Zweites Blatt ur. 58 Erscheiui täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die„Siegener Fauillenblätter“ werden dem „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Sießen“ zweimal wöchentlich. Die„Landwirtschaftlichen Zeit⸗ fragen“ erscheinen monatlich zweimal. FCC 165. Jahrgang Gießener Anzeiger General⸗Anzeiger für Oberhessen Donnerstag, 4. März 1915 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts- Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schul⸗ straße 7. Geschästsstelle u. Verlag: S bl, Schrist⸗ leitung: S112. Adresse für Drahtnachrichten Anzeiger Gießen. Wie die Dardanellen verteidigt werden. Im Kampf um die Dardanellen, den Schlüssel Konstantinopels, haben die verbündeten Engländer und Franzosen— wenn die von ihnen verbreiteten Nachrichten zutreffen— die Forts am Eingange zum Aegäi⸗ schen Meer zum Schweigen ge- bracht. Nun, die Dardanellen ziehen sich fast 75 Kilometer lang in einer durchschnittlichen Breite von 4 bis 5 Kilometer dahin. Das Schiff, das sie durchfährt, ist auf die Strecke von über 55 Kilometer den Geschützen der auf beiden Ufern liegenden Forts und Befestigungen ausgesetzt. Da will, wie selbst die Londoner „Daily Mail“ zugeben muß, das Schweigen der Eingangsforts nicht viel bedeuten. Die Befestigungs⸗ werke der Dardanellen reichen mehrere Jahrhunderte zurück. An der engsten Stelle, der nur wenig über 1 Km. breiten Durchfahrt von Nagara, erbaute Mohammed II. im Jahre 1460 die ersten festen Schlösser, während Kumkalesi und Seddil⸗Bahr am Eingange der Dardanellen erst zwei Jahrhunderte später unter Mohammed IV. er- richtet wurden. Diese Werke haben im Laufe der Zeit die mannig⸗ fachsten Umbauten und Verände⸗ rungen erfahren und stellen heute durchaus moderne Küstenbefestig⸗ ungen dar. Schon in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts waren deutsche Ingenieure und Artillerieoffiziere bei ihrem Ausbau tätig und verstärkten sie durch die schwersten Geschütze der damaligen Zeit, das 50 Tonnen wiegende Kruppsche 28⸗ Zentimeter-Geschütz. Die Jungtürken sorgten dann, nachdem sie zur Herrschaft gelangt waren, für eine weitere Verstärkung der Befestigungen, so daß diese beim Ausbruch des Balkankrieges im Jahre 1912 ein völlig verändertes Aussehen als unter der Mißwirt— schaft Abdul Hamids boten. Seither haben die Arbeiten niemals geruht, und besonders in den Monaten, die der Kriegserklärung der Türkei voraus⸗ gingen, wurde fieberhaft gearbeitet. Während des Krieges mit Italien und im Balkankrieg haben die beiden wie trotzige Pfeiler emporragenden Werke von Kumkalesi und Seddil-Bahr feindliche Angriffe mühelos abhalten können, da diese keine derartig schweren Geschütze wie jetzt die Eng⸗ länder und Franzosen zur Anwendung brachten. Hat man beide passiert, dann erweitern sich die Dardanellen für einen Augenblick zum See, um jedoch schon bei Kephas Kalesi wieder zur engen Meeresstraße zu werden. Steil l W 12= A eg e eee e, ,. 8 5 Sek 2 A eee Wild- Bere lamazig iq 2. ede c am bie A- Harabpngissen. 2 ragen auf beiden Ufern die Küsten oft über 100 Meter empor und ähnlich wie in Gibraltar werden auf ihrer Höhe, auf den einzelnen Terrassen und an ihrem Fuße versteckte Panzertürme sichtbar, aus denen weittragende Geschützrohre hervorlugen. Der englische Admiral Hornby, der im Jahre 1878 die Durchfahrt durch die Dardanellen zu er⸗ zwingen suchte, schilderte bereits damals die Schwierig⸗ keiten, die einem Geschwader beim Kampf gegen diese schier uneinnehmbaren Befestigungswerke entstehen.„Die Küsten⸗ geschütze sperren die Durchfahrt und können von Schiffs⸗ geschützen nur sehr schwer zum Schweigen gebracht werden. ir müßten auf sie ein Steilfeuer eröffnen. Flachschüsse Neue Bismarck Erinnerungen. Der an Jahre 1904 verstorbene Landschaftsrat Reinhold v. Thadden⸗Trieglaff, der älteste Sohn des bekannten Adolf v. Trieglaff, hat über seine Beziehungen zu dem Fürsten Bismarck und seine Erinnerungen an ihn im Mai 1899 eine längere Aufzeichnung niedergeschrieben. Diese Aufzeichnung war ursprünglich nur für die engere Familie bestimmt, wird aber * in dankenswerter Weise jetzt von dem Sohne des Verfassers, dem Landrate v. Thadden⸗Trieglaff im Märzhefte der bei der Deutschen]! Verlagsanstalt in Stuttgart erscheinenden„Deutschen Revue“ der allgemeinen Kenntnis zugänglich gemacht. Reiz und Wert der Thaddenschen Erinnerungen liegen darin, daß der Verfasser Bis⸗ march durchweg in der Intimität, im Freundes⸗ oder Familien⸗ kreise beobachten konnte. Reinhold v. T n war noch Schüler, als ex Bismarck im Jahre 1842 sah. empfing damals einen gewaltigen Eindruck von dem genialen Manne.„Ich hatte in o bezaubernder Weise noch nie sprechen und darstellen gehört. O. B. schilderte uns, wie ers 38 Jahre später im Reichs⸗ oder Landtage 5— sein Feiertagserlebnis bei einer Landung auf britischen den, wo er ein Lied pfeifend, durch einen Herrn, Einige feine Beiträge zur Charakteristik Bismarcks gibt v. Thadden aus Gesprächen in den vierziger Jahren. Einmal sprach er vom Lügen und meinte, das Lügen sei ja tadelnswert, both es für ihn einen unwiderstehlichen Reiz, in dem Salon der u v. Natzmer in Greifenberg„Geschichte“ in Umlauf zu setzen. Von„Medisance“ hatte Bismarck keine Spur an sich, indes wußte er die Ausdrucksweise seiner Nachbarn sehr launig zu schildern, und wie sie sich ganz mit ihrer Wirtschaft identifizierten. So habe einer nach seinem Befinden gefragter Gutsbesitzer ernsthaft geantwortet:„Mir geht es ganz gut, nur habe ich leider im Winter sehr stark die Räude gehabt.“ Auch über seinen Umgang mit Büchern weiß Reinhold v. Thadden einen interessanten Zug zu berichten. Sein Vater fragte Bismarck einmal, ob er Schlofsers Geschichte des 18. Jahrhunderts gelesen habe.„Ich habe sie ge⸗ esen, wie ich alles gelesen habe, ich habe darin geblättert.“ war die Antwort. Seine Leseweise schilderte Bismarck so:„Ich lese den Anfang des Buches, dann das Ende, dann in der Mitte dies und das. Wenn mir die Proben gefallen, lese ich das ganze Werk, sonst lege ichs beiseite.“ Fast ebenso gern, wie er las, hat Bismarck zeitweilig auch Briefe geschrieben.„Es ist herrlich,“ sagte er ein⸗ mul,„glattes Briefpapier zu haben, dann kann man so wunder⸗ voll lange Buchstaben machen.“ Diese„wundervoll langen Buch⸗ staben“ Bismarcks sind seither weltbekannt geworden. Einmal be⸗ kannte Bismarck, er habe sich immer sehr versucht gefühlt, an kriegerischen Unternehmungen teilzunehmen, und hätte schon daran gedacht gehabt, unter englischen Fahnen in Indien Dienste zu nehmen dem Beispiele des Prinzen Waldemar folgend.„Indessen,“ schloß Bismarck,„was haben mir denn die Indier zuleide getan, dachte ich mir.“ Ein offenes Bekenntnis Bismarcks über seine damalige religiöse Stellung gehört dem für seine innere Entwick⸗ lung so bedeutsamen Jahre 1844 an. Im Laufe eines ernsten st] Gespräches im Familienkreise führte Adolf v. Thadden das Worte Georg Herweghs an Friedrich Wilhelm IV. an:„Und wer mit seinem Gott gegrollt, kann auch mit seinem König grollen.“ Bis⸗ marck meinte:„Freilich, wenn man Gott lieben könne, so könne man auch mit Gott grollen.“ Thadden entgegnete:„Da sind Sie also Pantheist,“ was Bismarck bejahte. Das Gespräch rief in der kleinen Familien versammlung eine tiefe innere Bewegung hervor. W̃ Ein Jahrzehnt später stand Bismarck bereits im diplomati⸗ schen Dienste und hatte gelernt, hohe und höchste Würdenträger mit unbarmherziger Kritik zu beurteilen. Damals traf der Ver⸗ fasser der Aufzeichnungen ihn in Magdeburg, wo er einen Besuch beim Oberpräsidenten v. Witzleben machte. Dieser begleitete ihn unbedeckten Hauptes zum Bahnhofe. Als Witzleben fortgegangen war, um sich Kopfbedeckung zu holen, äußerte Bismarck:„Dieser Witzleben hat wirklich ein Talent, seine Stirn in Falten zu legen, das erstaunlich ist.“ In Magdeburg 1856 fragte v. Thadden Bis⸗ marc nach seinen Militärverhältnissen. Er erzählte, daß er Se⸗ kondeleutnant sei und daß Friedrich Wilhelm IV. sich sträube, ihn prallen wirkungslos an den Küstenfelsen ab. Richtet man die Geschütze höher, dann schlagen die Geschosse weit hinter dem Ziel ein, ohne die Befestigungswerke im geringsten zu beschädigen.“ 8 Da Steilfeuergeschütze vom Schiff aus aber nicht ver⸗ wendet werden können, stehen den Verbündeten beim wei⸗ teren Kampf um die Dardanellen die größten Schwierig⸗ keiten entgegen. Zwar gäbe es einen Weg, die Befestigungs⸗ werke zu umgehen. Wenn eine Flotte im Golf von Keros einlief, könnte sie bei Gallipoli, an der 772 Stelle der Halbinsel Truppen landen. Auch dieser Fal. erheben sich doch bei Gallipoli ebenfalls mächtige Befesti⸗ gungswerke, deren Aufgabe es ist, einen Landungsversuch abzuschlagen. Ihr größtes Fort heißt— es klingt wie ein Treppenwitz der Geschichte— Napoleon, zur Erinnerung daran, daß hier französische Truppen während des Krim⸗ krieges ein bewaffnetes Lager aufgeschlagen hatten. Das deutsche Reichsschuldbuch. l Die Einrichtung des Reichsschuldbuches ist für diejenigen bestimmt, die Gelder in Deutscher Reichsanleihe anlegen wollen, aber nicht geneigt sind, für die Aufbewahrung von Wertpapieren und die Einkassierung von Zinsscheinen selbst Sorge zu tragen. Die Schuldbuchgläubiger erhalten keine Wertpapiere und keine Zinsscheine, sondern haben eine ver⸗ zinsliche Buchforderung an das Reich. Ihr Recht beruht lediglich auf der Eintragung im Schuldbuch, so daß sie gegen die Gefahr geschützt sind, durch Verlust oder Ver⸗ nichtung von Schuldverschreibungen oder Zinsscheinen Schaden zu erleiden. Die Eintragung in das Reichsschuldbuch erfolgt gebührenfrei. Die Zinsen erhalten die chgläu⸗ biger jeweils einige Tage vor Fälligkeit ohne besonderen Antrag durch die Post zugesandt. Sie können aber auch, falls sie dies vorziehen und einen entsprechenden Antrag stellen, die Zinsen bei den Reichsbankanstalten oder bei öffentlichen Kassen erheben oder sie ihrer Sparkasse oder Genossen⸗ schaft überweisen oder übersenden lassen oder durch Ver⸗ mittelung eines Bankhauses usw. in Empfang nehmen. Um zur Benutzung des Schuldbuches anzuregen, pflegen bei der 1 von Anleihen den Zeichnern, die die Eintragung ins Schuldbuch beantragen und sich verpflich- ten, ihre Forderung während einer gewissen Sperrfrist im Schuldbuch stehen zu lassen, Vorzugsbedingungen bewilli zu werden. Auch bei der jetzt aufgelegten Kriegsanleiße wird den Schuldbuchzeichnern, die sich einer Sperre bis zum 15. April 1916 unterwerfen, eine Preisermäßigung von 20 Pfg.(98,30 statt 98,50) für je 100 Mk. Nennwert ewährt. Für die Schuldbuchzeichner werden besondere 9(auf rotem Papier) ausgegeben, die gleich die Angaben enthalten, welche der Zeichner m. muß, damit die Eintragung in das Schuldbuch bewirkt de cen gde ergelt ber e ie n gesagt, er weder We iere noch nach Ablauf Sperrfrist, Grunde Wertpapiere zu erha im Schuldbuch löschen Zinsscheinen im Es bedarf dazu nur eines beglaubigten Antrages an die wenn er aus irgend einem [ten wünscht, seine Forde sich dafür Anleihestücke nebst Reichsschuldenverwaltung und der Entrichtung einer kleinen Gebühr(75 Pfg. für je 1000 Mk., mindestens aber 2 Mk.). Es sei indessen darauf hingewiesen, daß das Schuldbuch seiner ganzen Einrichtung nach nur für solche Gläubiger bestimmt ist, die ihr Geld auf längere Dauer in Deutscher Reichsanleihe anlegen wollen und die Absicht haben, ihre 9 bis auf weiteres im Schuldbuch zu belassen. Forderun Solchen Zeichnern kann die Benutzung des Schuldbuches dringend empfohlen werden. Dagegen werden diejenigen Zeichner, die von vornherein die Absicht haben, sich die Stücke schon bald nach Ablauf der Sperrfrist ausrei zu lassen, gut tun, von der Benützung des Schuldbu überhaupt abzusehen. Die Eintragung geschieht erst, nachdem die Anleihe voll 5 bezahlt ist. Ueber die erfolgte Eintragung erhält der Gläu⸗ biger von der Reichsschuldenverwaltung eine Benachrichti⸗ zu befördern, weil S. M. etwas darein setze, einen Gesandten zu haben, der nur Sekondeleutnant wäre.„Ich werde den König aber doch überlisten,“ verriet Bismarck.„Ich werde mich zu den S. schweren Reitern versetzen lassen, da stehe ich bezüglich meines Dienstalters besser, und da muß ich denn doch gleich Premierleut⸗ nant werden.“ Das war damals der Ehrgeiz des„ 11 Grafen, Fürsten, Reichskanzlers und Generalobersten der vallerie! Ein neues Heilmittel gegen Tuberkulose. In dem Kampfe gegen die Tuberkulose hat Dr. R. Nöhri (Neu⸗Coswig Sa.) beachtenswerte Erfolge mit einem— 0 ihm entdeckten Mittel erzielt, über die er auf Grund dreijähriger f Erfahrung die ersten Mitteilungen jetzt in der„Klinisch⸗Thera⸗ peutischen Wochenschrift“ veröffentlicht. Sein neues, von ihm als B. 4 bezeichnetes Heilmittel ist ein Stoff, der aus dem Lebersekret, der Galle, isoliert worden ist. In kleinsten Dosen unter die Haut eingespritzt, löst B. 4 bei jeder Tuberkulose örtliche Reaktionen aus, die am leichtesten an tuberkulösen Drüsen oder deren Fisteln zu beobachten sind. Sie äußern sich in lebhafter Rötung, vorüber⸗ gehender Vermehrung der Absonderung und nachfolgende Abhei⸗ 2 und Verschwinden der entzündlichen Rötung. Reaktionen auf B. 4 treten an jedem tuberkulösen Herde des Organismus auf. B. 4 selbst ist ein in verdünnter Salzsäure leicht löslicher, in Alkalien unlöslicher Stoff. Mit B. 4 hat Dr. Nöhring nicht nur Fälle von Lungentuberkulose im Anfangsstadium außerordentlich günstig beeinflußt, sondern er hat auch Fülle des ersten und des zweiten Stadiums der Lungentuberkulose sicher zur Abheilung gebracht(soweit man auf Grund dreijähriger Erfahrung das be⸗ haupten kann), und schließlich ist es ihm sogar gelungen, Lungen⸗ tuberkulose des dritten Stadiums günstig zu beeinflussen. Die irkung einer einzelnen Einspritzung mit B. 4 erstreckt sich auf mindestens 14 Tage, und so hat er seine Kranken alle 14 Tage mit B. 4 behandelt. Fieber, selbst bis zu 40 Grad, bildet keine Kontraindikation, und je frischer die Ausbreitung der Tuber⸗ kulose ist, desto schmeller erfolgt die Rückbildung. Das Ergebnis der Behandlung der Lungentuberkulose ist das Verschwinden aller Symptome, des Fiebers, des Hustens und des Auswurfes. Das Allgemeinbefinden bessert sich schon in wenigen Tagen, die Nacht⸗ schweiße lassen sich bei entsprechender Darmbehandlung stets be⸗ seitigen. Die Bazillen degenerieren, die kleinen, neten Stäbchen werden dicker und plumper, färben sich körnig, zerfallen und verschwinden aus dem Sputum. Dr. Nöhring hat in ö ist vorgesehen, girsscheine Er kann user 14 f eichen Nennbetrage ausreichen lassen. schur, gezeich⸗ 2 7 25 99 15 1 weise wie Frankfurt a. M. Einzelne Bundesstaaten, wie Württem ganzes Land einen Satz von 200 Gramm 0 rb ab neter Köhler ⸗ Worms —— b 1 8 cb. Darn adt, 3. März. Die Regi Erweiterungsbau des 228009 Neun aden de nen für das Etatsjahr 1915 der Betrag von i bau ist neben 4 2— 72— Diensträume auch eine Wohnung für den ——— bertzeste den 0 i Hygieniker im Durchschnitt als zurei 1 . . . N . 1 N 1 die aber nicht die Eigenschaft eines at und deren Verlust oder Beschädi 1 n bri Bei der gewaltigen Große des eschäftes wir 15 geraume Zeit beanspruchen, ihm hierdurch nicht. Alle Mitteilungen der verwaltung erfolgen als portopflichtige Dien im Postscheckverfahren. Aus Hessen. Etatsjahr 1915 oder vielmehr 1914 auf das Jahr 1915“ beider Ständekammern übergeben werden. lichen, mehrere hundert Seit die neue Vo gründung hierzu und der gaben insgesamt 25 Aktenseiten umfassen. stimmt, daß das Fi Gesetz vom 19. Dezember 1914 abgeänderten anschlags jahr 1915 folgenden Artikeln etwas anderes ergibt. stimmt: malige „daß eine Anzahl Etatskapttal nach den der en weitere Anforderungen treten, so daß sich die Mittel mit 631 200 Mart und trag von 8 Millionen Mark, von 14 528 200 Mark ergibt. näher 1 Wegen das um den gaben des werden sollte. . Darmstadt, 3. * acht, worin die vorzulegen, der die etzung des Artikels 58, Des Kriegssahr 1915 bezweckt Kommt bis zu dem 525 n 31. März ein Beschluß nicht schla g, wie im vorhergehenden Jahre, zu den Gemei⸗ angefordert. In dem Oberamtsrichter vorgesehen. Aus dem Reiche. Die Regelung der Brotverso l ruar Betrag von den Ta zahlrei gung in ihrem Bezirk durchgeführt und haben einen Satz von 20 zugrunde gelegt, der nach an bestimmt. Die Getreide⸗ und Mehlvorräte vom 1915, deren Ergebnis nunmehr vorliegt, würde an sich die Beibehaltung des Mehlsatzes von Getreidemengen bis zur näch wi desha Das neue hessische Finanzgesetz für 1915. rb. Darmstadt, 3. März. Der Staatsvoranschlag für das 1. n das an seiner Stelle schon angekün⸗ digte Gesetz, betr. die„Erstreckung des Finanzgesetzes für das Jahr wird in diesen Tagen den Mitgliedern Statt des bisher üb⸗ iten umfassenden Voranschlags besteht orlage nur aus fünf Gesetzesartikeln, die mit der Be⸗ Anlage für die Einnahmen und Aus⸗ f. Der erste Artikel bo⸗ nanzgesetz vom Jahre 1914 in der durch das Form auf das Vor⸗ r 5 erstreckt wird, und zwar insoweit, als sich nicht aus dem Gesetz, die Bereitstellung von Mitteln zur Schaffun Arbeitsgelegenheit betreffend, dom 19. Dez. 1914 und aus den Artikel 2 wird be⸗ Insoweit im Hauptvoranschlag 1914 Teilbeträge für ein⸗ n bewilligt wurden, die in dem vorstehend bezeich⸗ neten Gesetz nicht bereits genannt sind, ist die Regierung ermäch⸗ tigt. zur Fertigstellung der Arbeiten je einen weiteren 1 zu verausgaben, jedoch nur bis zur Höhe der Bewilligung für 191 5 und nur in der Höhe des vorgesehenen Gesamtbetrags. Art. 3 e Anlagen ergänzt und geändert werden; die dadurch be⸗ igten Ausgaben stellen sich auf 5 772 000 Mark wozu noch einige Gesamtanforderung auf 5847 000 Mark stellt. Hierzu kommen die der Regierung am 19. Dez. 1914 zur Beschaffung von Arbeitsgelegenheit bewilligten a und das Darlehen für das Hoftheater mit 50 000 Mark, und ferner der für die Gewährung von Darlehen an Gemeindeverbände zur Verfügung gestellte Be⸗ so daß sich eine Gesamtanforderung In Artikel 5 wird die R ermächtigt, aus Mitteln des Staatskredits auf den in der Betriebskapital der Hauptstaatskasse trag zu verstärken, der zur Leistung der laufenden Aus⸗ Staates nach den vorhergegangenen Artikeln etwa nötig März. Kammerprãsident Landtags ⸗ soeben einen Antrag ein⸗ —— ersucht wird, einen Gesetzentwurf Außerkrafts. Gemeindeumlagengesetzes vom 8. Juli 1911, für Der Absatz 2 des Art. 58 lautet: dem Rechnungsjahr, für das die Veranlagung inkommensteuer mit dem gleichen indeumlagen 5 Berlin, 3. März.(WT. Nichtamtlich.) Die„Nordd. Allgem. Ztg.“ 171— über die Regelung 9 hatte die Reichsverteilungsstelle b 225 Gramm auf den Kopf und im Deutschen Reich festgesetzt. Inzwischen haben Kommunalverbände die Regelung der Brotversor⸗ ierbei teil⸗ Gramm den Untersuchungen namhafter end anzusehen ist. erg, haben für ihr vom 10. März 1915 der Brotver⸗ 225 Gramm rechnerisch zulassen. Es erscheint aber geboten, nicht alle verfügbaren f deme sten Ernte aufzubrauchen, son⸗ dern für eine angemessene Rücklage zu sorgen. Dann werden wir für alle Zufälligkeiten gerüstet sein und bei . Beginn des neuen Erntejahres noch über soviel Vorräte ver⸗ fügen, daß sich der Uebergang in die neuen Verhältnisse Eine deutliche Temperaturerhöhung wird da⸗ bleibt in fieberfreien Fäl⸗ N Entzündungserschei liegt in dies 1 N— . ungsexscheinungen liegt in diesem Mangel einer i Temperaturerhöhung, dem plötzlichen Einsetzen und dem g . 3 i telle Bauchhaut, die sich zu einer hüßhnerei⸗ großen, ziemlich festen Schwellung entwickelte, zeigte nach j st.— Un⸗ Dr. Nöhring besonders die 1 ieres gj ohne Störung keinen Anleihe⸗ die Durchführung der Eintragungen natllr⸗ 2 und es kann daher schehen, daß der Zeichner erst nach Monaten in den Besitz Benachrichtigung kommt. Irgend welche Nachteile erwachsen Reichsschulden⸗ tsache, nur die jeweilige Uebersendung der Zinsen geschieht portofrei ber g von age bei⸗ ierung rlage Absatz 2 zu„ us⸗ 1. März 7 Um diese Rücklage sicher zu stellen, beschloß die Reichsvertei 1 88 künftigallgemein im ganzen Deutschen Reich Tageskopfbetrag auf 200 Gramm Mehl zu bemessen. Die Kommunalver⸗ bände werden sofort die erforderlichen. n zu treffen haben, um die Brotversorgung ihrer Bevö rung nach diesem Satz regeln, damit spätestens am 15. März die Neuordnung überall durchge⸗ ührt ist. Sie werden hierbei auf die Verschiedenheit der edürfnisse ihrer Bevölkerung Rücksicht nehmen können und beispielsweise an Kinder unter einem Jahr keine Brotkarte oder an Kinder bis zu einem gewissen Alter nur eine halbe Brotkarte ausgeben, dafür zum Ausgleich den Angehörigen bestimmter Berufe, die durch ihre Lebens⸗ und Arbeitsgewohnheiten im besonderen Maße an Brot⸗ nahrung gewöhnt sind, eine reichlichere Menge zuweisen können. Die Notwendigkeit dieser Einschränkung im Ge⸗ treideverbrauch unseres Volkes wird allgemein anerkannt werden, denn sie beseitigt gründlich die Sorge, daß wir mit unseren Vorräten nicht zureichen könnten, und sichert die . in zureichender Weise gegen alle Zufällig⸗ eiten. * Berlin, 3. März.(WTB. Nichtamtlich.) Im Etat der Reichs post⸗ und Telegraphen⸗Verwaltung ist die Umwandlung von 70 Stellen für Oberpostpraktikanten in solche für Bureau- und Rechnungsbeamte erster Klasse vor⸗ gesehen. Stuttgart, Staatssekretär des Reichs heute——. 1 Uhr vom und hierauf z Aus Stadt und tand. Gießen, 4. März 1915. Auf dem Felde der Ehre gefallen. (Aus Hessen und den Nachbargebieten.) Etn. d. Res. Hans Peis, a 92, aus Darmstadt.— Obergefreiter Techniker Theodor Hai zmann, Fuß⸗Art.⸗Regt. 3, aus Mainz.— Bruno Valenius, Städt. rchester⸗Mitglied, aus Mainz— Kriegsfreiw. Jakob Förster aus Mainz⸗Kost⸗ heim— Res. Aloys Stolz, Inf. egt. 117, aus Gonsenheim. — Vizefeldwebel Georg Erb, Res.⸗Inf.⸗Regt. 224 Heß a. 116) gus Harbach.— Kriegsfreiw. Heinrich Lorenz, Res.⸗Inf. Regt 222, aus Bissenberg.— Musk. Karl en a p p, Res.-Inf.⸗Regt. 22⁴, aus Bissenberg.— Res. Jakob Lu tz, Inf.⸗Regt. 115, aus Offen⸗ bach a. M.— Landwehrm Oskar Stto Klinkel Res.⸗Inf.⸗ Reg. 116, aus Offenbach a. M.— Major und Bat.⸗Kommandeur Hans Rehfeld, Inf.⸗Regt. 170(früher 168).— Kanonier Heinrich Groß, Fuß⸗Art.⸗Regt. 3, aus Hanau.— Ltn. und Bat.⸗Adjut. Wilhelm Eiter, Landwehr⸗Inf.⸗Regt. 81, aus Mit⸗ telbuchen.— Unteroff. Gustav Kretzer, Inf.⸗Regt. 69, aus Allendorf(Dillkreis).— Jäger Ed. Krumm, Res.⸗Jäger⸗Bat. 20, aus Haigerseelbach.— Ersatz⸗Res. Johs. Hellwig aus Worms⸗ Hochheim.— Kriegsfreiw. — Ritter des Eisernen Kreuzes. Offiz. Stellv. Adolf Feidel, Jäger⸗Bat. 14, aus Gießen(gefallen 24. 12. 15). Vizefeldw. Rehn aus Lauterbach Vizewachtmeister Hans Vollmöller aus Lauterbach, beim Stabe der 5. Kavallerie⸗Division. Leutnant(Diplom-Ingenieur) Otto Favorke, Landwehr⸗Insanterie⸗Regiment 87, aus N 8 v. 1 3 1 ect. A Regts. eauftragt mit ührung— N 8. KI 1 955 no, Far nf.⸗Regts. 5 jor r. v. Harstall, Kom⸗ mandeur des Inf. Regts. 87(1. K.). Major ertzberg, Kommandeur der Pioniere des 18. Armeekorps(1. 90 Hauptm Gottschalk im Pionier⸗Bat. 21(I. Kl.). Ref. Franz Müller aus Limburg, bei einer Tele Ab⸗ teilung. Ers.⸗Res. Josef Dillmann aus Nieder rechen. Res. Emil Per ne aus Nentershausen, Kr. Westerburg, beim Landw.⸗Inf.⸗Regt. 87. Wehrm. Karl Klaas aus Längen- aubach, Dillkreis, im Res.⸗Inf. Regt. 81. Betriebskontrolleur 9 aus Friedberg. Wilh. Schneider im Res.⸗ Inf.⸗Regt. 253, aus Ossenheim. * Hessische Vermißten⸗ Ermittlung. Wie wir bereits in Nr. 51 mitgeteilt haben, ist für Gießen— Geh. Reg.⸗Rat v. Ihering Vertrauensmann für die Ver⸗ mißten⸗Ermittlung. Es wird gebeten, alle Anmeldungen von Vermißten hessischer Regimenter unter der Adre se: Bürgermeisterei, Zimmer 2, 3 1 Gießen(nicht etwa an die Privatadresse des oben genannten J8lr en mögli 5 umgehend zu richten, da in allernächster Zeit eine Vermißtenliste in Darmstadt gedruckt und ins Aus⸗ land an die dortigen Auskunftsstellen verschickt werden soll. * Die deutsche Verlustliste Nr. 383 enthält das erste Sonder- erzeichnis über in Krieg fan⸗ enschaft, im Lazarett oder auf dem Schlachtfelde verstor⸗ — Angehörige des deutschen Heeres, über die zuverlässige Personal⸗Angaben fehlen. Der Obst⸗ und Gartenbauverein Gießen hält am Samstag, den 6. März, abends 8½ Uhr, eine Ver⸗ eins⸗-Versammlung im Saale des Felsenkeller, Bahn⸗ hofstraße, ab. Auf der Tagesordnung steht: Die Bewirtschaf⸗ tung des Gartens zur jetzigen Zeit. Alle Gartenliebhaber und insbesondere die Hausfrauen sind zu der Versammlung eingeladen, die bei der großen Wichtigkeit des zur Tages⸗ ordnung stehenden Gegenstandes weitgehendste Beachtung verdient. Kreis Alsfeld. Nieder⸗Ohmen, 1. März. Auch in unserem etwa 1220 Einwohner zählenden Torfe waren Erfolg und Umfang der Liebesgabensammlung recht bedeutend. Von Beginn der Mobilmachung bis zum 1. Januar d. Is wurden an Geld 4838 Mk. egeben. n den darin enthaltenen 2700 Mk. Hauskollekte wur⸗ — 1400 Mr. an die Bank für Handel und Industrie in Darm⸗ stadt zur Verfügung des Roten Kreuzes abgesandt, 400 Mk. erhielt unsere Marine und 50 Mark wurden den Helden von Tsingtau gespendet. Der Rest mit 850 Mk. wurde zu Weihnachtsgeschenken an unsere im stehenden Nieder⸗Ohmener und deren unter⸗ stitzungsbedürftigen Angehörigen verwandt. An Naturalien und Sonstigem wu u. a, gegeben: 70 Doppelzentner Kartoffeln, 45 Pfd. Wurst, 50 rt Rippert aus Gensingen. Ztr. Kraut und Gemüse usw. Dienstag di t lar—Königs— teten b rkef. ahrend nur Perf A 805 ec w lar 1— Hessen⸗Nassau. h. rr M., 3. März. ersten Nl in den bahnbetrieb eingestellt. Si früh wurden die Straßen ⸗ tel und e Dienst traf, Aussehen. 2 700 Anmeldungen wurden bis det 150 Frauen angenommen, vorzugsweise Frauen von im Felde 0 erste ly ris Tenor Robert Hutt n 4 utt, deen Nadecuneanteng an bie Efelig Bb l 82415 —— — vermischtes. 5 Ein Danaergeschenk. Wer sollte es wohl für mõg lich halten, daß England, das uns nicht einmal das tägliche Brot gönnt und uns dies abzuschneiden aufs eifrigste bemüht ist, uns während der Kriegszeit ein Geschenk gemacht hat? Und doch ist dem so. Aus der Dezembernummer der Mitteilungen der briti⸗ schen Bibelgesellschaft geht hervor, daß vom August bis Ende November diese Bibelgesellschaft 300 000 Exemplare der Heiligen Schrist teils umsonst, teils zu sehr herabgesetzten Preisen an die deutschen Mannschasten, sowie an Gefangene und Verwundete ab⸗ gegeben hat. Zu diesem Geschenk hat die Bibelgesellschast einen baren Zuschuß von 25000 Mk aus englischen Quellen nötig ge⸗ habt. Wie es möglich war, daß diese Bibeln englischer Provenienz in deutsche Hände gekommen sind, entzieht sich unserer Kenntnis. Dr. Zweynert macht aber auf die Tatsache im„Börsenblatt für den deutschen Buchhandel“ aumerksam, und bemerkt sehr richtig, daß, wie die Verhältnisse augenblicklich liegen, ein deulscher Soldat jedes Geschenk aus britischen Händen init Entrüstung zurückweisen würde, selbst wenn es eine im Felde so willkommene Gabe wie die Bibel ist. Man glaube aber auch nicht etwa, daß dieses Gescheuk uneigennützig gegeben worden ist und dem Wunsch, dem Feinde Gutes zu tun, entsprang. Offenbar war der Beweg⸗ grund, und das ist aus dem angezogenen Artikel klar erstehtlt 5 der, die deutsche Konkurrenz selbst in Keiegszeiten der britischen Bibelgesellschaft kernzuhalten und sich das sestländische Geschäft für die spätere Friedenszeit zu erhalten. Glücklicherweise sind die deutschen Bibelgesellschasten seit längerer Zeit in der Lage, die Be⸗ dürsuisse an Bibeln selbst zu befriedigen, und zwar zu einem Preise, der diejenigen der mit großen Zuschüssen arbeitenden briti⸗ schen Bibelgesellschast nur wenig übersteigt. So hat z. B. die Sächsische Hauptbtbelge ellschast in fünf Kriegsmonaten den Gesamt⸗ umsatz eines ganzen Jahres erreicht. Aehnlich sollen die Verhäll⸗ nisse der anderen deutschen Vibelgesellschaften sein. Wir glauben, daß unsere Soldaten, wenn sie den Ursprung der ihnen gesandten de ligen Schrift kennen würden, sie 2 nicht angenommen hätten. Denn mit Recht gilt auch von iesem Feindesgeschenk das Wort: timeo Danaos, et dona ferentes. ———— Märkte. Fd. Wiesbaden. Viehhof⸗ Marktbericht vom 3. März. Auftrieb: Rinder 90(Ochsen 5, Vull n 7, Kühe und Färsen 78), Kälber 226, Schase 13, Schweine 431. Marktverlauf: Bet den Preisen vom Montag, den 1. März wurde bei ziemlich regem Geschäft der Markt geräumt. eb. Bingen, 3. März. Marktpreise. Weizen Mk. 00, O0, Korn Mk. 00, 0, Gerste Mk. 00,00 Hafer Mk. 00,00, Heu Mk. 0,00, Erbsen Mk. 1 5 Linsen Stroh Mk. 0,00, Kartoffeln Mt. 10, t. 00,00. Bohnen Mk. 00,00, weißmehl Mt. 50,00, Roggenmehl Mt. 42,00; alles für 100 Klgr. Butter 1 Klgr. Mk. 2,20, Milch 1 Liter 22 Pfg., Eier 10 Stück Mk. 1, 10. Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Jleisch⸗ und Brotpreise am 1. März 1915. Schl iehpreise N in IM a. M. Sleischpreise in Gießen dale bd ge, Sang wel 1. 88. os Ble. Kälber, Kg. Schl. 81100 I 76—80„ Schweine 5 9 l 55 100-116 Getreidepreise m Mann he im Weizen 100 Ig. 28.20 Mt. Höchstprets. Roggen 100 Kg. 24.20 Mt. 9 Brotpreise in Gießen: esßbrof 7 g.— Dig Schwarzbrot 2 Kg. 80 Pfg. Kirchliche Nachrichten. Israelitische Religionsgemeinde. Bottesdienst in der Synagoge(Süd⸗Anlage). Samstag. den 6. März 115: Lo rab en) 6.00 Morgens 9.00 Ur. Nachmittags: 3.30 Uhr. Sabbataus ganz: 7.00 Uhr. Israelitische Religionsgesellschaft. N 2 1 Sabbatseiee am 6. März 1915: abend 5.45 Uhr. g mstag vormittag 8.30 Uhr. 2 nachmittag 3.30 Uhr. Sabbat-Ausgang 7.00 Uhr. Wechenastiss blen: Morgens 6.45, nachmittags 5.30 Uhr. — N—— Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. 1—*— 0 2 on Fe 3 f. 2 N % ee e, 1615 8 88 f S S a ssS,sS[( 5 122 8. 72 227 5,1] 4,7 72 8. 5 10 Bed. Himmel 3 49,7 3,1 5,494 S8 210 Regen 4. 4 75 8.3 55 98 8 1 8 März 1915 50 öchste Te ratur am 2. bis 3. 1* 58 3. 10915 + 02 iedrigste„ 5 Niederschlag: 3,7 mm. Da es für Deutschland von größter Wichtigkeit ist, bis zur nächsten Ernte mit den Hafervorräten auszukommen, werden wir um Aufnahme folgender Notiz gebeten: Zwecks besserer Ausnützung der Hafer⸗Vorräte ist Landwirten und Pferdehaltern nur dringend anzuraten, sich eine Quetschmüßhle anzuschaffen. babe seit zwei Jahren eine Quetschmühle im Gebrauch und erspare bei 6 Pferden täglich 6 kg Hafer. Meine Pferde sind dazu in besserem Zustand als früher bei größerem Hafer verbrauch. Bei dem großen Pferdebestand Deutschlands ließen 160 cg ede webe lee iber i gennelglen Base dein me r mit geguetschtem r gefüttert, S908 8 1 in 6 Monaten ca. 360 tück ge Riesenersparnissen iin Leer been d algen eingefuhrt wb. Um den kleinen ern die Anschaffungskosten für eine solche paren, und um das Verfüttern des gequelschten Hasers nte die Aufstellung solch praktischer Maschinen von Gem Korporationen oder Mühlen in die Wege geleitet werden. Der Anf ffungspreis einer kleinen Mü ca. 9.Es ist dies eine Ausgabe, die durch ö amortisiert wird. Eduard Stern, Königsteiner F