Ur. 55 Erstes Blatt viermal wöchentlich üsse: r die Schriftleitung 112 Berlag, Geschäftsstelles 1 Adresse für Drahtnach⸗ richten: Anzeiger Gießen. me von Anz für die Tagesnummer bis vormittags 9 Uhr. 105. Jahrgang Sommtags. 2 2 jährl. Mk. 2.20; durch Abhole-* Gletzener Fami 0 monatl. f.; dur a re die Post Mk. 2.— viertel ⸗ aer den Heels eieben jährl. ausschl. Bestellg. (Dienstag und Freitag); 5 Zeilenpreis: lokal 15 Pf., zweimal monatl. rand. ausw. 20 Pf.— Haupt⸗ wirischaftliche zeitfra schristleiter: Aug. Goetz. isprech- Anschl. General⸗Anzeiger für Oberhessen Rotationsdruck und verlag der Brühl'schen Univ.⸗Buch⸗ und Steindruckerei N. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. druckerei: Schulstr. 7. Samstag, 0. März 1915 Bezugsprei⸗ monatl. 75 Pl., viertel Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Bermischtes und Ge⸗ richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen. Fehlgeschlagene Angriffe der Franzosen und Russen. Ein deulsches Unterseeboot gesunken. Zurückgeschlagene Landungsversuche bei den Dardanellen. WTB. Großes Hauptquartier, 5. März.(Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Südlich von Ypern fügten wir den Engländern durch unser Feuer erhebliche Verluste zu. Auf der den Franzosen entrissenen Stellung auf der Lorettohöhe cles ein feindlicher Gegenangriff gestern nachmittag ab⸗ en. In der Champagne setzten die Franzosen gestern und nacht ihre Angriffe nördlich von Le Mesnil fort. Sämt⸗ iche Angriffe wurden zurückgeschlagen, unsere Stellungen festgehalten. Angriffe auf unsere Stellungen bei Vauquois östlich der Argonnen und am Walde von Consenvoye, östlich der Maas 1 a Sämtliche Versuche, uns das in den letzten Tagen in der Gegend Badonviller eroberte Gelände streitig zu machen, mißlangen. Ein gestern abend noch mit erheblichen Kräften in tiefer Staffelung unternommener Ansturm auf die Höhe nordöstlich von Celles brach unter großen Verlusten für dic Franzosen zusammen. Auch mehrere Nachtangriffe waren er⸗ folglos. Ueber 1000 tote Franzosen liegen vor unseren Hindernissen. ODestlicher Kriegsschauplatz Die Lage um Gro duo ist unverändert. Russische An⸗ griffe wurden. Die russischen Angriffe nordöstlich und nördlich Lomza scheiterten unter schweren Verlusten für den Feind. Viele Ge⸗ fangene der ersten und zweiten russischen Gardedivision blieben in unserer Hand. 5 Weiter westlich bis zur Weichsel hat sich die Lage nicht geändert. Einige Vorstöße der Rnssen östlich von Plock waren erfolglos. 5 Oestlich von Skier niewice mißlang ein starker feind⸗ licher Nachtangriff gänzlich. Oberste Heeresleitung. * 1* Wir haben heute den Untergang eines deutschen Unter⸗ seebootes zu beklagen, aber das will bei der Betrachtung der bisherigen Ergebnisse des Krieges wenig besagen. Es läßt sich nur schwer feststellen, wie groß die Zahl der ge⸗ sunkenen englischen und französischen Handelsschiffe ist, denn aus London wird darüber amtlich nicht berichtet, und sicher⸗ lich wird von dort aus darauf gewirkt, daß nicht alle Ver⸗ luste bekannt werden. Trotzdem ließ sich an der Hand der veröffentlichten Privatmeldungen eine Aufstellung machen, und die„Rhein.⸗Westf. Ztg.“ berechnet, daß in den Mo⸗ naten Januar und Februar insgesamt 50 feindliche Handels- schiffe durch Unterseeboote, Minen oder unsere Kreuzer versenkt worden sind. Auf Vollständigkeit kann die Liste natürlich keinen Anspruch machen; doch steht es fest, daß seit dem 18. Februar es mindestens 21 feindliche Handelsschiffe sind, die„dran glauben“ mußten. Wir dürfen es also, wenn auch mit Bedauern, mit in Kauf nehmen, daß auch einmal ein deutsches Unterseeboot vom Feinde mit Erfolg angegriffen wurde. Bisher haben die großen englischen e zur See beschämend wenig gegen uns ausge— richtet. Die„Erfolge“ Joffres, die in wortreichen täglichen Mel— dungen dem französischen Volke vorgesetzt worden sind, ziehen nicht mehr recht. Man glaubt nicht mehr an die gute Wir— kung seiner Angriffstaktik, und in den letzten Tagen ist die Kritik dagegen laut geworden. Es mußte einiges Erstaunen hervorrufen, daß ein Zivilist, Gustav Hervé, vor einigen Tagen der hohen Heeresleitung ins Handwerk pfuschte, in dem er davor warnte, in kleinen lokalen Angriffen die eige⸗ nen Kräfte zu schwächen. Nun bläst aber auch ein Sachverstän— diger, Oberst Russet, in dasselbe Horn. Auch er empfiehlt, wie Hervé, Angriffe nach Hindenburgischem Rezept, wenn natürlich auch der Name des deutschen Meisters dabei nicht ausgesprochen wird. In der Tat sind gerade die Ereignisse der letzten Tage geeignet, den Kritikern in Bezug auf die Erfolglosigkeit der französischen Angriffe recht zu geben. Wenn es z. B. auch heute in dem deutschen Bericht wieder heißt:„über 1000 tote Franzosen liegen vor unsern Hinder— nissen“, so ist das ein Beweis dafür, daß das hochtönende Wort„Angriff“ nicht unter allen Umständen Siegergeist be— deutet. Indessen, man darf General Joffre nicht unrecht tun. Er hat auch Proben größerer Angriffsversuche gegeben, nur sind auch sie blutig zusammengebrochen, und seine Kri— tiker sollten sich sagen, daß es leichter ist mit Worten anzu⸗ greifen als mit dem Schwert. In der gestrigen Nummer des „Vorwärts“ bespricht der bekannte frühere Oberst Gädke, der früher nicht geneigt war, der deutschen Militär- verwaltung Lob und Anerkennung zu zollen, ebenfalls die Offensive des französischen Generalissimus. Er erkennt an, daß die Landschaft der Champagne zwischen Reims und den Argonnen nicht übel ausgesucht war, sowohl wegen der geographisch taktischen Verhältnisse wie der all— gemeinen Richtung des Josfreschen Angriffes— stellt aber 1 a delt, daß auch die neuesten Wiederholungen dieser Angriffe! Ende Februar zu einem eutschiedenen Mißerfolge geführt hätten. Er meint, die französischen Siegesmeldungen hätten sich die Zeit und die Kampfeslage, über die sie erzählen, sorgfältig ausgesucht, aber nicht das Endergebnis wahr— heitsgemäß berücksichtigt. Gädke fährt dann fort: Wie dem auch sei, und wenn selbst Joffres Berichte in vollem Umfange zutreffend wären, könnte dies an seinem Mißerfolge im großen nicht das mindeste ändern. Denn Angriffe in solchem Um⸗ fange unternimmt man nicht, um hier und da ein Stückchen Graben zu erobern, sondent um den Gegner zu schlagen und die ganze Schlachtlinie zu eigenen Gunsten einschneidend zu verschieben. So, wie die Franzosen bei Soissons schwer erschüttert und unter großen Verlusten über die Aisne zurückgeworfen wurden! Wenn Joffre nicht noch in der Lage ist, erhebliche neue Kräfte heranzuführen, dann darf man ruhig behaupten, daß auch diese seine zweite Offen⸗ sive völlig gescheitert ist. Und das beweist wieder einmal, daß auf diesem Wege die große deutsche Front überhaupt nicht zu er⸗ schüttern ist. Nimmt man nun hinzu, daß in den letzten Tagen unsere Truppen in dem nördlichen wie in dem südlichen Teile der Vogesen Fortschritte gemacht haben, so stellt sich die Lage auf dem westlichen Kriegsschauplatze als eine für uns günstige dar. Wir können sie ruhig und zufriedenen Blickes betrachten; ob auch die Fran- zosen und Engländer mit dem zufrieden sein dürfen, was sie in den letzten vier Monaten geleistet und erreicht haben, ist doch wohl eine andere Frage. Sie haben sicher mehr Grund, eine Aenderung herbeizuwünschen und herbeizuführen, als wir, die wir uns in Nord-Frankreich und in Flandern ganz wohl fühlen und denen es dort an nichts fehlt. Im Osten ist die Lage für uns nicht weniger befrie⸗ digend. Hindenburg hat im Norden seine Angriffe von An her bis an 15 e e 8 gen, und für die zahlreichen russis Angriffe, die in den letzten Tagen blutig abgewiesen ben and, gilt das⸗ selbe wie für die französischen Unternehmungen. Wir haben den Eindruck, und auch in dem Aufsatz des Herrn Gädke wird diese Ansicht ausgesprochen, daß Vorbereitungen zu neuen Entscheidungen im Gange sind. Daran wird sich auch nichts ändern, wenn unsere Feinde fortfahren sollten, die Darda⸗ nellen, wo sie neuerdings vergeblich Truppenlandungen versucht haben, zu Wasser und zu Lande zu bestürmen. *** Das deutsche Unterseeboot„u 8“ gesunken. Berlin, 5. März.(WTB. Amtlich.) Nach einer amt⸗ lichen Bekanntmachung der britischen Admiralität ist das deutsche Unterseeboot„U 8“ gestern abend in der Nühe von Dover durch ein englisches Torpedoboot z um Sinken gebracht worden. Die Besatzung wurde ge— rettet. Der stellvertretende Chef des Admiralstabes. gez. Behncke. Unfall eines Zeppelin⸗Luftschiffes. Brüssel, 5. März.(WTB. Nichtamtlich.) Ein Ze p⸗ pelin⸗Luftschiff kehrte gestern von einer erfolgreichen Erkundungsfahrt zurück. Es landete in der Dunkelheit bei Tirlemont, geriet aber auf Bäume und erlitt nicht unerhebliche Beschädigungen, so daß es zweck— mäßig erschien, das Schiff abzu montieren, was durch die herbeigerufenen Mannschaften eines Luftschiffkommandos mit größter Beschleunigung ausgeführt werden konnte. Das Luftschiff wird in Deutschland wieder zusammengesetzt werden. Die englischen Truppentransporte. Berlin, 6. März. Daß die englischen Truppen⸗ transporte noch nicht begonnen haben, soll sich aus einem Bericht aus Le Havre ergeben, den der„Deutschen Tageszeitung“ zufolge ein belgischer Journalist im„Petit Journal“ veröffentlicht. Gegenwärtig seien fast alle kleineren Dampfer von Dieppe und Boulogne damit beschäftigt, die von den Deutschen an der französischen Küste ausgelegten Minen aufzufischen. Französisches Lob eines deutschen Soldaten. Berlin, 5. März.(Priv. Tel.) Die„B. Z. am Mittag“ meldet aus Namur: Eine in Namur erscheinende fran zösische Zeitung enthält folgendes Schreiben des Bürger- meisters von Givet lan den Generalmajor v. Huber:„Ich habe die Ehre, Ihnen folgende rechtschaffene Tat des Sol— daten Hermann Rudolph bekanntzugeben. Der Soldat, der in einem Hause einquartiert ist, dessen Besitzer abwesend ist, brachte heute morgen dem Bürgermeisteramt eine Kas— sette, die er im Schlafzimmer gefunden hatte, und die Papiere von hohem Werte enthielt. Ich beglückwünsche den Soldaten, dessen Tat verdient, bekannt zu werden.“ Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 5. März.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart, 5. März: An der Gefechtsfront in Russisch⸗ Polen und Westgalizien herrschte gestern im allge⸗ meinen Ruhe. 4 a In den Karpathen wird in einigen Abschnitten ge⸗ kämpft. Die Situation hat sich nicht geündert. g Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: v. Höfer, Feldmarschalleutnant. Wien, 5. März.(WTB. Nichtamtlich.) Die Kriegs⸗ berichterstatter der Blätter melden: Das Hauptgewicht der Kämpfe in den Karpathen liegt gegenwärtig auf der Linie Uzsol—Lupkow. Das Zentrum dieser Linie, in dem unsere Truppen in den letzten Tagen trotz der größten Schwierig⸗ keiten erfolgreich vorwärtskommen, und den Russen, wenn auch unter Opfern, wichtige Punkte entrissen, ist der Mittel⸗ punkt unaufhörlicher Sturmangriffe des Feindes, die aber bisher unter blutigen Verlusten abgewiesen wur⸗ den. Die Russen verteidigen sich, nachdem ihre Offensivkraft in den Karpathen erschöpft ist, geschickt, indem sie den Vorteil der inneren Linie ausnützen und unsere Umklammerungs⸗ bewegungen durch verzweifelte Gegenstöße abwehren. Den⸗ noch stehen die Aussichten für einen endgültigen glücklichen Ausgang für unsere Truppen recht günstig. Ein„flavischer Tag“. Stockholm, 6. März. Gestern wurde in Petersburg ein allgemeiner slavischer Tag mit„großartigen“ Kundgebungen, Pro- zessionen und Tedeum in allen Kirchen abgehalten. Eine besonders große Versammlung fand in dem Volksheim statt, wo die Be⸗ geisterung der Massen ihren Gipfelpunkt erreichte. *** Der Seekrieg. London, 5. März.(WTB. Nichtamtlich.) Der„Daily Chronicle“ berichtet aus Dundee: Der Glasgower Damp⸗ fer„Damblai“, der eine Ladung Jute von Kalkutta brachte, wurde Freitag auf der Höhe der Küste von Esser von einem feindlichen Flugzeug angegriffen, das drei Bomben warf, welche jedoch fehlgingen. London, 5. März.(WTB. Nichtamtlich.) Wie die„Tim berichtet, stie ß gestern der Dampfer„Cornish Coa st“, einer Ladung Zement von Rochester nach Liverpool unter im Mersey mit dem erbeuteten deutschen Dampfer — zusammen. Der Kapitän und fünf Mann er⸗ tranken. 0 London, 5. März.(WTB. Nichtamtlich.) Der„Daily Telegraph“ meldet aus Grimsby: Ein Oeltankdamp⸗ fer, der im Humber eintraf, berichtet, er sei zwischen Yar⸗ mouth und Spurnhead von einem feindlichen Flug⸗ zeug angegriffen worden, das aus geringer Höhe drei Bom⸗ ben geworfen habe. Dem Schiff sei es durch schnelles Ma⸗ növer gelungen, dem Angriff zu entgehen. Der Angriff auf die Dardanellen. Konstantinopel, 5. März.(WTB. Nichtamtlich.) Das Hauptquartier meldet: Gestern abend in später Stunde versuchte eine feindliche Flotte unter verstärktem Feuer an einzelnen Teilen der Küste außerhalb des Feuers unserer Artillerie bei den Stellungen von Sedil-Bahr und Kum-Kale in Schaluppen Soldaten zu landen. An⸗ fangs ließen wir den Feind gewähren, aber dann erwiderten wir das Feuer. 60 feindliche Soldaten, welche sich bei Sedil-Bahr ausschifften, flüchteten wieder in die Schaluppen und zogen sich unter Zurücklassung von 20 Toten und Verwundeten zurück. 400 feindliche Soldaten, die bei Kum-Kale an Land gesetzt waren, wurden vertrieben, wobei sie etwa 80 Tote ver⸗ loren. Wir hatten sechs Tote und 25 Verwundete in den bei— den Gefechten. Nach dem gestrigen Mißerfolg teilte sich die feindliche Flotke in mehrere Teile und bombardierte die offenen un verteidigten Häfen von Dikili, Sarmsack und Aivalik am Aegäischen Meer. Zwei Flieger, die den Golf von Sares überflogen, stürzten sich ins Meer; der Apparat fiel ebenfalls ins Wasser und verschwand. Von den übrigen Kriegsschauplätzen ist nichts Wichtiges zu melden. Konstantinopel, 5. März.(WTB. Nichtamtlich.) Der Vertreter der Telegraphenagentur Milli in den Dar⸗ danellen telegraphiert: Die Mitteilung vom 2. März betreffend den Untergang eines feindlichen Tor- pedobootes wird amtlich nicht bestätigt. Die Unter⸗ suchung hat ergeben, daß infolge des Feuers der türkischen Batterien ein feindliches Unterseebdot zahlreiche Pfiffe aus- gestoßen habe. Einige andere Torpedoboote kamen ihm zu Hilfe. Nebel verhinderte die genaue Feststellung der Be- schädigungen des Torpedobvotes, das, wenn es nicht ver⸗ loren ist, nicht mehr imstande sein dürfte, an den Kämpfen teilzunehmen. Athen, 5. März.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence d'Athenes: Heute verhinderte Nebel die Feststellung der Wirkungen der Beschießung; doch stellten drei Torpedo⸗ bootszerstörer, die an den Dardanellen vorbeifuhren, fel daß die Ortschaften von den Einwohnern geräumt ind. es“ m Griechenland vor der Entscheidung? Athen, 5. März.(WTB. Nichtamtlich.) Im Verlaufe des gestrigen Kronrates setzte der griechische Gesandte in Paris, Romanos, die politische und militärische Lage Jeanette . Doörfern vorbei, durch verlassene . 75 der Verbündeten auseinander, worauf Beniselos die durch die Expedition gegen die Dardanellen für Griechen⸗ land geschaffene Lage darlegte. Heute findet im Schlosse unter dem Vorsitz des Königs ein Kron rat statt, an dem außer Veniselos drei ehemalige Ministerpräsidenten teil⸗ nehmen. Aus dem englischen Unterhanse. London, 5. März.(WTB. Nichtamtlich.)) Im Unter⸗ hause erklärte Grey auf eine Anfrage, die englische Re⸗ gierung sei von Japan über alle an China gestellten Forde⸗ rungen unterrichtet. Er sei aber gegenwärtig nicht in der Lage, über diesen Gegenstand Auskunft zu geben. Die er⸗ schienenen Meldungen seien stark übertrieben. Namentlich sei es unrichtig, daß Japan verlange, China solle bei der Anstellung ausländischer Berater Japaner vorziehen und andere Ausländer als Japaner von den 1 Kon⸗ zessionen für den Eisenbahn⸗, Berg⸗ und Dockbau aus⸗ schließen, wenn nicht Japan seine Zustimmung erteile. Fer⸗ ner teilte Grey mit, daß die britische und deutsche Regie⸗ rung übereingekommen seien, Kriegsgefangene, die für den weiteren Kriegsdienst untauglich seien, auszutau⸗ schen. Die Entscheidung darüber, welche Gefangenen in Be⸗ tracht kämen, müsse natürlich der betreffenden Regierung vorbehalten bleiben. Ein Austausch habe bereits stattgefun⸗ den und weitere würden zweifellos folgen. Auch Zivilärzte und Zivilpersonen in nicht militärischem Alter dürften nach einem Uebereinkommen zwischen der deutschen, britischen und österreichisch-ungarischen Regierung in ihre Heimat zurück⸗ kehren. Die Abkommen, die hierfür beständen, seien von den betreffenden Regierungen eingehalten worden. In einzelnen zweifelhaften Fällen seien besondere Vorstellungen erhoben worden. Aus der französischen Kammer. Paris, 5, März.(WTB. Nichtamtlich) Hammer. Abg. Meunier verlangte die Aufhebung des politischen Belagerungs⸗ zustandes, der einer parlamentarischen und legislativen Diktatur gleichlomme, unter der die Würde des Landes leide. Alle Verteidi⸗ gungsmaßregeln könnten ohne den politischen Belagerungszustand ergriffen werden, der eine Verteidigungsmaßregel gegen den inneren Feind sei, die Preßfreiheit aufhebe und die Bürger der Exekutiv⸗ gewalt ausliefere. Die Unterdrückung einiger Zeitungen durch die Zeitungszen fur sei ungerechtfertigt und ungesetzlich Niemals habe Frankreich unter einem solchen Regime gestanden. Man müsse Frankreich die Gesamtheit seiner Rechte wiedergeben, die so helden⸗ mtiütig verteidigt würden. Ministerpräsident Viviani stellte fest, daß das Parlament den Belagerungszustand anerkannt habe. Die 1 Regierung sei für seine Beibehaltung; die Stunde, ihn aufzuheben, sei noch nicht gekommen. Viviani fragte, welche Maßnahmen gegen die Freiheit des Landes der Regierung vorgeworfen werden könnten. Die Presse habe das Pressebureau eingerichtet. Wenn Fehler vor⸗ kamen, wurden sie in gutem Glauben begangen. Im übrigen gebe es keine politische Zensur. Jede Meinung könne geäußert werden, sofern sie nicht beleidigend oder verleumderisch oder dadurch die Bevölkerung erregt werden könne. Die Regierung fürchte keine innere Gefahr, und sie sei stolz, nichts befürchten zu müssen. Das ganze Land wetteifere, zur öffentlichen Wohlfahrt beitragen zu können. Viviani verlangte die Ablehnung des Antrages Meunier. Jules Roche erklärte, die Presse sei einig darin, das Vaterland zu verteidigen und habe deshalb einen Pakt mit der Regierung geschlossen. Meunier habe für seinen Antrag nicht die richtige Stunde gewählt. Meunier erklärte, die Verhältnisse hätten sich 5 genügend geändert, um die Abschaffung des Belagerungszustandes u gestatten Er nehme jedoch Kenntnis von der Erklärung der —— und ziehe seinen Antrag zurück.— Die Sitzung wurde darauf aufgehoben. Absendung eines französischen Flugzeuggeschwaders nach Serbien. Paris, 5. März.(WTB. Nichtamtlich.) Laut„Petit Jvur⸗ nal“ traf in Marseille ein ganzes Flugzeuggeschwa⸗ der von 80 Mann, Flieger, Maschinengewehrschützen und Me⸗ chaniker, unter dem Befehle eines Hauptmanns ein, welches sich *— nächsten geeigneten Dampfer nach Serbien begeben N 4 Wilsons diplomatische Schritte. Berlin, 6. März. Ueber eine persönliche Note Wilsons an Grey meldet der„Voss. Ztg.“ zufolge „Daily Telegraph“ aus Wasyhington: Präsident Wilson werde in den nächsten Tagen persönlich eine diplomatische Note an Grey richten, um von ihm eine ausführliche Erklä⸗ rung zu erlangen, wie England sich die Unterbindung aller Zufuhren nach Deutschland und Oesterreich⸗Ungarn denkt. Er dürfte dabei auch den deutschen Standpunkt ver⸗ treten, der sich in der deutschen Antwort auf die amerika⸗ nischen Vorschläge zur Verhütung der Torpedierung von neutralen, namentlich amerikanischen Handelsschiffen kund⸗ 1 gebe. Nach der„Deutschen Tageszeitung“ habe Präsident Wilson vor einigen Tagen einen außerordent⸗ lichen Bevollmächtigten nach Europa entsandt, um in den kriegführenden Ländern die Stim mung für eine Vermittelung Amerikas zu untersuchen, und zwar sei es der Oberst Housse, der bereits auf dem Wege nach London sei; dann werde er Paris, Petersburg, Berlin und Wien aufsuchen. Die chinesisch⸗japanischen Verhandlungen. London 5. März.(WTB Nichtamtlich.) Die „Dimes“ melden aus Peking: Die chinesisch-japanischen Ver⸗ handlungen wurden gestern fortgesetzt. China hat Japans For auf Verlängerung der Pachttermine der Gebiete auf der Halbinsel Liaotung einschließlich Port Arthur und Dalny auf 99 Jahre angenommen. Kriegsbriese aus dem Of Von unserem zum Ostheere entsandten Kriegs berichterstatter (Unberechtigter Nachdruck, auch aus zuggweise, verboten.) Auf den Rückzugsstraßen der 10. russischen Armee. Augustow, den 22. Februar. Auf vielen Straßen und Wegen, an einsamen zerschossenen . rch gespenstige Städte, in denen kein Hauch eines Lebens sich bewegte, bin nun der Rückzugslinie der 10. russischen Armee gefolgt. Das Bild eines eiligen Rück⸗ das die ersten Tage zeigten, wurde zum Bild der 2 letzt war alles Entsetzen und Grauen der Katastrophe auf traßen und in den Wäldern von Augustow. Aus Grunde möchte ich die Erinnerungen des Weges nicht in der Feu Reihenfolge geben, wie ich sie— im Schlitten, im im Auto— auffing, ein paar Eindrücke aus dem großen Sieg und der großen Vernichtung seien wie Bilder aneinandergereiht. In Stallupönen war ich bei grauendem Morgen, ein blasses Licht rann über die grauschwarzen ssenen Häuser. Die Truppe schlief noch, es war kein menschliches Wesen auf den Gassen zu sehen, in einer Nebenstraße schrie mit diesem zer⸗ reißenden Ton ein sterbendes Pferd. Es roch nach Brand und nach Aas. Man hörte den Widerhall der Hufe meiner Pferde auf dem Steinpflaster und hörte das Knirschen der Räder, wenn sie schnitten. Es war wie eiue Exlõ als bei teigender Sonne Scharen von gefangenen Russen. die Offiziere an der Spitze, von Kibarty her über den Marktplatz gebracht wurden. Es war wenigstens Leben in dem starren Grauen der toten Stadt. * Das erste Haus, nach dem ich in Gol dap Ausschau hielt, war das meines Wirtes, der mir im Oktober ein paar freundliche Wochen in seinem so wundervoll bürgerlichen Hause geschenkt hatte. Die eine Seite vom Markt war verbrannt, das Gasthaus, in dem wir die Einnahme von Antwerpen gefeiert hatten— die einzige Feier, die mir bisher im Felde begegnet ist— war ein Trümmerhaufen. Jetzt bog das Auto um das Rathaus, das den müchtigen Mittel⸗ punkt des Marktplatzes bildet, ich sah eine Brandruine, noch eine, jetzt mußte die Ecke kommen, an der das kleine alte Geschäftshaus gestanden hatte, und dahinter das neue große Wohngebäude. Da! Das Häusel stand da, auch das ße Haus war unversehrt. Ich fühlte eine Freude hochsteigen, als ob das kleine liebe Haus nicht i gend ci em Manne gehört hätte, den ich vor drei Monaten erst zum ersten Male in die alten guten blauen Augen gesehen hätte. Mein 1 Kamerad sprang aus dem Auto und stürzte in wienerischer Lebendigkeit auf das Haus zu. Aus der Tür kam ihm der alte Herr entgegen. Es war der erste Einwohner, der zurückgekehrt war. In Gumbinnen hatte er auf der Lauer gelegen, die drei Monate lang, da seine Vaterstadt in den Händen der Russen war. Wie ein guter Hühnerhund nach dem Schuß vor⸗ wärtsstürzt, die Beute zu suchen, war er in dem ersten besten Wagen davongefahren, nachdem die Kanonen den ersten Schuß ostwärts von Stallupönen getan hatten. Wir gingen in die Wohnung, die mit dem schönen echten Hausrat aus vier deutschen Generationen Arbeit hatten hier gestanden, schöne Eichentruhen, Kommoden in dem weichen und letzten bürgerlichen Stil, der noch Tradition bewahrte, hübsche, behagliche Biedermeiersophas. Durch eine Welle von Gestank, einem Wust von Unrat kamen wir über die Schwelle. „Das ist noch gut gegangen,“ sagte der alte Mann und fuhr mit einem rührenden Lächeln über den schönsten Schrank, dem nur eine Tür ausgebrochen war. Er hatte beinahe recht. Es war alles durcheinander geworfen, aber ein paar von den alten Radierungen und Stichen hingen noch an den Wänden, die Kommoden hatten nur ein paar Schubläden eingebüßt, das Spinett ein paar Saiten. Es war geheizt. Nach Pillkallen und Eydtkuhnen, nach Stal⸗ lupönen und Mierunsken hatte ich kaum so viel Wohnungsmöglich⸗ keit erwartet. Es wird auch wohl das am besten erhaltene Haus in Goldap sein; aus Briefen und Papieren, die noch in wirrer Fülle überall umherlagen, fand ich, daß mehrere russische Stabs⸗ offiziere, ein Oberst unter anderen, in dem Hause einquartiert waren. Eine Postkarten⸗Photographie der Tochter des Obersten lag noch auf dem Schreibtisch; ein sehr schönes Mädchen, im Reitkleid neben einem kleinen sibirischen Pferde„Auf Wieder⸗ sehen, auf bald Wiedersehen, mein sehr lieber Vater als einzige Unterschrift auf der Karte. Vielleicht war es einer der vielen russischen Obersten, die uns später an der Spitze von Ge⸗ fangenenkolonnen begegneten, vielleicht war es einer der vielen, die in den Sumpfwäldern hinter Augustow bei dem außerordent⸗ lich tapferen und außerordentlich nutzlosen Vorgehen in Kolonnen⸗ tiefe den Tod fanden. Ich habe das Zählen der Leichen aufge⸗ geben, als ich gestern zu Fuß durch die Wälder bei Augustow reifte Wie ein irrendes Geistchen fuhr der Alte, während ich mein Gepäck ordnete, und einen Augenblick still vor den Schriftstücken des Schreibtisches stand, durch das Haus. Er nahm zwecklos einen Kasten an einer Stelle fort, um ihn ebenso zwecklos an einer an⸗ deren Stelle hinzusetzen, er suchte nach einem alten schmiede⸗ eisernen Schloß, während die Truhe, die er abgeschlossen hatte, doch längst perbrannt war. Er führte mich schließlich zu den Bo⸗ denräumen, an die eine Mansardenwohnung anstieß. Da sah ich das Brandgeheimnis dieser Häuser alle. it sorgfältig⸗ ster Arbeit war eine Lage Papier und Werg und eine Lage Möbel geschichtet, ein paar Petroleum⸗ lampen waren oben umgekehrt auf die untere Seite der Polstermöbel gestülpt, die die oberste Lage flammen eines Streich⸗ iterhaufen aufzugeben. Das daß ein Haus in Flammen te Krieg ha mich ß davon nicht viel Wesens zur machen sei, aber daß mir keine härtere und beschimpfendere Bezeichnung für Mord⸗ brennerei mehr denken, als daß man sagt: man führt Krieg wie die russische Armee des Nicolai Nicolaijewitsch. Dem alten Mann in seinem verwüsteten Hause mußte gehol⸗ fen werden. Ich ging zum Kommandanten und ließ mir ein paar gefangene Russen zur Hausreinigung geben. Sie schrubbten und kehrten und sahen mich bei jedem Dienst aus ängstlichen und wil⸗ ligen Augen an, ob es so recht wäre. Sie brauchten kaum Ge⸗ räte, es gab nichts, vor dem ihre Finger sich gescheut hätten. Die Verständigung ging mit„stoi!“ und„ marschße mit„alter Hammeldieb“ und einigen Handbewegungen sehr gut vor sich. Man konnte sich danach beinahe einbilden, die Wohnung sähe etwas sauberer aus. Dann bin ich durch die Stadt gegangen 280 Bewohner waren geblieben. Arme Leute, die das Eulfezen des Krieges bis zur Neige 3 haben. Am Rathaus stand noch die große russische In⸗ chrift„Goldaper Platz“, und an den Türen waren oft drei In⸗ schriften hintereinander zu lesen. So an einem größeren Haus auf dem Wege zum Bahnhof etwa: 3. Okt. 14. Fliegerabteilung der 8, Armee; damn eine russische Inschrift, die das Haus mit Datum 1915, belegte und dann die letzte deutsche Inschrift vom Febr. 1915. Die alte Kirche in Goldap ist, wie ein Blick in die Sakristei und hinter den Altarraum zeigt, aus eraubt worden. Uebrigens die einzige Kirche, von der ich dies mit Sicherheit annehmen konnte Als ich in das Auto stieg, Goldap zu verlassen— diesmal er es ist traurig, in diesen zerstörten ostpreußischen Städten zu ein und es ist bitter— traf ich zufällig den Bürgermeister, der das Eiserne Kreuz trug.„Es wird eine schwere Arbeit geben, aber wir ie gern tun, wenn..“ Ex sah nach Osten auf die Rückzugs e der Russen, und seine Augen ergänzten den Satz. Die Größe des deutschen Sieges wird inzwischen das kleine„Wenn“ zum Schweigen gebracht haben. * Suwalki erschien mir diesmal belebter als im Herbste, da ich zum erstenmal die Stadt mit den drei schönen Kirchen betrat. Die Bevölkerung aber— viele Polen hatten diesmal nicht„fort können“— schien mir unzweifelhaft unfreundlicher. Vielleicht ben die Russen die Drohung, die sie in Goldap hinterließen, daß ie in einer Woche wiederkämen, auch hier als schlechtes Abschieds⸗ wort gesagt. Sie hätten es dann sogar gehalten. In der prächtigen zwiebeltürmigen orthodoxen Militärkirche in der Kasernenstadt von Suwalki waren drei⸗ bis viertausend Gefangene, als ich auf dem Wege nach Augustow vorbeifuhr. Ein nicht eben hohes Gitter umgibt den Kirch„den man draußen mitsamt der Kirche den Russen eingeräumt hat. Sie ho an kleinen Feuerchen und kochen sich in ihren Kupfer ißes Wasser und allerlei Fleischreste. Ich gehe an den deutschen sten das nerbiwa Dampf. Es gibt keinen Maler, der den farbigen Reiz der Szene sesthalten könnte, denn jeden Augenblick verändern sich die Gruppen, stellen sich zusammen und lösen sich auf und die dunkel ben hu umher und geben allen einen seltsamen von Unwir. über Gewehre, Uniformen, Stücke von eiligst geschlachtetem Vieh geglänzt hatte. Alle Schränke mit feiner und bunter eingelegter d .stand l. „man 0 ginge 5 Siga⸗ agt vieles, was ich nicht verstehe, man Ipricht tarerre, ore iq einmal tihrer Art nach könnte. Manche springen auf und salutieren. Ich bin Deutsche zwischen dreitausend russischen Me ich könnte meinen, innerhalb der russischen Armee zu weilen. alle diese Augen, die sich fragend und bittend an mich saugen, haben einen —— Ausdruck: es sind die Augen von Besiegten, von 22 die für ihr Schicksal und das von Ru nichts * „Diesen Eindruck der i einer Armee, der Haltlosig⸗ keit ihrer gefangenen Tele dite Kerben: Das ist ein Anfang vom Ende, bekam ich dann noch stärker in dem 1 5 komplex vor Augustowo. Fünfzehntaufend 1 Ge* lagerten zwischen den Plätzen vor den verschiedenen Kasernen. glaubte eine russische Armee zu sehen, die dort biwakierte. Schon Augustowo, dessen Straßen gepreßt voll waren mit Zügen von russischen Gefangenen, wirkte wie ein Kriegswunder. Diese waltige graubraune Masse, die sich um die Mittagszeit zu endlosen Sie formierte, war ein eindringliches Bild des deutst zieges daß man es kaum fassen konnte. Kompagnieweise zogen die Offiziere voran, oft mit demselben trostlosen und ergebenen Ausdruck in den Augen wie die Mannschaften; und dann bewegte sich auf die deutschen Kommandorufe plötzlich der ganze weite Plan und ergoß sich auf die breite Waldchaussee wie ein nicht mehr versiegender Bach von Gefangenen der russischen Armee, wie ein i 1 91 ine Anzahl der Unseren mit sieben Offizieren war ber dem Vormarsch den Russen in die Hände gefallen. Als die Einkreisung dieser russischen Division keinen Ausweg mehr gab, stellte man Gefangenen die Rückkehr frei. Sie entfalteten ei i Fahne und bewegten sich auf die Line ihrer deutschen Kumera⸗ den. Da sahen sie beim Umblicken, wie erst sechs hundert, dann achthundert, dann tausend, dann sahen sie nicht mehr, wie viele — 23 8 1 2 ä in—8 gustow an. au ofa eines jüdi Schulmeisters und trank Tee, da klopfte es, und ein Gefreiter bat um Quar- — 3 2— 1 1 N 3 8 und aum einen sen.“ war n Wurst. Der Mann biß in gierigen Bissen 3 8 Di Be ati i i n bestätigte mir auch später ein Haupt⸗ noch länger gehungert als wir 1 525 5 Dusch den dichten Geld, der noch voller Schnee lag, Hunger“ klang. wieder schrie der Hungervogel. wurde es plötzlich still. Vereinzelte Schüsse teen iber, und wei⸗ ter nach dem; ind zu entwickelte sich fernes, regelmäßiges Ge⸗ wehrfeuer. Rolf Brandt, Kri i 2 rin, 5 mrt 2 lich) Pit Wirdung bom erlin, 5.. m 4. März ordnete der Bundes rat an! Wer Vorräte von Kartoffeln mit dem 15. März in verpflichtet, bis zum 17. März deren Bezirk die Vorräte l fändigen Behörde geen pen e auf dem Trans liegen der Anzeigepflicht nicht, sofern nicht die tralbehörde N 2 12 Anzeige 9 auf ler wi * Berlin; 5. März.(Priv⸗Tel.) Der„Berl. Lokalanz“ meldet: Auf die neue Kriegsanleihe hat die Stadt Berl in ihre Sparkasse den Betrag von 30 Mill. Mark gezeichnet. Für die erste Kriegsanleihe waren 29 Mill. Mark gezeichnet worden. Von den Sparern bis —.— abend mehr als 6 Millionen Mark gezeichnet worden. Heer und Flotte. Hannover, 5. März.(WTB Nichtamtlich.) General⸗ dm l v. Bock d 11 i abend 11 5 Alter 18 79 Jabren ba. ee gestorben. ——— Aus Stadt und Cand. Gießen, 6. März 1915. ** Ritter des Eisernen Kre uzes: Lehramts⸗ referendar Ernst Bohn aus Laubach, 1 8 Regt. 222. Major N aus 5— f fz. d. Landw. * Sch landwirtscha 4 85 Zwecke. Da sich in der Zeit der Frühjahrsbestel⸗ bung und demnächst auch bei anderen landwirtschaftlichen Arbeiten ein Mangel an Arbeitskräften für die Land⸗ Pfg— „ uuch als eiebesgabe im Felde begehrte“ lab 7 98 zige N f *. 1 tr rh wrrp, sollen etner g der Abteilung e ele fur die Schulkinder be⸗ 5 Urlaubsgesuche für diese Zwecke in weitgehen⸗ Maße genehmigt werden, wobei die beschränkenden Be⸗ stimmungen des Artikel 24 des Volksschulgesetzes und des J 10 der Instruktion für die Schulvorstände nicht in Anwen⸗ dung zu bringen sind. Sollten die Verhältnisse das Schließen einer oder der en Schulen vorübergehend nötig machen, so sind die Kreisschulkommissionen angewiesen, das Geeig⸗ nete anzuordnen. Bom Roten Kreuz. Nach kriegsministerieller Anordnung sollen an Stelle von reinwollenen Socken in Zukunft solche mit reinwollenen Füßen, bis über die Knöchel reichend, aber mit baumwollenen Schäften, beschafft werden. Dadurch wird eine erhebliche Wollerspar⸗ nis herbeigeführt. Für die Herstellung von Strümpfen als Liebesgaben, die nach wie vor unseren Truppen im Felde sehr nötig sind, dürfte diese Wollersparnis zu be⸗ achten sein. „ Militärischte Ausbildung der Jugend. Die beiden Jugen dkompagnien rückten am Sonntag nachmit nach einstündigem 88 auf dem Hof der Zeughauskaserne nach dem hinteren Abhang des Trieb aus, um in dem an der Rödger Straße gelegenen Wiesengrund Marschsicherung und Entwickelung der Schützenlinie zu üben. Am Mittwoch abend unterrichtete Herr Unteroffizier d. Res. Lepper über uillendienst, worauf Herr Leutnant der Ref Gries bauer in einem einstündigen Vortrag die Erlebnisse der 222er im November und Dezember schilderte. Die überaus interessanten Ausführungen, die neben den kriegerischen 3 auch Land und Leute der besetzten Gebietsteile sehr anschaulich behandelten, wurden von den Zuhörern dankbar und unter lautem Beifall aufgenommen. Stadttheater. Es sei darauf hingewiesen, daß die beiden Sonntags⸗Aufführungen(nachmittags„Flachsmann als Erzieher“(Bolkspreisef und abends„Die heitere Resi⸗ denz“ ütleine Preise]) zum letzten Male gegeben werden. * Die vereinigten Posaunenchöre von Gießen und Umgegend werden morgen, Sonntag, den im Siechen⸗ hause bezw. der Heil- und Pflegeanstalt untergebrachten Ver⸗ wundeten ein Ständchen bringen und zwar von 3—4 Uhr in dem Garten der Siechenanstalt und von 4—5 Uhr in der Heil⸗ und Pflegeanstalt. 8 Ein Schwindler. In hiesiger Stadt mißbraucht ein unbekannter Mann, der 40 bis 45 Jahre alt ist und sich „Fischer“ und„Weber“ nennt, die Mildtätigkeit des Publi⸗ kums dadurch, daß er vorbringt, demnächst beim Heere ein⸗ treten zu müssen, aber keine Geldmittel zu haben. Wollene Unterkleider habe er bereits vom„Roten Kreuz“ erhalten. Zur Glaubhaftmachung seines Anliegens gibt er noch an, früher beim hiesigen Elektrizitätswerk beschäftigt gewesen zu sein. In einem anderen Falle gab er an, beim Gaswerk tätig gewesen zu sein. Sachdienliche Mitteilungen nimmt die Kriminal⸗Abteilung Großh. Polizeiamts entgegen. uin Kost und Logis. Es ist höchst erfreulich, so schreibt uns ein Leser, zu sehen, wie die Begeisterung unserer Leit den entbehrlichen Fremdwörtern kräftig auf den eib rückt. Auch in Gießen macht sich das vielfach bemerk⸗ bar. Indes es könnte noch mehr geschehen. In einer amt⸗ lichen Drucksache sind wir dieser Tage gefragt worden, ob wir unserem Gesinde Logis und Kost gewähren. Aber unser Gesinde pflegt bei uns zu wohnen; warum also nicht Kost und. Preußische Klassenlotterfe. Wir machen u⸗ sere Leser darauf f daß die Ziehung der 3. Klasse am 12. März d. J. 3— Erneuerungen der b rechtzeitig vorgenommen, e mit Gewinn gezogen 0 gegen Freilose rechzeitig eingetauscht werben missen.— Ber dleser Gelegenhert sei noch mitgeteflt, daß die 1 in Hessen 158 Hesten- affen nach dem Beispiel der 5 Staaten 2 haben, mit Rücksicht auf die auch den 27 tungsbetrieb aufs schwerste belastenden Zeitverhältnisse vom Ab⸗ druck der Ziehungslisten Abstand zu nehmen. Landkreis Gießen. O Grünberg, 5. März. An der Großh. Realschule sand heute unter dem Vorsitz des Herrn Geh. Oberschulrats Block die dies jährige Abschlußprüfung statt Alle 20 Untersekundaner, darunter 5 Mädchen, bestanden die Prüfung, 12 unter Befreiung vom Mündlichen auf Grund ihrer guten e Die Knaben erhalten damit die Berechtigung zum Dienste als Einjährig⸗ Freiwillige. 4 + Oberhörgern, 4. März. Dem Gefreiten Otto Dü⸗ ringer von hier, 3. Kompagnie des Bischweiler Infanterie⸗ Regiments, wurde das Eiserne Kreuz verliehen. 5 hat in Frankreich, Polen und in den Karpathen mit Tapferkeit kämpft. 5 Kreis Büdingen. . Blofeld, 5. März. Die hiesige Gemeinde hat nun auch Anschluß an die elektrische Zentrale erhalten und es wird dieser neuzeitliche Fortschritt freudig begrüßt. Gestern wurde der erste Spatenstich zur Wasserleitung getan. Kreis Schotten. OLaubach, 5. März. Am vergangenen Sonntag versagte die elektrische Lichtanlage bis abends 8 Uhr in der ganzen Stadt. Wie es sich nachträglich herausgestellt hat, hatte ein 14—16 jähriges Bürschchen sich einen Schlüssel zum Turm verschafft und die Leitung ausgeschaltet.— Als Ergebnis der Sammlungen für die Reichswollwoche wurden von hiesiger Bürgermeisterei 135 Decken, die in Privathäusern ge⸗ arbeitet worden waren, anfangs der Woche an die Hauptsammel⸗ stelle in Berlin abgeführt. Kreis Wetzlar. w. Wetzlar, 5. März. Die hiesige Unteroffizier⸗ schule ist mit einem Landsturmbataillon belegt und somit die Stadt zur Hälfte von der Einquartierung befreit wor⸗ den. Das Kgl. Lehrerseminar und vielleicht auch die Minne⸗ burg werden für Lazarettzwecke eingerichtet. Der Unterricht für Seminaristen und Seminarübungsschule wird im Gymnasium und der Gewerbeschule erteilt. Universitäts⸗Nachrichten. l! Marburg, 5. März. Dem praktischen Arzte Dr. med. Ludwig Justi von hier, der gestern sein 50jähriges Doktor⸗ Jubiläum beging, wurde von der medizinischen Fakultät der hiesigen Universität das Diplom erneuert.— Wenn auch das Wintersemester an der Universität erst am 15. März zu Ende geht, so finden doch mit Schluß dieser Woche keine Vorlesungen mehr statt. Das Sommersemester beginnt am 15. April. ch. Bingen, 5. März. Marktpreise. Weizen Mk. 00,00, Korn Mi, 00,0, Gerste Mk. 00,00, Haser* 00,00, Deu Mt. 0,00, Stroh Mk. 0,00, Kartoffeln Mk. 10,50, Erbsen Mk. 00,00, Linsen Mk. 00,90, Bohnen Mt. 00,00, Weißmehl Mk. 50,00, Roggenmehl Mt. 42,00; alles für 100 Klgr. Butter 1 Klgr. Mt. 2,20, Milch iter 21 Pfg., Eier 10 Stück Mk. 1,05. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Sonntag, den 7. März 1018: Unbestän ig, zeitweise Regenschauer, etwas kälter, westliche bis nordwestliche Winde. Letzte Nachrichten. England und die Dardanellen. i. Köln, 6. März. Die„Köln. Ztg.“ meldet von der hollän⸗ dischen Grenze:„Daily Telegraph“ schreibt in einem Leit⸗ artikel: Wir dürfen erwarten, die Geschütze der Verbündeten in nicht allzu ferner Zeit vor der Hauptstadt des türkischen Reiches donnern zu hören, und Europa darf in der Weltgeschichte bei⸗ spiellose n erwarten.— Die„Times“ war⸗ nen dagegen vor allzu früher Begeisterung und erklären, die Dar⸗ danellen könnten nicht in einem einzigen Meile zu Meile genommen werden. Die Beschießung von Antivari. Rom, 6. März. lleber die letzte Beschießung von Antivari durch zwei österreichische Torpedoboote, zwei To r⸗ pedobootszerstörer und 5 Sn** jetzt folgende Einzelheiten vor: Die iegsschiffe kreuzten eine halbe Stunde von der Stadt entfernt und kamen alsdann näher. Sie eröffneten ein lebhaftes Feuer gegen die Docks und Wohnhäuser. Die Beschießung richtete schweren Schaden an und 33 mehrere Häuser, andere gingen in Flammen auf. Außer⸗ wurde eine Anzahl von Soldaten und Bürgern, darunter auch zwei Frauen, durch Schrapnells getötet, andere unter den Trüm⸗ mern begraben. Auch die Jacht des Königs Nikita„Russia“ wurde in den Grund gebohrt. i chespobe⸗ Pastillen Gegen Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Influenza eto. Gerichtssaal. Leipzig, 5. März.(W. B. Nichtamtlich.) Das Reichs- gericht verurteilte heute eine Marie Schwarz wegen ver- suchten Verrats militärischer Geheimnisse zu zwei Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust; außerdem wurde auf Zulässigkeit der Polizeiaussicht erkannt. Die Angeklagte wurde am 12. Sep- tember v. J. auf dem Stettiner Bahnhof verhastet, als sie ein Buch, das mit„geheim“ bezeichnet war und das sie auch für geheim hielt, nach dem Auslande bringen wollte. Sie stand mit dem eng⸗ lischen Nachrichtenbureau in Verbindung. Stras- verschärsend kam in Betracht, daß sie sich während des Krieges nicht scheute, dem Feinde Hilse zu leisten. Ein großes Bergwerksunglück. Leyland(Westvirginia), 5. März.(W. B. Nichtamtlich.) 171 Bergleute sind insolge einer Gasexplosion in einer Grube eingeschlossen. Ausbrechendes Feuer hinderte das Rettungswerk. Nur zwei schwerverletzte Arbeiter wurden geborgen, für die übrigen wird das Schlimmste befürchtet. Die Verhütung der Uebertragung parasitä⸗ rer Haargebilde ist geradezu eine Sorge der Hygiene ge⸗ worden: die Bekämpfung derselben gehört mit zu den schwierigsten Kapiteln unserer modernen Kulturhygiene. In der Prophylaxis (Vorbeugung) liegt hier die Heilung. Der gewissenhafte 9 9— wird in einer regelmäßigen, konsequenten Reinigung und Pflege des Haares und der Kopfhaut das Mittel zur Hebung der physio⸗ logischen Funktionen derselben erblicken. Diese Hygiene des Haares wird am zweckmäßigsten mit dem bekannten Kopfwaschpulver „Schwarzkopf⸗Schampoon“ durchgeführt.„Schwarzkopf⸗Scham⸗ poon“ ist in 57 Aoibeten,. und Friseur⸗ Geschäften erhältlich. L „ aAltbewabrte Nahrung für Kinder und Kranke SNES Asthmatiker. 7 Jeder, der mit Asthma, Schweratmigkeit behaftet Ist, Kann das zuy Präparat, Astmol-Asthma- Pulver, ohne Kosten prüfen. Nachher wird er keine andern Asthma- Präparate mehr gebrauchen. Astmol ist der Liebling der Asthmatiker. Muster werden vgn der Engel-Apotheke, Frank- furt a. M. gegen Einsendung von 10 Ps. fur Porto gratis zugesandt. 344ss Großh. Realschule zu Grünberg. Anmeldungen neuer Schüler werden in unserem Amtszimmer Dienstag, 9. und Mittwoch, 10. März, vormittags 11½—12 ½ und nachmittags 3—5 Uhr entgegengenommen. Dabei sind vorzulegen: Geburts⸗ und Impfschein, Schulzeugnis. Schriftliche Anmel⸗ dungen können jederzeit erfolgen. 0 In die Sexta werden Knaben und Mädchen auf⸗ 33 welche die Volksschule 3 Jahre besucht haben. Lateinabteilungen ermöglichen den Anschluß an ein Realgymnasium. besehältsslundan nur. Malag, Mitwoch, Freitag, Frau. Gebhardt, I. Vorsitzende. 90 schen Sie sich den Konf Die Geburt eines IUNGEN zeigen Init . Schwarzkopf Kliniksverwalter Kinkel . Schampoon 1 5 Weillcbengeru Gießen, 6. Marz 1915. 2178 Ne ch 1 Shure. ones. olanzendes Haar 25 W Kein femoes Haar— ——— He: vorbdeugung miei gegen Haaraustan *— 5 0 Beste und buligste Haarpilege Em nur mii dem schwarzen Alice-Frauen-Verein..—— (Alte Klinik, Liebigstrasse.) Erhattiseh n Apotneken, Drogerien, Parfümerie; und Friseur-Oeschzften. von 111 Uhr vormittags. 2039 Gr. Direktion der Realschule: J. B.: Steuernagel. 21670 Drillsaat spart Saatgut! Sack'sche Sämaschinen neuest. Ausführung sind die besten für Berg u. Ebene und unerreicht in Zuver- Wie spart men Hafer“ und erreicht trotzdem eine aus- Ausstattungen als Bettunier- ae: Ler- bandsloffe, Irrigasoren nabst Ersatz- teilen, Brusthütchen, Hilchpampen usw., ferner: Damenbinden u.-Bür tel kauft man preiswert in der 2177 a giebigere Fütterung? 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Den Gesuchen ist ein Auszug aus der letzten Rechnung beizufügen. Gietzen, den 4. März 1915. v ge x. Der Vorsitzende der ene für Oberhessen br. J Drin Besten Hinterbliebener der 2222 25 1 a 1. Scbruar ub den 5 Angehörigen unserer Luft-Flotte Todes-Anzeige. fürs Vaterland e a Allen Freunden, Verwandten und Bekannten die 0 N traurige Mitteilung, dass heute morgen 7 Uhr meine liebe 9 1 0 N 0 1 si 8 K t 7 Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, klt 8 k 1 b 115 1OSSeS OnzZer 3 Schwägerin und Tante 8 Führer der Maschinen⸗Gewehre des ene e Birch ge Ber Groll. Husar 2B. Res.⸗Inf.⸗Regts. 222 8 75 5 1. Krauße. 5 F T All Bürg ermeister Kuhl Ritter des Eisernen Kreuzes 1. u. 2. Kl. 2—— a geb. Weitz Das Offizierkorps verliert in ihm einen infolge eines Herzschlages im vollendeten 58. Lebensjahre hervorragend befähigten Offizier, dessen 7 0 1 5 A d Plötzlich verschieden ist. ö persönliche Eigenschaften ihm ein unver— a E men Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: geßliches Andenken sichern. 21⁰¹ 1 2 0„Bu ö. g 1 Familie Heinrich Kahl, Tang. Gens Schoenfeld, Oberst. Künstler- Konzert Familie Wilh. Kuhl, Dorf-Gill Familie Jakob Wilh. Bender, Dorf-Gill. 5 FEC 1 Dorf-Gill und Lang-Gôns, den 5. März 1915. 5 9 05 22— jessener Fröhel-Seminar Die Beerdigung findet Sonntag, den 7. März, nachm. um 1½ Uhr in Port- Gill statt. 2178 ö Ausbildung zur Kinderpflegerin, Kinder- gärtnerin und bei genügender Beteiligung zur Jugendleiterin. Staatliche Abschlussprüfungen. Aufnahme April und Oktober, für den Seminar- Kindergarten jederzeit. Auskunft und Prospekt durch L. Moeser, Gartenstrasse 30. bp Lichtspiel Haus Der Lumpenbaron 0 Für die zahlreich erwiesene Teil— nahme beim Hinscheiden unserer teuren Entschlafenen sagen wir hiermit un⸗ seren herzlichsten Dank. Familie Hans Gringel. Bürgerverein Gießen. Sonntag, den 7. Mätz d. J., nachm. 5 Uhr, in der nenen Aula der Universität Lichtbilder- Vortrag des Herrn Professor Walz aus Friedberg 5 über „Siegeszug der Deutschen durch Belgien“. Eintritt für Nichtmitglieder des Vereins 50 Pfg., für Mitglieder bei vor⸗ heriger Abholung der Eintrittskarten bei Gastwirt Jastowsky,„Metropol“, Plockstr., 25 Pfg.— Der Reinertrag soll der Kriegsfürsorge überwiesen werden Zu recht zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein 2078 D Der Vorstand. SSS U Herren- und Knaben-Bekleidung — I c— ¾NL⁵ꝛ5L—ĩi˙ Ä 222 habe ich grosses Lager und biete Gießen, den 5. März 1915. 2143 Grosses Filmlustspiel in 3 Akten. Das Glück der Anderen Hochmodernes Sittengemälde von prachtvoller Ausstattung in 3 Abteilungen in der Hauptrolle die berühmte italienische Schauspielerin Hesperia Einlagen nach Bedarf. 2134a Die neuesten Kriegsberichte Militar ohne Charge zahlt werktags dle Hällte. gchpelestche h reh Lien Sountas, den 7. März, nachmittaas 4 Ubr General- Versammlung bei Mitglied Sauer. Tagesordnung: 1. Jahresbericht; 2. Rechnungs ablage; n Erledtaung der bis zum 5. März eingelaufenen schriftlichen Anträge von seiten der glieder. NB. Etwaige rückständige Beiträge müßen bis zum 1. März erledigt werden. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teil⸗ nahme und für die zahlreichen Kranzspenden bei dem uns so schwer betroffenen Verluste sagen wir innigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ftau Elisabeth Seibert Ww. und Kinder. Gießen, den 6. März 1915. — 01²⁵⁵ 2 8 2 N 8 2 Danksagung. Für die vielen Beweise der Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Vaters Chr. Seth 4 2 SSS 5 2 It bill: prei 1514 Für den Vorstand: Valentin. Zu Alten billigen Preisen an:. 8 g 8 85 N 4 sagen wir hiermit herzlichen Dank. Glessener Paedagoglum 5 5. 150 3 g Konfirmanden-Anzüge de kunden Fütntlickenen. f ee 2e e e ge . 8 schwarz, dunkelblau und farbig Gießen, 4. 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