von einem deutschen Geschwader von sieben großen Schiffen und 28 Torpedobooten ausgeführt. Mehrere man befürchtet neue Beschießungen. Der Seekrieg. i. Köln, 26. März. Der„Köln. Ztg.“ zufolge ist gestern bei der Reederei der Holländ. Dampfergesellschaft, der der von einem deutschen Kapboot beschlagnahmte Dampfer Zaanstroom“ gehört, ein Telegramm des Kapitäns dieses Schiffes ei fangen, wonach die Angabe, es sei eine Beg⸗ nahme— worden, für ein Mißverständnis erklärt wird. In Erwartung 3 Prisengerichts habe der Kapitän jedoch Einspruch bei niederlündischen Konsul in Brügge erhoben. Deutsche Flieger in Südwest. Amsterdam, 26. März. In östlich Llderitz⸗ bucht machte gestern ein deut sches Flugzeug einen Bombenangriff auf ein Lager der Unionstruppen. Es ist anscheinend unversehrt dem Geschützfeuer entkommen. Die Karpathenschlacht. g Wien, 26. März. Hier eingetroffene Berichte von der Schlacht in den Karpathen lauten hoffnungsvoll. Es handelt sich für die Russen darum, an den westlichen Pässen durchzubrechen. Bisher ist jeder ihrer zahlreichen Angriffe an unseren Bergbefestigungen zusammengebrochen. Aber noch ist die russische Offensive nicht völlig gebrochen. Es wird vielmehr noch tagelanger schwerster Kämpfe und Ausdauer bedürfen, ehe die endgültige Entscheidung gefallen sein wird. N Budapest, 26. März. Der„Pester Lloyd“ schreibt: Es wird immer klarer, daß die Russen in den nördlich und östlich von Czernowitz ausgefochtenen Kämpfen eine entschiedene Nieder⸗ lage erlitten haben. Nördlich Czernowitz, zwischen Pruth und Dnjester vordringende österreichisch⸗ungarische Truppen vertrie⸗ ben den Feind nach Osten, während östlich Czernowitz kämpfende russische Abteilungen unter fortwährendem Feuer unserer Artil⸗ lerie auf der ganzen Linie den Rückzug antreten. Die Unsrigen besetzten die nördlich und öftlich Czernowitz liegenden Dörfer. Die Russen versammteln die Reste ihrer zersprengten Truppen bei Nowo⸗ sielica. Die österreichisch mgarischen Truppen überschritten ant heutigen Tage an mehreren Punkten die russische Grenze. Jede Stunde trifft in Czernowitz ein neuer Gefangenentrans port ein Gefallene franzö sische Generale. Genf, 26. März. Französische Blätter enthalten einen Be⸗ richt aus sur Marne über die dort erfolgte Beisetzung des Generals Delarue. Aus dem Bericht ist zu entnehmen, daß dieser General gencat wie die Generale Maunvbury und Villaret bei der Besichtigung eines Schützengrabens von einer deutschen Kugel getroffen wurde. Der russische Größenwahn. i. Köln, 28. März. Die„Köln. Ztg.“ meldet aus Kopen⸗ hagen: Der Londoner Berichterstatter der„Nat. Tidende“ wurde vom Unterstaatssekretär des britischen Auswärtigen Amtes emp⸗ fangen, der ihm erklärt, Rußlands Wunsch nach Gebietserweite⸗ rungen und eine befriedigende nung seiner Aus fuhrverhältnisse nach allen Weltgegenden werde durch den Friedensschluß erfüllt werden. Skandinavien dürfe ruhig sein, da man keines⸗ wegs die Interessen der nordischen Länder verletzen werde. Ruß⸗ land suche keinerlei Erweiterung auf Kosten Nord⸗Skandinaviens. General Pau. Berlin, 26. Mürz. Wie aus London verschiedenen Morgenblättern aus Bukarest gemeldet wird, ist die Auf⸗ fassung, General Pau solle ein wichtiges Kom⸗ mando in Rußl asd übernehmen, irrig. Der General ist auf der Heimreise in Bukarest eingetroffen, wo er, von Berichterstattern dortiger Blätter interviewt, äußerte, Rußlands militärische Lage sei sehr zufriedenstellend. England und Japan. i. Köln, 286. März. Laut„Köln. Ztg.“ wird aus Tokio gemeldet: In einer Wahlversammlung erklärte der Mi- nisterpräsident Graf Okuma, der englische Gesandte in Peking unterstütze die japanischen Forderungen an China. „Chemnitzer Volksstimme“ kontra„Vorwärts“ Chemnitz, 26. März. Der„Vorwärts“ in sei⸗ ner Rolle als das Zentralorgan der so⸗ zialdemokratischen Partei wird in der„Chemnitzer Volks⸗ e von Emil Kloth auf das heftigste angegriffen. Kloth reibt: g Wer nach dem Inhalt des„Vorwärts“ die Partei beurteilt, besonders in einer Zeit, die eine Weltenwende bedeutet, so würde man zu einer falschen Auffassung der Sozialdemokratie kom⸗ men. Aus seinem Geisteshauch wird dem Sozialismus kein leben⸗ diger Odem eingeblasen. Jetzt läuft das Zentralorgan nör gelnd und polternd hinter dem Parteiwagen her, treibt bewußt versteckt und öffentlich Obstruktion aßen ihren Willen und macht sich zum Sprachrohr aller Quertreibereien. Kloth schließt seine Angriffe mit den Worten: Nur wenn der„Vorwärts“ sich entschließt, einmal darlegen zu wollen, daß gerade das, was die Partei einschließlich der Ge⸗ 3 seit dem 4. Angust gewirkt hat, von wahrhaft so⸗ zialistischem Geiste getragen ist, könnte er den Schaden, den er täglich der Arbeiterbewegung zufügt, einigermaßen mildern. heutige f der alte Spruch funden Geist i unden Körper 2 anstalt riedberg berwiesen.% D. Orte wurden in Brand geschossen. Die Bevölkerung ist sehr erregt, 7 8 5 a 1 a e 5 — g Schwager Im Kampfe für das Vaterland fiel am 8. März bei einem Sturm- angriff mein treugeliebter Bräutigam, unser guter Schwiegersohn und Fritz Wolf Feldwebelleutnant im Landw.-Brigade-Ersatz-Bataillon Nr. 42. Anna Müller Lehrer Müller und Frau F. Müller, Felddivisionspfarrer Dr. O. Müller, Bataillonsarzt Wieseck, den 26. März 1915. Verwandten und Freunden hierdurch die schmerzliche Mitteilung, daß beute morgen ½10 Uhr meine berzensgute Frau, meine treu⸗ sorgende Mutter, Schwiegermutter und Groß⸗ mutter Fran Margarethe Brück geb. Findt nach 4 Krankenlager im 62. Lebens jahr sanft in dem Herrn entschlafen ist. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Familie Brück Familie Spaar. Mainzlar, den. März 1915. 0¹ 5 Die Beerdigung findet Samstag, 27. Mürz 1915, nachmittags ½ Uhr, vom Trauerhause aus statt. Familie Müller, Schotten. In tiefer Trauer: 2. Zt. im Feld Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und für die zahlreichen Blumenspenden bei dem Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank. Konrad Zimmer und Kinder. Lich, den 25. März 1915. Denkmal für den Sfiier der Universitdt Der freundliche Spender der Beträge wird höflichst gebeten, sein Sinverständnis zu der in Ir. 58 des S. H. unter Ii. U. entwickelten Srundidee des Denkmalbrunnens zu erkldren Rekforaf der Univerität: Sommer. 2814 Haturheilperein Siessen. Dienstag, den 30. Illdrz, abends 8 ½½ Uhr, im Saale des Hotel Schütz Oeffentlicher Vortrag uber Der Krieg als Erzieher zur Weckung der inneren Wehrkräfte, zum Schutze vor Hushungerung, zur Pflicht, gelund zu sein. Vortragender: Perr Paul Schürrmeliter Bundesvorsitzender aus Berlin. Alle Heimgebllebenen empfinden brennend dle pflicht, mitzu · neltien, den Sleg zu erringen. Dle Hufgaben, Wege und Zlele für alle IHanner und Frauen, dle Daterlandsdienst lelsten wollen, wird der Hortrag beleuchten 5 Eintritt frel! Zahlrelchem Ersckeinen der bereinsmitglleder, sowle allen pater landskreunden fleht entgegen 28100 Der Poritand. SSS Preisabschlag. m 25. März eingetroffen: 1 großer Waggon(400 Kisten) OApfelsinen e nux dünnschalige, süße und sastige Ware, lose und in Kisten.— Lose im Pfund à 20 Pig. 3 Stück 10 Pfg., 12 Stück 35 Pfg. bis 1.10 Mk. Doppelblut-Apfelsinen innen und außzen rot, aromatische Früchte, Stück 7, 8 und 10 Pfg., Dutzend 75 Pig. bis 1.30 Mk. Zitronen nur sastige Ware, Stück 4, 5 und 7 Pfja. EX. Lear Desde Ie Es. Spanischer Garten a 48— Telephon Nummer 982 Filtalen: Seltersweg 9 und Kirchenplatz 10 R. Mas aus Tirol(Oesterreich). 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