m. 64 Erftes Blatt — 1 er für die e 112 Abresse n Sele ebl * Drahtnach· richten* Annahme don für die Der kleine Kreuzer„Dresden“ gesunken. Die neuen . Beilagen: e waächenllich Sietenet gamiliendlätter; 2 wöchentl. Kreis. latt für den kreis Gießen 8 und A zweimal monat 8 eneral⸗Anz bis. Rotationsdruct und derlag der Brühl'schen Univ. Buch⸗ 165. Jahrgang 2 jährl. Mk. 2.20: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 65 Pf.; durch die Post Mk. 2.— viertel⸗ jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 Pf.— Haupt⸗ schriftleiter: Aug. Goetz. eiger für Oberhessen und Steindruckerei n. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. druckerei: Schulstr. 7. Beck, sämtlich in Gießen. Mittwoch, 17. märz 1915 Bezugspreis: monatl. 75 N., viertel Verantwortlich für den politischen Teil und das Zeuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Ge⸗ richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. englischen Uebergriffe gegenüber den neutralen. r Croßes Hauptquartier, 16. März. Westlicher Kriegs schauplatz. 5 ö b bon 0 liche Höhenstellung bei St. Eloi füdlich bon Ppern, um die seit vorgestern gekämpft wurde, inunseren Händen. 0 Am Südhang der Lor ettohöhe nordwestlich von Arras wird um eine vorspringende Bergnase gekümpft. In der Champagne brachen mehrere französsische Teilangriffe in unserem Feuer unter starken Verlusten zu⸗ Nördlich von Beaussjour entrissen unsere Truppen den 1 1 0 mehrere Grüben. u den es zu Gefechten, die noch andauern. In den Vogesen wird an einzelnen Stellen weiter⸗ Qestlicher Kriegsschauplatz. 5 fen die Russen an. Sie wurden überall abgewiesen 0 ** 5* Berlin, 16. März.(WTB. Amtlich.) Amtlich wird von der britischen Admirulität bekanntgegeben, daß die eng⸗ ge⸗ lischen Kreuzer„Kent“, Glas go w“ und der Hilfskreuzer „Orama“ im Stillen Ozean bei der Insel Juan Fer⸗ . ndez auf S. M. kleinen Kreuzer„Dresden“ gestoßen ind. Nuch 5 vlosion einer Munitionskammer in Brand und sank. Die Bef atzung soll von den englischen Kreuzern gerettet worden sein. Der stellvertretende Chef des Admiralstabes gez. Behncke. 1 „ Die Nachricht vom Untergang des kleinen Kreuzers Dresden“ löst ebenso viel Stolz auf deutsche Tapferkeit unvermeidlichen Verlust. Eben hatten wir noch ein so wackeres Lebenszeichen von der„Dresden“ vernommen, als sie einen französischen Passagierdampfer versenkt hatte, und letzt liegt sie selbst auf dem Meeresboden. Immerhin, es hat si Monate gedauert, bis das zmeerbeherrschende Eng⸗ land“ den vereinzelten Feind im Stillen Ozean mit Ueber⸗ 5 entkommen war, und seit dieser Zeit hat England natürlich keine Mühe gescheut, den verwegenen Feind, der auf steter Jagd nach feindlichen Handelsschiffen war, zu en“, faßte nur 3650 Tonnen und lief 24,5 Knoten; dagegen hat der Panzerkreuzer„Kent“ einen Rauminhalt von Tonnen und der geschützte Kreuzer„Glasgow“ gehabt, und auch Jahre zu leisten hatte, überhaupt noch in vollem Umfange seetüchtig war, bleibt dahingestellt; sicherlich litt sie auch an Munitionsmangel. Es ist hoch erfreulich, daß die helden mütige Besatzung der„Dresden“, 361 Mann, vollständig gerettet sein soll! Die neuen Plackereien, die auferlegen will, um Deutschland zu treffen, brauchen uns nicht sonderlich zu beunruhigen. Die Hauptsache ist, daß die Engländer in der Aufstellung von Landtruppen, wie sich immer deutlicher zeigt, nicht vorankommen. Die Entschei⸗ dung in diesem ungeheuren Weltkriege wird Zweifellos durch die Schlachten auf dem Festlande gefällt. Der Geldzufuhr Englands und Frankreichs nach Rußland stehen zwar keine nterseeboote im Wege, aber ob diese„Schraube die Engländer nicht schon heute arg beunruhigt, Ueberraschung englisch! Welten aufgestanden un fd glischen Mietstafeln die Ziffern und Ansprüche. Ode if einer charakteristi⸗ schen 5 zu sehen ist: der mit einem Fußtritt in Sturm und allt dem steuerlosen Schiffer die Klage ren. Ein englisches Blatt schildert die neue V ane wie 1 8 1 ondon, 16. März.(WB. Nichtamtlich Daily Tele⸗ graph“ schreibt aus Peking: In den. 755 1 Jungen mit Japan räumte China Japan das Recht zur Ausbeutung der Südmandschu rei und bis 1917 die Schürf⸗ r für die Bergwerke ein. Dadurch werden Japan außer⸗ iche Rechte zuerkannt, die es in diesem ganzen Gebiet tat⸗ 0 4 zu der meistbegünstigten Nation machen. In Argonnen und am Oftrande derselben kam d Kampf geriet die„Presden“ durch Ex⸗ daß di einer Klausel über die Eröffnung des für Bahubauten konzessio⸗ nierten Gebietes und für die Ausbeutung der B das südafrikanische Beispiel befolgt. wisse Vorkaufsrechte über die. 1 g Linien. Bezüglich der Linie Kirin⸗Tschantschun, die eine Verbindung mit der Koreas über die Flüsse Tumen und Sungari schaffen soll, wodurch für Rußland eine neue Lage entstehen würde, berief sich China hartnäckig auf Artikel 7 des Vertrages von Portsmouth, nach welchem weder Rußland noch Japan strategische Bahnen durch die Mandschurei erhalten soll, und auf Artikel 2 und 3. China ist bereit, möglichst viele Plätze über bestimmt umschriebene Fragen verhandeln, Mandschurei, Schantung noch zweier Divisionen mit nicht genannter Bestimmung sich ein⸗ geschifft hätte. Juanschikai teilte seinen Freunden mit, daß er die Lage als hoffnungslos ansehe und bezüglich der Verhandlungen mit Japan mutlos sei, da China schon bis aufs äußerste gegangen sei. Wenn der dr gebrochen werden. Demnächst soll ein direkter Appell an England gerichtet werden, in welchem China vor⸗ * 5* Von der„Dresden“ Berlin, 16. März.(Priv.⸗Tel.) Die„Voss. Ztg.“ meldet aus Amsterdam: Nach einer Meldung der„Daily Mail“ aus Valparaiso erzählte die dort eingetroffene Be mamung des am 27. Februar an der chilenischen Küste von der„Dresden“ versenkten Londoner Bark„Conway Castle“, die Offiziere der „Dresden“ hätten erklärt, sie würden sie wie Brüder behandeln. Auf die Frage des euglischen Kapitäns, was mit ihnen geschehe, falls die„Dresden“ in einen Kampf verwickelt würde, habe der Kapitän der„Dresden“ geuntwortet, dann würden sie in Booten ausgeschifft und könnten zusehen, wie die Dresden“ siegen oder untergehen wird. Die englische Rekrutierung. Amsterdam, 16. März.(WTB. Nichtamtlich.)„Nieuws van den Dag“ schreibt in einer Kriegs n bersicht: Es ist besonders bemerkenswert, daß man in der letzten Zeit besonders wenig über die Rekrutierung der neuen Armeen hört. Wir haben beispielsweise nie gehort, daß Kitcheners zweite halbe killion voll ist. Die vorgesehenen drei Millionen dürften ein frommer Wunsch bleiben. Die Sache dürfte sich so verhalten, daß die Schwierigkeiten wirtschaftlicher und sozialer Art so groß geworden sind, daß viele Engländer sich wenig geneigt fühlen, sie durch die Entsendung weiterer Armeen nach dem Kontinent noch zu vergrößern. Sie glauben wohl, daß England o ehin schon genug leistet dadurch, daß es mit setwa einer Million Menschen auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen kämpft. Sie verlassen sich „auf die wirtschaftliche Not Deutschlands und die Kunst der bri⸗ tischen Diplomatie, um den Krieg zu einem guten Ende zu bringen, falls es wirklich unmöglich sein sollte, die Deutschen aus ihren Stellungen in Frankreich und Belgien zu werfen. Kitcheners Mitteilungen im englischen Oberhause. London, 16. März.(WTB. Nichtamtlich.) Lord Hit⸗ chener gab im Oberhause eine kurze Uebersicht über die gegenwärtige militärische Lage, machte aber keine neuen sachlichen Mitteilungen. Er sagte über die Dardanellen, die Operationen erwiesen die große Stärke der verbün⸗ deten Flotten. Er könne augenblicklich nicht mehr sagen, das Haus könne versichert sein, daß die Sache gut im Zuge sei. 4 Der Seekrieg. London, 16. März.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. In Verbindung mit der Un ter⸗ seeblockade Englands wird darauf hingewiesen, daß die Handelsmarine in der ersten Blockadewoche zehn Schiffe verlor, deren Tonnage nur 26941 Tonnen betrug, während in einer Septemberwoche ein einziger deutscher Kreuzer acht Schiffe mit 41136 Tonnen zum Sinken brachte. Notiz des Wolffbureaus“ Diese Zahlen beweisen natür⸗ lich gar nichts. Inzwischen versenkte ein einziges Untersee⸗ boot in zwei Tagen vier Dampfer mit 14 600 Tonnen. London, 16. März.(WTB. Nichtamtlich.)„Mornin Post“ meldet: Dem Unterseebvot, das den britischen Dampfer„Hartdale“ am Samstag in den Grund bohrte, gelang es erst nach einer Stunde, in eine solche Lage zu ommen, daß es ein Torpedo abzufeuern vermochte. Zwei Mann des britischen Dampfers, die beim hastigen Besteigen i dem Unterseeboot ihren Kameraden übergeben— Der schwe⸗ nahm, wurde von demselben Unterseeboot angehalten, ver⸗ mochte aber auf Grund der Schiffspapiere na weisen, daß er ein neutrales Schiff sei. 9 22 5 Berlin, 16. März.(Priv.⸗Tel.) Das„Berl. Dagebl.“ meldet aus Kopenhagen: Der Kap 0 f Dampfers„August Leffler“, der den angeblich torpedierten schwedischen Kohlendampfer„Hanna“ begleitete und die Mannschaft größtenteils rettete, sagt aus, er ein U-Boot noch ein Torpedo gesehen, obwohl sichtig und klar war. Der Dampfer sei offenbar auf eine 9 „Hanna“ in Helsingborg erklärt, der Kapitän der werde sich zu verantworten haben, weil er gegen seine In⸗ struktion Scarborough passiert habe, anstatt nördlich an Schottland vorbeizufahren. Helsingfors, 16. März.( Nichtamtlich.) Der Dampfer„Gloria“ aus Helsi g ist chen schiffen zur Untersuchung nach Swinemün de worden. Das Schiff war mit einer Ladung Mais von La Plata nach Stockholm unterwegs. Die neuen englischen Uebergriffe gegenüber den Neutralen. London, 16. März.(WDB. Nichtamtlich.) Mel dung des Reuterschen Bureaus. Die„London Gazette veröffent⸗ licht amtlich Einzelheiten über die Maßregeln, die ergriffen werden sollen, um zu verhindern, daß Güter Deutschland verlassen oder erreichen. Es wird bestimmt: Kein Schiff, das nach dem 1. März nach Deutschland abreiste, darf die Reise nach Deutschland fortsetzen; wenn es nicht einen Paß erhält, der ihm gestattet, einen neutralen oder in einem verbündeten Lande gelegenen Hafen aufzusuchen, muß die Ladung in einem britischen Hafen Löschen. Gitter, die nicht Konterbande sind, sollen, wenn sie nicht von der erung requtriert werden, unter den Bedin⸗ gungen, die der Prisengerichtshof feststellt, zurückerstuttet werden. Schiffe aus Deutschland o i i adung unter ähnlichen Bedi in britischen oder verbündeten Ländern gehörenden Hasen Ein Jinanzabkommen unserer Feinde. Hamburg, 16. März. „Hamb. Nachr.“ melden: Nach Pariser Berichten enthält das neue Finanzabkommen zwischen Frankreich, England und Rußland folgende stimmungen: bestreiten für die ganze weitere Kriegsdauer aus eigenen Mitteln alle in Paris, London und Nem 2. Rußland verpflichtet sich, alle ausgelegten Gelder lang- stens ein Jahr nach der Unterzeichnung des Fri ebenso wie alle aufgelaufenen Zinsen und Kosten 3. Als Spezialpfand bestellt Rußland die in Odessa lagernden Getreidevorräte, i i i — und London in Form bon Konnossementen önnen. 5 4. Unter den gleichen Bedingungen werden Frankreich und England der russischen Regierung auch den auf letztere fallenden Anteil an der finanziellen Unterstützung Belgiens, Ser⸗ biens und Montenegros sowie etwaiger anderer Länder vorschießen, die im Verlaufe des Weltkrieges an die Seite des Dreiverbandes treten sollten. a 4 2 2 Der österreichisch⸗ungarische Tages bericht. Wien, 16. März.(WB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart, 16. März 1915: Angriffe stürkerer feindlicher Infanterie auf Stellungen östlich Sulejow und bei Lopuszno an der Front in Polen wurden abgewiesen. Ebenso scheiterten mehrere Nachtangriffe, die die Russen im Raume bei Gor⸗ lice durchführten. Bei Abwehr dieser Angriffe brachte die eigene Artillerie durch flankierendes Feuer auf nächste Distanz dem Feinde schwere Verluste bei. In den Ka rpathen hielt gestern an dem größten Teil der Front nur Geschützkampf an. Auch in den Stellun⸗ 1 Mann gefangen und 3 Maschinengewehre er⸗ beutet. In der Gegend nordwestlich Wyszkow eroberten 9 seigene Abteilungen eine Höhe, nalnnen 380 Mann gefungen und hielten trotz wiederholter russischer Gegenangriffe die Die Schlacht südlich des Dujeste dauert an. Der ren russischen Kräften auf die Höhen öftlich Otty⸗ in mehrtägigen erbitterten Kämpfen unter großen Verlusten des Feindes zurück geschlagen. Nach Eintreffen weiterer Verstärkungen ging der Gegner ubermals auf dieseüöhen vor. griff in dichten Massen im Laufe des Nachmittags dreimal den Kräfte an und erlitt wieder schwere Verluste. Das Infanterieregiment General der Kavallerie (WD Nichtamtlich) Die „ 2 5. 8 5 Mit Freude und in Dankbarkeit 2 wir 5 29 erer Bitte in reichem de entsprochen worden ist und die O igkeit unseres Volkes uns in den Stand gesetzt hat, den an uns herangetretenen Aufgaben bis jetzt in vollem Umfang ge⸗ recht zu werden. nun Klagen darüber an uns gekommen sind, 15 unsere im Osten küurpenden hessischen Truppen keine Janitäts autos besitzen, welche die Verwundeten von den wegbringen, während Nachbartruppen im Besitz solcher Nurrs sind, würde es uns eine große Freude sein, wenn wir un⸗ seren tapferen Hessen im Osten diese Wohltat ebenfalls bereiten könnten. Unsere Fürsorge gilt übrigens nicht nur den Verwundeten und Kranken, sondern auch den kämpfenden Truppen seldst. Mit NA konnten wir schon einer endlosen Zahl unserer — 1— bringen. Es ist unsere Absicht, hier⸗ 1 und betrüchtliche Mittel aus unseren Samm⸗ 5 Zwecke zu verwenden. Eine wichtige Aufgabe er⸗ das Rote Kreuz durch die Sorge für die ae ee Verkrüppelten. Zur Er⸗ lei des Loses Hinterbliebenen unserer So hat sich 9 besondere Nationalstiftung ge⸗ bildet, die indes ihre Hilfstätigkeit voraussichtlich erst nach Frie⸗ aufnehmen wird. Das Rote Kreuz betrachtet es als seine„bis dahin bedürftigen Hinterbliebenen helfend zur Seite zu treten, und hat dies in zahlreichen Füllen schon getan. Eine Ber die näheren Ziele des Roten Krenzes hinausgehende . ist die Unterstützung der Familien unserer Es ist 1 daß die Erfüllung der — Roten 95 gestellten Aufgaben gewaltige Mittel beansprucht hat und noch weiter beansprucht, zumal die Fürsorge für die Vo ten und 4 Kriegsbeschädigten noch Jahr⸗ zehnte hi dauern wird. Deshalb wenden wir uns an alle Bewohner Hessens mit der 2 herzlichen wie dringenden Bitte, dem Hessischen Landesverein vom Roten Kreuz nach Kräften weitere Geldgaben zukommen zu lassen. Wir hoffen, durch diefe neuen Gaben zur ferneren Durchführung unserer Aufgaben — besonders dazu in der Lage zu sein, daß wir unfere Absicht 1 eschaffung von— 8 umserer im Osten ämpfenden Hessen wirksam en können * Dauerware. In den Kühlräumen des Schlacht⸗ hofes find die ersten der von der Stadt angekauften Trans⸗ porte Wurstwaren eingetroffen. Sie sollen ganz vorzüg⸗ lich ausgefallen sein. Im April werden die weiter beschafften Dauerwaren abgeliefert.— Die technischen Einrichtungen unferes Schlachthauses gestatten die Einlagerung von Ge⸗ frierfleisch, das in der Volksernährung eine wichtige — zu spielen berufen exscheint, nicht. Zu der Frage„Ist für ine geeignet?“, veröffentlicht 2 1. Beigeordnete der Stadt Köln, Adenauer, die Er⸗ gebnisse der darüber von fachmännischer Seite an⸗ gestellten Untersuchungen. Es handelt sich darum, ob 1. nach dem Auftauen noch in derselben 5 zum Pökeln, Räuchern und zur Ae verwendet werden können. In Köln sind — Leitung an zwei Gefrierschweinen diese Versuche angestellt worden. Nach einmonatigem Verweilen 1 rraum sind Koteletten gebraten und Speck, Brat⸗ l 12 Geschmack gleich den aus frischem Schweinefleisch hergestellten Erzeugnissen erwiefen. Der Ver⸗ fasser bezeichnet diese Feststellung als von großem Wert für die bevorstehende Abschlachtung des überflüssigen Schweine⸗ bestandes und mißt ihr auch für die Zeit nach dem Kriege zur von Fleischnot eine große Bedeutung bei. ** Ueber die Feldpyst — 27 Postassistent Engel aus Dortmund am Montag, d. J. in der neuen Aula der Univerfität einen der über die Einrichtung der 3 und ihre Beziehungen zum gegenwärtigen Weltkrieg ei entwerfen soll. Bes des den—— e keiten, mit denen die Feldpost besonders in diesem Kriege kämpfen hat, wird ein Einblick in ihre Organisation 3 N sein, zumal eine größere Zahl wertvoller Licht⸗ bilder dem Vortra, zur Verfügung stehen. Da der ** 0 und ese, n zugute kommen soll, ist ein za cher Besuch zu wünschen. Wir verweisen auf die Anzeige in der heutigen Nummer. 5* Feldpostsendungen mit leicht verderblichen Waren. Leicht Waren(frische Wurst, Obst.* usw.) dürfen, wie die wiederholt, auch i Merkblatt Jabhsbbe dungen, ierielff nh tin Feld. postbriefen versandt werden. Gleichwohl enthalten viele noch immer dergleichen Lebensmittel. Da es der mit sich 5 5 dauernd ein Teil der Feldpostsendungen im unanbringlich wird, weil die Empfänger gefallen, ver⸗ mißt oder verwundet ist es unvermeidlich, daß der Inhalt solcher Feld wenn er in Butter, frischer Wurst usw. besteht, un bar wird und verdirbt. Dasselbe tritt bei den Feen ungen mit leicht verderblichem Inhalt ein, die, wie beispielsweise—.— auf dem östlichen Kriegsschauplatz, in⸗ folge der militärischen Operationen u. U. längere Zeit unterwegs sein R bis sie die Empfänger erreichen. Es ist klar, daß Empfung übelriechender Päckchen usw mehr Aerger 17 6 bereitet und daß es weder für die Feld postbeamten Truppenteil eine ehme Aufgabe ist, sich mit — 1 8 zu müssen. Vor allem aber wird auf dice 880 erer. allen Stadttheater Gießen. Es gel nochmals auf das bochinteressante der Mitglieder des Frankfurter Schauspiel⸗ bauses am Freitag hingewiesen, das außer Herrn Arthur Bauer, dem hier ja bestens dekannten und beliebten Künstler, noch eine Reihe Namen der dortigen Bühne bringt. 3 seien nur genannt die Damen Klinkhammer und Rohde und die Herren Schreck und Impekoven.— Im Spielplane mußte eine Aenderung eintreten. Statt der für Sonntag abend*— n von. Bernauer“ wird L'Arronges„Wohl- tätige Frauen“ gegeben werden. Kartoffeln waren am baden wieder einmal mit 6 Wagen hren. Sie gingen mit 6—7 Pfg. in kleinen W flott ab. Die Stadt hat bereits an zwei Samstagen hintereinander in dem alten Schulgebäude an der Neusta—* 5 Pfg. das Pfund zusammen ca. 350 Ztr. Kartoffeln rt. Der Andrang zu dem städtischen Kar⸗ 6 welcher jedesmal 4 Stunden dauerte, war naturgemäß ganz gewaltig. Die Landwirte halten 1 blicklich weni mit ihren Kartoffelvorräten zurück, der am die Leute, welche am Samstag 4 von außerhalb mit Kartoffeln zum Markt gekommen waren, wieder solche in unsere Stadt, die sie malterweise im ganzen verkauft hatten und nun an die Besteller ablieferten. Unserm Gewährsmann wurde von einem der Landwirte versichert, daß Kartoffeln auf dem Lande durchaus noch nicht knapp sind und daß an eine Kartoffelnot bei uns ganz und gar nicht zu denken ist. In der Herberge zur Heimat kehrten im Februar 1 en ge 1500 im gleichen n 1(782). 85. waren 913 Selbst⸗ der Herberge waren Stellen gemeldet, von—— 61 esebl——. und zwar mit 20 Handwerkern und 1 un⸗ elerntt Arbeitern. Nach außerhalb wurden 7 Stellen Der Rest der Leute r in Gießen untergebracht. rgestellt worden, die sich alle n Farbe fü ** Deptt⸗ und Gartenbauverein lat auf Sams- tag zu einer Bereinsversammlung ein, in der die Raumeinrichtung kleiner Nutzgärten besprochen werden soll. Kreis Büdingen. b Büdingen, 16. März. Das Kreis amt verbot für den ganzen Bereich des Kreifes Büdingen das Kuchen backen durch Bäcker, Privathaushaltungen und Landwirte. Selbst an den Osterseiertagen und am Konstemationsfest darf von dem Verbote keine Ausnahme gemacht werden. Die Gemeinde-Backhäuser müssen beim Beginn der Abenddämmerung streng abgeschlossen und dürfen nur am Tage zum Backen benutzt werden. Kreis Friedberg. v. Bad⸗Nauheim, 16. März. Die heutige Stadtver⸗ orb netenversammlung beschloß, den neu angelegten Platz nördlich des Gaswerkes Bismarckplatz zu nennen.— Am Abend des 31. März soll zur Erinnerung an Bismarcks Geburts- tag seitens der Stadt eine einfache allgemeine Feier in der Turn⸗ halle abgehalten werden, an der sich jedermann beteiligen kann. — Der Kreisausschuß hat der Stadt 6650 Mark geboten, wenn sie die bis jetzt vom Kreis unterhaltene Lindenstraße in eigene Verwaltung nimmt. Aus den Akten geht hervor, daß der Kreis schon früher über 10 000 Mark geboten hatte, der Provinzial ausschuß aber diese Summe als zu hoch bezeichnete. Die Ver⸗ sammlung hofft auf eine höhere Entschädigung und verweist die Sache an den Bauausschuß zurück. Der Verkehrskom⸗ mission wird ein 88 zur Bestreitung von Unkosten in Höhe von 1500 Mark bewilligt.— Von der Firma Stock und Fächer in Bingerbrück sollen 150 Waggon Gaskohlen gekauft wer⸗ den. Die Firma verpflichtet sich 60 Waggons à 175 Mark bis zum 1. Oktober dieses Jahres fest zu liefern. Für die weiteren Lieferungen stellt sich der Preis auf 192 Mark à Waggon, doch übernimmt die Firma keine Verbindlichkeit bezüglich des Preises für die letzten 90 Waggons.— Ein Gesuch der Gasthofbesitzer wegen Ermäßigung des Preises für Wasser und Elektrizität wird wegen des Einnahmeaussfalles, den die Stadt nicht tragen kann, da sie auf eine Steuererhöhung verzichtet, abgelehnt. Starkenburg und Rheinhessen. F. C. Birkenau, 16. März. Die ersten weiblichen Barbiere zu haben, darf sich unser Ort rühmen. Da sämtliche den i 3 einberufen wurden, versehen die Frauen derselben en Dienst h. Lange u, 16. März. Der 74jährige Privatmann Thomas Sehring, ein wohlhabender Mann, machte seinem Leben durch Erhängen ein Ende. Kreis Wetzlar. Krofdorf, 16. März. Auch hier sprach am Sonntag Rektor Richard ⸗-Wetzlar vor einer großen Zuhörerschaft über „Volksernährung in der Kriegszeit“. Feiling, Veteran von 1866 und 1870/1, im Alter von 77 Jahren unter großer Beteiligung beerdigt. Hessen⸗Nassau. h. Frankfurt a. M., März. Die städtische Kriegs⸗ kommission beschloß, die Unterstützungssätze für die Angehörigen von K teilnehmern in voller Höhe von 12 Mark monatlich weiter zu gewähren, obwohl der Reichs satz sich vom 1. April ab auf 9 Mark ermäßigt, wenn der Bundesrat — 1 2 wie zu hoffen ist, ebenfalls die Beibehaltung der Wintersätze ür den Sommer mit Rücksicht auf die Verteuerung aller Lebens⸗ mittel beschließen sollte.— Aus dem zweiten Stock des städtischen Siechenhauses im Röderbergweg stürzte in der vergangenen Nacht ein 85jähriger Greis in den Garten, wo er heute früh tot aufgefunden wurde. Ob ein Unfall oder Selbstmord vorliegt, konnte noch nicht ermittelt werden. X. Hanau, 15. März. Nachdem die Stadt Hanau im Dezember v. J. zur Bestreitung der Ausgaben für Arbeits⸗ lose und Norhendsarbeiten bei der Landesversicherungs⸗ Anstalt Hessen⸗Nassau ein Darlehen von 100 000 Mk. auf⸗ genommen hatte, ist in der heutigen Stadtverord⸗ eee e 3 worden, zu gleichem Zwecke weitere 100 lbst aufzunehmen.— Zur Be⸗ schaffung zuckerhaltiger Futterartikel bewilli die Stadt⸗ verordneten einen Betrag bis zu 72 000— An der Kriegsanleihe wird sich die Stadt Hanau mit 500 000 Mark, die städtische Sparkasse in Hanau mit 250 000 Mk. beteiligen.— Wie mitgeteilt wurde, sind von der Mobil⸗ machung an bis Ende Januar 1915 aus der Stadtkasse 9025 zahlt worden 110000 Mk. as Reich betreffenden Zahlungen), 238 109 Mk. für Not⸗ standsarbeiten und dne 258 033 Mk. für Einquar⸗ tierung, einschließlich 8779.33 Mk. für die Oberschlesier, en also 606 142 Mk. Bad Homburg v. d. H., 16. März. Auf Antrag des Magistrass beschloß die heutige Stadtverordneten ⸗Ver⸗ sammlung, aus städtischen Mitteln 100 000 Mark für die neue Kriegsanleihe zu zeichnen. Die Stadt übernahm die Bachtung des medieo-mechanischen Instituts von Dr. Klug gegen einen monatlichen Pachtpreis von 300 Mk.; die Anstalt wird in erster Linie der Kur kranker Soldaten dienen. An Stelle des Stadtrats Jean Baehl, der zu n wegen seiner fran zosen freundlichen Gesinnung sein Amt als Magistratsmitglied halb freiwillig, hald unfreiwillig niederlegen mußte, wurde Fabrikant Gustar Arrabin zum Stadtrat im dritten Wahlgange gewählt. Im ersten Wahlgange erlangte keiner der drei Bewerber die er- sorderliche Mehrheit von 13 Stimmen, der zweite Gang war wegen eines Formsehlers ungültig; erst im dritten Wahlgang bekam Arrabin von 25 Stimmen 13. h Flieden, 16. März. Von einem hiesigen Kegelklub, der 42 Mitglieder zählt, stehen bereits 37 im Felde, und die letzten fünf wurden jetzt als diensttauglich ausgemustert und erwarten täglich ihre Einherusung. b. Höchst a. M., 16. März. Das Warenhaus von Bertha Betty im nahen Sossenheim wurde in der Montagnacht von bisher unbekannten Einbrechern gründlich aus geplündert. Die Diebe erbeuteten bedeutende Mengen an Männer- und Kindergarderoben, Unterkleidern, Wäsche und sonstigen Gebrauchs- gegenständen. X. Kassel, 15. März. Die Landes versicherungs⸗ anstalt Hessen-Nassan hat für die Kriegsanleihe 5 Millionen Mark Nee cnet⸗ Aus Mexiko.. New or, 16. März.(B. Nichtamtlich.) Aus Los Angeles wird gemeldet: Zwestausend Mexikaner stürmten den Natio- nalpalast in der Stadt Mexiko, um 250 dort gefangene Pri iester zu befreien. Amtlichen Meldungen zufolge wurde in der Zeit zwischen der Räumung der Stadt durch Obregon und dem Einmarsch der Zapatisten ein britisches Haus geplün⸗ dert und 100 Menschen verletzt. Wafbington, 16. März.(WTB. Nichtamtlich.) Reuter meldet aus Washington: Nachdem die Vereinigten Staaten noti⸗ sizierten, daß der Hasen von Progreso ossen bleiben müsse und Amerika bereit sei, diese Forderung durch Kreuzer zu unterstützen, 2 2. ie Blockade auf. Bermischtes. 1 * Englischer Schwindel. Die amerikanisch⸗en lische Zeitschrift„Chicago Daily Tribune“ bezieht Mer enen folgende Nelbaang, ang der man mit Staunen e wird, wie es in Wirklichkeit in Deutschland aus⸗ ie 1 London, 12. Febr. 1915. Ueber Spanien.— Eine Mit⸗ teilung von glaubwürdiger Seite ist soeben hier eingetroffen. 8 Bewohner von Mainz, zumeist Frauen W gestern infolge der Snot. — Hunger no glauben d die Leiden boten, N * t 5 i O Atzbach, 16. März. Heute wurde Landwirt Ludwig 5 Kriegsunterstützung(ohne die] t ißt ein großes Aid A elster Art vorausgestellt, wie man sie oft in chen Blättern findet. Dieses Bild zeigt im Vordergrund in Mitte, auf einem Kanonenrohr sitzend, die Gestalt des Todes in einer Weise, die deutlich Schadenfreude verrät. Rechts im Hinter⸗ grund die Linien einer zerschossenen Stadt, links eine kit⸗ schige Schlachtenszene. Dem Tod ist eine geradezu an Ro⸗ heit grenzende Inschrift mit folgendem Text 5 eben: „Ihr denkt, dies(die Kriegsszenen des Bildes) chrecklich, aber wartet wr! Wartet, bis die Hungersnot N und ihr ——— 3 Märkte. 1a, Fraukfurt a. M., 16. März. Heu und St rohmarkt. Man notierte: Heu 4,80—5,20 Mk., Stroh Gornlangstroh) 0.00 bis 0.00 Mk., Wirrstroh 0,00—0.00 Mark. Alles je 50 Kilo. Ge⸗ schäst langsam. Die Zuführen waren aus dem 1 und aus den Kreisen Hanau und Dieburg. ie. Frankfurt a. M. Schweinemarktbericht vom 17. März. Außgetrieben waren 1863 Schweine. Vollfleischige Schweine von 80 bis 100 kg Lebendgewicht 85.90 90.00 Mk., ebene 102.00 105 5.00 Mk., vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 76.00—80.00 Mk., Schlachtgewicht 91.00— 100.0 MIT. vollfleischige Schweine von 100—12⁰ kg N 85.00—90.00 Mk. 8 102.00— 105 Mk.: voll 00 Pu. 80 von 120 bis 150 kg 88 wicht 85.00— 90.00 Schlachtgewicht 102-105. 00 Mk. jäft mittelmäßig. le. Feenlhart a. M., 17. März.(Drig.⸗Telegr. des„Gleß. Anz.“) Fruchtmarkt. Eine wesentliche Aenderung ist seit Montag auf dem Fruchtmarkt nicht, eingetreten. Mais notierte 52—55 Ml. Futtermittel fest. Sesamkuchen 36,00—36,50 Mk., Kokoskuchen 37,00—37,20 Mk., Palmkuchen 36,00—36,50 Mik., Lein⸗ kuchen 60 Mk., Erdnußkuchen 38„5040,00 Mk., Rapskuchen 32 Mk. 11 1 100 kg ab Fabrik. -Telegr. des Gieß. Frankfurt a. M., 17. März.(Orig. 0 un Kartosfelmartt. Kartoffeln im Großhandel Mk. 11,50 bis 12,00 Mk., im Kleinhandel Mk. 12,00— 13,00. Alles per 1⁰0⁰ kg. Briefkasten der Aedaktion. (Anon ume Anfragen bleiben unberücksichtigt.) d. in G. O. Ihre Anfrage dürste sich durch die Tatsache er⸗ ledigen, daß entgegen der ersten Information L. o. W. balfächließ . teilweise eingezogen ist. Wetteraussichten in Hessen 555 den IS. März 1515 Wechselnde Bewölkung, vereinzelt Niederschläge, mild, westliche Winde. Lehle Nachrichten Eine französische Erklärung über den Seekrieg. Paris, 17. März.(WB. eren dene per Agence Haas Das Amtsblatt veröffentlicht das bezüglich der Maßnahmen, welche die französische. 1 englische Regierung gegen den deutschen Handel 5 getroffen haben. Dem Dekret geht ein Bericht voraus, 5„ 8 von dem Minister des Aeußern, dem Finanzminister, dem Kriegs- und dem Marineminister an den 7 7 8 der Republik gerichtet ist und folgenden Wortlaut Die deutsche Regierung hat in Verletzung der Kriegsgebrünche ö 8 gewisse Maßnahmen getroffen, die bezwecken, die Nordfrankreich und die Vereinigten Königreiche umgebenden Gemässer als Kriegs⸗ zone zu erklären, in der alle Ar der 3 zerstört werden sollen ohne Rücksicht auf das Leben der Waben sowie der Nichtkombattanten und Passagiere, und in die EU-. ̃——] PP 1 PE neutrale Schiffahrt denselben Gefahren crsgesegt sein l In 14 der Denkschrift, die der Veröffentlichung der besagten Me beigefügt 1 die Neutralen gewarnt, keine Matrosen 5 gierung Rent 7 widern, indem sie verhindern, daß e Barr 1 Deutschland erreicht oder verläßt. Die alliierten R.. gierrungen jedoch niemals, ihrem Feinde auf den grausamen und barbarischen Wege zu folgen.——— 8 neutralen Schiffe oder für de. Leben nentruber oder nichtkombattanter 22. 8 müssen m strenger Nebereinstimmung Menschlichkeit an⸗ werden. Unter diesen und in diesem Sinne wurde die beifolgende Erklärung abgefaßt, welche am 1. März von den alliierten Regierungen notifiziert wurde, und so ist das Dekret verfaßt worden, das wir Ihnen unterbreiten. Das Dekret besagt, daß alle Waren, welche Deutschen gehören, aus Deutschland kommen oder nach Deutschland gehen, und nach dem 13. März in See gingen. 10 3 8 von den 8 1 8 2 em deutf Gebiete g geachtet. aus Deutschland stammen Waren werden alle Artikel und Waren betrachtet, welche von deut⸗ scher Marke find, in Deutschland 4— oder geerntet werden. oder deren Absendungsort deutsches Gebiet ist. Diese Maßnahme findet nicht Anwendung auf Waren, bezüglich deren ein Neutraler nachweisen kann, daß er sie in gutem Glauben vor dem 13. März in ein neutrales Land einführen n daß er deren Eigentum in gutem Glauben vor dem 13. März erworben hat. Die Waren werden als nach Deutschland gesandt betrachtet, wenn die be⸗“ gleitenden Dokumente nicht ihre endliche und einwandfreie Be⸗ stimmung für ein nentrales Land beweisen. Neutrale Schiffe, auf denen die obenangegebenen Waren gefunden werden, werden in französische oder allierte Häfen abgeleitet, wo die Waren aus⸗ geschifft werden, außer bei einem gegenteiligen Beschlusse. Das Schiff wird freigelassen, die Waren, welche als deutsches 2 erkannt wurden, werden beschlagnahmt oder verkauft, 5— wird dem— erst nach Unterzeichnung des Fus.— sensvertrages ausgezahlt eutralen— 2— a stammende Waren bleiben zur Verfügung des neutralen Eigen⸗ titmers, um in den Abgangshasen zurückgeschickt zu werden, und zwar binnen festgesetzter Frist, nach deren Ablauf ste für Rechnung des Eigentümers gekauft werden. Ebenso wird bei Waren vor⸗ gegangen, welche Neutralen gehören und nach Deutschland ge⸗ schickt sind. Der Marineminister kann ausnahmsweise die Durch⸗ fahrt von Waren 4 welche für ein bestimmtes neutrales — 1— lind oder daraus Die wird über die Frage befinden, ob die abgeleiteten Waren Deutschen gehören, für Deutschlaud bestimmt sind oder aus Deutschland Das Amtsblatt veröffentlicht als Anhang die fran⸗ stammen zösisch⸗englische Note vom 1. März. 5 Amtlicher Teil. Berichtigung. 200 3 Gießen, den 16. Mürz 1915. been Kreisamt Gießen. Usinger. Betr.: Den Verkehr mit Hafer. An die Großh. e der Landgemeinden von* 6 N Erledigung vom 22. Februar 1915 1—— gedruckten — werden an die sofortige Einsendung der Berichte er⸗ innert 5 Gießen, den 16. März 1915. 1 i i ö g eee n stammen Bestimmungen 8 bleiben in Kraft. Das Prisengericht 2 3 CCC RCF Befreiet unsere Soldaten 0 Gardinen. und Spitzen- Verkauf Als außergewöhnliche Veranstaltung ist dieser Gardinen- und Spitzen- Verkauf zu betrac hten, da wir mit demselben Gelegenheit geben wollen, iu dieser Zeit der Teuerung durch hervorragende Preisvorteile den Einkauf in diesen Artikeln zu erleichtern von der furchtbaren Unge · . 10 zieserplage durch schleunigste Tullgardinen 40 er Scheib 4 Spannstoffe 95 de c a 80 100 em breit. per Moter N passte Cuiel enngar men zur Anfert. v. Gardinen, p. Mtr.* 2 11 15 Marke e Von Mili⸗ tär u. Jachleut, als sicher⸗ stes u. beanemstes Mittel 20 gegen Ungez. aller Art — 3 anerkannt. 1 8 por Paar von 555 an Tullgardinen 100— 120 em breit„per Meter 655 Spannstoffe in eleg. Ausmusterung, p. Mtr. Scheibengardinen Allein⸗Fabrikanten: Tullgardinen„ Spannstoffe 65— 130— 150 em breit„ per Meter 95. 35⁰ 45³ 55 in versch. Breit. u. Dess., p. 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Ein Posten Stickereien challnlaten- Stück(4.10 Mete 859 0 0 Kan Borbs, Berlin 54 len 7 Sober ame, UNO R-TRgATER Todes-Anzeige. 8 Verwandten, Freunden und Bekannten die 2 schmerzliche Mitteklung, daß meine liebe Frau, Seltersweg 81. 01453 Heute mittag 12½ Uhr entschlief sanft unsere liebe Nutter, unsere berzensgute, treusorgende, unvergeßliche Grossmutter, Schwies germutter, Schwester, Schwägerin und Tante Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante Morgen Donnerstag v. abends 8 Uhr ab patrietisches 3 4 N 90 Frau Elisabetha Spies My. Frau Clisabeth Frees Künstler-Konzert geb. Bauer 7: geb. Dech nach langem, schwerem Leiden im Alter von ausgetührt on einem Teil des 45 Jabren sanft entschlasen ist. beliebten Giebener Orchesters. Um ftille Teilnahme bitten Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Louis Frees und Kinder. Noi.eßen(Mühlstr. 26), den 16. März 1915. im 82. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familien Louis Spies u. Heinrich Spies. Giessen Mittelweg 7) und Frankfurt a. M. West, 16. März 1915. Das heutige neue Programm enthält den hervorragenden Kriminalschlager: „Die Wasserratte“ in 3 Akten Mutter weine nicht Ergreifendes Drama, usw. usw. 4 Eintritiaprelae: 1740. Die Beerdigung* Freitag, den 19. Marz. nachmittags 3 Uhr, auf dem neuen Friedhof statt. 2400 Die Beerdigung sindet Donnerstag, den 18. Mürz 19145, nachmittags 2 Uhr, vom Portale des neuen 5 Friedhofes aus statt. III. Platz 24 Pfg., II. Platz 40 Pfg., L Platz 60 Pfg. Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma Carl Schwaab, Sießen, ein⸗ getragen: Der August Datz Ehefrau, Else geb. Schmall zu Gießen, und der Louis Datz Ehefrau, Emmy geb. Haas daselbst, 5 1 erteilt. Gießen, den 15. März 1 2488 Großherzogliches—— Achtung! Achtung! 1 Waggon Gemüse kommt morgen Donnerstag. Piu 8 um Allzu früh bist Du geschieden. ud umsonst war unser Fleh'n, Ruhe sanft Du Herzensguter, Bis wir uns einst wiederseh'n Nachruf. Den Heldentod fürs Vaterland starb am 30. Januar in Frankreich unser liebes Vereinsmitglied Aauonitt hristian Wagner Feld⸗Artillerie-Regt. Nr. 76, 6. Batterie. Wir verlieren in ihm ein treues Mit⸗ alied. Sein Andenken werden wir stets in Ehren halten. Am 24. Februar starb den Heldentod fürs Vaterland mein innigstgeliebter Gatte, der treusor gende Vater seines Kindes, unser unvergesslicher Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel Bäcker Heinrich Sames Gefreiter im Res.-Inf.-Regiment Nr. 254, 12. Kompagnie Pfund 15 S Silit 3⁵ Wc 2 2— 2 5 105 im 26. Lebensjahre. Männergesangverein und Aurwvettin ee 2 Jene 5 50 W 2 ue Die trauernden Hinterbliebenen: 1 2517 dumd 18 Wine 85 und Sellerie. Weißkraut, Pfund 12. dicker L Frau Marie Sames, geb. Philipp, und Kind 5 0 Familie Audreas Sames Familie Johs. Philipp XIV. ww. Fr. Huhn. Preisen. liefert dilligst die Brühlsche Unlversitäts-, Buch- und Stein- S 11—̃ HX—w Watzenborn, Dorf- Gill, den 17. März 1915. 2511 Obst- und Gartenbau-Verein Giessen. Wiedersehen war seine Hoffnung! Zum Besten des Roten Kreuzes und der Kriegshilfe enen, f Montag, den 22. März 1015, abends 8 ¼ Uhr, in der Neuen Aula der Universität Lichtbilder- Vortrag des Herrn Postassistenten Hans Engel aus Dortmund über Die Feldpost. Eintrittskarten zu 1 Mk. und zu 50 Pfg. an der Abendkasse. Den Karten- V K hat die Musikaljenhandlung des Herrn Ernst Challier benennen,— 8050 im Hotel Schütz. Um zahlreiche Beteiligung bittet. 2491 Samstag, den 20. März, abends 8/ Uhr, Vereins versammlun Tagesordnung: Neueinrichtung kleiner Nutzgärtchen. Reserent Dr. Hoffmann.— Die Vereinsmitglieder, sowie alle Gartenliebhaber, namentlich aber unsere Haus frauen find zu dieser Versammlung freundlichst eingeladen. Der Borsitzende: Simon, Stadtverordneter. Bahnhofstrasse Nr. 61 empfiehlt 2505 D Hanllermützansahrik du. Iehrmund Klassenmützen in bester Ausführung und farbechten Tuchen Schleiferei Babuhofstraße 48 „Täglich in Betrieb. 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