5 f Zweites 5 latt cache lagnq mit Ausnahme des Sonntags. Die„Sleßener Famillendlätter“ werden dem „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Sießen“ zweimal wöchentlich. Die„Landwirtschaftlichen Zeit⸗ fragen“ erscheinen monatlich zweimal. b 105. Jahrgang Gießener Anzeiger General⸗Anzeiger für Oberhessen Was der Reichstag bringen wird? Mittwoch nachmittag um 2 Uhr tritt der Reichstag zur re der zweiten Session der 13. Legislatur⸗ periode zusammen, und zwar lautet die festgesetzte Tages⸗ ordnung Erste Beratung der Entwürfe von Gesetzen betr. die Feststellung des Reichshaushaltsetats und des Haus⸗ haltsetats der Schutzgebiete für das Rechnungsjahr 1915. Die Erledigung des Etats bildet, wie das in der Natur der Sache liegt, die Hauptaufgabe der Tagung, die sich um so kürzer gestalten wird, da die Beratung 25 Etats, der sich im wesentlichen eng an den vorjährigen Haushaltsplan anschließt(die Gestaltung der Wirischaftslage in diesem Kriegsjahr ist nicht zu übersehen), sich wesentlich verein⸗ scglage und eine Sonderberatung der einzelnen Voran⸗ a äge in der Hauptsache erübrigen wird. ie im preußischen Abgeordnetenhause, so wird im Reichstag die Etatsberatung lediglich den äußeren Rahmen für die Besprechung der Kriegsnotwendigkeiten bieten. Diese Erörterungen aber werden naturgemäß nicht im Plenum vor sich gehen können, sondern in den Ausschuß verwiesen werden müssen, da hierbei vielfach Dinge zur Sprache kommen, die nicht in der Oeffentlichkeit vor den Ohren unserer Gegner breitgetreten werden können. Des⸗ halb wird der Reichshaushaltsetat alsbald dem Budget⸗ ausschuß überwiesen werden, welcher gleichzeitig eine Ver⸗ stärkung erfahren soll, damit adich die kleineren Gruppen. nach Möglichkeit darin vertreten sind. Es wird damit ge⸗ rechnet, daß der Ausschuß noch vor den Osterferien bis zum 27. März seine Beratungen wird abschließen können, so daß der Reichstag nach den Osterferien am 13. oder 14. April die weiteren Plenarsitzungen mit der Etats⸗ besprechung aufnehmen kann. Außer dem Etat wird die Volksvertretung nur mit sehr wenigen Vorlagen kleineren Umfangs sich zu be⸗ schäftigen haben, denn es ist selbstverständlich, daß die sonstige gesetzgeberische Tätigkeit, die Friedensarbeit des Parlaments, während der Kriegszeit, in der bekanntlich die Gesetze schweigen, ruht, und daß es sich nur um die Erledigung der Kriegsnotwendigkeiten handeln kann. In dieser Beziehung ist bereits seitens verschiedener Parteien angekündigt worden, daß die Fragen der Kriegsfürsorge, der Ansiedelung von Kriegsverstümmelten und dergl. mehr 9 zur Sprache gebracht werden sollen. Denn darüber herrscht Einmütigkeit, daß eine viel weitergehende Fürsorge für die Opfer des Krieges, als sie bisher geübt wurde, un⸗ bedingt erforderlich ist. Much mit einer in gewissem Sinne privaten Ange⸗ — 9 1 wird der Reichstag sich zu beschäftigen haben, ich mit der Prüfung der Legitimation eines seiner Mitglieder. Während der Vertreter des Wahlkreises Metz, der Landesverräter Weill, durch, seine schimpfliche Fahnen⸗ t die Reichsangehörigkeit und damit auch die 1 e⸗ rigkeit zum Reichstag verloren hat, liegt der Fall bel m Vertreter des Wahlkreises oltsweiler, dem Geist⸗ lichen Wetterlé, insofern verwickelter, als dieser sich nicht mehr im militärpflichtigen Alter befindet. Der mein⸗ eidige Politiker, dessen Verlust das gesamte deutsche Volk als einen nicht 1 einzuschätzenden Gewinn gebucht hat, wird seit seiner Flucht nach Frankreich wegen Landes⸗ verrats verfolgt. Daß seine Ausstoßung aus der deutschen Volksvertretung erfolgen muß, darüber besteht ja Ein⸗ stimmigkeit; allein über die Formalitäten, unter denen Beides sich gehen soll, herrschen noch Meinungsverschieden⸗ eiten. 5 Von einer Seite ist betont worden, daß eine Lex Wetterlé erforderlich sein wird, um diesen Volksverräter aus der Volksvertretung loszuwerden, aber wir möchten meinen, daß es gar nicht nötig ist, durch einen besonderen Gesetzgebungsakt den Namen Wetterls nach dem Muster des Herostratus der Geschichte einzuverleiben. Dem Reichs⸗ tag steht laut Artikel 28 der Reichsverfassung die alleinige 5 zu, die Legitimation seiner Mitglieder zu prüfen und darüber zu entscheiden. Nun hat die Volksvertretun von dieser Befugnis freilich bisher nur insofern Gebrau emacht, als sie die Legitimation ihrer Mitglieder zur eit der Erwerbung des Mandates prüfte. Nach der nahezu allgemeinen Auffassung in parlamentarischen Kreisen hin⸗ dert aber den Reichstag nichts, eine solche erneute Prüfung auch nach der Gültigkeitserklärung vorzunehmen, wenn be⸗ gründete Zweifel an der Berechtigung der Mandatsaus⸗ i vorliegen. Das ist aber hier offenkundig der Fall, und so wird denn voraussichtlich mit Unterstützung aller Fraktionen im. ein Antrag eingebracht werden, die Legitimation Wetterlés für erloschen zu erklären. Diese Frage hat seinerzeit bereits den sogenannten freien Aus⸗ schuß beschäftigt, und ihrer endgültigen Regelung werden 155 kaum ernstliche formale Schwierigkeiten in den Weg stellen. 5 ö übrigen ist nicht daran zu zweifeln, daß die Ver⸗ handlungen der Volksvertretung im Zeichen des Burg⸗ friedens stehen und von dem gleichen Geist der Opfer⸗ freudigkeit und des Siegeswillens getragen sein werden, 2800 i gesamte deutsche Volk seit dem Kriegsausbruch ist. Die hessische wertzuwachssteuer. rb. Darmstadt, 9. März. Die N hat der Zweiten Kammer einen Gesetzentwurf über die Wertzu⸗ wa 2 steuer zu 5 en lassen, in welchem bestimmt wird: I: Die Vorschrift des 8 1, Absatz 4, Ziffer 1 des Reichs⸗ etzes über Aenderungen im Finanzwesen vom 3. Juli 1913 leiht für das Großherzogtum Hessen in Kraft. Art. II: Dieses Gesetz tritt mit dem 1. April 1915 in Kraft. Es tritt außer Kraft mit dem Ablauf von drei Jahren von dem auf die Aufhebung des gegenwärtigen Kriegszustandes folgen⸗ den 1. April an gerechnet. Zur Erläuterung dieser Bestimmungen ist dem Gesetz⸗ entwurf eine längere e e Das hessische Wertzuwachssteuergesetz vom 14. Dezember 1907 kannte nur eine rein fakultative Besteuerung des Wertzuwachses an Grundstücken, die durch Ortsstatut in Gemeinden mit mehr als 3000 Einwohnern und, wo ein durch städtische Verhält⸗ nisse begründetes Bedürfnis vorlag, auch in Gemeinden mit weniger als 3000 Einwohnern eingeführt werden konnte. Von dem Ertrag dieser Steuer erhielten die Gemeinden 90 Prozent, der hessische Staat 10 Prozent. Die Besteuerung des Wertzuwachses war auf Grund dieses Wertzuwachs⸗ steuergesetzes in der Provinz Starkenburg für Auer⸗ bach, Bensheim, Darmstadt, Heppenheim, Langen, Neu-Isen⸗ de burg, Offenbach, Rüsselsheim und Sprendlingen, für O ber⸗ hessen in Gießen und Vilbel und für Rheinhessen in Bingen, Bretzenheim, Hechtsheim, Kostheim Mainz, Weise⸗ nau und Worms eingeführt worden. DasReichswertzuwachs⸗ steuergesetz vom 14. Febr. 1911 führte dagegen die obliga⸗ torische e des Wertzuwachses an Grund⸗ stücken ein; von dem 8 derselben erhielten das Reich 50 Prozent, der hessische Staat 10 Prozent und die Ge⸗ meinden 40 Prozent, wobei den vorstehend bezeichneten entschädigungsberechtigten Gemeinden im Sinne des 8 60 des Reichszuwachssteuergesetzes ein Ersatz der vorstehend be— zeichneten Differenz aus dem Reichsanteil bis zum 1. April 1915 zugesichert wurde. In dem Reichsgesetz über Aenderungen im Finanzwesen vom 3. Juli 1913 wurde eine weitere einschneidende Aenderung herbeigeführt, indem die Erhebung des Reichsanteils für alle nach dem 30. Juli 1913 eintretende Fälle der Steuerpflicht beseitigt wurden, den ent⸗ schädigungsberechtigten Gemeinden jedoch gestattet wurde, den bis zum 1. April 1915 auf das Reich entfallenden Anteil zugunsten der Gemeinde(des Gemeindeverbandes, weiter zu erheben. Weiter wurde in diesem Gesetz bestimmt, daß durch Landesgesetz oder in Gemäßheit des Landesrechts durch orts⸗ statutarische Vorschrift eine andere Regelung der Besteuerung des Wertzuwachses getroffen werden kann. Nach der derzeiti⸗ gen Rechtslage konnte in den entschädigungsberechtigten Ge— meinden der bisherige Reichsanteil(50%) noch bis zum 1. April 1915 weiter erhoben, in allen übrigen Gemeinden und vom 1. April 1915 an überhaupt in sämtlichen Gemein⸗ den lediglich die Anteile des hessischen Staates(10%) und der Gemeinden(40%) erhoben werden. Nach dem vorher Gesagten wird die Autonomie Hessens hinsichtlich der Besteuerung des Wertzuwachses zweifellos wiederhergestellt. Die Frage, ob und in welcher Richtung davon Gebrauch gemacht werden soll, ist aber um so schwie⸗ riger, als infolge des ausgebrochenen Krieges die künftige Gestaltung der wirtschaftlichen Verhältnisse der Gemein⸗ den eine verschiedene Beurteilung erfahren kann. Die Re⸗ gierung hält die Zeit nicht dazu angetan, die schwierigen grundsätzlichen Fragen gesetzgeberisch zu behandeln, auch ist die Gestaltung der wirtschaftlichen Verhältnisse der Zu⸗ kunft so ungewiß, daß die Wirkung jeder Maßnahme auf dem hier, in Frage stehenden Gebiet nicht übersehen wer⸗ den kann! Die Regierung erachtet daher den von ihr vor⸗ schlagenen Weg als den zurzeit allein gangbaren. Zur Beibehaltung des jetzigen gesetzlichen Zustandes ist nichts weiter erforderlich, als daß die außer Kraft tretende Vor⸗ schrift des Reichsgesetzes vom 3. Juli 1913, die den ent⸗ schädigungsberechtigten Gemeinden den früheren Reichs⸗ anteil an der Steuer zugewiesen hat, weiterhin als lan⸗ desgesetzliche Bestimmung vorerst aufrecht erhalten wird. Eine solche Regelung würde auch nach Meinung der Regierung zurzeit allein dem Wunsche der Beteiligten entsprechen, denn alle entschädigungsberechtig⸗ ten tädte und Landgemeinden haben sich nahezu einstimmig dringend gegen jede Schmälerung ihres bisherigen Anteils an dem Ertrage der Wert⸗ E erklärt, auf die gerade unter n gegenwärtigen Zeitverhältnissen auch nicht teilweise verzichtet werden kann. Da die wirt⸗ schaftlichen Verhältnisse der Zukunft nicht überschaut und andererseits auch in der dem Kriegszustand folgenden Zeit eine Konsolidierung der Wirtschaftslage erst allmählich ein⸗ treten kann, hat sich die Regierung entschlossen, die Gel⸗ tungsdauer des Gesetzes auf 3 Jahre nach Aufhebung des Kriegszustandes zu beschränken. — Mriegsbriese aus dem Westen. Von unserm Kriegsberichterstatter. unberechtigter Nachdruck, auch aus zugsweise, verboten.) Groß⸗Namur. Großes Hauptquartier, 6. März. Wenn wir ironisch sein wollten, so könnten wir den belgischen „Fransquillons“, welche von England und Frankreich aus täg⸗ lich die wildesten Beschuldigungen 2 uns veröffentlichen, ein⸗ fach sagen: Was wollt ihr denn? Wir haben euer Vaterland groß Denn so groß ist der belgische Staat, trotzdem wir die Ecke hinter der Yser noch nicht besitzen, in seiner kurzen Geschichte noch nie gewesen wie jetzt, wo aus Verwaltungs⸗Rücksichten zwei be⸗ trächtliche Stücke Frankreich dazu geschlagen worden sind. Im Osten ist das Gebiet von Maubeuge dazu gekommen und im Süden hat man zu der Provinz Namur das französische Maas⸗ land von Givet und Fumay dazugeschlagen. Die Ecke mit der Felsennase der Veste Charlemont, die sich auf den bisherigen Landkarten so bedrohlich in die belgischen Marten hineinschob, 7— jetzt zu der vergrößerten belgischen Nachbarprovinz. Aus gamur ist ein Groß⸗Namur geworden; der liebliche Semois bildet einstweilen die südliche Grenze. Welche Aufgaben hier die deutsche Verwaltung gelöst hat, darüber machte mir der Militärgouverneur der Provinz Namur, General von Longchamps⸗Berier, fesselnde Mitteilungen. Als gegen Ende August die östlichen Provinzen Belgiens vom Feinde frei waren, wurden die alten, geschichtlichen Provinzeinheiten Belgiens von der deutschen Regierung bestehen gelassen und auch Namur wurde eines der Militärgouvernements. Dieses hatte außer den militärischen Aufgaben sofort auch wirtschaftliche zu übernehmen. Sowohl die gerichtlichen wie die Verwaltungsange⸗ legenheiten gingen durch seine Hand. Das erste, was zur Wieder⸗ belebung des Landes zu geschehen hatte, war die Instandsetzung der Verkehrswege. Binnen etwa fünf Wochen waren die Bahnen, Kleinbahnen, Wasserstraßen und zerstörten Brücken trotz der hier sehr 2 Kriegsschäden wieder in Ordnung. Es mußte uns daran liegen, die belgischen Beamten nach Möglichkeit zur Mitarbeit, heranzuziehen und ihre Kenntnis des Landes und der Verhältnisse nutzbar zu machen. Erfreulicherweise ist es denn auch gelungen, mit den meisten belgischen Behörden Fühlung zu gewinnen. Ihre Beamten arbeiten einträchtiglich mit unseren Leuten zusammen. g „Eine sehr große Sache war es, die sanitären Verhältnisse all⸗ mählich in geregelten Gang zu bringen und zwar nach deutschen Begriffen, von denen man hier keine Ahnung hatte. Dem Chef⸗ 92 welcher dem Militärgouvernement unterstellt ist und in dessen Hand die Verteilung der vielsach mangelnden Medikamente, der zur Unterdrückung der Seuchen erforderlichen Seren usw. liegt, ist ein schweres Amt anvertraut. Diese Sektion nimmt Mittwoch. 1). März 1015 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts- Buch- und Steindruckerel. R. Lange, Gießen. Schristleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul ⸗ straße 7. Geschäftsstelle u. Verlag: Sol, Schrift leitung: S112. Adresse für Draytnachrichten Anzeiger Gietzen. rbeit kaum noch zu bewäl⸗ solche Dimensionen an, daß ihre A tigen ist. An einem praktischen Belgie eugen, daß sanfte Gewalt manchmal von Segen ist. Der Ort Einey bei Dinant war ein berüchtigter Typhusherd⸗ Jedermann wußte, daß die Ursache nur an der schlechten Wasserversorgung lag, aber infolge lokaler Parteizwistigkeiten konnte der Bau der Wasserleitung nicht zustande kommen. Da haben wir ein deutsches Soldatenmachtwort gesprochen, und nun wird die Wasserleitung gebaut. Mit gleichem Eifer bemüht sich auf seinem Gebiete unser Vete⸗ rinär durch Zusammenarbeit mit den Tierärzten des Landes die Seuchen, namentlich die Maul⸗ und Klauenseuche zu bekämpfen. In zwei Arrondissements, wo sie früher nie aufhörte, ist es uns schon gelungen, sie zu unterdrücken. a 5 g Mit Rücksicht auf die Volksernährung haben wir bereits seit Anfang September Maßnahmen getroffen, um die Bestellung der Felder durch ihre Besitzer zu veranlassen. Wir können feststellen, daß im ganzen Gebiete die Aecker im selben Umfange und auch ebenso sorgfältig in Kultur genommen worden sind, wie nur irgend in Friedenszeiten. Da wird niemand einen Unterschied er⸗ kennen. Aus den bekannten Gründen ist auch hier der Anbau der Zuckerrübe für das nächste Jahr sistiert, und zwar ganz.— In anerkennender Weise äußerte sich der Militärgouverneur über die Wirksamkeit des amerikanischen Hilfskomitees, welches auf den Kopf der Bevölkerung täglich 250 Gramm Lebensmittel verteilt. Die bedeutende Vieh⸗ und namentlich die Pferdezucht dieser Provinz hat durch den Krieg schwer leiden müssen. Erst haben die Belgier, dann die Franzosen und zuletzt wir das hochwertige Pferdematerial requirtert. Es galt alle Aufmerksamkeit darauf zu verwenden, daß diese Quelle des Wohlstandes erhalten blieb. Eine selt mehr als zwei Monaten auftenommene sorgfältige Statistik hat dann gezeigt, daß der notwendige Bestand zur Regenerckcion der Pferdezucht noch vorhanden ist, trotzdem wir noch dauernd die Armee versorgen. 178 Nun fordern wir für unser Depot— dessen sehenswerte An⸗ lage zu besichtigen ich Gelegenheit hatte— alle tragenden Stuten bei den Truppen und Kolonnen ein, um die Fohlen nach Deutsch⸗ land zu liefern. Wir haben schon an 100 Stück Muttertiere, und ihre Zahl wächst täglich. 5 a Besser als der Pferdebestand ist der an Rindvieh erhalten, aus dem wir ganz beträchtlich zur Fleischlieferung für das Heer beitragen können... Schwieriger, wie das in den Verhältnissen liegt, als die Be⸗ lebung der Landwirtschaft war die der Industric. namentlich die Mauersteinbrüche bedeutend, ferner die Gewinnung von Pflaster, Schiefer und Schotter, wo überall neben großen auch viel kleine Betriebe bestehen. Wir haben es immerhin schon dazu gebracht, daß ein Fünftel von ihnen wieder im Gange ist. Auch die Kohlengruben arbeiten. keit. Da die belgischen Jagdhüter während des Krieges keine Waffen ist sehr notwendig; denn fast jeden Tag werden Frevler abgefaßt. Man nimmt hier den Holzdiebstahl und die Wilddieberei sehr leicht und auch die Gerichte pflegen nur kleine Strafen zu ver⸗ hängen. Da sind wir den„Procureurs du roi“, Staatsanwälten, deren Arbeit wir nach der Störung der Or durch den Krieg besonders begrüßen müssen, durch eine einfache 8 zu Hilse gekommen. Durch entsprechende Verlängerung länglich fühlbar machen und auf andere abschreckend wirken. weit die natürlichen Verhältnisse das rechtfertigen, übernimmt. Wer jagen will— und wäre es der Gouverneur selb — muß seine Jagdkarte lösen. Es wird nur mit Erlaubnis und 1 5 auf Einladung und Bitte der belgischen Jagdeigentümer 95„Ein Teil der Beute kann dem Roten Kreuz für seine azarette zugeführt werden. Polizei und der Justizbeamten, die von uns einstweilen mit Gehalte übernommen worden sind. Die Verhältnisse sind vollkommen friedlich geworden Nachdem keit gebotenen Umfange stattgefunden hatten, haben sie, nachdem Bons. 3 General von Longchamps- Berier hatte selbstberständlich be⸗ den belgischen Einwohnern seines. anzustellen. En ist mit beiden recht zufrieden. Im ehemals französischen Gebiete beamte vorhanden sind, doch arbeitet es sich mit den zugänglichen Franzosen verhältnismäßig leicht. Der Belgier ist verschlossener, aber ebenfalls intelligent und fleißig und geht gern an seine Besonders hob der General auch die 1 seiner wallonischen Bauern hervor. Er schloß seine Mitteilungen mit der Feststellung, daß es auch hier mit jedem Tage erfreulich vorwärts geht. 3 Ich kann das durch eine eigene Beobachtung ergänzen, die ich deutschen Verwaltung in Belgien enthält. In den Dörfern südlich des Semois ist man geradezu neidisch auf die Nachbarn jenseits des Flusses, welche jezt„Belgier“ geworden sind. Ein Fermier⸗ man in feinem Dorfe damit umgehe, die deutschen Behörden zu man Ordnung und eine Regierung. Hier ha dem Kriege nicht und später wird es noch schlimmer werden!“ Ich fragte die Tochter, ob sie denn auch Lust habe, Deutsch⸗Belgierim d'Arc⸗Plakette.„Ach was, sie ist ein junges Huhn und weiß gar nichts,“ sagte der Alte ärgerlich.„Sie denkt an ihren Marcel, mit dem sie verlobt ist und der im Kriege steht. Aber wenn Marcel zurückkommt und Regierung zu Frankreich ruiniert hat.“ 0. Der Mann ist vielleicht Royalist. Aber es gibt viele in der Gegend, die ebenso denken wie er. W. Scheuermann, Kriegsberichterstatter. . Das Beste aur Zahnpflege Beispiele konnten wir die Belgier über⸗ Hier sind Dann erforderten Jagd- und Forstschutz unsere Aufmerksam⸗ tragen dürfen, so üben unsere Leute den Jagdschutz aus und das 852 der Untersuchungshaft können wir den Freplern die Strafe hin⸗ 7 Wir haben hier ein neues Jagdgesetz ausgegeben, das sich, so⸗ 11 8 3 an das belgische anlehnt, aber unseren bewährten deutschen Wildschutz mit Der Militärgouverneur lobte den Diensteifer der* 2 albem schon früher Requifitionen nur in dem durch unbedingte Notwendig⸗ die Kontribution gezahlt worden ist, ganz aufgehört, ebenso dig sonders gute Gelegenheit, Vergleiche zwischen den französsschen und besteht die Schwierigkeit, daß dort keine Aerzte und Verwaltungs⸗ der mit seiner Tochter„Volkssuppe“ holen ging, erzählte mir, daß bitten, sie ebenfalls nach„Belgien“ zu übernehmen. Dort hat 5 atten wir beides vor und arbeiten will, wird er es auch vorziehen, Ordnung haben statt unseres Deputiertenschwindels, der den belgischen der Ordnung Arbeit. 2 und Arbeitsamkeit Er wiederholt gemacht habe und welche die höchste Anerkennung der zu werden.„Ich weiß nicht!“ sagte sie und nestelte an ihrer Jeanne-⸗ 1 Wer sich an den besohlenen Tagen nicht bei seiner Kontroll⸗ Ersatztruppenteil bei dem mobilen Korps befürwortet werden kann. stelle meldet, wird nach den Kriegsgesetzen bestraft. Ein wahrhaft dringliches Gesuch hat also nach dem Vorgesagten Die vom Waffendienst zurückgesellten und für unabkömmlichs weit meht Aussicht auf Genehmigung, als ein direkt an das mobile anerkannten Mannschaften sind von der Meldung befreit. Korps gerichtetes 7 f f Gießen, den 6. März 1915. Notwendig ist auch, daß in Feldpostbriefen alle ubertriebe Großherzogliches Bezirks⸗Kommando: nen Schilderungen angeblicher wirtschaftlicher Notstände in der Naumann, Oberstleutnant und Bezirkskommandeur. Heimat vermieden werden. Abgesehen von einzelnen Ausnahme⸗ 1 3 aebi 2 fällen, die in jedem Kriege unvermeidlich find, ist dank der glän⸗ der Ersatzreserve. des unausgebildeten Landsturms der Jahr⸗ zenden finanziellen Kriegsbereitschaft, der außergewöhnlichen Or⸗ gänge 1885 bis 1895, sowie des ausgebildeten Landstürms. Bekanntmachung. ganisationsgabe des deutschen Volkes und nicht in letzter Linie Es haben sich bei ihren Kontrollstellen(Kreis Gießen beim Betr.: Zurückstellungsgesuche; öffentliche und freiwillige Hilfs⸗ der bewundernswerten Anpassungsfähigkeit der Industrie unsere Hauptmeldeamt Gießen, Landgrafenstraße 6, Kreis Alsfeld und tätigkeit. wirtschaftliche Lage im Vergleich mit der Wirtschaftslage der anderen Lauterbach beim Meldeantt Alsfeld, Kreis Schotten bei der Be⸗ Den mobilen Truppenkommandos im Felde gehen täglich eine] kriegführenden Nationen eine ungewöhnlich günstige. Grund zu zirkskompagnie Schotten) zu melden:. 45 Unzahl von Gesuchen zu, die nrit der Begründung einer wirtschaft⸗ irgendwelcher Besorgnis ist daher nicht gegeben. Derart übertrie⸗ Montag, den 15. März 1915 sämtliche Angehörige des lichen Notlage die Beurlaubung oder gar Befreiung von Soldaten bene Schilderungen einzelner Notfälle, die meist auch verallgemei⸗ Beurlaubtenstandes; vom Kriegsdienst anstreben. Aus militärischen Gründen kann sol⸗ nert werden, sind aber geeignet, die draußen im Felde stehenden Dienstag. den 16. März 1915 sämtliche Ersatzreservisten; chen Gesuchen nur in sehr vereinzelten Fällen entsprochen werden. Leute zu beunruhigen und ihnen die zuversichtliche Ruhe und Sicher⸗ Mittwoch den 17. März 1915 sämtliche ausgebildele Abgesehen davon, daß die an das mobile Kommando direkt] heit zu nehmen, die unbedingt zu einem standhaften Durchhalten Landsturmpflichtige;... 1 sind sie schastlicher een*. Mörz 1916 0 381 E ür 5 j 8 i der vielfach ü ertriebenen Schilderung vor han ener wirtschaftlicher„. 913. 5 .— 1 Notstände geeignet, falsche Vorstellungen über die durchaus geord⸗ Groß herzlich Kreisamt Gießen. 875 ee Naurgande ne neten Verhältnisse in der Heimat hervorzurufen und hiermit Un⸗ r. Usinger. schließlich 1890; 5 i 3 Freitag, den 19. März 1915 die unausgebildeten Land⸗ 1 B an die mobilen Kommandos, son⸗ 1 sturmpflichtigen der Jahrgänge 1889 bis einschließ⸗ dern nur an das stellvertretende Generalkommando zu richten.] An den Oberbürgermeister der Stadt Gießen und an die lich 1885. Dieser einzuschlagende Weg hat für den Gesuchsteller den wesent⸗ Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Die Meldungen können mündlich oder schriftlich erfolgen, im] lichen Vorteil, daß von hier aus durch Befragung der lokalen In⸗ Auf obige Bekanntmachung weisen wir besonders hin und letzteren Falle sind die Militärpapiexe einzuschicken und zu ver⸗ stanzen jedes Gesuch auf seine Dringlichkeit sorgfältig geprüft und empfehlen Ihnen, sie in geeigneter Weise in den Gemeinden be⸗ merken, daß die Meldung auf Grund dieser Bekanntmachung erfolgt. in wirklichen Notfällen eine Beurlaubung oder Versetzung zu einem kannt zu geben. N ee 17„im 1 N Für mein seines Medizinal⸗ j chi leri 2 274 e e n. Stessenangebote F n Schleiferei 232 Näh Buchnerstr. 2 JI. Wunsch Nachhilse und Beauf⸗ Wilhel lch Babnhofstraße 48 3 3 5 f 8 sichtlaung der Schularbeiten. LU Auner meh- u gage Jung. Kaufman eil Vabubelnraze 18. Taalich in Belrtes entre besort zu vermieten.(2005 und Auspolleren und Re⸗ Billige u. reelle Bedienung. 2%(Fandgrafenstraße 80 Näh. Frankfurter Str. 29. Damenscheren 10 53. — 8. Amtlicher Teil. Bekanntmachung für die noch nicht eingestellten Angehörigen des Beurlaubten⸗ standes(Reserve, Landwehr I. und II., Serwehr I. und II.), de eben nnen 6e. tüchtiger Packer parieren von Möbeln Fan dans. Tic ue 5 7e m. Wohnungen mi; 8 1 1 g . 1 1. Gage, u. 2 S Zimmer 1 sosort gesucht in und außer dem Hau se, Für Han u. sonstige A B 7 Renovierung, alter antiker Messer billigste Breise. Franki. Str. 89 3, Zümmer⸗ Joh. Balth. Noll mit büherer Schulbildung. Mob lunter Garantie hener 1. April zu vermieten. R. Mas Näheres Löberstraße 8. DLs Zi mmer 2. Stof, Gutenbergftr. 14 hochberrschaftlich und mit Etagenbeisg. eingerichtet, hestebend aus 6 Zimmern. Wintergarten, 3 Fremden- aimme en ꝛc. zum 1. April zu vermieten. Näheres I Stepbanstraße 311. 6•Zimmer⸗Wobnung Ludwigstraße 27 Parterre oder 1. Stock zu vermieten. Naheres Parterre. 1009 errschaflliche b⸗Jinmet⸗ ahnung(Wilhelmstr.) mit allem Zubehör zum 1. Ayr. od. sp. 3. verm. Näh. bei L. Altboff und Liebig straße 83 im Laden. 17 Wohng.3. 1B. März. verm. une 8 752 3⸗Zim.⸗Wohng. im 3. Stock per 1. April zu verm. e Wilhelmstr. 49. 19.00 Steinstraße 17 sst eine 3 Zimmer Wobnung für, 1. April zu vermieten. Mäh. bei Aktuaxiats⸗Assistent Rahn, Rodheimer Str. 43. Ger. 3: Zim. Wohn. I. Stock elekix. Licht, ruh. Miet. bill. *. Schiffenb. Weg 1p. las: 3⸗Zim.⸗Wohn. 3. I. Aprif Wu. Frankf. Str. 43 v. 2145 3.3. W., 3 Fab, Jas, Gart. om.( Frankf. Str. 95. ehche Ammer: Mohn. ver 1. April oder früher zu vermieten. Schanzen⸗ straße 16. Konsumverein (Bureau) 2 01136 5—6⸗Zimmerwobhn. (1. Stock) zu vermieten. West⸗Anlage 32. DLs Zimmer Bahnhofstr. 391 5⸗ Zimmerwohnung m. Zu⸗ behör per 1. Juli, ev. auch - Avril zu verm. Näheres im Hinterhause daselbst.(436 „Friedrichstr. 15 II. 5 Zim. ⸗Wobn. Balkon und ubehör ver April zu verm. äh. Frankfurter Str. 29. zu vermieten., Näheres Weißbindermeister Schäser, Bleichstraße 8, Hinlexbaus. 5⸗Zim.⸗Wohng. mit Bad Keplerstraße 11 II. Eiage v. sosort zu verm. 1360 Näh. Löberstr. 8. Herrschaftliche J⸗Zimner⸗ Wohnung(Wilhelmstr.) mit allem Zubehör sogleich odex später zu vermieten. Näheres bet I. Altheff und Liebigstraße da im Laden.( Ludwigstr. 37 Mansardeuwohng. besteh. aus 5 Zimmern p. 1. April zu vermieten. 12048 Näheres Löberstraße 8. Schöne 5 Jimmerwobng. mit Balkon, 2 Mans⸗Zimmer, Bodenkammer mit allem Zu⸗ behör pr. 1. April evtl. früher zu vermieten. 5620 Naheres Stephanstraße 31. J⸗ Zimmerwohnung mit allem Zubehör v. 1. Juli zu vermieten. Näheres(2249 Löberstraße 9, Ointerbaus. LL Zmmer! Frankfurter Struse 25 schöne A. Zimmer- Wohn., Loggia u. Balkon nebst Badez per I. April 1915, evtl. guch srüber, zu vermieten. Nah um Hause bei Frau Böhm und Walltorstraße 16 bet L. Altboff. ⁴ 11 4 Zimmerwobuung mit allem Zubehör sofort zu vexm. Marburger Str. 60. Sch. 1. W. mall. Jub. v. 1. April. v. Mietur. Mk. 425.—. Näh. Kirchenyl. 1 1 i. Lad. 44 rer 1371 23 immerw. sofort zu verm. Ebelstraße 14 pt. [Werschledene Hammstrase 18 3. und 1- Zimmerwohnung vex 1. April zu vermieten. Rinn, Ost⸗ Anlage. 2¹¹8⁸ 1545 Ost⸗Anl. 12 L ö-Zimm- Wohng., Bad u. reichl. Zubeh. per sofort oder später, Plock⸗ straße 5 III. große 6. im. Wohng. m Bad, Weserstr. 20 3 Zimm.⸗Wohng. mit Balkon u. Garienanteil per 1. April 1915 zu vermieten. Näheres Ninn, Ost⸗Anlage 12. 131] 2. Stock 5—6 Zimmer. per 1. Aortl zu verm. Näh. Löberstraße 10 v. 2. 2. u. 1 Zimmerwohn. u vermieten. Webhrum, Crednerstratze 50 E Klein. schan. Toais z verm. 1881] Schützenstraße 17. Zwei kleine Logis Zu verm. Lien Steinstr. 54. Eine fleine Wohnung zum 1. April zu verm.(01189 An den Bahnhöfen 80 Gastwirischaft Helene Gaub. leine Wobunng an ruhige eute zu vexmieten. 2242 Näberes viebigstraße CI. 1 M6 1. Zimmer] Schänmöbl. Zimmer mit voller Penston zu verm. 01200 Walltorstraße 27. 22471 Durch Einber. d. Mie⸗ ters zum Heeresdienst sofort ant nö liertes Zimmer erl. Sil Anlage 10 5. Laden u. dg. 1125] Große belle Näume mit Gas und elektr. Licht, zu jed. Gewerbebetrieb oder Wohnung zu vermiesen. Walltorstraße 73, Fabrik. 50. Jinmerwohn. (Paxterxe u. elektr. Licht) per I. April zu mieten gesucht. Schriftl. Angeb. m. Preis u. 01304 a. d. Gieß. Anzeig. erb. 2 Zimmer⸗Wohnnng. Küche u. Zubeh, v. elnz. Dame 8 icht. Schriftl. Angeb. Junger Kaufmann sucht möbl. Zimmer mit oder ohne Kost per 15. März, mögl. Angebote nebst Preisangabe unt. 22ʃ½2 g. d. Gleß. Anz. erb. dchdne l L. Aamervöhnüng an ruh. Mieter u. 1. April 1018. eptl. früher zu verm. 1787 27 mit kl. Kinde Zunge Frau sucht e billiges möbliertes Zimmer. Schr. Angeb. mit Preis unt. 01308 Naher. Schillerstraße 16 5. an den Gießener Anz. erb. Kolonial⸗ nid Material- waren-Großbandluna sucht für sosort tücht., branchekund Kontoristen. Schriftl. Angebote unt. 01310 an d. Gießener Anzeiger erb. Kraftwagenführer auf 15. ds. Mts. gesucht. Sanitätsrat Dr. Dickoré, Lollar. 2¹⁰0 Buchbinder findet sofort Anstellung. 2259 Emil Notb, Verlagsbuch⸗ handl., Marburg. Str. 20. Schieferdecker d. Kehlarbeit gründl. sertigen kann. für sosort gesucht. 226 Carl Hölscher, Alsfeld. Junger kraft. Bursche bei fr. Stat. v. 22 März ges.( Georg Wallenfels, Gießen, Kolonlalw. und Drogenhdlg. Kellner⸗Lehrling err. Eintritt nach Ostern. 2 Hotel Großberzog von Hessen. Seltersweg 7a. 1 Lehrling mit guter Schulbildung ges. Alingelhöffer& Dilges West⸗Anlage 28 d Drogen- und Material⸗ waren ⸗Großbandlung. Tücht. Flickfrau mit guten Empfiehl. gesucht. 2.690 Liebigstraße 15 l. 2561 Aelteres Dienstmädchen zum 15. März gesucht. Chirurgische Klinik. 01309] Lig„ad e 7 ofort gesucht. Mädchen Crednerstr. 34 p. Mädchen bei gutem Lohn gesucht. Katharine Schmidt, gewerbsmaßige Stellenver⸗ mittlexrin, Walltorstr. 36. en; Zigarrensabriten.. ibwen-Broh. W. Kllhinger, Aus fübrung. Nabe res 101301 Seltersweg 58, Nebenh p. chreibmasehinen vermietet Franz Vert 4 Co. Goethestr. 32.„ loe0s Fernsprecher 1054 9-8 Grabstücke am Aulweg zu verpachten. 2261] Näh. Seltersw. 56 p. Empfehlungen 8 Modes. Sebrmädchen für Laden u. Atelier mit Vergüfung sof. od. auch zu Ostern gesucht. Frau Selma Haas, Sellersweg 68. furt a. M. einzureichen. Tolkssersiebernngs-Agenfr fir Liessan und Imgehüag ist neu zu besetzen. Kautions fähige Bewerber, die sich auch zum Ahschluß von Versicherungen eignen, belieben Offerten unter A. 1284 an Haasenstein& Vogler A.-G., Franuk⸗ Dichy Näh. Walltorstraße. Schriftl.] k Stellengesuche Für Sohn achtbarer Eltern, welcher Kenntnisse in Steno⸗ grayhie besitzt, wird z. Ostern Lehrstelle auf Kontor gesucht. Schriftl. Angeb. unter 0102 an den Gießener Anzeiger erbeten. iulein gewandt e Stens⸗ Fräulein graphie, Schreib⸗ maschine und sonstigen Bu⸗ reauar beiten, sucht Stellung. Schriftl Angebote un 2246 an d. Gießener Anzeig. erb. inlein das verf stend⸗ Fräulein garavhieren kann und an der Schreibm. bew. lt. sucht Stelle ver 1. April. Schriftl. Angeboze unt. 245 an d. Gietzener Anzeig. erb. 013131 Ein leichtes Pferd nebst Wagen zu verkaufen. Walltorstr. 21 bei Schneller. 7 5 Wenig gebr. Speiseschrank preiswert abzugeben. 2184 Näheres Bachstraße 22, „ Deuchelbeim b. Gießen. Alte Türen u. Jensser debert. Frankjurter Str. 29. Kaufgesuche Ein au leichtes Halbverdeck mit abnehmbarem Bock zu aufen gesucht. Scristliche Angebote unter 01 00 an den Gietzener Anzeiger erbeten. Drehbänke (Leitspindele gebraucht. zu guten Preisen zu kausen ge⸗ sucht. Offerten unt. V. T. G. 8066 an Rudolf Mosse, Traukfurt a. M. 220085 0 Lumpen, Strick⸗ Kaufen 2 Metall und Alteisen zu büchnen Preisen. 01277 Jakob Schneller, Steinstraße 43. Ankauf un Altessen, xumpen, Rnochen, Papier 2 Messing. Aink. Jian. Biel bel Louis Nolhenberger Neuenweg 22. 22 rube Dünger z. kauf. gef. Nah. Kaiser⸗Allce 33.(, Pädagogium!— Seit 185. 294 Einjähr, 183 Priman. 7. /G. KI e 1098s! Handelskurse 8 beginnen am Anfang eines j den Mouats Einzelfächer in Tages- u. Abendkurse = Hermesbehr- tnt. West-Aulage 51. fins m Nabe exteilt Seltersweg 39 11. Eingang Goetbestr.. 01267 0130 Ein aut erhaltener Kinderwagen zu kaufen ges. Krofdorser Straße 20, Hinterb. 1. Er Garten mit Obstbäumen an der Rodheimer Straße zu ver pachten. J. M. Schulhof Telephon 119.— Prompter Versand nach auswaris. I Sier gent nehmer. 601134 Schmall. Marburger Str. 60. Kriegsbrot wird billiger, wenn man selbst backt im„Golialh“ Hausbrotbackofen. Preis liste umsonst, auch über„Goliath“ Fleischräucher⸗ und Aufbe⸗ wahrungs⸗Schränke für den Jamilienbedarf v. d. Fabrik Kunz 8 Costabel G. m. b. H.* Lauterbach(Oberhessen). Räucher- Apparate zur Herstellung von Dauerware und deren Aufbewahrung. in allen Gröben empfiehlt 632 M. Rosenthal Liebigstr. 18 Pernspr. 77 Zöpfe! Dreher, Haar · Our eilten, Toupeis, Scheitel and Tercken werden billix angefertigt. Zopte werden ge. ärbt. Damenkopfwaschen m't Frisur 1 Mk. 12²⁵5 H. Tichy, Scllersweg 43 Ecke der Goethestraße. — olle e elde empfiehlt zu sten reisen 80 Luntenfeuerzeuge Taschenmesser⸗Nicker und Stiletts Revolver und Munition Taschenwärmer Eissporen Edgar Bormann Eisenwaren Haus- und Küchengeräte Gießen. Näh. Franklurter Straße 50. 922992 aus Tirol(Oesterreich) Maschinenöle und Wagen⸗ und Leder⸗ S. Gauß Blei hr. 26 Taschenanpen la Batterien! Ia Sparbirnen! Carl Schunck Bahnhofstr. 54. 4 ee 86s Jeber fennt si Die wellberußmte Cedervug · Creme „Kavalier Einmal gebraucht, will ie nieman⸗ mieder missenꝰ Flisch Donnerstag eintresfend: Bratschellfische un 26 Kabliau, mittel See 1. 30 Neu eingeführt: Bohnen cc„ 44% nabrhaft und preiswert. Zitronen d Ekütt G Pfg. Orangen, sißt, 3 St. 20 Pfg. Zwiebel la. 3 Pfb. 50 Pfg. S kaffee Santos Naturell geröst. Ffun 1 u 1. 50 und rein⸗ Mischung Pfd. Mk. 1.60 r Qualitäten Pfund Mk. 1.80 Mattei Suppennürftl 10 15 Wia verschied. Sorten, Stück Verkaufsstellen in Giessen: Bahnhofstrasse 26 Ludwigstrasse 20, Walltorstrasse 24