D. 95 a. Zweites Blatt Mittwoch, 24. März 1015 +* eee n bee 2* A 2 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen 5 f 2 Universitäts- Buch- und Steindruckerei. . Die„Sietzener Familtenblätter werden dem 4 R. Lange, Gießen. n 0 5 J 9*. a Schristleitung, Geschästsstelle u. Druckerei: Schul- ochentt be 7. Geschasts Verlag: el, Schrist wöchentlich. Die„Landwirtschaftlichen Zeit⸗ straße 7. Geschästsstelle u. Verlag: 85 hrif e General-Anzeiger für Oberhessen e 3 7 3 eine fürchterliche Abrech 5 Auch hierüber wird morgen weiter verhandelt werden; die Die En eid un in den Kar at en. Pruth und Dnjestr nicht Regierung ist mit den in diesem Antrag niedergelegten Grund⸗ 1 l Ein militärischer Mitarbeiter schreibt uns! 1 i g En Si und hat pisher schon Anordnungen in die, Die Kämpfe in den Karpathen haben einen Umfan scher Seite. Muß hier zum Rückzug geblasen werden, so 2 8 5 4 und eine Heftigkeit angenommen, die darauf schlu ten ist für die Truppen des Zaren alles verloren. Wie eine des Wat 80. c lassen, daß Rußland hier seine letzte Karte spielt, seinen Sturmflut werden die Verbündeten hinterherjagen, und rüdgegrissen, es fauchte dabei der Zweiser au, ob es zulässig ist, letzten verzweifelten Versuch macht, einen Umschwung und ses dürfte ein ähnliches Kriegsbild erstehen wie bei der das Gesetz durch eine Verordnung der Regierung abzuändern; die emen Erfolg herbeizuführen. Den russischen Kriegslenkern Winterschlacht in Masuren. Voll Spannung und Hoffnung Regierung ist bereit, auch einer Aenderung des Gesetzes zuzu⸗ mag dabei immer noch die leichte Arbeit und das verhältnis⸗ erwarten wir einen solchen Ausgang der Riesenschlacht in stimmen. Es wird beschlossen, einen Initiativantrag in diesem mäßig günstige„Glück“ des ersten Karpatheneinfalls vor⸗ den Karpathen. Sinne einzubringen. f Fe e 1 vollständig die gründlich ver⸗ R:—— Nächste Sitzung: Mittwoch vormittag 9 Uhr. änderten nisse auf seiten der Verbündeten. Der erste f 5 TT—TT0TT0T0T0TC—0, Kussenetusall in den Katpathen geschah vor einem 5— Aus der zweiten Kammer der Stände. Aus Stadt und Cand. —.— 9 räumten die Oesterreicher mit Absicht n Darmstadt, eue Gießen, 24. März 1915. ampflos Norden der kowina und Czernowitz, weil er erweiterte Finanzäusschu setzte heute vormittag eine Be⸗ Gesundheits d d Sterblichteit im Kreise Gießen f me vi ü rat über den Hauptvoranschlag für 1915 fort. Vor Eintritt zustand und Ster blichke die offene Feldschlacht gegen eine vielfache Russenübermacht 115 eee 1 55 ae Ae 3 5 im Jahr 1914. damals nur mutzlose Hinopferung wertwoller Truppen be⸗ 8 19 8„Dr.— g 1 8 8 der glänzenden Leistung des deutschen Volkes bei Zeichnen der Von Medizinalrat Dr. E. Wal ger, Großh Kreisarzt. 4 17— Anfang September rückten an den Toren zweiten Friegsanleihe, die auf mehr als das Doppelte Im Anschluß an die Veröffentlichung über die Bevölke⸗ on den Russen besetzten Czernowitz am linken Pruth⸗ der ersten Anleihe gestiegen sei; im Zusammenhange damit hobseungsbewegung und die Sterblichkeit in der Stadt Nef da 8 e. 2 10 1 5 3 5 3 die Leistungen der deutschen Eisenbahnen im Krieg— 0 vird 3 der. 125 den ganzen Kreis Gießen abien vorbei. Es war die für Ostgalizien mmterühm ervor. folgendes auszugsweise mitgeteilt: Armee. Die Russen gelangten bis zur Serethlinig. Dort Finanzminister Dr. Braun gab sodann einen zahlenmäßigen Im Jahre 1914 sind im Kreis Gießen 1385 Personen ge⸗ 2 7 4 55 die e en des Landes, 5 785 er 12 70 e. e ie un i 1; egte, wie sich das tatsächliche Ergebnis des Rechnungsjahres 1914 von 96 beträgt die Ster tsziffer, d. h. die ehen; deer, ens n voraussichtlich gegen die Ansätze des Voranschlags gestalten wird.] Todesfälle auf 1000 Einwohner berechnet 14,3(um Vorjahr 13,9). Bene vorzüglich Alle Landkarten der Bukowi ind Im Anschluß daran erläuterte er den mutmaßlichen Stand der bei⸗ Hiervon lommen in Abzug diejenigen Personen, die in den Kranken⸗ 10 5 r üdkarten der Bukowina sind von den Restefonds und des Ausgleichs- und Tilgungsfonds zu Ende des anstalten Gießens gestorben sind, und dem Kreis nicht angehörten, 8 t entworfen. Er kennt dort fast jeden Baum und jeden Jahres 1914. Ueber die endgaltige Deckung der Fehlbeträge des im ganzen 323, unter denen sich 21 kriegsgefangene Franzosen unt tein. Zu seinem Sicherheitsdienste und zur Organisation] Jahres 1914, die kormalerweise den verschiedenen Fonds zur Last Belgier befinden, Die Zahl der Todesfälle im Kreise beläuft sich der poli litischen Agenten mußte er auch das Land gegen zu setzen wären, sollte zu einem späteren Zeitpunkt entschieden demnach in Wirklichkeit nur auf 1062 und die Sterblichkeitsziffer die en verteidigen. Diese Aufgabe löste er glänzend. werden. 3 Get Kö(degen 118 in Vorfahr) Ferner wommen zu den 1385 Er zog die Landsturmleute, welche den Etappendienst be-] Die an den Vortrag anschließende Aussprache beschränkte sich Gestorbenen noch 285 Kriegs teilnehmer aus dem Kreis Gießen, sorgien, zusammen, und Falte sie unter die Füh im wesentlichen auf die Frage, ob das Tilgungsgesetz außer die entweder in Feindesland gefallen oder im Anschluß an Ver⸗ seiner Gendarmen. Die Russen, welche eine 8 dem Zuschuß von 2 Millionen zur Staats verwaltung auch die wundungen oder durch Erkrankungen infolge des Feldzuges ge⸗ Eicben and S6sernane, bude am 208. fe zurlerge, ge b ind Tugend adh. lo en ehe et i. e weichen en den Kintafer eben Get ber bt i 3 gleichs⸗ u ilgungsfon zuläßt, sowie au e eise di Sterbli zu günstigsten J 6 ürde, 1 und Czernowitz wurde am 20. Oktober don den Deb nee ddr Foßte 1914 und 1015 endalltia zu decken sind. weun nicht der Krieg gekommen wäre. esterreichern wieder besetzt. Als die Ruß en gewahrten, Ter Vorsitzende legte in letzterer Hinsicht folgenden Antrag der„Wenn wir von den Kriegs todes fällen absehen, verteilen sich wie gründlich sie getäuscht waren, gaben fie sich alle er⸗J Mitglieder des engeren Finanzausschusses vor: N die Sterbefälle auf die einzelnen Altersklassen folgendermaßen; denkliche Mühe, Czernowitz wieder zu erobern. Fünf Dem Gesetzentwurf der Regierung ist folgender Artikel 6 bei⸗ unter! Jahr 1—15 15-30 30-60 6070 über 70 Wochen lang beschossen sie die Stadt. 50000 Russen waren zufügen: 5 1 125 150 5 5 27 28 au inken Pru K. Die aus Anlaß des Krieges zu Lasten der Staatskasse ent⸗ Von den 285 Kriegstodesfällen hören 225 ins dem link Ufer des th aufgestellt und 50 nonen standenen Einnahmeausfälle und besonderen Ausgaben aus den von 15 bis 30 und 60 ins Lebensalter von 30 bis 80 Jahren. beschossen die österveichischen Positionen. Auf der öster⸗ R 81 1914 d 1915 d. lagswei be⸗ ie in früh Jah 8 im Bert 8 5 reichischen Seite hielten Landstürmer, welche zehnmal so 8 Stuales beeitten; die ne den 12 unter 1 Jahr 125— 9 schwach waren, ohne Maschinengewehre, nur mit zwei Ka⸗] mäßige Deckung erfolgt durch Inanspruchnahme des Staats- Lebensschwäche in Betracht, ferner Lungenentzündung und Magen⸗ 8. 1 user 2 55 täuschten den] kredits, nicht aber aus vorhandenen Fonds. Darmkatarrh. 3 Gefahr durch akute Infektionskranfheiten(Ma⸗ durch üsse ähnliche Mittel eine der Begründung des Antrags murde von verschiedenen fern, Scharlach iphtherie) ist bei den Säugli geringer als 2 51 Fee ac wee ee. vor. Dabei fe e daß eine n für in— kur der Kruchlursten ist auch den— a ssen ziemli 0 rluste aufzuwei e en Jahre in Betracht kommen„ zu- Kleinen gefahr 2* 5 Inzwischen war der Pruth 1 5 Die enen 5 mal der vornitssichtliche Mehrbedarf des Reichs an nenen Steuern Diphtherie herrschte in verschiedenen Orten in wechselnder an der Bukomin Bischen Grenze ein Um ich Heben essere Wrfprde ner an ber Besfäterng failen wer, Nenchhisen 11 frt Tophens starben f 1 und die öͤsterreichischen Truppen mußten sich den Ueber den obigem Nirtnng med zu einem späteren Zeit- ganzen 4, davon 2 Kriegstefnehmer, die sich draußen im Feld Ende Nove und Dezember vorigen Jahres Jm neuen i wei 7 5 i 7 Tete Saupe been an e bes ebenen Se da eee e e en e We 2. de e e ee 25 dn Br In 5 sind den Bundesbrltz u Hilfe getommen. Die 0„ das Wucdget jest dur cr daraufhin zu prfffen, welche 18 Personen eriegen, der Tuberkulofe anderer— wurde bis an den Prith wieder erobert, Gzernomth deset 5 vemnisse Sue— weben fre uber N. 18.6 af 10 000 Saubere Sure 1 man bie deusser uber bie ner, unchbaren Kümpfen krieb a Jörg eng ee Saen der Laue Nerat tente, Venn 2 aner anmalen ber 1 e e a f n a i heiten der Kreislaufsorgane 138 Todesfälle. An man die Russen über die Karpathen zurück Heute stehen fart F 3 starben 53, an anderen Krarkkheiten des Neben pstmg 717 am sie an den Südabhängen des Gebirges. Die Verbündeten schuß hat hi folgenden Antrag gestellt!: Krankheiten Verdauungsorgane insgesamt(darunter beherrschen den Hauptkamm und sämtliche Pässe. Ihr Weg er* 9 5 Blinder 8 urmsortsagentz unden 50, en urn ist das südliche Karpathenvorland, ihr Ziel Lemberg, 1. die nicht speziell kreditierten fachlichen Ausgaben, wie Unter- der Harnorgane 62, an Krebs und anderen bösartigen Nenbil⸗ aur die deussen aus Galizien zu vertreiben und Przempl 5 den und dergleichen den irntteren be. dunftt ind ecsongen. Selbsemorde wurden 21 gezäblt, ber- abermals und diesmal endgültig zu entsetzen. Die Russen ä mit einem Teil der vorgesehenen Summen zu 1galdckt sind 29. An anderen Erkrankungen sturben 48, bei del Kurputhe enten uf mur ihre Verschanpnengsbünst en] Tperdeifen dur engen N.. Fler i orte bgsen- 16 Fallen blieb die Tadesursache unbekannt. den Karpathenbergen den Vormarsch der Verbündeten auf- dere dringlichen, besonders begründeten Fllen zu entsprechen; 5 80 6 5 halten konnte. Drunten in der Ebene sind sie dem 2. u den unteren Behörden bei der Verwendung der Stadttheater. Man schreibt uns aus dem Thenter⸗ 3 überlegenen Gegner nicht gewachsen. Hier entscheidet. unbeschadet der eien e ee—.—. rr E Sonring bag Festz ae 1 1„ ur f b 12 nauer“ am 1 i bessere Truppenmaterial, der gründlicher chulte 3. zu dem nächsten eine dusammenstelsung der-„Des deukschen Volkes Ekkehart und das Sensi Schütze und die geschicktere Führung. Sind die Ve ündeten jenigen budgetmäßtgen Ausgaben vorzulegen, die wäh 3 f geben Inhabern v einmal mit ihrem Feind in der galizischen Ebene, so erfolgt ebuner bis dahin—— worden find. 5 en G e 1—— 2CC1CC1TCT0T0 0 aum Leopold im besonderen, wenn schlie 8 n nnen, und wenn ihr z. B. ein fürstli siegt, wenn der Alte bei Schwiegersohns, mit denen er in Menschenkind, eine Prinzessin, sehr gefallt el sie kellih 1 vergangenen Dünkeltagen verkracht hat, in Guaden wieder auf⸗ von Herzen liebenswert ist, so muß sie sich Gewalt antun, ste wird, und wenn am Horizont die tröstliche Verheißung nicht 1 ie t ö evpold demnächst mit gefülltem Geldbeutel und ge⸗ 1 dutertem Herzen aus dem Lande des Dollars ans Herz eines in Frage tommen könn: Von ihm nachtranernden bruben Müdels zirrückfehren wird. Was ine i dem Verständnis, das unfer Thea 5 Wesen Welt. in der so etwas vorfontmren fann, fall schlecht sein? nftmn lich und der März 1888 wirft sie selber aufs Krankenbett, aber Benesizvorstellung entgegenb wenns auch bergauf und ab geht, der Lebenslauf ist Lirb und Leute, die ihr von einem„hochseligen“ Kurfürsten von Hessen Besuch, mit de a 7 Lust, und alles Elend ist eine sekundäre Erfcheinung; L' Arronge hat reden grwinnen nichts bei ihr. ö bald in die rechte Fühl fast Abe enn virklich er sagt es so ilberzengend, daß man es Er paar Urterke aus dem Mintde diefer fein Elen aude uns gestem so Ruffia und verenngtich vor- Pie Menschen. de Lebens 9— Aesungen und cgemimt, daß man schon an der treff⸗ So schildert fie 0 bs r— el lichen Spiellamme unserer Künstler seine helle Freude haben konhite.] Genre, sehr fröhlich, sehr gescheut, sehr angenehim, ein bischen zur Saag ef ber Hide bie gun sic n an br Anse. bag, Fern. erh gr, Bite die Gier bes feigen Firsten)—, Bühne wirlig an, Akkschlüssen. aber es lebt it ihnen“ Oder eine Sclülderun 8 bimein, klang der Beifall aus voll- kannten. Done:„Holstein Derelte Montag vort dannen, n A iellei der nmsen Ausdrucksmittel gedenzen wollte, die And 8 8 a „ e t Fhiksal der Farvenl Sezusters sand. und prae erf an fe. er fang e abt g gr d ist das was man ein wenn man nicht Else Jüngling und Hanst Martini nernen kommt, was ihr innerlich frentd t— 2 felbst 5 wollte, 7 ihre— die 7 5 der W als Genalttätigreit; sowic c B.—* 1 g— 5 erg Jef vn er Neunte weh ang allen als er audbiren soffhe, Nönig von r asten Anerkennung auf allen auch ihr bei chen Pungerhö 2 1 0 f a l höhumgen:„Bitte 1 Leitung von Hermann Wel Gräfin immer mrs dem Spiel“ ischt sie 1885 t es, was in dem Stück mit Noten zu tun hat, zu Tages gar Fürstin ist. ird. 1 5, und als sir eines kung. a fütte nach n 9 ist. i 115 sie sich selbst:„Bloß Titel, ich Run werden, als durch die schatten stehend, ist die Gestalt seiner Tae. daß selbst die gewalttge Gestalt ihres Gemn ie Gepräge nur nach und nach er- und cher* nicht den e Druck 1 ie wehr von ihr bekannt wurd, um so deut- kommen.— Dubei ist ihr von Anfang an der . a v. Bismarck nicht nur als die gewesen und ieben in des großen! unseres Reiches, sondern auch als eine] Tage, um die alles schhwüingt. See ien*r—— Persönlichkeit für fich das höchste In e verdient. Reich und tief] sein alles Bismarck angeht. bildet, bald in aus- in ihrem Empfinden, unbestochen von'orurteilen, echt und wahr führlicher ig, bald in flüchtiger Notiz des ende in— weten. so stellt sie sich in ihren Briefen dar. Be ad in er le den anden, Biber bene a r der r ene 8 W— eben mit 1 Bonda ffentl. denen bereits jitigsten Hefte er mi a wie i Wi 6 des bei Greiner— Pfeiffer in Stuttgart erscheinenden„Titrmers“ Wäldern von— bis Aerd 9 3 interessante Auszüge und Mitteilungen gibt. Was Johanna don dicken Wasserstiefern und dicken Jagdröcken und Pelzmützen, ganz San, e u e e ene ee dee an de er dee een nen Fedde e a9. 5 i a Klaffe; sie unte mur Menschen und ihren Wert. Von Nacht- dei unnd bittet fer. Idnen u Füßen gekaut zn Meder,— Die ganze innere Kmft und Wah keit dieses. * dahrhaftinkert dieses selgenen 3 S nachmittag wird nicht gespielt. Die Abendvorstellung ist als Vor⸗ zu den Fahnen einberufenen feier zu Bismarcks hundertstem Geburtstag gedacht und während das Festspiel das Thema unmittelbar behandelt, m auch die Aufführung von„Hans Lange“ insofern Bezug auf den haben, als im Heysischen Stück die Handlung sich um das Schicksal eines prüchtigen, kerndeutschen Mannes dreht. Kreis Büdingen. O unter⸗Widdersheim, 22. März. Wieder hat das Vaterland aus unserm Dörfchen ein Opfer gefordert. Unser Gemeinderechner Wolf fiel auf dem östlichen Kriegs⸗ schauplatz als Ersatz⸗Reservist. Er hinterläßt eine Witwe mit zwei unmündigen Kindern.— Bereits vor einigen Monaten fiel als erster der ledige Reservist Otto Michel. Kreis Alsfeld. O Aus dem oberen Ohmtal, Spuren des Winters sind immer noch nicht alle verschwunden. An den nach Norden gerichteten Rainen findet man den Schnee in beträchtlichen Mengen noch vor. Trotzdem lassen sich die Leute. angeeifert durch das schöne Wetter der letzten Tage, nicht länger in der Stube zurückhalten, und beginnen schon mit allerhand Ar⸗ beiten. Die Gärten werden einstweilen gedüngt: bisweilen sieht man schon Leute, die mit dem Säubern der Wiesen beschäftigt sind, Mist wird hinaus aufs Feld gebracht usw.— Befriedigt ist man allenthalben über den prächtigen Standder Winter⸗ frucht. Mit ßer Zuversicht blickt man in die Zukunft und verspricht sich 15 jetzt bei günstigen Witterungsverhältnissen des Frühlahrs eine gute Ernte. Leider tritt in vielen Gemarkungen die äuseplage empfindlich zutage, so daß der junge Klee. der ebenfalls einen sehr schönen Stand zeigt, nicht selten ganz oder teilweise vernichtet worden ist. 5. Kreis Schotten. n. Schotten, 22. März. Die diesjährige Hauptver⸗ sammlung des Vogelsberger Höhenklubs wird den Zeiwerhältnissen entsprechend nicht in dem üblichen fest⸗ lichen Rahmen stattfinden, sondern als ernste Arbeits⸗ agung am Sonntag, den 4. Juli, im Klubhause auf dem Hoherodskopf abgehalten werden. Da die Einnahmen des Klubwirts infolge des Krieges außerordentlich rück⸗ angen sind, so wird die Pachtsumme, für die Kriegs⸗ dauer auf 600 Mk. ermäßigt, vorbehaltlich der Genehmi⸗ 22. März. Die letzten durch die Hauptversammlung. Die Vereinszeit⸗ z Scrift„Frischauf“, geleitet von Prof. Weißbart in Laubach, wird auch während des Krieges weiter erscheinen, allerdings in beschränktem Umfa und in einer Ehren⸗ tafel der im Felde gefallenen Mitglieder bleibend gedenken. Der an den Hauptverein abzuführende Beitrag kann für die Mitglieder auf Antrag der N gestundet werden. Dem ung des Turmes auf der Her⸗ Kriegsjahres 100 Mk. 3 Zweigvereine zu Grunbstoc für die chenhainer Höhe sollen trotz des zugefüihnt werden. Krieg gefordert. Fürs Vaterland starb am 10. März der Vize⸗ fesdwebel Karl Kraft im Infanterie⸗Regiment 118. Kraft war ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz und der hessischen Tapfer⸗ leitsmedaille. Er hinterläßt Frau und Kind. — Aus dem Oberwald, 22. März. Der Schnee— immer noch eine durchschnittliche Höhe von 20—30 Ztm. Die Wiesen sind mitunter schon schneefrei. f Kreis Friedberg. rat verfügen, ihrer Mitmenschen ge al lage steuern zu können, f —— Notgeld einst und jetzt. Notgeld ist in allen am Krieg beteiligten Staaten zur* gelangt. In Frankreich haben die Städte Bordeaur und größere Summen in Umlauf gesetzt, in Deutschland sind es während der ersten Kriegswochen eine Anzahl Ortschaften der Propinz Posen gewesen, die No ausgeben mußten. Das um vernünftige Zurügbalten des Metallgedes ließ bis zum Erscheinen der Ein⸗ und Zweimarkscheine der Kriegsdarlehnskasse eine Not an Klein⸗ geld entstehen, gegen die die städtischen einschreiten mußten, denn sie hatten ihre Beamten zu bezahlen und ihre Kassen brauchten Kleingeld zum Aus zahlen. So haben im Posener 24 Städte und Landgemeinden Notgeld ausgegeben. Um„Geld“ im wirklichen Sinne des Wortes handelte es sich dabei freilich nicht; es waren vielmehr Gutscheine, die an bestimmten Kassen innerhalb eines gewissen Zeitraumes wieder eingeloõst werden Den höchsten Betrag verausgabte Hohensalza, das für 40 000 Mark Notgeld im Wert von 5 Pfennig bis 3 Mark drucken ließ. Bromberg, Ostrowo, Nakel und Strelno konnten sich mit Beträgen er läßt Sie herzlich grüßen und ist etwas verstimmt über den W ber Bisnrarck auch behiel unnennbar ihr al marck auch war, sie ielt doch auch ihre eigenen Interessen. Sie hat es— mit sich allein zu sein und zu bleiben. Während sie im näheren Um⸗ gange von Temperament vibrierte, hat sie schon frühzeiti auf die übliche gesellschaftliche Unterhaltung Verzicht geleistet Dafür hat sie sich in manchem Bezirke der Literatur umgesehen, auf dem man Bismarcks Gattin vielleicht weniger zu finden erwartete. In einer Zeit, da Turgenjem und Paul Heyse revolutionär waren. hat sie sie in ihrer Art gelesen, ärgerlich über jede Störung, die sie in die„Alltäglichkett“ zurückwirft, aber dennoch nicht hastig, mit ihrer ganzen genauen Eindringlichkeit, um sich dann teils be⸗ wundernd, entzückt und hingerissen, teils auch ablehnend, ihre Rechenschaft zu geben. An dem damals jung auftauchenden„Cor⸗ vinus“ Wilhelm Raabe— sie gleich ihre große 7 für Berthold Auerbach hat sie nerkennung, aber man sieht doch. wie er sie nicht nachhaltig erfreut, und hat sie heraus, diese gemachten Sachen stellenweise reizend, aber meist grundverdreht zu finden. Ueberall aber in ihren Briefen sprudelt der Born ihrer Rede, ergieße er sich über was er wolle, nrit rückhaltlosem Frei⸗ mute aus dem Innersten ihres Wesens heraus. Als Probe sei der Teil eines Briefes hierhergesetzt, den sie aus Varzin am 14. April 1873 an Frau v. Eisendacher geschrieben hat:„Man lebt seine Tage dahin, mal stiller, mal geräuschvoller, immer mit“ denselben lieben und unlieben Menschen, und sie sagen wenig, man noch weniger, was wert wäre weiter erzählt zu werden Die Faupt⸗ sache ist aber inni Dank gegen Gott, daß Er dem geliebten Bismarck einen besseren Winter verliehen, wie den vorigen, trotz reichlichem Aerger über Feinde und Freunde(sogenannte), worin letztere leider jetzt immer weit ergiebiger sind, wie die + Gegner, was ich, dickfällige Kreatur, ohne Schaben ertragen kann. Bismarck aber viel tiefer grämt, wie die ganze miserable Wirtschaft wert, die mir samt und sonders gestohlen werden kann, ohne daß ich einen falschen Pfennig 3 5 oder eine Viertelsträne darum weinte. Wenn sie sich so widersacherisch gegen uns stellen und so 1 so mögen sies doch gern tun— wir können reizend ohne sie leben, ich namentlich ungeheuer, und wüte über jeden Seufzer, zu dem sie meinen geliebten Bismarck veran⸗ lassen, durch ihr grenzenlos verrücktes Gebaren!!“(Bezugnahme auf bie beginuende Verstimmung der Konservativen.) schnell von uns abfallen, Urrichstein, 22. März, Ein zweites Opfer hat der 20 000 Mark begnügen, während andere Orte noch ten, so Krotoschin für 1924 Mark, Ritschen⸗ 5 ark und Kletzko gar nur für 600 Mark Hohen ⸗ salza schuf mit feinem 5-Pfennig⸗Schein ben kleinsten Wert Die meisten anderen Orte konnten mit Werten, auskommen, die zwischen 50 Pfennig und 3 Mark liegen, nur Nakel, Rogasen und Zerkow ließen 10⸗Pfennig⸗Scheine herstellen, während Ostrowo auch 15 000 Stück Notgeldscheine zu 25 Pfennig verausgabte. Das Aussehen f dieses durchweg aus Papier estellten modernen Notgeldes. von 10 000 bis weniger veraus walde für 1150 kleiner, etwa 2 zu 3 Zentimeter großer Zettel mit der Wert⸗ 5 angabe und einer einsachen Verzierung. In Obernitzko ließ man mit der Schreibmaschine den Wert und die Nummer auf kleine Zettel schreiben und setzte den Magistratsstempel daneben. Die Behörden von Jarvtschin, Rackwitz und Punitz verausgabten mit der Hand geschriebenes Notgeld, das die eigenhändige Unterschrift des Bürgermeisters und ebenfalls den amtlichen Stempel trug. Diese Scheine haben ungefähr die Größe der heutigen 1 und 2⸗Markscheine. Wo man die Ausgabe des Notgeldes von längerer Zeit vorbereiten konnte, ließ man dies natürlich mit Angabe des Erscheinungsortes, des Wertes, der Gültigkeitsdauer, Stempel und Unterschrift des Magistrats drucken und Tremessen verzierte sein Notgeld gar noch mit dem alten Stadtwappen. Die 1⸗Mark⸗ und 50⸗Pfennigscheine von Krotoschin und Bromberg bildeten zusammenhängende, wie die Briefmarken gelochte Bogen, von denen man je nach Bedarf einen Geldschein abriß. Tieses deutsche Notgeld des Kriegsjahres 1914 ist heute schon ein ebenso gesuchter Sammelartikel, wie es die Notmünzen und das Kriegsgeld alter Tage sind. Immer wenn in Kriegszeiten Geldmangel entstand, wurden Notmünzen geprägt, die nach Stoff und Gehalt wie der Art der Herstellung mannigfach von den ge⸗ bräuchlichen Münzen abwichen. Man verwendet statt Gold und Silber Blei und Zinn und mußte sie oft gießen, da Prägestempel in der Eile nicht zu beschaffen waren. Besondere Arten von Notmünzen bilden die Belagerungsmünzen, die in einer belagerten Stadt, und die Feldmünzen, die in Kriegszeiten für die Bedürfnisse eines Heeres ausgegeben wurden. So ließ der Gouverneur Mon⸗ dragon der Zitadelle von Antwerpen während der Belagerung von 1593 eine große Kupfermünze schlagen, die Zwangskurs erhielt, und das seltene Silbergeld ersetzen mußte. Auch die„Klippen“, jene viereckigen mit der Schere geschnittenen Geldstücke, waren urs ich Notgeld, das zuerst im 16. Jahrhundert in Teutsch⸗ land auftam. Man zerschnitt dünne Silberplatten und drückte auf die Vierecke den Prägestempel. Oft waren auch Privatpersonen ur Ausgabe von Notgeld genötigt; dies war in Frankreich 1791/92 der Fall, als die Firma Monneron sogenannte„Me⸗ dailles de Confiance“ aus pfer prägen ließ. Vielfach mußte aber bei der Herstellung von Kriegsgeld zu anderem Material als Metall, also zu Papier, Leder, Holz oder Horn gegriffen werden. Eins der ersten Papiergelder, das dem Metallgeld vollkommen leichwertig war, ließ 1573 die belagerte Stadt Lenden drucken. Ledergeld als Anweisfung auf künftige Zahlung gab Kaiser Fried⸗ rich II. seinen Soldaten während der Belagerung von Faenza. Die Lederstückchen trugen fein Bildnis, hatten Zwangskurs und wurden später jedes für einen goldenen Augustalis eingelöst. Das gleiche Mittel hatten bei früheren Belagerungen der Griechen⸗ kaiser Konstantin Kopronymus im 1 743 und der venezianische Doge Domenico Michieli um 1022 angewendet. Auch König Johann ohne Land ließ Ledergeld herstellen und König Ludwig IX. von Frankreich verausgabte während seiner Gefangenschaft lederne ahlungsanweifungen, auf denen der Nennwert— eingepreßte ld⸗ oder Silbernägel bezeichnet war. Aus den Kämpfen; die Deutschland im Mittelalter und zu Beginn der neueren Zeit jedes Jahrhundert durchtobten, finden wir in unseren Sammlungen zahlreiche Notmünzen und Nottaler. —— Vermischtes. „Ein neuer Krastfahrreisen mit wenigGummi. Beim Verbrauche von Gummi hängen wir in hohem Maße vom Auslande ab, denn die Herstellung künstlichen Gummis ist tech- nisch noch nicht so weit vorgeschritten, daß sie uns nennenswerten Ersatz für den Naturgummi bieten könnte. Ein besonders starker Gummiverbraucher ift aber das Kraftfahrzeug, vor allem deshalb, weil von den Reisen seiner Räder erhebliche Mengen Gummi wirklich abgefahren werden, also dauernd verloren gehen. Da verdient eine von Amerika kommende, im jüngsten Heste des„Pro- metheus“ mitgeteilte Erfindung belondere Beachtung, nach der Krastsahrreisen mit verhälinismäßig wenig Gummi hergestellt werden können. Der größte Teil dieses neuen Reisens besieht nämlich aus gummigetränkten Leinengeweben. Beim Reisen ge- wöhnlicher Bauart unterscheidet man ja heute schon das aus Lagen gummigetränkten Gewebes gebildete, sich bei den Wulsten ver- dickende Leinwandgerüst und den auf dieses aufgebauten Belag, der je nachdem aus Gummi allein oder Gummi mit stahlnietendurch⸗ setztem Lederbelag besteht. An Stelle dieses Belags tritt nun bei der neuen Bauart eine aus gummierten Leinwandlagen aufgebaute Schicht. Diese soll nach Angabe der Amerikaner dauernd rauh bleiben, also einen vorzüglichen Gleitschu bilden, soll sich nur sehr langsam abfahren und endlich sehr widerstandssähig Fer Schnitt den genügenden erprobt Reisenfabriken Vielleicht führt er überhaupt zum der bekannte Leipziger Chemiker Reihe von Jahren vorgeschlagen Gummis glyzerinhaltigen, ist sehr verschiedenartig. In Znin und Rogasen genügte schon ein tische Versuche nachweisen, ob es jeder übergroße Kop Der Geschicht am 18. Januar bitterte Zuschauer die Federn im Theater hat später fast alle welt beschäftigt, und in der Lale Vorsch K. ich Vorschläge auf, Geldstrafen vorsahen, Denkmale werden. mit wenden. eilweise noch überlegen sind, ür Reifen eignet. abzunehmen. Die Dame wies 5 Frauenhut im einigten Staaten tauchten schließl spenstige Frauen i schiedener Gegner des Theaterhutes; Athener Theater mit einem Kopfputz erließ 1913 strenge die gereizten Frauen a geradezu gigantischen ins Theater am 22 März hat. Sschreiber und Sittenschilderer 1777 in der Pariser Oper ein Zuschauer, der hinter einer Dame mit einem Federhut von imli Hi saß, ihr die Wahl stellte, das Theater zu verlassen beides zurück, worauf ihr der er⸗ itt. Der land war der Minister des Innern, gleichen schien. Auch der Bestimmungen Hüten erschienen. zegenkundgebung. so erzählt der„Piccolo“, kamen die Herren mit Zylinderhüten unb ruchten wie die Türken. ————u————— „Der Frauen hut im Theater hat, wie vor weit zurückliegenden Zeiten die Quelle des die Theaterbesucher gebildet. Pariser Polizeipräfekt der Schauspielertruppe„ Dame die Türe zu weisen, die den 3 einer Schere damals e, 1915. Zusammenhalt bewahren. Das muß noch Aher Man darf wohl hoffen, daß sich die deutschen. mit dem neuen Gedanken eingehend befassen werden. gummilosen Krastsahrreisen, den Wilhelm Ostwald schon vor einer Er will an Stelle des Bichromat versetzten Leim ver- Dieses Materkal besitzt Eigenschasten, die dem des Gummi doch müssen auch hier noch systems· sich zur industriellen Verarbeitung e, so schon drusses für Bereits vor 10 Jahren befahl der médie italtenne“ urschauern durch eine den freien Blick auf die Bühne nehme Metra erzählt, daß Höhe oder den Hut Die Marttpreise fur Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch⸗ und Brotpreise abschnitt. Länder der Kultur⸗ Schlachtviehpreise im Frankfurt a. M. Flesschprelse in Gießen Ochsen 50 IL.% Kg. 90—98 Pla. Kälber/ Kg. Schlachtgw. 76—107 M/„ 80-84 Schweine„ 100-108„„ 10011. C etreidepreise m Mann he im Brotpreise in Gießen: Roggen 100 Kg. 24.50 Mt. Weizen 100 Ng. 28.50 Mk. Höchstpreis. Weißbrot Kirchliche Nachrichten J Evangelischer Gottesdlenst. Lollar: Mittwoch, den 24. März, abends 8 Uhr: Kriegsbetstunde 2 Kg.— Pla. Schwarzbrst 2g. 76 Bag. — Absolute Feuchtigkei Relative Feuchtigkeit Wind · richtung 23. 2C 749,8 10,3 6,7 71 8 2 10 23. 9 754,1 9,6 7,6 85 8 2 10 24. 7 7500 5,6 6,3 93 8 2 9 ste Temperatur am 22. bis 23. März 1915 iedrigsle„ Niederschlag: 0,5 mm. und Stich sein. Diese Eigenschasten erscheinen in der Tat möglich; dagegen ist es eine andere Frage, ob die 4 La unter dem Einslusse des ständigen Druckes sowie der Nässe auf die Dau er Bekanntmachung. Betr.: Die Regelung des Verbrauchs von Brotgetreide und Mehl: hier: die Selbstversorger Den Unternehmern laudwirtschaftlicher Betriebe, denen Getreide oder Mehl oder beides zusammen zu ihrem eigenen Gebrauche überlassen worden ist, wird hiermit auferlegt, am Ende—4 jeden Monats bei der Großh. Bürgermeisterei anzugeben: 1. die Zahl der Familienangehß rigen und des Gesindes. Unter letzterem sind diesenigen wegzulassen. für die Brotkarten ausgestellt werden dürfen, 2 geren Perimen. gbr Wenrift denz gegebenen en, ge g monatlich verwendet wechen darf, 3. die Menge der zu Beginn des nächsten Monats im Be⸗ sitze des Selbstpersorgers befindlichen Vorräte an Brot⸗ getreide und Mehl, 4. die im Verlaufe des verflossenen Monats verbrauchte Menge von Brotgetreide und Mehl, Getreides wird mit Gefängnis bis strase bis zu 1500 Mark ortsüblich verõ ffen 1 2 8 4 5 1 785 8 10 e des zu 2 . nen menge des denen de: Peglen des Zezeen die in legten nech var. des a- des zulässigen monatlich Monats im Be- Monats imbe⸗ monat Monat ver⸗ handene selb- milien⸗ Ge. Berbran—— 42— 4 2 Selbst⸗— 35 1* verbrauchers mit⸗ findes von Brot⸗ ers enge an an Brot⸗ 1 glieder 1 getreide don Meh 3— detabcger— lde mehl getreide Mehls T„ n. 1 „Auch als Liebesgabe im Felde begehrt!“ u —5iðrði—5ß5r 5. die hiernach 1 110 noch vorhandenen Vorräte an Brotgetreide ö Treten im Laufe des Monats Aenderun der versorgungsberechtigten Personen ein so meisterei feet hiervon Mitteilung zu Wer den vorstehenden Anordnungen u. ö 10 Monaten oder mit Geld⸗ n. g 4 f neter N An die roth. B. der Landgemeinden Kreises. Sie wollen vorstehende Bekanntmachung wiederholt tlichen. Die Angaben der Selbstverbraucher sind in eine Tabelle nach folgendem Muster aufzunehme ——— 11 vor⸗ ene orräte an Mehl in der Zahl der Bürger⸗ kommt, ö a g Stellt sich nach den von den Selbstverbrauchern machenden Anzeigen heraus, daß der eine oder andere en ihnen insofern unwirtschaftlich verfährt, als er seinen Vorrat vorzeitig oder in unzulässiger Weise verbraucht, so haben Sie ihm seine Vorräte zwangsweise wegzunehmen, ordnungs⸗ mäßig aufzubewahren und sie nur in Wochenraten wieder an ihn zu verabreichen. Eine scharfe Durchführung der getroffenen Anordnun⸗ gen wir Ihnen schon um deswillen zur besonderen zum Gießen, den 21. März —— machen w Pflicht. wril sie nicht nur im⸗Interesse der Selbstperbraucher, Großherzogliches „ Kr 1915. eisamt ee. eure. sondern auch dem der Allgemeinheit liegt. Erstere werden, ö wenn sie unwirtschaftlich oder entgegen den bestehend schriften mit ihren Vorräten umgegangen sind, später darben müssen. da—+— 7 1 Um E e ö Nachteile der übrigen versorgungsberechtigten rung überwiesen werden 3 e en Vor⸗ f inden weitere Vorräte 777 5 1 27 1 1 8 7 14* 5 8 5 e eee euanschafsung von Garderoben, sasse r 0 8 4 wer, fee 60 düngen e, en, Fr! erel Gebr. RO ve e Wer Sparen Will 5 117 5 7 9 Sata 27080 Laden in Giessen Mart atz! 1 15 Lochänge, Decken, Handschuhe, Federn etc. 111 1— 7 A 1388 ne 4. Zimmer ⸗Mobn., Vermietungen Re 1 per 1. April 1915, evtl. auch * Die durch Berufung des früher, zu vermieten. Näh. Herrn Ur Sattler an die im Dause bei Frau Böhm Universität Königsberg frei- und Walltorstraße 18 bel werdende 2593 L. Althoff. 364 Wohnung, ahemstraße 18 T Bimmer⸗ Lohnung zu vermieten. bestebend aus 11 Zimmern, 20011 Riun, Oft Anlage 12. 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Das Umlagekataster für die land⸗ und forst⸗ wirtschaftliche Berufsgenossenschaft von der Ge⸗ markung Hausen liegt vom 25. März ab zwei Wochen auf der Bürgermeisterei offen. Hausen, den 24. März 1915. Müller, Bürgermeister. Das Umlagekataster der land- und forstwirt⸗ schaftlichen Berufsgenossenschaft für 1914 liegt vom 25. d. Mts. ab zwei Wochen bei unterzeichneter Stelle offen. Widersprüche sind innerhalb eines Monats bei dem Vorstand in Darmstadt nach Ab⸗ lauf der Offenlegung zu erheben. 2738 Leihgestern, 22. März 1915. Großh. Bürgermeisterei Leihgestern. Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land- und forstwirtschaft⸗ lichen Berufsgenossenschaft für das Großherzogtum Hessen für das Jahr 1914 liegt zwei Wochen lang, nämlich vom 25. März bis zum 8. April ds. Is., auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster aufgenommen oder nicht aufgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offen⸗ legungsfrist bei dem Vorstande der land⸗ und forst⸗ wirtschaftlichen Berufsgenossenschaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Burkhardsfelden, am 22. März 1915. Großherzogliche Bürgermeisterei. Hoffmann. Holzversteigerung. Am Montag, den 29. März ds. Js. mittags 1 Ubr, kommt bei Gastwirt Klinkel zu Odenbausen nach stehendes Holz zum Verkauf: Distrikt 5 Hoberwald, Eichen: 6 Rm. Schichtnutz. bols 2. Kl., 6 Rm. Scheitholz, 26 Rm. Knüppel; Buchen: 18 Rm. Scheitbolz 51 Rm. Knüppel, 12 Rm Reiser 3. Kl. Distrikt 9a Neuer Schlag, Fichten, 2 Stamme 2. Kl. — 0.20 Fstm., 2 Stangen 1. Kl.— 0,18 Fstm. 20 Stangen 2. Kl.— 1,20 Fstm., 25 Stangen 3. Kl.= 7.65 /, Fstm. 500 Stangen 4. Kl.— 7.50 Fstm. 620 Stangen 5. Kl.— 310/1060 Fstm. Distrikt 6 Stoßkopf. Buchen: 106 Rm. Schelthols, 64 Rm. Knüppel, 344 Rm. Reiser 3. Kl. Distrikt 7 Stoßkopf, Buchen: 13 Rm. Scheitbols, 91 Rm. Knüppel, 45 Rm. Reiser 2. Kl. Totalität. Distrikt Za: 13 Rm. Fichtenretser 3. Kl. Distrikt 34: 1 Rm. Weichholzreiser J Kt Distrikt 46: 3 Rm. Buchenscheit, 2 Rm. Buchenreiser 4 Klasse. Olkkrirt 4: Fichten: 3 Stangen 2. Kl.= 0,18 Fstm., 30 Stangen 3. Kl.— 000/108 Fstin., 90 Stangen 4. Kl. 15 Fstm. und 20 Stangen 5. Kl.= 0,10/ Istm. Krofdorf, den 23 Marz 1915. 3 Kriegs versicherung für sämtliche Kriegsteilnehmer ohne jede Extraprämie bei garantierter Auszahlung der Vers. Summe. Generalagent A. Fröhlich Nord Anlage 31. Telephon 244. 2764 2736 Giessen. 7 ssssssssüssassssaptnfstfnssfsgttits inn Euacne rd. FJranksarfe-Ichutglage. Siessen cus b urg 2 Meine Zahn-Praxis befindet nch von jetat ab ee Plockstr. II, I. Stocken ene und euärüge Tasherwarpet Eissporen e ehen ee nein. Koll Mausburg 7. l l * chaftlichen Berufsgenossenschaft für das Groß⸗ herzogtum Hessen der Gemeinde Obbornhofen für das Jahr 1914 liegt zwei Wochen lang, nämlich vom 28. März bis einschl. 10. April d. Is., auf der Bürgermeisterei zur Einsicht offen. 2737 Obbornhofen, den 23. März 1915. Leschhorn, Bürgermeister. Bekanntmachung Das Umlage klataster der land⸗ und forstwirt⸗ schaftlichen Berufsgenossenschaft für das Großher⸗ zogtum Hessen für das Jahr 1914 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 26. März bis zum 9. April dieses Jahres, auf der Bürgermeisterei zur Ein⸗ sicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster aufgenom⸗ men oder nicht aufgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegungsfrist bei dem Vorstande der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossen⸗ schaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Trais-⸗Horloff, den 23. März 1915. Großherzogliche Bürgermeisterei. Bornmann. Bekanntmachung Das Umlagelataster der land- und sorstwirt⸗ schaftlichen Berufsgenossenschaft für das Großher⸗ zogtum Hessen für das Jahr 1914 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 25. März bis 8. April l. Js., auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteilig⸗ ten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster aufgenommen oder nicht aufgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegungsfrist bei dem Vorstande der land⸗ und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft in Darm⸗ stadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Queckborn, am 23. März 1915. Großherzogliche Bürgermeisterei Queckborn. Schmidt. 2756 Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land- und forstwirt⸗ schaftlichen Berufsgenossenschaft für das Großher⸗ zogtum Hessen für das Jahr 1914 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 25. März bis 9. April ds. Js., auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteilig⸗ ten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster aufgenommen, sowie da⸗ gegen, wie er veranlagt ist, find innerhalb eines Monats nach Wlauf der Offenlecngsfrist bei dem Vorstande der land⸗ und forstwirtschaftlichen Be⸗ rufsgenossenschaft in Darmstadt zu erheben. Später finden. 2 n Annerod, am 23. März 1915. 8 Großherzogliche Bütrgermeisterei 9 Horn. Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land⸗ und forstwirt⸗ schaftlichen Berufsgenossenschaft für das Großher⸗ zogtum Hessen für das Jahr 1914 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 24. März bis einschließlich zum 7. April d. IS., auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Wider⸗ sprüche dagegen sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegungsfrist bei dem Vorstand der land⸗ und forstwirtschaftlichen Berufsgenossen⸗ schaft in Darmstadt zu erheben. Spiter eingehende finden. 2752 für 1915 Ri. lang für die Beteiligten auf dem Geschäftszimmer der unterzeichneten a Einsicht⸗ Bekanntmachung. Das Umlagelataster der land- und forstwirt⸗ schaftlichen Berufsgenossenschaft für das Großher⸗ zogtum Hessen für das Jahr 1914 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 26. März bis zum 9. April dieses Jahres, auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster aufgenommen oder nicht aufgenommen, sowie dagegen, wie er veran⸗; lagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegungsfrist bei dem Borstande der land und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Hungen, den 23. März 1915. i Großherzogliche Bürgermeisterei Hunge n. Fendt. 2759 17„ Das Umlagekataster der land- und forstwirt⸗ 9 1 „ — *