Der Siegener erfcheint 2 Sotintags. Detlagen: viermal wöchentlich N sendlätter; ee wöchentl. Krels⸗ latt für den Kreis Segen (Dienstag und Freilag); zwemal monatl. Land⸗ b wirtschaftliche Zeittra Nernsprech- Anschluͤsfe: 3 112 erlag, Geschästs stellebl Adresse für Drahtnach⸗ richten: Anzeiger gießen. Annahme den Anzeigen für die Tagesnummer Erstes Blatt bis vormittags 5 Uhr. Aotationsdruck und verlag der Brühl schen Univ.⸗Buch⸗ und Steindrudkerei R. Lange. (WTB.) Jroßes Hauptauartier, 11. März. (Amtlich.) . Westlicher Kriegsschauplatz. f Ein englischer Flieger warf über Men in Bomben ab. Erfolg hatte er nur mit einer Bombe, mit der er 7 Belgier tötete und 10 verwundete. 5 Die Englünder griffen gestern unsere Stellungen bei RNeuve Chapelle an. Sie drangen an einzelnen Stellen in das Dorf ein. Der Kampf ist noch im Gange. 0 englischer Vorstoß bei Givenchy wurde abge⸗ gen In der Champagne richteten die Franzosen zwei An⸗ griffe gegen den Waldzipfel östlich Souain, aus dem sie vor⸗ bestern geworfen waren. Beide Angriffe wurden blutig ubgewiesen. f Die Kämpfe um den Reichsackerkopf in den Vo⸗ gesen wurden gestern wieder aufgenommen. Oestlicher Kriegsschauplatz. . Weftlich von Serese nahmen wir den Russen 600 Mann, 3Geschübe und 2 Raschinengewehre ab. Ein erneuter Durchbruchsversuch der Russen südlich von Augustow endete mit der Vernichtung der dort eingesetzten russischen Truppen. Im Kumpf nordwestlich von Ostrolenka blieben un⸗ sere Truppen siegreich. Die Russen ließen 6 Offiziere, II und 8 Maschinengewehre in unseren n. Unsere Angriffe nördlich und nordwestlich von Pra sz⸗ ny sz machten weitere Fortschritte. 5 „Im Kumpfe nordweftlich von No wo Mia sto machten wir wieder 1660 Gefangene. 8„Oberste Heeresleitung. * päischen Lage als noch vor wenigen Tagen. ine kurze Notiz über sein Programm an die Oeffentlichkeit gebracht, und es wird darin das Friedens⸗ bedürfnis des Landes unterstrichen, ganz in dem Sinne, wie es gestern in einem Leitaufsatz unseres Blattes dargelegt worden ist. Die Dreiverbandsmächte sind natürlich von der Haltung Griechenlands nicht erbaut. England soll Veni⸗ zelos verlockende Versprechungen gemacht haben. Ueber⸗ raschend und auf den ersten Blick ein wenig unglaubhaft eine neueste wo⸗ nach Rußland von einem Eintritt Griechenlands in gehen gewünscht habe, kraft in den Dienst der gemeinsamen Sache stellte. Nun hat die parlamentarische Wendung in Athen aber Klar geschaffen und ihre Wirkung auf den Kredit unserer 7 zweifellos nicht gerade günstig. Es ist schon miflien Fan man in der Teilnahme Griechenlands am Kampf ein ren und sind geschadet, noch die übrige Welt aus der Fassung gebracht hat. Ueber den Geist und die Persönlichkeit der neuen Män⸗ ner in Griechenland entnehmen wir der„Köln. Ztg.“ einige interessante Angaben: Jetzt ist der Mann in das neue Kabinett als bern eingetreten, der nach dem Balkankrieg mehr als jeder andere den großgriechischen Geist in der Frage des Epirus in nsatz zu Venizelos vertreten hatte. Damals, als der isterpräsident die zu weit gehenden Ansprüche der e ng im Epirus unter Anerkennung des von Europa geschaffenen Albaniens immer und immer wieder zügeln mußte, um schweren Verwicklungen namentlich auch mit Italien Rane een, tellte die Athener öffentliche Meinung diese beiden känner einander gegenüber, Zographos als Vorkämpfer großgriechischer Ausdehnungs⸗ und Angliede⸗ rungs politik, Benizelos als allzu ängstlichen, offi⸗ fielen Staatsmann. der berechtigte nationale Bestrebungen, für die Tausende griechischer Freiwilliger im Epirus ihr Blut berzugeben bereit waren, zurückdämmte, und damals hieß es allgemein, wenn einmal Venizelos 7* werde der Chef der rotischen Regierung sein Nachfolger sein. Jetzt ist er nicht sein achfolger geworden, aber Minister des Aeußern in dem Kabinett, bas Venizelos ablöste. Schon einmal bekleidete Christakis Zo⸗ im Kabinett Rpallis dasselbe Amt. Gerade als Minister es Aeußern wird er ige Entscheidungen zu treffen haben, von die Beziehungen riechenlands zu den anderen Mächten ab⸗ Minister des * N F 1 Gießen General⸗Anzeiger für O r 165. Jahrgang gegen die Russen. hängen. Der hervorragend patriotische Geist dieses Mannes, der mit zäher Energie die Interessen der Epiroten vertreten, an ihrer Spitze bewaffneten Widerstand gegen die Albanier geleistet und seinen persönlichen Reichtum ganz dieser Sache gewidmet hat, wird derselbe geblieben sein. Aber er, der im kleinen kämpfte, um in einem Grenzgebiet Griechenlands der überlegenen helleni⸗ schen Kultur zum Sieg zu verhelfen, wird nicht phantastischen Hirngespinsten nachjagen wollen, wie sie der Dreiverband Griechen⸗ land vorgaukelt, er, der seine ganze Kraft auf ein kleines, aber williges Ziel konzentriert hat, wird volle Befriedigung darin sehen, das auszubauen, was sein Land durch zwei glückliche Kriege er⸗ reicht hat. Der Mann, den der König an die Spitze der Regierung berufen bat, Demetris Gunaris, vereinigt die Kabinettsleitung und das Kriegsministerium in feiner Hand. Gerade das ist unter den jetzigen Umständen nicht bedeutungslos. Gunaris war aber auch unter Theotokis bereits Finanzminister. Er ist eine hervorragende Autorität in Finanzfragen, und das wird ihm helfen, die wahre Sachlage und die wahren Grenzen der Leistungsfähigkeit Griechenlands um so richtiger einzuschätzen, Ministerpräsident Gu⸗ naris, der übrigens seine Studien ausschließlich an deut⸗ schen Bildungsanstalten gemacht hat, erfreut sich infolge seiner segensreichen liberalen Tätigkeit namentlich auf dem Gebiet der Steuern und Zölle großer Beliebtheit beim Volk. Auch ihm fehlt es daher nicht an einer festen Grundlage. * 4* Der amtliche französische Bericht. Paris, 11. März. von nachmittag: 1 einen Gegenangriff. Den letzten Nachrichten zufolge dauert der Kampf fort. sind sehr hoch. In der C ein iterten unsere Stellungen auf den Höhen, deren wir uns bemächtigt haben, und brachten den Angreifern zerstörte un⸗ Schützengräben Der amtliche russische Bericht. Petersburg, 10. März.(Ctr. Frfft.)(Mitteilung des Generalstabs vom 9. März, 10 Uhr abends.) Auf der ganzen Front zwischen dem Niemen und der Weichfel hatten die Kämpfe vom 8. März einen sehr blutigen Charakter. Unsere Kavallerie hat eine feindliche Proviantkolonne, die sich nach der Ortschaft J Seini zurückzog, zum Teil aufgehoben. In der Gegend von Au- gustow kam es etwa zwei Werft vom Bahnhof von Augustow ent⸗ fernt zu einem Kampfe. Bei Ossowiez antwortete die Festungs⸗ artillerie mit Erfolg auf die Belagerungsgeschütze. Ein Angriff der Deutschen auf der Straße von Kolno nach Lomza wurde zu⸗ rückgewiesen. Südlich von Chorzele hat der Feind mit bedeutenden Streitkräften einen Kampf eingeleitet. Die Deutschen haben auf dem linken Ufer der Weichsel in der Gegend der Piliza die Offensive ergriffen. Diese Aktion ist bald offensiv, bald defensiv. Wir haben Gefangene gemacht und Ma⸗ schinengewehre erbeutet. In den Karpathen setzen die Oesterreicher in der Ge⸗ gend von Baltgrod trotz ihrer verheerenden Verluste ihre Offensive fort, und bei der Ortschaft Studenne vermochte der Feind die vor⸗ geschobenen Schützengräben zweier Bataillone zu nehmen. In der Gegend von Uzsok und Munkacs war die Offensive des Feindes fruchtlos. Nach einem blutigen Kampf hat der Feind am 7. März den größten Teil der Höhe 992 bei Koziusla genommen. Aber schon am 8. März in der Frühe war unser Gegenangriff von Er⸗ folg gekrönt und der Feind wurde aus allen Schützengrä ver⸗ jagt, die er uns entrissen hatte. Nordöstlich der Klduse haben wir den Rest der österreichischen Kolonne, die unsere Flanke umgehen wollte, gefangen genommen. Nicht„U 20“ sondern„IU 12“ untergegangen. „(Ars Zerlin, 11. März.(Amtlich) Die britische Ad⸗ miralität gibt bekannt, daß das vom Torpedobootszerstörer Ariel vernichtete deutsche Unterseeboot nicht„U 20“, son⸗ dern„u 12“ ist. Von der 28 Mann starken Besatzung des Bootes sollen nur 10 gerettet sein.. Der stellvertretende Chef des Admiralstabs:(gez.) Behncke. — — er Anzeiger berhessen Schriftleitung, Seschäftsstelle u. druckerei: Schulstr. 7. Offensive der Engländer im Westen. „unter die Kanonen der feindlichen langt waren. Die Zerstörer „Times“ Freitag, 2. März 1915 vezugerre monatl. 75 Pl., viertel jährl. Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl 65 Pf.; durch die Post Mk. 2.— viertel⸗ jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 bf.— Haupt⸗ schristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Ge⸗ richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen. Neue Erfolge Zeppeline über Feindesland. Berlin, 11. März.(Priv.⸗Tel.) Die 7 8 am Mittag“ meldet aus Kopenhagen: Aus Bo ulogne ird telegraphiert. daß der Kapitän des dänischen Dampfers 20 Meilen nördlich von Der Wimereux⸗Bucht einen Zeppelin bemerkte.— In Dünkirchen wurde gestern ein Zeppelin mit Kurs auf Calals gesehen. Das Lustschifß wurde durch heftige Beschießung zur U ehr gezwungen, ohne daß es Bomben hätte abwerfen Der Seekrieg. Rotterdam, 11. März.(WTB. Nichtamtlich.) Der „Rotterdamsche Courant“ meldet aus London: Die Be⸗ mannung des Boulogner Fischdampfers„Gris Nez“ wurde heute in Newhaven gelandet. Das l erhielt, als es sich gestern ungefähr 20 Meilen westli chy Head befand, von einem deutschen Unterseeboot das Sig⸗ nal, daß die Insassen das Schiff verlassen sollten. Nachdem sich alle in ein Boot gerettet hatten, wurde der Dampfer in den Grund gebohrt. Das Boot wurde durch ein anderes Schiff aufgefischt. Berlin, 11. März.(Priv.⸗Tel.) Die„B. Z. am Mittag“ meldet aus Hamburg: Wie ein Hamburg Blatt aus New Pork meldet, werden vom 6. bis 17. März keine amerikani⸗ schen Handelsdampfer von New Vork nach Eng⸗ land abgehen. Als Grund hierfür wird Ueberfüllung der englischen Häfen angegeben. Ein nachträglicher Bericht über das Gefecht bei Helgoland. Berlin, 12. März. Die Morgenblätter enthalten einen 9 F 8 e 1 1914 220 1 das Ge⸗ fecht bei Helgoland am 28. ugu 8 i Bericht mußten die britischen Zerstörer sich zurückziehen, da sie Laurel Ewertz⸗„Waertes⸗ und„Lysander“ wurden von der„Mainz“ und anderen Schiffen besonders aufs Korn genommen. Eine Granate der„Mainz“ explodierte im Maschinenraum des„Laertes“ Das Schiff trieb hilflos umher, bis der Kreuzer„Lyon“ auftauchte und den„Laertes“ aus dem Bereich der feind⸗ lichen Granaten fortschleppte. Der Verlust„eines schönen japanischen Kreuzers“. Berlin, 12. März. Die„Kreuzztg.“ schreibt: Die „Times“ brachte letzthin den amtlichen Bericht des Admirals Sturdee über die Schlacht bei den Falklandsinseln. Sie nennt dabei das Entkommen des Kreuzers„Dresden“ ein bedauernswertes Ereignis, das mehrere Schiffe zur Auf⸗ suchung des Kreuzers in Anspruch nahm und mittelbar den Verlust eines„schönen japanischen Kreu⸗ zers“ herbeiführte. Dabei, erklärt die„Kreuzztg.“, gibt die ein Geheimnis der englischen Admiralität preis, denn bisher hatte man von dem Untergang eines japani⸗ schen Kreuzers nichts erfahren. Englands Vertuste zur See. 5 Nach einer Aufstellung in der„Times“, die auf Voll⸗ ständigkeit keinen Anspruch machen kann, da sie außer dem Ueberdreadnought„Audacious“ noch verschiedene andere Einheiten kleineren Raumgehaltes unterschlägt— auch die japanischen Verluste bei den Falkland⸗Inseln wurden ver⸗ schwiegen— haben die Flotten unserer Gegner, abgesehen von dem, was bei dem letzten Seegefecht bei Helgoland ver⸗ loren ging, seit Beginn des Krieges 35 Kriegsschiffe verloren. 2 Raumgehalt dieser vernichteten Flottille beträgt nach englischer Schätzung etwa 158 000 Tonnen. Davon entfallen auf Konto Englands mehr als 133 000 Ton⸗ nen, nämlich 2 Schlachtschiffe, 10 Kreuzer, 2 Kanonenboote, 2 Unterseeboote und 4 bewaffnete Hilfskreuzer, zusammen also 20 Kriegsfahrzeuge. Dazu kommen, mach einer Zusam⸗ menstellung, die in der„Voss. Ztg.“ veröffentlicht ist, noch 126 englische Handelsschiffe, die bis zum 1. März seit Kriegsausbruch nachweislich vernichtet worden sind. (Vier dieser Schiffe decken sich allerdings mit den genannten vier Hilfskreuzern.) Die gewaltige Handelsflotte, die bisher zerstört worden ist, hat einen Raumgehalt von 437879 Ton⸗ nen. 57 dieser Schiffe werden als Opfer unserer Kriegsschiffe bezeichnet, nämlich 17 der„Karlsruhe“, 16 der Emden“, 4 der„Dresden“, 3 der„Leipzig“ und 1 der„Königsberg“. 16 fielen unseren— bisher zum Opfer und 11 wurden durch deutsche Hilfskreuzer vernichtet. 9 liefen auf Minen und ein Schiff strandete. Bei dem Rest ist die Ursache des Untergangs nicht bekannt geworden. *** Der Angriff auf die Dardanellen. Berlin, 12. März. Nach einer Genfer Meldung des„Berl. Lokalanzeigers“ ist das Elias⸗Fort der Dardanellen ge⸗ stern von französischen Kriegsschiffen erfolglos beschossen worden. Berlin, 12. März. Der„Berl. Lokalanzeiger“ meldet aus Athen: Die Engländer und Franzosen versuchten vom Golf von Saros aus zur Bezwingung der Dardanellen wieder Truppen zulanden. Als 2000 Mann gelandet waren, grif⸗ fen die Türken an und zwangen den Feind, sich unter vernichtenden Verlusten wieder ein zuschiffen. Kundgebung des neuen griechischen Ministeriums. Athen, 11. März.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der „Agence d'Athenes“. Das neue M inisterium hat die können. Ebesleistung abgelegt. Die der Presse mitgeteilte ministe⸗ rielle Kundgebung hat folgenden Wortlaut: 5 Griechenland hatte noch den siegreichen Kriegen das dringende Bedürfnis nach einer langen Friedens periode, um am Gedeihen des Landes arbeiten zu können. Die Organisation der öffentlichen Verwaltung, seine Streitkräfte zu Lande und 1 Wasser, sowie die Entwicklung des Nationalreichtums hätten ihm die mit so vielen Opfern errungenen Güter gegen jeden Angriff gesichert und hätten ihm auch gestattet, ein dem Staatswohle dienendes Programm durchzuführen und eine den nationalen Ueber⸗ lieferungen entsprechende Politik zu treiben. Unter diesen Um⸗ ständen war vom Beginne der europäischen Krise an für Griechen⸗ land die Neutralität geboten. Griechenland hatte jedoch und hat immer die unbedingte Aufgabe, seinen Bündnis⸗ pflichten nachzukommen und der Erfüllung seiner Interessen nachzugehen, ohne freilich die Unverletzlichkeit seines Gebietes ge⸗ fährden zu wollen. In dem Bewußtsein der Pflicht, auf diese Weise den Interessen des Landes zu dienen, spricht die Regierung die Ueberzeugung aus, daß die erlandsliebe des Volkes ihre volle Wahrung sichern wird. 8 Athen, 11. März.(Ctr. Blu.) Der Chef der eng⸗ lischen Marinemission, Admiral Kerr, hat an Sir Edward rey im Namen der Mitglieder der Mission telegra⸗ phisch um Abberufung zwecks Eintritts in die ak⸗ tive Kriegsflotte nachgesucht. Berlin, 12. März. Nach einer Athener Meldung des„Berl. Lokalanzeigers“ stellt die bedeutendste griechische Zeitung„Ma⸗ hemera“ fest, daß Rußland gegen eine Teilnahme Grie⸗ chenlands am Kriege und Frankreich für eine solche unter der Bedingung gewesen sei, daß Griechenland sich mit allen seinen Kräften zu Lande und zu Wasser, soweit die militärische Lage es erfordert, zur Verfügung stelle. * * Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht. Wien, 11. März.(OTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 11. März 1915. Die in den letzten Kämpfen in Russisch⸗Polen und an der Front in Westgali⸗ zien bei und südlich Gorlice eroberten Terrainabschnitte und Höhenlinien sind fest in unserem Besitz. Versuche des Feindes, —.— Stützpunkte wieder zurückzugewinnen, scheiterten Neuer starker Schneefall in den Karpathen hat die Gefechtstätigkeit sehr behindert. Trotz dieser ungünstigen Witterungsverhältnisse hielten an manchen Teilen der Ge⸗ fechtsfront Kümpfe an. So wurde bei der Besitznahme einer Höhe der Gegner, mehrere Kompagnien stark, zurückgeworfen, zwei Offiziere und 350 Mann gefangen. Einzelne Nacht⸗ — des Feindes wurden unter Verlusten des Angreifers zurückgeschlagen. Den vor den eigenen Stellungen nördlich Nadworna zurückgeworfenen feindlichen Kräften wurden in der Verfol⸗ gung noch weitere 280 Mann an Gefangenen abgenommen. Im übrigen an dieser Front sowie in der Bukowing Ruhe. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: v. Höfer, Feldmarschalleutnant. Der Zar. Zarskoje Sselo, 11. März.(W TBB.) Der Kaiser ist von Helsingfors hierher zurückgekehrt. ö Frankreich und Italien. Paris, 11. März.(WTB. Nichtamtlich.) Das„Echo de Paris“ erfährt aus Rom, daß die Entlassung der Gari⸗ 1 F der künftigen Haltung Italiens in AZusammenhang stehen soll. Paris, 11. März.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der 22 Havas: Da die italienische Regierung gewisse Klassen der Reservisten einberief, beschloß der Kriegsminister, den⸗ jenigen italienischen Freiwilligen des vierten Fremden⸗ regimentes reiheit wiederzugeben, welche das An⸗ suchen stellten. Das Regiment wurde in das Depot Avignon ge⸗ bracht, um die Entlassfungsoperationen zu erleichtern. Das vierte Fremdenregiment hatte an den Kampfhandlungen, welche sich in den Argonnen abspielten, tätigen Anteil und bewährte sich glän⸗ zend. Es fügte der Geschichte der Fremdenlegion ein neues Ruhmes⸗ blatt hinzu. J Verschärfte Maßnahmen gegenüber Ausländern in Frankreich. Paris, 11. März(WTB. Nichtamtlich.)„Petit Journal“ meldet, daß verschärfte Maßnahmen gegenüber den Aus⸗ ländern in Frankreich angeordnet worden sind. Ab 20. März müssen die den Ausländern gewährten Aufenthaltsberechtigungsscheine mit der Photographie des Inhabers versehen, von dem Polizeikommissar und Bürgermeister der Niederlassungsgemeinde gestempelt sein. Jeder Verstoß wird unter Beschuldigung der Spionage verfolgt. Das Erträgnis der Steuern in Frankreich. Paris, 11. März.(WTB. Nichtamtlich.) Das Erträg⸗ nis der mobilen Steuern hat nach einer Meldung des „Temps“ für Februar 205 940 700 Franks betragen, was eeinen Ausfall von 66 846 400 Franks gegen den gleichen Monat des Vorjahres bedeutet. Der Ausfall für Januar und Jebruar beläuft sich auf 163 987 900 Franks gegenüber den entsprechenden Monaten des Vorjahrs. ** * * Grey über die Forderungen Japans. London, 11. März.(WTB. Nichtamtlich.) In der Sitzung des Unterhauses am 9. März sagte bei Beant⸗ wortung einer Anfrage Grey über die Forderungen Japans, er habe den Text von der japanischen Regierung eben erst erhalten, und es bestehe kein Grund anzunehmen, daß er nicht mit dem Texte der von der chinesischen Regierung überreichten übereinstimme. Die Forderungen zerfielen in fünf Gruppen; die fremden Regierungen hätten keine Vor⸗ stellungen erhoben, es seien jedoch nicht formelle Mitteilun⸗ gen von einer oder zwei Mächten eingelaufen. Da die im Be⸗ sitze der britischen Regierung befindliche Information ver⸗ traulich sei, habe diese keiner fremden Regierung formelle Mitteilungen gemacht. Die Regierung ziehe die Fol- gen von japanischen Schritten in Betracht, um die britischen Interessen, mit welchen sie eventuell in Konflikt geraten könnten, zu 1* Runsi man teilte auf eine Anfrage mit, daß der Han⸗ del mit deutschen Firmen und Zweigfirmen in China gestattet sei. Nach Ansicht der britischen Regierung sei es jedoch nicht wünschenswert, daß sich britische Firmen mit deutschen Fir⸗ men in China einließen. London, 11. März.(WTB Nichtamtlich.)„Daily Tele⸗ graph“ meldet aus Peking über die Verhandlungen zwischen Japan und—— Erstens: Betreffend Schantung ist China bereit, neue Märkte zu öffnen und den Eisenbahnbau und die Uebertragung der Schantungpacht mit den daraus folgenden Rechten auf Japan zu gewähren, wofern China bei den Friedens ver handlungen zwi⸗ schen Japan und Deutschland durch einen Seen n ssar ver⸗ treten sein wird, um seine Rechte zu schützen. Zweitens: be⸗ treffend die Südmandschurei und die Ostmongolei ist China zwar durchaus nicht einverstanden mit der Einleitung des Vertrags⸗ entwurfs, die eine allgemeine Theorie der Sonderrechte wie der Folizeiaufsicht und Rechte einer japanischen Sonderstellung auf⸗ stellt, da biese den Vertragsrechten anderer Mächte direkt zuwider⸗ Hefen, aber China ist bereit, sofort die Pachtfrist für Port F T! ͤ Arthur auf 25 Jahre zu verlängern, für die Bahnlinien Schan⸗ tung—Mukden und Tschangtschun—Kirin dieselbe Nachfrist zu ge⸗ währen wie für die Südmandschureilinie, ferner das allgemeine Recht des Landerwerbs und des unbeschränkten Aufenthalts für Ja⸗ paner im ganzen Gebiet zu gewähren. Drittens: Betreff i⸗ nen rechte des Nangtsetals, namentlich betreffend das halb verpfändete Eisen⸗ und Kohlenunternehmen in. kau, ist China bereit, mit Japan ein besonders ge⸗ f 1113 für Japan vorteilhaftes Abkommen zu schlie ßen. es will nicht alle Mineralschätze des Pangtsetals durch doppelsinnige Wendungen, wie sie in dem Vertragsentwurf Betreffend das Verbot, künftighin irgend einer fremden Macht chinesische Inseln oder Teile der chine⸗ sischen Küste abzutreten, stimmt China völlig mit Japan überein, behält sich aber vor, diese Politik allen Mächten zugleich in einer Zirkularnote mitzuteilen, die die Pekinger Dekla⸗ ration heißen und neue Beziehungen mit der Welt einleiten soll. Fünftens: Betreffend die Rechte in Fukien, neue Bahn⸗ linien in dem Vangtsetal anzuregen und ebenso polizei⸗ rechtliche Ratschläge, die Chinas Souveränität mit einer anderen Macht unglücklich vermischen würden, erklärt China, all dieses müsse neu bearbeitet, wenn nicht gänzlich gestrichen werden. China ist völlig bereit und wünscht dringend, daß der japanische Nachbar an seiner industriellen Entwickelung teilnehmen und sie beschleunigen möge, aber China erkannte, daß die Zeit gekommen ist, in der eine geheime Diplomatie und geheime Vorträge für alle Beteiligten schädlich sind. China glaubt, daß ein jedes Recht, das eine Nation einer anderen gewährt, frei und offen gegeben werde und eine volle und freie Bestätigung einer jeden anderen Macht enthalten müsse. Amerika und die deutsche Kriegsanleihe. London, 11. März.(WTB. Nichtamtlich.)„Times“ meldet aus New Pork vom 8. März: Hier wurden einige Zeichnungen auf die neue deutsche Kriegsanleihe ge⸗ macht, ebenso im Westen. Soviel bekannt wird, wurde die Anleihe nur von einer Chicagoer Bank öffentlich ange⸗ boten. Man nimmt jedoch an, daß gewisse deut sch⸗ame⸗ rikanische Banken privatim Zeichnungen entgegen⸗ nehmen. Aus dem Reiche. Eine Eingabe an den Reichskanzler wegen Erörterung der Friedens bedingungen. Der Bund der Landwirte, der Deutsche Bauernbund, der Zentralverband Deutscher Industrieller, der Bund der Industriellen, der Hansabund und der Reichsdeutsche Mittel⸗ standsverband haben gemeinsam eine Eingabe an den Reichskanzler gerichtet, in der dieser ersucht wird, dahin zu wirken, daß die Erörterung der Friedensbedingungen möglichst bald freigegeben werde, damit die öffentliche Mei⸗ nung bei den Friedensverhandlungen rechtzeitig zur Geltung gelangen könne. Die Brotkartenkontrolle. Berlin, 12. März. Die Morgenblätter melden, daß durch den Reichskanzler und den preußischen Minister des Innern angeordnet wurde, daß die Brotkartenkon⸗ trolle ausnahmslos für das ganze Reich, Städten sowie Landgemeinden bis zum 15. März erlassen werden muß. Man dürfe hoffen, daß das ganze Volk einheitlich und gleich⸗ mäßig an dem Sparsystem teilnehmen werde. Bassermann Ritter des Eisernen Kreuzes 1. Klasse. Berlin, 12. März. Nach der„Berliner Morgenpost“ hat der Reichstagsabgeordnete Ernst Bassermann, Ma⸗ jor und Adjutant des Militärgouverneurs von Antwerpen, das Eiserne Kreuz 1. Klasse erhalten. * Berlin, 11. März.(WTB. Amtlich) Für die Durchführung der Acker bestellung und der Ernte erklärte sich die Heeres⸗ verwaltung bereit, Kriegsgefangene möglichst noch im Laufe dieses Monats in ausgiebigem Maße zur Verfügung zu stellen. Die Grundsätze über die g von Kriegsgefangenen ge in diesen Tagen den Landratsämtern zu, bei denen auch der darf an Kriegsgefangenen anzumelden ist. Wenn möglich, werden nur Kriegsgefangene zur Verfügung gestellt, die von Hause aus in den verschiedenen landwirtschaftlichen Arbeiten wohl bewandert sind. Auch Wünsche der kleineren Besitzer werden ausreichende Berücksichtigung dadurch finden, daß tagsüber Gefangene in ganz kleinen Trupps(zwei Mann) verwendet werden dürfen. Auch die Gemeinden werden in Vertretung der kleinen Besitzer als Arbeit⸗ geber zugelassen. Berlin, 11. März.(WTB. Amtlich.) In der Bun des⸗ ratssitzung wurde dem Antrag der großher⸗ zoglich hessischen Regierung auf Aenderung des Ver⸗ zeichnisses der Einlaß⸗ und Untersuchungsstellen für in das Zoll⸗ Inland eingehende Fleisch die Zustimmung erteilt. Heer und Flotte. Berlin, 11. März.(WTB. Nichtamtlich.) Das Mili⸗ tärwochenblatt meldet: Die Generalmajore v. Doem⸗ 8 zuletzt Kommandeur der 9. Infanterie⸗Brigade, v. Glasenapp, zuletzt Kommandeur der 1. Kavallerie⸗ Brigade, und v. Graevenitz zuletzt Kommandeur der gung ihrer Abschiedsgesuche zur Disposition gestellt worden. Aus Stadt und Cand. Gießen, 12. März 1915. Kriegswirtschaftliche Beratung. Der von dem Rhein⸗Mainischen Verband für Volksbildung in Gemeinschaft mit dem Sozialen Museum in Frankfurt a. M. am 7. und 8. März veran⸗ staltete kriegswirtschaftliche Lehrgang war von ungefähr 200 Teilnehmern, hauptsächlich aus den Dör⸗ fern und den kleinen Städten der Provinz Hessen⸗Nassau und des Großherzegtums Hessen besucht. Es wurden im gan⸗ zen 10 Vorträge gehalten über die Kriegsernährungsfrage und die Bestellung der Felder während der Kriegszeit, an die sich eine lebhafte Aussprache von seiten der Teilneh⸗ mer anschloß Wie bereits früher an dieser Stelle mitge⸗ teilt, sollte dieser Lehrgang dazu dienen, solche Persön⸗ 3 sich 9 i und Beratung der evölkerung in kriegswi 8 Fragen Ver⸗ fügung stellen wollen, in den Gedankengang* Me⸗ thodik dieser Arbeit einzuführen. Nach Beendigung des Lehrgangs ist nun ein Stab von Mitarbeitern über die ganzen hessischen Lande zerstreut, welche überall in ihrer engeren Heimat dahin wirken können, daß der mit dem m verbundene Zweck auch im einzelnen erreicht wird, nämlich die Bevölkerung über alle durch den eng⸗ lischen Aushungerungsplan etwa möglichen Schädigungen und über die Mittel, diesen zu begegnen, in sachkundiger Weise zu unterrichten. Damit ist aber erst der erste Schritt getan, auf dem„alle üblen Folgen des eng⸗ lischen Vorgehens schon im me zu ersticken und sofort die richtigen 2 zu ergreifen. Die unsere Wirtschaft während des Krieges bestimmen⸗ den Verhältnisse sind einem steten und oft sehr raschen Wechsel unterworfen. Immer neue Einflüsse machen sich geltend. Auch vorkommen, in ein japanisches Fideikommiß verwandeln. Viertens: M 30, vorher der 29. Kavallerie-Brigade, sind in Genehmi⸗ Nr der Wechsel der Jahreszeiten und andere natürliche Vorga g bedingen eine fortgesetzte Aufmerksamkeit und gelegentliche Aenderung in der Marschrichtung. Aus diesen Gründen ist es notwendig, überall, selbst an den kleinsten Orten, ständige Beratungsstellen einzurichten, die je nach den örtlichen Verhältnissen sehr verschieden gestaltet werden könnten. U m diese Beratungsstellen auf dem Laufenden zu erhalten, hat sich aus den Reihen der Teilnehmer des Frankfurter Lehr⸗ 5 ganges ein kriegswirtschaftlicher Ausschuß ge⸗ bildet, zu dessen Organ die Geschäftsstelle des Rhein⸗ ainischen Verbandes für Volksbildung ge⸗ wählt wurde. Dem vorläufigen Arbeitsausschuß, welcher be⸗ fugt ist, geeignete Persönlichkeiten aus allen in Betracht kom menden Landesteilen zu seiner Arbeit heranzuziehen, ge⸗ hören zunächst an: Frau Friederike Bröll aus Ober⸗Ursel und die Herren Dr. Ernst Cahn in Frankfurt a. M., Geh. Hofrat Professor Dr. Haupt in Gießen, Pfarrer Hof⸗ mann in Wingenroth, Dr. Robert Kahn in Frankfurt am Main, Stadtrat Professor Dr. Ph. Stein in Frankfurt wie und Expositus Wolf in Steinefrenz im Wester⸗ wald. Die Geschäftsstelle des Rhein⸗Mainischen Verbandes für Volksbildung in Frankfurt a. M., Paulsplatz 10, bittet alle Persönlichkeiten, die bereit sind, ihre Kraft in den Dienst dieser Sache zu stellen, sich mit ihr in Verbindung zu setzen und nimmt Anregungen hinsichtlich der kriegs⸗ wirtschaftlichen Lage von allen Bevölkerungskreisen mit Dank entgegen. Sie wird ihre Tätigkeit damit beginne, daß sie eine Reihe von Flugschriften und Merkblättern herausgibt und diese durch ihre schon vorhandenen und durch neu zu schaffende Organisationen den weitesten Be⸗ völkerungskreisen vermittelt. Außerdem vermittelt sie Vor⸗ träge über die Kri nährungsfrage und die kriegsmäßige Bestellung der Felder und richtet an allen Orten, wo das i l wird, kriegswirtschaftliche Beratungsstellen ein. ie stellt ihre Arbeitsmittel allen den Stel Ver⸗ fügung, welche, wie z. B. wie die staatlichen Verwaltungs⸗ behörden, in der gleichen Richtung aufklärend und beleh⸗ rend vorgehen. Auf dem Felde der Ehre gefallen. (Aus Hessen und den Nachbargebieten.) a Ers.-Res. Theodor Thomas, Ins.-Rgt. 118, aus Haiger.— Musk. Karl Fitzen berger, Ins⸗Rgt. 168, aus Ranstadt.— Res. Otto Wahl aus Vonhausen.— Ersatz⸗Res. Aug. Gunders⸗ bausen, Res.-Ins.⸗Rgt. 247, aus Wetzlar.— Res. Jakob Lutz, Ins.-Rgt. 115, aus Offenbach a. M. a 8 J * 1 5 ö * Ritter des Eisernen Freuzes. Gefr. Wilh. Klötz aus 1—— im Eisenbahn⸗Regt. II. Wehrm. Simon Jaick aus Villmar. Kaplan Joh. Gersbach aus Monta- baur, Feldlazarett⸗Pfarrer im 26. 3 Utff. Karl Docktor aus Aßlar, im Res.⸗Inf.⸗Regt. 222. O nungs⸗Revisor Störger, Off.⸗Stellv. im Landw.⸗Inf.⸗ Regt. 116, aus Darmstadt. Dr. jur. Mögenburg, Leut⸗ nant bei der Schweren Feldhaubitz⸗Batterie 23, aus Mar⸗ burg. Oberlehrer Wilh. Ihrig, Lt. im Landw.⸗Jußart⸗ Regt. 18, aus Darmstadt. Off. Stellv. Georg Kaiser, Inf.⸗Regt. 118, aus Worms. Postbeamter Hch. Dang⸗ mann, z. Zt. Utff. in der Maschi wehr⸗Komp. Inf. Regt. 115, aus Worms. Kriegsfreiw. Ern rie leb aus Groß⸗Umstadt. Gefr. Ernst Eichin, Res.⸗Juf.⸗⸗ Regt. 222, aus Darmstadt. f * Auszeichnung. Dem Po är Schneider aus Lauterbach, der Mitte Januar zur Feldpost übergetreten ist und schon vorher für sein tapferes Verhalten in der Front mit dem Eiser Kreuz ausgezeichnet worden war, ist nun⸗ mehr auch die Hess. Tapferkeitsmedaille 3 n worden. Er stand als Vizefeldwebel in der 10. Komp. 5 Landw. Inf.⸗Regts. 116, deren Führer, Leutnant Hahn aus Gießen, vor kurzem wegen des en Verhaltens seinen Leute im Gefecht durch Divisionsbefehl besondere Anerken⸗ nung ausgesprochen wurde. N 5 nung von Reichs⸗ wurden bis i den Zeichnung von Reichsanlei n Vormündern— Ve g 2 e nicht dri senug ans egt werden, sowohl im Inter⸗ esse unbel als 15 1 Rei alsbald beim Amts⸗ gericht unter Vorlage der Sparkassenbücher Anweisung zu veranlassen. * Die Brotkarten. Die Stadtverwaltung wird in lichst eifrig sich beteiligen und —4 allen Uebungen 2 ö Reichswollwoche und Landgemeinden. Die Sammlung in der Reichswollwoche in den Land⸗ gemeinden des Kreises Gießen und die im Anschluß daran vollzogene Verarbeitung der gesammelten Gegenstände haben einen überaus erfreulichen Erfolg ergeben. Bis jetzt wurden an der Sammelstelle im 4 Regierungsgebäude eingeliefert: 3930 Decken, 142 zum Teil gefütterte Westen, 133 Jacken und Wämse, 254 Ueberziehhosen, 71 Hemden, 4 Lazaretthemden, 9 Paar Strümpfe, 1 Paar Stauchen, 2 Paar Kniewärmer, 2 Ohrenschützer, 23 Halstücher, 9 Hand⸗ tücher, 6 Spreusäcke. Ferner gingen für Ostpreußen bestimmt ein: 49 Mäntel und Ueberzieher, 67 Männerröcke, 8 Frauen tag, den 16. März, Mittwoch, den 17. März, Donnerstag, den 18. März und Freitag, den 19. März, vormittags von 8 bis V 478 Mädchen(199) eingeschrieben. berrschenden Winter irre gemacht, nicht weiter nach Norden zogen, röcke, 62 Franenjacken, ein Paket Kleidungsstücke verschie⸗ Notes⸗Kreuz⸗ A dener Art. Außerdem richteten verschiedene Gemeinden direkte Sendungen nach Ostpreußen.— Exteilter Anweisung gemäß wurden die hier eingegangenen Decken gleichzeitig mit dem im Kreise Alsfeld gesammelten an die Abnahmestelle II für das 18. Armeekorps in Frankfurt a. M. abgesandt. Die hier abgelieferten Hosen, wollene Jacken usw. wurden mit den im Kreise Alsfeld gesammelten Gegenständen gleicher Art. in zusammen 16 Kisten der Anordnung des Landesvereins vom Roten Kreuz in Darmstadt entsprechend durch Vermitt- lung des Paketdepots Darmstadt an das im Westen stehende intenregiment 116 versandt. Das Kreiskomitee für und Kriegshilfe hat der Sendung eine Kiste Wurstwaren, 6 Kisten Dürxobst, eine Kiste Tabak usw. und 3 Kisten mit Strümpfen beigegeben.— Die vorstehenden — ein Bild von der Opferfreudigkeit unserer Land⸗ ner. 1 Der Getreide- und Mehlverkauf. Die heu⸗ tige Nummer des Kreisblattes enthält eine Bekanntmachung des Kreisamtes über die Regelung des Verkehrs mit Brot- getreide und Mehl. Die Uebergangsbestimmungen vom 25. Januar sind durch die inzwischen vom Kommunalverband und von den Gemeindebehörden getroffenen Maßnahmen gegenstandslos geworden. Händler, Müller, Bäcker und Kon⸗ ditoren dürfen von jetzt an kein Mehl mehr an Pri⸗ pate abgeben, Nur innerhalb der Stadt Gießen darf noch bis zu der endgültigen Verbrauchsregelung durch die Stadt Weizenmehl von den Verkaufsstellen bis zu einem Pfund abgegeben werden. Ueber Roggenmehl darf nur mehr der Kommunalverband verfügen. „ Erhöhüng des Milchpreises. Die Landwirte von Gießen und Umgegend haben den Milchpreis um 2 Pfg. für das Liter erhöht. Die Maßnahme wird damit begründet, daß die Knappheit und Preissteigerung der Futtermittel die Gefahr einer Milchnot möglich erscheinen lasse, der man durch eine Preis⸗ — vorbeugen müsse. Die Milchhändler haben ebenfalls demgemäß ihre Preise hinaufgesezt. Das Liter Vollmilch wird also vom 15. März ab 24 Pfg. kosten. der Bierpreis. Die Gießener Wirte hatten, wie wir vor einigen Tagen mitteilten, angesichts der Er⸗ höhung des Bierpreises durch die Brauereien beschlossen, sich hierauf unter keinen Umständen ein assen. Verhand⸗ lungen mit den Brauereien haben zu keinem Ergebnis ge⸗ führt. Darauf haben verschiedene Wirte sich nicht mehr an die bedingungslos Felle Beschlüsse gehalten, sondern in ihren Lokalen ebenfalls die Bierpreise hinauf⸗ gesetzt. Hierdurch hat sich die seinerzeit von den Gast⸗ wirten mit e 8 5 betraute N ion genötigt gesehen, gefaßten Beschluß aufzuheben und 3 Mitgliedern ihr Verhalten freizugeben. * Die Auszahlung der Familienunter⸗ stügungen für die Zeit vom 16. bis Ende März an die An⸗ gehörigen der zum Heeresdienst Einberufenen findet Diens⸗ 1 Uhr im Stadthaus, Zimmer Nr. 16, statt. * Der Goldstrom in den höheren Schulen. Die hiesi höheren Schulen haben bekanntlich ihre Schüler und SAalertnnen veranlaßt, Gold für die Reichs⸗ bank zu sammeln. Das Ergebnis der Sammlung bis zum 10. ist: Oberrealschule 65430 Mk., Real⸗ gymnasium 37990 Mk., Gymnasium 37800 Mk., V Löhere und Erweiterte Mädchenschule 51165 ark. Die Sammlung wird fortgesetzt, so daß mit einem Gesamtbetrag von mäidestens 200 000 Mk. mit Sicherheit gerechnet werden kann. Daß der Jugend für ihren Eifer zur Belohnung schulfreie Tage gewährt worden sind — gewährt werden, ist nicht mehr als recht und billig. Stadttheater. Dr. Ludwig Wüllner bringt in seinem morgigen Vortragsabend— auf den hiermit nochmals nach⸗ drücklich hingewiesen sei— Dichtungen von Goethe, Schiller, Lilienrcon und N einzelnen— 1 ang. Grenzen enschheit, Promotheus, Der Gott und die Bajadere, Das Lied von der Glocke und Cin⸗ — Das reizende Kindermärchen„Tischlein deckdi Eselstreckdich und Knüppel au s dem Sack“ von 1 Waldeck ist für nächsten Sonntag nachmittag noch ein letzt Mal auf den Spielplan gesetzt worden. * dDeutsche Organisation und gZuversicht an unserer Westfront. Von einem Reserveoffizier, der die schweren Kämpfe in Flandern im Spätherbst 1 55 i und jüngst nach kurzem Erholungsurlaub wieder zur Front zurückgekehrt ist, erhalten wir folgendes bedeutsames Stimmungsbild: „Nun sitze ich wieder vor dem Feinde. Aber wie sehr hat sich alles im vergangenen Vierteljahr geändert. Ueberall in Städten und auf Straßen deutsche Ordnung und Sauberkeit, deutsche Ge⸗ schäfte. Vor meinem Stabsquartiere halt die Dampfstraßen⸗ bahn, die einerseits zur Staatsbahn nach M., andererfeits hinter die Stellung führt. Auf unserem Marktplatz spielt täglich die Kapelle. Ostender Austern und Prager Schinken stets frisch und billig zu haben. Auch unsere Truppen, Mannschaften und Offiziere 3 sich inzwischen ganz vorzüglich erholt. Alles ist munter frisch und voller Zu versicht.“ Der Nachwuchs in den Volksschulen. Durch ein Versehen unseres Gewährs mannes sind die Ziffern der Neu- anmeldungen für die Volksschuten, die wir gestern mitteilten, ver⸗ wechselt worden. Es wurden 194 Knaben(im Vorjahre 206) und l Kreis Alsfeld. 1 Aus dem Ohmtal, 10. März. Mit Schnee bedeckter Erdboden und Kranichzüge in der Luft, die den nahenden Frühling ankünden, dazu nachts 5—6 Grad Kälte nach R. und ins Feld urückgekehrte Lerchen— das reimt sich schlecht zusammen. Wieder⸗ belt wurden Kranichzüge beobachtet, die aber, jedenfalls durch den sondern über hiesiger Gegend kreiften. Auch der Lockruf der Lerche konnte schon im Felde vernommen werden. Das weiße Bach⸗ stelzchen, das nach seiner gelben Schwester erscheint, ist gleichfalls zurückgekehrt. Das sind Frühlingsboten, die uns künden: es muß doch Frühling werden. 2 Kreis Büdingen. Büdingen, II. März. Die von den Schülern des hiesigen Wolsgang⸗Ern st- Gymnafiums vorgenommene Goldsammlung ergab die Summe von 25 000 Mk.; zur Be⸗ lohnung für ihren Sammeleiser erhielten die Schüler einen Tag schulfrei. ie einen Monat je 10 große A —* er Abriß zur Entnah rot o 17* Abrisse gegen Etctgelt ist verboten. Zuwiderhandlungen gegen diese Beftimmungen werden mit Gefängnis bis zu 6 Monaten oder 1500 Mark Geldstrafe bestraft. 3 ch. Aus Rheinhessen, 12. März. Die Witterung ist in der letzten Zeit umgeschlagen und in den Weinbergen sieht es wieder einmal vollständig winterlich aus. Lange wird sich' der Schnee, den die letzten Tage brachten, auch in den Weinbergen nicht halten können, denn hierzu sind die Strahlen der Mittags⸗ sonne bereits zu heiß. Immerhin hat das kalte Wetter den Vorteil, daß die Vegetation der Weinstöcke aufgehalten und ein vorzeiliger Austrieb der Reben vermieden wird. Die Arbeiten in den Wein⸗ bergen können bei der augenblicklichen Witterung nur wenig ge⸗ fördert werden, was bei den wenigen Arbeitskräften, die vor nden sind, als Nachteil bezeichnet werden muß. Wenn auch der kauf in letzter Zeit lebhafter geworden ist und im Verhältnis zur all⸗ gemeinen Lage als recht gut bezeichnet werden kann, so ist der Verkauf doch noch lange nicht so rege, wie zu Friedenszeiten. Immerhin konnten in den letzten acht Tagen in Rheinhessen etwa 100 Stück 1914 er umgesetzt werden. Bezahlt wurden für das Stück 1914 er in Spiesheim 500 Mk. in Heßloch 525 Mk., in Bechtheim und Guntersblum 600 Mk., in Oppenheim 800 Mk. Von den älteren Weinen konnten ebenfalls einige Posten verkauft werden. Das Stück 1913 er kostete in Alzey, Wendelsheim und Wörrstadt 520, in Wöll⸗ stein 525 Mark, das Stück 1912 er in Nieder-Saulheim 500 Mk. und in Alsheim 600 Mk. 5 Hessen⸗Nassau. Marburg, 11. März. Für den hiesigen Stadtbezirk ist die Regelung der Brotverteilung durch Ausgabe von Brot⸗ marken vorgesehen. Zu diesem Zwecke ist die Stadt in 40 bis 50 Bezirke eingeteilt. m Amöneburg(Kr. Kirchhain), 11. März. Auf Veranlassung mehrerer hiesiger Landwirte sprach im Greibschen Saale hier Herr, Dr. Sprenger von der Landwirtschaftskammer Kassel über Er⸗ richtung einer Jungviehweide. Trotz der überzeugenden Ausführungen des Vortragenden war eine Einigung nicht zu er- zielen. Im Interesse der Entwickelung unseres isolierten Berg⸗ städtchens liegt es aber, intensiwere Acker- und Wiesenwirt chaft zu treiben und namentlich eine rationelle Rindviehzucht zu sördern. fe. Homberg, 11. März. Vor einigen Tagen beging der in den weitesten Kreisen Hessens bekannte Freiherr Baron Adolf von Oynhausen seinen siebzigsten Geburtstag. Der Jubilar ist der letzte eines der ältesten! delsgeschlechter Hessens. Schulter an Schulter mit unseren verbündeten. Während der ersten Kriegsmonate war es den Russen gelun⸗ gen, Galizien und die Bukowina zu besetzen, im Karapathengebirge vorzudringen und dort Stellungen einzunehmen, von wo aus sie Ungarn bedrohten. Wie eine Insel inmitten der feindlichen Bran⸗ dung hielt sich noch die galizische Festung Przemysl. Wollte Oester⸗ reich⸗Ungarn Przemysl entsetzen und zugleich verhindern, daß der Russe Galizien, Ungarn und die Bukowina ebenso mit Beschlag be⸗ legte, wie Deutschland es mit Belgien und Nordfrankreich getan hatte, so galt es, die dortigen Streitkräfte aufs Aeußerste anzu⸗ spannen, die Russen in ihrem Vormarsch aufzuhalten, ihnen ihre Stellungen wieder zu entreißen und sie mit verdoppelter Wucht in großer Offensive nordwärts zurückzudrängen. e Zur Erfüllung dieser überaus wichtigen Aufgabe beschlossen die erbündeten im Januar ein gemeinsames Vorgehen. Zwischen die österreichisch⸗ungarischen Armeen und Armeegruppen wurden deutsche Kräfte eingeschoben, die von Munkacs als ihrer Opera⸗ tionsbasis den Vorstoß in die Karpathen alsbald unternahmen. Zu den Schwierigkeiten, die jeder Gebirgskrieg, zumal im Winter, einer gegen feindlich besetzte Höhen vorrückenden Truppe — in den e l. wie sie die eigenartige Formation dieses 1 i i zon Süden nach Norden führen etliche gut gangbare Straßen über die Paßhöhen. Große Längstäler, die sich in nordöstlicher Richtung erstreckten, sind aber zwischen den hintereinander gelagerten Haupt⸗ rücken so gut wie gar nicht vorhanden. Was die großen und hohen Kämme trennt, ist vielmehr ein bewegtes Meer von mittleren Ber⸗ gen und 17 die sich kulissenartig staffeln und nur selten einen weiteren U ick gewähren. Die quer durch die Karpathen füh⸗ renden Straßen können deshalb von unzähligen Punkten aus be⸗ herrscht werden, und auch ein zurückweichender Gegner findet auf Schritt und Tritt immer wieder neue Stellungen, die er leicht be⸗ festigen und in denen er sich mit verhältnismäßi geringen Kräften behaupten kann. Infolgedessen ist der Angreifer oft gezwungen, seine eigentliche Vormarschstraße zu verlassen, die in mühseligem Spürdienst entdeckten Schlupfwinkel des Feindes zu umgehen und sich ihnen auf unwegsamen Seiten⸗ und Nebenpfaden zu nähern. 4 0 die er bei tiefem Schnee erst auffinden und freischaufeln mu Was das für die Sicherung und Aufrechterhaltung der rück⸗ wärtigen Verbindungen und überhaupt für die Beförderung schwerer Lasten bedeutet liegt auf der Hand. Die Karpathen erheben sich zu Höhen von 1000 bis 2000 Metern. Steigungen, die die Fabrstraße in langen Windungen allmählich erschleicht, müssen abseits der Straßen durch steilen Anstieg errungen werden. Rollendes Fuhr⸗ werk versagt hier ganz. Nur Tragtiere vermögen dem kletternden. Menschen dorthin zu folgen und ihnen muß er alles aufbürden, was er an Munition und Lebensmitteln bedarf. Auch die Fliegeraufklärung hat in den Bergen mit außer⸗ ordentlichen Widerwärtigkeiten zu kämpfen. Die hohen Stellungen des Feindes 4 Flieger zu um so viel höheren Flügen. Die Wolken, die sich in den kurzen und gewundenen Tälern stauen und festklemmen, hindern die Beobachtung ebenso wie die ver⸗ schleiernden und täuschenden Nebelbildungen. Dabei werden die Winde in dem zerklüfteten Gelände in einer Weise gefangen und wieder zurückgeworfen, die eine Vorausberechnung der Luftströmun⸗ gen geradezu ausschließt und den schwebenden Apparat fortwährend mit tückischen Ueberraschungen bedroht. Der Winterfeldzug in den Karpathen stellte unsere Truppen noch vor weitere neue und beschwerliche Aufgaben. Zunächst muß⸗ ten sich die deutsche und die österreichisch⸗ungarische Heeresver⸗ waltung so miteinander einspielen, daß die Verschiedenheit der beiderseitigen Einrichtungen, Vorschriften und Gewohnheiten die —.— Arbeit des neuen Justruments nicht beeinträchtigte. Wohl elten hat es sich klarer gezeigt, was guter Wille vermag, als hier. Unterschiede, die man im Frieden für wesentlich hielt, werden durch freundschaftliches Entgegenkommen schnell ausgeglichen; aus zwei geschichtlich und grundsatzlich von einander abweichenden Verwaltungen ist eine dritte entstanden, die sich der Vorzüge bei⸗ der zu bedienen weiß. 5 Und dann die Witterung. Wir hatten von Anfang an mit einem strengen Winter gerechnet, zumal uns bekannt war, daß in den Karpathen die Kälte im Februar mit 25 bis 30 Grad un⸗ ter Null ihren Höhepunkt zu erreichen oflegt. Kleidung und Aus⸗ rüstung der Truppe sind danach eingerichtet Eine große Menge von Fuhrwerken haben wir auf Schlittenkufen gesetzt. Ganze Kompagnien sind mit Schneeschuhen ausgestattet. Auch an Es⸗ limohunden fehlt es nicht, die bei dem starken Schneefall im Sama⸗ riterdienst verwendet werden. Allein der Himmel zeigte sich von seiner launischen Seite. Klingender Frost(bis zu 23 Grad) schlug mehrmals plötzlich in frühlingsmäßiges Tauwetter um; frischer, meterhoher Schnee schmolz unter lauen Regengüssen schnell wieder dahin. Die Kolonnen mit ihren Tausenden von Wagen und Schlit⸗ ten mußten sich bald durch tiefen Schnee, bald über Glatteis, bald in wahren Morästen von Straßenschlamm vorwärts quälen, und häufig hatten sie auf ihrem Vormarsch, je höher sie stiegen, an einunddemselben Tage all diese Hemmnisse der Reihe nach zu bewältigen. Für den durch solche Tagesleistung übermüdeten Sol⸗ daten erneuerte sich immer wieder die Gefahr, daß er am Abend, nichts als Schlaf und Ruhe begehrend, im Schnee niedersank und die tötenden Wirkungen des Frostes vergaß. Viele der leider nicht seltenen Erfrierungsfälle, auch manche ernsteren Hals- und Lungen⸗ erkrankungen sind auf einen Erschöpfungszustand zurückzufüh⸗ ren, der alle vernünftigen Maßnahmen des Schutzes und der Vor⸗ sicht nur allzuleicht außer Acht läßt. Was nun die Quartiere betri der armen und teilweise schon ft Bevölkerung der Karpalhendörfer von „ so konnte man sich von er 9 Indlich gebrandschatzten ooruherrin nicht viel ver⸗ sprechen. Es kann kaum etwas i und urwülchsiger sein als die hölzernen, dünn mit Lehm verklebten, rosa oder 3 angestrichenen Hütten jener Gegend. n ihren hoch darauf gestülpten Dächern aus Schindeln oder 8 troh sieht man gleichsam in jeder Fuge noch die Handarbeit an; sie er⸗ innern in ihrer primitiwen Gestalt, in der ausschließl Ver⸗ spendung heimatlicher Rohstoffe an die Höhlen und Zelte der Wilden, an die Nester der Vögel und an die erstaunlichen Gehäuse, womit tierischer Instinkt sich zuweilen umgibt. Aber darin zu wohnen wird den Menschen aus einer höheren Lebenshaltung schwerer, als in Schützengräben oder auf freiem Felde zu kam pieren. Zugluft und Rauch, Gerüche und Ungeziefer, Engigkeit und Schmutz hauchen dem Fremden eine Atmosphäre von Un⸗ esundheit entgegen, die er nicht gerade als anheimelnd empfindet. r allem war es jedoch die gewaltige Zahl unterzubringender Menschen und Pferde, was die Militärbehörden veranlaßte, über⸗ all begegnen uns Scharen gefangener Russen in ihrem Feldbraun. ner, selbst für die Unterkunft der Truppen zu sorgen. So finden wir an und neben den Heerstraßen außer den Tau⸗ senden die selbst kämpfen oder den Kämpfenden ihren Lebens⸗ bedarf nachtragen sollen, noch ein zweites Heer, das Heer der Arbeiter. Die einen bauen Baracken, die andern schaufeln Schnee oder bessern die Straßen und Brücken aus. Eine höchstwichtige und schwierige Aufgabe ist den Pionieren zugefallen. Auf der Strecke der die Karpathen durchquerenden Eisenbahn sind in einem früheren Stadium des Feldzuges mehrere große Viadukte zer⸗ stört worden. Es handelt sich um Brückenbogen, die in einer Höhe von 35 Metern eine 40 Meter breite Kluft überspannten. An die Stelle der zwischen zwei steinernen Pfeilern hängenden Eisenkonstruktion ist ein riesiges Holzgerüst getreten, das aus der Tiefe emporstrebend den künftigen Schienenweg tragen wird. Das sind keine Instandsetzungsarbeiten, die von heute auf morgen beschafft werden können. Wochen mußten vergehen, bis das kunst⸗ volle Bauwerk aufgerichtet und den Truppen endlich die Bahn wieder freigemacht war. die es erklären, warum die deutschen Truppen, obendrein gegen den Widerstand der überall sehr geschickt und zäh operier Russen, die Karpathen nicht im Sturm durchschreiten konnten Es kommt hinzu, daß die unerwartet schwankende Witterung in dem⸗ 12 75* wie sie„ 2. eit ließ, immer mehr Verstärkungen heranzuziehen. er⸗ freulicher ist es zu beobachten, wie die Deutschen all dieser Schwie⸗ rigkeiten Herr werden. Auf jeder nach Galizien hinführendem Straße haben wir dasselbe Schauspiel einer unaufhaltsam vor⸗ wärts rollenden Woge. Ueberall sehen wir deutsche und öster⸗ reichisch⸗ungarische Truppen frisch und entschlossen nachrücken, über⸗ all begegnen uns Scharen gefangener Russen in ihrem feldbraun Eine feindliche Stellung nach der anderen wird genommen, oft erst nach tagelangen Kämpfen und unter blutigen Verlusten, aber stets mit der geduldigen Zuversicht, daß wir es doch länger aushalten werden als der Gegner. Es ist ein anderer Krieg, als ihn unsere deutschen Soldaten bisher gelernt hatten, aber sie passen sich wunderbar schnell den neuen Verhältnissen an, und mit Abhärtung 175 Ausdauer 7 manches wettgemacht, was ihnen vielleicht an ebung mangelt. 4 5 5 Wie die Landschaft aussieht, in der sich diese denkwürdigen Ereignisse abspielen, wie die Bevölkerung, unter der unsere Krieger nun schon seit einem Monat bundesbrüderlich hausen, das 7 in einem späteren Brief geschildert werden. C. M. Märlte. le. Frankfurt a. M. Viehhofmarktbericht vom 11. März. Auftrieb: Rinder 79(Ochsen 2, Bullen 2, Kühe und Färsen 650, W——5 5 Wee 1 den ndenz: Rinder, Kälber, Schase un eine gedrũ Preise für 100 Pd. Lebend ⸗ Schlacht · gewicht. Mk. Mk. 80-63 100—105 56—60 33—100 5055 85—98 48—00 104—00 Käl ber. % Mittlere Mast- und beste Saugkälder Geringere Mast- und gute Saugkälber Sch a se. Mastlämmer und jüngere Masthammel Schweine. Vollfleischige Schweine von 80 bis 100 kg Lebendgewicht* 5 84.00—86.00 103.00—108. 00 Vollfleischige Schweine unter Lebendge wicht.. 76.00 80.00 95.00— 100.00 Vollfleischige Schweine von 100 bis 120 kg Lebendge wicht Vollfleischige Schweine von 120 bis 150 kg Lebendgewicht Il Marburg, II. Rindvieh⸗ und Schweinemarkt war nur mit Schweinen, meist Ferteln und Läusern, befahren. Die Preise stellten sich höher wie beim letzten Markt. So wurden bezahlt für 6wöchige Ferkel 35—40 Mk., für 7—Swöchige 45—50 Mk., für 3 Monate alte Läufer 55—60 Mk. und für 28 Jahr alte 100— 120 Mk. das Paac. Im ganzen belief sich die Zufuhr auf 437 Stück. Der Handel ging mittelmäßig. 84.00 86.00 108.00— 108.00 Abnehmende Bewölkung, trocken, nordwestliche Winde. Temperatur wenig geändert. Zur Behandlung der gefangenen„u“-Bootsbesatzungen. i. Köln, 12. März. Die„Köln. Ztg.“ meldet von der holländischen 3 Es wird in den Blättern darauf auf⸗ merksam gemacht, daß in den Mitteilungen der britischen Admiralität über die gefangene Besatzung von U. die Bemerkung enthalten ist, daß erst nach dem Kriege die für die Verurteilung nötigen Beweise beigebracht werden kön⸗ nen. Es bestehe offenbar die Absicht, die 29 Mann vor ein englisches Kriegsgericht zu stellen.— In der 3 äußert 10 F dae wic 3 Harrison, die Besatzung von U. rfe nicht als kriegsgefangen be⸗ handelt werden, sondern gehöre als aus Mördern und Räubern bestehend vor ein Kriegsgericht. Aus seiner früheren Anwaltspraxis erinnert sich Harrison, daß im Jahre 1864 eine Bande von Seeräubern verurteilt und gehenkt worden ist; das gleiche sei noch 1876 vorgekommen. Das deutsche Eigentum in Frankreich. i. Köln, 12. März. Die„Köln. Ztg.“ meldet von der fran⸗ zösischen Grenze: Justizminister Briand hat an die Staats⸗ anwaltschaften ein dringliches Rundschreiben erlassen, wonach die Maßnahmen zur Sequestration des deutschen und österreichisch⸗ungarischen Eigentums in eich beschleunigt werden sollen. Der neue Kommandant der Russen im Kaukasus. Wien, 12. März. Nach einer Sofioter Meldung ist General Radko Dimitriew von dem galizischen Kriegs⸗ schauplatz abberufen worden, um das Kommando der egen Konstantinopel zu sendenden russischen Armee zu Ar- nehmen. ag 50 fn „Auch als Liebesgabe im Felde begehrt!“ — 84.00-86.00 108.00—106.00 März. Der kalendermäßig angesetzte —— Wetteraussichten in Hessen am Samstag, den 18. Marz 118: Wir haben auf einige der großen Schwierigkeiten hingewiesen, — 5 VVJVTVVVFVFTVTFPFVCFFVCFPPCPCCCTCCVTCVVTVTTTCCCT0TCCTCTCT0TCTCTCCCCT n „ * r F r 3 4 Die Kricgsanleihe u. d e Redner: Herr Professo Gießen, den 10. März 1915. Vortrag! Am Freitag, den 12. März 1915, abends 8 Uhr, wird in der neuen Aula(Eingang von der Ludwig⸗ oder Goethestraße) ein öffentlicher Vortrag über: Hinanzlage Deutschland stattfinden. r Dr. Skalweit, Gießen. Eintritt frei! Ich richte die dringende Bitte an die Bürgerschaft, den Besuch dieses auftlärenden Vortrages nicht zu versäumen. 1 Der Oberbürgermeister: Keller. 2018 Zu schmerzlich war für uns Dein Scheiden, Zu bitter Dein so früber Tod; Doch Du bist nun befreit von Leiden, Befreit von jeder Kriegesnot. Es hat Dich keiner geleitet Zu Deiner letzten Ruh' Und keiner drückte die jungen, Die müden Augen Dir zu. Es bat auch keiner getrocknet Den Totenschweiß Dir ab Und keiner weinte ein Tränlein An Deinem offenen Grab. Und doch bat einer gestrecket Die milde Hand nach Dir Und bat in Gnaden gesprochen: „O komme, komme zu mir!“ Den Heldentod fürs Vaterland starb am 26. Februar im Verfolgungskampf unser lieber, guter, braver Sohn und Bruder Wilhelm Brück, Techniker Garde⸗Grenadier im Garde-Reserve— Infanterie⸗Regiment 261, 6. Komp. im Alter von nahezu 25 Jahren. In tiefem Schmerz: Familie Wilhelm Brück, Zimmermeister. Oppenrod, den 12. März 1915. 2041 Den Heldentod fürs Vaterland starb 18. Februar unser lieber Sohn und Bruder * 2— Heinrich Klein Erxsatz⸗Reservist der g Komp. Inf.⸗Regts. im Alter von 2 Jahren. am — 223 In tiefer Trauer: Heinrich Klein und Frau Elisabetha Klein Maria Will, geb. Klein. Allendorf a. da., 11. März 1915. 018 Wiedersehen war seine Hoffnung. Denk, wie ist Dir nun so wohl, Da Du alles überwunden Und so brav und ehrenvoll Einen schönen Tod gefunden, Schön ists in des Herren Hand Sterben für das Vaterland. Grösste Auswahl echter chweizer Stickereien J. Kaan jr. Kreuzplatz 10 Telephon 893 en Heldentod fürs Vaterland starb am 2. März mein innigstgeliebter Mann, unser guter Vater, Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Johannes Braun Landwehrm. im Inf. Regt. 116, 11. Komp. im 33. Lebensjahre. D 2 Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Luise Braun, geb. Weigel und Kinder Heinrich Braun I. Heinrich Braun II. Ludwig Braun Jamilie Aschenneller Jamilie Maus Jamilie Birt. 2320 Gießen(Neustadt 22), den 12. März 1915. Lezte Nuz⸗ und Breunholz⸗Verseigerung im Fürstlichen Försterbezirk Ranstadt. Mittwoch. den 17. Märs, in den Distrikten Leustadt, Rüblswald und Kirchwald: 2 Stuck Rotfbuchenstämme: 66 und 9 Mtr. lang, 44 Stm. Durchmesser— 237 Fstm. Buchen Scheit Rm. 310 1. Kl. 6 2 Kl, Knüppel Nm. 6. Astreiser Rm.: 410; Hainbuchen Scheit Rm. J rund. Zusammentunft vormittags 10 Uhr in der Wirtschaft von Peter Jung, Ranstadt. Nabere Auskunft erteilt Förster Semper, Ranstadt. Gedern, den 11. März 1915. Klingelhöfer, Forstmeister. 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Vollmilch ausgemessen 24 Pfg. sich der seitbherige Preis auch dementsprechend. Bekanntmachung. Die ganz außergewöhnliche Preissteigerung und die Schwierigkeit der rückt die Gefahr einer Milchtnappheit, die sich gestalten könnte, in bedenkliche Näbe. Um dlesem Uebelstande einigermaßen vorzubeugen, sehen wir uns genötigt, bis auf weiteres den Milchprels um 2 Pkg. kür das Liter Wir bemerken dabei, daß wir die Preissteigerung nur als vorübergehend betrachten. Die Landwirte von Giehzen und Umgegend. Bezugnebmend auf vorstehende Anzeige teilen wir unserer werten Kund⸗ schaft ergebenst mit, daß wir demzufolge auch den Verkaufspreis der Milch um Es kostet daber vom 15. Mars d. 3 6, ab 1 Liter Bei Vollmilch, in Flaschen geliefert, erhöht Die fflilchhändler von Gietzen u. Umgegend. Leheddeienn deva 0 Sport- und Klappwagen erstklassiger Fabrikate sind jetzt in grosser 2 Auswahl eingetroffen 25⁴⁰ Aubust 0 Holzversteigerungen der Gräfl. Oberförsterei Laubach. I. Dienstag, den 16. März, nach Zusammenkunft 10 Ubr auf der Schreinersmühle, aus Wintersberg 1,3: Buchen, Rm. 66 Schelt 2. Kl. 37, Prügel(abstandig), 2.9 Stöcke 1. Kl., 6½ Reiserprügel. Mushau 2: Buchen, Nm. 5 Scheit 2. Kl. 120 Prügel(abstandial, 37 Stöcke 1. Kl., 29 Reiserprügel; 4 Rm. Eschenscheit, 1 Rm. Eschen⸗ prügel. Baumkircherwald 1b: Buchen, Rm. 101 Stöcke 1. Kl. 20 Reiserprügel. Eschen. Rm. 11 Scheit, 7.3 Prügel. 1.0 Retserprügel. Schornberg 2, 3: Fichten: 7,6 Rm. Prügel. Peterswald 2 b, 5 b, 5, 6: Buchen, Rm. 45 Prügel abstandig, 3 Stöcke 1. Kl. 132 Reiserprügel, 4.5 Rm. Eichenvrugel(1,5 Mtr. lang), J Rm. Fichtenprügel (5 Mtr. bare 25 Rm. Kiesern- u. Jichtenprügel, 9 Rm. Tichtenzopfreiser Bobnenstangen. Musbau 1b und berseenerbosseld an der Kreisstraße oberhalb des Hofes: Eschen, Rm. 120 Scheit 1. und 2 Kl., 52 Prügel, 18 Stöcke, 15 Reiserprügel, 3 Eschenwerkscheit(16 Mtr. lang!. rr 1a, A b, 5 b;: Fichten, Rm. 5,6 Schelt 2. Kl., 10,4 Prügel 2 Kl., 40.3 Stöcke. Herrn⸗ zipsen. Tränkbach 1. Altenbau Ia, 1 b: Buchen, Rm. ic Scheit 1. Kl., 51 Scheit 2. Kl., 167 Prügel 1. Kl., 0:5 Krügel 2. Kl. 25 Stöcke 1. Kl., 1,2 Astreiserprügel, 1.4 Zopfreiserprügel. Birken, Rm.: 1,6 Scheit 1. Kl., 11 Scheit 2 Kl. Eichen, Rm.: 4.5 Prügel. Fichten, Rm. 5.5 Scheit 2. Kl., 40 Prügel 1. Kl., 2 Prügel 2. Kl. Eichelgarten Ia, 32; Buchen, Rm. 0,6 Scheit 1 Kl. 41 Prügel 1. Kl. 3 Prügel 2. Kl. Birken, Rm. 16 Prügel. Fichten. Rm. 10,8 Prügel 2. Kl., 8.8 Zopfreiser(Latten). Kiefern, Rm: 1,4 Prügel 2. Kl. Erlen. Rm. 2 Prügel 2 Kl. Ziegenberg 1a, Weidenau 1 b, 4 u. Wetterauer⸗ berg 5: Buchen. Rm. 14 Scheit 1. Kl. 1 Prügel 1. Kl., 2 Prügel 2 Kl. 5,8 Stöcke 1. Kl., 99 Astreiserprügel. Eichen, Rm. 22. Prügel. Kiefern, Rm. 1,2 Prügel. Lärchen, Rm. 3 Prügel. Fichten, Rm. 7 Stammreiser (Latten, Bobnenstangen, 1 BZopfreiser(Latten). Eschen, Nm. 14,1 Rundscheit, 65 Schelt, 24.3 Prügel, 42 Astreiser⸗ prügel. Wetterauerstrauch: Buchen, Rm. 5 Scheit 2. Kl., 5 Prügel 2. Kl. 35.2 Sröcke 1. Kl. 43.6 Astreiserprügel. Fichten, Rm. 1,4 Prügel 2. Kl. Erlen, Rm. 8.7 Prügel 2. Kl. Heinzeberg 5 a, Struth 2, 4: Buchen, Rm. 2 Scheit 2 Kl., 14 Prügel 2. Kl. 11,5 Stöcke 1. Kl., 9.6 Ast⸗ reiservrügel. Fichten, Rm. 3,1 Prügel 2. Kl. Blau unter⸗ strichene Nummern kommen nicht zum Ausgebot. Kohl reiser und Leseholz flachenweise. II. Mittwoch, den 17. März, nach Zusammenkunft 10 Ubr auf dem Jägerhaus, aus Seisenberg 2 u. Aue: Buchen, Rm 2.1 Scheit 2. Kl., 103,4 Stöcke J. und 2. Kl., 5 Buchen und Eichen⸗Prügel. 7,0 Rm. Eichen u. Erlen⸗ Stöcke. 46 Mm. Eichen⸗Nugprügel 2 Mtr. lang). Lg. hecke 1, 3, Lingelbach 1: Buchen. Rm. 22 Scheit 2. Kl., 40,6 Prügel(abständig!, 3.1 Stöcke 1. Kl. Fichten, Rm. 6 Prügel, 4 Sttzee. 06 Rm. Elsbeer⸗Rundschett. Schiffenberg 1, Roth 2: Eichen, Rm. 6,9 Prügel. Tbomasbügel 1, 3 a, 5; Buchen, Rm. 3,3 Scheit 2. Kl., 3,7 Prügel(abstandig, 336 Stöcke 1. Kl. Eschen, Rm. 35 Scheller, 20 Prügel, 5 Reiserprügel. An der Horloff beim Jägerbaus: Eschen, Rm. 73 Scheiter, 5,8 Prügel, 00 Nesservrügel. Kirchberg 1, 2, 3, 1: Buchen, Rm. 0:7 Scheit 2. Kl., 179. Prügel(abständta), 3 Stammreiser (abständig, Schichthausen. Kirschbaum, Rm. 5,2 Rund⸗ scbeit(120 Mtr. lang,. r n 1, 1b: Buchen, Rm. 11 Stöcke 1. Kl. Eschen, Rm. 10 Schetter, 6 Prügel, Reiserprügel. Betten: A Rm. 4.3 Prügel, 5.5 Stöcke. Eichen, Rm. 19,7 Prügel. Eschen, Rm. 3 Rundscheit, 5 Prügel. uchen, Rm. 5 Prügel 2. Kl. Eichen, Rm. 2 Prügel. 1,0 Rm. Kirsch⸗ baum Scheit. 2 Rm. Lärchen Rutzprügel(2 Mir. lang). orstwiese mit Scheppmalsdickung: 60 Rm. Buchen Stammreiserprügel, 15 Rm. Bognenstangen. Dörnberg: Rm. Buchen-Brligel 2. Kl., 2 Rm. adelprügel, 25 Rm. Eichen Prügel. Birken: 34 Stück Deichseln(Eiche— 1.0 Fstm. Kohlreiser und Lesehols flächenweise.(281 Holzversteigerung. Versteigert werden Donnerstag. den 18. I. Mts,, — 4 9¼ Ubr, aus den Histeiken Iliegenstall, Hardtwie K L dc. des Mark- waldes Grüningen Dorf. 1 Stämme: Eichen. Kl. 3 St.— 2,0 Istm, N 4. Kl. 12 St. 10,34 Istm, 5a. Kl. 1 St.= 0.40 88. 5 b. Kl. 10 St.— 2.80 Istm.: r Fichten 132 St. 2 16. Istm.; Nutzknüppel Rum. ichten g Mix. L); Scheiter Rm. 70 Buchen, 8.0 Buchen 2. Kl., 16,5 Eichen, Eichen 2. Kl., 22 Fichten; Knlippel Rm. 13,6 Buchen, 2 Buchen 2 Kl, 10 Teglchen 24 ten; Wider 6 fe Mm.: 0 Eichen; 4 Rm. 72 Buchen, 52 Eichen, 85 Fichten; Stöcke Rm. 2 Buchen, 183 Eichen, 71 Fichten. Beginn der Versteigerung im Distritt Schaferwald. Weitere Auskunft durch den FJorstwart Kullbach zu Garbenfeich. 1910 221 11. Mäx * Der Martvorstand: Trautwein, Großh. Forstmeister. allenbera: 4 Schell fi sche u. Kabliau . Eis vackung. tadellos lebend · —.— seinste un oeben eingetroffen u. del 1 August Wallenfels, Gießen, Marktplat 17. Telephon 1 Kon fir manden- Schirme grosse Auswahl. Reparaturen und Neubezlehen dillige Preise. Wasserdichte Weste 0 1 für unsere Krieger. Bringe meine vorzüglichen Flaschenweine sowie Ausschankweine sthein-, Mosel- u. 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